Das deutsche Erdogan-Ergebnis

In Deutschland haben 63.5 Prozent mit Ja und 36,5 Prozent mit Nein gestimmt!

63,5 Prozent wählten somit für Erdogans Machtergreifung. Und Hitler so: Respekt! Da soll noch mal einer sagen, die Türken in Deutschland seien nicht integriert.

Bei dem knappen Gesamtergebnis ist sogar klar: Die deutsche Stimme war wahlentscheidend. Herzlichen Glückwunsch, Deutschland. Du warst wieder dabei, als ein Führer gewählt wurde und wieder klang es aus Dir: Ja!

Mensch Ihr Deutschtürken, wäret Ihr schon 1933 hier gewesen. Die Geschichte wäre anders verlaufen! Die Deutschen hätten Hitler einfach zum Führer in einem anderen Land gewählt.

Geradezu brillant, jedoch böse brillant. Und feige! Denn die Zeche zahlen nicht die Deutschen, mögen sie nun Türken sein oder nicht.

Es sei denn, Erdogan hat noch mehr vor.

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60 Antworten zu Das deutsche Erdogan-Ergebnis

  1. Thomas ex Gotha schreibt:

    Buurmann entdeckt einen neuen Hitler und neue Nazis: „63,5 Prozent wählten somit für Erdogans Machtergreifung. Und Hitler so: Respekt! (…) Mensch Ihr Deutschtürken, wäret Ihr schon 1933 hier gewesen. Die Geschichte wäre anders verlaufen.“
    Dass die Wahlbeteiligung in Deutschland mit 46% recht niedrig lag, also nur 412000 von 1,43 Mio. Wahlberechtigten mit „Ja“ stimmten – geschenkt, es geht ja darum, als Gerade-wir-als-Deutsche-Deutscher (vgl. https://tapferimnirgendwo.com/2017/01/31/der-gerade-wir-als-deutsche-deutscher/) den Faschismus nachträglich in Gestalt des türkischen Gemüsehändlers zu besiegen.
    Bei diesem mutigen Unterfangen stellen sich einige Kommentatoren heldenhaft ins Feuer, z.B. ein „Eitan Einoch“: „Besonders hoch war der Idiotenanteil bei den Türken in Deutschland. Welch Überraschung! (…) Keine Extrawürste, keine Spezialbehandlung für Türken. Die Integrationsindustrie muss der Geldhahn zugedreht werden. (…) Keine Doppelpässe mehr, sowie rasche und konsequente Abschiebung bei Fehlverhalten. (…) Andere Einwanderergruppen integrieren sich ohne irgendeine Extrawurst, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. (…) Alle staatlichen Mittel für „Integrationshilfen“ streichen! Und wer sich nicht integriert: Raus! Zurück in die Heimat, aber auf eigene Kosten.“ Wir lernen: fehlende Integration ist Fehlverhalten und zieht in jedem Falle eine Abschiebung nach sich. Und wer stellt fest, ob sich jemand nicht integriert hat? Das will doch bestimmt der „EE“ selber machen, der in bester autoritärer Manier gegen halluzinierte „Extrawürste“ und eine geldgierige „Integrationsindustrie“ wütet und am liebsten selbst den Abschiebungsjet steuern möchte. Wenn es keine weiteren Passagiere und keinen Rückflug gäbe, hätte ich ausnahmsweise nichts dagegen.
    z.B. eine aurorula.a: „Und dann gibt es vor Gericht beim Strafmaß etwas, das inoffiziell den Namen „Islamrabatt“ trägt: manche kulturellen Hintergründe sind auch da gleicher als andere.“ Diese Theorie ist zwar ein von der Bildzeitung in die Welt geblasener Bullshit (vgl. http://www.taz.de/!5044972/), aber man glaubt eben das, was man glauben will.
    z.B. ein „klartext77“: „Unter normalen Umständen würde man den hier lebenden Türken, die mit „Ja“ gestimmt haben, empfehlen können, nach Hause zu gehen. Aber inzwischen ist die Islamisierung Deutschlands so weit fortgeschritten, dass sich das leider erübrigt.“ Die Islamisierung ist also schon so weit nach Deutschland oder zumindest ins Hirn von „klartext77“ vorgedrungen, dass niemand mehr wagt, den etwas mehr als 400000 Türken den Heimweg anzuraten? Und was sind nach seinen Maßstäben eigentlich „normale Umstände“?
    Aber egal. Das alles hat mit der Katastrophe, die sich derzeit in der Türkei ereignet, wenig zu tun, sondern weitaus mehr mit den Ressentiments, ohne welche die Kommentatoren nicht mehr auskommen.

    • Aristobulus schreibt:

      Also, der türkische Gemüsehändler, der den nazistischen Erdogan wählt, hat nicht nazistisch gewählt, weil Sie als Deutscher den Nazismus anders finden möchten als das, was Erdogan tut?
      Das müssten Sie erklären, damit man es versteht.
      Inwiefern ist Erdogan denn nicht nazistisch?
      Dass er antinazistisch sei, finden Sie jedoch nicht.
      Bloß finden Sie, es sei nicht nazistisch, wenn die Mehrheit der hiesigen Türken nazistisch wählen. Warum nicht, weil es Gemüsehändler sind?

