„Israel kümmert sich mehr um Palästinenser als ihre eigene Führung.“

Eine Erklärung von Benjamin Netanjahu.

Ich werde jetzt etwas sagen, dass einige von Ihnen nicht glauben werden, aber ich werde es trotzdem sagen, weil es wahr ist: Israel kümmert sich mehr um Palästinenser als es ihre eigene Führung tut.

Das klingt unfassbar, oder? Berücksichtigen Sie jedoch dies:

Vor einigen Tagen musste die Welt feststellen, dass die Hamas, die Terrororganisation, die im Gazastreifen herrscht, mehrere Millionen US-Dollar von humanitären Organisationen wie World Vision und den Vereinten Nationen gestohlen hat.

Unschuldigen und armen Palästinensern wurde lebenswichtige Hilfe, die verschiedenste Länder auf der ganzen Welt gespendet hatten, verweigert. Die Hamas nutzt diese gestohlenen Mittel nun, um eine Kriegsmaschine aufzubauen, die Juden ermorden soll.

Denken Sie darüber einmal nach und lassen Sie das auf Ihre Gedanken wirken:

Die Hamas raubte von palästinensischen Kindern die notwendige Hilfe, um unsere Kinder zu töten! Ich frage daher, wer kümmert sich mehr um die Palästinenser?

Ist es das Land Israel, das jeden Tag die Zufuhr der humanitären Hilfe in den Gazastreifen ermöglicht oder ist es die Hamas, die den palästinensischen Kindern genau diese Hilfe wegnimmt?

Ist es Israel, das verwundete Palästinenser aus dem Gazastreifen in seinen Krankenhäusern behandelt oder ist es die Hamas, die verletzte Palästinenser daran hindert, Hilfe zu erhalten?

Stellen Sie sich nur mal vor, wo wir heute alle sein könnten, wenn sich die palästinensische Führung dermaßen um die Hilfe für ihre eigenen Menschen he kümmert hätte, wie sie sich um die Schädigung unserer Bürger bemüht.

Das palästinensische Volk hat Besseres verdient!

Darum bekunde ich heute mein tiefes Mitgefühl mit den unschuldigen Palästinensern und mit den Ländern, die es gut gemeint haben und großzügig finanzielle Mittel gespendet haben, um ihnen zu helfen.

Der Zynismus und die Grausamkeit der Hamas schadet uns alle. Es schadet den Frieden!

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BDS will keinen Frieden!

Man kann nicht reden mit einer Person, die man boykottiert und man kann keinen Frieden schließen mit einer Person, mit der man nicht redet.

BDS will keinen Frieden!

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Zwischen Militärputsch und Machtgier

Ein Bericht über die „Odyssee des Bösen“ von Dinçer Gücyeter.

Ein Tag nach meiner Ankunft in der Türkei, am 15. Juli 2016 um 22:30 Uhr, sprachen alle Sender von einem Militärputsch. Im 21. Jahrhundert ist eine Machtübernahme ​dieser Art abstrakt, unvorstellbar. Die Türkei musste in ihrer Geschichte oft unter Eingriffen des Militärs leiden. Dieser Putsch jedoch war schlecht organisiert, zum Scheitern verurteilt.

Zwei Stunden später animierte Erdogan über diverse Medien sein Volk, auf die Straßen zu rennen und das halbe Land ging mit Fahnen auf die Strasse. Wer sich versteckte, war Erdogan und seine Truppe!

Zur Morgenstunde hatte fast alles wieder seinen normalen Lauf. Die Bilanz: Hunderte von Menschen hatten ihr Leben verloren. Der Sündenbock war die Gülen-Truppe, bis 2014 der unverzichtbare Partner der AKP– Regierung.

Am 16. Juli zeigte diese Auferstehung sein wahres Gesicht. Überall, in jeder Ecke sah und hörte man eine gewaltige Erdogan-Propaganda. Die AKP-Politiker kamen aus ihren Löchern heraus. Die bekannte Demagogie-Maschinerie wurde gestartet. Erdogan und seine Partei schlüpften in ihre Opferrolle. Neue Feinde waren für ein Regime, das seine Macht auf subjektiven Wertvorstellungen aufbaut, ein unbezahlbares Futter. Es ist gelungen.

