De meeste slachtoffers van de “islamisten” zijn …

Vaak wordt benadrukt dat de meeste slachtoffers van de “islamisten” moslims zouden zijn. Dat is niet onjuist! Deze zin kan echter ook anders geformuleerd worden en blijft desondanks waar:

De meeste slachtoffers van de “islamisten” zijn mensen, die door diezelfde “islamisten” niet als ware moslims worden beschouwd!

Deze mensen leven grotendeels in het heerschappijgebied van de “islamisten”. Ze zijn daarom moslims, omdat alle andere mensen door de “Islamitische Staat” verdreven of vermoord werden. In een gebied, waarin de “islamisten” alleen moslims toestaan, kunnen dus logischerwijs alleen moslims het slachtoffer worden!

Deze moslims hebben de volgende “vergrijpen” begaan: ketterij, homoseksualiteit, overspel, afvalligheid van het geloof en seks voor het huwelijk. Zo’n beetje alle “vergrijpen” heb ik in mijn leven al begaan. Ik schepte er zelfs vaak plezier in! Ik werd echter geen slachtoffer van de “islamisten”. Ik leef immers ook in een veilige, Verlichte, democratische staat. Hier hoef ik geen ware moslim te zijn. Ik mag gewoon een slechte moslim zijn. Ik mag zelfs helemaal geen zijn.

Mij interesseert die figuur uit de koran helemaal niets, die ruim 1400 jaar geleden soldaat was en veldslagen heeft geleid. Ik vind zo´n beetje iedere bakker belangrijker, die 1400 jaar geleden in Mekka heeft gewoond.

Ik zou een slachtoffer van de “islamisten” zijn als ze zouden kunnen wat ze wilden. Maar dat kunnen ze niet!

Voor de “islamisten” zijn de slachtoffers geen ware moslims! Dat is de reden waarom de meeste slachtoffers van de “islamisten” moslims zijn.

Het argument is er echter niet geschikt voor om de islam aantrekkelijk te doen overkomen!

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Vertaald uit het Duits door: E.J. Bron

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„Schlag sie!“

Im Januar 2015 veröffentlichte der Journalist Luca Iavarone auf YouTube einen Film, in dem Jungs im Alter zwischen sechs und elf Jahren dazu aufgefordert wurden, ein Mädchen zu schlagen. Der Filmemacher wollte herauszufinden, wie die Jungs reagieren. Der Film wollte ein Statement gegen Gewalt gegen Frauen sein.

So gut der Film gemeint ist, er scheitert an seinem eigenen Sexismus.

Den Jungs im Film wird ein Mädchen vorgestellt. Das Mädchen ist stumm. Sie bleibt das ganze Video über ein pures Objekt. Außer dem Namen wissen wir nichts von ihr. Sie heißt Martina. Martina redet nicht. Die Jungs reden. Wir erfahren, was sie einmal werden wollen. Die Jungs sind Subjekte.

Die Jungs werden gebeten, verschiedene Dinge mit Martina zu tun. Zunächst sollen sie erklären, was sie an ihr schön finden. Dann werden sie gebeten, das Mädchen zu streicheln. Sie tun es. Das Mädchen wird nicht gefragt, ob sie angefasst werden möchte. Auch die Jungs fragen nicht.

Dann sollen die Jungs Grimassen für das Mädchen schneiden. Sie tun ist. Dann werden die Jungs aufgefordert, Martina zu schlagen. Die Jungs weigern sich! Beruhigend! Ihre Begründungen sind jedoch alles andere als beruhigend:

„Weil sie ein Mädchen ist.“ / „Weil ich ein Mann bin.“ / „Weil man Mädchen nicht schlagen soll.“ / „Mädchen sollen nicht geschlagen werden, nicht mal mit Blumen.“

Hätten die Jungs zugeschlagen, wenn Martina Martin gewesen wäre?

Männer, die Frauen nicht schlagen, weil sie Frauen sind, tendieren eher dazu, Frauen zu schlagen, denn die Abneigung dieser Männer, Frauen zu schlagen, entspringt nicht ihrer Ablehnung von Gewalt, sondern ihrem verqueren Bild von Frauen als Objekt, als schönes Etwas, nicht zur Selbstständigkeit fähig, das einen Beschützter braucht, weil es schutzbedürftig ist.

Es gibt nur einen einzigen Grund, eine Frau nicht zu schlagen: Weil die Frau kein Objekt ist! Mit anderen Worten: Weil die Frau zurück schlagen würde! Viktoria Burkert erklärt zu dem Film:

„Das Hauptproblem des Videos ist die Sichtweise – vorausgesetzt wird, dass die Frau immer schon potentielles Opfer ist, der Mann entscheidet sich bloß netterweise dagegen, ihren Opferstatus durch einen körperlichen Angriff zu affirmieren. Hier ist ein Umdenken erforderlich, das im Selbstverständnis der Frau (!) beginnen muss – ich als Frau bin KEIN potentielles Opfer, wenn ich körperlich angegriffen werde, verteidige ich mich UND ich greife unmittelbar selbst an, werde augenblicklich zur Täterin, antworte auf Gewalt mit massiver Gegengewalt. DAS ist der einzig wahre Grund, eine Frau nicht zu schlagen.“

Frauenemanzipation findet nicht dort statt, wo der Mann erzogen wird, sein Bild von der Frau zu ändern, sondern dort, wo Frauen nicht mehr daran gehindert werden, sich effektiv zu wehren, zur Not auch mit Gewalt!

Emanzipation bedeutet nicht, das Bild zu verbessern, das das Subjekt vom Objekt hat. Emanzipation findet dort statt, wo sich das vermeintliche Objekt selbst zum Subjekt macht!

