Israelischer Minister kritisiert Sigmar Gabriel scharf

„Die Aussage, Israel erinnere an die Apartheid Südafrikas, ist nicht nur völlig falsch, sondern delegitimiert und dämonisiert zudem den jüdischen Staat. Die Grenze zwischen einer solchen Delegitimierung und Antisemitismus ist sehr dünn. Es ist keine Überraschung, dass die Hamas, eine antisemitische Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Israel zu vernichten, diese Aussage fröhlich auf Twitter geteilt hat. Alle, die daran interessiert sind, Frieden zu fördern und Hass in der Region zu bekämpfen, müssen solch einen ungeheuerlichen Vergleich ablehnen.“

Mit diesen deutlichen Worten hat Israels Minister für Öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, den deutschen Außenminister Sigmar Gabriel kritisiert, nachdem Gabriel seinen vor Jahren getätigten Vergleich Israels mit der Apartheid Südafrikas im Dezember 2017 in Berlin vor Migranten und Mitarbeitern der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus erneut angesprochen hatte, was dazu geführte hatte, dass er am 31. Dezember 2017 von der Hamas auf Twitter offiziell zitiert wurde.

Die Gründungscharta dieser Hamas fordert, dass alle Juden weltweit vernichten werden sollen (Artikel 7) und dass es keinen Frieden mit Israel geben darf (Artikel 13). Es ist schon mehr als peinlich, wenn sich diese mörderische und judenfeindliche Partei auf den deutschen Außenminister beruft.

Tapfer im Nirgendwo berichtete. Klicken Sie hier: „Sigmar Gabriel, die Apartheid und ein Lob von der Hamas“

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Deutschland, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

73 Antworten zu Israelischer Minister kritisiert Sigmar Gabriel scharf

  1. Couponschneider schreibt:

    Wollt ihr mal fesche Mädels sehen?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_in_den_israelischen_Streitkr%C3%A4ften

    Mehr Verstand, mehr Fitness und eine bessere Figur als unser Ribbentrop-Abziehbild haben die allemal

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Mir gefällt der Gedanke, dass diese Damen recht gut darin sind, Watschen zu verteilen und zwar
      a) für eklige Machoworte („fesche Mädels“) und
      b) für unpassende Nazivergleiche, die allzu deutlich machen, dass ihr Autor das Spezifische der BRD-Außenpolitik (um’s kurz zu machen: eine wohlkalkulierte Mischung aus Machtstreben und Strebertum) weder erkennen will noch kann.
      Freiwillige vor!
      Ach, schon passiert.

  2. Passant schreibt:

    Gabriel wird oft als Repräsentant des Landes kritisiert, aber er gibt eigentlich nicht unbedingt das schlechteste Bild ab. Er weiß ganz sicher wie es in Hebron zuging als noch kein „Apartheidregime“ in Sicht war und er weiß genau was wieder passiert, wenn die Soldaten nur für eine Nacht abgezogen werden. Es ist zum Greifen nah und trotzdem unmöglich, es ist kaum auszuhalten, und sein Herz blutet mit den Arabern mit. Als Deutscher kennt er den völlig legitimen Traum, sein Land endlich judenfrei machen zu wollen – und nun als guter Verlierer hat er volles Verständnis und unterstützt die arabische Seite nach Kräften. Ist doch eine noble Haltung, nicht?

    Jetzt im Ernst – ich habe kein Problem damit, ihn selber, seine Äußerungen und seine Politik auszuhalten. Ich verachte ihn zutiefst, aber ich kann das ganze ertragen. Ich finde es sogar gut wie er Deutschland repräsentiert – ehrlich und realitätsnah, so wie die große Masse hierzulande eben tickt, viel besser als die Kanzlerin mit ihren „Staatsräson“ und anderen Vernebelungsäußerungen tut.

    Was ich nicht ertragen kann, ist eine alarmierende Naivität, die bis vor kurzem viele Israelis zeigten und noch immer zeigen, die Gutgläubigkeit und Fairness entgegen Westeuropa und Deutschland. Was ich nicht ertragen kann, sind auch solche Bilder:

    • Kanalratte schreibt:

      Derartige Politiker-Bilder brauchen nur Menschen die im Kopf in den Nazizeit hängen geblieben sind wie Gabriel oder aber jene Leute die einen antifaschistischen Schuld-Komplex vor sich hertragen. Die Bedrohungen für die Welt, bzw. in dem Fall für jüdische Personen, sind im Jahre 2018 sicherlich andere als 1933. Die Geschichte hat sich noch nie wiederholt.

      • Aurin schreibt:

        Gabriel in der Nazizeit hängen geblieben …. Schuldkomplex ?
        Kanalratte hast du auf dem Wege was aufgenommen was Dir nicht bekommen ist ?
        Und Geschichte wiederholt sich sehr wohl in Abwandlungen oder warum denkst Du, warum Menschen in Kriegen und anderswo getötet werden ? Warum halten wir die Erinnerung an diese Zeit wach ? Warum lehren wir den Kindern Geschichte ?
        Vielleicht damit Du Kanalratte und andere ihren Kopf vom lästigen Gehirn befreien können ?

      • Passant schreibt:

        Selbstverständlich sieht die Bedrohungslage für Juden heute anders aus, was hat das denn mit dem obigen Bild zu tun? Nichts. Auf dem Bild ist ein formelles, leeres Ritual dargestellt, das an tote Juden erinnern soll, aber dadurch noch vielmehr an die Täter (wichtig!), die eben ihre eigene Vergangenheit so gut aufarbeitet haben, dass sie nun auch andere belehren dürfen und sogar müssen! Vor allem die lebenden Juden, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und dabei sind, sich als Täter zu verhalten. Wen interessieren schon die Bedrohungen, die sich diese Querulantjuden ausgemalt haben, und außerdem gehen diese nicht oder kaum von Deutschen aus, sind also vollkommen irrelevant.

