Immer mal wieder wird behauptet, Jesus sei Palästinenser gewesen. Das ist jedoch falsch!
Zu Jesus Zeiten wurde das Gebiet, in dem er lebte, noch nicht Palästina genannt. Erst hundert Jahre später und zwar nach der Niederschlagung des dritten jüdischen Aufstands unter dem Namen Bar-Kochba-Aufstand von 132 bis 135 benannte der römische Kaiser Hadrian die Provinz in Syria Palaestina um und zerstörte deren Hauptstadt Jerusalem. Zuvor hieß die Provinz Judäa. Jesus war also Jude!
Hadrians Wunsch war es, Jerusalem und Judäa für immer vergessen zu machen. Auch heute gibt es Menschen, die von dem Drang getrieben sind, Jesus sein Jüdischsein abzusprechen.
Auch die Nazis versuchten, Jesus zu arisieren. Nazi-Propagandist Joseph Goebbels zum Beispiel schrieb im Jahr 1923:
„Christus ist hart und unerbittlich. Er peitscht die jüdischen Händler aus dem Tempel heraus (…) Wir modernen Deutschen sind so etwas wie Christussozialisten. Christus ist das Genie der Liebe, als solches der diametralste Gegenpol zum Judentum, das die Inkarnation des Hasses darstellt. Der Jude bildet eine Unrasse unter den Rassen der Erde. (…) Christus ist der erste Judengegner von Format (…) Der Jude ist die menschgewordene Lüge. In Christus hat er zum ersten Mal vor der Geschichte die ewige Wahrheit ans Kreuz geschlagen (…) Christus kann gar kein Jude gewesen sein. Das brauche ich erst gar nicht wissenschaftlich zu beweisen, das ist so.“
Der nationalsozialistische Chefideologe Alfred Rosenberg schrieb:
„Die große Persönlichkeit Jesu Christi, wie immer sie auch gestaltet gewesen sein mag, wurde gleich nach ihrem Hinscheiden mit allem Wust des vorderasiatischen, des jüdischen und afrikanischen Lebens beladen und verschmolzen (…) In Kleinasien übten die Römer ein straffes Regiment aus und trieben unerbittlich ihre Steuern ein; in der unterdrückten Bevölkerung entstand folglich die Hoffnung auf einen Sklavenführer und Befreier: das war die Legende vom Chrestos. Von Kleinasien gelangte dieser Chrestosmythus nach Palästina, wurde lebhaft aufgegriffen, mit dem jüdischen Messiasgedanken verbunden, und schließlich auf die Persönlichkeit Jesu übertragen. Diesem wurden neben seinen eigenen Predigten die Worte und Lehren der vorderasiatischen Propheten in den Mund gelegt und zwar in der Form einer paradoxen Überbietung altarischer Forderungen, wie zum Beispiel des Neun-Gebote-Systems, das schon vorher von den Juden in ihren zehn Verboten für sie selbst zurechtgestutzt worden war (…) Abgeschafft werden muss danach ein für allemal das sogenannte Alte Testament als Religionsbuch. Damit entfällt der misslungene Versuch der letzten anderthalb Jahrtausende, uns geistig zu Juden zu machen, ein Versuch, dem wir unter anderem auch unsere furchtbare materielle Judenherrschaft zu danken hatten (…) Jesus erscheint uns heute als selbstbewusster Herr im besten und höchsten Sinne des Wortes. Sein Leben ist es, das für germanische Menschen Bedeutung besitzt, nicht sein qualvolles Sterben. Der gewaltige Prediger und der Zürnende im Tempel, der Mann, der mitriss und dem ,sie alle’ folgten, nicht das Opferlamm der jüdischen Prophetie, nicht der Gekreuzigte ist heute das bildende Ideal.“
Adolf Hitler behauptete:
„Jesus war sicher kein Jude (…) Die christliche Religion ist nur für die Arier geschaffen, für die anderen Menschen ist sie widersinnig (…) Ich kann mir Christus nicht anders vorstellen als blond und mit blauen Augen, den Teufel aber nur in der jüdischen Fratze (…) Das Christentum war alles zerstörender Bolschewismus. Dabei hat der Gäliläer, den man später Christus nannte, etwas ganz anderes gewollt. Er war ein Volksführer, der gegen das Judentum Stellung nahm. Galiläa war sicher eine Kolonie, in welcher die Römer gallische Legionäre angesiedelt haben, und Jesus war bestimmt kein Jude. Die Juden nannten ihn ja auch einen Hurensohn, den Sohn einer Hure und eines römischen Soldaten.“
Doch zurück zu Alfred Rosenberg. Er schrieb weiter:
