Für diese Lüge des ZDF muss es Konsequenzen geben!

Wer heute, am 8. Juli 2016 auf die Mediathek des ZDF geht, findet dort einen Bericht des Magazins ZDF heute+, der mit einer Überschrift versehen ist, die nichts weiter ist, als eine Lüge über Israel und ein Gerücht über Juden.

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

In dem ganzen Bericht wird jedoch nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon.

Daher sieht man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wird, ist ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

Für Nurit Peled-Elhanan von der Hebräischen Universität in Jerusalem ist das ein rassistisches Stereotyp!

Mittlerweile haben Teile des ZDF erkannt, dass sie einen Fehler gemacht haben. Auch auf der Facebookseite von ZDF heute+ stand einige Zeit:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Die Lüge wurde etwas relativiert, bleibt aber im Kern bestehen:

Die Mediathek des ZDF hält weiter an der Lüge fest und posaunt sie in die Welt! Die Redaktion von ZDF heute+ ist somit für eine der größten öffentlich-rechtlichen Verleumdung von Juden in der jüngeren deutschen Geschichte verantwortlich. Das muss Konsequenzen haben! Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem schon einmal mit Geldern des Volkes Lügen und Gerüchte über Juden produziert wurden, ich dazu gezwungen werde, Lügen über Juden und Israel zu finanzieren. Da ich nicht einfach sagen kann, ich bestelle das ZDF ab, so wie ich jede Zeitung, jedes Abo und jeden anderen nicht öffentlich-rechtlichen Bezahlsender abbestellen kann, muss das ZDF für diese in meinen Augen offensichtliche Volksverhetzung juristisch zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland werde ich schließlich gezwungen, den Pay-TV-Sender ZDF zu kaufen.

Wäre ich Jude, ich würde mich weigern, diese Propaganda gegen Israel zu finanzieren, alleine schon, um zu sehen, zu welcher Strafe die deutsche Justiz greifen wird, wenn ein Jude sich weigert, deutsche Propaganda gegen Israel zu finanzieren. Die Weigerung könnte wie folgt klingen:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragszentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet.

Deutschland ist eine Demokratie! In dieser Demokratie sind Sie keine gewählte Institution. Sie sind lediglich ein Medienunternehmen! Es steht Ihnen somit nicht zu, Geld von mir zu erzwingen!

Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht.

Die Zeiten, wo Juden gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Daher mache ich jetzt den nötigen Schritt.

Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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