Für diese Lüge des ZDF muss es Konsequenzen geben!

Wer heute, am 8. Juli 2016 auf die Mediathek des ZDF geht, findet dort einen Bericht des Magazins ZDF heute+, der mit einer Überschrift versehen ist, die nichts weiter ist, als eine Lüge über Israel und ein Gerücht über Juden.

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

In dem ganzen Bericht wird jedoch nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon.

Daher sieht man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wird, ist ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

Für Nurit Peled-Elhanan von der Hebräischen Universität in Jerusalem ist das ein rassistisches Stereotyp!

Mittlerweile haben Teile des ZDF erkannt, dass sie einen Fehler gemacht haben. Auch auf der Facebookseite von ZDF heute+ stand einige Zeit:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Die Lüge wurde etwas relativiert, bleibt aber im Kern bestehen:

Die Mediathek des ZDF hält weiter an der Lüge fest und posaunt sie in die Welt! Die Redaktion von ZDF heute+ ist somit für eine der größten öffentlich-rechtlichen Verleumdung von Juden in der jüngeren deutschen Geschichte verantwortlich. Das muss Konsequenzen haben! Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem schon einmal mit Geldern des Volkes Lügen und Gerüchte über Juden produziert wurden, ich dazu gezwungen werde, Lügen über Juden und Israel zu finanzieren. Da ich nicht einfach sagen kann, ich bestelle das ZDF ab, so wie ich jede Zeitung, jedes Abo und jeden anderen nicht öffentlich-rechtlichen Bezahlsender abbestellen kann, muss das ZDF für diese in meinen Augen offensichtliche Volksverhetzung juristisch zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland werde ich schließlich gezwungen, den Pay-TV-Sender ZDF zu kaufen.

Wäre ich Jude, ich würde mich weigern, diese Propaganda gegen Israel zu finanzieren, alleine schon, um zu sehen, zu welcher Strafe die deutsche Justiz greifen wird, wenn ein Jude sich weigert, deutsche Propaganda gegen Israel zu finanzieren. Die Weigerung könnte wie folgt klingen:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragszentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet.

Deutschland ist eine Demokratie! In dieser Demokratie sind Sie keine gewählte Institution. Sie sind lediglich ein Medienunternehmen! Es steht Ihnen somit nicht zu, Geld von mir zu erzwingen!

Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht.

Die Zeiten, wo Juden gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Daher mache ich jetzt den nötigen Schritt.

Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

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Geht doch!

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ZDF heute+ / Das Plus steht für Hass!

Im Mai 2016 präsentierte das Magazin ZDF heute+ einen Bericht über ein zwölfjähriges Mädchen, das losgezogen war, um Juden zu ermorden. Allerdings ging es in dem Bericht nicht darum, wie das Mädchen zu diesem Hass erzogen wurde, sondern das ZDF präsentierte einen tendenziösen und extrem unausgewogenen Bericht, der dazu schwieg, dass die Diktatur der Hamas und der Fatah Kinder zum Morden anstiftet und als Terroristen missbraucht, um die eigene Vernichtungsindustrie am Laufen zu halten, die in der Gründungscharta der Hamas unter Artikel 7 festgelegt ist. Dort steht, dass das gesamte jüdische Volk weltweit vernichtet werden muss.

Am Ende des Berichtes wurde gezeigt, wie das Mädchen gefeiert wurde. Spätestens hier hätte das ZDF erwähnen müssen, dass die Familien der Terroristen und Judenmörder von der Hamas und der Fatah fürstlich belohnt werden, nicht selten mit Geldern aus Deutschland, was bedeutet, dass eine arme Familie nur eine Tochter braucht, die Juden absticht, um der Armut zu entkommen! Das ZDF aber schwieg dazu! Ich fragte daher bei der Redaktion nach:

„Können Sie mal einen Beitrag darüber machen, warum das Mädchen morden wollte? Woher kommt der Hass auf Juden? Ich finde, ein Bericht über die HJ (Hamasjugend) ist mehr als überfällig! Nur dann versteht man auch die israelische Reaktion.“

Die Antwort kam prompt:

ZDF heute+ versprach mir, bei der nächsten Redaktionskonferenz über die Hamasjugend und den Judenhass, der in die Köpfe arabischer Kinder gehämmert wird, als mögliches Thema zu reden. Ich schickte der Redaktion daher ein paar Filme, in denen zum Hass auf Juden aufgerufen wird. Ich schickte einen Link zu einer Kindersendung mit dem Hamas-Hasen Assud, der Kinder zum Krieg gegen Ungläubige aufruft und es liebt, Juden zu essen, sowie einen Link zur Hamas Mickey Mouse, die Kinder Lieder Judenmorde singen lässt. Ich schickte der Redaktion ebenfalls ein paar Videos, in denen folgende Dinge in die Kamera gesagt wurden:

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“

„Der größte Feind eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Anfang Juli 2016 war es dann so weit. ZDF heute+ präsentierte einen Bericht unter der Überschrift: „Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Allerdings wurde in dem ganzen Bericht nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nicht. Daher zeigte der Bericht ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Wie also kam das ZDF zu der Behauptung, in dem Bericht sähe man, wie israelische Kinder dazu gebracht werden, Menschen zu hassen und zu töten?

Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wird, ist ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

Für Nurit Peled-Elhanan von der Hebräischen Universität in Jerusalem ist das ein rassistisches Stereotyp!

ZDF heute+ zeigte somit arabische Kinder, die mit Messern und Gewehren in den Händen rufen, Juden abstechen und erschießen zu wollen und ein israelisches Buch, in dem ein Araber auf einem Kamel gezeigt wird und titelte:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Ich schrieb daher wieder die Redaktion an: „Ich habe den Bericht gesehen. Dort wird nicht gezeigt, dass israelische Kinder zum Hass erzogen werden. Warum also steht das in der Ankündigung?“

Diesmal antwortete die Redaktion nicht, veränderte jedoch kurze Zeit später ein wenig die eigene Ankündigung. Das „und zu töten“ wurde gestrichen!

Das reicht nicht! Die Redaktion von ZDF heute+ hat offensichtlich gelogen und das muss Konsequenzen haben! Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem Land, in dem schon einmal mit Geldern des Volkes Lügen und Gerüchte über Juden produziert wurden, ich dazu gezwungen werde, Lügen über Juden und Israel zu finanzieren. Da ich nicht einfach sagen kann, ich bestelle das ZDF ab, so wie ich jede Zeitung, jedes Abo und jeden anderen nicht öffentlich-rechtlichen Bezahlsender abbestellen kann, muss das ZDF für diese in meinen Augen offensichtliche Volksverhetzung juristisch zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland werde ich schließlich gezwungen, den Pay-TV-Sender ZDF zu kaufen.

Wäre ich Jude, ich würde mich weigern, diese Propaganda gegen Israel zu finanzieren, alleine schon, um zu sehen, zu welcher Strafe die deutsche Justiz greifen wird, wenn ein Jude sich weigert, deutsche Propaganda gegen Israel zu finanzieren. Die Weigerung könnte wie folgt klingen:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragszentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet.

Deutschland ist eine Demokratie! In dieser Demokratie sind Sie keine gewählte Institution. Sie sind lediglich ein Medienunternehmen! Es steht Ihnen somit nicht zu, Geld von mir zu erzwingen!

Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht.

Die Zeiten, wo Juden gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Daher mache ich jetzt den nötigen Schritt.

Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

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I was just five weeks old

I was just five weeks old, when Germans were singling out Jews. They selected Jews to be exterminated. Some of those singled out were children! 

I was born on May 22, 1976. A month later on June 27, 1976, Air France flight 139 from Tel Aviv to Paris was hijacked after a stopover in Athens. There were twelve crew members and two hundred fifty-eight passengers on board. The hijackers called themselves „Commando Che Guevara“, named after a man who lets the hearts of many armchair rebels beat faster. The terrorists belonged to the Popular Front for the Liberation of Palestine. However, two German members of the “Revolutionary Cells” – Wilfried Böse and Brigitte Kuhlmann – also participated. Together they forced the Air France plane to fly to Entebbe airport in Uganda; there they enjoyed the support of the Idi Amin regime.

