Hier spricht die Polizei: „Kindermörder Israel“

Am 12. Juli 2014 schallten in der Frankfurter Innenstadt die Worte „Allah ist groß“ und „Kindermörder Israel“ aus den Lautsprechern eines Polizeiwagens. Die Polizei hatte das Mikrofon eines Polizeiautos vorübergehend den Demonstranten überlassen.

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Einträchtig mit den Demonstranten fuhr das Polizeiauto mit Blaulicht über die Zeil in Frankfurt und tönte antiisraelische Parolen in die Menge. Was mögen wohl die Menschen gedacht haben, als sie hörten, wie die Worte „Kindermörder Israel“ aus einem deutschen Polizeiauto ertönten?

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Gewiss, vermutlich, hoffentlich, stand die Polizei nicht hinter dieser Aussage, aber sie wurde aus den Lautsprechern eines deutschen Polizeiwagens mit Blaulicht getätigt. Während die Parolen aus dem Polizeiauto ertönten, fuhr der Wagen an Plakaten mit deutlich Aussagen vorbei.

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Auf einem Plakat stand: „Ihr Juden seid Bestien“

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Am 12. Juli 2014 wurde in Frankfurt am Main wieder in alter judenfeindlicher Tradition demonstriert und die deutsche Polizei schritt nicht nur nicht ein, sie machte sogar mit!

Nur 50 Polizisten waren eingesetzt worden. 2500 Demonstranten standen daher 50 Polizisten gegenüber. Einige Demonstranten bewarfen die Polizisten mit Steinen. Andere traktierten Polizisten mit Tritten. Mehrere Beamte wurden verletzt. Zunächst setzen die Polizisten noch Schlagstöcke und Pfefferspray ein, schafften es aber nicht, die Veranstaltung unter Kontrolle zu bekommen. Mehrere Personen wurden festgenommen. Erst am späteren Abend beruhigte sich die Situation. Eine deeskalierende Maßnahme war es, den Demonstranten die Lautsprecher eines Polizeiautos zu überlassen. Erst als ein Demonstrant die Menge über einen Lautsprecherwagen der Polizei dazu aufforderte, friedlich zum Rathenauplatz zu gehen, beruhigte sich die Situation. Auf dem Weg zum Rathenauplatz gab der Demonstrant jedoch durch den Polizei-Lautsprecher immer wieder die Parole „Kindermörder Israel“ durch.

So sieht deutsche Deeskalation im Jahr 2014 aus. Thomas von der Osten-Sacken bringt es mit diesen Worten auf den Punkt:

„Vom mutigen Einsatz der Frankfurter Polizei sollten sich Israel und andere eskalierende Kriegstreiber mal lernen, wie man, wenn es der Frieden verlangt, auch mit ganz unüblichen Mitteln, eine angespannte Lage beruhigt. Man stellt denen, die “Kindermörder Israel” rufen und das auch so auch meinen, einfach sein technisches Equipment zur Verfügung, statt notfalls gegen sie das Gewaltmonopol durchzusetzen.“

Am 12. Juli 2014 fand auch in Gelsenkirchen eine Demonstration gegen Israel statt. Dort durften Teile der Polizei folgende Worte vernehmen: „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“

In einen Film auf YouTube ist dieser Moment festgehalten. Ab Minute 4:50 geht es los:

In einer offiziellen Pressemitteilung erklärte die Polizei später, die Demonstration sei „insgesamt friedlich“ verlaufen. Von der Tatsache, dass der Ruf erfolgte, Juden zu vergasen, steht in der Pressemitteilung nichts.

Während in Frankfurt die Polizei ihre Lautsprecher für antiisraelische Parolen verleiht, verschweigt die Polizei in Gelsenkirchen in ihrer Presseerklärung das Skandieren antijüdischer Parolen.

Bei der antiisraelischen Demonstration in Frankfurt mischte sich übrigens auch die Neonazi-Gruppe „Nationale Sozialisten Rhein-Main“ unter die Demonstranten. Die Neonazis werden sich sicher gefreut haben, als sie die Parolen „Fuck Israel“ und „Ihr Juden sein Bestien“ auf einer Demonstration in Deutschland sahen. Sie waren bestimmt auch begeistert, als sie hörten, was aus den Lautsprechern eines Polizeiautos ertönte. Vermutlich überlegen die Neonazis jetzt, wie sie das nächste Mal an die Lautsprecher eines Polizeiautos kommen. Von Islamisten können Nazis eben noch eine Menge lernen. Das wissen die Nazis spätestens seit der innigen Freundschaft zwischen Adolf Hitler und Muhammad Amin al-Husseini.

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Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von Honestly Concerned. Vielen Dank!

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227 Antworten zu Hier spricht die Polizei: „Kindermörder Israel“

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  11. Daniel schreibt:

    Ja Mann 🙂 war echt zu lecker, wenn du Lust hast komm Morgen mit ich lad dich ein.

  12. einer von vielen schreibt:

    UND WENN MOSLEMS AN DER MACHT WÄREN, WÄRE EIN GENOZID ISRAELS VORPROGRAMMIERT…. AUSSERDEM ERWEITERNDE GRENZEN UND IM IDEALFALL DIE SHARIA… GENAU… GOTT BESCHÜTZT ISRAEL UND DER ISLAM WIRD ES NIE WIEDER IN DEN HÄNDEN HABEN!!!

    • Aristobulus schreibt:

      Was zu Gutes geraucht?

      • Daniel schreibt:

        Ich glaube nicht… sonst wäre er entspannter und würde die Realität nicht so klar benennen. Wenn die Araber mehr Militärmacht hätten wäre Israel in kürzester Zeit ausradiert und eine Menge Menschen tot. Wer das nicht hören will… einfach das machen was Aristobulus empfiehlt – betäuben…. dann klappt es auch mit der Realitätsverweigerung 🙂 ansonsten lass ich euch jetzt alle mal weiterzetern… jeder verbringt seine Zeit so gut oder schlecht wie er es eben mag.
        Definitionsstreitereien sind genauso beglückend wie sich moralisch den Kopf zu waschen – außer Stress nichts erreicht. Prost Leute! 🙂

    • wessy schreibt:

      und wer beschützt uns von dir?

      • Daniel schreibt:

        Weiss ich nicht, aber der Aristobulus scheint insgesamt drogenfrei zu leben. Er mag weder Bier noch Gras…. finde ich cool. Dafür berauscht er sich halt daran immer gegen alles zu sein, was den Noradrenalin und Adrenalin Spiegel, plus Dopaminspiegel bestimmt oben hält, da feuern die Rezeptoren im Belohnungszentrum aus allen Rohren. Booya! Wieder einen angemacht. Deshalb braucht er wohl auch keine Drogen, weil er immer high auf diesem Feeling ist. Ist doch eine gute Lösung für ihn Wessy…. clean durch rumnerven 🙂
        Mache ich auch sehr gerne wenn es sich nicht vermeiden lässt. Aber da ich auch noch andere Sachen zu tun habe als mich dauernd mit lustigen Internethonks zu zoffen, gestehe ich ihm jetzt meine volle emphatische Solidarität, angelehnt an seine unvollkommene Menschlichkeit, die auch nur ein Ventil sucht und verabschiede mich in diesen schönen Montagmorgen, die nächste Beleidigung folgt meiner Spur bestimmt. 🙂

        Wie auch immer, war mir ein Vergnügen und ich geh jetzt Gesangsübungen machen. Wir treffen uns beim nächsten bewaffneten Konflikt in Israel wieder hier zum fröhlichen Moralbashing, gleiche Stelle, gleicher Ort.

        Und wer keinen Bock auf aggressive Muslime hat, auswandern soll helfen wenn es einem irgendwo nicht gefällt. Ich will schon länger mal nach Patagonien.

  13. Anna schreibt:

    Klar gehen solche antisemittischen Parolen gar nicht, aber dieses Zitat des Autors ist genauso rassistisch: „Von Islamisten können Nazis eben noch eine Menge lernen. Das wissen die Nazis spätestens seit der innigen Freundschaft zwischen Adolf Hitler und Muhammad Amin al-Husseini.“

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Was ist daran rassistisch?

      • aurorula a. schreibt:

        Übersetzungshilfe (zwar mit biegen und brechen, aber dennoch):
        http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen#Kritik_an_Begriff_und_Theorie

        Ich vermute, Anna kritisiert eher daß in diesem Absatz die ideologische Nähe zwischen Islam und Nationalsozialismus beschrieben wird. Wenn sie das nicht weiß wie sehr diese gedankliche, personelle und ideologische Nähe tasächlich historisch bestand und immer noch besteht kann ichs fast verstehen – ungerechtfertigte Nazivergleiche sind schließlich in Onlinediskussionen klassische Totschlagargumente, Mundtotmacher, Flame-Köder, Godwinpunkte…

        @ Anna: Speziell dieser Vergleich ist aber gerechtfertigt. Es ist nicht einmal wirklich ein Vergleich, es ist eine Tatsachenbeschreibung. Amin al Husseini ist zwar derjenige der Nazigrößen der in der öffentlichen Diskussion, in den Lehrplänen der Schulen, in den Medien undsoweiter einfach nicht existiert. Das macht ihn aber nicht weniger eben das was er war: einen der ganz großen Nazis; der zusammen mit Eichmann Genozidpläne geschmiedet hat, ab 1938 über einen berliner Sender Nazipropaganda für die Nazis verbreitet hat (zwar in arabischer Sprache, um Verbündete zu gewinnen, aber genau dasselbe wie Goebbels), einer Division der SS vorstand, einen Sattelitenstaaten für die Nazis regiert hätte wenn der 2. Weltkrieg nicht gekommen wäre, 5000 Flüchtlingskinder höchstpersönlich an der Flucht gehindert und stattdessen ins KZ verschickt hat – und das ist nur das was mir sofort einfällt, es gibt bestimmt eine ganze Menge mehr; wenn der kein Nazi gewesen wäre weiß ich nicht was eigentlich einer sein soll. Leider ist er zwar festgenommen worden, mußte aber aus verfahrenstechnischen Gründen freigelassen werden (genau was die waren weiß ich nicht 1000%ig, es hatte was mit seiner Staatsbürgerschaft und Zuständigkeiten des Gerichts zu tun) und hat sich in Ägypten den Muslimbrüdern angeschlossen. Ja, den Muslimbrüdern.
        Dort hat er dann seinen Einsichten in der arabischen Welt mit einiger klingonischer Beförderung zu größerer Prominenz verholfen (= er hat eine Menge Araber umbringen lassen, die Israel und Israelis gegenüber freundlich und gemäßigt gegenüberstanden, unter ihnen seinen eigenen Neffen) und sie vor allem mit existierendem koranischen Antisemitismus vermischt und dadurch eine islamische Version davon geschaffen. Hamas und Fatach hat er zwar nicht selbst gegründet, aber deren Gründung zu einem recht großen Teil finanziert (und die Fatach gegründet hat immerhin sein Schwiegersohn). Der wollte Israel von der Landkarte verschwinden lassen, weil es ein Staat mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit ist (und deswegen hätte ers genauso wollen, läge es am Südpol) und weil es das war was er in seinen berliner Zeiten schon mit anderen Nazigrößen geplant hatte (= alle Juden aus dem Nahen Osten verschwinden zu lassen), und wahrscheinlich schon davor bevor ihn die Briten wegen seiner antisemitischen Ansichten aus Jerusalem hinausgeworfen haben.
        Heute noch wird er in palästinensischen Schulbüchern als „einer der Großen unseres Volkes“ beschrieben, und zu einem nicht unerheblichen Teil wird es sein Verdienst sein daß „Mein Kampf“ in der arabischen Welt ein Bestseller ist – auf arabisch und auf deutsch, viele Araber lernen nämlich extra deswegen deutsch um das zu lesen.

        Das alles meint Gerd Buurmann mit der „innigen Freundschaft zwischen Adolf Hitler und Muhammad Amin al-Husseini“ – das ist garnicht symbolisch gemeint, sondern wörtlich.

        • Aristobulus schreibt:

          Bravo, mitten auf den Punkt.

          Ob die Anna (Ursula, Barbara) das versteht? Wahrscheinlich nicht, weil es so sonnenklar ist.

          Das innige Verhältnis zwischen Hitler und dem Mufti war eins von Mentor und Jünger, von Befels-Beller und Befehls-Applaudierer.. Historiker haben das Verhältnis der beiden genau belegt (Künzel, Cüppers/Mallmann, ganz neu Rubin/Schwanitz), obgleich arabische Archive für alle Forscher ängstlich verschlossen bleiben.

          Und wir verstehen langsam, was Rassismus à la 2014 bedeutet, nicht?, nämlich nicht den alten Rassismus eines schäumenden George Wallace und eines verschlichenen J. Edgar Hoover und eines kleinen Lübke, sondern (nach Heinrich Heine) das, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf.

    • Frase0815 schreibt:

      Es wäre sehr interessant, wenn mal irgendjemand derjenigen, die sofort Rassismus! schreien, sobald auf islamofaschistische Strukturen hingewiesen wird, darlegen, wo genau denn da Rassismus zum Ausdruck kommt. Was ich hier sehe, ist Religionskritik – zwar nur einer bestimmten Religion, aber nichtsdestotrotz.
      Inwiefern bitteschön ist sowas rassistisch?

      • Aristobulus schreibt:

        Das wird Anna nicht erklären können. Sie KANN es nicht. Warum: Weil doch jeder weiß, dass es rassistisch! ist, wenn man den Nazionalislamismus irgendwie mit dem Nazismus in Zusammenhang bringt.

        – Übrigens war es seinerzeit Ch’omeini, der als Erster vordefiniert hat, es sei „Rassismus“, wenn einer den offiziellradikalen Massenislam als das benennt, was er istr. Anna folgt nur seinen weisen Worten.

        • Frase0815 schreibt:

          Ja, Ari – ich habe auch nicht wirklich mit einer Antwort gerechnet. Zeit genug wäre ja gewesen.
          Ist das die aktuelle ‚Diskussionskultur‘? Irgendwo reinkommen, Rassismus hin rülpsen und sich wieder verpieseln? Argumente werden überbewertet?

          Bin übrigens gerade bei Liza auf folgendes interessante Interview gestoßen:
          http://lizaswelt.net/2014/07/15/die-humanitaere-maske-faellt/

          „Was verstehen sie unter »humanitärem Rassismus«, und wie beeinflusst er die politische Meinungsbildung?

