Jan Böhmermann leugnet Nazivergangenheit Deutschlands

„Nur noch 3 Wochen, 21 Tage, bis zum ersten Mal seit Kriegsende wieder die Nazis im deutschen Parlament sitzen.

Eine unverzeihliche Schande.“

Diesen Ausspruch hat Jan Böhmermann am 3. September 2017 tastächlich so auf Twitter gepostet. Ich weiß zwar nicht, welche Nazis er meint, aber sie müssen deutlich schlimmer sein, als die ehemaligen NSDAP-Mitglieder, die 1949 in den ersten Deutschen Bundestag eingezogen sind.

Jan Böhmermann erklärt, zwischen 1949 und 2017 hätten keine Nazis im Deutschen Bundestag gesessen. Das ist eine Lüge. Von 1949 bis 1960 war die rechtsgerichtete Deutsche Partei (DP) an der Bundesregierung beteiligt. Viele Mitglieder der DP waren vorher Mitglieder der NSDAP, zum Beispiel Richard Langeheine.

Hans-Christoph Seebohm war von 1949 bis 1966 Bundesminister für Verkehr und bis 1960 Mitglied der DP, bevor er zur CDU wechselte. Im Jahr 1941 wurde er Vorsitzender des von ihm mitgegründeten Aufsichtsrats Egerländer Bergbau AG, die als „Auffanggesellschaft“ eigens zur Übernahme „arisierten“ Eigentums gegründet wurde und sich bis zu deren Verkauf in Reichsbesitz befand. Ab 1949 äußerte sich Seebohm in Reden über Ehrfurcht vor Fahnen der NS-Zeit, erklärte, das Grundgesetz sei den Deutschen von den Alliierten aufgezwungen und sprach von einer Sozialdemokratie mit asiatischen Wurzeln, die nicht zum Deutschtum führen könnten. Der Historiker Thomas Vogtherr beschreibt Hans-Christoph Seebohm als Politiker, der die Integration von Vertretern „extrem rechter Positionen in die Politik der jungen Bundesrepublik Deutschland“ angestrebt und bewirkt hat.

Auch in anderen Parteien gab es ehemalige Mitglieder der NSDAP. Der CDU-Politiker Kurt Georg Kiesinger wurde im Jahr 1966 von der CDU und der SPD zum dritten Bundeskanzler der Bundesrepublik gewählt. Im Jahr 1933 trat er der NSDAP bei und arbeitete ab 1940 als Angestellter im Auswärtigen Amt der Nazis. In dieser Funktion war er für das Reichspropagandaministerium direkt für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich. Um auf diese nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte die Journalistin Beate Klarsfeld damals eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Am 2. April 1968 rief sie im Bonner Bundestag von der Besuchertribüne „Nazi, tritt zurück!“ Während des CDU-Parteitags in Berlin am 7. November 1968 bestieg Klarsfeld das Podium der Berliner Kongresshalle, ohrfeigte Kiesinger und rief: „Nazi, Nazi, Nazi!“
Dann gab es noch Hasso Eccard von Manteuffel. Er war ein Mitglied des Deutschen Bundestages und gehörte ab 1949 erst der FDP an und später der DP. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war er Oberstleutnant und wurde noch vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion Bataillonskommandeur in der 7. Panzer-Division. Am 31. Dezember 1941 wurde er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach Angaben des britischen Geheimdienstes nahm er 1950 Kontakte zu einer Vereinigung von Altnazis rund um den ehemaligen Gauleiter Karl Kaufmann auf, die die Bundesrepublik Deutschland unterwandern wollte.
Als die Grünen 1983 in den Bundestag einzogen, wurde Werner Vogel über die Landesliste Nordrhein-Westfalen gewählt. In der Zeit des Nationalsozialismus war er bereits sehr früh ein aktives Mitglied der SA und wurde 1938 auch Mitglied der NSDAP, deren Mitgliedschaft er 1933 beantragt hatte. 1938 kam er als Beamter ins Berliner Reichsministerium des Inneren.

Hans Georg Schachtschabel wiederum war ein deutscher Politiker der SPD. Er gehörte von 1969 bis 1983 dem Deutschen Bundestag an. Im Jahr 1933 trat er der SA, 1935 der SS und 1937 der NSDAP bei. Der SPD-Politiker Karl August Fritz Schiller war von 1966 bis 1972 Bundesminister für Wirtschaft und von 1971 bis 1972 zusätzlich Bundesminister der Finanzen. Von 1933 bis 1938 war er Mitglied der SA. Am 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein, in der er 1938 Politischer Leiter Kieler Ortsgruppe Klaus Roth wurde. Im Rahmen seines Studiums und seiner Lehrtätigkeit war Schiller zusätzlich Mitglied des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbunds, des NS-Rechtswahrerbunds und des NS-Dozentenbunds.

Einer der letzten ehemaligen Mitglieder des NSDAP, der ebenfalls Mitglied des Bundestags war, war Friedrich Zimmermann, der bis 1991 für die CSU Bundesminister für Verkehr war.

Dies sind nur ein paar Beispiele der vielen, vielen (ehemaligen) Nazis, die nach 1949 im Bundestag saßen. Der erste Bundestag, dem nachweislich kein ehemaliges Mitglied der NSDAP mehr angehört, war der 14. Deutsche Bundestag, der sich durch die Bundestagswahl an 27. September 1998 konstituierte.

Jan Böhmermann hat somit gelogen!

In der FDP, CDU, SPD, ja sogar bei den Grünen waren (ehemalige) Nazis aktiv. Viele von ihnen wurden in den Deutschen Bundestag gewählt. Welche Nazis also meint Jan Böhmermann?

Ich habe mich bei allen Parteien, die zur am 24. September 2017 zur Wahl stehen, angeschaut. Ich habe in jeder Partei mehr oder weniger unappetitliche Kandidatinnen und Kandidaten gefunden, manche davon sogar sehr unappetitlich. Ich habe jedoch in keiner Partei, die laut aktuellen Umfragen eine Chance hat, in den 19. Deutschen Bundestag einzuziehen, einen Kandidaten gefunden, den ich als Nazi bezeichnen würde, weil ich dadurch die barbarischen Taten der Nazis relativieren und verharmlosen würde.

Warum nur hat Jan Böhmermann kein Problem damit, die Taten der Nazis zu relativieren und zu verharmlosen? Und wie nur kann er von einer „Schande“ sprechen? Wenn es eine Partei gibt, die besonders das Wort „Schande“ in der Politik entscheiden mitgeprägt hat, dann die NSDAP. Im Deutschen Bundestag sitzen Abgeordnete und die Zeiten, wo wir gewählte Abgeordnete als Schande bezeichnen, sollten vorbei sein.

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180 Antworten zu Jan Böhmermann leugnet Nazivergangenheit Deutschlands

  1. Mister Musel schreibt:

    Hat dies auf News Blog rebloggt.

  2. aurorula a. schreibt:

    LOL! 😀
    Gerade in mein Postfach geflattert (von heplev):

    Passt hier zum Thema wie bestellt und nicht abgeholt.

  3. Gregor Reichelt schreibt:

    Ich finde es immer wieder witzig, wenn ausgerechnet Sozialisten so tun, als hätten sie ein Problem mit Nationalsozialismus. Gehen wir es doch mal durch:

    (1) In den Vorständen der Grünen sitzen Mao Fans (65 Mio Tote). Es ist völlig absurd, zu glauben, dass eine Claudia Roth ein Problem mit Säuberungen oder Gewalt haben sollte.
    (2) Frau Özoguz in der SPD meinte vor kurzem, Deutsche hätten „keine eigenständige Kultur“. Dazu kommt, dass ihre zwei Brüder bekennende Islamisten sind. Es ist völlig absurd zu glauben, dass die SPD ein Problem mit Desintegration oder Gruppierungen a la Isis haben könnte.
    (3) In Form von Isis haben wir derzeit einen massiven, tatsächlichen, echten Rassismus. Interessiert Jan Böhmermann aber nicht, denn das ist „guter“ Rassismus, weil er sich gegen aufgeklärte Gesellschaften richtet.
    (4) Die Linke hat vor gerade mal 27 Jahren noch auf Ostdeutsche schießen lassen. Ganz abgesehen davon, dass Stalin, genauso wie Mao oder Hitler, auch nicht ohne war.
    (5) In der NPD gibt es Hitler Fans, allerdings ist mit nicht bekannt, ob sich diese, wie beispielsweise Claudia Roth, in den Vorständen der Partei befinden.
    (6) Es ist mir nicht bekannt, dass Herr Böhmermann jemals klipp & klar Isis als rassistisch bezeichnet & klar abgelehnt hätte.

    Hingegen beruft sich die AfD keineswegs auf intolerante Ideologien. Sie haben auch keine Mao oder Hitler Fans in Vorständen. Sie wenden sich als einzige Partei lautstark gegen Isis & heben das Thema auf die Tagesordnung. Eine Thematisierung von Vorurteilen oder Hass gegenüber Europäern finden praktisch nur durch die AfD statt. Der „Antirassismus“ der anderen Parteien ist schlicht unglaubwürdig, weil er sich nur gegen westliche Gesellschaften richtet.

    • Aristobulus schreibt:

      Alles richtig und gut durchdacht, dabei sehr systematisch und mitten auf den Punkt.

      À propos Rassismus von Isis, Herr Reichelt: Es geht um Suprematismus, nicht?
      Wie erreicht man also diese absolute, gruppen-eingebaute Vorherrschaft (genannt Suprematismus): Durch Abschaffung der Meinungsfreiheit.
      Wer will und tut das: Ausschließlich a) die Islamiker und b) die Linken. Außer denen tut oder will das niemand. Die AfD am Wenigsten.

      Haben Sie schon mal den Herrn Böhmermann irgendwann für die Meinungsfreiheit streiten sehen? Veilleicht für seine eigene, nu. Aber hat er mal irgendwann/irgendwo festgestellt, dass auch Erdogan, Claudia Roth, Özoguz und der NPD-Vorsitzende als Personen (Funktionsträger ist eine andere Kategorie) selbstverständlich Meinungsfreiheit haben?

