An der Gedenkstätte am Berliner Breitscheidplatz wurde ein Wort geschwärzt. Raten Sie, welches!

Deutlich mehr Muslime weltweit empörten sich lautstark über Kurt Westergaard als über Anis Amri. Niemand sage mir, es gäbe kein Problem!

Vor ein paar Tagen thematisierte ich in meinem Artikel „Gebt den Opfern ein Gesicht“ den Umstand, dass an der provisorischen Gedenkstätte in Berlin zum islamistischen Anschlag vom 19. Dezember 2016 alle deutschen Opfer gesichtslos sind.

Heute stelle ich fest, dass an der Gedenkstätte mittlerweile sogar das Wort „islamistisch“ geschwärzt wurde.

Ich würde Anis Amri auch gerne schlicht nur Arschloch nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass er sich selber als Moslem bezeichnete, sogar als wahren Moslem, berechtigt, für Allah zu morden.

Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, muss Anis Amri schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen oder eine Karikatur von Mohamed zeichnen wie Kurt Westergaard. Dennoch demonstrierten gegen Kurt Westergaard deutlich mehr Muslime als gegen Anis Amri.

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten jedoch morden und sich dabei auf Allah berufen, herrscht Schweigen in der Umma.

Ich bin Deutscher und Christ. Ich kenne die dunkele Zeit des Christentums, als Andersgläubige verfolgt wurden und die Zeit des Nationalsozialismus als Juden vernichtet und ihre Synagogen angezündet wurden. Es gab zwar zu allen Zeiten stets auch anständige Christen und Deutsche, aber von 1933 bis 1945 gaben die Nazis den Ton an. Und die Nazis waren Deutsche und viele Kirchen machten mit.

Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams! Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung.

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen. So wie ein Alkoholiker bereit sein muss, sein Problem zu erkennen, bevor ihm geholfen werden kann, so muss auch ein Islamist zunächst sein Problem erkennen. Und ja, Alkohol kann Frieden bedeuten!

Christliche Politiker und Journalisten erklären zwar oft und gerne, Islam bedeute Frieden, aber es ist nicht ihre Aufgabe zu erklären, was der Islam bedeutet. Muslime müssen das tun! Zwar erklären nicht wenige Muslime ebenfalls, Islam bedeute Friede, aber sie werden übertönt von den Millionen muslimischen Stimmen, die weltweit lautstark erklären, einen Frieden gäbe es nur im Islam und alle, die nicht zum Islam gehören, dürften um des lieben Friedens Willen auch schon mal verfolgt, unterdrückt und ermordet werden. Keine andere Religion vereint zur Zeit so viele Menschen hinter staatlich gefördertem Hass und Intoleranz wie der Islam. In allen Ländern, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben.

Wenn sich Christen schon einreden, Islam bedeute Frieden, dann müssen diese Nicht-Muslime wenigsten anerkennen, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, das komplett anders sehen. Wissen christliche Politiker im Westen etwa besser, was der Islam bedeutet, als Muslime in islamischen Staaten? Früher nannte man so eine Arroganz Imperialismus!

Mir ist egal, was der Islam bedeutet. Menschen können glauben, was sie wollen, solange sie mir nicht gefährlich werden!

Ich bin mir sicher, Islam kann Frieden bedeuten. Jeder spirituellen Überzeugung wohnt die Möglichkeit des Friedens inne, vielleicht der einen Bewegung mehr als der anderen, was aber den Islam ausmacht, können nur Muslime bestimmen. Der Islam kann nur von innen reformiert werden. Das Christentum wurde ebenfalls von innen reformiert.

Die Reformbewegungen brachten allerdings auch Kriege mit sich. Protestanten und Katholiken standen sich im Dreißigjährigen Krieg so unversöhnlich gegenüber wie heute Sunniten und Schiiten. Zudem zeichneten sich ausgerechnet die Reformbewegungen als besonders judenfeindlich aus. Die judenfeindlichste christliche Schrift, die die Zerstörung von Synagogen und das Verbrennen von Torarollen fordert, wurde von Martin Luther geschrieben.

Das Christentum hat eine lange Geschichte der Gewalt und es brauchte mutige Menschen, die diese Gewalt anprangerten. Nicht selten wurden sie Ketzer beschimpft. Heute würde man sie christophob nennen und behaupten, sie wären Rassisten, da nicht jeder Christ gleich sei und Christentum Liebe bedeute. Bertrand Russel erwiderte darauf jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts:

“Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen (…) Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”

Friedrich Nietzsche schrieb im Jahrhundert davor:

“Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung (…) Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit (…) Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht (…) Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”

Heinrich Heine erklärte im selben Jahrhundert:

“Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.”

Jean-Jacques Rousseau sagte ein Jahrhundert vorher:

“Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.”

Ich habe viele christliche Freunde. Wenn ich sie frage, was sie von den schwulen- und frauenfeindlichen Passagen in der Bibel halten, erklären sie mir, die Bibel sei nur ein Buch und man könne sie nicht wörtlich nehmen. Einige meiner christlichen Freunde haben studiert und nennen diesen Umgang mit der Bibel „historisch-kritische Exegese“.

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Der Islam muss so in Frage gestellt wird wie einst das Christentum. Das geht allerdings nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn und sie muss von innen kommen! Was die Welt jetzt braucht sind Mohammed-Karikaturen von Muslimen, die die muslimische Welt in Frage stellen, so wie einst Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr versetzt haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob? Nein. Es ist Aufklärung!

Daher ist es wichtig, die Motivation des Mörders zu benennen. Er mordete, weil er glaubte, dies für den Islam tun zu müssen. Wer sich weigert, den Begriff „islamistisch“ zu benutzen, betrügt Muslime um jene Entwicklung, die das Christentum bereits durchlaufen hat.

Aufklärung tut weh! Wer glaubt, Muslime müssten vor diesen Schmerzen geschützt werden, erklärt damit, Muslime seien schwächer, dümmer oder unfähiger mit Kritik umzugehen als Christen. Wer Muslime davor schützen möchte, erklärt sie zu geistigen Mündeln, die intellektuell unfähig sind, mit Kritik, Hohn und Spott umzugehen. Das ist purer Rassismus!

Was Christen ertragen können, können Muslime auch ertragen, denn ich halte diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt wurden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.

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179 Antworten zu An der Gedenkstätte am Berliner Breitscheidplatz wurde ein Wort geschwärzt. Raten Sie, welches!

  1. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    ich war eine Weile weg, deshalb erst jetzt mein Senfchen.

    Gratulation zu Deinen klugen und , wie ich meine, zutreffenden Ausführungen. Der Islam steht dort, wo das Christentum vor Jahrhunderten gestanden hat. Das Christentum hat eine Veränderung erlebt, die auch heute noch nicht abgeschlossen ist. Diesen Prozess hat der Islam noch vor sich. Leider sind die Kräfte im Islam zu schwach diese Reform wirkungsvoll anzustoßen. Die Bemühungen Außenstehender sind bisher auch nicht sehr energisch und wirkungsvoll.
    Das Christentum hatte den 30-jährigen Krieg. Der Krieg des Islam wird länger dauern. Jedenfalls dauert er in Israel schon sehr viel länger und ein Ende ist nicht in Sicht.
    Gleiches trifft auch auf den Krieg des Islam gegen den Rest der Welt zu, im Augenblick mit Schwerpunkt in Europa.

    Nein, einen Ausweg sehe ich nicht. Es erwartet uns noch so Einiges. Unsere Politiker tragen das Ihrige dazu bei.

    Herzlich, Paul

    • aurorula a. schreibt:

      Der Islam steht dort, wo das Christentum vor Jahrhunderten gestanden hat.
      Welchselbiger Zustand entweder gut sein kann oder schlecht. Entweder also was im Namen des Christentums damals getan wurde war schlecht, böse und unverzeihlich, dann ist das was heute im Namen des Islams getan wird genauso schlecht und unverzeihlich, sollte als Inkarnation des Bösen scharf verurteilt und nicht etwa ein zweites Mal zugelassen oder gar entschuldigt werden; oder das was heute im Namen des Islams getan wird ist verzeihlich, Teil der Entwicklungsgeschichte einer Religion (was nebenbei auf andere Religionen als die erwähnten beiden auch nicht zutrifft, aber nun denn) und nicht wirklich böse – dann war auch das was damals im Namen des Christentums getan wurde verzeihlich und nicht wirklich böse.
      Tertium non datur, beides geht nicht. Alle absolut gerechtfertigten Verurteilungen des Christentums von vor fünfhundert Jahren, der Anhänger des Christentums vor fünfhundert Jahren, und der von ihnen im Namen des Christentums im Laufe der Jahrhunderte begangenen Greueltaten, in (wie es heißt) Gedanken, Worten, und Werken; sollten in voller Schärfe, mit voller Wucht und Überzeugung, genauso absolut gerechtfertigt gegen den heutigen Islam, die heutigen Anhänger des Islams, und die von ihnen heute im Namen des Islams in Gedanken, Worten und Werken begangenen Greueltaten ausgesprochen werden. Höchstens minus die beiderseitigen Gedanken, das wäre in beiden Fällen a Bissele zu orwellsch, oder? Entweder das, oder man entschuldigt beides und redet es klein.
      Einmal so und einmal anders geht nicht: Böses ist Böses, egal wer es tut. Das nennt sich üblicherweise Gleichheit vor dem Gesetz, heißt in dem Fall aber auch Gleichheit vor der Moral.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja.
        Andererseits haben die Christen sogar während des 30jährigen Kriegs jede Menge Kultur hervorgebracht, nicht? Sogar die Deutschen, völlig zerstört und weithin ausgemordet und der Rest verarmt, haben danach gleich mit dem Barock weitergemacht (der große Heinrich Schütz in der Musik, Dietrich Buxtehude, usf.).
        Wohingegen in islamischen Gegenden permanent der 30jährige Krieg herrscht, permanent seit dem siebten Jahrhundert, während die Dortigen selbst während der kurzen Kriegspausen durchaus gar keine Kultur hervorbringen, keine Musik!, und keine Architektur, die den Namen verdient, und niemals Philosophie, und Literaten werden gern eingesperrt oder totgeschossen, und Technik kauft man von den Ungläubigen.

        Ferner weiß ich nicht, worauf Paul mit der vermeintlichen Analogie zwischen „Der Islam steht dort, wo das Christentum vor Jahrhunderten gestanden hat“ hinaus will. Eben der 30jährige Krieg brach wegen der Reform des Christentums aus!, und will Paul nun eine Reform des Islams-, wo selbiger doch schon ohne alle Reformfähigkeit das permanente Gemetzel veranstaltet?

        P.S.
        Die Christen konnten sich häufig selbst reformieren, immer auf andere Weise. Man denke an die zahlreichen Universitätsgründungen seit dem zwölften Jahrhundert und an die Bemühungen der Wissenschaft gegen die Geistlichkeit, zu forschen und zu lehren. Man denke auch an Dante Alighieri und die Einläutung der Renaissance. Und die tiegreifende Kulturreform in der Gotik. Man denke auch an die Aufklärung des achtzehnten Jahrhunderts, die sich immerhin zu großen Teilen aus dem Christentum gespeist hat.
        Hingegen im Islam: Nichts dergleichen. Nichts!

        • aurorula a. schreibt:

          P.S: ergänzend sollte man noch anmerken, daß, wie Du richtig schreibst, nicht nur viele der Greueltaten die man heute mit „mittelalterlich, gewalttätig und im Namen eines reaktionären Christentums begangen“ assoziiert in Wahrheit in der frühen Neuzeit, in der Renaissance stattfanden und eher Folge der Reformation des Christentums waren als durch sie beendet wurden: wozu auch die Hexenverbrennung gehört, was oft unter den Teppich gekehrt wird.
          (Gut, jetzt könnte ich mich gleich selbst zum Teil widerlegen durch die Anmerkung daß Hexenverbrennung nicht nur durchaus heute noch stattfindet, sondern im Gegenteil sogar das schlimmste Massaker an Frauen die angeblich Hexen waren 2008 (sic!) in Tansania stattfand, als es an einem einzigen Tag über achthundert Leute mit dem Leben bezahlten daß „die kulturunsensiblen, kolonialistischen Europäer mit ihrem judäochristlichen Humanitätsgequatsche uns gefälligst nicht unsere animistische Tradition der Hexenverbrennung nehmen sollen!“
          „Du sollst nicht morden“ ist den Menschen eben alles andere als angeboren. Das gilt dann wohl wieder für alle Zeiten und alle Orte.)

          • Aristobulus schreibt:

            … im Strafrecht von Saudi-Arabien gibt es einen Paragraphen gegen Hexerei, der vorschreibt, dass Hexen zu töten seien.
            Ja, dieser Paragraph wird angewandt.
            Und nein, das ist kein Scherz. In Saudi-Arabien gibt es schließlich Hexen, und die müssen grausam getötet werden. Sonst könnt‘ ja jeder kommen.

      • Paul schreibt:

        Das was das Christentum damals getan hat war böse und Unrecht.
        Das was der Islam heute tut ist böse und unrecht.

        Das Christentum hat sich verändert. Teilweise aus sich selbst heraus, aber auch durch Einfluss von Außen.
        Der Islam muss sich verändern. Gegenwärtig sehe ich dazu keine Ansätze.

        So habe ich das gemeint.

        • aurorula a. schreibt:

          Das was der Islam heute tut ist böse und unrecht.
          Danke.

          Diesen Prozess hat der Islam noch vor sich.
          Das widerum hört sich eher so an, als ob eine Veränderung des Islams, und dann auch noch in die gewünschte Richtung – und nicht etwa eine andere – historisch zwingend passieren müsste oder zukünftig würde. „Irgendwann überkommt den Islam schon noch die Erleuchtung, und dann werden seine Anhänger genauso wie die Christen jetzt; weil sie dasselbe tun wie die Christen damals, und ihnen dasselbe passiert“, wenn ich das einmal paraphrasieren darf. Ich halte es allerdings für einen gedanklichen Fehler und Schnellschluss von Hegel, Heidegger (und Marx), daß die Geschichte zielgerichtet sei, hin zu immer größerem Fortschritt und immer größerer Erleuchtung. Unbegründeter Positivismus, wenn man so will.
          Die Geschichte ist, offensichtlich und indiskutabel, nicht so; und die Wirklichkeit schert sich natürlich nicht um die großen, schönen, leuchtenden Ideen von Hegel, Marx und Heidegger. Die Geschichte ist singulär und erratisch: alles kann passieren, ohne Grund, ohne Logik, und ohne Ziel – und tut es dann auch. Die Geschichte schert sich nicht um das, was sein sollte – es passiert einfach nur das, was ist.
          Irgendwie abzuleiten daß eine Ideologie sich zukünftig verändern würde, dann ist wie eine andere jetzt, und auch noch zu sagen welche – das funktioniert ungefähr genausogut wie sich beim Roulette (das genauso erratisch ist) ein System zurechtzulegen welche Zahlen denn demnächst fallen müßten und danach zu tippen. Sicher, es gibt Leute die das tun. Beides. Aber das Roulette schert sich auch nicht darum, welche Zahlen fallen sollten – es passiert einfach nur das, was ist.

  2. Couponschneider schreibt:

    Wie heißen Nafris eigentlich auf Spanisch?

  3. Couponschneider schreibt:

    Wenn Islam Frieden bedeutet, dann bedeutet Islamismus „Friedismus“. „Friedismus“ ist Pazifismus.

    • Aristobulus schreibt:

      -> Pazifissimus 😀

      • ZetaOri schreibt:

        Mit der lokalen Variante Palizifissimus. ;o)

        • Couponschneider schreibt:

          Die Palästinenser sind die Ureinwohner zwischen Jordan und Mittelmeer. Man hat Funde des Homo palaestinensis gemacht, fast so alt wie Lucy, der berühmten Vertreterin des Australopithecus afarensis. Woher man weiß, dass es Palästinenser waren? Tja, die hatten so’n komischen Feudel auf dem Kopf:


          Palästinensische Sprache, palästinensische Kultur, palästinensische Wissenschaft – noch nie strahlte der Stern der Menschheit höher. Bis 2001 wurden 84,9 % aller Nobelpreise an Palästinenser vergeben; der Rest an Juden.

          • ZetaOri schreibt:

            @Couponschneider September 3, 2017 um 12:28 am

            „Die Palästinenser sind die Ureinwohner zwischen Jordan und Mittelmeer. Man hat Funde des Homo palaestinensis gemacht, fast so alt wie Lucy, der berühmten Vertreterin des Australopithecus afarensis. […]“

            Das ist nicht ganz richtig: Eine exakte C14-Altersbestimmung belegt, dass die fraglichen Befunde aus dem rezenten Bevölkerungs-Pool stammen müssen. Die erste spontane Schätzung der Archäologen beruhte wohl nur auf dem optische EIndruck und einigen provisorische Vermessungen.
            Man hat sich da vermutlich durch die frappierende anatomische Ähnlichkeit mit A. afarensis, insbesondere bzgl. Schädelform und Gehirnvolumen, in die Irre führen lassen.
            (Auch die Einordnung des H. palaestinensis in die Gattung ‚Homo‘ ist unter Experten immer noch umstritten, wohingegen zumindest die Tribus ‚Hominini‘ inzwischen als gesichert angesehen werden kann: Für Panini können die einfach nicht gut genug klettern.)

            „… wurden 84,9 % aller Nobelpreise an Palästinenser vergeben; …“

            Ganz recht. Zumindest, was die Dynamt-Nobel-Preise angeht. Wenn ich mich nicht täusche, war’s zuletzt der Friedens-Dynamit-Nobel-Preis für die Entwicklung einer innovativen Friedens-Methodik namens „Palintifaschismus“. War es nicht?

