Kopfschuss! 17-jähriger Flüchtling von deutschen Polizisten erschossen.

DEUTSCHLAND – Mehrere Polizisten haben in der deutschen Siedlung Würzburg-Heidingsfeld einen 17-jährigen Jugendlichen aus Afghanistan umzingelt und ihn mit einem gezielten Kopfschuss getötet. Bei dem Opfer handelt es sich um einen minderjährigen Flüchtling, der bei einer Pflegefamilie in Bayern lebte. Nachdem er dem Krieg und Terror in seiner Heimat Afghanistan entkommen war, wurde er jetzt von uniformierten Menschen in Deutschland erschossen. Er war unbegleitet, als er getötet wurde. Vorher hatte er in einem Zug mehrere Menschen mit einer Axt angegriffen.

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung scheint hinter diesem brutalen Vorgehen der Polizei zu stehen. Aber es gibt auch kritische Stimmen. Der deutsche Journalist und Mitteleuropaexperte Jakob Augstein zum Beispiel erklärt bezugnehmend auf die Polizeiaktion:

„Eine brutalisierte Polizei kann für jeden einzelnen Bürger zur Gefahr werden.“

Die gemäßigte Politikerin und Friedensaktivistin Renate Künast fragte noch in der Nacht per Twitter, warum der Angreifer „nicht angriffsunfähig geschossen werden“ konnte. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, nannte Künast daraufhin eine „Klugscheißerin“ und übt harsche Kritik an der Friedensaktivistin:

„Wenn Polizisten in der Form angegriffen werden, werden sie sich nicht auf Kung Fu einlassen. Renate Künast hat von der Realität gefährlicher Polizeieinsätze überhaupt keine Ahnung. Vielleicht sollte man Politikern grundsätzlich empfehlen, bei solchen Ereignissen 24 Stunden lang nicht zu twittern.“

In Deutschland ist offensichtlich kein Platz für Polizeikritik. Der rechte Hardliner und Justizminister Winfried Bausback von der religiösen, christlichen Splitterpartei CSU forderte von Künast sogar, den Vorsitz im Rechtsausschuss des Bundestages aufzugeben:

„Wer in einer so ernsten Situation öffentlich ohne Sachkenntnis die Polizeibeamten verdächtigt – nicht anderes ist Künast Tweet – ist als Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestages nicht tragbar. Frau Künast sollte schnell die notwendige Konsequenz ziehen!“

Auch innerhalb der Partei von Renate Künast verläuft ein Schnitt. Der in der Bonusmeilen-Affäre aus dem Jahr 2002 in die Kritik geratene Politiker Cem Özdemir fällt seiner Berliner Parteikollegin Renate Künast in den Rücken:

„Ich habe das nicht verstanden, was sie da geschrieben hat. Es ist immer gut wenn man bei Twitter erst mal nachdenkt, bevor man irgendwas schreibt. Was sollen denn Polizisten machen, wenn sie angegriffen werden? Sie haben andere geschützt und sich selber geschützt.“

Auch in der Bevölkerung macht sich immer mehr Hass und Verachtung breit. Unter dem Tweet von Renate Künast sammelten sich binnen weniger Stunden tausende von hetzerischen und beleidigenden Einträgen. So dreht ein ganzes Volk an der Gewaltspirale.

In Deutschland reagiert Gewalt auf Gewalt, allerdings mit ungleich verteilten Mitteln. Gut ausgebildete Polizeikräfte gehen gegen Teenager mit Hacken vor und es ist kein Wille zur Verständigung erkennbar.

***

So würde ein deutscher Bericht über den Anschlag in Würzburg aussehen, wäre Würzburg eine Stadt in Israel. Sie müssen nur den Spiegel lesen.

Es würde bestimmt nicht lange dauern und die ersten Boykottaufrufe würden laut. Der Aufruf hätte vermutlich diesen Wortlaut:

Um es gleich vorweg zu sagen, ich habe nichts gegen Deutsche, einige meiner besten Freunde sind Deutsche, aber was gerade in Deutschland passiert, muss deutlich kritisiert werden. Gerade unter Freunden muss Kritik erlaubt sein! Wer die deutsche Regierung kritisiert, sagt damit noch nichts über das deutsche Volk aus und schon gar nicht über alle Deutsche. Ich bejahe das Existenzrecht von Deutschland, muss jedoch gestehen, dass für mich die Vierteilung Deutschlands nach 1945 ein Schritt in die richtige Richtung war. Ich sage ganz bewusst als Nachfahre von Deutschen, die den Krieg überlebt haben: Ich fordere ein Deutschland in den Grenzen von 1987, eine Zwei-Staaten-Lösung!

Am 18. Juli 2016 wurde ein 17-jähriger Moslem von deutschen Polizistem eingekesselt und mit einem Kopfschuss ermordet. In den Ostgebieten des Landes um die Städte Dresden und Leipzig, die die Bundesrepublik meiner Meinung nach widerrechtlich besetzt hält, gibt es sogar sogenannte No-Go-Areas, wo es für Muslime gefährlich ist zu leben. Regelmäßig wird gegen Muslime demonstriert.

Die Politik unternimmt nichts dagegen. Stattdessen gießt der Falke von der SPD, Thilo Sarrazin, noch Öl ins Feuer. Im Bundesverfassungsgericht ist kein einziger Moslem zu finden und im Parlament ist zwar eine christliche Partei vertreten, aber keine einzige muslimische Partei. In vielen staatlichen Schulen in Deutschland wird christliche Religionslehre propagiert und benotet! Wenn irgendwo in Deutschland eine Moschee gebaut wird, gehen die Deutschen auf die Straße und demonstrieren, während rund um die Uhr überall im Land die Kirchenglocken läuten. Fast zweitausend Jahre nach dem Tod von Jesus, haben die Deutschen den Mord an Jesus immer noch nicht vergessen und veranstalten jeden Sonntag Gedenkveranstaltungen. Irgendwann muss aber auch mal ein Schlussstrich gezogen werden!