  4. P.K. schreibt:

    Es ist nichts anderes als die krankhafte systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein des Wahlviehs in bestimmter Weise zu beeinflussen um sich und seine Pfründe zu sichern. Böhmermann reiht sich ein in die abhängige Clique die sich Sorgen um ihre Pfründe machen. Ich sage Pfui Herr Böhmermann. Verwerflich oder gar eine „Schande“ ist nach meiner Meinung, dass diese Gutmensch-Vasallen die Bürger einfach für infantil halten.

  5. Der Erwerharzer schreibt:

    Böhmermann ist doch nur der Pausenclown der linken ARD/ZDF Schickeria, da darf er auftreten. Der Wichtigtuer wird ganz schnell im Orkus der TV Geschichte verschwinden, wenn sich der Wind dreht und seine Apologeten ebenfalls.

  6. stefan kraus schreibt:

    Es liegt mir fern, Herrn Böhmermann zu verteidigen, aber im Posting steht, er hätte „gelogen“. Lügen ist die bewusste Falschaussage. Ich unterstelle dem Herrn jetz mal, dass er einfach nicht wusste, dass es einge erkleckliche Anzahl an Ex-Nazis im Deutschen Bundestag gab. Also keine Lüge, dennoch die Unwahrheit.

    • Aristobulus schreibt:

      Das ist Unsinn. Ein Spitzenverdiener & Publizist, der grundlegende politische Tatsachen der frühen bis mittleren BRD „nicht gewusst“ haben soll?
      Das glauben Sie doch selbst nicht.

    • TheCat schreibt:

      Dass die Altparteien Nazis absorbierten bzw. dort deren Karriere förderten, insbesondere CDU/FDP, ist eigentlich Jedem bekannt, der das Abitur geschafft hat. Für eine Recherche hätte es ausserdem nur eines Klicks bedurft:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_tätig_waren
      Zudem brachten erst kürzlich einige Medien unüberlesbar, dass damals quasi die gesamte Kripo (mindestens in Hessen) überwiegend aus ehemaligen SS-Leuten(!) rekrutiert wurde. Undsoweiterundsofort.
      Auch aus eigener Erfahrung kann ich „Nazis in anderen Parteien“ bestätigen. Seitdem die CDU meinen Umkreis komplett regiert, bin ich plötzlich nicht nur täglich mit (sogar tätlichem!) Antisemitismus aus dem Dunstkreis der CDU konfrontiert, sondern auch mit der umfassenden staatlichen Unterstützung von Antisemitismus durch CDU-kontrollierte Institutionen (…). Aus Kreisen der SPD/Linke hingegen ist mir bisher „nur“ die „Israelkritik“ bekannt.

      • Aristobulus schreibt:

        … bitte mehr über diese Tätlichkeiten und über die Verbindung zur CDU und zum Antisemitismus. Wo ist das? Wer ist das? Was passiert da?
        Ohne nähere Angaben bleibt es zu vage.

  7. floydmasika schreibt:

    Die Bedeutung von „Wende der Erinnerungskultur um 180 Grad“ ist leicht zu verstehen: Weg vom Erinnerrn an die Schande und Schuld, die zu Selbstzerfleischung führt, hin zu etwas positivem. Das versteht auch jeder, der die Rede angehört hat. Ebenso die Bedeutung von „Denkmal der Schande“ in diesem Kontext. Die Höcke-Verleumdung kann nur auf gewolltes Nichtverstehen und/oder extreme Begriffsstutzigkeit zurückgeführt werden. Letztere ist vielleicht auch ein Ergebnis antipatriotischer (und somit entpolitisierender, idiotisierender) Erinnerungskultur.

    • Eliyah schreibt:

      Oh, wir haben den Autor dieses Artikels gefunden! Und ich dachte immer, das wäre Satire. Wie dumm von mir. http://www.der-postillon.com/2017/01/7-zitate-hoecke.html

      • Aristobulus schreibt:

        Hm, die Satire geht grad so. Sie baut leider nicht die realen Verharmlosungen des Höckes ein, um sie zu widerlegen und ad absurdum zu führen, sondern sie denkt sich nicht real stattgefundene Verharmlosungen aus.
        Kann man zwar machen, es erreicht aber nicht die realen Verharmloser.

        P.S.
        Dieser Höcke ist selbst in der AFD eine Randfigur. Eine kleine Partei mit wenigen solchen Randfiguren. Wie hoch ist jedoch der Anteil analoger Randfiguren (Schariaforderer und Terrorverharmoser) in der SPD, bei den Linken und bei den Grünen, auch bei der CDU: Ungleich größer. Weswegen das keine Randfiguren sind.
        Von denen lenkt man ab, wenn man sich mit dem deutschnationalen Gehöck beschäftigt.

      • Pitty schreibt:

        muhaha! ich liebe den Postillon 🙂

  8. aurorula a. schreibt:

    …der übrigens stolzes Mitglied des Simon Wiesentahl Centers ist…
    … legt hier sein übliches Verhalten an den Tag – weil jemand es gewagt hat
    […] zu kritisieren…
    … hat er
    [jemand gesellschaftlich anerkanntem] attestiert [abgrundtief böse] zu sein und bestritten da[ß jemand im Allgemeinen anerkannt böses] [dämonisch] sei[, d]erartige Ansichten dominieren hier deutlich…
    … Sein Umgang mit Menschen, die sich ihm nicht unterordnen…
    … Das grundlegende Problem welches sich für Herrn Cohn
    [Hervorhebung von mir] auftut ist dass die meisten Rechtsaußen nunmal auch antijüdisch und Anti-Israel sind…
    … wählt auch die
    [Nazis] mit…
    …ekel
    []t Leute weg, indem [er] sie als Lügner, Dummschwätzer, beschränkt, dämlich, dumm und was nicht alles anpöbel[t.]
    …Verhalten fällt zu 100% in die Trolldefinition…
    …kriegen jedes Forum, jeden Blog kaputt…
    …Sein Verhalten war schon immer so

    Summa summarum, wir haben rechte Teufel an ihnen.

    Nun, das letzte ist schon ein Bißchen älter, aber dafür ist mit „schon immer“ wahrscheinlich „seit Jahrhunderten“ gemeint, dann sind wenigstens alle Stereotype beeinander.
    Jetzt ist noch die Chance zuzugeben daß Sie einfach alle miteinander „nur“ fiese Idioten sind, ansonsten sollte Gerd Buurmann mindestens Ihre sämtlichen IP-Adressen auf seiner Seite sperren.

    • Kalle Koslowski schreibt:

      Was haben Sie denn für ein Problem? Ist Herr Cohn der offizielle Sprecher des Weltjudentums?
      Habe ich wenn ich Herrn Cohn kritisiere das ganze Weltjudentum beleidigt? Klären Sie mich auf.

    • Ben schreibt:

      Sie haben vollkommen Recht, Aururola.
      Wer einem Aristobulus vorwirft sich schon immer rechtsextrem primitiv pöbelnd verhalten zu haben meint wahrscheinlich das Judentum und zwar seit Jahrhunderten. Jeder kann sich überzeugen das der gute Herr Cohn ein grundanständiger, durch und durch normaler Mensch ist der wo er nur kann die Werte der Toleranz und des Verständnisses seinen Mitmenschen gegenüber praktiziert.
      Gut möglich das er gerade weil er so tugendhaft ist derart dämonisiert, gedemütigt und durch den Dreck gezogen wird. Er ist praktisch Israel im Kleinformat.
      Hier wiederholt sich die Tragödie der verfolgten Unschuld Akif Pirincci.

      Ich kann nur hoffen dass er sich selbst treu bleibt und sein großes Herz mir vergeben kann – ich will nicht auch noch auf der Top Ten Liste des Simon Wiesenthal Centers landen.

      Demütige Grüße,

      • aurorula a. schreibt:

        @ Gerd Buurmann: bitte löschen?

      • Aristobulus schreibt:

        Komische Rechtschreibung auch, und denken außerhalb vom denunziatorischen Judenhass kann das Dreckstück ohnehin nicht.
        Das ist doch wieder dieses Ding, das der Buurmann hier schon 20mal gesperrt hat, wegen notorischer Lügen, Bedrohung und allgemeiner Schwachsinnigkeit.
        Das Ding hat einen selbstverschuldeten Hirnschaden, und er drängt sich immer wieder auf.

        • M.S. schreibt:

          Buurmann hat, Erzliberaler, der er nun mal ist, hier gar niemanden gesperrt, nicht mal den Botulus. Dass nicht alle Blogger es dulden, dass dieser Soziopath ihnen stündlich auf den Wohnzimmerteppich scheixxxt, lässt sich z.B. hier https://die13blumen.wordpress.com/2017/07/27/liebe-israelkritiker/#comments nachlesen. Chapeau, @Eliyah.

          • aurorula a. schreibt:

            Warum sollte Gerd Buurmann auch einen Häggis sperren (Botulus ist ein römisches Gericht, das im Prinzip Häggis ist) – wenn ich das Wort lese bekomme ich um diese Zeit höchstens Hunger. Wenn auch nicht unbedingt auf Häggis.

          • Aristobulus schreibt:

            Tscha, das Dreckstück (jetzt unter dem 20sten Nebenpseudonym?, ach egal) denunziert herum, weil irgendwo irgend ein Streit unter zwei Juden passiert ist.
            Na, solls doch. Es zeigt bloß seine innere Hilflosigkeit.

        • Ben schreibt:

          Mensch Ari, ich habe mich doch bereits entschuldigt, was wollen Sie den noch?
          Sie sind schon immer ein perfekter Gentleman gewesen, wären doch nur alle so grundanständig. Ebenso mit dem Ziel der Toleranz und des Verständnis gegenüber Mitmenschen haben Sie Ihr Lebenspensum bereits übererfüllt.

          Ich denke mal ich zieh mir ein Best of von Ihnen als Hardcopy .

