Der Tag, an dem sie ALF fingen

Die NBC Serie “ALF“ der späten 80er Jahre ist eine amerikanische Fernsehproduktion, die in Deutschland noch erfolgreicher war als in den USA selbst. Der Grund dafür dürfte das besonders deutsches Thema sein.

ALF ist ein Wesen, dessen Planet, Heimat, ja dessen Tempel zerstört wurde und sich auf dem Dachboden einer ihm freundlich gesinnten Familie in einer feindlichen Diaspora verstecken muss. ALF hat Speisegewohnheiten, die die Familie, die ihn versteckt, nicht versteht. ALF ist ein Fremder, der Katzen lieber koscher isst, zu Hochzeiten „Massel tov“ wünscht und für den die Geschichte und die Erinnerung heilig sind. Das Verbrennen von Geschichtsbüchern ist eines der größten Tabubrüche in seiner Kultur und kann nur durch ein umständliches Ritual wieder verziehen werden.

ALF erzählt die traurige Geschichte eines Fremden in einer ihm feindlich gesinnten Diaspora und die Geschichte einer Familie, die ihn zunächst im Waschraum und später auf dem Dachboden versteckt. Bei aller Komik ist ALF eine tragische Figur und es wundert daher nicht, dass ALF am Ende der Serie gefasst wird, so wie einst auch ein Mädchen mit den selben Initialen vom Dachboden gefasst wurde. Annelies Frank.

ALF wird am Ende gefasst. Selbst viele eingefleischte ALF-Fans wissen das nicht, oder wollen es nicht wissen. Fragen Sie einfach mal in die Runde, wer weiß, wie die Serie ALF endet und achten Sie auf die Gesichter, wenn sie erfahren, dass ALF am Ende gefasst wird. Sie werden in viele überraschte und nicht weniger ungläubige Augen sehen.

Die meisten haben das Ende von ALF schlicht und einfach verdrängt. Noch so eine Gemeinsamkeit mit der deutschen Geschichte.

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Trotteliger Mohammed gesucht

Es gibt einen massiven Unterscheid zwischen Witzen über das Christentum, Witzen über das Judentum und Witzen über den Islam: Die härtesten Witze über das Christentum kommen von Christen und die besten Witze über das Judentum kommen von Juden! Nur vergleichbare Witze über den Islam, die kommen bisher noch von niemandem.

Olli Dittrich war ein trotteliger Jesus am Kreuz!

Mel Brooks war ein trotteliger Moses auf dem Berg Sinai.

Eine vergleichbare Veralberung Mohammends konnte ich bisher nicht finden. Aber vielleicht liegt es ja an mir, ganz sicher tut es das, daher:

Tapfer im Nirgendwo sucht einen trotteligen Mohammed. Wo muss ich suchen? Schließlich ist meiner bescheidenen Meinung nach die Veräppelung eine der höchsten Würdigungen, die man überhaupt erhalten kann.

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Hassmails

Tapfer im Nirgendwo dokumentiert hier Kommentare, Mails und Artikel des Hasses gegen mich. Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten. Lesen Sie nur weiter, wenn Sie starke Nerven haben.

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„Zu mir kann man alles sagen, aber wer mich einen Juden nennt macht Bekanntschaft mit meinem Schlagring (…) Alles was aus einem verfaulten Judenmaul kommt ist grundsätzlich gelogen. (…) Wer mag schon Juden?? Den Abschaum der Menschheit, der Bodensatz vom Bodensatz (…) In Ägypten hassen sie die Juden am Meisten 😉 Rein subjektiv gesehen. Aber Adi fanden sie überall ganz toll ;), gerade in der Türkei.“ (Kommentare vom 22. Juni 2020)

„Ich bin Antisemit. Und das ist gut so. Hitler hat Leute wie Friedman, Polanski, Weinstein, Leo Frank, Kahane usw. in Lager gesperrt. Von mir aus auch vergast. Und wo genau soll das Problem daran sein? Ein Verbrechen ist es doch eher solchen Abschaum frei herumlaufen zu lassen. Bei Hitler gab es keine Freiheit für Kinderschänder und Kindermörder. Und deswegen hasst ihr ihn. Aus den niedersten denkbaren Motiven die es gibt. (…) Bei Hitler gab es keine Freiheit für Kinderschänder wie Polanski oder Friedman. Solcher Abschaum der Menschheit hat von morgens bis abends Steine geklopft anstatt unsere Kinder zu quälen und zu schänden. Sowas gibt es nur in jüdischen Verbrecherstaaten. Die BRD ist ein Verbrecherstaat und von jüdischen Kindermördern kontrolliert. Wie auch sonst kann ein Friedman hier noch frei herumlaufen. Ich glaube Buurmann ist auch ein Kinderficker. Nur Verräter, Abschaum und Paedokriminelle kriechen Juden in ihren dreckigen After.“ (Sebastian K. am 8. Mai 2018)

„In diesem Blog tummelt sich anscheinend der jüdische Abschaum.“ (Georg am 2. Oktober 2016)

„Hitler hatte recht. Er wollte uns Deutschen nichts böses sondern uns vor dem jüdischen Terror wie in der Sowjetunion schützen. Und immer mehr Leuten nicht nur in Deutschland wird das gewahr…sondern allen weissen Menschen auf der Welt.“ (bastimaxi am 2. Oktober 2016)

„wenn sich damals die Juden auch so verhalten haben wie Sie,derart selbstgerecht und selbstherrlich, derart ueberheblich und selbstgerecht, kann ich verstehen dass man sie totschlagen wollte und es dann auch tat. Es taucht in mir Wut auf ueber die Anmassung mit der Sie sich als einzigen Maassstaab der Welt hinstellen. Dass ist die Arroganz „der“ Juden, die,wie im Stern mal zu lesen war, von sich behaupten die inteligentesten Menschen auf der Welt zu sein. Schlicht Groessenwahn. Und da passen Sie rein. Wie gesagt, es ist ein einziger Sudel von Dreck und Schimpf und ein Schwall von Hass, der einem in ihrem Blog entgegen schlaegt. All diese Judenschweine, die sich derart anmassend hinstellen, sind zurecht eliminiert worden. Und diese Verachtung haben Sie heute in mir mit ihrem Blog erzeugt. Ich habe nie gewusst dass ich dazu feahig bin. Danke. Sie haben mir die Augen geoeffnet zu was ein Judee und dazu eine schwule Sau faehig bist. Ich hoffe es kommen viel Arabs nach Deutschland. Sie wissen schon warum.“ (Charles D. am 1. Oktober 2016)

„Hat man Ihnen damals in den USA eine zionistische Gehirnwäsche verpasst als Sie dort verweilten. Oder waren Sie schon immer so ein antideutsches Judenliebchen? Ich werde mal einen Blog aufmachen und sie als Beispiel für zionistische Heuchelei und Luegen darstellen. Buurmann rechtfertigt doch jedes Verbrechen welches von Juden besonders in Israel begangen wurde.“ (Ein Kommentar am 13. Juni 2016)

