Ich habe keinen Bock mehr!

Ein Kommentar von Maximilian Deeds.

Ich habe auf vieles keinen Bock! Auf Werbeslogans von Technikherstellern, Mäntelchen für Hunde im Winter, Unibelegphasen, Wartezeiten, Rundfunkbeitragsservice, die Bundeshaushaltsjahresbilanz und Markus Lanz, die Rechten, die Linken, das Vergehen des Seins, Zweifel, den Moment nach dem Sonnenuntergang (eben noch wohlig warm und optisch ansprechend, dann ist man mit der Dunkelheit allein), Sonne-Wolken-Mix, Stop-and-go, nichts Halbes und nichts Ganzes, Regen auf Sonnenschein, Mathe, Doppelstunde Sport und und und. Aber das hier wird kein Slam Text, das wird eine Bitte.

Als ich neulich die Lokalzeitung aufschlug, prangte mir entgegen: „Schwuler Lehrer führte Affäre mit Schüler“. Was ist hier gerade passiert? Ist nicht einschlägig, dass er mit Schutzbefohlenen rumgemacht hat? Ja, klar, ist doch gut zu wissen, dass er nicht heterosexuell ist, nicht wahr? Ein Sonderfall dadurch wahrlich nicht, aber besonders irgendwie schon. Ich nenne es die Homophobie-dämmerung. Denn niemand hat mehr wirklich Angst vor Homos, also eine Phobie. Dafür haben wir viel zu viel gehört, verstanden. Und heutzutage sind das ja auch ganz normale Menschen …

Dafür erkläre ich die Ära der Homomanie feierlich für eröffnet. Viele von uns leiden an Homomanie. Auch Homos selbst. Wir hypen, nehmen homo- und transsexuelles Leben genau auseinander, um uns zu empören, uns daran zu bereichern, was uns gefällt, aber vor allem, um es zu ordnen und darüber verfügen zu können. Dafür nehmen wir es ganz genau unter die Lupe und mischen uns gern ein. Man muss also nicht ignorieren, um ignorant zu sein. Der Zusatz „ist schwul“, „ist lesbisch“, „ist genderqueer“ und habt ihr schon von den sechzig sexuellen Identitäten und Präferenzen gehört, aus denen man bei Facebook wählen kann?

Diskriminieren? Das machen wir doch nicht. Das tun die richtigen Nazis. Die brauchen Openair Festivals gegen Homophobie. Wir organisieren sie.

Wir diskriminieren nicht. Wir machen etwas anderes. Viel hinterlistiger, nicht so mit regulären Instrumenten messbar.

„Der total sympathische, offene, kosmopolitische Schwule aus der Schule von Guido Maria Kretschmer, der neuen Moralinstanz Deutschlands“

Ich habe keinen Bock, süß zu sein.

Und wenn, dann will ich das als Mensch sein. Ich will speziell sein können, mich mit meiner Sexualität und Geschlechteridentität evaluieren und in Relation zu anderen beschreiben können, aber muss denn immer gelabelt werden? Dass man das nicht macht, muss ich euch auch nicht erzählen. Ich schreibe hier, um über die Haltung zu Homos 2.0 zu sprechen. Dass nicht gelabelt wird, ist klar. Aber deklariert werden soll schon, was drin steckt, was?

Ich komme diesem Kategorisierungsfetischismus gerne entgegen. Wie wäre es mit „mein bester Freund“ statt „mein schwuler bester Freund“? Und wo wir schon dabei sind, erkläre ich auch die Vorgabe für abgelöst, dass LGBTIQ* Menschen über sich selbst lachen können sollten. So über den Dingen stehen, wenn andere nicht einmal auf ihr eigenes, kleines Ding klarkommen. Reownen soll man dann. Sich Beschimpfungen einfach einverleiben, spiegeln und so entkräften. Nennt mir einen Grund, wieso ein Schwuler einen anderen „Schwuchtel“ nennen dürfen sollte. Es bleibt bei zwei Menschen und einer Beleidigung.

Der erste Vorwurf, der von meinen Eltern kam, als Schulkamerad/-Innen mich zum ersten Mal argwöhnisch für schwul hielten, war Rufmord.

Ich habe keinen Bock auf die sexuelle Orientierung als eine Negativeigenschaft.

Ständig wird klar, dass es ein Makel ist, der zwar okay ist, aber irgendwie ausgeglichen werden muss. Man soll damit arbeiten können. Also ein Schwuler sollte dann schon gut drauf sein. Lesbisch und dann auch noch garstig und dumm? No-go hoch 2! Als schwuler Mann sollte man dann zumindest viel spitzzüngigen Humor mitbringen und shoppinglustig sein. Soll er vielleicht für uns tanzen?

Ich habe keinen Bock, mich zurück zu nehmen, nur, weil ich es kann.

Einer Frau legt man auch nicht nahe, ein Mann zu werden, wenn sie nicht mehr objektifiziert werden will. Hoffentlich nicht. Also ist zu sein, wie man ist, weder in der Bahn, noch am Arbeitsplatz, in der Familie oder in Kirchengebäuden eine Provokation! Nur wenige schmeißen ihre Söhne, Töchter und alles dazwischen noch raus für ein Coming-out. Stattdessen lässt man sie schmoren. Wir suggerieren ihnen, dass sie ein Misserfolg sind oder zumindest einen nachrangigen Lebensentwurf führen. Und das in einem Alter, in dem Jugendliche mit Pubertät und Game of Thrones alle Köpfe voll zu tun haben.

Ich habe keinen Bock mehr auf Jungs, die Mitte 20 sind und romantisch verkorkst,

nachdem sie das in ihrer Entwicklung durchmachen mussten. Nachdem Schule, Uni, Arbeit, Familie ein Raum der Furcht und Selbstbegrenzung waren und sind. Meint ihr, mir macht es Spaß, verbaute Weltbilder bei potenziellen Liebhabern zurecht zu rücken, sie zu lehren, sich selbst erst einmal mögen und akzeptieren zu können, nachdem viel Arbeit geleistet wurde, ihnen das Gegenteil glaubhaft zu machen? Wenn man ganz tief in jemanden reinhört, lässt das nicht einmal die gestandenste Persönlichkeit kalt. Meint ihr, es macht Lesben Spaß, bis zur Menopause ihre Partnerinnen erst durch ein halbjähriges Outing zu schleifen, ehe man sich lieben lernen darf? Ehe man überhaupt erst zum Geschehen, zu sich, übergehen kann? Wenn es dann überhaupt noch dazu kommt. Oft ist dann schon zu viel passiert, zu viel Last auf dem noch jungen Keim der Liebe gewesen, das Pflänzchen hatte keine Chance. Nein, es gibt nicht nur Homopaare gegen den Rest der Welt. Die Stigmatisierung macht auch intern viel kaputt.