          Auch Ihre Gedanken sind top: Welche Familie in Deutschland musste nicht leiden unter dem Terror und den Säuberungen der stalinistischen Grünen?

          Genau, die Front National nicht rechtsradikal, auf jeden Fall genau so wenig wie Sie.

          Aber welche antisemitischen Lügen habe ich gleich noch mal verbreitet?

          Bleiben Sie sich treu!

  9. M. K. schreibt:

    Es fehlt wie immer die Definition von „Nazi“. Da gibt es die im Artikel erwähnten „Altnazis“. Das waren die klassischen „Nazis“, die sich – unter anderen? – den abwertenden Titel in „Weimarer“ Zeiten einhandelten. Allerdings waren auch die Sozialdemokraten als „Sozialfaschisten“ geschmäht worden. Man kann „Nazi“ aber auch in Abgrenzung zur „Internationale“ sehen. Dann wäre die sozialistische Klientelpolotik einer S. Wagenknecht was genau..? Ah ja. Letztendlich ist aber die inflationäre Verwendung und Ausdehnung des Begriffs“Nazi“ auf alles rechts von links außen eine Verharmlosing der Verbrechen des Nationalsozialismus und damit strafbar.

    • Aristobulus schreibt:

      So schafft man die Meinungsfreiheit ab.
      Wer argumentiert, dass die Äußerung „Nazi“ aus diesen oder jenen Gründen strafbar sei, der ist nicht besser als die Linken, die die Meinungsfreiheit beschneiden oder abschaffen wollen.

      P.S.
      Böhmermann hat auch Meinungsfreiheit. Wagenknecht selbstverfreilich auch. Genauso wie Björn Höcke.
      Dieses Verbotsgeschrei von allen Seiten bringt die Republik ins Grab. Glücklicherweise steht dieses Land wirtschaftlich wie eine Eins. Wäre das NICHT so, wäre das wie 1929!, die Republik wäre im Grab.

      • M. K. schreibt:

        Nicht der Gebrauch des Wortes, sondern der inflationäre Gebrauch unter Ausdehnung auf bürgerlich konservative Haltungen (sowohl nationalkonservativ, als auch liberalkonservativ) relativiert die Verbrechen des Nationalsozialismus. Denn mit den Nationalsozialisten ist der Begriff „Nazi“ gedanklich untrennbar verbunden. Und diese Relativierung ist strafbar. Das ist natürlich nur eine Meinung. Verbindlich kann das lediglich ein Richter feststellen, dem ein Staatsanwalt zuvor eine Anklage aif den Tisch gelegt hat. Oder ins Postfach der Geschäftsstelle.

        Natürlich ust jeder frei, abweichenden Meinungen die eigene gegenüber zu stellen. Das mag man verwerflich finden, etwa wenn „Nazi“ so oft gebraucht wird, dass die titulierten sich (auch aus Trotz) mit diesem Titel und dem entsprechenden Gedankengut abfinden. Strafbar ist und bleibt aber die Relativierung.

        Warten Sie mal ab, wie das Prekariat reagiert, wenn in der nächsten Rezession die Sozialleistungen wieder mit dem „Rasenmäher“ gekürzt werden müssen. Dann werden Sie sicher einsehen, dass es keine gute Idee war, den Nationalsozialismus bei mehr als der Hälfte des politischen Spektrums gesellschaftsfähig gemacht zu haben. Und genau das soll aber die Strafbarkeit der Nazi-Relativierung verhindern. Bzw.: Sollte.

        • Aristobulus schreibt:

          Merkwürdig fließend und fortwährend gelogen immerfort wieder: Dass die „Relativierung“, also die Erwähnung des Nazismus in Verbindung mit etwas Anderem „strafbar“ sei, ist eine dumme Lüge: Holocaustleugnung ist strafbar, und das war’s auch schon.

          Ebenso ist gelogen, dass irgendwer den Nationalsozialismus irgendwo „wieder“ gesellschafts- oder was mit Salon gemacht habe.

          Sie sind so ein besonders primitiver Lügner, monsieur, der seine Idiotien in roboterhaft gestelzte Worte packt.
          Sie kriegen nichts zustande.
          Sie sind keiner wahren oder sinnvollen Aussage fähig.
          Sie sind eine Schande für die Gattung homo.

          • ZetaOri schreibt:

            @Aristobulus September 7, 2017 um 4:56 pm

            „[…]
            Holocaustleugnung ist strafbar, …“

            Ja. Das wäre der § 130 Abs. 3 StGB:

            (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

            Wobei der bezogene § 6 Abs. 1 VStGB den Tatbestand ‚Völkermord‘ definiert.

            „… und das war’s auch schon.“

            Nein. Zum Glück nicht ganz. Zumindest seit März / April 2005, da wurde nämlich in den § 130 StGB als Abs. 4 eingefügt:

            (4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.

            Da ist kein Bezug zum Holocaust / Völkermord mehr erforderlich, weshalb sich die Neonazen auch tunlichst zurückhalten. Gebilligt, verherrlicht, gerechtfertigt ist nämlich schnell. §-)
            (Und die §§ 86 & 86a StGB haben ihnen ja auch schon das eine oder andere Stürmerlein, Hakenkreuz, SS-Rune etc. verhagelt. Ganz so wehrlos gegen deren Propaganda ist der Staat nicht mehr. Zumindest in DIE Richtung.)

          • Aristobulus schreibt:

            Voilà. Danke für Deine Ergänzung!
            Es kann also definitiv keine Rede davon sein, dass Nazivergleiche „strafbar“ seien, weil laut der Ergänzung des §130 allein PROnazistische Äußerungen strafbar sind.

            À propos, ich bin gegen den ganzen Paragraphen 😉 , weil sogar Ernst Zündels, Al-Karadawis oder Hotte Mahlers Äußerungen unter Meiungsfreiheit fallen müssen. Selbst die Leugnung des Holocausts ist zwar eine bescheuert ekelhafte Meinung, aber nichtsdestoweniger isses ja eine.

          • Aristobulus schreibt:

            Noch eppes:
            Wer pronazistische Äußerungen per Strafrecht verbietet, der ist nicht konsequent, weil er somit auch pro-Schariaäußerungen und pro-Kommunismusäußerungen verbieten müsste.
            Faktisch wird aber nur eine Version totalitärer Äußerungen verboten, und gegenüber den Anderen ist man seltsam unentschieden. Laut bestätigten Gerüchten (doch!, wirklich jetzt) ist die Terroristengruppe PFLP in Berlin zur nächsten Wahl zugelassen worden (in Kandidatenunion mit der Marxistisch-Leninistischen Partei).
            Da geht es ja nicht bloß um oder gegen Äußerungen, sondern um ernstliche Zulassung von Totalitären zur deutschen Bundestagswahl.
            Ja, SO läuft es, indem ein §130 zwar das Eine verbietet, aber das Andere nicht lässt. Es läuft darauf hinaus, dass das Andere dann gefördert wird!

  10. Ben schreibt:

    Aristobulus, der übrigens stolzes Mitglied des Simon Wiesentahl Centers ist das sich laut Satzung zum Ziel gesetzt hat Toleranz und Verständnis gegenüber Mitmenschen in der heutigen Zeit zu bewahren, legt hier sein übliches Verhalten an den Tag – weil jemand es gewagt hat die AfD zu kritisieren.
    Vor wenigen Wochen noch hat er den Grünen attestiert Stalinisten zu sein und bestritten das die Front National rechtsradikal sei. Derartige Ansichten dominieren hier deutlich

    • Kalle Koslowski schreibt:

      Das grundlegende Problem welches sich für Herrn Cohn auftut ist dass die meisten Rechtsaußen nunmal auch antijüdisch und Anti-Israel sind. Er versucht sich da immer irgendwelche Rosinen herauszupicken (z.B. Beatrix von Strolch), dummerweise wählt er aber wenn er die AfD wählt auch die Gaulands, Höckes, Poggenburgs mit. (Die treten und übrigens regelmäßig mut ihrem Stichwortgeber Jürgen Elsässer auf).

    • terimakasih schreibt:

      Zwar möchte ich die AfD nicht in toto als nationalsozialistisch bezeichnen, doch wenn einer ihrer „Führer“ /Gauland) verlangt, eine in Deutschland geborene Politikerin nach Anatolien zu „entsorgen“, so werden durchaus Parallelen zum NS-Staat deutlich. Im letzten JHDT. wiesen 2 deutsche Staaten eigene Staatsbürger aus, dies waren die sozialistisch-kommunistische DDR und das nationalsozialistische Deutschland. Gauland kann nun wählen,in wessen Tradition er sich stellen möchte

      • Stefan Lanz schreibt:

        In diesem Zusammenhang ist es doch interessant, dass der Chefankläger von Gauland, ein Herr Fischer, selber das Wort „entsorgt“ mehrfach öffentlich im Zusammenhang mit Politikern benutzt hat.

        Wo war da Ihr Aufschrei?

        • terimakasih schreibt:

          möchte Herr Fischer deutsche Staatsbürger ins Ausland entsorgen? Haben Sie genau gelesen?

          • Ann Emma Magnusson schreibt:

            terimakasih – Haben Sie genau lesen wieviel Politiker andere Politkerm u.a auch Merkel entsorgt haben?
            Auch nach Bruessel, wenn Ihnen das „ausländisch“ genug scheint.
            Ich schreibe Ihnen gerne die Links dazu wenn Sie möchten.
            Die Heuchelei im Bezug auf die Aussage von Herrn Gauland ist wirklich nicht zu ueberbieten. Und der Aufstand ist noch dumm noch dazu , da er ja beweist dass die Aufschreier entweder keine Ahnung haben oder das alles, was ausserhalb der AfD geäussert wird einen völlig anderen Stellenwert hat.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @terimakasih: „…, doch wenn einer ihrer „Führer“ /Gauland) verlangt, eine in Deutschland geborene Politikerin nach Anatolien zu „entsorgen“, so werden durchaus Parallelen zum NS-Staat deutlich.“

        Leider werden Ihnen die Parallelen zum NS-Staat nur sehr einseitig deutlich.
        Zur gefälligen Beachtung:

        https://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article104589846/Berliner-SPD-will-Thilo-Sarrrazin-entsorgen.html

        https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1220331-1-10/linkspartei-43-millionen-buerger-entsorgen

        http://www.pi-news.net/luegenpresse-entsorgte-schon-lange-politiker/

        • terimakasih schreibt:

          und ist hiermit Gauland entlastet? Habe ich Ihren Protest diesbezüglich überlesen?