„Ich hasse die Juden nicht. Aber ich glaube das sie uns Deutsche hassen. Vor Allem unsere Kinder. Hoert auf unsere Kinder zu schaenden und zu ermorden, Kinder zu verstümmeln und Tiere zu schaechten und euch noch als Opfer zu stilisieren.“ (Max am 27. November 2015)

„Eher ist die Zeit gekommen euch dreckige Verbrecherjuden aus dem Land zu prügeln. Wir Deutschen wissen alles was ihr gemacht habt! Juden sind Psychopathen und Vergewaltiger!“ (Torty am 30. Juni 2015)

„Naa Buurmann hat es Ihnen die Sprache verschlagen?? Jetzt geht es auch um Ihren Arsch, gerade so Verräter wie sie werden eine Spezialbehandlung bekommen, keine Angst. Sie haben ja ihren Deutschenhass hier gut dokumentiert. Was glauben sie was sie dafür erwartet. Wer sich zu Juden gesellt wird dann auch behandelt wie ein Jude.“ (Ein anonymer Kommentar vom 26. März 2015)

„Ihr Verbrecherjuden!! Eure Zeit ist um. JAAA schlagt sie ot bevor sie eure Kinder töten.. Schlagt sie Tot!!!! Schlagt sie tot!!! Schlagt sie Tot!!! Verpisst euch aus meinem Land ihr Satanskinder… Wo ist der nächste Jude?? Dem schlag ich die Rattenvisage zu brei“ (Basti am 23. März 2015)

„Herr Buurman, Kriege werden von den Ferderführenden und Rhetorikern angezettelt und angeheizt, also genau durch solche Menschen wie Sie es sind. Und darum müssen weiterhin die Menschen dort sterben. Und somit machen Sie sich mitschuldig.“ (Mikhail A. via Facebook am 18. Februar 2015)

„Wir arbeiten, weltweit, an einem ambitionierten Projekt das pünktlich und koordiniert zum 70. Jahrestag am 8. Mai dann vorgestellt wird. Dort wird alles aufgedeckt, Wer den Krieg wirklich angefangen hat und zB. Allierte Verbrechen und alle Täter werden beim Namen genannt: Jude Ehrenburg usw. Und dann sagen sie mir ob Juden und Judenliebchen wie sie nicht besser vor dem 8. Mai aus Deutschland verschwunden sind. Dagegen wird die Reichskristallnacht ein Picknick. Aber diesmal werden alle Beifall klatschen. Das Spiel ist aus.“
(Basti am 15. Februar 2015)

„Ach du kacke. .weißt was brennt? Rasierwasser nach ner nassrasur brennt….aber bestimmt keine toten juden. Huch…wortwitz…die brennen ja auch 😀 kleiner Witz am rande… Versteht ihr aber eh nicht…. 😀 vielleicht liegst bei mir richtig…aber eins sollte jeder jude wissen (und nein das ist kein aufruf oder sonst ein von euch gern an den haaren herbei gezogener antidingsbums aufruf zum völkerblabla etc. )…(das ist nur meine meinung) die überheblichkeit und bloße anwesenheit des juden auf der welt, hat schon immer gereicht, ihn von selbiger zu tilgen…nicht das es mir leid tun würde, oder auch nur ansatzweise interessiert….ihr könnt euch solang beweihräuchern und hervorheben wie ihr wollt…ihr werdet immer das sein, was ihr seid jahrtausenden seid…ein von der mehrheit der menschen ungeliebtes volk! Und das ist jetzt kein antisemitismus….zumindest nicht in meinen augen…das ist einfach nur ne tatsache. Schon die tatsache, das ihr verlangt, das man 1000 jahre vor euch auf die knie fallen müsse, nur weil ein paar von euch getötet wurden…shit happens…lebt endlich damit…..die mehrheit der deutschen tut es auch und interessiert sich nen scheiß für euch…es sei denn in den medien wirds mal wieder groß breit getreten…dann hält die welt für 2 sec. den atem an, um dann dort weiter zu machen, wo sie aufhörte! Ihr seid als menschen bestimmt nicht verkehrt…zumindest der einzelne…aber so wie ihr euch hier gebt, seid ihr einfach nur traurige gestalten ohne rückgrad und nichtmal bemitleidenswert! Rechtschreibfehler dürft ihr behalten…musste fix gehen… bis dann“ (Toitone am 17. Juli 2014)

„Homosexuelle sind keine Menschen, sondern Perverse, die vergast gehören! Homosexuelle sind primitive, perverse und minderwertige Querulanten. Schwule und Lesben sind eine gesellschaftliche Plage. Aus diesem Grund spreche ich mich dafür aus, den Paragraph 175 wieder einzuführen. Jeder Mensch ist von Natur aus heterosexuell. Manche junge Menschen waren verderblichen Einflüssen ausgesetzt und haben deshalb eine krankhafte sexuelle Störung entwickelt, nämlich eine ekelhafte homosexuelle Identität. Eine Welt ohne Homosexualität wäre eine bessere Welt. Das ist mein Vorschlag für einen Kompromiss: Stoppt Tierversuche, nehmt das schwule und lesbische Gesindel! Homos nach Auschwitz, allen voran das Oberferkel Volker Beck, der kein Mensch ist, sondern ein Homo-Perverser. Schluss mit dem Tuntenterror!“ (Georg K. am 21. Juni 2014)

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„Herr Buurmann, weil es Menschen wie Sie gibt, ist der Krieg in dieser „Einen Welt“. (…) In Ihnen sehe ich einen traurigen, irgendwie doch die Allgemeinheit gefährdenden Mitbürger. Was Sie sich aus dem Hinterhalt in den letzten Jahren alles geleistet haben, ist eine Schande. Sie sind eine Schande für Deutschland! (…) Sie sollten tunlichst davon absehen den Linksunterzeichner oder Genannte zu kontaktieren. Das Schreiben liegt entscheidenden Mitarbeitern der Justiz vor.“ (Ein Brief, 14. Februar 2014)

„Ist das bei euch dreckigen kakerlaken (AKA JUDEN) ,öglich oder seid ihr von Geburt an alles Lügner, Betrüger, Kokser und Frauenschänder? Ich hoffe der nächste Adolf, egal woher er kommt, vielleicht sogar aus den USA, macht die Sache besser als der Ösi.“ (Tim am 20. November 2013)

„Sie Herr Burrman, Sie sind ein widerlicher Typ der nichtmal auf seinem Blog zulässt das man lügen durch die Wahrheit korrigiert. Typisch für das sog. auserwählte Volk…nur am Lügen.“ (Arbeiter am 17. Juni 2013)