„Schon fast alle Maler Europas haben das Gesicht und die Gestalt Jesu aller jüdischen Rassenmerkmale entkleidet. So verzerrt durch die Lamm-Gottes-Lehren sie auch ihren Heiland malen mussten, bei allen Großen des nordischen Abendlandes ist Jesus schlank, hoch, blond, steilstirnig, schmalköpfig. Auch die großen Künstler des Südens haben für einen krummnasigen, plattfüßigen Heiland kein Verständnis gehabt.“
Der katholische Theologe Karl Borromäus Adam erklärte:
„Der arische Jesus begegnet bereits in Hitlers ersten Reden von 1921, häufig in der Passions- und Adventszeit, oft am Ende seiner Reden, verbunden mit dem Appell eines aktiven Kampfes gegen das Judentum. Hitlers arischer Jesus reduziert sich oft auf den Geißel schwingenden, die Händler aus dem Tempel treibenden Jesus des Johannesevangeliums. Mit ihm hatte sich Hitler zeitweise, öffentlich eine Nilpferdpeitsche schwingend, identifiziert.“
Jesus war Jude und er wirkte in der jüdischen Hauptstadt Jerusalem. Nur wer mit Juden ein Problem hat, kann diese Fakten ignorieren.
Die Vereinten Nationen verurteilen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die Vereinigten Staaten von Amerika, aber nicht die Anerkennung Ost-Jerusalems als Hauptstadt Palästinas durch die Arabische Liga. Die Vereinten Nationen verurteilen auch nicht die Gründungscharta der Hamas, die den Tod aller Juden weltweit (Artikel 7) und den Krieg mit Israel bis zur Vernichtung fordert (Artikel 13). Deutschland macht bei der Verurteilung gegen Israel mit und Sigmar Gabriel nennt Abbas seinen „Freund“. Sehen Sie nun Massen von Juden auf den Plätzen der westlichen Republiken marodieren, Flaggen verbrennen und „Tod Palästina“ skandieren? Ich auch nicht!
Die Vereinten Nationen leugnen die Wichtigkeit des Judentums für Jerusalem und führen einen Krieg fort, den das Römische Reich vor zweitausend Jahren gegen Israel begann. Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135, gaben die Römer dem Gebiet Judäa einen neuen Namen: Palästina. Damit wollten sie jeglichen Bezug des Gebiets zum jüdischen Volk verwischen, um die Juden vertreiben zu können. Die Leugnung der Wichtigkeit des Judentums für Jerusalem ist somit das Vorspiel zur Vertreibung und Verfolgung des Judentums.
Jerusalem war in der alten Geschichte der Stadt bisher lediglich für das jüdische Volk eine Hauptstadt. Jerusalem ist so jüdisch wie die Chinesische Mauer chinesisch ist! Das palästinensische Volk jedoch ist eine Erfindung der Römer! Ein palästinensisches Volk konstituierte sich sogar erst im Jahr 1967 unter Jasir Arafat. Davor gab es kein palästinensisches Volk, keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, kein palästinensisches Staatsoberhaupt und kein palästinensisches Volk! Es gab lediglich eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die einzig und allen durch den Umstand vereint wurden, dass sie in einem Gebiet lebten, das von den Römern einst Palästina genannt wurde, um die jüdische Geschichte zu leugnen.
Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff „Palästinenser“ sogar oft als Synonym für „Jude“ benutzt! In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in Jerusalem ein sogenanntes palästinensisches Orchester. Es bestand ausnahmslos aus Juden. Wie also konnte es geschehen, dass heute ein hybrides Volk der Palästinenser existiert, das sich dadurch auszeichnet, dass Juden nicht dazugehören?
Zur Klärung dieser Frage muss erst einmal betont werden, dass der mit Abstand größte Teil Palästinas im heutigen Jordanien liegt. Weitere Gebiete Palästinas sind der Golan, der Gazastreifen, das Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich im heutigen Israel. Alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser im Sinne dieser Gebietsbeschreibung! Im 20. Jahrhundert wurden jedoch Juden aus der Gruppe der „Palästinenser“ vertrieben, so wie Juden einst aus der Gruppe der „Deutschen“ vertrieben wurden.
