Die Antisemitismus-Keule

Jetzt gehen sie aber wirklich zu weit. Jetzt wird man schon als Antisemit bezeichnet, wenn man „die Juden an sich“ unsympathisch findet. Der Kreisvorsitzende der Piratenpartei von Heidenheim hat vor ein paar Tagen auf twitter folgenden Eintrag gepostet:

„ok. ich bin also antisemit weil ich die israelische kackpolitik und den juden an sich unsympathisch finde weil er einen sinnlosen krieg führt“

Ja, das führt wirklich zu weit! Wo kommen wir denn da hin, wenn wir jeden Menschen als Antisemiten bezeichnen, der „den Juden an sich“ unsympathisch findet? In Deutschland beginnt Antisemitismus erst mit der Vergasung von 6 Millionen Juden. Alles darunter ist eine Ordnungswidrigkeit!

Dass Kevin Barth so hart kritisiert wird, ist doch nur ein typisches Beispiel für die Auschwitzkeule.

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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