Warum schweigt Ihr wieder?

Wie konnte es damals mit dem Judenhass nur so weit kommen? Diese Frage haben wir uns alle in der Schule gestellt. Statt einer Antwort wird heute wieder geschwiegen, wenn es gegen Juden geht. Warum?

Nachem an der Friedenauer Gemeinschaftsschule in Berlin ein 14-jähriger Schüler die Schule verlassen musste, weil er über Monate geschubst, getreten, geschlagen und gewürgt wurde, weil er Jude ist, stellte ich im Auftrag der Jüdischen Rundschau fünfzehn Fragen an die Schulleitung. Die Schulleitung jedoch schweigt bisher. Schweigen, wenn es um Gewalt gegen Juden geht, ist deutsche Tradition.

Ich kann mir das Schweigen nur damit erklären, dass die Schulleitung um den Grund für den Judenhass an ihrer Schule weiß, aber nicht fähig ist, mit dieser Gefahrenlage kompetent umzugehen. Der heutige Judenhass wird zum Beispiel nicht dadurch bekämpft, dass schnell mal eine Unterrichtseinheit zum Thema Holocaust eingelegt wird, denn der Judenhass, der sich heute an der Friedenauer Gemeinschaftsschule ausbreitet, geht nicht von Enkeln und Urenkeln deutscher Nationalsozialisten aus, sondern von Kindern mit einer anderen Geschichte, die zu Hause und in ihrem Umfeld lernen, dass der Hitler „ein Ehrenmann“ war.

In der Sekundarstufe der Schule liegt der Anteil an Schülern nichtdeutscher Herkunft bei 75 Prozent. Der Anteil türkischer und arabischer Schüler macht von den 75 Prozent etwas mehr als die Hälfte aus. Es gibt an der Schule insgesamt fünf Willkommensklassen mit Flüchtlingskindern. Wie alle Kinder haben auch die Kinder mit arabischen und türkischen Wurzeln Zugang zum Internet. Dort verfolgen sie auch arabische Medien. In vielen deutschen Wohnzimmern sind zudem arabische Sendungen in den Flimmerkisten zu sehen und im arabischen Fernsehen ruft das lustige Hamas-Häschen Assud die Kinder zum Krieg gegen Juden und Ungläubige auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu töten. Die Hamas Maus wiederum stachelt Kinder zum Hass gegen Juden auf und lässt sie Lieder über die heldenhafte Tat des Judenmords singen.

Es gibt ganze Hochglanzvideos, in denen der Terrorismus glorifiziert und der Hass auf Juden gefeiert wird.

In einer Serie eines der erfolgreichen arabischen Sender wird gezeigt, wie Juden ein Christenkind schlachten, um aus seinem Blut Mazzebrot zu machen.

Die Serie lief zur besten Sendezeit im Feiertagsprogramm. Sie war und ist auch heute noch in deutschen Wohnzimmern zu sehen. Im arabischen Fernsehpogrom ist der Hass gegen Juden Alltag. In einer arabischen Quizshow wurde mal gefragt:

Ein Jude ist:

A) eine Kakerlake
B) ein Schwein
C) eine Schlange

Dieses Mädchen weiß die Antwort:

Ihr Name ist Basmallah. Im Mai 2002 erklärte sie im Alter von 3 Jahren vor einem großem Fernsehpublikum, dass Juden Affen und Schweine sind, die sie nicht mag. Heute ist sie 18 Jahre alt. Nicht viel älter, als die Jugendlichen an der Friedenauer Gemeinschaftsschule. Sie ist bestimmt nicht gut auf Juden zu sprechen.