Ich habe keinen Bock mehr auf das Branding der Schwulen als Sissies,

und der Lesben als Turbinen vom Bau, das den Leuten, die sich nicht mit solchen Klischees identifizieren, den Mut nimmt, zu sich zu stehen und das Bild der queeren Community zu ergänzen um Proletenmänner und Schminktussen. Stattdessen bleibt es weit weg und es bleibt im öffentlichen Bild bei Klischee- Homos, die im übrigen herzlich willkommen, aber lange nicht die einzigen sind.

Ich habe keinen Bock mehr auf Schläge.

Niemand wendet physische Gewalt an (außer er/sie ist sturzbesoffen) ohne ein persönliches Motiv. Klar, wenn man jahrelang den Paradekerl mimen muss, kommt es einem ziemlich unerhört vor, wenn jemand sich scheinbar ohne Mühe etwas anderes herausnimmt. Viele Jungs unter uns würden gern mal wieder von ‚Freunden‘, statt ‚Kollegen‘ sprechen, oder?

Ist es dann eigentlich auch Selbstschutz, dass Deutschland noch immer meine Blutspende ablehnt? Schützen wir damit das Land?

Ich habe keinen Bock auf positive Diskriminierung,

nach dem Motto >> Sieh nur, wie süß sie zusammen schwul sind << . Eigentlich habe ich auch keinen Bock auf political correctness. Aber das ist eine Bitte.

Ich habe auch keinen einzigen Bock auf Toleranz.

Denn tolerieren, also ertragen, kann ich, wenn mir jemand ins Gesicht quarzt, wenn er/sie neben mir raucht, aber nicht, was andere im Schlafzimmer tun. Was ändert sich unter’m Strich für eine Mutter, wenn am Kaffeetisch neben ihrem Töchterchen eine Frau sitzt? Muss sie eine andere Kuchenglasur wählen? Da sitzt eine Person, die ihr Kind glücklich macht. Sie kann sich mit ihr austauschen, wie mit einem Schwiegersohn. Beim Liebesspiel ist sie nicht dabei, braucht sich anatomisch auf nichts weiter ein- oder umzustellen. Enkelkinder nicht ausgeschlossen. Wenn man sie lässt.

Nachdem ich also absolut keine Böcke mehr habe, habe ich nur noch einen Wunsch: Schenkt uns Kinder, die lieben können weil sie dürfen, sonst stirbt zwar ihre Sexualität nicht aus, aber sie verroht.

Und das Rezept ist, dass wir das Kleingedruckte nicht übersehen, das hinter der Homophobie steht, die wir glauben, lääängst überwunden zu haben …

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(TINMD)

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„Why I’m Not a Muslim“

Some religions appear to be sacred. However, as soon as they are criticized, verbal wood is collected for execution pyres.

Anyone who criticizes a person because of skin color is a racist. Those who criticize a person on grounds of sexual orientation or identity are sexist. However, if you criticize a person for his beliefs and ideologies, then that’s simply criticism! Criticism is a tool of enlightenment. Those who want to suppress criticism are anti-enlightenment bullies!

Religions are ideologies. Many people cannot pick and choose what religion they’re brought up with, but as soon as they’re adults, they can use reason to decide upon and modify their religious beliefs.

„Why I’m Not a Christian“ by Bertrand Russell was published in 1927. In that invaluable essay, Russell strongly criticizes Christianity. It’s understandable why the author was awarded the Nobel Prize for Literature in the 1950s.

I was raised Catholic. I was an altar boy and received the major Church sacraments: baptism, confession, communion, confirmation, abuse. I celebrate Christmas; make the sign of the Cross when I enter churches and often light chapel candles. Nevertheless, there are moments when I criticize Christianity and announce openly why I’m not a Christian, especially whenever crimes are committed in the name of Christianity and Bible references are cited in support of crimes. Bertrand Russell wrote:

„You find as you look around the world that every single bit of progress in humane feeling, every improvement in the criminal law, every step toward the diminution of war, every step toward better treatment of the colored races, or every mitigation of slavery, every moral progress that there has been in the world, has been consistently opposed by the organized churches of the world. I say quite deliberately that the Christian religion, as organized in its churches, has been and still is the principal enemy of moral progress in the world.“

He’s right! The same applies to Islam. Whenever crimes are committed in the name of Islam, Muslims, who hold Ramadan sacred and pray regularly in mosques, need to ask themselves in the face of such crimes: „Why I’m not a Muslim“.

No enlightened person should feel offended just because a personally associated religion is criticized. Islam must be shoved through the shredder of enlightenment as Christianity once was. Tapfer im Nirgendwo presents a few of the many fierce polemics that were fired against Christianity:

Friedrich Nietzsche:

„The Christian faith from the beginning is sacrifice, the sacrifice of all freedom, all pride, all self-confidence of spirit; it is at the same time subjection, self-derision, and self-mutilation.“

„Christianity remains to this day the greatest misfortune of humanity.“

„It was Christianity which first painted the devil on the world’s wall; It was Christianity which first brought sin into the world. Belief in the cure which it offered has now been shaken to it’s deepest roots; but belief in the sickness which it taught and propagated continues to exist‘.“

„I condemn Christianity; I raise against the Christian church the most terrible of all accusations that has ever taken in prosecutor in his mouth. It is me the highest of all conceivable corruptions. She has made every value, worthless, of every truth a lie, from any righteousness a Soul infamy.“

„Christianity is the one great curse, the one great intrinsic depravity, the one great instinct of revenge, for which no means are venomous enough, or secret, subterranean and small enough – I call it the one immortal blemish upon the human race.“

„The Christian conception of God—God as a God of the sick, God as spider, God as spirit—is one of the most corrupt conceptions of God arrived at on earth.“

Bertrand Russell:

“My own view on religion is that of Lucretius. I regard it as a disease born of fear and as a source of untold misery to the human race.”