Das Menschenrecht der Frauen hängt nicht vom Wohlwollen der Männer ab. Es entspringt ausschließlich dem vernünftigen Recht der Freiheit und Selbstbestimmung, das jeder Frau inne wohnt!

„Mehr Stolz, Ihr Frauen“, sagte die Philosophin Hedwig Dohm einst und fügte hinzu: „Nur auf den Nacken, der sich beugt, tritt der Fuß, des vermeintlichen Herrn.“

Gerade Mädchen hören allzu oft, die Klügere solle nachgeben. Man redet ihnen ein, anständige Mädchen schlagen sich nicht und Gewalt sei keine Lösung. Das stimmt aber nicht. Auch wenn besonders Mädchen oft was anderes gesagt bekommen: Gewalt ist eine Lösung!

Frauen haben das Recht, sich zu wehren, genauso wie Männer. Frauen sind keine Opfer! Nur darum geht es bei einer Emanzipation.

Hier daher ein kurzer Film, der wirklich feministisch ist:

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Was, wenn?

Die Schauspielerin Shirley MacLaine hat ein Buch geschrieben: „Was, wenn?
Eine Lebenszeit mit Fragen, Spekulationen, berechtigten Vermutungen und ein paar Dingen, die ich sicher weiß“.

In dem Buch macht sie sich unter anderem Gedanken über den Holocaust:

„Was, wenn die meisten Opfer des Holocaust ihr Karma aus den vorangegangenen Jahrhunderten ausgeglichen haben, als sie als römische Soldaten Christen töteten, als sie in den Kreuzzügen Millionen im Namen Gottes umbrachten, als Hannibals Soldaten oder als jene, die mit Alexander den Nahen Osten stürmten?“

Zu Stephan Hawking hält Shirley MacLaine ebenfalls eine super Theorie bereit:

„Was, wenn er sich dazu entscheiden hat, ein Beispiel zu setzen, um uns zu zeigen, dass kosmische Reise und universelles Verständnis möglich sind, unabhängig von den eigenen physischen Umständen und Bedingungen? (…) Vielleicht hat er die Krankheit, die ihn verkrüppelt hat, selbst erschaffen, um zu lernen, vom Pflegepersonal und der Freundlichkeit Fremder abhängig zu sein, um so sein ganzes Gemüt für das Streben nach Wissen zu befreien. (…) Wenn Jesus entschieden hat, als Märtyrer zu sterben, dann kann ebenso Stephen Hawking entschieden haben, in einem dualen Zustand des Seins zu leben: Auf der einen Seite ist die sichtbare körperliche Schwäche und auf der anderen Seite die unsichtbare Welt von Wissen und Macht. Was, wenn alle Realität nur eine Illusion ist?“

Was, wenn Shirley MacLaine einfach einen an der Waffel hat?

Shirley MacLaine gehört einer ganz besonderen Glaubensgemeinschaft an. Sie bekennt sich zu Ramtha, einem göttlichen Geistwesen, als dessen Medium Judy Z. Knight gilt.

JZ Knight wurde im Jahr 1946 als Judith Darlene Hampton geboren und im Geiste des Baptismus erzogen. Sie heiratete, bekam zwei Söhne, wurde geschieden und gründete dann die Bewegung „Ramthas Schule der Erleuchtung“. Knights Lehre ist ein abenteuerlicher Mix aus Hinduismus, Gnostizismus, Neopaganismus, gewürzt mit einem Schuss Physik und etwas Psychologie. Geschüttelt, nicht gerührt!

Im Jahr 1978 trat Knight das erste Mal als Medium von Ramtha in Erscheinung. Ramtha ist ein 35.000-jähriger Lemurier. Sollten Sie Lemurien nicht kennen, kein Problem, ich helfe gerne: Lemurien ist ein Kontinent, der vor einiger Zeit versunken ist. Lemurien lag entweder zwischen Madagaskar und Indien oder zwischen Australien und Amerika. So genau weiß man das nicht. Viel wichtiger ist, auf Lemurien lebte Ramtha.

Ramtha war ein Krieger bis er erleuchtet wurde. Als „aufgestiegener Meister“ durchlebt er seit dem verschiedene Inkarnationen, unter anderem als Rama. Nein! Nicht die Margarine! Rama ist die siebente Inkarnation von Vishnu, einem hinduistischen Gott. Rama ist gebildet, schön, streichzart und mit allen „königlichen Eigenschaften“ ausgestattet. Rama ist ein Brahman, eine transzendente, unveränderliche Urkraft, eine sogenannte Weltenseele, in welche sich das Atman wandelt. Atman wiederum bedeutet das Auflösen der individuellen Seele. Alles klar?

Ramtha hat JZ Knight dazu auserwählt, der Menschheit zur Erleuchtung zu verhelfen. Wen sonst? Ziel des Glaubens ist es, „mit dem Gott in sich eins zu werden.“

Kurzfristig war Knights spirituelle Verbundenheit mit Ramtha in Gefahr, weil im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eine Frau in Europa ihre Leitung zu Ramtha störte. Ihr Name ist Judith Ravell. In Salzburg hatte sie auf mehreren Seminaren behauptet, ebenfalls Botschaften von Ramtha zu erhalten. Das gefiel Frau Knight gar nicht. Frau Ravell wurde daraufhin von Frau Knight unmissverständlich aufgefordert, ihre Beziehung zu Ramtha zu beenden. Da Frau Ravell dazu nicht bereit war, musste schließlich ein österreichisches Gericht die Sache klären.

