Der Missbrauch der Opfer muss aufhören!

In der Nähe des Reichstagsgebäude in Berlin hat das Künstlerkollektiv Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) eine Stahlsäule errichtet, die nach Angaben der Gruppe Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthalten soll.

An über zwanzig Orten in Deutschland, Polen und der Ukraine, an denen die Nazis gemordet haben, will das ZPS nach Asche gesucht haben und behauptet nun, die Überreste nach Berlin gebracht zu haben, weil dort, so erklärt es das Kollektiv, der Konservatismus die deutsche Demokratie in die Hände der Mörder legte: „Wir dürfen nie vergessen: Freiwillig wurde ihnen die Macht ausgehändigt. Bis heute erinnert nichts an diesen Verrat.“

Die Säule sei eine „Gedenkstätte gegen den Verrat an der Demokratie“, um den deutschen Konservatismus an seine historische Schuld zu erinnern, sich mit den Faschisten eingelassen zu haben. Heute streckten wieder Konservative die Hand nach den Faschisten aus, sagte das ZPS in Hinblick auf die AfD: „Es nicht mit ihnen zu versuchen, nicht mit ihnen zu paktieren – das ist das Gebot der Stunde.“

Ich fasse mal zusammen: Um eine Partei im Deutschen Bundestag des Jahres 2019 zu kritisieren, hat das Zentrum für Politische Schönheit die Totenruhe von Opfern des Nationalsozialismus gestört und die Asche der Ermordeten als öffentliches Spektakel für ihre politische Agenda missbraucht. Sieht so politische Schönheit in Deutschland?

Selbst wenn das ZPS irgendwann erklärt, alles sei nur eine Kunstaktion und es sei nicht wirklich Asche von Ermordeten in der Säule, so ist diese Instrumentalisierung des Holocaust mehr als geschmacklos.

Das ZPS erklärt, unter anderem einen Damm bei Auschwitz geöffnet zu haben, der von Häftlingen aus Asche aufgeschüttet wurde. In dem Vernichtungslager Auschwitz wurden von den Nationalsozialisten europaweit gefangen genommene Menschen vernichtet. Etwa neunzig Prozent der Opfer waren Juden. Das Zentrum für Politische Schönheit hat die Asche der Ermordeten im Jahr 2019 nach Berlin deportiert, um mit den sterblichen Überresten Politik zu machen. Ob das ZPS dafür wieder die Bahn genutzt hat?

Natürlich ist es wichtig, das unfassbare Verbrechen nicht zu vergessen, aber nicht indem man Menschen auf den Moment ihrer Ermordung reduziert und ihre Asche dann als Attraktion missbraucht.

Der Missbrauch der Opfer muss aufhören!

Besonders das jüdische Leben in Deutschland leidet unter dem Missbrauch der Opfer. In Deutschland findet Judentum fast nur noch in Gedenkstunden statt. Juden sind Gespenster von damals. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht.

Wenn man in New York sagt: „Heute gehen wir in ein jüdischen Stück“, dann freuen sich alle. Jüdisches Theater, das steht in Amerika für spritzige Dialoge, humorvoller Tiefgang, für Woody Allen und Neil Simon. Wenn man aber in Deutschland sagt: „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann kommen deprimierte Gesichter. In Deutschland steht jüdisches Theater für Auschwitz, Holocaust und Anne Frank. Juden sind für viele Deutsche nur die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute. Genau da ist das Problem.

In Deutschland haben mehr Juden Denkmäler dafür bekommen, ermordet worden zu sein, als dafür, etwas geschaffen zu haben. Solange in Deutschland mehr Denkmäler für ermordete Juden stehen als für Juden, die aus ihrer eigenen Schöpfungskraft etwas erreicht haben, werden es lebendige Juden in diesem Land schwer haben.

Das größte Denkmal für Juden in Deutschland ist ein Mahnmal des Todes, das Holocaust Mahnmal in Berlin. Warum gibt es in Deutschland nicht ein Denkmal, das mindestens ebenso groß ist, wie das Holocaustmahnmal und das all die herausragenden und erhabenen Errungenschaften ehrt, die Juden in und für Deutschland geleistet haben? Ich würde gerne zu einem solchen Denkmal gehen. Altkanzler Gerhard Schröder aber sagte, das Holocaust-Mahnmal sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Das Zentrum für Politische Schönheit ist vermutlich auch stolz auf seine Art der Vergangenheitsbewältigung. Die Vergangenheitsbewältigung gäbe es ohne die Vergangenheit jedoch nicht.

Das ZPS instrumentalisiert die Opfer des Nationalsozialismus und deportiert sie für die Kunst und die eigene politische Idee.