Nach dem 1. Weltkrieg und durch den Untergang des Osmanischen Reiches wurde das Gebiet, das die Römer „Palästina“ nannten, herrschaftslos. Ab 1922 verwaltete dann der Völkerbund das Gebiet. Alle Menschen, die in dem Gebiet lebten, wurden fürderhin als Palästinenser bezeichnet, mochten sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch sein. Heute gibt es in Palästina die unterschiedlichsten Länder. Aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von Juden gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:
„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“
An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten. Israelis sind somit die freiesten Palästinenser der Welt!
Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Demokratisch kann Jordanien somit nicht genannt werden, allein schon deshalb nicht, weil alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. In Syrien sind die Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselte die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und ließ sie dort verhungern. In Gaza herrscht heute die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie sofort Demokratie gegen Staatsterror aus. Seitdem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza. Der ganze Horror kommt in der Charta der Hamas zum Ausdruck. Artikel 7 legt fest:
„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten.“
Die Hamas erklärt, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. Deshalb lässt die Hamas ihre Minister auch Reden im Stil von Joseph Goebbels halten. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:
„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“
Diese Rede hätte auch Adolf Hitler halten können. So wie Hitler einst das Deutsche Reich „judenrein“ machen wollte, wird heute Gaza „judenrein“ gemacht. Die Vereinten Nationen schauen zu und die Europäische Union finanziert den Wahnsinn auch noch.
Letztendlich scheiterten die Nazis mit ihrem Versuch, Europa “judenrein” zu machen. Die Hamas jedoch ist bisher sehr erfolgreich. Alle Juden wurden im Jahr 2005 innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen.
Es ist heute im Nahen Osten wie in Europa damals. Obwohl Juden schon in „Palästina“ lebten bevor es Muslime gab, erklären Muslime heute Juden zu illegalen Siedlern im Nahen Osten und die UNESCO bestärkt diesen exklusiven muslimischen Anspruch auf Jerusalem auch noch, der vor 1400 Jahren mit brutaler Waffengewalt erstritten wurde und seither durch radikale Intoleranz gegenüber anderen Religionen aufrechterhalten wird.
Heute gilt an einigen Tagen in der Woche für den Tempelberg, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Tore werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht, da der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt ist. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.
Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.
Der Gazastreifen ist jeden Tag im Jahr „judenrein“. Von dort aus wurden in den letzten Jahren über 7500 Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert, alle in der erklärten Absicht der Charta der Hamas, das jüdische Volk zu vernichten. Die Fatah und die Hamas ehren Judenmörder als Märtyrer und unterstützen die Familien von Judenmördern finanziell. Das ist versuchter Völkermord und ethnische Säuberung und die Vereinten Nationen schweigen. Ob sie auch schweigen würden, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder Juden und Muslime am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften? Oder ist das wieder mal was ganz anderes?
Die Vereinten Nationen unterstützen nicht nur den Krieg gegen Israel, sie nehmen aktiv an dem Krieg teil. Vor knapp siebzig Jahren kam es nämlich nicht nur zu seinem Flüchtlingsstrom von 500.000 Arabern, sondern auch 850.000 Juden wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Während jedoch die 850.000 jüdischen Flüchtlinge und Vertriebenen wieder Bürger eines Landes wurden, sind aus den 500.000 Flüchtlingen und Auswanderern mittlerweile über 4,7 Millionen Flüchtlinge geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute Bürgerrechte besitzen, sind die 1,25 Millionen israelischen Palästinenser. Warum versagt der UNHCR in diesem Fall? Die Antwort ist so einfach wie verwunderlich: Weil der UNHCR für die Palästinenser nicht zuständig ist.
Die palästinensischen Flüchtlinge sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Der Hauptsitz des Hilfswerkes war zunächst Beirut, wurde 1978 aufgrund der Unruhen im Libanon nach Wien und 1996 weiter nach Gaza verlegt.
Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum? Was unterscheidet den palästinensischen Flüchtling von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt? Warum ist dieser Flüchtling anders als alle anderen Flüchtlinge? Die Antwort ist im Selbstverständnis der beiden Flüchtlingsbehörden zu finden. Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Palästinenser in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt:
Erstens: Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die palästinensischen UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus.
Zweitens: Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, gebären palästinensische Flüchtlinge laut UNRWA Flüchtlinge, die dann ebenfalls wieder Flüchtlinge gebären und so weiter.