Der Rechtsstreit in Österreich zog sich drei Jahre hin. Am Ende verlieh niemand geringeres als der Oberste Gerichtshof des Landes Österreich das Urheberrecht an JZ Knight und befahl Ravell, ihren Anspruch auf Ramtha fallen zu lassen. Das Aktenzeichen des Urteils vom 22. April 1997 lautet: OGH Oberster Gerichtshof Österreichs Aktenzeichen 4 Ob 96/97i. Dort heißt es:

„Diese der Phantasie der Klägerin entsprungene Bezeichnung ist ein zentraler Begriff bei Erbringung ihrer Dienstleistung und solcherart geeignet, als Geschäftsabzeichen zu wirken und das jeweilige Unternehmen des Mediums und seine Leistungen von anderen zu unterscheiden, hat somit Kennzeichnungskraft. Anders als in den von der Revision bezeichneten Fällen bekannter Gottheiten entstammt „Ramtha“ allein der Phantasie der Klägerin. Es handelt sich somit um eine von ihr geschaffene und verwendete Bezeichnung. Daran könnte auch der Umstand nichts ändern, dass die Klägerin diese Bezeichnung allenfalls vom Namen der indischen Gottheit Rama abgeleitet hätte.

Ein Freihaltebedürfnis hinsichtlich dieses Namens ist schon deshalb zu verneinen, weil „Ramtha“ als Bezeichnung einer angeblichen „spirituellen Wesenheit“ weder allgemein gebräuchlich ist, noch auch eine allgemein bekannte Gottheit benennt.

Dass die Klägerin die Bezeichnung „Ramtha“ im geschäftlichen Verkehr im Zusammenhang mit ihrem Dienstleistungsunternehmen tatsächlich benutzt und auch entsprechend ankündigt, ist auch angesichts der mit „Ramtha“ bezeichneten Publikationen erwiesen.(…) Er (der Begriff Ramtha) kann im Zusammenhang mit gleichartigen Dienstleistungen der Beklagten zweifellos bei einem erheblichen Teil der angesprochenen Verkehrskreise die Annahme hervorrufen, die so angebotenen Leistungen würden von der Klägerin erbracht.

Verwechslungsgefahr im engeren Sinn ist somit zu bejahen. Die Ansicht der Revision, wonach die Handlungen der Beklagten rein religiöse, dem geschäftlichen Leben entzogene Tätigkeiten darstellten, die dem Wettbewerbsrecht nicht unterliegen, wird nicht geteilt. Zum geschäftlichen Verkehr im Sinne des UWG gehört jede selbständige, auf Erwerb gerichtete Tätigkeit im weitesten Sinn (…). Dass die Tätigkeit der Beklagten jedenfalls auch wirtschaftliche Ziele verfolgt, ist nicht zweifelhaft.“

Ich bin mir sicher, auch Shirley MacLaine verfolgt vorwiegend „wirtschaftliche Ziele“, wenn sie schreibt, der Holocaust sei nichts weiter als die Zeit, in der die Juden ihr Karma aus vorangegangenen Jahrhunderten ausgleichen mussten. Mit etwas Glück bekommt Shirley MacLaine auf diese Behauptung das Urheberrecht.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

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Die meisten Opfer der Islamisten sind …

Oft wird betont, die meisten Opfer der Islamisten seien Muslime. Das ist nicht falsch! Der Satz kann jedoch auch anders formuliert werden und bleibt dennoch wahr:

Die meisten Opfer der Islamisten sind Menschen, die die Islamisten nicht für wahre Muslime halten!

Diese Menschen leben größtenteils im Herrschaftsbereich der Islamisten. Sie sind deshalb Muslime, weil alle anderen Menschen vom „Islamischen Staat“ vertrieben oder ermordet wurden. In einem Gebiet, in dem Islamisten nur Muslime zulassen, können logischerweise nur Muslime Opfer werden!

Diese Muslime haben folgende „Vergehen“ begangen: Ketzerei, Homosexualität, Ehebruch, Abfall vom Glauben und Sex vor der Ehe. So ziemlich alle „Vergehen“ habe ich in meinem Leben bereits begangen. Ich hatte sogar oft Freude daran! Ich wurde allerdings kein Opfer der Islamisten. Ich lebe ja auch in einem sicheren, aufgeklärten, demokratischen Staat. Hier muss ich kein wahrer Muslim sein. Ich darf ein richtig schlechter Muslim sein. Ich darf sogar gar keiner sein.

Mir ist der Typ aus dem Koran egal, der vor gut 1400 Jahren Soldat war und Schlachten angeführt hat. Mir ist so ziemlich jeder Bäcker wichtiger, der vor 1400 Jahren in Mekka gelebt hat.

Ich wäre ein Opfer der Islamisten, wenn sie könnten, wie sie wollten. Sie können aber nicht!

Für die Islamisten sind die Opfer keine wahren Muslime! Das ist der Grund, warum die meisten Opfer der Islamisten Muslime sind.

Das Argument taugt jedoch nicht dazu, den Islam attraktiv erscheinen zu lassen!

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Es gibt kein „Romeo und Julia“ in Nordkorea

Park Yeon-mi (Yeonmi Park) ist eine Menschenrechtsaktivistin, die im Jahr 2007 aus Nordkorea flüchtete und nun in Südkorea lebt, wo sie als Reporterin arbeitet. Am 19. Oktober 2014 hielt sie eine Rede bei dem One Young World Treffen in Dublin. Tapfer im Nirgendwo hat ihre Rede übersetzt:

Nordkorea ist ein unvorstellbares Land. Es gibt nur einen Fernsehsender und kein Internet. Wir sind nicht frei zu singen, sagen, tragen und denken, was wir wollen. Nordkorea ist das einzige Land in der Welt, in dem Menschen hingerichtet werden, wenn sie unerlaubte Ferngespräche am Telefon führen. Nordkoreaner werden terrorisiert.

Als ich in Nordkorea aufwuchs, sah ich niemals Liebesgeschichten zwischen Männern und Frauen. Ich kannte keine Bücher, keine Lieder, keine Berichte und keine Filme über die Liebe. Es gab „Romeo und Julia“ in Nordkorea nicht. Jede Erzählung war nur Propaganda der Diktatorenfamilie Kim, um unsere Gehirne zu waschen.

