Tapfer im Nirgendwo – Faktencheck

Was die öffentlich-rechtlichen Senderanstalten können, kann mein Blog alle Mal. Tapfer im Nirgendwo präsentiert einen Faktencheck zu einigen Dokumentationen und Berichten, die von öffentlich-rechtlichen Sendern veröffentlicht wurden, obwohl sie einige handwerkliche Mängel aufwiesen. Allerdings gab es im Nachhinein niemals eine Diskussion über diese Fehler. Es gab auch keine lang und breit erklärten Distanzierungen der Programmchefs. Gegen Juden und Israel ist eben immer noch etwas mehr möglich als gegen andere Menschen und Länder. Und alles ist selbstverständlich brav durch Gebühren finanziert. Mein Faktencheck ist spendenfinaziert.

Tapfer im Nirgendwo – Faktencheck:

Anfang Juli 2016 behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten.

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Auf Nachfrage von mir erbrachte das Magazin keinen einzigen Beweis für die Behauptung und löschte den Vorwurf einfach. Der Bericht hatte jedoch tagelang die Welt vergiftet. Nachdem ich diese Lüge thematisierte hatte, änderte das ZDF seine Behauptung und erklärte:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Damit machte das ZDF jedoch alles noch viel schlimmer! In der erster Version der Schlagzeile war schließlich neben der Lüge über Israel auch eine wahre Aussage enthalten. Zwei Aussagen steckten der der Urversion. Erstens: Israelische Kinder sollen dazu gebracht werden, Palästinenser zu verachten – und zu töten. Zweitens: Palästinensische Kinder sollen dazu gebracht werden, Israelis zu verachten – und zu töten. Die erste Aussage war eine Lüge. Die zweite Aussage jedoch nicht! Das ZDF löschte jedoch beide Aussagen. Da ich mich mit dieser Löschung nicht zufrieden geben wollte und schrieb an die Redaktion des ZDF: „Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?“

Die Redaktion des ZDF reagierte mit diesen Worten:

„Besten Dank für Ihre Post und die Kritik an dem „heute+“-Beitrag, die wir sehr ernst nehmen. Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte. Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird: Die Autorin geht mit dem Thema differenziert um und zeigt, wie palästinensische Kinder schon im Kinderfernsehen zu Messerangriffen ermuntert werden oder im Gazastreifen im Kindertheater Tunnelbau, Hass und Krieg gegen Israel propagiert werden. Der Film beschreibt aber auch, dass für israelische Jugendliche Palästinenser teilweise als Problem dargestellt werden, als Flüchtlinge, Bauern und Menschen, mit welchen kein Frieden zu haben ist.“

Ich antwortete:

„Sie sprechen von einer „unangemessen verkürzten und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung“. Nein! Die Formulierung ist nicht verkürzt. Sie ist falsch. Falsch! Sie wissen schon: das Gegenteil von Richtig! An israelischen Schulen wird nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt! Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Bedauern Sie das auch? Unabhängig davon, ob Sie es bedauern, Sie haben Schaden angerichtet!“

Das ZDF reagierte kurz:

„Wir haben in unserer Antwort unser Bedauern zum Ausdruck gebracht, und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass wir die von Ihnen angesprochene Passage auf dem Facebook-Post und in der Beschreibung des Mediathek-Videos korrigiert haben. Und wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben. Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.“

Ich schrieb zurück:

„Ihr Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, möchte jedoch betonen, was Sie genau bedauern. In Ihrer ersten Reaktion schreiben Sie: „Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“ Sie bedauern also mein Gefühl, nicht Ihre Tat. Mein Gefühl braucht aber kein Bedauern! Es ist eine ganze natürliche Reaktion auf Ihre Lüge, die in meinen Augen eine der schlimmsten öffentlich-rechtlichen Verleumdungen von Juden der jüngeren deutschen Geschichte darstellt.“

Die Blindheit des ZDF gegenüber dem Hass gegen Juden, der überall in der arabischen Welt gepredigt wird, ist atemberaubend. Im arabischen Fernsehen ruft das lustige Hamas-Häschen Assud die Kinder zum Krieg gegen Juden und Ungläubige auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu töten. Die Hamas Maus wiederum stachelt Kinder zum Hass gegen Juden auf und lässt sie Lieder über die heldenhafte Tat des Judenmords singen.

Es gibt ganze Hochglanzvideos, in denen der Terrorismus glorifiziert und der Hass auf Juden gefeiert wird.

Im Mai 2002 erklärte die kleine Basmallah im Alter von 3 Jahren vor einem großem Fernsehpublikum, dass Juden Affen und Schweine sind, die sie nicht mag.

In einer Serie eines der erfolgreichen arabischen Sender wurde zur besten Sendezeit gezeigt, wie Juden ein Christenkind schlachten, um aus seinem Blut Mazzebrot zu machen.

Dieser Hass ist real! Er findet sich nicht nur auf einer Seite. Das ZDF löschte jedoch sowohl die Lüge, in Israel gäbe dieses Hass, als auch die vollkommen korrekte Aussage, dass es diesen Hass gegen Israel und Juden gibt. Wenn Juden nicht zu Hass erziehen, dann ist die Tatsache, dass zum Hass gegen Juden und Israelis erzogen wird, für das ZDF offensichtlich keine Nachricht wert.

Wer diesen Hass in Schulen und Kindergärten leugnet, wird blind für Judenhass. Es wundert daher nicht, dass das Magazin ZDF heute+, nachdem wieder ein kleines Mädchen zur Terroristin geworden war, am 26. Mai 2016 ganz naiv die Frage stellte: „Wollte die 12-jährige Dima töten?“

So schrecklich es klingt, die Antwort lautet: Ja, Dima will Juden töten! Sie „will“ es, weil sie von ihren Eltern, Lehrern und religiösen Führern, seelisch, religiös und nicht selten sexuell missbraucht wurde, so dass der letzte Funken kindlicher Neugier und Liebe in ihr erstickt wurde. Zurück blieb ein zerstörtes Wesen, bereit zu töten!

