Was war das Motiv von Mohamad?

Am 4. Oktober 2019 stieg Mohamad M. mit einem Messer bewaffnet über den Sicherheitszaun der Synagoge in Berlin-Mitte und soll dabei laut Zeugen „Allahu Akbar“ und „Fuck Israel“ gerufen haben. Die Wachleute der Synagoge überwältigten den Angreifer und übergaben ihn der Polizei. Ein paar Stunden später wurde Mohamad M. allerdings wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, weder eine Befragung noch eine Durchsuchung der Wohnung hätten Aufschluss über ein mögliches Motiv gegeben. Daher sei der Angreifer wegen mangelnder Haftgründe entlassen worden.

Vielleicht hätte die Polizei weniger in der Wohnung als in der Kultur des Täters nachschauen sollen, um Aufschluss über ein Motiv zu erlangen.

Der Hass gegen Juden wird heute in der arabischen Welt wieder so brutal und offen propagiert wie in Deutschland in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Kinder und Jugendliche werden zum Hass auf Juden erzogen. Auf arabisch ruft das lustige Hamas-Häschen Assud die Kinder zum Krieg gegen Juden auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu töten. Die Hamas Maus wiederum stachelt Kinder zum Hass gegen Juden auf und lässt sie Lieder über die heldenhafte Tat des Judenmords singen.

Es gibt ganze Hochglanzvideos, in denen der Terrorismus glorifiziert und der Hass auf Juden gefeiert wird.

In einer Serie eines der erfolgreichen arabischen Sender wird gezeigt, wie Juden ein Christenkind schlachten, um aus seinem Blut Mazzebrot zu machen.

Die Serie lief zur besten Sendezeit im Feiertagsprogramm. Sie war und ist auch heute noch in deutschen Wohnzimmern zu sehen. Im arabischen Fernsehpogrom ist der Hass gegen Juden Alltag. Die Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes (Artikel 7) und die Zerstörung Israels (Artikel 13). Minister der Hamas rufen zur Vernichtung aller Juden auf, die sie öffentlich, auf Plätzen, in Moscheen und im Fernsehen, als Ungeziefer und Bakterien bezeichnen, deren Kehlen durchgeschnitten und Familien ermordet gehören.

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 zum Beispiel sprach der libanesischer Minister, Wiam Wahhab, am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Hier noch ein paar andere Aussprüche, mit denen arabisch sprechende Kinder auch in Deutschland groß werden, weil sie auch in deutschen Wohnzimmern in internetfähigen Flimmerkisten zu sehen sind:

„Bevor Israel stirbt muss es gedemütigt und erniedrigt werden!“ (Khaled Meshall, Vorsitzender der Hamas am 3. Februar 2006)

„Jeder, der ein Messer, eine Waffe oder ein Auto hat und damit nicht einen Siedler oder einen Juden angreift und mehrere zehn Zionisten tötet, gehört nicht zu Palästina!“ (Fawzi Barhoum, Hamassprecher am 30. Juli 2014)

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“ (Al-Nas TV (Ägypten), 8. Januar 2008)

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! (…) Dein Glaube bezüglich der Juden soll sein, erstens, dass sie Ungläubige sind und zweitens, dass sie Feinde sind! Und sie sind nicht nur Feinde, weil sie Palästina besetzt halten. Sie wären auch unsere Feinde, wenn sie niemals irgendetwas besetzt hätten! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV (Katar), 9. Januar 2009)

„In aller Kürze, so sind die Juden: Als Muslime ist unser Blut voller Rachsucht gegen sie und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will.“ (Al-Aqsa TV (Gaza), 28. Februar 2008)

„Die größten Feinde eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“ (Al-Rahma TV (Ägypten), 9. Januar 2009)

„Immer wieder hat Gott Strafen über die Juden kommen lassen. Die letzte Strafe wurde von Hitler ausgeführt. Bei allem, was er ihnen angetan hat, und die Juden übertreiben bei der Beschreibung dieser Taten, hat Hitler die Juden nur an ihren gerechten Platz gesetzt. Es war die göttliche Strafe für sie!“ (Al-Jazeera TV (Katar) 30. Januar 2009)

Am 9 Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Dieser ganze Hass ist mittlerweile ebenfalls auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken zu finden. Dort rufen junge Menschen massenhaft im vermeintlichen Namen Allahs und des Korans zum Hass gegen Juden auf. Sie schreiben: „Juden ins Gas“, „Hitler hat es richtig gemacht“ und „Tötet die Juden!“ Es ist genau dieser Hass, der vor einigen Monaten dazu geführt hat, dass ein wütender Mob auf offener Straße in Berlin gebrüllt hat: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“

Ging all diese Propaganda an Mohamad spurlos vorbei? Oder gibt es hier ein Aufschluss über ein mögliches Motiv?

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7 Antworten zu Was war das Motiv von Mohamad?

