German Foreign Minister finds it difficult to explain why support of Israel must continue

German Foreign Minister Sigmar Gabriel says that „in Germany, and even within my own Social Democratic Party, more and more young people“ have a problem with Israel. He also laments that „it’s getting harder and harder for people like me to explain why we should continue supporting Israel.“

Dear Foreign Minister Sigmar Gabriel,

if you can’t, let me offer those „young Germans“ a few reasons:

Israel is the only country in the Middle East,

where gays aren’t persecuted and murdered;

where the political opposition needn’t fear for life and limb;

where Jews, Christians and Muslims work together in the police departments, in the highest courts, in schools and in parliament;

where freedom of religion, art and science prevail;

where emancipated women can criticize all religions and marry whom they wish;

where demonstrations against the government and also gay parades take place in public;

where Arabs, Israelis, Jews and Muslims may compete in the Israeli edition of „The Voice“;

where thousands of people demonstrate openly for peace without chanting „death to enemies“;

where the government doesn’t drop missiles and bombs to force unconditional surrender, although Israel’s neighbors in their charters and speeches openly call for the destruction of all Jews.

In short, support of Israel must continue, because the „young Germans“ with whom you are speaking, Mr Gabriel, enjoy that what is possible in Israel: to live free of persecution!

Israel’s declaration of independence states:

„WE EXTEND our hand to all neighbouring states and their peoples in an offer of peace and good neighbourliness, and appeal to them to establish bonds of cooperation and mutual help with the sovereign Jewish people settled in its own land. The State of Israel is prepared to do its share in a common effort for the advancement of the entire Middle East.“

The Hamas Charter calls for the destruction of Israel along with the entire Jewish people. Hamas and Fatah ministers reward terrorists and applaud sermons calling for the murder of Jews. On Arab television, children are educated to hate and are instructed to murder Jews. Twenty percent of all Israelis are Muslims. They have family and children like all other Israelis. Israel’s military protects all these families and children. Hamas and Fatah use their children to protect their weapons. They train their children to be soldiers. They hide weapons, rockets and grenades in kindergartens and schools, only to shed crocodile tears when children die.

Dear Sigmar Gabriel,

You say that you can’t explain that to „young Germans“? How is that possible? Because you openly tweet that Abbas is your friend, the same man who once said he couldn’t tolerate the existence of even a single Jewish Israeli, whether civilian or soldier, in any final agreement.

On the 47th anniversary of Abbas‘ political party, Mufti Muhammad Hussein, whom Abbas personally appointed as the „spiritual leader of Palestinian autonomy“, spoke to a cheering crowd: „The hour of resurrection will not come until we have destroyed the Jews.“

Dear Sigmar Gabriel,

there are two sides to the conflict in the Middle East. However, only Israel guarantees life and security of its citizens, just as those „young people“ are protected in Germany. The other side persecutes and murders. So, what’s there to think about?

Are you defending Israel’s right to exist only because the Germans were once Nazis like your father? Would you rather keep silent? Today, Israel is making sure that there won’t be another Holocaust by combating antisemitism and offering Jews a safe haven. Even without mentioning the Holocaust, there are many reasons to support Israel. They’re listed above.

A German Foreign Minister who only supports Israel because of the Holocaust sounds a little bit like he would only be in favour of Israel’s right to exist because his father went a bit overboard. It’s not reassuring to hear a foreign minister emphasizing Israel’s right to exist, because one day in the future that opinion may change. You sound like a man who goes out with a woman and repeats on every date that he speaks out for the physical integrity of woman and against them being murdered. And then tweets that a violent stalker of that woman is his friend. Would any sensible woman go out on a second date with such a man?

Dear Sigmar Gabriel,

You‘ve said it’s not easy for you to explain your position on Israel to „young Germans“. That worries me, in fact, I’m „deeply concerned“.

Best regards,
Gerd Buurmann

***

Translation: William Wires
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Sigmar Gabriel fällt es schwer zu erklären, warum die Unterstützung Israels weitergehen muss

Der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel erklärt, dass „in Deutschland, und ehrlicherweise innerhalb meiner eigenen Partei“ immer mehr „junge Menschen“ mit Israel hadern. Er erklärt: „Es wird immer schwerer für Leute wie mich, zu erklären, warum unsere Unterstützung Israels weitergehen muss.“

Lieber Außenminister Sigmar Gabriel,

wenn Sie es nicht können, dann lassen Sie es mich Ihren „jungen Deutschen“ erklären.