Im Gazastreifen herrscht die Hamas. Sie missbraucht Kinder als Schutzschilde für ihre Waffen, die sie nutzen, um Artikel 7 der eigenen Gründungscharta zu befolgen, wo die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit gefordert wird. Die Kinder, die sterben, weil sie von der Hamas in den Kugelhagel geworfen wurden, werden nicht selten Israel zu Last gelegt, was zeigt, wie pervers die Situation geworden ist.

In dem ganzen Bericht um die kleine Dima erwähnte das ZDF die programmatische Erklärung zur Vernichtung des jüdischen Volks nicht ein einziges Mal! Stattdessen wurden in dem Bericht Israelis angeklagt, die sich gegen den Judenmord wehren. Die Hamas will Israel vernichten und opfert dafür das eigene Volk. Israel versucht jedoch, so viele Tote wie möglich zu vermeiden und weint über jedes tote Kind. Die ehemalige israelische Premierministerin Golda Meir hat es in wenigen Worten auf den Punkt gebracht:

“Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Das ZDF ließ ebenfalls die Eltern der Kindersoldatin zu Wort kommen. Sie wurden jedoch nicht gefragt, warum sie die eigene Tochter nicht vor dem Hass bewahren. Stattdessen durften sie gegen Israel wettern. Am Ende zeigte das ZDF, wie das Mädchen gefeiert wird. Spätestens hier wäre es angebracht gewesen zu erwähnen, dass die Familien von Terroristen und Judenmördern von der Hamas und der Fatah fürstlich belohnt werden, nicht selten mit Geldern aus Deutschland, aber das ZDF schwieg. Das ZDF erwähnte nicht, dass eine arme Familie nur eine Tochter braucht, die Juden absticht, damit ihre Armut gemindert wird!

Der Hass gegen Juden wird überall gepredigt, aber das ZDF schweigt dazu. Schweigen, wenn es um Judenhass geht, hat in Deutschland Tradition. Das ZDF führt im Grunde nur eine lange deutsche Tradition fort. In diesem Video zum Beispiel sagen Menschen folgende Dinge in die Kamera:

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“

„Der größten Feinden eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

All diese Videos sind keine Ausnahmen im arabischen Fernsehpogrom. Sie sind Alltag! In dem Bericht über die kleine Kindersoldatin Dima hätte ZDF heute+ diesen Hass erwähnen müssen. Das ZDF aber schwieg! Dieses Schweigen ist in etwa so, als hätte das ZDF einen Bericht über die Hitlerjugend gemacht mit der Frage: „Wollte der 12-jährige Herrmann töten?“

Am 15. Mai 2017 haute das ZDF diese Nachricht raus:

„Nach unterschiedlichen Schätzungen wurden 700.000 Palästinenser vertrieben.“

Ich stellte dem ZDF daraufhin diese Fragen:

Da sie als öffentlich-rechtliche Anstalt gewiss niemals Fake News verbreiten würden, möchte ich Sie fragen, woher Sie die Information haben, im Jahre 1948 seien 700.000 Palästinenser vertrieben worden. In meinem Geschichtsbuch steht nämlich was anderes. Dort steht:

Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, während die arabische Seite die Annahme ihres unabhängigen Landes verweigerte und sich stattdessen zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien an einem gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründeten Israels engagierte.

Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges zur totalen Vernichtung Israels und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die „israelreine“ Region zurückkehren, verließen (laut meinem Geschichtsbuch) rund 500.000 Menschen ihre Heimat. Sie wurden somit nicht dazu gezwungen, jedenfalls nicht von Israel. Sie gingen in der Gewissheit, das jüdische Volk würde vernichtet werden und in der Absicht, der Vernichtung der Juden nicht im Wege zu stehen. Sie wollten nicht zu einem Kollateralschaden des arabischen Holocaust werden.

Die arabische Welt plante einen Holocaust an Juden und holte sich dafür Wissen von den Experten im organisierten Judenmord. Im Jahr 1941 trafen sich der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Muhammad Amin al-Husseini und der Führer von Nazideutschland, Adolf Hitler in Berlin. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”. Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt von diesem Bauplan zur Judenvernichtung gewesen sei.

Das alles steht in meinem Geschichtsbuch. Sie sagen nun aber, dass das nicht stimmt und sprechen stattdessen von einer Vertreibung der Palästinenser. Sagen Sie mir bitte, wie diese Vertreibung ausgesehen hat und auf welche Quellen Sie sich berufen. In meinem Geschichtsbuch steht nämlich, dass die Araber nicht vertrieben wurden, sondern dass Israel im Gegenteil den Arabern sogar angeboten haben soll zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen dieses Angebot an. Mittlerweile gibt es 1.250.000 arabische Israelis.

Das heißt nicht, dass es keine Vertreibung gab. Es wurden Menschen vertrieben. Die Vertriebenen waren jedoch Juden!

Im Zuge des bis heute anhaltenden Vernichtungskrieges gegen Israel wurden 850.000 Juden aus ihrer arabischen Heimat vertrieben. Ihnen wurden ihr Besitz und ihre Staatsbürgerschaften genommen. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass im Jahre 2001 dort kein einziger Jude mehr lebte, zum Beispiel Libyen und Algerien. Während somit in Israel heute 190% so viele Araber leben wie 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, leben in den arabischen Ländern heute nur 0,9% so viele Juden wie 1948. In dieser Zeit fanden viele schreckliche Pogrome gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden.

Es ist interessant, dass in diesem Zusammenhang sehr oft von Vertreibung und Völkermord die Rede ist, damit allerdings nicht die fast vollständige Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in den arabischen Ländern gemeint ist, sondern die beinah Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in Israel.