          • Ann Emma Magnusson schreibt:

            Er ist aber NICHT mehr belastet als alle anderen „Entsorger“ auch!
            Also ist Ihre Aussage „so werden durchaus Parallelen zum NS-Staat deutlich“ auf diese ebenfalls anzuwenden.
            Habe ich Ihren Kommentar in dem Sie den vielen genannten Entorgern das ebenfalls unterstellen eventuell ueberlesen?

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        @terimakasih:
        Sie haben, anders als die beiden anderen Kommentatoren, von denen sich einer nicht entblödete, auf die Kloake „pi“ zu verlinken, erkannt, dass nicht der Begriff „entsorgen“ das Problem ist, sondern der Zusatz „in Anatolien“, welcher sowohl die Staatsbürgerschaft als auch die Herkunft von Frau Özoguz, einer Hamburgerin, verleugnet. Es handelt sich also um nichts weiter als das Platzanweisergeschwalle eines ehemaligen hessischen Politikers, dem auf seine alten Tage der Sinn nach Rabatz steht — nachdem er sich, das soll nicht unerwähnt bleiben, in seiner Zeit als Chef der Staatskanzlei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte.

        • terimakasih schreibt:

          Richtig, Thomaus aus Gotha, meine Anmerkung weist darauf hin, dass sowohl die DDR als auch Nazideutschland eigene Bürger ausbürgerten. Gauland, AfD-Spitzenkandidat, möchte dies nun miteiner ihm misliebigen deutschen Staatsbürgerin tun. Damit stellt er sich in die Tradition diese beiden Diktaturen. Und wer solche Kräfte in den Bundestag wählt, trägt auch für deren Politik Mitverantwortung

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, Gauland möchte das mit jemandem tun, die nichts mit diesem Land oder nur mit westlichen Werten zu tun hat.
            Was hat jemand als Politikerin und gar als Funktionsträgerin in einem westlichen Land zu suchen, die alles verachtet, was dieses Land (oder die westliche Zivilisation) ausmacht? Nichts.

          • Aristobulus schreibt:

            Thoma ex Gotha, Sie müffeln. Sie säuseln ferner.
            Und Sie haben es nichtmal bemerkt. Es kam einfach so aus Ihnen heraus.
            Dieses À l’involontaire müffelnde Gesäusel zeigt, wie verächtlich, nihilistisch und leer Sie geworden sind.
            Grad gegenüber sich selbst.
            Passen Sie auf sich auf.

            Und bleiben Sie hier weg. Das hatten Sie im Juli geschrieben: Dass sie endlich wegbleiben wollten.
            Sind Sie jetzt so kindisch geworden, sich nicht an die eigenen Verlautbarungen zu halten?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus: „Und bleiben Sie hier weg. Das hatten Sie im Juli geschrieben: Dass sie endlich wegbleiben wollten.“

            Er kann nicht wegbleiben, Ari. Ein Junkie folgt zwangsläufig der Macht seiner Droge. Ex Gothas Droge ist das Gutartige Geschwulst! Diesem wird er immer folgen, ob er will oder nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            Aber wenn er Dich angrabschen sollte, wende Dich bitte von ihm ab. Du kriegst keine Geschwulste, denn Du bist ja eines (weil gutartig). Aber der Gothische könnte das nicht aushalten. Bei ihm wird das dann bösartig, und man müsste sich ernstlich Sorgen um ihn machen.

          • Ann Emma Magnusson schreibt:

            Geschwurbel!
            Um auf Biegen und Brechen recht zu behalten!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Kalle Koslowski

            Können Sie etwas zum Thema beisteuern oder bleibt es beim üblichen Deppengeschwätz?

          • Aristobulus schreibt:

            Kann er nicht, Gutartigster. Allein die Frage überfordert ihn heillos.

          • ZetaOri schreibt:

            @Kalle Koslowski September 6, 2017 um 4:15 pm

            „Wie kommen Sie darauf dass Aydan Özoguz alles verachtet was mit diesem Land und den Leuten und der Zivilisation und überhaupt zu tun hat? …“

            Na klar, Karl, da hat der Aristobulus einen ganz wichtigen Aspekt nicht berücksichtigt:
            Natürlich würde die Frau Özoguz niemals, unter keinen Umständen die feudale Besoldung von knapp 18T€ verachten, mit welcher der Deutsche Steuerzahler sie monatlich alimentiert, sei letzterer auch noch so kulturlos. Soweit geht die Verachtung ja nun nicht!
            (Andererseits darf man das natürlich auch nicht überbewerten. Sie ist Mohammedanerin, gell? Da steht ihr der Tribut der Dhimmis natürlich zu. Nennt sich Dschizya. Dafür dürfen wir aber lebendige Ungläubige bleiben. Is doch au watt.)

          • Aristobulus schreibt:

            Hahaa 😀 Und stimmt, für Geld macht die Dame alles, denn das Erfinden von Lüg und Trüg wird ihr fein bezahlt, und gar die SPD mag sowas. Weil es antirassistisch, antizionistisch und antiwestlich ist.

            Was würde die Frau Özoguz nur machen, wenn die SPD sie nicht alimentierte, damit sie Propaganda gegen die westliche Zivilisation und gegen deutsche Einwohner macht? Sie müsste bekopftucht die Fußböden ihrer Brüder scheuern. Wer will das schon, wenn die Kaffern-Selbsthasser ihr was Bess’res bieten.

          • Aristobulus schreibt:

            pardon. Der STEUERZAHLER alimentiert sie.
            Sie hasst die deutschen Einwohner, und dafür müssen die sie fürstlich bezahlen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Thomas ex Gotha

          Obwohl ich nichts anderes erwarte, freut es mich doch, dass Sie noch immer der Anziehungskraft meiner Kommentare erliegen.

          @Thomas ex Gotha: „Sie haben, anders als die beiden anderen Kommentatoren, von denen sich einer nicht entblödete, auf die Kloake „pi“ zu verlinken, …“

          Wenn Ihre Auffassungsgabe inzwischen etwas zugenommen hätte, Herr ex Gotha, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass ich nicht nur „auf die Kloake „pi““ verlinkt habe, was überdies keine Rolle spielt, da Sie selbst dieser „Kloake“ argumentativ hoffnungslos unterlegen sind.

          @Thomas ex Gotha: „… erkannt, dass nicht der Begriff „entsorgen“ das Problem ist, sondern der Zusatz „in Anatolien“, welcher sowohl die Staatsbürgerschaft als auch die Herkunft von Frau Özoguz, einer Hamburgerin, verleugnet.“

          Laut Aussage dieser Hamburgerin ist „eine spezifisch deutsche Kultur, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“. Was spricht also dagegen, Frau Özoguz in Anatolien zu entsorgen, da ihr die nicht identifizierbare deutsche Kultur doch unmöglich fehlen kann?
          Dem deutschen Geld wird sie sicherlich auch in Anatolien treu bleiben. So integriert ist sie wohl.

          @Thomas ex Gotha: „Es handelt sich also um nichts weiter als das Platzanweisergeschwalle eines ehemaligen hessischen Politikers, …“

          Wollte Gott, unsere heutigen universitären Pfingstochsen hätten die Intelligenz von Platzanweisern!

          • Aristobulus schreibt:

            Gutartigster, immer mitten ins Schwarze, und das Ziel hat es so verdient.

            Erstaunlich, wie à fond verlogen Thomas ex Gotha ist. War der immer so? Hatte er nicht einst Charme?
            Özoguz, die von Gauland weggemacht werden soll, ist ja keine Privatperson „Hamburgerin“. Sie ist Ministerin für Integration, ist also Funktionsträger. Ferner ist sie Mitglied der SPD, die zur Hälfte an der Regierung beeiligt ist.
            Aydan Özoguz ist somit der Staat selbst.
            Während sie alles hasst, was dieses Land zu einem westlichen Land macht, und die Leute dazu.
            Raus mit sowas.

            P.S.
            Gauland ist mir nicht sympathisch, aber in dem Fall hat er nicht nur in der Sache, sondern sogar mit seiner Wortwahl Recht.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus: „Sie ist Ministerin für Integration, ist also Funktionsträger.“

            Nicht nur das, Ari, sie ist auch ein Beispiel für gelungene Integration. Bereits der Name Özoguz entspricht dem Stil der Augsburger Puppenkiste.

          • Frase0815 schreibt:

            Ist sie nicht Ministerin für Desintegration?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Frase0815

            So weit sollten wir nicht gehen, sonst hieße sie Aydan ex Gotha.

          • Aristobulus schreibt:

            Da liest das Dreckstück ja meine alten Beiträge und hach, es wird neidisch :
            Ein Fan von mir. Nanü. Ach, dieser Fan klebt leider. Ich will einen Fan, der nicht klebt. Drum trete ich diesen Klebefan hiermit in sein hässliches, hängendes Gesäß.