Das Volk stürmte auf die Strassen, die Lobeshymnen an Erdogan machten einen taub. Der Mann, der seit langer Zeit das Land ins Chaos trieb, wurde nun als Führer, Oberkommandant, Retter bejubelt! Die gesamte Presse hatte ein Sendeprogramm von oben bekommen und sprach (schweigte) aus einem Kanal.

Bis heute wurden Tausende von Menschen festgenommen. Die Hexenjagd geht weiter. Nicht nur die Putschteilnehmer, viele andere, die sich dem Erdogan-Wahnsinn verweigert haben, werden abgestempelt und kommen hinter Gittern. Eine goldwerte Möglichkeit, die ausgenutzt werden muss.

Mehrere haben ihre Arbeitsstellen verloren. Angeblich waren sie Mitglieder einer Gülen-Gewerkschaft oder ihre Kinder haben eine Gülen-Schule besucht. Das Ziel ist, diese Stellen nun mit Parteianhängern zu füllen. Erschreckend ist, dass die AKP bis vor kurzer Zeit sehr eng mit der Gülen-Gruppe und anderen islamischen Sekten zusammengearbeitet hat. Prüfungsfragen für den Einstieg in die Unis wurden ausgetauscht, Wahlpropaganda von AKP wurden von der Gülen-Gruppe stark unterstützt. Beide Seiten arbeiteten eng zusammen für einen neuen islamischen Staat. Diese korrupte Koalition wird nun unter den Teppich gekehrt. Wie immer schweigt der Fanatismus über die eigenen Sünden.

Die Todesstrafe war zwei Tage lang das Hauptthema. Die Diskussion geht weiter. Das Bündnis ist gebrochen, die Brüder und Schwestern der Gülen-Sekte sind nun Vaterlandsverräter und sollen auf dem Weg zum demokratischen Machtstaat vernichtet werden. Das alles könnte man teilweise verstehen, wenn die AKP nicht aus dem gleichen Topf fressen würde. Die Justiz wird entmündigt, Verfassungsrecht ist nur noch eine alte Notiz auf dem Papier.

Die Medien, 95% abhängig, fordern das Volk jeden Abend auf, die Strassen zu sperren, um die Demokratie zu überwachen. Vor allem die Beamten sind verpflichtet an Ort und Stelle zu sein. Täglich werden sie per SMS benachrichtigt, wie es weiter geht. Wer sich weigert kann mit einer Kündigung rechnen. Nicht nur die Arbeitsstelle geht verloren, auch die Diplome, Meisterbriefe, Zeugnisse werden ungültig gemacht.

Heute noch werden unter Gebetsrufen auf grossen Plätzen Hymnen gesungen, überall hängen Erdoganfahnen. Bühnen werden aufgebaut, die Hodschas beten für den grossen Führer, für den Retter der Demokratie. Sündenböcke werden zum Teufel gejagt.

Die Machtgier eines Mannes wird mit Unterstützung der Medien und des leichtsinnigen Volkes ununterbrochen gepflegt. Szenen, die Deutschland vor achtzig Jahren blind ertragen musste. Alles, auf dem Weg zum Ein-Mann-Regime ist Recht! Die Minderwertigkeitskomplexe eines Volkes werden mit proben Machtsprüchen übertuscht.

Ich und noch viele andere, die sich für dieses Land Demokratie, friedliches Zusammenleben, geistige/ethische Entwicklung gewünscht haben, müssen jeden Tag diesen Wahnsinn ertragen. Diese Enttäuschung ist unerträglich. Sehen zu müssen, dass ein Land mit vielen wunderbaren Kulturen vom barbarischen Wahnsinn verdorben wird, ist eine Art Gefangenschaft, die ich vorher nie erfahren habe und auch niemandem wünsche.

Viele Freunde fragen, wie es mir in der Türkei geht. Schwer, sehr schwer fällt es mir, darauf eine Antwort zu geben. In diesem Land sind meine Eltern auf die Welt gekommen, mit der Sprache dieses Landes wurde ich großgezogen. Die Sprache, die Menschen hier, die kulturelle Vielfalt habe ich all die Jahre sehr ins Herz geschlossen.