          In Teilen der antirassistischen Bewegung findet man Leute, die glauben, dass nur Weiße und einige sehr mächtige Menschen für ihre eigenen Handlungen verantwortlich sind. Oft wenden sie den Blick ab von Verbrechen, die von schwachen oder farbigen Menschen begangen werden. Das steht im Widerspruch zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die die individuelle Verantwortung eines jeden für seine Handlungen betont. Anhand des palästinensisch-israelischen Konflikts lassen sich viele dieser Rassisten im antirassistischen Lager überführen. Man muss sich nur die Leute anschauen, die Israel kritisieren, aber nichts sagen über den islamofaschistischen Charakter der Hamas und dazu, wie die Palästinensische Autonomiebehörde Mörder glorifiziert. Dann gibt es noch die humanitären Rassisten, die gegen Islamophobie in der westlichen Welt kämpfen, aber über den überproportional starken Antisemitismus unter westlichen Muslimen schweigen.“

          Das reicht dann allemal für ein kräftiges „Selber“ 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Besten Dank, lieber Frase, Manfred Gerstenfeld zu lesen ist immer eine Freude – ähm!, weniger Freude als Klarheit, und er hat auch in dem Interview wieder eine Serie systematischer Einfälle.

            Jene Annaursulabarbara usf. hat von alldem keinerlei Blasse, die kippt nur Meinungen hier hinein und belässt es dabei – unfundiertes Zeugs. Mit S. Zeug wär zu unfreundlich ausgedrückt (-;

      • Dante schreibt:

        Ich sehe nicht einmal Kritik an einer bestimmten Religion, sondern an einer politischen Ideologie. Das nämlich ist der Islamismus. Und zwar ist es eine politische Ideologie, der an der Gleichsetzbarkeit mit dem Nationalsozialismus zwar eine geschlossene Rassenlehre fehlt, nicht aber Judenhass und Gewaltbereitschaft sowie eine Heldenverehrung, wie es sie in Deutschland zuletzt in den frühen 1940ern gab. Anna sollte Hamed Abdel Samad fragen, der war zeitweiswe Islamist und weiß es deshalb aus eigener Anschauung.
        Er ist übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass man als Islamist nicht zwangsläufig auf immer für die Menschlichkeit verloren sein muss.

        • Frase0815 schreibt:

          Ja und nein, Dante. Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass eine Trennung Islam / Islamistisch weiter hilft. Gerade im Bezug auf Antisemitismus existiert doch offensichtlich ein strukturelles Problem im Islam, der findet sich doch nicht nur bei den heiligen Kriegern. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Muslim Antisemit ist, oder dass en Muslim, der durch entsprechende Gruppensozialisation zu einem geworden ist, dort nicht wieder herausfinden kann.

          Ahmad Mansour bringt es m.M.n. bzgl.des Salafismus‘ gut auf den Punkt (Muslim, studierte in Tel Aviv Psychologie, lebt und arbeitet inzwischen in Berlin):

          Ausgrenzung, Entfremdung, die Pflege der Opferrolle, Aufwertung der eigenen Anhänger und Abwertung aller anderen, die Behauptung, die absolute und einzige Wahrheit zu besitzen, das Verbot, Aussagen zu hinterfragen, die Ablehnung neuer zeitgemäßer oder wissenschaftlicher Islaminterpretationen, die Tabuisierung der Sexualität, eine einschüchternde Pädagogik, die die Angst vor der Hölle über alles setzt, der Anspruch, auf alles eine Antwort zu haben und das Leben des Propheten buchstäblich nachahmen zu müssen – das alles sind Aspekte, die bei den Jugendlichen sehr gut ankommen. Der Salafismus bietet ihnen den Schein der Sicherheit durch eine glasklare Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Was die Sache schwierig und zugleich dringlich macht: Es geht hier um Aspekte, die auch zentrale Bestandteile des Islamverständnisses eines „Mustafa-Normal-Muslims“ sind. Kontroll-orientierte Erziehungsmethoden, die auf Kollektivität und Respekt vor Autorität abzielen, wirken hier als Verstärker und begründen die Anfälligkeit von Jugendlichen für die Argumentationen der Salafisten. Mit ihren klaren Verhaltensvorgaben geben sie Halt und erleichtern scheinbar das Leben.

          Um solchem Gedankengut Einhalt zu gebieten, brauchen wir starke und überzeugende islamische Vorbilder, die in der Lage sind, die Debatte über islamische Werte jenseits von Opferrolle und Diskriminierung zu führen. Wir brauchen eine mutige und zeitgemäße Islaminterpretation mit klaren Positionen im Hinblick auf unsere demokratischen Werte und unser Grundgesetz. Wir brauchen eine Islaminterpretation, die kritikfähig und in der Lage ist, einen demokratiefähigen Islam theologisch zu begründen!

          Wo sind diese Vorbilder

          Mansour ist sicherlich so ein Vorbild, aber solange ein großer Teil der „Mustafa-Normal-Muslims“ die Islamisten nur als ein wenig over the top, aber ansonsten schon konform mit ihren Wertvorstellungen sehen, wird eine Verengung der Sichtweise nur auf die Extremsten nicht weiter helfen.

          Wer mehr von diesem klugen Mann lesen möchte:
          http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581/comment-page-28#comments
          http://www.tagesspiegel.de/kultur/antisemitismus-in-muslimischen-communities-so-tief-sitzt-der-hass/7111428.html
          http://www.welt.de/politik/deutschland/article115616761/Der-Imam-drillte-mich-bis-ich-ein-Islamist-war.html

        • Aristobulus schreibt:

          Dante, „…dass man als Islamist nicht zwangsläufig auf immer für die Menschlichkeit verloren sein muss“.

          Ich glaube nicht, dass es etwas nützt oder nur etwas Klarheit bringt, wenn sich Andere über die Nazionalislamisten Gedanken und Sorgen machen, ob die wohl je wieder aus ihrem eigenen Strudel hinausfinden, und wenn, wie oder wie lange. Es existiert keine Opposition dort, und diejenigen, die sich wie in Syrien oder in Libyen, Ägypten usf. Opposition nennen, sind genau im selben Grade Nazionalislamisten wie jene anderen verfeindeten Nazionalislamisten, die sie am Liebsten sofort umbringen.
          Man soll diese mörderischen Haufen sich selbst überlassen. Die haben keine humanitären Zweifel verdient. Man muss nicht überlegen, ob da bei denen nicht doch ein blasser Schein halber Menschlichkeit schimmert, schimmern könnte oder würde-.

          Was für die dortigen Mustafa-Normal-Moslems (von Frase zitierter Mansour) zutrifft, trifft auch für die hiesigen Mustafa-Normalos zu: Der Furor des islamische Mobs von Paris (Judenprogrom am 13. Juli!), von Frankfurt, Gelsenkirchen, Antwerpen usw. usf. wurde in Moscheen angeordnet, organisiert, bejubelt. Es existieren keine Gegenstimmen bei denen.
          Und wenn ausgerechnet Andere von außen sie suchen, mag das zwar eine freundliche Idee sein!, die jedoch keine Realität abbildet und die nur dem eigenen guten Gewissen nützt

    • Kanalratte schreibt:

      Was soll daran rassistisch sein?

      Der Satz zielt alleinig auf die damalige Allianz der Nazis mit Teilen von Muslimen u.a. in Palästina unter der Führung Al-Husseinis oder auf dem Balkan und die Bewunderung und Achtung der Nazis für den Islam ab.
      Selbstverständlich haben die Nazis damals ersteinmal alleine den Judenmord ausgeführt, aber die muslimischen Verbündeten waren entscheidend im Plan der Nazis, der die Ausrottung der Norafrikanischen und Orientalischen Juden vorsah, beteiligt und eingebunden. Die muslimischen Verbündeten waren für den erfolgreichen Judenmord ebenso wichtig, wie die Hilfe verbündeter Staaten in Europa.

      Außerdem war jener Al-Husseini absolut vom Judenmord begeistert.

    • Dante schreibt:

      @Anna
      Dass der Satz

      …dieses Zitat des Autors ist genauso rassistisch: “Von Islamisten können Nazis eben noch eine Menge lernen….“

      ganz bestimmt nicht genauso rassistisch ist wie eine pauschale Dämonisierung der Juden oder gar Mordaufrufe gegen sie, darüber sollte es unter uns eigentlich ebenso wenig zu diskutieren geben wie über „2+2=4“. Tatsächlich ist er überhaupt nicht rassistisch, denn hier wird kein Volk und auch keine Religionsgemeinschaft abgewertet, sondern hier werden zwei politische Ideologien miteinander verglichen, und Vergleiche (im Sinne von Vergleichen, die Gemeinsamkeiten betonen, es gibt ja auch Vergleiche, die Unterschiede betonen sollen) zwischen politischen Ideologien mögen unpassend sein, sind aber nie rassistisch.
      Dieser Vergleich hingegen passt, und dazu braucht man nur auf die Proponenten einer der Ideologien zu berufen, und an Zitaten ist kein Mangel.

    • Dante schreibt:

      Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat Jürgend des Großen bringen und etwas abwandeln, denn ich halte es hier für besonders passend:
      PACKT DIE RASSISMUS-KEULE EIN und packt sie nie wieder aus!

  14. Pingback: Israel, Hamas und der Gaza-Streifen: Linkschau | indub.io

  15. Daniel schreibt:

    Ich find euch alle komisch. Als wenn es hier um das Problem „Deutsche Polizei in Wirklichkeit immer noch Nazis und deshalb hilfreich für Antisemiten“ gehen würde. Hier geht es um extrem gewaltbereite und Gewalt fordernde Muslime, die leider traditionell seit rund 1600 Jahren „leichten Hass gegen andere Religionen haben“.
    Das hat mit der deutschen Geschichte überhaupt nichts zu tun, die Verbindung gibt es nur, weil diese Leute in einem Land sind, in welchem Antisemitismus der übelsten Form eine Rolle gespielt hat. Was sollen die Polizisten denn bitte machen? Die überwachen eine Demonstration mit ein paar tausend extrem gewaltbereiten Typen. Sollen die den Moralapostel machen und dafür werden sie nachher umgebracht und die Frankfurter Innenstadt in Schutt und Asche gelegt? Nur weil sie sich moralisch korrekt verhalten sollen? Na so eine Selbstlosigkeit will ich aber erstmal sehen. Man muss zusehen das diese Leute auf Dauer assimiliert werden, alles andere wird diesen Staat auf Dauer kaputt machen. Deshalb pro „EuroIslam“ alle Muftis und islamischen Geistlichen in Deutschland ausbilden, Tag der offenenen Moschee als Zwangsgesetz, ALLE Religionen in Deutschland müssen gezwungen werden einen gemeinsamen Feiertag zu haben, an dem sie sich besuchen und miteinander diskutieren, von mir aus auch unter Polizeischutz. Die ganzen religiösen Betonköpfe sollen ihren geistigen Horizont bitte mal erweitern, von mir aus gerne mit Zwang. Immer diese ganzen „Von Gott auserwählten“ die sich dann nur die Schädel einschlagen. Moralisten sind da gar nicht so weit von entfernt, dass Prinzip ist das Gleiche. Geistliche aus anderen Ländern grundsätzlich nicht mehr einreisen lassen, keine Förderung von Moscheen mehr durch die Ditib, oder aus anderen dubiosen Quellen.

    Ach aber ich hab ja ganz vergessen…. das was ich gerade sage ist ja dann islamophob und genauso schlimm wie gegen Israel sein…. wisst ihr was? Kommt mal auf euer Leben klar und lasst das mit der Moral, macht das Leben nur unnötig kompliziert.

    Ich habe kein Problem mit dem Islam und auch keine Phobie. Ich habe nur reichlich wenig Lust irgendwann in einem Land aufzuwachen, in dem nordirische Verhältnisse herrschen, weil ein paar andere die in diesem Land leben immer meinten sie wären Ghandi 2.0.

    Ich bin hier groß geworden und mag dieses Land mit all seinen Fehlern, Unzulänglichkeiten und all seinen Menschen, egal woher sie kommen. Aber wenn sich für mich weiter abzeichnet, dass es in dieser Richtung weiterläuft, dann gehe ich einfach woanders hin, damit meine Kinder in Frieden aufwachsen.
    So einen Mist braucht kein Mensch und im Endeffekt ist es die von mir beschriebene Einstellung, die den Karren gegen die Wand fahren lassen wird. Ein neues drittes Reich werden wir einfach nicht bekommen, auch wenn manche hier es sich aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund zu wünschen scheinen. Vielleicht sowas wie: „DA habs doch gewusst, wir sind immer noch Nazis“

    You know….. 😦 😀 o_O

    Das Problem unserer Zukunft ist nicht die Wiedergeburt vom Adolf…. das Problem ist die falche Perspektive auf das Problem.

    • Kanalratte schreibt:

      Sie haben recht, denn der Polizei jetzt per se Judenhass zu unterstellen wäre unfair und falsch. Es gibt allerlei politische und religiöse Ansichten bei der Polizei wie in der Gesellschaft auch, darunter auch Ressentiments gegen Juden.

      Dass Problem ist hier eher, dass sich die deutsche Polizei seit ein paar dutzend Jahren mit Situationen von Radikalität und Respektlosigkeit (von Massen) vor der Staatsmacht auseinandersetzen muss, die sie weder kennt, noch in Situationen mit Deutschen und anderen Volksgruppen in der Häufigkeit und Intensität vorfindet.

      Die Polizei ist machtlos gegenüber einem Mob der aus 50% gewaltbereiten Muslimen besteht und ist froh, wenn sich diese Demos einigermaßen glimpflich abspielen. Einschreiten wird man nur wenn es zu körperlichen Angriffen oder Sachbeschädigung kommt. Gegendemonstranten gibt es auch nicht. Das heißt wiederrum dass sich die Demoteilnehmer fast alles erlauben dürfen.

      Wir haben es in diesem Land heutzutage mit kriminellen Gangs und Banden zu tun, die häufig aus dem islamischen Kulturkreis kommen, wo sich die Polizei einfach nicht traut etwas zu tun, weil das Gefährdungspotential für die Polizei zu hoch ist.

