Warum spricht ein lebenslanger Demokrat auf dem Republikanischen Nationalkonvent?

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede des demokratischen Abgeordneten Vernon Jones bei dem Republican National Convention 2020 in deutscher Übersetzung.

Ich heiße Vernon Jones. Ich bin ein Abgeordneter aus dem großen Staat Georgia. Wie Sie sehen, bin ich ein farbiger Mann (Man of Color) und ich bin ein lebenslanger Demokrat.

Sie fragen sich vielleicht: „Warum spricht ein lebenslanger Demokrat auf dem Republikanischen Nationalkonvent?“ Das ist eine faire Frage. Hier ist die Antwort:

Die Demokratische Partei möchte nicht, dass die Schwarzen die mentale Plantage verlassen, auf der sie uns seit Jahrzehnten hält. Aber ich habe Neuigkeiten: Wir sind freie Menschen mit freien Gedanken.

Ich bin Teil eines großen und wachsenden Teils der schwarzen Gemeinschaft, die unabhängig denken und wir glauben, dass Donald Trump der Präsident ist, den Amerika braucht, um uns vorwärts zu führen.

Diese Zeit eignet sich nicht zum Verschlafen. Joe Biden hatte 47 Jahre Zeit, um Ergebnisse zu erzielen. Aber er redet nur und handelt nicht, genau wie so viele dieser Demokraten, die seit Jahrzehnten Versprechungen machen.

Als Präsident Trump versuchte, die schwarze Stimme zu erhalten, wurden die Führer der Demokratischen Partei verrückt. Nancy Pelosi und Chuck Schumer trugen buchstäblich Kente-Stoffschals im Kapitol, als ob diese Anbiederung genug wäre, um uns ruhig zu stellen.

Lassen Sie mich erklären, warum ich unseren Präsidenten unterstütze.

Ich bin im Süden aufgewachsen. Meine Eltern bauten mit ihren eigenen Händen einen Block aus Schlackenbeton mit vier Räumen und ohne Inneninstallationen. Sie hatten eine sehr begrenzte Ausbildung, aber sie impften uns eine starke Arbeitsmoral ein, die mich von den Tabakfeldern in North Carolina zu den heiligen Hallen der Generalversammlung von Georgia führen sollte.

Meine Eltern lehrten mich, wenn ich an Gott glaube, hart arbeite und jeden Menschen fair behandele, gibt es keine Grenze für das, was wir erreichen können.

Ich besuchte die North Carolina Central University, ein historisch schwarzes College. Seit Generationen sind diese historisch schwarzen Colleges der Nährboden für schwarze Wissenschaftler in Mathematik, Naturwissenschaften, Religion, Ingenieurwesen und Politik. Sie sind wichtige Sprungbretter für den Erfolg der Schwarzen. Aber die Demokraten haben sie nicht so behandelt.

Als Präsident Trump sein Amt antrat, änderte er alles. Er lieferte historisch einzigartige Mittel an die historisch schwarzen Colleges und er hat sie für zehn Jahre garantiert. Das gab unseren Colleges Stabilität, die Chance zu wachsen und die nächste Generation schwarzer Führungskräfte hervorzubringen.

Das stimmt. Donald Trump hat das getan.

Er unterstützte auch Initiativen zur Schulwahl, um sicherzustellen, dass jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft oder Postleitzahl, Zugang zu einer großartigen Ausbildung hat. Aber Bildung ist nur der Anfang.

Der Präsident baute zudem die umfassendste Wirtschaft aller Zeiten auf, mit einer Rekordbeschäftigungsquote für Afroamerikaner und einer Rekordbeteiligung an der Belegschaft.

Er hat Opportunity Zones in die Trump-Steuergesetzgebung aufgenommen, die in den kommenden Jahrzehnten Investitionen in unsere Gemeinden vorantreiben wird. Er stellte die Interessen der amerikanischen Arbeiter und insbesondere der schwarzen Arbeiter in den Vordergrund.

Das stimmt. Donald Trump hat das getan.

Er lieferte eine historische Reform der Strafjustiz. Er beendete ein für alle Mal die Politik der Masseneinkerkerung von Schwarzen, die unsere Gemeinschaften dezimiert hat.

Demokraten haben das nicht geschafft! Obama konnte es nicht tun! Joe Biden und Kamala Harris konnten es definitiv nicht! Aber Donald Trump tat es. Er arbeitet auch jeden Tag daran, unsere Gemeinden sicherer zu machen.

Als ehemaliger County Executive von DeKalb County in Georgia leitete ich eine der größten öffentlichen Sicherheitsabteilungen im Südosten. Ich habe auf beiden Seiten tragische Schießereien gesehen, Beamte, die Bürger töteten, und Bürger, die Beamte im Dienst töteten.

Polizisten sind unsere Mitbürger. Sie lieben unser Land. Sie haben Familien. Sie leben in unseren Gemeinden. Leider haben die Demokraten unseren tapferen Polizisten den Rücken gekehrt. Sie nennen es „Defunding“, aber es ist eine Gefahr für unsere Städte, unsere Nachbarschaften und unsere Kinder.

Ist es nicht ironisch, dass die demokratischen Politiker niemals ohne Sicherheitspersonal ihre Häuser verlassen, die sie jederzeit schützen? Warum verzichten sie nicht auf ihre Sicherheit und ersetzen das Sicherheitspersonal durch Sozialarbeiter, denn das ist es schließlich, was sie für uns wollen.