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Das Auswärtige Amt hat geantwortet

Am 20. November 2019 stellte ich folgende Frage an das Auswärtige Amt:

„Was ist an Israel so viel schlimmer als am Rest der Welt, dass Sie es unterstützen, dass Israel einer besonderen Behandlung unterzogen und öfter verurteilt wird als der Rest der Welt?“

Die Antwort hätte lauten können, dass Israel nicht schlimmer ist als der Rest der Welt, aber das erklärte das Auswärtige Amt nicht. Stattdessen kam am 22. November folgende Antwort:

Da im ganzen Protokoll meine Frage nicht gestellt und daher auch nicht beantwortet wird, kürze ich mir jetzt einfach was zusammen. Wenn die Antwort für Sie keinen Sinn ergibt, dann basteln Sie sich einfach selbst eine Antwort aus dem Protokoll zusammen.

Frage: „Was ist an Israel so viel schlimmer als am Rest der Welt, dass Sie es unterstützen, dass Israel einer besonderen Behandlung unterzogen und öfter verurteilt wird als der Rest der Welt?“

Antwort: „In der Tat ist es so, dass Außenminister Maas heute bei der Tagung der Außenminister in Brüssel einen Vorschlag unterbreiten will. Sie haben selbst mitbekommen, dass die Nato in letzter Zeit einige Belastungsproben erleben musste, die teilweise auch bei einigen Alliierten zu Verunsicherungen geführt haben.

(…)

Die Klimakonferenz in Madrid dauert zwei Wochen. Wie üblich wird das Ministersegment in der zweiten Woche stattfinden.

(…)

Ich wiederhole noch einmal, dass ehrenamtliche Tätigkeiten, Hobbys oder Freizeittätigkeiten, die nicht im Rahmen der Dienstzeit erfolgen, nicht anzeigepflichtig sind. Natürlich muss ein Beamter wie jeder Arbeitnehmer seine dienstlichen Belange ordnungsgemäß ausführen. Aber was er in seiner Freizeit tut, das geht die Öffentlichkeit nichts an und unterliegt dem Datenschutz.

(…)

Die Haltung der Bundesregierung ist gestern auch vom Auswärtigen Amt noch einmal in einer Erklärung dargelegt worden. Ich denke, das muss jetzt nicht noch einmal vorgetragen werden. Darin ist auf jeden Fall festgehalten, dass der Siedlungsbau aus Sicht der Bundesregierung völkerrechtswidrig ist, die Möglichkeit eines Friedensprozesses beeinträchtigt und eine verhandelte Zweistaatenlösung erschwert. Dies ist eine Darlegung für die ganze Bundesregierung.

(…)

Nichtsdestoweniger – das will ich nicht verhehlen – ist unser Abstimmungsverhalten auch ganz stark dadurch bestimmt, wie unsere grundsätzliche Positionierung im Nahostkonflikt aussieht. Herr Seibert erwähnte gerade schon das Thema der Siedlungen. Es gibt weitere Themen wie zum Beispiel die Rolle des Flüchtlingshilfswerks UNRRA, die Bedeutung der Einhaltung der Menschenrechte in den besetzten Gebieten und ein paar mehr, zu denen die Position der Bundesregierung nicht zu 100 Prozent mit der Position der israelischen Regierung übereinstimmt. Darum gibt es Themen, zu denen wir nicht einer Meinung sind. Natürlich ist unser Abstimmungsverhalten auch davon geleitet, wie unsere Positionen zu bestimmten Themen im Nahostkonflikt sind.

(…)

Ich wiederhole das, was ich gesagt habe. Der Siedlungsbau, der aus unserer Sicht in den besetzten Gebieten völkerrechtswidrig ist, erschwert diese Zweistaatenlösung. Das ist unzweifelhaft. Weitere Siedlungen tragen noch etwas zu dieser Erschwerung bei.

(…)

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die für Schweine, sowohl für Hausschweine als auch für Wildschweine, hochansteckend, aber für den Menschen ungefährlich ist. In Deutschland haben wir bisher, wie gesagt, noch keinen Fall. Wir nehmen die Situation aber sehr ernst, und zwar nicht erst seit den Fällen in Polen, sondern schon die ganze Zeit.

(…)

Wir begrüßen vor dem Hintergrund ausdrücklich den von der bolivianischen Bischofskonferenz einberufenen nationalen Dialog, der auch von der EU und den Vereinten Nationen begleitet wird.

(…)

Aus unserer Sicht ist das Starke-Familien-Gesetz, das am 1. Juli in Kraft getreten ist, ein erster großer Schritt auf dem Weg zu einer Kindergrundsicherung.“

Ganz ehrlich, die Antwort, dass Israel nicht schlimmer ist als der Rest der Welt, hätte mir besser gefallen, aber das zu antworten war das Auswärtige Amt nicht bereit, fähig oder willens.

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Der Komponist der Tagesschau-Melodie war NSDAP-Mitglied

Wer kennt die Melodie der Tagesschau nicht?

Heute erst habe ich herausgefunden, wer die Melodie komponiert hat. Sein Name ist Hans Carste. Er wurde am 5. September 1909 in Frankenthal geboren und trat bereits im Mai 1933 der NSDAP bei.

