Dokumentation über Judenhass entspricht nicht dem Auftrag von arte

Nachdem Tapfer im Nirgendwo darüber berichtet hatte, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender arte und WDR die Ausstrahlung einer Dokumentation über Antisemitismus in Europa verweigern, obwohl eine ganze Reihe international anerkannter Historiker, Politikwissenschaftler und Antisemitismusexperten wie Prof. Michael Wolffsohn, Götz Aly, Ahmad Mansour, Samuel Schirmbeck und Prof. Monika-Schwarz-Friesel die Ausstrahlung unterstützen, reagierte das WDR Social Media-Team mit dieser Stellungnahme:

„Der Film entspricht nicht dem Auftrag von arte, nämlich den „Antisemitismus in Europa“ zu beleuchten. Das behandelt der Film allerdings nur in Teilen. Der WDR kann die Kritik von arte nachvollziehen, da der Film nicht liefert, was beauftragt war.“

Experten sind da ganz anderer Meinung! Prof. Michael Wolffsohn bezeichnet die Dokumentation als „meisterhaft“, Ahmad Mansour als „großartig und überfällig“ und Götz Aly als „beachtliche und außerordentlich facettenreiche journalistische Leistung.“

Wer hat wohl mehr Ahnung? Antisemitismusexperten, die sich seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen oder das Social Media-Team einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, wissend, dass schon seit Jahren die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten massiv einseitig und manchmal sogar mit Lügen und Falschaussagen gegen Israel berichten, wie Tapfer im Nirgendwo nachgewiesen hat?

Die Reaktion des WDR Social Media-Team ist jedoch nicht das Abenteuerlichste, was bisher als Begründung für das Nichtsenden der Dokumentation herhalten musste. Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten werden mit folgenden Worten zitiert:

„Der Film ist eine Provokation!“
„Der Film schüttet Öl ins Feuer!“
„Der Film kann angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden.“
„Der Film ist antiprotestantisch, antimuslimisch und proisraelisch.“
„Der Film ist nicht ergebnisoffen.“

Was bitte soll das alles heißen? In dem Film wird brutaler Judenhass dokumentiert. Die Hamas ruft in ihrer Charta zur Vernichtung aller Juden auf. Arabische Schule und Kindergärten erziehen Kinder zum Judenhass und bringen ihnen bei, wie man Juden effektiv tötet. Führende arabische Politiker bezeichnen Juden als „Bakterien“ und „Parasiten“, die ausgerottet werden sollen. Führende arabische Politiker und Gelehrte verehren Adolf Hitler. Terroristen und Judenmörder werden von der palästinensischen Autonomie mit hohen Renten belohnt. Die Europäische Union und europäische Kirchen finanzieren diese Geldflüsse. Die Organisationen Brot für die Welt und Misereor finanzieren Boykott-Kampagnen gegen Israel. All das schwappt nach Europa. Judenhass breitet sich wieder auf europäischen Straßen aus. Die Gewalt gegen Juden nimmt zu, in Wort und in Tat. Auf offener Straße in Deutschland wird die Vergasung von Juden gefordert. In Frankreich wurden sogar schon Juden ermordet. All das wird in dem Film gezeigt. Was bitte soll es da bedeuten, der Film sei nicht ergebnisoffen? Ist es etwa der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Anstalten, ergebnissoffen gegenüber eliminatorischen Judenhass zu berichten?

Der mörderische Judenhass im mehrheitlich christlichen Europa ist mit dem mörderischen Judenhass im arabischen und islamischen Raum verwoben. Auf offener Straße wurden in Berlin diese Sätze gebrüllt:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
„Juden ins Gas!“

Die Männer, die das brüllten, waren von der jundenfeindlichen Propaganda des arabischen Raums inspiriert. Immer wieder schlägt der Hass auf Israel auf Juden in Europa ein. In Hannover wurden im Jahr 2010 Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen mit Steinen beworfen und In Offenbach wurde ein Rabbiner in einer Einkaufspassage von Jugendlichen angegangen. In Duisburg wurde 2009 unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war, was einem arabisch skandierenden Mob nicht gefiel. In Dänemark weigerte sich eine Schule 2008/2009, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde, da dort auch muslimische Kinder zur Schule gehen. In Berlin musste ein jüdischer Schüler die Schule verlassen, weil er als Jude verfolgt wurde. Die Gewalt gegen Juden eskaliert auch im Norden Europas bereits seit Jahren und verantwortlich daran sind nicht Søren und Freya. Am 8. Januar 2009 rief auf den Straßen in Oslo ein überwiegend muslimischer Mob “Tötet die Juden!” und “Schlachtet die Juden ab!” In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Israelis angeschossen.

Die Gewalt gegen Juden in Europa ist bereits seit geraumer Zeit wieder mörderisch. Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Mann getötet, der sich als Kämpfer des Islams verstand. Drei der Opfer waren Kinder. Am 24. Mai 2014 wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Der Mörder glaubte, es im Namen Allahs zu tun. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen. Die Täter glaubten, damit dem Propheten zu gefallen.

Nachdem einer der Terroristen rund um den Anschlag auf Charlie Hebdo in einem jüdischen Supermarkt in Paris Geiseln genommen und vier Menschen getötet hatte, rief er den französischen Sender BFMTV an, um seine Forderungen zu verbreiten. Der Sender fragte: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Juden!”