        Zusätzlich wird dieses Ritual für Alibi-Zwecke missbraucht und gerne verwendet, um damit ein virtuelles moralisches Kapital bzw. Guthaben aufzubauen, das dann für gemeinnützige Zwecke, nämlich dem kollektiven Jud vors Schienbein Treten, ausgegeben wird.

        Das Bild ist übrigens von April, da das geplante Treffen mit Netanjahu nicht stattfand, blieben bei Gabriel wahrscheinlich nach dem Treffen mit B’Tselem und Breaking the Silence noch Guthabenreste übrig. Vielleicht verfällt das Guthaben am Jahresende, keine Ahnung, vielleicht deswegen hat er das (wieder) getan bzw. tun müssen?

        Andere erfahrenere Parteigenossen machen das besser, sozusagen gleich Zug um Zug:

    • A.S. schreibt:

      Die Bilder sind sicher ehrlich. Gabriel findet den Holocaust zweifellos schrecklich.

      Nur mit den Konsequenzen für heute hapert es etwas. Z.B. der Einsicht, dass Israel sich gewaltsam verteidigen muss um existieren zu können und Pazifismus nicht Frieden, sondern das nächste Massaker bringen würde.

      • Passant schreibt:

        Tja, vielleicht findet er wirklich den Holocaust schrecklich, kann schon sein. Genauso schrecklich wird er auch den zweiten Holocaust gefunden haben, sollten die Araber oder Perser ihren Traum irgendwann mal doch verwirklichen können. „Nur mit den Konsequenzen für heute hapert es etwas“ – glauben Sie sowas im Ernst, ich bitte Sie… Unseren Politikern kann man schon einiges zutrauen, klar, solche Idioten existieren aber gar nicht, absolut unmöglich. Die wissen schon Bescheid, davon bin ich fest überzeugt. Israel ist doch wahrhaftig, hält Vieles aus. Und wenn nicht, dann gehen halt Juden wieder drauf, schade um sie. Dann bauen wir noch ein Mahnmal und beginnen das alte Volkssport-Ritual aufs neue – diesmal werden aber andere die Täter sein, Gott sei Dank, und so wird der erste Holocaust seine Bedeutung verlieren.

        Wie dem auch sei, solche Bilder kann ich nicht ruhig sehen – ich höre die Opfer im Grabe drehen, wenn sie natürlich noch eins haben. Diese beide Genossen sind für mich schlimmer als Gaffer, die mitten in einem schrecklichen Unfall Selfies schießen, weil die eben nicht einfacher Pöbel sind, sondern genau wissen, wofür sie das tun. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Israelis ein Medienverbot dort erlassen, und ich kann mir keinen normalen Menschen vorstellen, der sich dadurch gestört fühlen sollte. Manche Politiker natürlich schon.

  3. Aurin schreibt:

    Fakt ist eins Israel ist ein Rassistischer, Terroristischer und was sein Militär und den meisten Politikern anbelangt ein faschistischer Teilstaat und nicht nur ein Apardheidstaat. Und das auch noch seit Jahrzehnten. Die Bischöfe hatten damals schon recht die Palis, so werden Palästinenser von Israelis geringschätzig genannt, werden eingezäunt, ummauert, mit Stacheldraht und Schießständen etc ( Fast wie damals im Warschauer Getto, habt ihr euch das zum Vorbild genommen ? ). Ihres Landes, ihrer Äcker. ihrer Brunnen, ihres Grundwassers beraubt. Ihr Israelis seit Besatzer und diesen Status werdet ihr nicht los! Da könnt ihr noch so sehr versuchen die Palästinenser auf vielfältige Art und Weise loszuwerden.
    Man könnte auch sagen „Die Nachfahren der Opfer wurden wiedereinmal zu Tätern“.
    Schon vergessen warum Gott euch damals des Landes verwiesen hat ?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Fakt ist, Sie sind ein Idiot, Lügner und Geschichtsverfälscher.

      • Aurin schreibt:

        Wie heißt doch das Sprichwort ? Ha ja, „getroffene Hunde Bellen“.
        Ja die Wahrheit tut manchmal weh wenn man auf dem Pfad der Erkenntnis wandelt.
        Sie beschweren sich über andere und können selbst nur Beleidigen.
        Die Geschichtsverfälscher seit wohl eher ihr. Ich brauche kein Augstein oder sonst wenn um das zu erkennen was Israel’is dort im Nahen Osten treiben. Ich schicke auch keine Mordkommandos in fremde Länder oder gleich um die Ecke in den Westjordan oder Gaza um Menschen zu entführen oder gleich umzubringen. Ich töte auch keine Kinder, Journalisten,Alte, Frauen etc.. Ich begehe auch kein Landraub um die Alteingesessenen letztendlich zu vertreiben. Ich baue auch nicht Siedlungen auf fremden Eigentum. Ich schneide Menschen auch nicht von ihrem Wasser ab oder von ihren Land das sie bearbeiten, Ich bezeichne andere Menschen auch nicht als Dreck oder als Kakerlaken. Da gleicht ihr euch mit den Faschisten von damals und heute. Wird doch wohl nicht das Stockholmsyndrom sein ? .
        Mehr als Beleidigungen und Dumm-dreiste Anschuldigungen wird man hier wohl nicht erwarten dürfen bei dem geringen IQ auch kein Wunder.
        Und Couponschneider ich habe nicht vor irgendwelche Charts zu stürmen. Ach ja die USA etc. unterhalten ebenso gute Beziehungen zu Agypten und Co ließen sie dort doch auch Foltern. Aber das kennt ihr ja selber nicht wahr ? Nicht nur die Deutschen Nazi’s brachten es den Ami’s bei, ihr Israeli’s wahrt ja bestens mit dabei wie man effektiv foltert ( Wasserboarding etc. ).