Ich wurde im Jahr 1993 geboren und schon bei meiner Geburt verschleppt, um nie die Worte Freiheit und Menschenrechte kennenzulernen. Nordkoreaner streben verzweifelt nach Freiheit und sie sterben dafür, auch in diesem Augenblick.

Als ich neun Jahre alt war, sah ich die öffentliche Hinrichtung der Mutter von Freunden. Ihr Verbrechen war: Sie hatte einen Hollywoodfilm geschaut. Die Äußerung von Zweifel an der Größe des Regimes kann drei ganze Generationen einer Familie ins Gefängnis bringen oder den Tod bedeuten.

Als ich vier Jahre alt war, warnte mich meine Mutter, ich solle nicht mal flüstern, weil die Vögel und Mäuse mich hören könnten. Ich gestehe, ich dachte, der Diktator könnte meine Gedanken lesen.

Mein Vater starb in China, nachdem wir aus Nordkorea flüchten konnten. Ich musste ihn heimlich um drei Uhr morgens begraben. Ich war vierzehn Jahre alt. Ich konnte nicht einmal weinen. Ich hatte eine zu große Angst, nach Nordkorea zurückgeschickt zu werden.

An dem Tag, an dem ich aus Nordkorea flüchten konnte, sah ich, wie meine Mutter vergewaltigt wurde. Der Vergewaltiger war ein chinesischer Makler. Er nahm auch mich ins Visier. Ich war dreizehn Jahre alt.

Es gibt ein Sprichwort in Nordkorea: „Frauen sind schwach, aber Mütter sind stark.“ Meine Mutter ließ sich vergewaltigen, um mich zu beschützen.

Dreihunderttausend nordkoreanische Flüchtlinge befinden sich zur Zeit ungeschützt in China. Siebzig Prozent aller jungen Frauen in Nordkorea werden Opfer sexualisierter Gewalt. Manchmal werden sie für gerade mal zweihundert Dollar verkauft.

Wir gingen durch die Wüste Gobi, stets den Kompass im Blick. Als der Kompass versagte, folgten wir den Sternen zur Freiheit. Ich hatte das Gefühl, nur die Sterne seien mit mir.

Die Mongolei war unser Augenblick der Freiheit. Tod oder Würde. Mit Messern bewaffnet waren wir bereit, uns selbst zu töten, wenn wir nach Nordkorea zurückgeschickt worden wären. Wir wollten leben wie Menschen!

Ich werde oft gefragt: Wie können wir den Menschen in Nordkorea helfen? Es gibt viele Möglichkeiten, aber ich möchte hier nur drei nennen.

Erstens: Informieren Sie sich, damit Sie Aufmerksamkeit schaffen können für die humanitäre Katastrophe in Nordkorea.

Zweitens: Helfen und unterstützen Sie die nordkoreanischen Flüchtlinge, die versuchen, in die Freiheit zu fliehen.

Drittens: Ersuchen Sie China, die Rückführung von Flüchtlingen nach Nordkorea zu stoppen.

Wir müssen Licht streuen über den dunkelsten Platz der Welt.

Es sind nicht nur die Menschenrechte der Nordkoreaner betroffen. Unser aller Menschenrechte werden von den nordkoreanischen Diktatoren seit sieben Jahrzehnten geschändet.

Wir brauchen die Regierungen der ganzen Welt, um China dazu zu bringen, die Rückführung der Flüchtlinge nach Nordkorea zu stoppen.

Nordkorea ist unbeschreiblich. Kein menschliches Wesen verdient es, unterdrückt zu werden, nur aufgrund seines Geburtsorts. Wir müssen uns weniger auf das Regime konzentrieren und dafür mehr auf die Menschen, die vergessen wurden.

Ich bin eine Frau, die von dem Regime unsichtbar gemacht werden sollte. Als ich die Wüste Gobi durchquerte, in Todesangst, da dachte ich, niemand würde sich kümmern. Ich dachte, nur die Sterne seien bei mir.

Sie haben mir heute zugehört. Sie haben sich gekümmert.

Danke.

***

Yeonmi Park konkretisiert in einer späteren Version ihrer Rede den Moment, da sie für die Ideen der Freiheit entflammt wurde. Es war ein Hollywoodfilm, den sie heimlich auf dem Schwarzmarkt erworben hatte. Der Film handelt von einem Menschen, der nicht für ein Regime und einen Diktator stirbt, sondern für die Liebe. Der Film heißt: „Titanic“ Yeonmi Park erkannte, dass Filme nicht Propaganda sein müssen, sondern Kunst von Menschen für Menschen sein können.

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In Deutschland ist die Antisemitismus-Kommission „judenrein“

Wenn Sie auf dieses Bild klicken, dann sehen Sie eine Konferenz, die vor einiger Zeit in Saudi-Arabien zum Thema Frauenrechte abgehalten wurde. Fällt Ihnen was auf? Richtig. Es ist keine Frau anwesend!

Im Dezember 2014 setzte das Bundesinnenministerium unter Thomas de Maiziere (CDU) eine neue Antisemitismus-Kommission zusammen. Der Bundestag sprach sich fraktionsübergreifend für die Einsetzung aus, um „Antisemitismus entschlossen zu bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland weiterhin nachhaltig zu fördern.“

Raten Sie mal, wieviele Juden in dem deutschen Gremium für Judenrechte sitzen. Richtig! Da sind so viele Juden vertreten wie Frauen in dem arabischen Gremium für Frauenrechte: Null!

In Deutschland ist die Antisemitismus-Kommission „judenrein“.

Ich schlage vor, die nächste Islam-Konferenz in Deutschland unter Ausschluss von Muslimen abzuhalten. Die nerven da nur!

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Heidewitzka BRD!