Heute versuche ich, mit einem gesunden Menschenverstand all das Passierte zu verstehen. Es will mir nicht gelingen.

***

Vor ein paar Tagen erst habe ich erfahren, dass in Köln am 31. Juli eine Versammlung von AKP Anhängern für die Demokratie in der Türkei organisiert wurde. Hunderte Erdogan-Fans kamen aus allen Bundesländern, um ihren „Führer“ zu unterstützen. In einer Stadt, wo die Demokratie ganz groß geschrieben wird, eine Stadt, die ein Beispiel für Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und die Würde des Menschen ist, wurde der Propagandaort einer verlogenen Masse!

Da fragt man sich, warum diese Fanatiker, die ihr Leben in Deutschland führen, sich nicht den Verstand nehmen und sich über diese Missetat Gedanken machen. Die Freiheit dazu haben sie ja. Die Erpressung in der Türkei brauchen sie nicht zu dulden.

Wenn man in all den Jahren keine Lehre aus der Geschichte gezogen und sich in keinster Weise angepasst hat, wenn die Bedingungen für ein besseres, freieres Leben schwer fallen, versteckt man sich sehr gerne in Demagogie. Es ist ein Trauerspiel, wenn Menschen in einem demokratischen Land von den schönen Seiten des Lebens profitieren und dann unüberlegt auf der Fläche des Fanatismus tanzen. Diese große Lücke, diese gescheiterte Aufmerksamkeit (Selbstfindung) führt leider dazu, die Scheinmacht der AKP als Wundpflaster zu tragen.

Schade, sehr schade, dass Köln, die Bühne für dieses Drama wurde. Die türkische Presse berichtet, dass die Oberbürgermeisterin die Liveübertragung einer Erdogan-Redeauf auf einem riesigen Bildschirm nicht genehmigt hat. Deutschland soll damit die Demokratie blockiert haben. Man lernt viel von dem AKP-Zirkus. Auch das hartnäckige Fremdschämen!

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(TINDIN)

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Offizielle Diskriminierung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“ (Wiam Wahhab, ehemaliger libanesischer Minister, auf Al-Jadid/New TV (Libanon) 4. Juli 2010)

Ich kann nicht glauben, was ich gerade gelesen habe. Der Trainer des israelischen Segelteams, Udi Gal, berichtet auf Facebook von einer unfassbaren Diskrimierung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Im Umfeld der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele sollen sich Mitglieder der libanesischen Delegation geweigert haben, mit einem Bus zu fahren, wenn sich darin Israelis befinden. Udi Gal berichtet:

„Schande über die Olympischen Spiele 2016. Nach der Eröffnungszeremonie sollte die israelische Delegation einen Bus mit der libanesischen Delegation teilen. Als die libanesische Delegation dies bemerkte, verlangte sie von dem Fahrer, die Tür zum Bus geschlossen zu halten. Die Veranstalter versuchten daraufhin, uns auf verschiedene Busse zu zerstreuen.“

In Rio de Janeiro sollten Juden zerstreut werden, weil einige hasserfüllte Menschen nicht mit Israelis in einem Bus sitzen wollten. Das ist mal gelebter olympischer Gedanke. Udi Gal berichtet weiter:

„Ich bestand darauf, den Bus zu betreten und sagte, wenn die Libanesen nicht mit uns fahren möchten, sie selbstverständlich den Bus verlassen könnten. Als der Busfahrer daraufhin die Tür öffnete, um uns reinzulassen, versperrte uns ein Leiter des libanesischen Teams den Zutritt zum Bus.“

Wie reagierten die Organisatoren der Olympischen Spiele auf dieses Verhalten? Udi Gal berichtet:

„Um einen diplomatischen Zwischenfall zu vermeiden, schickten uns die Organisatoren weg, damit wir einen anderen Bus benutzen.“

Ein extra Bus für Israelis, damit hasserfüllte Menschen nicht von der Existenz israelischer Menschen belästigt werden. Udi Gal findet dafür die richtigen Worte:

„Wie kann es sein, dass so etwas am Abend der Olympischen Eröffnungsfeier geschieht? Spricht das nicht direkt gegen den Gedanken der Olympischen Spiele und gegen alles, wofür wir stehen? Ich kann nicht anfangen, meine Gefühle auszudrücken. Ich bin geschockt von diesem Vorfall.“

Ich finde, eine sofortige Disqualifikation des libanesischen Teams ist für so ein Verhalten durchaus angemessen, handelt es sich doch um einen offensiven Bruch des olympischen Gedankens. Es sollte wenigstens eine Rüge geben und der Leiter, der den Zutritt zum Bus verweigert hat, muss suspendiert werden!

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„Wir müssen alle Kinder lieben!“

Ein Aufruf von Benjamin Netanjahu.

Ich habe gerade ein Video gesehen, das mich zutiefst erschüttert hat. In wenigen Sekunden zeigt es, warum unser Konflikt anhält. Hier ein kurzer Ausschnitt.

Ein palästinensischer Vater schiebt seinen vierjährigen Sohn vor und bittet israelische Grenzpolizisten, sein eigenes Kind zu töten. Er ruft:

„Erschießt diesen kleinen Jungen!“

Es ist sein Junge! Er schiebt seinen kleinen Sohn zu den Soldaten und schreit: „Tötet ihn! Erschießt ihn!“

Der Junge stoppt. Er hat Angst. Jedes Kind hätte das. Er dreht sich um, sieht seinen Vater ratsuchend an. Sein Hemd steckt ordentlich in seiner kurzen, roten Hosen. Der Junge geht vorsichtig auf die Soldaten zu. Einer von ihnen reicht ihm freundschaftlich die Hand. Der Junge gibt ihm die Hand.

Es ist schwierig, einen Vierjährigen zum Hass zu bringen. Stellen Sie sich Ihr Kind in diesem Alter vor. Denken Sie an sein Lächeln, an sein Lachen. Stellen Sie sich die uneingeschränkte Freude und Unschuld vor, die nur ein kleines Kind besitzt.

Jemanden dazu zu ermuntern, ein Kind zu töten, noch dazu das eigene, ist wahrscheinlich das Unmenschlichste, das ein Mensch tun kann. Was hat dieses Kind getan, dass es so etwas verdient? Die Antwort ist: Nichts! Das Kind ist unschuldig. Es sollte auf dem Spielplatz sein. Es sollte in der Sonne spielen und mit anderen Kindern lachen.

Leider ist das Verbrechen dieses Vaters kein Einzelfall. Im Gazastreifen betreibt die Hamas Sommerferienlager, in denen Kindern beigebracht wird, den Tod mehr zu schätzen, als das Leben.

Selbstmordkindergartenlager!

Das palästinensische Erziehungsministerium in Ramallah hat kürzlich eine Veranstaltung für Schüler organisiert, bei der Terroristen geehrt wurden, die drei Zivilisten ermordet hatten. Vor zwei Wochen hat die offizielle Zeitung der palästinensischen Autonomie jugendliche Terroristen gelobt und geschrieben:

„Der Tod als Märtyrer ist der Weg zu Stärke und Größe.“

Das ist ein wörtliches Zitat!

Palästinensische und israelische Kinder haben besseres verdient. Sie verdienen zu leben! Sie verdienen, in Frieden zu leben. Kinder sind kein Kanonenfutter! Sie sind das Wertvollste der Welt. Sie sind das Wertvollste, was wir haben.

Ich bin sicher, viele palästinensische Eltern sind genauso außer sich über dieses Video wie ich.

Heute wende ich mich an jeden Vater und an jede Mutter weltweit. Ich bitte sie, sich mir anzuschließen, in der Forderung nach einem Ende dieses Kindesmissbrauchs. Die palästinensische Führung muss aufhören, Kinder zum Morden zu ermutigen. Sie muss aufhören, palästinensische Eltern zu ermutigen, den Tod ihrer eigenen Kinder zu fordern. Das ist abscheulich!