Was geschah mit den 850.000 vertriebenen jüdischen Flüchtlingen? Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, andere fanden in anderen Ländern ein neues Zuhause! Während die 850.000 jüdischen Flüchtlinge und Vertriebenen wieder Bürger eines Landes wurden, sind aus den 500.000 arabischen Auswanderern mittlerweile über 4,7 Millionen Flüchtlinge geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute Bürgerrechte besitzen, sind die 1,25 Millionen israelischen Palästinenser.

Die palästinensischen Flüchtlinge sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, ein Hochkommissariat der Vereinten Nationen, das mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftrag ist, bleibt die UNRWA bestehen.

Der Grund dafür ist im Selbstverständnis der beiden Flüchtlingsbehörden zu finden. Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Palästinenser in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt: Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die palästinensischen UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus. Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, können palästinensische Flüchtlinge laut UNRWA Flüchtlinge gebären. Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung palästinensischer Flüchtlinge in ihrem Gastland. Zudem erhält die UNRWA mehr finanzielle Unterstützung von der UN als der UNHCR und beschäftigt deutlich mehr Mitarbeiter.

Während also der UNHCR mit weit weniger Mitteln erträgliche Lösungen für zig Millionen Flüchtlinge gefunden hat, konnte die UNRWA bisher mit deutlich mehr Mitteln keinem einzigen palästinensischen Flüchtling zu einer Staatsbürgerschaft verhelfen. Im Grunde gibt es bisher nur ein einziges Gebilde, das dafür sorgt, dass Palästinenser Menschen mit Bürgerrechten werden: Israel! Es ist das einzige Land im Nahen Osten, das die Menschenrechte der Palästinenser garantiert.

1,25 Millionen arabische Israelis gibt es bisher. Was aber ist aus den 500.000 Arabern geworden, die Israel verlassen haben? Sie leben in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge, die nicht das Glück haben, zu den 1,25 Millionen Palästinensern zu gehören, die in einem Land leben, das mit ihrem Wunsch auf Freiheit verbündet ist: Israel!

Bis auf Israel scheint sich niemand wirklich um das Wohl der Palästinenser zu sorgen. Warum? Welches Interesse können die arabischen Länder haben, Palästinenser zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen? Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”

Stellen wir uns einmal vor, den 850.000 jüdischen Flüchtlingen wäre genau das selbe Recht zugekommen, wie es nicht wenige den arabischen Flüchtlingen selbstverständlich zusprechen: Noch heute müssten sich die Vereinten Nationen für eine Rückkehr der Juden nach Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen und all die anderen arabischen Länder stark machen, und nicht nur das, die arabischen Länder müssten sogar dazu genötigt werden, mit unzähligen Resolutionen, Land an Juden abzugeben, da sie ja die ehemalige Heimat von diesen Juden besetzt halten. Es müsste somit die Aufgabe der UN sein, auf die Schaffung unabhängiger Israelstreifen in allen arabischen Ländern hinzuwirken, damit die arabischen Regime die besetzten jüdischen Gebiete räumen.

Wem diese Forderung zu radikal ist, der muss eingestehen, dass sie ebenso radikal ist, wenn es um palästinensische Flüchtlinge geht. Die ständige Rede von palästinensischen Flüchtlingen ist nichts als pure Einseitigkeit, die jedoch leider zum Mainstream geworden ist. Der ewige palästinensische Flüchtling nutzt nur einer Gruppe: den Feinden Israels. Am 25. Mai 1953 sagte Pfarrer Karl Baehr:

„Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat von ihm: ‚Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Dann sagte er mit Betonung: ‚Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.'“

Das ZDF beteiligte sich daran, diese Wunde offen zu halten und übernahm sogar die judenfeindliche Propaganda und behauptete:

„Diese Schlüssel symbolisieren die verlassenen Häuser.“

Ja, die Schlüssel symbolisieren die verlassenen Häuser; sie wurden jedoch bewusst verlassen, um der Vernichtung von Juden nicht im Wege zu stehen. Was ist eigentlich mit den Schlüsseln all der 850.000 Juden, die tatsächlich vertrieben wurden? Die zeigt das ZDF nicht. Neutralität und Objektivität scheint in der öffentlich-rechtlichen Anstalt nicht gefragt zu sein. Ich stellte daher dem ZDF die Frage: „Wie kommen das ZDF dazu, von vertriebenen Palästinensern zu sprechen? Bitte erklären Sie Ihre Wortwahl, denn entweder stimmt mein Geschichtsbuch nicht oder Sie haben eine Lüge über Israel verbreitet. Dann aber frage ich: Warum?“

Ich erhielt keine Antwort auf meine Fragen. Bei dem ZDF scheine ich es nicht mehr wert zu sein, eine Antwort zu erhalten. Ich hoffte daher auf die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD), die der Vorsitzenden des ZDF Fernsehrates schrieb, mit „Fassungslosigkeit“ habe sie den Bericht zur Kenntnis genommen:

„Der Beitrag schafft es, in einem erschreckenden Ausmaß unreflektiert die Geschichte Israels zu verdrehen. Kurze Aussagen wie diese sind eine systematische Verkürzung der hochkomplexen historischen Begebenheit in dieser Region. Hier wird ein Konflikt behandelt, der seine Wurzeln in der Vergangenheit hat und seit Jahrzehnten ungelöst ist, trotz aller internationalen Bemühungen. Ein derartiges Thema in einigen wenigen Sätzen behandeln zu wollen, setzt größtes Fingerspitzengefühl voraus, welches den Autoren des Beitrages scheinbar scheinbar in Gänze fehlt.“

Es war nicht das erste Mal, dass Michaela Engelmeier die unwahren Behauptungen bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten anprangerte. Am 14. August 2016 sendete die ARD zum Beispiel einen Bericht von Markus Rosch, der mehr aus Propaganda denn aus Fakten bestand. Die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) warf daraufhin der ARD vor, mit dem Bericht zu lügen:

„Warum zeigt man in der Tagesschau einen schlecht bis gar nicht recherchierten Bericht, zitiert dort mehr als zweifelhafte „Experten“ und erzählt echte Unwahrheiten? Ich protestiere energisch und mit aller Schärfe gegen diese, so einseitigen und unwahren Behauptungen in diesem unsäglichen Bericht und erwarte eine Richtigstellung! Dieser Bericht, liebe ARD ist ein Fall für den Rundfunkrat und eine Richtigstellung ist mehr als nötig!“