      Übrigens haben mehr als 90% der hiesigen Türken, die gewählt haben, nazistisch gewählt. Inwiefern: Weil jene unter den Türken, die nicht nazistisch gewählt haben, nämlich Kurden und türkische Christen gewesen sind. Ja?

      Und inwiefern ist fehlende Integration kein Fehlverhalten? Ist es wünschenswert, „Juden ins Gas!“ zu schreien, Erdogan zu 93% zu wählen, Schwule zu verprügeln und Frauen zwangszuverheiraten, bloß so aus Dawke, um dann endlich mal nicht europäisch integriert zu sein und der Zivilisation eine lange Mohammednase zu drehen?

      Und wenn Sie die Realität von Islamrabatt abstreiten möchten, Thomas, dann möchten Sie nicht von dieser Welt sein.
      Ich wünsche Ihnen, dass sie nie unter die Fuchtel jener fallen, die den Islamrabatt für sich in Anspruch nehmen.
      Und mir wünsche ich das auch, mit Verlaub.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        „Das müssten Sie erklären, damit man es versteht. Inwiefern ist Erdogan denn nicht nazistisch?“
        Gerne doch. Nicht jeder Diktator ist, auch wenn man sich in Deutschland anscheinend nichts lieber, denn das ließe den alten Hitler – und erst recht seine Gefolgsleute – besser dastehen, wünscht, der neue Hitler. Anders gesagt: Erdoğan ist zwar ein rechter Spinner, der die grassierende Krise seines Landes mit einer bizarren Präsidialdiktatur zu beheben versucht, aber das macht die Ochsen, die ihn unterstützen, noch nicht zu Nazis. Und noch sehr viel weniger kann man behaupten, „dass die Mehrheit der hiesigen Türken nazistisch wählen“, selbst wenn man Ihrer eigenwilligen Mathematik folgte („Übrigens haben mehr als 90% der hiesigen Türken, die gewählt haben, nazistisch gewählt. Inwiefern: Weil jene unter den Türken, die nicht nazistisch gewählt haben, nämlich Kurden und türkische Christen gewesen sind. Ja?“ Nein. Sind türkische Christen keine Türken?) und glaubte, die hier lebenden Türken würden „Erdogan zu 93% (…) wählen“. Dass mehr als die Hälfte gar nicht erst gewählt hat, dass ihnen diese Abstimmung offenbar knapp am culus vorbeiging, ist Ihnen, so scheint es, schnuppe.
        Und wie heuchlerisch ist es eigentlich, wenn einerseits die Bundesregierung das Ergebnis mehr oder weniger achselzuckend zur Kenntnis nimmt und sich nichts an der engen Beziehung (Incirlik! Flüchtlingsabkommen!! wichtigster Handelspartner!!!) zwischen beiden Staaten ändert, das Wahlergebnis aber (s. die Kommentare hier oder auch den von B. Kohler in der FAZ) als Beweis dafür genommen wird, dass die „Integration“ der türkischen Migranten gescheitert sei?

        „Und wenn Sie die Realität von Islamrabatt abstreiten möchten, Thomas, dann möchten Sie nicht von dieser Welt sein.“ Bin ich m.W. doch. Ich habe mich nur erdreistet, der Behauptung der „aurorula“, es gebe einen solchen, eine Quelle entgegenzusetzen, die dies widerlegt. Nun wäre wieder diese Dame an der Reihe, sie hat aber offenkundig anderes zu tun oder sie kann nichts entgegensetzen. Soll vorkommen.

        • aurorula a. schreibt:

          Nun wäre wieder diese Dame an der Reihe, sie hat aber offenkundig anderes zu tun oder sie kann nichts entgegensetzen.
          Leider ist die Seite, die Fehlurteile untersucht und auf der ich nach Belegen gesehen hatte ( http://www.watchthecourt.org/ ) so gut wie komplett leergefegt. Nur anderthalb Seiten Urteilsanalysen aus mehr als zehn Jahren sind noch übrig. Vor drei Jahren war es da noch viel voller…
          Ich weiß, jetzt kann ich lange behaupten, da stand noch viel mehr, und darunter auch Fälle die ich gerne zitiert hätte – aber, weg sind sie.
          Ja, jetzt kann ich zwar konstatieren daß eine seit 2007 bestehende Seite mit anderthalb Seiten merkwürdig aufgeräumt ist, nur davon tauchen die verschwundenen Analysen ja auch nicht wieder auf.

        • Aristobulus schreibt:

          Merkwürdg, Thomas, dass Sie in Hitlern sowas ganz Besonderes sehen. Keiner kann ihm das Wasser reichen? Keiner sonst darf a bissele hitlern dürfen?
          Inwiefern Sie damit nicht manche Hitlerchen verharmlosen, könnten Sie freilich erklären.

          Ich hatte Sie extra gefragt, inwiefern Erdogan nicht nazistisch sei. Das war eine doppelte Fangfrage, pardon 🙂 , denn ich hatte ja nicht gefragt, inwiefern Erdogan kein Faschist sei. Den Nazismus finden Sie jedoch faschistisch, und den Erdogan finden Sie jedoch nicht wie Hitlern. Also gibt es Ihrer Meinung nach einen Unterschied zwischen Hitlern und dem Faschismus, und Sie meinen jetzt doch, dass Hitler kein Faschist gewesen sei, ja?
          Ferner frug ich ja nicht, ob Erdogan Hitler sei, der alte oder der neue, sondern, inwiefern er nicht nazistisch sei.
          Darf einer also nicht nazistisch sein, nichtmal a bissele, wenn er selber ja kein Hitler ist, weil er ja nicht Adolf, sondern Retschep-Tajibb heißen thut?
          Und darf er dann wenigstens faschistisch sein?