Frieden beginnt mit Respekt. Wenn Eltern das Leben ihrer eigenen Kinder nicht respektieren, wie sollen sie das Leben ihrer Nachbarn respektieren können?

Wir müssen alle Kinder lieben!

Kinder sollten niemals zu Gewalt und Hass aufgefordert werden. Schließen Sie sich meiner Forderung an, alle Kinder zum Frieden zu erziehen.

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Wann macht der Islamische Staat bei den Olympischen Spielen mit?

Obwohl Palästina kein Land mit einer vollständigen staatlichen Autonomie ist, ist Palästina Mitglied des International Olympic Committee (IOC) und wird 2016 zum sechsten Mal bei den Olympischen Spielen dabei sein.

Wann wird eigentlich der Islamische Staat Mitglied im IOC?

Wenn die Fahne Palästinas ins Stadion der Olympischen Spiele einziehen kann, darf die Fahne des Islamischen Staates nicht fehlen. Aber ach, die Terroristen Palästinas töten nur Juden und greifen Israel an; die Terroristen des Islamischen Staats jedoch morden weltweit.

Solange nur Juden ermordet werden, hat das IOC keine großen Probleme. Als bei den Olympischen Spielen 1972 in München ein großer Teil der jüdischen Delegation ausgelöscht wurde, nachdem einige Athleten brutal misshandelt, gefoltert, verstümmelt und kastriert wurden, machte das IOC ein Tag Pause, vergoss ein paar Tränen und ließ die Spiele dann weiter laufen. Eine Schweigeminute für die ermordeten Athleten Israels lehnte das IOC am Jahrestag der Auslöschung 2012 in London ab, vermutlich um die palästinensische Delegation nicht zu erzürnen, für die die Judenmörder aus dem Jahr 1972 Helden und Märtyrer sind. Der Drahtzieher der Vernichtungsaktion liegt auf einem Märtyrerfriedhof in Damaskus begraben.

Die Namen der Mörder sollen hier jedoch nicht erwähnt werden. Tapfer im Nirgendwo nennt stattdessen die Namen der unter den Ringen der Olympischen Spiele ermordeten Athleten:

David Mark Berger (Gewichtheber)
Zeev Friedman (Gewichtheber)
Yossef Gutfreund (Ringer-Kampfrichter)
Eliezer Halfin (Ringer)
Josef Romano (Gewichtheber)
André Spitzer (Fecht-Trainer)
Amitzur Schapira (Leichtathletik-Trainer)
Kehat Shorr (Schützen-Trainer)
Mark Slavin (Ringer)
Yakov Springer (Gewichtheber-Kampfrichter)
Mosche Weinberg (Ringer-Trainer)

Palästina ist zwar ebenso kein autonomer Staat wie der Islamische Staat, da aber die Terroristen Palästinas nur Juden und Israelis töten, der Islamische Staat jedoch weltweit tötet, darf Palästina bei den Olympischen Spielen mitmachen. Aus dem selben Grund sprechen übrigens auch viele Journalisten stets vom „sogenannten Islamischen Staat“, aber nie vom
„sogenannten Palästina“, obwohl Palästina nicht weniger sogenannt ein Staat ist, wie der Islamische Staat.

Wer vom „sogenannten Islamischen Staat“ spricht, müsste eigentlich auch vom „sogenannten Palästina“ sprechen, aber ach, um „sogenannt“ genannt zu werden, reicht es nicht, nur Juden zu vernichten.

Warum läuft eigentlich nicht auch die deutsche Minderheit in Polen unter Schlesischer Flagge ins Stadion ein? Und wo ist eigentlich die Delegation aus Tibet? Oder noch besser:

Ich fordere, dass im Jahr 2020 die Republik Tapfer im Nirgendwo an den Olympischen Spielen in Tokio teilnimmt! Ich, Gerd Buurmann, werde für die Republik Tapfer im Nirgendwo, die ich als Alleinherrscher mit hundertprozentiger Zustimmung des gesamten Volkes (Ich) bei einer Wahlbeteiligung von 100% (Ich) lebenslang vertrete, als Synchronschwimmer mit meinen imaginären Freunden und dem tapferen Minister für Dies und Das teilnehmen.

