Indubio

Seit April 2022 moderiere ich den Podcast „Indubio“ für „Die Achse des Guten“. Wenn Sie sich einige Folgen anhören möchten, dann klicken Sie einfach hier.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Indubio

Berliner Polizei entfernt Pressevertreter

Bei einer israelfeindlichen Demonstration in Berlin wurden im April 2022 judenfeindliche Parolen gerufen. Auf einem Video ist zu hören, wie die Beleidigung „Drecksjude“ gebrüllt wird. Die Beleidigung galt offenbar einem Journalisten, der als Jude identifiziert wurde.

Judenfeindliche Parolen auf deutschen Straßen kommen immer wieder vor. In dem folgenden Video sind Ausschnitte zu sehen, in denen Demonstranten in Berlin, Essen und Gelsenkirchen in Sprechchören „Tod den Juden“, „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf‘ allein“, „Scheiß Juden“, „Adolf Hitler“ und andere Parolen brüllen:

Über die Demonstration in Berlin im April 2022 informierte die Berliner Polizei in einer Meldung vom 24. April.

In der Polizeimeldung steht, es seien „volksverhetzende Parolen gerufen, sowie Journalistinnen und Journalisten bedrängt, beleidigt und angegriffen“ worden. Von der Demonstration sei „eine aggressive Stimmung“ ausgegangen. Es soll unter anderem zu einer „körperlichen Auseinandersetzung zwischen Versammlungsteilnehmenden“ gekommen sein, „bei der ein am Boden liegender Mann getreten wurde“.

Auf der Demonstration wurden Medienvertreter attackiert. Ein Journalist soll von einem Demonstranten attackiert worden sein, „dem es anschließend gelang, vor den Einsatzkräften in den Aufzug zu flüchten.“ Ein anderer Medienvertreter wurde bedrängt:

„Am Endplatz haben Demonstrierende einen Medienvertreter bedrängt, der auf die Unterstützung von Einsatzkräften zurückgriff und von ihnen aus der Versammlung geführt wurde. Hierbei warfen Unbekannte Plakate und Holzstangen auf die Polizistinnen und Polizisten, die unverletzt blieben“.

Nicht immer garantierte die Polizei die Möglichkeit der freien Berichterstattung. In der Polizeimeldung steht, die Polizei habe unter Berufung auf das „Versammlungsfreiheitsgesetz Berlin“ Pressevertreter des Platzes verwiesen:

„Während einer Zwischenkundgebung auf der Kottbusser Brücke sollen zwei Journalisten, die zu diesem Zeitpunkt Aufnahmen von der Demonstration gefertigt hatten, von den Teilnehmenden angefeindet worden sein. Einsatzkräfte haben die Pressevertreter zu deren Schutz in die seitliche Begleitung aufgenommen. Diese begaben sich im weiteren Verlauf erneut in den Aufzug. Kurz darauf entbrannte ein neuerlicher Konflikt, in dessen Zuge die Pressevertreter aggressiv angegangen wurden. Da der Versammlungsleiter deren Verhalten für die Auseinandersetzung als ursächlich ansah, machte er von seinem, ihm obliegenden Recht aus dem Versammlungsfreiheitsgesetz Berlin Gebrauch und schloss die beiden Personen von der Versammlung aus.“

Das Versammlungsfreiheitsgesetz Berlin ermöglicht es somit der Polizei, Journalisten zu entfernen, wenn ein gewaltbereiter Mob auf der Straße danach verlangt. Das Verhalten der Polizei erinnert an einen Einsatz in Duisburg vor einigen Jahren.

Im Januar 2009 stürmten deutsche Einsatzkräfte in Duisburg eine private Wohnung in Abwesenheit der Mieter, um eine Israel-Flagge aus dem Fenster zu entfernen. Vor der Wohnung hatte eine aufgeputschte Meute in alter Tradition deutscher Pogrome damit begonnen, Steine auf das Fenster mit dem Davidstern zu werfen. Die Polizei sorgte jedoch nicht dafür, dass der Mob mit seiner Gewalt aufhörte, sondern stürmte stattdessen die Wohnung und entfernte die Israelfahne. Der Moment ist hier filmisch dokumentiert:

Ebenfalls im Jahr 2009, am 17. Januar, fand in Bochum eine Demonstration gegen Israel statt. Über 1500 Personen waren anwesend. Vier Moscheen hatten zu der Demonstration gegen Israel aufgerufen. Im Zuge dieser Demonstration wurden Parolen wie „Kindermörder Israel“, „Stoppt den Holocaust in Gaza“ und „Terrorist Israel“ skandiert.