„Fals du meine ehrliche Meinung hören willst, ich glaube das jüdische Volk ist der Virus dieses Planeten. Das jüdische Erbgut ist die Krebszelle dieses Planeten und der Tumor der menschlichen, humanoiden Rasse. Ich glaube sobald der jüdische Genpool ausgelöscht ist wird Frieden herschen auf dieser Welt. Und ich glaube die Araber und die Amerikaner ( ja genau die Amis!) werden in den nächsten zwei Jahrzehnten das schaffen was die Babylonier, Ägypter, Römer und Deutschen nicht geschafft haben! Jetzt seid ihr nämlich alle auf einem Fleck und nicht über die ganze Welt verstreut! So! Und jetzt verkriech dich hinter deiner kulturell anerzogenen Opferhaltung und finde wieder tausend Gründe wieso alle anderen schuld sind. Hamdurillah! Und ich bin ATHEIST! Das heißt was wenn ich zu den Moslems halte, ich kann religiösen Fanatismus nämlich nicht ausstehen.“ (Botravje Trabovje am 13. Mai 2013)

„Ich würde mich echt nicht wundern wenn es in den nächsten 50 Jahren wieder eine Shoa gibt. Und vielleicht überlebt es ja euer Genpool diesesmal nicht! Hitler schrieb einmal; die Geschichte wird meine Taten legitimieren. Und verdammt noch mal, das jüdische Verhalten die letzten 30 Jahre hat seine Taten legitimiert!!!“ (Botravje am 10. Mai 2013)

„Die Judensau hat dich wahnsinnig gemacht. Sie erfüllt voll ihren Zweck. Interessant was dich so alles an spricht. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Dir und Ihr ist nicht zu übersehen!!“ (Klaus Franke am 19. April 2013 voller Freude darüber, dass ich als „Judensau“ dargestellt wurde.)

„Jemand der so unverschaemt ueber mein Volk redet kann nur ein dreckiger Jude sein (…) Ich hoffe ich werde den tag erleben an dem man so typisch grosskotzige Juden wieder deportiert. Stellt die franzoesische Besatzungsherrschaft noch als Erungenschaft da. Genau aus dem Grunde hassen wir Deutsche euch Juden. Aus dem Grunde haben wir auch Hitler gewaehlt. Ich ware stolz gewesen euch abzuknallen ihr dreckigen Paraasiten.“ (antiamerikaner am 13. April 2013)

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„Als Spürhund bedient sich das Ordnungsamt des kriminellen Israel-Lobbyisten Gerd Buurmann.“ (Ein ehemaliger Dauerdemonstrant vor dem Kölner Dom, April 2013)

„Die israelische Gestapo mordet seit 1967 in Palästina. (…) Die Kristall Nacht findet seit 1948 täglich in Palästina statt. (…) Isr. N A Z I S verrichten ihre tägliche Arbeit (…) Die Geschwulst in deinem Kopf, wird dir noch zum Vehängnis werden.“ (Klaus Franke, per Kommentar)

„Ich haette dich Jude gleich aus der Wohnung mit dem Knueppel gepruegelt bis du gruen und blau geworden bist. Soll mir jemals einer unter die Augen kommen von diesem Volk…Ich gebe zu ich übertreibe hier, kein Wunder bei dieser deutschfeindlichen projüdischen Seite hier wo alles Deutsche in den Dreck gezogen wird und alles jüdische glorifiziert. Ob Drecksjuden an ihren Kindern rumschnippeln ist mir sogar egal. Zeigt nur ihre verkommen Sitten. Aber grundsätzlich hasse ich Juden. So sehr das es mir total egal wäre ob man das gesamte Volk samt Kindern einach in die Gaskammer steckt. Ich würde es vielleicht nicht selbst machen, aber ich würde auch garantiert nichts dagegen unternehmen. Garantiert nicht!!! Ich bin stolz Deutscher zu sein da wir zumindest versucht haben diesen widerwaertigen Abschaum der Menschheit von dieser Welt zu tilgen. Vielleicht hat der Iran mhr Glueck und verglast diesen Drecksstaat Israel. Degeneriertes Volk.“ (antiamerikaner am 26. Februar 2013)

„Vielleicht solltest du einfach deinen Glauben ablegen oder nach Israel ? Niemand mag euch Juden. Erstens weil Religiöse ohnehin Wahnvorstellungen haben und nichts im 21. Jahrhundert zu suchen, Juden, Muslime, Christen, alles derselbe Dreck und Zweitens weil ihr Juden euch immer noch an eurem Holocaust aufgeilt und Geld und Mitleid wollt. Und genau deswegen werdet ihr wieder als Judensau beschimpft. Damit du es weißt !“ (Sdfsdf per Kommentar am 9. Januar 2013 nachdem Erhard Arendt mich als Schwein dargestellt hat)

„Nazi, Antisemit, Judenhasser blabla. Alles Begriffe aus der Frankfurter (Juden) Schule. Mittlerweile fühle ich mich durch diese Beleidigungen geehrt. Denn wenn diese Worte fallen macht man alles richtig. Ich hasse Juden weil sie meinem Volk und anderen Völkern unsägliche Verbrechen zugefügt haben. Ich hasse Juden und stehe dazu.“ (HANSBAMBEL am 4. Januar 2013)

„Dich hat der Adolf damals wohl vergessen was? Hör mit deinen dreckigen Lügen auf du JUDE!!! Der JUDE raubt und mordet höchstens andere und schiebt es anderen in die Schuhe. Ich finde es gut das sich Leute meines Alters nicht mehr auf diese jüdischen Lügen einlassen. Verpisst euch nach Israel und hört auf das Deutsche volk zu quälen seit mindestens 100 Jahren,…IHR JUDEN. Das der Vernichtungshass gegenüber Juden sehr gross ist das leugne ich nichtmal. Bedenkt eins: Früher kam die AntiJudenpropaganda weitestgehend vom Staat. Heute das hat ganz anderer Qualitäten: Heute kommt die Hetze dezentral von normalen Menschen aus der Mitte. Aber mal sebstkritisch überlegen ob es auch an einem selbst liegt? Fehlanzeige. Juden machen ja nur gutes 😉 HAHAHA Ich hoffe ich seh euch bald wieder flitzen.“ (HANSBAMBEL am 2. Januar 2013)

„Halts Maul du dreckiges Judenschwein so über mein Land zu lästern!!!! Wenn eure Vorfahren genauso waren wie ihr wundert es mich nicht das die Deutschen damals die Juden loswerden wollten. So haben bestimmt deine Vorfahren auch immer über Deutsche geredet. Aber dann sich wundern wenn man ins KL kommt 😉 Lügner, Betrüger, Geschitsverfälscher ,Terrorist, Kinderschänder. So wie wir Deutschen den Juden halt kennegelernt haben. Ihr Juden seid das letzte Pack auf diesem Planeten und alle Völker wären froh diesen Krebs der Erde endlich loszuwerden. Er muss rausgeschnitten werden. Die ganzen Verbrechen an Deutschen wurden doch von Juden angezettelt. Ich kann dieses Drecksvolk in meinem Land nicht mehr ertragen. Hitler hatte zu 99% recht. Ihr habt mein Land ruiniert und seht euch noch als Opfer. Und lügen noch dreckig. Juden lügen wen sie nur ihr Maul aufmachen. Nochmal zum Mitschreiben du Jude. Ihr seid in Deutschland. In einem modernen zivilisierten Land im 21. Jahrhundert. Wenn ihr Juden und Musels das weiter euren Kindern antun wollt, dann geht gefälligst in eure Wüste zurück. Und nehmt eure widerliche Schächterei gleich mit. Wir Deutschen wollen solche Verbrecher hier nicht haben. Geht einfach!!! Solange ihr könnt!!! BEschneidung ist BEschneidung egal an wem verübt. Muss man euch Juden wieder in Erziehungsleger stecken weil ihr es nicht rafft? Muss wieder die deutsche Peitsche euch züchtigen? Muss man es euch Juden wieder einprügeln???“ (Tino am 27. Juni 2012)