Heute ist Wieverfastelovend in Köln. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher dieses Lied:

„Heidewitzka, Herr Kapitän“ ist ein Kölner Karnevalslied aus dem Jahr 1936 von Karl Berbuer. Es war kurzfristig die inoffizielle Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses Lied bei einem Besuch von Bundeskanzler Konrad Adenauer in Chicago gespielt, da die Bundesrepublik zu diesem Zeitpunkt noch keine Nationalhymne hatte.

In diesem Sinne: Kölle Alaaf!

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Het kruistochtargument

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Iedere keer als het Westen geconfronteerd wordt met de wreedheid van de “Islamitische Staat”, met de massa-executies, met de onthoofdingen, uitgevoerd met slagersmessen, met de openbare verbranding van levende mensen, met het gooien van homoseksuelen van hoge gebouwen, het stenigen op straat en al die andere barbaarse misdaden, vastgelegd op westerse technische apparatuur en in de wereld verbreid via de westerse infrastructuur, is er altijd iemand te vinden die zegt: “De christenen waren ook niet veel beter. Denk alleen maar eens aan de kruistochten!”

Goed, dan denk ik een keer aan de kruistochten!

Aan de kruistochten ging een wrede islamitische expansie vooraf. Deze begon in de 7e eeuw. Daarbij werden veel gebieden militair veroverd en de daar levende mensen werden onderwrpen aan de islam. Het kwam tot de kolonisatie van christelijke gebieden door Arabisch-islamitische veroveraars in het Midden-Oosten, in Noord-Afrika en in Italië. Het eiland Sardinië werd veroverd en bij de inval in Rome in het jaar 846 werd o.a. de Sint Pieterskerk verwoest. Spanje en Portugal werden volledig onderworpen door de vroege “Islamitische Staat”. Onder de regeringsperiode van de kalief al-Hakim kwam het in het jaar 1009 tot de verwoesting van de Heilige Grafkerk van Christus, een van de grootste heiligdommen van het christendom.

De eerste kruistocht vond plaats, omdat de Byzantijnse keizer Alexios I. Komnenos om militaire ondersteuning tegen de islamitische expansie verzocht. Op 27 november 1095 riep paus Urbanus II. op de Synode van Clermont de christenen uiteindelijk op tot de kruistocht naar het zogenaamde “Heilige Land”.

Komt ons dat bekend voor? Mensen die om hulp vragen, omdat de “Islamitische Staat” met grenzeloze barbaarsheid woedt en complete volkeren onderwerpt?

Urbanus II. riep ertoe op om de moslims in het Midden-Oosten te verdrijven en de heilige plaatsen van de christenen in Jeruzalem weer in bezit te nemen. Destijds stond de “Islamitische Staat” namelijk niet tegenover het Westen met zijn Verlichte democratieën, maar tegenover het christendom met zijn absolute monarchen. Veel christenen waren destijds minstens zo fanatiek en fundamentalistisch als veel moslims destijds en nu!

Na de inname van Jeruzalem door de christelijke kruisridders in het jaar 1099 werden de gesneuvelden als martelaren gevierd. De kruistocht werd door de christelijke kerk religieus zó opgewaardeerd, dat hij al snel gold als eerzame “boetegang”, die rechtstreeks door God via het woord van de paus verkondigd werd. De deelnemers aan de kruistocht legden zelfs een juridisch bindende gelofte af, net zoals bij een bedevaart. De kruisvaarders waren er heilig van overtuigd voor kerk en God een eervolle dood te sterven in de “heilige oorlog”. Veel christenen destijds waren God-strijders, net zoals veel moslims destijds en nu.

In de kruistochten stonden fundamentalisten tegenover fundamentalisten. Het was een wrede tijd, een chaotische tijd, waarin alle verstandige principes overboord werden gegooid. De chaos in die tijd wordt het duidelijkst omschreven in het stuk “Almansor” van Heinrich Heine.

Het stuk speelt enkele eeuwen na de eerste kruistochten in de 15e eeuw. Het is de periode, waarin door christelijke ridders en kardinaal Mateo Ximenes de Cisneros van de inquisitie een einde werd gemaakt aan de heerschappij van de vroege “Islamitische Staat” in Spanje en Portugal. Het stuk beschrijft indringend de wreedheden van beide kanten in deze godsdienstoorlog en laat zien welke irrationele zaken er in deze oorlog plaatsvonden.

Het meest indringende en bekendste deel in het stuk is een dialoog tussen twee moslims, die zich ontspint, nadat de provocatie van een openbare verbranding van een koran heeft plaatsgevonden:

Almansor: We hoorden dat de vreselijke Ximenes midden op de markt in Granada – ik kan het bijna niet uitspreken – de koran op een brandstapel gooide!

Hassan: Dat was slechts een voorspel, daar waar men boeken verbrandt, verbrandt men uiteindelijk ook mensen.

Het waanzinnige aan deze dialoog is dat Hassan, de moslim, bij wie bij de verbranding van de koran de ergste gedachten opkomen, zelf een wrede Allah-strijder en mensenslachter is. Hij zegt:

“Ik hoorde bij die strijders met hun gloeiende harten die de koude bergen invluchtten. Net zoals de sneeuw daarboven nooit verdwijnt, zo verdween ook nooit de gloed in onze borst; net zoals die bergen nooit wankelen, zo wankelt nooit onze geloofstrouw; en net zoals van die bergen regelmatig rotsblokken naar beneden rollen, alles vernietigend, zo stortten wij ons vaak vanuit die bergen , alles vernietigend, op het christenvolk in het dal; en wanneer ze rochelend stierven, de jongens, wanneer in de verte droevig de klokken luidden met daartussendoor vlagen droevig gezang, dan klonk dat in onze oren zoet als wellust.”