  16. antisemitische Parole, Video 2 schreibt:

    Zu ‚Dort durften Teile der Polizei folgende Worte vernehmen: “Hamas, Hamas, Juden ins Gas!”
    In einen Film auf YouTube ist dieser Moment festgehalten. Ab Minute 4:50 geht es los:‘: hier ist diese antisemitische Parole zwei Mal von Einzelpersonen zu hören. Die Ankündigung im Text erweckt den Eindruck diese Aussage sei in der Demonstration in Gelsenkirchen Konsens gewesen. Bitte um klare Ausdrucksweisen bei solch einem sensiblen Thema! Vielen Dank.

    • Kanalratte schreibt:

      Das ist richtig. Diese reißerische Darstellung hier ist zu kritisieren.

      Heißt aber nicht dass sich die Menschen dort auf Demos mit solchen Rufen zurückhalten.
      Sie halten sich lediglich mit Rufen in deutscher Sprache zurück.

      Es gibt aber auch Videos aus Deutschland wo eine Masse: „Jude, Jude, feiges Schwein“ skandiert. Natürlich vollkommen ungestraft. Auf Anfrage verlinke ich das gerne.

      PS: Jedenfalls könnten Neonazis nie im Leben so weit gehen. Wenn sie solche Sprüche bringen würden, wären sofort 30 Polizisten auf dem Weg um das Mikro auszuschalten und die Täter Dingfest zu machen.

      Kleinste Ausrutscher führen regemäßig zu Mikro- und Demoverboten bei Neonazis.

      Gab es jemals ein Demoverbot bei Muslimen???

  17. Kanalratte schreibt:

    Und wenn ich der Einzige in Deutschland wäre, der nicht Pakt mit dem Islam und „Palästina“ macht, dann wäre es für mich immernoch selbstverständlich weiterhin meine Meinung zu sagen.

    Meine Meinung die ich natürlich als einzelner Mensch ausübe (diese Meinung ist unpopulär, insofern selten) hat diesen Blog gefunden.

    Ich habe mich mit den Nazis und ihren Verbrechen befasst, mit Sekten wie dem People’s Temple und natürlich mit der Ideologie Islam.
    Ich könnte mir selbst niemals verzeihen für Menschenfeinde, wie es jene Gruppen sind, Partei zu ergreifen, genauso wie ich mir Rassismus und das Moralapostel-Spielen nicht verzeihen könnte.

    Manche Menschen werden sich angegriffen fühlen wenn ich und andere über Moslems schreiben, aber wenn sie mal genauer hinschauen, dann werden sie festellen, dass sich meine Beiträge keinesfalls gegen den Menschen ansich richten, sondern nur gegen die Ideologie, der er anhängt.
    Deswegen lehne ich PI ab, weil PI mittlerweile zum größten Teil von Fremdenhass bestimmt ist, auch wenn die Seite noch als reine Überschrift-Infoquelle für die ein oder andere Meldung taugt,
    die sonst keiner zu berichten vermag.

    Dass ich nicht fehlerlos bin ist klar. Möchte ich auch nicht sein.

    Ich schreibe diesen Beitrag hauptsächlich nicht für mich, sondern für den Leser. Es geht ja hier gerade auch um den Austausch zwischen den Einzelmeinungen hier Gestrandeter und natürlich auch um das Lernen voneinander.

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  20. toni schreibt:

    Ihr deutschen. Dicke euch doch selbst ihr feigen schwanzlutscher. Wartet wartet bis die Araber eure Innenstädte in die Luft jagen. Ich werde nicht weinen sondern nur Zufall klatschen!!!

    • mike hammer schreibt:

      @ toni
      deutsche sind keine juden du depp,
      ärgerst du sie gibts schlimme folgen.

      schau doch was sie in den 40ern
      ohne grund getrieben haben, einfach so.
      gib ihnen doch bitte einen grund, einen echten grund und nicht mal archeologen werden etwas arabisches finden. spinnst du volldepp,
      es hat die ganze welt gebraucht sie zu
      beruhigen, mit 50.000.000 toten,
      was glaubst du was sie mit deinen
      ziegendieben anstellen,
      die ohne hose, putzlappen auf dem kopf tragenden…..

      • mike hammer schreibt:

        DEUTSCHLAND ist WELTMEISTER
        GRRRRaaaaaaaaaaatuliere!

        • Aristobulus schreibt:

          Weltmeister im mit Gewalt auf Flachbildschirme starren und da ca. 20 Leute einen Ball fiktiv treten zu sehen, und Weltmeister im Grölen ohnehin, und ferner Weltmeister darin, hinter ihren Rücken auf den Straßen Andere real antreten und zutreten zu lassen.

          • Jan schreibt:

            Das sind 2 Paar Schuhe. Nicht ärgern 🙂 Der Ball war echt, und das Spiel spannend. Und Deinen Kommentar zu der ekligen Game-Over-Tussi fand ich auch Weltklasse!
            Gute Nacht, lieber Aristobulus 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Danke Jan. – Ähm, alsooo fiktiv in dem Sinne: Dass es eine Aufführung, ein Blallspiel ist und im Fernsehen stattfindet und keinerlei reale Wirkung auf irgendwas in irgend einem einzelnen Leben hat, dass aber zig Millionen die Aufführung für ihren realen Alltag nein Sondersonntag halten.

            Überhaupt Fiktionen, die Welt steckt ja randvoll damit – nein, eben nicht die Welt, bloß die Köpfe. Die meisten Fiktionen richten keinen Schaden an. Nur derzeit grad die GraSSsche, dass Israel irgendwas gefährde, und die Walsersche, dass man die Juden schlachten müsse, um sich gegen deren Keule zu wehren.
            Oder so…

      • Kanalratte schreibt:

        Ich würde ganz Arabien 30 Tage bis zur Niederlage geben, wenn Deutschland ab heute 5 Jahre Zeit zum Rüsten hätte. Mit Verbündeten nimmt der Westen die gesamte islamische Welt innerhalb von 30 Tagen ein.

        Man darf das nicht mit Guerillakampf verwechseln, wo sich der Gegner versteckt und du kein Land nur für dich einnehmen willst. Insofern sind Argumente wie Vietnam oder Irak haltlos.

        • Aristobulus schreibt:

          Rein industriebezogen könnte das durchaus sein, Kanalratte.
          Nur würden die Leut‘ das nicht wollen oder machen, nicht einmal denken würden sie’s. Verteidigung ist doch böse und rechts.

          • mike hammer schreibt:

            deswegen sage ich doch, gib den deutschen einen grund.
            ich schätze 3 monate
            „propaganda“, garniert mit köpfungsvideos
            und berichten vom
            pussyjihad könnte
            heute schon reichen.
            setzt man die barbarischen massenmorde an christen in nahost dazu wird der wille
            da sein.
            als ziemlicher strategie fan der
            ein halbes leben auf alle möglichen konfliktfeldern zubrachte, kann ich sagen das die „arabische welt“
            eine militärische
            auseinandersetzung
            mit der wermacht von 1914 binnen
            weniger monate verlieren würde.

            man braucht einen grund.

            gib den leuten einen grund und der islam ist in 3 monaten geschichte, was nicht konvertiert hundefutter!

          • caruso schreibt:

            Und wieder einmal hast Du recht, lieber Ari. Den Deutschen sind wichtig: Ruhe, Konsens (unter allen Umständen), Auto (womöglich größer/teurer als des Nachbars), Garten, Katze (fallweise Hund und/oder Kanarienvogel), Gemütlichkeit (was s i e darunter verstehen), Gesundheit usw. Aber für irgendetwas kämpfen, sich verteidigen – horribile dictu – mit Waffen… nein, das ist das Böseste, was man sich vorstellen kann.
            Bin neugierig, was sie tun werden, sollte es einmal notwendig sein. Einen solchen Fall möchte ich nicht erleben, meine Enttäuschung wäre noch viel größer als sie sowieso schon ist.
            Ich weiß, das ist ein nicht einmal wenig verzerrtes Bild. Nicht schön von mir. Aber das, was daran wahr ist, nervt mich sehr.
            lg und gute Nacht
            caruso

          • Aristobulus schreibt:

            … Konsens, ganz genau, Caruso. Konsens ist DAS Wunsch- und Gemütlichkeitsding, das die Deutschen seit dem Kaiserreich umtreibt. Es hat noch nie zu etwas Gutem geführt – vielleicht mit einer einzigen Ausnahme, der Akzeptanz der verordneten Demokratie nach dem zweiten Weltkrieg.
            Die Österreicher sind ebenso gestimmt, nicht?, die hatten sogar ganz offen die sog. Sozialpartnerschaft, bei der über Jahrzehnte immer die Gleichen regierten, Wahlen hin oder her.

            – Habe den Eindruck, dass es Dir gutgeht. Saj gesunt!

    • Mr. Römpöm schreibt:

      „Ihr deutschen. Dicke euch doch selbst ihr feigen schwanzlutscher. Wartet wartet bis die Araber eure Innenstädte in die Luft jagen. Ich werde nicht weinen sondern nur Zufall klatschen!!!“

      *pssssssht*
      Der versucht nur, den neuen Mossad-Code zu knacken, schnell antworten:

      „Siebzehn! Knapp-Kamel. Wurstsemmel der Denkunruhe viertel Stadtbahn. Krümel dankenswerterweise Pfefferkuchen. Braten Mostfaß sechseinfünftel Zibeben seiner Nudelsuppe, vergoldete Stäbchen klettern bunt. China sonst Rabenkrähe findet Gurken unterm Flußlauf ohne Teppich. Basaltschiefer!!!“

      *beep,beep*

      • Aristobulus schreibt:

        Unbedingt, lieber Römpöm 😀

        – Und einer, der Zufall statt Beifall schreibt, kann beides nicht von Abfall unterscheiden.

        • Mr. Römpöm schreibt:

          🙂 War das jetzt ein Vorfall, oder doch ein ein Anfall oder hatte der gar einen Unfall?

          Aporpos Abfall:
          „Israel zerstört Hamas-Raketenbasis in Gaza, die mal eine durch deutsche Entwicklungshilfe finanzierte Mülldeponie war“

          Häh? WAS? Irrenhaus Deluxe? *luft schnapp*
          http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/nahost-isreael-luftwaffe-hamas-bombardierung-deponie

          • Aristobulus schreibt:

            G’föllt mir. Da hatten die Israelis den Einfall, einen Ausfall und die deutschgebaute Müllraketenbasis zum Downfall zu machen.

          • aurorula a. schreibt:

            Ähnlichkeiten mit Kölner Lokalitäten sind weder zufällig noch absichtlich, sondern unvermeidlich. Bis auf die Bombardierung, natürlich.

          • Aristobulus schreibt:

            Jaha, wenn da womöglich das schöne teure Pflaster der so glattpolierten Domplatte einen Aschenfleck bekäme, wie sähe denn das aus.

          • aurorula a. schreibt:

            Wie in Pompeiji.
            … also Touristenaktraktion in spe?
            (irgendwie müßte halt vermieden werden, daß Halter Wermann oder Kraus Flanke – ich kann die beiden nicht auseinanderhalten – im Krater der von der vorher sorgsam evakuierten Domplatte gesprengten Hasspisspappwand eine Nachfolgeinstallation aufbauen, sonst wars das mit der touristischen Qualität)

          • Aristobulus schreibt:

            … oder alles unangespitzt in den Boden der Domplatte stampfen, unterschiedslos Mann, Maus und Papp‘. Sodass dermaleinst ein paar Geologen da stehenbleiben und feststellen, siehe da, paar Fossilien von Füßköpflern aus dem unteren Hadaikum, was haben die da rumgediwert?

    • Kanalratte schreibt:

      Das halte ich doch für sehr sehr unrealistisch.
      Mit Verlaub, die Araber haben außer Öl, ihrem Dauerbestseller Koran und Bombengürtel rein gar nichts zu bieten. Ganz Dubai ist von Westlern geplant und von asiatischen Arbeitern aufgebaut.

      Jedes aufstrebende Wirtschaftunternehmen würde erkennen dass 20 Millionen europäische Köpfe mehr Grips und mehr Leistung haben als 1,6 Milliarden Muslime.

      Der Islam garantiert die dauerhafte Dummheit und Rückständigkeit der Araber und Muslime und diese garantiert, dass jeder europäische 20 Millionen Einwohner Staat ernsthaft gegen ganz Arabien bestehen kann.

      • Aristobulus schreibt:

        … hatte erst Dauerberserker Koran gelesen, und beim zweitenmal stand da Dauerbeseitiger Koran. Tja, ’s stimmt immer, wie herum die Neuronen die Buchstaben nu auch drehen oder wenden… und der dauerbestsellt sich. Wer hatte den damals bestellt, und wer hat den Text da drin eigentlich so dauersupersauschlecht schreiben lassen?

    • Dante schreibt:

      Mir ist nicht ganz klar: Parodieren Sie hier einen des Deutschen ziemlich ohnmächtigen Araber, der den deutschen „Schwanzlutschern“ im Namen seiner Volksgemeinschaft droht, oder einen des Deutschen ebenso ohnmächtigen Israeli, der den Deutschen klar machen will, dass die deutschen ‚Antisemiten‘ die falschen ‚Semiten‘ hassen (nämlich die Juden) bzw. sich zu Freunden auserkoren haben (die Araber)?

  21. mike hammer schreibt:

    haute nacht schossen
    grad raketen auf TELAVIV zu, gaza ist nicht in sichtweite
    von tel-aviv es liegen aschkelon, aschdod, rischon le zion, bath yam und jafo dazwischen.
    die bewoner von HEBRON, jubelten auf ihren dächern in der erwartung die zerstörung
    von tel aviv zu SEHEN.

    die menschen hier, ausserhalb israels, können sich nicht im geringsten vorstellen
    wie klein und zerbrechlich israel ist und das kleine teilen sie mit den israelischen arabern
    und sollen das herz ihres landes, in dem HEBRON, israels alte hauptstadt liegt
    an einen 23. araberstaat abtreten, weil pestilinenser
    einen staat brauchen.

    die entteuschung bei den sekularen islamisten war wohl groß, TA steht und die
    raketen wurden abgewehrt.

    • Aristobulus schreibt:

      Ist man eigentlich Rassist oder bloß vernünftig, wenn man diese brüllenden, schweißstinkenden, sich selbst daueraufhetzenden Dauerhasser so widerlich wie Schweinescheiße findet?