Drittens: Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung palästinensischer Flüchtlinge in ihrem Gastland.
Für diese drei Besonderheiten erhielt UNRWA im Jahr 2012 ein Jahresbudget von 907.907.371 US-Dollar. Trotz alle dieses Gelds hat die UNRWA keinem einzigen palästinensischen Flüchtling zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel jedoch hat allen Palästinensern, die 1948 blieben, zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel ist somit deutlich erfolgreicher in der Hilfe für Palästinenser als die Vereinten Nationen! Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das die Menschenrechte der Palästinenser garantiert. Die 500.000 Arabern jedoch, die Israel damals verließen, leben heute in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen mittlerweile 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge, die nicht das Glück haben, zu den 1,25 Millionen Arabern zu gehören, die in einem Land leben, das mit ihrem Wunsch auf Freiheit verbündet ist: Israel!
Bis auf Israel scheint sich niemand um das Wohl der Arabern zu sorgen. Warum? Welches Interesse können die arabischen Länder haben, Palästinenser zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen? Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”
Stellen wir uns einmal vor, den 850.000 jüdischen Flüchtlingen wäre genau das selbe Recht zugekommen, wie es nicht wenige den arabischen Flüchtlingen selbstverständlich zusprechen: Noch heute müssten sich die Vereinten Nationen für eine Rückkehr der Juden nach Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen und all die anderen arabischen Länder stark machen, und nicht nur das, die arabischen Länder müssten sogar dazu genötigt werden, mit unzähligen Resolutionen, Land an Juden abzugeben, da sie ja die ehemalige Heimat von diesen Juden besetzt halten. Es müsste somit die Aufgabe der Vereinten Nationen sein, auf die Schaffung unabhängiger Israelstreifen in allen arabischen Ländern hinzuwirken, damit dann die arabischen Regime die jüdischen Gebiete räumen. Der ewige palästinensische Flüchtling nutzt besonders den Feinden Israels. Am 25. Mai 1953 sagte Pfarrer Karl Baehr:
„Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat von ihm: ‚Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Dann sagte er mit Betonung: ‚Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.'“
Die Vereinten Nationen sorgen dafür, dass die arabischen Flüchtlinge und ihre Nachfahren an ihre Vergangenheit gekettet bleiben. Die Vereinten Nationen unterstützen ihr Jammern und Klagen, aber verhindern es, dass sie ihrer Flüchtlingssituation entkommen. Dafür bekommen diese gezüchteten Flüchtlinge heute noch eine Milliarde Euro jährlich als stehendes Heer gegen Israel, finanziert aus einem extra angelegten Topf der Vereinten Nationen, während die Nachfahren jüdischer Flüchtlinge heute nicht einen müden Cent „Flüchtlingshilfe“ bekommen. Das nenne ich eine Kriegsführung der Vereinten Nationen gegen Israel.
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Menschen, die vor einem McDonald’s Thesen über den Status von Hawai in ein Megaphon brüllen und dabei eine illegale Besatzung der Inselgruppe durch die Amerikaner anprangern, sind Spinner!
Menschen, die vor einem chinesischen Restaurant lauthals „Freiheit für Tibet“ skandieren, sind Spinner!
Menschen, die vor einem persischen Restaurant gegen den Iran demonstrieren und aufgrund der Politik im Iran zum Boykott des Restaurants aufrufen, sind Spinner!
Selbiges gilt für alle Menschen, die glauben, vor jüdischen Restaurants oder Geschäften Politik gegen Israel betreiben zu müssen. Es sind Spinner!
Es gibt da so ein merkwürdiges Wort: Islamophobie. Es ist ein dummes Wort!
Religionen sind nicht moderat. Sie sind immer radikal! Sie sind eine Manifestation des Glaubens an einen allmächtigen Gott. Das ist nicht moderat. Deshalb kann es auch keinen moderaten Islam geben. Es kann nur moderate Muslime geben. Sie zeichnen sich dadurch aus, den Koran nicht wörtlich zu nehmen.
Man muss Angst haben, wenn jemand erklärt, es gäbe ein Buch, das Gottes Wort verkündet. Man muss besonders Angst haben, wenn diese Religion nach staatlicher Macht greift. Manche Menschen nennen es Islamophobie; ich nenne es Aufklärung!
Kritik an Religionen ist nicht geisteskrank!