“schließen sie nicht von sich auf andere. welche israelische rassisten decken sie. so offen rassistisch war nichteinmal hitler.” (Erhard Arendt, per Mail)

„Gerd Buurmann ist entlarvt. Sein Markenzeichen: Glatze und lupenreiner weißer Kragen, zeigen seine wahre Gesinnung !!! Wenn Ihr Euch seinen Hassblog: „tapferimnirgenwo“ an schaut, bitte festhalten! Rutschgefahr!!! Die Schauspielschnecke Buurmann, hinterläßt dort eine breite übelriechende
Schleimspur! Übrigens was heißt hier „tapferimnirgendwo?“ Buurmann ist ein gemeiner Feigling und Demagoge!“
(Klaus Franke, 22. Mai 2012)

„Ja aber unser Geld, deutsches Geld nehme sie gerne. So sind die Juden…geborene Verbrecher und Abzocker. Wenn sie uns nicht leiden können wieso gebe sie uns nicht die U Boote zurück??? Drecksvolk“ (Ein Mann, der sich SS Hans nennt, per Kommentar vom Montag, 12. März 2012)

„Ehrlich, solteich sie mal auf offener Straße sehen würde ich keine Sekunde zögern ihnen ain Messer in den Hals zu rammen. Sieg HEIL. TOD ALLEN JUDEN“ (ein gewisser Tim am 21. Februar 2012)

„Ich mag die Juden nicht und das ist meine Meinung und die lasse ich mir nicht verbieten, ganz egal wie laut hier Zeter und Mordio geschrien wird. Mich kann niemand zwingen ein bestimmtes Volk zu mögen genauso wie mich niemand zwingen kann alle meine Nachbarn zu mögen. Und wem es hier nicht passt der muss ja nicht hier leben. Es ist ein freies Land…….nicht für die einheimische Bevökerung natürlich….. Und euch mögen noch ganz viele andere Völker auf dieser Welt nicht. Aber dadurch dass die internationale Presse fest in eurer Hand ist, kommt dies in den Massenmedien nicht zum Tragen. Ihr könnt die Meinung der Deutschen unterdrücken oder sie eines Tages ganz beseitigen aber auch dann werden viele andere Menschen auf dieser Erde euch noch immer nicht mögen. Seit Jahrhunderten kann euch keiner ausstehen und das wird sich nie ändern. Deshalb regt ihr euch immer so auf, wenn andere Völker ihre Meinung frei äußern und sagen was ihnen an euch nicht passt. Jeder Mensch mit Charakter würde sich von dem Ort entfernen an dem er nicht gemocht wird. Aber ihr hetzt weiter gegen die Deutschen als Tätervolk, damit eure Mauschelein nicht auffallen – wer im Glashaus sitzt………… Und auch der organisierte Rechtsruck im Land und das Aufhetzen von Christen gegen den Islam, woher das wohl kommt? Clever ausgedacht, das muss man zugeben. Funktioniert aber nicht und da bin ich nicht die einzige Person, die diese Aktionen durchschaut. Ich akzeptiere den Islam und habe große Achtung für die Völker des Nahen Ostens, die sich nicht einfach “verbiegen und besetzen” lassen mit der Lüge der “Demokratie”. Und ich bedaure die vielen Opfer und die Qualen, die diese Nationen erdulden müssen und mußten. Die “designten Revolutionen” im Nahen Osten durchschaut sowieso jeder Mensch der ein Gehirn hat und davon gibt es weltweit viel mehr Menschen als man denkt.“ (Ruth am 19. Februar 2012)

„Ägypten ist in der Tat extremst judenfeindlich. Selbst für meine Verhältnisse. Deswegen fahre ich immer wieder gerne dorthin. Als Deutscher biste da der King und viele Ägypter sprechen Deutsche und lernen deutsche Kultur. Toll (…) Hätten diese Schweine Deutschland nicht im ersten Weltkrieg schon an die Feinde verkauft, wäre auch nichts passiert (…) Wenn man aber die Wahrheit kennt, dann war die Judenverfolgung nichts weiters als Notwehr der Deutschen. Hören sie auf zu lügen und den Juden in den Arsch zu kriechen.“ (eben jener Tim, per diverser Kommentare am Montag, 23. Januar 2012)

„Erzähl das Oma Sarah auf der Selektionsrampe. (…) Ich polier die die Glatze mit der Drahtbürste. (…) Verteidigen sie diesen Drecksstaat doch nicht noch. Naja bald ist davon eh nichts mehr übrig, ich hoffe nur die Juden kommen nicht auf die dumme Idee nach Deutschland flüchten zu wollen wenn die Sache schiefgeht. Ich würde jeden einzelnen der hier ankommt direkt mit dem Knüppel erschlagen diese Brut. (…) Macht euch Juden und Judenlieblichen noch beliebter als ihr jetzt schon seid. Und nochmal: Sollten es die Juden wagen, nach Deutschland zu kommen, wenn sie ihr eigenes Land in Schutt und Asche gelegt haben (Iran z.B. weil sie schon A Waffen haben) würde ich jede Krummnase die hier ankommt eigenhändig erschlagen, denn Deutschland wurde schon genug von diesen Judenpack beraubt und gedemütigt. Das ist mein gutes Recht. Und nochwas: 70- 90 % aller Deutschen hassen Juden wie die Pest. Da müsst ihr euch keine Ilusionen machen. Vielleicht würden die Mehrheit nie direkt Juden in Lager verfrachten, aber sie würden einen Teufel tun und das verhindern. Politiker Medien und Zentralrat usw sind NICHT die Deutschen. Ich könnt den Deutschen vielleicht verbieten öffentlich ihren Judenhass darzustellen, aber ihr könnt den Leuten nicht verbieten darüber zu denken. Und aus dem Denken ergibt sich früher oder Später die Tat. Irgendwann werden sich die Juden für ihre Verbrechen am Deutschen Volk (u.a.) verantworten müssen. (…) die Juden lügen wie immer wenn sie ihre dreckigen Mäuler aufmachen. (…) Das liegt einfach daran, dass es in Japan , China usw.keine Juden gibt, die dem Wirtsvolk das Leben zur Hölle machen. Dort würden sie auch schneller auffallen als hier und die Fresse vollbekommen. Überall wo die Juden jemals waren, verachtet man sie als Ausbeuter und Lügner. Komisch ne…überall! Kann ja dann nicht nur an den Deutschen oder Europäern liegen. (…) Hört doch endlich mal auf zu lügen. Obwohl, Lügen ist ja bei den Juden genetisch vorprogrammiert und erlaubt durch ihr Satansbuch Thora. Wie war das: 9 Monateige Mädchen sind bereit für sex..Wird das auch noch abgestritten ihr widerlichen lügnerischen Krummnasen?“ (eben jener Tim, per diverser Kommentare am Freitag, 13. Januar 2012)