      • caruso schreibt:

        Vernünftig. Denn wer soll schon eine solche Bande „appetitlich“ finden? Keiner der Verstand hat.
        lg und gute Nacht
        caruso

      • Frase0815 schreibt:

        Sind das nicht Synonyme? Zumindest bei diesem Thema.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Ari: nö, ist man nicht, bist du nicht. Würden diese dunklen Lichtgestalten der Menschheit gewinnen, ginge es dir genauso an den Kragen, wie den allermeisten hier, mir ebenso. Und da wird MAN ja wohl noch mal ein wütend-zärtliches „FUCK YOU, Herr Prophet Alu-Hut Akhbar!“ schreien dürfen. May the greasy pork dinner be upon him!

        • Aristobulus schreibt:

          Yep. 👿

          (Pardon für den Schmeili, aber er passt grad zum Thema. Ein grunzendes rosa Säugetier mit Kopfwindel & Vollbart und grünem Buch in der Klaue find ich grad nicht)

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ari: kannst’n ja nicht finden. Hat sich aus Wut in die Lüfte gesprenget. (wenigstens darin blieb jeniger sich troy)

      • Kanalratte schreibt:

        Das ist vollkommen normal menschenfeindliche Sektenanhänger zu hassen.
        Oder diskutiert ihr mit Zeugen Jehovas vor der Haustür?^^

        • Aristobulus schreibt:

          Jedenfalls nicht, wenn die einen vergasen wollen.

        • Mr. Römpöm schreibt:

          Ah was… Heugen Jezovas haßt man doch nicht… denen verhilft man freundlich zu VIEL MEHR WISSEN. Klingeln die mal an der Tür, ruft man freudig heraus:
          „Ah… SIE sind es… der Herr schickt mich zu Ihnen… ich habe das echte Buch. Könnse koofen. Na wie wär’s?“

      • Nazienkel schreibt:

        Wohl jeder Rassist würde seine Denke als vernünftig bezeichnen.

        Ob Rassismus aber die richtige Bezichnung wäre? Hamed Abdel-Samad würde das wohl als Antimuslimismus bezeichnen, habe ich vor ein paar Tagen gelernt…

        • Aristobulus schreibt:

          Der Enkel nu wieder mit Rassist. Er wird so lange über Rassisten schreien, bis man im anderen, aber leider realen Universum mal wieder die Juden fertiggemacht hat. Dann wird er sich die Augen reiben und feststellen, dass er’s nicht versteht, denn da war doch ganz woanders der Rassismus, und der sei so schlimm.

          • Nazienkel schreibt:

            Nun können Sie sich schon gar nicht mehr an Ihre seltsame Frage erinnern, ob Sie nun ein Rassist seien, was? Liegt es an der Wut, ist es der Eifer?
            Oder führen Sie hier ein erweitertes Selbstgespräch?

            Und natürlich schreie ich solange, bis jemand „die Juden fertigmacht“. Das ist doch normal und genealogisch so vorgesehen. Daher natürlich auch keine Verwunderung, ist es doch tiefste Absicht. Natürlich. ‚Beutelinke‘ brauchen doch auch Opfer.

            Alles eine Frage der Selbstdefinition, oder?

            Was beschweren Sie sich?

          • Aristobulus schreibt:

            Der Idiotenenkel weiß nichtmal, dass am Sonntag in Paris ein Judenpogrom stattfand, und dass in Antwerpen, Los Angeles, Bremen usw. usf. Tausende Mohammedaner nach mehr davon gieren. Das geht ihm am Gesäß vorbei, denn er weiß ja, dass es Rassismus ist, was dagegen zu haben.

            Enkel sein essen Seele auf.

        • Dante schreibt:

          Natürlich bezeichnet ein Rassist seine Denke als vernünftig – aber nicht jeder, der sein Denken als vernünftig bezeichnet, ist Rassist. Rassist ist jemand, der entweder ein gefestigtes rassistisches Weltbild hat oder Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft oder Hautfarbe („Rasse“) hasst oder zumindest nicht für voll nimmt.
          Wenn jemand, der nicht „weiß“ ist, Hassparolen gegen Juden oder andere Gruppen skandiert, hasst und man ihn widerwärtig findet, würde ein Rassist ihn aus dem ersten und ein freundlicher Mensch aus dem letzteren Grund verabscheuen.
          Übrigens wären diese Leute auch dann widerwärtig, wenn sie nach Rosen duften würden…

  22. shwart schreibt:

    Germany 1938… Oh sorry, 2014.

  23. Claude52 schreibt:

    Angesichts der grassierenden Umkehrung aller Werte ist eine Neuauflage der Reichskristallnacht in Deutschland demnächst vermutlich wieder salonfähig. Über 60 Jahre Geschichte für die Katz?

    • schum74 schreibt:

      Wieso über 60 Jahre Geschichte für die Katz? 60 Jahre Vorbereitung auf die nächste Ausrottungsrunde nach der zerschmetternden Niederlage von 1945 ist keine zu lange Zeit. Umso mehr als es diesmal darum ging, die sog. Weltgemeinschaft für dieses Ziel einzuspannen.

      So wurde schon am 8. Dezember 1949 die UNRWA einzig für die Palästinaflüchtlinge gegründet. Was war das anders als eine Spätzünder-Bombe gegen den neuen Staat Israel? Man kann einwenden, dass die barmherzige UNO sich dazu entschlossen habe, weil die arabischen Staaten sich geweigert hatten, die Palästinenser aufzunehmen.
      Schon. Aber warum hat man dann die UNRWA nicht dem allgemeinen Flüchtlingswerk UNHCR angegliedert, das ein Jahr später, am 14. Dezember 1950, gegründet worden ist?

      Man beachte die Reihenfolge der guten Taten: zuerst die arabischen Flüchtlinge aus Israels Gebiet, dann der Rest der Welt.
      Und gab es 1949 weltweit keine anderen Flüchtlinge, die es zu versorgen galt?

      Herbst 1973 (Jom-Kipur-Krieg und Öl-Schock): offizieller Auftakt der europäisch-arabischen Kooperation auf Initiative von Jacques Chirac und Willi Brandt.
      40 Jahre danach: keine schlechte Bilanz.

    • Kanalratte schreibt:

      Die Frage nach dem „dass“ ist nach aktuellem Stand längst geklärt, die Frage „wann?“ kann keiner Beantworten. Vielleicht morgen, vielleicht geht es aber erst in 10 Jahren los.

      Dass Juden in Deutschland überfallen oder getötet werden und Synagogen angezündet werden ist eine Frage der Zeit. Dazu lohnt es sich immer den Blick nach Frankreich und England zu richten.

      Diese bittere Erkenntnis kommt wohlgemerkt nicht von irgendjemand, sonder von mir, der sich mit dem Thema Holocaust und Judenverfolgung schon ein wenig auseinandergesetzt hat und dicke Schmöcker darüber liest, ohne jetzt zu behaupten ein Experte auf dem Gebiet zu sein.

  24. Frase0815 schreibt:

    Da wächst weiter zusammen, was zusamnem gehört:
    Dortmund: Neonazis und Islamisten gemeinsam gegen Israel
    http://www.ruhrbarone.de/dortmund-neonazis-und-islamisten-gemeinsam-gegen/83406

    Im Video vom 12.07.2014 aus Gelsenkirchen ab Min. 4:56 “Hamas – Juden ins Gas!”

    Und selbstverständlich darf sich der Jugendverband der Linken auch nicht lumpen lassen, geplante Demonstration am 18. Juli in Essen
    http://www.ruhrbarone.de/linkspartei-jugendverband-solid-mit-hitler-gegen-israel/83201

    Da tauchen dann in den Facebook-Kommentaren die passenden Bilder auf

    Wie dämlich sind diese Leute, dass sie noch nicht einmal merken, dass sie sich zum nützlichen Dhimmioten machen? Oder schlimmer: Sie merken und wissen es…

  25. aurorula a. schreibt:

    Gerstern Abend war ich wieder im Gasteig, eingeladen von http://www.dig-muenchen.de waren noch Israeltage. Es gab wieder mehrere sehr gute Vorträge.

    Zuerst einen des Nahost-Korrespondenten Ulrich Sahm, mit Bildern, Zahlen, Daten, Fakten über die Situation der Christen im Nahen Osten. (sehenswert!)

    Dann einen sehr guten hier zum Thema passenden Vortrag:

    Das war der Vortrag: „Israel – Störenfried im Nahen Osten?“

    Das war der Referent: Buchautor Tilman Tarach (T.T.s Buch zum Thema: Der Ewige Sündenbock)

    Das sagt der Referent so, wörtlich (oder so ungefähr):
    „Antizionismus ist das Gerücht über Israel, so wie Antisemitismus das Gerücht über die Juden ist.“
    „Antisemitismus ist eine Realitätsstörung in der Wahrnehmung.“
    „Hamas gewinnt Popularität nicht durch das Versprechen eines besseren Lebens für alle Palästinenser, sondern durch ihr Ziel eines judenfreien Israels.“

    Meine Notizen aus dem Vortrag (wieder völlig subjektiv, inoffiziell, u.U. unvollständig und/oder inkorrekt wiedergegeben … das übliche. Diesmal wenigstens nicht dazu noch übersetzt – dafür spricht Tilman Tarach sehr schnell und ich kann kein Steno):

    – Exkurs: eine Israel-Solidaritätsdemo (vor-)gestern in Berlin hat eine Gegendemo angezogen, die in typischer Täter-Opfer-Umkehr „Tod dem Kindermörder Israel“ geschrien haben
    – Beispiele für Flyer der Hamas (ruft Zivilisten auf als menschliche Schutzschilde zu fungieren) und Israels (warnt Zivilisten in Gaza vor Luftangriffen vor)
    – Dekonstruktion des „beide Seiten“-Mythos anhand des jeweiligen Umgangs mit den Mördern Eyals, Gilads und Naftalis einerseits und Mohammeds andererseits in den letzten Wochen; Rahel Frenkels Kondolenzbotschaft an Mohammeds Familie; Mohammeds Mörder als Einzeltäter gegenüber breiter Unterstützung für die Ermordung Gilads, Eyals und Naftalis
    – Dämonisierende Ansichten in Deutschland, international, der UNO, …
    – Hintergründe für die Entführung (und den Mord): Bilaterales Abkommen zwischen der Hamas und Israel; „Hamas gewinnt Popularität nicht durch das Versprechen eines besseren Lebens für alle Palästinenser, sondern durch ihr Ziel eines judenfreien Israels.“ => Entführung und Mord mit breiter Unterstützung der Zivilbevölkerung in Gaza und den PA-Gebieten
    – Humanitäre Subventionen der PA von westlichen Regierungen und was sie damit macht: 6% des PA-Haushalts sind offiziell (nach Umbenennung des zuständigen Ministeriums nicht mehr ganz so offiziell) Renten an die Mörder von Israelis (von 300 bis 3400 Euro im Monat), oder von denen benannte Personen oder Organisationen (ja, auch Terrororganisationen)
    Folge: Erziehung zum Terror, wenig Bereitschaft „nicht an der Stelle von Israel, sondern an der Seite von Israel zu leben.“
    – 2 Szenarien: 1. Araber legen die Waffen nieder: der Lebensstandard in Gaza ist jetzt schon höher als in anderen arabischen Staaten (Beispiele), es liegt günstig am Mittelmeer – gibt es dann ein Urlaubsparadies Stadtstaat Gaza? Einen Zollfreihafen und Handelsumschlagplatz? 2. Israel zieht sich einseitig aus den umstrittenen Gebieten zurück: Vergleich mit der Situation in Gaza 2005 (Erläuterungen was da passiert ist), ein weiterer Raketenabschussplatz entstünde
    – Zitat aus der Charta der Hamas, islamische Definition von „besetzten Gebieten“ (=die bloße Existenz Israels und überhaupt eines Staates mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit, egal wo)
    – was die UNRWA ist und was sie tut; erblicher Flüchtlingsstatus, Heimatvertriebenenkult, Geschichtsrelativismus (siehe z.B. Nakhba-Ausstellung), einseitige Flüchtlings-PR
    – heutige Situation der Flüchtlinge (arabischer und jüdischer) in arabischen Staaten; Pogrome bei der Staatsgründung Israels (und zusätzlich Enteignung der 4-fachen Fläche Israels bei der Vertreibung jüdischer Einwohner arabischer Staaten unter dem Vorwand der „Propagierung des Kommunismusses und des Zionismusses“)
    – Historischer Bogenschlag vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa zu den Einstellungen der arabischen Welt heute: Vorstellung des Amin al Husseini (als Vorsitzender der arabischen Division der SS); Verbindungen zu europäischen Nazigrößen beleuchtet; bekam von den Nazis 1938 den stärksten Sender der Welt zur Verfügung gestellt, um von Berlin aus Nazi-Propaganda in arabischer Sprache zu verbreiten (was er auch ausgiebig tat); nach dem Ende des 2. Weltkriegs als Kriegsverbrecher verhaftet – aber freigelassen und sich in Ägypten der Muslimbrüderschaft angeschlossen; heutiger (enormer) Einfluss auf den arabischen Standpunkt (auch durch schlichten Mord an andersdenkenden Arabern, unter ihnen Mitglieder seiner eigenen Familie)
    – Kontrast zwischen der Genfer Konvention in der Behandlung von Flüchtlingen (nach 10 Jahren endet der Flüchtlingsstatus; in den Statuten steht die Suche nach dauerhaften Lösungen wie z.B. Einbürgerung am Zufluchtsort) und der UNRWA-Behandlung ‚palästinensischer‘ Flüchtlinge (Flüchtlingsstatus ist erblich und bleibt z.B. auch trotz neuer Staatsbürgerschaft)
    – Kontrast zwischen der Behandlung ‚palästinensischer‘ Flüchtlinge in arabischen Nachbarstaaten (Bürgerrechte werden verwehrt, mit Beispielen wie Berufsverboten, Einschränkung der Niederlassungsfreiheit und der Bildungsmöglichkeiten; humanitäre Katastrophen zu denen „Palästina-Komitees“ „ohrenbetäubend schweigen“) und der Behandlung arabischer Israelis (volle Bürgerrechte als gleichwertige Staatsbürger; Beispiele prominenter israelischer Araber)
    – Europäische Vertreter stellen keine Forderungen an arabische Staaten
    „gleichsam etwas wie Artenschutz für Palästinenser“, in der öffentlchen Wahrnehmung: Status des ewigen Opfers, Entmündigung, Infantilisierung (im Kern rassistische Ansichten), Kulturrelativismus; kein Einsatz für ein besseres Leben für alle Palästinenser, sondern für das Ende Israels
    – Zionismus ist die Schaffung eines Schutzraums vor drohendem Antisemitismus (=der Staat Israel)
    – Kontrast zwischen offiziellen Statements auf arabisch (zitat von vor ein paar Tagen aus der arabischen Liga) und dem was auf englisch in europäische Mikrofone gesagt wird
    – „Rückkehrrechts“-Problematik: ‚Rückkehr‘ heißt nach Israel, nicht in einen möglichen PA-Staat (‚palästinensische‘ Flüchtlinge dürfen keine Bürger der PA werden!) „demographische Vernichtung“ (entsprechendes Zitat von M. Abbas) – war der Grund für das Scheitern der jüngsten Verhandlungsrunde; siehe auch ägyptischen und syrischen Umgang mit dieser Frage, Statements von Noam Chomski (dem „Hohepriester der Israelkritiker“); Offizielle Begründung (der arabischen Staaten) ist der ‚Identitätsmythos‘ um die Zugehörigkeit zum palästinensischen Volk
    – Definition einer „Blut-und-Boden-Linken“ als Gegensatz zum Liberalismus: wer nach Glück und liberalen Werten strebt, nicht nach dem von diesen linken überhöhten Kollektiv (welcher Art auch immer) ist ein Spion, Kollaborateur, Agent (Beispiele, Vergleich mit Stalin und der französischen Revolution). Eigenes, individuelles wird fremd, Fremdes wird eigen.
    – Antisemitismus entsteht aus einer Unterwerfungshaltung gegenüber einem Kollektiv (Religion, Staat, Ideologie,…), baut ‚die Juden‘ als Gegenkollektiv auf
    – „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod“: Hass auf Individualismus und die schönen Dinge des Lebens, Phantasie, Kunst, Kultur, Wissenschaft und das Streben nach Glück
    – Rekurs auf die gleichberechtigte Situation der arabischen Israelis (20% der Bürger) in Wort (Zitat aus der israelischen Unabhängigkeitserklärung) und Tat (volle Bürgerrechte, Beispiele für prominente arabische Israelis, u.a. dem Richter am obersten Gericht, der einen ehemaligen Staatspräsidenten verurteilt hat)
    – Kontrast zum Umgang der arabischen Staaten mit jüdischen Einwohnern: al Husseinis „keine Spur mehr von den Juden“ wird umgesetzt
    – einige Zitate offizieller arabischer Sender (vergl. Memri-TV, Palestinian Media Watch, …)

