Schwule töten ist ein „Akt des Mitgefühls“

„Wann ist das Urteil der Tod? Wenn die Seelen von mindestens vier Menschen getötet wurden, indem der homosexuelle Akt in aller Öffentlichkeit vollzogen wurde. Islam muss die Seelen der Menschen schützen. Die Seelen von Menschen zu töten, ist nämlich viel schlimmer, als ihre physischen Körper zu töten. Islam ist der Hüter unserer Seelen.

Der Tod ist das Urteil und es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. Der Tod ist das Urteil in einer Gesellschaft, in der die Menschen möchten, dass das Gesetz des Islams herrscht und ausgeführt wird. Islam schützt vor allem die Seelen der Menschen. Islam akzeptiert nicht, dass der Glaube von Menschen beschädigt oder bedroht wird und das muss ernst genommen werden.

Wir sehen schon das physische Töten als etwas brutales an, aber stellen wir uns mal vor, jemand hat einen Menschen getötet und das Urteil für diese Tat lautet der Tod, dann sollten wir feiern, wenn der Täter getötet wird. Wir sollten jedoch nicht feiern, weil unser eigenes Ego damit befriedigt wird, sondern wir sollten uns für den Getöteten freuen. Wir glauben schließlich an ein Leben nach dem Tod, an ein ewiges Leben und mit dem Todesurteil wurden dem Sünder die Sünden vergeben und er hat wieder die Möglichkeit auf ein glückliches Leben im Jenseits.

Wir wollen das Beste für Menschen. Wir haben Mitgefühl mit Menschen. Und ebenso haben wir Mitgefühl mit Homosexuellen. Aus einem Akt des Mitgefühls sollten wir die Homosexuellen los werden, denn sie verseuchen die Gesellschaft. Es ist zum Besten für Homosexuelle, wenn sie gehen. Mit einem Todesurteil wird dem Homosexuellen verziehen und sein ewiges Leben wird zu einem gewissen Grad wieder gesichert sein. Ein Todesurteil ist besser, als einen Homosexuellen machen zu lassen. Wir müssen uns um diese Menschen kümmern und verhindern, dass sie weiter und weiter sündigen.

Daher ist der Tod das richtige Urteil für Homosexuelle, wenn Analverkehr vollzogen wurde. Sonst lautet das Urteil hundert Peitschenhiebe.“

Diese Worte sprach Sheikh Farrokh Sekaleshfar im Jahr 2013 an der Universität von Michigan in Dearborn. Am 28. März 2016 war er zu Gast als Redner im Husseini Islamic Center in Sanford in der Nähe von Orlando in Florida, keine dreißig Kilometer entfernt von dem Ort, wo neunundvierzig Menschen in einem Club für Homosexuelle von einem Mann abgeknallt wurden, der sich vorher zu dem Islamischen Staat bekannt hatte.

Der Mann, der das Töten von Homosexuellen als Akt des „Mitgefühls“ im Namen Allahs bezeichnet hatte, predigte somit im März 2016 in genau dem Staat, in dem sein Verständnis von „Mitgefühl“ mit Homosexuellen drei Monate später mit Waffengewalt umgesetzt werden sollte.

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16 Antworten zu Schwule töten ist ein „Akt des Mitgefühls“

  1. CWeiss schreibt:

    Der Herr „Doktor“ stellt das dar, was ich einen Perversen nenne.

  2. Pingback: Orlando & deutsche Medien: nichts gelernt? – Sieben Fragen | schröder.online

  3. brathering schreibt:

    Jetzt mal keine falsche Panik. Heute ist Jürgen Todenhöfer beim TV-Sender phoenix in der Sendung „Unter den Linden“ zu Gast.
    https://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/im_visier_des_terrors%E2%80%93_wie_gross_ist_die_gefahr_/1111804?datum=2016-06-13

    Ich bin mir sicher, dass Herr Todenhöfer schlüssig belegen kann, dass es sich hier um eine falsche Auslegung des Islam handelt und der Islam auch weiterhin eine Religion des Friedens ist!

  4. anti3anti schreibt:

    „Daher ist der Tod das richtige Urteil für Homosexuelle, wenn Analverkehr vollzogen wurde. Sonst lautet das Urteil hundert Peitschenhiebe.“

    Interessant!

  5. Hessenhenker schreibt:

    Sagte nicht diese alte Frau von der CDU: „Das müssen die Schwulen und Lesben aushalten“?

  6. Staatsrechtler schreibt:

    Ich habe gerade gelesen, dass man beim Zentralorgan der Anständigen, Zeit Online, nicht auf Ihre Seite verlinken möchte.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/orlando-motiv-islamismus?cid=7057347#cid-7057347

    Da wäre doch eine Ihrer investigativen Nachfragen angebracht, Herr Buurmann.
    Und bevor Sie fragen: Ich war es, der die Dreistigkeit besaß, die Aufmerksamkeit auf diesen Artikel zu richten.

  7. Sophist X schreibt:

    Danke.
    Bitte sehr, liebe Apologeten. Das ist an Klarheit nicht zu übertreffen und kann weder missverstanden oder uminterpretiert werden.
    Das schlimme ist, dass solche Ratten eigentlich die gleiche Strafe bekommen müssten, die die Attentäter bekommen. Aber sie werden wohl weiter die rechtschaffenen Unschuldslämmchen spielen können.

  8. Hessenhenker schreibt:

    Der Visa-Djihad Außenminister Steinmeiers geht weiter: „ein pakistanischer Hassprediger spricht in Stuttgart – und die Verantwortlichen schauen weg“.

    Laut Stuttgarter Nachrichten hat „niemand“ das Visum erteilt.

    Ich kenn das!

    • Hessenhenker schreibt:

      Im Internet zum Mord an Juden aufzurufen, ist für Frank-Walter Steinmeier und seine Beamten offensichtlich kein Grund, ein Visum zu verweigern.

      Falls beim Haßprediger keine „Rückkehrbereitschaft“ (was bei deutsch-ausländischen Paaren immer als Ablehnungsgrund herhalten muß) besteht und der einfach gleich da bleibt, ist er eben da!

      • Kanalratte schreibt:

        Moslems genießen in der BRD halt besonderen Schutz und Sonderrechte im allgemeinen. Ich kann ihre Wut, auch die aus der Vergangenheit, gut nachvollziehen.

    • brathering schreibt:

      „Der Auftritt eines pakistanischen Hasspredigers in Stuttgart wirft Fragen auf: Muhammad Raza Saqib Mustafai hat in der Vergangenheit offen dazu aufgerufen, Juden zu töten: „Wenn der letzte Jude auf dieser Welt getötet wird, wird Frieden in der Welt sein“, sagt er in einem Video. In einem anderen: „Wenn die Juden vernichtet sind, ist die Welt gereinigt.“ Mustafai predigte am vergangenen Freitagabend in Bad Cannstatt vor etwa 300 Männern und Jungen.“
      http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umstrittener-vorbeter-moschee-verein-laedt-hassprediger-nach-stuttgart-ein.0bc3534b-1b11-4833-b333-378d9e08fe18.html

      Wenn es also demnächst in Stuttgart oder sonstwo in Deutschland knallt, dann ist es vielleicht jemand der für den „Weltfrieden“ kämpft.

      • Kanalratte schreibt:

        „Friedensaktivisten“ sollte man grundsätzlich mit Vorsicht begegnen. Auch Hitler wollte irgendwann Frieden.

Seid gut zueinander!

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