“The worst feature of the Christian religion, however, is its attitude towards sex — an attitude so morbid and so unnatural that it can be understood only when taken in relation to sickness of the civilized world at the time when the Roman Empire was decaying.“

“For religions grow old like trees unless reformed from time to time. Christianity of the existing kinds has had its day. We want a new form in accordance with science and yet helpful to a good life.“

“You find as you look around the world that every single bit of progress in humane feeling, every improvement in the criminal law, every step toward the diminution of war, every step toward better treatment of the colored races, or every mitigation of slavery, every moral progress that there has been in the world, has been consistently opposed by the organized churches of the world.”

„I am myself a dissenter from all known religions, and I hope that every kind of religious belief will die out.”

“Christianity has been distinguished from other religions by its greater readiness for persecution.”

“The assertion that Christianity has an uplifting effect on the morale, can only be maintained if you ignore all the historical evidence or falsify it.”

“The Christians assure us that their religion is a religion of love, but the adoption of Christianity by Constantine did nothing to reduce war, and in our day, many of the most fanatic warmongers are Christians.”

Heinrich Böll:

“German Catholicism is lousy and dirty in appearance, stupid and brazen in its methods.”

Heinrich Heine:

“If your right eye offends you, pluck it out. If your right arm offends you, cut it off. And if reason offends you, become a Catholic.”

Thomas Jefferson:

„Ridicule is the only weapon which can be used against unintelligible propositions. Ideas must be distinct before reason can act upon them; and no man ever had a distinct idea of the trinity. It is the mere Abracadabra of the mountebanks calling themselves the priests of Jesus.”

Albert Camus:

„Morality exists. Immoral is Christianity.”

Jean-Jacques Rousseau:

“Christianity preaches only servitude and dependence. Its spirit is so favorable to tyranny that it always profits by such a régime. True Christians are made to be slaves.”

Are Heine, Böll, Nietzsche, Jefferson, Rousseau and Camus all sitting in the same boat as Donald Trump? They were all quite clear in their assessment of Christianity, suing words like „depraved“ to „bad and dirty“. Nevertheless, these people are considered beacons of the enlightenment.

I have many Christian friends. When I ask them what they think of the homophobic and misogynistic passages in the Bible, they tell me that the Bible is just a book and those passages can’t be taken literally, and that there is indeed a lot silly stuff in the Bible. Some of my studied Christian friends recommend a „historical-critical exegesis“ approach to understanding the Bible.

Anyone who takes each word in the Bible literally, can’t be for gay rights and women’s equality! In the First Epistle to the Corinthians, Paul writes:

”But every woman that prayeth or prophesieth with her head uncovered dishonoureth her head: for that is even all one as if she were shaven. For if the woman be not covered, let her also be shorn: but if it be a shame for a woman to be shorn or shaven, let her be covered.“ – 1 Corinthians 11:5–7

Worldwide there are about 2.3 billion Christians, which is one in three inhabitants of the earth! Most Christians do not abide by all the laws of the Gospel! They are good Christians because they do not blindly follow the Gospel. Worldwide there are 1.6 billion Muslims. What’s their take on the Koran?

It’s often claimed that terrorist attacks in Orlando, Paris and Brussels have nothing to do with Islam. That’s utter nonsense! Of course, the attacks have something to do with Islam, just like the Crusades had something to do with Christianity and Nazism with Germany. The Islamic State (IS) rules like the NSDAP had ruled in the German Reich! In all of the seven countries where homosexuality is punishable by death, we find Islamic governments: Iran, Yemen, Saudi Arabia, Mauritania, Sudan, United Arab Emirates and Nigeria.

Freedom of religion is a human right! Human rights are inalienable! Even the most despicable crimes may not cause a person to be denied human rights. Religious freedom includes the right to define one’s own beliefs freely. This right may not be denied anyone, not even a terrorist! During their attacks, Islamists shout: „Allah is great!“ That means they murder in the name of the Koran.

The Crusades, the Spanish Inquisition, the conquistadors who murdered in South America, the pogroms in Europe, the Jew-hating Martin Luther, all that has something to do with Christianity. And of course, the attacks in France, Belgium and in the United States have something to do with Islam!

I’ve read both the Koran and the Bible. After all, almost every second Earthling is either a Christian or a Muslim; I want to know my neighbors. Jesus appears in both books, but He doesn’t die on the cross in Islam. The Gospel is a conglomeration of texts written by various authors and these often contradict each other. The Koran, however, has only one author with a clear intention. That author was a military commander!

The main character in the Gospels was a carpenter who hung out with prostitutes, sinners, and alcoholics. He’s often providing people with wine. Jesus is a hippie who refuses to intervene in secular politics. The main character in the Koran is a warrior with a penchant for wives under ten years of age. He intervened with pronounced violence in world affairs and declared in the name of God that it’s best for followers to submit entirely. In the Gospel, Jesus died miserably on the cross, but a well-contented Mohammad ascended from a distant city up to heaven. I think it makes a difference whether the main character of a book is a poor carpenter who miserably dies at the end, or a military commander who is satisfied after successful battles.

So if Christians can creatively derive a warlike religion from the life and deeds of a poor carpenter, then what can Muslims make out of a successful warrior?

The terrorists of the Islamic State claim that their deeds were inspired by Mohammed. That’s not a contradiction if you’ve read the Koran. The Islamic State does nothing what Mohammed had not done.

People who want to sell us Islam as a religion of peace usually quote the following passage in the fifth sura in the Koran:

„And whoever saves one – it is as if he had saved mankind entirely.”

It bears witness to a high degree of audacity to cite precisely this passage as evidence of an alleged peaceful intent in the Koran. The quoted verse put back in its context is anything but peaceful:

”Because of that, We decreed upon the Children of Israel that whoever kills a soul unless for a soul or for corruption [done] in the land – it is as if he had slain mankind entirely. And whoever saves one – it is as if he had saved mankind entirely. And our messengers had certainly come to them with clear proofs. Then indeed many of them, [even] after that, throughout the land, were transgressors.”

