Wäre ich Jude, ich zöge es durch!

Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragzentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde! Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet. Sowohl die Tagesschau als auch heute berichten nicht ausgewogen über Israel!

Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht. Die Zeiten, wo Juden von einer deutschen Organisation  gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. 

Deutschland ist ein freies Land. Fernsehsender dürfen berichten, wie Sie wollen, aber ich will selbst entscheiden, ob ich eine Nachricht kaufe und finanziere oder nicht!
So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Liberalismus, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

27 Antworten zu Wäre ich Jude, ich zöge es durch!

  1. Yvonne Perle schreibt:

    Lieber Gerd,
    Konsequenterweise dürfte man aber dann schon lange keine Steuern zahlen, denn mit diesem Geld werden Tunnels gebaut, Terroristenfamilien bezahlt und juden hassende Schulbücher subventioniert.

  2. Joerg Hammer schreibt:

    Bravo! Das Gleiche hatte ich schon von Anfang an gedacht – DER Anlass, der das Fass zum Überlaufen bringt. Eigentlich fühle ich mich als Nichtjude ähnlich betroffen und verabscheue die Logik, etwas finanzieren zu müssen, was ganz und gar keine ausgewogene Berichterstattung und obendrein dem Kern nach antiisraelisch ist – allein mir fehlt der Schneid, mich dafür jetzt bereits in eine gerichtliche Auseinandersetzung weit über meine realen Möglichkeiten zu begeben. Das mag vielen jüdischen Deutschen allerdings nicht viel anders gehen. Es wäre aber gut, wenn wir uns zusammenschließen würden und organisiert gegen solche von unser aller Zwangsabgaben getragene systematische Fehlbildung der Menschen vorgehen wollten. Es sollte geringere Narrenfreiheit bzw. geringere öffentlich finanzierte breitenwirksame Einflussnahme durch unfrei denkende Moderatoren und Journalisten geben. Ein an sich heikles Thema, weil es nicht viel zu geben scheint, worüber sich viele verschiedene Menschen einig sein mögen. Umso mehr Bedeutung hat in diesem Rahmen die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die Vielfalt der Meinungen widerzuspiegeln. Seltsam, dass sich die Sendeanstalten so wiederholt ungenügend nach den ihnen zugrunde liegenden Vorgaben selbst zu regulieren wissen.

  3. Orion Saturn schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, gut gemeint, aber leider wohl nicht ganz durchdacht: 1) Kaum jemand hat die finanziellen und sonstigen Ressourcen, ein langwieriges Gerichtsverfahren (das die GEZ dann sicher durch alle Instanzen führen würde) durchzustehen. 2) In D leben gerade mal 100.000 Juden. Sogar wenn sie höchstrichterlich von der Zwangsabgabe für ARD/ZDF befreit würden (was extrem unwahrscheinlich ist), würde es die Sender finanziell nur unwesentlich treffen. Es hätte bloß symbolische Wirkung (die aber vielleicht nicht zu unterschätzen wäre und evtl. einen Präzedenzfall schaffen könnte). 3) Rein rechtlich gesehen ist der Vorschlag aussichtslos: ARD und ZDF würden sich darauf berufen, daß sie doch nur über Kritik an Israel bzw. dessen Regierungen berichten (das sagen sie ja jetzt schon immer). Das sei kein Antisemitismus und schon gar nicht gegen deutsche Juden gerichtet. Im übrigen gelte die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Berichterstattung und journalistischer Meinungsäußerung. Erschwerend kommt hinzu, daß viele deutsche Juden es ablehnen, mit Israel identifiziert zu werden. Ob das richtig oder falsch ist, steht auf einem anderen Blatt. Es hätte aber gewiß zur Folge, daß man sich dann nicht wegen problematischer Israel-Berichte von der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung des „Rundfunkbeitrags“ ausnehmen kann. Zielführender (wenngleich weniger spektakulär) erscheint mir etwas anderes: Der Zentralrat der Juden ist in allen Aufsichtsgremien von ARD und ZDF vertreten. Er müßte sowohl dort als auch in der Öffentlichkeit die unsägliche Pseudoberichterstattung über Israel immer wieder thematisieren und eindeutige Konsequenzen verlangen. Und alle, die Israel unterstützen, sollten sich dem koordiniert anschließen. Steter Tropfen höhlt (hoffentlich) jeden Stein.

    • HM schreibt:

      Meines Wissens ist der ZdJ die Vertretung der deutschen Juden für deren Belange in Deutschland und keine Zweigstelle des israelischen Aussenministeriums.
      Andernfalls wäre der Status ähnlich der Ditib.
      Es ist schon recht merkwürdig, sich einerseits persönlich attackiert zu fühlen, wenn eine ausländische Regierung kritisiert wird, andererseits es empört abzulehnen wenn man in anderen Fällen für vermeintliche Fehlleistungen derselben Regierung in Haftung genommen zu werden.

  4. Alreech schreibt:

    Das kann man auch machen wenn man sich nicht als Jude definiert.
    Die Gestaltung der Rundfunkfinanzierung als Beitrag erlaubt es gefahrlos die Zahlungen einzustellen und erst nach Erhalt eines Beitragsbescheids – gegen den man Widerspruch einlegen kann – zu bezahlen.
    Im schlimmsten Fall muß man 8 Euro Säumniszuschlag zahlen, kann aber die Zahlung längere Zeit verzögern.

