Israel und die neutrale Einseitigkeit

Wenn es um den Nahostkonflikt geht, wird zwar stets Neutralität angemahnt, aber der ganze Diskurs ist durchtränkt von Begriffen, die zwar als neutral verstanden werden, aber einseitig gegen Israel sind. Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar dieser Begriffe.

Westjordanland oder West Bank

Das sogenannte Westjordanland liegt westlich von Jordanien und östlich von Israel. In Jordanien wird das Gebiet West Bank genannt, da es das westliche Ufer vom Jordan ist. In Israel heißt das Gebiet Judäa und Samaria. Der Begriff West Bank wurde erst im 20. Jahrhundert von Abdallah ibn Husain I. erfunden. Die Begriffe Judäa und Samaria hingegen haben biblischen Ursprung.

Wer Israel delegitimieren will, muss die Begriffe Judäa und Samaria meiden, da sie verraten, was nicht zu leugnen ist, nämlich: Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten. Juden sind die Ureinwohner des Nahen Ostens.

Palästinenser

Der Begriff Palästinenser wird heute oft als Abgrenzung gegenüber Juden verstanden. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts jedoch wurden Juden als Palästinenser bezeichnet. In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts zum Beispiel gab es in Jerusalem ein sogenanntes palästinensisches Orchester. Es bestand ausnahmslos aus Juden.

Palästinensische Juden gibt es schon in der Antike, zu einer Zeit, als es noch keinen Islam und noch kein Christentum gab. Der Begriff „Palästina“ hat zudem einen hebräischen Ursprung und geht auf das in der Bibel beschriebene Volk der Philister zurück. Das Volk der Philister gibt es nicht mehr, aber einen Philister kennt jedes Kind: Goliath.

Das Wort „Palästina“ taucht schriftlich erstmals bei dem antiken griechischen Geschichtsschreiber und Völkerkundler Herodot auf, der das Gebiet im 5. Jahrhundert vor moderner Zeitrechnung so nannte. Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135, nannten die Römer das Gebiet dann offiziell in Palästina, um jeglichen Bezug zum jüdischen Volk zu verwischen.

Der Begriff Palästina ist lediglich eine Gebietsbeschreibung und keine Volksbeschreibung. Es gibt keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, aber dafür eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Dennoch wird Jordanien nicht vorgeworfen, Palästina besetzt zu halten. Woran das wohl liegen mag?

Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser!

In der Moderne wurde mit dem Begriff „Palästina“ das Gebiet bezeichnet, das nach dem 1. Weltkrieg durch den Untergang des Osmanischen Reiches herrschaftslos wurde. Heute gibt es in der Region die unterschiedlichsten Länder, aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend palästinensischen Juden gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten.

Israelkritik

„Kritik an Israel muss erlaubt sein“, sagen die Israelkritiker. Stimmt. Israel kann, darf und soll genauso kritisiert werden, wie jedes andere Land auch. Es gibt jedoch Israelkritiker, die sagen, man müsse Israel kritisieren und das stimmt nicht. Das kleine Land Israel darf einem so egal sein wie Costa Rica, Slowenien oder die Elfenbeinküste.

Stellen Sie sich eine Geiselnahme vor, bei der schon einige Geiseln erschossen wurden. Unter den vielen noch lebenden Geiseln ist jemand, der einen Strafzettel nicht bezahlt hat, eine andere Person hat Steuern hinterzogen hat und ein Mensch hat sogar eine Straftat begangen. Was würden Sie denken, wenn die gerufene Polizei erklären würde, auf beiden Seiten der Geiselnahme seien Verbrecher, sowohl auf der Seite der Geiseln, als auch auf der Seite der Geiselnehmer? Was würden Sie sagen, wenn Politiker beide Seiten dazu aufrufen würden, besonnen zu handeln und alles dafür zu tun, dass die Situation nicht eskaliert? Was würden Sie davon halten, wenn Medien einen Versuch der Geiseln, sich zu befreien, als ein „Öl ins Feuer gießen“ und ein „Drehen an der Gewaltspirale“ kritisieren würden?

Zu verlangen, man müsse Israel kritisieren, bedeutet zu verlangen, einen Menschen kritisieren zu müssen, der mit dem Tod bedroht wird.

Die Gründugscharta der Hamas fordert in Artikel 7 die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit und erklärt in Artikel 13 den ewigen Krieg gegen Israel bis zu der totalen Vernichtung. Auch bei Jahrestagen der Fatah wird die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes gepredigt, während Abbas regelmäßig Judenmörder zu „heldenhaften Märtyrern“. Diese Terroristen hassen an Juden, dass sie leben, dass es sie gibt.

Das Einzige, was diese Juden tun können, um zur Deeskalation beizutragen, ist schlicht und ergreifend, nicht mehr zu existieren.

Natürlich eskaliert der Konflikt im Nahen Osten. Aber das liegt daran, dass sich Juden verteidigen. Eine Situation eskaliert immer erst dann für beide Seiten, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deeskalieren heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen.

Solange ein Mörder eine Knarre an den Kopf einer Geisel hält, kritisiere ich nicht die Geisel, egal, was sie getan hat. Wer möchte, dass die Geisel kritisiert werden soll, muss erst einmal für ihre Sicherheit sorgen und dafür, dass die geladene Pistole von ihrem Kopf verschwindet.

Israels Fehler

Natürlich macht Israel. Alle wissen das. Es ist Krieg. Im Krieg machen alle Fehler. Israel möchte den Krieg mit seinen Nachbarn jedoch nicht und das ist der große Unterschied. Israel wäre lieber von Freunden umringt als von Feinden umzingelt. Israel möchte keine Kriegstoten. Jedes Kriegsopfer ist ein Opfer zu viel.

Jeder Menschen, der in einen Krieg sein Leben lassen muss, ist ein Fehler. Für Israel ist es jedoch leider unausweichlich, diese Fehler zu begehen, denn wenn Israel seine Waffen niederlegen würde, gäbe es am nächsten Morgen kein Israel mehr. Ein Israel ohne Fehler ist ein totes Israel. Sollte jedoch die Hamas ihre Waffen niederlegen, wäre am nächsten Morgen Frieden.

Die Hamas will den Krieg! Die Hamas möchte so viele Juden wie möglich töten und Israel auslöschen. Es steht so deutlich in der Gründungscharta der Hamas und die Reden der Minister in Gaza sprechen eine deutliche Sprache der Vernichtung.

Die Hamas feuert regelmäßig Raketen in Richtung Israel ab und toleriert keinen einzigen Juden im Gazastreifen. Die Region ist „judenrein“. Allein in den letzten sechs Jahren wurden über achttausend Raketen und Granaten aus Gaza auf Israel abgefeuert. Alle wurden abgefeuert in dem Wunsch, soviele Juden wie möglich zu töten. Die Hamas feuert immer wieder Raketen in Richtung von israelischen Schulen, Kindergärten, Synagogen, Moscheen, Kirchen und Krankenhäusern ab. Der einzige Grund, warum dieser Bombenhagel nicht zum Völkermord führt, ist der Verteidigungsanlage von Israel geschuldet.

