Neues von der Hamas

Der Gaza-Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, Jahia al-Sinwar, hat am 19. Oktober 2017 bei einem Treffen mit Jugendlichen in Gaza das Ziel der Zerstörung Israels mit deutlichen Worten bekräftigt:

„Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“



Mit dieser Hamas möchte sich die Fatah unter Mahmud Abbas, die diktatorisch im Westjordanland herrscht, versöhnen und vereinen. Die von Abbas geführte Regierung soll die Verwaltung im Gazastreifen bis zum 1. Dezember 2017 übernehmen. Das verspricht ein ganz großen Freudenfest des Judenhasses zu werden, denn die Gründungscharta der Hamas erklärt:

“Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!”

“Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit.”

“Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime.“

Die Hamas fordert den totalen Krieg gegen Israel, sowie die Vernichtung aller Juden der Welt. Auch die Fatah predigt oft und in wunderbaren Worten von der heiligen Pflicht des Judentötens. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur durch die Vernichtung aller Juden geben könne. Die Fatah gilt übrigens als „gemäßigt“

Regelmäßig werden Straßen und Plätze nach Menschen benannt, weil sie viele Juden vernichtet haben und die Hinterbliebenen von Judenmördern werden von der Fatah und der Hamas fürstlich belohnt, nicht selten von sogenannten Entwicklungshilfegeldern, die auch aus der Europäischen Union kommen. 

Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. In den folgenden Jahren feuerte die Hamas zudem unzählige Raketen auf Israel ab, alle in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten.

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, brachte die eigene Politik im Februar 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das sind die Worte eines Mannes, der glaubt, schon die pure Existenz von Juden im Nahen Osten sei nicht legitim. Die Welt hat dafür einen politisch korrekten Begriff entwickelt: „Illegale jüdische Siedler“. Nicht wenige Politiker auf der ganzen Welt haben diesen Begriff übernommen und erklären, Juden dürften an gewissen Orten nicht siedeln, weil sie Juden sind. Sie nennen das „legitime Israelkritik unter Freunden“.
Überall in Jerusalem dürfen Muslime siedeln. Sie sind kein Friedenshindernis! Juden jedoch, die im Osten Jerusalems siedeln und Häuser bauen, sind für viele ein Friedenshindernis! Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis! Für viele arabischen Extremisten und erschreckend vielen westlichen Beobachtern jedoch ist die pure Existenz von Juden schon ein Friedenshindernis.

Jüdische Siedlungen sind nur für jene ein Friedenshindernis, die keinen Frieden mit Juden sondern von Juden wünschen. Für einen Frieden mit Juden sind jüdische Siedlungen kein Problem sondern ein Garant für die Möglichkeit eines Friedens! Für alle Nachbarn, die einen Frieden mit Juden wünschen, bleibt die israelische Hand weit ausgestreckt. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen. Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden den und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

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