Da das Synchronschwimmen der Männer keine olympische Disziplin ist und nur den Frauen vorbehalten ist, fordert die Republik Tapfer im Nirgendwo das Ende dieser Geschlechter-Apartheid. Die Republik Tapfer im Nirgendwo erhebt zudem Anspruch auf ganz Sylt. Regierungssitz ist der Denghoog in Wenningstedt, das Parlament tagt in der Borig. Die Nationalflagge ist ein weißes Kaninchen auf weißem Grund mit einer blauen Vagina und einem rosa Penis in der Mitte. Als Hymne der Republik Tapfer im Nirgendwo gilt Wolfgang Amadeus Mozarts Komposition „Leck mir den Arsch fein recht schön sauber“. (Köchelverzeichnis 233 (382d))

Ich fordere die Vereinten Nationen unverzüglich auf, mein Volk in seinem Bestreben zur Autonomie zu unterstützen. Als erstes Zeichen des Entgegenkommens bitte ich Deutschland, den Hindenburgdamm, der nach Sylt führt, in Katzensteindamm umzubenennen! Die Bezeichnung nach Hindenburg beleidigt mein Volk! Zudem fordere ich Deutschland auf, mich kostenfrei mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten zu versorgen und erwarte die ersten elf Millionen Euro von der Europäischen Union noch vor Herbst. Ach und noch was, die Republik Tapfer im Nirgendwo erkennt Deutschland nicht an, so wie die Hamas Israel nicht anerkennt und erklärt ähnlich wie die Hamas in Artikel 7 der Gründungscharta und die Fatah auf Parteitagen die Vernichtung eines Volkes, allerdings nicht die Vernichtung des jüdischen Volkes:

„Ekke Nekkepenn – Andacht und Frieden des blanken Hans sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Sylter die Deutschen bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Deutschen hinter Dünen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Sylter! Da ist ein Deutscher, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Wie Sie sehen, ist Ekke Nekkepenn der Gott der Republik Tapfer im Nirgendwo. Ihn zu beleidigen ist ein Groll! Wer das macht, sollte sich nicht wundern, wenn es knallt. „Rüm hart, klaar kiming!“

Sollten Leute jedoch im Namen Ekke Nekkepenns getötet werden, so hat das natürlich nichts mit Ekke Nekkepenn zu tun. Ekke Nekkepenn bedeutet nämlich Fischbrötchen. In diesem Sinne:

Japan 2020, ich komme!

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„Ich habe schon viele Juden abgestochen!“ / Diese Aussage ist nicht politisch!

Am 25. Juli 2016 stürmte ein 45-jähriger Mann mit seinen beiden Söhnen im Alter von 19 und 15 Jahren in eine Arztpraxis in Troisdorf in der Nähe von Köln. Laut der Erklärung des Arztes geschah folgendes:

Der Vater stürzte „Allahu Akbar“ rufend in die Praxis und hielt ein langes Messer in den Händen. Der Arzt operierte gerade, als seine Frau, die am Empfang arbeitete, um Hilfe rief. Der Arzt eilte zum Empfang und wurde sofort attackiert. Dabei brüllte der Angreifer:

„Ich bin Palästinenser, ich habe schon viele Juden abgestochen!“

Die beiden Söhne hielten den Arzt fest. Der Vater schrie, der Arzt solle auf die Knie gehen. Als die Frau des Arztes ihren Mann helfen wollte, wurde sie geschlagen. Zwei Kolleginnen und zwei Patientinnen flüchteten in eine Behandlungskabine und alarmierten von dort die Polizei. Die Angreifer flüchteten schließlich. Später stellte sich der Vater bei der Polizei. Die Angreifer wurden vernommen und befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

„Ein religiöser oder politischer Hintergrund sei nicht zu erkennen“, sagte der Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft, Dr. Sebastian Buß.

Ich fasse zusammen: Die Erklärung, schon viele Juden abgestochen zu haben, während man eine Praxis überfällt und dabei „Allahu akbar“ brüllt, lässt keinen politischen oder religiösen Hintergrund erkennen.