Das ist der Judenhass, der in Europa mordet. Der Judenhass ist verwoben mit dem Hass gegen Israel. Über diesen internationalen und in der muslimischen Welt durch Gelder der christlichen Welt finanzierten Judenhass zu berichten, gehört zu jeder Dokumentation über Antisemitismus in Europa. Was arte und der WDR hier abziehen, ist nichts weiter als die radikale Weigerung, über Judenhass in Europa zu berichten.

Es ist eine öffentlich-rechtlich finanzierte Schande!

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

72 Antworten zu Dokumentation über Judenhass entspricht nicht dem Auftrag von arte

  1. Massada schreibt:

    Das man der Paranoid Shithouse Rat …..der Hamas im EU-Parlament stehend applaudierte und unser Kanzler in spe Schulz voller Hochachtung über diesen senilen Esel twitterte, drückt sehr deutlich aus, mit was für moralisch verkommenen Politikern das Parlament gesegnet ist..
    Das Brot für die Welt und andere Chr.. Organisationen mit meinem paar Euros die ich alljährlich spende evtl. die lebenslange Rente für die Hinterbliebenen eines Pali-Meuchelmörders stemmt ist unfassbar. Durch den vielen mächtigen Interessengemenge gab es von der ARTE die rote Karte. Schulz als Kanzler war bis gestern bei mir und einigen meiner Fam. durchaus denkbar. Aber scheinbar ist er tatsächlich wie sein ruf. Ein Dampfplauderer.

    • Aristobulus schreibt:

      Obwohl Sie mit Ihrer Veachtung selbstverständlich Recht haben, ist Abbas jedoch duchaus kein seniler Esel. Er ist etwa so senil wie Don Corleone und der alte Al Capone.
      Kein seniler Greis könnte eine Mafia-Organisatione wie die Fatach so beherrschen, wie Abbas und seine Mannen das tun.

  2. Caterina schreibt:

    „Antisemitismus in Europa“ ist allerdings ein unzutreffender Film-Titel. Der seit 1400 Jahre koranisch und schariatisch gebotene Judenhass der arabisch-semitischen Muslime, ebenso der nicht-semitischen Muslime, sollte nicht mit dem der Nazis verwechselt werden, der in der Schoah, dem Zivilisationsbruch des deutschen Volkes, seinen Höhepunkt fand. Selbst die Nazis hatten nichts gegen die semitischen Araber einzuwenden. Experten für den islamischen Judenhass sind übrigens die unabhängigen (!) Orientalisten, also Hans-Peter Raddatz („Allah und die Juden“), Tilman Nagel in seiner Biografie über den Islamgründer Muhammad, zu dem Allah betete oder in „Angst vor Allah?“, ebenso die Orient-Historikerin Bat Ye’or z.B. in „Europa und das kommende Kalifat“ oder auch der 101 Jahre alte Orient-Historiker Bernard Lewis. Der Judenhass der Muslime in Deutschland heutzutage (inkl. Israelhass) kommt in der Mehrzahl von den Muslimen und ihren Beschützern im Land. Dass der deutsche Bundespräsident von der SPD am Grab des Terror-Urgesteins und Auftragsmörders aus dem erfundenen palästinensischen Volk namens Yassir Arafat seinen Kotau macht, treibt jedem geschichtsbewussten Menschen die Schamesröte ins Gesicht. Eine Kanzlerin und ein Pastor Gauck mit Freundin, zusammen mit Aiman Mazyek am Brandenburger Tor, der in Berlin öffentlich sagte, dass man in die sogenannte Islamische Charta vergessen habe hineinzuschreiben, dass man aus dem Islam – auf dem Boden des GG – nicht austreten könne, sind keine Vertreterin der Glaubensfreiheit bzw. der eigenen freiheitlichen Kultur, gerade auch angesichts der Vertreibung und Ermordung der Christen aus ihren Ursprungsgebieten.

    Die zeitgenössischen Juden des Islamgründers Muhammad nannten diesen bereits den stets lachenden Mörder.

    Konfuzius:

    „Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeiht Moral und Kunst nicht; gedeiht Moral und Kunst nicht, so treffen die Strafen nicht; treffen die Strafen nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß setzen.“

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, das stimmt alles.
      Bloß die Passage mit den Semiten ist missverständlich: Araber sind keine Semiten, denn es gibt keine Semiten. Es gibt nur semitische Sprachen (Hebräisch, Geez, Amharisch, Arabisch, Maltesisch, Aramäisch).
      Ferner waren die Nazis ja nicht gegen jene, die semitische Sprachen sprechen: „Antisemitismus“ bezieht sich nicht auf Semiten, sondern allein auf Juden.
      Ja, wenn die Begriffe nicht richtig sind…

      • Caterina schreibt:

        @ Aristobus
        Semiten und Arier als Rasse gibt es natürlich nicht! Sie sagen wir nichts Neues.
        So ist es auch gemeint, es gibt semitische Sprachgruppen, fragen Sie den Ethnologen. Es gibt also keine „semitische“ Rasse, weshalb auch Antisemitismus in Sachen Judenhass falsch ist. Inder und Iraner z.B. betrachten sich aber gerne als „Arier“.
        Der falsche Begriff wird immer noch gerne nach 1945 verwendet, was völlig verkehrt ist, gerade weil der Judenhass der „semitischen“ Araber schon seit 1400 Jahren wütet.

