Ihr lieben Menschen, die Ihr in Moscheen betet,

im Jahr 2016 schickte der Journalist Constantin Schreiber einen Mann inkognito in fast zwanzig Moscheen in Deutschland, um sich die Freitagspredigten anzuhören. Was er zu hören bekam, war wenig vertrauenserweckend und teilweise sogar sehr erschreckend. Die Gläubigen wurden allesamt dazu aufgerufen, sich vom Leben in Deutschland abzugrenzen. Constantin Schreiber sagt:

„Der Aufruf zur Abgrenzung zieht sich wie ein roter Faden durch die Texte.“

In Moscheen in Deutschland wird gepredigt, dass Demokratie und Islam sich ausschließen und kein gläubiger Muslim demokratisch und liberal sein kann. Es wird offen gegen Juden gehetzt. Jesiden und Armenier werden als Symbol der Barbarei bezeichnet. Es wird offen erklärt, dass es gewisse Völker in keinem Land auf der Welt geben darf und das kein Muslim mit einem Christen befreundet sein darf. Syrischen Flüchtlinge, die die Predigten gehört haben, erzählen Constantin Schreiber, sie seien überrascht, dass solch aggressive und rückwärtsgewandte Predigten in Deutschland gehalten werden. Aus Syrien, so erklären sie, kennen sie das nicht.

Liebe Muslime in Deutschland,

ich weiß nicht, welche Predigt der Terrorist vom Berliner Weihnachtsmarkt gehört hat, bevor er loszog, um zu morden, ich weiß auch nicht, wer die islamischen Lehrer jener jungen Muslime sind, die auf deutschen Schulhöfen das Wort „Jude“ wieder als Schimpfwort salonfähig gemacht haben, aber ich muss leider feststellen, dass sie sich selber als Muslime sehen. Sie behaupten sogar, ihren Hass im Namen des Propheten zu begehen. Ob in Nizza, Brüssel, London oder Paris, der Ruf nach Allahs Größe begleitete sämtliche Morde und nicht selten hatten die Terroranschläge einen judenfeindlichen Hintergrund.

Am 24. Mai 2014 wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Der Mörder glaubte, es im Namen Allahs zu tun. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen. Die Täter glaubten, damit dem Propheten zu gefallen.

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Mann getötet, der sich als Kämpfer des Islams verstand. Drei der Opfer waren Kinder.

Nachdem einer der Terroristen rund um den Anschlag auf Charlie Hebdo in einem jüdischen Supermarkt in Paris Geiseln genommen und vier Menschen getötet hatte, rief er den französischen Sender BFMTV an, um seine Forderungen zu verbreiten. Der Sender fragte: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Juden!”

In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Israelis angeschossen. Ein paar Wochen später am 8. Januar 2009 rief auf den Straßen in Oslo ein überwiegend muslimischer Mob “Tötet die Juden!” und “Schlachtet die Juden ab!” In Hannover wurden im Jahr 2010 Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen mit Steinen beworfen. Welche Vorbilder haben diese Kinder? in Offenbach ein Rabbiner in einer Einkaufspassage angegangen. Auf Facebook werden seit Jahren täglich Rufe nach der Vergasung und der Vernichtung aller Juden laut. In Dänemark weigerte sich eine Schule 2008/2009, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde, da dort auch muslimische Kinder zur Schule gehen.

In Duisburg wurde 2009 unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war, was einem arabisch skandierenden Mob nicht gefiel. Im Sommer 2014 fanden Demonstrationen in Deutschland statt, die überwiegend von Muslimen besucht wurden und auf denen „Juden ins Gas“ gerufen wurde. In Berlin brüllte der Mob sogar „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“

Liebe Muslime,

es reicht nicht, einfach zu behaupten, all die Verbrechen hätten nichts mit dem Islam zu tun. Natürlich haben sie das! Ich würde die Judenhasser und Terroristen, die brüllen und morden auch am liebsten schlicht Arschlöcher nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für einen Islamischen Staat zu morden. Sie schneiden Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab, alles im Namen eines Islamischen Staats. Vor hundert Jahren war es die christliche Kirche, die Juden als Brunnenvergifter und Kindermörder bezeichnete. Sie ebnete so den Weg in den Holocaust. Heute sind es Moscheen, in denen der Hass auf Juden gepredigt wird, übrigens mit den gleichen Worten.