According to the Koran, this commandment applies to the „Children of Israel“, i.e. only to the Jews. This small fact shouldn’t be neglected, especially because in the following lines, Mohammad’s followers are instructed to commit brutal massacres. The Koran continues with:

„Indeed, the penalty for those who wage war against Allah and His Messenger and strive upon earth [to cause] corruption is none but that they be killed or crucified or that their hands and feet be cut off from opposite sides or that they be exiled from the land. That is for them a disgrace in this world; and for them in the Hereafter is a great punishment.“

I’ll translate:

Mohammed ordered that Jews may not kill. But Mohammad’s followers are allowed excessive brutality towards any troublemakers!

The term „troublemakers“ is perhaps rather vague, open to interpretation. The Koran is less vague when it describes exactly what’s to be done with those troublemakers: expulsion, crucifixion or alternately cutting off hands and feet, depending on the mood and prevailing local traditions.

Those are passages which are quoted to prove Islam means peace. Peace is indeed a very elastic concept! If that is Islamic peace, then what is Islamic war?

If an ideology can’t be criticized, then it’s totalitarian. Whether Islam, Christianity, Judaism, or communism, the right to criticize and laugh at beliefs ensures they remain human. Whoever says that the soldier Mohammed, who lived about one and a half thousand years ago, shouldn’t be caricatured, but is silent when a baker in Mecca is executed because he converted to Christianity, is truly a fundamentalist fanatic and deserves criticism.

A Muslim, who accepts the Koran literally and orients his life after a murderous general of yesteryear, is at least as ignorant as a Christian who takes the Bible literally.

It is time that the self-aggrandizing in Islam stopped as with Christianity. That will only be possible through education and criticism, with mockery and scorn! What the world needs are more caricatures of Mohammed, as Voltaire’s cartoons provoked the Christian world. We need mental hammers to crush Islam, as Nietzsche once pounded Christianity. Was that Islamophobic? Was the Enlightenment christophobe?

(Translation: William Wires)

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It’s not a war!

It doesn’t mean I declare war on a religion when I criticize it; it’s called enlightenment, and in the case of the Mormons, it’s called a musical!

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„Warum ich kein Muslim bin“

Es gibt immer noch Religionen, die scheinen heilig zu sein. Kritisiert man sie, wird verbales Holz für Scheiterhaufen gesammelt.

Wer einen Menschen kritisiert, weil er eine andere Hautfarbe hat, ist ein Rassist. Wer einen Menschen aufgrund seines Geschlechts kritisiert, ist ein Sexist. Wer jedoch einen Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Ideologien kritisiert, ist ein Kritiker! Die Kritik ist das Mittel der Aufklärung. Wer Kritik unterbinden will, betreibt damit anti-aufklärerische Gesinnungstyrannei!

Religionen sind Ideologien. Viele Menschen können sich zwar nicht aussuchen, im Sinne welcher Religion sie erzogen werden, aber sobald sie erwachsen sind, können sie ihre Vernunft nutzen und entscheiden, ob und wie sie in diesem Glauben weiter denken wollen.

Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russel. In dem Essay kritisiert Russel auf das Schärfste das Christentum. Dieses Werk ist für die Aufklärung von unschätzbarem Wert. Ich verstehe nur zu gut, warum der Autor im Jahr 1950 den Nobelpreis für Literatur erhalten hat.

Ich bin katholisch erzogen worden. Ich war Messdiener und habe die wichtigsten Sakramente der Kirche erleben müssen: Taufe, Beichte, Kommunion, Firmung, Missbrauch. Ich feiere Weihnachten, bekreuzige mich, wenn ich eine Kirche betrete und zünde oft in Kapellen Kerzen an. Dennoch gibt es immer wieder Momente, da ich das Christentum kritisiere und laut erkläre, warum ich kein Christ bin, nämlich immer dann, wenn im Namen des Christentums Verbrechen begangen werden und dafür Bibelstellen zitiert werden, die tatsächlich eben diese Verbrechen unterstützen. Bertrand Russel schrieb:

“Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”

Recht hat er! Für den Islam gilt das Selbe. Wenn wieder irgendwo im Namen des Islams Verbrechen begangen werden, dann braucht es keine Muslime, die Nicht-Muslimen erklären, was der angeblich wahre Islam bedeutet, ganz so, als sei der terroristische Anschlag eine Einladung zum Islamunterricht gewesen. Warum soll man ausgerechnet nach einem islamischen Anschlag über den Islam reden? Wäre es nicht viel angemessener, nach einer islamischen Wohltat über den Islam zu sprechen? Nach einem islamischen Anschlag oder einem Verbrechen im Namen des Islams, baucht es vielmehr Muslime, die zwar gerne den Ramadan halten und meinetwegen auch regelmäßig in Moscheen beten, aber dennoch in Anbetracht der Verbrechen erklären: „Warum ich gerade kein Muslim bin“.

Kein aufgeklärter Mensch sollte sich von so einem Satz beleidigt fühlen, egal woran er sonst noch so glaubt. Der Islam muss genauso heftig durch den Reißwolf der Aufklärung gedreht werden wie das Christentum. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher als Beispiele ein paar der vielen heftigen Polemiken, die in den letzten Jahrhunderten gegen das Christentum abgefeuert wurden:

Friedrich Nietzsche:

“Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung.”

“Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit.”

“Erst das Christentum hat den Teufel an die Wand der Welt gemalt; erst das Christentum hat die Sünde in die Welt gebracht. Der Glaube an die Heilmittel, welche er dagegen anbot, ist nun allmählich bis in die tiefste Wurzel erschüttert: aber immer noch besteht der Glaube an die Krankheit, welchen er gelehrt und verbreitet hat.”

“Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.”

“Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”

“Gott ist ein Krankengott, so wie sich Christen Gott vorstellen, ist das nicht nur ein Irrtum, sondern Verbrechen am Leben.”

Bertrand Russell:

“Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.”

“Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.”

“Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.”

“Ich bin selbst gegenüber allen bekannten Religionen Dissident, und ich hoffe, dass jede Art religiöser Gläubigkeit ausstirbt.”

“Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.”

“Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.”

“Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen.”

Heinrich Böll:

“In seinem Durchschnitts-‘Organ’ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.”

Heinrich Heine:

“Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.”

Thomas Jefferson:

“Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen.”

“Die Geschichte gibt uns, wie ich glaube, kein Beispiel für ein priesterverseuchtes Volk, das eine freie zivile Regierung unterhält.”

Albert Camus:

“Die Moral existiert. Unmoralisch ist das Christentum.”

Jean-Jacques Rousseau:

“Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.”

