Drei Fragen an das Europäische Parlament

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

am 23. Juni 2016 hielt Mahmud Abbas eine Rede im Europäischen Parlament, in der er wahrheitswidrig behauptete, Rabbiner hätten zur Vergiftung von Brunnen im Nahen Osten aufgerufen. Am Ende der Rede gab das Europäische Parlament stehenden Applaus. Mahmud Abbas hat mittlerweile eingeräumt, dass es sich bei dem Vorwurf der Brunnenvergiftung um eine Lüge gehandelt hat.

Die Brunnenvergifterlegende ist eine der ältestes judenfeindlichen Gerüchte in Europa. Dieser Lüge sind in Europa unzählige Juden zum Opfer gefallen. Die Lüge war ein stets wiederholtes Vorspiel zu brutalen Pogromen gegen Juden.

Daher habe ich folgende Fragen an Sie.

1. Haben Sie diese judenfeindliche Lüge erkannt?

2. Wie haben Sie auf diese judenfeindliche Lüge reagiert?

3. Warum hat das Parlament mehrheitlich der Rede am Ende stehend Applaus gezollt?

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Ein junger Araber klagt an!

Muhammad Zoabi ist neunzehn Jahre jung. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er am 1. Juli 2016:

„Gestern wurde eine 13-jährige Jugendliche von einem palästinensischen Terroristen an dem sichersten Ort ermordet, den es für ein Kind gibt, im Bett, in ihrem Haus, schlafend. Heute wurde ein Vater ermordet, wieder einmal, vor seiner Familie, von den Händen eines verabscheuungswürdigen palästinensischen Terroristen. Ich höre keine Verurteilung und keine öffentliche Wut aus der palästinensischen Gesellschaft über die schrecklichen Angriffe. Ich frage mich, welchen ​​Zustand die Palästinenser für sich herstellen wollen? In was für eine Gesellschaft wollen die Palästinenser, dass ihre Kinder leben? Welche Art von Bildung, wollen sie der künftigen Generation geben? Die Antwort, die uns ihrer Handlungen geben, ist nicht demokratisch. Ein liberales, westliches Land darf das nicht tolerieren! Die radikale, extremistische und unmenschliche Ideologie ist etwas, dass Israel seit Jahrzehnten bekämpft! Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie diese Ideologie nicht mehr ünterstützen darf! Unterstützt Israel!“

Muhammad Zoabi gehört zu den vielen Arabern die erklären: „Ich bin ein stolzer, israelischer, zionistischer, arabischer Moslem. Israel ist die Hoffnung für Demokratie. Israel ist das Licht in der Dunkelheit. Israel ist der Himmel inmitten der Hölle.“

„Ich fordere die Welt auf, endlich aufzuwachen. Ich bin ein Israeli und ich bin froh, ein Israeli zu sein! Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, in dem alle Menschen gleichberechtigt sind. Darum regt es mich auf, wenn ich Leute höre, die behaupten, Israel sei ein Apartheidstaat. Hier in Israel, wenn ich ein Kibbuz besuche, fragt mich der Mann am Tor, wie ich heiße. Ich sage, „Muhammad“ und er sagt: „Hallo Muhammad!“ Wäre Israel ein Apartheidsstaat würde er sagen: „Mach, dass Du fort kommst!“ Ich besuche Juden. Juden besuchen mich. In Israel leben alle Menschen zusammen. Ich gehe in eine jüdische Schule. Ich besuche meine jüdischen Freunde. Ich telefoniere mit meinen jüdischen Freunden. Meine Mutter arbeitet im israelischen Verkehrsministerium. Wir leben alle friedlich zusammen, deshalb entschuldigt meine Ausdrucksweise: Hört mit dem Scheiß auf! Israel ist kein Apartheidsstaat! Bitte, wacht auf! Bitte, hört auf mit dem blinden Hass auf Israel.“

Muhammad Zoabi hört immer wieder blinden Hass. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, zum Beispiel erklärt, Juden seien „keine Menschen“, sondern „fremdartige Bakterien“, die „vernichtet“ werden müssen. Mufti Muhammad Hussein predigte am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah, Friede würde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Dr. Sallah Sultan, Präsident des Amerikanischen Zentrums für Islamforschung auf Al-Aqsa TV in Gaza wiederum erklärt, Juden entführten Christen, um sie zu „schlachten“ um „Matzebrot aus ihrem Blut“ zu machen. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas vor einem gefüllten Parlament, es gäbe „gewisse Rabbiner“, die „beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften“.

Mahmud Abbas hielt die Rede vor dem Europäische Parlament und erhielt dafür am Ende stehenden Applaus!