Erklärt nicht mir, was der Islam bedeutet. Vergeudet Eure Zeit nicht damit, Menschen, die um die Opfer von muslimischen Terroristen trauern, den Islam zu erklären. Diese Leute haben ganz andere Probleme. Sie müssen sich nicht um das Image des Islams sorgen und schon gar nicht ist es die Aufgabe der Opfer und ihrer Angehörigen, dafür zu sorgen, dass der Islam in einem guten Licht steht. Geht Sie zu den Muslimen, die den Islam nutzen, um gegen die aufgeklärten und liberalen Werte zu hetzen. Zwingt weder mich noch die Opfer der Terroristen zum Islamunterricht. Ich will einfach nur in Ruhe gelassen werden. Ich möchte in einer Welt leben, in der es egal ist, was ich vom Koran halte.

Redet daher nicht mit mir! Redet mit jenen, die mich im Namen des Korans hassen, denn heute ist es Euer Glaube, der muslimische Glaube, der benutzt wird, um Hass zu säen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes hassen, schlimmer sein als alle Menschen, die den Koran verbrennen. Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein!

Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter. Euer Problem ist jeder Mensch, der sich Muslim nennt und im Namen seines Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams! So wie die Nazis damals der Feind jedes aufgeklärten Deutschen waren, so sind die Eiferer des Islams heute die Feinde jedes aufgeklärten Moslems.

Der Islamische Staat heute unterscheidet sich im Hass nicht mehr von den Nazis damals. Die Nazis stürzten die Welt in einen Weltkrieg. Am Ende wurde Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Bewahrt Euren Glauben vor dieser blutigen Lektion und erklärt den Islamisten und Fundamentalisten den جهاد, bevor es andere tun!

Nehmt Euren Glauben nicht so verdammt ernst. Macht Euch mal locker! Nehmt Euch ein Beispiel an die erste Generation muslimischer Gastarbeiter, die in den 1960er-Jahren nach Deutschland kam. Als diese Muslime kamen, gab es in Köln kein Haus, in dem sie zu Allah beten konnten. Darum stellte der Kölner Dom kurzerhand seine beiden nördlichen Seitenschiffe für islamische Gottesdienste zur Verfügung. Die Gebetsbänke wurden weggeräumt und die Gebetsteppiche ausgerollt!

Am 3. Februar 1965 in Allerallahsfrühe betraten rund 400 Muslime mit zusammengerollten Gebetsteppichen unter ihren Armen den Kölner Dom. Jene, die sich keinen Teppich leisten konnten, hatten Zeitungen mitgebracht. Auf den Steinfliesen des Kölner Doms breiteten sie die Gebetsteppiche und Zeitungen aus und neigten ihr Haupt gen Mekka. Ein Imam leitete den Gottesdienst im Schatten der Kerzen, Kreuze, Altäre, Statuen und in Anwesenheit des Kölner Kardinals Joseph Frings. Am 3. Februar 1965 erschallte erstmals das Gebet „Allahu akbar“ im Kölner Dom. Die ZEIT titelte am 12. Juni 1965:

„Muselmanen beten im Kölner Dom“

Dabei ist es streng gläubigen Muslimen eigentlich untersagt, in einer christlichen Kirche zu beten, da die dortige Dreifaltigkeit als Vielgötterei angesehen wird und dies im Islam untersagt ist. Aber es gab Zeiten, da nahmen es die Muslime in Köln nicht so genau mit dem Islam und die Christen nicht so arg mit dem Christentum und machten das, was Menschen immer machen, wenn sie lieber Ideologien als Menschen sterben lassen. Sie saßen zusammen. Es kann so einfach sein!