  3. Murks schreibt:

    Und wie viele der Leute die hier kommentieren haben Parteien gewählt die gegen eine Einwanderung dieser Judenhasser sind?Die für eine Abschiebung von Strafttätern sind?

    • Aristobulus schreibt:

      Gute Frage-.
      Versuchte Antwort: Nur, wer AfD wählt, der wählt NICHT jene, die die massenhafte ‚Einwanderung‘ von Judenhassern, Frauenhassern und Schwulenhassern deichseln, und der wählt NICHT jene, die Straftäter so gern im Land lassen.
      (Jaja, PI-Niveau jetzt, on le sait trop bien.)

  4. Pingback: Die Wahrheit entspricht nicht dem Auftrag von „arte“ | quotenqueen

  5. Pingback: ARTE UND WDR VERWEIGERN AUSSTRAHLUNG VON DOKUMENTION ÜBER ANTISEMITISMUS | UN-Politisch

  6. Albrecht Hermann schreibt:

    Allen, besonders dem nimmermüden Gert Buurman z.K.:
    Meine aufforderung an den WDR: Zeigen Sie unverzüglich die Dokumentation zum Thema „Antisemitismus in Europa“ von Sophie Hafner und Joachim Schröder MfGAlbrecht Lohrbächer,
    SO 12:12

    Antwort des WDR – schlimmer geht’s nicht!
    Lieber Albrecht,

    vielen Dank für deine Nachricht.
    Der Film entspricht nicht dem Auftrag von arte, nämlich den „Antisemitismus in Europa“ zu beleuchten. Das behandelt der Film nur in Teilen. Der WDR respektiert die Entscheidung von arte, den Film nicht einzusetzen, da er nicht liefert, was beauftragt war.
    Viele Grüße vom Social-Media-Team des WDR

    • Aristobulus schreibt:

      Glückwunsch und masltov zum plumpen Geduztwerden. Und ja, der WDR hat Recht, denn der Film erwähnt nicht den Antisemitismus in Luxemburg. Jedoch justement der luxemburger Antisemitismus ist sehr antisemitisch, zumal der Lieferauftrag vor Allem und ausdrücklich die Darstellung des luxemburgischen Antisemitismus vorgeschrieben hatte. Jedoch indem der Film eben ncht den luxemburgischen Antisemitismus behandelt, ja ihn nicht einmal erwähnt, liefert der Film nicht, was beauftragt war, und muss jetzt im Keller verschwinden.

      Bussi vom social-mädchen-team des WDR.

  7. Krokodil schreibt:

    Bitte, wo kann man besagten Film finden?
    Habe hier leider keinen Anhaltspunkt gefunden, möchte die Doku aber gern verwenden.

  8. Krokodil schreibt:

    Herzlichsten Dank dem Tapferen!

  9. DuDu schreibt:

    ARTE und WDR starten neu, um doch noch eine Doku über „Antisemitismus in Europa“ zeigen zu können, diesmal wurde Iris Gleicke verpflichtet………..

  10. Ralf Weber schreibt:

    Ich schätze allgemein eine ehrliche und offene Darstellung und Politik, bei der von allen die realen Fakten auf den Tisch gelegt werden und nicht die „Alternativen Fakten“.

    Hierzu auch eine ernüchternde Analyse aus der Geschichte von Israel, auch im Kontrast zu oft einseitig polemisierten Dastellungen:

    https://www.welt.de/geschichte/article165185930/Wie-der-Westen-Israel-in-den-Sechstagekrieg-trieb.html

  11. Kanalratte schreibt:

    Man sieht ja aktuell was passiert wenn ein Marek Lieberberg das M-Wort in den Mund nimmt.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Kanalratte

      Die ersten Geiferer sprechen bereits von einem „Ausraster“:
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wegen-unterbrechung-ausraster-des-rock-am-ring-chefs-15045540.html

      • Aristobulus schreibt:

        Wetten?, gleich kommt Thomas ex Gotha an und ruft, es sei in der Tat ein unverschämter Ausraster, wenn jemand die Musliiime so in Gutsherrenart auf die Straße zum Demonstrieren befehle, denn das sei ja genauso unverfroren, wie den Schwulen vorzuschreiben, dass sie endlich mal nicht gegen Israel, sondern mal gegen den sogenannten Terror zu demonstrieren hätten.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Wette einerseits gewonnen, andererseits verloren: Denn zwar stehe ich (eher zufällig) auf der Matte, muss Sie aber zur Ordnung rufen: denn ich hielt einem anderen Kommentator (der Name tut nichts zur Sache, er ist so erbärmlich wie seine Ansichten) nicht vor, dass er den Schwulen vorschrieb, sie sollten nicht gegen Israel demonstrieren, sondern, dass er sich darüber mokierte, dass sie gegen eine ihnen feindlich gesonnene Partei, die AfD, demonstrieren. Und das war in der Tat eine Unverfrorenheit.