          • Aristobulus schreibt:

            … 1742 hat der Palästinenser Sheitan Al-Knievel die Universität von Palo Alto (Californien) gegründet, in der sein Onkel Mahmoud Al-Pali 1743 das Feinkostfutter Al-Pal erfand, mit dem seitdem fast jeder Feinköstler gefüttert wird, und gleich 1744 hat er das Dynamit erfunden, 1745 hat sein Bruder Yassir Al-Chab-Al-Wiz das Al-Chappi und das Al-Whiskas erfunden, zwei köstliche Gerichte für die Feinköstlerinnen, und 1957 erfand sein Ururururgroßcousin glatt das PAL-Farbfernsehen, in dem man seitdem diese schönen Explosionen und schönen Pallywoodfilme und sowas sehen kann, während man aufm Sofa wahlweise Al-Pal, Al-Chappi, Al-Whiskas oder gleich Dynamit frisst.

          • ZetaOri schreibt:

            Und dann war da noch …:

            „Die Pali-sade“

            Die haben die Palis zwar nicht erfunden, aber die hilft gegen selbige, wie Israel mit seiner modernen Adaption unter Beweis stellt.
            Hmm, vielleicht ein Fall für den Friedens-Nobelpreis? >;D

          • Couponschneider schreibt:

            Die Palästinenser sind ein Volk der Schrift. Ihr Einfluss reicht bis nach Ostasien:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Pali-Kanon

          • Aristobulus schreibt:

            Jaha, die Plalestissineserischen haben anno 1527 sogar die Pali-Kanón erfunden, eine aus alten Palisaden zusammengenagelte Holzkanone, die ganz gut die Überreste von Palaphel (altpalästinenserisch für Falaffel) verschießen kann.
            Damit wurden realtiv verheerende Schmierbeschädigungen angerichtet.

            Anno 1528 im Zermürbungskrieg gegen die Ungläubigen von Judenburg hat der General-Mufti Ali Al-Pali mit seinen sieben Pali-Kanonen große Achtungserfolge erzielt.
            Als die Munition alle war, wollte sein Cousin Hassan Al-Shissr zerflederte Korane damit verschießen. Seine Mannen haben’s aber verhindert und ihn geköpft. War wohl besser so.

      • aurorula a. schreibt:

        Auch in anderen Kulturen sind die Spuren des kulturellen Austauschs mit dem Homo palaestinensis zu erkennen:
        Man denke nur an das kürzllich entdeckte Epos Hero und Palisander von Homer. Homer, selbst vom Anthropologen T. Pratchett als der Gattung pan paniscus zugehörig klassifiziert * , schrieb die Illias über Rom, die Odyssee über das Antike Griechenland; und um circa 650 BCE dieses Epos über die Stadt Illya ° . Da er es für das edelste seiner Epen hielt, war es viel zu edel, um es aufzuführen, und so verbuddelte er das Manuskript in einem Tonkrug, auf daß es nicht velorenginge. Ein Exemplar fand sich zusammen mit anderer palästinensisicher Dichtung bei den Schriftrollen von Qumran am Toten Meer.
        Homer war es auch, der zuerst dem Land den Namen „Palästina“ gab, abgeleitet vom griechischen παλαιστής, Ringkämpfer, da der Kult der Palästinenser schon damals genauso eine Religion des Friedens war wie er es immer noch ist. Denn auch Ringkampf bedeutet Frieden.
        Der Prophet Habakuk war von dieser Idee nur wenig später so begeistert, daß er diesen Namen ins Hebräische übersetzte, auf daß auch seine Leute in ihrer eigenen Sprache das Land als das der Ringkämpfer bezeichnen sollten. Als Warnung: gerüchteweise existiert eine verschwiegene Prophezeihung Habakuks, daß die Welt entweder untergeht oder knapp dran vorbeischrammt, sollte das Land jemals zum griechischen Namen zurückkehren: denn für Habakuk bedeutete Ringkampf ganz und garnicht Frieden.
        Zu Zeiten des römischen Kaisers Hadrian schrammte sie denn auch….

        ….äh….
        …. Fillmreißgeräusch ….

        Irgendwas mache ich falsch, oder? 😦 ( 😉 )

        * das stimmt in einem gewissen Sinne sogar, allerdings bezeichnet Pterry die gesamte Menschheit als geschichtenerzählende Affen, mit oder ohne Homer.
        ° das ist der arabische Name für Aelia – bevor die Stadt schon immer Al-Quds hieß, heißt das

        • aurorula a. schreibt:

          amüsanter Schreibfehler meinerseits: statt pan narrans, dem geschichtenerzählenden Affen und der Bezeichnung Pterrys für den Menschen, habe ich pan paniscus erwischt, den Bonobo. So gesehen habe ich Homer zum Affen gemacht, aber zum falschen Affen.

          • Aristobulus schreibt:

            😀

            Vorige Woche ließ der Mufti von Jerusalem Hussein verlauten, dass jeder ein Rassist sei, der behauptet, dass der Homer (Al-Chomr), der Habakuk (Al-Habash), der Pratchett (Al-Plishtim) und der Ben-Gurion (Al-Ghuzr) keine Palästinenser gewesen seien. Auf interessierte Nachfragen, wie es sein könne, dass also ein Araber etwa die griechischen Epen Ilias und Odyssee geschrieben habe, gab er zu bedenken, dass die Juden diese frühislamischen Schriften auf entsetzliche Weise verfälscht hätten.

            Laut informierten Kreisen bereitet die UNESCO daraufhin wieder eine epochemachende Resolution gegen den israelischen Kulturimperialismus und gegen die zionistisch-rassistische Judaisierung der Welt- und Literaturgeschichte vor.

  4. Martin J. Malliet schreibt:

    „Deutlich mehr Muslime weltweit empörten sich lautstark über Kurt Westergaard als über Anis Amri. Niemand sage mir, es gäbe kein Problem!“

    Hier wird etwas suggeriert, das so wohl nicht stimmt: Es waren Islamisten die sich weltweit empörten über Kurt Westergaard, die meisten Muslime schwiegen, in beiden Fällen. – Jytte Klausen, The Cartoons That Shook the World (2009): She concludes that the Muslim reaction to the cartoons was not – as was commonly assumed – a spontaneous emotional reaction arising out of the clash of Western and Islamic civilizations. Rather it was orchestrated, first by those with vested interests in elections in Denmark and Egypt, and later by Islamic extremists seeking to destabilize governments in Pakistan, Lebanon, Libya, and Nigeria. Klausen shows how the cartoon crisis was, therefore, ultimately a political conflict rather than a colossal cultural misunderstanding.

    „Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams! Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung. (…) Aufklärung tut weh! Wer glaubt, Muslime müssten vor diesen Schmerzen geschützt werden, erklärt damit, Muslime seien schwächer, dümmer oder unfähiger mit Kritik umzugehen als Christen. Wer Muslime davor schützen möchte, erklärt sie zu geistigen Mündeln, die intellektuell unfähig sind, mit Kritik, Hohn und Spott umzugehen. Das ist purer Rassismus!“

    Es gibt da diese Überlegung von Koenraad Elst, der erwartet, dass der Islam als Religion eines Tages genauso schnell verschwinden wird wie er entstanden ist. Was ich dabei verstanden habe ist, dass die ‚real existierende‘ Glaubensgemeinschaft wie ein geistiger Polizeistaat funktioniert. Kein normaler Mensch kann ohne Zweifel sein über die Richtigkeit einer solchen Glaubensgemeinschaft. Aber kein normaler Mensch kann auch ohne Angst sein, um mit seinen Zweifeln hervorzutreten. Der Tag, an dem das Bewusstsein dieser Situation zum Allgemeinwissen wird (common knowledge), und jeder also versteht, dass es allen anderen genauso geht wie ihm, verflüchtigt sich der absolutistische Glaube womit die Glaubensgemeinschaft sich selbst terrorisiert.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168158878/Immer-mehr-Muslime-wenden-sich-vom-Islam-ab.html

    Ich bin übrigens der Meinung, dass die Regensburger Vorlesung (2006) von Papst Benedikt das Beste ist, das zu diesem Thema bisher gesagt worden ist. Und dass Benedikt wohl auch die Absicht hatte, um so ganz unscheinbar eine ernsthafte Diskussion in Gang zu setzen. Der politisch organisierte Krawall in der islamischen Welt (mit Erdogan allen voran), und vor allem das Unverständnis das ihm auch in der westlichen Welt entgegengeschlagen ist, hat ihn, oder zumindest seine Diplomaten, dann zurückschrecken lassen. Leider. Erstaunlicherweise war es Tariq Ramadan der damals noch den vernünftigsten Meinungsartikel zur ganzen Kontroverse geschrieben hat: https://plus.google.com/u/0/+MartinJMalliet/posts/1YBGF7niXZH oder http://www.nytimes.com/2006/09/20/opinion/20iht-edramadan.2876272.html.

    Aber worauf ich hinaus will: Es sollte doch klar sein, dass solange die Rückendeckung toleranter, liberaler oder rechtschaffener Muslime nicht von oben kommt, dieselben Muslime, obwohl sie wahrscheinlich noch immer in der Mehrheit sind, nicht den Mut aufbringen werden, um sich ernsthaft gegen die Islamisten zu wehren. Und ohne diese Wehrhaftigkeit werden die Islamisten weiterhin leichtes Spiel haben, und werden der Polizei und dem Nachrichtendienst weiterhin im entscheidenden Moment die Hinweise fehlen, die sie brauchen. (Ich bin selbst Tag für Tag auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad an der Wohnung in der Henri-Bergé-Strasse vorbei gefahren, in der der Sprengstoff für die Anschläge im November 2015 in Paris zubereitet wurde. Da wohnten Leute, nebenan links, nebenan rechts, gegenüber, und im selben Haus darüber und darunter, die selbstverständlich mehr beobachten konnten als ich im Vorbeifahren. Aber die sich offenbar nicht an die Polizei gewendet haben.) Rückendeckung von oben bedeutet Rückendeckung vom Innenminister, mit Unterstützung der ganzen Regierung und also auch der Bundeskanzlerin. Nicht Rückendeckung von Henryk Broder. Und wenn sie nicht spontan kommt, dann muss sie eingefordert werden. Während der Kleinkrieg mit ARTE oder Youtube nur davon ablenkt.

    Genau 100 Jahre nach der Balfour-Deklaration haben wir jetzt die Macron-Deklaration: „Wir werden dem Antizionismus keinen Daumbreit nachgeben, denn er ist die neuerfundene Form des Antisemitismus.“ Aber es fällt den Deutschen zu besonders angewiesen zu sein, um diese Änderung in der europäischen Aussenpolitik zum Nahostkonflikt herbeizuführen. Weil sie es vorgemacht haben: sie haben die Schuld für den verbrecherischen Krieg, den sie über die Welt gebracht haben, als sie unter dem NS-Regime den Weg verloren hatten, auf sich genommen; und sie haben auch alle Konsequenzen akzeptiert die diese Schuld mit sich brachte. Genau das, was die Araber, in Palästina oder anderswo, auch tun müssen, wenn die Zweistaatenlösung etwas anderes sein soll als nur die Vorbereitung einer neuen Etappe in dem anti-zionistischen Krieg – das vom ‚abscheulichen‘ Benjamin Netanyahu so gefürchtete Scheitern der Zweistaatenlösung. Wenn beide Staaten eine Chance haben wollen, in Frieden zu leben. – Der konkrete Indikator für diesen Entschluss auf Seiten der Palästinenser ist auch einfach zu benennen: die Verwirkung des ‚Rückkehrrechts‘ für die Kriegsflüchtlinge, die die Palästinenser akzeptieren müssen als eine der Folgen des verbrecherischen 80-jährigen anti-zionistischen Krieges, an dem sie sich schuldig gemacht haben.

    Also, zusammengefasst: oben anfangen, beim Innenminister, Aussenminister und der Bundeskanzlerin. Der europäische Antizionismus im Palästinakonflikt ist die Schwachstelle über die der Islamismus in Europa erfolgreich sein kann. Und er muss also ausdrücklich beendet werden. Von der deutschen Bundeskanzlerin, da sie das deutsche Beispiel geben kann.

    • Aristobulus schreibt:

      Herr Malliet, da Ihr Beitrag sehr lang ist, möchte ich die Antwort so kurz wie möglich halten.

      Wie kommen Sie auf die Idee, dass just Merkel das tun soll, was Sie vorschlagen? Wie bitte, Merkel??
      Da komme ich doch glatt mal auf die Idee und schlage hier mal der Bundeskanzlerin Merkel höchstpersönlich und ganz hochfliegenderweise nur das Allernotwendigste vor, ja?, damit sie es bittschön unverzüglich usf.!
      a) Dass sie alle islamischen Eingedrungenen sofort wieder ausweisen lässt, die sie unter Bruch der Gesetze und ohne Abstimmung im Bundestag ins Land gelassen hat. Und alle Salafisten dazu.
      b) Dass sie ihre Erpressung von Rest-Europa bittschön nicht nur künftig bleiben lässt, sondern sie sofort rückgänig macht.
      c) Dass sie höchstpersönlich aus der Ergodan-Türkei morgen früh die vier Milliarden zurückholt, die sie von 2008 bis 2012 dem deutschen Steuerzahler abgenommen hat, um sie der Türkei Zwecks „Aufbaus der Demokratie“ zu schenken.
      d) Dass sie ihren Außenminister (der sich um keine antiisraelische Plattheit zu schade ist) und auch den Bundespräsidenten (der am Grab eines der widerlichsten Terroristen überhaupt, Arafat, einen deutschen Staatstrauerkranz niedergelegt hat) sofort abberuft (also wie auch immer sie das macht, aber sie soll es machen!) und diese Figuren da hin schickt, wo man nie wieder was von ihnen hören oder sehen muss.

      -Muss nicht erwähnen, dass mein Katalog völlig sinnlos ist.
      Weil niemand auf der Welt die Bundeskalnzlerin Merkel um irgend etwas bitten kann, was ihrer angestrebten Dauerkanzlerschaft widerspricht. Diese ist ihr einziger Daseinszweck. Etwas Anderes hat sie nie getan und wird sie nie tun.

      Also sollten wir doch nicht so illusionär sein, Herr Malliet, hier herumzuträumen, was ausgerechnet die Frau Merkel bessermachen oder gar wiedergutmachen soll 😀 , LOL!, zumal es in puncto Merkel ja nur eine einzige Option gibt, the-one-and-only-optin, nämlich dass sie weg muss, wegwegweg, WEG!, und zwar so bald wie möglich weg, damit der furchtbare Schaden, den sie laufend anrichtet, bittschön mal die Chance kriegt, um vielleicht aufzuhören.

      • Aristobulus schreibt:

        … und das war jetzt zu lang. Viiiel zu lang. Hach!, immer diese vielen Worte.

      • aurorula a. schreibt:

        Was mich bei der Westergaard-Affaire auch gewundert hat war: woher haben die die ganzen dänischen Flaggen, um sie zu verbrennen?
        Ein paar Tage nach dem Anschlag vom elften September hat die New York Times in jeder Ausgabe eine doppelseitige amerikanische Flagge gedruckt, damit wer sich solidarisch mit den Ermordeten zeigen wollte überhaupt etwas herbekam, das er ins Fenster hängen konnte: soviele Flaggen gab es in der ganzen Stadt nämlich nicht!
        Und dann, als es um die Cartoons in der Yllandsposten ging, sollten plötzlich gefühlte einskommadreimilliarden dänische Flaggen brennen: wo kamen die alle her?
        Ja, schon, aus China – aber wer hat die da vorher alle bestellt und pünktlich zum Eklat schicken lassen?

    • Martin J. Malliet schreibt:

      Also, bitten kann man sie sehr wohl! Und man ist sogar dazu verpflichtet, wenn man von seiner Regierung richtig repräsentiert werden will. Ich habe es auch schon getan, in 2013.

      http://kko-fvd-mjm.blogspot.be/2013/02/vorschlag-die-deutsche-bundeskanzlerin.html

      Aber es braucht wohl eine kritische Masse, um in dieser Kommunikationsgesellschaft gehört zu werden. Wobei Masse wohl nicht ganz das richtige Wort ist, da ja auch die Qualität der Stimmen ganz erheblich ins Gewicht fällt. Und wie gesagt, Emmanuel Macron ist schon mit an Bord! Ich habe auch schon an Henryk Broder geschrieben, und an Julian Reichelt. Das wäre doch was, wenn diese Kampagne von BILD in Gang gezogen werden würde. Axel Springer ist zwar tot, aber einverstanden wäre er wohl gewesen.

      Angela Merkel wird diese Wahl gewinnen. Weil sie alternativlos ist. Und das liegt gewiss nicht nur an ihr. Deshalb sollte man ihr helfen, aus ihrer Dauerkanzlerschaft auch was zu machen! Kennen Sie diesen Baumwollfadenverschluss für Säcke, wo man nur den richtigen Faden finden muss, um ihn dann ganz leicht herauszuziehen und den ganzen Sack zu öffnen? Ich finde meistens den richtigen Faden nicht, aber in dieser politischen Angelegenheit glaube ich ihn gefunden zu haben. Daher mein Vorschlag, um beim Anfang anzufangen. All die Punkte (a) bis (d) werden sich dann wahrscheinlich von selbst ergeben.

      Träumerei? Ohne die kritische Masse zweifellos. Aber das liegt an der fehlenden kritischen Masse, nicht am Traum.