Sitzen Heine, Böll, Nietzsche, Jefferson, Rousseau und Camus alle in einem Boot mit Donald Trump? Sie alle haben gegenüber Christen deutliche Worte gefunden, von „priesterverseucht“ bis „mies und dreckig“. Dennoch gelten diese Menschen als Leuchttürme der Aufklärung.

Ich habe viele christliche Freunde. Wenn ich sie frage, was sie von den schwulen- und frauenfeindlichen Passagen in der Bibel halten, erklären sie mir, die Bibel sei nur ein Buch und man könne sie nicht wörtlich und schon gar nicht eins zu eins nehmen, außerdem stünde auch viel dummes Zeug in der Bibel. Einige meiner christlichen Freunde haben studiert und nennen diesen Umgang mit der Bibel „historisch-kritische Exegese“.

Wer jedes Wort der Bibel wörtlich nimmt, kann nicht für Homosexuellenrechte und Frauengleichberechtigung sein! Im Testament der Christen steht im 1. Brief des Paulus an die Korinther:

„Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab.“

Im ersten Brief an die Korinther heißt es im Abschnitt 14:

„Eure Weiber lasset schweigen unter der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern untertan sein, wie auch das Gesetz sagt.“

2,3 Milliarden Christen gibt es auf der Welt, das ist fast jeder dritte Erdenbewohner! Die meisten Christen halten sich nicht an alle Gesetze des Evangeliums! Sie sind gute Christen, weil sie dem Evangelium nicht blind folgen. 1,6 Milliarden Muslime gibt es auf der Welt. Wie sieht es mit ihrer Haltung zum Koran aus?

Nicht selten wird behauptet, die Anschläge in Orlando, Paris und Brüssel hätten nichts mit dem Islam zu tun, das ist jedoch grober Unfug! Natürlich haben die Anschläge etwas mit dem Islam zu tun, so wie die Kreuzzüge was mit dem Christentum und der Nationalsozialismus was mit Deutschland zu tun hatten. Der IS ist ein Islamistischer Staat so wie die NSDAP in einem Deutschen Reich regierte! In all den sieben Ländern, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben: Iran, Jemen, Saudi-Arabien, Mauretanien, Sudan, Vereinigte Abarische Emirate und Nigeria.

Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht! Menschenrechte sind unveräußerlich! Selbst das abscheulicheste Verbrechen darf nicht dazu führen, dass einem Mensch seine Menschenrechte abgesprochen werden. Religionsfreiheit ist das Recht, die eigene Glaubensüberzeugung frei zu definieren. Dieses Recht darf niemandem entzogen werden, auch keinem Terroristen! Islamisten rufen bei ihren Anschlägen “Allah ist groß!” Sie erklären somit, im Namen des Korans zu töten.

Die Kreuzzüge, die spanische Inquisition, die Menschenvernichtung der Konquistadoren in Südamerika, die Pogrome in Europa, der Judenhass Martin Luthers, all diese Ereignisse haben etwas mit dem Christentum zu tun. Genauso selbstverständlich haben die Anschläge in Frankreich, Belgien und den USA etwas mit dem Islam zu tun!

Ich habe den Koran und das Evangelium zu Hause liegen und gelesen, schließlich ist fast jeder zweite Erdenbürger entweder ein Christ oder ein Muslim; ich will meine Nachbarn kennen. In beiden Büchern kommt Jesus vor, allerdings stirbt Jesus im Islam nicht am Kreuz. Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren, nicht selten widersprechen sie sich. Der Koran jedoch hat nur einen Autor mit klarer Intention. Er war ein Feldherr!

Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Tischler, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhängt. Oft versorgt er Menschen mit Wein. Jesus ist ein Hippie, der sich weigert, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Die Hauptfigur im Koran ist ein Krieger mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er greift deutlich und mit Gewalt ins Weltgeschehen ein und erklärt im Namen Gottes, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Im Evangelium stirbt Jesus erbärmlich am Kreuz, Mohammad aber geht zufrieden von einer entfernten Stadt gen Himmel. Ich glaube, es macht einen Unterschied, ob die Hauptfigur eines Buches ein armer Tischler ist, der am Ende elendig stirbt, oder ein Feldherr, der nach erfolgreichen Schlachten zufrieden geht.

Wenn also schon Christen mit viel Kreativität beim Interpretieren aus dem armen Tischler eine kriegerische Religion ableiten konnten, was können dann erst Muslime aus den Zeilen eines erfolgreichen Kriegers interpretieren?

Die Terroristen des Islamischen Staates
behaupten, ihre Taten seien von Mohammed inspiriert. Wer den Koran liest, kann ihnen nicht widersprechen. Der Islamische Staat macht nichts, was Mohammed nicht auch getan hat.

Die Leute, die uns den Islam als Religion des Friedens verkaufen wollen, zitieren nicht selten diese Stelle aus der fünften Sure im Koran:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer gehörigen Frechheit, ausgerechnet dieses Zitat als Zeugnis des vermeintlichen Friedens im Koran anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.“

Dieses Gebot geht laut Koran an die „Kinder Israels“, also nur an die Juden. Diesen kleinen Fakt sollte man nicht verschweigen, vor allem weil den Anhängern Mohammeds in den folgenden Zeilen geboten wird, brutal zu metzeln. Das Zitat im Koran geht wie folgt weiter:

„Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übesetze mal:

Mohammed erklärt, Juden sollen nicht töten. Für seine Angänger aber gilt, wenn jemand Verderben im Lande anrichtet, dann metzelt los!

„Verderben im Lande“ ist, wie soll ich sagen, recht vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Verderben im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Das ist die Stelle, mit der begründet wird, dass Islam Friede bedeutet. Frieden ist ja ein sehr dehnbarer Begriff! Wenn das islamischer Frieden ist, wie sieht dann erst islamischer Krieg aus?

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Ein Moslem, der den Koran wörtlich nimmt und sein Leben nach einem mordenden Feldherren von anno dazumal ausrichtet, ist für mich mindestens so bescheuert wie ein Christ, der die ganze Bibel wörtlich nimmt.

Es wird Zeit, dass der Islam in seiner Selbstherrlichkeit so gebrochen wird, wie einst das Christentum gebrochen wurde. Das geht nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn! Was die Welt braucht sind mehr Karikaturen von Mohammed, so wie Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr gebracht haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob? 