Nur zwei Tage später nahm Abbas den Vorwurf wieder zurück. Es gab diese Rabbiner natürlich nicht. Es war nur eine Lüge, jedoch eine europäische Lüge! Als im Mittelalter die Pest in Europa wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht anders! In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas, Juden würden die Brunnen vergiften und fand mit dieer Anschuldigung heraus, dass das Bild, das das Parlament der Europäischen Union von Juden und Israel hat, so am Boden ist, dass sein Horrorgerücht nicht nur widerspruchslos geglaubt, sondern mit stehendem Applaus bedacht wurde.

Im selben Monat erklärte Sultan Abu al-Einein im Gespräch mit der palästinensischen Nachrichtenseite Donia al-Watan, dass Juden getötet werden müssen:

„Wenn Sie mich nach meiner offenen Meinung fragen, dann würde ich sagen: Wann immer du einem Israeli begegnest, schlitze ihm die Kehle auf. Gleichermaßen bin ich gegen Gespräche, Verhandlungen, Treffen und eine Normalisierung in all ihren Formen mit der israelischen Besatzung.“

Sultan Abu al-Einein ist ein Berater von Mahmud Abbas. Es wundert daher nicht, dass kurz darauf am 29. Juni und 1. Juli Raketen auf Israel abgeschossen Eine schlug bei einem Kindergarten im Süden Israels ein. Es war jedoch Nacht, so dass keine Kinder im Gebäude waren. Es gab daher keine Tote und Verletzte. Nur das Gebäude wurde beschädigt.

Am 1. Juli wurde jedoch ein Vater vor seinen Kindern in seinem Auto von einem Terroristen erschossen. Seine Frau und seine Kinder wurden ebenfalls schwer verletzt. Am Tag davor wurdw ein 13-jähriges Mädchen wird in ihrem Kinderbett von einem Terroristen im Schlaf ermordet. Die Fatah verurteilt die Morde nicht! Stattdessen wurden die Mörder von offizieller Seite der Fatah zu „Märtyrern“ erklärt, um so dafür zu sorgen, dass die Familien der Mörder auf stattliche Renten hoffen können. Die Renten werden unter anderem von der Europäischen Union gezahlt, die jährlich Millionen Euro an die Fatah überweist. Der Autor Tilman Tarach erklärt, verantwortlich für den Mord an Juden seien auch die westlichen Regierungen, „auch die deutsche. Denn sie zahlen Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), obwohl sie wissen (oder wissen sollten), dass ein Teil dieser Gelder gemäß dem palästinensischen Gefangenengesetz als Belohnung für Judenmord verwendet wird.“

„Dieses Gefangenengesetz regelt diese Zahlungen an palästinensische Terroristen, die wegen Mordes oder versuchten Mordes an Israelis verurteilt wurden, wobei die Gehälter gestuft sind. Je schrecklicher die Tat und je höher die Gefängnisstrafe, desto höher ist die PA-Vergütung. Zwischen 300 Euro und 3.400 Euro pro Monat erhalten Judenmörder derzeit. Nach Angaben des palästinensischen Finanzministeriums stellen diese Zahlungen bis zu 6 Prozent der Jahresbudgets der PA dar. Laut Palestinian Media Watch, einer israelischen Nichtregierungsorganisation, zahlte die PA im Jahr 2013 den Terroristen 100 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro). Das Gehalt wird denjenigen ausbezahlt, die der Täter per Vollmacht benennt – sei es nun die Familie oder eine Terrororganisation.“

Früher kam ein großer Teil der Judenmörder noch aus Europa. Heute jedoch delegiert die Europäische Union den Judenmord in den Nahen Osten und zahlt und klatscht.

Die Europäische Union pumpt Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde, die damit den Hass auf Juden finanziert. Sie unterstützt unzählige NGOs, die Israel nicht nur kritisieren, sondern oft nichts weiter als verleumderische Lügen verbreiten. Muhammad Zoabi sagt: „Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie den Terror nicht mehr ünterstützen darf!“

Wie lange will die Europäische Union noch Judenmörder finanzieren? Warum gibt sie Geld an Terrorsympathisanten wie Mahmud Abbas, der Judenmörder zu Märtyern erklärt? Warum unterstützt die Europäische Union nicht besser Menschen wie Muhammad Zoabi? Er kann jede Unterstützung gebrauchen, wie er selber sagt:

„An manchen Tagen ist es schwer, ein arabischer Zionist zu sein. Ich lebe im demokratischen Israel und bin umringt von diktatorischen Ländern, die nur darauf warten, uns alle zu töten. All diese Länder, wenn sie Israel angreifen, unterschieden nicht zwischen Arabern und Juden. Wir werden alle angegriffen, wenn ein Nachbarstaat oder eine Terrorgruppe uns attackiert. Für sie sind wir alle nur Israelis.“

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Drei Tage in Israel

1. Juli 2016: Am Abend schlägt eine Rakete bei einem Kindergarten im Süden Israels ein. Es ist Nacht. Keine Kinder sind im Gebäude. Es gibt daher keine Tote und Verletzte. Nur das Gebäude wird beschädigt. Am Morgen des selben Tages wird ein Mann vor seinen Kindern in seinem Auto von einem Terroristen erschossen. Seine Frau wird schwer verletzt. Die Fatah verurteilt den Mord nicht!

30. Juni 2016: Ein 13-jähriges Mädchen wird in ihrem Kinderbett von einem Terroristen im Schlaf ermordet. Die Fatah verurteilt den Mord nicht!

29. Juni 2016: Raketenalarm im Süden Israels.

Kurz vorher erklärte Sultan Abu al-Einein im Gespräch mit der palästinensischen Nachrichtenseite Donia al-Watan:

„Wenn Sie mich nach meiner offenen Meinung fragen, dann würde ich sagen: Wann immer du einem Israeli begegnest, schlitze ihm die Kehle auf. Gleichermaßen bin ich gegen Gespräche, Verhandlungen, Treffen und eine Normalisierung in all ihren Formen mit der israelischen Besatzung.“

Sultan Abu al-Einein ist ein Berater von Mahmud Abbas. Für Abbas gab die Europäische Union ein paar Tage vor den Raketenangriffen und Morden stehenden Applaus!​

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Wie lange wird die Europäische Union noch Judenmord finanzieren?

Am 1. Juli 2016 fuhr Rabbi Michael Mark mit seiner Frau und zwei seiner zehn Kinder im Süden Hebrons Auto, als ein Terrorist das Feuer auf seinen Wagen eröffnete, ihn tötete und seine Frau schwer verletzte. Auch seine beiden Kinder im Alter von vierzehn und fünfzehn wurden verwundet. Der Tatort liegt nur fünfzehn Kilometer von Kiryat Arba entfernt. Dort drang ein Tag vorher ein Terrorist in ein Wohnhaus ein und erstach ein 13-jähriges amerikanisches Mädchen, das friedlich im Bett lag und schlief. Er erstach das Kind, weil es jüdisch war.

Nach den Taten werden die Mörder regelmäßig von der Fatah zu „Märtyrern“ erklärt, um so dafür zu sorgen, dass die Familien der Mörder auf stattliche Renten hoffen können. Die Mörder töten Juden, da ihnen von der Fatah und der Hamas erklärt wird, dass Juden getötet werden müssen. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, zum Beispiel erklärt, Juden seien „keine Menschen“, sondern „fremdartige Bakterien“, die „vernichtet“ werden müssen. Mufti Muhammad Hussein predigte am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah, Friede würde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Dr. Sallah Sultan, Präsident des Amerikanischen Zentrums für Islamforschung auf Al-Aqsa TV in Gaza wiederum erklärt, Juden entführten Christen, um sie zu „schlachten“ um „Matzebrot aus ihrem Blut“ zu machen. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas vor einem gefüllten Parlament, es gäbe „gewisse Rabbiner“, die „beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften“.

Mahmud Abbas hielt die Rede vor dem Europäische Parlament und erhielt dafür am Ende stehenden Applaus!

Nur zwei Tage später nahm Abbas den Vorwurf wieder zurück. Es gab diese Rabbiner natürlich nicht. Es war nur eine Lüge, jedoch eine europäische Lüge! Als im Mittelalter die Pest in Europa wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht anders! In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas, Juden würden die Brunnen vergiften und fand mit dieer Anschuldigung heraus, dass das Bild, das das Parlament der Europäischen Union von Juden und Israel hat, so am Boden ist, dass sein Horrorgerücht nicht nur widerspruchslos geglaubt, sondern mit stehendem Applaus bedacht wurde.