    Frage zur aktuellen politischen Situation:
    – Situation in Siderot, Ashkelon, Haifa; Morddrohung der Hamas an die Stadt Beersheva vom 6.7.14 (und ähnliche Drohungen); Hamas-Raketen werden vom Iran zur Verfügung gestellt
    – Statistik abgefeuerter Raketen und angerichtete Schäden auf beiden Seiten; Grundaussage: Israel trifft vor allem militärische Ziele (Raketenabschussorte) statt Personen (100 Todesfälle auf 1000 Raketenangriffe) – die Hamas möchte es umgekehrt…
    – Hamas-Versuche den Reaktor in Dimona zu treffen (KKW)

    Während des Vortrags bekam U. Sahm via SMS die Meldung daß zwei Raketen aus Gaza in bewohntem Gebiet in Hebron und Bethlehem niedergegangen sind (beides im PA-Autonomiegebiet) => kommentiert von beiden Referenten, weitere Fragen zur aktuellen Situation und den Hintergründen
    – lt. Auskunft U.Sahm ist die Hamas so gut wie pleite weil Ägypten die Schmuggeltunnel (und mit ihnen die Schmiergeld-quellen) an der Grenze dichtgemacht hat; haben sich mit Ägypten und Syrien überworfen => Sympathiekampagne
    – T.Tarach ergänzt: „Hamas gewinnt Popularität nicht durch das Versprechen eines besseren Lebens für alle Palästinenser, sondern durch ihr Ziel eines judenfreien Israels.“

    (aus aktuellem Anlass, drei Leute knallen die üblichen „Einseitig, Propaganda, Rassisten allesamt“-Vorwürfe hin und verlassen vor der Antwort den Saal) Frage was Antizionismus/Antisemitismus sind:
    – Antisemitismus ist eine Realitätsstörung in der Wahrnehmung; Antizionismus ist quasi die salonfähige Version dessen (und arabischerseits auch teilweise ein Ausdruck von Neid auf einen funktionierenden Staat und ein überhöhtes Bild des Einflusses, Stichwort „Weltverschwörung“)
    „Antizionismus ist das Gerücht über Israel“

    Frage ob der Antizionismus von den Sowjets erfunden wurde (70er Jahre):
    – Nein, Ideologien werden nicht erfunden – es war schon etwas in den Köpfen der Sowjets, dem sie dann einen Namen gegeben haben

    Kommentar zur Wahrnehmung der aktuellen Situation in den Medien:
    – der grundsätzliche Blick ändert sich nicht so wirklich durch die aktuelle Situation (=Ausdrücke des Schocks über den Tod von Djihadisten sind allerorten zu finden)
    – Zirka alle zwei Jahre gibt es mit der Hamas ähnliche Konfliktsituationen, jetzt momentan bliden sich allerdings noch radikalere, noch gefährlichere Gruppen heraus (ISIS etc.)
    – Blindheit gegenüber der Situation der arabisch-palästinensichen Flüchtlinge in arabischen Staaten

    Ergänzung von U.Sahm zum letzten Punkt: die UNRWA spricht seit ihrer Gründung nie von „Palästinensern“ (Begriff in die Welt gesetzt 1974 von Arafat) sondern bis heute von „arab refugees from palestine“ – Begrifflichkeiten anders ausdrücken?
    – T. Tarach widerspricht: auch eine Schicksalsgemeinschaft ist (oder kann es sein) ein Volk; Diskussionen über Begrifflichkeiten helfen nicht beim Problem

    • aurorula a. schreibt:

      Was ich noch vergessen habe:
      Eines der Bilder von Ulrich Sahm war von einer kleinen Wohnung fast auf dem Dach der Grabeskirche in Jerusalem (vom Klofenster aus kann man auf das Kuppeldach rüberlangen). Das Foto war von der Bewohnerin dieser Wohnung auf ihrem Balkon mit der Kuppel im Hintergrund und einem Bild ihres Vaters im Arm. Auf besagtem Bild: Hadsch Amin al Husseini…

      make of that what you will.

      • schum74 schreibt:

        Phantastisch, liebe Aurorula! Hab Dank für Deine Mühe.
        Habe mir den ganzen Text kopiert und werde die Eingangszitate mit der Einschränkung „sinngemäß“ bei Bedarf wiedergeben.

        Antisemitismus entsteht aus einer Unterwerfungshaltung gegenüber einem Kollektiv (Religion, Staat, Ideologie,…), baut ‚die Juden‘ als Gegenkollektiv auf.

        Einleuchtend. Aber warum die Juden? Warum nicht die Pygmäen? (Nichts gegen Pygmäen!).

        • aurorula a. schreibt:

          So wie ich den Referenten verstanden habe, wegen des heimlichen Neids auf das Bild der Juden, daß sich Antisemiten machen (Weltverschwörung, kontrollieren die Wirtschaft, die Medien, die Banken, die Regierungen, … eben alles was Antisemiten auch gern kontrollieren würden).

          • schum74 schreibt:

            …wobei solcher Neid auf das Bild der Juden kein Grund für Antisemitismus ist, sondern Ausdruck des Antisemitismus. Das Bild angeblich erfolgreicher Ärzte, die Alle, sagen wir, aus Bayern stammten, würde sicher auch Neid hervorrufen, aber nicht den Wunsch, sie allesamt zu ermorden.
            Aber was löchere ich Dich mit der zweitblödesten Frage nach: Warum sind die Bananen krumm?: Warum gibt es Judenhass?

          • caruso schreibt:

            Vielen Dank für Deine Mühe, liebe Aurorula! Prima, wie Du das gemacht hast.
            lg
            caruso

        • aurorula a. schreibt:

          P.S: nicht nur der Vortrag war wirklich richtig gut, das Buch dazu ist auch gut; habe es vor einiger Zeit quergelesen.

          • Aristobulus schreibt:

            Großen Dank für Deine reichhaltigen Notizen, liebe Aurorula.

            Und na klar haben wieder die drei üblichen Verdächtigen „Rassismus!“ gerufen und den Saal verlassen.
            Hatt’st Du das erwartet? 😉

      • Mr. Römpöm schreibt:

        aurorula a.: Wow! Vielen Dank! Sehr leserlich alles…

  26. kosmopol schreibt:

    Das schlimme ist, das alles trifft auf den fruchtbaren Boden im Westen. Denn der Antisemitismus ist, wenn auch versteckt und verschleiert, sehr präsent, gar nicht weg…

  27. Hans Kramer schreibt:

    Und wir werden auch Strafanzeigen gegen die betreffenden Polizisten und den/die Einsatzleiter stellen. (Danke für den Tpp, Kavenzmann)

  28. Martin Schott schreibt:

    „Mit den Muslimen geht Gott nach Europa zurück“, soll der französische Kardinal Tauran erfreut ausgesprochen haben. Was sonst noch nach Europa zurückkehrt, geflissentlich unter den Teppich gekehrt. Siehe das dröhnende Schweigen der Medien über diese antisemitische Kundgebung.

    • aurorula a. schreibt:

      Die Frage ist, welcher…

      • Aristobulus schreibt:

        Der Herr Kardinal unterwirft sich schon mal. Er fällt damit von seiner Religion ab, denn Allah ist alles andere als der Gott, an den er zu glauben vorgibt.
        Widerlich, ce mot de curé (Gesäusel eines teigigen Kirchenfürsten)

    • caruso schreibt:

      Wohl bekomm’s, Herr Kardinal! Meinerseits verzichte ich gerne sowohl auf den muslimischen als auf den christlichen Gott, vor allem aber auf ihre Vertreter. Mit all diesen haben meine Vorfahren, ihre Verwandten und Freunde keine guten Erfahrungen gemacht.
      Im ungarischen Parlament sagte der Chef der kath. Christen 1944, als man ihn aufforderte
      gegen den letzten Judengesetz zu stimmen, aufgrund von „Liebe deinen Nächsten…“,
      „ja, richtig, nur, ich entscheide, wer mein Nächster ist“. Und stimmte dafür. Ganz Budapest war damals voll mit dieser Geschichte. Ja, die ganze Amtskirche tat nichts, „nur“ einzelne Personen, Laien wie Geistliche. Auch uns – meiner Familie und mir – haben Christen geholfen. Diesen hilfsbereiten Menschen gebührt jede Anerkennung, Ehrung und Dank.
      lg
      caruso

      • aurorula a. schreibt:

        “ja, richtig, nur, ich entscheide, wer mein Nächster ist”. Und stimmte dafür.

        Darauf kann eigentlich nur eins:
        Wenn Ostern nicht gewesen wäre tat sich da selbst Christus im Grabe umdrehen!

        (ein ähnlicher Spruch ist einem Relilehrer von mir zu meinen Schulzeiten mal rausgerutscht, ich weiß nicht mehr zu welchem Anlass, aber zu dem oben passt er wie sonst nirgends)

      • Dante schreibt:

        Mit

        ich entscheide, wer mein Nächster ist

        hat der Mann das Gebot der Nächstenliebe komplett ausgehebelt. Wenn ich mir frei aussuchen kann, auf wen ich ein Gebot anwenden will, ist es kein Gebot.

  29. Hans Kramer schreibt:

    Den Polizisten einen Denkzettel verpassen, in dem man eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie einleitet. Wir (8 Leute) haben heute früh ein entsprechendes Schreiben (bzw. 8 Schreiben) an das Frankfurter Polizeipräsidium verschickt. Je mehr desto besser. Entsprchende Schreiben gingen auch an den Bürgermeister. Irgendwie muss man anfangen, sich zu wehren.

  30. Kanalratte schreibt:

    Ich kann mir das nicht mehr anschauen.

    Ich bin Mitte 20, aber mir wird es flau im Magen und mein Herz rast. Wenn man angesichts dessen was da passiert immer den Kopf schütteln müsste, würde man sich nach einiger Zeit entweder in eine psychatrische Klinik einliefern lassen müssen, oder sich das Genick oder Halswirbel brechen.
    Ich glaube es gibt Zeiten wo du als Mensch, deine eigenen Gefühle nicht mehr in Worten erklären kannst. Die Realität ist immernoch das Schlimmste auf diesem Planeten.

    Es ist soweit dass man sich als Deutscher, bei den Juden entschuldigt, was ich hiermit auch tun möchte. NEIN, nicht wegen der Vergangenheit über die längst Gras gewachsen ist, sondern über die Gegenwart in Deutschland.

    • Martin Schott schreibt:

      Man bekommt immerhin eine Vorstellung davon, was sich in den 30ern abgespielt haben muss. Man sieht den Antisemiten nicht an der Nasenspitze an, dass sie Antisemiten sind. Damals riefen ganz normale Leute „Juda verrecke“, heute rufen sie „Israel verrecke“.
      Der ganz normale Wahnsinn eben, der sich nicht in Worte fassen lässt.

    • Aristobulus schreibt:

      Kanalratte, aber bitte, Du musst Dich ganz sicher bei niemandem entschuldigen!, Du nicht.

      Und Kopf hoch, nicht schütteln, den, da wird’s einem nur blümerant. Die Zeiten sind ja schon blümerant und zum Schütteln genug.

      • caruso schreibt:

        Genau! Du, lieber Kanalratte bist sehr okay. Laß Dir das von einer Alten mit gewisser Lebenserfahrung sagen. Kopf hoch!!!
        lg
        caruso

          • caruso schreibt:

            Lieber Ari, ich würde Dir gerne auch ein lachendes Gesicht schicken, nur weiß ich nicht, wie man das macht. In Sachen Computer, Internet & Co. ein fast 100% Analfabet. Ich kann e-mailen, ein wenig, sehr wenig surfen, Sachen notieren, das ist alles.
            lg
            caruso

          • Aristobulus schreibt:

            Das Gesicht von Dir ist trotzdem angekommen, liebe Caruso 🙂

            (Es geht so: Doppelpunkt, Gedankenstrich, Klammer-zu, ohne Leerstellen. Dann weiß der kleine Zwerg des Blogs, was er hinkrakeln soll)

  31. Am Ende heißt es noch, die Polizei hätte verstanden „Halte durch, Israel!“… da konnten sie dann nicht anders, als das Megaphon zu übergeben.
    Krass, wie sich deutsche Polizisten von antisemitischem Pöbel erpressen lassen. Man kennt sie auch anders. Aber anscheinend nicht für Juden.