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten,

wo ich nicht verfolgt und ermordet werde, wenn ich schwul bin;

wo die politische Opposition keine Angst um Leib und Leben haben muss;

wo Juden, Christen und Muslime gemeinsam bei den Sicherheitskräften, in den höchsten Gerichten, in Schulen und im Parlament zusammenarbeiten;

wo Religions-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit herrschen;

wo emanzipierte Frauen alle Religionen kritisieren dürfen und heiraten dürfen, wen sie wollen;

wo auf den Straßen Demonstrationen gegen die Regierung und schwule Paraden stattfinden dürfen;

wo Araber, Israelis, Juden und Muslime die israelische Ausgabe von „The Voice“ gewinnen;

wo Tausende offen für den Frieden demonstrieren, ohne dass sie dabei laut „Tod den Feinden“ skandieren;

wo die Regierung nicht bis zur bedingungslosen Kapitulation Raketen und Bomben abwirft, obwohl die Minister ihre kriegsführenden Nachbarländer in ihren Chartas und Reden offen erklären, alle Juden vernichten zu wollen;

kurzum, die Unterstützung Israels muss weitergehen, weil die „jungen Deutschen“, mit denen Sie sprechen, Herr Gabriel, nur in Israel nicht verfolgt und ermordet werden, wenn sie im Nahen Osten so leben wollen, wie in Deutschland!

In der Unabhängigkeitserklärung Israels steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Die Charta der Hamas fordert die Zerstörung Israels und die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes. Minister der Hamas und der Fatah belohnen Terroristen und Judenmörder und feiern Predigten, in denen dazu aufgerufen wird, Juden zu töten. Im arabischen Fernsehen werden Kinder dazu erzogen, Juden zu hassen und töten zu wollen. Zwanzig Prozent alles Israelis sind Muslime. Sie haben Familie und Kinder wie alle anderen Israelis auch. Israel nutzt seine Waffen, um all diese Kinder zu schützen. Die Hamas und die Fatah nutzt ihre Kinder, um ihre Waffen zu schützen. Ganz bewusst, bilden Sie ihre Kinder als Soldaten aus und verstecken ihre Waffen, Raketen und Granaten un Kindergärten und Schulen, nur um dann Israel tränenreich die Schuld zu geben, wenn die Kinder sterben.

Lieber Sigmar Gabriel,

All das können Sie den „jungen Deutschen“ nicht erklären? Wie es das möglich? Vielleicht liegt es daran, dass sie offen auf Twitter erklären, Abbas sei Ihr Freund. Der Mann sagte einst, er könne in einer endgültigen Lösung „nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“ Am Tag der 47-Jahr-Feier der Partei von Abbas sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Lieber Sigmar Gabriel,

in dem Konflikt im Nahen Osten gibt es zwei Seiten. Allerdings garantiert nur Israel das Leben und die Sicherheit aller Menschen, wenn sie so leben wollen wie die „jungen Menschen“ in Deutschland. Auf der anderen Seite werden diese Menschen verfolgt und ermordet. Was gibt es da noch lange zu erklären?

Haben Sie das Existenzrecht Israels etwa nur verteidigt, weil die Deutschen einst Nazis waren wie Ihr Vater? Dann hätte Sie lieber geschwiegen. Israel sorgt heute dafür, dass sich sowas wie der Holocaust nicht mehr wiederholen kann, indem Israel gegen Judenhass kämpft und Juden eine sichere Heimat bietet. Deutschland tut gut daran, diese sichere Heimat für Juden zu unterstützen. Aber auch ohne Holocaust, gibt es unendlich viele Gründe, Israel zu unterstützen. Eine kleine Liste der Gründe habe ich oben genannt.

Ein deutscher Außenminister, der Israel nur unterstützt, weil es den Holocaust gab, klingt ein wenig so, als würde er nur deshalb für das Existenzrecht Israels sein, weil es sein Vater damals ein bißchen übertrieben hat. Es ist nicht wirklich beruhigend, wenn sich so ein Außenminister für das Existenzrecht Israels ausspricht, denn er stellt damit die Möglichkeit in Aussicht, dass sich seine Meinung ändern kann. Sie klingen wie ein Mann, der mit einer Frau ausgeht und bei jedem Date betont, er spreche sich für die körperliche Unversehrtheit der Frau aus und dagegen, dass sie ermordet wird. Auf Twitter erklärt er dennoch einen gewalttätigen Stalker der Frau zum Freund. Auf wieviele Dates würde eine vernünftige Frau mit so einem Mann gehen? Ich würde mit einem solchen Mann nicht einmal eine „besondere Freundschaft“ pflegen.

Lieber Sigmar Gabriel,

Sie haben angedeutet, dass es Ihnen mittlerweile schwer fällt, den „jungen Deutschen“ Ihre Haltung zu Israel zu erklären. Mich beunruhigt das sehr. Um es in Ihren Worten zu sagen: Ich bin „zutiefst besorgt“.

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Das Problem beim House of One

Auf dem Petriplatz in Berlin Mitte, dort wo im Jahr 1964 die letzten Reste der zerstörten Petri­kirche abgetragen wurden, soll es entstehen, das House of One, ein Bet- und Lehrhaus, „in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich Juden, Muslime und Christen ihre Gottesdienste feiern.“

An die Buddhisten und Hinduisten denkt wieder mal keiner. Was ist eigentlich mit den Mormonen, den Jedirittern und den Scientologen? Warum hat ein Bet- und Lehrhaus für Religionen, die auf die drei Sprachen Hebräisch, Arabisch und Latein fußen, ausgerechnet einen englischen Namen. Und warum steht der ganze Spaß in Deutschland?