Liebe Muslime,

ertragt die Fundamentalisten nicht länger! Eure Feinde sind nicht die Kritiker und Spotter des Islams, auch nicht Israel und die USA, weder Juden, noch Christen und schon gar nicht der Westen. Eure Feinde nennen sich Muslime, so wie sich Nazis einst Deutsche nannten. Leistet Widerstand! Wenn Ihr es nicht tut, werden es jene tun müssen, die von den Islamisten gehasst werden.

Dieser Beitrag wurde unter Islam veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

50 Antworten zu Ihr lieben Menschen, die Ihr in Moscheen betet,

  1. F. Hoffmann schreibt:

    Knapp daneben, Herr Buurmann. Die lieben Muslime, die Sie ansprechen, werden Ihren Text vermutlich nicht lesen. Sie sind eingebettet in den Alltagsislam, den Herr Schreiber recherchiert hat. In den Moscheen wird wird Segregation, nicht Integration gepredigt. Sie unternehmen auch wieder den Versuch Islam und Islamismus zu trennen. In „Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen“ beschreibt der langjährige Nordafrika-Korrespondent Samuel Schirmbeck (politisch links verortet und verzweifelt über die Naivität der deutschen Linken), daß es diese Trennung nicht gibt. Es gibt im Alltagsislam den Druck in den Gemeinden, sich den Regeln des Islam anzupassen. Unter der Hand ( keinesfalls offiziell) wird dort geduldet, daß heimlich ein bißchen gesündigt wird. Dies entfällt bei den absolut buchstabengetreuen Islamisten. Es gibt nicht den scharfen Gegensatz von Nur-Muslimen, die in der Regel konservativ sind, und den Islamisten. Es ist eher ein Kontinuum, das sich derzeit, wie es Schirmbeck, z.B., im zeitlichen Ablauf für Algerien beschreibt, immer mehr in eine konservativere bzw. reaktionäre Richtung verschiebt. Über die Radikalisierung junger französischer Muslime konnte man gerade auf der Achse des Guten Auszüge aus einer französischen Studie lesen, schauen Sie dort mal nach. Hauptgrund ist die religiöse Prägung.

  2. Sophist X schreibt:

    Syrischen Flüchtlinge, die die Predigten gehört haben, erzählen Constantin Schreiber, sie seien überrascht, dass solch aggressive und rückwärtsgewandte Predigten in Deutschland gehalten werden. Aus Syrien, so erklären sie, kennen sie das nicht.

    Das ist einfach. Die wahre Front liegt nicht in Syrien, sondern hier. Juden und Christen (die noch übrig sind) leben dort unter islamischem Recht und damit ist ihre Existenz entweder konform mit der Lehre, oder die Konformität lässt sich mit wenigen typischen Handbewegungen herstellen.
    Im Westen besteht noch ein nichtislamisches und damit feindliches politisches System mit einer Mehrheit von Nichtmoslems, und gegen das muss Krieg geführt werden, und darum werden hier die kriegerischen Predigten gehalten und nicht daheim.

    Europa ist das Haus des Krieges, Syrien hingegen gehört zum islamischen Haus des Friedens und aus diesem Grund wird hier von den Dschihadisten auch generell die schwarze Flagge gezeigt, nicht die grüne.

    Dazu kommt, dass syrische Flüchtlinge sicher viel erzählen, wenn sie ein Constantin Schreiber etwas fragt.

    • Aristobulus schreibt:

      … besonders, wenn sie keine Flüchtlinge sind.
      Just die Syrer unter den hiesig Angekommenen 1,67 Millionen sind ja kaum oder gar keine Flüchtlinge. Die Constantin Schreibers wollen bloß so inständig, es wäre so.

      • aurorula a. schreibt:

        Gerade bei heplev entführt über diejenigen, die wollten, es wäre so:

        .