    • Aber worauf ich hinaus will: Es sollte doch klar sein, dass solange die Rückendeckung
      toleranter, liberaler oder rechtschaffener Muslime nicht von oben kommt,

      Die Regierung kann sich nicht zum Anwalt größtenteils wortloser und unsichtbarer „toleranter, liberaler oder rechtschaffener Muslime“ erklären. Ich glaube auch, Sie meinten nicht tolerant, liberal oder rechtschaffen, sondern gleichgültig.
      Und wie darf ich mir diese Szene denn vorstellen? Merkel erklärt über die Zentralorgane, dass alle „toleranten, liberalen oder rechtschaffenen Muslime“ die Moscheen stürmen und die Imame absetzen sollen und versichert, dass sie voll hinter ihnen steht und Panzer schickt, wenn’s schiefgeht?
      Soll sie Ayman Mazyek einbestellen und ihm die Leviten lesen?
      Werbefeldzüge, Aussteigerprogramme? Gründung eines Zentralrats der toleranten, liberalen oder rechtschaffenen Muslime (ZdtlorM)?

      Rechtschaffenheit ist übrigens auch ein Hauptmerkmal des Salafismus. Ein rechtschaffener Moslem zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass er sich streng an die Grundlagentexte hält
      Als Moslem tolerant, liberal und rechtschaffen zu sein ist also nicht so einfach. Man kann als Moslem nur tolerant, liberal oder rechtschaffen sein – aber hoppla, so steht es oben geschrieben. Da hat wohl der Geist der Wahrheit die Hand geführt.

      • Aristobulus schreibt:

        Laut glaubhaft informierten Kreisen sollten jüngst in Köln fünfzehntausend bis hundertfünfzigtausend liberale, tolerante oder rechtschaffene Mohammedaner zu einer Großdemonstration gegen den mohammedanischen Terror erscheinen. Laut deutlich optimistischen Quellen erschienen jedoch nur etwa hundertvierzig Schaulustige plus zehn Mohammedaner, laut undeutlich pessimistischen Quellen handelte es sich hingegen um genau hundertachtunddreißig Schaulustige plus anderthalb Mohammedaner plus einen halben verirrten Falaffel.
        Laut glaubhaften, jedoch spekulativen Analysten setzte sich der jeweilige Anteil unter diesen je nachdem zehn oder anderthalb liberalen, toleranten und/oder rechtschaffenen Mohammedanern wohl in irgend einer Weise gestaffelt zusammen, aber ob in den Vergleichsgrößen liberal, tolerant und rechtschaffen, oder ob in den leicht verschiedenen Vergleichsgrößen liberal oder tolerant oder rechtschaffen, bleibt statistisch so oder so zweifelhaft, oder auch so und so.

        • ZetaOri schreibt:

          @Aristobulus September 3, 2017 um 2:50 am

          „[…]
          Laut glaubhaften, jedoch spekulativen Analysten setzte sich der jeweilige Anteil unter diesen je nachdem zehn oder anderthalb liberalen, toleranten und/oder rechtschaffenen Mohammedanern wohl in irgend einer Weise gestaffelt zusammen, …“

          Wobei die Rechschaffensten in der Staffel der Rechtschaffenen sicher der Unterstaffel ‚DITIB-Spitzel von Erdokahns Gnaden‘ angehörten, die sich von den weniger rechtschaffenen „ein Bild machen“ wollten.
          Hmm, gibt es Erkenntnisse, dass sich die teilnehmenden Mohammedaner ausgiebig gegenseitig fotografiert haben?
          (Ich meine: Beim Spitzenpersonal der NPD soll so etwas ja in ähnlicher Form früher mal vorgekommen sein, wenn auch die Akteure aus anderen Richtungen kamen, gell?)

        • aurorula a. schreibt:

          Es gibt oder gab mal einen „Zentralrat der Exmuslime“, den könnte Merkel offiziell anerkennen.

    • Martin J. Malliet schreibt:

      Auf http://www.redensarten-index.de wird ein ‚frommer Wunsch‘ erklärt als „ein Wunsch, der keine Aussicht auf Verwirklichung hat; ein gut gemeinter, aber unrealistischer Wunsch; eine vergebliche Hoffnung. – Der fromme Wunsch ist das Begehren, das der Gläubige im Gebet an seinen Gott richtet. „Pia desideria“ (Fromme Wünsche) ist der Titel einer Schrift des Jesuiten Hermann Hugo (Antwerpen 1627). Den gleichen Titel wählte der evangelische Theologe Philipp Jakob Spener (1635-1705) für seine Schrift, in der er eine Verinnerlichung des Glaubens forderte (1675). Sie wurde entscheidend für die Ausbreitung des Pietismus. Seit dem frühen 19. Jahrhundert mehrt sich der ironische Gebrauch der Redensart, der heute überwiegt.“ Und der ironische Gebrauch der Redensart, wie von Aristobulus, meint doch wohl, dass der Wunsch nicht ganz so ernst gemeint ist. Und das trifft auf mich nun ganz und gar nicht zu.

      Ich halte es hingegen für einen frommen Wunsch den Palästinakonflikt durch Verhandlungen zu einer Lösung zu führen, ohne dass erst die Schuldfrage klargestellt und bereinigt würde. Und ich meine, dass die Dauer des Konflikt dafür Beweis genug ist. Der Islamismus ist ja nicht neu. Und dass er letztlich Europa erreicht hat kann also sehr wohl als die Strafe verstanden werden für den europäischen Antizionismus, d.h. als die Folge der Zweideutigkeit und Unentschiedenheit in der europäischen Aussenpolitk im Nahostkonflikt. Womit ich zu dem Schluss komme, dass gerade in ihrer Zweideutigkeit die Thesen zum 11. September von Jeremiah Wright – „America’s chickens are coming home to roost“ – und Jean Baudrillard – nous en avons rêvé, ils l’ont fait – den Kern der Wahrheit enthalten.

      Warum sollte Angela Merkel das nicht verstehen können? Zumal es ihr ja, aller Wahrscheinlichkeit nach, noch von keinem ihrer bezahlten Berater erklärt worden ist?

      • Aristobulus schreibt:

        a) Es gibt keinen Islamismus. Aus zwei Gründen, einem inneren und einen äußeren Grund.
        -Der äußere Grund: Es gibt auch keinen Christianismus, Judismus oder Bahaiismus.
        -Der innere Grund: Dschihad, Deklassierung der Frauen, Demütigung und Versklavung von Juden und Unngläubigen so wie der Hass gegen empirische Wissenschaftlichkeit, gegen Kunst und Fantasie, gegen den unabhängigen Intellekt und gegen jede Version einer aufgeklärten Zivilisation werden als Basis des Islams streng und eindeutig von Anfang an definiert, im Koran, in den Hadithen, in der Schia und bis heute in jedem einzelnen Text der islamischen Lehrautoritäten und in jeder einzelnen Predigt eines Imams oder Mullahs.
        Jeder ehrliche Mohammedaner, der grad mal nicht Takia betreibt, lehnt die Idee vehement ab, dass es einen ‚Islamismus‘ gebe. Warum schreiben Sie den Leuten trotzdem etwas vor, dass diese Leute selbst als inexistent sehen?
        Selbst Erdogan hat neulich in einem Anfall ungewohnter Ehrlichkeit wiederholt, dass es naturgemäß keinen ‚Islamismus‘ gebe, sondern bloß den Islam.

        b) Der Antizionismus, also die Feindschaft gegen die Juden, hat mit dem Vordringen des Islams nur zum Teil etwas zu tun. Auf keinen Fall besteht ein kausaler Zusammenhang.
        Der islamische Vorschlag, die Epoche des dritten Totalitarismus (nach Kommunismus und Nazismus) einzuläuten, fällt freilich überall dort auf fruchtbaren Boden, wo man den Jud‘ nicht mag.

      • Martin J. Malliet schreibt:

        „Selbst Erdogan hat neulich in einem Anfall ungewohnter Ehrlichkeit wiederholt, dass es naturgemäß keinen ‚Islamismus‘ gebe, sondern bloß den Islam.“ – Genau, Aristobulus. Und es bereitet Dir keine Schwierigkeiten, Dich in solchem Einverständnis zu befinden mit dem ‚ehrlichen‘ Islamisten Erdogan? Von dem sogar ich nie behaupten würde, dass er zu den ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslimen gehört? Wie schon gesagt: Die einen kochen die Islamophobie hoch, die anderen gehen in die Falle und bereiten ihnen leichtes Spiel.

        Aber selbstverständlich hat sie eine Agenda. Wobei Dir wie mir genauso wenig klar ist, was alles darin vorkommt. Daher mein kluger Vorschlag der Agenda einen einfachen Punkt hinzuzufügen.

        • Aristobulus schreibt:

          Es ist bloß kein kluger Vorschlag.
          Im Grund ist es nicht einmal ein Vorschlag: Weil sie bekanntlich auf dem Ohr stocktaub ist.
          Sie leistet sich den antisemitischsten Außenminister seit Jahrzehnten, und sie tritt häufig gemeinsam mit dem Oberterroristen Abbas auf. Es sind obszöne Auftritte. Ferner ruft sie seit aller Ewigkeit „Zweistaatelnösung!“, so bald in Israel mal wieder ein paar Juden ermordet werden.
          Und der möchten Sie ernstlichst vorschlagen, plötzlich die Plastelinesser fallenzulassen? Doch, Sie glauben da wirklich dran.
          Solche Dinge machen mich immer wieder sprachlos, wissen Sie. 😉

          Merkel muss weg, das ist alles.
          Man könnte ihr das vorschlagen.
          Aber man kennt ja nichtmal ihre Telefonnummer.

          • aurorula a. schreibt:

            Und es bereitet Dir keine Schwierigkeiten, Dich in solchem Einverständnis zu befinden mit dem ‘ehrlichen’ Islamisten Erdogan?
            Wenn Bernd Höcke behauptet, die Schwerkraft zieht die Leute zu Boden, schweben wir dann plötzlich alle in einer geostationären Umlaufbahn, weil Bernd Höcke unzweifelhaft ein Verfassungsfeind ist, und was Verfassungsfeinde sagen ja immer falsch sein muß?

          • Frase0815 schreibt:

            Ganz genau, es handelt sich hier ganz eindeutig um den DAV, den dümmsten anzunehmenden Vorwurf. Ähnlich wie man Brodern einen Strick daraus drehen wollte, dass Breivik ihn mal positiv erwähnt hatte.

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            … oder wenn Breivik etwas über seinen eigenen totalen Krieg gesagt hat und Broder etwas über den totalen Krieg der Irren gegen die Zivilisation, kommt der malle Malliet an und sagt völlig unmaliziös, dass beide ja exakt reden wie Goebbels, der gesagt hat „wollt ihr den totalen Krieg!“

          • Martin J. Malliet schreibt:

            https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html

            Ganz einfach. Und es gehen weit mehr als 1000 Zeichen in das Formular. Ich hab’s ja in 2013 ausprobiert. Aber auch nicht unbegrenzt, irgendwann ist Schluss. – Gregor Gysi hat das auch bemerkt, wie die Bundeskanzlerin auf beiden Ohren taub zu sein scheint, bis sie es dann plötzlich nicht mehr ist: https://www.youtube.com/watch?v=jf5K9ldd-ms&t=15m56s

          • ZetaOri schreibt:

            @Martin J. Malliet September 5, 2017 um 11:40 pm

            „Ganz einfach. Und es gehen weit mehr als 1000 Zeichen in das Formular. Ich hab’s ja in 2013 ausprobiert.
            […]“

            Sehen sie, Malliet, und genau DAS ist einer der Hauptvorteile elektronischer Kommunikation:
            Da hat ihr Traktätchen nicht einmal physischen Platz im Papierkorb beansprucht oder gar in der Verbrennungsanlage CO2 emittiert. Ein Klick, und es war weg.
            Ganz einfach!

        • ZetaOri schreibt:

          @Martin J. Malliet September 5, 2017 um 3:53 am

          „Ganz ohne zu psychologisieren, aber ZetaOris Behauptung, dass es ihm ziemlich schnuppe war, war ja offensichtlich nicht ganz ehrlich. …“

          Herr Malliet,
          nachdem sie mir in ihrem letzten Kommentar noch eine psychische Angststörung anhängen wollten, meinen sie nun, mich ziemlich unverbrämt als Lügner bezeichnen zu können. Ich nehme das als ihre konkludente Einwilligung, sie ebenso unverbrämt einen Idioten zu heißen. Meine Warnung vor einer von ihnen nicht zu beherrschenden Komplexität war offensichtlich nicht klar genug.
          (Unt ich sach noch: lass dat sein, sach ich. Abba nää!)
          Sie scheitern schon an dem explizit von mir hervorgehobenen Attribut ’säkular‘, das für einen bekenneden Moslem ein Unding darstellt.
          Aber ich bin ja ein Lieber, ich versuch’s nochmal (ohne große Hoffnung auf Erleuchtung bei ihnen):
          Die erwähnte Frau, der Großteil der Familie und die Vielen, die ebenso aufgestellt sind, die sind so moslemisch wie ich christlich bin, weil ich mich im zarten Alter von etwa einer Woche nicht dagegen wehren konnte, dass mir ein Pfaffe mit ’nen nassen Feudel durchs Gesicht wedelt, oder so ähnlich. (Bedauerlicherweise habe ich wohl nicht einmal die günstige Gelegenheit ergriffen, ins Taufbecken zu pissen, zumindest berichtet die Familienchronik nichts derartiges.) Seitdem gibt es nach Auffassung der rk-Kirche für mich kein Entkommen aus dem Christ-Sein. (Der Subtext der Taufformel lautet:ganz offensichtlich: „Hah! Wieder einen erwischt.“ )
          Der Islam (oder der Islamismus? ganz wie’s beliebt) greift da noch wesentlich früher: Da reicht es, wenn der haploide Chromosomensatz des männlichen Gameten von Jemandem stammt, in dessen männlicher Abstammungslinie mal irgendwer erklärt hat, es gäbe keinen Gott, wohl aber einen hypersomen Allah und selbiger würde von jemandem namens Mohammed rasiert, … oder so.
          Ein weiterer Unterschied ist, dass ich mich relativ folgenlos seit etwa einem halben Jahrhundert offen als Atheisten bezeichnen kann, weil wir denen, die mir darob einen Platz auf einem Scheiterhaufen oder einem Streckbett würden zuweisen wollen, schon vor längerer Zeit die Krallen gestutz und die Zähne gezogen haben.
          Für die, die in den fraglos noch bezahnten und bekrallten Islam (oder den Islamismus? ganz wie’s beliebt) hineingeboren werden, wäre die Mindeststrafe hier im Dār al-Kufr die Ächtung (an der sich tunlichst auch die zu beteiligen haben, die nicht vom selben Verdikt getroffen werden wollen), im heimischen Dār al-Islam fällt sie i.d.R. deutlich fataler, nicht selten letal aus. Dass da, auch bei entsprechender Einsicht, die wenigsten das Bedürfnis haben, Allah als aufgeblasenen Popanz, den Koran als schrecklich ödes und stupides Schauermärchen zu bezeichnen, könnte selbst ihnen einleuchten.
          Das ist die große Gruppe (nein, es ist keine Mehrheit, auch wenn es nicht wenige sind) ihrer „Unsichtbaren und Wortlosen“. Die brauchen keine Unterstützung für einen „toleranten, liberalen Islam“, sondern gegen jeden Islam!
          Und wenn sie die als „rechtschaffene Muslime“ bezeichnen wollen, werden die ihnen was scheißen.
          War das nun deutlich genug?

          Btw.: Ich höre gerade aus dem Kanzleramt, dass ihre Bewerbung als Berater der aktuellen (und fatalerweise wohl auch zukünftigen) Regierungschefin in Sachen ‚Islamophobie‘ abgelehnt ist. Man benötigt dort zwar dringend einen stattlichen Stab an Schwaflern, Euphemisten und Relativierern, aber die müssen viel ausgefuchster sein und zumindest grundlegenden Kenntnisse der Materie vorweisen können.
          Man wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen Lebensweg aber trotzdem viel Erfolg.

          • aurorula a. schreibt:

            @ ZetaOri:
            Ach, so isses.
            Ihnen und Ihrer Frau alles Gute!

          • ZetaOri schreibt:

            @aurorula a. September 5, 2017 um 2:17 pm

            „…
            Ihnen und Ihrer Frau alles Gute!“

            Danke, Ihnen natürlich auch.
            Was die Frau anbelangt:
            Das ist, wie erwähnt, ’ne Ex- und das beschriebene Scenario stammt aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die islamischen Eiferer hier noch eine winzige, nichtsdestotrotz lautstarke Minderheit waren. Damals wäre der passende Zeitpunkt gewesen, denen mit relativ geringem Aufwand und gegen marginalen Widerstand einen Riegel vorzuschieben. Da haben sich alle weggeduckt: Sowohl zuständige deutsche Stellen als auch die meisten der in der seinerzeit noch wirklich säkularen Türkei sozialisierten Türken. Waren ja bloß ’n paar, kaum erwähnenswert.
            Das nun erforderliche (und anstehende) Rollback wird viel, viel schwieriger und schmerzhafter. Gut, dass Erdogan und DITIB uns dabei so tatkräftig unterstützen. >;o)
            Aber: Ja, auch der Frau geht’s gut. Die ist schon seit ’nem viertel Jahrhundert wieder in der Türkei, wo die islamischen Religioten zumindest in weiten Teilen und über lange Zeit weniger Einfluss hatten als in Deutschistan, die sind ja nicht aus Jux und Tollerei hierhin gekommen. (Als meine Ex bei ’nem Besuch in Berlin ’ne vollverschleierte alte Vettel mit zwei verschleierten Mädchen, maximal im Grundschulalter, gesehen hat (waren übrigens auch meine ersten, im Ruhrpott gab’s das damals noch nicht), ist sie fast hintenüber geschlagen: In der damaligen Türkei hätten sich die Alten mindestens ’ne fette Geldstrafe gefangen.)
            Derzeit sitzt sie in Antalya (der Provinz) in der Sonne, läßt Allah ’nen dicken Mann sein und muss sich zunehmend bremsen, dem Herrn Erdogan kein Ohr abzubeißen, oder so. (Doch, ich trau‘ der das zu. :mrgreen: )
            An ’nen Asylantrag in D denkt sie allerdings noch nicht. 😀

          • aurorula a. schreibt:

            In der damaligen Türkei hätten sich die Alten mindestens ‘ne fette Geldstrafe gefangen.
            gefunden bei Heplev: Arabische Damen in Jerusalem circa. 1970:

            .