          Den Wettgewinn müssen Sie sich selber kaufen, ich rate zu „Watten“ oder „Gehen“ oder zu den oft anrührenden autobiographischen Romanen. Dann lesen Sie noch einmal „Deutschland von Sinnen“ und es wird Ihnen evtl. der Unterschied auffallen zwischen einem Dichter, der sich mit der spezifisch österreichen Melange aus Sozialpartnerschaft und Volksgemeinschaft auseinandersetzt und sich an ihr abarbeitet, und einem, tja: Irren, der halluziniert, es hätten alle Minderheiten, die er nicht ausstehen kann, längst die Macht im Staat übernommen. Und was den Stil anbelangt, so hat der mich rasch ermüdet: eine Akkumulation von Schimpfwörtern macht noch lange keine Satire. Da ich aber den Autor a) für eine, im pathologischen Sinne, arme Sau halte, an dem b) ein Exempel statuiert wurde, wie man sich den Rechtspopulismus eben nicht wünscht (und es liegt der Gedanke nicht fern, dass das damit zu tun hat, dass er literarischer Außenseiter und Migrant ist – Walsers (Martin, nicht Robert) Friedenspreisrede ist viel verheerender und der bekommt zum 90. ein Spiegelspecial…), soll c) hier nicht weiter die Rede von ihm sein.

          • Aristobulus schreibt:

            „im pathologischen Sinne“

            Wieder eine Psychiatrisierung des politischen Gegners? Thomas Bernhard hat das gehasst.
            Zwei Stunden Nachsitzen in Steinhof. Setzn.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Thomas Bernhard hat das nicht gehasst, sondern fleißig praktiziert: „Das Bochumer Schauspielhaus sei das Bochumer Narrenhaus, »in welchem in Wahrheit von einem Irrenhausdirektor, der sich nur als Schauspieldirektor ausgebe, keine Schauspieler, sondern Narren gehalten und das ganze Jahr über einem ratlosen Publikum vorgeführt werden«. Aus: »Der Stimmenimitator«
            Mindestens vVier Stunden Nachsitzen in einem Theater Ihrer Wahl. Wie wär’s mit „Starlight Express“ in Zeitlupe?

            (Und ach, das Bochumer Schauspielhaus beherbergte in der Tat einen Narren, den Nachtwächter und großen Autor Wolfgang Welt, dessen Tod sich in 16 Tagen jährt.)

          • Aristobulus schreibt:

            Thomas Bernhards Narrenhaus und Irrenhaus sind ja MITNICHTEN eine Drohung mit der realsozialistischen Politpsychiatrie.
            Thomas Bernhard war blass vor Wut wegen dieser Schweinerei, wenn jemand den politischen Gegner als einen psychiatrischen Fall dargestellt hat.

            Vier Stunden Nachsitzen in Steinhof. Setzn.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Der Witz zum Wochenende: „Denn zwar stehe ich (eher zufällig) auf der Matte, …“

            Nein, Herr ex Gotha, Sie stehen nicht „eher zufällig“ auf der Matte, sondern sind ständig in Lauerposition. Wer Sie kennt, kann Sie heranpfeifen wie einen gut abgerichteten Haushund. Diesmal war es Aristobulus, der gepfiffen hat.
            Den Rest Ihres aufgeregten Geschreibsels habe ich dutzendfach beantwortet.
            Bis zum nächsten Pfiff
            Ihr
            G.G.

          • Aristobulus schreibt:

            … ich weiß nicht, ob er es ist, Gutartiges. Die frühere Zerstreutheit fehlt, der frühere Charme auch, hingegen Anderes ist ’noch‘ da.
            Ich weiß nicht, ob er es noch ist, oder ob er schon länger von einem Faker dargestellt wird. Für die Machart des Fakers spricht dieses andauernde Beschmieren von Dir und Ceterum als wasweißich und als Schwulenhasser usf.
            Das hat er früher NICHT gemacht.
            Merdre, was ist passiert?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari: „…, was ist passiert?“

            Das Kapital hat ihn zu hart rangenommen.

          • Aristobulus schreibt:

            * glucks‘ *

            Zuviel Kohle soll ja zu Seelenverlust führen, hört man.

          • Krokodil schreibt:

            Das Kapital analisiert?
            … je nachdem womit man denkt.

          • Aristobulus schreibt:

            Das Krokodil (!!!)
            Hi Krokodil. Schön Dich zu lesen 🙂
            Und doch, ich glaub’s selber kaum, aber mir fiel just gestern Nacht ein, ja wo ist eigentlich Krokodil?, man sah ihn seit halben Äonen nicht, geht es ihm gut?, und da kömmt es.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Lassen wir erst einmal, nach einigen schönen Tagen fern vom Internet, Akif Pirinçci einmal über sich selbst sprechen: „Ich antworte immer obszön, das kommt immer gut an. Dann merken die, dass der Typ irre ist. (…) Ich bin ein kontrollierter Irrer, das war schon immer so.“ Kann man nachlesen, auf stern.de, 22.10.15.
            Und überhaupt ist das Geschwätz von der „Psychiatrisierung des politischen Gegners“ und von der „Drohung mit der realsozialistischen Politpsychiatrie“ (was für ein Kappes!) genauso falsch wie die eingangs zitierte Unterstellung, es ginge mir darum, „den Schwulen vorzuschreiben, dass sie endlich mal nicht gegen Israel, sondern mal gegen den sogenannten Terror zu demonstrieren hätten“. Letzteres ist was?
            Eine Lüge.
            Hier wäre mal eine Entschuldigung angebracht.
            Oder auch nicht, denn wenn man für die schlechte Gesellschaft („dieses andauernde Beschmieren von Dir und Ceterum als wasweißich und als Schwulenhasser usf.“), in die man sich freiwillig begeben hat, pausenlos meint einstehen zu müssen, ist man eigentlich genug gestraft, zumal wenn diese schlechte Gesellschaft ihrem Ruf prompt gerecht wird („Das Kapital hat ihn zu hart rangenommen.“ „Krokodil schreibt: Juni 4, 2017 um 10:59 am: Das Kapital analisiert? … je nachdem womit man denkt.“ „Aristobulus schreibt: Juni 4, 2017 um 6:22 pm: Das Krokodil (!!!) Hi Krokodil. Schön Dich zu lesen“).
            Ja, schön das alles zu lesen. Was haben wir gelacht. Oder auch nicht. Es ist wohl ein Fehler oder eine große Lebenslüge, die Loyalität, die im wirklichen Leben Freunde wie selbstverständlich erwarten dürfen, amorphen Internetfiguren zukommen zu lassen, mögen ihre An- wie Absichten noch so finster sein und mag man dafür auch all das aufgeben, was man ansonsten an „Werten“ zu vertreten meint.
            Und mein Fehler war, zu glauben, dass ich es irgendwie aufhalten könnte, dass es hier aussieht wie bei pi unterm Sofa.
            Wird Zeit für ein paar mehr schöne Tage, fernab von allen Krokodilen, Spießerheinzen und anderen Witzbolden.