          Ferner haben Sie das mit den türkischen Anteilen bei der türkischen Wahl nicht ganz verstanden, zumal ich ausdrücklich nur jene Türken genannt habe, die gewählt haben. Also nicht jene Türken habe ich genannt, die nicht gewählt haben, denn die interessieren ja nicht. Sondern nur jene habe ich genannt, die gewählt haben. Da lässt sich feststellen, ob man will oder nicht, dass just die Kurden und die Christen (ja, unter-den-Türken, denn die-Türken haben gewählt!) mit Nein gestimmt haben.
          Mit Ja haben die mohammedanischen Türken gestimmt. Und zwar mit über neunzig Prozent.

          Analog haben 1933 die Deutschen, die zugleich Juden waren, nicht für Adolf gestimmt. Die Frage „sind jüdische Deutsche keine Deutschen?“ ist in dem Zusammenhang ebenso jedoch sinnlos wie die Frage, ob türkische Christen und türkische Kurden denn keine Türken seien.

          Zur Integration der Türken: In der Tat sind Leute nicht in ein zivilisiertes Gemeinwesen zu integrieren, die zu über 90% einen Erdogan jubelwählen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            In ein zivilisiertes Gemeinwesen gewiss nicht. Aber wir sind ja hier in Deutschland.

          • Aristobulus schreibt:

            Selbsthasser zum Dienstag?
            Wenn nicht, müsstenkönntendürften Sie jetzt in die Türkei übersiedeln, um zu sehen, wo es noch zivilisierter zugeht.

    • A.S. schreibt:

      Danke für diesen erleuchtenden Kommentar. Ich hatte schon Angst, dass 412000 Demokratiefeinde ein Problem darstellen, vor allem wenn man bedenkt, dass schon wenige Tausend Pegidianer als Riesenbedrohung wahrgenommen werden.
      Aber dank der Gothaner Weisheit weiß ich jetzt, dass alles nicht so schlimm ist, solange Eitan Einoch,* aurorula.a* und klartext77 hier kommentieren.

      • Aristobulus schreibt:

        Und gar Ressentiments gegen die paar vierhundertzwölftausend Naziwähler darf man ja auch nicht haben. – Hmmm. Warum eigentlich nicht? Was soll so ressentimentgeladen daran sein, wenn man die aus dem Land raushaben will?
        War man anno 1933 auch ressentimentgeladen und irgendwie unmoralisch rechtsnational, wenn man die SA-Truppen verboten haben wollte?

        -Also Thomas hat festgestellt, es sei pfuibäh, ressentimentgeladen und eink’lich voll rechts, wenn man die ausm Lande raushaben wolle. Anders gefragt: Wer sollte die im Land DRINhaben wollen, und wofür? Weil das Land es so verdient hat?
        Und wie könnte man die Drinhabenwoller dann nennen, wenn die dann nicht rechts sind?

        Vielleicht kriegt man’s noch erklärt.

  2. DuDu schreibt:

    „Grünen-Politikerin Roth führt Erdogans Wahlerfolg unter Deutsch-Türken auf Integrationsprobleme zurück: Deutschland habe sich sehr lange „nicht offen gezeigt“. Sie will das kommunale Wahlrecht für Türken hierzulande. “ welt onilne

    perfekt, so lösen wir das problem mit fascho-türken… wahlrecht verschenken…

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ich wäre dafür, die rothe Claudia zu verschenken. Nur wird sie niemand haben wollen.

      • DuDu schreibt:

        wer sich durch das ganze interview mit der grün_in quält, wird feststellen, dass hier eine gefährliche demagog_in am werke ist, gefühlt in jedem zweiten satz kommt die afd vor (wohlgemerkt, es geht eigentlich um den islamisten vom bosporus) und oder der „aufnahmegesellschaft“/den deutschen, die versagt haben und die türken eh diskriminieren wo es nur geht.

        zum glück gibts es aber auch diese stimmen: http://www.achgut.com/artikel/zusammen_fuer_den_islamismus_den_chauvinismus_und_die_todesstrafe

      • caruso schreibt:

        Wie kommt eine so dumme Pute wie Claudia Roth in die Politik? Und zu ihre Position? C.Roht, Gabriel, Steinmeier e tutti quanti – no, non tutti, molti – was für eine Bag… oder soll ich vornehmer „Pack“ (Gabriel) sagen? Ein Wunder daß D noch funktioniert. Huch, bin ich heute bösartig! Zum Glück bin ich nur selten so und selten ohne Gtund.
        lg
        caruso

        • Aristobulus schreibt:

          … lol 😀 . Ja, wer so ist wie Claudia Roth, der Grinseschulz oder der dicke Gabriel usf., muss in die Politik gehen, weil man nur dort mit billigen Billigsprüchen durchkommt. In der Wirtschaft geht das nicht. Ja nicht einmal in der Werbewirtschaft, der Spruchlastigsten für Billiges ever. Wer da „kauft mich!“ ruft, wird halt nicht gekauft.
          Mais hélas, in der Polletick ist das anders.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lässen, Claudia Roth möchte, dass dieselben Leute die gerade die parlamentarische Demokratie in der Türkei abgewählt haben, jetzt auch in Deutschland wählen dürfen. Das ist Realsatire vom Feinsten!