Nur ein paar Tage nach dem Applaus wurde ein 13-jähriges Mädchen erstochen, weil sie Jüdin war und ein Rabbi vor den Augen seiner Familie erschossen. Für die Fatah sind die Mörder Märtyrer und die Renten, die die Fatah den Familien der Mörder aus Dankbarkeit über die Judenmorde auszahlen, werden unter anderem von der Europäischen Union gezahlt, die jährlich Millionen Euro an die Fatah überweist. Der Autor Tilman Tarach erklärt, verantwortlich für den Mord an Juden seien auch die westlichen Regierungen, „auch die deutsche. Denn sie zahlen Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), obwohl sie wissen (oder wissen sollten), dass ein Teil dieser Gelder gemäß dem palästinensischen Gefangenengesetz als Belohnung für Judenmord verwendet wird.“

„Dieses Gefangenengesetz regelt diese Zahlungen an palästinensische Terroristen, die wegen Mordes oder versuchten Mordes an Israelis verurteilt wurden, wobei die Gehälter gestuft sind. Je schrecklicher die Tat und je höher die Gefängnisstrafe, desto höher ist die PA-Vergütung. Zwischen 300 Euro und 3.400 Euro pro Monat erhalten Judenmörder derzeit. Nach Angaben des palästinensischen Finanzministeriums stellen diese Zahlungen bis zu 6 Prozent der Jahresbudgets der PA dar. Laut Palestinian Media Watch, einer israelischen Nichtregierungsorganisation, zahlte die PA im Jahr 2013 den Terroristen 100 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro). Das Gehalt wird denjenigen ausbezahlt, die der Täter per Vollmacht benennt – sei es nun die Familie oder eine Terrororganisation.“

Früher kam ein großer Teil der Judenmörder noch aus Europa. Heute jedoch delegiert die Europäische Union den Judenmord in den Nahen Osten und zahlt und klatscht.

Muhammad Zoabi ist Palästinenser und neunzehn Jahre jung. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er am 1. Juli 2016:

„Gestern wurde eine 13 Jahre alte Jugendliche von einem palästinensischen Terroristen an dem sichersten Ort ermordet, den es für ein Kind gibt, im Bett, in ihrem Haus, schlafend. Heute wurde ein Vater ermordet, wieder einmal, vor seiner Familie, von den Händen eines verabscheuungswürdigen palästinensischen Terroristen. Ich höre keine Verurteilung und keine öffentliche Wut aus der palästinensischen Gesellschaft über die schrecklichen Angriffe. Ich frage mich, welchen ​​Zustand die Palästinenser für sich herstellen wollen? In was für eine Gesellschaft wollen die Palästinenser, dass ihre Kinder leben? Welche Art von Bildung, wollen sie der künftigen Generation geben? Die Antwort, die uns ihrer Handlungen geben, ist nicht demokratisch. Ein liberales, westliches Land darf das nicht tolerieren! Die radikale, extremistische und unmenschliche Ideologie ist etwas, dass Israel seit Jahrzehnten bekämpft! Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie diese Ideologie nicht mehr ünterstützen darf! Unterstützt Israel!“

Muhammed Zoabi gehört zu den vielen Palästinesern die erklären: „Ich bin ein stolzer, israelischer, zionistischer, arabischer Moslem. Israel ist die Hoffnung für Demokratie. Israel ist das Licht in der Dunkelheit. Israel ist der Himmel inmitten der Hölle.“

Muhammed Zoabi erklärt:

„Ich fordere die Welt auf, endlich aufzuwachen. Ich bin ein Israeli und ich bin froh, ein Israeli zu sein! Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, in dem alle Menschen gleichberechtigt sind. Darum regt es mich auf, wenn ich Leute höre, die behaupten, Israel sei ein Apartheidstaat. Hier in Israel, wenn ich ein Kibbuz besuche, fragt mich der Mann am Tor, wie ich heiße. Ich sage, „Muhammad“ und er sagt: „Hallo Muhammad!“ Wäre Israel ein Apartheidsstaat würde er sagen: „Mach, dass Du fort kommst!“ Ich besuche Juden. Juden besuchen mich. In Israel leben alle Menschen zusammen. Ich gehe in eine jüdische Schule. Ich besuche meine jüdischen Freunde. Ich telefoniere mit meinen jüdischen Freunden. Meine Mutter arbeitet im israelischen Verkehrsministerium. Wir leben alle friedlich zusammen, deshalb entschuldigt meine Ausdrucksweise: Hört mit dem Scheiß auf! Israel ist kein Apartheidsstaat! Bitte, wacht auf! Bitte, hört auf mit dem blinden Hass auf Israel.“

Die Europäische Union pumpt Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde, die damit den Hass auf Juden finanziert. Sie unterstützt unzählige NGOs, die Israel nicht nur kritisieren, sondern oft nichts weiter als verleumderische Lügen verbreiten. Muhammed Zoabi sagt: „Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie den Terror nicht mehr unterstützen darf!“