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Wir sind besser!

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Schwule töten ist ein „Akt des Mitgefühls“

„Wann ist das Urteil der Tod? Wenn die Seelen von mindestens vier Menschen getötet wurden, indem der homosexuelle Akt in aller Öffentlichkeit vollzogen wurde. Islam muss die Seelen der Menschen schützen. Die Seelen von Menschen zu töten, ist nämlich viel schlimmer, als ihre physischen Körper zu töten. Islam ist der Hüter unserer Seelen.

Der Tod ist das Urteil und es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. Der Tod ist das Urteil in einer Gesellschaft, in der die Menschen möchten, dass das Gesetz des Islams herrscht und ausgeführt wird. Islam schützt vor allem die Seelen der Menschen. Islam akzeptiert nicht, dass der Glaube von Menschen beschädigt oder bedroht wird und das muss ernst genommen werden.

Wir sehen schon das physische Töten als etwas brutales an, aber stellen wir uns mal vor, jemand hat einen Menschen getötet und das Urteil für diese Tat lautet der Tod, dann sollten wir feiern, wenn der Täter getötet wird. Wir sollten jedoch nicht feiern, weil unser eigenes Ego damit befriedigt wird, sondern wir sollten uns für den Getöteten freuen. Wir glauben schließlich an ein Leben nach dem Tod, an ein ewiges Leben und mit dem Todesurteil wurden dem Sünder die Sünden vergeben und er hat wieder die Möglichkeit auf ein glückliches Leben im Jenseits.

Wir wollen das Beste für Menschen. Wir haben Mitgefühl mit Menschen. Und ebenso haben wir Mitgefühl mit Homosexuellen. Aus einem Akt des Mitgefühls sollten wir die Homosexuellen los werden, denn sie verseuchen die Gesellschaft. Es ist zum Besten für Homosexuelle, wenn sie gehen. Mit einem Todesurteil wird dem Homosexuellen verziehen und sein ewiges Leben wird zu einem gewissen Grad wieder gesichert sein. Ein Todesurteil ist besser, als einen Homosexuellen machen zu lassen. Wir müssen uns um diese Menschen kümmern und verhindern, dass sie weiter und weiter sündigen.

Daher ist der Tod das richtige Urteil für Homosexuelle, wenn Analverkehr vollzogen wurde. Sonst lautet das Urteil hundert Peitschenhiebe.“

Diese Worte sprach Sheikh Farrokh Sekaleshfar im Jahr 2013 an der Universität von Michigan in Dearborn. Am 28. März 2016 war er zu Gast als Redner im Husseini Islamic Center in Sanford in der Nähe von Orlando in Florida, keine dreißig Kilometer entfernt von dem Ort, wo neunundvierzig Menschen in einem Club für Homosexuelle von einem Mann abgeknallt wurden, der sich vorher zu dem Islamischen Staat bekannt hatte.

Der Mann, der das Töten von Homosexuellen als Akt des „Mitgefühls“ im Namen Allahs bezeichnet hatte, predigte somit im März 2016 in genau dem Staat, in dem sein Verständnis von „Mitgefühl“ mit Homosexuellen drei Monate später mit Waffengewalt umgesetzt werden sollte.

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„Bitte einfach keine Frauen mehr“

Claudia Neumann hat Fernsehgeschichte geschrieben. Als erste Frau kommentierte sie am 11. Juni 2016 ein Spiel der Fußballeuropameisterschaft der Männer. Auf Facebook tickten deshalb ein paar Kerle aus. Hier eine kleine Auswahl:



Nicht wenige Kommentare mussten vom ZDF gesperrt werden.

Tapfer im Nirgendwo fordert in Anbetracht dieser sexistischen Lappen, die sich auf Facebook produzieren, dass in Zukunft fünfzig Prozent aller EM- und WM-Spiele, vor allem aber aller Spiele mit deutscher Beteiligung, von einer Frau kommentiert werden. Als öffentlich-rechtliche Anstalt sollte die Erfüllung dieser Quote eine Selbstverständlichkeit sein. Ich fordere zudem, dass das nächste Finale von einer Frau kommentiert wird, damit ich diese jämmerlichen Lappen in Embrionalhaltung und eingenässt auf ihren vollgewichsten Spießerteppichen sehen kann!

In einem Land, in dem Frauen in Köln zu Silvester schutzlos einem Männlichkeitswahn ausgeliefert waren und nicht wenige der Lappen, die am 11. Juni 2016 auf der Facebook-Seite des ZDF gegen Frauen gehetzt haben, offensichtlich der Ideologie angehören, in deren Namen die Männer zu Silvester gegen Frauen vorgingen, ist es die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Anstalten, diese Ideologie medial herauszufordern und in ihre Grenzen zu weisen. Diesen Männerdarstellern müssen die kleinen Schwänze gestutzt werden. Ich fordere daher fünfzig Prozent aller Spiele müssen von Frauen kommentiert werden! Jetzt!

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Ein Zimmermann in Berlin

Dies ist ein Gemälde von William Wires. Es zeigt die Omar Ibn Al-Khuttab Moschee in Berlin-Kreuzberg in der unmittelbaren Nähe des Görlitzer Bahnhofs. Am 10. Juni 2016 radelte William Wires wieder einmal an diesem Ort vorbei, als er auf der Verkehrsinsel am Anfang der Wienerstraße einen wild gestikulierenden Mann mit Pappschildern sah. Er stieg von seinem Fahrrad ab und machte ein paar Bilder von dem Mann.

Laut einem Plakat heißt der Mann Usama Zimmermann. Auf einem anderen Plakat steht: „Die Zionisten verbergen sich in dem Geheimdienst, darum führen sie den Terror in die Welt.“

„Komisch,“ dachte William Wires bei sich, „bisher dachte ich immer, sie verstecken sich hinter Bäumen und Steinen, so jedenfalls steht es in der Gründungscharta des Hamas.“ Recht hat William Wires. Die Ein-Mann-Demonstration in Berlin-Kreuzberg deckte sich tatsächlich sehr mit der Charta der Hamas. Dort steht unter anderem:

„Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

„Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen allesamt im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit.“

„Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben.“

Artikel 22 erklärt, wer und was Juden sind und behauptet, sie hätten „einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand“ angehäuft, um ihren „Traum umzusetzen“:

„Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (…) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten (…) Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt.“

In Artikel 28 erklärt die Charta, die Juden stünden „hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen“ und in Artikel 32 wird gesagt, woher all das Wissen über die Boshaftigkeit der Juden kommt:

„Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde.“

Am 10. Juni 2016 demonstrierte Usama Zimmermann in Berlin über die angebliche Bosheit der Zionisten. Zwei Tage zuvor waren in Tel Aviv vier Juden ermordet worden. Sie hatten sich nicht versteckten, weder hinter Bäumen, noch hinter Steinen, auch nicht in Geheimdiensten. Sie saßen in Cafés und liebten das Leben. Sie wurden gezielt ermordet, weil sie Juden waren.