Islamophobie bedeutet nicht, Muslime zu hassen! Islamophobie ist vielmehr die Angst vor der Ideologie Islam und diese Angst ist berechtigt.
Rassismus ist die Verurteilung eines Menschen aufgrund seiner Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse jedoch nennt sich Kritik. Kritik ist kein Rassismus. Kritik war und ist der Motor der Aufklärung!
Wer einen Moslem verurteilt, weil er Araber ist, betreibt Rassismus. Wer einen Araber jedoch beurteilt, weil er Muslim ist, betreibt Aufklärung. Wer das Judentum als „patriarchale, überholte Wüstenreligion“ bezeichnet, übt Kritik. Wer jedoch einen Juden verurteilt, weil seine Mutter jüdisch ist, ist ein Antisemit.
Das Christentum wurde in den letzten Jahrhunderten arg kritisiert und beleidigt. Heute nennen wir es Aufklärung! Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russel. Im Jahr 1950 bekam der Autor den Nobelpreis für Literatur verliehen. Er schrieb „mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”
Heinrich Böll bekam ebenfalls den Nobelpreis. Er schrieb, der deutsche Katholizismus sei “mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.” Albert Camus, ebenfalls Nobelpreisträger, schrieb: “Unmoralisch ist das Christentum.”Friedrich Nietzsche nannte „das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”
Gelten Russel, Böll, Nietzsche und Camus deshalb heute als rassistisch? Nein! Sie gelten als Leuchttürme der Aufklärung. Das Christentum ist keine Rasse, ebensowenig wie der Islam. Wer Kritik am Islam als rassistisch brandmarkt, fällt damit der Aufklärung in den Rücken.
Wenn im Namen des Islams ein Verbrechen begangen wird, dann braucht es keine Muslime, die den Nicht-Muslimen erklären, was der angeblich wahre Islam bedeutet, ganz so, als sei ein terroristischer Anschlag eine Einladung zum Islamunterricht. Nach religiös motivierten Anschlägen braucht es kritische Analysen, die nicht vor religiösen Gefühlen halt machen. Der Islam muss ebenso heftig durch den Reißwolf der Aufklärung gedreht werden wie das Christentum.
Der aufgeklärte Mensch respektiert zwar alle Menschen, aber er geht gegen Überzeugungen und Ideologien. Diese kritisiert und hinterfragt er.
Wenn ein Terrorist bei der Tat „Allahu Akbar“ ruft, dann muss man das ernst nehmen. Religionen sind Ideologien, in die man hineingeboren wird. Die wenigsten Menschen suchen sich eine Religion aus. Sobald er jedoch erwachsen ist, entscheidet sich jeder Mensch, ob und wie er in diesem Glauben weiter denken und handeln will.
Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.
Ein Moslem, der den Koran wörtlich nimmt und sein Leben nach einem mordenden Feldherren aus der Mitte des ersten Jahrtausends ausrichtet, sollte uns so viel Angst machen wie ein Christ, der Scheiterhaufen baut.
Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich seinen Glauben kritisiere, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen. Was die Welt braucht sind geistige Hämmer, die so auf den Islam schlagen, wie einst Nietzsche auf das Christentum eingeschlagen hat. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?
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Den Sicherheitspollern vor dem Kölner Dom wurde ein Motto verpasst: „Fürchtet Euch nicht!“
Froh ist die Stadtverwaltung über diese Botschaft nicht. „Das ist gedankenloser, grober Unfug“, sagte eine Stadtsprecherin. Die Poller seien leider eine Notwendigkeit.
Am Morgen des 15. Dezembers 2017 hatten Mitarbeiter einer nahe gelegenen Werbeagentur den Schriftzug auf den Barrieren angebracht. „Wir sehen in den Pollern ein angstverstärkendes Signal“, erklärt Agentur-Chef Sebastian Hebler die Aktion. Damit wolle man den Menschen die Angst nehmen.
Die Stadtverwaltung konnte dieser Interpretation jedoch nicht folgen und ließ die Botschaft wieder entfernen. Ein paar Poller aber übersah sie allerdings.
Veröffentlicht unterNachrichten|Kommentare deaktiviert für „Fürchtet Euch nicht!“
On December 8, 2017, more than a thousand men and women demonstrated at the Brandenburg Gate in Berlin. They celebrated the Intifada, celebrated Hamas, burned the Star of David, shouted in Arabic „death, death, Israel“ and chanted „Khaybar, Khaybar ya yahud“, an anti-Jewish slogan honoring mass murder of Jews committed by Mohammed.