Wie lange will die Europäische Union noch Judenmörder finanzieren? Warum gibt sie Geld an Terrorsympathisanten wie Mahmud Abbas, der Judenmörder zu Märtyrern erklärt? Warum unterstützt die Europäische Union nicht besser Menschen wie Muhammad Zoabi? Er kann jede Unterstützung gebrauchen, wie er selber sagt:

„An manchen Tagen ist es schwer, ein arabischer Zionist zu sein. Ich lebe im demokratischen Israel und bin umringt von diktatorischen Ländern, die nur darauf warten, uns alle zu töten. All diese Länder, wenn sie Israel angreifen, unterschieden nicht zwischen Arabern und Juden. Wir werden alle angegriffen, wenn ein Nachbarstaat oder eine Terrorgruppe uns attackiert. Für sie sind wir alle nur Israelis.“

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#Orlando – We will never forget you

Ein Video von queerblick.

Das Video basiert auf den SMS-Verkehr zwischen Eddie Justice und seiner Mutter Mina während des Anschlags in Orlando am 12. Juni 2016.

Eddie (2:06): Mommy ich liebe dich

Eddie (2:06): Sie schießen im club.

Mina (2.06): Gehts dir gut?

Eddie (2.07): Bin gefangen auf der toilette.

Mina (2.07): Welcher club?

Eddie (2:07): Pulse. Innenstadt. Ruf die polizei.

Eddie (2.07): Ich werde sterben.

Mina (2:08): Ich rufe sie jetzt an.

Mina (2:08): Bist du noch da?

Mina (2:08): Antworte verdammt nochmal

Mina (2:08): Ruf sie an

Mina (2:08): Ruf mich an.

Eddie (2:39): Ruf sie an mommy

Eddie (2:39): Jetzt.

Mina (2:39): Ist wer verletzt?

Eddie (2:42): Viele. Ja.

Mina (2:42): Ist die polizei da?

Mina (2:42): Schreib mir bitte

Eddie (2:46): Nein. Bin immer noch auf der toilette.

Eddie (2:46): Er hat uns.

Eddie (2:46): Sie müssen uns hier raus holen.

Mina (2:49): Die polizei ist jetzt drin

Mina (2:49): Sag bescheid, wenn du die polizei siehts.

Eddie (2:49): Schnell

Eddie (2:50): Er ist hier bei uns auf der toilette.

Eddie (2:50): Frauentoilette ists

Mina (2:50): Ist der mann bei euch auf der toilette?

Eddie (2:51): Ja

Eddie (2:51): Er ist ein terror

Mina (2:51): Bist du verletzt?

Mina (2:52): Bleib da er mag keine schwulen leute

Mina (2:53): Schreib mir bitte

Mina (2:54): Ich liebe dich

Mina (2:54): Mach nichts. Bleib in deckung

Mina (2:54): Baby schreib mir

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The European Union applauds itself back to the Middle Ages

In medieval times, when the plague raged and Europeans were dying in droves, suspicions arose that it was the Jews who were poisoning the wells. The accusation against the Jews wasn’t accidental, because a certain ever present image of the Jew was already widespread in Europe; their perfidy, their sorcery and their conspiracies against Christians were mostly unquestioned. In addition, Jews were often hit comparatively less hard by epidemics due to their religiously anchored hygiene rules. But instead of making efforts to obtain clean water, Christians simply blamed the Jews for their own incapability.

That was medieval times. Not much has changed since!

In Israel during the second half of the twentieth century, Jews have built a number of modern water systems. Rather than earning admiration, Israel is criticized because Arabs haven’t built modern water systems, as if Jews were to blame when Arabs today don’t have clean tap water, similarly as Christians had blamed the Jews. On February 12, 2014, the President of the European Parliament, Martin Schulz, spoke these words before the Israeli parliament:

„Two days ago I spoke with young people in Ramallah. Like young people everywhere in the world, their dream is to train, study and travel, to find work and to start a family. But they have another dream as well, one which concerns something most young people take for granted: they want to be able to live freely in their own country, with no threat of violence, with no restrictions on their freedom of movement. The Palestinian people, like the Israeli people, have the right to fulfil their dream of creating their own viable democratic state. The Palestinians, just like the Israelis, have the right to self-determination and justice. (…) One of the questions these young people asked me which I found most moving – although I could not check the exact figures – was this: how can it be that an Israeli is allowed to use 70 litres of water per day, but a Palestinian only 17?”

Martin Schulz lied about the figures, as he admitted later. Those figures arose in the Middle Ages in accordance to a long tradition. The image of the Jew then is that of Israel today. Alex Feuerherdt shows in an essay for Lizas Welt that Martin Schulz’ views are based on lies and rumors about Jews and Israel and also proves that Israel has not stolen water, but has rather given water away.