        Sophist X
        Ich hab mich nicht zum Besatzer und zum Faschisten gemausert das ich vor Palästinensern Angst haben muß wie sie anscheinend.
        Und Stammesgenossen ? Ja da könnten sie recht haben. Denn viele von ihnen sind die Nachfahren ihrer Vorfahren die damals dort blieben. Der Gedanke gefällt Ihnen nicht ? Finden sie sich damit ab. Mussten die deutschen Nazis damals auch als sie erfuhren das es nicht nur Blonde, blauäugige Arier gibt.
        Frage
        Glaubt Ihr euer, von der Gier zerfressenen Gehirn wird noch rechtzeitig wieder lernfähig ?

        • Martin Landvoigt schreibt:

          Ihr Kommentar ist rassistischer als jemanden einen Halbneger zu bezeichnen. Dort ist es verstörend, aber Diffamierungen sind nur durch den Subtext erkennbar. Sie aber überhäufen ein ganzer Staat und die Israelis mit Vorwürfen, die dem typischen Repertoir eines Antisemiten entspringen.

          • Aurin schreibt:

            Herr Landvoigt sie faseln dummes Zeug.
            Fakten haben nichts mit Antisemitismus oder Rassismus zu tun wobei das Wort schon fragwürdig ist stammt ersteres doch erstens von einem deutschen Journalisten des 19 Jh. und zweitens nicht nur Israelis Semiten sind.
            Klar ist das verstörend wenn man nur einseitig informiert wird.

      • Kanalratte schreibt:

        @Aurin
        Wenn die Israelis so sind, wie Sie sie beschreiben, dann frage ich mich warum es überhaupt noch Palästinensische-Araber in Israel und den umliegenden Gebieten gibt. Es wäre für Israel ein Leichtes alle Araber in Palästina zu vertreiben oder gar zu ermorden, wenn sie denn die Methoden der damaligen Deutschen kopieren wollten. Stattdessen gibt es bei den Arabern in Palästina einen noch nie da gewesenen Bevölkerungswachstum. Wie kommt das denn?

        • Aurin schreibt:

          Och ne schon wieder diese olle Kamelle. Das hatten wir schon vor Jahren schonmal geklärt.
          1. Hätten selbst die USA das nicht mitgemacht an deren Tropf Israel hängt.
          2. Ihr habt euch überschätzt so arrogant eure Politiker sind sowie teile der Bevölkerung.
          3. ihr habt Sie unterschätzt, ihren Willen, ihren Mut, etc.
          4. also haben eure Politiker beschlossen es auf die leisere Art zu tun. Das dauert zwar länger aber Gesichtswahrender wenn man das so ausdrücken kann und es hat den Vorteil weniger Opfer auf eigener Seite zu riskieren und damit die eigene Bevölkerung und der anderer Staaten nicht gegen sich aufzubringen. Oder kurz gesagt sie weiterhin schlafen zu lassen.
          Hm, gabs da nicht in der SG1 Welt, in 2 oder 3 Folgen auch ein Volk das so ähnlich auf perfide Art vorging ?
          Das ist wohl nicht so brutal, abscheulich wie die deutschen Nazis damals vorgingen gegen Juden ,Roma,Sinti, Kommunisten, einigen SPD Leuten, Behinderten etc … etc. aber im Endeffekt genauso perfide.und verabscheuungswürdig.

          • Kanalratte schreibt:

            Ich möchte eigentlich nicht verallgemeinern, aber wir Deutschen können tatsächlich sehr arrogant sein, v.a. wenn es darum geht anderen Ländern Ratschläge zu erteilen. Von unseren Politikern möchte ich gar nicht erst anfangen. Manch einer von denen ist schon längst wieder auf einem geistigen Europafeldzug hängengeblieben, diesmal kommen sie natürlich aus der linken Flanke.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Und Fakt ist, Sie schauen zu viel öffentlich-rechtliche Nachrichten.

      • Dante schreibt:

        Selbst da wird nicht so viel Scheixxe über Israel geredet wie es in Aurins Kommentar auftaucht.

        • Aurin schreibt:

          Vielleicht weil bei jedem verzagten Versuch der sogenannte erhobener Finger kam ?
          Und Dante belle bitte schön weiter Scheixxe bis zur Selbstverleugnung. Ich glaube da wirst Du genug damit zu tun haben.

          • Dante schreibt:

            Ich belle erstens nicht und verleugne mich zweitens nicht selbst.
            Ich behaupte nicht einmal, dass Sie bellen, wohl aber, dass Sie Scheixxe schreiben, und um sich klar zu machen, warum das so ist, braucht man nur einmal die Situation der arabischen Istaelis mit der der schwarzen Südafrikaner in den 1980er Jahren zu vergleichen.

    • Das ist ja fast die komplette Lügenliste aus J. Augsteins ‚Konversationslexikon für Israelkritiker‘, das er sicher heimlich unter der Bettdecke schreibt.
      Darf ich Ihnen ein Bein stellen: Wo war und wo ist ihre lodernde Empathie für die Palis (wie ich sie geringschätzig nenne), wenn sie von ihren arabischen Stammesgenossen verfolgt, gefoltert, ermordet oder ausgehungert werden?

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Gute Frage. Die Palis sind dem deutschen Neonazi egal.

        • Couponschneider schreibt:

          Nicht nur dem Neonazis, sondern auch dem Linken. Der Ostblock hatte auch immer gute Beziehungen zu Syrien und Ägypten. Und Jakob Augstein interessiert sich nur für Palästinenser, wenn sie echte oder vermeintliche Opfer Israels werden.

        • Aurin schreibt:

          Gute Frage. Ist das dem israelischem Nazi, ups ultrarechten auch egal ?

    • Couponschneider schreibt:

      Sie sind nicht nicht bekannt und wichtig genug, um die Charts beim SWC zu stürmen. Übrigens sind die Top 10 für 2017 draußen:

      http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP10_2017.PDF

      Kein Deutscher dabei, dabei haben sich Schönenborn, Augstein und die Bundesregierung so angestrengt.