Unsere Polizei benötigt mehr Mittel, nicht weniger, für häufig notwendige psychologische Betreuung und für mehr Deeskalation und für bessere Ausbildung in Einsatz von Gewalt. Dies sind die vernünftigen Lösungen, die Präsident Trump unterstützt, echte, aufrichtige Polizeireformen.

Das stimmt. Donald Trump hat das getan.

Bildung, Arbeitsplätze, Sicherheit, Sicherheit, bei jeder sich bietenden Gelegenheit und in nur einer Amtszeit zerstörte Trump die negativen Kräfte, denen die schwarze Gemeinschaft seit Jahrzehnten zum Opfer fiel. Er gab uns die Gelegenheit aufzustehen.

Nun, Sie können es sich vorstellen, als ich öffentlich meine Unterstützung für Präsident Trump ankündigte, brach die Hölle los. Ich wurde bedroht, als peinlich bezeichnet und von meiner Partei zum Rücktritt aufgefordert. Leider passt das zu der Demokratischen Partei und wie sie unabhängig denkende schwarze Männer und Frauen sehen. Aber ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass schwarze Stimmen wacher und lauter werden als je zuvor.

Die Demokratische Partei hat sich mit einer Pandemie infiziert: Intoleranz, Fanatismus, Sozialismus, Vorurteile gegen die Strafverfolgungsbehörden und eine gefährliche Toleranz für Menschen, die andere angreifen, Eigentum zerstören und unsere Gemeinschaften terrorisieren. Darum geht es bei dieser Wahl.

Und deshalb braucht Amerika jetzt mehr denn je Donald Trump für weitere vier Jahre im Oval Office! Gott segne Sie und wählen Sie Trump!

***

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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12 Antworten zu Warum spricht ein lebenslanger Demokrat auf dem Republikanischen Nationalkonvent?

  1. Nestor Machno schreibt:

    Der Präsident baute zudem die umfassendste Wirtschaft aller Zeiten auf, mit einer Rekordarbeitslosigkeit für Afroamerikaner und einer Rekordbeteiligung an der Belegschaft.

    Ich glaube da liegt ein Uebersetzungsfehler vor. Muss es nicht heissen:

    Der Präsident baute zudem die umfassendste Wirtschaft aller Zeiten auf, mit einer Rekordbeschaeftigungsquote für Afroamerikaner und einer Rekordbeteiligung an der Belegschaft.

  2. philantrop schreibt:

    Aus ehrlichem Interesse: Warum Haleys und nun Jones‘ Reden hier übersetzen?

    Beide sind m. E. nicht besonders gut oder schlecht, sondern stellen ein mittelmäßiges Konglomerat aus eher minder wahren Tatsachenbehauptungen und schlichter Propaganda dar, die sich nicht einmal davor scheut, gar den Sozialismus wieder als Feindbild („Pandemie“) hervorzukramen.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Damit Sie sich jetzt diese Meinung bilden können. Gern geschehen.

      • Wolf-Dieter Busch schreibt:

        Großartig die Antwort. Bin nicht sicher, ob ich meine Schlagfertigkeit dafür gereicht hätte.

      • Dante schreibt:

        Lieber Gerd,
        im Sinne der Meinungsbildung wäre es freilich dienlich, nicht unerwähnt zu lassen, dass im Trump- Lager auch Leute reden, die sich für die Entrechtung verheirateter Frauen aussprechen und dies sich erdreisten als neuen Feminismus zu verkaufen.

    • Nestor Machno schreibt:

      die sich nicht einmal davor scheut, gar den Sozialismus wieder als Feindbild („Pandemie“) hervorzukramen.

      Wie kann man nur den edlen Sozialismus nur so denunzieren! Ich erklaer’s Ihnen: Angesichts von mindestens 100 Millionen Todesopfern, die der Sozialismus im 20. Jahrhundert verursacht hat (nach anderen Quellen 500 Mio.) eine durchaus vernuenftige Haltung. Sozialismus, ob national oder international, war, ist und bleibt eine durch und durch kriminelle Idee, und zwar von Anfang an, die mit allen demokratisch legitimierten Mitteln bekaempft gehoert. Denn der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

      • Dante schreibt:

        Sozialismus ist nicht gleich Sozialismus. Einer der schärfsten Kritiker des Sowjetsozialismus, der ihn gar als Vorbild für ein absolutes Horrorregime nahm, war selbst Sozialist: Eric Arthur Blair, besser bekannt als George Orwell.

        • Nestor Machno schreibt:

          Sozialismus ist nicht gleich Sozialismus.

          Ja klar, der eine Sozialismus erschiesst seine Gegner, der andere erschlaegt sie mit der Spatenkannte, und der dritte Sozialismus ermordet sie in Gaskammern.
          Und was soll der Hinweis auf Orwell? Dass sich Sozialisten staendig gegenseitig spinnefeind sind, ist doch nichts Neues.

    • Anonymous schreibt:

      …aber die Demokraten sprechen nur die absolute und reine Wahrheit bei vergleichbaren Ereignissen…klar. Das sind Wahlkampfveranstaltungen, um die eigenen Leute zu mobilisieren. Wer hier wissenschaftliche Diskussionen erwartet, ist hier fehl am Platze.

  3. anti3anti schreibt:

    Ich bin auch farbig: schweinchenrosa!

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