On June 23, 2016, Mahmoud Abbas spoke before the European Union parliament. His speech aimed to show how derogatory images of Jews and Israel have already borne fruit by representing openly and directly the lie of medieval well poisoning. He went so far as to claim that there were certain rabbis who’ve had wells poisoned.

Of course, that’s all lies. There are no such rabbis and Jews aren’t poisoning wells today as they hadn’t in medieval times. But, Abbas wanted to find out if the eternal image of the Jew and of Israel is still widespread in Europe. And it is indeed! Abbas wasn’t disappointed at all. At the end of his speech, there was even a standing ovation from the European parliament. On June 23, 2016, the European Union applauded itself back to the Middle Ages.​

Mahmoud Abbas’ well poisoning accusation was such an obvious lie that even Abbas could no longer uphold it. Just two days later, on June 25, 2016, his press office issued the following statement:

„After it has become evident that the alleged statements by a rabbi on poisoning Palestinian wells, which were reported by various media outlets, are baseless, President Mahmoud Abbas has affirmed that he didn’t intend to do harm to Judaism or to offend Jewish people around the world.“

Most likely, he wanted to test for a response from the European Union!

However, the question remains: why didn’t the European Union parliament recognize the Jew hatred immediately, but instead give a Abbas a standing ovation?

The European Union’s image of Israel is already so degenerate that the majority of its members believe uncritically every lie about Israel and every rumor about Jews. The EU continues to pump millions of euros a year in so-called NGOs, so that they can find out more bad things about Israel – even if it’s all just lies!

(Translation: William Wires)

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Die Europäische Union applaudiert sich zurück ins Mittelalter

Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht viel anders!

In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 12. Februar 2014 sprach der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, vor dem israelischen Parlament diese Worte:

„Ich habe vor zwei Tagen mit jungen Menschen in Ramallah gesprochen, die wie junge Menschen überall auf der Welt eine Ausbildung machen, studieren, reisen, eine Arbeit finden und eine Familie gründen wollen. Sie haben aber auch einen Traum, der für die meisten jungen Menschen selbstverständlicher Alltag ist: frei in ihrem eigenen Land zu leben, frei von Gewalt, ohne Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit. […] Einer der Fragen dieser jungen Menschen, die mich am meisten bewegt hat – wobei ich die genauen Zahlen nicht nachschlagen konnte –, war: Wie kann es sein, dass Israelis 70 Liter Wasser am Tag benutzen dürfen und Palästinenser nur 17?“

Die Zahlen von Martin Schulz waren ein Gerücht, wie er später zugeben musste. Sie entsprangen wie im Mittelalter einer langen Tradition der Verbreitung von Judenbildern, die heute jedoch Israelbilder genannt werden müssen. Alex Feuerherdt zeigt in seinem Aufsatz „Israel, die Palästinenser und das Wasser“, dass Martin Schulz‘ Ausführungen reine Lügen und Gerüchte über Juden und Israel sind und beweist zudem, dass Israel nicht nur kein Wasser gestohlen hat, sondern vielmehr Wasser verschenkt hat – an Feinde, füge ich hinzu, Feinde, die die Vernichtung aller Juden weltweit fordern, wie die Hamas in ihrer Gründungscharta (Artikel 7).

Am 23. Juni 2016 war Mahmud Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union. Er nutzte seine Rede, um zu schauen, wie sehr die abfälligen Juden- und Israelbilder bereits Früchte getragen haben, indem er offen und ganz direkt die mittelalterliche Lüge vom brunnenvergiftenden Juden verbreitete. Er behauptete, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften.

Natürlich war das alles gelogen. Es gibt diese Rabbiner nicht und Juden vergiften heute so wenig die Brunnen wie im Mittelalter, aber Abbas wollte wissen, ob die Juden- und Israelbilder in Europa bereits so viel erreicht haben, dass diese Lüge wieder offen in Europa verbreitet werden können. Sie können! Abbas sollte nicht enttäuscht werden. Am Ende der Rede gab es sogar stehenden Applaus vom Parlament. Am 23. Juni 2016 applaudierte sich die Europäische Union zurück ins Mittelalter.​​

Der Brunnenvergiftervorwurf von Abbas war eine derart offensichtliche Lüge, dass selbst Abbas sie nicht lange aufrecht erhalten konnte. Nur zwei Tage später, am 25. Juni 2016, veröffentlichte die Presseabteilung von Mahmud Abbas folgendes Statement:

„Nachdem es offensichtlich geworden ist, dass es die angeblichen Aussagen eines Rabbiners, palästinensische Brunnen zu vergiften, wie es verschiedenen Medien berichtet haben, nicht gegeben hat, erklärt Präsident Mahmud Abbas, dass er damit keine schädlichen Auswirkungen auf das Judentum verursachen wollte und nicht die Absicht hatte, das jüdische Volk zu beleidigen.“

Er wollte vermutlich nur schauen, wie die Europäische Union darauf reagiert!