    • Dante schreibt:

      Schon vergessen warum Gott euch damals des Landes verwiesen hat ?

      Sehen wir heute wieder römische Kaiser als Götter an?

      • Aurin schreibt:

        Warum hat Gott euch nicht geholfen und euch in Stich gelassen ? Warum ließ er es zu ?
        Vielleicht stellst du die Frage mal deinen Rabbi oder einen eurer Religiösen obersten Rabbiner.

        • Aurin schreibt:

          Ach ich vergaß Dante, Entschuldige bitte !
          Vergiss bitte nicht immer schön weiter scheixxe bellen.

        • Dante schreibt:

          Ich muss Sie (ich bleibe lieber beim „Sie“ und bitte doch sehr darum, das ebenfalls zu tun) enttäuschen: Ich bin weder Israeli noch Jude.
          Das tut allerdings nichts zur Sache. Wenn Sie bei der Vertreibung bzw. Flucht von Arabern aus dem Gebiet Palästina im Palästinensischen Bürgerkrieg/Israelischen Unabhängigkeitskrieg (die zeitgleiche Enteignung und Vertreibung von Juden in arabischen Ländern geflissentlich auslassend) nicht das Werk Gottes sehen, wieso dann in der Vertreibung der Juden durch die Römer?

          • HM schreibt:

            @Dante“……wieso dann in der Vertreibung der Juden durch die Römer?“

            In welchem Jahr ist das geschehen?

          • Aurin schreibt:

            Sie sind kein Israeli noch Jude, noch Lohnschreiber wer soll das ihnen abkaufen ? Können Sie das verifizieren ? Aber das tut allerdings nichts zur Sache.
            Und das mit dem „Sie“ hätten sie sich vorher überlegen sollen, vor ihrer Beleidigung.Und vom Alter her schätze ich mal dürfte das umgekehrt eher passen mit dem „Sie“.
            Ich hoffe das hast Du verstanden Dante und vergiss das Scheixxe nicht.
            Bei der Vertreibung von Menschen jüdischen Glaubens aus den Arabischen Ländern hat Israel tatkräftig mit versteckten Anschlägen nachgeholfen da diese wie auch afrikanische Juden erst garnicht nach Israel im ausreichendem Maße auswandern wollten um die besetzten Gebiete zu Besiedeln. Dazu gab es Verträge mit den Ländern noch über die Aussiedlung.
            Was haben die Römer mit der Jüdischen Diaspora groß zu tun ? Habe ich irgendetwas von Römern in Sandaletten was erzählt ? In Geschichte nicht aufgepasst ? Nicht richtig gegoogelt ? Hat der Smartphonevirus der Verdummung zugeschlagen ?
            Ironie und Sarkasmus aus

          • Dante schreibt:

            @HM
            in zwei Wellen, 70 und 135 (Jüdischer Krieg/Bar Kochba-Aufstand). Wobei „Vertreibung der Juden“ eigentlich eine Übertreibung ist. Es gab niemals ein Palästina ganz ohne Juden. Wahrscheinlich haben sogar einige arabisch-muslimische Israelis bzw. Palästinenser jüdische Wurzeln – darauf sollen gewisse Traditionen hinweisen, die dem original-arabischen Islam eigentlich fremd sein sollen.

            Im 19. Jahrhundert waren Juden im späteren Palästina (in osmanischer Zeit m.W. Südsyrien genannt, wobei das wohl nicht deckungsgleich) eine Minderheit, allerdings gab es überhaupt wenige Menschen. Nicht nur die meisten dort lebenden Juden, sondern auch viele Araber sind als Einwanderer dorthin gekommen. In britischer Zeit wurde das Gebiet attraktiv, weil es einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.

          • Dante schreibt:

            @Aurin

            Und das mit dem „Sie“ hätten sie sich vorher überlegen sollen, vor ihrer Beleidigung.

            Dazu zwei Dinge:

            Eine Beleidigung ist immer ad hominem. Ich habe mich über von Ihnen geäußerte Inhalte ausgelassen und diese als Scheixxe bezeichnet. Die Mutmaßung, ich sei Israeli oder Jude oder, wie Sie jetzt schreiben, „Lohnschreiber“, ist hingegen ad hominem. Sie haben also weit weniger Grund, sich von mir persönlich angegangen zu fühlen als umgekehrt.
            Eine Beleidigung (auch eine vermeintliche) ist eine denkbar schlechte Grundlage für ein „Du“. Man sollte dieses nicht in despektierlichem Sinne verwenden, in schlechter Tradition. Ich kenne es auch andersherum: Siezt man jemanden, mit dem man sich schon geduzt hat, ist das ein Zeichen von Abrenzung.
            ich halt’s jedenfalls mit Terence Hill bzw. seinem deutschen Synchronisator:

            Wir wollen doch höflich bleiben: Ich sage Sie, Sie Arsch.

            So, jetzt habe ich Sie beleidigt, obwohl: Eigentlich war das ja nur ein Zitat.

          • HM schreibt:

            @Dante
            „Wobei „Vertreibung der Juden“ eigentlich eine Übertreibung ist. Es gab niemals ein Palästina ganz ohne Juden.“

            Eben. Warum also erst damit argumentieren?

          • besucher schreibt:

            Zu Bei der Vertreibung von Menschen jüdischen Glaubens aus den Arabischen Ländern hat Israel tatkräftig mit versteckten Anschlägen nachgeholfen da diese wie auch afrikanische Juden erst garnicht nach Israel im ausreichendem Maße auswandern wollten um die besetzten Gebiete zu Besiedeln. Herr/Frau Aurin würden mich Ihre Quellen interessieren, da diese Zionisten/i> das komplett anders darstellen.

    • Kanalratte schreibt:

      Aurin hat das Wort „Völkermord“ in seinem propagandistisch-zweitklassigen Text vergessen. Ein kapitaler Fehler, den ich ihm nicht verzeihen werde.