The purpose of the hijacking was to force the release of fifty three convicted criminals in Israel, France, the Federal Republic of Germany and Switzerland, including members of two German terrorist organizations, the Red Army Faction led by Andreas Baader and Ulrike Meinhof, and the “June 2 Movement”. In addition, the kidnappers demanded five million dollars from the French Government for the return of the aircraft.

The passengers were held hostage at the Entebbe airport terminal. The two Germans, Wilfried Böse and Brigitte Kuhlmann, were responsible for determining and separating Jews on the basis of Israeli passports, but also on presumed Jewish names. That led to some passengers being falsely identified as Jews. After the selection process, all non-Jews were allowed to leave unharmed. (The pilot and his crew heroically remained.) One Holocaust survivor proved his Jewishness by showing his tattooed prisoner number so as to remind Wilfried Böse of selection procedures which determined life and death in Nazi concentration camps. Wilfried Böse replied that he wasn’t a Nazi, but was rather an idealist.

Today I am forty years old, and idealists are still making selections. Although in recent decades some of the worst crimes against humanity have been committed in Rwanda, Cambodia, Srebrenica and people are still being brutally repressed in Saudi Arabia, Korea and Iran, the United Nations has signed off more resolutions against Israel than against all other nations! The United Nations is fixated on a tiny population making up a mere 0.1% of the total world population. While 99.9% of the world is viewed with leniency, 0.1% has been selected for special attention. For example, at the 59th session of the United Nations Commission on the Status of Women only Israel was condemned for violations of women’s rights! The International Federation of Soccer Associations (FIFA) awarded Qatar to host the 2022 World Cup, where according to law, women, homosexuals and dissenters are regularly tortured and murdered. In May 2015 the FIFA was even seriously discussing the exclusion of Israel from the association.

It’s selective when the United Nations admonishes only Israel.
It’s selective when someone declares Israel to be the greatest threat to world peace.
It’s selective when someone blames only Israel for the suffering in Gaza.
It’s selective to name just Israel an apartheid state, although it is the only country in the Middle East where there is no apartheid.
It’s selective when it’s alleged that the media tends to be pro-Israel.
It’s selective to talk of „illegal Jewish settlers“, but not also designate non-Jewish settlers as illegal.
It’s selective to boycott only Israeli products.

They say being selective is being idealistic!

But this kind of idealism can be thwarted. Forty years ago, there was one state that freed nearly all those captive Jews from the clutches of the kidnappers: Israel!

Nearly eighty years ago when Jews were being selected by Germans brandishing whips and pistols, there was no Israel. In 1941, the Grand Mufti of Jerusalem and the Führer of Nazi Germany met in Berlin. Al-Husseini was housed magnificently and was given a large sum of money for expenditures. The funds were provided by the sale of gold stolen from Jews. Al-Husseini demanded his offices be situated in a apartment confiscated from Jews. His staff was housed in a half-dozen other houses provided by the Nazis. Additionally, al-Husseini was given a suite in the luxurious Hotel Adlon in Berlin and allowed access to holiday apartments in Hotel Zittau and Oybin Castle in Saxony. In those accommodations, a „final solution“ was discussed.

Al-Husseini wanted to rule a „Jew-free“ country. The Mufti and the Führer discussed methods of a systematic and industrial extermination of all Jews. After that meeting, the conference at Wannsee took place. Adolf Eichmann informed Al-Husseini in detail about the plans for exterminating European Jews in the map room of the Berlin SS headquarters. Eichmann’s aide testified that the Grand Mufti was very impressed and so taken by this plan for exterminating the Jews that he asked Eichmann to send him an expert as a personal assistant to design and construct death factories in Jerusalem as soon as Germany had won the war and the Mufti himself was in power.

The world community looked away when Jews were persecuted and murdered in Europe. It was only when they were threatened by Nazi Germany that action was taken! Today the world looks away again, when it comes to Jews. The whole world? No! A small country is not looking away: Israel!

When 850,000 Jews were expelled from Arab countries 70 years ago, Israel admitted them as new citizens. When Jews were selected in Entebbe, Israel freed them. Every time when Israel is attacked with rockets, which are fired with the intention to kill as many Jews as possible, Israel shoots these missiles down from the skies. Sometimes those rockets are fired many times a day for weeks on end. When Jews are abducted, Israel uses all its expertise and humanity to free them. Israel will never accept selection disguised as idealism!

For Jews, there are two alternatives today: to be loved as victims of hatred or to be hated if they defend themselves. So, if I had to choose between “popular but dead” and “alive but unpopular”, I’ll choose life!

Dear Nations of the World,

Not united, you did nothing when Jews were persecuted. And now as the United Nations, you’re unified against Jews when they defend themselves. I’d like to comment on that in a direct way: Fuck you!

(Translation: William Wires)

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Ich war gerade mal fünf Wochen alt

Ich war gerade mal fünf Wochen alt, als Juden von Deutschen selektiert wurden. Sie wurden selektiert, um getötet werden zu können. Unter den Selektierten waren auch Kinder! Ich wurde am 22. Mai 1976 geboren.

Am 27. Juni 1976, wurde Flug 139 der Air France, der von Tel Aviv nach Paris führen sollte, nach einer Zwischenlandung in Athen entführt. Es waren zwölf Besatzungsmitglieder und zweihundertachtundfünfzig Fluggäste an Bord. Die Entführer nannten sich „Kommando Che Guevara“, benannt nach dem Mann, dessen Gesicht noch heute auf vielen T-Shirts und an vielen Bars zu sehen ist. Einige Terroristen gehörten zu der Volksfront zur Befreiung Palästinas. Zwei Terroristen waren Deutsche. Ihre Namen waren Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Sie gehörten zu den Revolutionären Zellen. Gemeinsam zwangen sie die Piloten der Air France Maschine den Flughafen Entebbe in Uganda anzufliegen, da dort die Terroristen durch das Regime Idi Amins unterstützt wurden.

Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt dreiundfünfzig Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden. Darunter waren auch Mitglieder von zwei deutschen Terrororganisationen, nämlich der Roten Armee Fraktion um Andreas Baader und Ulrike Meinhof und der Bewegung 2. Juni. Außerdem forderten die Entführer fünf Millionen US-Dollar von der französischen Regierung für die Rückgabe des Flugzeuges.

Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln gehalten, wo sie in Juden und Nicht-Juden selektiert wurden. Die Selektion wurde von den Deutschen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann vorgenommen, die anhand der israelischen Papiere, aber auch aufgrund vermeintlich jüdischer Namen die Menschen selektierten. So wurden auch einige Passagiere fälschlicherweise als Juden identifiziert. Nach der Selektion wurden die Juden als Geiseln gehalten und die übrigen Menschen freigelassen. Ein Überlebender des Holocausts zeigte Wilfried Böse bei der Selektion seine eintätowierte Häftlingsnummer, um ihn so an die Selektion in den Konzentrationslagern erinnern. Wilfried Böse erklärte daraufhin, er sei kein Nazi, sondern Idealist.

„Ich bin kein Nazi. Ich bin Idealist!“

Das war damals. Heute sitzen die Idealisten in den Vereinten Nationen. Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. In einer manischen Fixiertheit auf nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sehen die Vereinten Nationen ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Während 99,9% der Welt mit Milde beäugt werden, werden 0,1% selektiert. Bei der 59. Jahressitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen wurde nur Israel für die Verletzung von Frauenrechten verurteilt! Der Weltfußballverband FIFA wiederum, der die Fußballweltmeisterschaft 2022 an Katar vergeben hat, wo regelmäßig Frauen, Homosexuelle und Andersgläubige gefoltert und ermordet werden, diskutierte Ende Mai 2015 ernsthaft darüber, ausgerechnet Israel aus dem Verband auszuschließen.

Es ist eine Selektion, wenn die Vereinten Nationen ausschließlich Israel tadeln, Jürgen Todenhöfer ausschließlich Israel die Schuld am Leid in Gaza gibt und ausschließlich zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen wird. Es ist eine Selektion, ausschließlich Israel einen Apartheidsstaat zu nennen, obwohl es das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem es keine Apartheid gibt. Es ist eine Selektion, ausschließlich von „illegalen jüdischen Siedlern“ zu sprechen, aber alle anderen Siedler, die nicht jüdisch sind, nicht als illegal zu bezeichnen.