Een man, die het verbranden van boeken bekritiseert, heeft zelf ontelbare mensen afgeslacht. Voor Hassan is het verbranden van de koran een doodzonde, maar het vermoorden van christenen klinkt in zijn oren “zoet als wellust”.

Komt ons dat bekend voor? Radicale islamieten, buiten zichzelf van woede als hun religie beledigd wordt, maar het volkomen acceptabel vinden om in naam van de religie te moorden? De radicale islamieten van nu onderscheiden zich in niets van de radicale islamieten van toen! Het Avondland is echter veranderd. In het Avondland heersen geen absolute, christelijke monarchen meer, maar democratisch gekozen regeringen, die zich tot Verlichting hebben verplicht. Tegenover het kalifaat staat nu geen christelijk rijk meer, maar het Westen, een multicultureel, Verlicht en democratisch complex.

Daarom is de vraag: Hoe zal het Westen zich gedragen?

Natuurlijk kan het Westen niet zoals de christelijke rijken in de middeleeuwen met een gelijksoortige fanatieke kracht tegen de islam ten strijde trekken, dat verbiedt alleen al de kritische Rede van de Verlichting, maar er moet een strategie bestaan om iets tegenover de wereldomvattende heerschappij-wil van de “Islamitische Staat” te plaatsen.

De tijden zijn veranderd, voor het christendom meer dan voor de islam!

Nu nog steeds mag Mekka, een van de heiligste plekken van de islam, alleen maar door moslims worden betreden. In Mekka, net zoals in heel Saoedi-Arabië, wordt afvalligheid van de islam met de dood bestraft. Homoseksualiteit en blasfemie worden eveneens met de dood bestraft. Wie overspel pleegt, wordt gestenigd. Wie seks voor het huwelijk heeft, krijgt zweepslagen. Van dieven worden de hand afgehakt, van rovers een hand en een voet. Al deze straffen behoren tot het repertoire van de “Islamitische Staat”. Stel je eens voor dat dit alles zou plaatsvinden in het Vaticaan, de katholieke tegenhanger van Mekka!

Het christendom van destijds is geschiedenis. De islam van destijds is echter nog steeds onder ons.

We bevinden ons in een kruistocht, met dit verschil dat de islam deze kruistocht voert. Het Westen doet er goed aan om een strategie te ontwikkelen waarmee het met deze bedreiging denkt om te gaan.

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Vertaald uit het Duits door:
E.J. Bron

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Das Kreuzzug-Argument

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Jedes Mal, wenn wir mit den Brutalitäten konfrontiert werden, die im Namen des Islams begangen werden, findet sich irgendjemand, der sagt: „Die Christen waren auch nicht viel besser. Denk nur mal an die Kreuzzüge!“

Okay, dann denke ich mal an die Kreuzzüge!

Den Kreuzzügen ging eine brutale islamische Expansion voraus. Sie begann im 7. Jahrhundert. Dabei wurden viele Gebiete militärisch erobert und die dort lebenden Menschen dem Islam unterworfen. Es kam zu der Besiedlung christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten, in Nordafrika und in Italien. Die Insel Sardinien wurde erobert und bei dem Einfall in Rom im Jahr 846 unter anderem die Basilika St. Peter zerstört. Spanien und Portugal wurden von dem frühen „Islamischen Staat“ komplett unterworfen. Unter der Regierungszeit des Kalifen al-Hakim kam es im Jahr 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche Christi, eines der größten Heiligtümer des Christentums.

Der erste Kreuzzug fand statt, weil der byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die islamische Expansion bat. Am 27. November 1095 rief Papst Urban II. schließlich die Christen auf der Synode von Clermont zum Kreuzzug in das sogenannte „Heilige Land“ auf.

Kommt uns das bekannt vor? Menschen, die um Hilfe bitten, weil ein „Islamischer Staat“ mit grenzenloser Barbarei wütet und ganze Völker unterwirft?

Urban II. forderte auf, die im Nahen Osten ansässigen Muslime zu vertreiben und in Jerusalem die heiligen Stätten der Christen wieder in Besitz zu nehmen. Damals stand dem „Islamischen Staat“ nicht der Westen mit seinen aufgeklärten Demokratien gegenüber, sondern das Christentum mit absoluten Monarchen. Viele Christen waren damals mindestens so fanatisch und fundamentalistisch wie viele Muslime damals und heute!

Nach der Einnahme Jerusalems durch die christlichen Kreuzritter im Jahre 1099 wurden die Gefallenen als Märtyrer gefeiert. Der Kreuzzug wurde von der christlichen Kirche religiös derart überhöht, dass er bald als ehrenvoller „Bußgang“ galt, der angeblich direkt von Gott durch das Wort des Papstes verkündet wurde. Die Teilnehmer am Kreuzzug legten sogar ein rechtsverbindliches Gelübde ab, ähnlich wie bei einer Pilgerfahrt. Die Kreuzfahrer waren im festen Glauben, im „Heiligen Krieg“ für Kirche und Gott einen ehrenvollen Tod zu sterben. Viele Christen damals waren Gotteskrieger, so wie viele Muslime damals und heute. Juden wurden in diesen Kriegen Opfer beider Seiten.