Von der Schulleitung wollte ich wissen, ob an der Schule mit den Schülerinnen und Schülern über die judenfeindlichen Sendungen gesprochen wird, die die Kinder konsumieren? Bereits im Jahr 2005 wurde in einem Projekt der Alice-Salomon Fachhochschule untersucht, wie jugendliche Migrantinnen und Migranten, die solche Sendungen schauen, über Juden denken. Ihre Antworten:

„Die töten sogar ein kleines Baby, was gerade geboren ist.“
„Schade, dass nicht alle weg sind.“

Hitler und der Holocaust sind für diese Jugendlichen keine Schande sondern eine Ehre:

„Hitler gefällt mir. Tja der hat’s damals richtig gemacht.“

Heute finden sich diese und noch viel schlimmere Aussagen gegen Juden in Hülle und Fülle auf Facebook und auf anderen sozialen Medien. Der Hass breitet sich immer mehr aus. In Berlin wird bereits wieder auf offener Straße gebrüllt:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
„Juden ins Gas!“

In Hannover wurden im Jahr 2010 Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen mit Steinen beworfen und In Offenbach wurde ein Rabbiner in einer Einkaufspassage von Jugendlichen angegangen. In Duisburg wurde 2009 unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war, was einem arabisch skandierenden Mob nicht gefiel.

Was die Berliner Schule gerade erlebt, ist nichts neues in Europa. In Dänemark weigerte sich eine Schule 2008/2009, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde, da dort auch muslimische Kinder zur Schule gehen. Die Gewalt gegen Juden eskaliert auch im Norden Europas bereits seit Jahren und verantwortlich daran sind nicht Søren und Freya. Am 8. Januar 2009 rief auf den Straßen in Oslo ein überwiegend muslmischer Mob “Tötet die Juden!” und “Schlachtet die Juden ab!” In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Israelis angeschossen.

Die Gewalt gegen Juden in Europa ist bereits seit geraumer Zeit wieder mörderisch. Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Mann getötet, der sich als Kämpfer des Islams verstand. Drei der Opfer waren Kinder. Am 24. Mai 2014 wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Der Mörder glaubte, es im Namen Allahs zu tun. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen. Die Täter glaubten, damit dem Propheten zu gefallen.

Nachdem einer der Terroristen rund um den Anschlag auf Charlie Hebdo in einem jüdischen Supermarkt in Paris Geiseln genommen und vier Menschen getötet hatte, rief er den französischen Sender BFMTV an, um seine Forderungen zu verbreiten. Der Sender fragte: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Juden!”

All dieser Hass wird nicht nur in arabischen Sendungen im Fernsehen und im Internet verbreitet sondern auch in Moscheen gelehrt, sogar in Deutschland. Im Jahr 2016 schickte der Journalist Constantin Schreiber einen Mann inkognito in fast zwanzig Moscheen in Deutschland, um sich die Freitagspredigten anzuhören. Was er zu hören bekam, war wenig vertrauenserweckend und teilweise sogar sehr erschreckend. Die Gläubigen wurden allesamt dazu aufgerufen, sich vom Leben in Deutschland abzugrenzen. Constantin Schreiber sagt:

„Der Aufruf zur Abgrenzung zieht sich wie ein roter Faden durch die Texte.“

In Moscheen in Deutschland wird gepredigt, dass Demokratie und Islam sich ausschließen und kein gläubiger Muslim demokratisch und liberal sein kann. Es wird offen gegen Juden gehetzt. Unter Freunden muss man sich auch mal unangenehme Wahrheiten sagen können. Hier ist die Wahrheit: In Europa werden Menschen wieder verfolgt und ermordet, weil sie Juden sind! Vor ein paar Tagen schrieb eine gute Freundin von mir auf Facebook diese Worte:

“Frankreich ist nicht länger mein Land. Mein Vater hat begonnen, all seine jüdischen Symbole zu verstecken und ich hatte das erste Mal Angst, mit meinem חַי durch die Straßen von Paris zu gehen. Aber die Welt sorgt sich nicht um uns.”