„Dreckigees Judenschwein Halts Maul due dreckiges Stück Scheisse..ich hoffe ich werde es noch erleben das die Juden in die Öfen kommen HEHEHEHE. Ich würde so gerne kleien judenbabys lebendig in die Öfen werfen…schade das ich nicht zur Zeit Hitlers aufgewachsen bin…ich hättse alle in den Ofen gesteckt.“ (Sebastian am 17. Juni 2011)

„Frechheit….Dreckjude halt deine verfickte Fresse und wage es nicht schlecht über Deutsche zu reden du dreckiges Kinderficker Zionistenschwein.“ (Sebastian am 05. Juni 2011)

„Jetzt reichts. Herr Burrman, ich gebe ihnen 2 Tage Zeit diese Frwechheiten und drerckigen Judenlügen abzustellen sonst kom ich persönlich vorbei und schlag ihnen ihren kleinen Halbglatzenschädel ein. Die Amis haben meine Großeltern fast verhungern lassen und hier werden dreckige Judenlügen vebreitet. Ich hab die Schnauze voll !!!“ (Sebastian am 5. Mai 2011)

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Kreative Nahost-Diplomatie

In einem Kommantar der ZEIT erkärt Hans Monat, die Bundesregierung müsse auf die Einigung zwischen Fatah und Hamas undogmatisch reagieren. Das Existenzrecht Israels und der Gewaltverzicht seien zwar wichtige Prinzipien, dürften aber nicht als Mauer benutzt werden, um Veränderungen zum Positiven zu verhindern.

Das ist mal wirklich ein kreativer Vorschlag für einen Frieden im Nahen Osten. Wenn es der Sache und der Lösung des Problems dient, dann muss halt darüber nachgedacht werden, die wichtige Mauer des Existenzrecht Israels und die wichtige Mauer des Gewaltverzichts gegenüber Juden einzureißen, denn es gibt noch wichtigeres als das: Frieden! Und wenn ein Frieden nicht machbar ist, solange Israel existiert und Juden nicht vertrieben sind, dann gilt es halt, in den sauren Apfel zu beißen und mit der Existenz Israels und dem Gewaltverzicht gegenüber Juden, Schluss zu machen!

Hans Monath führt aus: „Das Existenzrecht Israels zu verteidigen, muss aber nicht heißen, die israelische Verweigerung gegenüber den Chancen des Umbruchs in der arabischen Welt zu verteidigen.“

Stimmt, Herr Monath, dass muss es überhaupt nicht heißen,im Gegenteil: Der Umbruch in der arabischen Welt und das Existenzrecht Israels können sogar gleichermaßen gut verteidigt werden. Wenn aber der Ruf nach der Vernichtung Israels und die Ermordung von Juden laut wird und sich diese Forderung den Mantel eines arabischen Umbruchs umlegt, dann gilt es, die Gewalt dort zu stoppen, wo sie erwächst, statt die Gewalt dadurch zu stoppen, dass das Ziel der Gewalt eliminiert wird. Hans Monath aber schlägt lieber vor, dass das Existenzrecht Israels und der Gewaltverzicht keine Mauern sein sollen und ruft indirekt zum 9. November auf! Nein, nicht zu einer Pogromnacht wie 1938, sondern zu einem Mauerfall wie 1989, was aber auch kein großer Unterschied mehr sein dürfte.

Einen Frieden schaffen, in dem schlimmstenfalls kein Platz für Israel und Juden ist; das ist mal wirklich eine kreative Nahost-Diplomatie.

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Tapfer im Nirgendwo über die Vereinigung von Fatah und Hamas

Tapfer im Nirgendwo über die Vertreibung von Juden im arabischen Raum.

Tapfer im Nirgendwo über die Frage nach dem Existzrecht Israels als Frage nach dem Holocaust.

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Ich hab mich auch gefreut

Wenn ich einmal tot bin, darf sich ruhig jeder über meinen Tod freuen sollte. Ich bitte sogar inständig darum, auf eine moralische Diskussion zu verzichten, sollte es tatsächlich Menschen geben, die sich über mein Ableben freuen, denn ein Respekt, der eingefordert wird, ist mir mehr als peinlich.

Ich möchte, dass mich Menschen betrauern, weil sie mich vermissen, mich lieben und finden, dass für sie die Welt ohne mich ein bisschen weniger schön geworden ist. Ich möchte, dass mir die letzte Ehre erwiesen wird, weil ich sie mir verdient habe und nicht weil irgendein komischer Befehl im Namen des Anstands, des Glaubens, des guten Tons oder des Erzoberosterhasen es von uns einfordert.

Die Forderung, meinen Tod nicht zu bejubeln, weil es der Anstand gebietet, finde ich sogar fast beleidigend. Ich möchte, dass sich Nazis, religiöse Fundamentalisten, Antisemiten, Sexisten und Faschisten freuen, wenn ich tot bin. Von diesen Arschlöchern möchte ich nicht mal nach dem Tod etwas geschenkt bekommen.

Ich möchte von aufgeklärten, zivilisierten, emanzipierten und modernen Menschen betrauert werden und genau diese Trauer will ich mir verdienen. Das restliche Pack soll ruhig tanzen, denn auch das wird mich ehren, wie ich finde.

Vielleicht ist ja gerade deshalb die Empörung über Angela Merkels und Barack Obamas Verweigerung der Trauer so groß: Jeder dahergelaufene Wichser, der sich über den Tod von Osama bin Laden gefreut hat, war nicht das Problem, aber das zwei gewählte Köpfe einer demokratischen und modernen Welt keine Trauer, ja sogar das Gegenteil empfunden haben, das löste bei einigen schieres Entsetzen aus. Ich aber hätte es schlimm gefunden, wenn sie aus Anstand ihre Freude verheimlich hätten. Kaum etwas ist widerlicher als geheuchelter Respekt.

Das ist doch genau der Unterschied zwischen jenen, die sich offen freuen über den Tod des Massenmörders und jenen, die ihre Freude nur nicht zeigen: Ehrlichkeit! Ist Ehrlichkeit nicht auch ein christliches Gebot? Von daher war Angela Merkels Freude doch sehr christlich, oder? Geheuchelter Respekt jedenfalls kann mir gestohlen bleiben!