Es stellt sich daher die Frage, warum das Parlament der Europäischen Union diesen Judenhass nicht sofort erkannt hat und stattdessen sogar am Ende der Rede stehend applaudiert hat?

Das Israelbild innerhalb der Europäischen Union ist bereits so verkommen, dass die Union mehrheitlich jede noch so bösartige Lüge über Israel und jedes Gerücht über Juden glaubt und sogar Millionen Euro jährlich in NGOs pumpt, damit sie noch mehr schlechte Dinge über Israel herausfinden können – und mögen es auch nur Lügen sein!

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Brexit – Calm down and have a Big Mac!

Über fünzig Prozent der Briten wählten den Brexit. Es ist unverschämt, diese Mehrheit zu verteufeln. Wir müssen versuchen zu verstehen, welche Gründe es für die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler gab, für den Brexit zu stimmen, statt sie der Dummheit zu bezichtigen. Unter den Brexit-Wählerinnen und Wählern sind sehr viele, die die Europäische Union zwar ablehnen, aber Europa lieben. Sie wünschen sich wie die Menschen der Gegenseite ein Fortbestehen des Friedens.

Ein jeder Krieg beginnt mit der Verteufelung des Gegners. Deshalb hier nun drei Regeln, um die kommende Zeit zu überstehen:

1. Regel: Wir müssen klar unterscheiden zwischen der Europäischen Union und Europa. Brexit ist nicht gegen Europa gerichtet, sondern lediglich gegen die Europäische Union.

2. Regel: Auch wenn einem das Ergebnis nicht gefällt, es gehört zum guten Ton unter Demokraten, ein demokratisches Ergebnis zu respektieren und der Gegenseite zum Sieg zu gratulieren.

3. Regel: Wir sollten niemals behaupten, ein Austritt aus der Europäischen Union gefährde den Frieden, denn wer das sagt, erklärt damit den Gegner zum Kriegstreiber und gefährdet dadurch den Frieden selbst.

Großbritannien steigt nun aus der Europäischen Union aus. So what? Dann wird es halt eine „besondere Partnerschaft“ zwischen der Union und dem Vereinigten Königreich geben. Es wird nichts schlimmes passieren, wenn wir nur die Ruhe bewahren.

Es ist nicht nur die Europäische Union, die den Frieden in Europa sichert. Es ist zum Beispiel so gut wie ausgeschlossen, dass zwei Länder, in deren Hauptstädte ein McDonald’s steht, einen Krieg gegeneinander führen. Wenn ein Land eine wirtschaftliche Entwicklung erreicht hat, in der es eine Mittelschicht gibt, die kräftig genug ist, um ein McDonald’s-Netzwerk zu unterstützen, dann gibt es dort kein Interesse mehr an einem Krieg mit einem Land, mit dem Handel getrieben wird.

Die einzige historische Ausnahme, die mir spontan einfällt, ist die Operation Allied Force der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999. Als der Krieg ausbrach, wurde die McDonald’s Filiale in Belgrad allerdings schon am ersten Tag des Kriegs durch wütende Proteste zerstört. Erst nach dem Ende des Kriegs wurde die Filiale wieder eröffnet.

McDonald‘s ist eine friedenssichernde Institution. Dennoch gerate ich nicht in Panik, wenn irgendwo eine Filiale schließt. Ebenso sollte uns auch der Brexit keine großen Bauchschmerzen bereiten. Institution schaffen keinen Frieden, Menschen tun das. Institutionen sind lediglich Ausdruck menschlicher Einstellungen und können sichernd wirken.

Es ist nur ein Brexit. Calm down and have a Big Mac!

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Betet für mich!

Die katholische Pius-Bruderschaft hat angekündigt, am Rande der Fribourg Pride Parade im schweizerischen Freiburg im Üechtland mit zwanzig bis fünfzig Priestern und Laien vor Ort zu sein und zu beten, um so ein öffentliches Missfallen darüber zu zeigen, dass Homosexuellen immer mehr Rechte eingeräumt werden. Ein Antrag der Pius-Bruderschaft für diese Demonstration soll am 15. Juni 2016 eingegangen sein.