  3. anti3anti schreibt:

    Lieber Gerd,
    das Wahlergebnis war seit mehr als einem Monat bekannt!

  4. Ralf Weber schreibt:

    Hier auch von Dr. Rafael Korenzecher prägnant auf den Punkt gebracht:

    The good guys lost —- Die offizielle Geburtsstunde der Erdokei

    Es ist vollbracht. Die Türken haben wie erwartet von ihrem Recht Gebrauch gemacht ihren Staat zu zerstören — oder genauer, das letzte bisschen an säkularer Demokratie, das nach Kemal Atatürk noch verblieben war, zu eliminieren.

    Ein konsequenter , ein ehrlicher Schritt eigentlich, der nur allzu korrekt die politische Entwicklung, den Verfall eines halbwegs säkularen Demokratieansatzes und die alles andere in den Schatten stellende Islamisierung in der Türkei vor allem der letzten Jahre abbildet. Auch das gegenteilige Ergebnis des Verfassungsreferendums hätte daran nichts geändert. Der offizielle Persilschein, den alle Diktatoren sich gern um den Hals hängen, hätte zwar gefehlt aber an den faktischen Entrechtungspraktiken und der galoppierenden Islamisierung des Landes hätte sich mit Erdogan an der Spitze ohnehin nichts geändert.

    Dafür haben die Türken mit ihren mehrheitlichen Entscheidungen für den Demagogen, Machtusurpator und Panislamisten Erdogan bereits viel früher selbst gesorgt. Weder Personenkult noch Großmannssucht, weder Amtsmissbrauch noch Korruption, weder die Entrechtung Andersdenkender noch der Rückfall in die atavistische Intoleranz einer fortschreitenden Islamisierung vermochten die Zahl seiner Anhänger zu verringern. Dies gilt sogar noch mehr für die hier ansässigen türkischen Pass- und Doppelpasshalter, die im Genuss aller hiesigen Vorteile demokratischer Sicherheit sogar überproportional mit etwa 60% für die Ent-Demokratisierung der Türkei gestimmt haben.

    Aller heute hingeheuchelten Entrüstung zum Trotz trägt unsere westliche Politik eine erhebliche, wenn nicht die maßgebliche Mitschuld an dieser Rückentwicklung der Türkei zum islamischen Unrechtsregime. Es sind schließlich unsere westlichen Pseudo-Gutmenschen, es ist die EU und es sind neben Frau Merkel die Steinmeiers, die Schulzes, Gabriels, Junckers, Hollands, Wallströms, Mogherinis um nur einige zu nennen, die zwar keine Gelegenheit auslassen, Israel, die einzige westliche Demokratie in der gesamten Region, zu delegitimieren und zu diffamieren, gleichzeitig aber in ihrem rückgratlosen Islamappeasement die Augen fest verschließen vor jeder noch so evidenten Fehlentwicklung im islamischen Raum. Sie verhelfen nicht nur den iranischen Mullahs sehenden Auges zur Atombombe und versorgen den Terror-Finanzierer Saudi-Arabien mit Waffen , sie haben auch mit großem Wohlwollen und voller Huld-Bezeugungen, den Aufstieg des ach so wichtigen und aufrichtigen Verbündeten des Westens und der Nato begleitet und Erdogan vor allem auch in den Augen seiner Nationalstolz-erstarkten Landsleute im In- und Ausland zu Erfolg und internationalem Ansehen verholfen. Selbst das nach Nazi-Muster verhängte Ermächtigungsgesetz, die politischen Säuberungen und der mit dem herbeigekaukelten Putsch begründete Notstands-Freibrief Erdogans fanden bei der hiesigen Politik nur wenig Kritik aber dafür viel Verständnis.

    Wen sollte es daher wundern, dass die Mehrheit der Türken mit Stolz hinter dem großen Führer und seinen großtürkischen Visionen stehen. Zu ähnlichen Erfolgen beim Volk hatten die damaligen Westmächte durch ihre Rückgratlosigkeit einst auch den Nazis verholfen und daraus offensichtlich nichts gelernt.

    Auch jetzt sind Frau Merkel und ihre Seitengänger bei den Entgleisungen ihres Zöglings mehr über den Vergleich ihrer Person mit Hitler verärgert als über die kaum verborgene vormalige Unterstützung des IS, den fulminanten Antisemitismus, die offensichtliche Entrechtung und Verachtung der nicht-muslimischen Minderheiten, die panislamistischen über Zypern hinausgehenden territorialen Ansprüche und den deutlichen Kurs in Richtung eines islamischen Scharia-Staates, wie unter vielem anderen nicht zuletzt die jetzt schon avisierte Einführung der Todesstrafe für zu Hochverrätern stilisierte politische Gegner nach dem Muster des Iran und Saudi-Arabiens belegt.

    An dem angreifbaren Verhalten von Frau Merkel und Co ändert schon gar nichts die — angesichts hier namentlich unerwähnt bleibender hunderter in der Türkei inhaftierter Oppositioneller — dubios erscheinende überproportionale Parteinahme für den unseren linken Gutmenschen Gesinnungs-verwandten Journalisten Denis Yüzel.