Vermutlich wollte man mit einem englischen Namen schon den ersten Konflikt vermeiden. Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen, die Englisch als Muttersprache haben, Christen sind. Wenn das nicht noch Ärger gibt.

Das größte Problem des House of One liegt jedoch woanders: Das Christentum und der Islam sind missionarische Religionen, das Judentum nicht!

Christen und Muslime wollen Menschen davon überzeugen, ihrem Glauben beizutreten, Juden nicht. Christen und Muslime haben ein Interesse daran, anderen Menschen ihre Religion schmackhaft zu machen, Juden nicht. Eine missionarische Religion braucht den Dialog als Methode zum Gewinn neuer Mitglieder. Eine nichtmissionarische Religion braucht lediglich Toleranz, ganz nach dem Motto: „Glaub‘ Du, was und woran Du willst, aber hindere mich nicht daran, meinen Glauben zu leben!“

Christen und Muslime haben eine ganz eigene Agenda. Hinzu kommt, dass für Christen die Figuren der Tora von Bedeutung sind. Zur christlichen Religion gehören Noah, Moses und Rebecca. Ein Christ muss sich mit der jüdischen Religion beschäftigen, sein Gott, Jesus, war schließlich Jude. Im Islam wiederum finden sich Figuren des Judentums und des Christentums. Im Koran stehen die Geschichten von Abraham, Jesus und Maria. Jesus stirbt im Koran jedoch nicht am Kreuz und er wird von Muslimen auch nicht als Gott angebetet. Ein Muslim muss sich mit der jüdischen und der christlichen Religion beschäftigen, es sind seine Wurzeln.

Das Judentum hat sich lange vor dem Christentum und dem Islam entwickelt. Eine Beschäftigung mit diesen Religionen kann für einen Juden erhellend sein, ist aber nicht notwendig. Christen und Muslime können einem Juden egal sein. Juden sind Muslimen und Christen jedoch nicht egal. Da liegt das Problem, denn mit Menschen, die mir egal sind, habe ich kein Problem. Was mir egal ist, hasse ich nicht! Nur, was mir nicht egal ist, kann ich hassen.

Ein Jude kann die beiden anderen Religionen ignorieren. Christen und Muslime können das nicht. Eine neue Religion, die nicht nur aus einer alten Religion erwachsen ist, sondern auch glaubt, die alte Religion perfektioniert zu haben und zudem noch missionarisch tätig ist, weil es kein Heil außerhalb ihrer Gemeinschaft geben soll, reagiert verständlicherweise sehr zurückhaltend bis ablehnend gegenüber einem Menschen, der an den alten Glauben festhält.

Juden sind für viele Christen und Muslime schon deshalb ein theologisches Problem, da ihre pure Existenz zeigt, dass die neue Religion doch nicht so töfte, allein seligmachend und perfekt ist und es gute Gründe gibt, bei dem alten Vertrag zu bleiben.

Was Christen und Muslime glauben, ist einem Juden nebbich, denn das Judentum missioniert nicht. Christen und Muslime jedoch missionieren. Sie wollen alle anderen davon überzeugen, das bessere Betriebssystem zu haben, vor allem jene, die noch das alte Betriebssystem auf dem Schirm haben. Juden stellen aus dem Blick eines streng gläubigen Christen und eines Moslems durch ihre pure Existenz die eigene Religion in Frage. Es gibt Muslime, die sagen:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.‘“

Am 5. Februar 2008 gab der Vatikan bekannt, dass folgende Neuformulierung Benedikts als Karfreitagsfürbitte Geltung hat:

„Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott, unser Herr, ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Retter aller Menschen. [Lasset uns beten. Beuget die Knie. Erhebet Euch.] Allmächtiger ewiger Gott, Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Gewähre gnädig, dass beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz Israel gerettet wird. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.“

Was Martin Luther über Juden gesagt hat, ist allgemein bekannt. Da ist vom Verbrennen von Synagogen, der Schändung der Tora und Zwangsarbeit alles dabei. Martin Luther war eben sauer. Er hatte das Christentum reformiert und konnte gar nicht verstehen, dass die Juden auch sein tolles und überarbeitetes Betriebssystem „1517 a.d.“ nicht hochladen wollten.

Muslime wiederum können nicht verstehen, wie jemand das Betriebssystem „Sharia Mo“ ausschlagen kann. Ich möchte daher eine Wette wagen. Christen werden sich deutlich mehr im House of One engagieren als Muslime und beide deutlich mehr als Juden. Christen und Muslime sind schlicht stärker an Juden interessiert als Juden an Christen und Muslime – und wenn ich interessiert sage, meine ich damit das volle Spektrum von Interesse, das auch Hass einschließt.