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist (CDU) sprach sogar davon, die ARD verbreite Propaganda:

„Meine Kollegin Engelmeier hat recht – ein so einseitiger Bericht ist eben keiner, sondern kritiklose Übernahme von Propaganda. Leider ist die ARD in den letzten Jahren immer wieder mit solchen einseitigen Darstellungen in Erscheinung getreten.“

In dem Bericht über die Wasserversorgung in den palästinensischen Autonomiegebieten wurde behauptet, Israel sei verantwortlich für den Wassermangel in diesen Gebieten. Es wurde behauptet, „dass Palästinenser keine Baugenehmigungen für Brunnen erhielten, um sich selbst zu versorgen.“ Es wurde jedoch verschwiegen, dass Israel dies nur tut, um Trinkwasser für alle Menschen in der Region zu retten. Als sich nämlich im Jahr 2005 Israel komplett aus dem Gazastreifen zurückzog, fielen dort auch die Kontrollen weg, was dazu führte, dass jeder nach Wasser bohrte und so das Grundwasser in Gaza schnell sank. Dadurch floss dann Salzwasser aus dem Mittelmeer nach, was dazu führte, dass heute 95% des Süßwassers im Gazastreifen ungenießbar ist. Damit die Bürger im Gazastreifen nicht verdursten, pumpt Israel jetzt Trinkwasser in den Gazastreifen, obwohl Israel das nicht müsste, da die Regierung von Gaza Krieg führt gegen Israel und erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen und keinen einzigen Juden im Gazastreifen erlaubt. Welches Land der Welt pumpt auf eigene Kosten Trinkwasser in das Land seiner Feinde?

In dem Bericht wurde jedoch nicht nur verschwiegen, sondern auch ganz klar gelogen. In den sogenannten A und B Gebieten ist nämlich die palästinensische Autonomie verantwortlich für die Wasserversorgung und nicht Israel. Nur in dem sogenannten C Gebiet ist Israel verantwortlich und natürlich versorgen die Israelis zunächst ihre eigenen Leute. Da die palästinensische Autonomiebehörde nicht demokratisch konstituiert ist, verteilt sie das Wasser willkürlich und nicht selten zu Gunsten der herrschenden Kreise, wie diese Bilder beweisen. Darum gibt es in Ramallah mehr Wasser als in den kleinen Dörfern im C Gebiet. Die Wasserknappheit hat somit fast nichts mit der israelischen Regierung zu tun, aber dafür sehr viel mit der palästinensischen Autonomie.

Die israelische Regierung hat eine Infrastruktur gebaut, während die palästinensische Regierung nichts gemacht hat, um seine Leute mit Wasser zu versorgen. Dies aber nun Israel vorzuwerfen, ist eine Hetze gegen Juden, wie sie an das Mittelalter erinnert. Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden, weil sie sauberes Wasser erschlossen hatten.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht viel anders! In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute von der Tagesschau kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter.

Richtig tief in die Lügenkiste griff die ARD Tagesschau jedoch mit dem Bericht über die Ortschaft Salfit. Der Ort Salfit gilt als grüne Oase der Region, weil Israel es mit Wasser versorgt. Vor einigen Wochen jedoch kam es zu einen Rohrbruch bei einer Hauptleitung. Daraufhin war in dem Ort einige Tage lang das Wasser knapp. In dieser Zeit drehte die ARD den Bericht, lässt eine Familie über die Wassernot lamentieren und behauptet somit, Israel sei Schuld an dem Rohrbruch. Das ist eine Lüge, die der Brunnenvergifterlegende aus dem Mittelalter locker das Wasser reichen kann. Da frage ich mich, ob ARD für Antisemitische Rundfunkanstalt Deutschland steht.

Als ich über diese Bespiele Verleumdung berichtete und die Stellungnahme von Michaela Engelmeier veröffentlichte, reagierte die Redaktion der ARD wie folgt:

„Wir schätzen das Interesse und die kenntnisreichen Hinweise unserer Zuschauerinnen und Zuschauer sehr. Wir nehmen uns berechtigte Kritik zu Herzen, berücksichtigen sie und lernen daraus. Allerdings bitten wir darum, dabei auf sachlicher Ebene zu bleiben. Beim Thema Wasserversorgung in den palästinensischen Gebieten scheinen wir jedenfalls einen hochsensiblen Nerv getroffen zu haben (…) Was wir in diesem Zusammenhang aufrichtig bedauern – und künftig anders machen werden – ist, dass wir es versäumt haben, die israelische Seite durch einen eigenen O-Ton zu Wort kommen zu lassen. Grund dafür war, dass wir wegen eines hohen jüdischen Feiertages nicht in einer der angefragten Siedlungen drehen durften und uns auch die angefragten Experten abgesagt haben.

Schließlich erreichte uns über einen Blog der Aufruf der SPD-Bundestagsabgeordneten Michaela Engelmeier, die in dem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ von Gerd Buurmann u.a. damit zitiert wird, die Tagesschau erzähle Unwahrheiten, sie erwarte eine Richtigstellung und die Anrufung des Rundfunkrates. Dieses Zitat ist allerdings nicht auf der Facebook-Seite der Politikerin wiederzufinden, die sich – wie dort zu lesen ist – offenbar gerade in Rio befindet.

Da sich dieses für uns derzeit nicht zu verifizierende Zitat im Wesentlichen auf die von uns oben bereits richtiggestellten Unterstellungen der Kritiker stützt, sowie in dem besagten Blog noch mit unrichtigen Behauptungen zur Situation zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten sowie Behauptungen/Beleidigungen verbunden ist, wonach die ARD in die „Lügenkiste“ greife, weil es sich bei dem Kürzel ARD in Wahrheit um „Antisemitischer Rundfunk Deutschlands“ handle, wollen wir es an dieser Stelle bei den oben dargelegten Ausführungen belassen.