    Immerhin hat dieser mit so schönen presseöffentlichen Aussagen brilliert, wie Zitat:

    „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite “

    und ist in der BRD zu einer Entschädigungszahlung an den Schlaganfall-geschädigten Thilo Sarrazin verurteilt worden wegen der bodenlosen, ebenfalls publizierten Einlassung, dass man Sarrazin

    „nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“. ( Zitat )

    Unwidersprochen von unserer Politik bleibt auch die nunmehr in der türkisch-stämmigen Populationsgruppe nach dem Muster der in der Türkei bereits zum Volkssport ausgewachsenen allgegenwärtigen Denunziation von Erdogan-Gegnern mit schwerwiegenden Konsequenzen und Nachteilen für diese selbst und ihre Familien in der Türkei.

    Im Gegenteil, zwischenzeitlich scheint auch unsere Politik, gerade noch rechtzeitig im Wahljahr, nach dem Muster der Türkei und anderer Diktaturen Gefallen an dem Eindämmen kritischer Meinungen gefunden zu haben.

    Die bei uns bis in die politische Spitze reichende bessermenschliche Links-Ideologisierung und die damit nahezu regelmäßig Hand in Hand gehende Bevormundung, Intoleranz und Aushebelung der Meinungsfreiheit zeitigt auch hier die ersten gesellschaftlichen Opfer, wie das Beispiel der einseitig gegen Islamisierungs-Kritiker instrumentalisierten gesetzlichen und nur scheinbar ausgewogenen Maas-Initiative gegen freie Meinungsäußerungen in sozialen Medien belegt.

    Die den sozialen Medien angedrohten, im hiesigen Rechtsgebrauch völlig unüblichen und Rahmen-sprengenden astronomischen Geldbußen von bis zu 50 Mio. Euro und die kurzen Fristen zwingen diese geradezu im vorauseilenden Gehorsam, aus rein wirtschaftlicher Risikoabwägungen, Sperrungen und Löschungen weit im Gesunden vorzunehmen, ohne dass der Schutz der geäußerten Meinung vorab einer gerichtlichen Prüfung unterzogen worden ist. Nur mal zum Vergleich: Verletzungen an Leben und Gesundheit führen regelmäßig meist zu einstelligen, gelegentlich zweistelligen Tausender-Beträgen als Schadensersatz , auch die Geldstrafen liegen ausnahmslos in etwa dieser Höhe.

    Dies verletzt nicht nur das Grundgesetz sondern wird für Menschen ohne Zugang zum Meinungsmonopol der Leitmedien Meinungsforen wie Facebook und Co auf Dauer nachhaltig zerstören.

    Jedenfalls entzieht ein derartiger bundesrepublikanischer Angriff auf Bürgerrechte jeder Kritik an diesbezüglichen Machenschaften Erdogans den erforderlichen Glaubwürdigkeits-Boden.

    Vorauszusagen ist auch, dass der Durchmarsch Erdogans trotz aller markigen Floskeln seitens unserer Politiker keinesfalls zu Konsequenzen seitens der Regierung Merkel und der anderen EU-Chamberlains führen wird. Weder bezüglich eines etwaigen Überdenkens der mit dem Diktator gern geübten politischen Interaktionen noch bezüglich eines Einfrierens der Nato-Mitgliedschaft des Islamisten Erdogan.

    Natürlich auch schon gar nicht bezüglich irgendwelcher bürgerrechtlicher Konsequenzen für die hiesige türkische Wahlklientel, die immerhin in Mehrheit nicht nur eine massive Integrationsablehnung und Demokratieverachtung an den Tag gelegt hat, sondern mit der Zustimmung zum Erdogan‘schen Referendum auch deutliche Unterstützung für seine Politik mit den Kerninhalten Demokratieabschaffung, Islamisierung , panislamistische Expansion und massiver Antisemitismus belegt.

    Da es für die künftige Groß-Erdokei gar nicht mehr erforderlich sein wird Mitglied der EU zu werden, könnten wir ja vielleicht stattdessen in konsequenter Verfolgung der hiesigen politischen Entwicklung in nicht allzu ferner Zukunft selbst dem Reich Erdogans beitreten. Die in Angriff genommene islam-affine Auslegung unserer Rechtsnormen, der wachsende Antisemitismus und die zunehmende Islamisierung unserer Lebenswelt sind sicher eine gute Aufnahmevoraussetzung und könnten durchaus Gefallen in den Augen des großen Sultans finden.

    Dr. Rafael Korenzecher

    • Aristobulus schreibt:

      Leider ein schwacher, weil so rhetorischer Artikel (zu viele Adjektive, zu viele Metaphern und diese schlingernden Sätze), der thematisch vom Einen zum Anderen springt.
      Ferner das Yücel-Bashing ist leider mies: Genau diese beiden Yücel-Zitate werden seit Yücels Verhaftung immer wieder von jenen genannt, die sich zwar als konservativ verstehen, die jedoch auf eine merkwürdige Weise damit einverstanden sind, dass jemand wegen einer abweichenden politischen Meinung einfach eingesperrt werden kann.