Manche Christen und Muslime hassen Juden, weil sie wissen, dass es sie ohne Judentum nicht gäbe, während das Judentum hervorragend ohne sie auskommt. Es ist wie in jeder Beziehung, in der die eine Seite deutlich mehr investiert als die andere.

Am Ende werden sich Muslime und Christen im House of One zusammen tun und sagen: „Seht Ihr? Die Juden! Sie sind gar nicht so sehr am Dialog interessiert wie wir! Diese alttestamentarischen Juden aber auch! Unverschämtheit!“

(Bilder: William Wires)

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Ahed Tamimi is free!

Ahed Tamimi is an Arab girl. She is best known for her appearances in photos and videos in which she actively provokes Israeli soldiers. Such recorded escalations are used in the propaganda war which demonizes Israel and makes terrorism look like legitimate form of resistance. The possible death of the child is taken for granted by her parents and guardians.

Child abuse is frequently employed – even by parents – in the propaganda war against Israel. In the following video, a father, willing to sacrifice his own son as a martyr, pushes the small boy violently in the direction of Israeli soldiers and coaxes him to throw stones at them. The Israeli soldiers, however, show compassion towards the innocent boy.

A father’s provocations fail.

While the boy in the video hasn’t yet succumbed to his father’s hatred, Ahed Tamimi’s soul has been severely damaged, as shown in this video.

In December 2017, Ahed Tamimi was arrested, in effect freeing her from the clutches of the parents and guardians, who’ve been abusing her. To return Ahed Tamimi to her parents would mean handing her over to the very people who’ve turned her into a child soldier. In custody, she enjoys freedom from those who’ve abused her by planting hatred in her heart.

Ahed Tamimi is the victim of an indoctrination similar to that once carried out in Germany in the Bund Deutscher Mädchen (Organization of German Girls). During Nazi rule, this organization was the female counterpart to the Hitler Youth. Suggesting Ahed Tamimi be returned to such conditions constitutes collaboration with child abusers.

Healing Ahed’s soul, liberating her heart from hatred won’t be easy. Perhaps she’s lost. But certainly she’ll be out of the hands of those who formed her into a child soldier in the propaganda war.

Former Israeli Prime Minister Golda Meir once said:

„When peace comes we will perhaps in time be able to forgive the Arabs for killing our sons, but it will be harder for us to forgive them for having forced us to kill their sons.“

But, the indoctrination continues. The funny Hamas bunny Assud, who loves to devour Jews, calls children to war against unbelievers.

The Hamas Mickey Mouse leads children to sing songs about the heroic act of assassination.

Colorful videos put children in the mood for suicide bombings. In the following music video, children in heaven who have become holy through suicide attacks praise the war against Jews:

Ahed Tamimi was removed from such hatred. Her arrest by Israeli forces is probably the most humane thing that has ever happened to her in her young life. But hate festers deep in her heart; It has damaged her soul. One can only hope that she’ll soon free herself from hatred.

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Translation: William Wires

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Die Hauptstadt Israels

„Wer den Juden Jerusalem abspricht, muss den Katholiken den Vatikan absprechen.“

Den ganzen Artikel von Gerd Buurmann gibt es auf Xing- Klartext.

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Woran glaubt der Täter?

„Es ist vollkommen uninteressant, welche Staatsangehörigkeit ein Täter hat. Es ist so irrelevant wie die Hautfarbe eines Täters oder seine Muttersprache. Die Betonung dieser Eigenschaften täuscht sogar über das eigentliche Problem hinweg.

Alle Werte des deutschen Grundgesetzes sind in jeder Sprache der Welt zu verstehen. Die Würde des Menschen, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Schulpflicht, Versammlungsfreiheit und das Wahlrecht sind nicht nur auf deutsch verstehbar! Deutsch eignet sich zur Aufklärung wie jede andere Sprache. Es ist auch egal, welche Staatsangehörigkeit man hat.

Es gibt Menschen, die leben seit zwanzig Jahren in Deutschland, essen fremde Speisen, sprechen fremde Sprachen, feiern fremde Feste und leben doch voll und ganz auf dem Boden des Grundgesetzes. Ihre Kultur ist ohne deutsch mit dem Grundgesetz kompatibel. Sie leben zwar in einer Parallelgesellschaft, aber an keiner Stelle durchkreuzt diese Parallelgesellschaft die Werte der deutschen Verfassung. Diese Menschen zahlen Steuern wie alle anderen auch!

Das Problem ist die Ideologie.

Dann gibt es Menschen, die sprechen zwar fließend Deutsch, aber hauen in dieser Sprache die ekelhaftesten, fundamentalistischsten und verfassungsfeindlichsten Parolen raus. Da ist dann alles dabei: offener Schwulenhass, brutaler Sexismus und mörderischer Judenhass.