Für das ARD-Studio Tel Aviv,
Susanne Glass und Markus Rosch“

Meine Antwort auf diese Stellungnahme fiel wie folgt aus:

„Vielen Dank für diese Stellungnahme, liebe ARD.

Der Kommentar von Michaela Engelmeier findet sich auf der Facebook-Seite der ARD Tagesschau direkt unter dem Artikel zur Wasserversorgung. Der Kommentar von Michaela Engelmeier hat sogar so viele Likes bekommen, dass er prominent und unübersehbar angezeigt wird, um genau zu sein, genau unter Ihrer Stellungnahme, in der Sie schreiben, den Kommentar nicht zu finden.

Dafür gibt es ein Fachwort: Peinlich! Wenn die Tagesschau es nicht mal schafft, diesen Kommentar auf ihrer eigenen Seite, unter ihrem eigenen Bericht, unter der eigenen Stellungnahme zu finden, dann kann es mit der Recherche der Tagesschau nicht so weit her sein. Wenn die Tagesschau schon daran scheitert, ihre eigene Seite zu lesen, dann möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie sehr sie in anderen Bereichen scheitert. Wenn die Tagesschau so über Israel recherchiert, wie sie auf ihrer eigenen Seite recherchiert, dann gute Nacht Qualitätsjournalismus. Ich nehme daher alles zurück. ARD steht nicht für Antisemitische Rundfunkanstalt Deutschland sondern offenkundig für Arbeitsverweigernde Rundfunkanstalt Deutschland.“

Am 4. April 2015, sendete die Tagesschau einen Bericht über die Osterfeierlichkeiten in Jerusalem, die jedes Jahr von israelischen Verteidigungsstreitkräften wegen ständiger Terrorgefahr gesichert werden müssen. Die Feierlichkeiten können nur aufgrund Israels Sicherheitskonzept in Jerusalem stattfinden. In dem Bericht wurden jedoch folgende Worte gesprochen:

„In Jerusalem leben jüdische Siedler, Christen und Muslime auf engstem Raum“

Die Worten kamen von Markus Rosch! Mit diesem Satz offenbarte er am Tag nach Karfreitag sein ganzes Ressentiment. Er sagte nämlich nicht, dass in Jerusalem Juden, Christen und Muslime leben, sondern er machte aus Juden „jüdische Siedler“ – und zwar nur aus Juden! Christen waren für ihn Christen, Muslime Muslime, aber Juden waren „jüdische Siedler“.

Siedeln Muslime und Christen in Jerusalem etwa nicht? Haben Muslime und Christen etwa keine Häuser und Wohnungen? Natürlich haben sie das! Warum also machte Markus Rosch eine Ausnahme bei Juden? Weil sie etwas besonderes sind und somit eine Sonderbehandlung von der deutschen Arbeitsgemeinschaft ARD verdient hatten. Die ARD rechtfertigte die Wortwahl von Markus Rosch auf Nachfrage so:

„Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.““

Ich erwiderte darauf:

„Anzumerken bleibt aber auch, dass Markus Rosch nicht von israelischen Siedlern spricht, sondern von jüdischen Siedlern! Das heißt also, die Tagesschau erklärt nicht nur, dass die Frage, ob Jerusalem zu Israel gehört, umstritten ist, sondern auch, dass die pure Existenz von Juden in Jerusalem umstritten ist. Jerusalem ist, nebenbei bemerkt, die Hauptstadt Israels!“

Juden haben in Jerusalem schon gelebt, als es noch keine Christen und Muslime gab! Juden leben seit Jahrtausenden im Norden, Süden, Westen und Osten von Jerusalem! Markus Rosch aber sprach von „jüdischen Siedlern“, nicht aber von muslimischen und christlichen Siedlern. Damit war er auf einer Linie mit sämtlichen islamischen Parteien, die im Nahen Osten regieren. Für sie ist jeder Jude eine Gefahr und illegal. Sie nennen Juden Bakterien und Parasiten und fordern ihre physische Vernichtung. Aus der Sicht dieser Judenhasser macht es Sinn, nur Juden zu Siedlern zu erklären. Markus Rosch bediente genau diese Sicht und die ARD sendete diesen Blick auch noch.

Das war aber nicht der größte Quatsch, den die ARD über Israel sendete. In einem anderen Bericht unter dem Titel „Gaza im Winter“ durfte Markus Rosch behaupten, in Gaza Stadt lebten über 100.000 Menschen auf 12 Quadratmetern. Das sind über 8333 Menschen auf einem Quadratmeter.

Ich kommentierte diese lächerliche Fehlleistung mit einer Polemik:

„Wenn Menschen richtig eng zusammen stehen, können mit etwas gutem Willen und wenn Karneval in Köln oder Rushhour in Tokio ist, 10 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden. Es müssen also über 833 Menschen übereinander stehen, damit 8333 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden können. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Körpergröße eines Menschen in Gaza Stadt von 1,68 Meter erreicht man so schon eine Höhe von 1400 Metern. Das sind bereits 393 Meter mehr als sich das höchste Gebäude der Welt in den Himmel streckt.

Der Kingdom Tower in Saudi-Arabien ist lediglich lächerliche 1007 Meter hoch. In Gaza Stadt jedoch wurde bereits eineinhalb Kilometer hoch gebaut, wie wir jetzt in einem Nebensatz des ARD Studio Tel Aviv erfahren durften. Das höchste Gebäude der Welt steht somit in Gaza Stadt! Das Komische ist nur, kaum jemand weiß davon. Wie kann das sein?

Wenn das nicht an den Juden liegt! Mit Sicherheit nutzen die Juden schon seit Jahren ihren Einfluss in den Medien, um der Welt vorzuenthalten, dass das achte Weltwunder in Gaza Stadt steht! Sowas machen die Juden ja schon mal. Sieht ihnen ähnlich. Die sperren schließlich auch 100.000 Menschen auf nur 12 Quadratmetern.