Menschen, die in das Land einwandern möchten, müssen sich einem Staatsbürgerschaftstest unterziehen. Deutschland ist im Grunde ein einziges Apartheisregime wie einst Südafrika. Deutschland lässt zudem zusammen mit dem großem Satan EU eine Mauer auf afrikanischem Boden bauen, um die Menschen daran zu hindern, einzureisen. Die Schikanen an den Grenzposten sind unmenschlich und menschenverachtend. Zudem bauen deutsche Staatsbürger auf spanischem Boden immer mehr deutsche Siedlungen. Auf Mallorca gibt es sogar schon Ortschaften, wo nur noch deutsch gesprochen wird. Die genuin spanische Bevölkerung wurde vertrieben! In der Verfassung des Bundeslandes Hessen steht sogar noch die Todesstrafe!

Ultrarechte deutsche Politiker fordern, man solle Flüchtlinge mit der Schusswaffe davon abhalten, Deutschland zu betreten. Der Politiker und Regierungschef Horst Seehofer erklärte bei einer politischen Veranstaltung im Rahmen eines christlichen Feiertages sogar: „Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren – bis zur letzten Patrone.“

Bei all diesen Entgleisungen ist es angebracht, von einem staatlichen Terrorismus zu sprechen. Daher fordern wir:

Boykott Deutschland!

* Kauft keine Waren Made in Germany!

* Verweigert deutschen Professorinnen und Professoren die Universitäten!

* Stört Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen von deutschen Künstlern!

* Demonstriert, wenn irgendwo eine deutsche Mannschaft bei einem Sportturnier antritt!

* Überzeugt internationale KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, nicht in Deutschland aufzutreten!

Ich bejahe das Existenzrecht von Deutschland, aber das Land hat uns lange genug im Würgegriff gehalten. Wenn Frau Merkel in Athen anruft, beugt sich dort der politische Wille und sie führt Brüssel am Nasenring durch die europäische Arena. Deutschland ist ein Pulverfass in der ganzen Europäischen Union und die größte Gefahr für den Weltfrieden!

Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da. Sogar in Deutschland gibt es mutige Deutsche, die sich gegen die deutsche Politik stellen. Auf einer Demonstration von Anti-Deutschen hörte ich jüngst: „Deutschland von der Karte streichen, Polen muss an Frankreich reichen.“

Ich stehe zum Existenzrecht Deutschlands, aber wenn schon Deutsche das Existenzrecht Deutschlands in Frage stellen, muss sich Deutschland die Frage gefallen lassen, ob es vielleicht selbst Schuld trägt an der momentanen Situation.

***

Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!

Wenn es um Israel geht, wird ständig so geredet und gelogen. Die Israelkritiker sagen, Israel sei ein Apartheidsstaat und eine Besatzungsmacht, Israel habe Menschen vertrieben, betreibe illegale Siedlungspolitik und habe einen bösen Falken an der Regierung.

All diese Aussagen sind schlimmstenfalls gelogen, bestenfalls tendenziös, aber immer einseitig und hasserfüllt. Und der Hass trägt Früchte:

Israel wird boykottiert, israelische Professoren und Professorinnen werden von Universitäten vertrieben, Theaterstücke, Konzerte und Lesungen von Israelis werden gestört, Sportveranstaltungen mit israelischen Mannschaften werden bedroht und internationale Künstler und Wissenschaftler aufgerufen, Israel zu meiden.

So wie seit Jahrhunderten Judenhasser an Juden nur das Schlechte erkennen können, so erkennen die Antizionisten heute an Israel nur das Schlechte. Die Juden in Israel sind heute aber nicht schlimmer als die Juden in Europa vor hundert Jahren. Der tendenziöse, einseitige und hasserfüllte Blick ist heute so falsch wie damals.

Heute können wir nicht verstehen, was den Blick der Judenhasser von damals so sehr getrübt haben mag. Kommende Generationen werden mit Unverständnis auf die manischen Israelkritiker von heute blicken und sich fragen, wie konnte es geschehen, dass so viele Leute Israel gehasst haben für Dinge, die sie bei allen anderen Ländern ignoriert, toleriert oder akzeptiert haben?

Veröffentlicht unter Deutschland, Israel, Nachrichten | Kommentare deaktiviert für Kopfschuss! 17-jähriger Flüchtling von deutschen Polizisten erschossen.

Ein vergiftetes Geschenk

Jahrelang wurde vor dem Kölner Dom ein Infostand betrieben, für den der Betreiber keine Platzgebühr entrichten musste, obwohl es bis zu einer Stunde dauerte, bis der Stand auf- und abgebaut war und Werbung in eigener politischer Sache machte. An dem Stand wurde massiv gegen Israel und gegen Juden gehetzt. Die Hamas zum Beispiel, die laut Artikel 7 der eigenen Gründungscharta die Vernichtung aller Juden fordert, wurde dort als „Volks-Widerstand“ verharmlost und in einer dort ausgestellten Karikatur wurde ein Jude als Kinderfresser und Blutsäufer dargestellt.

Seit 2016 steht die Installtion nicht mehr vor dem Kölner Dom. Machen wir es kurz: Der Betreiber ist verstorben.

Das heißt aber nicht, dass sein Hass mit ihm gestorben ist. Der Betreiber hat die Installation und die dazugehörenden Papptafeln testamentarisch dem Kölnischen Stadtmuseum und dem Historischen Archiv der Stadt Köln vermacht. Der Chef des Kuratoriums der Stiftung Stadtgedächtnis, Ulrich Soénius, erklärt dazu:

„Die angebliche Mahnwache bestand aus agitatorischen Vorwürfen gegen den Staat Israel, den er als einzigen Schuldigen für die Situation im Nahen Osten ausgemacht hatte und den er abgründig in seiner antisemitischen Haltung hasste.“

Er fordert Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf:

„Ich darf Sie bitten, die angedrohte Schenkung auszuschlagen. Über Jahre hat diese »Demonstration« eines Einzelnen das Image Kölns beschädigt. Eine weitere Schädigung kann nicht in Kauf genommen werden.“

CDU-Kulturpolitikerin Karin Reinhardt sagt:

„Das Zeug gehört in die Tonne.“

SPD-Fraktionsvize Monika Schultes:

„Antisemitismus und Rassismus gehören auf den Müll.“

Schon im Dezember 2010 positionierte sich der damalige Oberbürgermeister Kölns, Jürger Roters, mit deutlichen Worten zu dem Infostand und eine deutliche Mehrheit des Kölner Rats hinter eine Resolution vereinigen, in der folgendes erklärt wurde:

„Mit der in extremer Einseitigkeit gegen Israel gerichteten Dauerdemonstration sind nach unserer Auffassung die Grenzen der Meinungsfreiheit in einer Stadt, die für Toleranz und Frieden steht, schon lange überschritten. Die Dauerdemonstration vermittelt keine Botschaften des Friedens, sondern des Hasses.“

Wie wird die Stadt Köln mit dieser Schenkung umgehen. Im Wahlkampf zum
Amt des Oberbürgermeisters äußerte sich das Wahlkampfbüro von Henriette Reker wie folgt:

„Frau Reker sind diese unsäglichen, abscheulichen Bilder und „Installationen“ bekannt. Sie kann nicht verstehen, warum seitens der Stadt dagegen nicht rigoros vorgegangen wird. Es ist erschreckend, dass heutzutage wieder judenfeindliche Äußerungen durch manche deutsche Stadt klingen. Wir müssen das jüdische Leben in Deutschland schützen und verteidigen, denn es steht der zivile Zusammenhalt unserer Gesellschaft auf dem Spiel, wenn es Extremisten gelingt, unter unseren Augen wieder Jagd auf Juden zu machen.

Wie also wird die Stadt Köln mit diesem vergifteten Geschenk ungehen. Tapfer im Nirgendwo macht einen Vorschlag:

Wenn die Taten des Betreibers der „Botschaft des Hasses“ vor dem Kölner Dom unbedingt dokumentiert werden müssen, dann reicht es völlig aus, eine Auswahl der Parolen, die auf Papptafeln gekritzelt wurden, zu fotografieren und diese Fotodaten auf einen kleinen Datenstick zu speichern. Dieser Stick kann dann irgendwo in einer Achublade des Stadtarchivs verstaut werden für alle, die in Zukunft diese Daten brauchen. Die Papptafeln und der Stand selber können dann entsorgt werden.

Es gibt keinen Grund, diese Schändlichkeit irgendwie anders zu bewahren, denn als Kopie. Tapfer im Nirgendwo fasst noch mal kurz die eigene Geschichte mit der Installtion zusammen:

Am 21. Januar 2010 ging ich mit meiner Frau durch Köln spazieren. Am Dom entdeckten wir einen Rentner, der dort eine Galerie aufgestellt hatte, an der er den Passanten unter anderem eine Karikatur zeigte, auf der ein Jude zu sehen war, der ein Kind aß und sein Blut trank. Ich war von der Karikatur so entsetzt, dass ich sofort die Polizei anrief und eine Anzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung nach §130 StGB stellte. Das Simon Wiesenthal Center applaudierte mir damals zu diesem Schritt. Die Kölner Staatsanwaltschaft entschied jedoch, die Karikatur sei nicht antisemitisch, da die dargestellte Person auf der Karikatur nicht als Jude erkennbar sei, da sie keine „Krummnase“ habe:

„Typisch für antijüdische Bilddarstellungen zu allen Zeiten ist die Verwendung von bestimmten anatomischen Stereotypen, die den Juden schlechthin charakterisieren sollen. Dabei werden insbesondere Gesichtsmerkmale überzeichnet, um den Juden als hässlich, unansehnlich und rassisch minderwertig erscheinen zu lassen (jüdische „Krummnase“, etc.) Einer solchen Bildsprache wird sich vorliegend nicht bedient.“

Wo keine Krummnase, da kein Jude!

Der Rentner vor dem Kölner Dom tat sich bis zu seinem Tod im Jahr 2016 immer wieder mit hasserfüllten Aussagen hervor. An seiner Galerie behauptete er zum Beispiel, das israelische Volk erpresse bereits seit Jahrhunderten die Welt, womit er klar machte, dass er nicht das Volk des Staates Israel meinte, das es schließlich erst seit dem Jahr 1948 gibt, sondern das israelische Volk, das es bereits seit Jahrhundert gibt: Juden. Zudem verglich der Rentner Israel mit Hitler und behauptete: „Wie früher die Deutschen mit den Juden – so heute die Israelis mit den Palästinensern.“ Da die Holocaustleugnung und die Billigung, Leugnung und Verharmlosung des Nationalsozialismus laut §130 StGB ebenfalls eine Straftat ist, erstatte ich aufgrund dieser Parolen erneut Anzeige, da die Behauptung, die Nazis damals seien so gewesen wie die Israelis heute, eine klare Verharmlosung des Holocausts darstellt. Wieder enstschied die Kölner Staatsanwaltschaft, bei der Aussage handele es sich um erlaubte Kritik am Staate Israel:

„Ferner bleibt entscheidend zu berücksichtigen, dass im Falle einer Mehrdeutigkeit des Erklärungsgehalts solange nicht von einer allein strafrelevanten Deutung auszugehen ist, bis andere Deutungsmöglichkeiten auszuschließen sind.“

Im Jahr 2014 schließlich, erklärte der Rentner den Völkermord an Juden als legitimen Widerstand, indem er titelte: “HAMAS = Volks-Widerstand”. Mehrere Juden erstatteten daraufhin Anzeige. Eine Anzeige las sich wie folgt:

„Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird. Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost. Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

All diese Anzeigen wurden von der Kölner Staatsanwaltschaft abgelehnt!

Die ständige Ablehnung der Kölner Staatsanwaltschaft, brachte mich im Jahr 2014 dazu, einen Test zu starten. Ich schrieb eine Glosse, in der ich die Parolen des Rentners vor dem Kölner Dom nahm und lediglich das Wort Israel mit dem Namen des Rentners austauschte. Ich wurde daraufhin von dem Rentner angezeigt und siehe da, die Kölner Staatsanwaltschaft forderte prompt 100,- Euro von mir, damit kein Verfahren wegen Beleidigung gegen mich eingeleitet wird.

