1. Juli 2016: Am Abend schlägt eine Rakete bei einem Kindergarten im Süden Israels ein. Es ist Nacht. Keine Kinder sind im Gebäude. Es gibt daher keine Tote und Verletzte. Nur das Gebäude wird beschädigt. Am Morgen des selben Tages wird ein Mann vor seinen Kindern in seinem Auto von einem Terroristen erschossen. Seine Frau wird schwer verletzt. Die Fatah verurteilt den Mord nicht!
30. Juni 2016: Ein 13-jähriges Mädchen wird in ihrem Kinderbett von einem Terroristen im Schlaf ermordet. Die Fatah verurteilt den Mord nicht!
29. Juni 2016: Raketenalarm im Süden Israels.
Kurz vorher erklärte Sultan Abu al-Einein im Gespräch mit der palästinensischen Nachrichtenseite Donia al-Watan:
„Wenn Sie mich nach meiner offenen Meinung fragen, dann würde ich sagen: Wann immer du einem Israeli begegnest, schlitze ihm die Kehle auf. Gleichermaßen bin ich gegen Gespräche, Verhandlungen, Treffen und eine Normalisierung in all ihren Formen mit der israelischen Besatzung.“
Sultan Abu al-Einein ist ein Berater von Mahmud Abbas. Für Abbas gab die Europäische Union ein paar Tage vor den Raketenangriffen und Morden stehenden Applaus!
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Am 1. Juli 2016 fuhr Rabbi Michael Mark mit seiner Frau und zwei seiner zehn Kinder im Süden Hebrons Auto, als ein Terrorist das Feuer auf seinen Wagen eröffnete, ihn tötete und seine Frau schwer verletzte. Auch seine beiden Kinder im Alter von vierzehn und fünfzehn wurden verwundet. Der Tatort liegt nur fünfzehn Kilometer von Kiryat Arba entfernt. Dort drang ein Tag vorher ein Terrorist in ein Wohnhaus ein und erstach ein 13-jähriges amerikanisches Mädchen, das friedlich im Bett lag und schlief. Er erstach das Kind, weil es jüdisch war.
Nach den Taten werden die Mörder regelmäßig von der Fatah zu „Märtyrern“ erklärt, um so dafür zu sorgen, dass die Familien der Mörder auf stattliche Renten hoffen können. Die Mörder töten Juden, da ihnen von der Fatah und der Hamas erklärt wird, dass Juden getötet werden müssen. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, zum Beispiel erklärt, Juden seien „keine Menschen“, sondern „fremdartige Bakterien“, die „vernichtet“ werden müssen. Mufti Muhammad Hussein predigte am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah, Friede würde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Dr. Sallah Sultan, Präsident des Amerikanischen Zentrums für Islamforschung auf Al-Aqsa TV in Gaza wiederum erklärt, Juden entführten Christen, um sie zu „schlachten“ um „Matzebrot aus ihrem Blut“ zu machen. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas vor einem gefüllten Parlament, es gäbe „gewisse Rabbiner“, die „beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften“.
Mahmud Abbas hielt die Rede vor dem Europäische Parlament und erhielt dafür am Ende stehenden Applaus!
Nur zwei Tage später nahm Abbas den Vorwurf wieder zurück. Es gab diese Rabbiner natürlich nicht. Es war nur eine Lüge, jedoch eine europäische Lüge! Als im Mittelalter die Pest in Europa wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.
Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht anders! In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas, Juden würden die Brunnen vergiften und fand mit dieer Anschuldigung heraus, dass das Bild, das das Parlament der Europäischen Union von Juden und Israel hat, so am Boden ist, dass sein Horrorgerücht nicht nur widerspruchslos geglaubt, sondern mit stehendem Applaus bedacht wurde.