      -Yücels Äußerung über Sarrazin: Es gab ein Gerichtsurteil, Sarrazin wurde befriedigend abgefunden. Er hat übrigens selbst deutlich gefordert, dass Yücel freigelassen gehört. Damit ist diese Sache erledigt. Wer sie wieder hochspült, ist nicht seriös.
      -Yücels Außerung über die Deutschen: Na und? Fast jeder kennt mittlerweile den zitierten Satz, aber kaum jemand kennt den dazugehörigen Artikel. Der ja gar kein Artikel keiner ist: Es ist eine völlig unmaßgebliche, unbedeutende Kurzglosse. Sie sollte ein Stückel weißes Papier füllen, weiter nichts.

      Dieses hundertmal wiederholte Drauftreten auf einen politischen Gefangenen ist mir zuwider. Yücel steckt in einem furchtbaren Gefängnis, weil er eine Meinung gegen einen totalitären Diktator geäußert hat. Auf jemanden, der in solch einer Lage ist!, TRITT man nicht.

      • Anonymous schreibt:

        Was mich beeindruckt hat, war die Wandlung des Deniz Yücel mit seinem Wechsel von taz zu Die Welt.

        Vorher war er ein manchmal scharfsinniger, manchmal amüsanter, oft öder und ätzender Kommentator, dem man anmerkte, wie sehr ihn sein Job ankotzte. Als Auslandskorrespondent zeigte er Qualitäten, von denen man nichts geahnt hatte. Hartnäckigkeit, Mut, gutes Schuhleder, Spürnase, und dazu die Fähigkeit, ohne zu langweilen komplexe Sachverhalte darzustellen. Das alles natürlich auf der Grundlage seiner Kenntnis der türkischen Sprache. Mit einem Mal waren die anderen deutschen Auslandskorrespondenten entlarvt als Kannitverstans, die sich auf Agenturberichte, englischsprachige Medien sowie die Berichte teils dubioser Zuträger verlassen mussten und ansonsten wie Blinde im Nebel herumstocherten.

        Free Deniz!

  5. DuDu schreibt:

    die anwanzer und grünen mutlus fabulieren ein weiteres mal von einer „gescheiterten intergration“, an der natürlich hauptursächlich die aufnahmegesellschaft schuld ist. wer die videos im netz gesehen hat, wie türken in autokorsos und mit türkeiflaggen durch deutsche städte fahren, als hätten sie die wm gewonnen (lol), muss sich nicht mehr fragen, wer die schuldigen sind.

  6. A.S. schreibt:

    Vorschlag von A.S., Angehöriger einer Köterrasse.

    Als Reaktion müssen wir noch intensiver vor Trump, Le Pen, Orban und der AfD warnen. Zudem braucht es zügige Beitrittsverhandlungen mit der Türkei um den Demokratisierungsprozess zu fördern.
    Wer jetzt fragen sollte, wie Beitrittsverhandlungen und Fördernotwendigkeit der Demokratie zusammenpassen, ist ein Nazi.
    Weiter braucht es mehr Leute mit doppelter deutsch-türkischer Staatsangehörigkeit. Und um Loyalitätskonflikte zu vermeiden könnte man jedem Türken, der in einer weiteren Volksabstimmung für die Todesstrafe stimmt, dafür die deutsche Staatsangehörigkeit verleihen.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ich hoffe, dass Erdogan sein Vorhaben wahr macht und die Todesstrafe wieder einführt. Dann wäre das leidige Thema EU-Beitritt endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet.

      • A.S. schreibt:

        Klar, es wurde gesagt Todesstrafe und EU ginge nicht zusammen. Aber jede Zusage wurde bisher gebrochen und warum sollten die EU-Granden sich gerade an diese halten?
        Die Geschichte der EU ist eine einzige Aufreihung von gebrochenen Versprechen, der einzige „Wert“ der EU die permanente Ausbreitung der EU (um jeden Preis). Mir fehlt jedes Vertrauen in die verantwortlichen Leute.

  7. max schreibt:

    Lieber Gerd, sich beim Spicer Zitat das Höschen voll zu machen (blöderweise faktisch daneben) und jetzt selber einen auf Hitler zu bringen, ist schon sehr strange.
    Erdogan ist nun einmal nicht Hitler. Erdogan ist ein moslemischer Extremist. Das reicht doch eigentlich auch.
    Die Frage die sich offensichtlich stellt ist doch die: Kann ein Erdogan-Entzückter gleichzeitig deutscher Staatsbürger sein? Ist das wirklich im Interesse des deutschen Staates? Kann man weiterhin Loyalitätskonflikte kleinreden? Sprich: Ist der Doppelpass wirklich eine schlaue Idee? Oder anders gefragt: Wieviel Orientalische (oder nordafrikanische, ost-timoresische, sri-lankische etc.) Politik darf es als deutsche Innenpolitik denn sein?

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Bei dem Referendum ging es um die Frage, ob die Türken Idioten sind – als Antworten konnte man „ja“ oder „nein“ ankreuzen. Eine knappe Mehrheit der Türken hat auf Frage, ob sie Idioten sind, nun mit „ja‘ geantwortet. Besonders hoch war der Idiotenanteil bei den Türken in Deutschland. Welch Überraschung! 🙂

    • Eitan Einoch schreibt:

      Hamed Abdel-Samad hat einen klugen Gedanken auf der Achse geäußert. Wenn man bedenkt, dass ein Viertel der hier lebenden „Türken“ eigentlich Kurden und Aleviten sind, die Erdogans Gesetz schon aus existentiellen Gründen ablehnen, sowie christliche Assyrer und Aramäer, die die Verdauungsänderung ebenfalls ablehnen, dann liegt die Zustimmungsquote der in Deutschland lebenden muslimischen Türken locker bei 90 Prozent. Man könnte also festhalten, dass von 10 in Deutschland lebenden „echten“ Türken 9 Idioten sind, die Diktatur, politischen Islam, Nationalchauvinismus und Todesstrafe geil finden. Atatürk würde sich heute schämen, Türke genannt zu werden. Zumindest wissen wir jetzt, wo unsere türkischen „Verbündeten“ politisch-ideologisch zu verorten sind.