        • ZetaOri schreibt:

          @Thomas ex Gotha September 5, 2017 um 3:48 pm

          „[…] dass nicht der Begriff „entsorgen“ das Problem ist, sondern der Zusatz „in Anatolien“, …“

          Bingo. Thommi. Hassu eksakt erkannt, biss ja ächt gut drauf.
          Was so acht Wochen Päuschen in der Undercover-Existen ausmachen, woll? Voll entspannt!
          Wir konstatieren: Anatolien ist, auf jeden Fall in Verbindung mit einer beabsichtigten Verbringung dahin, das neue „Autobahn“.
          (Obwohl: Im Kontext mit Anatolien könnte „Eisenbahn“ vielleicht noch besser passen: Da haben die Deutschen auch schon mal was da runter expeditiert. Na, egal, damals waren ja sogar die Sozis begeistert.)
          Wir müssen hier aber zwei wichtige Aspekte berücksichtigen:
          a) Natürlich ist Frau Özoguz weder in Anatolien geboren, noch stammt sie dorther. Möglicherweise hat sich der Herr Gauland da vorher nicht richtig informiert und sich an ihren Äußerungen orientiert. Zum Beispiel an ihrer offensichtlichen Unkenntnis einer hiesigen Einrichtung namens „Rechtsstaatlichkeit“, die es effektiv verhindert, unser „Zusammenleben täglich neu aushandeln“ zu müssen. (Und die in Anatolien allenfalls nominell existiert.) Oder vielleicht an ihrer nur sehr bedingten Ablehnung von Kinderheiraten. (Ich gestehe ein, dass ihre diesbezüglichen Argumente in Anatolien durchaus ’schlagende‘ sein können.). Eventuell auch an ihrer absoluten Unfähigkeit, in Deutschland eine spezifische Kultur zu erkennen. (Und wer will einem Menschen zumuten, in einer kulturlosen Gegend zu leben?) Oder … Oder …
          Du musst doch zugeben, dass ein Irrtum Herrn Gaulands über die Herkunft der Dame aus diesem Blickwinkel zumindest entschuldbar wäre?
          b) Auch, wenn es in allen empörten Aufschreien zumindest implizit stets so anklang: Der Begrriff „Entsorgung“ hat ja zunächst gar nichts mit der Eliminierung von Müll oder so zu tun. Es ist erstmal die Verbringung von etwas, das an seinem augenblicklichen Aufenthalt nicht (mehr) benötigt wird, verwendet werden kann, gar stört, an einen Ort, wo es gebraucht werden, eine Funktion ausüben kann. Niemand würde doch heutzutage beispielsweise Altmetall, Glas, Papier, etc. als Abfall bezeichnen, der vernichtet werden muss. Das sind Wertstoffe: wertvolle Rohstoffe! Ich bin mir sicher, dass Frau Özoguz (nicht nur, aber auch) in Anatolien ein sehr wertvolles Mitglied der Gesellschaft abgeben könnte. Und zwar völlig ohne die ganzen kleinlichen Konflikte, denen sie sich hier ausgesetzt sieht, wie Rechtsstaat, Kinderschutz, Kulturlosigkeit usw. Sogar die ja immerhin von ihr ausfindig gemachte Deutsche Sprache könnte sie da wieder an den Nagel hängen.
          Na? Sieh’s mal so!

  11. Couponschneider schreibt:

    Ich fand Böhmermann noch nie lustig. Für mich repräsentiert er das linksintellektuelle, selbstgerechte Establishment.

    • Martin schreibt:

      Yep. Selbstherrlich, eher dümmlich und immer auf der „richtigen“ Seite. Gestalten wie Böhmermann hätten sich vermutlich ab 1933 mit antijüdischen Witzchen hervorgetan.

    • Wäre er ein Profi, hätte er Talent, wäre es als Entertainer oder ‚Kommiedien‘ souverän und sein Geld wert (wie Harald Schmidt in seinen besten Zeiten), hätte er also was auf der Waffel statt an der Waffel, dann hätte er aus der Erdogan-Affäre etwas für sich machen können, das ihn unsterblich gemacht hätte.
      Dazu hätte allerdings schon das Schmähgedicht geistreich, witzig oder wenigsten irgendwie sinnvoll sein müssen.

      (Erstveröffentlicht vor einigen Jahren auf einem inzwischen gelöschen Blog:)
      Sprach Erdogan, der Hurensohn:
      Mein Allahgott, der wird euch schon
      noch geben euren Christenlohn!
      Denn schüttelgereimt zu reden
      Über’s Buch des geilsten Propheten,
      das spricht ja allen Suren Hohn.

  12. Sonja schreibt:

    Nordland: „Hinzu kommt, dass du unterschlägst, wie die AfD gegen solche Leute wie Gedeon oder Höcke vorgeht.“

    Tut sie das? Wo denn? Petry hat es versucht und sie ist dadurch in Ungnade gefallen. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst: Petry ist raus, Gedeon & Höcke sind es nicht. Obwohl sie generell auf stramm völkischer Parteilinie tickt. Lucke hat es irgendwann gemerkt, geholfen hat es ihm nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      „stramm völkische Parteilinie“ ist ja so überaus unterirdisch-schlecht dahergelogen.

      Das tut einem ja direkt Leid und weh und so. Können Sie denn nicht besser lügen? Das kann man ja nicht mit ansehen. Also weniger grottendumm herumzulügen, nur ein ganz klein bissele weniger steindumm!, ja, das wäre gleich ein entscheidendes Quäntchen vom Wahren, Guten und Schönen.
      So wie beim Musil.
      Wo es um die Parallelaktion ging, aber nicht um Eigenschaften.
      Jedoch das verstehen Sie jetzt nicht. Schade.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        „Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“ Da liest einer (anzunehmen ist es, immerhin: er behauptet’s und vielleicht hat er ja, in früheren Jahren, als ihn noch nicht das Internet in Beschlag nahm (obwohl es sich wohl mittlerweile umgekehrt verhält) auch die Zeit gefunden, aber behaupten kann man viel und so’n bißchen Wikipediawissen ist schnell aufgetan) den Roman von Musil und kein anderes Ergebnis zeitigt die Lektüre als
        a) alberne Beleidigungen: „Also weniger grottendumm herumzulügen, nur ein ganz klein bissele weniger steindumm“ und
        b) peinlichstes Protzen mit der eigenen Bildung: „Jedoch das verstehen Sie jetzt nicht. Schade.“
        Auf eine gewisse Art auch wieder amüsant.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja oke. Also was auch immer. Und es ist mal gutt jezze.

          Bleiben Sie weg. Kioner mag Sie hier ausstehen, seitdem sie ein reiner Anschmierer und Denunziant geworden sind („Homophobie!“, man erinnert sich ungern dran).
          Sie hatten Ihren finalen Abgang theatralisch angekündigt im Juli, und jetzt schneien Sie wieder herein und müffeln mit Nihilismus, Redundanz, Rutschiputschi und seichter Verächtlichkeit alles voll.

          Hauen Sie doch ab jetzt. Machen Sie das Maß Ihrer Güte voll. Schmeißen Sie sich hier nicht weiter ran, das wird ja langsam peinlich. Machen mal was Sinnvolles, jenseits dieser lauen, seichten, grauen Parallelpersönlichkeit, die Sie aus lauter innerer Ratlosigkeit vorgeben zu sein.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja komisch, Aurorula, dass die Progressivisten heuzutage geistig und politisch so schwachsinnig, ja überhaupt so elendig schwach geworden sind, nicht?, und dass sie so zu Dauerdiffamierern und Dauergruppenopfern und Dauergruppendrohern geworden sind: Gar zu Islamgutfindern. Diese obszön verlogenee Affinität zum Totalitären.
            Abschaum eben.

            Das war früher noch nicht so. Hm. Waren die Linken nicht einst für Meinungsfreiheit und Diskussion? Seit wann schäumen jene, die sich am Allerlinksten wähnen, eigentlich (wieder) pro Meinungsverbote und schreien Diskussionen nieder?
            … hm, vielleicht hatten die immer diese Affinität zum reinen Rowdytum, waren zwischendurch nur mal kurz ernüchtert.

          • aurorula a. schreibt:

            Das war früher noch nicht so. Hm. Waren die Linken nicht einst für Meinungsfreiheit und Diskussion? Seit wann schäumen jene, die sich am Allerlinksten wähnen, eigentlich (wieder) pro Meinungsverbote und schreien Diskussionen nieder?
            Seitdem sich wirtschaftlich rechts und links von gesellschaftlich liberal und autoritär gelöst hat. Also eigentlich schon sehr, sehr lange.

          • Aristobulus schreibt:

            Hm. Stimmt.
            Es hat mit Macht zu tun, ja? Tja, wobei die SPD in der Weimarer Zeit (einziges Gegenbeispiel von antitotalitären Linken, das mir einfällt) bekanntlich von 1918 bis 33 alles tat, um die Republik und die Meinungsfreiheit durchzusetzen. Warum: Weil sie nicht wirklich die Macht hatte. Jedenfalls nicht so, wie es pro-Republik und pro-Meinungsfreiheit sinnvoll gewesen wäre (der Justizapparat war erst noch kaiserlich und später schon deutschnational, das Militär war stockreaktionär, und große Teile der Presse hassten die Republik).
            Also war die SPD zu der Zeit schwach und damit pro-Meinungsfreiheit.

            Später in der DDR, immerhin waren KPD und SPD miteinander zur SED fusioniert: Reine Feindschaft gegen die Meinungsfreiheit und gar nichts sonst mehr.

            Es hat also in der Tat ursächlich damit zu tun, ob die Linken Macht haben, oder ob sie noch keine haben…
            Genau wie beim Islam. Wenn der Islam keine Macht hat, ruft er nach Meinugsfeiheit für sich selbst und stellt sich als dauerunterdrückt und dauergedemütigt dar. So bald der Islam Macht gewinnt, schafft er die Meinungsfreiheit ab, und die Andersmeinenden gleich mit. So wie die Linken das tun.