        • Aristobulus schreibt:

          … Beispiel in dem Zusammenhang, wie wichtig Kommasetzung (hmja, in der rechten Spalte fehlen einige Kommas) ist:

          „Der gute Mensch denkt an sich selbst zuletzt“. (Nu ja, Altruismus, funktioniert der?, und wenn ja, wie lang?, aber rein konzeptuell könnt‘ das schon so sein.)
          „Der gute Mensch denkt an sich, selbst zuletzt.“ (Tja)

        • Phillip K schreibt:

          Gutmenschen sind extremistische gute Menschen.

          • Aristobulus schreibt:

            Falscher geht es nicht: Da kann einer nicht denken.
            Ebenso falsch-weil-nicht-gedacht wäre z.B. die Aussage, dass Johnny Weissmuller weißer war als andere mullige Johnnies.

          • aurorula a. schreibt:

            Jedenfalls wußte er mehr über Mull.

          • aurorula a. schreibt:

            Eben nicht. Sie sind eben nicht gut, ob extrem oder anderweitig.
            „Extremistisch gut“ würde ja implizieren, daß das was sie tun ja gut wäre, wenn sie es nicht so übertrieben; oder daß sie die falschen Mittel zu einem eigentlich guten Zweck einsetzen. Biedes ist nicht der Fall.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, Aurorula. Da wusste einer den Unterschid zwischen Selbstbild und Wirklichkeit nicht (zu beschränkt dafür).
            Ein extremistisch guter Mensch wäre die Höchststeigerung des Guten, also ein reiner Altruist, der etwa nix isst, weil er alles an Hungrige verfüttert. À propos, sowas gibt’s nicht.

            Was gibt’s aber galore: Heuchelei und das öffentliche Wedeln mit der eigenen Gutheit. Wer das macht, ist ein Gutmensch. Ich sag lieber Bessermensch, weil so einer inständig daran glaubt, besser zu sein als Andere, was er sie dann ständig spüren lässt.

            Aber das hatt’mer alles schon gewusst hier 🙂

          • Phillip K schreibt:

            Extremisten halten sich aber für die Besten, fühlen sich moralisch überlegen, neigen zu symbolischen Taten, wissen angeblich alles besser und schreiben anderen vor, wie man Dinge richtig macht. Genau wie Gutmenschen.

          • Phillip K schreibt:

            Ja absolut, Gutmenschen sind unbelehrbar, bestes Beispiel sind die Grünen.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Killip P. ist also der Grünste unter der Sonne.

          • Aristobulus schreibt:

            … und ein Mullsinn sondergleichen, zu behaupten, dass Extremisten zu symbolischen Taten neigten. Hä?!
            Extremisten köpfen, schießen und stecjhen andere ab. Hingegen Bessermenschen öffenen just denen die Tür, strahlen und sagen, „sehnSe, ich diskrimiiere keinen!“
            Max Frischs Stück „Biedermann und die Brandstifter“ analysiert den Unterschied bis zum Nadir: Die Brandstifter sind die, die der Biedermann ins Haus lässt, weil er sich zu gut zum Türzumachen glaubt.

          • Phillip K schreibt:

            Der Gutmensch stellt sich vor die Kamera und zwingt einem „bedürftigen Menschen“ etwas auf, damit die Zuschauer alle denken „Oh, der Gutmensch hilft den anderen, der ist aber gut.“ , reicht das als symbolische Handlung?

  3. ceterum censeo schreibt:

    Jedes Wort ist vergebens geschrieben. Das wissen Sie im tiefsten Herzen schon, oder?
    Es ist schon gut, daß sie sich abgrenzen, so wie wir es auch tun sollten, anstatt ihnen dauernd jovial zu kommen. Sie machen ihr Ding, wir sollten wieder unseres machen. Es kann auch für uns nur Abgrenzung geben, oder Unterwerfung. Wer das will, soll es tun.
    Die Pirinccis und el Samads sollten uns dagegen um so willkommener sein.
    Aber solche, wie die Hexe hier? Fort damit! Das ist der richtige Wind. 🙂
    http://www.barenakedislam.com/2017/03/25/palestinian-muslim-terrorist-and-organizer-of-the-womens-march-to-be-stripped-of-u-s-citizenship-and-deported-to-jordan/