All das ist Selektion, aber die Selektierer nennen es Idealismus!

Es gibt jedoch einen Staat, der diesem Idealismus Einhalt gebietet. Im Jahr 1976 befreite Israel fast alle Juden aus den Fängen der Geiselnehmer in Entebbe und rettete ihr Leben.

Als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Selektion von Juden von deutscher Hand geplant und durchgeführt wurde, gab es noch kein Israel. Im Jahr 1941 trafen sich der Großmufti von Jerusalem und der Führer von Nazideutschland in Berlin, um über die “Endlösung der Judenfrage” zu diskutieren. Al-Husseini wollte das Land, über das er zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden.

Nach dem Treffen der beiden „Idealisten“ fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvenichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Die Weltöffentlichkeit schaute weg, als Juden in Europa verfolgt und ermordet wurden. Erst als der Rest der Welt selbst Opfer Deutschlands wurde, schritt die Weltöffentlichkeit ein! Heute schaut die Welt wieder weg, wenn es gegen Juden geht. Die ganze Welt? Nein! Ein kleines Land schaut nicht weg. Israel!

Als in der Mitte des 20. Jahrhunderts 850.000 Juden aus der arabischen Welt vertrieben wurden, nahm Israel die Juden auf! Als Juden in Entebbe selektiert wurden, befreite Israel sie. Jedes Mal, wenn Israel mit Raketen angegriffen wird, die in der Absicht abgefeuert werden, so viele Juden wie möglich zu töten, fängt Israel diese Raketen ab. Zu manchen Zeiten fliegen diese Raketen wochenlang mehrmals am Tag! Wenn Juden entführt werden, nutzt Israel all sein Wissen zur Befreiung der Menschen und Israel wird niemals die als Idealismus getarnte Selektion von Juden der Vereinten Nationen akzeptieren!

Für Juden gibt es heute zwei Alternativen. Sie können als Opfer von Judenhass geliebt werden oder sie werden kritisiert und gehasst, weil sie sich wehren. Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen ‚tot beliebt‘ und ‚lebendig unbeliebt‘, ich wählte lebendig!

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Kölner Gericht verbietet einem Juden aus New York zu sagen, eine feministische Christin in Deutschland habe gesagt, ein Moslem aus Duisburg trinke Bier!

Im traurigen Monat November war’s, die Tage wurden trüber, der Wind riss von den Bäumen das Laub, da reiste Tuvia Tenenbom nach Deutschland hinüber. Das Landgericht Köln hatte ihn aus New York einfliegen lassen, um darüber zu entscheiden, ob der Imam in Duisburg im Rosengarten einer christlichen Feministin Bier trinkt.

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Am 5. November 2014 um 14 Uhr versuchte das Kölner Landgericht im Raum 222 Licht ins Dunkel der Trinkgewohnheiten eines Duisburger Imams zu bringen. Angestoßen wurde die ganze Verhandlung von der Rosenzüchterin Gitti Schwantes. Sie hatte den Suhrkamp Verlag verklagt, weil sie die Darstellung ihrer Person im 18. Kapitel des Buchs „Allein unter Deutschen“ von Tuvia Tenenbom als Schmähung empfand. Ihrer Klage wurde stattgegeben. Die Stellen in der deutschen Ausgabe sind heute geschwärzt.

In der amerikanischen Ausgabe des Buchs unter dem Titel „I sleep in Hitler’s room“ sind die Stellen nach wie vor enthalten. Wer ist diese Gitti Schwantes, die es geschafft hat, das in Deutschland die Zensur durchgeführt wurde?

Gitti Schwantes ist eine selbsternannte Friedensaktivistin, die fest davon überzeugt ist, dass es für den Weltfrieden förderlich ist, wenn sie als Feministin versucht, interreligiöse Spannungen dadurch abzubauen, dass sie einen Rosengarten in unmittelbarer Nähe einer Duisburger Moschee betreibt, damit sich dort Muslime, Juden und Christen „begegnen“ können, um sich „lieb zu haben“. Gitti Schwantes war die treibende Kraft einer „Friedens-und-Liebe-Initiative“ unter dem Namen „Rosen für Marxloh“, die in der Nähe der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh einen Rosengarten für Christen, Moslems und Juden zum Gernhaben betrieb. „Rosen riechen gut“, sagte Gitti damals.

Für seinen Reisebericht „Allein unter Deutschen“ begab sich Tuvia Tenenbom auf Entdeckungsreise durch Deutschland. Er war auf der Suche nach der „deutschen Identität“. Seine Motivation war: „Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestimmt? Wie gehen Sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um? Wie reflektiert und kritisch sind sie dabei?“

Tuvia Tenenbom musste Gitti Schwantes einfach interviewen, denn wer glaubt, den Weltfrieden und Liebe zwischen den Religionen durch einen Rosengarten neben einer Moschee stiften zu können, ist in diesem Zusammenhang Gold! Tuvia ging also zu Gitti und hatte eine einfache Frage:

„Können sich Juden, Christen und Muslime nicht einfach in einem türkischen Restaurant begegnen? Ich habe sie selbst ausprobiert. Gehen Juden und Christen in diese Restaurants?“

Auf diese Frage soll Gitti Schwantes mit einem „Nein“ geantwortet haben und so stand es auch in dem Buch. Gitti Schwantes aber bestritt dieses „Nein“. Daher ist es im Kapitel 18 geschwärzt. Nicht geschwärzt ist diese Geschichte: Tuvia Tennbom besucht Hamiyet, eine muslimische Freundin von Gittis Rosengartens. Gitti, Hamiyet und Tuvia saßen an einem großen Tisch in der Küche, aßen und redeten. Im Verlauf des Gesprächs sagte Hamiyet so nette Sachen wie: „Die Juden haben Jesus getötet“ und „Jesus war kein Jude. Keiner der Propheten war Jude.“ Zudem behauptete sie, der Koran sage, die Juden stiften Unruhe und sind Kriegstreiber. Gitti Schwantes saß daneben und hörte alles mit an.

Das sind also die netten Frauen, die in Gittis Garten Rosen schnüffeln und Juden gern haben sollen. Tuvia Tenenbom schreibt: „Und da ist Gitti, die für Frieden und Liebe ist, vorausgesetzt der Jude bleibt draußen.“

Ein Gesprächsabschnitt zwischen Tenenbom und Schwantes ist in diesem Zusammenhang besonders aufschlussreich. Ich gebe ihn verkürzt wieder:

Tenenbom: „Würden Sie gerne in einen Rosengarten neben einem NPD-Büro gehen?“

Schwantes: „Nein!“

Tenenbom: „Warum sollten dann Menschen, die von Muslimen gehasst werden, in ihrem Garten kommen?“

Schwantes: „Ich weiß es nicht.“

Tenenbom: „Vielleicht sollte man das ganze einfach abblasen?“

Schwantes: „Dafür ist es zu spät.“

Tenenbom: „Warum?“

Schwantes: „Was soll ich sagen – dass ein Mann zu zu mir kam und mir Fragen stellte, die ich nicht beantworten konnte? Wie beschämend!“

Tenenbom fragt, ob sie religiös sei. Sie sagt: „Nein.“ Er fragt, ob sie an die Emanzipation der Frauen glaube. Sie sagt: „Natürlich!“ Er fragt, warum sie dann eine religiöse Einrichtung unterstütze, die an einen Gott glaubt, an den sie nicht glaubt, die aber glaubt, Frauen müssen einen Hijab tragen. Sie sagt, Islam bedeute Frieden, das habe ihr ein Moslem gesagt. Tenenbom sagt, Islam bedeute Unterwerfung unter Allah und liegt damit deutlich näher an der Wahrheit. Gitti Schwantes aber bleibt dabei: „Ich möchte an den Frieden glauben!“ Gitti und Hamiyet. Zwei Typen. Tuvia Tenenbom beschreibt sie in seinem Buch wie folgt:

„Ich habe nicht wenige Menschen wie Gitti kennengelernt: weiße, intellektuelle Aktivisten, die sich für Freiheit und Frieden einsetzen und aus irgendeinem Grund islamische Institutionen unterstützen, die das genaue Gegenteil von dem predigen, woran sie selbst glauben (…) Ich traf auf Stolz unter den Türken, großen Stolz, aber auch auf viel Hass. Ich bewundere ihr Rückgrat, ihre Leidenschaft, ihr Engagement und ihre Herzenswärme. Ihr unsinniger Hass aber, ihre grenzenlose Judenverhöhnung und die Leichtigkeit, mit der ihre Gemeinschaft sich dem Fanatismus an den Hals wirft, widert mich an. Tut mir leid.