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Eine Antwort auf einen dämlichen Vergleich (Darf gerne geteilt werden)

Ständig tauchen diese dämlichen Statistiken auf: Mehr Menschen sterben an Alkohol oder bei Verkehrsunfällen als bei einem Terroranschlag. Stimmt. Aber, strebt Alkohol nach Massenvernichtungswaffen? Suchen Autos, Anthrax zu nutzen? Terroristen schon!

Eine schmutzige Bombe in den Händen eines Terroristen und die Statistik sieht ganz anders aus!

Es gibt nur deshalb so wenig Terrortote in Deutschland, weil die Terroristen zu schwach sind und die Prävention zu gut. Die Terroristen sind somit einfach nur schwach. Schwäche ist jedoch nichts, was man verharmlosen sollte.

Damit Terroristen schwach bleiben, müssen sie ernst genommen werden. Es sind unter anderem die Geheimdienste anderer Länder, die den Terrorismus ernst nehmen und daher Deutschland mit wichtigen Informationen versehen können. So wurden einige Anschläge verhindert!

Nur, wer den Terrorismus ernst nimmt und nicht verharmlost, hält ihn schwach. Dämliche Vergleiche sind da kontraproduktiv!

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Der Anschlag ist kein verdammtes Geschenk!

Ganz Deutschland fühlt sich gerade an wie eine perverse Version von „Wir warten auf’s Christkind“.

In München gab es einen Anschlag mit mehreren Toten und ein großer Teil der Nation sitzt gebannt vor dem Blutbad und hofft darauf, die Tat möge ein Geschenk für die eigene Propaganda sein. Doch noch ist das „Geschenk“ verpackt. Niemand weiß, was drinnen ist. Die Motivation des Täters ist vollkommen unbekannt.

Eine Gruppe hofft, der Anschlag möge einen islamistischen Hintergrund haben. Eine andere Gruppe hofft, der Anschlag möge einen rechtsradikalen Hintergrund haben. Einige wollen gehört haben, dass der Weihnachtsmann „Scheiß Ausländer“ gerufen hat, andere sind sich sicher, er hat „Allahu akbar“ gerufen.

Der 22. Juli 2016 war aber kein scheiß Weihnachten für Propagandisten. Es war ein Anschlag, bei dem fünf Jugendliche unter 16 Jahren ermordet wurden, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten.

Unabhängig davon, was bei der Untersuchung des Anschlags herauskommen wird, Deutschland hat ein Problem mit Rechtsradikalismus und ein Problem mit dem Islamismus!

Egal ob Weihnachten oder Anschlag, in Deutschland brennen Flüchtlingsheime, nicht selten von Rechtsradikalen angezündet und in Deutschland werden Anschläge auf Synagogen und Juden verübt, nicht selten von Islamisten. Schwule Männer werden in Deutschland zusammengeschlagen; mal sind es Fäuste von Nazis (Nationalsozialisten) und mal von Naziis (Nationalislamisten).

Es ist daher nicht nötig, die brutale Tat vom 22. Juli 2016 zu instrumentalisieren. Am Ende war es ein Amoklauf eines verrückten Menschen ohne politische Motivition. Wer weiß das jetzt schon?

Dennoch, das Problem ist da. Der Terror ist in Deutschland und er kam lange vor dem 22. Juli. Niemand sollte sich zurücklehnen.

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Sogenannte Eilmeldung

Der sogenannte Islamische Staat hat sich zum sogenannten Anschlag im sogenannten Deutschland des sogenannten Jugendlichen aus dem sogenannten Afghanistan bekannt, bei dem sogenannte Touristen aus dem sogenannten Hongkong sogenannt schwer verletzt wurden. Sogenannte deutsche Ermittler bezweifeln jedoch einem sogenannten Medienbericht zufolge, dass der sogenannte Täter des sogenannten Angriffs im sogenannten Würzburg wirklich aus den sogenannten Afghanistan stammt. Vor allem das sogenannte Bekennervideo des angeblich 17-Jährigen nähre diese Zweifel, berichtet das sogenannte ZDF „heute-journal“ unter Berufung auf sogenannte Sicherheitskreise.

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