  32. anti3anti schreibt:

    Es ist doch eindeutig, auf welcher Seite die Frankfurter Polizei steht. Seit jeher dient Antisemitismus zur Deeskalation. Was soll daran neu sein?
    Andererseits bewundere ich die gewaltbereiten Muslime und Araber und deren antisemitischen deutschen Sympathisanten. Sie stellen eine Kundgebung auf die Beine, über die berichtet und diskutiert wird. Wie jämmerlich dagegen die pro-israelische Mahnwache in Aachen! Nicht einmal das lokale Käseblatt war anwesend. Auf einen Juden kam ein Polizist. Überall ertönte laut orientalische Musik, die die genehmigten Reden übertönten.

  33. Kanalratte schreibt:

    Ich bin kein Jude, aber ich spüre die Wut und die Verzweiflung angesichts solcher Bilder am eigenen Leib. Die Prophezeiungen die hier und woanders gemacht werden sind längst eingetreten und es geht weiter bergab in diesem Land.
    Heute kooperiert sogar die deutsche Polizei mit Islamisten und wenn du diese Bilder nicht schon öfter gesehen hättest, müsstest du verstört fragen, wo denn im islamischen Raum deutsche Geschäftsschilder zu sehen sind.

    Der Islam trägt seinen Hass und die daraufhin folgende Gewalt in alle Länder auf der Erde.

    Ich fasse es NICHT! Ich fasse es nicht wie naiv die Medien von einer 2-Staatenlösung und von Frieden faseln, wenn selbst in Deutschland Massen auflaufen die Fahnen von Terrororganisationen zeigen und Schals mit Landkarten auf denen Israel wegradiert ist. Davon sieht man selbstverständlich nichts.
    Die Ankündigungen der Pläne der Palästinenser bezüglich der Auslöschung Israels sind so offen zur Schau gestellt, wie gesagt auch auf Deutschlands Straßen und Medien, dass sie kaum von denkenden Menschen ignoriert werden können.

    Solche Bilder machen mich FASSUNGSLOS und es ist leider wieder bald an der Zeit, wo man in diesem Land aufhören muss zu schreiben und zu diskutieren, über etwas was sich längst angekündigt hat, und aktiv zur Tat und zum Widerstand schreiten muss.

    Mir tun Deutschlands Juden leid, mir tun die Israelis leid, mir tun die Juden auf der Welt leid.
    Ich weiß aber auch, dass die Anderen Nichtmuslime nicht vor dem Islam gefeit sind.

    ES REICHT!!!

    • Mr. Römpöm schreibt:

      Cool! Einer,der aufgewacht ist… und er hat Humor.
      Kommentator/in „Ana Houda“ hingegen ist voll der/die Checker/in… er manche Leute brauchen eben länger.

      Och nöööö… „Deutschland“ ist mal wieder „Weltmeister“. Da bin ich eigentlich grundsätzlich dagegen…

  34. kavenzmann schreibt:

    Hat dies auf kavenzmann rebloggt und kommentierte:
    Krank. Einfach nur krank. Dienstaufsichtsbeschwerde und Strafanzeige gegen den Einsatzleiter.

    „So sieht deutsche Deeskalation im Jahr 2014 aus. Thomas von der Osten-Sacken bringt es mit diesen Worten auf den Punkt: “Vom mutigen Einsatz der Frankfurter Polizei sollten sich Israel und andere eskalierende Kriegstreiber mal lernen, wie man, wenn es der Frieden verlangt, auch mit ganz unüblichen Mitteln, eine angespannte Lage beruhigt. Man stellt denen, die “Kindermörder Israel” rufen und das auch so auch meinen, einfach sein technisches Equipment zur Verfügung, statt notfalls gegen sie das Gewaltmonopol durchzusetzen.”(…)“

    Was für ein blöder Spinner.

    • ceterum censeo schreibt:

      Muß von der Osten-Sacken für Sie extra ein Grinsegesicht hinter seinen Artikel setzen, damit sie den Sarkasmus erkennen?

  35. Kanalratte schreibt:

    Die Grenze ist längst überschritten. Ich habe fertig mit Islam! Und die Juden in Deutschland sollten sich langsam überlegen ob sie in Deutschland noch Zukunft haben.

    Ich würde mir einen Protestzug aller jüdischen Gemeinden dagegen wünschen, ohne auf das Thema Israel einzugehen. Es gibt aber Dinge die endlich angesprochen werden müssen, nämlich der Judenhass durch Muslime und dass der größere und gefährlichere Feind für die Juden in Deutschland Muslime und nicht Rechtsradikale sind.

    • Jan schreibt:

      Sie müssen eine Zukunft haben. Es ist unsere Pflicht, dies zu sichern. Und auf Demos von Leuten, die das staatliche Gewaltmonopol nicht anerkennen, gehören keine Streifenwagen mit Lautsprecher, sondern mindestens Panzerwagen, Gummigeschosse und Wasserwerfer.

      • Kanalratte schreibt:

        Eine Pflicht der wir nicht nachkommen (können und wollen) und etwas was wir zukünftig, angesichts der Massen an Islamisten immer schwerer tun können.

        Ich möchte der Polizei nicht nur Symphatie für Islamisten, sondern auch Überforderung mit Situationen die sie sonst nur aus dem Fernsehen aus Krisengebieten kennt, unterstellen.

        Leider erleben wir die 30er in einer Light-Version heute wieder. Keiner will das Maul aufmachen und sich gegen Islamisten und ihren Terrorstaat aussprechen oder sagen dass Muslime eine Gefahr für Leib und Leben der Juden in Deutschland sind.

        Damit macht man sich halt unpopulär. Das muss man sich mal vorstellen.
        So weit ist Deutschland gekommen!

      • karuner schreibt:

        Das ist überhaupt nicht „unsere“ Pflicht. „Wir“ haben überhaupt nicht die Macht dazu. Es gilt „Ultra posse nemo obligantur“. „Wir“ (wer immer das ist, jedenfalls gehört nicht die Deutsche Mehrheit, Politik oder Exekutive dazu) haben überhaupt keine Mittel, irgend etwas noch zu tun.

        Was passieren wird, ist eine zunehmende Radikalisierung der Krawalle. Ein anderer Kommentator hat Recht: die späten 20er und frühen 30er-Jahre werden wieder kommen.

        Alles was ein anständiger Mensch in diesem Land tun kann, ist zuzuschauen und immer weitere Kröten zu schlucken. Nichts lässt sich hier ändern.

        • Aristobulus schreibt:

          Pardon, Karunter, aber das ist ja ein ganz großer Unsinn.
          Unkerei und Defätismus sindt das Letzte, das grad gebraucht wird.

          Sind Sie sicher, dass Sie nicht in Maske für ähm andere sprechen? 😉

  36. mike hammer schreibt:

    Deutschland 2014
    aus sorge um die sicherheit
    jüdische einrichtungen sagen vorsorglich
    inofiziell allerlei aktivitäten ab für heute, man ist im kampf gegen rechts.
    das rennt nur stumm ein mann ganz grau
    denn graumanns stimme nimmt
    keiner war, verschreckt
    vergessen hat der wicht das offen streiten ist seine pflicht.

    • Kanalratte schreibt:

      Der Zentralrat der Juden sind Pfeifen, die sich nicht um die Belange von lebenden Juden kümmern, sondern am Rockzipfel der deutschen Politiker hängen und sich nicht trauen eigene Dinge zu tun.

      Wo ist der Protest??? Wo sind die klaren Worte zur gefährlichen Situation der Juden in Deutschland???

  37. ein berliner schreibt:

    Ich, Polizist aus Berlin, schäme mich für die Kollegen aus Frankfurt. Abgesehen von der haarsträubenden Einsatzplanung, die ein paar Funkstreifenhanseln mit so einer Haßmenge alleine läßt, so etwas hätte nie passieren dürfen. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten hätte, aber solche Parolen wären aus meinem Lautsprecher nie gekommen!

    • ceterum censeo schreibt:

      Halten Sie die Ohren steif! Und wenn`s demnächst zur Sache geht, stellen Sie sich nicht gegen Ihr Volk, wie die meisten Ihrer Kollegen es tun werden oder heute schon tun!
      Übrigens, wie hält man das alles eigentlich aus, in dieser schrecklichen Stadt?

    • mike hammer schreibt:

      sind in diesen funkstreifenteilen auch MP5’s an bord?
      hau deine kolegen nicht in die pfanne, wenn sie geduft hätten
      gäbe es da viel aufzuräumen hinterher und wohl einiges ein zu buddeln. 😉

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, Polizist aus Berlin.
      Alles Gute für Sie.

    • Mr. Römpöm schreibt:

      Guter Mann! Respekt!

  38. Adam Poznanski schreibt:

    Tja, wenn selbst der Bürgermeister von Frankfurt ein soziodemopathischer Kostümjude ist…

    • Aristobulus schreibt:

      Inwiefern ein Kostümjude? Was heißt das?

      • Mr. Römpöm schreibt:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Feldmann#Politisches_Engagement
        http://www.spd.de/spd_organisationen/j-sozis/ueber_uns
        http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12505

        Zitat JA:

        „…Und nur die, die ihn näher kennen, wissen, dass er Jude ist. Zwar behält Feldmann, der 2007 den bundesweiten Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten mitbe- gründete, seine Identität als Jude keineswegs für sich; auf die Frage, wie wichtig es ihm ist, dass dies bekannt wird, antwortet er: »Es ist gerade eine Stärke unserer offenen, bürgerlichen und liberalen Stadt, dass dieser Punkt überhaupt kein Thema ist. Religion ist für mich sehr wichtig, aber Privatangelegenheit.«
        Auf seine jüdische Herkunft weist Feldmann vor allem dann gerne hin, wenn er der Ansicht ist, dass es für seine Gesprächspartner von Bedeutung sein könnte. Am vergangenen Sonntag beispielsweise, als er zu Gast bei der Frankfurter Loge B’nai B’rith war, da kamen die auf etwa 100 geschätzten Zuhörer wohl auch, weil es sich um einen jüdischen Sozialdemokraten handelt, der Frankfurts Stadtoberhaupt werden will. …“

        Mir will gerade nix dazu einfallen…

        • Aristobulus schreibt:

          Da fällt mir auch nischt ein – – er tut so, als wäre alles so normal wie eh und je. Ähm?!

          Aber ein Kostümjude (Poznanski, also einer, der so tut) ist er dann justement nicht!, sondern ein Jid, der bei Bedarf so tut, als wäre er der Goj-Pelz, den er je nach Bedarf spazierenträgt.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ja, Ari, ich kann es mir wirklich auch nicht erklären. Irgendwie wirkt er seltsam, wie enthoben, aber ohne jede Lockerheit. Was fühlt der eigentlich? Ist er richtig und wirklich anwesend?
            Nö, kein Kostümiker. Der ist schon echt, er sieht auch aus wie jemand, der was will, oder mal was wollte, das in ihm nachwirkt, aber wirkt etwas „entrückt“, bissel wie ein Feriengast.
            Das sind natürlich beides keine wirklich aktuellen Artikel.
            Vielleicht regt sich in ihm ja jetzt mehr.
            Können wir halt ohne direkte Nachfrage nicht wissen.

  39. mike hammer schreibt:

    Was wollt ihr leute, wartet bis die polizei ihnen, vor einer
    jüdischen gemeinde, die dienstwaffen überlässt.
    natürlich nur zur de eskalation.

    das gibt es leider nicht nur hier, die ratten sind überall.
    (uuuups jetzt habe ich ratten beleidigt)

    11 umringt von einer rotte keifender weiber……. das ist nicht europa, das ist die USA!

  40. karuner schreibt:

    Mir blieb gerade das Frühstück im Hals stecken.
    Warum lässt unsere Gesellschaft da zu?
    Es wird alles noch zunehmend schlimmer, bis die ersten Synagogen brennen und Juden ermordet werden. In Deutschland. Dann wird man wieder beschwichtigen, man dürfe bloß nicht „alle“ verantwortlich machen etc etc
    Es bringt nochts, sich hier in den Blogs und Kommentaren noch tagtäglich aufs neue zu wiederholen. Diese Entwicklungen lassen sich nicht stoppen. Versteht Ihr das eigentlich? Das lässt sich NICHT stoppen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Alles was man tun kann, ist sich irgendwie zurückzuziehen, zu verdrücken, usw

  41. aurorula a. schreibt:

    Oben steht eine junge Dame mit Schild: 10.08.2014 – Game Over Israel und a Bissl Videospielgrafik.
    Ich bin doch so chronisch uninformiert, weiß jemand, was am zehnten August sein soll, worauf sie sich da bezieht?
    Außerdem würde ich ihr gerne ein Bild zurückschicken:

    (Eins meiner Lieblingsbilder über Gewalt in Videospielen, stammt von static.tvtropes.org)

    Und sie fragen, was sie dazu denkt. Und vor allem was sie sich dabei denkt, wenn sie einen Landstrich mit acht Millionen lebendigen Bewohnern zum Wegwerf-Videospielgegner zusammenstreicht *grummeltganzaußerordentlich!*
    Nichts, wahrscheinlich.
    [sarc] Ist okay. Israel ist schließlich reines Symbol für alles auf der entgegengesetzten Seite gegenüber der Umma. Es braucht sich Vernichtungsfantasien keiner damit belasten, daß es dort echte Menschen gibt, echtes Leid, echte Angst, echtes Blut und echten Schmerz. Denkt Euch die Leute dort als schlichte Metapher und editiert den elendserbärmlichen Teil einfach raus. [sarc off]

    • aurorula a. schreibt:

      (edit: ich bin wirklich aufgeregt, da bleibt mir die Luft weg: mindestens zweidrittel der Kommas können natürlich raus…)

      • aurorula a. schreibt:

        … und dafür vor Vernichtungsfantasien entweder ein ‚in‘ oder ein ‚bei‘ dazu, so gleicht sich alles wieder aus. 😳

        • Jan schreibt:

          „daß es dort (in Israel) echte Menschen gibt, echtes Leid, echte Angst, echtes Blut und echten Schmerz“ … damit hat sich auch in den Redaktionsstuben des ZDF, des WDR, des Deutschlandsfunks, etc. noch niemand belastet. Die Gleichschaltung der Medien wird hier zum Steigbügelhalter für die Machtergreifung. Letztesmal war´s ja noch umgekehrt.
          Die Frage, die sie an die Person auf dem Foto richten wollen, liebe Aurorula, würde diese gar nicht verstehen. Die sieht sich selbst als herzensguten Menschen, voller Wunsch nach Frieden und voller Mitgefühl für alle Menschen – und Juden (+ weitere Ungläubige) als Affen und Schweine.