Und dann sind da noch die Deutschen. Was sie beschützen, ist nicht der Koran oder der Islam, da sie von beidem keine Ahnung haben, sondern die Art von Islam, die in ihrer Gesellschaft vorherrscht. Hier sind Deutsche, die die Schande, die Judenmörder von gestern zu sein, dadurch auslöschen wollen, dass sie sich mit den Judenhassern von heute zusammen tun. Diese Deutschen haben kein Rückgrat, keinen Stolz, keine Ahnung und nur sehr wenig Menschlichkeit. Tausendmal am Tag sagen sie „peace and love“, ohne es wirklich zu meinen. Mit zwei Fingern machen Sie das Friedenszeichen, ihre Herzen aber singen ‚Sieg Heil‘.“

Diese Beschreibung wollte Gitti nicht auf sich sitzen lassen. Ein weiterer Grund, warum sich die streitenden Parteien am 4 November 2014 im Raum 222 im Landgericht Köln trafen. Während der Verhandlung erbat sich Gitti Schwantes das Wort und stellte eine Frage direkt an Tuvia Tenenbom: „Meinen Sie, ich bin eine Antisemitin?“ Die Antwort kam direkt: „Sadly, yes!“ Er fügte hinzu: „Sie sind kein schlechter Mensch. Sie sind nicht böse, aber alles was sie sagen, wie sie sich verhalten, wie sie alles Böse entschuldigen, was über Juden gesagt wird, zeigt mir, dass sie antisemitisch sind.“

Geknickt lehnte sich Gitti Schwantes auf ihrem Stuhl zurück. Das Buch „Allein unter Deutschen“ lag vor ihr, die Blätter vergilbt und mit diversen Notizzettel versehen. Sie schien das Buch wie die Bibel zu behandeln und tatsächlich wirkte die Verhandlung ein bisschen so, als sei Gitti Schwantes nur gekommen, um Absolution zu erhalten. Die Christin wollte vom Juden hören, dass sie keine Antisemitin ist. Gitti konnte einem fast ein wenig leid tun, denn Absolution bekam sie an diesem Nachmittag nicht. Stattdessen erhielt sie diesen Rat von Tuvia Tenenbom: „Warum lassen sie nicht einfach los? Für mich ist dies schon längst eine vergangene Geschichte.“

Gitti Schwantes konnte aber nicht loslassen. Erst musste noch das Herzstück der Verhandlung geklärt werden: die Trinkgewohnheiten des Duisburger Imams.

In seinem Buch beschrieb Tuvia Tenenbom, wie er den Imam der Duisburger Merkez-Moschee vor dem Rosengarten mit den judenfeindlichen Äußerungen des Gemeindemitglieds Hamiyet konfrontierte. Der Imam sagte, er verurteile zwar uneingeschränkt jegliche Form des Antisemitismus, aber auf einen bloßen Verdacht hin könne er nichts unternehmen. Tuvia Tenenbom zeigte daraufhin auf Gitti Schwantes, die sich im Rosengarten befand, um sie als Zeugin anzuführen und fragte: „Kennen Sie sie?“ Der Imam, so stand es bis vor kurzem in der deutschen Ausgabe des Buchs, brach daraufhin sofort das Gespräch ab und sagte: „Ich muss jetzt gehen.“ Es sind die folgenden Worte im Buch, die Gitti Schwantes Hauptgrund zur Klage sind:

„Gitti, die stets wachsame Moscheeapologetin, sieht dies voll Kummer. Und doch braucht sie keine Minute, um mit einer weiteren Theorie aufzuwarten: „Vielleicht“, sagt sie, „ist der Imam betrunken. Er hat kein Wort von dem gemeint, was er sagte. Er hat einfach ein Bier über den Durst getrunken.“

Diese Worte sorgten dafür, dass Gitti Schwantes nicht mehr ruhig schlafen konnte und ihr Anwalt erklärte mir am 22. Januar 2014 auch warum:

„Mal nur angenommen, meine Mandantin hätte wirklich gesagt, der Imam habe ein Bier über den Durst getrunken, dann hätte sie damit einen Imam beleidigt, weil sie behauptet hat, er würde Bier trinken. Das ist eine sehr grobe Beleidigung im Islam. Tuvia Tenenbom hätte das niemals schreiben dürfen. Er bringt damit meine Mandantin in Gefahr.“

Gitti Schwantes hatte somit Angst, weil sie glaubte, ihre vermeintlich getätigt Aussage, der Imam hätte ein Bier über den Durst getrunken, könne einige Muslime so erzürnen, dass sie zur Gewalt greifen. Was für ein Bild hat Gitti Schwantes vom Islam? In ihrer Welt sind Muslime aber verdammt schnell mit Gewalt an der Hand. Ist Gitti etwa islamophob? Hat sie den Garten vielleicht nur gegründet, um die wilden Muslime ihrer Phantasie zu zähmen? Selbst wenn die Muslime so wären, wie Gitti Schwantes es befürchtet, was kann Tuvia Tenenbom dafür? Wenn sie wirklich Angst hat, sie könne von Muslimen bedroht werden, nur weil sie vielleicht gesagt hat, der Imam von Duisburg hat wohl ein Bier über den Durst getrunken, dann sollte sie sich lieber mit der muslimischen Gemeinde auseinandersetzen, statt den Suhrkamp Verlag zu verklagen.

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Aber das Kölner Landgericht gab ihr Recht und verbat einem Juden aus New York zu sagen, eine feministische Christin aus Deutschland habe gesagt, ein Moslem aus Duisburg trinke Bier!

Als die Zeugenaussage von Tuvia Tenenbom zu Ende war, verließ ich mit ihm den Gerichtssaal. Draußen wartete ein Mitglied der muslimischen Gemeinde, das ebenfalls geladen war, die Sache mit dem Bier und dem Imam zu klären. Tuvia ging auf den jungen Mann zu, gab ihm die Hand und sprach:

„Du Schmock! Weißt Du warum wir hier sind?“ Er zuckte mit den Achseln: „Der einzige Grund, warum wir hier sind, ist, dass Gitti Angst hat, Du und Deine Freunde könnten sie umbringen, weil sie gesagt hat, der Imam hätte ein Glas über den Durst getrunken.“

Beide schauten sich an, fassungslos. Im traurigen Monat November war’s.

Veröffentlicht unter Deutschland, Literatur | Kommentare deaktiviert für Kölner Gericht verbietet einem Juden aus New York zu sagen, eine feministische Christin in Deutschland habe gesagt, ein Moslem aus Duisburg trinke Bier!

Bilder von der CSD-Parade 2016 in Köln

Wozu das Ganze? Das werde ich jedes Jahr wieder gefragt. Wo ist der Sinn? Was wollt Ihr erreichen?

Es gibt nichts zu erklären und nichts zu rechtfertigen! Wer nicht versteht, worum es bei der Parade geht, kann glücklich sein und ist nicht gemeint! Um Euch geht es nicht!

Der Sinn ist nämlich ganz einfach: Füreinander da sein!

Und jeder, der schon mal die Angst gespürt hat, die Hand des geliebten Menschen in der Öffentlichkeit zu halten oder den Menschen, den man liebt, zu küssen, der versteht, wozu das alles gut ist!

Kunst gegen Bares und Tapfer im Nirgendwo waren 2016 wieder mit dabei. Hier ein paar Bilder:


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Die Antworten aus dem Europäischen Parlament

Am 23. Juni 2016 hielt Mahmud Abbas eine Rede im Europäischen Parlament, in der er wahrheitswidrig behauptete, Rabbiner hätten zur Vergiftung von Brunnen im Nahen Osten aufgerufen. Am Ende der Rede gab das Europäische Parlament stehenden Applaus. Mahmud Abbas hat mittlerweile eingeräumt, dass es sich bei dem Vorwurf der Brunnenvergiftung um eine Lüge gehandelt hat.

