Eine Stellungnahme der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte

Eine Stellungnahme von Majorin Keren Hajioff von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben Ende März 2018 das gemacht, was wir jeden Tag machen: Die Grenzen schützen und uns gegen Terroristen verteidigen, die unseren Bürgerinnen und Bürgern Schaden zufügen wollen.

Hamas ist eine terroristische Vereinigung, die Gaza mit eiserner Faust kontrolliert. Am 30. März 2018 schickte die Hamas 30.000 Palästinenser an die Grenze, um dort gewaltsame Aufstände zu veranstalten. Sie zündeten Reifen an, warfen Brandsätze und versuchten Israels Sicherheitsvorkehrungen zu zerstören. Unsere Soldatinnen und Soldaten haben präzise nur auf jene Terroristen abgezielt, die versuchten, terroristische Handlungen auszuführen. Darunter waren Terroristen, die unseren Sicherheitsdiensten bereits bekannt waren.

Traurigerweise hat sich die Hamas dazu entschieden, weiterhin ihrer Tradition treu zu bleiben, unschuldige Zivilisten als Mittel zum Terror zu missbrauchen. Darunter sind auch Frauen und Kinder. Sogar ein sieben-jähriges Mädchen wurde gezwungen, die Grenze nach Israel zu übertreten. Dank der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte konnte dieses Mädchen identifiziert und sicher an ihre Eltern in Gaza übergeben werden.

Es ist die Pflicht der Israelischen Verteidigungskräfte, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Das ist genau, was wir am 30. März 2018 getan haben.

Lassen Sie sich nicht von der Propaganda der Hamas blenden. Die Ausbeutung des eigenen Volkes durch die Hamas bringt alle unschuldigen Zivilisten in Gefahr und versucht, die Aufmerksamkeit wegzulenken von dem Elend, das die Hamas in eigener Verantwortung über das eigene Volk gebracht hat.

Dieser Aufstand ist ein weiterer Versuch der brutalen Diktatur der Terrororganisation Hamas, das eigene Volk in Gaza und die ganze Welt zu blenden, um von den Problemen abzulenken, die die Hamas selbst zu verantworten hat und worunter das eigene Volk leidet.

Das Geld, das die Hamas investiert hat, um die Aufstände zu finanzieren, wären besser genutzt worden, um das Leben der Menschen in Gaza zu verbessern. Das Geld hätte in Schulen, Krankenhäuser und dem Schaffen von Arbeitsplätzen investiert werden können, um den unschuldigen Zivilisten Lebensmöglichkeiten zu schaffen.

Was am 30. März 2018 geschah, war weit entfernt von friedlichen Demonstrationen. Es waren gewaltsame Aufstände, die die Hamas als friedfertig tarnte.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden weiterhin alle nötigen Anstrengungen unternehmen, um diese gewaltsamen Aufstände einzudämmen. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden weiterhin handeln gegen jeden Angriff auf die israelische Souveränität und gegen jeden Versuch, unseren Bürgerinnen und Bürgern Schaden zuzufügen.

Dieser Beitrag wurde unter Fremde Feder veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

36 Antworten zu Eine Stellungnahme der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte

  1. Capricorna schreibt:

    „Free Gaza! From Hamas!“

    Hallo @ll, dieser Artikel im Cicero ist wirklich lesenswert: https://www.cicero.de/konflikt-gazastreifen-hamas-israel-tote-rakaten-blockade

    (Sorry, weiß nicht, wie man hier richtig verlinkt…)

    VG

  2. zeckenzange schreibt:

    Bei der Gelegenheit – weil gewisse Vorfälle, egal, ob im In-und Ausland, bekanntlich „nix mit nix zu tun“ haben – hier das UPDATE zur freundlichen Kenntnisnahme und weiteren Veranlassung:

    https://www.erklaerung2018.de/

  3. ceterum censeo schreibt:

    Um uns herum tobt längst der Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Jeden Tag werden Menschen erstochen, ins Koma getreten oder vor Züge gestoßen. Frauen und Kinder werden vergewaltigt und ermordet. Wer sich damit nicht abfinden will, dem droht die Inquisition.
    Im Gegenteil zu Israel macht unsere Regierung mit den Tätern, die sie auch noch ins Land holt, gemeinsame Sache. Unsere Armee könnte, selbst wenn sie dürfte, uns vor Feinden nicht beschützen ( ich befürchte eher, sie würde ihre begrenzten Ressourcen gegen das eigene Volk verwenden, wenn dieses einmal wirklich aufmucken würde).
    Und jetzt frage ich mich, warum man sich angesichts dessen mit irgendwelchen idiotischen Besuchern um fremder Länder Angelegenheiten zanken sollte, die genau das Richtige tun. Keine Angst, Israel kann sich mittlerweile selbst schützen, da es schmerzhaft gelernt hat, daß es keine ernsthaften Freunde hat.
    Wir haben auch keine Freunde mehr, was scheinbar die Hauptaufgabe der langjährigen Merkelregierung war.
    Leider haben wir aber auch keine IDF.
    Wünsche trotzdem noch Frohe Ostern!

    • A.S. schreibt:

      Wir haben eine IDF, nämlich die SEKs. Diese erschießen z.B. Axtmörder. Wenn sie denn dürfen. „Besucher“, die sich zielsicher an der Polizeigewalt abarbeiten (weil ein Axtmordender Zivilist getötet wurde anstatt ihn friedlich zu streicheln) haben wir in der Politik auch.
      Der „Besucher“ im Blödeltag heißt Künast.

  4. Armin Merkert schreibt:

    Toll und beruhigend,dass wir so „fähige Köpfe“ im EU Parlament sitzen haben wie Jo Leinen,denn nur sie können die Lage im Gazasteifen genau analysieren und dann auch die finanziellen Mittel den Führern der Hamas zustellen,um deren Prachtvillen am Mittelmeer zu finanzieren ! LOL !

  5. Kanalratte schreibt:

    „Unser“ SPD-Mann im Europäischen Parlament:

    „#Israel : die Regierung #Nethanhiau braucht keine Rücksicht zu nehmen, da die #USA alles abdecken, was an Menschenrechtsverletzungen gegenüber #Palestina passiert.“
    🙂
    Fast hätte ich den Tweet aus dem professionellen Europaparlament als Hass oder Hetze ausgelegt, aber dann ist mir eingefallen, dass sowas ja bekanntlich nur von der AfD und „den Rechten“ kommt. Die Guten sind natürlich nur besorgt über „Palestina“ und finden diesen „Nethanhiau“ und die USA ganz doll böse. Gut dass der Mann zu den Guten gehört.

    • A.S. schreibt:

      Und wenn eine Vergewaltigung stattfindet, achtet unser Menschenrechtsvorkämpfer sicher ganz genau darauf, dass die Polizei keine unverhältnismäßige Gewalt anwendet. Schließlich hat der Vergewaltiger auch Menschenrechte.

  6. A.S. schreibt:

    Was ist eigentlich? 18 Menschen haben Selbstmord begangen. Und ja, es ist Selbstmord.
    Wenn ich vor einen Zug springe ist das Selbstmord, wenn ich wissentlich in eine Kugel laufe auch. Das Unanständige ist dabei, dass man Andere in den eigenen Selbstmord verwickelt, indem man die zwingt einen zu erschießen.

  7. Kanalratte schreibt:

    Eigentlich eine clevere Idee. Man organisiert eine Demonstration vermeintlicher palästinensischer Zivilisten an der Grenze zu Israel, schickt dann die sich darunter befindlichen Hamas-Kämpfer an die Grenze um Israel zu bekämpfen. Tötet Israel diese daraufhin, stellt man alles so dar als hätte Israel auf friedliche Demonstranten und Kinder geschossen und sorgt damit für weltweite Empörung.

    Trotzdem wird die Aktion nach hinten losgehen, weil Israel von Anfang an wusste, welches Spiel hier gespielt wird und dementsprechend sehr geschickt reagiert hat. Die Palästinenser werden weltweit weiter an Glaubwürdigkeit verlieren, so dumm sind die Menschen nämlich nicht. Die Zeiten in denen die Propaganda der Palästinenser den israelischen Darstellungen haushoch überlegen war, ist langsam vorbei.

    • Kwezi schreibt:

      Danke dafür. Es war klar, dass die IDF nicht grundlos schießt.

      Das wissen sogar Araber und nordafrikanische Moslems, denn syirische Kriegsopfer suchen um Behandlung in Israel nach, Flüchtlinge aus Darfur haben nicht in Ägypten, sondern in Israel Schutz gesucht.