Ein weiterer Test von mir nahm die Kölner Polizei unter die Lupe. Am 9. Juli 2011 rief ich bei der Polizei an, weil der Rentner seine abscheulichen Parolen an Laternen vor dem Kölner Dom befestigt hatte und niemand das Recht hat, wild zu plakatieren, schon gar nicht mit politischen, propagandistischen und aufstachelnden Plakaten. Die Polizei erklärte mir, dass das Ordnungsamt zuständig sei. Dort erklärte mir eine Dame, dass Wildplakatieren verboten sei. Daraufhin schlug ich vor, zum Domkloster 4 zu kommen, da dort seit Jahren nahezu täglich politische und anti-israelische Vorurteile verbreitet würden. Die Dame erklärte mir, dass momentan keine Kapazitäten frei seien, da das Ordnungsamt damit beschäftigt sei, „wild grillende“ Menschen zu entfernen. Ich rief also wieder bei der Polizei an und berichtete, dass das Ordnungsamt nicht tätig werden könne, worauf die Polizei erklärte, dann doch mal einen Wagen vorbei zu schicken. Vor Ort wurde mir erklärt, dass des Rentners Plakate an den Laternen toleriert werden. Die Polizei sagte: „Er genießt hier nun mal Narrenfreiheit. Er wird toleriert!“

Die Narrenfreiheit des Rentners reichte weit. In einem Flugblatt, das er im April 2013 vor dem Kölner verteilte, bezeichnete er mich als „kriminellen Israel-Lobbyisten“ und holt weit aus gegen mich. Eine Anzeige meinerseits endete am 12. Februar 2014 vor dem Kölner Amtsgericht mit der Entscheidung, dass ich als „krimineller Israel-Lobbyist“ bezeichnet werden dürfe, da dies zulässige Kritik sei.

Ich fordere die Stadt Köln auf, an den Betreiber dieser „Botschaft des Hasses“ nicht stärker zu erinnern als an alle, die er beleidigt hat, denn er war ein Mann, der eine Mauer im Kopf hatte.

Veröffentlicht unter Deutschland | Kommentare deaktiviert für Ein vergiftetes Geschenk

Und wieder zeigt ZDF heute+ was Verachtung ist

Erst jüngst behauptete das ZDF, israelische Kinder würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Jetzt behauptet das ZDF, israelische Kinder würden in Schulen dazu erzogen, Palästinenser zu verachten!

In einem Beitrag von heute+ behauptet das ZDF, Israels Schulpolitik würde Kinder ebenso zur Verachtung erziehen, wie dies bei Palästinensern der Fall ist. Auf Kritik an dieser Verleumdung reagiert das ZDF bisher nicht!

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Mit diesen Worten überschreibt das ZDF einen Beitrag über staatlich geförderten Hass im Nahen Osten und zeigt arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste jedoch, was Israel in dem Bericht vorgeworfen wird, ist ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet. Diese Zeichnung wird als rassistisch bezeichnet, obwohl die Zeichnung einen Beduinen zeigte und viele Beduinen heute noch ganz selbstverständlich so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung.

Das ZDF verliert in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder und israelische Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden.

ZDF heute+ erklärt, palästinensische Kinder verachten Israelis, indem sie mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. ZDF heute+ behauptet weiterhin, israelische Kinder verachten Palästinenser, indem sie in einem Schulbuch, eine Zeichnung sehen, die einen Beduinen zeigt, der auf einem Kamel reitet. Beides nennt das ZDF „Verachtung“ und setzt das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“

In dem Beitrag des ZDF kommt eine Israelkritikerin zu Wort. Tapfer im Nirgendwo konnte eine ZDF-Kritikerin und Mitteleuropaexpertin finden, die genauso über das ZDF spricht, wie das ZDF über Israel. Ich zitiere diese Frau, um dem ZDF den Spiegel vorzuhalten:

„Israelis werden in öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen und in deutschen Zeitungen nur als Problem beschrieben. Wenn sie gezeigt werden, dann nur als Stereotype, als Bedrohung und Problem, also zum Beispiel als illegale Siedler, Orthodoxe und rechte Hardliner; oder es sind rassistische Cartoons. Egal ob im Fernsehen, in den Zeitungen oder auf der Straße, die Deutschen lernen, dass Israelis keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann.“

Veröffentlicht unter Deutschland | Kommentare deaktiviert für Und wieder zeigt ZDF heute+ was Verachtung ist

Mir ist egal, was der Islam bedeutet!

Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams. Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung! Es bringt rein gar nichts, zu sagen, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun!

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen. So wie ein Alkoholiker bereit sein muss, sein Problem zu erkennen, bevor ihm geholfen werden kann, so muss auch ein Islamist zunächst sein Problem erkennen. Und ja, Alkohol kann Frieden bedeuten!

Es ist nicht die Aufgabe von Christen zu erklären, was der Islam bedeutet. Muslime müssen das tun! Zwar erklären nicht wenige Muslime, Islam bedeute Friede, aber es gibt auch die Millionen muslimischen Stimmen, die weltweit erklären, einen Frieden gäbe es nur im Islam und alle, die nicht zum Islam gehören, dürfen um des lieben Friedens Willen verfolgt, unterdrückt und ermordet werden. Keine andere Religion vereint zur Zeit so viele Menschen hinter staatlich gefördertem Hass und Intoleranz wie der Islam.

In all den Ländern zum Beispiel, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben: Iran, Jemen, Saudi-Arabien, Mauretanien, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate und Nigeria.

Wenn Christen sich und uns immer wieder einreden, Islam bedeute Frieden, dann müssen sie wenigsten anerkennen, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, das komplett anders sehen. Millionen von Muslimen tragen und ertragen diese Politik im Namen des Islams. Wissen etwa christliche Politiker im Westen besser was Islam bedeutet, als Muslime in islamischen Staaten? Früher nannte man so eine Arroganz westlichen Imperialismus!

Mir ist egal, was der Islam bedeutet. Menschen können glauben, was sie wollen, solange sie mir nicht gefährlich werden!