    • Aristobulus schreibt:

      Präziser Fund, Ceterum, ja Treffer mittschiffs: Eine extrem säkulare (weil PFLP), mohammedanische Terroristin, Feministin und Antirassistin. Genau die Adresse, an die sich Gerd Buurmanns Artikel richtet – nun ja, der richtet sich sehr wenig an Terroristen, aber ja nun doch schooon an Säkulare, Feministen und wohlmeinende Antirassisten mohammedanischer Bauart.
      Welche Chance besteht, dass solche Exemplare wie die widerliche Hexe Rasmea Odeh-minus-Terrorismus auf solche Aufrufe hören?

      • aurorula a. schreibt:

        Kaum eine.
        Eine Terrororganisation deren Name mit „People’s Liberation…“ anfängt scheint mir allerdings eher zu den Erben Stalins zu gehören als zur klassischen Sprenggläubigkeit. Nicht daß das eine das andere ausschlösse, natürlich: für den Djihad und die Weltrevolution.

        A propos, noch jemand weltrevoutionäres, im Interviewversuch bei Fox News:

        Ich habe mir das erst ohne Ton angesehen, mit Untertiteln: der Interviewer Tucker Carlson in der linken Bildschirmhälfte verfällt fast in ungläubige Schockstarre angesichts des Gegeiferes am anderen Ende der Leitung: er kann das einfach nicht glauben, was die Interviewte hier von sich gibt! Das ist, notabene, ein Profi-Journalist, der in seinem Berufsleben bestimmt schon einiges gesehen hat. Fünf Minuten lang versucht er, sie zu fragen, was sie zu tun plant um sich gegen die Wahl Donald Trumps als Präsidenten zu wehren – dann gibt er irgendwann einfach auf und stellt ihr den Ton ab.
        (Nebenbei: die Frau ist nicht nur verblendet, sondern auch einfach blöd. Hätte sie die erwähnten fünf Minuten Redezeit genutzt um zu argumentieren statt zu geifern: so vielen Zuschauern wie bei dem Interview kann sie ihr Anliegen selten nahebringen. Aber nein… jetzt muß wer wissen will was sie überhaupt will bei ihr vorbeisurfen, und auf einer Seite die von jemandem betrieben wird der in die Kamera geifert würde ich mir das sehr gründlich überlegen.)

        • Aristobulus schreibt:

          … also die ist Mohammedanerin incl. Takia, oder sie wird bezahlt für’s Mohammedanerinnentun plus Takia, oder Beides.
          FOX hat sich de Dame sehr gut ausgesucht 😀 , so als Extremalltagsnormalbeispiel für verblendete Dauerstudentinnen, Einpeitscherinnen und Women’s-March-Rednerinnen derzeit. Als Mr. Fox himself hätt ich genau die von allen rausgesucht, den netten Mr. Carlson als flabberghasted Interviewer rangeholt und das Ganze auf’s Volk losgelassen.

          P.S.
          Pardon, das ist nicht lustig. Wahrscheinlich ist es ja alles echt und tief empfunden, und die fanatische Einpeitscherin glaubt, was sie sagt.

          • caruso schreibt:

            Gestern spätabends fand ich via mena-watch einen Artikel in der „Welt“ von 20.03.’17, in dem ein Ex-Pfarrer u.a. liberale Muslime und orientalische Christen mitbeschuldigt die Islamfeindlichkeit anzuheizen. Er bekam auch – leider viel zu höflichen – Widerspruch. Aber
            wenn der Ex-Pfarrer wirklich glaubt was er sagt, dann ist „und fanatische Einpeitscherin glaubt…“ geradezu verzeihlich.
            Der Herr Ex-Pfarrer ist übrigens Stiftungschef von „Internationale Wochen gegen Rassismus“.
            lg
            caruso

          • Aristobulus schreibt:

            … wer hat noch dieses gesagt?, „der Faschismus wird nicht als Faschismus wiederkommen, sondern er wird sagen, seht!, ich bin der Antifaschismus und der Antirassismus!“
            Man kann es so variieren: Der Antisemitismus wird nicht als Luegers und Fritschs Antisemitismus wiederkommen, sondern freilich als bunter Antirassismus und Friedensmarschiererei von Ex-Pfarrern, Ex-Terroristen und Exmenschen.