          • ZetaOri schreibt:

            @aurorula a. September 5, 2017 um 5:07 pm

            „[…] Arabische Damen in Jerusalem circa. 1970:“

            8)
            Ja, hübsch!
            Meine Ex hatte einige Fotos von sich und Kommilitoninnen aus ihrer Zeit an der Hacettepe-Uni in Ankara, muss so Ende der 70er gewesen sein.
            Die waren zwar in Farbe und ohne Moschee-Kuppel im Hintergrund, sonst aber sehr ähnlich.
            Tja, wo sind bloß die Jahre (und vor allem die Haare) hin. 😀

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Die Frauen vor dem Felsendom scheinen mir übrigens eher arabische Christinnen zu sein, oder Jüdinnen. 1970-er Jahre, also nach der israelischen Eroberung von Jerusalem. Seitdem hat sich die palästinensische Bevölkerung mehr als verdreifacht. http://www.worldometers.info/world-population/state-of-palestine-population/

          • aurorula a. schreibt:

            übrigens eher arabische Christinnen
            Sind sie nicht, sonst hätte das Bild ja auch garkeinen Nachrichtenwert im Gegensatz zu heute. Aus Afghanistan um etwa dieselbe Zeit gibt es übrigens ganz ähnliche Bilder.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, weswegen Malliet davon ablenkt und glatt mal die Unwahrheit als Wahrheit vorschlägt.
            Warum versucht er den Mist: Weil er Araberinnen als Sklavinnen sehen will, und weil er es orwellisch rückwirkend leugnet, dass es mal eine kurze Zeit gab, in der Araberinnen und Türkinnen mal keine Sklavinnen sein mussten.
            Er nennt das freilich nicht Sklavinnen. Hm, wie nennt der Typ das: Irgendwas mit den Unsichtbaren und Wortlosen.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Friends on a journey in Jerusalem, 1970s. Dirar Abu Kteish’s Album © The Palestinian Museum. https://www.facebook.com/ThePalestinianMuseum/photos/a.352911864824167.85280.272593956189292/1409419245840085

            Man weiss halt nicht wer sie sind. Aber dass das Bild nie repräsentativ war für die palästinensische Gesellschaft, weiss man schon. Und das explosive Bevölkerungswachstum hat es nur noch deutlicher gemacht. Wie in der Türkei die weissen Türken ihre Vormacht als Minderheit nicht gegen die Mehrheit der schwarzen Türken unter der Führung Erdogans behaupten konnten.

          • Aristobulus schreibt:

            Mö-Mä-Malliet, der sich wieder lächerlich macht, schreibt was von „palästinensische Gesellschaft“. Bitte?, 1970 gab es das nicht, da waren die Pu-Po-Palestinenser ja noch nicht erfunden.
            (So wie es im zehnten Jahrhundert noch keine Deutschen gab.)
            Und den Rassenkonflikt in der Türkei fantasiert er auch daher 😀

            Was will er mit dem unklaren Zeug ausdrücken: Dass er es ablehnt und ableugnet und vergessen machen will, dass arabische Frauen in Jerusalem mal ganz kurz um 1970 so herumlaufen konnten, wie sie wollten.
            Mi-Mu-Malliet lehnt dieses ganz kurze Positive in deren Leben so ab, dass er es aalglatt wegsäuseln will.

          • aurorula a. schreibt:

            Zumal: Erdo-Wahn = schwarzer Türke? Häh? Der Typ ist blasser als Berlusconi!

          • Aristobulus schreibt:

            Aber Linda Sarsour, die bleichsüchtige Giftschnecke, ist ein Piepel-of-Colour 😀

    • Martin J. Malliet schreibt:

      Über die größtenteils wortlose und unsichtbare Mehrheit ‚toleranter, liberaler oder rechtschaffener Muslime‘ kann man in der Tat nur spekulieren. Die Taktik der Islamisten hingegen ist leicht zu verstehen: Sie bekämpfen mit allen Mitteln die Islamophobie der westlichen Welt, nicht um ihr entgegenzuwirken, sondern um sie hochzukochen; sodass sie dann den ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen Muslimen‘, die sie unter ihre Knute zu bringen versuchen, den ‚wahren‘ Feind vorzeigen können. Auch wenn die unsichtbare und wortlose Mehrheit bislang unsichtbar und wortlos geblieben ist, sollte man den Islamisten nicht in die Falle gehen. – Wie kann eine repräsentative Regierung dieser unsichtbaren Mehrheit ‚toleranter, liberaler oder rechtschaffener Muslime‘ den Rücken stärken? Eben nicht in dem sie sie aussondert, sondern in dem sie sich gegen den gemeinsamen Feind richtet. Den sie dazu erst einmal richtig erkennen und benennen muss. Und das kann sie in keiner überzeugenden und glaubwürdigen Weise, solange ihre Aussenpolitik im Nahostkonfllikt von Zweideutigkeit und Unentschiedenheit beherrscht wird, d.h. von unausgesprochenem Antizionismus. – Also, der französische Präsident Emmanuel Macron hat ihr den Ball zugespielt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll ihn jetzt ins Tor schiessen. Das tun sie doch sonst ganz gut, die Deutschen!

      • ZetaOri schreibt:

        @Martin J. Malliet September 3, 2017 um 1:42 pm

        „[…] Die Taktik der Islamisten hingegen ist leicht zu verstehen: …“

        Es gibt keine „Islamisten“!
        Es sei denn, wir bezeichnen den Koran als konstituierende Schrift des Islamismus.

        „… Sie bekämpfen mit allen Mitteln die Islamophobie der westlichen Welt, […]“

        Es gibt keine „Islamophobie“!
        Es sei denn, wir bezeichnen den Koran als harmloses, unverbindliches Märchen aus 1001 Nacht.

        „Auch wenn die unsichtbare und wortlose Mehrheit bislang unsichtbar und wortlos geblieben ist, […]“

        Der exakte Begriff dafür lautet inexistent. In Worten: in_ex_is_tent!

        Bester Herr Malliet, der allererste Schritt zur Lösung eines Problems ist seine Benennung mit korrekten Begriffen.

      • Martin J. Malliet schreibt:

        Also, ein schöneres Beispiel von Islamophobie wie Sie es abgeben kann ich mir kaum vorstellen. Und wie beim Antisemitismus oder Judenhass, versperren die Vorurteile den Blick auf die Tatsachen. Sie können die Begriffe umdefinieren soviel Sie wollen, das ändert nichts an der Tatsache, dass Muslime ihrer Natur nach Menschen sind. Demnach muss es sie geben, die ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslime. Und das Thema der Diskussion war, wie eine repräsentative Regierung ihnen den Rücken stärken könnte. Soweit ich sehen kann, helfen Ihre ‚korrekten Begriffe‘ wenig beim Finden einer ‚Lösung‘ dieses Problems.

        Übrigens, über den Islam und den Koran bin ich (ich weiss nicht mehr wann und wo) auf dieses Zitat auf Englisch von Schopenhauer gestossen, kann aber das Original bei Schopenhauer nirgends finden. Es klingt jedenfalls sehr nach Schopenhauer und es wäre schön, wenn mir da jemand helfen könnte.

        „The usefulness of Mohammedanism lies in its intrinsic vacuousness: there is no god but Allah and Mohammed is his prophet. This simple creed of the unity of God imposes no intellectual or higher spiritual demands upon the believer, but promises to satisfy all his most carnal urges, even allowing him to pursue a course of self-indulgence and extreme sensuality in the afterlife. – The Koran is a confused and disorganized literary production, an embarrassing potpourri of Talmudic fable and pre-Islamist paganism; yet despite its lack of sophisticated content, it is reputed by believers to be a miracle, for how could a book meant to be recited in such mellifluous cadences as our wonderful Koran be composed by Mohammed, an illiterate peasant, save by the inspiration of the Angel Gabriel? Thus, when recited, this demonic production seems to cast an hypnotic spell bewitching and subduing all those believers within hearing distance, which may explain the wild popularity of certain Koranic readers down throughout the ages, such as the medieval Hafiz. – Also, the bellicose character of this book with its repeated calls of „Raise your swords and slay the unbelievers!“ is enough to inspire a savage fanaticism in even the simplest and most self-effacing of believers. This means that the Koran isn’t so much a religious book as it is a fiery call to arms; as such, it is the most disgusting piece of propaganda ever written, shamelessly enlisting the disenfranchised and exploiting the emotional volatility of the young as the raw material by which it spreads its tentacles.“

        Zusammen mit Gunnar Heinsohns Kriegsindex ist die Erklärung des Islamismus also gar nicht so schwer. Und es gibt ihn, den Islamismus, sonst wären wir ja nicht am Diskutieren.

        • Aristobulus schreibt:

          Nein, den gibt es nicht.
          Und nu?

          Wobei ich Ihren Vorwurf mit der Islamophobie mal ganz schnell überlese, so zur lauschigen Nacht. Weil grad Sie, Herr Malliet, doch nicht so blauäugig sind, ausgerechnet diesen einen und durch und durch verlogenen Propagandaausdruck vom Massenmörder Chomeini einfach mal in eine Diskussion zu werfen, bloß weil Sie bei Ihrer Meinung bleiben undden Anderne als Hassredner anschwärzen möchten. Nwein, sowas tun Sie doch nicht, Herr Malliet. Das fiele Ihnen niemals ein 😉

          • aurorula a. schreibt:

            einem ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslim sagen, wenn er ihm begegnete? Dass er Unrecht hat, wenn er seinen Nächsten liebt? Weil er es aus dem verkehrten Buch hat?
            Das würde dem toleranten und liberalen Mohammedaner nicht ZetaOri sagen, sondern eben jeder rechtschaffene Muslim, und zwar ziemlich wortwörtlich. Wenn er ihm das sagt, dann ist er per definitionem rechtschaffen, und zwar weil er das sagt. Die Feststellung daß Nächstenliebe, die Kaffern gilt, nach dem Koran Unrecht ist, ist weder Vorurteil noch Islamophobie, sondern im Gegenteil islamische Orthodoxie.

            Ich glaube, Sie sind einem Vorurteil aufgesessen, Herr Malliet, und zwar dem daß alle Religionen im Grunde dieselben Vorstellungen von Recht und Unrecht haben (oder von gut und böse, wie auch immer Sie es nennen wollen) und sich nur in Ritualen, Begrifflichkeiten und der Anzahl der Feiertage unterscheiden. Nach dieser Vorstellung wäre der Kern jeder Religion „was Du nicht willst, das man Dir tu, das füge keinem andern zu“, und die Zivilisation bestünde darin, quasi das damit nicht konform gehende sonstige Dekorum als überkommenen Aberglauben zu entlarven, bleibenzulassen und nur die quasi harmlose Folklore neben diesem sowieso bei allen gleichen Grundsatz zu behalten. Und der Staat als Vertreter der Vernunft und des Fortschritts sollte die Leute dabei tatkräftig unterstützen.
            Dem ist aber nicht so: mit dem ersten stülpen Sie Ihre Vorstellung von richtig und falsch einfach allen Religion über, indem Sie diese Vorstellung von Ihrem kulturellen Hintergrund lösen, und behaupten dieser Satz von Grundwerten sei stattdessen irgendwie angeboren und jeder Mensch müsse ihn qua seiner Menschlichkeit quasi automatisch haben. Wäre ich postmoderner Neomarxist würde ich Sie jetzt wegen kultureller Appropriation ein wenig anschreien – so denke ich mir Sie machen das wahrscheinlich unbewusst und haben noch nie eine Mutter beobachtet die versucht ihrem vierjährigen Sohn klarzumachen daß er seiner kleinen Schwester nicht einfach den Teddybären über den Kopf hauen kann wenn sie ihm nicht ihr Eis auch noch gibt weil er seins wieder in zwei Bissen inhaliert hat. Unsere westliche Vorstellung von Zivilisation (im Gegensatz zur Kulur), also Recht und Gesetz, ist aber so geartet wie sie es ist, weil sie sich aus bestimmten Rechtsvostellungen (der jüdisch-christlichen, der römischen, …) entwickelt hat; die ist nicht auf den Bäumen gewachsen, sondern in der Geschichte. Andere Rechtsvorstellungen sind nicht zwingend gleich – weder gleichartig in dem Sinne daß sie unter Recht und Unrecht dasselbe verstünden, noch übrigens gleichwertig in dem Sinne daß es sich unter ihnen genausogut leben ließe. In Saudi-Arabien ist der kleine Sohn ein kleiner Prinz und das Mädchen eine bessere Dienstbotin – klar hat sie ihm ihr Eis auch noch zu geben, wenn er das will.
            Das Zweite, der Staat als Vertreter der Vernunft und des Fortschritts, ist nicht weit von orthodoxem postmodernem Neomarxismus entfernt, und davon fange ich lieber garnicht erst an…

        • Martin J. Malliet schreibt:

          Nein, das fiele mir niemals ein. Ich bin ja nicht Khomeini! Was ich dem ZetaOri vorwarf waren seine Vorurteile, die ihm den Blick auf die Tatsachen verstellen. Und diese Form der Islamophobie gibt es halt, sonst wäre die islamistische Propaganda ja nicht so erfolgreich. – Was würde der ZetaOri einem ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslim sagen, wenn er ihm begegnete? Dass er Unrecht hat, wenn er seinen Nächsten liebt? Weil er es aus dem verkehrten Buch hat?

          • ZetaOri schreibt:

            @Martin J. Malliet September 4, 2017 um 1:38 pm

            „[…]
            Was würde der ZetaOri einem ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslim sagen, wenn er ihm begegnete?“

            Einen ‚rechtschaffenen Muslim‘ würde ich zunächst fragen, nach welchem Recht er rechtschaffen ist. Das hielte ich für sehr wichtig.
            Meiner toleranten, liberalen und, ebenfalls sehr wichtig, ausgesprochen säkularen Ex-Frau wie auch ihrer toleranten, liberalen und ausgesprochen säkularen Familie habe ich gesagt, dass es mir ziemlich schnuppe ist, ob und woran sie persönlich glauben.
            Und das hat, auf Gegenseitigkeit, ein gutes halbes Dutzend Jahre hervorragend geklappt.
            Zunächst einige, zunehmend mehr ihrer ‚Glaubesgeschwister‘ haben ihr allerdings etwas anderes gesagt: Sie sei durch ihre Heirat mit einem Nicht-Moslem zum Murtadd geworden, und sie solle froh sein, dass man nur den Kontakt zu ihr abbräche (und natürlich alle anderen aus der (zu dieser Zeit ganz und gar nicht ’strenggläubigen‘) moslemischen Community des weiteren Wohnumfeldes zu Gleichem veranlasse.)
            Auch das hat geklappt. Ganz hervorragend!

            Ach, und, lieber Herr Malliet, nur präventiv: Bevor Sie in Versuchung geraten, nun ein wenig zu psychologisieren: Lassen Sie’s! Das wird für Sie viel zu komplex.

          • Aristobulus schreibt:

            Euch immer alles Gute, ZetaOri!

            P.S.
            Tscha, um Herrn Malliets Kuddelmuddel mit Islam, Islamismus und Islamophobie einfach mal stricte aufzulösen:
            Man stelle sich die Gegebenheiten des Jahrs 1938 vor. Wer behauptet, einige lebten anno 1938 das hmmm Deutschtum oder seien rechtschaffen deutsch, indem sie bloß mitten im herrschenden Nazismus stillhielten und an das Wahre Gute & Schöne glaubten, der behauptet, es habe eine Möglichkeit des hm Deutschtums außerhalb des Nazismus gegeben.
            Das-hat-es-nicht-gegeben!, aber sowas von nicht.

            Anderes Beispiel: Man stelle sich die Gegebenheiten des Jahrs 1952 vor. Jeder, der anno 1952 behauptet hat, dass es einen rechtschaffenen Kommunismus jenseits des alles beherrschenden und alles vorgebenden Herrn Stalin gebe, der hat sich in Illusionen geflüchtet.
            So wie die Linken zu der Zeit Pol-Pots, die sich einredeten, man könne den Kopf in den Sand stecken und weiter links sein, während sie Pol Pot einfach totgeschwiegen haben.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Ganz ohne zu psychologisieren, aber ZetaOris Behauptung, dass es ihm ziemlich schnuppe war, war ja offensichtlich nicht ganz ehrlich. Ob das eine Rolle gespielt hat, weiss ich natürlich nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie wollen vornehm insinuieren, ZetaOri habe gelogen?!
            Dabei haben Sie selbst ja kein kleines Fitzele Vornehmheit in sich. Sie wissen ja gar nicht, was Vornehmheit ist.
            Ihr Bemühen, so zu tun, ist bloß ein Säuseln aus dünnen, schnatternden Lippen.

          • ZetaOri schreibt:

            @Martin J. Malliet September 5, 2017 um 3:53 am
            Ich weiß nicht, warum meine Antwort dort gelandet ist.
            Abba da isse.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Ihr seid ja überkandidelt! Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ZetaOris saloppe Behauptung, seiner angeheirateten türkischen Familie gegenüber, dass ihre Religion ihm ziemlich schnuppe war, offensichtlich, d.h. im Hinblick auf seine doch ganz dezidierten Meinungen über den Islam, nicht ganz ehrlich gewesen sein konnte. Dass er dabei absichtlich gelogen hätte, glaube ich kaum. – Es wäre ein interessantes Thema, diese im Westen so verbreitete skurrile Haltung zur Religion, und die Missverständnisse zu denen sie führt, auch bei ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslimen übrigens, denen sie oft als Hypokrisie oder Heuchelei erscheint, weil sie ihnen so ganz und gar unverständlich ist. – Mehr dazu in Benedikts Regensburger Vorlesung von 2006: http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-regensburg.html.