Unzählige arabische Bewegungen feiern Hitler und den Holocaust. Die Hamas in Gaza zum Beispiel fordert die Vernichtung aller Juden. Der Hitlergruß gehört schon lange zum Repertoire dieser und ähnlicher Bewegungen, wie diese Bilder der Hisbollah und der Hamas belegen. Der Gazastreifen ist heute so „judenrein“ wie Hitler Deutschland haben wollte und wie es die Friedenauer Gemeinschaftsschule ist, nachdem der einzige Jude von der Schule gemobbt wurde. Nachdem der Junge die Schule verlassen hatte, erklärte der Schulleiter:

„Bei der Anmeldung des Schülers habe ich die Mutter darauf hingewiesen, dass wir keine Erfahrung mit jüdischen Schülern haben, die wie der 14-Jährige offen mit ihrer Religion umgehen.“

„Offen mit ihrer Religion umgehen“ heißt in diesem Fall, der Junge hatte im Ethikunterricht erklärt, Jude zu sein. Das reichte für einen Teil der Schülerschaft schon aus, um gegen den Jungen vorzugehen. Der Hass gegen Juden sitzt tief und durchdringt jeden Bereich, sogar den Sport. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 erklärte der libanesische Minister, Wiam Wahhab, am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Der stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, sagte am 28. Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Am 9 Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Das ist der Hass, den Schülerinnen und Schüler in Deutschland täglich konsumieren und die Schulleitung schweigt, wenn die Jüdische Rundschau mit dringender Sorge fragt, was gegen diesen Hass unternommen wird. Das ist fahrlässig!

Was wir brauchen ist ein sofortiges Programm zur effektiven und nachhaltigen Aufklärung über Judenhass in der arabischen und muslimischen Gemeinschaft in Deutschland, sowie deren Bekämpfung. Eine Moschee, in der Judenhass gepredigt wird, ist wie ein Brauhaus in dem Neonazis das Horst-Wessel-Lied singen. Solche Moscheen müssen wie solche Brauhäuser behandelt werden. Ein Imam, der gegen Juden hetzt, ist wie ein Nazi, der gegen Juden hetzt. Der Nazi sagt, er sei ein guter Deutscher und der Imam sagt, er sei ein guter Moslem.

Deutsche sind dafür verantwortlich, wenn Nazis gegen Juden hetzen. Ebenso sind Muslime dafür verantwortlich, wenn Islamisten gegen Juden hetzen. Wenn der Islam tatsächlich zu Deutschland gehört, dann sind Muslime heute zwei Mal in der Pflicht, gegen Judenhass in Stellung zu gehen, nämlich als Deutsche und als Muslime!

Das Wichtigste aber ist: Brecht endlich das Schweigen, egal woran Ihr glaubt! Es geschieht nämlich schon wieder.

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16 Antworten zu Warum schweigt Ihr wieder?

  1. klartext77 schreibt:

    Herausragend! S. auch die Leser-Kommentare:
    Der hilflose Anti-Antisemitismus
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163675459/Der-hilflose-Anti-Antisemitismus.html

  2. A.S. schreibt:

    Sie schweigen, weil sie ihr Weltbild schützen wollen. Tief drin wissen sie was los ist, nur sich selber gegenüber zugeben können sie das nicht. Wir alle („Gutmenschen“ eingeschlossen) wissen, dass mit der Migration Antisemitismus ins Land kommt. Und zwar ein Antisemitismus, den man nicht mit der Geschichte bekämpfen kann.
    Auch der Schulleiter wusste das. Sonst hätte er bei der Anmeldung des Schülers nicht auf die „fehlende Erfahrung“ mit jüdischen Schülern hingewiesen. Das macht nur Sinn, wenn er schon geahnt hat was kommt. Nur war ihm sein Selbstbetrug wichtiger.

  3. klartext77 schreibt:

    Warum sie wieder schweigen? Nun, weil die überwiegende Mehrheit der Deutschen mit dem muslimischen Hass gegen Juden und Israel offen oder verdeckt sympathisiert. In deutscher Tradition bleibt man sich treu und der islamische Antisemitismus hat den hiesigen noch verstärkt.

    • klartext77 schreibt:

      Außerhalb Deutschlands sieht’s leider ähnlich aus:
      Bias by the Numbers: A British Newspaper and its Hostile Coverage of Israel

      • Aristobulus schreibt:

        Hmmnein. Nicht ganz so einfach und gar so eindeutig, Klartext.