Palästinas Schwäche

Oft wird betont, dass auf palästinensischer Seite deutlich mehr Menschen sterben, als auf israelischer Seite. Das stimmt, aber das heißt aber nicht, dass Israel bösartiger ist. Die Hamas ist lediglich schwächer. Schwäche ist jedoch keine moralische Überlegenheit. Schwäche ist gut, wenn es jene trifft, die morden wollen.

Israel versucht, soviele zivile Tote wie möglich zu vermeiden. Das ist jedoch sehr schwer, weil die Hamas ihre Waffen und Raketen in Kindergärten, Moscheen und Krankenhäuser lagert und die Zivilbevölkerung ganz bewusst als Schutzschild für ihre Waffen missbraucht. Israel nutzt Waffen, um die Bevölkerung zu schützen, die Hamas jedoch benutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen. Die Hamas wirft ihre Kinder vor Raketen und fesselt das eigene Volk an Bomben. Es ist bemerkenswert, dass Israel bei all diesem Horror den Krieg immer noch so präzise führt, dass nicht noch viel mehr Menschen dabei sterben. Man zeige mir nur ein Land auf der Welt, dass bei ähnlicher Bedrohung so umsichtig reagiert wie Israel.

Aber keine noch so große Umsicht kann Fehler vermeiden, wenn man den Krieg nicht wünscht. Die Hamas aber wünscht den Krieg! Die Hamas macht somit keine Fehler. In der perversen Logik der Hamas machen sie alles richtig. Die Hamas will den Krieg und liebt den Tod!

Israel sieht sich konfrontiert mit dieser Logik, die darauf abziehlt, das jüdische Volk zu vernichten. Israel muss sich daher verteidigen, in einem Krieg, den Israel nicht will. Da kann man nur Fehler machen. Israel macht Fehler.

Ich bin auf der Seite derer, die Fehler machen, weil sie den Krieg nicht wollen und nicht auf der Seite derer, die alles richtig machen, weil sie den Krieg stiften!

Apartheidsstaat Israel

Es gibt Menschen, die bezichtigen Israel der Apartheid, aber nichts könnte weiter weg von der Wahrheit sein. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das kling nun nicht nach Apartheid. An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.

Die Israelis sind die freiesten Palästinenser der Welt! Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Demokratisch kann Jordanien somit nicht genannt werden, allein schon deshalb nicht, weil alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. In Syrien sind die Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselte die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und ließ sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie sofort Demokratie gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza. Der ganze Horror kommt in der Charta der Hamas zum Ausdruck. Artikel 7 erklärt mit Bezug auf den Propheten Mohammed, dass der Frieden erst dann kommen wird, wenn alle Juden weltweit vernichtet wurden.

Die Hamas erklärt, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. Deshalb läßt die Hamas ihre Minister auch Reden im Stil von Joseph Goebbels halten. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das ist Apartheid!

Im Jahr 2013 lebten über 8 Millionen Palästinenser in einem demokratischen Land mit garantierten Menschen- und Bürgerrechten, in dem die Geschlechter gleichberechtigt und die Kunst, Presse, sexuelle Identität und Religionsausübung frei sind. Zu diesen 8 Millionen Palästinensern gehören über 1,6 Millionen Muslime und über 6 Millionen Juden. Das Land heißt Israel!

Die Hamas erklärt, Palästinenser könnten keine Juden sein und das palästinensische Volk müsse „judenrein“ werden. Genau das forderten einst die Nazis. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß.

Israel ist eine Demokratie, in der jede Kritik, sogar die dümmste und die brutalste Kritik, erlaubt ist und artikuliert werden darf. Jeder Palästinenser kann in Israel seine Meinung frei äußern. Das ist Demokratie! In Jordanien, Syrien, Gaza, Westjordanland aber haben Palästinenser diese Rechte nicht. Warum also werden diese Menschen nicht gestärkt. Warum nicht dort die Rechte von Palästinensern fordern, wo sie nicht vorhanden sind, statt ständig das Land zu kritisieren, das ihnen diese Rechte garantiert?

Israelische Besatzung

Oft wird behauptet, Israel halte das Judäa und Samaria besetzt. Die Frage ist nur, wessen Land wurde besetzt? Das der Palästinenser? Es gab niemals eine Nation Palästina. Es gibt jedoch palästinensische Juden. Halten etwa Palästinenser das Land Palästina besetzt? Israel kann keine Nation besetzt halten, das niemals existiert hat.

Schauen wir uns mal den Ort an, von dem behauptet wird, Israel halte ihn seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 besetzt und würde dort „illegale Siedlungen“ bauen.

Im Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 wurde das Gebiet von Jordanien besetzt und 1949 völkerrechtswidrig annektiert. Nur Großbritannien und Pakistan haben die jordanische Hoheit über Judäa und Samaria jemals anerkannt. Von diesem Gebiet aus wurde Israel 1967 angegriffen, und kein Recht der Welt kann dem Staate Israel sein Recht auf Verteidigung absprechen.

Auf der Konferenz von Sanremo im Jahr 1920 wurde Großbritannien mit dem Auftrag zur Realisierung des Völkerbundmandats für Palästina beauftragt. Auftrag des Mandats, welches am 24. Juli 1922 ratifiziert wurde, war die Hilfe zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“. Zu dieser Entscheidung kam es, nachdem das Reich, das vorher über das Gebiet geherrscht hatte, untergegangen war. Es war das Osmanische Reich.

Im Ersten Weltkrieg unterlag das Osmanische Reich den alliierten Mächten, was dazu führte, dass im Namen des Völkerbundes das Osmanische Reich aufgeteilt wurde, um neue unabhängige Länder zu etablieren. Selbstverständlich konnte bei dieser Entscheidung nicht der jüdische Teil der Bevölkerung übergangen werden, der schon seit biblischen Zeiten in dem Gebiet lebt. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung und der Diskriminierung, besonders auch durch muslimische Machthaber (die bekanntesten Pogrome an Juden durch Muslime in der Zeit sind die Nabi-Musa-Unruhen, die Unruhen in Jaffa und das Massaker von Hebron), forderten viele Juden unter dem Begriff Zionismus schließlich nichts weiter ein, als das Recht, das für alle anderen Menschen der Welt selbstverständlich war und ist: Sie beanspruchten Sicherheit in den Grenzen einer selbstverfassten Nation. Sie beanspruchten Unabhängigkeit. Sie beanspruchten Land.

Der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour unterstützte den Wunsch der Zionisten und schrieb einen Brief, der als Balfour-Deklaration in die Geschichte einging. Der Völkerbund nahm sich dieses Ansinnens an und wählte ein Gebiet, in dem diese „nationale Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ entstehen sollte. Das Gebiet umfasste dabei nicht einmal 0,5% des ganzen arabischen Raums.

Im Jahr 1947, also nach dem Zweiten Weltkrieg, bei dem sich die Situation von Juden im Nahen Osten noch mehr verschlechtert hatte (unter anderem verbündete sich der Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, mit Adolf Hitler im gemeinsamen Anstrengen, alle Juden der Welt zu vernichten), wurde ein Teilungsplan der Vereinten Nationen, der Nachfolgeorganisation des Völkerbundes, vorgelegt, in dem sich die jüdische Seite schließlich sogar mit nur einem Viertel des eh schon kleinen Gebiets zufrieden gab:

Die restlichen drei Viertel gingen zu zwei Dritteln an das halbautonome Emirat Transjordanien, aus dem später das heutige Land Jordanien wurde. Der Rest sollte zu einem weiteren arabischen Staat werden. Wenn es also eine Partei innerhalb des Konfliktes gibt, die zu extremen Kompromissen bereit war, dann die jüdische Seite!