In der Zeit als Mitglied der NSDAP komponierte er über zwanzig Filmmusiken und zahlreiche andere Kompositionen. Im Jahr 1942 wurde er zum Kriegsdienst einberufen und geriet dabei in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

In Kriegsgefangenschaft komponierte er die „Hammond Fantasie“. Die sechs Töne lange Erkennungsmelodie der Tagesschau entstammt dem Schluss dieser „Hammond Fantasie“.

Carste war somit Mitglied der NSDAP, als er die Melodie komponierte, die immer noch jeden Tag von der Tagesschau genutzt wird, um die Nachrichten in deutsche Wohnzimmer zu tragen.

Ab heute werde ich die Melodie mit anderen Ohren hören.

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An die Frauen im Iran

„Die Menschenrechte haben kein Geschlecht!“

Das sagte die Schriftstellerin Hedwig Dohm in einer Zeit, in der Frauen in Deutschland noch nicht wählen durften.

Der Kampf der Frauen Europas für Freiheit hat eine lange Geschichte. Im 18. Jahrhundert zum Beispiel kämpfte eine Frau während der Französischen Revolution für die Freiheit von Männern und Frauen. Ihr Name war Olympe de Gouges. Sie musste erleben, wie eine Revolution, die alle Menschen befreien wollte, zu einer Revolution der Männer verkam, die am Ende sogar Frauen in eine schlechtere Situation entließ als sie vor der Revolution waren.

Ihr könnt das, was Olympe de Gouges erleben musste, gewiss gut nachempfinden. Es war schließlich auch die Iranische Revolution von 1979, an der Männer und Frauen teilnahmen, die zwar zur Beendigung der Monarchie und zur Absetzung des Schahs führte, dann aber in eine islamofaschiste Dikatatur endete, in der Frauen deutlich schlechter gestellt waren als sie es vorher in der Monarchie waren.

Im 17. Jahrhundert erklärte die Philosophin Marie les Jars de Gournay die Gleichheit von Männern und Frauen (1622), die Sieger der Französischen Revolution jedoch erklärten nur die Männer- und Bürgerrechte (1789). Oft werden diese Männer- und Herrenrechte fälschlicherweise als Menschen- und Bürgerrechte übersetzt, obwohl Frauen dezidiert nicht mit „des hommes“ gemeint waren, was Oylmpe de Gouges in ihrer Antwort „Die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ deutlich kritisierte.

Darum Ihr Frauen des Irans, die Ihr heute wieder zusammen mit Männern für die Freiheit kämpft, hört auf Olympe de Gouges:

„Die Sturmglocke der Vernunft ist im ganzen Universum zu hören; erkennt eure Rechte! Das gewaltige Reich der Natur ist nicht mehr umlagert von Vorurteilen, Fanatismus, Aberglaube und Lügen. Die Fackel der Wahrheit hat alle Wolken der Dummheit und Anmaßung zerstreut. Der versklavte Mann hat zwar seine Kräfte vervielfacht, aber er hat der eurigen bedurft, um seine Ketten zu sprengen. Kaum in Freiheit versetzt, ist er nun selbst ungerecht geworden gegen seine Gefährtin. O Frauen! Frauen, wann wird eure Verblendung ein Ende haben? Was sind denn die Vorteile, die euch aus der Revolution erwachsen sind? Ihr werdet noch mehr verachtet, noch offener verhöhnt.“

Olympe de Gouges kämpfte für die Freiheit und landete dafür auf dem Schafott. Am 3. November 1793 wurde sie hingerichtet.

Frauen des Irans, hört auf Olympe de Gouges. Sie sagte: „Die Frau hat das Recht das Schafott zu besteigen; sie muss gleichermassen das Recht haben, die Tribüne zu besteigen!“

Frauen des Irans, hört auch auf Hedwig Dohm. Sie sagte: „Mehr Stolz, Ihr Frauen, der Stolze kann missfallen, aber man verachtet ihn nicht. Nur auf den Nacken der sich beugt, tritt der Fuß des vermeintlichen Herrn!“

Frauen des Irans, die Ihr für Eure Rechte kämpft, möget Ihr und all die Männer, die mit Euch kämpfen, erfolgreich sein, auf dass die Sturmglocke der Vernunft und das Lied der Freiheit bald auch bei Euch erklingt.

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Eine Frage an den Bundesaußenminister

Am 12. November 2019 begann ein mehrtägiger Raketenangriff auf die Menschen in Israel. Schulen, Kindergärten, Büroräume, Geschäfte und viele andere Orte des Landes mussten evakuiert werden. Frauen, Männer und Kinder verbrachten Stunden in Bunkern.

Am 15. November 2019 verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Resolutionen gegen Israel, während keine einzige Resolution zu einem anderen Gebiet der Welt verabschiedet wurde.

Das kleine Land Israel, das sich tagelang gegen Raketen wehren musste, die von einer militanten Gruppe abgefeuert wurden, deren erklärtes Ziel es bis heute ist, Israel auszulöschen, wurde von den Vereinten Nationen an dem Tag ausgewählt, um als einziges Land der Welt kritisiert zu werden.

Israel wird von den Vereinten Nationen ganz besonders behandelt. Der sogenannte Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat Israel öfter verurteilt als alle anderen Länder der Welt zusammen. Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen.