      • Aurin schreibt:

        Fakten haben nichts mit Propaganda zu tun. Und dann auch noch diese dümmlichen Versuche. Habt ihr nichts neues ? Nur die alten Kamelen?

        • Dante schreibt:

          Fakten haben nichts mit Propaganda zu tun.

          Dafür aber Propaganda mit Fakten, respektive mit dem Umgang damit.
          Man nehme ein Körnchen Fakt, damit man dies immer wieder ins Feld führen kann, lasse andere geflissentlich weg, füge dafür noch ein paar „alternative Fakten“ hinzu, bewerte zu Lasten einer bestimmten Seite Gleiches unterschiedlich und Unterschiedliches gleich und fertig ist die Propaganda.

          Nur die alten Kamelen?

          Kamellen, also Bonbons, nicht Schwielensohler. Solches freilich sind die beständigen Vorwürfe gegen Israel. Und es ist exzellente Propaganda, nämlich Vermischung von Fakten mit „alternativen Fakten“, mit gelegentlichen Betriebsunfällen, dergestalt, dass „alternative Fakten“ gelegentlich auffliegen, wie im Fall Tuvia Grossman.

          Dass der Zusammengeschlagene nicht etwa ein Arabischpalästinenser war und ihn auch nicht der Polizist zusammengeschlagen hat, ist Fakt. Man mag einwenden, dies sei ein Einzelfall gewesen, aber das ist mehr als unwahrscheinlich.

          Manche neigen dazu, alles zu glauben, das sich gegen Juden richtet, zumindest gegen die, die sich nicht mit einer Dienerrolle gegenüber nichtjüdischen Herren zufrieden geben. Zionisten eben. Juden, die selbstbestimmt und unabhängig von der Gnade ebenjener nichtjüdischen Herren leben wollen.

          Ich beneide die Leute manchmal. Es gibt weit mehr Judenfeinde (wobei zu denen nicht nur diejenigen zählen, die alle Juden umbringen wollen) als Juden. Es muss ein schönes Gefühl der Geborgenheit sein, sich eingebettet zu fühlen in eine große Gemeinschaft mit festen Überzeugungen, als Feindbild Nummer 1 eine kleine Gruppe, die sich nur schwer verteidigen kann, was einem als Mitglied dieser Gruppe nicht bewusst ist, da man ihr eine ungeheure Macht andichtet und sich so als eine Art Drachentöter fühlen kann. Sich mutig fühlen können, ohne es sein zu müssen – herrlich!

          Nichtsdestoweniger bringe ich diese intellektuelle Selbstvergewaltigung nicht auf. In Kenntnis der Geschichte des Judenhasses, die zumindest teilweise auch als eine geschickte Vorlsver4rsche durch Obrigkeiten gelesen werden kann, mit der diese die Wut der einfachen Leute über ihre schlechten Lebensbedingungen auch „leichte Beute“ lenken konnten, glaube ich nichts, was gegen „die Juden“ oder auch „nur“ gegen „die Zionisten“ gerichtet behauptet wird.

          • HM schreibt:

            Sie welchseln recht munter zwischen Begrifflichkeiten, die Sie aber synonym gebrauchen.
            Gibt es bei Ihnen keinen Unterschied zwischen Judenhassern und Judenfeinden?

          • Dante schreibt:

            @HM
            -feind ist nach meinem Sprachgebrauch gleichsam ein Oberbegriff. Nicht jeder, der keinen ausgesprochenen Hass gegen jemanden empfindet, ist deshalb auch nicht dessen Feind.
            Eine Frau, die ihren Mann toll findet, weil er ihr bis zur Selbstaufgabe jeden Wunsch erfüllt, hasst ihn ja auch nicht, schadet ihm aber und ist daher seine Feindin.
            Es gibt vielleicht bessere Beispiele.

          • HM schreibt:

            @Dante
            „…weil er ihr bis zur Selbstaufgabe jeden Wunsch erfüllt, hasst ihn ja auch nicht, schadet ihm aber und ist daher seine Feindin…“

            Da bedeutet, dass ein Juden FEIND einem Juden, jeden Wunsch bis zur Selbstaufgabe erfüllt????????
            Ich glaube Sie vergaloppieren sich ein wenig. Vielleicht ordnen Sie das doch nochmal neu.

          • Dante schreibt:

            @HM
            Genauer lesen, bitte!

          • Aurin schreibt:

            Dante den Umgang mit Fakten etc sehen wir doch bei ihnen. Sie haben genau das beschrieben was sie getan haben gewürzt mit ein paar Lügen bzw. Halbwahrheiten.
            Dazu verlegen sie sich auf Dinge die mit der eigentlich Sache nichts zu tun hat. Das machen Lohnschreiber wenn sie keine Argumente mehr haben oder Dinge bzw. Sachverhalte nicht widerlegen können. Und ihre anderen Plattitüden weisen ebenfalls darauf hin. Das kennen wir schon.
            Manche neigen dazu, alles zu glauben was Zionisten, oder Judenhasser erzählen.
            Die Diaspora begann schon 720 – 721 v. Chr.

          • Dante schreibt:

            @Aurin

            Dante den Umgang mit Fakten etc sehen wir doch bei ihnen.

            Fakten? Wenn wir ed genau nehmen, kenne ich gar nicht Fakten, sondern Aussagen, zumindest im Wesentlichen.
            Für Sie dürfte freilich dasselbe gelten. Wir unterscheiden uns natürlich fundamental darin, welche Aussagen wir glauben und welche nicht, vielleicht auch darin, wie wir Aussagen bewerten und welche Schlüsse wir daraus ziehen.
            Es wäre schon ein zivilisatorischer Fortschritt in der Diskussion, wenn jeder die Aussagen des Anderen nicht gleich als dessen Lügen bezeichnen und vor allem nicht mit frei erfundenen Mutmaßungen daherkäme, wie Sie das mir gegenüber getan haben.
            Und Plattitüden gibt es nicht nur pro, sondern auch und vor allem gegegen Israel.