Im elften Jahrhundert forderte der Kreuzritter Gottfried von Bouillon „das Blut Christi an Israel zu rächen und nicht einen Juden am Leben zu lassen“. Die Rache verteidigte er mit der Behauptung, die Juden hätten Jesus und somit Gott umgebracht. Von päpstlicher Seite wurde das Versprechen formuliert, jedem Kreuzfahrer, der auch nur einen einzigen Juden tötet, alle Sünden zu erlassen. So geschah es, dass Kreuzritter auf dem Weg ins Heilige unzählige Juden ermordeten. Am Rhein zwang die Masse die Juden dazu, sich taufen zu lassen und ermordeten massenweise all diejenigen, die sich weigerten. Ein Chronist schreibt, es sei erbarmungswürdig gewesen, „die großen und zahlreichen Leichenhaufen mitansehen zu müssen, die man aus der Stadt Mainz auf Karren hinausschaffte.“

Auch in der islamischen Welt kam es immer wieder zu Massakern an Juden, zum Beispiel im Jahr 1013 in Córdoba, 1033 in Fès, 1066 in Granada und 1232 in Marrakesch. Bei dem Massaker in dem damals muslimischen Granada wurden mehr als 1.500 jüdische Familien ermordet. Am 30. Dezember stürmte eine muslimische Menschenmenge den Königspalast, kreuzigte den jüdischen Wesir und massakrierte den Großteil der jüdischen Bevölkerung der Stadt. Der 30. Dezember 1066 gilt als erstes Pogrom auf europäischem Boden.

In den Kreuzzügen standen somit Fundamentalisten Fundamentalisten gegenüber. Es war ein Krieg zwischen Christen und Muslimen. Wer die Kreuzzüge nur einer Seite anlastet, begeht einen großen Fehler.

Die Epoche der Kreuzzüge war eine brutale, eine chaotische Zeit, in der alle Prinzipien der Vernunft über Bord geworfen wurden. Am deutlichsten wird das Chaos dieser Zeit im dem Stück „Almansor“ von Heinrich Heine beschrieben.

Das Stück spielt einige Jahrhunderte nach den ersten Kreuzzügen im 15. Jahrhundert. Es ist die Zeit, in der die Herrschaft des frühen „Islamischen Staates“ in Spanien und Portugal durch christliche Ritter unter dem inquisitorischen Kardinal Mateo Ximenes de Cisneros beendet wurde. Das Stück beschreibt eindringlich die Grausamkeiten dieses Religionskriegs auf beiden Seiten und zeigt, welche irrationalen Blüten innerhalb dieses Krieges trieben.

Die bekannteste Stelle in dem Stück ist ein Dialog zwischen zwei Muslimen, der sich entspinnt, nachdem in einem Akt der Provokation eine öffentliche Verbrennung des Korans stattgefunden hat:

Almansor: Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes, inmitten auf dem Markte, zu Granada – Mir starrt die Zung im Munde – den Koran in eines Scheiterhaufens Flamme warf!

Hassan: Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Das Wahnsinnige an diesem Dialog ist, dass Hassan, der Moslem, dem bei der Verbrennung des Korans, nur die schlimmsten Gedanken kommen, selbst ein brutaler Gotteskrieger und Menschenschlächter ist. An einer Stelle berichtet er:

“Zu jenen Kämpfern hatt ich mich gesellt, die ins Gebirge, auf die kalten Höhn, mit ihren heißen Herzen sich geflüchtet. So wie der Schnee dort oben nimmer schwindet, so schwand auch nie die Glut in unsrer Brust; wie jene Berge nie und nimmer wanken, so wankte nimmer unsre Glaubenstreue; und wie von jenen Bergen Felsenblöcke öfters herunter rollen, allzerschmetternd, so stürzten wir von jenen Höhen oft, zermalmend, auf das Christenvolk im Tal; und wenn sie sterbend röchelten, die Buben, wenn ferne wimmerten die Trauerglocken, und Angstgesänge dumpf dazwischen schollen, dann klang’s in unsre Ohren süß wie Wollust.”

Ein Mann, der das Verbrennen von Büchern kritisiert, hat selbst unzählige Menschen geschlachtet. Für Hassan ist das Verbrennen des Korans eine Todsünde, aber das Morden von Christen klingt in seinen “Ohren süß wie Wollust.”

Kommt uns das bekannt vor? Islamisten, die ausser sich geraten, wenn ihre Religion beleidigt wird, aber es vollkommen akzeptabel finden, im Namen der Religion zu morden?

Die Islamisten von heute unterscheiden sich in nichts von den Islamisten damals.

Das Abendland hat sich jedoch geändert. Im Abendland herrschen nicht mehr absolute, christliche Monarchen, sondern demokratisch gewählte Regierungen, die sich der Aufklärung verpflichtet haben. Dem Kalifat steht heute kein christliches Reich mehr gegenüber, sondern der Westen, ein multikultureller, aufgeklärter und demokratischer Komplex mit christlichen Wurzeln.

Heute zieht der Westen nicht mehr, wie die christlichen Reiche im Mittelalter, mit ebenbürtiger fanatischer Kraft gegen den Islam zu Felde. Was aber kann die Strategie des Westens sein, um dem weltumfassenden Herrschaftswillen des „Islamischen Staates“ etwas entgegenzusetzen?

Die Zeiten haben sich geändert, für das Christentum jedoch mehr als für den Islam!

Noch heute darf Mekka, einer der heiligsten Orte des Islams, nur von Muslimen betreten werden. In Mekka, wie in ganz Saudi-Arabien, wird die Abkehr vom Islam mit dem Tod bestraft. Homosexualität und Blasphemie wird ebenfalls mit dem Tod bestraft. Wer Ehebruch begeht wird gesteinigt. Wer Sex vor der Ehe hat, wird ausgepeitscht. Dieben wird die Hand abgehackt, Räubern Hand und Fuß. All diese Strafen gehören zum Repertoire des „Islamischen Staates“. Man stelle sich nur mal vor, im Vatikan, dem katholischen Pendant von Mekka, würde all das passieren!

Das Christentum von damals ist Geschichte. Der Islam von damals ist jedoch mitten unter uns und er verfolgt, foltert und mordet. 

Wir befinden uns in einem Kreuzzug, jedoch führt der Islam heute diesen Kreuzzug. Es ist ein Mondsichelzug. Der Westen tut gut daran, schleunigst eine Strategie zu entwickeln, wie er mit der Bedrohung des Mondsichelzugs umzugehen gedenkt.