Entweder ist Israel ein Staat, böser, abartiger und verdammenswerter als alle anderen Länder der Welt zusammen oder die Vereinten Nationen sind judenfeindlich.

Am 19. November 2019 wies das deutsche Außenministerium die Behauptung zurück, der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen habe mit seiner Abstimmungspolitik Antisemitismus befördert. Heusgen, der ehemalige Chefberater der Außenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel war, hatte im Gegensatz zu Ländern wie Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika, die bei keiner der am 15. November eingebrachten Resolution mit Ja gestimmt hatten, kein einziges Mal mit Nein gestimmt, sich dafür einmal enthalten und sogar ganze sieben Mal mit Ja gestimmt.

Im Jahr 2018 stimmte Deutschland sechzehn Mal für die Verurteilung Israels und somit häufig zusammen mit dem Iran, Saudi-Arabien, Kuba und anderen repressiven Regimen gegen den jüdischen Staat ab.

Sehr geehrter Bundesaußenminister,

wenn Sie erklären, die deutsche Politik der Abstimmung bei den Vereinten Nationen sei nicht judenfeindlich, dann erklären Sie mir bitte, was an Israel verurteilenswerter ist, als an allen anderen Ländern der Welt zusammen.

Nennen Sie mir bitte ein paar der Verbrechen, die es in Ihren Augen notwendig machen, dass Israel öfter verurteilt wird als Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antarktis, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Burkina Faso, Birma, Burundi, Chile, China, Cookinseln, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, Elfenbeinküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Falklandinseln, Fidschi, Finnland, Föderierte Staaten von Mikronesien, Frankreich, Französisch Guayana, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Island, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kolumbien, Komoren, Kongo, Kosovo, Kroatien, Kuba, Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mikronesien, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nauru, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Nordkorea, Nordzypern, Norwegen, Oman, Österreich, Pakistan, Palau, Palästina, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Samoa, San Marino, São Tomé und Príncipe, Saudi-Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Simbabwe, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Südkorea, Surinam, Svalbard, Swasiland, Schweden, Schweiz, Syrien, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Vatikan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Weißrussland, Westsahara, Zentralafrikanische Republik und Zypern zusammen.

Was ist an Israel so viel schlimmer als am Rest der Welt, dass Sie es unterstützen, dass Israel einer besonderen Behandlung unterzogen und öfter verurteilt wird als der Rest der Welt?

Mit Grüßen, die einer aufrichten Antwort harren,
Gerd Buurmann

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15. November 2019 – Acht Resolutionen der UNO gegen Israel

Am 15. November 2019, nachdem Israel bereits drei Tage massiv mit Raketen angegriffen worden war, verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Resolutionen gegen Israel. Raten Sie mal, wieviele Resolutionen an dem Tag gegen den Rest der Welt verabschiedet wurden? Keine!

Das kleine Land Israel, das sich seit Tagen gegen Raketen wehren muss, die von einer militanten Gruppe abgefeuert werden, deren erklärtes Ziel es ist, Israel auszulöschen, wurde von den Vereinten Nationen ausgewählt, um als einziges Land der Welt kritisiert zu werden.

So ehrenwerte Länder wie Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika stimmten bei keiner einzigen Resolution mit Ja. Deutschland hingegen stimmte kein einziges Mal mit Nein, enthielt sich dafür einmal und stimmte sogar bei sieben dieser Resolutionen mit Ja.

Am 15. November 2019 wurde das angegriffene Israel acht Mal verurteilt, während zum Rest der Welt geschwiegen wurde. Kein Wort zu Syrien, Afghanistan, Venezuela, Spanien, Belgien, Estland, Nordkorea, China, Russland, Togo, Ägypten, Katar, Bolivien, Frankreich, Schweden, Kasachstan, Island, Kenia, Japan, Indien, ach, machen wir es kurz, kein Wort zu irgendeinem anderen Land.

Israel wird von den Vereinten Nationen ganz besonders behandelt. Aber an eine Sonderbehandlung durch Menschen und Nationen, die nicht gerade durch Liebe zu Juden und Israel auffallen, hat sich das kleine jüdische Land am Mittelmeer mittlerweile gewöhnt, schließlich ist es das einzige Land, dem von einigen Regierungen mit physischer Vernichtung gedroht wird und das zudem noch regelmäßig Raketen über sich ergehen lassen muss.

Israel nimmt den Hass zur Kenntnis, schützt und verteidigt sich. Sollen die Vereinten Nationen Israel dafür hassen. Das Volk Israels lebt.

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen geliebt, aber tot und gehasst, aber lebendig, ich wählte das Leben! So wie es aussieht, mag Deutschland Juden lieber als Opfer.

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Ich höre immer Waffenruhe

Die militante Gruppe Islamischer Dschihad, die vom 12. bis zum 14. November 2019 hunderte Raketen vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert hatte, erklärte nach der Bombardierung eine Waffenruhe.

Waffenruhe?