      • A.S. schreibt:

        Es gibt massenhaft Videos auf denen israelische Grenzsoldaten provoziert werden. Die beteiligten Filmer wissen genau dass sie nicht beschossen werden.

  8. Roll schreibt:

    Israel hat die Bilder von den getöteten veröffentlicht. Fast alle Terroristen. Gut gemacht.
    Nebenbei:Wie viele Tote gab es heute oder gestern in Syrien?

  9. Hein schreibt:

    Herr besucher, was ist Ihr Vorschlag? Die Grenzsicherung aufgeben und sehen, wie weit sie kommen? Vielleicht auch noch in einen israelischen Ort, um dort die Einwohnet zu massakrieren?

  10. besucher schreibt:

    18 Tote und über tausend Verletzte lassen sich nicht einfach „wegschreiben“, Herr Buurmann!

    • A.S. schreibt:

      Richtig.
      Bombt die verdammte Hamas hinab in die Hölle, Satan hat Platz für jeden Hamas-Mörder. Dann ist Schluss mit solchen Blutbädern.

    • A.Bundy schreibt:

      War ja klar, dass der schmierige Denunziant und Judenhasser @beschmutzer hier sofort anschlägt. Was für ein armes Würstchen!

    • Kanalratte schreibt:

      Unmissverständliche Aussage: Wer Israel gewaltsam angreift, bekommt eine Kugel in den Kopf. Falls Sie das noch nicht wussten: Israel befindet sich immer noch im Kriegszustand

      • besucher schreibt:

        Leider ist Ihre Gewaltfantasie real:

        Darauf, dass hier einfach jemand in den Kopf geschossen bekommt, sind Sie sicher stolz, oder?

        • A.S. schreibt:

          Macht es Sie nicht stutzig, wenn angeblich jemand in den Kopf geschossen wird und Massen an Menschen rennen hin ohne eine Spur von Angst auch beschossen zu werden?

          Woher wissen Sie was genau das los ist?

        • Kanalratte schreibt:

          Schon die Musik im Video ist mehr Gewaltfantasie als es Worte ausdrücken können.

        • Capricorna schreibt:

          Ich denke, darauf ist hier niemand stolz! Es ist ganz furchtbar, dass es Tote und viele Verletzte gegeben hat. Ob dieses Video echt ist, und andere gemeldete Vorfälle so auch wirklich stattgefunden haben, muss dringend geklärt werden. Isreal darf sich dem nicht verweigern.
          Fakt ist aber, dass die Hamas ihr Ziel erreicht hat. Israel steht wieder mal am Pranger. Aber es darf selbstverständlich auch gefragt werden, ob die IDF in manchen Situationen nicht überreagiert hat, oder einzelne IDFler schlicht und ergreifend die Nerven verloren haben.
          Vielleicht hätte man es einfach mal drauf ankommen lassen und abwarten sollen, bis „Aktivisten“ die Grenzanlage wirklich durchbrochen hätten. Dann hätte man immer noch entsprechend reagieren können. Warum läuft Israel immer wieder in dieselbe Falle…?

          Und von geneigter Seite hier möchte ich jetzt nichts dergleichen wie „du verdruckste Judenhasserin“ lesen. Ich stehe zu Israel und mache mir ernsthaft Sorgen wie sich das alles noch entwickeln wird.

          • A.S. schreibt:

            Vielleicht hätte man es einfach mal drauf ankommen lassen und abwarten sollen, bis „Aktivisten“ die Grenzanlage wirklich durchbrochen hätten. Dann hätte man immer noch entsprechend reagieren können.
            Das ist keine Option. Wenn eine aufgepeitschte Menschenmasse eine Barriere erstmal durchbrochen hat bleibt zum Stoppen nur noch das Maschinengewehr. Das hätte ein Massaker apokalyptischen Ausmaßes gegeben.
            Man kann auch sicher sein, dass die IDF sich selber immer wieder fragt ob sie überreagiert. Fakt ist, israelische Soldaten müssen immer wieder spontan reagieren ohne Zeit zum Abwägen und ohne die tatsächlich Bedrohung zu kennen, ohne zu wissen ob sie nicht in Lebensgefahr sind. In der Situation muss man Überreaktionen durchgehen lassen, alles andere wären übermenschliche Ansprüche. Ich kann ja auch nicht z.B. mit einem Messer brüllend auf eine Polizeistreife loslaufen und denen dann vorwerfen wenn die das nicht als Scherz erkannt haben.