Als schließlich am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, obwohl es nicht einmal 20% des anfänglich in Aussicht gestellten Landes war. Die arabische Seite jedoch verweigerte die Annahme ihres unabhängigen Landes. Stattdessen engagierte sie sich zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien in einem gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründeten Israels.

In dieser Zeit fanden viele Pogrome in muslimischen Ländern gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden. Viele Angriffe auf Israel wurden auch von der durch Jordanien extra zur Vernichtung Israels annektierten West Bank unternommen. Im Sechstagekrieg 1967 brachte Israel dieses Gebiet unter Kontrolle und konnte so die Angriffe aus dieser Region beenden. Seitdem hält sich das Gerücht, Israel hielte dieses Land besetzt, ein Gebiet, das vorher von Jordanien in der Absicht, Israel zu vernichten, annektiert worden war und das in der Zeit des Mandats durch den Völkerbund für eine jüdische Nation vorgesehen war.

Die Region wurde somit vor über hundert Jahren durch das Osmanische Reich beherrscht, dann vom Völkerbund verwaltet, dann von Jordanien annektiert und zuletzt von Israel unter Kontrolle geholt. Wie kann man da von „besetzten Gebieten“ sprechen? Von wem hält Israel das Land besetzt? Vom Osmanischen Reich, das es nicht mehr gibt?

Erst 1988 hat Jordanien seinen Anspruch auf das Gebiet aufgegeben, und erst seit 1993 werden Teile des Gebiets von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet ohne gültige Erklärung, die Existenz Israels anzuerkennen. Von wem also hält Israel das Gebiet besetzt?

Die Antwort ist schlicht: Von niemandem!

Es hat nie eine völkerrechtliche Anerkennung der Annexion des Gebiets durch Jordanien gegeben. Die arabische Seite lehnte das Angebot der Vereinten Nationen von 1947 ab. Das Osmanische Reich existiert nicht mehr. Es gibt eigentlich nur einen Vertrag, der die Situation regelt: Das Völkerbundmandat. Wenn es also Besatzer in diesem Konflikt gibt, dann Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde. Sie werden aber nicht als Besatzer bezeichnet.

Wer Neutralität einfordert, muss die einseitige Vokabel „besetzte Gebiete“ gegen „umstrittene Gebiete“ eintauschen, denn um nichts anderes handelt es sich.

Wer Israel als Besatzer bezeichnet, muss auch Palästinenser und Jordanier als Besatzer bezeichnen, denn ihr Recht, dort zu siedeln, ist genauso berechtigt oder umstritten wie das Recht jedes anderen Menschen, dort zu siedeln. Wer behauptet, die jüdischen Siedlungen seien illegal, muss auch die arabischen Siedlungen als illegal bezeichnen.

Illegale jüdische Siedler

Die radikale Hamas fordert die Vernichtung aller Juden. Die gemäßigte Fatah glorifiziert den Terror gegen Juden. Immer wieder erschüttern Attentate und Raketenangriffe das kleine Land Israel. Eine erschreckende Mehrheit in der palästinensischen Autonomiebehörde fordert ein „judenfreies“ Palästina. Es herrscht brutaler Judenhass. All das scheint den Frieden im Nahen Osten jedoch nicht so sehr zu gefährden wie das angeblich größte Friedenshindernis: die Errichtung von jüdischen Siedlungen!

Wer glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt „Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Jüdische Siedlungen sind nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die einen Frieden von Juden haben wollen. Für jene, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem, sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn sein können.

Überall in Jerusalem dürfen Muslime siedeln. Gleiches Recht muss für Juden gelten. Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Friedenshindernis. Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis.

Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch.

Die Hamas, die im Gazastreifen regiert, herrscht über ein „judenreines“ Gebiet. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Die Hamas hat für Gaza verwirklicht, was Hitler für Deutschland vorhatte: ein Land ohne Juden.

Dennoch stellt die Hamas weiterhin Forderungen an den Erzfeind Israel. Israel soll Wasser spendieren, Medikamente und Essen liefern und die Grenzen für Terroristen öffnen. Letzteres erlaubt Israel nicht, aber Wasser, Medikamente und Essen liefert Israel. Die ach so harte israelische Regierung glaubt eben noch an die Menschen in Gaza und schaut nicht tatenlos zu, während die Hamas das palästinensische Volk als Geisel nimmt. Wäre die Fatah oder die Hamas so wie die konservativste israelische Regierung, es gäbe schon längst Frieden im Nahen Osten.

Jüdische Siedlungen sind und bleiben der einzige Garant dafür, dass es im Nahen Osten eines Tagen Frieden mit Juden geben kann.

Palästinensische Flüchtlinge

Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, während die arabische Seite die Annahme ihres unabhängigen Landes verweigerte und sich stattdessen zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien an einem gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründeten Israels engagierte. Im Zuge dieses Krieges kam es zu zwei Flüchtlingsströmen. Der eine Strom bestand aus 500.000 Flüchtlingen, der andere aus 850.000 Flüchtlingen. Im heutigen Diskurs rund um den Nahostkonflikt ist meistens nur noch von dem 500.000 Menschen umfassenden Flüchtlingsstrom die Rede.

Als im Jahre 1948 Israel gegründet wurde, erklärte die arabische Welt Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren, verließen 500.000 Menschen ihre Heimat; und das obwohl die meisten von ihnen nicht dazu gezwungen wurden, jedenfalls nicht von israelischer Seite – im Gegenteil: Israel bot den Arabern sogar an zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen dieses Angebot an. Mittlerweile gibt es 1.250.000 arabische Israelis. Es kann somit ohne Probleme gesagt werden, dass viele arabische Flüchtlinge in Wirklichkeit Auswanderer waren, was zeigt, dass das Wort „Flüchtling“ eher ein Kampfbegriff ist als eine neutrale Vokabel.

Schauen wir uns also die oft vergessenen 850.000 Flüchtlinge an: Im Zuge des bis heute anhaltenden Vernichtungskrieges gegen Israel wurden 850.000 Juden aus ihrer arabischen Heimat vertrieben. Ihnen wurden ihr Besitz und ihre Staatsbürgerschaften genommen. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass im Jahre 2001 dort kein einziger Jude mehr lebte, zum Beispiel Libyen und Algerien. Während somit in Israel heute 190% so viele Araber leben wie 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, leben in den arabischen Ländern heute nur 0,9% so viele Juden wie 1948. In dieser Zeit fanden viele schreckliche Pogrome gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden.

Es ist doch interessant, dass im Nahen Osten oft mal von Vertreibung und Völkermord die Rede ist, damit allerdings nicht die Reduzierung der jüdischen Bevölkerung in den arabischen Ländern auf 0,9% gemeint ist, sondern die beinah Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in Israel. Spätestens hier wird deutlich, dass der Begriff „Flüchtling“ eine politische Kampfvokabel ist, die alles andere als neutral ist.