          • Schum74 schreibt:

            Sie ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.

          • aurorula a. schreibt:

            The road to hell is paved with good intentions, wie es auf englisch heißt.

          • Aristobulus schreibt:

            … die will nichts das Gute. Die will sich an den Unterdrückern der Umma rächen, und zwar so, dass die nicht wieder aufstehen („game over!“), und sie sagt das in der Sprache von 2014, aber im Geiste des Judenmassakers von Chaibar von 628.

            Als Unterdrücker der Umma gelten die Ungläubigen, die die Ausbreitung des Islams verhindern, oder die gar die Mohammedaner vom Herrschen abhalten. Von der Seite gilt es als todeswürdiges Verbrechen gegen Allah, gegen alle Moslems („Brüder!“) und gegen die Weltordnung, wenn gar Juden unabhängig sind.
            Deren Unabhängigkeitsbewegung, der Zionismus, ist „game“. Seit des Propheten erstem Judenmassaker in Medina hat korangemäß das Game „over“ zu sein.
            So sieht die junge Dame das.

          • aurorula a. schreibt:

            Leider wird nicht ihr die Hölle heißgemacht

          • Aristobulus schreibt:

            Vielleicht wird sie von einem gefrägggt, das wäre doch ’ne Möglichkeit.

    • Bafta schreibt:

      Da werden die türkischen Präsidentschaftswahlen abgehalten, bei denen auch Recep Tayyip Erdogan zur Wahl steht.

      Sie macht Wahlwerbung.

  42. caruso schreibt:

    D wandert schön langsam in die 30er Jahre zurück. Oder nach vorne in eine ähnliche Zukunft. So scheint es mir, dabei höre / lese ich immer wieder, D sei „eine gefestigte Demokratie“. Daß ich nicht lache!:-((((
    lg
    caruso

    • Kanalratte schreibt:

      Judenverfolgung-Light oder Judenverfolgung 2.0 (Upgrade)

      Momentan sind wir noch in der Vorbereitungsphase der Judenverfolgung, sprich etwa 1931.

      Heute ruft man aber nicht mehr altmodisch „Heil Hitler“ sondern modern international und (mono)multikulturell „Allahu Akbar“.

      Na, wir Nichtmuslime werden sicher noch einigen Spaß mit den Islamischen haben. :I

      • Kanalratte schreibt:

        Südamerika wäre eine Option für die Auswanderung für Juden und Christen.

        • ceterum censeo schreibt:

          Trage mich schon mit dem Gedanken. Immer die Lage im Auge behalten, Knete beisammenhalten für eventuellen Neuanfang. Südamerika wird wohl in Frage kommen, vielleicht geht`s aber auch Richtung Osten. Eins ist klar: hier erwartet uns alle kein ruhiger Lebensabend mehr!

      • Bülent Akay schreibt:

        “Allahu Akbar”. bedeutet nichts anderes als „Gott ist allmächtig“(und wird diesem Unrecht ein Ende bereiten. Hört sich für euch anscheinend sehr schlimm an.
        Ich kann das nicht mehr hören das die Gewalt aus den islamischen Ländern zu euch geeilt ist. Kollegen nicht wir haben die Afghanen, die Iraker, die Marokkaner, die Tunesier usw. umgebracht. Das komische ist, das ihr auch noch dran glaubt was ihr da erzählt.
        Bekommt ihr von Israel Geld oder was, das ihr sie verteidigt?????

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Ja. Jeden Tag Millionen!

        • Eitan Einoch schreibt:

          Die Afghanen bringen sich gegenseitig um. Die Iraker bringen sich gegenseitig um. Die Marokkaner bringen sich gegenseitig um. Die Tunesier bringen sich gegenseitig um. Das Komische ist, dass ihr immer noch daran glaubt, dass jemand anders als ihr selbst euer größtes Problem ist.

        • Dante schreibt:

          “Allahu Akbar”. bedeutet nichts anderes als “Gott ist allmächtig”

          Mein Griechischlehrer meinte, es sei ein Komparativ: „Gott ist immer der Größere.“ Wie dem auch sei: Es ist für sich genommen natürlich kein Kampf- oder Hassaufruf, sondern ein Glaubenssatz (den als solchen Juden und Christen sogar mitsprechen könnten, sofern sie nicht der Meinung sind, jede der drei Religionen huldige einem anderen Gott).
          Eine spezifisch christliche Entsprechung wäre z.B. „Christus ist der Weltenrichter“. An sich ist das Ausdruck des Glaubens, dass Christus wiederkehren und Gerechtigkeit und Frieden schaffen wird, weiter nichts. Man könnte sich aber auch vorstellen, dass ein Fanatiker so etwas ruft, während er einem nicht christusgläubigen Mitmenschen die Kehle durchschneidet, ein Kreuzritter oder ein Konquistador beispielsweise. Dadurch verliert der Spruch natürlich seine Unschuld.
          Dennoch kann ich mir eine solche Szene lebhaft vorstellen, denn solche Szenen sind bezeugt. Namentlich in Ungarn und anderen osteuropäischen Ländern waren Priester bei der Erschießung von Juden beteiligt und verwendeten eine religiöse Formel („Im Namen Christi – Feuer!“).
          Ach der Spruch „Allahu Akbar“ hat natürlich seine Unschuld verloren, denn oft genug begleitete der Ausruf die Tötung von Menschen, vorzugsweise Andersgläubiger (darunter übrigens auch Muslime).

          Ich kann das nicht mehr hören das die Gewalt aus den islamischen Ländern zu euch geeilt ist.

          So stimmt das natürlich auch nicht. Allerdings scheint der gewaltbereite offene Judenhass, der in der „biodeutschen“ Gesellschaft auf Neonazis beschränkt war, doch deutlich zugenommen zu haben, da Erstgenannte Schützenhilfe aus muslimischen Ländern bekommen haben.

        • Aristobulus schreibt:

          Die Bülentsche Bemerkung „hört sich für euch anscheinend sehr schlimm an“ ist eine arrogante, dumme Frechheit angesichts der aktuellen judenhassenden Ausschreitungen durch Massen von Moslems. Am 13. Juli fand in Paris das erste europäische Pogrom seit der Nazizeit statt, eine Synagoge wurde mit Steinen und brennenden Molotowcocktails beworfen, von Moslems, während drinnen etwa 200 Juden verschanzt waren.
          „Hört sich für euch anscheinend sehr schlimm an.“
          Der sogenannte Bülent wird sich noch sehr wundern, wenn man gegen seinesgleichen zurückschlägt.

  43. ceterum censeo schreibt:

    Schaut Euch die Bilder und Videos genau an! Seht Ihr die haßerfüllten Fratzen dieser Integrationserfolge? An jedem einzelnen Tag kommen TAUSENDE nach Europa (Die wollen alle nur einen Flachbildfernseher, sagen meine Gutmenschenfreunde), während wir wahrscheinlich in der selben Größenordnung weniger werden. Wehe, wenn der Befehl aus dem Reich der Orks zum Angriff kommt! Geht davon aus, daß ein Großteil schon bewaffnet ist!
    Und was haben wir? Eine Polizeitruppe und Politiker, die in der Mehrheit auf der Seite des Feindes stehen werden, und unsere Sven-Torbens aus der Waldorfschule, die keiner Fliege was zuleide tun können.
    Schaut Euch ruhig die ISIS-Videos mal an, die Hammer hier verlinkt hat! Das kommt auf uns zu.

    • Jan schreibt:

      Eben. Und das Überlassen eines Polizeilautsprechers an die SA ist ein klares Zeichen der Unterwerfung (= Islam). So gibt man denen zu verstehen: Frankfurt gehört zum Dar-al-islam. Ein Signal mit verheerender psychologischer Wirkung.

      • Kanalratte schreibt:

        (Angaben sind grob geraten, aber der Islam wird die westdeutschen Großstädte erobern, das steht fest)

        2030 – Offenbach wird mehrheitlich islamisch.
        2035 – Duisburg wird mehrheitlich islamisch
        2035 – Pforzheim wird mehrheitlich islamisch
        2040 – Frankfurt wird mehrheitlich islamisch
        2040 – Mannheim wird mehrheitlich islamisch
        ……..
        2110 Deutschland wird mehrheitlich islamisch

        • Aristobulus schreibt:

          … aber nur, wenn Entwicklungen linear verlaufen. Was sie aber fast nie tun, denn grad solche Entwicklungen haben eins gemeinsam: Dass sie eben nicht linear verlaufen.

          Trotzdem, nein um so mehr! steht die Warnung im Raum, was diese Ork-Massen hier in nächster Zeit alles so tun werden. In Brüssel waren kürzlich diese Morde.

    • Barbara Tasle schreibt:

      Hasserfüllte Fratzen? Eine sehr höfliche Wortwahl. Daran lässt sich leicht erkennen, wer im eigentlichen hasserfüllt ist.
      Ich denke, Sie leiden unter Wahnstörungen. Ich würde ihnen raten einen Arzt aufzusuchen oder noch besser, einen Urlaub in der Türkei am Strand zu machen 😉
      Und nun der Rest, die meinen müssen Muslime wären judenfeindlich.
      Nicht die Muslime haben ein Massenmord an den Juden begangen. Ich kann Ihnen sagen wer das war. Das war vielleicht sogar ihr Ur-Ur-Opa. Nicht die muslimischen Länder haben die Juden zurück verdrängt, sondern die Europäer waren.
      Und jetzt meint ihr den, durch EUCH verursachten, Holocaust auf die Muslime schieben zu dürfen.
      Die Muslime sind nicht gegen Juden, sondern gegen Mörder die unschuldige Kinder töten und Mütter weinen lassen.
      Wären die Muslime gegen die Juden hätte sich im Osten wohl kaum ein jüdischer Staat ansiedeln können.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Okay, wer hat Zeit, alle Fehler von Barbara zu korrigieren? Bitte sachlich, sie scheint noch am Anfang zu sein.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Hallo Barbara, bitte nimm mir meine Textkorrektur deines Beitrags nicht übel.

        Ok, let’s begin:

        Original:
        „Hasserfüllte Fratzen? Eine sehr höfliche Wortwahl. Daran lässt sich leicht erkennen, wer im eigentlichen hasserfüllt ist.“

        Korrigiert:
        „Hasserfüllte Fratzen? Eine sehr höfliche Wortwahl[!] Daran lä[ß]t sich leicht erkennen, wer im [E]igentlichen ha[ß]erfüllt ist.“

        –> Inhaltliche Antwort:
        Tut es das wirklich, oder könnte das nicht auch eine Art Projektion von dir sein?
        Bitte nicht falsch verstehen: sowas passiert jedem Menschen ständig, die Frage ist meistens nur, wie man damit umgeht, und ob man trotzdem für inhaltliche Kritik generell offen bleibt, oder eben nicht.

        Original:
        „Ich denke, Sie leiden unter Wahnstörungen. Ich würde ihnen raten einen Arzt aufzusuchen oder noch besser, einen Urlaub in der Türkei am Strand zu machen ;)“

        Korrigiert:
        „Ich denke, Sie leiden unter Wahnstörungen. Ich würde ihnen raten[,] einen Arzt aufzusuchen[,] oder noch besser[:] einen Urlaub in der Türkei am Strand zu machen ;)“

        –> Inhaltliche Antwort:
        Verbale Angriffe schon im ersten Auftritt in einem Blog-Kommentarbereich werden durch die schon geübteren Anwesenden meist als „sehr seltsam“ betrachtet. Geht das vielleicht auch etwas freundlicher und lockerer?

        Original:
        „Und nun der Rest, die meinen müssen Muslime wären judenfeindlich.
        Nicht die Muslime haben ein Massenmord an den Juden begangen. Ich kann Ihnen sagen wer das war. Das war vielleicht sogar ihr Ur-Ur-Opa. Nicht die muslimischen Länder haben die Juden zurück verdrängt, sondern die Europäer waren.“

        Korrigiert:
        „Und nun der Rest [all derjenigen], die [vielleicht denken,] meinen[ zu] müssen[,] Muslime wären [etwa] judenfeindlich.
        Nicht die Muslime haben ein[en-> den] Massenmord an den Juden begangen. Ich kann Ihnen sagen[,] wer das [tatsächlich] war. Das war vielleicht sogar ihr Ur-Ur-Opa. Nicht die muslimischen Länder haben die Juden zurück [ge]drängt, sondern die Europäer waren [das/dies/es].“

        –> Inhaltliche Antwort:
        Je nach Altersgruppe und Lebensdauer können es auch der Vater, der Opa oder der Ur-Opa gewesen sein. Und auch weibliche Vorfahren können sprechend mitgewirkt haben. Und: die muslimischen Länder wollten spätestens nach dem Erscheinen des Hadj Amin al-Husseini, der deutschen Wehrmacht sowie SS-Einsatzgruppen im Nahen Osten und Nordafrika europäische (sowie in arabischen Ländern lebende) Juden genau so wenig „haben“, wie die meisten Europäer. Kurz gesagt: multilaterales Unerwünschtsein. Einzige rühmliche Ausnahme waren hier die USA.

        Original:
        „Und jetzt meint ihr den, durch EUCH verursachten, Holocaust auf die Muslime schieben zu dürfen.“

        Korrigiert:
        „Und jetzt meint ihr[ wohl,] den durch EUCH verursachten Holocaust auf die Muslime schieben zu dürfen[?]“

        –> Inhaltliche Antwort:
        Wer ist „Ihr“? Der Nachteil bei pauschalen Bezichtigungen ist, daß das Gegenüber sehr schnell das Gefühl bekommen kann, aus dem „Spiel“ aussteigen zu müssen.
        Grund: absehbare oder zumindest wahrscheinliche Fruchtlosigkeit des Diskurses.