Man kann nun sagen, Obama und Merkel hätten die Freude gar nicht erst empfinden dürfen, aber dazu muss ich sagen, dass ich es erstens für sehr gefährlich halte, Menschen dazu zu zwingen, ihre Gefühle zu unterdrücken, weil sowas nur in gewaltigen Explosionen endet, und dass ich mich zweites bei einer Abwesenheit von Freude bei Obama und Merkel schon gefragt hätte, warum sie junge Männer und Frauen ihres Landes in einen Krieg schicken und sie der Gefahr des Todes aussetzen, wenn sie nicht mal die Eliminierung des Menschen, der für diesen Krieg durch die Planung von Massenmorden hauptverantwortlich ist, gut heißen können.

Wer als Oberbefehlshabender Soldaten und Soldatinnen in einen Krieg schickt, der der eigenen Meinung nach leider geführt werden muss, kann nicht glaubhaft in Trauer ausbrechen, wenn ein Grund für die Existenz des Krieges beseitigt wurde. Um es ganz klar zu sagen: Mit dem Verschwinden von Osama bin Laden ist auch ein Kriegsgrund verschwunden. Ja, das freut mich.

Zudem wurde der Kriegsgrund Osama bin Laden zivilisiert beseitigt. Noch bis in die jüngste Geschichte wurden alle Kriege so geführt, dass wahllos auf alles gebombt und geschossen wurde. Diesmal aber hat die USA in einem Krieg, der von Osama bin Laden durch einen ausgeführten Massenmord in New York erklärt wurde, nicht auf’s Geratewohl gebombt und geschossen, in der Hoffnung, „die Richtigen“ zu treffen, sondern diesmal hat die USA nur den Kriegstreiber und religiöse Hetzer selbst eliminiert.

Obwohl also die Terroristen an der alten Kriegsführung festhalten und wahllos mit entführten Flugzeugen und Anschlägen in die Menge bomben und ganz bewusst so viele zivile Opfer wie möglich provozieren, um Angst und Schrecken zu verbreiten, nutzt Obama die Taktik des gezielten Angriffs um zivile Opfer zu vermeiden.

Als freie Bürgerinnen und Bürger sollte uns dieser zivilisatorische Fortschritt freuen. Unsere gewählten Regierungen und ihre Mitarbeiter sorgen heute dafür, dass sie unvermeidbare Kriege unter sich klären. Sie machen die Kriege zu einer Sache zwischen sich und den Despoten von der anderen Seite. Sie halten ihre Köpfe für unseren Frieden hin. Sie schützen uns, aber auch die Zivilbevölkerung der anderen Seite. Das ist „Liebe Deine Nächsten“ in Reinkultur! Ja, sogar der Forderung „Liebe Deinen Feind“ ist Obama durch seine Kriegsführung so nah gekommen, wie vor ihm noch kein anderes Staatsoberhaupt.

Barack Obama hat sich geweigert, der Logik zu folgen, man müsse Menschen töten, nur weil der Kriegstreiber Osama bin Laden dies wünscht – und genau das freut mich!

Natürlich hätte auch ich Justiz und ein Gerichtsverfahren besser gefunden, aber wenn Justiz eben nicht geht, weil leider ein Krieg herrscht und dieser Krieg die geliebte Justizia gefangen hält, ein Krieg, den man nicht verhindern kann, weil er aufgezwungen wird, ein Krieg, der nicht aufhört, nur weil man sich enthält, ein Krieg, der vielleicht sogar noch mehr Tote fordert, wenn man sich enthält, wenn eben ein solcher Krieg herrscht, dann finde ich die Kriegsführung der Obama-Administration ist das Zivilisierteste, was man in einer solchen Situation überhaupt nur machen kann, nämlich zivile Opfer zu vermeiden, statt wegzuschauen und im Glauben, ein Pazifist zu sein, das Böse zu hohen Jahren kommen lassen und so Mord und Totschlag Tür und Tor zu öffnen. Obama hat nicht weggeschaut, er ist ein Samariter, der seinem Nächsten zur Hilfe eilt. Das freut mich!

Die Schuld an dem Vorhandensein meiner Freude über den Tod Osama bin Ladens tragen einzig und allein Osama bin Laden und ich! Ich kann mit dieser Schuld leben. Osama bin Laden nicht! Auch das freut mich!

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Meine Erlebnisse auf der 9. Konferenz der Palästinenser

Am 7. Mai 2011 befand ich mich in der Uni-Halle in Wuppertal und nahm an der „9. Konferenz der Palästinenser in Europa – die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg“ teil.

Mir wäre eine bisschen mehr Tanz und etwas weniger Rache auf der Konferenz lieber gewesen. Was ich dort erleben musste, war eine radikale Einschwörung der Anwesenden auf grenzenlosen Hass gegen Israel. Auf deutschem Boden fand eine Veranstaltung statt, auf der das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wurde.

Kein Recht auf Existenz bedeutet Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Millionen jüdischer Menschen in Israel. Dafür haben wir in der westlichen Welt einen Begriff: Holocaust.

Wer das Existenzrecht Israels verneint und eine Zerstörung des Staates wünscht, plant nichts anderes als einen Holocaust. Der Holocaust mag mit der Frage nach dem Existenzrecht in noch so milden Worten daher kommen, er bleibt ein Holocaust und eben dies wurde am 7. Mai 2011 in der Uni-Halle in Wuppertal besprochen.

Pausenlos wurden Filme, Vorträge und Theaterstücke gezeigt, in denen Juden ausnahmslos als böse und verachtenswerte Menschen dargestellt wurden.

Für viele Palästinenser in und um Israel sind Juden Tiere, die vernichtet gehören. In brutalst möglicher Form werden arabische Kinder in den Ländern und Gebieten rund um Israel darauf eingeschworen, dass Juden nur Abschaum sind. Im 7. Artikel der Hamas-Charta heißt es ganz deutlich:

Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!

In Israel jedoch werden selbst die Feinde als Menschen gesehen und jedes zivile Opfer auf allen Seiten beklagt. Ein israelischer Soldat, der auch nur in den Verdacht gerät, Hassverbrechen im Mantel der Verteidigung zu begehen, darf sich der innerisraelischen Kritik und einer Verantwortung vor israelischen Gerichten gewiss sein. In der Unabhängigkeitserklärung von Israel finden sich ganz klare Worte:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Die 9. Konferenz der Palästinenser in Europa fand nicht im Nahem Osten statt sondern im Bergischen Land in Deutschland. Ein Theaterstück an dem Tag endete mit einer Erklärung von Kindern, die ihren Vätern und Müttern versprachen, Israel zu bekämpfen. Wäre ich ein Kind gewesen und hätte diese Show gesehen, dann wäre wohl auch für mich klar geworden, dass Israel bekämpft und vernichtet gehört.