Was geschah mit den 850.000 jüdischen Flüchtlingen? Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, andere fanden in anderen Ländern ein neues Zuhause, und jene, die Hilfe benötigten im Umgang mit ihrer neuen Flüchtlingssituation, fanden spätestens 1951 bei den Vereinten Nationen Unterstützung. Im Jahr 1951 nahm nämlich die UNHCR-Behörde ihre Tätigkeit auf. Das Hochkommissariat ist mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftragt und ist auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig. Die Behörde ist Nachfolgeorganisation des Flüchtlingskommissariats des Völkerbundes. 1954 sowie auch 1981 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis und 1986 mit dem Balzan-Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ausgezeichnet, da sie erfolgreich dafür sorgt, aus Flüchtlingen wieder Bürger zu machen. Der UNHCR ist somit offensichtlich eine gut funktionierende Behörde. Warum also versagt sie im Umgang mit den arabischen Flüchtlingen?

Während die 850.000 jüdischen Flüchtlinge und Vertriebenen wieder Bürger eines Landes wurden, sind aus den 500.000 Flüchtlingen und Auswanderern mittlerweile über 4,7 Millionen „Flüchtlinge“ geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute volle Bürgerrechte besitzen, sind die palästinensischen Israelis. Warum also versagt der UNHCR in diesem Fall? Die Antwort ist so einfach wie verwunderlich: weil er für die arabischen Flüchtlinge, die zu „palästinensischen Flüchtlingen“ erklärt wurden, nicht zuständig ist.

Die „palästinensischen Flüchtlingen“ sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Der Hauptsitz des Hilfswerkes war zunächst Beirut, wurde 1978 aufgrund der Unruhen im Libanon nach Wien und 1996 weiter nach Gaza verlegt.

Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum? Was unterscheidet den „palästinensischen Flüchtling“ von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt? Warum ist dieser Flüchtling anders als alle anderen Flüchtlinge?

Die Antwort ist im Selbstverständnis der beiden Flüchtlingsbehörden zu finden. Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Araber in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt. Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die „palästinensischen“ UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus, mit anderen Worten: Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, können „palästinensische Flüchtlinge“ laut UNRWA Flüchtlinge gebären.

Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung ihrer „Flüchtlinge“ in ihrem Gastland. Zudem erhält die UNRWA drei Mal so viel finanzielle Unterstützung von der UN wie der UNHCR und beschäftigt dreißig Mal so viele Mitarbeiter.

Der Chefredakteur der französischen Zeitschrift „Valeurs Actuelles“, Michel Gurfinkiel, notiert:

„2008 unterstützte die UNRWA 4,5 Millionen [palästinensische] Flüchtlinge bzw. deren Nachkommen. Dafür standen ihr 24.000 hauptberufliche Helfer, zu 99% Palästinenser, zur Verfügung. Ihr zweijähriges Budget betrug 1,09 Milliarden Dollar. Das macht etwa 500 Millionen Dollar jährlich. Im selben Jahr verfügte der UNHCR für alle anderen ‚Flüchtlinge, Verschleppten und Heimatlosen’ dieser Erde – also für 32,9 Millionen über 116 Länder und 5 Kontinente verstreute Personen – über nur 6.260 hauptberufliche, aus zahlreichen Ländern stammende Helfer. Sein jährliches Budget belief sich 2008 auf 1,09 Milliarden Dollar, 2009 auf 1,1 Milliarden Dollar. Mit anderen Worten, ein Drittel des UN-Gesamtbetrags zugunsten der Flüchtlinge und 79,3 % des Hilfspersonals gingen 2008 an eine einzige einschlägige Bevölkerung oder 12,0 % aller Flüchtlinge: die Palästinenser.“

Während also der UNHCR mit weit weniger Mitteln erträgliche Lösungen für zig Millionen Flüchtlinge gefunden hat, konnte die UNRWA bisher mit deutlich mehr Mitteln keinem einzigen „palästinensischen Flüchtlingen“ zu einer Staatsbürgerschaft verhelfen. Im Grunde gibt es bisher nur ein einziges Gebilde, das dafür sorgt, dass Palästinenser Menschen mit Bürgerrechten werden: Israel!

Was aber ist aus den 500.000 Arabern geworden, die Israel verlassen haben? Sie leben in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben.

Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge, die nicht das Glück haben, zu den 1,25 Millionen Palästinensern zu gehören, die in einem Land leben, das mit ihrem Wunsch auf Freiheit verbündet ist: Israel!

Bis auf Israel scheint sich niemand wirklich um das Wohl dieser Araber zu sorgen. Warum? Welches Interesse können die arabischen Länder haben, palästinensische Araber zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen? Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”

Stellen wir uns einmal vor, den 850.000 jüdischen Flüchtlingen wäre genau das selbe Recht zugekommen, wie es nicht wenige den arabischen Flüchtlingen selbstverständlich zusprechen: Noch heute müssten sich die Vereinten Nationen für eine Rückkehr der Juden nach Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen und all die anderen arabischen Länder stark machen, und nicht nur das, die arabischen Länder müssten sogar dazu genötigt werden, mit unzähligen Resolutionen, Land an Juden abzugeben, da sie ja die ehemalige Heimat von diesen Juden besetzt halten. Es müsste somit die Aufgabe der UN sein, auf die Schaffung unabhängiger Israelstreifen in allen arabischen Ländern hinzuwirken, damit die arabischen Regime die besetzten jüdischen Gebiete räumen.

Wem diese Forderung zu radikal ist, der muss eingestehen, dass sie ebenso radikal ist, wenn es um arabische Flüchtlinge geht. Die ständige Rede von „palästinensischen Flüchtlingen“ ist nichts als pure Einseitigkeit, die nur einer Gruppe nutzt: den Feinden Israels.

Am 25. Mai 1953 sagte Pfarrer Karl Baehr:

„Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat von ihm: ‚Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Dann sagte er mit Betonung: ‚Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.'“

Den arabischen Führern und nicht wenigen Nahostexperten ist das Wohl der Palästinenser egal. Israel nicht! Was Israel den Palästinensern bisher angeboten hat, hat noch keine arabische Nation jemals den Palästinensern geboten. Die meisten Bürgerinnen und Bürger Israels wissen halt aus eigener Erfahrung, wie gefährlich es ist, wenn die Umwelt einen zum ewigen Flüchtling abstempelt.

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Westjordanland, West Bank, Palästinenser, Besetzte Gebiete, Israelkritik, Apartheidsstaat Israel, Israels Fehler, Illegale jüdische Siedler, Palästinensische Flüchtlinge, die Schwäche Palästinas, all dies sind nur ein paar Begriffe, die als neutrale Vokabeln im Nahostkonflikt verstanden werden, aber in Wirklichkeit einseitig gegen Israel sind. Wenn jene, die einseitig sind, wenigstens zugeben würden, dass sie nicht neutral sind, wäre schon eine Menge gewonnen.

Ich bin auch etwas einseitig! Ich bin für Meinungsfreiheit, für die Gleichberechtigung der Geschlechter, für Presse- und Kunstfreiheit, für die Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften, für Religionsfreiheit und für eine pluralistische Demokratie. Nur ein Land im ganzen Nahen Osten steht für all diese Prinzipien: Israel.