            Insbesondere sind weder Pauschalaussagen noch Gesamtbewertungen jemals Fakten, und es ist bestenfalls ein Kategorienfehler, wenn man sie als solche bezeichnet.

            Ich würde beispielsweise die heutige Türkei jederzeit als repressiven und auch faschistoiden Staat bezeichnen, dieses wiederum aber niemals als Fakt, sondern eben als Gesamtbewertung aufgrund der Aussagen, die ich höre oder lese.

    • A.S. schreibt:

      Schon mal eine Landkarte angeschaut?
      Der GAZA-Streifen hat eine Grenze zu Ägypten, das Westjordanland eine Grenze zu Jordanien. Israel kann die Palästinenser nicht einzäunen, da müssten Ägypten und Jordanien mitmachen.

      • Aurin schreibt:

        Hm, nicht aufgepasst in der Schule ? Hat der Smartphonevirus zugeschlagen ( der für die Verdummung zu ständig ist ) ?
        Wer kontrolliert diese Grenzen ?
        Haa … richtig Israel.
        Und was steht an der Grenze zu Ägypten am Gaza – Streifen ?
        Haa … richtig ein meterhoher Grenzzaun.mit Türmen.
        Und um Gaza herum ?
        Haa … richtig ein meterhoher Zaun.
        Und die Einzäunung beginnt schon innerhalb Palästinas/Israel und selbst in Städten.
        Landkarten haben manchmal die dumme Angewohnheit nicht die volle Realität zu zeigen.
        Und manche Israelische Lohnschreiber haben die Angewohnheit uns und andere damit hinters Licht führen zu wollen.

        • Kanalratte schreibt:

          Wollen Sie hier allen Ernstes behaupten die Ägypter hätten keine Kontrolle über ihre Grenze zu Gaza? Wollen Sie behaupten die Jordanier hätten keine Kontrolle zum Westjordanland? Wenn Ägypten wollte, würden es seine Grenze zum Gazastreifen öffnen, aber auch Ägypten hat Angst davor dass radikale Islamisten aus Gaza nach Ägypten einreisen und z.B. Terror in Touristenorten verbreiten.

          • Aurin schreibt:

            Eine Grenze hat immer 2 Seiten.
            Ja sie kontrollieren auf ihrer Seite und an einem Grenzübergang Rafah der 2007 wieder geschlossen wurde. Alle anderen Übergänge werden von den Israelis kontrolliert auch im Westjordanland.
            Die Israelis hatten immer die Oberaufsicht über das Ganze ( Osloer Vertrag ), desweiteren hat Israel immer noch die Luft- und Seehoheit über den Gaza was laut UNO den Besatzerstatus nicht aufhebt. Und seit die Hamas ( übrigens mit finanzieller Hilfe der Israelis gegründet .als Gegenpart zu der Fatah ) an der Macht sind ist der eine Übergang meist geschlossen so wie es im Abkommen zwischen den USA, Israel, Ägypten und der EU geschlossen wurde, verbunden mit 2 – 3 Mrd. $ im Jahr. Also nicht hauptsächlich wegen der Terrorgefahr hat hier Ägypten zugestimmt.
            Zuvor hatten ab 25. November 2005 – mit Unterbrechungen – Ägypten, die palästinensische Autonomiebehörde, die EU-Polizeimission (Eubam) und Israel “ gemeinsam “ den Grenzübergang überwacht.
            Man kann also nicht wirklich behaupten die Palistinenser hätten die Kontrolle darüber. Israel ist hier nur entlastet wurden und bombt aus der Luft.
            Ja A.S. dann mach Dich mal vorher richtig schlau.

          • A.S. schreibt:

            „im Abkommen zwischen den USA, Israel, Ägypten und der EU geschlossen wurde, verbunden mit 2 – 3 Mrd. $ im Jahr. Also nicht hauptsächlich wegen der Terrorgefahr hat hier Ägypten zugestimmt.“
            Und warum regst du dich dann nicht über die USA, Ägypten und die EU gleichermaßen auf?

        • A.S. schreibt:

          „Und was steht an der Grenze zu Ägypten am Gaza – Streifen ?
          Haa … richtig ein meterhoher Grenzzaun.mit Türmen.“

          Und wer steht auf den Türmen? Ägyptische Soldaten. Seit 2005 kontrolliert Ägypten diese Grenze. Gelegentlich Zeitung lesen hilft.

  4. Ludwig schreibt:

    Sigmar Gabriel sagte 2012 bekanntlich: „Ich war gerade in Hebron. … Das ist ein Apartheid-Regime…“

    Wenn man nun meint, Gabriel habe gesagt, Israel sei ein Apartheid-Staat, dann geht man anscheinend davon aus, der Staat Israel hätte die Stadt Hebron annektiert. Von einer solchen Annexion war mir bislang nichts bekannt.

    Allerdings hat sich Minister Gildad Erdan am Sonntag für eine Annexion von Judea und Samaria ausgesprochen ohne dabei eine Einbürgerung der palästinensischen Bevölkerung zu fordern.

    Ich sehe da einige Widersprüche, die Israels Glaubwürdigkeit schaden könnten.

    https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5064748,00.html

    • …ohne dabei eine Einbürgerung der palästinensischen Bevölkerung zu fordern.

      Ich glaube, er war im Unterschied zu Ihnen einfach sensibel genug, bei den Einwohnern dieser Gebiete nicht den Wunsch nach Einbürgerung vorauszusetzen.

      • Ludwig schreibt:

        Da können wir nur staunen und spekulieren, Sophist X.