Nur ein paar Tage nach dem Applaus wurde ein 13-jähriges Mädchen erstochen, weil sie Jüdin war und ein Rabbi vor den Augen seiner Familie erschossen. Für die Fatah sind die Mörder Märtyrer und die Renten, die die Fatah den Familien der Mörder aus Dankbarkeit über die Judenmorde auszahlen, werden unter anderem von der Europäischen Union gezahlt, die jährlich Millionen Euro an die Fatah überweist. Der Autor Tilman Tarach erklärt, verantwortlich für den Mord an Juden seien auch die westlichen Regierungen, „auch die deutsche. Denn sie zahlen Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), obwohl sie wissen (oder wissen sollten), dass ein Teil dieser Gelder gemäß dem palästinensischen Gefangenengesetz als Belohnung für Judenmord verwendet wird.“
„Dieses Gefangenengesetz regelt diese Zahlungen an palästinensische Terroristen, die wegen Mordes oder versuchten Mordes an Israelis verurteilt wurden, wobei die Gehälter gestuft sind. Je schrecklicher die Tat und je höher die Gefängnisstrafe, desto höher ist die PA-Vergütung. Zwischen 300 Euro und 3.400 Euro pro Monat erhalten Judenmörder derzeit. Nach Angaben des palästinensischen Finanzministeriums stellen diese Zahlungen bis zu 6 Prozent der Jahresbudgets der PA dar. Laut Palestinian Media Watch, einer israelischen Nichtregierungsorganisation, zahlte die PA im Jahr 2013 den Terroristen 100 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro). Das Gehalt wird denjenigen ausbezahlt, die der Täter per Vollmacht benennt – sei es nun die Familie oder eine Terrororganisation.“
Früher kam ein großer Teil der Judenmörder noch aus Europa. Heute jedoch delegiert die Europäische Union den Judenmord in den Nahen Osten und zahlt und klatscht.
Muhammad Zoabi ist Palästinenser und neunzehn Jahre jung. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er am 1. Juli 2016:
„Gestern wurde eine 13 Jahre alte Jugendliche von einem palästinensischen Terroristen an dem sichersten Ort ermordet, den es für ein Kind gibt, im Bett, in ihrem Haus, schlafend. Heute wurde ein Vater ermordet, wieder einmal, vor seiner Familie, von den Händen eines verabscheuungswürdigen palästinensischen Terroristen. Ich höre keine Verurteilung und keine öffentliche Wut aus der palästinensischen Gesellschaft über die schrecklichen Angriffe. Ich frage mich, welchen Zustand die Palästinenser für sich herstellen wollen? In was für eine Gesellschaft wollen die Palästinenser, dass ihre Kinder leben? Welche Art von Bildung, wollen sie der künftigen Generation geben? Die Antwort, die uns ihrer Handlungen geben, ist nicht demokratisch. Ein liberales, westliches Land darf das nicht tolerieren! Die radikale, extremistische und unmenschliche Ideologie ist etwas, dass Israel seit Jahrzehnten bekämpft! Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie diese Ideologie nicht mehr ünterstützen darf! Unterstützt Israel!“
Muhammed Zoabi gehört zu den vielen Palästinesern die erklären: „Ich bin ein stolzer, israelischer, zionistischer, arabischer Moslem. Israel ist die Hoffnung für Demokratie. Israel ist das Licht in der Dunkelheit. Israel ist der Himmel inmitten der Hölle.“
Muhammed Zoabi erklärt:
„Ich fordere die Welt auf, endlich aufzuwachen. Ich bin ein Israeli und ich bin froh, ein Israeli zu sein! Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, in dem alle Menschen gleichberechtigt sind. Darum regt es mich auf, wenn ich Leute höre, die behaupten, Israel sei ein Apartheidstaat. Hier in Israel, wenn ich ein Kibbuz besuche, fragt mich der Mann am Tor, wie ich heiße. Ich sage, „Muhammad“ und er sagt: „Hallo Muhammad!“ Wäre Israel ein Apartheidsstaat würde er sagen: „Mach, dass Du fort kommst!“ Ich besuche Juden. Juden besuchen mich. In Israel leben alle Menschen zusammen. Ich gehe in eine jüdische Schule. Ich besuche meine jüdischen Freunde. Ich telefoniere mit meinen jüdischen Freunden. Meine Mutter arbeitet im israelischen Verkehrsministerium. Wir leben alle friedlich zusammen, deshalb entschuldigt meine Ausdrucksweise: Hört mit dem Scheiß auf! Israel ist kein Apartheidsstaat! Bitte, wacht auf! Bitte, hört auf mit dem blinden Hass auf Israel.“
Die Europäische Union pumpt Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde, die damit den Hass auf Juden finanziert. Sie unterstützt unzählige NGOs, die Israel nicht nur kritisieren, sondern oft nichts weiter als verleumderische Lügen verbreiten. Muhammed Zoabi sagt: „Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie den Terror nicht mehr unterstützen darf!“
Wie lange will die Europäische Union noch Judenmörder finanzieren? Warum gibt sie Geld an Terrorsympathisanten wie Mahmud Abbas, der Judenmörder zu Märtyrern erklärt? Warum unterstützt die Europäische Union nicht besser Menschen wie Muhammad Zoabi? Er kann jede Unterstützung gebrauchen, wie er selber sagt:
„An manchen Tagen ist es schwer, ein arabischer Zionist zu sein. Ich lebe im demokratischen Israel und bin umringt von diktatorischen Ländern, die nur darauf warten, uns alle zu töten. All diese Länder, wenn sie Israel angreifen, unterschieden nicht zwischen Arabern und Juden. Wir werden alle angegriffen, wenn ein Nachbarstaat oder eine Terrorgruppe uns attackiert. Für sie sind wir alle nur Israelis.“
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In medieval times, when the plague raged and Europeans were dying in droves, suspicions arose that it was the Jews who were poisoning the wells. The accusation against the Jews wasn’t accidental, because a certain ever present image of the Jew was already widespread in Europe; their perfidy, their sorcery and their conspiracies against Christians were mostly unquestioned. In addition, Jews were often hit comparatively less hard by epidemics due to their religiously anchored hygiene rules. But instead of making efforts to obtain clean water, Christians simply blamed the Jews for their own incapability.