Ich unterstütze die Pius-Brüderschaft voll und ganz, denn wenn eine Religion keine andere Möglichkeit mehr hat, gegen meine Art zu leben und zu lieben vorzugehen, als Gebete, dann hat die Aufklärung gesiegt. In anderen Zeiten und an anderen Orten hatten und haben Religionen ganz andere Möglichkeiten – von Scheiterhaufen bis Steinigungen. Mit Beten kann ich leben!

Beten ist super. Beten sind Gedanken und die Gedanken sind frei!

Betet für mich. Tag und Nacht. Ihr könnt dabei auch gerne diese ausladenden Kleider tragen und diese süßen rauchenden Weihrauchhandtäschchen schwingen. Ich bin sehr tolerant gegenüber jeden Fetisch.

Viel Spaß beim Beten ihr Cis-Priester und Trans-Laien.

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Schluss mit links und rechts!

Wer Machtmissbrauch und gewalttätige Ausschreitungen nur dann verurteilt, wenn sie entweder von links oder von rechts verübt werden, ist Teil des Problems.

Wer glaubt, die Gegner der Republik stünden nur links, ist selbst zu rechts und wer glaubt, sie stünden nur rechts, ist zu links. Die eigene Position bestimmt, was man sieht. Woher kommen die beiden Begriffe überhaupt?

In der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Julimonarchie Frankreichs saß die Regierung rechts im Parlament und die Opposition links. Als links wurde somit die Opposition bezeichnet. Die Monarchiegetreuen saßen rechts und die Sozialisten und Liberalen links. Warum wird im 21. Jahrhunderts eine Sprachreglung aus dem 19. Jahrhundert zur Verortung einer politischen Orientierung genutzt?

Fragen Sie mal einen Linken, was rechts bedeutet und Sie werden die schroffesten Urteile hören. Fragen Sie einen Rechten, was links bedeutet und das Ergebnis wird ähnlich vernichtend ausfallen. Die Zuschreibungen „rechtspopulistisch“ und „linksgrün versifft“ sind gängige Diffamierungen und ein „Faschist“ ist jeder mit anderer Meinung.

Immer mehr Menschen werden danach beurteilt, wie andere sie politisch verorten und nicht danach, was sie tun.

Respekt gebührt Menschen, nicht aber ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Wenn jemand glaubt, man beleidige ihn, nur weil zu hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus gesprochen wird, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Ideen!

Wenn ein Mensch aufgrund seiner Herkunft kritisiert wird, ist es Rassismus. Wenn ein Mensch jedoch für seine Überzeugung kritisiert wird, ist es Aufklärung. Für die Herkunft kann niemand was, für die Überzeugungen jedoch schon! Das Gegenteil von Herkunft ist nämlich Zukunft! Mit jedem Schritt, entscheide sich ein Mensch frei für die weitere Richtung. Religionen und Ideologien sind Überzeugungen. Sie dürfen jederzeit kritisiert, beleidigt und verarscht werden!

Wenn zwei Menschen eine Beziehung miteinander eingehen, mag sie privater oder geschäftlicher Natur sein, müssen sie dies so frei und unabhängig wie möglich tun können. Jede Freiheit eines Individuums, die eingeschränkt wird, muss gut begründet sein.

Der Staat schenkt die Freiheit nicht. Der Mensch hat die Freiheit in sich! Organisierte Menschen erlauben dem Staat lediglich Einschränkungen in ihre Freiheit und wenn eine Einschränkung keinen Sinn (mehr) macht, sollte sie aufgehoben werden, um mehr Freiheit zu wagen.

Freiheit ist die stete Kritik an herrschenden Konventionen. Leider wird viel zu oft die Autorität der Freiheit vorgezogen. Dabei kamen Veränderungen immer, weil jemand damit angefangen hatte, anders zu denken und zu sprechen. Das Recht auf eine eigene, freie Meinung hat jeder. Dummheit muss nicht verboten werden. Dummheit entlarvt sich von selbst.

Sowohl linke als auch rechte Extreme zeichen sich dadurch aus, dass sie glauben, der Mensch sei so schlecht, dass er Führung braucht. Die einen sehnen sich nach einem starken Mann, die anderen nach Vater Staat. Nach starken Frauen sehnen sich jene, die immer noch in links und rechts denken, eher seltener. Warum auch? Als die politischen Begriffe „links“ und „rechts“ etabliert wurden, durften Frauen weder wählen noch gewählt werden.

Der Mensch ist besser als sein Ruf. Ich sehne mich nach mehr Freiheit und Respekt gegenüber anderen Meinungen und Ideen.

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