        Möglich wäre auch, dass sich der Likud inzwischen die ehemaligen Forderungen der PLO aus den 1970ern zu eigen gemacht hat und den Aufbau eines binationalen Staates auf dem gesamten Territorium zwischen dem Jordan und dem Meer tatkräftig vorantreibt. ;) 

        • bergstein schreibt:

          Zu einem, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es ging um Annektion der „Siedlungsblöcke“ als 1 bis 3 % der streitigen Gebiete.
          Zu Anderem hat bekanntermaßen Israel Golanhöhen und „Ostjerusalem“ annektiert. Die drusischen bzw. arabischen Bewohner haben das Recht jederzeit die israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten, was allerdings kaum 10 % gemacht haben.
          Drittens PLO wollte niemals einen binationalen Staat. Wir ihr Name schon sagt, will sie eine Befreiung Palästinas von den Juden.

          • Ludwig schreibt:

            In den vielschichtigen, vieldeutigen und konkurrierenden Narrativen rund um die Westbank, Judäa und Samaria kann man sich leicht verheddern, Bergstein.

            Ich wäre wirklich angenehm überrascht, wenn hier jemand ein Knesset-Mitglied vom Likud oder HaBajit haJehudi fände, das in den letzten 12 Monaten etwas Ähnliches gesagt hätte, wie Israel solle 2-3% der Westbank annektieren und dann umgehend der Gründung eines souveränen Palästinenserstaates zustimmen, sobald es robuste Sicherheitsgarantien bekommt.

            Der Kommentar, den ich oben verlinkt habe, stammt von Ben-Dror Yemini, den man in der Mitte des israelischen Spektrums ansiedeln kann, der fragt:

            When a demand to apply Israeli law [to Judea and Samaria] is attached by senior Likud members [including Minister Gilad Erdan] to a demand for “free construction in all of Judea and Samaria,” who needs BDS?

            Politisch unkorrekt ausgedrückt, kämpft Gilad Erdan also gleichzeitig gegen die BDS-Bewegung und für den Aufbau eines dauerhaften Apartheid-Regimes in der Westbank.

          • besucher schreibt:

            Sie ,@Ludwig, müssen diese winzigen bergsteine, die hier oft sich selbst begrüßend mit ja, bergstein…, genauestens, bergstein… erschienen sind, nicht ernst nehmen. Das ist Zeitverschwendung.

            Mit ben-dror haben Sie aber einen Guten gefunden. Sein Just to put things in proportions, 80,000 to 120,000 people have been killed in all of Israel’s wars against Arab countries, and about 12,000 were killed as part of Israel’s control over the Palestinians. A majority of the people killed in the world are innocent. An absolute majority of those killed in Israel’s wars against the Palestinians are either fighters or terrorists. [Source: https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4872522,00.html ] klingt überzeugend. ;-

          • Kanalratte schreibt:

            Weil dieses Argument immer wieder aufkommt:
            Die USA hatten im 2.Weltkrieg „nur“ ca. 250.000 Kriegstote in Europa zu beklagen.
            Deutschland hatte aber über 6 Millionen Kriegstote zu beklagen.
            Macht dies die USA denn zum Aggressor im 2. Weltkrieg? Natürlich nicht.

            Auf der anderen Seite beschweren sich „israelkritische“ Leute dass Israel im Nahostkonflikt viel weniger Todesopfer zu beklagen hat, weil es seinen Feinden militärisch und zivilisatorisch überlegen ist. Muss man sich dafür schämen? Aus Sicht der Israel-Hasser sollte sich Israel dafür schämen.

          • Ludwig schreibt:

            Ben-Dror Yemini spricht für die israelische Mitte, Besucher, die mittelfristig weiter über die Westbank und die Palästinenser herrschen will, weil das für Israel so erstmal sicherer ist.

            Das finde ich insgesamt plausibel.

            Klar ist, der letzte „Ausflug“ der IDF nach Gaza in 2014 wirkt wie ein Picknick, wenn man ihn mit den Gemetzeln in Mosul oder gar Aleppo vergleicht. Und die Todesrate des Nahost-Konfliktes ist nach dem Yom-Kippur-Krieg deutlich gesunken, sie liegt vermutlich unter der Mortalität im israelischen Straßenverkehr. So gesehen, ist die Herrschaft der Juden über die Palästinenser relativ unblutig und schmerzfrei. Das gilt selbstverständlich auch, wenn man „Die Situation“ zwischen dem Jordan und dem Meer mit den gescheiterten Vielvölkerstaaten Syrien und Irak vergleicht.

            Andererseits ist der Zypernkonflikt durch die klare Teilung der Insel deutlich stabiler und unblutiger, als es der Konflikt zwischen Juden und Palästinensern je gewesen ist. Ein informierter Vergleich mit dem Krieg zwischen dem türkischen Staat und den Kurden in der Ost-Türkei wäre auch mal spannend, aber den erneuten Bürgerkrieg dort seit 2015 bekommt hierzulande kaum jemand mit. Was übrigens die Moral und relative Gewaltlosigkeit von Fremdherrschaft weltweit betrifft, das machen die Amerikaner auf Puerto Rico deutlich besser und klüger, als die Juden in der Westbank.

            Soweit meine Bemerkungen zur Weltsicht der israelischen Mitte.

            Minister Gildad Erdan hingegen spricht zwei verschiedene Sprachen, je nach Publikum. Am Sonntag vertritt er auf „Likudisch“ bei einem Parteitag die nationalistischen und religiösen Dogmen und Visionen des annexionistischen Zionismus: “We are telling the world that it doesn’t matter what the nations of the world say … The time has come to express our biblical right to the land.”

            Und am Dienstag liefert er Benjamin Weinthal dann das oben im Post zitierte, Deutschland-kritische Statement auf “Pro-Israelisch”, der Sprache der internationalen Israel-Erklärer.

            Das finde ich nicht plausibel.