On July 17, 2014, a mob charging down Berlin’s Kurfürstendamm roared „Jew, Jew, cowardly pig, come out and fight alone!“
These people don’t need a reason to become violent. The reason is already there: Jew hatred!
However, they need excuses now and then in order to regenerate a hatred they can use to persecute, attack and kill Jews. There will always be excuses, for no matter how Jews or Israelis behave, even the smallest, most humanly understandable acts can lead to a new pogrom being proclaimed under the title of an intifada. We have to be prepared.
The hate is there. We can hear it. We can see it. We can feel it. Those who remain silent are complicit. The future murderers are here and they make no secret of their hatred. They shout their hatred in masses. We must act. Now!
***
Translation: William Wires
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Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von König David, dem König des Königreichs Israel, der das Halleluja komponierte und zwar in der Hauptstadt seines Königreichs. Die Hauptstadt heißt Jerusalem.
Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von Juden, die an den Flüssen Babylons sitzen und sich danach sehnen, in Ihre Hauptstadt zurückkehren zu können. Die Hauptstadt heißt Jerusalem.
Es gibt auch eine Opernversion dieser Sehnsucht der Juden. Sie ist ziemlich bekannt:
Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von Juden, die in ihre Heimat zurückkehren, die eine Hauptstadt hat. Sie heißt Jerusalem.
Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von Juden, die ihre Hauptstadt besingen. Sie heißt Jerusalem.
Wenn Sie diese Lieder kennen, wenn Sie sie gesummt und gesungen haben, wenn Sie dazu getanzt, geträumt, geweint und geküsst haben, wie können Sie auch nur eine Sekunde an dem Status der Stadt Jerusalem zweifeln?
***
Übrigens, als die Band Boney M im Jahr 2010 in Ramallah auftrat, verhinderten die dortigen Veranstalter, dass sie „Rivers of Babylon“ sangen. Die Sängerin Maizie Williams erklärte damals, die arabischen Konzertveranstalter hätten ihr gesagt, es sei „nicht die klügste Idee“, das Lied zu singen. Es wäre ja auch nur zu peinlich gewesen, hätte Boney M in Ramallah ausgerechnet darüber gesungen, was die judenfeindliche Regierung der Region leugnet, nämlich die historische Verbindung der Juden zu Israel und zu Jerusalem.
Was heute in Ramallah passierte, geschah einst auch in Deutschland. Wie „Rivers of Babylon“ im 21. Jahrhundert war Nabucco in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus wegen des Themas aus der Geschichte Israels zunächst unerwünscht. Im Jahr 1940 schuf Julius Kapp daher eine „arisierte“ Fassung, in der er anstelle der Israeliten Ägypter auftreten ließ. Im Chor „Va, pensiero“ ersetzte er den Jordan durch den Nil und Zion durch Memphis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kapp von 1948 bis 1954 Dramaturg an der Städtischen Oper Berlin.
Ähnlich wie bei den Nazis damals wird auch heute von vielen Leuten die Geschichte einfach nicht anerkannt, wenn sie nicht gefällt.
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Diese Frage stellen sich gerade wieder viele Beobachter der Situation im Nahen Osten. Bei manchen Beobachtern wird sogar eine gewisse Lust nach Ausschreitungen spürbar. Dabei ist die Antwort ganz klar: Die Intifada war nie weg!
Als Intifada werden die gewalttätigen Aufstände und Pogrome gegen Israel bezeichnet. Der Begriff kommt aus dem Arabischen und bedeutet: „sich erheben“. Die Intifada begann kurz bevor sich die Hamas gründete. In der Gründungscharta der Hamas vom 18. August 1988 steht, dass alle Juden weltweit vernichten werden sollen (Artikel 7) und dass es keinen Frieden mit Israel geben darf (Artikel 13).
Wer eine solche Charta hat, braucht keinen Grund für eine Intifada. Der Grund ist bereits vorhanden: Judenhass. Wer eine solche Charta hat, braucht einen Vorwand, um seinen Hass zu aktivieren, damit er Juden verfolgen, angreifen und töten kann. Dieser Vorwand wird stets in dem Verhalten von Juden gesucht, denn schließlich ist der Jude für einen richtigen Judenhasser selbst Schuld daran, dass er gehasst wird.