          • Frase0815 schreibt:

            @Aristobolus September 6, 2017 um 7:45 pm
            Es sind halt zu großen Teilen arrogante Schwaller, davon kann man sich ja auch hier ein Bild machen.
            Letztens auf der Tube eine Diskussion zwischen u.a. Ditfurth und Birgit Kelle gesehen. Das war nicht auszuhalten, wie sich die Doppel-D-Tante (Dumpf-Ditfurth) gegeben hat. Dauernd dazwischen geblökt („Was ist denn das für ein Schwachsinn?“, „Das sind so Banalitääääten“, „Das ist ja wirklich so unterkomplex, dass es weh tut“ usw. usf.).
            Eine Diskussion wir so zur absoluten Unmöglichkeit.
            Eine durchaus treffende Analyse liefert Don Alphonso in seinem neuesten Blogbeitrag Die Dialektik der historischen Aufklärung gegen die AfD

            Und mein Eindruck ist, dass die Rückwärtsgewandtheit der AfD ganz ähnlich funktioniert. Man sagt ihren Anhängern, die Partei sei 50er Jahre und daher im Sinne von Horkheimer und Adorno abzulehnen. Aber ihre Anhänger sehen da etwas wie das Altmühltal mit sauberen Strassen, geordneten Verhältnissen und gute Zeiten für jene, die gute Leistung bringen. Man gibt sich alle Mühe, die AfD in einen Schweinestall mit allen stinkenden Tieren der Vergangenheit zu pressen, aber die Anhänger der Partei sehen sich eher im schmucken Fachwerkhaus mit Blumen vor den Fenstern und Fahnen, wenn der Festzug zum Volksfest vorbei zieht. Für Akademiker, die ihre Legitimation aus dem Anspruch ziehen, eine bessere Welt zu erschaffen, sind die 50er Jahre eine negativ geprägte Epoche, über die man nicht mehr reden muss: Ihre Geschichtsschreibung hat das Urteil bereits gefällt, es ist die Übergangsphase zwischen Nazi und Licht der Frankfurter Schule, und nur als Kampfzeit gegen das Alte und Überkommene positiv zu betrachten.

            Diese Progressiven demonstrieren an jeder Ecke ihre Verachtung für die „kleinen Leute“, wollen ihnen aber ein Utopia bereiten, in dem Milch und Honig fließen (nach den dafür notwendigen Exekutionen selbstverständlich). Ein Treppenwitz.

          • Aristobulus schreibt:

            Hm, vorwärts nach 1955! als fortschrittlche Utopie. Muss man mal drüber nachdenken, Frase 🙂 , und ja, das hat was.
            ELVIS hat anno 1955 gerockt, und man konnte aus dem muffig-sauberen Fachwerkhaus weg, wenn’s einen nervte, denn Arbeit für jeden war genug da.

          • Frase0815 schreibt:

            Ich kenne weder das 55er- noch das 68er-Lebensgefühl aus eigener Erfahrung. Aber wenn ich mir so anschaue, was wir den 68ern verdanken, die aktuelle Meinungsäußerungsphobie beispielsweise, da täte ein wenig Rückabwicklung wohl ganz gut 🙂

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          „Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“

          In Ihrem Falle wäre es im Buch, Herr ex Gotha, und wäre es auch der billigste Schmöker.
          Der Klügere gibt bekanntlich nach.

          • Aristobulus schreibt:

            … weswegen der Gothische niemals das „Schwarzbuch des Kommunismus“ in die Hand nimmt. Es könnte gegen seinen Kopf stoßen und ihn schwarrtzlöchig einsaugen in die Fynsternys des ultimaten Abyssus.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Einige Lektionen.
          1. Lektion: Erkenne dich selbst!
          „Sie Brandstifter- und Mordanschlag-Schönfinder. Sie Nihilist“ „Sie sind ein Terrorgutfinder.“ „Man weiß ja, dass Sie Übergriffe, Zerstörungen und Terrorismus immer und überall schönreden oder ableugnen. Warum: Weil Sie alles hassen.“ „Sie, Thomas ex Gotha, haben die Mordanschläge auf Polizisten, die Geschäftsplünderungen und die Brandstiftungen in Hamburg von Juli 2017 ausdrücklich gutgeheißen. Ja die haben Ihnen noch nicht hingereicht, weil „nicht effektiv genug“. Das schrieben Sie.“ „Sie sind so falsch und lügenboldig.“ (Genau.)
          Und mag das auch alles nicht stimmen und eine böswillige, von vornherein verlogene und durch stumpfe Wiederholung nichts an Wahrheit gewinnende Unterstellung sein, so kommt es in der Blödmaschine Internet doch auf genau das nicht an: Sondern darauf, dass etwas eben besonders oft wiederholt wird.
          2. Lektion: no sympathy for the devil
          „Hier steht Ihnen wahniemand nahe, kein Einziger, außer vielleicht Ihre siebzehn blutleeren Nebenpseudonyme, sofern.“ „Kioner mag Sie hier ausstehen, seitdem sie ein reiner Anschmierer und Denunziant geworden sind („Homophobie!“, man erinnert sich ungern dran).“ „Ach wissenSe, ich kann Sie nicht ausstehen.“ (Och, Mönsch.)
          Das ist auch für mich ein neues Kriterium: Dass es der Wahrheitsfindung dient, wen der, der sich als Wächter des Kommentarbereichs begreift (irgendetwas begreift jeder), im Verbund mit „wahnienand“ und seinem Kumpel „Kioner“ sympathisch findet. Und dass das einer allen Ernstes für ein Argument hält.
          3. Lektion: smells like nihilist spirit
          „Thoma ex Gotha, Sie müffeln. Sie säuseln ferner. Und Sie haben es nichtmal bemerkt. Es kam einfach so aus Ihnen heraus. Dieses À l’involontaire müffelnde Gesäusel zeigt, wie verächtlich, nihilistisch und leer Sie geworden sind.“ „und jetzt schneien Sie wieder herein und müffeln mit Nihilismus, Redundanz, Rutschiputschi und seichter Verächtlichkeit alles voll.“(gemeint ist: Verachtung)
          Ich habe mich bei meiner näheren Umgebung und, zur Sicherheit, auch bei meiner peergroup erkundigt: Doch, ich rieche immer noch wie der junge Frühling und, ja, der Text sei zwar unverständlich einerseits, andererseits aber doch wohl von einer gewissen, wenn auch mauen Logik, übersetze man „Nihilismus“ mit „Widerspruch“. Der komme bei denen, welche die westliche Zivilisation gegen Frau Özoguz verteidigen, ganz schlecht an und sei eigentlich auch gegen die Regeln der westlichen Zivilisation: Da widerspreche man nicht. Zumindest ihnen nicht.
          4. Lektion: keep out
          „Und bleiben Sie hier weg.“ „Bleiben Sie weg.“ „Hauen Sie doch ab jetzt.“ „Und Sie bleiben ja jetzt von hier weg, um den Hiesigen nicht weiter lästig zu fallen.“ (muss man sich gesungen vorstellen: „dihie Hieesiiigen“)
          Wer einem alten Entschluss untreu, weil er auf eine textgewordene Ungeheuerlichkeit („Mohammedaner raus aus Europa. Weg mit diesem Zeug.“) aufmerksam geworden ist, bekommt es mit der geballten argumentativen power der „Hiesigen“ (eines Rackets von AfD-Trollen) zu schaffen. Man ist doch gerne unter sich. Und so liest sich das dann auch.
          5. Lektion: keine Lektion
          „Man kann nichts von Ihnen lernen, und Sie sind so schrecklich leicht zu widerlegen.“
          Letzteres kann man ruhig mal hinschreiben, ist ja bestimmt schrecklich schwer zu widerlegen. Ersteres indes findet meine volle Zustimmung: von mir lernt keiner was, zumindest niemand, der dem Beitritt zum „Hiesigen“-Club all das geopfert hat, was an Witz und Eloquenz vielleicht einmal vorhanden war.

          • Aristobulus schreibt:

            Hat das jemand gelesen?
            Also ich NICHT.
            Diesen neuerlichen Verächtlichsermon von diesem ausschließlich Selbstbezogenen, von diesem Ecken-Lauerer und Terrorschönfinder und Politlügner und diesem miesen Anschmierer und diesem sinnlosen Denunzianten ohne Charme und ohne Verstand und ohne Würde, ach jemineh.
            Was schreibt der ausschließlich (es folgen jetzt mal tausend gothische Scheinkommentare auf einen einzigen Satz runtergebrochen):
            „ICH-ICH-ICH bin das Opfer der Verhältnisse, mir liegt an nix und niemand was, und ICH-ICH-ICH verachte alles außer mir selbst und, logischer Widerspruch immer mit eingeschlossen, MICH-MICH-MICH am Meisten.“

            Ohne das zu lesen, denn das muss man nicht, hab ich ja bis jetzt auch nicht!, und widerstehe der müffelnden Versuchung zur späten Nacht, nochmal so’n Dünnsinn zu lesen, ah verschwendete Zeit!
            Da steht in voller Leere der hundertste Aufguss von hundertmal selbstbezogenen Verächtlichkeiten usf., und ja, diese falsche Type aus Gotha, dieser notorisch themaverfehlende, dauerhaft langweilige Eckenpisser, von dem niemand etwas lernen kann und auf den niemand hört, müffelt da zum tausendsten Mal gegen alles an, wofür Gerd Buurmann steht, und wofür die Hiesigen stehen, die hier kommentieren und die einander kennen.
            Den kennt ja niemand. Den will ja keiner kennen.
            Man kann nichts von dem lernen. Niemand fragt den je um Rat.
            Keiner braucht einen Viertelgedanken darauf zu verschwenden, was der zu sagen hat.
            Weil er garnix zu sagen hat.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Hab’s jetzt mal in drei Sekunden quergelesen. Da stehen ja nur Sätze von mir. Nanü?, ein Fan? Na wahrscheinlich mehr ein Satzdieb, der nix zu sagen hat, weswegen er gezwungenermaßen mich zitiert 😀 😀 😀

  13. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Da hier gerade von Nazis und epochalen Satirikern die Rede ist, verweise ich auf ein Plakat von „DIE PARTEI“, versehen mit der dazu passenden Anmerkung:
    https://ibb.co/fDdCrv

  14. davboe schreibt:

    Neulich beim Öffentlich-Rechtlichen: „Achtung, der kleine Jan will aus dem Spieleparadies abgeholt werden, Jan bitte aus dem Spielepraradies abholen. Danke.“

    • American Viewer schreibt:

      Der Typ ist mit diesem infantilen ungebildeten Schwachsinn schon längst Multi-Millionär geworden und alles nur mit gewaltsam erpressten Fernsehgeldern. DAS ist der eigentliche Skandal. Wenn man Faschist oder Mafiosi im Lexikon nachschlägt, müsste man gleich ein Foto von Böhmermann einkleben. Das hat doch alles mit Demokratie und Meritokratie nichts mehr zu tun. Das ist nur noch modernes Raubrittertum in einer Orwell’schen Demokratie-Simulation.