          • Aristobulus schreibt:

            Leider amorphe Selbstgerechtigkeiten fernab dessen, was real geäußert worden ist.
            Zumal die wiederholte Leugnung, dass eine versuchte Psychiatrisierung des politischen Gegners versucht worden ist.
            Schade!

          • Aristobulus schreibt:

            … und bitte?!, Sie hatten sich dagegen verwahrt, dass man den Schwulen vorschreiben wolle, gegen wen sie zu demonstrieren hätten, stellen es jetzt jedoch als das Gegenteil dar.

            Sie hatten hier mehrfach geschrieben, es sei homophob!, wenn jemand den Schwulen „vorschreibe“, gegen wen sie zu demonstrieren hätten, worauf Sie jenen, die sich erbittert hatten, dass Schwulenverbände nie gegen islamische Übergriffigkeiten, aber ‚gegen rechts‘ demonstrierten, wiederholt Schwulenfeindlichkeit vorwarfen.

          • Krokodil schreibt:

            „Und was den Stil anbelangt, so hat der mich rasch ermüdet: eine Akkumulation von Schimpfwörtern macht noch lange keine Satire. “
            Laut Presse eben doch.
            Diese komische Frau Weidel hat es damit voll erwischt.
            Nur, meine Bemerkung war keine Satire, es sollte ein billiger Scherz auf Kosten anderer sein. Weil andere auch billig sein können.
            Ansonsten: Gruss in die gesamte Runde.

  12. Roger Letsch schreibt:

    Du hast ein Argument von Arte (FR) vergessen, weswegen man die Doku glaubt, nicht senden zu können. Man sei: „…zwischen islamischer und jüdischer Lobby eingezwängt…“
    Kein Scherz! Das war eine Begründung!
    Es scheint, je mehr Juden Frankreich aus Todesangst verlassen, umso stärker (weil unsichtbarer) wird die „jüdische Lobby“. Das alles ist nur noch absurd!

    • Aristobulus schreibt:

      Hach ja. Noch eine sehr schöne Begründung, ja die schönste der Schönen: Man sei also ein armes, eingezwängtes Opfer, entweder umgebracht von der islamischen oder von der jühüdischen Gelobbten („the three-lobed flaming eye!!“), wobei man es ja mit all denen da sonst gut, guter und am Guttstn meine.
      Das glauben die.

      Was soll man sagen?, und keiner lässt wieder mal kein Hirn nischt von überhaupt keinen Himmeln regnen. – Aber wer weiß. Bald ist Schabbes.

      • Roger Letsch schreibt:

        Ari, wir alle erinnern uns doch noch an die unberechenbaren Untergrundkämpfer der jüdischen Lobby, die mit Vergeltungsangriffen und Bomben drohte, als es eine dänische Satirezeitung wagte, Bilder von Mose und David abzudrucken…ach halt, das war ja die andere, friedliche Lobby der friedlichen Religion mit ihrem friedlichen Propheten des Friedens. Fritte sei mit ihm!

        • caruso schreibt:

          Ja, die Welt hat ein ganz verkehrtes Bild vom jüdischen terroristischen
          Lobby und vom anderen friedlichen. Wie kann man beide Lobbys sooo
          mißdeuten und/oder mißverstehen?
          lg
          caruso

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, me‘ sollt dawka werden a jidischer Terrorist. Schon wegen des Proporzes, und weil alle das so gern von uns wollen möchten. Dann wären die Mohammedaner auch nicht so schlimm alleine.

            À propos, a guttn Schabbes, saj gesunt! 🙂

    • Bruno Becker schreibt:

      Nein, nicht absurd, antisemitisch nennt man das. Und vor allem: unglaublich. Und ekelhaft.