Als ich diese Veranstaltung sah, wurde mir klar, dass die Kinder und Jugendlichen an diesem Tag auf deutschen Boden auf einen Krieg eingeschworen wurden. An diesem Tag gingen der Welt eine Vielzahl Kinder für den Frieden verloren und die Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens von Juden und Palästinensern rückte in weitere Ferne. Statt auf Integration setzte diese Veranstaltung voll und ganz auf die Verteufelung.

Dass es auch anders geht als auf der 9. Konferenz der Palästinenser in Europa, zeigte am 12. Mai 2011 der Israeltag in Köln. So wie sich am 7. Mai 2011 Menschen in Wuppertal für Palästina versammelten, so versammelten sich am 12. Mai 2011 Menschen in Köln für Israel. Während der ganzen Veranstaltung wurde nicht auch nur eine Sekunde dazu aufgerufen, Palästinenser zu hassen, im Gegenteil: alle Menschen waren herzlich eingeladen zu kommen.

Es war sogar erlaubt, die Veranstaltung zu kritisieren, denn auch das gehört zu einer Veranstaltung dazu, die auf dem Boden eines freiheitlichen Rechtsstaats stattfindet.

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Wuppertal packt die Badehose ein

(Nachtrag: Das ging schnell. Der Veranstalter hat nach dem Erscheinen dieses Textes den Wortlaut auf seiner Homepage geändert. Dieser Bericht bezieht sich auf die ältere Version. Das Zitat stand wahrlich so auf der Homepage, wie dieser Screenshot aus Lizas Welt beweißt.)

Das letzte Mal wurde in Deutschland in einer Villa am Wannsee über die „Endlösung der Judenfrage“ nachgedacht. Jetzt packt auch die Stadt Wuppertal ihre Badehose ein, nimmt ihr kleines Schwesterlein von der Hamas und geht munter auf zum Wannsee. In der Uni-Halle findet am 7. Mai eine Veranstaltung statt, die auf ihrer Homepage mit folgenden Worten wirbt:

„Das Problem der palästinensischen Flüchtlinge (gewaltsam von ihrem eigenen Land, ihren Farmen und Immobilien vertrieben durch ethnische Säuberung im Jahre 1948) ist der Kern der palästinensischen Sache als Ganzes. Lösung des Problems der palästinensischen Flüchtlinge ist ein Schlüsselelement zur Endlösung der Judenfrage.“

In einer deutschen Stadt wird im Jahre 2011 öffentlich über die „Endlösung der Judenfrage“ nachgedacht und niemand macht sich Sorgen. Vielleicht hat sich einfach niemand die Mühe gemacht, die auf englisch verfasste Homepage zu lesen, denn im Original steht dort:

„The issue of Palestinian Refugees (expelled by force and by ethnic cleansing in 1948 from their own lands, farms and properties) is the core of Palestinian cause as a whole. Solving the issue of Palestinian refugees is a key element towards the final solution.“

Nun könnte man anführen, meine Übersetzung von „final solution“ als „Endlösung der Judenfrage“ wäre ein wenig übertrieben, denn der Begriff könne auch nur mit „endgültige Lösung“ übersetzt werden. Wenn man im Deutsch-Englischen Wörterbuch allerdings den Begriff „final solution“ übersetzen lässt, kommt auch hier nur die durch die Nationalsozialisten geprägte Bedeutung heraus.

Der Begriff „final solution“ ist somit auch in der englischen Sprache eindeutig mit dem Wahn der Nazis und ihrer „Endlösung der Judenfrage“ durch die vollkommene Vernichtung aller Juden verbunden. Diesen Begriff nun in Zusammenhang mit einer Diskussion um den Nahen Osten zu gebrauchen, ist gelinge gesagt ein Affront, vor allem wenn man bedenkt, wer alles zu dieser Veranstaltung geladen ist. In der Westdeutschen Zeitung heißt es:

„Zu diesen Gästen sollen nach Informationen der WZ auch hochrangige Hamas-Vertreter gehören. So sei als Redner unter anderem Abd al-Aziz Duwaik angefragt, der ein Funktionär der Hamas ist. Ebenfalls auf der Wunschliste der Redner soll Scheich Ra’ad Salah, Führer der islamischen Bewegung in Nordisrael, stehen, der über „beste Verbindungen zur Hamas“ verfügen soll, wie ein deutsch-israelisches Online-Magazin im Internet schreibt.“

Henryk M. Broder findet zu dieser Veranstaltung wieder mal nur passende Worte: „Wenn auf deutschem Boden die “final solution” beraten wird, darf natürlich eine qualifizierte deutsche Stimme nicht fehlen. In diesem Fall ist es die famose Freizeitmatrosin Inge Höger von SED-PDS-Linkspartei, die als einzige “Bio-Deutsche” zu der Konferenz eingeladen wurde. Wobei man natürlich nicht ausschliessen kann, dass wieder ein nameloser “Fraktionsmitarbeiter” sie ohne ihr Wissen auf die Rednerliste gesetzt hat.“

Erst die Endlösung, dann die Hamas und jetzt auch noch Inge Höger, was muss eigentlich noch geschehen, damit die Uni-Halle endlich diese Veranstaltung abbläst? Muss erst der ehemalige Ehrenbürger der Stadt Wuppertal höchstpersönlich auftauchen?

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Tapfer im Nirgendwo freut sich, auf folgende Protestbewegung aufmerksam machen zu können:

7.5.2011: Protest gegen die Palästina-Konferenz in Wuppertal

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Tod eines Familienvaters

Es gibt immer wieder Menschen, die besonders glücklich darüber sein können, die Gnade der späten Geburt erhalten zu haben. Zu ihnen gehört ohne Zweifel der Moderator der WDR 5 Sendung Politikum Stephan Karkowski.

Am 2. Mai 2011 kommentierte Stephan Karkowski den Tod Osama bin Ladens mit folgenden Worten:

“Volksfeststimmung in Washington, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Nachrichtenstudios: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen AIDS gefunden worden, keines gegen Krebs und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines 54-jährigen Familienvaters.“

Stellen wir uns einfach mal vor Stephan Karkowski wäre 66 Jahre früher geboren worden. Er hätte bestimmt am 2. Mai 1945 den Tod Adolf Hitlers mit folgenden Worten kommentiert:

“Volksfeststimmung in London, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Zeitungshäusern: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen Krebs gefunden worden und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines frisch-verheirateten 56-jährigen Vegetariers und Tierfreund.“

Aber das wäre vermutlich ein bisschen drüber, oder Stephan?

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Sehr geehrter Serdar Somuncu,

ich habe da mal eine kleine Frage. Sie waren ja vor einigen Jahren mit Ihrer brillant komischen Lesung Nachlass eines Massenmörders unterwegs, bei der Sie ausgewählte Textstellen aus dem Buch Mein Kampf von Adolf Hitler vortrugen und dabei die inneren Widersprüche des Buchs auf komische Weise aufdeckten und kommentierten. Von der TAZ wurden Sie auch wegen dieser Tournee 1997 zum „Mann des Jahres“ gewählt. Glückwunsch nachträglich.