          • ZetaOri schreibt:

            @Martin J. Malliet September 5, 2017 um 11:30 pm

            „Ihr seid ja überkandidelt!“

            Keineswegs, Malliet, nur ihre Denke ist unterkomplex.
            So, wie auch ihr Vorstellungsvermögen, ich erwähnte es bereits, …

            „[…] dass ZetaOris saloppe Behauptung, seiner angeheirateten türkischen Familie gegenüber, dass ihre Religion ihm ziemlich schnuppe war, offensichtlich, d.h. im Hinblick auf seine doch ganz dezidierten Meinungen über den Islam, …:“

            … arg limitiert erscheint. Machen wir einen Test?
            Wäre es für sie vorstellbar, dass …
            – sich die Positionierung eines Menschen zu einem derart komplexen Thema über die Distanz von 3 Jahrzehnten (ggf. ganz elementar) ändert?
            – meine oben kurz angerissenen Erfahrungen für so eine Änderung eine erhebliche Rolle spielen könnten?
            Ja? Nein?

            Und das Adjektiv ’säkular‘ waren sie immer noch nicht in der Lage, in seiner Bedeutung einzuordnen, sonst könnten sie sich, möglicherweise. sogar folgendes vorstellen:
            Gleichwohl trifft meine damalige Einstellung zur Glaubenswelt anderer Menschen auf 99,9% aller irrationalen Überzeugungssysteme auch heute noch zu. Konditional: Der Träger verbindet sie mit einer grundlegend (sehen sie, da ist’s schon wieder:) säkularen Einstellung.
            Dass der Islam (oder Islamismus, wie’s beliebt) da heute eine der wenigen Ausnahmen bildet, liegt am Islam (oder Islamismus, wie’s beliebt).
            (Sicher hätte ich auch erhebliche Vorbehalte z.B. gegenüber einem Huitzlipochtli-Kult mit robusten Operationen am offenen Herzen, … oder so. Schlimm?)

            Und bevor ich’s vergesse: Ihre Unterstellung, ich würde einen derart gravierenden Schritt mit einer „saloppen Behauptung“ beginnen, ist die nächste Unverschämtheit. Malliet, jetzt mal ganz ehrlich: Sind sie bescheuert?

            „… nicht ganz ehrlich gewesen sein konnte. Dass er dabei absichtlich gelogen hätte, glaube ich kaum. –:“

            Ehrlich zu sein bedeutet, seine Aussagen nach, wie heißt es so schön: „bestem Wissen und Gewissen“ zu treffen. Wollen sie sagen, ich hätte da, so ganz unabsichtlich, mein ‚Wissen und Gewissen‘ ausgeschaltet? Oder die wären gerade nicht verfügbar gewesen? Und dann hätte ich ihnen hier diese seltsame Absenz verschwiegen?
            Man Malliet, zugestanden: Ich kann mir durchaus Situationen vorstellen, in denen ich lügen würde, aber ein Geplänkel mit ihnen in einem Internetblog gehört ganz sicher nicht dazu.
            Mich dafür unehrlich zu machen, fiele mir im Traum nicht ein!

            Btw.: Erklären sie uns noch, was das nicht ganz bei dem ‚ehrlich‘ bedeuten soll? Halb ehrlich? Halb verlogen? So’ne Art Pfaffen-Geschwurbel?

            „[…] diese im Westen so verbreitete skurrile Haltung zur Religion, …:“

            Schon wieder ein Fehler, Malliet: Das Adjektiv ’skurill‘ gehört nicht zu ‚Haltung‘ sondern zu ‚Religion.‘ ʦʦʦ

            „[…]
            Mehr dazu in Benedikts …:“

            So ist’s gut, Malliet! Halten sie sich an ihre hauseigenen Schwarzkittel.
            Die verstehen sie zwar auch nicht so richtig, aber mit denen verbindet sie zumindest eine ähnliche esoterisch-affektive Wellenlänge. In die Denkmuster der bärtigen Allah-Verkünder werden sie nicht einmal oberflächlich eindringen.
            Tipp:
            Kreuzen sie ’nen möglichst blöden (daran ist ja kein Mangel) Zeugen Jehovas mit ’nem möglichst blöden (daran ist ja kein Mangel) Antifanten aus dem schwarzen Block, dann könnten sie zumindest eine schwache Vorstellung davon bekommen.

            Ach ja: Ihre hoffnungsvolle Aussage an anderer Stelle, der Herr Joseph Aloisius Ratzinger sei zwar als Papst zurückgetreten, aber keineswegs tot, muss ich ihnen auch kaputt machen: Der war schon tot als und bevor er Papst war. Genau wie sein Chefe, den er angeblich hier unten vertrat.

          • Aristobulus schreibt:

            „Malliet, jetzt mal ganz ehrlich: Sind sie bescheuert?“
            Diese Feststellung, denn es ist ja eine, zumal sie auf einwandfreie Weise festgestellt worden ist, also methodisch und ethisch und sachlich einwandfrei, also diese Feststellung kann nur getroffen werden, indem man sie einwandfrei tätigt.
            Wobei jedoch jemand, auf den die Feststellung zutrifft, nur un-einwandfrei, unsauber und unmethodisch darauf reagieren kann.
            Warum dieses: Weil der Adressat der Feststellung nun mal bescheuert ist. Denn das wurde einwandferei festgestellt 🙂 Und einem Bescheuerten kann man nun mal nicht begreiflich machen, dass er bescheuert ist. Wie es auch schon Dieter Bohlen einwandfrei festgestellt hat.

            Weswegen es folglich auf gleiche Weise falsch wäre, wenn der Adressat dieser Feststellung mit Ja oder wie sonst immer mit Neiiin oder mit Muuuh antwortete.

        • ZetaOri schreibt:

          @Martin J. Malliet September 4, 2017 um 4:38 am

          „Also, ein schöneres Beispiel von Islamophobie wie Sie es abgeben kann ich mir kaum vorstellen.“

          Ein schöneres Beispiel von mangelndem Vorstellungsvermögen wie Sie es abgeben, kann ich mir kaum vorstellen. (Von der Unfähigkeit zum Rezipieren eines ganz kurzen, einfachen und recht klaren Textes ganz abgesehen)
          Wobei ich offen lassen muss, ob’s am Mangel an cerebraler Ausstattung oder am Überfluss an ideologischer Konditionierung liegt. Ist aber auch egal.

          „Und wie beim Antisemitismus oder Judenhass, versperren die Vorurteile den Blick auf die Tatsachen.“

          Nein, wer „Antisemitismus oder Judenhass“ nicht von Islamkritik unterscheiden kann, der kann auch Vorurteile nicht von begründeten Urteilen unterscheiden. Viel weniger ist er in der Lage, eine Tatsache als solche zu erkennen.
          Aber möglicherweise fühlen Sie Sich da in guter Gesellschaft mit dem, im Laufe der Jahre wohl zunehmend verkindschten, Wolfgang Benz.
          Sei’s drum.

          „Sie können die Begriffe umdefinieren soviel Sie wollen, …“

          Isch ‚abe garnichts umdefiniert. Dazu hätten Sie zunächst einmal eine Definition liefern müssen. Habe ich die überlesen?
          Ich habe lediglich die Bedingungen genannt, unter denen Begriffen wie ‚Islamismus‘ oder ‚Islamophobie‘ eine faktische Bedeutung zukommen könnte. Haben Sie das überlesen?

          „… das ändert nichts an der Tatsache, dass Muslime ihrer Natur nach Menschen sind.“

          Ja, Herr Malliet, ich weiß. Und ich bin mir recht sicher, dass ich näher an diese Menschen und ihre Lebens- und Gedankenwelt herangekommen bin als Sie jemals kommen werden.
          Und ganz unabhängig von der Selbstbezeichnung derer, die aus dieser Lebenswelt stammen und die sich …

          „Demnach muss es sie geben, die ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslime. „

          … trotzdem als ‚tolerant‘ und ‚liberal‘ verstehen, wird ihnen von 99% der Mohammedaner das Moslem-Sein abgesprochen. Und diese Fast100%-Mehrheit hat für die Toleranten, Liberalen sogar feststehende Begriffe: Je nach persönlicher Präferenz und Rigorosität sind das Munāfiqūn / Murtaddun.
          Weil: Der Koran kennt nicht nur keine Toleranz und Liberalität, er verbietet sie. Ausdrücklich!
          Daher hat diese Fast100%-Mehrheit auch recht klare Vorstellungen davon, wie mit den Munāfiqūn / Murtaddun umzugehen sei. Sie können das z.B. ganz aktuell hier oder auch anderswo in der Kontroverse um die tolerante und liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee verfolgen.
          Möchten Sie Sich anmaßen, dieser Fast100%-Mehrheit zu erklären, wer Moslem ist?
          (Und den Begriff ‚rechtschaffen‘ sollten Sie in diesem Zusammenhang tunlichst vermeiden. Wie Ihnen schon andere hier erklärt haben, ist der nun wirklich extermst PoV-abhängig, gelle?)

          „Und das Thema der Diskussion war, wie eine repräsentative Regierung ihnen den Rücken stärken könnte.“

          Jo, und das Thema meines Einwurfs war, dass schon Ihre Begrifflichkeiten völlig ungeeignet sind. Und nu?

          „Soweit ich sehen kann, helfen Ihre ‚korrekten Begriffe‘ wenig beim Finden einer ‚Lösung‘ dieses Problems.“

          Ja, dass Sie nicht sehr weit sehen können, haben Sie schon belegt.
          Die ‚korrekten Begriffe‘ erheben überhaupt keinen Anspruch auf irgendeine Problemlösung. Sie sind schlicht Vorbedingung, das Problem überhaupt erst einmal zu benennen. So wie der Schlüssel zu Schlafkammer keinen geruhsamen Schlaf verspricht. Aber ohne ihn kommen Sie gar nicht erst hinein.

          „… über den Islam und den Koran bin ich (ich weiss nicht mehr wann und wo) auf dieses Zitat auf Englisch von Schopenhauer gestossen, kann aber das Original bei Schopenhauer nirgends finden. […]“

          ???
          Und jetzt? Das Vielleicht-oder-auch-nicht-Schopenhauer-Zitat ohne Quelle beschreibt eine auf dem Koran basierende Ideologie, die der Autor ‚Mohammedanismus‘ nennt. Wie darf ich ‚Mohammedanismus‘ in den aktuellen Sprachgebrauch übersetzen, als Islam oder als Islamismus?
          Spontan würde ich meinen: Aussage und Duktus des Zitats korrelieren recht gut mit der mehr oder weniger verschwommenen Vorstellung, die mit Islamismus assoziiert wird.
          Nun, das entspräche meiner Implikation, dass die potenzielle Existenz eines Islamismus einen islamistischen Koran als dessen Verfassung voraussetzt.
          Tipp: Schicken Sie dem guten Arthur mal über den Abgrund der vergangenen 200 Jahre mal ein renommiertes aktuelles Geschichtswerk, legen Sie einen Sammelordner mit den Headlines mit Islambezug, vielleicht der letzten 25 Jahre, dazu und bitten um Stellungnahme.

          „Zusammen mit Gunnar Heinsohns Kriegsindex ist die Erklärung des Islamismus also gar nicht so schwer. „

          Jo, oder halt die Erklärung des Islam, nicht? Reine Definitionssache.

          „Und es gibt ihn, den Islamismus, sonst wären wir ja nicht am Diskutieren.“

          Ja, doch, das ist der ultimative Beweis! Erinnert an die selbstreferentielle Beweisführung in diversen heiligen Schwarten. (Einhörner gibt’s übrigens auch, schauen Sie Sich mal in diesen Thread um.)
          Aber ich habe doch auch gar nicht widersprochen. Ich habe lediglich gesagt: Wenn es ihn gibt, ist der Koran seine Konstitution.
          Können wir also den Koran nun als islamistisches Machwerk bezeichnen?
          Wie ich an anderer Stelle hier im Thread ausführte, gibt es dann natürlich keinen Islam mehr, es sei denn, Islam und Islamismus sind identisch.
          (Hmm, mit dem Islam wären wir dann ja auch die ‚Islamophobie‘ los. Welche Freude! Ich fürchte nur, dann wird unmittelbar der Begriff ‚Islamismusphobie‘ aus der Taufe gehoben.)

        • Martin J. Malliet schreibt:

          Kuddelmuddel. Kann man schon sagen! Obwohl ich es ja ganz mit Absicht nur über ‚tolerante, liberale oder rechtschaffene‘ Muslime hatte, und nicht über einen ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Islam. Der Vergleich mit dem Deutschtum oder dem Kommunismus von Aristobulus ist deswegen genauso unzutreffend, wie es falsch wäre alle Deutsche in der Nazi-Zeit zu Nazis zu machen. Und genau diesen Fehler, im Zusammenhang von Islam und Muslimen, halte ich für den Ausdruck von Islamophobie. Und der ZetaOri hat sich nun ja wirklich viel Mühe gegeben, um mir das klar zu machen. – Übrigens möchte ich daran erinnern, dass mein Hauptanliegen darin besteht, die deutsche Bundeskanzlerin dazu zu bewegen, die arabischen und palästinensischen Führer, die sich seit mehr als 80 Jahren als schamlose antizionistische Kriegstreiber aufführen, auch also solche zu benennen und zu behandeln. Wobei sie gut beraten wäre, den Islam erst gar nicht mal ins Spiel zu bringen. Weil ich mir eigentlich keine bessere Rückendeckung von oben vorstellen kann für ‚tolerante, liberale oder rechtschaffene‘ Muslime, die sich gegen den Islamismus und die damit einhergehende Komplizenschaft mit Verbrechern gegen die Menschlichkeit wehren wollen.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Ob es einen ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Islam gibt? Das hängt ganz von den ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslimen ab und von ihrem Erfolg sich gegen die Islamisten zu behaupten. Es wäre doch unsinnig, ihnen dabei nicht zu helfen.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie haben mich gezielt missverstanden, um weiter diesen illusionären Monolog (hat was von Bartwuchsmittelreklame) über den dollen Islam zu führen, ja?

          • Aristobulus schreibt:

            Und Sie lesen ja gar nicht DIE ANDEREN KOMMENTARE, bester Herr.
            Sie lesen ausschließlich Ihre eigenen.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie haben den ZetaOri angeschwärzt und beschmiert, indem Sie ihm „Islamophobie“ vorwarten.
            Sie sind ein Lügner, mein Herr, nicht wahr?
            Sie wissen genau, dass just der Ayatollah Chomeini diesen ergötzlichen Ausdruck erfunden hat, und zwar just und allein DAFÜR, damit zum Schein Wohlmeinende wie Sie damit irgendwo die Genauen, Realistischen und Illusionslosen beschmieren und als Unmenschen abstempeln, die ebenso mörderisch seien wie Judenhasser.

            Wie ich darauf komme: Ich hab Ihnen einen Köder hingelegt, und den haben Sie zack verschluckt, indem Sie ihn ignoriert haben. Damit hab ich Sie genau da, wo ich Sie haben WOLLTE.

            Sie Trickbetrüger. Man erwischt Sie immer wieder. Immer, immer wieder.
            Mit Ihrem Hirn muss was nicht stimmen.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Ja, es ist halt mit den Lesern wie mit den ‚toleranten, liberalen oder rechtschaffenen‘ Muslimen: man muss seine Hoffnung setzen auf die Unsichtbaren und Wortlosen.

          • Aristobulus schreibt:

            „man muss“ usf.
            Also welch ein frömmelnd realitätsloses Gesäusel. Meinegüte so Homiletan- und abgewandte Käßmannistik, na wie peinlich. Dieses Geseire und Gepredige, aber mit der Rassismus-Islamophobiiie-Peitsche hinterm Rücken, denn so scheindemütige Herrenmenschen sindse immer, die Bücker und Lauerer, die fromm daherpredigen wie der da.
            Hach der arme Verkannte, er ist der Weltretter, aber alle schmajssn drauf und keiner hört zu. 😀 😀 😀

          • aurorula a. schreibt:

            Verbrechern gegen die Menschlichkeit
            Kurze Randnotiz: crimes against humanity heißt „Verbrechen gegen die Menschheit„, nicht „gegen die Menschlichkeit„. Mit diesem Übersetzungsfehler sind SIe alles andere als allein, die übliche Kritik dran: „gegen die Menschlichkeit hört sich ja an, als hätten die Nazis beim begehen ihrer Verbrechen nur etwas mitfühlender sein müssen!“ gibt es allerdings alles andere als umsonst.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Ja, ich war auch an den Ausdruck ‚Verbrechen gegen die Menschheit‘ gewohnt. Aber das wurde halt inzwischen korrigiert, weil es auch im Englischen gar nicht so eindeutig ist wie Sie glauben.

          • Aristobulus schreibt:

            Beides falsch. Das eine wie das Andere ist falsch. Die Verknüpfung ist erst Recht falsch.
            Wie öd‘, immer diese Falschmeldungen.

          • aurorula a. schreibt:

            Aber das wurde halt inzwischen korrigiert,
            Belege, Belege, Belege. Ich finde nur Belege fürs Gegenteil:
            http://www.dw.com/de/verbrechen-gegen-die-menschheit/a-15274643
            (immerhin habe ich so auch herausgefunden daß das urheberlose Zitat oben von Carl Jaspers stammt. Ist doch was.)