      • Aristobulus schreibt:

        Acht Milliarden krigt das GEZ-Staatsfernsehen pro Jahr.
        Das muss man sich mal auf der Zunge zerzungen lassen. Acht Milliarden, das ist eine Acht mit neun Nullen.
        Pro Jahr.
        Das sind fast 22 Millionen pro Tag.
        Dafür muss ’ne alte Frau lange stricken.

        Mancher würde für das, was das GEZ-Staatszwangsfernsehen in der Stunde bekommt (fast eine Million in der Stunde!) glatt sieben alte strickende Frauen ermorden.

        • Kalle Koslowski schreibt:

          Was wohl die Helene Fischer schon mit Euren GEZ-Gebühren schon verdient hat…

        • American Viewer schreibt:

          Ich habe immer mal wieder versucht herauszufinden, wieviel Prozent davon allein für die Mega-Pensionen der GEZ-Gangster draufgehen. Man kann drei Stunden danach googeln, die GEZ-Gangster haben das so gut verschleiert, dass man quasi nichts dazu findet.

          Aber man kann auch einfach den Vergleich zum Pay-TV ziehen, die viel kleinere Budgets habe, dafür aber mehr teuren Sport und immer die neuesten Film zeigen. Die GEZ-Mafiosi bieten viel weniger hochwertiges Programm, obwohl sie viel mehr Einnahmen haben. Das ist typischerweise so, wenn man so etwas in Staatshände legt: Die Kosten explodieren bei gleichzeitiger Abnahme der Qualität. Das sind Zustände wie in der DDR.

          • Aristobulus schreibt:

            Exakt, Viewer. Staatsmonopole… wenn sie erstmal bestehen, saugen sie alles in sich ein.
            So weit ich weiß, wurde Jörg Schönenborn (ntendant des WDR und praktizierender Antisemitiker) neulich (von wem?, ich weiß es nicht mehr) gezwungen, seine Pensionsbezüge offenzulegen. Es ist unfassbar viel 😉 , so wie es zu erwarten war.

  15. Der Hanswurst sollte am besten schnell das Land verlassen, bevor die Nazis (Wer soll das genau sein?) im Parlament, äh ja was eigentlich, ja: sitzen. Verdammte Nazis.
    Vielleicht sollte er in die Türkei fliehen, da bekommt er sicher ein paar Jahre Asyl.

  16. Markus Posern schreibt:

    Der inflationäre Gebrauch des Begriffs „Nazi“, also „Nationalsozialist“, nervt. Denn so werden die tatsächlichen Gräueltaten dieser irren Ideologie komplett verharmlost. Ein Nazi, ein Kommunist, ein Islamist nehmen wegen ihrer Ideologie keine Rücksicht auf Menschenleben. Keine Rücksicht auf gar nichts. Das haben wir aus der Geschichte gelernt. Einige halt nicht. Für die ist die Nazi-Keule der einfachste Weg zur Empörung. Ich habe mich übrigens über die AfD nie gefreut.

  17. Eliyah schreibt:

    Fast 80% der Kommentare unter dem Tweet weisen Böhmermann darauf hin. Bist also ein Nachzögling in deiner Kritik. Und ja, die AfD ist eine Nazipartei. Auch wenn nicht alle dort Nazis sind, tolerieren sie die Nazis wie Höcke dennoch. Das Tolerieren von Nazis ist nicht viel besser, als selbst Nazi zu sein.
    Hier zur Veranschaulichung: Der Grund, warum das SWC den Reg. Bürgermeister Berlins in seine berüchtigte Top-10 für 2017 aufzunehmen droht ist, dass er es unterlässt, gegen Antisemitismus vorzugehen, nicht weil er selbst ein Antisemit sei. Mehr dazu bei Liza: https://lizaswelt.net/2017/09/04/warnschuss-fuer-berlins-buergermeister/

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Sie würden Müller nie einen Nazi nennen! Daher ist die Veranschaulichung unzutreffend.

      • Eliyah schreibt:

        Ich sagte ja auch, dass die AfD eine Nazipartei ist und nicht jedes Mitglied oder gar Unterstützer. Und auch wenn Böhmermann in seinem unglücklichen Tweet von „Nazis“ spricht, hat er auch keinen Menschen direkt genannt. Die Begrenzung Twitters auf 140 Zeichen macht eine Differenzierung darüber hinaus kaum möglich.
        Rede den Böhmermann gerne weiter schlecht (stört mich kein bisschen), aber lass es bitte, die AfD schönzureden. Das ist ein Naziverein. In den Anfangsjahren habe ich die auch nicht unterstützt, mich aber gefreut, dass es sie als neues politisches Gewicht gegen den Parteieneinheitsbrei gibt. Die anfängliche Unschuld haben sie aber längst verloren.

        • Aristobulus schreibt:

          Eliyah, Deine dämonisierende Wortwahl Naziverein, Nazipartei verrät Deine tiefe Voreingenommenheit.
          Kannst Du belegen, dass die AfD eine Nazipartei ist? À propos, belegen heißt nicht behaupten, immer mal was wiederholen oder was glauben 😉 .

          Du wirst das ja nicht belegen können, in gar keiner Weise: Weder aus Textstellen des Parteiprogramms, noch aus Äußerungen Einzelner.
          Also ist es Dämonisierung und Kolportage, aber nichts Substanzielles.

          Jedoch Du könntest in der Tat belegen, dass der Herr Höcke kein Nazi, sondern ein Deutschnationaler ist, nämlich eindeutig belegbar an Textstellen und an Äußerungen und an genug Wiederholungen.
          Mehr explizite Deutschnationale lassen sich dort jedoch nicht finden.
          Außer vielleicht dem Götz Kubitschek, dem Neo-Gutsherren aus dem Grenzland. Nu, wieviele mobilisiert der?, der mobilisiert vielleicht grad noch siebzehn Halbglatzen zum Biertrinken, mehr aber auch nicht.

          Welche Folgerung lässt das zu: Vielleicht die Frage, ob oder inwiefern anderthalb Deutschnationale in der AfD schlimmer seien als etwa Tausende gutvernetzte Schariaforderer mitten in der SPD, oder schlimmer als Tausende Einknicker & Schweiger Angesichts von Merkels Gesetzesbrecherei und Merkels Millionen-Herienschleuungspolitik und Merkels Einlullungs-Gestammel in der CDU, oder schlimmer als die personifizierte Gesichtslosigkeit an der Spitze der FDP.

          • aurorula a. schreibt:

            Vergiss nicht den Terrorpatenspezi Martin Schulz, die Mullahapologetin Claudia Roth, oder die Antifasponsorin Manuela Schwesig. Die stehen auch zur Wahl…

          • Aristobulus schreibt:

            Yöpp. Schankedön.
            Die SPD und die Durchgrünten wimmeln von solchen Figuren, und die CDU ließ sich schweigend von Dauerkanzlerin Merkel-Raute bis zur Nichtexistenz zerschreddern, und die FDP taucht außer in einem alten Text gar nicht mehr auf-.

        • Sonja schreibt:

          Von mir ebenfalls Zustimmung, Eliyah! Danke.

          Ich denke auch, dass Böhmermann keineswegs sagen wollte, es hätte nach dem Dritten Reich keinen einzigen Nazi mehr in der Bundesregierung gegeben. Er meinte vermutlich eher Parteien. Und die Parallele zu Berlins Bürgermeister finde ich ebenfalls nicht unschlüssig. Der Mann scheint ja selbst kein Antisemit zu sein, er spricht sich „nur“ nicht aktiv gegen den Antisemitismus der BDS-Bewegung aus, wodurch er sich indirekt mit denen gemein macht. So gesehen scheint es durchaus widersprüchlich, Böhmermann für seine Kritik zu schelten und gleichzeitig Michael Müller für seine Nicht-Kritik.

          Wer eine AfD, in der es keinen nennenswerten Widerstand gegen Björn „Wollt ihr den totalen Sieg?“ Höcke und Wolfgang „die Protokolle der Weisen von Zion“ Gedeon gibt, als demokratische Partei abtut, muss das mit seinem Gewissen ausmachen. Ich könnte das nicht.

          • Nordland schreibt:

            „Wer eine AfD, in der es keinen nennenswerten Widerstand gegen Björn ‚Wollt ihr den totalen Sieg?‘ Höcke und Wolfgang ‚die Protokolle der Weisen von Zion‘ Gedeon gibt, als demokratische Partei abtut, muss das mit seinem Gewissen ausmachen. Ich könnte das nicht.“

            Das ist eine argumentative Geisterfahrt. Zunächst sei auf Aristobulus September 4, 2017 um 5:02 pm verwiesen. Er erklärt es richtig.

            Hinzu kommt, dass du unterschlägst, wie die AfD gegen solche Leute wie Gedeon oder Höcke vorgeht. Du musst bedenken: Die AfD hatte einen rasanten Aufstieg und hat dabei auch viele Trittbrettfahrer angezogen. Ja, das sind solche Leute wie Gedeon oder Höcke, und ja, sie sollten auch meiner Meinung nach aus der Partei ausgeschlossen werden. Aber dieser Prozess geht nicht von heute auf morgen. Petry hatte in Köln versucht, das per formalem Beschluss zu erreichen. So einfach geht das nicht.

            Vielmehr ist das ein längerer Prozess. Die schlechten Ergebnisse in NRW und im Saarland haben gezeigt, dass die AfD diesen Weg gehen muss. Viele befürchten aber, dass die AfD den gleichen Weg geht wie die Union und dich in Richtung bunte Einheitsmeinung bewegt. Daher halten einige noch zu Höcke, beispielsweise Gauland, obwohl er Höckes Geschichtsrevisionismus gar nicht teilt. Man möchte sich nichts vorschreiben lassen.