Der letzte große Vorwand für gewaltige Ausschreitungen gegen Juden und Israelis war ein Besuch des israelischen Politikers Ariel Scharons am 28. September 2000 auf dem Tempelberg.
Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was so schlimm daran ist, dass der Mann den Tempelberg besuchte. Die Antwort ist so schlicht wie erschreckend: Weil er Jude ist!
Der Tempelberg steht unter arabischer Verwaltung. Alle Tore zum Tempelberg werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht und die lassen oft keine Juden rein. Der Tempelberg ist zwar die heiligste Städte der Juden, aber der Ort wird von Muslimen bewacht. Das ist in etwa so, als würde Medina von Christen, Mekka von Juden und der Vatikan von Muslimen überwacht.
Unter der Verwaltung der Frommen Stiftung des Islams ist der Tempelberg heute wie eine Parkbank oder eine Grünanlage unter den Nationalsozialisten. Es gilt: „Juden unerwünscht!“ Stellen wir uns mal vor einen Pogrom vor, der von Nazis ausgerufen wurde, weil es ein jüdischer Politiker gewagt hatte, einen Park zu betreten, der nicht für Juden gestatten war. Was würden wir heute über einen Menschen sagen, der sagen würde, der Jude habe damit den Pogrom provoziert? Nichts anderes geschah als Ariel Scharon im Jahr 2000 den Tempelberg besuchte. Arabische Politiker riefen zu Pogromen auf, weil es ein Jude gewagt hatte, einen Platz zu betreten, der für Juden verboten war. Diese Pogrome sind heute unter dem Begriff „Zweite Intifada“ bekannt.
In einem Theaterstück, das im Jahr 2016 von Ali Jalaly inszeniert, im Theater Tiefrot in Köln aufgeführt wurde und für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater nominiert war, beschreibt der arabische Protagonist des Stückes den Besuch Ariel Scharons wie folgt: „Wieder war es Ariel Scharon, der in mein Leben eingriff. Er walzte mit seiner massigen Gestalt über den Tempelberg.“
Wer so darüber schreibt, wenn sich ein Jude weigert, das Schild „Nicht für Juden“ zu beachten, fordert die folgende Reaktion geradezu heraus. Die Kölnische Rundschau berichtete am 6. September 2017 über die Inszenierung:
„Doch dann setzt sich der Schauspieler auf einen Stuhl: ‚Es ist an der Zeit, sich hinzusetzen und miteinander zu reden.‘ Eine ob der erlittenen Unmenschlichkeiten fast befremdliche Haltung. Man würde lieber hören: ‚Wir machen das nicht länger mit!'“
In einem deutschen Theater wurde der Hass auf Israel geschürt und ein deutscher Kritiker rief danach, dem Hass endlich Taten folgen zu lassen. So funktioniert es, wenn das Verhalten jener, die man hasst, als Entschuldigung dafür herhalten muss, dass man ihnen Gewalt antut.
Dabei tut Israel alles, den Hass zu besänftigen. Israel bewahrt sogar den judenfeindlichen Status Quo auf dem Tempelberg mit israelischen Sicherheitskräften. Kann sich irgendjemand vorstellen, muslimische Sicherheitskräfte würden dafür einstehen, dass Medina christlich und Mekka jüdisch bewacht werden? Was würde wohl der Vatikan sagen, wenn der Zugang zum Vatikan von einer <i>Frommen Stiftung des Islams</i> bewacht werden würde, die zu bestimmten Zeiten nur Muslime in den Vatikan lassen würde? Glaubt irgendwer ernsthaft, Christen und Muslime würden nur mit Metalldetektoren und Kameras antworten?
Israel reagierte damit, dass die israelischen Sicherheitskräfte, die den Status Quo bewahren, mit Metalldektoren und Kameras ausgestattet wurden, um den Hass, der auf dem Tempelberg gegen Juden gelebt wird, wenigsten unter Kontrolle und im Auge zu behalten. Aber schon diese vollkommen verständlichen Sicherheitsmaßnahmen lösten Ausschreitungen und Gewalttaten aus und viele deutsche Medien kritisierten nicht etwa die „Fromme Stiftung“, die Juden diskriminiert oder die religiösen Führer der muslimischen Gebäude auf dem Tempelberg, in denen Waffen gefunden wurden, sondern Israel, die diesen Judenhass lediglich observieren wollte.