Das Problem ist somit nicht die Sprache! Das Problem ist die Ideologie! Rassismus ist die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse ist jedoch Kritik. Kritik ist kein Rassismus. Kritik war und ist der Motor der Aufklärung! Daher sollten wir mir der rassistischen Beschreibung des Täters aufhören!

Also, Butter bei die Fische: In was für einem ideologischen Umfeld wuchs der Täter auf? Welche Überzeugungen prägten sein Weltbild? Hatte er religiöse Prinzipien und wenn ja, wer hat ihn in dieser Form der Religionsausübung geprägt und unterstützt?

Ich frage, weil nicht selten religiöse und ideologische Verblendungen die Gründe für Gewalt sind. Wer Einigkeit und Recht und Freiheit nicht auf seiner Sprache versteht, der wird es auch nicht auf deutsch verstehen, bevor er nicht seinen oft religiös und ideologisch geprägten Fanatismus ablegt!“

Der ganze Artikel von Gerd Buurmann erschien erstmals auf der Achse des Guten.

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Nun sag, wie hast du’s mit dem Alkohol?

Eine kleine Frage von Simon Slomma.

Anlässlich meines beginnenden dreißigsten Lebensjahres halte ich es für nicht unangebracht, ein paar meiner Verhaltensmuster mal generell in Frage zu stellen. Zum Beispiel meinen Alkoholkonsum. Ich bin kein Experte für solche Fragen, aber mich beschleicht das Gefühl, dass nicht nur die Menge an Alkohol, die man zu sich nimmt, bestimmt, ob man als Alkoholiker durchgeht oder nicht, sondern vor allem die emotionale Bindung zum Alkohol.

Es soll ja Leute geben, die von sich behaupten, am Wochenende vielleicht mal 1, 2 Bier „mit den Jungs“ zu trinken. Das habe ich noch nie verstanden. Wenn ich nur ein Bier trinke, kann ich’s auch lassen. Das lohnt sich doch gar nicht. Diese Leute trinken auch nie unter der Woche, denn sie „müssen ja am nächsten Tag fit sein“.

Ach bitte. Alles eine Frage des Trainings. Aber vielleicht ist es auch ein Anzeichen, mal die Reißleine in Betracht zu ziehen, wenn man keinen Kater mehr bekommt.

Ich für meinen Teil spüre lediglich eine leichte Entrücktheit, die ich allerdings als sehr angenehm empfinde. Alkohol ist ein Weichzeichner, der die Außenwelt barrierefrei macht. Und damit wären wir auch schon bei dem verheerendsten Symptom des Alkoholismus: Die romantische Verklärung. Nachts einen Bordstein entlang torkeln, das Hemd gelockert, die Krawatte flattert im Wind, in der einen Hand glimmt eine Zigarette, in der anderen pendelt das Bier, genau mein Wetter, genau meine Art loszulassen und man fällt rücklings auf den Gehsteig, bis einen am Morgen die Kehrmaschine einsammelt. Wer ganz unten ist, kann nicht mehr fallen. Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

Wahrscheinlich übertreibe ich maßlos.

„Hab dich nicht so“, höre ich meine Saufkumpels rufen, „auf einem Bein kann man nicht stehen, trink doch einen mit, stell dich nicht so an“. Niemand möchte alleine vor die Hunde gehen. Der soziale Druck ist enorm. Viele suchen auf der südlichen Weinstraße panisch die Nothaltebucht.

Einen Anlass zum saufen gibt es immer. Ein Erfolg, ein Misserfolg, ein Feiertag, ein Trauertag. Saufen, saufen, saufen. „So jung kommen wir nicht mehr zusammen.“ Da fällt man raus, wenn man ein kleines Mineralwasser ohne Zitrone bestellt. „Wie, willst du dich waschen, oder was trinken?“

Sobald das Ego ins Spiel kommt, ist alles verloren. Dosenstechen, Trichtersaufen, Flunkyball – der Triathlon des Grauens, die Tour de trance. Wenn du den Mann bei seiner Ehre packst, kippt er sich alles rein. Tequila, Grappa, Rohrfrei, völlig egal. „Nich lang schnacken, Kopp in Nacken!“

Gendermainstreaming ist zwar langweilig, passt aber in diesen Text, mit seiner zünftigen Bierseligkeit, gut rein. Also Mädels, Sektchen? Oder Weißweinschorle? Oder Aperol Spritz? Dass ich die gerade aufgezählten Getränke gerne selber trinke, sei mal dahingestellt. Manchmal muss es eben Mumm sein.

Der sprachliche Aspekt ist übrigens auch nicht zu vernachlässigen. Es gibt herrliche Formulierungen rund um das begehrte Destillat: „Sich gepflegt einen reinstellen“, „wegzimmern“, „aus dem Leben knüppeln“. Die Absicht hinter diesen Sprüchen liegt klar zu Tage: Weltflucht. Schon klar, keine bahnbrechende Erkenntnis, aber gehört trotzdem erwähnt.