Tapfer im Nirgendwo übersetzt mal, was Waffenruhe in islamisch Dschihadistisch bedeutet:

„So, wir haben jetzt alles abgefeuert, was uns zur Verfügung stand. Jetzt, wo wir keine Raketen mehr haben, erklären wir mal einfach eine Waffenruhe, die natürlich nur so lange gilt, bis wir wieder genug Raketen haben, die wir auf Israel abfeuern können. Bestimmt wird die ganze Welt von Israel erwarten, die Waffenruhe zu akzeptieren. Die Zeit der Waffenruhe nutzen wir dann zum Jammern und Betteln, um neues Geld für neue Raketen zu bekommen. Irgendein europäischer Depp mit judenfeindlicher Vergangenheit wird und schon Kohle geben. Auf Deutschland ist gewiss Verlass.“

Natürlich ist auf Deutschland Verlass.

Jedes Mal, wenn es einen Angriff auf Israel gibt, ruft das Auswärtige Amt zuverlässig beide Seiten zur Mäßigung auf. Als am 9. Januar 2018 zum Beispiel ein freiwilliger Mitarbeiter der humanitären Hilfsorganisation „Roter Davidstern“, Raziel Shevach, von einem Terroristen erschossen wurde, erklärte das Auswärtige Amt Deutschlands: „Wir erwarten, dass alle Seiten aktiv zur Deeskalation beitragen.“

Auf Deutschland ist auch Verlass, wenn es um die Finanzierung der Raketen geht. Trotz der anhaltenden Angriffe auf Israel pumpt Deutschland mehr und mehr Geld in Gazastreifen. Die Raketen wollen schließlich finanziert werden.

Im August 2018 kündigte Bundesaußenminister, Heiko Maas, in einem Schreiben an seine Kolleginnen und Kollegen der Europäischen Union die „Bereitstellung weiterer Mittel in substanzieller Höhe“ an. Er fügte hinzu, auch die Europäische Union solle weitere Anstrengungen unternehmen, da die deutsche Aufstockung der Gelder nicht ausreiche, um das aktuelle Defizit auf palästinensischer Seite auszugleichen. Defizite, die es nicht gäbe, wenn vom Gazastreifen aus nicht seit Jahren mehrere tausend Raketen auf Israel abgefeuert worden wären.

Das aktuelle Defizit auf palästinensischer Seite ist dem Umstand geschuldet, dass dort das Geld auf brutale Art und Weise missbraucht wird. Im Jahr 2018 zum Beispiel zahlte die Palästinensische Autonomiebehörde über 290 Millionen Euro an Terroristen und deren Familien und Angehörige aus. Für die Unterstützung von Anschlägen auf Israelis und Juden wurden extra sogenannte “Märtyrer-Fonds” eingerichtet.

Weitere Gelder sollen laut NZZ in private Kassen korrupter Politiker der Hamas und der Fatah geflossen sein, sowie in die Etablierung frauenfeindlicher Strukturen und in die organisierte Verfolgung von politischen Gegnern und anderen als unislamisch gebrandmarkten Individuen.

Das ist die Waffenruhe!

Wenn die Waffenruhe gebrochen wird und Israel reagiert, dann ist auch auf die Deutsche Medienlandschaft Verlass. Sie legt wahrhaft journalistische Kunststücke hin, um Israel als Aggressor darzustellen. Die Tagesschau zum Beispiel titelte am 15. November 2019:

„Israel greift erneut Ziele in Gaza an.

Israel hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Gazastreifen bombardiert. Eine zuvor ausgehandelte Waffenruhe hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits als extrem brüchig erwiesen.“

Das ist deutscher Qualitätsjournalismus. Wenn Israel angegriffen wird, dann erweist sich die Waffenruhe als „extrem brüchig“, aber wenn Israel sich verteidigt, dann schreibt die Tagesschau unmissverständlich:

„Ungeachtet einer Waffenruhe hat Israel am Freitag erneut Stellungen der Palästinensermiliz Islamischer Dschihad im Gazastreifen bombardiert.“

Das kann nur noch der Focus toppen:

„Weitere Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält bislang.“

Das musst Du erst einmal schreiben, ohne dabei lachen zu müssen. Während wir uns jedoch die Lachtränen aus den Augen wischen, finanziert Deutschland die neuen Raketen gegen Israel und wenn sie fliegen und Israel sich verteidigt, dann wird das ZDF Nachrichtenmagazin heute bestimmt wieder irgendwas berichten, das so anfängt: „Israel greift an!“

Bis dahin, viel Spaß mit der Waffenruhe.

***

Nachtrag: Nur ein paar Stunden nach Erscheinen dieses Artikels, brachte das ZDF diese Nachricht raus:

„Eigentlich gilt Waffenruhe. Das scheint weder Hamas noch Israel zu stören. Nachdem Raketen vom Gazastreifen aus abgefeuert wurden, hat Israels Armee Kampfflugzeuge eingesetzt.“

Das ZDF hätte die Nachricht auch so formulieren können:

„Eigentlich gilt Waffenruhe. Nachdem Raketen vom Gazastreifen aus auf Zivilisten abgefeuert wurden, hat Israels Armee Kampfflugzeuge gegen militärische Stellungen eingesetzt.“

Eigentlich gilt Objektivität. Das scheint weder Hamas noch dem ZDF zu stören.

