Israel hat nicht auf Demonstranten geschossen!

Wenn über Ereignisse berichtet wird, ist die Wortwahl sehr wichtig. Mit der Wahl der Worte kann ein Berichterstatter ganz bewusst die Gefühle der Menschen steuern, die seinen Bericht hören.

Sehr eklatant deutlich wurde dies im Mai 2018 als Israel an der Grenze zum Gazastreifen angegriffen wurde. Viele Zeitungen und Magazine in Deutschland berichteten damals, Israel habe auf Demonstranten geschossen. Die Journalisten, die so sprachen, taten dies, um Israel kritisieren zu können. Sie wollten Israel als böse und unmenschlich erscheinen lassen.

Das ARD Magazin Monitor brachte es sogar fertig und behauptete, die israelische Armee habe in einem „maßlos übertriebenen Einsatz von Gewalt ganz “rücksichtslos geschossen“. Monitor betonte: “Und nein, das waren keine Zusammenstöße, sondern ein mögliches Kriegsverbrechen, begangen von der israelischen Armee und deren Führung.“

Man merkt der Wortwahl die Lust und Geilheit an, Israel zu dämonisieren. Für Monitor schoss die israelische Armee auf Demonstranten. Es waren aber keine Demonstranten, auf die geschossen wurde. Es waren Soldaten!

Wenn wir in Europa das Wort „Demonstration“ hören, denken wir sofort an typisch deutsche Demonstrationen. Wir denken an Menschen, die sich vor dem Brandenburger Tor oder vor dem Kölner Dom versammeln, um dort friedlich für die eigene Meinung zu demonstrieren. Genau das ist im Mai 2018 im Gazastreifen an der Grenze zu Israel jedoch nicht passiert.

Die Grenze zu Israel ist kein friedlicher Bereich wie der Domvorplatz oder der Platz Unter den Linden. Die Grenze zu Israel ist eine Front, eine Kriegsfront!

Die herrschende Regierung im Gazastreifen hat Israel den Krieg erklärt und zwar nicht nur irgendeinen Krieg, sondern einen Vernichtungskrieg, mit der erklärten Absicht, das ganze Land Israel zu vernichten, sowie jeden einzelnen Juden auszurotten. So steht es im Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas und so wird es von islamischen Predigern und Politikern der Hamas öffentlich formuliert.

Die Grenze zu Israel ist eine Front und an dieser Front hält Israel die Stellung. Jeder Mensch, der versucht, die Stellung zu durchbrechen, ist ein verfeindeter Soldat der gegnerischen Kriegspartei, auf den geschossen werden darf. Das ist Krieg. Es ist furchtbar und grausam, dass die Hamas Kinder an die Front schickt, aber sie tut es. Die Hamas rekrutiert Kindersoldaten.

Die israelische Verteidigungsarmee tut offensichtlich alles in ihrer Möglichkeit stehende, um zivile Opfer zu vermeiden. Es wird vor allem darauf geachtet, minderjährige Opfer zu vermeiden. Allein die Tatsache, dass es sich bei den erschossenen Menschen an der Front in der deutlichen Mehrheit um Soldaten und Terroristen der Hamas gehandelt hat, zeigt, wie vorsichtig Israel vorgeht, besonders wenn man sich vor Augen führt, dass sich die Soldaten der Hamas in einer unübersichtlichen Menschenmenge befunden hatten, wo die Sicht durch toxischen Qualm von angezündeten Autoreifen vernebelt wurde und sich die Soldaten auch noch bewusst hinter Kindern versteckt hatten. Das ist die grausame Realität, mit der sich Israel konfrontiert sieht.

Israel hätte all die vorsichtigen Vorkehrungen nicht treffen müssen. Es wäre das Recht Israels gewesen, so wie es das Recht jedes Land der Welt ist, dem der Krieg erklärt wurde und dem aggressiv mit der totalen Vernichtung gedroht wird, während immer mal wieder Raketen abgeschossen werden und Terrortunnel gebaut werden, auf alles zu schießen, was sich der Front nähert. Es ist Krieg.

Jedes Land der Welt hätte anders gehandelt als Israel, nämlich brutaler und unnachgiebiger!

Der Krieg gegen Israel wurde von der Hamas erklärt. Die Hamas schickt Menschen an die Front zu Israel. Die Hamas trägt somit die Schuld an jeden gefallenen Soldaten und an jeden toten Zivilisten an der Front. Die israelische Verteidigungsarmee jedoch trägt die Verantwortung dafür, dass nicht mal hundert Menschen an dieser Front das Leben lassen mussten. Bei jedem anderen Land wäre die Zahl der Toten in die Tausende und Zehntausende gegangen. Jedes andere Land hätte an so einer Front und bei vergleichbarer Gefahr auf alles geschossen, was sich bewegt und jedes andere Land wäre dabei völkerrechtlich im Recht gewesen.

Israel hat kein Kriegsverbrechen an der Grenze begangen. Die Hamas hat Kriegsverbrechen begangen! Sie hat Kinder an die Front geschickt und bewusst Zivilisten on Gefahr gebracht. Israel hat jedoch mit beispielloser Vorsicht auf all diese Verbrechen reagiert.

Hat Israel Fehler gemacht? Natürlich! Es ist Krieg. Im Krieg passieren Fehler. Die Soldaten in der israelischen Armee sind Menschen. Menschen machen Fehler. Es werden gewiss auch schwache Persönlichkeiten und böswillige Individuen in den Reihen der israelischen Armee sein, aber im israelischen Militär sind sie die ungewollten Ausnahmen, die von der israelischen Seite selbst kritisiert werden. Auf der Seite der Hamas jedoch ist der eliminatorische Hass geförderte und geforderte Räson der Regierung. Das ist der Unterschied!

Hamas Interesse ist es, so viele Juden wie möglich zu töten. Israel hat kein Interesse daran, einen einzigen Menschen zu töten oder auch nur zu verletzen. Israel hat lediglich ein Interesse daran, das eigene Volk zu schützen. Wer in Anbetracht des offen erklärten Hass der Hamas, aus dem heraus, Anschläge begangen, Raketen geworfen und Grenzen attackiert werden, von bloßen Demonstrationen oder Protesten spricht, erklärt den eliminatorischen Judenhass zu einer bloßen Demonstration und macht Juden, die sich dieser Demonstration der Vernichtung widersetzen, zu Verbrechern. Für diese Menschen ist nicht der Mörder der Verbrecher, sondern das Opfer.

Wer Juden nur als Opfer sehen will und es sogar ein Verbrechen nennt, wenn sich Juden nicht widerstandslos vernichten lassen, ist ein Judenhasser.

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