    • Kanalratte schreibt:

      Selbstverständlich hat Gabriel mit „Apartheid-Regime“ den israelischen Staat gemeint, da gibt es nichts zu beschönigen. Ich denke er hatte sich in diesem Moment nicht unter Kontrolle und ließ seinem Hass freien Lauf. Ich meine, dafür ist ein Sigmar Gabriel ja auch bekannt. Ich sag nur Stinkefinger und „Pack“ Äußerungen. Tief im Innern ist der Mann ein Alt-Linker und ein Sozialist mit Nazi-Tick und das kommt bei ihm gelegentlich noch ans Tageslicht.

      • Ludwig schreibt:

        Auch hier müssen wir spekulieren, Kanalratte.

        Sicherlich neigt Gabriel zur Polemik, wie beispielsweise auf seinem Israel-Besuch 2012 und dem Ausflug nach Hebron, wo er sich über das militärische, administrative und juristische „Regime“ informiert hat, mit dem die IDF die Zone H2 der Stadt beherrscht. Sicher ist, damals war Gabriel SPD-Vorsitzender und seine Ansichten zur deutschen Außenpolitik hatten eigentlich nur innenpolitische Bedeutung und keine rechtlichen Konsequenzen.

        Im Dezember 2017 hat Gabriel seinen Facebook-Post von 2012 nochmal klar auf „Israels Regierungspolitik“ in der Stadt „Hebron in den besetzten Gebieten“ bezogen:

        Die Bundesregierung habe Trumps Entscheidung sofort kritisiert und nehme sich selbstverständlich auch das Recht heraus, Israels Regierungspolitik zu kritisieren. Er selbst, sagt Gabriel, habe vor einigen Jahren nach einem Besuch in Hebron in den besetzten Gebieten davon gesprochen, dass ihn das Gesehene an Apartheid erinnere.

        Aber israelische Fahnen zu verbrennen, das sei die falsche Methode, um gegen israelische Politik zu demonstrieren. Der Verbrennungsakt an sich schon, ruft Gabriel jetzt mit etwas lauterer Stimme aus und referiert dann die politische Grundlinie, die alle Bundesregierungen seit dem Ende des Krieges verfolgt haben:

        Es gehe nicht nur um Toleranz gegenüber Juden, sondern auch um den Staat Israel, für den Deutschland eine besondere Verantwortung trage.

        https://www.berliner-zeitung.de/politik/antisemitismus–sigmar-gabriel-debattiert-in-kreuzberg-mit-muslimischen-migranten–29296852

        Soweit das Original-Zitat aus Berlin Kreuzberg im damaligen Kontext.

        Der Hamas-Tweet oben könnte – leicht entstellt übersetzt – auf Deutsch lauten:

        „Als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland stelle ich hiermit fest, dass der Staat Israel auf seinem Staatsgebiet das Verbrechen der Apartheid begeht.“

        Das hat Gabriel natürlich weder gesagt, noch gemeint. Stattdessen haben viele Leute mit dem eher belanglosen Gabriel-Zitat aus Kreuzberg mehrere Runden „Stille Post“ gespielt, eigentlich müsste man sagen laute, entstellende und „Entrüstete Post“.

        Bis sich schließlich die Hamas am 31.12. irrigerweise einbilden konnte, die BDS-Bewegung hätte gerade einen großen Sieg errungen.

      • Ben schreibt:

        An der Aussage vom Gatestone Institut das die Europäer Nazis seien die an der Ausrottung der Juden arbeiten haben Sie keinen Hass feststellen können

  5. Angela Merkel beim Lügen erwischt.

    Wir wenden uns gegen alle Formen von Antisemitismus.
    Merkel, 11. Dezember 2017

  6. wollesgeraffel schreibt:

    Dieses ********* ist ein Antisemit. Er gehört zur Generation 1 nach den 68ern. Mit denen kam der Antisemitismus in die SPD. In deren radikaler Ausprägung, der RAF, hielt mans mit der PLO und dem schwarzen September. Diese Verbrecherbande nutzte die palästinensischen Terrorlager zur Ausbildung. In Entebbe war die RAF dabei.
    Wenn diese Mörderbande zuschlug, kommentierte der aufrechte Linke mit den Worten, da kann man seine klammheimliche Freude kaum verhehlen.

    • Kanalratte schreibt:

      Die Linken waren, neben München 1972, auch beim Anschlag auf das jüdische Altersheim in München dabei und bei dem versuchten Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin ebenso. Dass linke Gruppierungen für dutzende jüdische Mordopfer in der BRD seit 1945 (mit)verantwortlich sind, wird in der Bundesrepublik gar nicht diskutiert.

      • wollesgeraffel schreibt:

        Natürlich nicht, in einer linksgrün versifften Gesellschaft, sind Diskussionen nicht möglich und wie schnell man gesperrt wird, habe ich grad bei Twitter erfahren.

  7. anti3anti schreibt:

    Ab heute werden Hassredner vor einem deutschen Gericht gezerrt und ihnen die Öffentlichkeit entzogen! (S. v. Storch)

  8. Günter Schenk schreibt:

    Ein absolutes Muss für das Jahr 2017: Anna Baltzer, US-amerikanische Jüdin:

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Sie hat recht. Es ist Zeit, sich auf eine Seite zu stellen. Ich nehme die Seite, die mich nicht töten will. Ich nehme Israels Seite. Anna Baltzer darf gerne die Seite der islamofaschistischen Schwulenkiller nehmen, die mich töten wollen. Jeder hat das Recht auf seine oder ihre eigene Seite. Ich fühle mich aber deutlich wohler bei Israel. Und ich fühle mich etwas unwohl bei einer Frau, die die Seite von Leute wählt, die mich töten wollen, aber bitte. Ich bin ja Mitglied im Artikel 5 Club.

  9. caruso schreibt:

    Höchste Zeit, daß einer aufstand und sagte, auch wenn nicht wörtlich, daß SG ein … was soll ich sagen, was nicht strafbar ist? Leider habe ich keine andere Bezeichnungen für ihn.
    lg
    caruso

Kommentare sind geschlossen.