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Lamya Kaddor erklärt: „Man kann Israel nur bedingungslos unterstützen“

In einer Kolumne für t-online.de hat Lamya Kaddor erklärt, man könne Israel nur „bedingungslos unterstützen“.

Lamya Kaddor führt aus, angesichts der weltweiten judenfeindlichen Bedrohungslage verschaffe die Gewissheit, einen Ort auf der Welt zu haben, zu dem man im Zweifelsfall fliehen könne, Juden ein notwendiges Gefühl von Sicherheit. Der Staat Israel sei eine Lebensversicherung für Juden: „Kein Wunder also, dass er von den meisten bedingungslos verteidigt wird und verteidigt werden muss – ganz egal, wer dort regiert.“

In der sehr lesenswerten Kolumne gibt es jedoch eine Stelle, bei der ich eine kleine, aber dennoch notwendige Korrektur vornehmen möchte. Lamya Kaddor schreibt:

„Wer derart martialisch auftritt, um Politik zu machen oder die eigenen Reihen hinter sich zu schließen, muss sich nicht wundern, wenn der Gegner aufrüstet; erst recht nicht in der Region, wo einst die Wiege des Talionsprinzips stand (Auge und Auge, Zahn um Zahn).“

Seit Jahrhunderten werden Lügen über Juden verbreitet. Juden wird vorgeworfen, Kinder zu schlachten, Brunnen zu vergiften und die Welt zu unterjochen. Viele dieser Lügen sind mittlerweile bei aufgeklärten Menschen verpönt. Es gibt jedoch manche Behauptungen, die nach wie vor Konjunktur haben. Am erfolgreichsten ist die Behauptung, bei dem Spruch „Auge um Auge“ handele es sich um ein Rachegebot.

Wenn Journalisten, Publizistinnen und Politiker über den Nahen Osten schreiben, geben sie sich gerne biblisch gebildet, schreiben „Auge um Auge“ und suggerieren damit, es gäbe eine jüdische „alttestamentarische Vergeltung“. Diese Vorstellung von dem alttestamentarischen Rachegott der Juden ist jedoch nichts weiter als eine uralte antijüdische Behauptung.

Manche Leute glauben, das jüdische Testament sei ein Buch der Rache. Manche Christen stellen dem Buch dann ganz selbstergriffen das christliche Testament als vermeintliches Buch der Nächstenliebe entgegen. Als Kronzeugen bemühen diese Leute stets die biblische Stelle „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ und begehen dabei schon den ersten Fehler, denn in der Bibel steht nicht „Auge um Auge“ sondern „Auge für Auge“.

Der Spruch עין תּחת עין ist Teil eines Rechtssatzes aus Sefer ha-Berit in der Tora. In der Bibel ist diese Stelle als Ex 21, 23–25 gekennzeichnet. Die korrekte Übersetzung lautet:

„… so sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.“

Dieser Satz bedeutet nicht, dass eine Tat mit der gleichen Tat vergolten werden soll, sondern dass die Strafe der Tat abgemessen sein muss. Mit dieser Formel wurde die im Alten Orient verbreitete Blutrache eingedämmt, die übele Strafen für selbst kleine Vergehen vorsah. Diese Blutrache wurde durch eine Verhältnismäßigkeit von Vergehen und Strafe abgelöst. Die Formel verlangt vom Täter zum Beispiel einen angemessenen Schadensersatz in allen Fällen von Körperverletzung.

Die talmudische Erklärung der Tora, auf der die jüdische Tradition aufbaut, kommt zu dem Schluß (Traktat Bava Qamma 83b-84a), dass der Verlust eines Auges schlichtweg nicht durch die Wegnahme eines anderen Auges kompensiert werden kann. Die Formel kann somit eben nicht als „Wie du mir, so ich dir“ verstanden werden, sondern führt unter Bezugnahme auf den Rechtsgrundsatz der Gleichheit aller vor dem Gesetz (Leviticus 24, 22) vielmehr einen Ausgleichsanspruch ein. Anstelle der drakonischen Aufrechnung wird mit der Formel mäßigend zwischen den Streitparteien vermittelt.

Mithin liegt die Bedeutung der Norm „Auge um Auge“ in einer realistischen Evaluation der tatsächlich im Schadensfall verletzten Rechtsposition. Im Talmud wird sogar der Schadensersatz definiert. Er setzt sich aus fünf Komponenten zusammen (Traktat Bava Qamma, Mischna 8,1):

Ersatz des materiell entstandenen Schadens
Schmerzensgeld
Heilungskosten
Ersatz des Arbeitsausfalls
Wiedergutmachung der Beschämung

Viele Leute, besonders israelkritische Journalisten, sehen diesen Kontext jedoch nicht und faseln stattdessen beharrlich von einem „Prinzip der Rache“, das aus diesem Zitat sprechen soll und erklären zudem, das Evangelium sei im Gegensatz ein Buch der Nächstenliebe. Dabei übersehen sie geflissentlich, dass es auch im Evangelium ab und an ganz schön unversöhnlich zugeht.