            Die „Menschlichkeit“ ist hier ganz klar eine Fehlübersetzung. Nur weil das Englische manchmal zweideutige Satzstrukturen hat muß man sich ja nicht mit Gewalt dümmer machen als man ist.
            In diesem Sinne siehe auch: Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            Als ob es eine Art, um Millionen in die Gaskammern zu schicken ohne fehlende Menschlichkeit, hätte geben können! Es bleibt für mich begriffliche Haarklauberei. Da jeder doch weiss, dass das Verbrechen weder gegen die Menschheit, noch gegen die Menschlichkeit, begangen wurde. Sondern …

            Von Karl Jaspers? Wo genau? Bitte!

          • Aristobulus schreibt:

            Der Mi-Mö-Malliet liest überhaupt nichts nach, und von Argumenten erreichbar ist der auch nicht.
            Ferner ist er die 86ste dummgetarnte Verkleidung des Dreckstücks, das hier seit Monaten lügt und schwachsinnt und droht.
            Der Matschmalliet soll dahin gehen, wo the-crimes-against-humanity wachsen.

          • Martin J. Malliet schreibt:

            „As it is humanly impossible to conceive of humanely executed crimes against humanity, the meaning of the word humanity in the term ‚crime against humanity‘ is not even equivocal: it obviously has both meanings at the same time. Because in German they don’t have a word that has both meanings at the same time, they are bound to go on fighting about the correct terms. Forever! Which hopefully will prevent them from finding the time to do worse.“ (Von Wilhelm Busch.)

          • Aristobulus schreibt:

            Satt falsch: Weil humanity nun mal Menschheit heißt. Aus.
            Malliet vereinnahmt aber für seine bescheuerte Intransigenz sogar die Gaskammern. Warum: Weil die Erde flach ist.
            Selten hat man mehr heiße Luft anstelle eines restlichen Hirns am Werk erblickt.

          • aurorula a. schreibt:

            Weil humanity nun mal Menschheit heißt. Aus.
            In dem Zusammenhang ja.
            Aus dem oben verlinkten Artikel: Die in Deutschland vorgenommene und ebenfalls mögliche Übersetzung „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ wurde von der Philosophin Hannah Arendt und ihrem Kollegen Karl Jaspers übrigens zurückgewiesen: „Als hätten es die Nazis lediglich an Menschlichkeit fehlen lassen, als sie Millionen in die Gaskammern schickten.“
            Das ist ein zitatfähiger Link, es passiert nichts schlimmes, wenn der angeklickt wird… 🙂

            vereinnahmt aber für seine bescheuerte Intransigenz sogar die Gaskammern.
            Das tut der Ausdruck „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, ja. Ob das Absicht ist oder Absurdität in einem Grad die nicht mehr von Absicht zu unterscheiden ist sei dahingestellt – das Ergebnis ist dasselbe.

          • aurorula a. schreibt:

            Mist, da fehlt der schließende Tag nach „schickten.“, bitte dazudenken.

  5. Jenny aus Jelly schreibt:

    Das wird alles irgendwann so böse hochkochen, da mögen der IS und seine Anhänger einen noch so tollen Plan haben, dessen Ergebnis ist unmöglich zu kalkulieren und die Religion des Friedens wird danach so abseitig dastehen wie heute der Nationalsozialismus.

  6. Ob „islamistisches“ oder „islamisches Opfer“ – spielt das eine Rolle für die Opfer?!?

    Nicht ermordet, aber zumindest islammischtischtestem Denken „zum Opfer gefallen“ z. B. auch hier:

    „Eine Vergewaltigung ist nur am Anfang schlimm, aber dann beruhigt sich die Frau und es wird normaler Sex.“
    „Abid J. kommt ursprünglich aus Pakistan und arbeitete nach Medieninformationen als „kultureller Vermittler“ einer Einwanderungseinrichtung aus Bologna, die im Auftrag der Stadtgemeinde die Erstaufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern leistet. Um ganz spezielle kulturelle Vermittlung kümmerte er sich kürzlich nach der ungeheuren Empörung über eine Vergewaltigungsserie durch Gruppen von Nordafrikanern in Rimini. Der bekannteste Fall ist ein polnisches Paar, bei dem der Mann bewusstlos geschlagen und ausgeraubt wurde, während die Täter die Frau mehrfach vergewaltigten. Auch einige Transsexuelle sind als Opfer bekannt geworden. Während sich Öffentlichkeit immer mehr empörte, versuchte Abid die Wogen zu glätten und den Wutbürgern zu erklären, wie sich der Sachverhalt aus der Sicht etlicher zugewanderter junger Männer darstellt. Auf Facebook postete er:  „Eine Vergewaltigung ist nur am Anfang schlimm, aber dann beruhigt sich die Frau und es wird normaler Sex.“ Mehr dazu
    https://www.welt.de/vermischtes/article168105064/Bizarres-Nachspiel-einer-ungeklaerten-Vergewaltigung.html
    (Inkl. 158 Kommentare.)

    Und auch wenn hier die meisten die beiden Links schon gelesen haben dürften, hier noch der 2.:

    Afrikas Migrationsdrama (1): Gerüchte im Radio
    Es wird kaum noch unterschieden zwischen politisch Verfolgten und Sozialmigranten. Das gilt vor allem für Einwanderer aus Afrika. Eine einseitige Willkommens-Berichterstattung hierzulande, die die Kritik und Sorgen der deutschen Normalbürger ausklammert, wird in Afrika für bare Münze genommen. Gerüchte vom Land wo Milch und Honig fließen verbreiten sich in rasender Schnelle
    http://www.achgut.com/artikel/afrikas_migrationsdrama_1_geruechte_im_radio

    • Aristobulus schreibt:

      Einerseits völlig richtig, Mella Ell.
      Andererseits: Es war im zweiten Weltkrieg sehr von Belang, ob man Wehrmacht, SS und NS-Partei als ‚die Deutschen‘ oder als ‚die Nazis‘ bezeichnet, nicht?
      Noch heute ist das relevant, nämlich um zu verstehen, wer die Verbrechen beging.
      Wenn man es auf sich beriuhen lässt, ob die Deutschen oder die Nazis, versteht man nicht, wer das getan hat.

      Zum Aktuellen: Der Islam ist die dritte Version des totalitären Kriegs gegen die Zivilisation.
      Die zeitliche Abfolge geht so:
      a) Kommunismus, b) Nazismus, c) Islam.

      Also ist die Feststellung nötig, wer das ist!, der jetzt mal wieder die Zivilisation abschaffen will. Zumal grad von links diese verschleiernden, verlogenen, Irrealität fördernden Sprachregelungen bestehen, dass der Islam mit nix zu tun habe.

      • Gehe damit völlig konform. Rechtsfaschismus, gehabt; als nächstes kommt in Deutschland der Linksfaschismus. Alleine: Für die Opfer ist der Name völlig egal!

        • Aristobulus schreibt:

          Ja?
          Also wenn ich von irgendwem überfahren werden würde, würd‘ ich schon genau wissen wollen, ob es bloß wieder die betrunkene Käßmann oder ein Allahu-Akbar-Quassler gewesen ist 😉

          Und ist es für die Zerquetschten vom Berliner Breitscheidplatz wirklich egal, wer sie ermordet hat? Das denke ich nicht.
          Mir ist es ja auch nicht egal, dass etwa mein Großvater nicht von Straßenräubern, sondern von den Nazideutschen ermordet worden ist. Und mein Vater war ja auch nicht in einem Straflager, sondern in deutschen Lagern.Und meine Mutter ist ja nicht von Gänsen, sondern von den Nazideutschen gejagt worden-.

          Ihnen ein gutes Freitagschabbessonntagswochenende.

          • Ihnen auch ein geruhsames Shabat Shalom bzw. ein schönes Wochendende. – Mir wäre es allerdings gleich schlimm, ob meine Mörder oder die meiner Kinder sich selbst als „islamisch“ oder als „islamistisch“ bezeichnen würden, dabei „Allahu akbar“ rufend (oder denkend). Denke, das machte keinen großen Unterschied als Opfer aus.

          • Aristobulus schreibt:

            Mella, es wirkt und gilt ganz anders, ob jemand ‚einfach so‘ von jemandem ermordet wird – oder ob er aus politischen Gründen ermordet wird, nicht?
            Und es hat ganz andere Konsequenzen.
            In Chicago derzeit (die Stadtverwaltung ist traditionell links, sie hat z.B. den Obama hochgespült als Funktionär und dann als Kandidaten) ist die Mordrate ungeheuer hoch.
            Es handelt sich da natürlich nicht um politische Morde… und sehr viele nehmen das so hin.

            Ein einziger politischer Mord wie der in Charlotteville (Va.) führt jedoch zu sofortigen Maßnahmen, vielleicht zu Gesetzen, vielleicht zu Überreaktionen, und hoffentlich führt er zu vernünftigen Reaktionen. Warum: Weil solch ein politischer Mord eben etwas ganz Anderes und ungleich Bedrohlicheres ist, als ein Normalmord wegen des falschen Ortes zur falschen Zeit.

            Überlegen Sie sich, ob das stimmt, oder warum das stimmt?

          • aurorula a. schreibt:

            Gut, andererseits waren die Nazzen hauptsächlich totalitär: ob ideologisch rechts, links, quergestreift oder kleinkariert war ihnen fast egal, Hauptsache sie konnten es gleichschalten. Die haben sich nicht umsonst nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei genannt.
            Insofern stimme ich zu, daß man politisch-ideologische Mordmotive aufhören sollte nach rechts und links zu sortieren. Dann sollte man aber auch die Ursachen des Terrors bekämpfen, da hat Ari ganz recht, und die sind eben nicht die Armut in der Dritten Welt und die Verzweifung der Gedemütigten, sondern eine mörderische Ideologie und die Hoffnung der Möchtegerndemütiger auf eine Schwäche, die sich ausnutzen lässt. Auch die Ursachen anderer Verbrechen werden schließlich aktiv bekämpft, Drogenhandel und Menschenhandel und Waffenschmuggel etwa. Da sagt auch keiner es sei jemand umgekommen weil er von einem Mafioso über Schutzgelderpressung ermordet wurde, aber für das Opfer sei es egal ob das ein Mitglied des organisierten Verbrechens war oder zufällig auf der Straße ausgeraubt und erschossen, denn tot sei tot. Sondern dort rufen die Leute völlig zurecht: tut was gegen das Kartell, damit das endlich aufhört!

        • Couponschneider schreibt:

          Linksfaschismus hatten wir doch schon: 1945 – 1989.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, die Version für beigefarbene Anzüge und Selbstschussanlagen und HO-Geschäfte, die nach Braunkohle stank. Aber die ist nicht mehr so in Mode. Die hippe Hasskappenversion mit Brandflaschen und Eine-Welt-Läden, die nach Moralin und von Windrädern gequirltem Haschischdunst stinkt, ist aber grad am Allerhippsten.

  7. calexmigo schreibt:

    Islam heißt „Unterwerfung“, dass dann und nur dann auch „Frieden“ herrscht ist ideologisch in dieser Religion fest verankert. Nicht umsonst gibt es das „Haus des Frieden“ (wo der Islam herrscht und dominiert) uns das „Haus des Krieges“ (erlebt Europa gerade).

    Vor 2015 hatte ich Hoffnung auf z.B. einen Euro-Islam a la Basam Tibi. Im Gegenteil, wenn man Ruud Koopmans Studien glauben kann befindet sich mindestens ein Viertel der Muslime auf dem Weg der Reformation. Also Back to the roots. Es wird sich bald zeigen wohin die Reise geht.

    • Aristobulus schreibt:

      Völliger Unsinn: Und zwar verfilzter Unsinn im klebrigen Unsinn drin.
      Saumäßig viel Unsinngemisch also, von irgendwem, der nicht denken und nicht kommunizieren kann. Der sich irgendwie nennt, gibt vor (als „Ich“), Hoffnung auf etwas gehabt zu haben.
      Wozu?, und was geht ihn die Sache an?, und warum sollten wir uns hier dafür interessieren?

      Ferner ist die Behauptung mit den dreißig Prozent ja nu totales rosa Einhorn in doppelter Hinsicht (muuuh): Es GIBT keine Reformation im Islam, Bassam Tibi ist ein Göttinger Professor und kein Imam, niemand in der islamischen Welt akzeptiert ihn. Es hat noch nie eine Reformation im Islam gegeben. Es existiert auch keine Viertel Person, die einen nur Achtel Weg zu sowas hätte, wüsste oder nur wollte. (Seyran Ates, na gut. Die hat einen Club gegründet, der ist so wie eine Hundert-Wolkenkratzerbau-Initiative im Donauschwemmland von Moldavien.)
      Die Mystifiziererei des Unbekannten, der nicht denken und nicht kommunizieren kann, hatte nur mal wieder den einzigen Zweck, irreales Zeug wegen des Islaaams zu behaupten.

      • Aristobulus schreibt:

        Und eine glatte Lüge des Unbekannten: Dass Europa gerade das Haus des Krieges erlebe. Nu, das will er wohl gern.
        Terroranschläge sind kein Krieg. Jedoch in der islamischen Welt herrscht seit sehr langer Zeit der schlimmste Ausrottungskrieg der Mohammedaner gegeneinander, den man sich nur vorstellen kann.

        • American Viewer schreibt:

          „Jedoch in der islamischen Welt herrscht seit sehr langer Zeit der schlimmste Ausrottungskrieg der Mohammedaner gegeneinander, den man sich nur vorstellen kann.“

          Dann ist deine Vorstellungskraft aber sehr begrenzt. Wer soll da bitte wen ausrotten??? Ein Ausrottungskrieg sieht anders aus.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Man muss nicht alles vom ERgebnis her denken…

          • American Viewer schreibt:

            In diesen Fall aber natürlich schon. Sonst macht die Bezeichnung keinen Sinn. Allerspätestens wenn behauptet wird den angeblichen Ausrottungskrieg gäbe es schon seit sehr langer Zeit, sollte man ruhig mal aufs Ergebnis schielen. Eine „Ausrottung“ schon seit sehr langer Zeit, aber die muslimischen Bevölkerungen explodieren in all diesen Ländern. Eine komische Form der Ausrottung ist das.

            In Wirklichkeit führten bzw. führen viele muslimische Länder höchst erfolgreich einen Ausrottungskrieg gegen ihre nicht-islamischen Minderheiten (Aleviten, Jesiden, Christen, Juden). Was Juden und Christen angeht, ist die Ausrottung quasi abgeschlossen.

            Natürlich gibt es auch Spannungen zwischen Sunniten und Alawiten/Shiiten, aber die kleinere Gruppe der Shiiten weiß sich bekanntlich zu wehren, es sind auch einfach zu viele, eine Ausrottung ist ab einer bestimmten Gruppengröße gar nicht mehr möglich, nicht einmal ansatzweise.

          • Aristobulus schreibt:

            Hm, jeder (sofern!) führt Ausrottungskriege so, wie er kann. Mancher hat Gaskammern, in denen er in kurzer Zeit Millionen ausrottet, mancher hat aber nur Krummsäbel und später ein paar gekaufte AK47, mit denen er den Anderen nicht richtig ausrottet, nur so von Dorf zu Dorf.
            In islamischen Gegenden herrschte schon immer Krieg, Viewer, nicht?, Ausrottungskrieg, weil das gesamte islamische Schrifttum voll mit dem Befehl steckt, dass Ungläubige bis zur Vernichtung oder völligen Unterwerfung bekriegt und Abweichler umgebracht werden müssen. Als die Schiiten sich gründeten, wurden sie sofort von den Sunniten ausgemordet, Zustände so wie heute in Syrien oder Saudi-Arabien, damals nur (weil Krummsäbel) im Kleinen, heute sind gleich Hunderttausende zerfetzt.

            Es werden islamischerseits keine Pakte Zwecks gemeinsamen Wohlergehens abgeschlossen, sondern ein islamischer Clan rottet den anderen islamischen Clan aus, und wenn sie sich unter einem Stärkeren zwangsweise verbünden, wird ein Dritter ausgerottet, und im Größeren führte dann ein Mullah-Iran acht Jahre lang einen Ausrottungskrieg gegen den den Saddam-Hussein-Irak, so bald er nur die Gelegeneheit dazu bekam.

            Wenn Islamiker Krieg führen, geht es immer um Ausrottung-.

          • American Viewer schreibt:

            „Wenn Islamiker Krieg führen, geht es immer um Ausrottung“

            Das glaube ich kaum. Eher um Vertreibung und/oder Zwangskonversion.

            Selbst der Krieg zwischen Iran und Irak war kein Ausrottungskrieg (wie z.B. Hitlers Ostfeldzug), sondern viel eher ein Stellungs- und Abnutzungskrieg ähnlich wie im Ersten Weltkrieg, was allerdings passiert wäre, wenn eine Seite durchgebrochen wäre, ist letztendlich Spekulation. Ausrottungstendenzen à la Halabdscha scheinen möglich, soweit gebe ich dir Recht.

            Es gibt natürlich die Völkermorde an den Armeniern, den Aramäern, den Assyrern und den Chaldäern, allesamt begangen von der damaligen türkischen Regierung und allesamt vom heutigen türkischen Diktator vehement geleugnet, was diese Person umso gefährlicher macht. Aber auch hier fällt auf, dass die Ausrottungen und Völkermorde immer ganz gezielt gegen Nichtmuslime ausgeführt wurden.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, klar. Etwa Bill Warner berichtet seit Jahren für’s ziemlich große Publikum darüber, wie der Islam das seit dem siebten Jahrhundert pausenlos mit den Ungläubigen überall gemacht hat. Damit es keiner vergisst. Das islamische Sklavenjägermonopol in Afrika, die islamische Ausraubung von ganz Südeuropa und die islamische Ausmordung von Indien (fast tausend Jahre lang ging das so!) sind ja schon wieder fast vergessen.
            Es darf jedoch nie vergessen werden-.