Viel zu oft höre ich, dass jene, die Menschen die Köpfe abschneiden, Frauen steinigen, Homosexuelle hängen und Juden schlachten, dabei den Namen Allahs rufen und erklären, alles im Namen des Islams zu tun. Nicht wenige Muslime weltweit feiern diese Taten und verteilen Süßigkeiten aus Begeisterung über diese Schändungen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen diese Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um ein vielfaches lauter sein!

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Es wird Zeit, dass der Islam in Frage gestellt wird, wie einst das Christentum in Frage wurde. Das geht allerdings nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn und sie muss von innen kommen! Was die Welt jetzt braucht sind Mohammed-Karikaturen von Muslimen, die die muslimische Welt in Frage stellen, so wie einst Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr versetzt haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

Veröffentlicht unter Islam | Kommentare deaktiviert für Mir ist egal, was der Islam bedeutet!

Wie Zuschauer des ZDF dazu gebracht werden sollen, Israel zu verachten

Es ist unglaublich, was im Fernsehen alles verbreitet wird:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben.“

„Als Muslime ist unser Blut voller Rachsucht gegen Juden und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will.“

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Dies sind alles Aussprüche, die auf arabischen Fernsehsendern vom Gazastreifen bis zum Libanon gesendet wurden. Tapfer im Nirgendwo hat darüber berichtet. Dort steht ebenfalls, was Dr. Hassan Hanizadeh einst in einer Fernsehsendung des Irans behauptet hatte:

„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“

Auch im Gazastreifen wird diese Lüge verbreitet. Dort sagte Dr. Sallah Sultan, Präsident des Amerikanischen Zentrums für Islamforschung auf Al-Aqsa TV:

„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet. Sie haben ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!

So sieht der Hass im Nahen Osten aus! Wie sieht es in Deutschland aus?

In Deutschland seien die Bürgerinnen und Bürger der antijüdischen Propaganda besonders durch das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausgesetzt, erklärt eine Mitteleuropaexpertin aus Köln, die lange zu dem Thema geforscht hat. Im Zweiten Deutschen Fernsehen wurde zum Beispiel Anfang Juli 2016 behauptet, Juden wären so gewalttätig, sie lehrten ihren Kindern an ihren Schulen sogar, Palästinenser zu töten. Zur Zeit behauptet das ZDF in seiner Mediathek, Israel versuche an Schulen, israelische Kinder dazu zu bringen, Palästinenser zu verachten. Die Mitteleuropaexpertin sagt dazu:

„Israelis werden in öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen und in deutschen Zeitungen nur als Problem beschrieben. Wenn sie gezeigt werden, dann nur als Stereotype, als Bedrohung und Problem, also zum Beispiel als illegale Siedler, Orthodoxe und rechte Hardliner; oder es sind rassistische Cartoons. Egal ob im Fernsehen, in den Zeitungen oder auf der Straße, die Deutschen lernen, dass Israelis keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann.“

***

So wie dieser Artikel müsste mein Bericht über das ZDF aussehen, wenn ich so ressentimentgeladen über das ZDF berichten würde, wie das ZDF über Israel, denn Anfang Juli 2016 behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Auf Nachfrage erbrachte das ZDF jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschte den Vorwurf einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte. Stattdessen behauptete das ZDF, israelische und palästinensische Kinder würden dazu erzogen, sich gegenseitig zu verachten. Das ZDF zeigte als Beweis arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste jedoch, was Israel vorgeworfen wurde, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen war, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet. Diese Zeichnung wurde als rassistisch bezeichnet, obwohl die Zeichnung einen Beduinen zeigte und viele Beduinen heute noch ganz selbstverständlich so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung.

Das ZDF verlor in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder zusammen mit israelischen Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden. Da gibt es kein Zusammen wie in Israel, sondern nur Hass. Das ZDF aber schrieb:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Mit dieser neuen Überschrift machte das ZDF alles noch viel schlimmer! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass das ZDF eine schreckliche Lüge über Juden in die Welt posaunt hat, löschte das ZDF eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und leugnet somit den Judenhass in der arabischen Welt. Tapfer im Nirgendwo schrieb daraufhin drei Fragen an die Redaktion des ZDF:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Die Redaktion des ZDF reagierte mit diesen Worten:

„Besten Dank für Ihre Post und die Kritik an dem „heute+“-Beitrag, die wir sehr ernst nehmen. Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte. Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird: Die Autorin geht mit dem Thema differenziert um und zeigt, wie palästinensische Kinder schon im Kinderfernsehen zu Messerangriffen ermuntert werden oder im Gazastreifen im Kindertheater Tunnelbau, Hass und Krieg gegen Israel propagiert werden. Der Film beschreibt aber auch, dass für israelische Jugendliche Palästinenser teilweise als Problem dargestellt werden, als Flüchtlinge, Bauern und Menschen, mit welchen kein Frieden zu haben ist.“

Tapfer im Nirgendwo reagierte wie folgt:

Von meinen drei Fragen wird hier exakt keine beantwortet. Sie sprechen von einer „unangemessen verkürzten und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung“. Nein! Die Formulierung ist nicht verkürzt. Sie ist falsch. Falsch! Sie wissen schon: das Gegenteil von Richtig! An israelischen Schulen wird nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt! Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Bedauern Sie das auch? Unabhängig davon, ob Sie es bedauern, Sie haben Schaden angerichtet!

Tapfer im Nirgendwo wies das ZDF darauf hin, dass mit der neuen Unterschrift immer noch wahrheitswidrig behauptet wird, an israelischen Schulen würde wie an palästinensischen Schulen Verachtung gelehrt und fragte, warum die neue Nachricht jetzt auch noch unterschlägt, dass an palästinensischen Schulen Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten. Das ZDF reagierte kurz und schnippig:

Wir haben in unserer Antwort unser Bedauern zum Ausdruck gebracht, und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass wir die von Ihnen angesprochene Passage auf dem Facebook-Post und in der Beschreibung des Mediathek-Videos korrigiert haben. Und wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben. Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.