Der Gott der Christen und der Gott der Juden tun sich nicht viel, wenn es um Rache geht! Auch der Gott der Muslime ist nicht versöhnlicher. Ich würde sogar sagen, der Gott der Christen und der Gott der Muslime ist unversöhnlicher als der Gott der Juden. Der Gott des alten Bundes straft nämlich nur im Diesseits. Eine konkrete Jenseitsvorstellung wird in der Tora nicht artikuliert. Der Gott des Evangeliums und der Gott des Korans jedoch straft im Jenseits und zwar für immer und auf brutalste Weise.

Im Evangelium und im Koran öffnet sich die Schere zwischen Gottes Liebe und Gottes Hass extrem. Gott straft bis in alle Ewigkeit und es ist erschreckend, was für Strafen der christliche und der muslimische Gott für alle Ewigkeit bereithält. Mit der Hölle hat sich Gott ein ewiges Folterlager gesetzt. Ein versöhnlicher Gott sieht anders aus.

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Massiver Raketenangriff – Israel unter Beschuss

Israel, 12. November 2019 – Israel wird zur Zeit massiv mit Raketen bombardiert. Überall in Israel heulen die Alarmsirenen. Viele Bürgerinnen und Bürger des Landes wurden heute morgen mit Alarmsirenen aus dem Schlaf geschreckt. Kinder, Frauen und Männer verbringen heute den Tag in Bunkern. Viele Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen. 

In den letzten Jahren wurden tausende Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert. Die Raketen werden bewusst in die Richtung von Schulen, Hospitälern, Altenheimen und Kindergärten abgefeuert! Das Ziel jeder Rakete ist es, so viele Israelis wie möglich zu töten, mögen es Kinder oder Greise sein. Die Motivation für die Angriffe auf Zivilisten benennt die Hamas offen in ihrer Gründungscharta, wo im Artikel 7 die Vernichtung des jüdischen Volks gefordert wird.

Hier sehen Sie wie eine Rakete in Israel einschägt:

Die Intention jedes Geschützes ist der Massenmord!

Der Massenmord misslingt der Hamas jedoch! Israel hat ein hervorragendes Abwehrsystem errichtet. Der Iron Dome konnte bisher die meisten Raketen in der Luft abfeuern, bevor sie einschlagen konnten. Israel schützt die eigene Bevölkerung. Dennoch gibt es in Israel mehrere Verletzte und bereits drei Tote. Auch im Gazastreifen werden Menschen verletzt und getötet, allerdings teilweise von fehlgeleiteten Raketen der Hamas. Das ist der große Unterschied zwischen Israel und der Hamas:

Israel nutzt Waffen, um Menschen zu schützen. Die Hamas jedoch nutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen.

In Gaza sterben die Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung missbraucht. Die Hamas beschießt israelische Schulen und nutzt gleichzeitig die eigenen Schulen, in denen der Hass auf Juden in Kinderhirne gehämmert wird, als Schutzschild für die Waffen, die auf Israel abfeuert werden, nur um dann umso lauter zu lamentieren, wenn jene Kinder sterben, die sie als Schutzschilde und Kindersoldaten für ihren Judenhass missbraucht haben.

Keine einzige Rakete Israels wird mit der Absicht abgeschossen, Zivilisten zu töten. Jede Rakete wird zur Verteidigung abgefeuert und in der klaren Ansage, die Hamas mit ihrem Vernichtungswillen zu schwächen und zu entmachten. Jede Rakete der Hamas hat jedoch zum Ziel, so viele Menschen wie möglich zu töten, auch Kinder.

Das ist der Grund, warum auf der Seite Israels weniger Menschen sterben als auf der Seite des Gazastreifens. Die Hamas ist zu schwach, ihren Massenmord zu exekutieren. Schwäche ist aber keine moralische Überlegenheit. Es ist gut, wenn Israelhasser zu schwach sind, ihren Hass auf das Volk Israels zu exekutieren.

Jeder Tote ist ein Toter zu viel. Deshalb unternimmt Israel unglaublich viel, um die Opferzahlen auch bei den Feinden gering zu halten. Bei einem Feind, der sich hinter Kindern versteckt, seine Waffen in Schulen hortet und von den Dächern von Krankenhäusern aus Raketen abfeuert, zeugt es von einer unglaublichen Nächsten- und Feindesliebe, wenn die Toten nicht in die Zehntausende gehen.

Die Hamas will in Masse morden, sie kann es aber nicht. Israel könnte in Masse töten, tut es jedoch nicht!

Israel liebt das Leben und will es schützen, selbst das Leben der Kinder und der Unschuldigen auf der Seite der Feinde, die in ihren Schulen, Moscheen, Parlamenten und Fernsehsendungen erklären, dass alle Juden vernichtet gehören.

Kein Land der Erde würde auf die offizielle Erklärung und den mehrfachen Versuch zum Völkermord so besonnen handeln wie Israel.