Nur in Israel wird meine pure Existenz als Künstler, der gerne Witze über Religionen macht, einen politischen Blog betreibt und homosexuelle Erfahrungen genossen hat, nicht in Frage gestellt. In jedem anderen Land des Nahes Ostens werde ich dafür verfolgt. Es fällt mir daher nicht schwer, mich zu positionieren.

Dennoch ist Israel das Land im Nahen Osten, das am meisten kritisiert wird. Woran liegt das? Warum entscheiden sich so viele Menschen, die nur in Israel offen leben können, während sie in allen anderen Ländern des Nahen Ostens verfolgt werden, gegen Israel?

Es gibt nur eine Macht, die stark genug ist, dass sich Menschen so vehement nicht nur gegen die eigenen Interessen stellen, sondern auch gegen die Interessen all der anderen Menschen, die demokratisch, frei und gleichberechtigt leben wollen: Hass. Um genau zu sein, es ist Judenhass!

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, als Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ in meiner Arbeit für eine gerechte Berichterstattung über Israel unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

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Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, für einen Vortrag buchen wollen, zum Beispiel für den „Nathan-Komplex“, finden Sie alle Informationen hier.

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Kopenhagener Imam spricht vom Krieg gegen Juden und Ungläubige

An dem Abend bevor Omar Abdel Hamid El-Hussei zur Synagoge in Kopenhagen ging, um dort so viele Juden wie möglich zu ermorden, nachdem er einen Regisseur erschossen hatte, indem er wild in eine Menge von Menschen geschossen hatte, die über die Kunstfreiheit diskutierte, wurde von dem Iman Hajj Saeed in der Kopenhagener Al-Faruq Moschee eine Predigt gehalten, in der Mohammeds Krieg gegen „die Juden“ und „die Ungläubigen“ hervorgehoben wurde:

„Heute wollen wir über das alte neue Thema des Dialogs der Religionen sprechen. Die Leute, die für den Dialog der Religionen sind, wollen alle Religionen gleich machen. Sie wollen die Wahrheit und das Falsche gleich machen. Sie verwischen die Grenze zwischen der verbotenen Ketzerei und der erlaubten Täuschung der Umgebung um den Sieg des Islams willens. Sie wollen die Religion des Propheten Mohammed mit den Gesetzen gleichstellen, die von Menschen gemacht wurden. Die Gesetze wurden von Kriminellen verfasst, um die Welt zu beherrschen. (…)

Wollen wir, dass die Vereinten Nationen Hilfsprojekte für uns erschaffen? Die Vereinten Nationen und ihr Vorgänger, der Völkerbund, wurden errichtet, um den Islam zu bekämpfen, den Islamischen Staat zu zerstören und Muslime von ihrer Religion zu entfremden. Die Vorstellung eines Dialogs der Religionen ist nicht neu. Es ist eine bösartige Idee, vor der wir uns hüten müssen, um nicht in die Falle des Teufels und seiner Anhänger zu geraten, die solch einen Dialog befürworten. (…)

Unser Prophet Mohammed hatte jüdische Nachbarn in Medina. Hat er sich für engere Beziehungen, Harmonie und den Dialog mit ihnen ausgesprochen, in der Art und Weise wie es die Vereinten Nationen tun und jene, die die Wahrheit und das Falsche miteinander vereinen wollen? Oder hat er sie nicht vielmehr dazu aufgerufen, Allah zu verehren? Als die Juden diesen Pfand nicht erbrachten und seine Aufforderung ausschlugen, da, nun, Ihr wisst, was er mit ihnen gemacht hat. Darüber wird in der Biographie des Propheten berichtet: Er führte einen Krieg gegen die Juden! (…)

Wisst Ihr, was Dialog zwischen den Religionen bedeutet? In einfachen Worten ausgedrückt bedeutet das nichts anderes als eine neue Religion mit neuen Konzepten zu erschaffen, die von all den Religionen geteilt werden soll, die sich als monotheistisch verstehen. Die Absicht dahinter ist, Muslime von ihrer wahren Religion zu entfremden. (…)

Alle Menschen sind dazu aufgefordert, zum Islam zu konvertieren. Jeder der sich verweigert, obwohl ihm Beweise präsentiert wurden, ist ohne Zweifel ein Ungläubiger. (…)

Allah hat Gesetze gesandt, um unsere Beziehung zu diesen Ungläubigen zu klären, wenn wir in ihren Ländern leben. Der Dialog der Religionen gehört nicht dazu! Die Dinge sind vollkommen anders gelagert. Es muss einen ideologischen Konflikt geben, um ihre falschen Argumente zu entkräften und den Islam als einzig wahre Alternative zu ihrer falschen Kultur zu präsentieren, von der sie in die Tiefen der Verderbtheit und der Korruption geschleudert wurden. Diese Kultur hat sie von der Menschheit entzogen und sie auf die Stufe der Bestien gestellt.“

In einer Kopenhagener Moschee wurde an dem Abend vor dem Anschlag, bei dem ein Jude ermordet wurde, weil er Jude war und ein Regisseur ermordet wurde, weil er über die Freiheit der Kunst diskutierte, eine Predigt gehalten, in der „Ungläubige“ als unmenschliche Bestien bezeichnet wurden und der Krieg gegen Juden positive Erwähnung fand.

In der Tagesschau wurde der Attentäter als „gebürtiger Däne“ bezeichnet. Die Moschee, in der zum Krieg und Konflikt gegen Juden und Ungläubige aufgerufen wurde, steht in Kopenhagen. Dennoch erklärt der ARD-Korrespondent Tilmann Bünz:

“Es gibt in der dänischen Gesellschaft, soweit ich das weiß, so gut wie keinen Antisemitismus.”

Stattdessen erklärt Tilmann Bünz:

“Das Besondere an Dänemark ist ja schon länger eine gewisse Ungastlichkeit gegenüber Einwanderern, solange diese muslimischen Glaubens sind. Denen gegenüber ist dieses Land nicht sehr offen und tolerant. Und dieses Klima wird sich wahrscheinlich noch verstärken.“

Die Dänen sind also ungastlich. Was sagt Tilmann Bünz eigentlich über den Imam in Dänemark, der zum Krieg und Konflikt gehen Juden und Ungläubige aufruft? Ist das nicht auch, wie soll ich sagen, leicht ungastlich?

Wie sollen die Dänen, die keine Muslime sind, mit diesen Muslimen umgehen, die zum
Krieg und Konflikt aufrufen?

Von überall schallt zwar, “das sind keine Muslime” und “das hat nichts mit dem Islam zu tun”, aber die Islamisten rufen bei ihren Anschlägen nun mal “Allah ist groß!” Sie sagen und bestehen darauf, Muslime zu sein! Das sollte man ernst nehmen und endlich damit aufhören, sich um das Bild des Islams zu sorgen, weil selbsternannte Muslime losziehen, Juden und Ungläubige zu morden.

Es ist Zeit, sich um Juden und Ungläubige zu sorgen.

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ARD – Antisemitischer Rundfunk Deutschlands?