Die Brunnenvergifterlegende ist eine der ältestes judenfeindlichen Gerüchte in Europa. Dieser Lüge sind in Europa unzählige Juden zum Opfer gefallen. Die Lüge war ein stets wiederholtes Vorspiel zu brutalen Pogromen gegen Juden.

Daher habe ich folgende Fragen an Sie.

1. Haben Sie diese judenfeindliche Lüge erkannt?

2. Wie haben Sie auf diese judenfeindliche Lüge reagiert?

3. Warum hat das Parlament mehrheitlich der Rede am Ende stehend Applaus gezollt?

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Antworten:

Reimer Böge (CDU), MdEP:

Ich bin nicht bereit, eben mal so ein paar Aspekte der Rede von Praesident Abbas im Europäischen Parlament aufgrund Ihrer textlichen Fragestellung zu beantworten. Aber nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich anwesend war (das können Sie übrigens aus der Anwesenheitsliste des Europäischen Parlaments sowieso entnehmen) und dass ich im Gegensatz zu meinem üblichen Verhalten beim Besuch hoher Gäste zu Beginn selbstverstaendlich aufgestanden bin, aber am Ende sitzen blieb.

Reinhard Bütikofer (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP:

„Die von Ihnen kritisierten Ausführungen von Herrn Abbas habe ich während seiner Rede so nicht wahrgenommen. Ich habe andere Passagen wahrgenommen, mit denen ich keineswegs einverstanden war. Deshalb habe ich am Ende der Rede von Herrn Abbas mich weder an dem Beifall für ihn noch an der Standing Ovation beteiligt.“

Udo Bullmann (SPD), MdEP:

Das Europäische Parlament versteht sich als Ort der Aussöhnung und der Verständigung. Mittlerweile begegnen sich hier auf friedliche Weise Vertreterinnen und Vertreter der Völker von 28 Staaten, die sich in der Vergangenheit in zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen gegenüberstanden. Hier arbeiten wir gemeinsam und konstruktiv, um Fortschritt und Gerechtigkeit zu erreichen. Dieses Haus ist damit zum Symbol der friedlichen Verständigung zwischen den Völkern geworden und hat sich stets darum bemüht, die Kraft dieser Symbolik durch den Einsatz für Frieden in der Welt, auch und insbesondere im Nahen Osten, mit konkreten Handlungen zu unterlegen.

Die Einladung an die Präsidenten Rivlin und Abbas, in der Plenarsitzung vom 22. und 23. Juni dieses Jahres zu den Mitgliedern des Europäischen Parlaments zu sprechen, folgt dieser Tradition und dem Wunsch des Hauses, durch Begegnung Verständigung und Frieden zu fördern. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen der Europa-SPD hat es mich daher gefreut, dass beide Präsidenten dieser Einladung nachgekommen sind. Als besonders erfreulich stellte sich diese, zugegebenermaßen indirekte Begegnung der Präsidenten dar, da beide ihre Reden nutzten, um deutlich ihren Willen zur Erreichung von dauerhaftem Frieden in ihrer Heimat darzulegen. Diese Bereitschaft verdient Anerkennung, die beiden Präsidenten durch den Applaus der Anwesenden ausgedrückt wurde.

Gleichzeitig darf ich Ihnen versichern, auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen von Europa-SPD, dass wir alle Formen von Antisemitismus und Antijudaismus entschieden verurteilen. Religiöser Hass, Verunglimpfungen und Verleumdungen sind unvereinbar mit dem Ziel des Friedens sowie mit den Regeln und dem Geist des Europäischen Parlaments. Die SPD-Europaabgeordneten fordern alle Beteiligten zu einer konstruktiven, fairen und würdigen Beteiligung am israelisch-palästinensischen Friedensprozess auf.

Birgit Collin-Langen (CDU), MdEP

Zu 1: Ja. Zu 2 und 3: Indem ich weder applaudiert habe, noch mich erhoben habe. Ich fand die Rede einfach furchtbar.

Fabio De Masi (Die Linke), MdEP:

Der Rede von Mahmud Abbas konnte ich nicht beiwohnen und kann mich daher zum Hergang nicht qualifiziert äußern.

Ismail Ertug (SPD), MdEP:

„Herr Ertug war während der Rede von Abbas noch in einem Termin und ist erst kurz vor den Votes in den Plenarsaal. Von daher hat er die Rede nicht verfolgt.“ (Johannes Hintermaier)

Markus Ferber (CSU), MdEP:

„Ich möchte zuerst klarstellen, dass ich am Ende der Rede nicht aufgestanden bin. Den Konflikt zwischen Israel und Palästina beobachte ich mit großer Sorge. Wir benötigen nach wie vor eine internationale, demokratische Lösung, um endlich Frieden zwischen Israel und Palästina herzustellen. Daran gilt es nach wie vor zu arbeiten und ich darf Ihnen versichern, dass ich mich als Europaabgeordneter in diesem Sinne weiterhin für eine friedliche Lösung des Konfliktes einsetze.“

Knut Fleckenstein (SPD), MdEP:

Zu 1) und 2): Ich habe das nicht mitbekommen, da ich erst zum Ende der Rede im Plenarsaal war.


Zu 3): Ich bin aufgestanden aus Respekt und Sympathie für einen Mann, der zwischen Terror der Hamas und Okkupation Israels einen Weg da Friedens sucht.

Michael Gahler (CDU), MdEP:

Von unterwegs eine kurze Reaktion.

1. Ich habe die Lüge erkannt.

2. Ich habe spontan mit Kopfschütteln reagiert.

3. Das Europäische Parlament hatte zunächst am Vortag auch dem israelischen Präsidenten stehend und länger applaudiert. Die optische Gleichbehandlung zielt insbesondere bei Abbas weniger auf den Inhalt der Rede, sondern wir wollen als Europäisches Parlament damit zum Ausdruck bringen, dass in dem Konflikt beide Seiten legitime Interessen haben. Insbesondere den Bürgern kommt unabhängig von der jeweiligen Führung zunächst die gleiche Würde und Anrecht auf Sicherheit, Demokratie und wirtschaftliche Perspektive zu. Sicherheit und Entwicklung wird sich nicht gegeneinander organisieren lassen. Verstehen Sie daher bitte die parallelen Beifallsbekundungen als Ermunterung an beide, ernsthaft und zielorientiert an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Arne Gericke (Familien-Partei Deutschland), MdEP:

Ich kann wohl ohne Übertreibung behaupten, zu den energischsten Verteidigern israelischer Interessen und einem der größten und offenen Kritikern der nicht tragbaren Politik der palästinensischen Autonomiebehörden zu gehören. Ich werde nicht müde, die terroristischen Attacken gegen Israel, seine Bürger und die Touristen des Landes zu verurteilen und anzuklagen, wenn EU-Fördergelder von den Autonomiebehörden missbraucht werden.

Ja, ich habe die offensichtlichen Lügen und Fehlinformationen in der Rede Abbas erkannt. Nicht nur das, als einziger Abgeordneter habe ich diese Rede an ihrem Ende mit einem kritischen, leider nicht im Protokoll festgehaltenen Zwischenruf quittiert. Erst heute wieder habe ich in der Aussprache über den Nahost-Friedensprozess und die Arbeit des Nahost-Quartetts diese Lügen benannt. Ich habe von den blutigen Attentaten palästinensischer Terroristen gesprochen und davon, dass die palästinensische Seite diese Mörder als Märtyrer feiert.

Glauben Sie mir, ich wünschte, ich wäre nicht allein auf weiter Flur mit meiner offenen Kritik. Immer wieder stehe ich im Fokus verbaler Angriffe von der parlamentarischen Linken. Nichtsdestotrotz werde ich meinen Einsatz fortführen und auch weiter kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es Unrecht zu benennen gilt.