        Denn es existiert durchaus ein recht schlechtes Gewissen, ein mieses Gefühl ‚wegen der Juden damals‘ und es steigt der Allgemeinheit sowas wie der Geruch nach verbranntem Gummi in die Nase, so bald die Rede auf Juden kommt, oder gar darauf, was ‚damals passiert ist‘.
        Dann wird ganz schnell das Thema gewechselt, oder die Gesichter werden erst Recht betroffen, und man schweigt unbehaglich.

        Welche Wirkung hat das jedoch: Nicht Konfrontation. Das mag 1968 so gewesen sein, immerhin!, aber die Zeiten sind vorbei. Also die Reaktion darauf ist nicht Konfrontation, sondern Ausweichen.
        Was passiert da draußen, wenn da drinnen vorm schlechten Gewissen ausgewichen wird: Man tut nichts, man lässt die Dinge laufen und weiterlaufen, und man sieht weg.
        So, wie es derzeit faktisch passiert, nicht?
        Erstaunlich, wie détailgetreu es derzeit so passiert.

        Womit diese These zum Hergang wohl bewiesen wäre.

        • klartext77 schreibt:

          Schuldgefühle und schlechtes Gewissen wegen der Schoa sind zwangsläufig. Sie stellen sich unvermeidbar ein, ob man’s will oder nicht. Aber leider verhindert beides den Hass gegen Juden und Israel nicht. Vielfach wird er dadurch sogar bewußt oder unbewußt bestärkt („Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen!“). Das ist aber kein Widerspruch zu dem, was Du richtig schreibst, sondern eine Ergänzung.

  4. Sophist X schreibt:

    Eine Moschee, in der Judenhass gepredigt wird, ist wie ein Brauhaus
    in dem Neonazis das Horst-Wessel-Lied singen.
    Solche Moscheen müssen wie solche Brauhäuser behandelt werden.

    Mir ist nichts von Brauhäusern bekannt, in denen besagtes Lied gesungen wird. Zumindest kam mir in letzter Zeit keine Meldung in dieser Richtung unter oder dass man solche Brauhäuser behandelt hätte. Da frage ich mich, wie man solche Örtlichkeiten wohl behandeln sollte. Mit Girlanden schmücken? Ein Zeichen an die Türe malen? Alle Insassen erschießen? Helfen Sie mir.

    • Aristobulus schreibt:

      Schweineblut (verspritzt) könnte helfen. Hab ich mal gehört.

    • ZetaOri schreibt:

      @Sophist X April 13, 2017 um 4:21 pm

      „Mir ist nichts von Brauhäusern bekannt, in denen besagtes Lied gesungen wird. Zumindest kam mir in letzter Zeit keine Meldung in dieser Richtung unter oder dass man solche Brauhäuser behandelt hätte.“

      Nun, das könnte daran liegen, das solche Stätten im Hier und Heute im Zustand der realen Nichtexistenz verharren, weswegen sich auch …