    Ausserdem kann man gegen die Berichterstattung eine Beschwerde beim Rundfunkrat einreichen, ebenso kann man bei Facebook, Twitter und Youtube solche Beiträge wegen Hatespeech melden.
    Protip von der Amadeo Antonio Stiftung: auch mal ruhig eine anonyme Anzeige wegen Volksverhetzung oder Aufruf zu / Billigung von Strattaten einreichen.
    „Eine Anzeige zu viel ist besser als eine zu wenig.“
    Quelle: „Hetze gegen Flüchtlinge in den sozialen Medien, Handlungsempfehlungen“. Hilfreich auch bei Hetze gegen Israel.

    • Bruno Becker schreibt:

      Erster Absatz: Genau so ist es bei mir gelaufen, bis der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand.

      Zweiter Absatz:Sehr gute Idee! Anetta Kahane drauf ansetzen! Mal schauen, was bei rumkommt.

      • Alreech schreibt:

        Man kann zahlen kurz bevor der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht.
        Legt man Widerspruch gegen den Beschied ein und klagt gegen dessen Ablehnung kann man dem Gerichtsvollzieher auch eine zeitlang auf Abstand halten.

  5. Bruno Becker schreibt:

    Sinnlos. Hab ich alles schon versucht. Das perfide Lügenpack stecken mich nicht in den Knast. Die pfänden mein Haus. Da bin ich eingeknickt.

  6. Pingback: Bin ich Jude, ziehe ich es durch! | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog

  7. Hessenhenker schreibt:

    Hat dies auf Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog rebloggt und kommentierte:

    Die Sparidee:
    Werden Sie Jude und verweigern die Zahlung des „Rundfunkbeitrags“ wegen der dreisten Lügen im Fernsehen.

  8. caruso schreibt:

    Hallo lieber HH, warum willst Du unbedingt vergast werden? Was habe ich da
    verpaßt?
    lg
    caruso

    • Hessenhenker schreibt:

      Wieso „werden“?
      Ich nehme den Nazis die Arbeit ab und mache alles selbst!
      Schlimm genug, daß die mir das Haus zum . . . oh, sorry, ich soll das hier nicht schreiben.

    • Hessenhenker schreibt:

      Das erschreckende Kürzel erinnert mich irgendwie an Hamburg.

    • Hessenhenker schreibt:

      Vodafone ist wirklich zu blöd mir eine Spende für die Vergasung zu überweisen.
      Die haben statt mir 600.000 € zu spenden,
      600 € per angeblicher SEPA-Lastschrift abgebucht.
      In 12 kleinen Teilsummen, damit es nicht so auffällt.
      Ist aber aufgefallen, weil es alles gleichzeitig abgebucht wurde.

  9. Hessenhenker schreibt:

    So eine Gemeinheit, jetzt ist es doch freigeschaltet.
    Schade, hatte gerade einen Reblog mit gemeinem Gemecker vorbereitet (Konkurrenz belebt doch das Geschäft . . .).

  10. anti3anti schreibt:

    Lieber überall tapferer Gerd!
    SIe stecken Dich ins Arbeitslager.

  11. tapferimnirgendwo schreibt:

    Bitte über alles auf dem laufenden halten. Ich berichte gerne

  12. Praecox schreibt:

    Wieso sollten nur Juden für Juden kämpfen?

    • Bruno Becker schreibt:

      Letztlich geht es schon längst nicht mehr um Juden. Wie zu Adolfs Zeiten: die Juden traf es zuerst und am härtesten, aber am Schluss traf es fast jeden. Die Solidarität mit Israel ist schon längst nicht mehr nur um der Wahrheit willen. Langsam geht es auch darum, von Israel zu lernen, denn von Israel lernen heisst: ÜBERLEBEN LERNEN!

  13. Alpha O'Droma schreibt:

    Ja klar, gib der Redaktion bloß keine Zeit zur Reaktion!
    Antwort nicht abwarten können, aber gleich noch mal einen nachlegen …
    O Mann!

  14. Hessenhenker schreibt:

    Ersatzweise nehme ich das durch den entfallenden Rundfunkbeitrag gesparte Geld gerne als Spende für meine Ver gasung an!
    Alleine die Sicherung des Bunkers durch die Polizei kostet schon ein Heidengeld, bzw. auf den Phillipinen ein christliches Geld.

    • M.S. schreibt:

      Lieber Buurmann, wie lange darf der Honk „Hessenhenker“ hier eigentlich noch die geneigte (und leider auch die abgeneigte) Leserschaft mit seinen höchst persönlichen Blähungen behelligen? Noch mehr interessiert mich freilich, warum keiner der anderen Kommentatoren Anstoß daran nimmt, dass Selbiger qua seiner zigfach wiedergekäuten „Selbstvergasungsankündigung“ seit Monaten aufs Neckischste die Schoa oder vielmehr deren Opfer verhöhnt. Satire? „Kunst“? Nein.

  15. Hessenhenker schreibt:

    Ersatzweise nehme ich das durch den entfallenden Rundfunkbeitrag gesparte Geld gerne als Spende für meine Vergasung an!
    Alleine die Sicherung des Bunkers durch die Polizei kostet schon ein Heidengeld, bzw. auf den Phillipinen ein christliches Geld.

Seid gut zueinander!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s