            Nein, verantwortlich ist der Scheißehaufen der Hamas (ich möchte mich bei meinen Hinterlassenschaften für diesen Vergleich entschuldigen), der diese Situationen ganz gezielt erschafft.

          • nussknacker56 schreibt:

            Hallo Capricorna, ich sehe es ähnlich wie A.S. Auf keinen Fall darf dieser mordlüsterne Mob die Grenzanlagen stürmen. Dann beginnt ein furchtbares Gemetzel, das alles in den Schatten stellt, was wir kennen. Es ist Kalkül der Hamas, möglichst viele Opfer zu erzeugen, das gibt gute Bilder und sie spekulieren zurecht auf positives Feedback aus den öffentlich-rechtlichen Anstalten in Europa.

            Dem Mob wurde frühzeitig in arabischer Sprache signalisiert, was sie bei einem Angriff zu erwarten haben. Wer sich trotzdem bewusst aufhetzen lässt, muss die Konsequenzen tragen.

        • nussknacker56 schreibt:

          Sind Sie stolz darauf, dass dieser Mob ein siebenjähriges Mädchen vorschickt um den Grenzzaun zu überwinden? Als ausgewiesener Spezialist für Fragen der Moral und Ethik haben Sie sicher eine entsprechende Antwort parat.

          • besucher schreibt:

            Die Frage ist doch eher, warum hier der „moralischsten Armee der Welt“ Applaus gespendet wird, während diese wieder gegen ihre eigenen Regeln verstösst und auf Zivilisten feuert. Als IDF-Fanclub sollten selbst Sofa-Krieger wie Sie diese Regeln kennen, oder? 😉

          • nussknacker56 schreibt:

            Sie haben meine Frage nicht beantwortet, was auch eine Antwort ist.

          • besucher schreibt:

            nothing but derailing? r00kie!

        • Wolfgang Scharff schreibt:

          @besucher: „Darauf, dass hier einfach jemand in den Kopf geschossen bekommt, sind Sie sicher stolz, oder?“

          Woran glauben Sie zu erkennen, dass „jemand in den Kopf geschossen bekommt“?
          Das von Ihnen verlinkte Video, dessen Ablauf offenbar zu kompliziert für Sie ist, zeigt bei Sek. 42 einen Mann, der in seiner Körpermitte einknickt und sich den Bauch hält, bevor er zu Boden geht.

    • terimakasih schreibt:

      wer schreibt die Toten denn weg? Wichtig ist, wer die Verantwortung dafür trägt. Diese tragen gewiss nicht Israels Verteidigungskräfte

      • Capricorna schreibt:

        @A.S.: Natürlich ist die Hamas schuld, und was da im Vorfeld so alles gelaufen ist, spricht ja Bände. Trotzdem stellt man sich auch solche Fragen, wie ich es getan habe. Wahrscheinlich haben Sie mit Ihrer Einschätzung ja recht, und es wurde durch das kompromisslos harte Eingreifen der IDF Schlimmeres verhindert. Was natürlich Herrn Erdogan (…) nicht davon abhält, Isreal als einen Terrorstaat zu bezeichnen…
        Wie gesagt, ich mache mir ernsthaft Sorgen, zu welchem Ausmaß das ganze noch eskaliert wird. Denn, es geht ja noch weiter, zumindest bis zum 15. Mai…

        • A.S. schreibt:

          Natürlich fragt man sich immer bis wohin Gewalt angemessen ist. Nur gehört dazu auch die Frage, welche Deeskalationsmöglichkeiten ein Angegriffener eigentlich hat. Und dass die IDF sehr zurückhaltend agiert sieht man immer wieder an der Anzahl der Toten. Wenn der IDF Tote egal wären, könnte sie den Konflikt in 2 Stunden beenden. Länger brächte sie nicht, um den Gaza-Streifen in unbewohntes Siedlungsgebiet zu verwandeln.

          Dass die IDF ihre Feuerkraft nicht mal annähernd auspackt sagt viel aus.

  11. Richard Grünert schreibt:

    Kudos!

Kommentare sind geschlossen.