Tapfer im Nirgendwo schrieb zurück:

Ihr Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, möchte jedoch betonen, was Sie genau bedauern. In Ihrer ersten Reaktion schreiben Sie: „Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“

Sie bedauern also mein Gefühl, nicht Ihre Tat. Mein Gefühl braucht aber kein Bedauern! Es ist eine ganze natürliche Reaktion auf Ihre Lüge, die in meinen Augen eine der schlimmsten öffentlich-rechtlichen Verleumdungen von Juden der jüngeren deutschen Geschichte darstellt. Sie schreiben weiter: „Wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben.“

Natürlich haben Sie das. Sie kündigen den Bericht nach wie vor mit diesen Worten an: „Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Sie sagen somit, palästinensische Kinder verachten Israelis, indem sie mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet; und Sie sagen, israelische Kinder verachten Palästinenser, indem sie in einem Schulbuch, eine Zeichnung sehen, die einen Beduinen zeigt, der auf einem Kamel reitet. Beides nennen Sie nicht nur „verachten“, Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“ Sie schreiben weiter: „Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.“

Klar haben Sie reagiert. Es wäre auch eine Reaktion gewesen, wenn Sie mir ein Video von den Mainzelmännchen geschickt hätten. Die Reaktion hat jedoch keine meiner drei Fragen beantwortet. Daher beantworten Sie mir einfach diese einfache Frage:

„Warum hat die Redaktion von heute+ die Aussage gelöscht, palästinensische Kinder werden in Schulen dazu erzogen, Juden zu töten?“

Das ZDF antworte kühl und sehr kurz angebunden:

„Sie haben bereits Antworten erhalten, und wir haben auch zu Ihrer Frage Stellung genommen.“

Tapfer im Nirgendwo schrieb zurück: „Dann zitiere ich Sie mit dieser Antwort als deutliche Weigerung, die neue, kurze Frage zu beantworten.“

Das ZDF reagierte wie folgt:

„Natürlich steht es Ihnen frei, Dinge so zu interpretieren, wie Sie sie für richtig halten. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Folgendes Zitat aus meiner Mail vom 11. Juli können Sie gerne als Antwort auf Ihre Frage verwenden: Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“

Also gut, dann interpretiere ich also die Antwort des ZDF und zwar so empathisch, wie das ZDF mit Israel umgeht:

Israelis werden im ZDF nur als Problem beschrieben. Wenn sie gezeigt werden, dann nur als Stereotype, als Bedrohung und Problem, also zum Beispiel als illegale Siedler, Orthodoxe und rechte Hardliner. Die Zuschauerinnen und Zuschauer lernen so, dass Israelis keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann. So werden die Zuschauer des ZDF dazu gebracht, Israel zu verachten!

Veröffentlicht unter Deutschland | Kommentare deaktiviert für Wie Zuschauer des ZDF dazu gebracht werden sollen, Israel zu verachten

Nur Israel macht Fehler!

Wenn es um den Konflikt zwischen Israel und Gaza geht, heißt es oft, beide Seiten würden Fehler machen. Das stimmt aber nicht. Nur Israel macht Fehler!

Israel möchte den Krieg mit seinen Nachbarn nicht. Israel wäre lieber von Freunden umgeben als von Feinden umzingelt. Israel treibt lieber Handel mit Partnern als Krieg mit Feinden. Israel möchte keine Kriegstoten. Jedes Kriegsopfer ist ein Opfer zu viel. Golda Meir soll einst gesagt haben:

“Wir können den Arabern vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Israel will Freiheit und Frieden. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Daher ist jeder Tod eines Menschen, der in dem Krieg sein Leben lassen muss, ein Fehler. Für Israel jedoch ist es unausweichlich, diese Fehler zu begehen, denn wenn Israel seine Waffen niederlegt, gibt es am nächsten Morgen kein Israel mehr. Ein Israel ohne Fehler ist ein totes Israel.

Wenn aber die die Hamas ihre Waffen niederlegt, wird es Frieden geben. Die Hamas will aber den Krieg! Die Hamas möchte so viele Juden wie möglich töten. Die Gründungscharta der Hamas erklärt in Artikel 7, dass alle Juden weltweit vernichtet werden müssen. Minister der Hamas rufen zur Vernichtung der Juden auf, die sie als Kakerlaken und Bakterien bezeichnen. In arabischen Schulen werden Kinder trainiert, Juden zu erstechen. Im Kinderprogramm der Hamas werden Kinder dazu verleitet, Juden zu hassen und den Gotteskrieg zu lieben. Judenmörder und Selbstmordattentäter werden als Märtyrer gefeiert und ihre Verwandten mit üppigen Renten belohnt. Sämtliche Politiker und die meisten islamischen Kleriker erklären:

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV, 9. Januar 2009)

Artikel 13 der Gründungscharta der Hamas besagt:

“Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung.”

Deshalb feuert die Hamas ständig tausende Raketen in Richtung Israel ab und toleriert keinen einzigen Juden im Land. Der Gazastreifen ist „judenrein“. Alle Raketen werden abgefeuert in dem Wunsch, soviele Juden wie möglich zu töten. Sie werden in Richtung von israelischen Schulen, Kindergärten, Synagogen, Moscheen, Kirchen und Krankenhäusern abgefeuert. Der einzige Grund, warum dieser Bombenhagel nicht zum Völkermord führt, ist der Verteidigungsanlage von Israel geschuldet, die die beste Verteidigungsanlage der Welt ist. Die deutliche Mehrheit aller Rakten konnten abgefangen werden.

Im Gazastreifen kommen deutlich mehr Menschen um. Das heißt aber nicht, dass Israel bösartiger ist. Die Hamas ist lediglich schwächer. Schwäche ist jedoch keine moralische Eigenschaft! Schwäche ist gut, wenn es jene trifft, die morden wollen!

Israel versucht, soviele zivile Tote wie möglich zu vermeiden. Das ist jedoch sehr schwer, da die Hamas ihre Waffen und Raketen in Kindergärten, Moscheen und Krankenhäuser lagert und die Zivilbevölkerung ganz bewusst als Schutzschild für ihre Waffen missbraucht. Israel nutzt Waffen, um die Bevölkerung zu schützen, die Hamas jedoch benutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen. Die Hamas wirft ihre Kinder vor Raketen und fesselt das eigene Volk an Bomben.

