„Netanjahu ist schlimmer als Ahmadinedschad“

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat Günter Grass unter Vorspielung einer Differenzierung seinen Angriff auf Israel noch einmal verschärft. Die Süddeutsche berichtet:

„Der Mann, der – so Grass – Israel zur Zeit am meisten schade, sei dessen Premier „Netanjahu – und das hätte ich in das Gedicht noch hineinbringen sollen.“

Laut Günter Grass ist somit Netanjahu für Israel gefährlicher als Ahmadinedschad, der keinen Hehl daraus macht, Israel zerstören zu wollen und sogar gefährlicher als die judenhassende Hamas, die alle Juden vernichten will, jeden Palästinenser killt, wenn er mit Juden zusammen arbeitet, Kinder zum Judenhass erzieht, einen „judenreinen“ Gazastreifen organisiert und an manchen Tagen über 40 Raketen auf Israel abfeuert.

Günter Grass ist kein SS Junge mehr, aber er redet mittlerweile wie ein gestandener SS Mann. Die Behauptung, die israelische Regierung sei gefährlicher für Israel als die bombenwerfenden, judenhassenden und das eigene Volk knechtenden Regierungen rund um Israel, erinnert schon sehr an die Gedankenwelt eines lupenreinen Nazis. Hätte Grass schon als SS Junge geschrieben, seine Worte hätten vermutlich wie folgt geklungen:

„Die Männer, die dem Judentum zur Zeit am meisten schaden, sind die Aufständischen im Warschauer Ghetto – und das hätte ich in das Gedicht noch hineinbringen sollen.“

Der Premierminister einer modernen, aufgeklärten, demokratischen und vor allem freien Gesellschaft ist für Grass also gefährlicher als ein fundamentalistischer Diktator einer national-islamistischen iranischen Mullahpartei. Das ist SS pur und blanker Grassismus.

Für Grass ist es somit gefährlicher, wenn in Israel Gleichberechtigung der Geschlechter staatlich gelebt wird, als wenn Frauen aus der Gesellschaft verbannt und nicht selten unter Stoff verborgen werden.

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass in Israel Religionsfreiheit herrscht, so dass Juden, Christen, Muslime und andere Religionsangehörige in Ämtern und Gerichten, bei der Polizei und der Feuerwehr, in der Armee und dem Parlament arbeiten können, während in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens die nicht dem Islam angehörenden Menschen mit schweren und brutalen Ausgrenzungen zu leben haben.

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass in Israel jeder Bürger und jede Bürgerin Häuser bauen darf, egal welche Religion er oder sie hat, während ein Palästina allen Juden das Bauen und Siedeln verbieten möchte, weil es sich nach dem sehnt, was schon in Deutschland einmal versucht wurde, nämlich “judenrein” zu werden.

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass Männer in Israel schwul und Frauen in Israel lesbisch sein können, während Mann und Frau in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens dafür hängend an einem Baukran oder bis zur Schulter im Boden eingegraben und gesteinigt enden.

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass in Israel eine freie Presse und eine freie Meinung herrscht, die dafür sorgt, dass jede Handlung von israelischer Seite, die sich von moralisch und juristisch akzeptablen Normen entfernt hat, sofort kritisiert und wenn nötig sogar geahndet wird, während in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens der blutige und mörderische Terror gegen Männer, Frauen und Kinder gefeiert und staatlich gefördert wird.

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass in Israel frei geforscht werden darf, eine Tatsache, die die Welt bahnbrechende und lebensrettende Erfindungen in der Medizin und Technologie beschert, während viele Länder des Nahen Ostens die Welt höchstens mit Mördern aus ihren Terrorcamps versorgen.

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass Israel die weltweit bekanntesten und aktivsten Förderer eines Friedens zwischen Israel und Palästina hervorgebracht hat, während viele Länder im Nahen Osten sich dadurch auszeichnen, erst dann einen Frieden zu akzeptieren, wenn ganz Israel verschwunden ist?

Für Grass ist es auch gefährlicher, dass in der israelischen Unabhängigkeitserklärung folgendes steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Für Grass ist es nicht so gefährlich, dass die Hamas Charta mit folgendem Artikel 7 aufwartet:

„Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Mit anderen Worten: Günter Grass findet so ziemlich alles das gefährlicher, was auch schon die Nazis gefährlich fanden und vernichten wollten. Da kann ich nur noch sagen: „It’s springtime for Hitler!“

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