Sven Giegold (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP:

1. Ja, im übrigen war die Rede insgesamt nicht friendensstiftend.

2. Ich habe am Ende der Rede im Gegensatz zur Mehrheit der Abgeordneten weder applaudiert, noch mich erhoben. Das ist aus meiner Sicht die angemessene Form der Kritik an einem Gast des Parlaments.

3. Das müssen Sie die Kolleginnen und Kollegen fragen. Es ist mir unverständlich.

Dr. Ingeborg Gräßle (CDU), MdEP:

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich deutlich zu spät zu Mahmud Abbas‘ Rede in den Plenarsaal kam, da ich in einem anderen Termin aufgehalten worden war. Daher ist mir die Behauptung Abbas‘, auf die Sie sich beziehen, nicht aufgefallen. Den Applaus der Parlamentarier erkläre ich mir dadurch, dass in der betreffenden Woche sowohl der israelische als auch der palästinensische Präsident das Europaparlament in Brüssel besucht haben. Das Parlament hat beiden zugehört – und beiden applaudiert. Wir setzen uns für eine Zwei-Staaten-Lösung ein, fordern dafür aber von beiden Seiten ein Einlenken bei bestimmten Punkten. Dazu gehört für mich auch Ehrlichkeit zueinander. Lügen schaden dem Friedensprozess und müssen aufhören.

Thomas Händel (Die Linke), MdEP:

„1. Herr Händel hat an fraglicher Sitzung krankheitsbedingt nicht teilgenommen und kann dazu folgerichtig keine Aussage machen.

2. Siehe erste Antwort.

3. Dazu kann Herr Händel keine Aussage machen.“ (Frank Puskarev)

Martin Häusling (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP:

„Herr Häusling war während der Rede nicht anwesend und wenn, hätte er keinen Beifall gezollt.“ (Ina Möllenhoff)

Rebecca Harms (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP:

Ich war während der Rede des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, im Plenum anwesend. Es war der Wunsch der großen Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Präsident Rivlin und Präsident Abbas zuzuhören und dadurch beide Seiten dieses so komplizierten Konfliktes zu Wort kommen zu lassen. Diese Entscheidung entspricht der Haltung des Europäischen Parlaments, dass nur durch Begegnung und Dialog die Eskalation beendet und der Weg zu einer Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern gefunden werden kann.

Ich habe beide Reden der Präsidenten im Plenum verfolgt. Ich habe natürlich auch die scharfe Kritik an der Politik Israels, insbesondere der Siedlungspolitik, und die von ihnen angesprochene Passage gehört, die in der Tat auf ein bekanntes antisemitisches Muster anspielt. Die judenfeindlichen Behauptungen und Diffamierungen verurteile ich entschieden. Es ist zu begrüßen, dass Präsident Abbas sich inzwischen für die Äußerungen entschuldigt hat. In der Rede Abbas‘ fanden sich auch versöhnliche Worte und die Forderung, Radikalismus auf beiden Seiten zu bekämpfen.

Der Applaus für die Rede von Mahmud Abbas sollte als Zeichen des Respekts gegenüber seiner Funktion verstanden werden. Er darf weder als Unterstützung des Europäischen Parlaments für anti-jüdische Positionen oder eine aggressive Politik missverstanden werden, noch als Anzeichen dafür, dass wir Antisemitismus gleichgültig gegenüber stehen würden.

Im Europäischen Parlament und in meiner Fraktion stehe ich für eine solidarische Haltung gegenüber Israel ein – trotz meiner Kritik zum Beispiel an der Siedlungspolitik der israelischen Regierung – und ich bin mir der andauernden Bedrohung, der sich Israel ausgesetzt sieht, sehr bewusst. Der enthusiastische Applaus im Europäischen Parlament für die Rede von Präsident Rivlin ist Ausdruck der großen Solidarität mit Israel. Der Applaus, den der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas und den Präsident Rivlin erhalten haben, sollte als Ausdruck unserer Hoffnung gesehen werden, dass Israelis und Palästinenser sich stärker als bisher um Verständigung und Annäherung bemühen und den Pariser Prozess zum Erfolg verhelfen.

Dr. Dieter-Lebrecht Koch (CDU), MdEP:

1. Ja, es war nicht das einzige judenfeindliche Argument in seiner Rede.

2. Ich habe mir die Rede des Israelischen Ministerpräsidenten (vom Vortag) nochmal angesehen und keinerlei Angriffe auf Palästinenser entdeckt, sondern Angebote zu Verhandlungen. Ich werde diese Erkenntniss in einer meiner nächsten Veröffentlichungen verarbeiten.

3. Den Palästinensern gilt (vielleicht wegen der vermeintlich schwächeren Position) mehr Sympathie bei Linken, Sozialdemokraten und Rechten. Aber zu den wahren Ursachen kann ich nichts sagen, da müssen sich die Betreffenden selbst äußern.

Dietmar Köster (SPD), MdEP:

„Leider war ich bei der Rede von Herrn Abbas nicht im Plenum. Die von ihnen zu recht beanstandete Äußerungen lehne ich ebenso ab. Jede Form des Antisemitismus ist inakzeptabel.“

Alexander Graf Lambsdorff (FDP), MdEP:

„Graf Lambsdorff ist der Rede von Mahmud Abbas vor dem Europäischen Parlament bewusst fern geblieben, da bereits entsprechende Einlassungen zu erwarten waren. Graf Lambsdorff hat Herrn Abbas folglich auch nicht Applaus gezollt.“ (Christian Krökel)

Werner Langen (CDU), MdEP:

Weshalb viele Abgeordnete am Ende der Abbas-Rede stehend applaudierten, müssen Sie die linke Mehrheit fragen. Ich habe nicht applaudiert, weder stehend, noch sitzend, weil die Abbas-Rede nicht der Würde des Parlaments entsprochen hat und weil Präsident Schulz nicht interveniert hat. Die judenfeindlichen Lügen habe ich nicht gehört, beziehungsweise aufgrund der Übersetzung nicht verstanden.

Peter Liese (CDU), MdEP:

„Herr Liese teilt voll und ganz die Stellungnahme von Werner Langen.“ (Jan Praest)

Sabine Lösing (Die Linke), MdEP:

„Frau Lösing war bei der von Ihnen genannten Rede nicht anwesend.“ (Anne Labinski)

Thomas Mann (CDU), MdEP:

1. Während die Rede des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin am 22. Juni vor dem Plenum des Europäischen Parlaments in Brüssel ausgewogen und konsensorientiert war, äußerte sich am Folgetag der palästinensische Staatspräsident Mahmud Abbas sehr aggressiv.

2. Durch die recht rasch vorgetragene Rede konnten nicht alle Details übersetzt werden. Deshalb war es nicht möglich, spontan genau die richtigen Schlüsse zu ziehen.

3. Es ist Usus im Europäischen Parlament, dass Redner Anfangs- und Schlussbeifall erhalten. Auch ich habe mich erhoben, aber Herrn Abbas keinen Beifall gezollt.

David McAllister (CDU), MdEP:

Da ich terminlich verhindert war, habe ich nur die letzten Sätze der Rede von Herrn Abbas mitbekommen. Bei der von Ihnen zitierten Aussage war ich deshalb nicht anwesend. Ferner kann ich mich nicht erinnern, im Anschluss an die Rede applaudiert zu haben.

Martina Michels (Die Linke), MdEP:

„Der Besuch der beiden Staatsmänner Israels und Palästinas im Europaparlament mit den beiderseitigen Friedensangeboten sollte als Hoffnungssignal gelten und konkrete Schritte für eine Friedenslösung müssen so schnell wie möglich von den Akteuren vor Ort und den internationalen Partnern in Angriff genommen werden. Die Positionen meiner Fraktion können Sie auf unseren Internetseiten http://www.dielinke-europa.eu und http://www.guengl.eu nachlesen. Konkret zum Besuch von Abbas und Rivlin habe ich mich in der betreffenden Woche geäußert, siehe hier, hier und hier. Meinen Beitrag zur gestrigen Debatte zu den jüngsten Friedensinitiativen im Nahen Osten finden Sie hier.“

Dr. Renate Sommer (CDU), MdEP:

Wegen einer wichtigen Verpflichtung in Deutschland konnte ich am 23. Juni nicht an der Plenartagung des Europäischen Parlaments in Brüssel teilnehmen, habe also auch die Abbas-Rede nicht „erlebt“.