            Der Prozess der Bereinigung wird daher dauern. Jetzt aber von der AfD abzurücken, wäre fatal, denn viel Zeit, die wildgewordene Migration einzudämmen, haben wir nicht. Und hier muss ich Aristobulus wiederum recht geben. Denn Höcke ist ohne Zweifel unangenehm, und Gedeons Gerede ist dumm, aber wirklich gefährlich ist doch die Politik, die nichts gegen die ungesteuerte Zuwanderung und die schleichende Islamisierung Europas unternimmt.

          • American Viewer schreibt:

            @Nordland
            Alles richtig.

          • Ann Emma Magnusson schreibt:

            Ich kann es nicht mit meinem Gewissen verarbeiten eine andere Partei zu wählen.
            Leider gibt es keine andere Partei die Widerstand gegen die Links- und Gruenfaschisten leistet.
            Ich habe Jahrzehnte SPD gewählt. Nie wieder! AMU ( AngelaMerkelUnion)schon mal garnicht. Und Gruen-Rot wäre der Untergang!
            FDP ist eine Anschleimerpartei, also bleibt nur die AfD.
            Ich wähle AfD, aus oben genannten Gruenden. Ich möchte nicht dass diese Partei an die Regierung kommt ( das wird sie auch nicht) aber in die Opposition gehört sie unbedingt.
            Schön wäre es wenn die unsäglichen Gruenen unter 5 % fielen

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ann Emma Magnusson: „Ich habe Jahrzehnte SPD gewählt.“

            Das tun Sie doch weiterhin. Welche Partei, ausnehmlich der AfD, ist derzeit noch sozialdemokratisch?

        • Bernd Lauert schreibt:

          Na, also die Ausrede mit 140 Zeichen ging vielleicht noch 2008 durch. Es ist keine Kunst, Tweets zu verketten oder Twitlonger zu nutzen. Kann echt jeder. Sogar der Wohlfahrtsclown. Er will einfach nur Stimmung machen und sich dann über Populisten ausheulen.

    • Kein Zweifel, in der AfD tummeln sich – wie früher in anderen deutschen Parteien auch – einige Nazis und Antisemiten. Deshalb aber die AfD insgesamt als Nazipartei zu bezeichnen, erscheint mir doch arg überzogen. Und das SWC ist nicht das Maß aller Dinge, sondern nur eine – wenngleich wichtige – Organisation, wenn es darum geht, den Antisemitismus aufzudecken und ihn zu bekämpfen.
      Böhmermanns Tweet richtet sich in mehrfacher Hinsicht selbst. Ein Ausdruck der linksgrünen AfD-Hysterie im aktuellen Wahlkampf. Schon sein sogenanntes Erdogan-Gedicht war arg niveaulose Pseudokunst. Da drängt ein Möchte-Gern-Genie mal wieder ins Rampenlicht. Arme Demokratie, wenn sie von solchen Geisteszwergen mit derart schwachsinnigen Mitteln verteidigt werden müßte.
      Übrigens: Judenhasser und Israel-Feinde gibt es nach wie vor auch in den anderen Parteien. Bei SPD, Grünen und Linken teilweise sogar an einflußreichen Stellen. Sind es deshalb etwa auch Nazi-Parteien? Damit keine Mißerständnisse aufkommen: Ich sehe die AfD sehr kritisch, aber man sollte an diese Partei keine anderen Maßstäbe anlegen als an die übrigen politischen Kräfte.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Eliyah: „Auch wenn nicht alle dort Nazis sind, tolerieren sie die Nazis wie Höcke dennoch.“

      Womit können Sie nachweisen, dass Höcke ein Nazi ist?

      • Eliyah schreibt:

        Aber klar, Nazi ist man nur, wenn man bis 88 und nicht weiter zählen kann und nicht, wenn man von „Denkmälern der Schande“ faselt.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Eliyah: „Aber klar, Nazi ist man nur, wenn man bis 88 und nicht weiter zählen kann und nicht, wenn man von „Denkmälern der Schande“ faselt.“

          Aber klar! Allerdings ist man Nazi auch dann, wenn man Rudolf Augstein heißt, das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ (das Sturmgeschütz der Demokratie) gegründet hat und folgende Botschaften in die Welt setzt:
          „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd.“
          Zu finden hier:
          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7085973.html
          Im Vergleich dazu Höcke:
          „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“
          Nazis sind eben hinterhältig, Eliyah. Manche agieren in der AfD, andere gründen den „SPIEGEL“.

          • Aristobulus schreibt:

            Boah, Gutartigster. Höcke hat es ja von Augstein geklaut. (Und vom Walser.)

            Eliyah wird von dieser Ansicht nie wegkommen, egal, wie viele Zitate und Äußerungen und Beleg er liest. Nein, nicht liest.
            Wenn sich Eliyah erst eine Meinung gebildet hat, und das geht bei ihm sehr schnell, dann lässt er Belege links liegen, und er will oder braucht auch gar keine. Das habe ich häufig so erlebt.

            Ich könnte hier hinzusetzen, dass ich in der Hinsicht recht gern von Eliyah mal angenehm enttäuscht werden will. Aber das werd ich nicht hinschreiben 😉 , weil er das nur als erneute Einmischung in seine inneren Angelegenheiten sehen wird. Und das will ich ja nicht.

            Also das ist so: Ich bin Broder, und Eliyah ist Alan Posener. Genauso. Nur drei Nummern kleiner. Beide.

          • Eliyah schreibt:

            Ach lieber Ari, Du als halbwüchsiger Broder, das passt schon. Denn ohne seinen scharfen Witz wäre er wie Du nur ein miesepetriger Demagoge. Und: Augstein senior und junior sind die allerletzten, die ich in irgend einer Diskussion verteidigen werde.

          • Aristobulus schreibt:

            Auch nicht deren Meiungsfreiheit würdest Du verteidigen. Warum nicht? Weil Du dafür zu selbstgerecht bist.

            Demagoge nennst Du mich? Lügner, der es sich immer so billig einfach macht. Schäm dich.

    • American Viewer schreibt:

      Tolerieren von Nazis ist nicht viel besser, als selbst Nazi zu sein.

      Ich gehe auch davon aus, dass Höcke ein Nazi ist. Jedenfalls ist er sehr dicht dran. Es spricht aus meiner Sicht zum Beispiel einiges dafür, dass er für die NDP geschrieben hat.

      Trotzdem toleriere ich Nazis im Sinne der Rede- und Meinungsfreiheit und aller anderen Grundfreiheiten.

      Was soll das eigentlich bedeuten „Nazis nicht tolerieren“?! Ich verstehe das nicht. Beim besten Willen nicht.

      • Da ist nichts unverständlich. Eine Partei kann – wenn sie denn mehrheitlich den politischen Willen dazu hat – sich selbstverständlich von Leuten trennen, die (angeblich) gegen ihre grundlegenden Prinzipien verstoßen. Aus Gründen der Klarheit und Glaubwürdigkeit sollte sie es auch tun.
        Im vorliegenden Fall heißt es: Die AfD müßte Höcke, Gedeon & Co. ausschließen. Deren Freiheiten wären auch außerhalb der Partei gewährleistet. Sie könnten sich weiterhin frei äußern und politisch betätigen, nur eben nicht mehr als AfD-Vertreter.
        Das gilt natürlich in gleicher Weise auch für alle anderen Parteien und deren zweifelhafte Mitglieder. Was die Abgrenzung von linken bzw. rechten Extremisten sowie Judenhassern und Israel-Feinden angeht, haben leider alle Parteien in Deutschland teilweise erheblichen Handlungsbedarf.

        • American Viewer schreibt:

          ACHSO. Da hat mir die deutsche Sprache einen Streich gespielt. Ich habe es so verstanden, dass Eliyah meinte ER selbst könne Nazis ganz allgemein nicht tolerieren und wer da nicht mitmache, sei selbst ein Nazi. So nach dem linksextremen Motto: Alles rechts der Linkspartei gehört weggesperrt.

          Wenn man es rein auf die Partei bezieht, so wie Sie es sagen, dann stimme ich voll zu. Höcke ist sehr dicht dran am Nazi (insgeheim wird er einer sein) und so jemand ist in einer demokratischen Partei NIEMALS zu tolerieren.

          Als Privatperson „toleriere“ ich so jemanden schon, aber nicht in derselben Partei. Das geht nicht, sonst macht man sich mit Höcke gemein. Die AfD macht sich mit Höcke gemein.

          • aurorula a. schreibt:

            Fairerweise muß dazugesagt werden, daß im Deutschen selbst die meisten native speaker den Begriff „tolerieren“ sehr oft nicht nach der eigentlichen Definition gebrauchen. Ursprünglich heißt es in der Denotation tatsächlich (er)dulden oder aushalten. Oft wird es, weil sich die Definition mit der Zeit verschiebt, aber auch quasi als Konnotation als Synonym zu „akzeptieren“ oder „respektieren“ genommen: dann akzeptiere ich nicht jemanden als Person und toleriere daß er Unsinn schwallt, sondern ich toleriere ihn als Person. Vor kurzem wäre das noch grammatikalisch falsch gewesen, aber wie gesagt ändert sich das. Um die Verwirrung perfekt zu machen wird „tolerieren“ ex negativo zu allem Überfluss noch im Sinne von „zueigenmachen“ gesagt – Beispiel siehe oben: „die AfD solte Nazi-Sprüche in ihrem Namen nicht tolerieren“ heißt „… sollte klarstellen daß in dem Fall nicht für die AfD als Partei gesprochen wird, sich davon distanzieren/lossagen, etc“.

            Hätte ich mir sonst nie Gedanken drüber gemacht – das ist fast so schön wie die Erkenntnis daß „Synergie“ „Zusammenarbeit“ heißt. 🙂

    • Martin schreibt:

      Aha. Das bedeutet dann also, daß die SPD eine antisemitische Partei ist, da sie den antisemitischen Müller in ihrer Partei toleriert, bzw. sogar fördert.

Seid gut zueinander!

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