Es soll ja sogar Künstler geben, die nur berauscht schreiben können, man spricht in diesem Fall auch von der Fuselmuse. Naja, ich nehme noch einen Schluck Tee und überlege wie ich diesen Text zu einem vorläufigen Ende bringe.

Ich schätze ab und an ein, zwei Bierchen, ist kein Thema. Die Leute, die das schaffen, beneide und verachte ich im munteren Wechsel. Mir und allen anderen wünsche ich das Beste und immer ne Handbreit Whisky unterm Kiel. Oder vielleicht lieber eben grade nicht. Schulz.

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Information zum Autor: Simon Slomma (Musiker & Comedian) ist aktuell mit seinem Soloprogramm „Back in the Speckgürtel“ im Atelier Theater auf der Roonstraße neben der Synagoge in Köln zu sehen. Der nächste Termin ist am 06. Februar 2018. Für weitere Infos: www.simonslomma.de

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(TINSIMS)

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Schwäche ist keine moralische Überlegenheit!

Immer wieder wird bei Konflikten zwischen Israel und den arabischen Nachbarn auf die Höhe der Todesopfer verwiesen und betont, dass es auf israelischer Seite deutlich weniger Todesopfer gibt. Diese Relation wird dann nicht selten Israel zum Vorwurf gemacht. Ein skandalöses Verhalten!

In den letzten Jahren wurden aus dem Gazastreifen tausende Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert. Sie wurden allesamt in die Richtung von Schulen, Hospitälern, Altenheimen, Moscheen, Synagogen und Kirchen abgeworfen. Das Ziel jeder Rakete ist es, so viele Israelis wie möglich zu töten, mögen es nun Kinder oder Greise sein. Die Motivation für die Angriffe auf Zivilisten benennt die Hamas in ihrer Charta. Artikel 7 fordert die Vernichtung des gesamten Jüdischen Volkes weltweit. Die Intention jeder Rakete ist somit Massenmord.

Der Massenmord misslingt der Hamas nur aus einem einzigen Grund: Israel hat ein hervorragendes Abwehrsystem errichtet und schützt die eigene Bevölkerung. In Gaza jedoch sterben die Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung missbraucht. Israel nutzt Waffen, um Menschen zu schützen. Die Hamas jedoch nutzt Menschen, um Waffen zu schützen, Waffen, die sie für den Massenmord an Juden verwenden.

Die Hamas beschießt israelische Schulen und nutzt gleichzeitig die eigenen Schulen, in denen zudem der Hass auf Juden in Kinderhirne gehämmert wird, als Schutzschild für die Waffen, die auf Israel abfeuert werden, nur um dann umso lauter zu lamentieren, wenn jene Kinder sterben, die sie als Schutzschilde und Kindersoldaten für ihren Judenhass missbraucht haben. Wer die Bilder dieser Kinderleichen zeigt und nutzt, spielt das Spiel der Kindermörder mit und trägt Verantwortung dafür, wenn noch weitere Kinder im Propagandakrieg gegen Israel sterben. Viele deutsche Medien beteiligen sich an diesem Krieg.

Keine einzige Rakete Israels wird mit der Absicht abgeschossen, Zivilisten zu töten, sondern nur mit der klaren Ansage, die Hamas mit ihrem Vernichtungswillen zu entmachten. Jede Rakete der Hamas jedoch hat zum Ziel so viele Menschen, auch Kinder, wie möglich zu töten. Das ist der Unterschied!

Die Schwäche der arabischen Seite keine moralische Überlegenheit.

Die Hamas will in Masse morden, kann es jedoch nicht. Israel könnte in Masse morden, tut es jedoch nicht.

Israel liebt das Leben und will es schützen, selbst das Leben der Kinder und der Unschuldigen auf der Seite der Feinde, die in ihren Schulen, Moscheen, Parlamenten und Fernsehsendungen erklären, dass alle Juden vernichtet gehören.

Kein Land der Erde würde so besonnen auf die offizielle Erklärung zum Völkermord handeln wie Israel, schon gar nicht, wenn dieser Vernichtungsabsicht Raketen folgen würden. Die Rücksicht Israels auf das Leben der Feinde ist beispielhaft. Bei all den Kindern, die die Hamas als Schutzschilde missbraucht, bei all den Kindersoldaten, die in arabischen Schulen erzogen werden, bei all den Terrortunneln, die unter Hospitälern gebaut werden und bei all den Raketen, die in der Nähe von Einrichtungen der Vereinten Nationen im Gazastreifen gelagert werden, ist es bemerkenswert, dass die Zahl der Opfer auf arabischer Seite so gering ist.

Hätte die Hamas all das Geld, das die Raketen und Tunnel gekostet haben, genutzt, um Gaza aufzubauen, so stünden in Gaza nicht nur noch alle Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen, sie wären auch noch perfekt ausgestattet. Bei all dem Geld, das Gaza bekommen hat, müsste Gaza eigentlich zu den reichsten Gebieten des Nahen Ostens gehören. Der Wunsch, Israel zu vernichten und der Hass auf Juden, hat jedoch das ganze Geld verschlungen. Nicht Israel und Juden sind eine Gefahr für Palästinenser, sondern der Hass auf Israel und der Hass auf Juden. Hass bringt jedoch keinen Wohlstand.