Jutta Steinruck (SPD), MdEP:

Aus Krankheitsgründen hatte ich an der Plenartagung nicht Teil nehmen können und habe daher weder die Rede gehört, noch die Reaktionen der KollegInnen wahrnehmen können.

Helga Trüpel (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP:

Ich war leider aus Termingründen bei der Rede von Abbas nicht anwesend. Ich finde es empörend, dass Abbas das antisemitische Muster der Brunnenvergiftung durch Rabbiner angeführt hat. Ich bedauere, dass er so viel Beifall erhielt und bedauere, dass offensichtlich diese Punkte der Rede vom Parlamentspräsidenten nicht kritisiert und zurückgewiesen wurden.

Herbert Reul (CDU), MdEP:

Mir ist diese Falschaussage nicht aufgefallen. Ich fand die Rede von Präsident Abbas jedoch in vielen Punkten nicht besonders passend. Daher bin ich am Ende der Rede nicht aufgestanden, sondern sitzen geblieben.
Die Haltung vieler Parlamentarier kann ich mir durch die beiden Besuche des israelischen und des palästinensischen Präsidenten in jener Plenarwoche in Brüssel erklären. Das Europäische Parlament hat beiden Seiten zugehört – und beiden Seiten applaudiert. Wir setzen uns für eine Zwei-Staaten-Lösung ein, fordern dafür aber von beiden Seiten Einlenken in bestimmten Punkten. Dazu gehört für uns als CDU/CSU-Gruppe auch Ehrlichkeit zueinander. Lügen schaden dem Friedensprozess und müssen aufhören.

Sabine Verheyen (CDU), MdEP:

„Ich habe der Rede von Abbas mit großem Befremden zugehört. Es gab einige Behauptungen in der Rede, die sehr einseitig und nicht faktengestützt waren. Ich habe während der Rede häufig nur mit Kopfschütteln reagiert und im Anschluss meine Kritik gegenüber Kollegen auch geäußert. Warum einige Kollegen am Ende stehend Applaus gezollt haben, kann ich Ihnen nicht beantworten, das fragen Sie am besten die Kollegen, die aufgestanden sind. Ich persönlich habe die Rede alles andere als friedensstiftend und versöhnlich empfunden.“

Axel Voss (CDU), MdEP:

Ich selbst konnte bei der Rede von Herrn Abbas nicht bis zum Ende anwesend sein. Ich kann Ihre Empörung über diese Aussagen und über die vermeidliche Reaktionen sehr gut nachvollziehen.

Hermann Winkler (CDU), MdEP:

Mich haben meine Eltern gelehrt und später auch meine Lehrer, dass es zu einem Mindestmaß an Höflichkeit gehört, fremde Menschen mit einer freundlichen Anrede anzusprechen. Auf Massenmails antworte ich nicht zwingend.

Christian Hügel, Pressesprecher des Büros des Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament:

Die Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament steht unverrückbar an der Seite Israels. Ein Frieden in Nahost kann nur erreicht werden, wenn es gelingt, Hass und Misstrauen zu überwinden. Die politisch Verantwortlichen müssen alles dafür tun, Falschbehauptungen und Legenden in dieser Hinsicht zu vermeiden. Sie müssen versöhnen, nicht spalten.

Jan Rößmann, Pressesprecher der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament:

„Die Europa-SPD distanziert sich ausdrücklich von jeder Form des Antisemitismus und Rassismus, sowie verschwörungstheoretischen Gerüchten. Auch gibt es aus unserer Gruppe keinen Applaus für provozierende oder zu Gewalt aufrufenden Reden. Zudem möchte ich Sie darauf hinweisen, dass einige der angeschriebenen Parlamentarier während der besagten Rede nicht im Plenum gearbeitet haben.“

***

Bisher keine Reaktionen kamen von diesen MdEPs:

Jan Albrecht (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP
Burkhard Balz (CDU), MdEP
Elmar Brok (CDU), MdEP
Klaus Buchner (ÖPD), MdEP
Daniel Caspary (CDU), MdEP
Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP
Albert Deß (CSU), MdEP
Stefan Eck (parteilos), MdEP
Christian Ehler (CDU), MdEP
Cornelia Ernst (Die Linke), MdEP
Karl-Heinz Florenz (CDU), MdEP
Evelyne Gebhardt (SPD), MdEP
Jens Geier (SPD), MdEP
Jens Gieseke (CDU), MdEP
Matthias Groote (SPD), MdEP
Hans-Olaf Henkel (ALFA), MdEP
Maria Heubuch (Büdniss 90/Die Grünen), MdEP
Iris Hoffmann (SPD), MdEP
Monika Hohlmeier (CSU), MdEP
Peter Jahr (CDU), MdEP
Petra Kammerevert (SPD), MdEP
Sylvia-Yvonne Kaufmann (SPD), MdEP
Ska Keller (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP
Bernd Kölmel (CDU), MdEP
Constanze Krehl (SPD), MdEP
Werner Kuhn (CDU), MdEP
Bernd Lange (SPD), MdEP
Jo Leinen (SPD), MdEP
Arne Lietz (SPD), MdEP
Norbert Lins (CDU), MdEP
Barbara Lochbihler (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP
Bernd Lucke (ALFA), MdEP
Gesine Meißner (FDP), MdEP
Susanne Melior (SPD), MdEP
Ulrike Müller (Freie Wähler), MdEP
Norbert Neuser (SPD), MdEP
Angelika Niebler (CSU), MdEP
Maria Noichl (SPD), MdEP
Markus Pieper (CDU), MdEP
Marcus Pretzell (AfD), MdEP
Gabriele Preuß (SPD), MdEP
Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU), MdEP
Julia Reda (Piratenpartei), MdEP
Terry Reintke (Bündnis 90/Die Grünen), MdEP
Ulrike Rodust (SPD), MdEP
Helmut Scholz (SPD), MdEP
Martin Schulz (SPD), MdEP
Sven Schulze (CDU), MdEP
Joachim Schuster (SPD), MdEP
Andreas Schwab (CDU), MdEP
Peter Simon (SPD), MdEP
Birgit Sippel (SPD), MdEP
Martin Sonneborn (Die PARTEI), MdEP
Joachim Starbatty (ALFA), MdEP
Beatrix von Storch (AfD), MdEP
Nichael Theurer (FDP), MdEP
Ulrike Trebesius (ALFA), MdEP
Udo Voigt (NPD), MdEP
Manfred Weber (CSU), MdEP
Jakob von Weizsäcker (SPD), MdEP
Martina Werner (SPD), MdEP
Kerstin Westphal (SPD), MdEP
Rainer Wieland (CDU), MdEP
Joachim Zeller (CDU), MdEP
Gabriele Zimmer (Die Linke) MdEP

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Drei Fragen an das Europäische Parlament

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

am 23. Juni 2016 hielt Mahmud Abbas eine Rede im Europäischen Parlament, in der er wahrheitswidrig behauptete, Rabbiner hätten zur Vergiftung von Brunnen im Nahen Osten aufgerufen. Am Ende der Rede gab das Europäische Parlament stehenden Applaus. Mahmud Abbas hat mittlerweile eingeräumt, dass es sich bei dem Vorwurf der Brunnenvergiftung um eine Lüge gehandelt hat.

Die Brunnenvergifterlegende ist eine der ältestes judenfeindlichen Gerüchte in Europa. Dieser Lüge sind in Europa unzählige Juden zum Opfer gefallen. Die Lüge war ein stets wiederholtes Vorspiel zu brutalen Pogromen gegen Juden.

Daher habe ich folgende Fragen an Sie.

1. Haben Sie diese judenfeindliche Lüge erkannt?

2. Wie haben Sie auf diese judenfeindliche Lüge reagiert?

3. Warum hat das Parlament mehrheitlich der Rede am Ende stehend Applaus gezollt?

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Ein junger Araber klagt an!