            Saj gesunt, liebe Caruso.

          • aurorula a. schreibt:

            Das tragische ist, daß sich die genannten Exmenschen sogar selbst als solche sehen: als jemand, der das (allzu) menschliche hinter sich gelassen hat und weitergegangen ist. Weiter – wohin weiter wird weder dazugesagt noch gefragt. Als sei „weiter“ automatisch „besser“. Für besser halten sie sich ja sowieso.

          • Aristobulus schreibt:

            … das, oder zumindest für besser bezahlt.

          • aurorula a. schreibt:

            LOL!

            Mit letzterem haben sie oft sogar nicht ganz unrecht (wenn man sich etwa anschaut wer vor allem Trump gewählt hat, und wer nicht).

          • ceterum censeo schreibt:

            Liebe caruso,
            solchen Pfaffen wünsche ich das Martyrium ihrer Wahl, damit sie vor ihren Herrn treten können, der ihnen hoffentlich posthum den Arschtritt ihres Lebens, oder sollte man sagen, ihrer verküppelten Existenz verpasst!

          • Aristobulus schreibt:

            … ja, Ceterum, jemand da oben sollte was mit denen machen (aber man weiß ja immer nicht, ob wer; oder wenn, was er dann also, oder was eher nicht), zumal da widerlicherweise orientalische Christen beschuldigt werden.
            Die orientalischen Christen in islamischen Ländern werden seit den 1990ern ausgemordet, vertrieben, verstümmelt, vergewaltigt und versklavt. 2003 lebten im Irak noch 13% Christen, zehn Jahre später waren es noch 3%. Von ganzen 10% der Bevölkerung (alles Christen!) hat man nichts mehr gehört, außer manchmal in der Türkei, wenn dort Zwangsprostituierte auftauchen.
            Und der Ex-Pfarrer, den Caruso in der Welt gelesen hat, beschuldigt ausgerechnet diese mit irgendwas.
            Was hätte das Scheusal 1942 (jede Wette!) gemacht: Es hätte die deutschen Juden beschuldigt, zu jüdisch gewesen zu sein und das Deutschtum gefährdet zu haben. Garantiert.

          • Aristobulus schreibt:

            Übrigens gehen grad jene, die hunderttausende Christen in islamischen Ländern ausmorden, gern und gerner in Moscheen. Alle.
            Ihr-lieben-Menschen,-die-ihr-in-Moscheen-betet.

          • aurorula a. schreibt:

            Und was machen daraufhin die Christen hier? Ihre Kirchen zu Moscheen.
            Nicht, daß das besonders schwierig wäre, da jeder Sakralbau in dem ein islamisches Ritual stattgefunden hat dadurch automatisch zur Moschee wird (ob das für die Weihnachtsansprache des eingeladenen Imams gilt weiß ich nicht, aber es wird garantiert jemand versuchen geltend zu machen); aber man kann ja entweder helfen oder sich wehren.
            Das mit dem Tritt würde ich voll und ganz unterstützen: die Leute dort werden verfolgt, drangsaliert, gefoltert und ermordet; die Leute hier würde es fast nichts kosten ihnen zu helfen, sie tun es nicht – ein wahrer Gentleman, der seine posthumen Wünsche da auf einen wohlgezielten Tritt zur Körpermitte von höchster Stelle beschränkt. Und die obengenannte Definition von Körpermitte. Beim Klerus würde ich sogar das Wort „ver-treten“ in die Richtung umdefinieren: entweder, sie nehmen das ernst mit ihrem ständig behaupteten Wortsinn von „vertreten“, ansonsten gäbe es noch die andere Definition.