Israel hätte den Gazastreifen daher tausend mal lieber zum Geschäftspartner als zum Feind.

Israel unternimmt in der Gesichte der Kriegsführung einzigartige Vorkehrungen, um die Zivilbevölkerung zu warnen. Die Hamas will Israel vernichten und will dafür das eigene Volk opfern. Aber selbst das gelingt der Hamas nicht, weil Israel so viele tote Zivilisten wie möglich vermeidet und über jedes tote Kind weint. Die ehemalige israelische Premierministerin Golda Meir hat es in wenigen Worten auf den Punkt gebracht:

“Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Die Schwäche der arabischen Seite ist keine moralische Überlegenheit. Es ist gut, wenn Judenhasser zu schwach sind, ihren Judenhass zu exekutieren.

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Charlotte Knobloch darf Abraham Melzer einen „berüchtigten Antisemiten“ nennen

Der Verleger Abraham Melzer ist mit seiner Klage gegen die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, gescheitert. Somit ist es Charlotte Knobloch nicht verboten zu behaupten, Melzer sei „für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt“.

Der Weg zu dieser Entscheidung war nicht ganz unholprig, denn am 30. November 2016 erließ das Landgericht München eine einstweilige Verfügung, die es Charlotte Knobloch unter Androhung einer Strafe von 250.000 Euro oder 6 Monaten Haft untersagte, die Aussage erneut zu tätigen. Sie hatte diesen Satz zuvor in einer nicht-öffentlichen E-Mail vom 23. September 2016 an den katholischen Sozialverband KKV Hansa und an das Erzbistum München und Freising geschrieben, da Melzer in Räumen des Verbands über den „hierzulande hysterisierten Antisemitismusvorwurf“ sprechen wollte. Da der Verband nach dem Erhalt des Schreibens seine Zusage zurückzog, klagte Abraham Melzer und bekam in erster Instanz Recht. Abraham Melzer war über diese Entscheidung so erfreut, dass er mir schrieb: „Ja, ich habe ihr das Maul gestopft und manch anderen auch. Es war auch höchste Zeit. Meinen Sie nicht auch? Oder wollen Sie, dass nur eine kleine Gruppe von Zionisten in unserem Land bestimmen darf wer Antisemit ist?“

In einer anderen Mail erklärt er mir: „Da sieht man wie dumm, oberflächlich und widerlich manche Politiker sind. Volker Beck, der Oberzionist, interpretiert das Urteil gegen Knobloch, wie ein Kind im Kindergarten: Antisemitismus soll man, darf man und muss man kritisieren, nur was Antisemitismus ist und wer ein Antisemit ist bestimmen nicht mehr Knobloch und Volker Beck, oder Broder und Buurmann.“

Es war nicht das erste Mal, dass Abraham Melzer mir schrieb. Zu den wunderbaren Zeilen, die er mir schon geschrieben hat, gehören: „Sie sind ein dummer Hetzer, der keine Ahnung hat, was er schreibt.““Wundert mich, dass ein Arsch wie Sie das Wort „Salam“ benutzt.“

Abraham Melzer konnte seine Freude über die Entscheidung vom 30. November 2016 nicht verbergen. Er schrieb: „Ich freue mich. Frau Knobloch soll nur weitergehen, meinetwegen bis zum Bundesgerichtshof oder sogar bis zum Europäischen Gerichtshof. Genau das wollen wir, dass endlich das höchste europäische Gericht Leuten wie Ihnen und Knobloch und allen anderen das Maul stopft. Sie sind sowieso ein kleines Licht und wer interessiert sich schon für Sie? Sie können brüllen, beleidigen und auch noch kotzen, wen kümmert es?“

Charlotte Knobloch ist weitergegangen.

Die Kammer des Landgerichts hat nun entschieden. Im Verkündungstermin erklärte die Vorsitzende, Petra Gröncke-Müller, Knoblochs Anwalt hätte durch weiteren Sachvortrag ausreichende Gesichtspunkte dafür benennen können, „dass sie den Kläger als für seine antisemitischen Äußerungen berüchtigt beurteilen konnte“. So sei Melzer zum Beispiel bei einer Konferenz aufgetreten und habe dort unter anderem über Ausschreitungen gesprochen, bei denen die Parolen „Jude, Jude, feiges Schwein“, „Scheiß Juden, wir kriegen euch“ oder „Juden ins Gas“ skandiert worden waren. Melzer nannte das in einer Rede „eine durchaus verständliche Reaktion, für die sich keiner entschuldigen muss“.