That was medieval times. Not much has changed since!
In Israel during the second half of the twentieth century, Jews have built a number of modern water systems. Rather than earning admiration, Israel is criticized because Arabs haven’t built modern water systems, as if Jews were to blame when Arabs today don’t have clean tap water, similarly as Christians had blamed the Jews. On February 12, 2014, the President of the European Parliament, Martin Schulz, spoke these words before the Israeli parliament:
„Two days ago I spoke with young people in Ramallah. Like young people everywhere in the world, their dream is to train, study and travel, to find work and to start a family. But they have another dream as well, one which concerns something most young people take for granted: they want to be able to live freely in their own country, with no threat of violence, with no restrictions on their freedom of movement. The Palestinian people, like the Israeli people, have the right to fulfil their dream of creating their own viable democratic state. The Palestinians, just like the Israelis, have the right to self-determination and justice. (…) One of the questions these young people asked me which I found most moving – although I could not check the exact figures – was this: how can it be that an Israeli is allowed to use 70 litres of water per day, but a Palestinian only 17?”
Martin Schulz lied about the figures, as he admitted later. Those figures arose in the Middle Ages in accordance to a long tradition. The image of the Jew then is that of Israel today. Alex Feuerherdt shows in an essay for Lizas Welt that Martin Schulz’ views are based on lies and rumors about Jews and Israel and also proves that Israel has not stolen water, but has rather given water away.
On June 23, 2016, Mahmoud Abbas spoke before the European Union parliament. His speech aimed to show how derogatory images of Jews and Israel have already borne fruit by representing openly and directly the lie of medieval well poisoning. He went so far as to claim that there were certain rabbis who’ve had wells poisoned.
Of course, that’s all lies. There are no such rabbis and Jews aren’t poisoning wells today as they hadn’t in medieval times. But, Abbas wanted to find out if the eternal image of the Jew and of Israel is still widespread in Europe. And it is indeed! Abbas wasn’t disappointed at all. At the end of his speech, there was even a standing ovation from the European parliament. On June 23, 2016, the European Union applauded itself back to the Middle Ages.
Mahmoud Abbas’ well poisoning accusation was such an obvious lie that even Abbas could no longer uphold it. Just two days later, on June 25, 2016, his press office issued the following statement:
„After it has become evident that the alleged statements by a rabbi on poisoning Palestinian wells, which were reported by various media outlets, are baseless, President Mahmoud Abbas has affirmed that he didn’t intend to do harm to Judaism or to offend Jewish people around the world.“
Most likely, he wanted to test for a response from the European Union!
However, the question remains: why didn’t the European Union parliament recognize the Jew hatred immediately, but instead give a Abbas a standing ovation?
The European Union’s image of Israel is already so degenerate that the majority of its members believe uncritically every lie about Israel and every rumor about Jews. The EU continues to pump millions of euros a year in so-called NGOs, so that they can find out more bad things about Israel – even if it’s all just lies!
(Translation: William Wires)
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Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.
Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht viel anders!