            Mich interessiert jedoch die innere, gegenseitige Ausrotterei der Mohammedanischen untereinander (ich seh die als solche so) mehr. Weil Großgruppen das sonst nicht tun. Großgruppen neigen sonst dazu, untereinander weitgehend zusammenzuarbeiten und den Ausgleich zu finden-. Im Islam ist das jedoch nicht so, da gilt diese Ausgleichsregel nicht, da wird erobert und massakriert, und da gelten die Regeln von Hama (the Hama rules).
            Die Regeln von Hama gelten ja woanders nimmer. Es existiert ja nirgendwo eine andere Großgruppe, in der es normal ist, also die Norm des Massakers!, dass der Machthaber ganze Städte einfach ausradiert. Vierzigtausend Tote in Hama 1970, weil Assad-père die Ausradierung der Stadt befohlen hatte. Das war kein Ausrutscher. Das war die Norm. Und das ist nur ein einziges Beispiel für viele solche Norm-Massaker. So wie die Saudis derzeit die Schiiten in ihrem Land ausrotten, und so, wie der IS gegen die Zivilbevölkerung vorgeht und Al-Shabab und Boko Haram auch, und so, wie in den letzten Jahrzehnten alle militärischen Machthaber die Muslimbruderschaft ausrotten (heißt: Ermorden, wo immer sie sie zu fassen kriegen, systematisch und geplant, das versteh ich unter Ausrottung), ehe dann die Muslimbruderschaft putscht und ihrerseits die Anderen ausrottet.

            Diese Art und Weise seh ich woanders nicht, Viewer. Woanders seh ich ja nichtmal Ansätze.
            Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte.

          • American Viewer schreibt:

            Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte.

            Je länger ich darüber nachdenke und nachlese, muss ich zugeben, dass du
            Recht hast.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂 Garnichts musst Du zugeben, Viewer, wir hatten eine Diskussion darüber, ob das so sei mit dem äußeren (Du) und dem inneren (ich) Ausrotten durch den Islam, und es kam heraus, dass wohl beides stimmt.
            Es ist ja nicht einfach.
            Weil den islamisch Bestimmten kulturell und im Verhalten und sozial und zwischenmenschlich usf. deutlich etwas fehlt, das ALLE Anderen haben, nämlich die grundsätzliche Bereitschaft zur Koexistenz & Nachbarschaft, und dazu den Menschheitsgedanken.
            Also jeder Eskimo und jeder Schwabe und jeder Ultraorthodoxe aus Bnei Brak und jeder Halbschwarze aus Arkansas und jeder computerbegabte Nordostchinese und jeder Strandlieger von Ipanema usw. usf. teilt sie doch, die Auffassung, dass es eine Menschheit gibt, nicht?, und dass jeder Einzelne da von Pol zu Pol und vonm Pazifik zum Atlantik usf. etwa die gleichen Rechte (und Pflichten) hat. So ganz generell-. Das sagen die alle.

            Nur Islamische finden das nicht.
            Für die Islamischen gibt es nur Herrenmenschen und Untermenschen mit nix dazwischen-. Keine irgend nachbarschaftliche Menschheit mit menschengemachten Werten im Islam. Sondern ewiger Krieg der Starken gegen die Schwachen und der Rechtgläubigen gegen die Ungläubigen, während man sich niederwirft und sonst einfach nicht verantwortlich ist-.

            Wer aber außerdem? Es muss doch außerdem noch welche geben. Die Welt ist groß. Irgendwo muss sich doch noch jemand finden, der das kollektiv auch so sieht. Die Islamischen können doch nicht the-one-and-only ganz große asoziale Ausnahme sein. Fällt Dir noch wer ein?

      • aurorula a. schreibt:

        Weia…

        (Bild von getdigital, aber das zerstückelte Plüscheinhorn dazu haben sie gerade nicht 😦 )

        • Aristobulus schreibt:

          Waah!
          Ich-bin-dagegen.
          (Es sey denn, Einhörner wären Wiederkäuer. Aber sind die auch Paarhufer?, hm, man müsste mal eines befragen, das wird es ja wohl wissen)
          (Weil die dann koscher sind.)

          • aurorula a. schreibt:

            Nun, das mit dem Wiederkäuer sieht man auf der Einhorn-Wurst-Verpackung die Du oben gepostet hast. In den meisten Darstellungen ist ein mythologisches Einhorn eine Chimäre aus einer Ziege mit Pferdekopf (hat aber trotzdem einen Gamsbart) und einem einzelnen Horn. Damit hätte es Ziegenhufe, und die sind Paarzeher. Cartooneinhörner heutzutage sind aber anders als ihre mythologische Verwandtschaft nur Pferde mit Horn, und Pferde sind bekanntlich keine Paarhufer.
            Das Horn-an-sich ist bekanntlich der Zahn eines Narwals, wenn man also sagt: ein Einhorn ist das Tier, zu dem dieser Zahn gehört (also das bewusste Meeressäugetier), dann ist es kein Fisch, kein Paarhufer und kein Wiederkäuer.

            Essen würde ich, weil Vegetarier, so oder so keins. Also weder den Wal, das Pferd, noch die Ziege. Über Ziegenkäse lasse ich allerdings mit mir reden, der schmeckt gut 🙂

  8. Nordland schreibt:

    Naja, hätte der Unbekannt nur das „sti“ gestrichen, hätte es einen Riesenaufstand gegeben. So interessiert es keinen.

    Das ist so ähnlich wie die riesige künstliche Aufregung um Gauland. Testweise habe ich in einem – streng moderierten – Forum nun mal geschrieben, die AfD möge Höcke entsorgen. Der Meinung bin ich wirklich, jedoch kommt keiner auf die Idee, ich wollte Höcke um die Ecke bringen. Natürlich ist nur ein harmloser Parteiausschluss gemeint.

    Komischerweise blieb „mein“ Entsorgungswunsch komplett folgenlos.

    • Aristobulus schreibt:

      … also ein Riesenaufstand wegen eines wahren Wortes wäre immerhin mal kein gewohnter Riesenaufstand wegen ohnehin unwahrer Unworte gewesen.

      Und es war wohl keine künstliche Aufregung wegen des Gaulands?, Aufregung wird nämlich neuerdings als äußerst natürlich, ja als zwingend naturgegeben angesehen. Die hohe Kunst des sich Aufregens, ach, die war mal. Aktuell heißt das Ding Trigger, und wer keinen solchen hat, der gilt als rechts.

      • aurorula a. schreibt:

        Jau, das ist inzwischen fast schon ein Klassiker, daß wer nach Abwahl oder Parteiausschluss eines Politikers ruft, und sich dabei auch nur ein winziges Bißchen so ausdrückt daß es in schlechtem Licht mit zusammengekniffenen Augen bildhaft aussehen könnte, sich hinterher gegen Vorwürfe verteidigen muß, er habe einen Mordaufruf geäußert. Das ging mir vor kurzem auch so, nur bei mir war es Angela Merkel, die ich endlich abgewählt und in Rente sehen wollte, und folglich der Aufruf: Merkel muß weg!

    • Aristobulus schreibt:

      Nordland, à propos, kennen Sie diese Abzeichen & Ringe?
      Sie nennen sich sicher aus einem anderen Grund so. Aber manches in dieser Sprache ist kontaminiert

      • Nordland schreibt:

        Ja, richtig. In nenne mich aus einem anderen Grund so. Und ich fahre auch aus anderen Gründen auf der Autobahn.

        Damit ist das Thema erledigt, aber danke für den Hinweis.

        • Aristobulus schreibt:

          Das geht ja rasant, dass das Thema erledigt ist, nein?
          Und um ein Thema mal einfach so zu erledigen, brauchen Sie freilich einen viel dickeren Finger, monsieur.

          Sehen Sie, deswegen fallen Sie hier manchen als arrogant und unleidlich auf. Hm, weshalb jetzt im Einzelnen usf., das verrate ich Ihnen nicht. Sie könnten es herausfinden, wenn Sie Ihre Kommentare uneitel lesen.

          • Nordland schreibt:

            Weißt, Cheffe, wenn du extra Recherchen über meinen Namen anstellst, dann kann ich mir diese Eitelkeit offensichtlich wohl leisten.

            Leicht kann man eine Diskussion in der Tat kaum beenden. Deine Andeutung geht ins Leere, egal, wie viele gewöhnungsbedürftige Fotos du noch beibringst. Oder glaubst du ehrlich, ich kann dir Geschichten davon erzählen, wie wir uns ’43 mit dem Feind an der Weichsel rumgeschlagen haben?

          • Aristobulus schreibt:

            Recherchen. SehenSe, das ist wieder so eine Übertreibung 🙂 , ach, zur Recherche muss man in Archive gehen und Experten interviewen.
            Cheffe ist auch eine Übertreibung, die nicht nottut.
            Die Vermutung, ich wolle irgend Fotos „beibringen“, kommt auch nicht gut rüber, weil leicht paranoid.

            Heißen Sie halt Nordland. Meine komischen Assoziation (Nordlandfahrten, Nordlandgau, nordisch usf.) bin ich ja nu losgeworden.

          • Nordland schreibt:

            Das ist doch schön, dass wir uns auch mal einig sind!

          • Aristobulus schreibt:

            Sie nehmen es also zurück. Na dann. ^^
            Ging zwar reichlich rasant wieder, war auch wiedser inkongruent usf., aber ich will mal nicht so sein.

  9. Das Attribut islamistisch ist aus Sicht der Islamophilen genau so falsch wie aus Sicht der Islamophoben (z.B. ich habe leider chronische Islamophobie). Die Islamophilen wollen, dass die gesamte islamische Geschichte nichts mit dem Islam zu tun hat, ausgenommen (vielleicht) ein paar neutrale Suren, und für die Islamophoben (und für Erdogan) gibt es die Unterscheidung Islam-Islamismus sowieso nicht.
    Es gibt nur den Islam, und da der Anschlag mit allen islamischen Vorschriften konform ging, war er nicht islamistisch, sondern islamisch motiviert.
    Den Anschlag islamistisch zu nennen war also so oder so Unsinn. Davon abgesehen, wenn man es auf die Spitze treibt, war es auch sprachlich falsch, da sich Anschläge nicht zu Ideologien bekennen können, sondern nur die Täter. Vielleicht hat es ja ein Deutschlehrer durchgestrichen.

    • Aubacke, das fehlende < / b > bitte ich zu entschuldigen.

      • Aristobulus schreibt:

        … es handelt sich um einen Deutschlehrer, ja. Er ist so wahnsinnig frustriert, dass er bei den Migranten, die er unterrichtet, überhaupt nichts korrigieren darf, weil er ja sonst ein Rassist wär. Also hat er an dem Gedenkplakat für die zwölf Ermordeten sein Mütchen gekühlt und es in ennnndlicher, ja finaler Korrekturabsicht beschmiert.
        Kann man verstehen, nicht?
        Ist schließlich genauso wie mit ein paar Naziglatzen und den jüdischen Grabsteinen.

        • Mich wundert ein wenig, dass die Tafel mit diesem Wort überhaupt die Endkontrolle geschafft hat. Auf die Gefahr semantischer Schlaglöcher oder die Gefahr, alle moslemischen Massenmörder in einen Topf zu werfen, hat wohl in der Trauer niemand geachtet.

          • Aristobulus schreibt:

            … scheint, dass welche um so trauriger, ja am Allertraurigsten gewesen sind, dass da bloß wegen irgend zwölf Unbekannten eine ganze Friedensreligion in rassistischen Generalverdacht genommen wird.
            Also hat man „islamistisch“ hingeschrieben, um vielleicht grad noch so anzudeuten, wer der Täter gewesen ist. Mit so schlechtem Gewissen.
            Aber jetzt kann ja jeder beim Gutgewissen bleiben, denn der Täter war nur ein terroristischer Terrorist. Mit etwas G’wissenswurmglück war’s der Breivik oder der Nazz‘ aus Charlotteville.

          • Frase0815 schreibt:

            „Verwirrter Einzeltäter“

          • Aristobulus schreibt:

            -Opfer des Rassismus.
            -Sich-Integrierender.
            -Friedensmäßig herausgeforderter Migrant.
            -Fast-schon-Deutscher.
            -So-gut-wie-Deutscher.
            -Deutscher Wahlberechtigter.
            -54jähriger Familienvater (als solchen hat ich glaub die Süddeutsche den Osama bin Laden betrauert, nachdem er erlegt war)

          • aurorula a. schreibt:

            Wie Du weiter oben schon geschrieben hattest:
            Menschengeschenk

          • Aristobulus schreibt:

            Lol. Ja, die Menschengeschenke aus Syrien. Syrien hat so viel zu schenken, so viele Menschen. Die Menschen!, die man dann dort abholen muss, wo sie stehen. Oder menscheln. Die Geschenke.
            Dass man das noch erleben darf

    • Der_Hanseat schreibt:

      Nur aus dem Umstand, dass zwei extreme Ansichten einen Begriff für falsch oder überflüssig halten, ergibt sich nicht, dass dieser Begriff falsch oder überflüssig ist. Das ist eine Frage der Logik.

      • Der_Hanseat schreibt:
        Nur aus dem Umstand, dass zwei extreme Ansichten einen Begriff für falsch oder >überflüssig halten, ergibt sich nicht, dass dieser Begriff falsch oder überflüssig ist.

        Das kann sein.

        Das ist eine Frage der Logik.

        Das habe ich befürchtet. Nach dieser Logik ist Islamismus also ein Begriff der Nichtextremen, die damit irgendetwas aussagen oder erreichen wollen. Was sie aussagen wollen, ist erstmal zweitrangig, aber ich schaue mal eben in den Nachrichten, was sie erreicht haben. Sieht nicht sehr gut aus, wirklich ganz und gar nicht.

        • Aristobulus schreibt:

          Yep. Die Nichtextremen weden bloß keine islamischen Vorgaben an, das ist schon alles. Ferner bleiben sie zu Hause und ducken sich.

          • aurorula a. schreibt:

            Nur aus der Tatsache, daß eine oder mehrere extreme Ansichten einen Begriff für falsch oder überflüssig halten, ergibt sich aber auch nicht zwangsläufig, daß der Begriff nicht falsch sein kann. Wie war das? Selbst Stalin hat Brot gegessen, deswegen ist Brot aber nicht falsch (höchstens mal dumm).
            Das „ist“ ist ja tatsächlich zuviel, nur sollte man einfach nicht auf Nachrufen herumkrickeln.

      • Aristobulus schreibt:

        Der Hanseat wendet eine irreführende, ja antilogische, formalistische Unlogik an, die nur berücksichtigt, wer was über n sagt, die aber nicht berücksichtigt, ob n in der Realität existiert oder nicht.
        n = Islamismus existiert nicht. Warum nicht: Weil a) auch kein Christianismus, Judismus oder Talibanismus existieren. b), weil der Islam unterschiedslos diese schönen Dinge wie Dschihad, Steinigung unbotmäßiger Frauen und Todesstrafe für Schwule und religiöse Abweichler vertritt.

        • ZetaOri schreibt:

          @Aristobulus August 31, 2017 um 10:48 pm

          „[…]
          n = Islamismus existiert nicht.
          […]“

          Ach, nu sei Er nicht so streng, ist doch eine reine Definitions-Sache. Von daher kann dem Mangel leicht abgeholfen werden:
          Wir bezeichnen den Koran einfach als islamistische Konstitution.
          Et voilà, schon haben wir eine exakt und vollständig durchdefinierte Ideologie namens „Islamismus“!
          Dass dabei dann dummerweise die Ideologie namens „Islam“ abhanden kommt: Nu, bisken Verlust is immer! :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            Dann müss’mer aber auch so konsequent sein und etwa die Ministerin für Integration Aydan Özoguz als Islamistin bezeichnen und ihr nicht bös sein, dann, wenn sie uns wegen Rassismus und faschistischer Hassrede verklagt.

            Man könnt auch den Mohammed himself als Islamisten bezeichnen. Hmja, warum nich‘! Immerhin steckt da auch die Özoguz drin, also auch wegen der Konsequenz 🙂

          • ZetaOri schreibt:

            @Aristobulus September 1, 2017 um 12:31 am

            „Dann müss’mer aber auch so konsequent sein und etwa die Ministerin für Integration Aydan Özoguz als Islamistin bezeichnen …“

            Aber ja! Ad eins empfiehlt es sich stets, möglichst passende Attribute zu gebrauchen, und ad zwei stände nach dem Wegfall des Begriffes ‚Islam‘ das Attribut ‚islamisch‘ ja nicht mehr zur Verfügung, gell?
            Ich persönlich würde natürlich ‚konsequent‘ weiterhin ‚Mohammedaner(in)‘ verwenden. Ob das nun als Synonym für Anhänger der islamischen oder der islamistischen Ideologie steht, spielt keine Rolle: In den Köpfen ändert sich ja nichts.

            „… und ihr nicht bös sein, dann, wenn sie uns wegen Rassismus und faschistischer Hassrede verklagt.“

            Nu, so eine Klage würde ja, im Gegensatz zur Mobilisierung ihrer ideologischen Brüder mit langen Messern, zumindest auf die ‚Identifizierung‘ eines, wenn auch nicht originär deutschen, so doch abendländischen Kulturgutes durch Frau Özoguz auch ‚jenseits der Sprache‘ hinweisen: Die Rechtsstaatlichkeit.
            Die hatte sie doch mit ihrem Postulat, „unser Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden“, quasi schon ad acta gelegt.
            Bei einem gewissen Klientel muss man auch mit kleinen Fortschritten schon zufrieden sein.
            (Davon abgesehen wäre ich über so’ne Klage wirklich nicht bös, das könnte durchaus amüsant werden: Bestrebungen, den staatlich-säkularen Bereich mit den Dogmen dieser mittelalterlichen faschistoiden Wüstenideologie zu infiltrieren, gelten auch nach aktueller Definition als islamistisch. (Und unsere RS-Versicherung hat eh schon lange nix mehr geleistet.))