      • Aristobulus schreibt:

        Stimmt auffallend! Danke für diese Aufschlüsselung. Jetzt versteht man mehr – da ist Einstimmigkeit im Schwange. „Du bist nichts, dein Volk ist alles.“

      • Eitan Einoch schreibt:

        Verdauungsänderung… was die Autokorrektur für seltsame Blüten treibt! Gemeint ist natürlich „Verfassungsänderung“.

  9. scottberlin schreibt:

    „Bei dem knappen Gesamtergebnis ist sogar klar: Die deutsche Stimme war wahlentscheidend.“
    Stimmt nicht. Selbst wenn alle 700.00 Wähler in Deutschland mit Nein gestimmt hätten, hätte es das Gesamtergebnis nicht gekippt. Dennoch muss uns diese deutliche Erdoganlastigkeit aufhorchen lassen. Die deutschen Türken sind wahrscheinlich enttäuscht von der Demokratie, weil sie das Gefühl haben, die deutsche Demokratie lässt sie persönlich im Regen stehen. Und damit haben sie ja nicht unrecht. Die deutsche Politik hat in der Integrationspolitik versagt. Wir bräuchten mehr und kompetentere Beamte, die sich um den inneren Frieden nicht nur reaktiv kümmern, sondern proaktiv, vorausschauend, voraushandelnd. Die müssten vom Steuersystem bezahlt werden, doch es würde sich lohnen. Und jetzt kommt mir bloß nicht damit, die Türken seien es selber schuld, die müssten das selbst regeln. Schuld ist eine Kategorie, die uns nicht weiter hilft. Verantwortung wäre schon besser. Jeder sollte sich fragen: was muss sich ändern? Was könnte ich tun?

    • Eitan Einoch schreibt:

      Was muss sich ändern? Ganz einfach: Keine Extrawürste, keine Spezialbehandlung für Türken. Die Integrationsindustrie muss der Geldhahn zugedreht werden. Andere Einwanderergruppen schaffen es wie selbstverständlich ohne diesen teuren Firlefanz. Keine Doppelpässe mehr, sowie rasche und konsequente Abschiebung bei Fehlverhalten.

      • scottberlin schreibt:

        Könnten Sie bitte mal erläutern, worin die Extrawürste für Türken bestehen und was die Integrationsindustrie ist?

        • Eitan Einoch schreibt:

          Ich kann nicht jede einzelne Maßnahme aufzählen – dafür gibt es regional zu viele Untetschiede. Aber eine Grundtendenz ist feststellbar. Es fängt mit speziellen Deutsch- und Integrationskursen für Kinder sowie muttersprachlichen Unterricht an, geht über Gebetsräume in Schulen sowie die Befreiung von Mädchen vom Schwimmunterricht, Sonderbestimmungen zum Islam- und Türkischunterricht bis hin zur Deutschen Islamkonferenz und der Einrichtung von Integrationsbeauftragten. Ich verwette meinen Arsch darauf, ohne die Türken und anderen Einwanderer aus dem islamischen Kulturkreis gäbe es das Wort „Migrationshintergrund“ gar nicht – und bei „Integration“ würde man an Oberstufenmathematik denken.

          • aurorula a. schreibt:

            Die wichtigste Extrawurst ist der Doppelpass. Wie Eitan Einoch ja oben schon geschrieben hat.
            Und dann gibt es vor Gericht beim Strafmaß etwas, das inoffiziell den Namen „Islamrabatt“ trägt: manche kulturellen Hintergründe sind auch da gleicher als andere. Ein Ehrenmord sollte nach dem Buchstaben des Gesetzes etwa ein „Mord aus niederen Motiven“ sein – de facto führt dieses Motiv oft zu einer de-facto-Strafmilderung.
            Von Körperverletzung und anderer Gewalt möchte ich jetzt nicht anfangen, da es wie im anderen Thread zu lesen ja bald billiger ist jemanden einfach zusammenzuschlagen als ihm online die Meinung zu sagen. Wenn man sich anschaut wer welches von beiden üblicherweise tut, wundert mich garnichts mehr.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Danke für deine Ergänzung. Das Problem daran ist: Dadurch wird nicht Integration gefördert sondern Gegengesellschaften. (Von Parallelgesellschaften kann man ja hierbei nicht sprechen.) Andere Einwanderergruppen integrieren sich ohne irgendeine Extrawurst, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Deshalb mein Vorschlag für eine nachhaltige Integrationspolitik: Alle staatlichen Mittel für „Integrationshilfen“ streichen! Und wer sich nicht integriert: Raus! Zurück in die Heimat, aber auf eigene Kosten.