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„Keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat“

Für einen Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal hat das dortige Amtsgericht zwei junge Männer zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Ein weiterer 18-Jähriger Täter wurde nach Jugendstrafrecht zu einer Bewährungsstrafe ohne konkretes Strafmaß verurteilt. Alle drei müssen zudem 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Das niedrige Strafmaß begründet das Gericht mit der Feststellung, dass es keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat gäbe.

Die Täter hatten gestanden, im Sommer 2014 Brandsätze auf die Synagoge geschleudert zu haben, erklärten aber, dass sie Palästinenser seien und damit die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken wollten.

So ist das also! Wenn ein Anschlag auf eine jüdische Einrichtung in Deutschland verübt wird, weil jemandem die Politik Israels nicht gefällt, dann kann das Amtsgericht in Wuppertal keinen Antisemitismus feststellen! Wenn das die Rechtsextremisten von Hooligans Gegen Salafisten erfahren, haben die Moscheen in Deutschland aber ein ganz großes Problem. Von nun an kann jeder Hooligan Brandanschläge auf Moscheen mit der Begründung verüben, die Politik im Iran gefalle ihm nicht. Anhaltspunkte für eine muslimfeindliche Tat wird das Amtsgericht in Wuppertal jedenfalls nicht feststellen können!

Die Tat der drei jungen Männer war ganz klar antisemitisch motiviert!

Es ist die Charta der im Gazastreifen regierenden Hamas, die mit Artikel 7 der Gründungscharta die Vernichtung aller Juden weltweit fordert. Es ist die Fatah in Judäa und Samaria, die am Tag der 47-Jahr-Feier der regierenden Partei Mufti Muhammad Hussein einlud, um dies zu predigen:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben“

Hussein wurde von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt! Es sind Minister der Hamas, die diese Worte im Fernsehen verbreiten:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Die drei jungen Männer in Wuppertal, die einen Brandanschlag auf eine Synagoge verübt haben, kennen diesen Hass nur zu gut, denn es ist die Sprache ihrer Herkunft!

Am 7. Mai 2011 fand in der Uni-Halle in Wuppertal die „9. Konferenz der Palästinenser in Europa – die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg“ statt. Ich war dabei!

Es war eine beängstigende Veranstaltung! Mir wäre eine bisschen mehr Tanz und etwas weniger Rache auf der Konferenz deutlich lieber gewesen.

Was ich dort erleben durfte, war eine pure Einschwörung der Anwesenden auf grenzenlosen Hass gegen Israel. Auf deutschem Boden fand eine Veranstaltung statt, auf der das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wurde und nicht selten in klaren und deutlichen Worten erklärt wurde, Israel besäße eben dieses Recht nicht.

Kein Recht auf Existenz bedeutet die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Millionen jüdischer Menschen in Israel. Dafür haben wir in der westlichen Welt seit einer amerikanischen Fernsehserie aus den 70er Jahren einen anderen Begriff: Holocaust! Wer das Existenzrecht Israels verneint und eine Zerstörung des Staates wünscht, der plant nichts anderes als einen Holocaust. Der Holocaust mag mit der Frage nach dem Existenzrecht auch in noch so milden Worten daher kommen, er bleibt ein Holocaust und eben das wurde am 7. Mai 2011 in der Uni-Halle in Wuppertal besprochen. Das Amtsgericht Wuppertal wird in dem Fall vermutlich auch keine antisemitische Überzeugung feststellen können.

Pausenlos wurde ich bei der Veranstaltung mit Filmen, Vorträgen und Theaterstücken konfrontiert, in denen Juden ausnahmslos als böse und verachtenswerte Menschen dargestellt wurden. Ein Theaterstück endete mit einer Erklärung von Kindern, die ihren Vätern und Müttern schworen, Israel bis zum Tod zu bekämpfen. Wäre ich ein Kind gewesen und hätte diese Show gesehen, wäre wohl auch für mich klar geworden, dass Israel vernichtet gehört.

Am 7. Mai 2011 wurden Kinder und Jugendliche auf deutschem Boden auf einen Krieg eingeschworen. An diesem Tag gingen der Welt in Wuppertal eine Vielzahl Kinder für den Frieden verloren und die Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens von Juden und Palästinensern rückte in schier ungreifbarer Ferne. Statt auf Integration setzte diese Veranstaltung voll und ganz auf die Dämonisierung.

Im Sommer 2014 verübten drei Palästinenser einen Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal. Das Amtsgericht in Wuppertal konnte keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat feststellen!

In der englischen Ankündigung der Veranstaltung am 7. Mai 2011 in Wuppertal wurde übrigens öffentlich über eine “Endlösung der Judenfrage” nachgedacht. Erst als Tapfer im Nirgendwo darüber berichtete, verschwand der Begriff „final solution“ aus der englischen Ankündigung. Für eine geraume Zeit aber lud die Veranstaltung in Wuppertal zu diesem Gedankenspiel ein:

“Das Problem der palästinensischen Flüchtlinge (gewaltsam von ihrem eigenen Land, ihren Farmen und Immobilien vertrieben durch ethnische Säuberung im Jahre 1948) ist der Kern der palästinensischen Sache als Ganzes. Lösung des Problems der palästinensischen Flüchtlinge ist ein Schlüsselelement zur Endlösung der Judenfrage.”

Drei Jahre später verübten drei Palästinenser in Wuppertal ein Brandanschlag auf eine Synagoge.

Das Amtsgericht in Wuppertal kann keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat erkennen.

Liebes Amtsgericht in Wuppertal,

entschuldigen Sie meine direkten Worte, aber ich kann an diesem Urteil keine Anhaltspunkte für einen intakten juristischen und moralischen Geist erkennen. Gute Nacht!

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