Ich möchte dem ARD Studio Tel Aviv zu Gute halten, dass Markus Rosch vermutlich schlecht in Mathematik ist, aber warum werden die Zahlen und Fakten nicht gecheckt, bevor sie in die Welt gesendet werden? Wenn es um Israel geht, scheint der ARD keine Horrorzahl zu absurd zu sein, als dass sie sie nicht senden würde. Vermutlich traut die ARD Juden so ziemlich alles zu. Die Wahrheit ist, es sind 100.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern und das ist im internationalen Vergleich nicht viel.

In Tel Aviv leben knapp 70.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern, in München über 55.000 Menschen, in New York Stadt knapp 130.000 Menschen, in Tokio fast 180.000 Menschen und in Paris sogar über 250.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern! 100.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern ist eine ganz normale Größe für eine Stadt und wenn Gaza Stadt den Frieden mit Israel nicht immer wieder gebrochen hätte und vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2015 nicht über 7500 Raketen auf Israel abgefeuert hätte, und die Milliarden von Euro, die Jahr für Jahr nach Gaza geflossen sind, in den Aufbau von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Infrastruktur gesteckt hätte, statt in den Aufbau kriegerischer Infrastruktur, wie dem Bau von Terrortunneln und Kriegszellen, dann wäre Gaza Stadt heute auch eine lebenswerte Metropole wie Tel Aviv.“

Auf all die Lügen und Fehler, die ARD und ZDF über Israel verbreiten, kann man teilweise nur noch mit Spott, Hohn und Polemik reagieren. Kurz vor der Wahl in der Niederlanden am 15. März 2017 sendete der WDR einen Bericht über Geert Wilders, in dem Juden nur als Fanatiker präsentiert wurden. Bei dem Bericht handelt es sich größtenteils um eine Aufwärmung der BBC 2 Produktion „Wilders: Europe’s Most Dangerous Man?“ von Mags Gavan and Joost van der Valk aus dem Jahr 2011. Dementsprechend veraltet war auch das meiste Filmmaterial, das in diesem Bericht geboten wird. Seriöser Journalismus sieht anders aus.

Der WDR wärmte vergammeltes Essen auf und würzte das abgelaufene Zeug mit frischen Kommentaren, um so den Schimmelgestank zu übertünchen. Der WDR entfernte nicht mal jene Stellen, die sechs Jahre vorher zum Himmel gestunken hatten. In dem Bericht tauchten Juden ausschließlich als durchgedrehte Blogger, hassschürende Aktivisten (Jewish Task Force), rechte Politiker und unrechtmäßige Siedler auf. Wenn es um amerikanische Finanziers ging, zeigte der Bericht religiöse Juden in New York, ganz so als läge bei den Juden das Geld und Gold der Welt. Genüßlich wurde Geert Wilders mit Kippa und vor der Klagemauer gezeigt, um zu zeigen, wer wirklich hinter Geert Wilders stecke. Der Bericht erwähnte auch, dass Geert Wilders eine jüdische Großmutter und eine jüdische Frau hat, ganz so als habe er dadurch seine politischen Ansichten im Blut. Der Bericht unterstellt zudem, Wilders sei in Israel von Juden, „die sogar in Israel als rechts gelten“ (O-Ton des Films, man beachte das Wort „sogar“) indoktriniert worden. Mit dieser Behauptung trug der WDR eine Verschwörungstheorie in deutsche Haushalte. Ich schrieb daraufhin:

„Wenn Geert Wilders ein rechtspopulistischer Politiker ist, dann ist der WDR eine rechtspopulistische Fernsehanstalt.“

Im August 2014 war beim Tagesgespräch auf WDR5 der ehemalige Botschafter Israels, Shimon Stein, zu Gast. Es war ein sehr ausgewogenes Gespräch. Shimon Stein sprach sich zu jeder Sekunde für den Frieden aus. Niemals artikulierte er einseitige Kritik in Richtung aller Palästinenser. Seine Kritik richtete sich ausschließlich an die Hamas. Die meisten Anrufer jedoch übten einseitige Kritik an Israel. Jedem Anrufer begegnete er mit Respekt. Er sprach sogar über Fehler auf israelischer Seite und gestand ein, dass keine Seite ohne Makel sei.

Ein Tag später war die sogenannte Botschafterin Palästinas, Kholoud Daibes, zu Gast beim Tagesgespräch. Schon mit ihrem ersten Monolog setzte sie zu einer Hetze gegen Israel an. Sie weigerte sich, die Terrororganisation Hamas zu verurteilen und sprach stattdessen von legitimer Verteidigung. Sie verurteilte nicht die Charta der Hamas, die zur Vernichtung aller Juden auffordert. Sie hielt unerträgliche Monologe des Hasses. Obwohl die Hamas einen Krieg gegen alle Juden führt und Israel versucht, die geforderte Vernichtung des jüdischen Volkes zu verhindern, behauptete Daibes, es ginge Israel nur darum, Palästinenser zu töten. Für sie war Israel das pure Böse!

Auch an diesem Tag kritisierten die meisten Anrufer, die durchgestellt wurden, wie am Tag zuvor Israel. Der erste Anrufer behauptete, die Fakten seien klar, Israel wolle niemals Frieden, sondern nur noch mehr Zerstörung und Boden rauben! Er betonte, Israel sei ein Unrechtsstaat, aber nicht wegen seiner Handlungen, sondern durch seine Gründung. Die Existenz Israels erklärte er zum Unrecht. Der Moderator schritt nicht ein. Er schritt erst ein, als der Anrufer zu lange sprach.