Hätte die Hamas all das Geld, das die Raketen und Tunnel gekostet haben, genutzt, um Gaza aufzubauen, so stünden in Gaza nicht nur noch alle Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen, sie wären auch noch perfekt ausgestattet. Bei all dem Geld, das Gaza bekommen hat, müsste Gaza eigentlich zu den reichsten Gebieten des Nahen Ostens gehören! Der Wunsch, Israel zu vernichten und der Hass auf Juden, hat jedoch das ganze Geld verschlungen. Nicht Israel und Juden sind eine Gefahr für Palästinenser, sondern der Hass auf Israel und der Hass auf Juden! Hass bringt keinen Wohlstand!

Israel hätte den Gazastreifen tausend mal lieber zum Partner als zum Feind.

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Germany demands Jews be victims again

On November 9, 2019, eighty-one years after the Reichspogromnacht (Pogrom Night), during which Jews were brutalized, synagogues burned, Toras desecrated and Jewish businesses destroyed, the thirtieth anniversary of the Fall of the Berlin Wall was celebrated in Germany in front of the Brandenburg Gate. Perfidiously, the German organizer took the opportunity to criticize the Jews.

During the show the following statement was addressed directly to the Jews: „Enough with the occupation“. The message was of course written in Hebrew.

This was backed up with: „Land without a wall“. Also, in Hebrew.

Of course, a depiction of which wall was meant, was shown.

On 9 November 2019, Germany had in effect called on Israel to give up the defence of its citizens.

The wall in Israel is not even distantly comparable to the German wall which was meant to imprison people. The wall in Israel was built to protect people. The wall in Israel protects against terrorists who had brought death and destruction to Israel. The wall in Israel is not the whim of „occupiers“ who want to harass „peaceful Palestinians“. Israel would be very happy to tear down the wall.

The so-called occupation is not harassment, but a necessary protective measure. Israel wants to live in peace with its neighbours. Israel’s official statement is this:

„WE EXTEND our hand to all neighbouring states and their peoples in an offer of peace and good neighbourliness, and appeal to them to establish bonds of cooperation and mutual help with the sovereign Jewish people settled in its own land. The State of Israel is prepared to do its share in a common effort for the advancement of the entire Middle East.“

However, in some neighboring areas of Israel, hatred of Jews prevails. The founding charter of Hamas (August 18, 1988) states that all Jews should be exterminated worldwide (Article 7) and that there must be no peace with Israel (Article 13). That does not sound only like Nazis, that is Nazi. This photo was taken in April 2018 on the border between Gaza and Israel: a swastika flag framed by Palestinian flags.

The Hamas Deputy Minister of Religious Endowments, Abdallah Jarbu, spoke the following words on February 28, 2010:

“(The Jews) want to present themselves to the world as if they have rights, but, in fact, they are foreign bacteria – a microbe unparalleled in the world. It’s not me who says this. The Koran itself says that they have no parallel: „You shall find the strongest men in enmity to the believers to be the Jews. May He annihilate this filthy people who have neither religion nor conscience. I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings. They are not people. They have no religion, no conscience, and no moral values.”

Former Lebanese minister Wiam Wahhab once said:

„I support Germany in politics and Brazil in sports. I like the way Brazil plays soccer, but I like the Germans, because they hate the Jews and burned them. Hahahahaha!”

Another Arab „scholar“ says:

„Again and again God has punished the Jews. The last punishment was carried out by Hitler. In everything he did to them, – and the Jews exaggerate when describing these deeds – Hitler put the Jews in their rightful place. It was divine punishment for them!”

On October 9, 2015, the cleric Muhammed Salah „Abu Rajab“ delivered the following sermon in the Al-Abrar Mosque in Rafah:

„Our first phase shall be: Stab the Jews! They have no chance! The second phase should be: We will no longer expel the Jews! We will stab them all and slaughter them!“

On the 47th anniversary of Abbas‘ political party, Mufti Muhammad Hussein, whom Abbas personally appointed as the „spiritual leader of Palestinian autonomy“, spoke to a cheering crowd: „The hour of resurrection will not come until we have destroyed the Jews. If a Jew will hide behind stones and trees, the stones and trees will say ‘O Moslems, O Abdulla, there is a Jew behind me, come and kill him.’”

Children in the Palestinian territories are brought up to hate Jews. In schools and on children’s television it’s taught that Jews are not human beings and that it’s fun to kill them. Children learn songs celebrating the extermination of Jews. They memorize poems in which Jews are called the greatest plague in the world and should therefore be exterminated. Parents are proud of their children who kill Jews as suicide bombers.

This hatred is no less than the hatred of the Nazis. Nevertheless, in the sad month of November Germany tells Israel to end the „occupation“ and tear down the „wall“.

Germany is in effect demanding that Israel do nothing more than Jews did on November 9, 1938. Then, Jews couldn’t yet defend themselves effectively, because there was no Israel that would have protected them from extermination, with walls and military force if necessary.

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(Translation: William Wires)

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