In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 12. Februar 2014 sprach der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, vor dem israelischen Parlament diese Worte:
„Ich habe vor zwei Tagen mit jungen Menschen in Ramallah gesprochen, die wie junge Menschen überall auf der Welt eine Ausbildung machen, studieren, reisen, eine Arbeit finden und eine Familie gründen wollen. Sie haben aber auch einen Traum, der für die meisten jungen Menschen selbstverständlicher Alltag ist: frei in ihrem eigenen Land zu leben, frei von Gewalt, ohne Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit. […] Einer der Fragen dieser jungen Menschen, die mich am meisten bewegt hat – wobei ich die genauen Zahlen nicht nachschlagen konnte –, war: Wie kann es sein, dass Israelis 70 Liter Wasser am Tag benutzen dürfen und Palästinenser nur 17?“
Die Zahlen von Martin Schulz waren ein Gerücht, wie er später zugeben musste. Sie entsprangen wie im Mittelalter einer langen Tradition der Verbreitung von Judenbildern, die heute jedoch Israelbilder genannt werden müssen. Alex Feuerherdt zeigt in seinem Aufsatz „Israel, die Palästinenser und das Wasser“, dass Martin Schulz‘ Ausführungen reine Lügen und Gerüchte über Juden und Israel sind und beweist zudem, dass Israel nicht nur kein Wasser gestohlen hat, sondern vielmehr Wasser verschenkt hat – an Feinde, füge ich hinzu, Feinde, die die Vernichtung aller Juden weltweit fordern, wie die Hamas in ihrer Gründungscharta (Artikel 7).
Am 23. Juni 2016 war Mahmud Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union. Er nutzte seine Rede, um zu schauen, wie sehr die abfälligen Juden- und Israelbilder bereits Früchte getragen haben, indem er offen und ganz direkt die mittelalterliche Lüge vom brunnenvergiftenden Juden verbreitete. Er behauptete, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften.
Natürlich war das alles gelogen. Es gibt diese Rabbiner nicht und Juden vergiften heute so wenig die Brunnen wie im Mittelalter, aber Abbas wollte wissen, ob die Juden- und Israelbilder in Europa bereits so viel erreicht haben, dass diese Lüge wieder offen in Europa verbreitet werden können. Sie können! Abbas sollte nicht enttäuscht werden. Am Ende der Rede gab es sogar stehenden Applaus vom Parlament. Am 23. Juni 2016 applaudierte sich die Europäische Union zurück ins Mittelalter.
Der Brunnenvergiftervorwurf von Abbas war eine derart offensichtliche Lüge, dass selbst Abbas sie nicht lange aufrecht erhalten konnte. Nur zwei Tage später, am 25. Juni 2016, veröffentlichte die Presseabteilung von Mahmud Abbas folgendes Statement:
„Nachdem es offensichtlich geworden ist, dass es die angeblichen Aussagen eines Rabbiners, palästinensische Brunnen zu vergiften, wie es verschiedenen Medien berichtet haben, nicht gegeben hat, erklärt Präsident Mahmud Abbas, dass er damit keine schädlichen Auswirkungen auf das Judentum verursachen wollte und nicht die Absicht hatte, das jüdische Volk zu beleidigen.“
Er wollte vermutlich nur schauen, wie die Europäische Union darauf reagiert!
Es stellt sich daher die Frage, warum das Parlament der Europäischen Union diesen Judenhass nicht sofort erkannt hat und stattdessen sogar am Ende der Rede stehend applaudiert hat?
Das Israelbild innerhalb der Europäischen Union ist bereits so verkommen, dass die Union mehrheitlich jede noch so bösartige Lüge über Israel und jedes Gerücht über Juden glaubt und sogar Millionen Euro jährlich in NGOs pumpt, damit sie noch mehr schlechte Dinge über Israel herausfinden können – und mögen es auch nur Lügen sein!
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Über fünzig Prozent der Briten wählten den Brexit. Es ist unverschämt, diese Mehrheit zu verteufeln. Wir müssen versuchen zu verstehen, welche Gründe es für die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler gab, für den Brexit zu stimmen, statt sie der Dummheit zu bezichtigen. Unter den Brexit-Wählerinnen und Wählern sind sehr viele, die die Europäische Union zwar ablehnen, aber Europa lieben. Sie wünschen sich wie die Menschen der Gegenseite ein Fortbestehen des Friedens.
Ein jeder Krieg beginnt mit der Verteufelung des Gegners. Deshalb hier nun drei Regeln, um die kommende Zeit zu überstehen:
1. Regel: Wir müssen klar unterscheiden zwischen der Europäischen Union und Europa. Brexit ist nicht gegen Europa gerichtet, sondern lediglich gegen die Europäische Union.
2. Regel: Auch wenn einem das Ergebnis nicht gefällt, es gehört zum guten Ton unter Demokraten, ein demokratisches Ergebnis zu respektieren und der Gegenseite zum Sieg zu gratulieren.