Es ist bemerkenswert, dass Israel bei all diesem Horror den Krieg immer noch so präzise führt, dass nicht noch viel mehr Menschen dabei sterben. Man zeige mir nur ein Land auf der Welt, das bei ähnlicher Bedrohung so umsichtig reagiert wie Israel. Aber keine noch so große Umsicht kann Fehler vermeiden, wenn man den Krieg nicht wünscht.

Die Hamas wünscht den Krieg! Deshalb kann man nicht sagen, die Hamas mache Fehler. Die Hamas macht keine Fehler! Die Hamas will den Krieg und liebt den Tod! Israel sieht sich mit dieser perversen Logik konfrontiert und muss sich verteidigen. Da kann man nur Fehler machen. Ja, Israel macht Fehler!

Ich bin auf der Seite derer, die Fehler machen, weil sie den Krieg nicht wollen und nicht auf der Seite derer, die alles richtig machen, weil sie den Krieg stiften!

Veröffentlicht unter Israel | Kommentare deaktiviert für Nur Israel macht Fehler!

Das ZDF bedauert meine Gefühle, aber nicht seine Tat!

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

vor einigen Tagen schrieb ich Sie mit der Bitte um Beantwortung dreier Fragen an. Den Brief finden Sie hier.

Sie reagierten mit einer Mail, in der Sie keine meiner drei Fragen beantworteten. Den Brief finden Sie hier.

Ich schrieb Ihnen daher nochmal meine drei Fragen, mit der Bitte um Beantwortung. Den Brief finden Sie hier.

Sie haben nun wie folgt reagiert:

„Sehr geehrter Herr Buurmann,

wir haben in unserer Antwort unser Bedauern zum Ausdruck gebracht, und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass wir die von Ihnen angesprochene Passage auf dem Facebook-Post und in der Beschreibung des Mediathek-Videos korrigiert haben. Und wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben.

Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.

Und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass erst Ende Juni unsere Korrespondentin ausführlich über den Tod eines 13-jährigen israelischen Mädchens berichtet hat, das von einem jungen Palästinenser erstochen worden war. Und es wurde dabei auch der bewusst geschürte Hass auf palästinensischer Seite thematisiert.“

Ihr Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, möchte jedoch betonen, was Sie genau bedauern. In Ihrer ersten Reaktion schreiben Sie:

„Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“

Sie bedauern also mein Gefühl, nicht Ihre Tat. Mein Gefühl braucht aber kein Bedauern! Es ist eine ganze natürliche Reaktion auf Ihre Lüge, die in meinen Augen eine der schlimmsten öffentlich-rechtlichen Verleumdungen von Juden der jüngeren deutschen Geschichte darstellt. Sie haben behauptet, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten. An israelischen Schulen wird aber nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt!

Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben aber nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Daher nochmal, klipp und klar, meine erste Frage, mit der Bitte um Beantwortung:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

Sie schreiben weiter:

„Wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben.“

Natürlich haben Sie das. Sie kündigen den Bericht nach wie vor mit diesen Worten an:

„Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Sie sagen somit, palästinensische Kinder verachten Israelis, indem sie mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet; und Sie sagen, israelische Kinder verachten Palästinenser, indem sie in einem Schulbuch, eine Zeichnung sehen, die einen Beduinen zeigt, der auf einem Kamel reitet. Beides nennen Sie nicht nur „verachten“, Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“ Daher nochmal, klipp und klar, meine zweite Frage, mit der Bitte um Beantwortung:

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

Sie schreiben weiter:

„Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.“

Klar haben Sie reagiert. Es wäre auch eine Reaktion gewesen, wenn Sie mir ein Video von den Mainzelmännchen geschickt hätten. Die Reaktion hat jedoch keine meiner drei Fragen beantwortet.

Ich bin mir sicher, jeder in Ihrer Reaktion verurteilt Antisemitismus. Es ist jedoch leider so, dass die Erklärung einer Verurteilung nicht davor schützt, in antisemitische Fallen zu tappen und antisemitische Gedanken zu haben. Sie haben wahrheitswidrig behauptete, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Obwohl Sie Antisemitismus mit an ziemlicher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verurteilen, erkannten Sie die Lüge nicht sofort und löschten sie erst, nachdem Sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Sie posaunten somit einige Zeit eine judenfeindliche Lüge ins Land.

Statt aber offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass Sie eine der schrecklichsten öffentlich-rechtlich finanzierten Lügen über Juden in die Welt posaunt haben, löschten Sie ausgerechnet auch den Teil der Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag von Juden erzogen werden. Daher nochmal, klipp und klar, meine dritte Frage, mit der Bitte um Beantwortung:

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Veröffentlicht unter Deutschland | Kommentare deaktiviert für Das ZDF bedauert meine Gefühle, aber nicht seine Tat!

Das reicht mir nicht, liebes ZDF!

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

nachdem ein Bericht von Ihnen über Israel hohe Wellen geschlagen hatte, weil Sie dort unterstellt hatten, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten, was der Blog Tapfer im Nirgendwo als eine der schlimmsten Verleumdungen von Juden durch öffentlich-rechtliches Fernsehen der letzten Jahre bezeichnet, schickte ich Ihnen diese drei Fragen:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Am 11. Juli 2016 erhielt ich diese Antwort:

„Sehr geehrter Herr Buurmann,

besten Dank für Ihre Post und die Kritik an dem „heute+“-Beitrag, die wir sehr ernst nehmen.

Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.

Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird: Die Autorin geht mit dem Thema differenziert um und zeigt, wie palästinensische Kinder schon im Kinderfernsehen zu Messerangriffen ermuntert werden oder im Gazastreifen im Kindertheater Tunnelbau, Hass und Krieg gegen Israel propagiert werden. Der Film beschreibt aber auch, dass für israelische Jugendliche Palästinenser teilweise als Problem dargestellt werden, als Flüchtlinge, Bauern und Menschen, mit welchen kein Frieden zu haben ist.