Es geht das Gerücht, dass sie mit Ihrer Lesung über 1.500 Auftritte gehabt und über 250.000 Zuschauer erreicht haben sollen. Das ist mehr als Goebbels bei seiner Sportpalastrede. Auch dafür: Herzlichen Glückwunsch nachträglich.

Jetzt meine Frage: Haben Sie für diese 1500 Auftritte jemals Tantiemen an Bayern bezahlt?

Ich frage dies, weil jetzt das Buch Mein Kampf von Adolf Hitler in der Türkei verboten wurde, weil die Verleger keine Druckgenehmigung für das Werk haben. Das Recht für Mein Kampf liegt nämlich beim Freistaat Bayern und eben dieser Freistaat hat von den türkischen Verlegern bisher kein Geld bekommen. Dabei hätte Bayern richtig viel Geld mit der türkischen Übersetzung von Mein Kampf verdienen können, denn die Nachfrage ist da so groß, dass das Buch in einigen Läden immer wieder ausverkauft ist. Allein ein Händler in Ankara soll nach Angaben der WELT in den vergangenen Wochen mindestens 1000 Exemplare verkauft haben. Hauptsächlich Studenten würden es kaufen, hieß es aus Buchläden in Ankara.

Jetzt interessiert mich halt, ob Sie Tantiemen für das deutsche Original von Mein Kampf an Bayern zahlen mussten oder ob Ihnen als Deutscher die Kosten dafür erlassen wurden.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

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Jesus, ich habe heute leider kein Foto für Dich!

In Bonn laufen katholische und evangelische Christen gegen die Buchhandelkette Thalia Sturm, da sie den christlichen Glauben beleidigt und in den Dreck gezogen haben soll! Eine Sprecherin des Unternehmens versichert zwar, es sei nie die Absicht von Thalia gewesen, das Hochfest der Christen in Frage zu stellen, aber viele Bonner Christen bezweifeln das.

Der katholische Stadtdechant von Bonn Wilfried Schumacher erklärt, Thalias heidnische Aktion sei ein „Zeichen für die zunehmende Ent-Christianisierung des Landes“ und kündigte auf der Internetseite des Bonner Münsters an, er werde Thalia-Buchhandlungen boykottieren. Der Bonner Superintendent Eckart Wüster betont, die Menschen reagierten betroffen und entsetzt und fühlten sich durch Thalias Benehmen in ihrem Glauben verletzt.

Thalia hat mittlerweile reagiert. Die Unternehmenssprecherin Mirjam Berle erklärt:

„Bei Kunden, die sich mit unserer aktuellen Werbung in ihrem christlichen Glauben verletzt fühlen, entschuldigen wir uns selbstverständlich und versichern ihnen, dass wir keinesfalls die Bedeutung dieses christlichen Hochfestes schmälern wollten.“

Sie fragen sich jetzt vermutlich, was Thalia angerichtet haben mag, um diesen Aufstand der Christen zu provozieren. Hat Thalia etwa Toilettenpapier angeboten, auf dem das Neue Testament gedruckt ist? Hat Thalia gar Hostien als Lesezeichen geschändet oder auf einem Plakat Jesus mit einer Bombe auf dem Kopf gezeigt?

Nein, all dies hat Thalia nicht gemacht. Thalia hat das christliche Osterfest in einer Werbekampagne als „Hasenfest“ bezeichnet. Als Hasenfest! Das muss man sich mal vorstellen. Was für eine Frechheit. Hasenfest!

Es sollte uns alle nicht verwundern, wenn bald auf den Straßen von Rom, Rio und Rüeggisberg das Bonner Stadtwappen verbrannt wird, wenn Schallplaten und CDs des Bonner Komponisten Ludwig van Beethoven von allen Christen weltweit boykottiert werden, wenn ein aufgebrachter Christ mit einer Axt in der Hand das Arbeitszimmer des Geschäftsführers von Thalia stürmt, um ihm den Kopf zu spalten, der Verantwortliche für das Hasenfestplakat auf offener Straße hingerichtet wird, ja wenn sich die Christen Bonns gar an frühe christliche Riten erinnern und Thalia samt der Bücher in Brand stecken.

Kann mir mal jemand erklären, warum es wieder in Mode zu kommen scheint, dass sich religiöse Menschen durch die pure Existenz von Menschen beleidigt fühlen, die ihre Riten nicht todernst nehmen? Ostern ist ein „Hasenfest“! Wenn man Kinder fragt, was Ostern geschieht, dann werden sie mit Sicherheit erst einmal auf Hasen und bemalte Eier zu sprechen kommen, genauso wie sie bei Weihnachten zunächst an den Weihnachtsmann denken. Es mag vielen Fans von Jesus nicht gefallen, aber im Wettbewerb gegen den Weihnachtsmann und den Osterhasen hat er verloren und wurde nicht zum Recall eingeladen.

„Tut mir leid, Jesus, aber ich habe heute leider kein Foto für Dich!“

Gäbe es einen Jesus aus Schokolade, dann könnte sich der Heiland vielleicht wieder behaupten, aber so lange es Christus nur als Hostie gibt, werden die Männer und Hasen aus Schokolade die Herzen und vor allem Zungen der Kinder eher erobern.

Jemand beleidigt? Ich vermute mal nicht. Manche Menschen haben eben Humor und andere nicht. Manche Menschen fühlen sich in ihrem Glauben gefestigt, andere nicht.

Es ist nicht rücksichtslos, wenn ein Mensch Ostern als Hasenfest bezeichnet, auch wenn es manchen Christen nicht gefällt.

Es ist nicht rücksichtslos, wenn ein Mensch Mohammed malt, auch wenn es manchen Moslems nicht gefällt.

Es ist nicht rücksichtslos wenn ein Mensch Schweinefleisch an Yom Kippur ißt, auch wenn es manchen Juden nicht gefällt.

Es ist nicht rücksichtslos, wenn ein Mensch Kuhleder trägt, auch wenn es manchen Hindus nicht gefällt.

Es ist aber sehr wohl rücksichtslos, wenn man einen Menschen verfolgt, weil er öffentlich nach Sonnenuntergang an Karfreitag auf Kuhleder Mohammed mit einer Bombe auf dem Kopf gemalt hat.

Es ist rücksichtslos, wenn Menschen gezwungen werden, Rücksicht zu nehmen auf ewig Beleidigte.

Es ist rücksichtslos, einem Menschen seine Meinungsfreiheit und seinen Humor zu verbieten, weil er dadurch die religiösen Gefühle eines anderen verletzt.

Es ist rücksichtslos, wenn ein Staat seinen Bürgern das Tanzen verbietet, weil sich manche religiöse Menschen dadurch gestört fühlen.

Es ist rücksichtslos, wenn beleidigte Fanatiker mehr zählen als aufgeklärte Menschen.

Es ist rücksichtslos, wenn religiöse Menschen sich in ihrem Glauben gestört fühlen, nur weil andere Menschen ihren Glauben und ihre Riten nicht teilen.

Und nun allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Hasenfest.

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