          • Aristobulus schreibt:

            Lord Weidenfeld s’l, als er grad 95 war, hatte angekündigt, alle seine Verbindungen (oh, der hatte welche) dafür zu verwenden, um die noch nicht Ausgemordeten da rauszuholen.
            Jetzt?, findet sich keiner.

          • aurorula a. schreibt:

            Lord Weidenfeld s’l, als er grad 95 war, hatte angekündigt, alle seine Verbindungen (oh, der hatte welche) dafür zu verwenden, um die noch nicht Ausgemordeten da rauszuholen.
            Jetzt?, findet sich keiner.

            Den Fonds gibt es nach wie vor: http://weidenfeldfund.org/ – nur eine handelnde Flüchtlings-Politik kann er natürlich nicht ersetzen.

  4. davboe schreibt:

    Mutiger Text und klare Analyse, Herr Burrmann. Und: Ihre Worte in – nun ja – wessen Ohr auch immer. Am besten, in das der Angesprochenen.

  5. A.Bundy schreibt:

    Schöner Artikel, aber das hier geht gar nicht:
    „Eure Feinde nennen sich Muslime, so wie sich Nazis einst Deutsche nannten.“
    Das klingt nämlich so, als hättest du dich von Aiman Mazyek und Günter Grass inspirieren lassen.
    Islamische Terroristen nennen sich nicht Muslime, sie sind es. Und die Nazis waren keine Aliens, die sich Deutsche nannten, sie waren Deutsche.
    Da ich mir sicher bin, dass du jegliche Form von Relativierung und Revisionismus ablehnst, wäre es gut, wenn du diesen missverständlichen Satz korrigieren würdest. Danke. 🙂

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich finde es viel wichtiger, dass sie sich selbst als Deutsche oder Muslime sehen und sahen. Alles andere fände ich relativierend. Natürlich waren sie Deutsche und Muslime und sie sahen sich zudem als solche.

      • Aristobulus schreibt:

        Die Nazis? „Deutsche und Muslime“. Viele der Obernazis fanden den Islam so richtig knorke, nicht? Johann von Leers, nachdem er durch ie Rattenlinie nach Ägypten entkommen war, wurde Mohammedaner und inspirierte die herrschende Schicht ganz kolossal im Sinne von Adolf & Mohammed. Auch der Mufti von Jerusalem Amin Al-Husseini, zuvor SS-General und Dauergast beim Hitler, hat den Islam bis auf die Knochen nazifiziert. Bis heute.

  6. Aristobulus schreibt:

    Schöner Artikel.
    Wenngleich idealistisch, allzu idealistisch: Es hat real bisher noch keinmal solch eine Initiative von Mohammedanern gegen den Mohammedanismus (um’s so zu nennen) stattgefunden. Keiner will sie, keiner schlägt sie vor!, keiner hat den Kopf dafür.
    Wenn, also wenn!, ging eine solche Initiative ausschließlich von oben und von einem Einzelnen aus: Von Kemal Atatürk.
    Wen gab es ferner: Niemanden. Atatürk war der Einzige, der jemals aus einem repressiven, fatalistischen, gelähmten Staatsreligiotentum ein säkulares Land gemacht hatte.
    Mohemmedaner hassten es damals, und sie hassen es heute.

    Woran liegt das: Es gibt kein Konzept von Liberalität innerhalb der koranischen Welt. Wenn innerhalb des Islams reformiert wird, dann ausschließlich rückwärts in Richtung von Eigentlichkeit: Aus Laxheit (nicht aus Liberalität; nein, aus fatalistischer Laxheit) wird ja nicht Aufklärung und Säkularität, sondern ihr Gegenteil, nämlich Wahabismus oder Salafismus, indem man sich auf’s Wahre und Eigentliche und Ursprüngliche besinnt, also auf den Koran, auf den Propheten himself und auf die Hadithe!, und was da drinsteht wird dann verwirklicht, indem man steng nach Vorschrift mehr Köpfe abschlägt denn je und alle Welt mit Dschihad überzieht.

    Veränderungen oder Reformen im Islam gehen seit 1400 Jahren wenn, dann ausschließlich in diese Richtung.

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s