Muhammad Zoabi ist neunzehn Jahre jung. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er am 1. Juli 2016:

„Gestern wurde eine 13-jährige Jugendliche von einem palästinensischen Terroristen an dem sichersten Ort ermordet, den es für ein Kind gibt, im Bett, in ihrem Haus, schlafend. Heute wurde ein Vater ermordet, wieder einmal, vor seiner Familie, von den Händen eines verabscheuungswürdigen palästinensischen Terroristen. Ich höre keine Verurteilung und keine öffentliche Wut aus der palästinensischen Gesellschaft über die schrecklichen Angriffe. Ich frage mich, welchen ​​Zustand die Palästinenser für sich herstellen wollen? In was für eine Gesellschaft wollen die Palästinenser, dass ihre Kinder leben? Welche Art von Bildung, wollen sie der künftigen Generation geben? Die Antwort, die uns ihrer Handlungen geben, ist nicht demokratisch. Ein liberales, westliches Land darf das nicht tolerieren! Die radikale, extremistische und unmenschliche Ideologie ist etwas, dass Israel seit Jahrzehnten bekämpft! Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie diese Ideologie nicht mehr ünterstützen darf! Unterstützt Israel!“

Muhammad Zoabi gehört zu den vielen Arabern die erklären: „Ich bin ein stolzer, israelischer, zionistischer, arabischer Moslem. Israel ist die Hoffnung für Demokratie. Israel ist das Licht in der Dunkelheit. Israel ist der Himmel inmitten der Hölle.“

„Ich fordere die Welt auf, endlich aufzuwachen. Ich bin ein Israeli und ich bin froh, ein Israeli zu sein! Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, in dem alle Menschen gleichberechtigt sind. Darum regt es mich auf, wenn ich Leute höre, die behaupten, Israel sei ein Apartheidstaat. Hier in Israel, wenn ich ein Kibbuz besuche, fragt mich der Mann am Tor, wie ich heiße. Ich sage, „Muhammad“ und er sagt: „Hallo Muhammad!“ Wäre Israel ein Apartheidsstaat würde er sagen: „Mach, dass Du fort kommst!“ Ich besuche Juden. Juden besuchen mich. In Israel leben alle Menschen zusammen. Ich gehe in eine jüdische Schule. Ich besuche meine jüdischen Freunde. Ich telefoniere mit meinen jüdischen Freunden. Meine Mutter arbeitet im israelischen Verkehrsministerium. Wir leben alle friedlich zusammen, deshalb entschuldigt meine Ausdrucksweise: Hört mit dem Scheiß auf! Israel ist kein Apartheidsstaat! Bitte, wacht auf! Bitte, hört auf mit dem blinden Hass auf Israel.“

Muhammad Zoabi hört immer wieder blinden Hass. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, zum Beispiel erklärt, Juden seien „keine Menschen“, sondern „fremdartige Bakterien“, die „vernichtet“ werden müssen. Mufti Muhammad Hussein predigte am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah, Friede würde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Dr. Sallah Sultan, Präsident des Amerikanischen Zentrums für Islamforschung auf Al-Aqsa TV in Gaza wiederum erklärt, Juden entführten Christen, um sie zu „schlachten“ um „Matzebrot aus ihrem Blut“ zu machen. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas vor einem gefüllten Parlament, es gäbe „gewisse Rabbiner“, die „beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften“.

Mahmud Abbas hielt die Rede vor dem Europäische Parlament und erhielt dafür am Ende stehenden Applaus!

Nur zwei Tage später nahm Abbas den Vorwurf wieder zurück. Es gab diese Rabbiner natürlich nicht. Es war nur eine Lüge, jedoch eine europäische Lüge! Als im Mittelalter die Pest in Europa wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht anders! In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 23. Juni 2016 erklärte Mahmud Abbas, Juden würden die Brunnen vergiften und fand mit dieer Anschuldigung heraus, dass das Bild, das das Parlament der Europäischen Union von Juden und Israel hat, so am Boden ist, dass sein Horrorgerücht nicht nur widerspruchslos geglaubt, sondern mit stehendem Applaus bedacht wurde.

Im selben Monat erklärte Sultan Abu al-Einein im Gespräch mit der palästinensischen Nachrichtenseite Donia al-Watan, dass Juden getötet werden müssen:

„Wenn Sie mich nach meiner offenen Meinung fragen, dann würde ich sagen: Wann immer du einem Israeli begegnest, schlitze ihm die Kehle auf. Gleichermaßen bin ich gegen Gespräche, Verhandlungen, Treffen und eine Normalisierung in all ihren Formen mit der israelischen Besatzung.“

Sultan Abu al-Einein ist ein Berater von Mahmud Abbas. Es wundert daher nicht, dass kurz darauf am 29. Juni und 1. Juli Raketen auf Israel abgeschossen Eine schlug bei einem Kindergarten im Süden Israels ein. Es war jedoch Nacht, so dass keine Kinder im Gebäude waren. Es gab daher keine Tote und Verletzte. Nur das Gebäude wurde beschädigt.

Am 1. Juli wurde jedoch ein Vater vor seinen Kindern in seinem Auto von einem Terroristen erschossen. Seine Frau und seine Kinder wurden ebenfalls schwer verletzt. Am Tag davor wurdw ein 13-jähriges Mädchen wird in ihrem Kinderbett von einem Terroristen im Schlaf ermordet. Die Fatah verurteilt die Morde nicht! Stattdessen wurden die Mörder von offizieller Seite der Fatah zu „Märtyrern“ erklärt, um so dafür zu sorgen, dass die Familien der Mörder auf stattliche Renten hoffen können. Die Renten werden unter anderem von der Europäischen Union gezahlt, die jährlich Millionen Euro an die Fatah überweist. Der Autor Tilman Tarach erklärt, verantwortlich für den Mord an Juden seien auch die westlichen Regierungen, „auch die deutsche. Denn sie zahlen Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), obwohl sie wissen (oder wissen sollten), dass ein Teil dieser Gelder gemäß dem palästinensischen Gefangenengesetz als Belohnung für Judenmord verwendet wird.“

„Dieses Gefangenengesetz regelt diese Zahlungen an palästinensische Terroristen, die wegen Mordes oder versuchten Mordes an Israelis verurteilt wurden, wobei die Gehälter gestuft sind. Je schrecklicher die Tat und je höher die Gefängnisstrafe, desto höher ist die PA-Vergütung. Zwischen 300 Euro und 3.400 Euro pro Monat erhalten Judenmörder derzeit. Nach Angaben des palästinensischen Finanzministeriums stellen diese Zahlungen bis zu 6 Prozent der Jahresbudgets der PA dar. Laut Palestinian Media Watch, einer israelischen Nichtregierungsorganisation, zahlte die PA im Jahr 2013 den Terroristen 100 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro). Das Gehalt wird denjenigen ausbezahlt, die der Täter per Vollmacht benennt – sei es nun die Familie oder eine Terrororganisation.“

Früher kam ein großer Teil der Judenmörder noch aus Europa. Heute jedoch delegiert die Europäische Union den Judenmord in den Nahen Osten und zahlt und klatscht.

Die Europäische Union pumpt Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinensische Autonomiebehörde, die damit den Hass auf Juden finanziert. Sie unterstützt unzählige NGOs, die Israel nicht nur kritisieren, sondern oft nichts weiter als verleumderische Lügen verbreiten. Muhammad Zoabi sagt: „Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie den Terror nicht mehr ünterstützen darf!“

Wie lange will die Europäische Union noch Judenmörder finanzieren? Warum gibt sie Geld an Terrorsympathisanten wie Mahmud Abbas, der Judenmörder zu Märtyern erklärt? Warum unterstützt die Europäische Union nicht besser Menschen wie Muhammad Zoabi? Er kann jede Unterstützung gebrauchen, wie er selber sagt:

„An manchen Tagen ist es schwer, ein arabischer Zionist zu sein. Ich lebe im demokratischen Israel und bin umringt von diktatorischen Ländern, die nur darauf warten, uns alle zu töten. All diese Länder, wenn sie Israel angreifen, unterschieden nicht zwischen Arabern und Juden. Wir werden alle angegriffen, wenn ein Nachbarstaat oder eine Terrorgruppe uns attackiert. Für sie sind wir alle nur Israelis.“

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