Auf jede Kritik an Israel stürzte sich Daibes mit Wolllust. Sie malte immer hässlichere Fratzen von Israel. Eine Anruferin wurde durchgestellt, die zunächst die „Gräueltaten“ Israels verurteilte, aber dann doch anmerkte, dass Daibes Wortwahl etwas problematisch sei. Daraufhin unterbrach Daibes sie und brüllte sie regelrecht nieder. Es dauerte lange, bis der Moderator einschritt. Als der Moderator bat, die Anruferin aussprechen zu lassen, war die Anruferin schon eingeschüchtert.

Die Frage des Moderators, ob Kholoud Daibes sich vorstellen könne, mit Shimon Stein über Frieden zu verhandeln, beantwortete sie durch die Weigerung, die Frage zu beantworten. Stattdessen nannte sie Israel, wo 1,2 Millionen Araber als gleichberechtigte Bürger leben, einen Apartheidsstaat, aber nicht Gaza, wo keine Juden leben dürfen. Dafür behauptete Daibes, die Tatsache, die Hamas benutze die Zivilbevölkerung als Schutzschild, um die Waffen zu schützen, die in der Intention des Massenmords auf Israel abgefeuert werden, als Lüge und Propaganda Israels. Ein Anrufer sagte darauf: „Ich muss das jetzt glauben. Es gibt keinen Grund, das nicht zu glauben.“

Da hatte der WDR ganze Arbeit geleistet. Im öffentlich-rechtlichen Radio gab es in Anwesenheit von Shimon Stein Kritik an Israel und der Hamas und in Anwesenheit von Kholoud Daibes hemmungslose Hetze gegen Israel und die Weigerung, die Hamas zu kritisieren. Shimon Stein erklärte, Israel sei nicht ohne Makel. Kholoud Daibes bestand darauf, Israel sei purer Makel. Das ist die Ausgewogenheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks!

Bei solch einer „Ausgewogenheit“ verstehe ich, warum so viele Menschen beim einseitige Kritik an Israel richten. Wären die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten meine Hauptinformationsquelle, ich würde auch einseitig Israel kritisieren. Zum Schluss des Tagesgespräch mit Daibes wurde ein Anrufer durchgestellt, der nach all der einseitigen Hetze zum großen Schlag ausholen durfte. Es war der Höhepunkt der Veranstaltung. Als großes Finale forderte er, die ganze Welt möge sich gegen Israel richten, dem Land jede Hilfe verweigern und das Land ächten. Daibes hob an, um auch noch ihren Senf dazuzugeben, aber der Moderator sagte, es täte ihm leid, die Zeit sei nun zu Ende. Er sagte: „Ich unterbreche sie ungerne!“ Das glaube ich gerne. Beim Tagesgespräch wird Hetze gegen Israel offensichtlich gern gehört.

Am 25. Januar 2016 sendete der Deutschlandfunk den Bericht „Zehn Jahre Hamas in Palästina“ von Peter Philipp. Der Bericht wurde auf der Internetseite des Deutschlandfunks mit diesen Worten angekündigt:

„Am 25. Januar 2006 gewann die islamistische Hamas die Wahlen in Palästina. Die Bewegung ist Sprössling der konservativ-religiösen Muslimbrüder. Sie vertritt eine fast antisemitische Ideologie und entwickelte sich schnell zum gefährlichsten Gegner Israels. Seit Beginn ihrer Herrschaft verstärkten sich die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Orte – und Israel schlug immer härter zurück.“

Die Hamas ist also nur fast antisemitisch, aber nicht wirklich. Werfen mir mal einen Blick in die Gründungscharta der Hamas:

„Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten!“

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

In Artikel 28 erlärt die Charta, die Juden stünden „hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen“ und in Artikel 32 wird gesagt, woher all das Wissen über die Boshaftigkeit der Juden kommt:

„Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde.“

Diese Charta treibt die Hamas an. Es wundert daher nicht, dass allein in den Jahren vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2016 knapp 7500 Raketen von Gaza auf Israel abgefeuert wurden, um den in der Charta erklärten Willen zur Vernichtung aller Juden weltweit ein Stückchen näher zu kommen! Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

Ich schrieb daraufhin der Artikel „Deutschlandfunk deckt auf“. Kaum war der Artikel online, kam schon folgende Reaktion vom Deutschlandfunk:

„Liebe Hörer, die Formulierung „fast antisemitisch“ hat zu Protesten geführt, die wir verstehen können. In der geläufigen Verwendung des Wortes „antisemitisch“ im deutschen Sprachraum wird darunter „judenfeindlich“ verstanden. Dies entspricht aber nicht der ursprünglichen Bedeutung. Die Araber sind nämlich selbst Semiten, daher können sie schwerlich antisemitisch sein. Das gilt auch für die Hamas. Wie sehr viele Araber sprechen aber auch die Hamas-Anhänger meist nicht von „den Israelis“, sondern von „den Juden“ (Al Yehud), denn es waren ja Juden, die als Zionisten nach Palästina kamen, dort siedelten und einen Staat gründeten. Dadurch wird die arabische Ablehnung und Feindseligkeit gegenüber den Israelis sprachlich „fast“ identisch mit dem Antisemitismus der Nazis. Aber eben nur „fast“. Wir bedauern, dass das zu Missverständnissen geführt hat.“

Ein Neonazi hätte Antisemitismus nicht relativierender erklären können, vor allem nicht in einer Zeit, in der sich Judenhass wieder auf deutschen Straßen ausbreitete und Sprüche wie diese gebrüllt wurden:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
„Juden ins Gas!“

Am 22. Juli 2014 erklärte Sabine Rau in einem Kommentar in den Tagesthemen, diese Sprüche seien zwar „absolut inakzeptabel“, doch unter den Demonstranten seien schließlich auch „Palästinenser, die die Verzweiflung auf die Straße treibt“ und „Deutsche, die sich empören über den brachialen Feldzug“ Israels. Sabine Rau erklärte, es ginge nicht an, einseitig nur die Hamas zu verurteilen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Hamas in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden fordert, während die israelische Unabhängigkeitserklärung erklärt, im Frieden mit allen arabischen Nachbarn leben zu wollen, war Sabine Raus Kommentar so geschmackvoll wie die Aussage: „Es ist nicht gerade mutig zu sagen, am Holocaust seien nur die Deutschen Schuld. Kritik an Juden muss erlaubt, gerade unter Freunden.“

Wenn in Deutschland Brandsätze und Steine auf Synagogen geworfen werden, Juden attackiert und „Scheiß Juden“ gebrüllt wird, dann sind nur die Nazis zu verurteilen, die das tun. Nur die Täter! Sabine Rau aber gab Israel eine Mitschuld. Stünden in Deutschland marodierende Banden vor Moscheen, flögen Wurfgeschosse auf Moscheen und Muslime, ich würde in einem Kommentar zum Thema „antimuslimische Parolen“ nicht eine Sekunde damit verbringen, den Islam zu kritisieren oder ein islamisches Land!