Am 10. Juni 2016 schrieb Usama Zimmermann auf seine beiden Facebook-Seiten:

„Zwei Deutscher Zionist Rasist haben die Plakate von mein Hals gezogen, wenn die zwei Ausländer mich nicht geholfen haben, ich wäre Tot. und die Zionisten verzuchen mich wieder zu töten.“

Ich sag mal so, der Zimmermann scheint ordentlich am Rad zu drehen!

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Ist das gerecht?

Am 8. Juni 2016 wurden bei einem Anschlag im Zentrum von Tel Aviv vier Menschen erschossen und weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Zwei Attentäter schossen wahllos um sich. Sie wollten so viele Menschen töten wie möglich. Noch vor Ort wurden sie außer Gefecht gesetzt und danach sofort in ein Krankenhaus gebracht. Während sich Israelis um die Gesundheit der Attentäter kümmerten, wurde in Gaza und in der palästinensischen Autonomie gefeiert. Zu Ehren der Attenäter und aus Freude über die toten Israelis wurden dort Süßigkeiten auf der Straße verteilt, Feuerwerke gezündete, getanzt und gelacht. Hamas-Führer Ismail Hanija lobte das Attentat. Auf Twitter schrieb er: „Ruhm und Glückwünsche den Einwohnern Hebrons.“

Das ist der Unterschied:

Israel möchte keine Menschen töten, aber nutzt Waffen, um Menschen zu schützen. Die Hamas jedoch will töten und nutzt Menschen, um Waffen zu schützen. Über 7500 Raketen wurden seit 2010 von Gaza auf Israel abgefeuert. Unzählige Anschläge wurden verübt, mit Messern, Äxten, Beilen, Maschinenpistolen, Autos, Steinen und anderen Waffen. Allein am 3. August 2014 feuerte Gaza 57 Raketen auf Israel ab. Die Raketen wurden auf Schulen, Hospitäler, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen abgefeuert! Den Grund für jede Rakete gibt die Hamas in ihrer Gründungscharta (Artikel 7) an: Die Vernichtung des gesamten Jüdischen Volkes! Die Intention jeder Rakete der Hamas ist somit Massenmord! Nur dem israelischen Raketenabwehrsystem ist es zu verdanken, dass so wenig Menschen dabei gestorben sind.

Israel liebt das Leben und tut alles, um die eigene Bevölkerung zu schützen. In Gaza sterben so viele Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung missbraucht. Die Hamas feuert ihre Raketen aus belebten Nachbarschaften und von Schuldächern und Hospitaldächern, damit bei der der Verteigung so viele Menschen wie möglich sterben. Die Hamas erklärt „Wir lieben den Tod!“ und missbraucht ihre Bevölkerung als Kanonenfutter, damit westliche Bilder die grausamen Bilder von verstümmelten und verkohlten Leichen zeigen, in der Hoffnung, dass Israel dafür zur Verantwortung gezogen wird.

Die Hamas will Tote, auch auf der eigenen Seite. Die Hamas will so viele wie möglich, um Israel zu diskreditieren. Jede Zeitung, die die Bilder zeigt oder die Toten auf Israels Seite mit den Toten auf der arabischen Seite vergleicht, führt die perverse Logik der Hamas aus. Stellen wir uns mal folgendes Bild vor:

Ein Mann befindet sich unter einer Kuppel. Pausenlos schießen Leute auf diese Kuppel in der Hoffnung, sie zu zerstören und den Mann zu treffen. Dabei brüllen die Angreifer, den Mann töten zu wollen. Sie schreiben sogar eine Charta, in der sie erklären, den Mann und seine ganze Familie ermorden zu wollen. Der Mann unter der Kuppel hat jedoch eine Waffe. Ab und zu ruft er unter der Kuppel hervor, gleich zu schießen; er gibt sogar die Richtung an, in die er schießen wird, obwohl er dadurch seine Verteidigung schwächt, weil seine Feinde dann wissen, wo sich die Kuppel einen Spalt öffnen wird. Er möchte aber nicht, dass Unschuldige sterben. Deshalb kündigte er seine Verteidigung an. Der schießt unter der Kuppel hervor, so oft, bis die Schießerei auf die Kuppel aufhört. Irgendwann ist Ruhe. Nach einiger Zeit kommt der Mann aus der Kuppel hervor und wird angeschnauzt, weil er geschossen hat.

Ist das gerecht?

Stellen wir uns vor, die Leute, die auf den Mann geschossen haben, hätten bewusst Kinder in die Richtungen gestellt, in die geschossen wurde und plötzlich wird der Mann Kindermörder genannt. Stellen wir uns vor, hinter den Leuten, die auf die Kuppel geschossen haben, waren Menschen mit Kameras, die alles gefilmt haben und nun sagen: „Wir haben alles gefilmt. Sie waren doch sicher unter Ihrer Kuppel! Niemand ist unter der Kuppel gestorben. Sie aber haben viele Menschen erschossen! Kinder und Zivilisten. Das war unverhältnismäßig!“

Ist das gerecht?

Stellen wir uns vor, alle Welt kritisiert den Mann nun, weil er Zivilisten getötet hat. Stellen wir uns vor, er wird sogar „Kindermörder“ genannt.

Ist das gerecht?

Wie würdest Du Dich fühlen? Wie gingest Du mit dem Gefühl um, dass aus einer Waffe in Deiner Hand eine Kugel kam, die ein Kind getötet hat? Du hast Dein Leben retten wollen. Klar. Du bist unschuldig. Ohne Frage. Immer wieder würdest Du Dir das einreden und Du hättest Recht damit, aber Du würdest dennoch weinen. Du könntest es Deinen Feinden nie verzeihen, dass sie nicht wenigstens ihre Kinder mehr geliebt haben, als sie Dich hassen.