Übrigens hat erst Ende Juni unsere Korrespondentin ausführlich über den Tod eines 13-jährigen israelischen Mädchens berichtet, das von einem jungen Palästinenser erstochen worden war, und dabei auch den bewusst geschürten Hass auf palästinensischer Seite thematisiert.“

Von meinen drei Fragen wird hier exakt keine beantwortet. Sie sprechen von einer „unangemessen verkürzten und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung“. Nein! Die Formulierung ist nicht verkürzt. Sie ist Falsch. Falsch! Sie wissen schon: das Gegenteil von Richtig! An israelischen Schulen wird nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt! Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Bedauern Sie das auch?

Unabhängig davon, ob Sie es bedauern, Sie haben Schaden angerichtet! Anfang Juli 2016 behauptete Sie, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Sie erbrachten jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschten den Vorwurf daher einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte.

In Ihrem Bericht wurde nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in Ihrem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Sie Israel in Ihrem Bericht vorwarfen, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet. Daraus machen Sie jetzt:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Damit machen Sie alles noch viel schlimmer gemacht! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass Sie eine der schrecklichsten öffentlich-rechtlich finanzierten Lügen über Juden in die Welt posaunt haben, löschten Sie eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden. Stattdessen sagen Sie nun, an israelischen und palästinensischen Schulen würde Verachtung gelehrt. Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“

Ich bitte Sie daher nochmal, folgende drei Fragen zu beantworten:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Veröffentlicht unter Deutschland, Nachrichten | Kommentare deaktiviert für Das reicht mir nicht, liebes ZDF!

Das reicht mir nicht, liebe SPD!

Am 2. Juli 2016 stelle ich drei Fragen an die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Nur ein kleiner Teil antwortete bisher. Für die SPD antwortete ein Pressesprecher. Meine Antwort ist eindeutig:

Sehr geehrter Herr Rößmann,

Sie schreiben mir als Pressesprecher der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament und bitten mich, dass ich mich in Zukunft in Anfragen für die SPD-Gruppe im Europäischen Parlament an Sie wenden soll.

Sie schreiben: „Die Europa-SPD distanziert sich ausdrücklich von jeder Form des Antisemitismus und Rassismus sowie verschwörungstheoretischen Gerüchten“ und fügen hinzu, dass die SPD Antisemitismus „eindeutig und grundsätzlich verurteilt“.

Das freut mich zu hören und ich glaube jedem Mitglied der SPD, dass er Antisemitismus verurteilt, aber die Erklärung einer Verurteilung schützt leider nicht davor, in antisemitische Fallen zu tappen und antisemitische Gedanken zu haben.

Am 23. Juni 2016 hielt Mahmud Abbas eine Rede im Europäischen Parlament, in der er wahrheitswidrig behauptete, Rabbiner hätten zur Vergiftung von Brunnen im Nahen Osten aufgerufen. Am Ende der Rede gab das Europäische Parlament stehenden Applaus. Mahmud Abbas hat mittlerweile eingeräumt, dass es sich bei dem Vorwurf der Brunnenvergiftung um eine Lüge gehandelt hat.

Die Brunnenvergifterlegende ist eine der ältestes judenfeindlichen Gerüchte in Europa. Dieser Lüge sind in Europa unzählige Juden zum Opfer gefallen. Die Lüge war ein stets wiederholtes Vorspiel zu brutalen Pogromen gegen Juden.

Diese antisemitische Lüge wurde von Abbas in einer Rede im Europäischen Parlament vorgetragen und er hat dafür am Ende stehenden Applaus erhalten.

Helga Trüpel (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen) erklärt:

„Ich bedauere, dass er so viel Beifall erhielt und bedauere, dass offensichtlich diese Punkte der Rede vom Parlamentspräsidenten nicht kritisiert und zurückgewiesen wurden.“

Werner Langen (MdEP, CDU) erklärt, dass „Präsident Schulz nicht interveniert hat.“

Ich bin mir sicher, Martin Schulz verurteilt eindeutig und grundsätzlich Antisemitismus. Dennoch intervenierte er nicht und bezeichnete die Rede von Abbas, die diese fürchterliche Lüge über Juden beinhaltete, via Twitter sogar als „inspirierende Ansprache“.

All seine grundsätzliche und eindeutige Verurteilung schütze ihn nicht davor, eine Rede mit antisemitischem Inhalt als inspirierend zu bezeichnen.

Daher reicht mir die Erklärung des Pressesprechers nicht, die SPD verurteile Antisemitismus. Ich beharre auf eine individuelle Antwort aller Abgeordneten, die bei der Rede anwesend waren:

1. Haben Sie diese judenfeindliche Lüge erkannt?

2. Wie haben Sie auf diese judenfeindliche Lüge reagiert?

3. Warum hat das Parlament mehrheitlich der Rede am Ende stehend Applaus gezollt?

Veröffentlicht unter Europa | Kommentare deaktiviert für Das reicht mir nicht, liebe SPD!

Drei Fragen an ZDF heute+

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

ein Bericht von Ihnen über Israel schlägt hohe Wellen. Die Bild schreibt, heuteplus unterstelle, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten.

http://www.bild.de/politik/inland/israel/eklat-um-zdf-israel-beitrag-46712922.bild.html

Für den Blog Tapfer im Nirgendwo gilt dieser Bericht von heuteplus als eine der schlimmsten Verleumdungen von Juden durch öffentlich-rechtliches Fernsehen der letzten Jahre.

Die Redaktion von heuteplus hat bereits mehrfach ihre Aussagen zu Israel in der Mediathek und auf Facebook gelöscht oder korrigiert, (verschlimmbessert, um genau zu sein). Bisher hat die Redaktion von heuteplus aber weder öffentlich etwas vernehmbares zu dieser Angelegenheit erklärt, noch eine öffentliche Richtigstellung angeboten.

Daher bitte ich die Redaktion von heuteplus nun um eine Antwort zu diesen drei Fragen.

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Vielen Dank für Ihre Antworten,
Gerd Buurmann

Veröffentlicht unter Deutschland | Kommentare deaktiviert für Drei Fragen an ZDF heute+