Der Konflikt im Nahen Osten ist leicht zu erklären, schwer zu lösen vielleicht, aber leicht zu erklären: Die Seite der Hamas will die jüdische Seite vernichten! Alles andere ergibt sich daraus. Die Frage, ob Israel sich verteidigen darf und wie, welche Fehler Israel dabei macht, wo Juden leben dürfen, wo sie vertrieben werden dürfen (was für eine grausame Debatte, die aber leider geführt wird, auch von Sabine Rau), alles ist Folge der Ausgangslage: Die Hamas will die jüdische Seite vollständig vernichten.

Israel will Frieden! Israel ist eine Demokratie und hat tausendmal lieber Geschäftspartner als Nachbarn als Feinde. Jeder israelische Bürger kann Jude, Christ, Moslem, Araber oder Palästinenser sein. Überall in Israel siedeln Juden, Christen, Moslems, Araber oder Palästinenser. Warum sollen in einem zukünftigen Palästina keine Juden siedeln dürfen? Warum tun sich so viele so leicht damit, Sonderregelungen für Juden zu schaffen? Warum werden Juden so ganz besonders beurteilt? Warum sind siedelnde Juden in arabischen Ländern oft ein Problem, siedelnde Muslime in Israel aber nicht? Warum reicht es nicht, dass Israel es besser macht als alle anderen Nationen? Warum muss nur Israel perfekt sein? Warum muss Israel so heftig kritisiert werden? Welche Lust steckt dahinter? Warum muss selbst ein Kommentar über antisemitische Parolen in Deutschland nach 19 Sekunden zu einer Nachhilfestunde für Israel werden? Vor einiger Zeit fand ich auf Facebook diesen Kommentar:

„Unfaire Berichterstattung besteht auch darin, negatives – und nur negatives – über Israel zu publizieren, arabische Angriffe jedoch zu verschweigen, was gerade momentan vor allem bei den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten praktiziert wird. Gegen diese perfide Vorgehensweise kann man nicht anders angehen, als die Fakten aufzuzeigen und Hintergrundinformation zu liefern. Sowohl bei der ARD wie auch beim ZDF wird nur von den „überzogenen“ Absichten Israels gesprochen, gegen Terror härter anzugehen. Israels Handeln wird so als „Aktion“ hingestellt und nicht als „Reaktion“. Für Zuschauer, die dieses Thema nicht verfolgen, wird Israel so zum Aggressor.“

Die Worte stammten von einer deutschen Jüdin, die dazu gezwungen wird, die einseitige Berichterstattung gegen Israel zu bezahlen. Sie kann nicht einfach sagen, ich bestelle ARD und ZDF ab, so wie sie jede Zeitung, jedes Abo und jeden anderen nicht öffentlich-rechtlichen Bezahlsender abbestellen kann. Sie wird mit der Gewalt des Staates dazu gezwungen, diese Sender zu finanzieren. Diese Gewalt nennt sich Rundfunkgebühren. Sie kann nicht schreiben:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragzentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet. Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht. Die Zeiten, wo Juden gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

Die öffentlichen-rechtlichen Sendeanstalten berichten unter dem Schutz des deutschen Staates in atemberaubend einseitiger und ressentimentgeladener Art und Weise über Israel. Wenn aber mal ein Bericht produziert werden soll, in dem Israel nicht dämonisiert wird, dann weigern sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten, diesen Bericht zu senden.

Im April 2015 wurde von Arte die Dokumentation „Antisemitismus in Europa“ in Auftrag gegeben. Im Dezember 2016 nahm die zuständige Redakteurin Sabine Rollberg den Film ab. Die Dokumentation wurde jedoch nicht gesendet, da der Programmdirektor von Arte, Alain Le Diberder, sich gegen die Dokumentation mit der Begründung aussprach, es mangele dem Bericht an „Ausgewogenheit“. Soweit sind wir also schon gekommen: Ein deutscher Bericht über Judenhass muss ausgewogen sein!

Die abenteuerlichsten Vorwürfe wurden gegen die Dokumentation vorgetragen. So wurde behauptet: „Der Film ist eine Provokation.“ Zudem wurde moniert, die Dokumentation „schüttet Öl ins Feuer“ und könne „angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden“, da sie „antiprotestantisch, antimuslimisch und proisraelisch“ und nicht „ergebnisoffen“ sei.

Ganz schön harte Worte für die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die in den letzten Jahren ganze Galonen von Öl ins anti-israelische Feuer gepumpt haben und selbst vor offensichtlich antijüdischen Lügen und Gerüchten nicht zurückgeschreckt haben, um ihre negativen Nachrichten über Israel zu würzen. Wie soll überhaupt eine „ergebnisoffene“ Dokumentation über Judenhass aussehen? Sollen etwa auch Gründe für Judenhass aufgezeigt werden? Wo beginnt Judenhass überhaupt? Der Deutschlandfunk hat eine spannende Antwort.

Siebzig Jahre nach dem Holocaust werden die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands dazu gezwungen, „ergebnisoffene“ Berichte über Judenhass zu finanzieren.

Diese Liste ist lang, sehr lang und dennoch, dass es das besonders Traurige daran, alles andere als vollständig.

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