Der ARD-Korrespondent Tilmann Bünz hat in einem Interview mit der Tagesschau erklärt, die muslimische Gesellschaft sei gegenüber Juden nicht sehr offen:

„Das Besondere am Islam ist ja schon länger eine gewisse Ungastlichkeit gegenüber Einwanderern, solange diese jüdischen Glaubens sind. Denen gegenüber ist diese Religion nicht sehr offen und tolerant. Und dieses Klima wird sich wahrscheinlich noch verstärken.“

Sie finden diese Aussage etwas drastisch, um nicht zu sagen islamophob? Keine Sorge, Bünz hat es so auch nicht gesagt. Tapfer im Nirgendwo hat lediglich ein paar Hauptworte geändert. Tilmann Bünz hat in Wirklichkeit folgendes gesagt:

„Das Besondere an Dänemark ist ja schon länger eine gewisse Ungastlichkeit gegenüber Einwanderern, solange diese muslimischen Glaubens sind. Denen gegenüber ist dieses Land nicht sehr offen und tolerant. Und dieses Klima wird sich wahrscheinlich noch verstärken.

Eine mögliche Konsequenz könnte daher sein, dass die Dänische Volkspartei noch stärker wird, vielleicht sogar stärkste Fraktion. Die Dänische Volkspartei ist Pegida hoch drei. Die waren immer schon stark, die sehen sich als Stimme der schweigenden Mehrheit.“

Finden Sie diese Aussage dänophob? Natürlich nicht! Mit den Dänen kann man es ja machen. Dänen tendieren nämlich eher nicht dazu, zur Gewalt zu greifen, wenn sie kritisiert werden, es sei denn natürlich, die Dänen haben einen gewissen Hintergrund.

Über den Mann, der am Valentinstag 2015 in Kopenhagen einen Juden vor einer Synagoge abknallte und zuvor in eine Menschenmenge in einem Kulturcafé ballerte, so dass ein Regisseur erschossen wurde, weiß die Tagesschau zu berichten, dass er „gebürtiger Däne“ war. Er hat sogar einen typisch dänischen Namen: Omar Abdel Hamid El-Hussein! Diese gebürtigen Dänen aber auch! Immer für eine Überraschung gut!

Warum ist es wichtig, dass der Täter in Dänemark geboren wurde? Wer in Dänemark geboren wurde, der knallt schon mal Juden und Künstler ab? Muss wohl am Wetter liegen!

Nein! Der Täter hat nicht gemordet, weil er in Dänemark geboren wurde, sondern weil er sich einer sehr radikalen Auslegung einer gewissen Ideologie verschrieben hatte. Der Täter verstand sich selbst als Muslim. Er war fest davon überzeugt, seine Taten im Namen Allahs zu vollführen.

Für die Herkunft kann ein Mensch nichts, für seine Überzeugungen schon! Islam ist eine Glaubensüberzeugung. Nicht mehr und nicht weniger. Ideologien gehören kritisiert. Nur so bleiben Sie menschlich. Das nennt sich Aufklärung. Daher gehört der Islam ständig kritisiert, besonders wenn aus der Mitte der Ideologie Menschen mordend um sich ballern und dabei „Allah ist groß“ brüllen.

Die Tagesschau aber erwähnt die Ideologie des Täters nicht und nennt stattdessen nur seine Herkunft. Das ist aber rassistisch. Ist die Tagesschau etwa rassistisch?

Richtig außer Rand und Band gerät Tilmann Bünz in dem Interview mit der Tagesschau jedoch bei dem Thema Judenhass. Der gebürtige Däne Omar Abdel Hamid El-Hussein ging bewusst zu einer Synagoge in Kopenhagen, weil er Juden abknallen wollte, so bewusst wie Amedy Coulibaly im Januar 2015 in einen koscheren Supermarkt in Paris ging, um dort vier Juden abzuschlachten. Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen gefoltert, weil er Jude war. Er erlag seinen Verletzungen. Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse getötet, drei der Opfer waren Kinder. In der Tradition dieser Mörder steht Omar Abdel Hamid El-Hussein mit seiner Tat. Tilmann Bünz erklärt jedoch dazu:

„Dieser Anschlag zeigt keinen dänischen Antisemitismus, sondern für den Attentäter als palästinensisches Flüchtlingskind war das Thema Israel ein rotes Tuch.“

Ach so. Wenn ein gebürtiger Däne Juden ermordet, weil ihm die Politik von Israel nicht gefällt, dann ist das laut Bünz kein dänischer Antisemitismus. Vermutlich ist das nur gelebte Israelkritik. Was ist eigentlich, wenn einem die Politik des Irans oder Saudi-Arabiens nicht gefällt? Kann man dann bewaffnet in eine europäische Moschee stürmen, um sich ballern und Tilmann Bünz erklärt dann: „Dieser Anschlag zeigt keinen Muslimhass, sondern für die Attentäterin als homosexuelle Frau war das Thema Iran ein rotes Tuch“?

In Kopenhagen wurde eine Synagoge angegriffen. Der Täter wollte so viele Juden wie möglich töten. Nur dem Wachmann Dan Uzan ist es zu verdanken, dass keine weiteren Juden außer ihm dem Hass des Mörders zum Opfer fielen. Juden werden in Dänemark von einem „gebürtigen Dänen“ angegriffen und ermordet, weil sie Juden sind und in der Tagesschau wird erklärt:

„Es gibt in der dänischen Gesellschaft, soweit ich das weiß, so gut wie keinen Antisemitismus.“

Tilmann Bünz aber empfindet eine „gewisse Ungastlichkeit“ gegenüber Muslimen in Dänemark. Eine Synagoge wird in Dänemark angegriffen, ein Mann wird in Dänemark ermordet, weil er Jude ist, aber Tilmann Kunz sieht keinen Judenhass am Werk, sondern eine „gewisse Ungastlichkeit“ gegenüber Muslimen, weil der Täter, der all die Grausamkeiten begangen hat, diese aufgrund seines Verständnisses vom Islam beging. Das nenne ich Qualitätsjournalismus, der unbedingt vom „deutschen Volk“ zwangsfinanziert werden muss. Von diesem Volk finanziert, verharmlost die Tagesschau den Judenhass. Das hat fast schon eine alte ARD-Tradition.

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Religiöse Selbstbestimmung

Menschenrechte sind unveräußerlich! Selbst das abscheulichste Verbrechen darf nicht dazu führen, dass ein Mensch seine Menschenrechte abgesprochen bekommt. Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht!

Religionsfreiheit ist das Recht, seine Glaubensüberzeugung frei zu definieren. Sie darf nicht entzogen werden, auch keinem Terroristen! Islamisten rufen bei ihren Anschlägen „Allah ist groß!“

Islamisten sagen und bestehen darauf, Muslime zu sein! Von überall aber tönt es, Islamisten seien keine Muslime: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“

Nur in islamistischen Ländern werden Homosexuelle hingerichtet. Das ist ein blöder Fakt für Muslime, aber ein scheiß Fakt für Homosexuelle!

Die Taten der Islamisten müssen verurteilt werden, aber die religiöse Selbstbestimmung dieser Menschen muss man respektieren, auch wenn sie Mörder sind. Islamisten sagen, sie seien Muslime. Das sollte man respektieren und ernst nehmen!

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Diese gebürtigen Dänen!

Ja, der Mann, der am Valentinstag 2015 in Kopenhagen einen Juden vor einer Synagoge abknallte und zuvor in eine Menschenmenge in einem Kulturcafé ballerte, so dass ein Regisseur erschossen wurde, war gebürtiger Däne. Er hat auch einen typisch dänischen Namen: Omar Abdel Hamid El-Hussein!