  1. Fugg Censors schreibt:

    Neid gebiert Hass. Unfähig etwas besser machen, sucht man einen Schuldigen der eigentlich dem ihm zustehenden Erfolg verhindert. Das eigene Versagen wird mit Wut und Hass auf den Anderen oder Erfolgreichen kompensiert. Eine passende Ideologie findet sich immer. Egal ob Hautfarbe, Religion oder Ethnie, ein Merkmal passt immer um sich selbst zu erhöhen und andere zu erniedrigen. Der Bodensatz weisser Amerikaner kann schwarze Menschen als minderwertig betrachten und sich dadurch selbst erhöhen. Moslems machen mit ihrer Religion dasselbe mit Juden. Sozialisten beneiden und hassen den Erfolg des Kapitalismus. Tumbe Social justice warriors hassen Arbeitnehmer mit geregelten Einkommen. usw.

  2. Dante schreibt:

    Die Staatsanwaltschaft erklärte, weder eine Befragung noch eine Durchsuchung der Wohnung hätten Aufschluss über ein mögliches Motiv gegeben. Daher sei der Angreifer wegen mangelnder Haftgründe entlassen worden.

    Wenn ein bewaffneter Angriff auf eine jüdische Einrichtung in diesem unserem Lande nicht per se als Haftgrund gilt, herrscht Nacht über Berlin.

  3. caruso schreibt:

    Vielleicht ist es zu viel von Staatsanwälten so viel Wissen, so viel Nachdenken, so viel Fantasie, so viel alltäglichen Menschenverstand zu erwarten / verlangen als über die ein „gewöhnlicher“ Blogger verfügt. Ihre Köpfe sind ja vollgestopft mit Paragraphen, … vielleicht behindern diese die notwendigen Hirnfunktionen. Das sollten Hirnforscher untersuchen. Bis dahin sollten Staatsanwälte
    gewöhnliche „normale“ Menschen engagieren, die ihnen beim (Nach)Denken helfen.
    lg
    caruso
    die urzeitliche Hexe

  4. Bernd L. Mueller schreibt:

    In dieser geballten, komprimierten Dichte habe ich das Ungeheuerliche vs. Juden noch niemals gelesen.

    Depremiert , macht wütend, ratlos. Verantwortliche Araber, Hamas als Spiegelbild der Nazis die unendliches Leid, Vernichtung, Genozid über das jüdische Volk brachten.

    Für die Grä(e)ueltaten haben – fast – alle Deutschen hart büßen müssen – wie mein Großvater, Vater , unsere ganze große Familie in Berlin – .

    In meinem zugegeben nicht repräsentativen Privatleben und im Berufsleben habe ich keine Jugendfeindlichkeit erlebt, gespürt.

    Gleichwohl bin ich nicht blind oder taub , lese mit Frust über Typen wie Höcke.

    Berichte über Judenfeindlichkeit durch Deutsche lese ich deshalb irritiert weil doch die erlebten Konsequenzen noch immer nicht in weiter Ferne liegen.

    “ ……….Ging all diese Propaganda an Mohamad spurlos vorbei? Oder gibt es hier ein Aufschluss über ein mögliches Motiv ? “

    Ist diese Frage an den geneigten Leser Ihres Kommentars gerichtet ?

    Meine Meinung :

    A. Mohamad hat versucht ein Verbrechen zu verüben, wurde gestört.
    B. Berlin und Justiz mit Senat aktuell , sind nicht objektiv zu sehen, Werte sind futsch, einfach
    versifft wie die ganze Stadt, und das sichtbar.

    Gerd Buurmann, nicht aufgeben “ ….we stand by You ! „

  5. Nestor Machno schreibt:

    …..wie in Deutschland zwischen 1927 und 1933.<

    Ist das ein Tipfehler oder wie meinen Sie das?

  6. Hein Tiede schreibt:

    Der Hass von dieser Seite wird kaum thematisiert. Ein Kommunalpolitiker der SPD schrieb neulich in einem Leserbrief, bei ihm stünden Koran und Bibel friedlich nebeneinander im Bücherbord. Er habe beide nicht gelesen, da er Atheist sei.
    Na denn!

    • Olive Tree schreibt:

      Sehr schön, Bücher für’s Bücherregal.
      Es wurde schon immer zu wenig gelesen, z.B. „Mein Kampf“, (da stand alles drin, was der Herr Hitler sich so vorstellte, wenn er erst die Macht inne hat) viel zu lange wurde er nicht ernst genommen.
      Ayatollah Ruhollah Khomeini veröffentlichte bereits 1943 einen Plan zur Einrichtung einer islamischen Regierung. Die Schrift „Der Islamische Staat“ – seine Vorstellungen von Irans künftiger Staatsform, ein theokratisches System, hätten, vor allem die liberalen Kräfte der Revolution, die einen demokratischen Wandel erhofften, besser genauestens gelesen.
      Auch ist es höchst lehrreich sich über die „Manifestation der Judeophobie“ über den Bludan-Kongress von 1937 zu informieren, dann versteht man so manche Zusammenhänge.
      Lesen hilft !

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