  13. Joerg Kittel schreibt:

    The neverending story……Aber wenn selbst Juden in Europa sich damit trösten, dass der „Neue“ Europäische Antisemitismus initiiert wird wegen Israel und sie klammheimlich Israel schon für diesen Antisemitismus eine Mitschuld geben, dann geben ich es auf, in Europa gegen den Antisemitismus aufzustehen. Es gab auch im Warschauer Ghetto Juden, die kein Verständnis für die beim Aufstand Kämpfenden hatten, die ihre Mitbewohner vom Kampf abhalten wollten mit dem Argument: „Kampf verärgert lediglich die SS und unsere Situation wird dadurch nur schlimmer…“ – Ich selber habe mit Familie vor fast 20 Jahren Deutschland endgültig den Rücken gekehrt, wir leben seitdem in Israel und stehen für Israel voll ein, hier finden wir die solidarischen Freunde, die ihr Leben einsetzen im Kampf für unser Israel, die es so in Europa nicht gibt…..

    • Kanalratte schreibt:

      Was Sie schreiben ist leider die pure Realität. Die Erinnerungskulturisten stehen halt mehr so auf tote Juden.

      • Abifiz schreibt:

        Ich sehe schon vor mir die määchtige Kampagne: „Ein Herz für tote Juden“!

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Abifiz

          Diese Kampagne existiert bereits seit 1945.

          • Aristobulus schreibt:

            … hmm, eink’lich schon seit 33.
            Also nicht neunzehnhundertdreiundleipzig, sondern seit dem Jahr 33 ca., ab dem man sich gern einen toten Jidn am Kreuze an die Wand macht.
            Aus Gründen von Tod & Heiligkeit, die einander bedingen.

  14. caruso schreibt:

    Lauter Ausreden. Den Auftraggebern gefällt das Ergebnis nicht, denn es paßt nicht in ihr politisches Weltbild. Hätte man den Film so interpretieren, daß die Juden am Antisemitismus schuld sidn, mindestens zu einem großen Teil, dann hätte man den Film ohne weiteres gesendet. „Es ist eine öffentlich-rechtlich finanzierte Schande!“ Ganz genau!!
    lg
    caruso

  15. klartext77 schreibt:

    „Wer hat wohl mehr Ahnung? Antisemitismusexperten, die sich seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen oder das Social Media-Team einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, …“ Was für eine Frage! Natürlich das „Social Media Team“! 🙂 🙂 🙂
    Aber ernsthaft: Was die hier von sich geben, ist offenkundig eine faule Ausrede – jedenfalls so lange sie den Vertrag mit den Autoren nicht offenlegen und niemand anhand des Films einschätzen kann, ob er nun dem Auftrag entspricht oder nicht.
    Es stellt sich aber auch die Frage, warum der Film nicht zur Veröffentlichung im Netz freigegeben wird. arte und WDR wollen ihn ja nicht senden, also sollte nichts und niemand die Autoren daran hindern, in Wahrnehmung ihrer Urheber-Rechte frei über ihr Werk zu verfügen (es sei denn, sie hätten die Rechte an die Sender abgetreten). Dann könnte sich jede/r ein eigenes Urteil bilden.
    Insgesamt alles im (links)grünen Bereich: Die deutschen Medien – übrigens nicht nur die öffentlich-rechtlichen, sondern auch die meisten privaten – setzen ihren heldenhaften Kampf gegen Juden und Israel konsequent fort, bis zum totalen Sieg.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja. Und woher stammt diese ideologische Denkverbohrtheit, woher kommt diese zwar mühsam, aber eisern konsequent aufrechterhaltene Leugnung der Realität zu Gunsten des Zerrbildes vom Israeli, der den Antisemitismus selsbt verursacht hat: Diese pawlowsche Sprach- und Denkkonditionierung hat in den 1960ern die Komintern erfunden, und seitdem definiert Links sich weiter und weiter nach dieser Art.

      Joel Fishman hat dokumentiert, was da passiert ist:
      http://www.jcpa.org/jl/vp517.htm

      • Aristobulus schreibt:

        … pardon, die Komintern war’s rein technisch zu Anfang der 1930er (Willy Münzenberg), und nach Auflösung der Komintern hat die sowjetische Progaganda ab 1967 ganze Arbeit geleistet, um Israel und den Zionismus als Personifikation von Rassismus, Völkermord, Besatzung, Faschismus, Kriegstreiberei und you-name-it darzustellen. Bis heute!

  16. Martin Blumentritt schreibt:

    Da sich der europäische Antisemitismus zu immer größer werdenden Teilen dem Re-Import aus dem Nahen Osten und dem islamischen Bereich verdankt, wäre es, diesen Kontext wegzulassen, eine Verunmöglichung einer Berichterstattung über Antisemitismus. Nachdem schon mal der Verdacht geäußert wurde, Hitler könnte Antisemit gewesen sein, könnte man ja den äußern, daß diese Verunmöglichung von Anfang an beabsichtigt war.

    • limbischessystem schreibt:

      Blumentritt, Sie werden doch nicht den Verdacht äußern wollen, Muselmanen könnten Antisemiten sein? Dem würde ich widersprechen müssen. Die haben lediglich nicht die Absicht, nicht die Charta der Hamas zu verwirklichen. Und überhaupt, geht es denn nicht auch einmal ohne Hitler, genügt denn nicht, daß in Ihrem Kontext Mein Kampf ein Bestseller ist?