Israel machte für den Frieden zwar Zugeständnisse, die kein Christ und kein Muslim jemals gemacht hätte und dennoch wurde Israel kritisiert. Judenhass ist, wenn man Juden für etwas kritisiert, das man bei allen Anderen durchgehen lässt. Diesen Judenhass leben westliche Journalisten, Politiker und Selbsterkenntnis Nahostexperten, wenn sie die Entschuldigung der arabischen Judenhasser als Gründe verklären und somit Israels Verhalten für den Hass verantwortlich machen, der ihnen aus purem Judenhass entgegenschlägt. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte in einer öffentlichen im Februar 2010:
„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen!“
Der Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas in Gaza, Jahia al-Sinwar, erklärte am 19. Oktober 2017 bei einer Rede vor Jugendlichen: „Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“
Abbas sagte einst: „In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“
Die Kinder Gazas werden dazu erzogen, Juden zu hassen. In den Schulen und im Kinderfernsehen wird gelehrt, Juden seien keine Menschen und es mache Spaß, sie zu töten. Sie lernen Lieder, in denen die Vernichtung von Juden gefeiert wird und lernen Gedichte auswendig, in denen es heißt, Juden seien die größte Plage der Welt und gehörten ausgerottet. Eltern erklären ihren Kinder, sie seien stolz, wenn sie als Selbstmordattentäter Juden töten. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“
Diese Menschen brauchen keinen Grund für ihre Pogrome, die sie Intifada nennen. Sie brauchen lediglich fadenscheinige Entschuldigungen und manche deutsche Medien liefern diese faulen Ausreden frei Haus. Wer nicht die Judenhasser für ihren Hass verantwortlich macht, sondern andere Leute, mögen es nun amerikanische Präsidenten, israelische Politiker oder deutsche Juden sein, unterstützt den Judenhass.
Die Tagesschau schoss dabei den Vogel ab und erklärte unter Bezugnahme auf den Brockhaus, der Pogrom gegen Juden sei ein „Aufstand der palästinensischen Araber im Gazastreifen, in Ost-Jerusalem und im Westjordanland gegen die israelische Besatzungsmacht.“
Ich frage mich, wie die Tagesschau wohl das Wort „Pogrom“ oder „Kristallnacht“ am 10. November 1938 definiert hätte und vor allem, auf wen sie sich bezogen hätte. Im Jahr 2017 jedenfalls behauptete die Tagesschau, der Gazastreifen sei besetzt, was jedoch nicht stimmt. Im Jahr 2005 wurde der Gazastreifen nämlich der palästinensischen Verwaltung übergeben. Danach wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. In den folgenden Jahren feuerte die Hamas aus ihrem „judenreinen“ Gazastreifen unzählige Raketen auf Israel ab, alle in dem Willen, so viele Juden wie möglich zu töten. Wer sich das alles vor Augen führt, kann sich bei der kaltschnäuzigen Veröffentlichung der Tagesschau nur angewidert abwenden. Die Tagesschau schweigt über den Judenhass, wie es gute alte deutsche Tradition ist.
Das Schweigen wird immer lauter. Am 8. Dezember 2017 demonstrierten über tausend Männer und Frauen vor dem Brandenburger Tor. Sie feierten die Intifada, ließen die Hamas hochleben, verbrannten den Davidstern, riefen auf arabisch „Tod, Tod, Israel“ und skandierten „Chaibar, Chaibar, ya yahud, dschaisch Mohammed saya’ud“, eine judenfeindliche Parole, die einen Massenmord Mohammeds an Juden ehrt. („Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden! Mohammeds Heer kommt bald wieder!“)
Am 17. Juli 2014 brüllte eine aufgepeitschte Menge über den Berliner Kurfürstendamm: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
Diese Menschen brauchen keinen Grund, um gewalttätig zu werden. Sie brauchen nur noch Ausreden. Diese fadenscheinigen Ausreden werden sie erschaffen, denn egal wie sich Juden oder Israelis verhalten, schon die kleinsten, menschlich verständlichsten Taten von Juden können dazu führen, dass ein neuer Pogrom unter dem Titel einer Intifada ausgerufen wird. Wir müssen uns vorbereiten.
Der Hass ist da. Wir hören ihn. Wir sehen ihn. Wir spüren ihn. Wer bei all diesen Vorboten noch schweigt, macht sich schuldig. Die zukünftigen Mörder sind unser uns und sie machen aus ihrem Hass keinen Hehl. Sie brüllen ihren Hass in Massen. Wir müssen handeln. Jetzt!
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