Raketenalarm in Düsseldorf

Gestern stand ich auf einer Bühne in Düsseldorf und moderierte eine wunderbare Show ab, als plötzlich das Handy in meiner Brusttasche am Hemd vibrierte. Ich hatte das Handy mit auf der Bühne, da ich einen Wettbewerb moderierte und das Handy als Stoppuhr nutzte. Ich war vollkommen überrascht, war ich mir doch sicher, die Anruffunktion abgeschaltet zu haben. Als ich jedoch in der Garderobe war, sah ich, was mein Handy zum Vibrieren gebracht hatte.

Seit meiner letzten Reise nach Israel, habe ich eine App auf meinen Handy, die mich über jeden Raketenalarm in Israel informiert. Gestern Abend war es wieder soweit. Israel wurde durch massiven Raketenbeschuss angegriffen.

Mein Handy war auf lautlos gestellt, zum Glück, denn sonst hätte es in dem Theatersaal einen richtigen Raketenalarm gegeben. Dann hätten die Leute in Düsseldorf einmal ansatzweise erlebt, was es bedeutet, so gehasst zu werden, dass immer wieder Raketen abgefeuert werden, in der Absicht so viele Menschen wie möglich zu töten.

Fünfzehn Sekunden haben die Menschen in Israel Zeit, einen sicheren Bunker aufzusuchen, wenn die Alarmsirenen ertönen.

Ich saß in meiner Garderobe und stellte es mir vor: Fünfzehn Sekunden für das ganze Theater, sich in Bunker zu flüchten, für das Publikum und die Künstler, für den Techniker, die Garderobe und die Theke, für hunderte von Menschen, Frauen, Männer und Kinder, nur fünfzehn Sekunden.

Stellen wir uns mal vor, es gäbe regelmäßig einen solchen Raketenalarm in Düsseldorf. Stellen wir uns vor, ein paar Mal im Jahr müssten die Kindergärten in Köln, die Schulen in Aachen und die Krankenhäuser in Bonn evakuiert werden. Stellen wir uns vor, immer wieder flögen Raketen. Das ist es, was in Israel passiert, immer wieder, manchmal täglich.

In den letzten Jahren wurden tausende Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert. Israel ist kleiner als Nordrhein-Westfalen. Die Hamas wirft jede einzelne Rakete in die Richtung von Schulen, Hospitälern, Altenheimen, Moscheen, Synagogen und Kirchen ab! Das Ziel jeder Rakete ist es, so viele Israelis wie möglich zu töten, mögen es nun Kinder oder Greise sein. Die Motivation für die Angriffe auf Zivilisten benennt die Hamas in ihrer Charta. Artikel 7 fordert die Vernichtung des gesamten Jüdischen Volkes weltweit! Die Intention jeder Rakete ist Massenmord!

Der Massenmord misslingt der Hamas nur aus einem einzigen Grund: Israel hat ein hervorragendes Abwehrsystem errichtet und schützt die eigene Bevölkerung. Deshalb sind die Opferzahlen in Israel so gering.

Im Gazastreifen jedoch sterben die Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung missbraucht. Israel nutzt Waffen, um Menschen zu schützen, die Hamas jedoch nutzt Menschen, um Waffen zu schützen, Waffen, die sie für den Massenmord an Juden verwenden.

Die Hamas beschießt israelische Schulen und nutzt gleichzeitig die eigenen Schulen, in denen zudem der Hass auf Juden in Kinderhirne gehämmert wird, als Schutzschild für die Waffen, die auf Israel abfeuert werden, nur um dann umso lauter zu lamentieren, wenn jene Kinder sterben, die sie als Schutzschilde und Kindersoldaten für ihren Judenhass missbraucht haben.

Wer die Bilder dieser Kinderleichen zeigt und nutzt, spielt das Spiel der Kindermörder mit und trägt Verantwortung dafür, wenn noch weitere Kinder im Propagandakrieg gegen Israel sterben.

Keine einzige Rakete Israels wird mit der Absicht abgeschossen, Zivilisten zu töten, sondern nur mit der klaren Ansage, die Hamas mit ihrem Vernichtungswillen zu entmachten. Jede Rakete der Hamas jedoch hat zum Ziel so viele Menschen, auch Kinder, wie möglich zu töten.

Das ist der Unterschied! Deshalb ist die Schwäche der arabischen Seite und deren hohen Opferzahlen keine moralische Überlegenheit. Die Hamas will in Masse morden, sie kann es aber nicht. Israel allerdings könnte in Masse morden, tut es jedoch nicht! Israel liebt das Leben und will es schützen, selbst das Leben der Kinder und der Unschuldigen auf der Seite der Feinde, die in ihren Schulen, Moscheen, Parlamenten und Fernsehsendungen erklären, dass alle Juden vernichtet gehören.

Kein Land der Erde würde so besonnen auf die offizielle Erklärung zum Völkermord handeln wie Israel, schon gar nicht, wenn dieser Vernichtungsabsicht Raketen folgen würden. Die Rücksicht Israels auf das Leben der Feinde ist beispielhaft. Bei all den Kindern, die die Hamas als Schutzschilde missbraucht, bei all den Kindersoldaten, die in arabischen Schulen erzogen werden, bei all den Terrortunneln, die unter Hospitälern gebaut werden und bei all den Raketen, die in der Nähe von Einrichtungen der Vereinten Nationen im Gazastreifen gelagert werden, ist es bemerkenswert, dass die Zahl der Opfer auf arabischer Seite so gering ist.

Hätte die Hamas all das Geld, das die Raketen und Tunnel gekostet haben, genutzt, um Gaza aufzubauen, so stünden in Gaza nicht nur noch alle Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen, sie wären auch noch perfekt ausgestattet. Bei all dem Geld, das Gaza bekommen hat, müsste Gaza eigentlich zu den reichsten Gebieten des Nahen Ostens gehören! Der Wunsch, Israel zu vernichten und der Hass auf Juden jedoch hat das ganze Geld verschlungen. Nicht Israel und Juden sind eine Gefahr für Palästinenser, sondern der Hass auf Israel und der Hass auf Juden! Hass bringt jedoch keinen Wohlstand!

Israel hätte den Gazastreifen tausend mal lieber zum Geschäftspartner als zum Feind. Es ist ein Fakt: Noch nie in der Geschichte des Landes hat Israel ein Land angegriffen, mit dem es einen Frieden geschlossen hat. Jeder Friedensvertrag wurde von Israel eingehalten! Israel will den Frieden und hat ihn noch immer gehalten. Israel wurde jedoch schon mehrmals angegriffen.

Daher unternimmt Israel in der Gesichte der Kriegsführung einzigartige Vorkehrungen, um die Zivilbevölkerung zu warnen. Die Hamas will Israel vernichten und will dafür das eigene Volk opfern. Aber selbst das gelingt der Hamas nicht, weil Israel so viele tote Zivilisten wie möglich vermeidet und über jedes tote Kind weint. Die ehemalige israelische Premierministerin Golda Meir hat es in wenigen Worten auf den Punkt gebracht:

“Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Die Schwäche der arabischen Seite ist keine moralische Überlegenheit. Es ist gut, wenn Judenhasser zu schwach sind, ihren Judenhass zu exekutieren.

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Hat die Überschrift in diesem Artikel Sie erschreckt? Dann haben Sie jetzt eine kleine Ahnung davon, wie sich die Menschen in Israel fühlen.

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