Dies konnte auch Petra Gröncke-Müller nicht mehr ignorieren und gab Charlotte Knobloch Recht. Dabei ist die Kammer der Richterin bekannt für ihre abenteuerlichen Definitionen, wenn es um Antisemitismus geht. Am 8. Oktober 2014 definierte die Kammer Antisemitismus wie folgt: ‚Ein glühender Antisemit in Deutschland ist jemand, der mit Überzeugung sich antisemitisch äußert, mit einer Überzeugung, die das Dritte Reich nicht verurteilt, und ist nicht losgelöst von 1933-45 zu betrachten, vor dem Hintergrund der Geschichte.'“

Die Definition präsentierte sie bei der Hauptverhandlung zwischen Jutta Ditfurth und Jürgen Elsässer. Der Herausgeber des verschwörungstheoretischen Magazins Compact klagte damals gegen Jutta Ditfurth, weil sie ihn am 16. April 2014 in einem Interview der Sendung Kulturzeit auf 3sat einen „glühenden Antisemiten“ genannt hatte. Elsässer erklärte vor Gericht, dies sei „eine substanzlose Schmähung“ und ein “Killerargument”, formuliert in der Absicht der „Existenzvernichtung“, da niemand bereit sei, mit einem “glühenden Antisemiten” zusammenzuarbeiten. Killen und vernichten, darunter macht es Jürgen Elsässer nicht:

“Einen Deutschen einen Antisemiten zu nennen, ist die größte denkbare Diffamierung, denn sie assoziiert Rassenhass, Massenmord, Auschwitz (…) Antisemit – das ist ein Killerwort. An wem es klebt, der ist gesellschaftlich und politisch geächtet.”

Die Richterin folgte Jürgen Elsässer und definierte, Antisemit sei man nur, wenn man sich positiv auf den NS-Faschismus bezieht. Sie kam zum Schluss, der Begriff „glühender Antisemit“ läge „jenseits des Hinnehmbaren“ und fügte hinzu: „Es ist ein Totschlagargument. Wer sich so bezeichnen lassen muss, steht in einer Ecke, aus der er nicht mehr rauskommt.“

Zwei Jahre erklärte sie in der einstweiligen Verfügung gegen Charlotte Knobloch, ihre Worte seien zwar keine Schmähung aber „eine Beleidigung im Sinne von Paragraph 185 StGB und eine Beschreibung, die geeignet ist, das Persönlichkeitsrecht des Verfügungsklägers in erheblicher und weitgehender Weise zu verletzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gerade vor dem Hintergrund der Verbrechen der Nazidiktatur und des Holocaust sowie des hierdurch geprägt Lebenslauf beider Parteien die Charakterisierung des Verfügungsklägers als ein Mensch jüdischer Herkunft, der für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt ist, in besonderer Weise geeignet ist, den so bezeichnenden herabzuwürdigen und in seiner Ehre zu verletzen.“

Die Richterin erklärte, die „Beklagte hat lediglich eine Äußerung aus dem Jahr 2009 vorgetragen, die vor der streitgegenständlichen Äußerung erfolgte und die sie berechtigterweise als antisemitisch einstufen durfte“ und daher „kann nicht auf ein hierfür Berüchtigtsein des Verfügungsklägers geschlossen werden, zumal die Äußerungen zeitlichen weit auseinanderfallen.“

Die Richterin hatte somit erklärt, Abraham Melzer habe zwar antisemitische Äußerungen getätigt, aber er sei dafür nicht berüchtigt, da genug Zeit zwischen den Aussagen läge. Diese Antisemitismusdefinition von Petra Grönke-Müller deckt sich mit der Definition, die Diether Dehm einst von der Partei Die Linke wagte:

“Der Antisemitismus wurde das, was er wirklich ist: Eine massenmordende Bestie. Und deswegen dürfen wir nicht zulassen, dass man den Begriff des Antisemitismus für Alles und Jeden inflationiert. Antisemitismus, das ist Massenmord! Und es gibt überhaupt keinen Anlass, wenn mein Kollege und Freund Rolf Becker hier spricht, wenn von irgendeiner Seite dazwischengepöbelt wird Antisemitismus. Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben!”

In Deutschland beginnt Antisemitismus erst mit der Vergasung von 6 Millionen Juden. Alles darunter ist eine Ordnungswidrigkeit! Nun aber hat die Richterin wenigstens erklärt, dass es einen Menschen dann doch zu einem „berüchtigten Antisemiten“ macht, wenn er die Forderung nach der Vergasung von Juden als „durchaus verständliche Reaktion“ bezeichnet.

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Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, dagegen ist das Rechtsmittel der Berufung zum Oberlandesgericht möglich. (Az. 25 O 1612/17)

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Ruprecht Polenz und Tel Aviv

„Die Funktion der Stolpersteine ist, zu erinnern. Wer in Tel Aviv abhängt, erinnert sich nicht.“ (Ruprecht Polenz, CDU)

Ruprecht Polenz kommentierte auf Facebook mit diesen Worten diesen Artikel:

„Die Familie Stolperstein“

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