Diese gebürtigen Dänen aber auch. Immer für eine Überraschung gut!

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Eine kleine Frage an die Beschwichtiger

In Kopenhagen und Paris wurden Künstler ermordet, weil sie Mohammed gezeichnet und Witze gemacht hatten und Juden wurden ermordet, weil sie Juden waren.

Nach den Anschlägen wurde oft gefragt, ob es nicht besser wäre, mit den Provokationen aufzuhören.

Manche hörten mit den Provokationen auf. Einige Zeitungen druckten die Mohammed-Karikaturen nicht nach. Manche deutsche Karnevalszüge entschieden sich dazu, entgegen ihrer langen Tradition, keine Witze über den Islam zu machen. Einige Umzüge wurde zensiert. Der Umzug in Braunschweig wurde sogar ganz abgesagt. Eine Frage, habe ich an diese Leute:

Wenn Ihr schon mit so gutem Beispiel voran geht und mit den Provokationen des Zeichnens und Witze machen aufhört, sollen Juden dann auch ihre Provokation unterlassen und damit aufhören, Juden zu sein?

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Angst essen Narren auf!

In Braunschweig fand eine der größten Massenevakuierungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland statt. 250.000 Menschen wurden präventiv evakuiert.

Der Braunschweiger Karnevalsumzug gilt als größter Karnevalsumzug Norddeutschlands. Rund 250.000 Narren versammeln sich jedes Jahr auf den Straßen Braunschweigs, um an diesem fröhlichen Treiben teilzunehmen.

Die Polizei in Braunschweig erhielt in der Valentinsnacht 2015 jedoch „sehr konkrete Hinweise“ aus „zuverlässigen Staatsschutzquellen“ auf eine „konkrete Gefährdung durch einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund“ während des Karnevalsumzugs. Die Polizei rückte daraufhin mit Polizeiwagen aus und evakuierte Braunschweig präventiv.

Unter einer Evakuierung wird die „Räumung eines Gebietes von Menschen“ verstanden. Das Wort kommt von dem lateinischen Begriff „evacuare“, was „ausleeren“ bedeutet. Nichts anderes ist in Braunschweig passiert!

Das Motto des diesjährigen Karnevalumzugs in Braunschweig lautet:

„Mit Lebensfreud und Fastnachtstrubel feiert die Region Schoduvel“

250.000 Bürgerinnen und Bürger wurden ihrer Lebensfreude beraubt. Aber nicht nur das. Am 15. Februar 2015 wurden 250.000 Menschen in Deutschland ihrer Bürgerrechte beraubt, weil die Angst vor islamistischen Anschlägen größer war als die Verteidigung von Grundrechten.

Eine viertel Millionen Menschen wurden präventiv evakuiert und ihrer Grundrechte beraubt. Ich zitiere mal die Polizei von Braunschweig:

„Dies ist kein Scherz!“

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Ein Israel der Frauen

Emanzipation bedeutet nicht, das Bild zu verbessern, das ein Subjekt vom Objekt hat. Emanzipation findet dort statt, wo sich ein vermeintliches Objekt selbst zum Subjekt macht!

Frauenemanzipation findet nicht dort statt, wo der Mann erzogen wird, sein Bild von der Frau zu ändern, sondern dort, wo Frauen nicht mehr daran gehindert werden, sich effektiv zu wehren! Zur Not auch mit Gewalt!“

Feminismus ist ein weiblicher Zionismus!

Nach Jahrhunderten der Unterdrückung erkannten Juden, dass es nicht hilfreich ist, lediglich darauf zu bauen, dass die Umgebung ein gutes Bild von Juden hat. Juden mussten wehrhaft werden.

Im Jahr 1871 wurden alle Juden gleichberechtigte Bürger des Deutschen Reichs. Die Nazis nahmen den Juden ihre Rechte jedoch wieder weg und vernichteten sie. Es gab keine Macht, die die Nazis daran hinderte. Israel existierte damals nicht.

Hätte es Israel schon im Zweiten Weltkrieg gegeben, Auschwitz wäre vermutlich nicht möglich gewesen. Israel kämpft nämlich für Juden! Dieses Versprechen wurde am 4. September 2003 betont, als israelische Kampfflugzeuge über Auschwitz flogen.

Es gibt nicht wenige Menschen, die heute sagen, der Zionismus treibe einen Keil zwischen die Völker. Sie sagen, der Zionismus hasse Palästinenser. Das ist jedoch Quatsch. Der Zionismus definiert sich nicht aus Hass, sondern aus Liebe. Der Zionismus liebt Juden.

Genauso ist es mit dem Feminismus. Der Feminismus hasst nicht die Männer. Der Feminismus liebt Frauen! Dennoch wird dem Feminismus Hass vorgeworfen.

Frauen sind nicht schwächer. Sie sind lediglich schlechter organisiert. Als im Jahr 1948 alle Nachbarländer Israels einen Vernichtungskrieg gegen den kleinen jüdischen Staat begannen, war die Bevölkerung Israels seinen Feinden in der Masse körperlich eindeutig unterlegen. Dennoch gewann Israel den Krieg!

Es gibt weltweit deutlich mehr Menschen, die Juden hassen als es Juden gibt. In Europa waren Juden immer eine radikale Minderheit. Körperliche Schwäche ist kein Argument, sich dem Gegner zu ergeben!

Natürlich, ist es schön und erstrebenswert, in einer Umgebung zu leben, in der man nicht gehasst wird und man sollte alles versuchen, auf das Bild der Anderen einzuwirken, aber es gibt nur ein Mittel, um sich der konkreten Gewalt zu erwehren: mehr Gewalt!

Israel macht sich oft nicht beliebt mit dem Zionismus, aber wenn Juden wählen müssen, ob sie lieber beliebt und tot sind oder doch lieber ungeliebt und lebendig, wird sich die Mehrheit der Juden mit Sicherheit für lebendig entscheiden.

Viele Frauen machen sich mit dem Feminismus nicht beliebt, aber wenn eine Frau wählen muss, ob sie lieber ein beliebtes Objekt oder ein ungeliebtes Subjekt sein möchte, wird sich jede Emanze dafür entscheiden, ein Subjekt zu sein.

Feminismus ist ein Israel der Frauen. Eine Lebensversicherung von Frauen für Frauen!

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Naziis morden Juden!

Der Mann, der am 14. Februar 2015 ein Attentat auf Teilnehmer einer Veranstaltung in einem Kulturcafé in Kopenhagen verübt hatte, fuhr daraufhin zu einer Synagoge und knallte dort einen Juden ab. In der selben Nacht wurden über hundert jüdische Gräber in Frankreich und Deutschland geschändet.

Ein Mann rund um den Anschlag auf Charlie Hebdo im Januar 2015 fuhr in einen jüdischen Supermarkt und knallte dort vier Menschen ab, weil sie Juden waren.

Am 24. Mai 2014 um 16.59 Uhr brüllte das Publikum in der mit 18.000 Menschen besetzten Lanxess Arena in Köln lautstark „Verflucht sei Israel!“. Am selben Tag wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen.