3. Regel: Wir sollten niemals behaupten, ein Austritt aus der Europäischen Union gefährde den Frieden, denn wer das sagt, erklärt damit den Gegner zum Kriegstreiber und gefährdet dadurch den Frieden selbst.
Großbritannien steigt nun aus der Europäischen Union aus. So what? Dann wird es halt eine „besondere Partnerschaft“ zwischen der Union und dem Vereinigten Königreich geben. Es wird nichts schlimmes passieren, wenn wir nur die Ruhe bewahren.
Es ist nicht nur die Europäische Union, die den Frieden in Europa sichert. Es ist zum Beispiel so gut wie ausgeschlossen, dass zwei Länder, in deren Hauptstädte ein McDonald’s steht, einen Krieg gegeneinander führen. Wenn ein Land eine wirtschaftliche Entwicklung erreicht hat, in der es eine Mittelschicht gibt, die kräftig genug ist, um ein McDonald’s-Netzwerk zu unterstützen, dann gibt es dort kein Interesse mehr an einem Krieg mit einem Land, mit dem Handel getrieben wird.
Die einzige historische Ausnahme, die mir spontan einfällt, ist die Operation Allied Force der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999. Als der Krieg ausbrach, wurde die McDonald’s Filiale in Belgrad allerdings schon am ersten Tag des Kriegs durch wütende Proteste zerstört. Erst nach dem Ende des Kriegs wurde die Filiale wieder eröffnet.
McDonald‘s ist eine friedenssichernde Institution. Dennoch gerate ich nicht in Panik, wenn irgendwo eine Filiale schließt. Ebenso sollte uns auch der Brexit keine großen Bauchschmerzen bereiten. Institution schaffen keinen Frieden, Menschen tun das. Institutionen sind lediglich Ausdruck menschlicher Einstellungen und können sichernd wirken.
Es ist nur ein Brexit. Calm down and have a Big Mac!
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Die katholische Pius-Bruderschaft hat angekündigt, am Rande der Fribourg Pride Parade im schweizerischen Freiburg im Üechtland mit zwanzig bis fünfzig Priestern und Laien vor Ort zu sein und zu beten, um so ein öffentliches Missfallen darüber zu zeigen, dass Homosexuellen immer mehr Rechte eingeräumt werden. Ein Antrag der Pius-Bruderschaft für diese Demonstration soll am 15. Juni 2016 eingegangen sein.
Ich unterstütze die Pius-Brüderschaft voll und ganz, denn wenn eine Religion keine andere Möglichkeit mehr hat, gegen meine Art zu leben und zu lieben vorzugehen, als Gebete, dann hat die Aufklärung gesiegt. In anderen Zeiten und an anderen Orten hatten und haben Religionen ganz andere Möglichkeiten – von Scheiterhaufen bis Steinigungen. Mit Beten kann ich leben!
Beten ist super. Beten sind Gedanken und die Gedanken sind frei!
Betet für mich. Tag und Nacht. Ihr könnt dabei auch gerne diese ausladenden Kleider tragen und diese süßen rauchenden Weihrauchhandtäschchen schwingen. Ich bin sehr tolerant gegenüber jeden Fetisch.
Viel Spaß beim Beten ihr Cis-Priester und Trans-Laien.
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Wer Machtmissbrauch und gewalttätige Ausschreitungen nur dann verurteilt, wenn sie entweder von links oder von rechts verübt werden, ist Teil des Problems.
Wer glaubt, die Gegner der Republik stünden nur links, ist selbst zu rechts und wer glaubt, sie stünden nur rechts, ist zu links. Die eigene Position bestimmt, was man sieht. Woher kommen die beiden Begriffe überhaupt?
In der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Julimonarchie Frankreichs saß die Regierung rechts im Parlament und die Opposition links. Als links wurde somit die Opposition bezeichnet. Die Monarchiegetreuen saßen rechts und die Sozialisten und Liberalen links. Warum wird im 21. Jahrhunderts eine Sprachreglung aus dem 19. Jahrhundert zur Verortung einer politischen Orientierung genutzt?
Fragen Sie mal einen Linken, was rechts bedeutet und Sie werden die schroffesten Urteile hören. Fragen Sie einen Rechten, was links bedeutet und das Ergebnis wird ähnlich vernichtend ausfallen. Die Zuschreibungen „rechtspopulistisch“ und „linksgrün versifft“ sind gängige Diffamierungen und ein „Faschist“ ist jeder mit anderer Meinung.