Ist das gerecht?

Stellen wir uns vor, die Angreifer hätten ihre Kinder nur deshalb in das Schussfeld gestellt, weil sie genau diese Bilder provozieren wollten, um die Verteidigung des Mannes wie Aggression aussehen zu lassen. Was sollte man zu den Menschen sagen, die diese Bilder gemacht haben und damit den Angreifern genau das gegeben haben, was sie wollten, um ihren Hass zu befeuern und wofür sie ihre Kinder in den Tod geschickt haben? Ich würde sagen:

„Ihr habt die Kinder auf dem Gewissen!“

Ich klage alle Medien an, die das perverse Spiel der Hamas mitmachen und die Toten auf beiden Seiten aufrechnen und nicht müde werden, die grausamen Bilder so zu zeigen, als sei Israel dafür verantwortlich.

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen aus dem Hinterhalt ermordet, dann kritisiert man nicht die Person mit dem Messer im Rücken. Die Kritik muss uneingeschränkt und einseitig in die Richtung der Person gehen, die das Messer geführt hat, um zu morden. Es kann nur eine uneingeschränkte und einseitige Verurteilung des Täters geben. Der Mord war keine Einladungungen zur „Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Lösung“. Mord bleibt Mord! Es gilt, ihn zu verurteilen, uneingeschränkt und einseitig!

Das Aufrechnen der Toten ist daher einfach nur pervers! Israel versucht, jeden Toten zu vermeiden. Die verletzten Terroristen vom 8. Juni 2016 wurden sofort in ein israelisches Krankenhaus gebracht, während die Terroristen in Gaza und in den Gebieten der palästinensischen Autonomie gefeiert wurden. Familien von Terroristen und Judenmördern werden von der Hamas und der Fatah fürstlich belohnt, wenn sie Juden killen. Manche Terroristen bekommen sogar Straßen und Schilder nach sich benannt. Nicht wenig Geld für diese Belohnungen kommt als „Wiederaufbau“ von der Europäischen Union.

Die Hamas produziert unendliches Leid, um damit Israel zu diskreditieren. Alle Medien, die diese perverse Logik bedienen und die Toten auf beiden Seiten aufrechnen, betreiben keinen Journalismus, sondern nehmen am Krieg als aktive Propagandakombatanten teil.

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Die (r)echte Hardlinerin vom Spiegel

Nur ein paar Stunden nach dem Anschlag in Tel Aviv, bei dem vier Menschen getötet und mehrere verletzt wurden, haut das Magazin Der Spiegel einen Artikel von Nicola Abé raus, der mit diesen Worten beginnt:

„Palästinensische Terroristen töten mit Maschinenpistolen vier Menschen auf einem belebten Markt in Tel Aviv. Wie reagieren die rechten Hardliner in Israels Regierung?“


Ich weiß nicht, wie die „rechten Hardliner“ in Israel reagieren werden, aber ich hoffe, sie werden alles Nötige tun, um weitere Anschläge zu verhindern und dafür sorgen, das sämtliche Personen, die für diesen Anschlag verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden! Ich weiß aber, wie die (r)rechte Harlinerin Nicola Abé reagiert hat, nämlich wie ein empathieloses Astloch, das obwohl der Schmauch der Maschienengewehre noch in der Luft von Tel Aviv liegt und die Leichen noch warm sind, bereits zur Feder greift, um vor Israels „rechten Harlinern“ zu warnen. Der Artikel endet nämlich mit diesen Worten:

„Die Frage ist nun, ob der rechte Verteidigungsminister Lieberman auf Eskalation setzt – oder den Generälen folgt, die eine vorsichtige Strategie befürworten.“

Auf Eskalation setzen? Die Situation ist bereits eskaliert! Da muss nichts mehr gesetzt werden. Judenhassende Terroristen marodieren mordend durch die Straßen von Israel. Das ist eine Eskalation! Nicola Abé aber sorgt sich um die Reaktionen von Avigdor Lieberman, weil sie findet, er sei ein „rechter Hardliner“.

In einem Land, das von seinen Nachbarn vernichtet werden soll, ist es nicht ungewöhnlich, eine harte Linie zu entwickeln. Im Vergleich zu der Hamas und der Fatah jedoch ist Lieberman ein Friedensengel. Er ist für eine Zweistaatenlösung, im Gegensatz zu den Parteien auf der Gegenseite, von der Hamas bis zur Hisbollah. Die Hamas führt sogar die Vernichtung Israels und die Auslöschung des gesamten jüdischen Volkes im Parteiprogramm. Jeder Jude, der sich dieser Massenmordabsicht entgegenstemmt, ist ein Hardliner. Und das ist auch gut so! Wer diesen Begriff in negativer Weise verwendet, hat nicht begriffen, um welchen mörderischen Hass es hier geht und erklärt, man solle auf die Absicht, vernichtet zu werden, nicht so hart reagieren! Wohin jedoch ein softer Umgang mit Judenmördern führt, zeigt die Geschichte.

Nicole Abé hat offensichtlich Probleme mit Juden, wenn sie „rechte Hardliner“ sind. Vermutlich sind ihr die „soften Juden“ der Vergangeheit lieber, die sich nicht verteidigen haben. Die sind nämlich tot und man kann so schön Kränze für sie flechten, Stolpersteine verlegen und sie in Sontagsreden einbauen, ohne dass sie mucken.

Es gibt weder in der Hamas noch in der Fatah einen einzigen Politiker, der so gemäßigt ist wie Avigdor Lieberman. Gäbe es in der Regierung der palästinensischen Autonomie auch nur einen Mann wie Avigdor Lieberman, der Frieden wäre übermorgen da! Das Problem vieler selbsternannter Nahostexpertinnen von Schlage Abé besteht darin, dass sie bereits jauchzen, wenn ein Politiker in Gaza kein Hitler ist, sie aber garstig einen jüdischen Politiker in Israel in Grund und Boden kritisieren, wenn er kein Nathan der Weise ist.

Wie wäre es jedoch damit: Wir fordern von der arabischen Seite zunächst, dass alle Politiker so gemäßigt werden wie Avigdor Lieberman und dann kritisieren wir alle arabischen Politiker und Avigdor Lieberman zusammen!

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