          • scottberlin schreibt:

            Wenn Integrationskurse Privilegien sind, dann bitte mehr solcher Privilegien. Oder glauben Sue tatsächlich, dass sich die Probleme aus einer Abkapselung der türkischen Community von alleine lösen. Das wäre borniert. Und selbstverständlich gäbe es ohne Migranten das Wort Migrationshintergrund nicht.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Scotty hat es immer noch nicht verstanden… Es gäbe den schwachsinnigen Begriff „Migrationshintergrund“ auch MIT Einwanderern nicht – er wurde nur wegen einer einzigen Einwanderergruppe überhaupt erfunden, um zu kaschieren, dass es nur diese einzige Gruppe ist, die ein Problem mit ihrem Aufnahmeland hat. Das Wort „Migrationshintergrund“ schert alle über einen Kamm – Polen, Russen, Italiener, Griechen, Chinesen, Vietnamesen, Albaner, Türken, Araber usw. – und lässt es so aussehen, als ob ein klar lokalisierbares Problem auf einmal alle Immigranten betreffen würde. Das ist infam! Jeder, der zwischen den Zeilen lesen kann, weiß inzwischen, dass „Migrationshintergrund“ in Wahrheit „Islamhintergrund“ bedeutet. Und dass wenn immer von „Südländern“ die Rede ist keine Griechen oder Italiener gemeint sind.

          • Aristobulus schreibt:

            Voilà.
            Ich wette, er hat’s aber immer noch nicht verstanden.

          • aurorula a. schreibt:

            Da halte ich nicht dagegen.

        • DuDu schreibt:

          scottberlin, wenn sie nicht wissen, wass die intergrationsindustrie ist, dann bitte bitte schnell zurück ins TAZ oder SZ… forum, dort sind sie unter ihresgleichen!

    • Aristobulus schreibt:

      Der berlinernde Scott ist ein Anwanzer. Er will vollmundig und volltönend das Gleiche wie das Selbe von immer-schon, jedoch will er es hoch siebzehn, damit es siebzehnmal so viel kostet, indem es noch immer nicht, nichts und wieder nichts bringt.

      • Aristobulus schreibt:

        Und als guter Salon-Baadermeinhofist (das hat er neulich hier zur Genüge vorgeführt) will er naturgemäß das Geld anderer Leute ausgeben. Lassen.

      • scottberlin schreibt:

        Diese Hasslyrik von Aristobulus hat schon was von Kunst. Man muss sie nicht mögen, steht aber doch sinnierend davor und denkt sich: gar nicht so einfach, hat was. „Anwanzer“ z.B., man weiß nicht was es ist, aber irgendwie transportiert das Wort doch eine Ahnung, dass da einer mit weißem Schaum vor’m Mund in die Tasten trommelt. Und man fragt sich, was für ein schlimmes Trauma muss dem Autor wiederfahren sein, dass er ständig so um sich schlägt.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Also, für das Wort Anwanzer genügt es, etwas über Berlin hinaus der deutschen Sprache mächtig zu sein, so gegen Südsüdwesten hin… Weißen Schaum lese ich da nicht. Und wenn man nun noch dächte, was der Autor sagen wollte, käme man vielleicht einer verständnisnäheren Auseinandersetzung näher, was noch nicht nah bedeuten muss…

          • aurorula a. schreibt:

            Jeder, der Donald-Duck-Comics gelesen hat, weiß, was ein Anwanzer ist.
            Vielleicht ist Carl Barks aber der Kultur zuviel … ?
            (habe von den besagten Comics etwa 500 Stück hier stehen)

          • scottberlin schreibt:

            Da wollen also welche unter sich bleiben. Vorschlag: beantragt doch mal beim Meister, dass ein Zugangspasswort vergeben wird. Voraussetzung ist das Bestehen eines Gesinnungstest, in dem eine konservative, zionistische Position nachgewiesen werden muss. Und man muss natürlich wissen, was ein Anwanzer ist.

        • DuDu schreibt:

          anwanzer, bitte bitte halten sie einfach ihr ma*l.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Was dieser scottische Türkenkriecher verheimlicht: Es waren die angeblich „gut integrierten“ Türken in Deutschland, die für Erdogan die Werbetrommel gerührt haben, „jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsenden Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei.“ (Hamed Abdel-Samad)

      So sieht gelungene Integration in Deutschland aus! Auch die Terroristen von Nine Eleven waren bestens integriert. Vielleicht wäre es an der Zeit, den Begriff „Integration“ neu zu überdenken – oder am besten gleich zu entsorgen.

  10. klartext77 schreibt:

    Unter normalen Umständen würde man den hier lebenden Türken, die mit „Ja“ gestimmt haben, empfehlen können, nach Hause zu gehen. Aber inzwischen ist die Islamisierung Deutschlands so weit fortgeschritten, dass sich das leider erübrigt. Allahu akbar!

  11. Pingback: Türkei-Referendum: Große Zustimmung für Erdogan von Deutschtürken – philosophia perennis

  12. limbischessystem schreibt:

    Noch nichtmal eine Zwei-Drittel-Mehrheit! Also machen Sie mal halblang.
    Wer wissen wollte, wo wir leben, der brauchte dieses Ergebnis nun wirklich nicht. Immerhin ein paar Stimmberechtigte, vor denen man sich nicht zu fürchten braucht.
    Die BeerDe ist ja längst türkische Provinz. Warum sonst sitzt Merkel bei Erdowahn immer unter einer türkischen Flagge?

Seid gut zueinander!

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