Immer mehr Menschen werden danach beurteilt, wie andere sie politisch verorten und nicht danach, was sie tun.
Respekt gebührt Menschen, nicht aber ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Wenn jemand glaubt, man beleidige ihn, nur weil zu hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus gesprochen wird, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Ideen!
Wenn ein Mensch aufgrund seiner Herkunft kritisiert wird, ist es Rassismus. Wenn ein Mensch jedoch für seine Überzeugung kritisiert wird, ist es Aufklärung. Für die Herkunft kann niemand was, für die Überzeugungen jedoch schon! Das Gegenteil von Herkunft ist nämlich Zukunft! Mit jedem Schritt, entscheide sich ein Mensch frei für die weitere Richtung. Religionen und Ideologien sind Überzeugungen. Sie dürfen jederzeit kritisiert, beleidigt und verarscht werden!
Wenn zwei Menschen eine Beziehung miteinander eingehen, mag sie privater oder geschäftlicher Natur sein, müssen sie dies so frei und unabhängig wie möglich tun können. Jede Freiheit eines Individuums, die eingeschränkt wird, muss gut begründet sein.
Der Staat schenkt die Freiheit nicht. Der Mensch hat die Freiheit in sich! Organisierte Menschen erlauben dem Staat lediglich Einschränkungen in ihre Freiheit und wenn eine Einschränkung keinen Sinn (mehr) macht, sollte sie aufgehoben werden, um mehr Freiheit zu wagen.
Freiheit ist die stete Kritik an herrschenden Konventionen. Leider wird viel zu oft die Autorität der Freiheit vorgezogen. Dabei kamen Veränderungen immer, weil jemand damit angefangen hatte, anders zu denken und zu sprechen. Das Recht auf eine eigene, freie Meinung hat jeder. Dummheit muss nicht verboten werden. Dummheit entlarvt sich von selbst.
Sowohl linke als auch rechte Extreme zeichen sich dadurch aus, dass sie glauben, der Mensch sei so schlecht, dass er Führung braucht. Die einen sehnen sich nach einem starken Mann, die anderen nach Vater Staat. Nach starken Frauen sehnen sich jene, die immer noch in links und rechts denken, eher seltener. Warum auch? Als die politischen Begriffe „links“ und „rechts“ etabliert wurden, durften Frauen weder wählen noch gewählt werden.
Der Mensch ist besser als sein Ruf. Ich sehne mich nach mehr Freiheit und Respekt gegenüber anderen Meinungen und Ideen.
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Barack Obama explained that he doesn’t use the term „radical Islam“ in order not to scare off moderate Muslims.
I don’t get it. Moderate Muslims are the ones who suffer most from radical Islam. If they are emancipated women, they are stoned by radical Islamists; if they are gay, they get thrown from rooftops; and if they are moderate critics, they get flogged or are killed.
Barack Obama asks: „What good would it do if I use the term ‘radical Islam’?“
I’d like to answer President Obama:
By using the term he’d recognize that radical Islam is a problem within Islam. The hateful interpretations of the Koran and the murderous consequences can only be stopped by Muslims themselves. It’s solely their responsibility.
Whoever tries to separate Islamism and Islam, might as well try to separate alcoholism from alcohol. Just as an alcoholic must first recognize his problem before he can be helped, an Islamist must first recognize his problem. Indeed, alcohol means peace!
Although Barack Obama, Hillary Clinton, Bernie Sanders and I can agree that Islam means peace, none of us are Muslims. It’s not the task of Christians and Jews to explain what Islam means. Muslims need to do that! Although not just a few Muslims define Islam as meaning peace, I can’t ignore the millions of Muslim voices that tell the world, there can only be peace within Islam and that those who do not belong to the ummah must be suppressed and killed in order to keep that peace. No other religion currently unites so many people behind government-sponsored hatred and intolerance as Islam. All seven countries where homosexuality is punishable by death are run exclusively by Islamic governments: Iran, Yemen, Saudi Arabia, Mauritania, Sudan, United Arab Emirates and Nigeria.
Despite President Obama, Senator Clinton, Senator Sanders and my telling ourselves repeatedly that Islam means peace, we as non-Muslims must at least acknowledge that all the seven Muslim heads of state where homosexuals are executed, women are oppressed and Jews persecuted, have quite a different understanding of Islam. Besides those seven countries, there are many more Islamic countries that hardly meet even minimal requirements for protection of human rights. What about the millions of Muslims who swear by these policies in the name of Islam? Do western Christian politicians know better than Muslims living in Islamic states what Islam means? Wouldn’t that be a form of arrogant Western imperialism?