            „Man könnt auch den Mohammed himself als Islamisten bezeichnen. Hmja, warum nich‘! […]“

            Na klar! Wie anders könnte man wohl den Urheber einer islamistischen Konstitution bezeichnen?
            „Mohammed himself“ als ‚Mohammedaner‘ zu bezeichnen ginge ja wohl gar nicht, würde das doch ein gerüttelt Maß an Narzissmus unterstellen, was wiederum von den Mohammedanern als Beleidigung des Profetten empfunden werden könnte. (Die Folgen sind bekannt: Ich bedürfte danach eines „Panik-Raumes“, das wird mir zu teuer.)

          • Aristobulus schreibt:

            😀 😀

            Wohlan, der Mohammed wird summa-summarum ein Allahist gewesen sein, aber nur an guten Tagen. Sonst war er wohl oder übel mehr ein Dschibrilist, weil er auf die Einflüsterungen eiens gewissen Dschibril gehört hat. Wer auch immer das nu wieder war. Und zwischendurch müsste er ein Arabist gewesen sein, weil er die allahistischen und dschibrilistischen Texte dann wirr arabisch umschrieb.
            Jaha, es war schon komplifiziert mit den Mohämme. Um nicht zu sagen gomblex.

            Auch mit der Dame Ötz ist es kompliziert, denn ihr statement „unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden“ ist ja ebenso islamistisch wie überhaupt islamisch, dazu ist es trotzkistisch, weil permanente Revolution.
            Auch die Vokabel „aushandeln“ ist gomblex, nich‘?, denn sie suggeriert, dass da was mit Unintegrierbaren auszuhandeln sei, die nie genug kriegen, die aber nichts geben.

            Tscha, was sollen die Israelis mit Abbas aushandeln?, vielleicht, ob ob nur die Häfte der Juden ins Meer getrieben gehört?

            Tscha, und was sollen die Deutschen mit Özoguz, oder mit ihren freundlichen Brüdern, oder mit Anis Amri aushandeln?, vielleicht, ob nur halb so viel Dschihad gemacht werden dürfe?

            Dir a guttn Schabbes
            (LOL!, kann ich mir nicht verkneifen, alter Betbruder)

  10. American Viewer schreibt:

    Ich hätte getippt, dass sie auch das Bild des jüdischen Opfers verschandeln. Jede Wette, dass das noch kommen wird.

    Typisch deutsch scheint es auch zu sein, dass man Opfern mit deutschem Pass kein Gesicht geben darf. Eine groteske Gesetzeslage. Das ist kein Opferschutz, das ist Täterschutz, denn wenn man Opfern kein Gesicht gibt, ist die Empathie auch deutlich geringer. Man muss wie so oft mal wieder die ausländische Presse lesen, wenn man mehr zu den Opfern erfahren will.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, Viewer.
      À propos: Wer sind „sie“? Ich habe keine Ahnung. Es könnte wirklich alles zwischen blonden Jugendlichen, Braunlederjackenrentnern, Salafisten und grünen HundehalterInnen sein. Oder alles zusammen.

      • American Viewer schreibt:

        Wie du richtig sagt, der Rotschriftschreiber ist oberlehrerhaft, wütend, aber auch ein bisschen ängstlich, wollte nicht gleich aufs Ganze gehen, ich tippe mal eine junge Frau aus dem links-grünen Milieu. Der Schwarzmaler ist deutlich wütender, wollte gleich das ganze Wort zerstören, ich tippe mal aus dem gleichen Milieu nur extremer.

        • Aristobulus schreibt:

          Hast Du gesehen, wie der Schwarzmaler begonnen hat?, er hat ja mit einem Strich begonnen. Oben. Der Strich ist gerade, nur ein bisschen geknickt, und er streicht ja glatt das T zu, sodass da jetzt statt Terroranschlag „erroranschlag“ steht.

          Also dieser hektisch gerade Strich gibt einem zu denken, nicht?, der ist so ultimat, so bis zum Letzten entschlossen, so messerscharf, wenngleich depressiv nach unten genickt, und er geht einfach zu weit, weil ins Tee.
          Ich tippe auf Konflikt, Unbewusstes und Tragik. Also, der Hergang: Der Schwarzmaler hasst Tee. Den kocht sein G’schpusi immer. Sein G’schpusi ist die Rotmalerin, und dann hat sich in der Malerwohnung ein erbitterter Streit erhoben über den Tee, weil man unter Linken doch nicht wegen Islams, Islamismus oder gar über Terror streitet.
          Da (also da) rutschte dem Schwarzmaler die Hand aus, er traf die Teetasse!, ja die mit den Katzen drauf!, der Horror!, und weil die Rotmalerin ihn desob wegen Männergewalt & Terrorismus glatt rausschmiss, schlich der Schwarzmaler völlig genickt, ein Stück weit verzweifelt, getriggert und echt betroffen zum Gedenkplakat, an dem er sich dann rächte. Er musste.
          Zuerst hat er sich am Tee gerächt, in Stellvertretung, symbolisch. Also unbewusst (das Selbstportrait in diesem schwarz-aggressiv.gebrochenen Strich bis in den Tee ist unbewusst und muss also Kunst sein), und dann hat er sich gesammelt und eingesehen, dass es so nicht weitergeht, so immer mit dem Tee und dem roten G’schpusi ohnehin nicht, aber noch viel weniger mit dem Rassismus gegen einen Geflüchteten, der sich verfahren hatte, so hat er das rationalisiert, denn diese Leute rationalisieren alles dauernd bis zur Unkenntlichkeit, und er hat mit kurzen, verkrampften, sehr schwarzen Zackenstrichen das böse Wort weggemacht.
          Nennt sich Sublimation.
          Nennt sich auch Katharsis.
          Vor Gericht nennt es sich Affekt oder bedingter Reflex. Jeder Richter versteht das tief. Weil jeder Richter das selbe tiefsitzende, verzweifelte, unlösbare Tee-Problem hat. Es sei denn, sie wäre eine Richterin. Dann hat sie das Problem anders herum. Auch, ja gerade als lesbische Richterin.

          P.S.
          So wird aus Terror ein Error.

          • American Viewer schreibt:

            Ich mag deine Theorie vom Error-Anschlag. Auch auffällig beim Schwarzmaler ist seine Pedanterie. Es muss wirklich das ganze Wort durchgestrichen werden, immer und immer wieder, so lange bis es ganz weg ist. Und dann auch noch so akkurat, dass es am Ende ein Rechteck ergibt und sich an Grenzen hält, vielleicht sind Rot- und Schwarzstiftmaler auch die gleiche Person, nur später. Vielleicht ist das eine Person, die öfter an der Stelle vorbeigeht.

          • American Viewer schreibt:

            Oben rechts könnte man in der Tat meinen, dass die Person überlegt hat, nicht auch den Terroranschlag zu streichen. Dann hat sie es aber gelassen und das Wort doch nochmal für in Ordnung befunden. Das spricht ggf. gegen eine Person aus dem islamischen Personenkreis.

  11. O. schreibt:

    Wie sich aus der Ideologie eines Massenmörders eine friedlich-spitituelle Bewegung entwickeln können sollte, erschliesst sich mir nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      … indem die sich mal ganz doll Mühe geben, zum Beispiel?

    • Der_Hanseat schreibt:

      Hat ja bei Luther auch einigermaßen geklappt.

      • Da ich einmal bei frecher Wiederrede bin:
        Luther sagte: Nehmt die Bibel und haltet euch daran, was da geschrieben steht, nicht an das Wort des satanischen Ketzers in Rom.
        Dieses lutherische Prinzip wurde (minus satanischer Ketzer) in den moslemischen Musterländern Arabiens schon vor einer Weile umgesetzt, sie haben sich also schon ganz doll Mühe gegeben (arabisch Dschihad).

        • Aristobulus schreibt:

          Hmja, also mit Logik hat es der Hanseat nicht so, wie wir gesehen haben, und mit Analogien hat er’s wohl noch etwas weniger.
          Weil die Analogie von „Massenmörder zu spiritueller Bewegung“ und „Luther“ überhaupt nicht hinhaut, weder auf die Quellen bezogen (der Koran und die Evangelien haben nichts und wieder nichts gemeinsam), noch geschichtlich (Luther war immerhin ein ad-fontes-Reformator, obgleich gewaltgeil, wohingegen der Islam nie reformiert worden ist und unreformierbar bleibt).

          Vielleicht hat der Hanseat es ja anders gemeint?, kann ja sein, denn bei fehlendem Sinn für Logik und irreführenden Nicht-Analogien muss man wohl raten, wie er das mit dem Luther gemeint hat.
          Also nicht, indem Luther so wie Mohammed ein ideologisierender Massenmörder gewesen sei. Obwohl Luther sicher ein Hasser, Judenbrenn-Aufrufer und Bauernverächter gewesen ist, aber er hat ja kein neunjähriges Mädchen beschlafen und das dann zum allgemeinen Gesetz erhoben, und er hat auch keine drei jüdischen Stämme höchstpersönlich massakriert und den überlebenden Rest versklavt.

          Weil die Lutheraner am Anfang gewalttätig gewesen sind, und dann langsam nicht mehr?
          Kann schon sein. Die waren bis ins achtzehnte Jahrhundert sehr gewalttätig und unduldsam. Aber das passt dann nicht mehr zum Element „spirituelle Bewegung“, denn so eine waren die Lutheraner wahrhaftig nie.

          Es bleibt also hanseatisch-mystisch.
          Georg Phillipp Telemann irgendwie.
          Auch der hat sich bemüht.

          • davboe schreibt:

            „Die waren bis ins achtzehnte Jahrhundert sehr gewalttätig und unduldsam. Aber das passt dann nicht mehr zum Element „spirituelle Bewegung“, denn so eine waren die Lutheraner wahrhaftig nie.“ So schaut’s aus.
            Mit den Rotationen Luthers in der Schlosskirche zu Wittenberg ließe sich derzeit wohl Strom erzeugen, wenn er denn auf die spiritualisierte und durch-ökologisierte EKD einen kleinen Blick werfen könnte.
            Das ist aber auch irgendwie gut so: Man stelle sich vor, man könnte und wollte heute in der Kirche noch etwas mit Luthers Anweisungen gegenüber Juden oder Behinderten oder anders Denkenden anfangen.
            O weh. Fort mit euch, ihr grausigen Gedanken.

  12. Bernd L. Müller schreibt:

    Diese Moral in Berlin – meiner Heimatstadt – vs. Gedenken für ermordete Unschudige ist symptomatisch für Geist, Intellekt der Politiker im Senat, in der Berliner Presse.

    Da gibt es keinen vehementen Protest, Aufschrei mehr analog Unrechtsystem DDR mit sogen. Mauertoten, auf der Flucht erschossenen, ermordeten Bürgern/innen.

    Es gibt einen Zusammenhang zwischen den „neuen“ Berlinern aus Nahost, Afghanistan, Nordafrika, fast alle mehrheitlich Muslime.

    Sicht- und hörbar von Neukölln über Moabit bis Spandau, erlebbar in U – und S Bahn, in den Schulen und auf allen öffentlichen Plätzen, Einkaufscentren und bei C & A.

    Politik hat auf Schändung des Denkmals am Breitscheidplatz mit Null Reaktion geantwortet, eine Schande für uns Berliner.

  13. Universa schreibt:

    Einfach klasse geschrieben. Da ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Genau so sehe ich das auch.
    Mir hängt diese Heuchelei und Doppelbödigkeit, Intoleranz, Untätigkeit und Unfähigkeit der Bundesregierung und der meisten Politiker zum Hals raus.
    Ich sorge mich extrem um die Zukunft unserer nächsten Generation.

    Vielen Dank für Ihre Beiträge. Immer interessant. Für mich Anregung zum Weiterdenken, Information.

    • Bernd L. Müller schreibt:

      Danke, so denken wir ebenfalls. Sind frustriert, enttäsucht, werden gedemütigt von Politikern und Medien.

      Unsere Stimmen, Leben aus vergangenheit und Zukunft zählen nicht mehr, wir sind lästiges Stimmvieh, zahlende , abgezockte Steuerzahler – hart arbeitend – oder auch Rentner die noch einmal auf bereits versteuertes Einkommen berappen müssen.

      Dafür belohnt sie diese Regierung aus GroKo mit Inkompetenz und fehlendem Schutz vor Kriminalität, Vandalismus, Böswilligkeit, Terror wir am Breitscheidplatz – Inbegriff der Inkompetenz einer gesamten Berliner Behörde – und nun auch noch Toleranz der Schändung.

      • Aristobulus schreibt:

        Bitte nicht vergessen, dass zusätzlich dazu die Merkelregierung bald hunderttausende weitere Attentäter ins Land lassen will. Es nennt sich Familiennachzug (Großfamilien sind gemeint, vulgo: Clans).
        Und auch nicht zu vergessen, dass darüber wieder NICHT abgestimmt werden wird!, weder in Landtagen noch im Bundestag.
        Warum nicht: Weil! C’est un orde de moufti.

  14. Aristobulus schreibt:

    Aha.
    Erst war da dieser eine Oberlehrer mit dem Rotstift zugange (hab ich gestern und heute unter dem anderen Artikel erwähnt und analysiert, wie so einer tickt und wie dessen leider sehr weit verbreitete Mentalität tickt), und jetzt gar noch ein Schwarzausstreicher, der die Sache vervollkommnet.

    Die Zensoren am Berliner Breitscheidplatz machen sich über ein Gedenkplakat her und schmieren darauf herum. Der Rotstift-Oberlehrer noch wie im Grammatikunterricht, der Schwarzausstreicher, selbstverständlich als Zweittäter und Mitläufer (dergleichen Abschaum wird nur aktiv, wenn er mitmachen darf, er wird niemals als Erster aktiv) hat dann nichtmal mehr die Oberlehrerattitüde drauf.

    Der Rotstift-Oberlehrer war schon extremwiderlich genug, aber es geht ja noch extremer (ah, die Grammatik!), der Nachmacher muss es gleich am Extremsten (puh, Gramm. usf.) übertreiben.
    Es gibt wahrscheinlich wenig Ekelhafteres als diese Mentalität des Nachmachers, des Zweittäters, der sein Vorbild übertreffen will, indem er es ausnutzt, dass ein Anderer zuerst die Grenzen der Scham gebrochen hat. Der profiliert sich dann auf diese Weise.

    Das Gedenkplakat müsste sofort ins Museum. Ich schlage mal das jüdische Museum vor.
    Es ist jetzt wahrlich museumswürdig wegen dieser zwei Schmierereien.
    Warum: Weil es verdammtnochmal REPRÄSENTATIV ist, ja? Es gibt nur einen einzigen Breitscheidplatz, und dort hängt nur ein einziges Gedenkplakat. Genau dort wird zweimal hintereinander mit Filzstiften weggelogen, wer der Terrorist war, der dort elf ungläubige Passanten schariagemäß abgeschlachtet hat.
    Einmal Geschmier mit dem Edding könnte noch die Wahrscheinlichkeit von 50% bedeuten.
    Jetzt sind es aber glatt 100%.

    • Aristobulus schreibt:

      … zwölf. Pardon.
      Lukasz Urban s’l war der Erste. Der Lastwagenfahrer, der das islamische Massaker verhindern wollte. Dafür wurde Lukasz Urban als Erster ermordet.

      Bundeskanzlerin Merkel hatte sich nach dem Anschlag geweigert, seinen Namen zu erwähnen. Bundeskanzlerin Merkel ähnelt damit in erschreckender Weise den beiden Edding-Schmierern, nicht? Inwiefern (ach man muss heuzutage ja alles begründen): Weil die Schmierer weglügen wollen, wer der Täter gewesen ist, und weil Merkel den Namen des ersten Ermordeten tatsächlich weggelogen hat.

    • Frase0815 schreibt:

      Aber zumindest der rote Schmierlappen hatte doch Recht? Handelt es doch doch um einen ISLAMISCHEN Terroranschlag, ausgeführt von einem Islamiker, dem sein Glaubens- und Wertegefüge diesen Raub von Menschenleben nicht nur gestattet, sondern befiehlt.

      • Aristobulus schreibt:

        Wenn er das so gemeint hat 😉 . Wolle’mer mal annehmen, Frase!, dass er es so gemeint HAT: Dass er also lieber „islamischer Terror“ dastehen haben wollte, als irgendwas mit „islamistisch“.
        Warum hat er dann nicht „isti“ durchgestrichen?

        Vielleicht hat es ihn grad dabei ereilt, ganz siedendheiß, als er sich grad anschickte, das „isti“ durchzustreichen, dass er da ja glattweg auf dem Gedenkplakat für zwölf Ermordete rumschmiert. Ein Gefühl wie aufzuwachen und zu bemerken, dass man grad auf den Sarg seiner Tante pisst. Aber ach, er hatte schon angefangen. Weil ein wahrhafter Deutscher aber nun mal zuende bringen muss, koste-was-woll‘, was er im Überschwang des Groß- und Gutseins begonnen hat, ja?, hat er dann kurz entschlossen pflichtbewusst das ganze Wort rot unterstrichen und es mit dem Kringel als grammatikalischen Irrtum kenntlich gemacht.
        Weil, so macht man das im Amt und in der Oberschule usf. ja auch so.
        Wenn einer das mal nicht so macht, dann könnt ja jeder kommen.

Seid gut zueinander!

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