        Original:
        „Die Muslime sind nicht gegen Juden, sondern gegen Mörder die unschuldige Kinder töten und Mütter weinen lassen.“

        Korrigiert:
        „Die Muslime sind nicht gegen Juden, sondern gegen Mörder[,] die unschuldige Kinder töten[,] und Mütter weinen lassen.“

        –> Inhaltliche Antwort:
        Hat hier denn jemand ernsthaft behauptet, „DIE“ Muslime hätten was gegen Juden? Oder ging es vielleicht doch eher um bestimmte Gruppen, Individuen und/oder Organisationen im islamischen Kontext, in denen durch Zugehörige zur Gruppe der Haß auf Juden immer wieder sehr vehement geäußert wird, oft mit sehr gefährlichen und auch nicht selten tödlichen Folgen?
        Scherzfrage: worüber diskutieren wir hier eigentlich bereits seit Jahren?

        Original:
        „Wären die Muslime gegen die Juden hätte sich im Osten wohl kaum ein jüdischer Staat ansiedeln können.“

        Korrigiert:
        „Wären die Muslime gegen die Juden[,] hätte sich im Osten wohl kaum ein jüdischer Staat ansiedeln können.“

        –> Inhaltliche Antwort:
        Im Osten, da wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht!“ sagen? Oder in der Region, die meist „Naher Osten“ genannt wird?

        Beste Grüße.

        • Aristobulus schreibt:

          🙂 Römpöm

          – Erstaunlich dieses: „Wären die Muslime gegen die Juden, hätte sich im Osten wohl kaum ein jüdischer Staat ansiedeln können.“
          Alle moslemischen Organisationen ohne Ausnahme unterstützen den Aufruf der Arabischen Liga von Khartoum von 1948: „Kein Frieden mit Israel, keine Verhandlungen mit Israel, keine Anerkennung Israels als jüdischer Staat“. Es braucht erstaunlich viel Irrealismus, um auszublenden, wie sich diese Anweisung seither durch die arabische Politik zieht.

          “Hasserfüllte Fratzen? Eine sehr höfliche Wortwahl. Daran lässt sich leicht erkennen, wer im eigentlichen hasserfüllt ist.”
          Erstaunlich simple Retourkutsche, selber-selber-Argument. Um die hasserfüllten explizit moslemischen Fratzen von Frankfurt und Gelsenkirchen nicht zu sehen, muss man schon mindestens blind sein, parson. Um die hasserfüllten explizit moslemischen Fratzen des gestrigen Judenprogroms von Paris nicht zu sehen!, muss man schon (Geeignetes bitte einsetzen) sein.
          Meine Empfehlung.

      • Dante schreibt:

        Hasserfüllte Fratzen? Eine sehr höfliche Wortwahl.

        Wahrheit ist nicht höflich. Schauen Sie sich die Videos doch einfach mal an! Wenn Sie da keinen Hass erkennen, dann wollen Sie offenbar keinen erkennen. Und dieser Hass verzerrt nun mal jedes, auch das hübscheste Gesicht zu einer Fratze.

        Daran lässt sich leicht erkennen, wer im eigentlichen hasserfüllt ist. Ich denke, Sie leiden unter Wahnstörungen.

        Was heißt hier „eigentlich“? Wenn eine Horde Skins mit hasserfüllte Parolen gegen Ausländer brüllt, und jemand, der Ausländer ist und dem die Parolen deshalb gelten, nennt deren Gesichter hasserfüllte Fratzen, Würden Sie dann allen Ernstes diesem Ausländer den eigentlichen Hass bescheinigen, statt den Skins selbst? Das ist doch nicht Ihr Ernst!

        Und nun der Rest, die meinen müssen Muslime wären judenfeindlich.

        Die, die diese Transparente hochhalten, sind es. Die, die die Deutschen wegen ihrer Nazivergangenheit mögen,sind es. Die, die in Frankreich und anderswo Juden töten, weil sie Juden sind, sind es. Die, die „Allahu Akbar“ im Wechsel mit „idbach al-Yahud“ rufen, sind es.

        Nicht die Muslime haben ein Massenmord an den Juden begangen.

        Aber einflussreiche Muslime haben ihn unterstützt. Al-Husseini beispielsweise war nicht irgendwer! Er trägt sogar persönlich die direkte Verantwortung für den Tod 5000 jüdischer Kinder, für deren Nichtaustausch gegen 20000 deutsche Kriegsgefangene er sich 1943 bei Himmler eingesetzt hat.
        Wer auch immer diesen Mann im Wissen um sein Handeln für einen Helden hält, ist ein Judenhasser, da beißt keine Maus einen Faden ab. Zudem gibt es noch heute Leute, die „unsere Ur-Urgroßväter“ (vertun Sie sich da nicht um ein, zwei Generationen?) genau deshalb mögen, weil diese Juden ermordet haben. Wen das nicht judenfeindlich ist, was dann?

        Die Muslime sind nicht gegen Juden, sondern gegen Mörder die unschuldige Kinder töten und Mütter weinen lassen.

        Das dürfte nur eine Minderheit betreffen, gegen Hamas und andere radikale Gruppen wird gerade nicht demonstriert. Obwohl diese Raketen auf Wohngebiet schießen, und zwar von Wohngebiet aus. Und zwar nicht als Reaktion auf Angriffe, sondern um genau diese zu provozieren. Luftschutzräume gibt es in Gaza nicht, obwohl es Hamas, die Tunnel bauen kann, ein Leichtes wäre. Hassmas ist am Leben von Zivilisten nachweislich nicht gelegen – weniger als der israelischen Armee, die Familien in Gaza telefonisch und per SMS warnt und zur Flucht aus ihrem raketenbasenverseuchten Zuhause auffordert.
        Wäre so etwas im 2. Weltkrieg vorstellbar gewesen? Wäre so etwas von Seiten der Hamas denkbar? Nein.
        Für Hamas haben Sie als Palästinenser nur wert, wenn Sie
        1. leben und dieses Leben dem Kampf gegen die Juden widmen, oder
        2. tot sind und man Sie als Märtyrer benutzen kann, um wiederum gegen die Juden und ihren Staat Stimmung zu machen.

      • Nazienkel schreibt:

        „Und jetzt meint ihr den, durch EUCH verursachten, Holocaust auf die Muslime schieben zu dürfen.“

        Widerlicher gehts ja wohl noch kaum.
        Dummes, antisemitisches Geschreibsel.

        • Dante schreibt:

          Dem kann ich nur zustimmen. Zumal hier auch Leute schreiben, die zwar Deutsche sind, aber auch Juden. Da findet sich der „U-Uropa“ (bzw. wohl eher der Opa) zweifellos eher unter den Opfern bzw. Überlebenden als unter den Tätern.

      • Bülent Akay schreibt:

        Danke endlich eine Dame die es versteht !!!
        Allen anderen die den ISLAM und Türken einfach beleidigen dürfen aber unter keinen Umständen Israel verärgern?!? Seit ihr den so blind geworden…Ich gebe euch ja nicht mal die Schuld, ihr informiert euch leider nicht oder die Presse ist so derart beschnitten in Deutschland, das ihr dieses Mitgefühl nicht entwickeln könnt, weil ihr die Wahrheit gar nicht gezeigt bekommt.

    • Nazienkel schreibt:

      Arme, kleine Deutsche. Arme, kleine Europäer. Weh, weh.
      Rennet, rettet, flüchtet – die Flut kommt?

  44. A.S. schreibt:

    Wenn sich Soziologen (oder das was sich dafür hält) Antisemitismus erforschen wollen hätten sie doch gute Studienobjekte……..
    Man hört immer wieder mal die Frage wie es zu der Katastrophe „Drittes Reich“ kommen konnte, ob die Deutschen (und Nachbarn) blind gewesen wären gegenüber dem Judenhass.
    Um die Frage nach dem „Wie“ zu beantworten reicht ein Blick nach Frankfurt und einer auf die Reaktion der Medien. Mann kann man in der Redaktion fast jeder heutigen Tageszeitung erforschen wie man offenkundigen Antisemitismus übersieht. Historische Forschung wäre nicht notwendig.

    • mike hammer schreibt:

      # A.S.
      Soziolügner müssen nicht forschen,
      ein zwei bierchen und ein schnäpsle reichen völlig
      das ergebnis ihrer forschung siehst du da oben, die wurden nach
      soziologisch/sozialpädomagogischen lehrplänen verzogen
      und erst sozioekönomisch hierher impertimiert
      oder nennt man das importiert.
      das da oben ist stand up
      soziologie. 😉

      • ceterum censeo schreibt:

        „sozialpädomagogisch“ ! Herrlich, der gefällt mir! Doch sei vorsichtig, derartige „menschenverachtenden“ Wörter erregen das Mißfallen vom Ex von Frau Gothel und Enkeln obskurer Provenienz!

    • Kanalratte schreibt:

      Richtig, das „Wie kam es zum Holocaust?“ dürfte durch jüngste Ereignisse längst besser geklärt sein. Das was momentan passiert ist gefühlsmäßig doch schon so nah an der Vergangenheit, dass sich die jungen Generationen diese Frage wohl nicht mehr so häufig stellen werden, wenn sie mit muslimischen Mitschülern aufwachsen „die alle Juden vergasen“ und „Israel ausrotten“ wollen.

      Wie kommt es zum Genozid?

      Eine Gruppe hasst Juden, Armenier usw. aus einem (poltischen) Grund und der Rest hält schön die Fresse. Diese Gruppe wird immer größer und radikaler bis irgendwann Tötungen geschehen und der eingeschüchterte Rest weiterhin die Fresse hält.

  45. Susanne schreibt:

    Das ist das Ende eines Staates der, so mies wir ihn auch finden, wenigstens vorgab, aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Man kann in Deutschland wieder die „Endlösung für die Judenfrage“ fordern und sich richtig gut und von seinem Staat unterstützt dabei fühlen. Und wieder kann die große Mehrheit sich Augen und Ohren zuhalten, sich stillschweigend mitfreuen, auf Frieden und Gerechtigkeit verweisen und hinterher behaupten, sie hätten von all dem nichts gewusst. Die NSDAP und ihre Schergen haben von ihren Plänen nie ein Geheimnis gemacht. So machen auch die Führer der Palis kein Geheimnis aus ihren Plänen und Zielen – alle Juden enteignen und verjagen oder umbringen. Und wenn „die“ sich relativ erfolgreich wehren – ist das nicht ein Beweis dafür, das sie die Bösen sind? Es ist zum kotzen.

    • Kanalratte schreibt:

      Was wir gerade ab den 10er Jahren in Europa erleben ist eine Umbruchphase vom alten christlich-abendländischen Europa in ein traditionsloses Europa der Gruppen und Religionen.

      Nennen wir es „Balkanisierung“

      Stärkste Wachsende der Religionen ist ausgerechnet die totalitärste und gewaltätigste Religion die es heutzutage auf der Welt gibt.

    • schum74 schreibt:

      Wie heißt es im Testament des Propheten-Freundes?

      „Es werden Jahrhunderte vergehen, aber aus den Ruinen unserer Städte und Kunstdenkmäler wird sich der Hass gegen das letzten Endes verantwortliche Volk immer wieder erneuern, dem wir das alles zu verdanken haben: dem internationalen Judentum und seinen
      Helfern.“

      http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/testament/politisches-testament.php

      „Jahrhunderte!“ Der Herr selbst war kein Prophet.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Eine frische Schachtel Patronen und ein Päckchen Bittermandeln für den spinnerten Adi, bitte. Der hat doch immer solche Einschlafschwierigkeiten…

  46. schum74 schreibt:

    Solidaritätskundgebung: für Israel

    Donnerstag, 17. Juli 2014, 18 Uhr 30

    Berlin, Joachimsthalerplatz/ Ecke Kurfüstendamm
    (unweit von der Gedächtniskirche)

    • aurorula a. schreibt:

      und in München:

      Donnerstag, 17.Juli, 18:00
      München, Sendlinger Tor

      (Sendlinger-Tor-Platz 1, U1/U2/U3/U6 Haltestelle Sendlinger Tor)

  47. Schum74 schreibt:

    Anmerkungen:

    “Stop killing our brothers!” fordern Demonstranten, die nicht notwendig aus Westbank und Gaza stammen. Die Gaza-Bewohner sind ihre Brüder allein deshalb, weil sie Muslime sind. OK. Aber warum demonstrieren die Mitfühlenden nicht für die in Syrien, in Afghanistan, im Irak und anderswo getöteten Muslime? Sind das keine Brüder?

    Was ich nicht verstehe: Warum haben Demonstranten die Polizisten angegriffen? Nicht nur, dass die Frankfurter Polizei einen Wagen mit Lautsprecher zur Verfügung gestellt hat; es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Polizisten anders denken als das Gros der Bevölkerung, also gegen Israel sind, also auf Seiten der Demonstranten stehen. Why?

    Auf dem Weg zum Rathenauplatz gab der Demonstrant jedoch durch den Polizei-Lautsprecher immer wieder die Parole „Kindermörder Israel“ durch.

    Schade, dass kein Geistesgegenwärtiger die Parole „Kindermörder Rathenau“ durchgegeben hat. Wäre lustig gewesen. Und da hätte man endlich, 92 Jahre danach, eine plausible, mit der Geschichte versöhnende Erklärung für den damaligen Mord präsentiert.

  48. mike hammer schreibt:

    war der zentralrat dabei?
    ach der ist zu sehr mit dem kampf gegen rechts befasst.

  49. SilverSurfer schreibt:

    Steht auf dem Wagen gar „Polizei-Bataillon 309“?

  50. gogo schreibt:

    Das freiwerden der kritischen Masse mit Hilfe der staatlichen Organe 😦

    Niemand will die Mauer ….

    • gogo schreibt:

      ! No Pasaran !

      Kein Fußbreit den hassenden LinksNazis in Frankfurt!

      ! No Pasaran !

      Die Kämpfer von 1936 gegen die Faschisten drehen sich heute im Grabe!
      Verdammt noch einmal!

  51. aurorula a. schreibt:

    Ach Du sch… :arrgh: !

  52. Eitan Einoch schreibt:

    Vergangenheitsbewältigung 2.0

Seid gut zueinander!

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