Actually, I don’t care what Islam means. People can believe what they want as long as they don’t endanger the lives of others!
I’m sure that Islam could mean peace, because in every spiritual belief there resides the possibility of peace – some more than others. But only Muslims can determine what constitutes Islam, and Barack Obama is not a Muslim. As President of the United States of America, his religious beliefs are irrelevant; his faith is a private matter. His job as President is to defend the Constitution, whereby the First Amendment declares:
„Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances.“
There are thus only two possible official stances the American President may take in regard to religions: ignore them or fight them. He must remain neutral towards all faiths American citizens live out peacefully. He may not allow any laws for or against them. For that reason alone, Donald Trump’s rhetoric against Muslims is unconstitutional. However, the President must fight with all his power any individuals and groups who oppose the US Constitution!
It’s not the duty of the President to officially explain the meaning of Islam. Only Muslims can do that! We can listen to them.
Far too often I hear that those who decapitate people, stone women, hang homosexuals and slaughter Jews, shout out Allah’s name and claim their deeds conform to Islam. Many Muslims around the world celebrate and distribute sweets after such vile acts. Those Muslims who wage war and kill people must be seen by those who define Islam as meaning peace to be significantly worse than those who burn copies of the Koran.
Every time someone somewhere in the world criticizes Islam, parodies Mohammed or makes a silly film about Muslims, the outcry in the Muslim world is huge. When Islamists defile humanity with their horrific deeds and cite Allah, the outrage should be comparatively many times more immense!
Islam can be reformed from within! Christianity, too, was reformed from within.
However, reform movements often lead to war and violence. Protestants and Catholics were so unforgiving during the Thirty Years War then as are Sunnis and Shiites are today. Moreover, precisely the reform movements were characterized as being particularly anti-Jewish. The most despicable Christian writings calling for the destruction of synagogues and the burning of Torah scrolls was written by Martin Luther.
Christianity has a long history of violence. Courageous people who denounced the violence were often insulted and called heretics. Today, they would be called “christophobe” and termed racists because not every Christian is equal. And, by the way, Christianity means love.
Bertrand Russell wrote early in the 20th century:
“The Christians assure us that their religion is a religion of love, but the adoption of Christianity by Constantine did nothing to reduce war, and in our day, many of the most fanatic warmongers are Christians.“
“You find as you look around the world that every single bit of progress in humane feeling, every improvement in the criminal law, every step toward the diminution of war, every step toward better treatment of the colored races, or every mitigation of slavery, every moral progress that there has been in the world, has been consistently opposed by the organized churches of the world.”
Friedrich Nietzsche wrote a century earlier:
„The Christian faith from the beginning is sacrifice, the sacrifice of all freedom, all pride, all self-confidence of spirit; it is at the same time subjection, self-derision, and self-mutilation.“
„Christianity remains to this day the greatest misfortune of humanity.“
„I condemn Christianity; I raise against the Christian church the most terrible of all accusations that has ever taken in prosecutor in his mouth. It is me the highest of all conceivable corruptions. She has made every value, worthless, of every truth a lie, from any righteousness a Soul infamy.“
„Christianity is the one great curse, the one great intrinsic depravity, the one great instinct of revenge, for which no means are venomous enough, or secret, subterranean and small enough – I call it the one immortal blemish upon the human race.“
Heinrich Heine explained in the same century:
“If your right eye offends you, pluck it out. If your right arm offends you, cut it off. And if reason offends you, become a Catholic.”
Jean-Jacques Rousseau said a century ago:
“Christianity preaches only servitude and dependence. Its spirit is so favorable to tyranny that it always profits by such a régime. True Christians are made to be slaves.”
I have many Christian friends. When I ask them what they think of the homophobic and misogynistic passages in the Bible, they tell me that the Bible is just a book and those passages can’t be taken literally, and that there is indeed a lot silly stuff in the Bible. Some of my studied Christian friends recommend a „historical-critical exegesis“ approach to understanding the Bible.
If an ideology can’t be criticized, then it’s totalitarian. Whether Islam, Christianity, Judaism, or communism, the right to criticize and laugh at beliefs ensures they remain human. Whoever says that the soldier Mohammed, who lived about one and a half thousand years ago, shouldn’t be caricatured, but is silent when a baker in Mecca is executed because he converted to Christianity, is truly a fundamentalist fanatic and deserves to be criticized.