      „Da frage ich mich, wie man solche Örtlichkeiten wohl behandeln sollte.“

      … irgendwelche Pläne und Vorkehrungen zu ihrer ‚Behandlung‘ erübrigen.
      Wenn sich die braunen Spacken schon mal der Tonkunst hingeben, dann geschieht das idR in abgeschiedenen Schuppen auf dem Lande, wo man sich zu Rechtsrock-Mucke vom Wohlklang und der Lautstärke einer startenden Saturn V und dem intellektuellen Niveau hülsenfruchtforcierter Flatulenzen möglichst schnell die Glatze vollgießt.
      Möglichst schnell deshalb, weil, wenn das ‚Event‘ nach Bekanntwerden bei der Staatsgewalt nicht schon im Vorfeld unterbunden wird, spätestens 30 Minuten nach dem Erklingen der ersten 140 dB-Bässe ’ne Einsatzhundertschaft das ganze per Verfügung und Platzverweisen auflöst, da muss man sich ranhalten.
      Eine äquivalente ‚Behandlung‘ von Hassprediger-Moscheen ist natürlich undenkbar und verbietet sich schon deshalb, weil die Kameraden der Bereitschaftspolizei immer so lange brauchen, um vor dem Betreten des heiligen Bodens ihre Einsatzstiefel auszuziehen. Das könnte sich allerdings ändern, wenn im Zuge der radikalen Absenkung der Einstellungsvoraussetzungen für Polizeianwärter auf Theropoden-Niveau auch die Fußkleider von Schnür- auf Klett-Verschluss umgerüstet werden.
      Bis dahin wird wohl das Verbot von hasspredigenden Moscheevereinen post festum die Regel bleiben, d.h., wenn sie sich schon selber aufgelöst haben, nachdem die Hasspredigten mal wieder zu einem ganz konkreten ‚Erfolg‘ im öffentlichen Leben führten.
      Daher ist es doch ganz nützlich, … nein, unabdingbar, wenn man schon nicht darum herum kommt, reale hasspredigende Moscheen anzusprechen, im selben Satz auch sofort virtuelle Brauhäuser incl. Horst-Wessel-Lied zu erwähnen.
      – So, wie man bei Erwähnung von hunderten Gewalttaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung während einer ‚fröhlichen Silvesternacht‘ unbedingt auch die mit mindestens gleicher Abundanz und Violenz sich zutragenden Vorfälle auf der Münchner Wiesn behaupten muss, auch wenn der Polizeibericht etwas ganz anderes sagt.
      – So, wie man bei Berichten über antisemitische Gewalt durch Mohammedaner an deutschen Schulen nicht drumrum kommt, an zumindest gleich prominenter Stelle antisemitische Neonazis zu erwähnen, auch wenn die im betreffenden Fall gar nicht involviert sind.
      – So, wie man …
      Na, lassen wir’s, der Beispiele sind Legion.
      Man könnte fast von einer naturgesetzlichen mohammedanisch-rechtsextremen Quoten-Verschränkung sprechen: Wo eine beliebige mohammedanische Malignität sichtbar wird, muss zwangsläufig eine ebenso schlimme rechtsextreme sein. Wobei der Grad ihrer Faktizität gerne von real über aufgebauscht, hypothetisch bis absichtsvoll frei erfunden variieren darf.
      Und sollte man mal schludern und die Verschränkung vergessen, kann man, ebenfalls fast naturgesetzlich, sicher sein, dass spätestens in 5 Minuten ein Verschränkungs-Wächter mit erhobenem Zeigefinger kräht: Und was ist mit …
      Nicht uninteressant ist übrigens die Tatsache, dass diese Verschränkung einer fast 100%igen Symmetriebrechung mit entsprechender Paritätsverletzung unterworfen ist:
      Man beobachtet, mit ganz, ganz, ganz wenigen Ausnahmen, nie eine rechtsextrem motivierte Bösartigkeit, der unmittelbar eine analoge mohammedanische gegenübergestellt würde.
      Es ist fast wie am Ereignishorizont eines Schwarzen Loches, wo bei der virtuellen Paarerzeugung ein Teilchen im Schwarzen Loch verschwindet und das andere plötzlich als reales Teilchen alleine da steht.
      Vielleicht werden wir ja hier Zeuge der Geburt einer völlig neuen Wissenschaftsdisziplin? Man könnte sie z.B. ‚Soziophysikalische Quotenmechanik‘ nennen.
      😎

  5. anti3anti schreibt:

    Die einflussreiche israelische Tageszeitung „Haaretz“ schreibt vor kurzem, dass religiöse Juden Israels gefährlicher sind als die schiitische Terrororganisation Hezbollah. Während Deutscharaber islamistischen Sendern lauschen, liest der um das Seelenheil der Juden Israels besorgte gebildete Deutsche die progressiv-liberale Haaretz, die auch auf Englisch erscheint, um einen koscheren Judenhass aufzusaugen. Arabische Sender und Zeitungen ersparen sich so viel Geld mit Übersetzungen, um in Deutschland verstanden zu werden.

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