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen gefoltert, weil er Jude war. Er erlag seinen Verletzungen.

Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse getötet, drei der Opfer waren Kinder. Ein Monat später forderten hochrangige britische Künstler, darunter Emma Thompson und Caryl Churchill, dass Israelis von der Bühne des Globe Theaters in London vertrieben werden müssen.

In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Juden angeschossen. Ein paar Wochen später am 8. Januar 2009 riefen auf den Straßen in Oslo ungefähr zehntausend Menschen “Tötet die Juden!” und “Schlachtet die Juden ab!” Flugblätter wurden verteilt, auf denen die Menschen aufgefordert wurden, “ihren Müll vor der Synagoge zu entleeren” und “grosse Schweinsköpfe auf dem Friedhof zu platzieren”. Es folgten Aufrufe, die israelische Botschaft in Brand zu setzen.

In Aachen wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. August 2010 der jüdische Friedhof mit Hakenkreuz und der Parole „Freiheit für Palästina“ beschmiert. In Worms wurde im gleichen Jahr ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt. In Hannover wurden ebenfalls 2010 Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen öffentlich mit Steinen beworfen. In Frankfurt duldete die Polizei 2009 „Vergast die Juden“-Rufe. Im Jahr 2013 wurde In Rostock wurde ein jüdischen Gemeindehaus im Jahr 2009 angegriffen. in Offenbach ein Rabbiner in einer Einkaufspassage angegangen. Auf Facebook werden seit Jahren täglich Rufe nach der Vergasung und der Vernichtung aller Juden laut. In Dänemark weigerte sich eine Schule 2008/2009, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde. In Frankreich, Belgien und England werden regelmäßig Synagogen und jüdische Einrichtungen geschändet, weil sie mit dem Unbehagen über die Konflikte im Nahen Osten verquickt wurden. In Duisburg wurde 2009 unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war und so den öffentlichen Frieden stören sollte. Auch in Berlin wurde die Polizei gegen eine Israelfahne aktiv. In Bochum musste sogar eine Frau Strafe zahlen, weil sie eine israelische Fahne öffentlich gezeigt hatte.

Vor ein paar Wochen schrieb eine gute Freundin von mir auf Facebook diese Worte:

“Frankreich ist nicht länger mein Land. Mein Vater hat begonnen, all seine jüdischen Symbole zu verstecken und ich hatte das erste Mal Angst, mit meinem חַי‎ durch die Straßen von Paris zu gehen. Aber die Welt sorgt sich nicht um uns.”

Die Terroristen, die in Europa Juden verfolgen und ermorden, geben an, dies für den Koran und im Namen des “Islamischen Staates” zu tun. Sie kämpfen somit im Namen einer islamistischen Nation. Das heißt, sie sind Nationalislamisten. Naziis!

Naziis hassen Juden! Sie hassen Juden so sehr, dass sie sogar Kinder ermorden, weil sie Juden sind. Das machen nur echte Naziis!

Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob Naziis den Islam richtig verstanden haben oder nicht. Es ist schließlich auch belanglos, ob Nationalsozialisten den Sozialismus richtig verstehen. Nationalislamisten morden wie Nationalsozialisten. Ihre Opfer sind Juden!

Wir sollten anfangen, die Mörder konsequent Naziis zu nennen! Nur so können wir vielleicht verhindern, was sich leider bereits dunkel abzeichnet: Das Europa wieder wegschaut und verharmlost, wenn es mörderisch gegen Juden geht.

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Wer ist dieser Lars Vilks?

Am 14. Februar 2015 wurde in Kopenhagen eine Veranstaltung mit dem schwedischen Künstler Lars Vilks beschossen. Ein Teilnehmer wurde getötet.

Wer ist dieser Lars Vilks, auf dem am Valentinstag 2015 ein Anschlag verübt wurde?

Die FAZ nennt ihn einen „Berufsprovokateur“. Für n-tv ist er ein „schwedischer Provokateur“. Für die Hamburger Morgenpost ist er schlicht der „Mohammed-Karikaturist“.

Lars Vilks ist jedoch lediglich ein Künstler und Doktor der Kunstgeschichte. Er war von 1997 bis 2003 Professor an der Kunst- und Designhochschule Bergen!

Im Jahr 2007 stellte Vilks für die Ausstellung „Der Hund in der Kunst“ in Tällerud drei Federzeichnungen her, die den islamischen Propheten Mohammed als Hund zeigten. Die Organisatoren der Ausstellung entschieden sich jedoch, aus Sicherheitsbedenken Vilks’ Zeichnungen nicht zu zeigen.

Vilks schickte seine Zeichnungen daraufhin an die Schule Gerlesborgsin in Bohuslän für eine Ausstellung, die am 18. August 2007 eröffnet werden sollte. Vilks war damals gelegentlicher Dozent der Schule. Auch die Schule weigerte sich, aus Sicherheitsbedenken die Zeichnungen zu zeigen.

Am 18. August 2007 schließlich druckte die Zeitung Nerikes Allehanda in Örebro eine der Zeichnungen in einem Leitartikel über Selbstzensur und Religionsfreiheit ab. Eine Woche später demonstrierten 60 Muslime vor dem Zeitungsbüro gegen die „Beleidigung der Muslime des Islam“. Seit dem bekommt Vilks Morddrohungen von islamistischen Extremisten.

Eine Karikatur mit Mohammed als Hund, das ist es, was so provokant sein soll an Lars Vilks!

Am 28. August 2007 erklärte der damalige iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad in einer Pressekonferenz, dass Juden hinter den Zeichnungen stünden.

Am 15. September 2007 gab die irakische Gruppe des Terrornetzwerks Al-Qaida „Islamischer Staat im Irak“ per Videobotschaft bekannt, dass sie auf Lars Vilks ein Kopfgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt habe:

„Von heute an rufen wir alle auf, das Blut des Karikaturisten zu vergießen, der es gewagt hat, den Propheten zu entwürdigen. Wir erhöhen die Belohnung auf 150.000 Dollar, wenn er geschlachtet wird wie ein Lamm.“

Während einer Vorlesung an der Universität Uppsala am 11. Mai 2010 wurde Vilks von einem Zuschauer angegriffen und leicht verletzt. Im Saal brach daraufhin ein Tumult aus.

Ebenfalls im Mai 2010 wurde Vilks Haus von zwei Männern mit Benzinflaschen beworfen.

Im Januar 2014 wurde in den USA die Amerikanerin Colleen LaRose alias Dschihad Jane zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil sie nach Überzeugung des Gerichts zusammen mit islamistischen Verschwörern Vilks töten wollte. Das Mordkomplott wurde damals nicht ausgeführt.

Das alles hat selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun. Die Angreifer rufen lediglich alle „Allah ist groß“. Das muss ja nichts heißen!

Im Jahr 2008 sorgte ein Kunstwerk in Bozen für Aufsehen. Dort wurde eine Skulptur des Künstler Martin Kippenberger aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ausgestellt, das Jesus am Kreuz als Frosch darstellte. Es gab wütende Briefe. Das war’s! Für das Schlachten von Klippenberger wurden damals keine 100.000 bis 150.000 Dollar ausgelobt. Jesus ist vielleicht groß, aber Mohammed ist akbar! Das kostet eben.

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