It’s time the self-aggrandizing in Islam is questioned. That will only be possible through education and criticism, with mockery and scorn! What the world needs are more caricatures of Mohammed, as Voltaire’s cartoons provoked the Christian world. We need mental hammers to crush Islam, as Nietzsche once pounded Christianity. Was that Islamophobic? Was the Enlightenment christophobe?
Of course not! It’s an enlightenment which must come from moderate Muslims. Therefore, we must use the term „radical Islam“ for only Muslims can decide the direction Islam may take. I can only watch with awe and fear, and hope that the enlightened world is well prepared for the inevitable escalations that occur when religions are questioned.
Those who refuse to use the term „radical Islam“ are swindling Muslims from promoting precisely the same development that Christianity had made and continually makes. Enlightenment is painful! However, anyone who thinks he has to protect Muslims from this pain precludes Muslims as being inherently weak, stupid or incompetent. Those who want to protect Muslims from criticism, are in fact, insinuating they are mentally incompetent and intellectually incapable of dealing with criticism, scorn and ridicule. That’s pure racism!
What Christians endured for the sake of freedom and enlightenment, Muslims can also endure, because I “hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.”
(Translation: William Wires)
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Von allen Ansprachen führender Politiker zu dem Anschlag in Orlando hat mich die Rede des Ministerpräsidenten von Israel, Benjamin Netanjahu, am meisten berührt. Er findet, meiner Meinung nach, die exakt richtigen Worte, vermutlich, weil er der Regierungschef des Landes ist, das auf der ganzen Welt am meisten vom Terror heimgesucht wird.
„In Orlando ging ein Terrorist in einen Nachtclub und ermordete fast fünfzig Menschen, Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern. Sie wurden kaltblütig niedergestreckt. Sie taten nichts falsches. Sie tanzten mit ihren Freunden und sie genossen Musik mit Menschen, die sie liebten.
Warum ermordete der Terrorist sie? Weil er von einem fanatischen Hass getrieben war! Er zielte auf die LGBT-Gemeinschaft, weil er glaubte, sie seien böse.
Der Mörder war nicht allein. Regime und terroristische Organisationen auf der ganzen Welt verfolgen rücksichtslos Menschen der LGBT-Gemeinschaft. In Syrien wirft ISIS Homosexuell von Dächern. Im Iran hängt das Regime Homosexuelle an Kränen auf. Zu viele Menschen bleiben immer noch stumm angesichts dieser schrecklichen Verfolgung.
Der Anschlag in dieser Woche war nicht nur ein Angriff auf die LGBT-Gemeinschaft. Es war ein Angriff auf uns alle, auf unsere gemeinsamen Werte von Freiheit und Vielfalt und Wahlfreiheit. Radikaler islamischer Terror macht keinen Unterschied zwischen den Hautfarben der Ungläubigen. Diese Woche waren es Schwule in Orlando, ein paar Tage davor, waren es Juden in Tel Aviv. Davor waren es Musikliebhaber in Paris, Reisende in Brüssel, Yeziden im Irak, Gemeindearbeiter in San Bernardino, Christen und Journalisten in Syrien. Wir alle sind das Ziel.
Wir glauben, dass alle Menschen nach dem Bilde Gottes geschaffen sind. ISIS dagegen glaubt, dass alle Menschen, die nicht so sind wie sie, nur verdienen zu sterben. Wir werden uns aber nicht im Schrecken unterwerfen. Wir werden kämpfen. Und wir werden siegen!
Heute bitte ich Sie, sich tröstend an Menschen der LGBT-Gemeinschaft zu wenden. Sagen Sie ihnen, dass Sie zu ihnen stehen. Wir stehen zusammen. Gemeinsam! Wir werden die Opfer nie vergessen. Sagen Sie ihnen, dass sie nie allein sein werden, dass wir alle eine Familie sind und wir alle eine Würde und ein Recht auf Leben besitzen.
Ich habe keinen Zweifel, dass diejenigen, die versuchen, Hass und Angst zu verbreiten, besiegt werden. Gemeinsam werden wir sie noch schneller besiegen.
Wir müssen vereint stehen, entschlossen in dem Glauben, dass alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, unabhängig von ihrer Herkunft, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, dass alle Menschen eine Würde haben und Respekt verdienen.“
Veröffentlicht unterAmerika, Israel|Kommentare deaktiviert für „Orlando – Zu viele Menschen bleiben immer noch stumm!“
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