      • Aristobulus schreibt:

        Wobei Mein Kampf ja auf Deutsch ist, nicht?, aber die können da kein Deutsch, also lesen sie ihn ja nicht, sondern haben sie in den Wohnzimmervitrinen gleich neben der Shisha und Vaters Maschinengewehr, weil Mein Kampf so schön gebunden und einfach hübsch ist als Buch so in der Vitrine.
        Und überhaupt. Wann wurde das geschrieben (wer hat’s überhaupt geschrieben?, ist das nicht ohnehin umstritten?), also 1926, da war fast Weltwirtschaftskrise und so gut wie noch erster Weltkrieg, also Zustände wie in Gaza!, dem größten und schlimmsten KZ der ganzen Welt!, und was soll ein Postkartenmaler machen, darf der keine Bücher verkaufen? Auch nicht in Gaza?
        Das muss man doch alles innerhalb seiner Zeit und innerhalb seiner Umstände sehen.

        • limbischessystem schreibt:

          Egal, wichtig ist doch nur, daß mein Kampf ein Text ist, denn da beim Blumentritt war ja von Kontext die Rede. Seit wann müssen denn Texte überhaupt gelesen werden? Kein deutscher Politiker käme auf die Idee, den Koran zu lesen, das könnte ja so irre sein, wie wenn Mein Kampf außer vom Münchner Institut für Zeitgeschichte überhaupt gelesen werden würde. Jetzt in der Prachtausgabe besteht eh kein Grund mehr, darin zu lesen, jetzt liegt er auf dem Kaffeetisch. Und Kaffee wird nicht aus Gaza reimportiert.

          • Aristobulus schreibt:

            Man könnte oder müsste mal untersuchen, auch wegen Blumentritts Kontext, ob Re-Importe von Kaffee aus Gaza mit dem Re-Import von Antisemitismus korelieren, nein koagulieren, oder war es koalieren?, jedenfalls kooperieren. Also ob, und wenn, in welchem Kontext.
            Es soll ja Kaffee aus Gaza geben.
            Im Eineweltladen.
            Wahrscheinlich ist nur das Etikett aus Gaza, und das wurde in Molenbeek gedruckt, aber egal, der Kaffe-ist-aus-Gaza!, so wie der Antisemitismus auch. Gabriel und Steinmeier und Augstein und Grotz-Höger und Todenhöter und Tina Mendelsohn haben ja auch so gazanische Kaffeetiketten auf ihren re-importierten Stirnen.

          • limbischessystem schreibt:

            Kohabitieren würde ich noch auflisten.
            Außerdem würde ich zu bedenken geben, ob vielleicht Verlogenheit, Dummheit, Infamie weder so noch so imponiert werden müßten, da sie daheim megaweise ins Kraut schießen. Ist Kraut eigentlich halali?
            Noch eine Frage: Kommen die wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte eigentlich auch überWIEGEnd aus Molenbeek?
            Und was soll jetzt diese ewig lange Aufzählung von Kaffeetanten zum Schluß?

          • Aristobulus schreibt:

            … also diese wären definitiv auf die Hörner zu nehmen, zumal sie pausenlos miteinander koboldisieren, klospülisieren, ja kofornizieren.
            Zudem wäre zu prüfen, ob Mein Kampf überhaupt halali sei. Nicht? Denn im heiligen Koran (Fritte sei mit ihm!) steht geschrieben, dass kein Rechtgläubiger sich einen Ungläubigem zum Freund nehmen oder sich unter seinen Schutz begeben dürfe. Mein Kampf wäre folglich ungläubiger als ungläubig und sofort zu köpfen.

            Aber wen frag’mer da bloß? Fast wäre ich versucht, wieder ein paar Kaffeetanten aufzuzählen.

          • limbischessystem schreibt:

            Am besten Blumentritt, der kennt sich offenbar aus mit der Verunmöglichung von Möglichkeiten. Kannst ihn ja mal zum Kaffee einladen. Rein auf Verdacht …

          • Aristobulus schreibt:

            … aber dann muss ich mein Kaffeeservice mit den Geblümten drauf beiseite stellen, damit er es nicht zerlatscht.

          • limbischessystem schreibt:

            Recht so; aber es wäre populistisch.

          • Aristobulus schreibt:

            … es wäre dennoch fatal, es nicht zu tun und dann also nicht der Verunmöglichung eines nicht nur eventuellen, sondern sogar wahrscheinlichen Bruchs zu dienen. Öh. Weil dergleichen zu immer kleineren Teilen führen würde, weswegen dann dem Re-Import aus den Bereichen des Porzellankitts zu danken sein müsste, sofen man eine Verunmöglichung des Bruches aus Gründen von Re-Import der Kaffeetrink-Idee in Betracht zöge, wobei diese Verunmöglichung des Erwähnten von Anfang an beabsichtigt war. Gewesen sein würde. Dann.

            Hm, also nach links Wegschieben kann ja jeder Gabriel, nach rechts Wegschieben wirkt freilich zu haiderisch. Is schwäär zu sein kein Populist.

          • limbischessystem schreibt:

            Der Kasus Cnacktus ist in der Tat, die von vornherein beabsichtigte Verunmöglichung, und insofern ist das Beiseitenehmen des trittigen, blumigen Porzellans genau das,w as die Vorhersehung beim Kaffeesatzlesen beabsichtigt hat, wenn das trittblumige Geschwurbel, das ja fast an das schwurbelige Gestammel der räutigen Kanzlerin heranreicht, so im Nachhinein verstanden werden könnte.

          • Aristobulus schreibt:

            In der Tat.
            Wobei er es nach einigem Dafürhalten, Abwägen und ganz unvorgreiflicherweise jedoch im Grunde und wohl aus Gründen gut gemeint haben würde. Also wenn. Wofür wohl einiges. Hm, sprechen sollte, sofern.

          • limbischessystem schreibt:

            Zweifellos, aber das Problem ist ja der richtige Gedanken in einem einem Geschwurbel, das leider den Gedanken nicht unbeschadet läßt – um mal einen Gedanken vom Gott Adorno, den ich adoriere anklingen zu lassen, die Welt wird ja religiöser von Tag zu Tag, von Attentat zu Attentat, daß Richtige unsichtbar werden läßt, denn gewohnt ist, daß nur dummes Zeug hinter Gespreiztem steckt. Daß es hier anders liegt, als erwartet, ist das Problem. Finde ich.

    • Abifiz schreibt:

      Empörend! Keß, unartig und anmaßend! Hitler ein Antisemit? Hitler?!Der Mahdi, der gesegnete Aquarellist, der Heiland Germaniae?! Nö, nix, kommt nicht in die Tüte!
      Nur weil jemand die Juden samt und sonders in Liquidation bringen möchte, wird doch deswegen nicht zu einem Antisemiten! Onkel Adi dachte proaktiv, das ist alles. Und er war seiner Zeit weit voraus. Ein Seher! Ein Visionär! Ein Tierfreund & Veganer! Ein Nicht-Raucher und Volksretter.
      Ich verwahre mich gegen die Unterstellung, er könne irgendwie am Rande antisemitisch angehaucht sein. Für so was hatte ER keine Zeit. ER dachte ganzheitlich, mehr in Richtung exorbitante Eschatologie kraft Endlösung, Banzai und Heilsfülle. ER hatte in seinem kleinem Maler-Finger mehr Apokalypse als ich ewig und drei Tage in meinem geistigen Laber-Zwinger! ER war austriakischer/arischer/genossenschaftlicher Glücks-Giftpilz par excellence hoch 3. Reichsverwesung und die Vollendung des Sehnens, der Sehnen und vieler Skelette; geläuterter Hagen redivivus & von Hagens ante litteram.

      So, das wäre nun geklärt! Womit ich immer noch nicht kapiere, wie mein denglisch „liken“ tut, tuut, tuut: Bin eben unfähig, meine digitalisierte Unfähigkeit eben hinter mich zu lassen, wie ich mit epochalem Erfolg doch schon meine vielversprechende Zukunft eben hinter mich gelassen habe! So was aber auch… Was würde Führerli sagen tun, wenn ER das wüßte! (<—Ein letztes Ausrufungszeichen, der Mohikaner unter den Zeichen… Nur die Klingel hab bisher raus…)

      • Abifiz schreibt:

        Als einen Fall evidensten Antisemitismus werte ich hingegen das Ausbleiben einer Korrekturmöglichkeit bei dieser Software. Eindeutig! (<— hehe, noch eines…)

      • Aristobulus schreibt:

        😀
        Zumal der gepriesene Adolf ja auch Vegetarier, wenn nicht Veganer gewesen ist, und die SS betrieb vorzugsweise Biolandbau.
        Und um die Verringerung des menschlichen CO2-Fußabdrucks avant la lettre hat er sich sehr verdient gemacht: Wer halb Europa entvölkert, fördert das gute Klima.
        Und den Zionismus hat er bekämpft; genauso wie heut die SPD.
        Kunstsinnig war er auch: Allein die Postkarten, ach und all die feinen Granitgesimse an den Reisprachtbauten!, fast wie das aktuelle Bundeskanzleramt, und alles aus reinem Naturstein.
        Bloß Adolfs Hosen waren hässlich. Als wirklich sehr hässlich. Die SS-Uniformen ließ er jedoch immerhin von Hugo Boss schneidern, ja aus reinem Naturzwirn und aus der Wolle heimischer Schafe, was wohl also das adolfsche Hosenproblem wünneclicherweise zu einem eher zu vernachlässigenden Problem machen dürfte.

        • Aristobulus schreibt:

          …pardon, ReiCHsprachtbauten, ausgesprochen mit harrtämm CHch.

          (Sprachtbauten, auch’n Wort. Pracht, Schmacht)

        • Abifiz schreibt:

          Adi ist der Pater Anselm grün der Braunen gewesen. ER fehlt uns allen heute so sehr…
          (Ob ich mich als Stehlampen-Schirm gut machen würde?)

          • Aristobulus schreibt:

            … hach ja, viele, sehr-sehr viele potenzielle Stehlampenschirne sind ihm entwischt. Welch ein großer Verlust für die Förderung reinen, freundlichen Naturlichts in deutschen Behausungen, und welch ein unwiderbringlicher Schaden für’s heimische Kunstgewerbe, das einst so festlich das deutsche Heim schmückte.

            Aber heut gibt’s ja Ikea. Tja, zwar sozial (und man wird da volksgemeinschaftlich zwangsgeduzt, na ist das nichts?), aber hmja leider alles aus Plastik da, und meist gestreift. Hm

        • Kanalratte schreibt:

          Adolf Hipster

  17. winnie schreibt:

    In der Tat…eine Schande. Mehr gibt es nichts zu sagen.

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s