Alles schien darauf hinaus zu laufen, dass jemand eine Israel-Flagge herausholt, um sie zu verbrennen. Eine Studentin holte auch die Israel-Flagge heraus, verbrannte sie jedoch nicht, sondern schwenkte sie stolz als Zeichen der Solidarität mit Israel. Aufgrund dieser Aktion leitete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen die Studentin ein, die eine Geldstrafe von dreihundert Euro gegen die Studentin zur Folge hatte. Die Erklärung lautete:

„Das war keine ungefährliche Situation, die Sie geschaffen haben.“

Auch im deutschen Fußball ist die Fahne Israels nicht immer gern gesehen. Almog Cohen ist ein israelischer Fußballspieler und stand beim FC Ingolstadt 04 unter Vertrag. Am 26. April 2015 trennten sich im Stadion an der Alten Försterei die Union Berlin und der FC Ingolstadt mit einem 2:2. Almog Cohen saß das ganze Spiel über auf der Bank und twitterte kurz nach Abpfiff auf hebräisch:

„Heute wurde beim Spiel eine Israel-Fahne entfernt. Eine Fahne, die deutsche Fans mitgebracht haben, wurde von einem Ordner entfernt. ‚Keine Juden-Fahnen‘, sagte er.“

Der stellvertretende Polizeisprecher Berlins, Thomas Neuendorf, erklärte daraufhin:

„Das Einsammeln der Israel-Flagge war eine Entscheidung des Polizeiführers.“

In den letzten Jahren wurden von der deutschen Polizei somit schon öfter Fahnen entfernt, weil sie von einem Mob ob ihrer jüdischen Verbindung nicht toleriert werden konnten. Im Jahr 2022 jedoch wurde die Taktik erweitert. Jetzt entfernt die deutsche Polizei auch wieder Menschen, wenn sie zu jüdisch sind für die gewaltbereiten Sturmtruppen auf der Straße.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Veröffentlicht unter Nachrichten | Kommentare deaktiviert für Berliner Polizei entfernt Pressevertreter

Ik geloof deze moslims

In de Zweedse stad Malmö werd kort voor Pasen een aanslag op een bus gepleegd. Onbekende daders gooiden Molotovcocktails nar een bus. De passagiers konden geëvacueerd worden. Er werden ook andere voertuigen in brand gestoken. Bovendien werden er mensen met stenen en Molotovcocktails bekogeld. Ook in andere Zweedse steden kwam het tot onlusten.

Ook in Israël werden tijdens Pesach bussen aangevallen. In de bussen zaten kinderen en oude mensen, vrouwen en mannen.

Wat drijft de mensen tot zo´n haat?

De mensen, die in Zweden naar geweld grepen, maken er geen geheim van waarom ze zo handelen zoals ze handelen. Ze schreeuwen hun motivering zelfs luidkeels uit: “Allahu Akbar!”

Ze grijpen naar geweld, omdat ze er vast van overtuigd zijn dat Allah dit van hen verlangt. Ze geloven dat het hun religieuze plicht is om geweld toe te passen, omdat ergens iemand een koran verbrand heeft.

Waarom echter windt het hen zo op wanneer er een koran verbrand wordt?

Met meer dan 1,6 miljard moslims in de wereld en diverse landen die volgens de sharia leven, is de islam een van de machtigste ideologieën ter wereld. De islam is geen slachtoffer. De islam heerst. In naam van de islam worden wereldwijd en deels in opdracht van de staat meedogenloze en onmenselijke misdaden gepleegd. Dit alles zou een gelovige moslim, die gelooft dat islam vrede zou betekenen, meer moeten opwinden dan de belachelijke verbranding van een koran.

Moslims gaan massaal de straat op om er tegen te demonstreren dat de koran verbrand wordt. Waarom gaan ze nooit de straat op wanneer er in naam van Mohammed gemoord wordt? Is het dan het islamitische geloof dat het erger is om een afbeelding van Mohammed te maken dan een mens het hoofd af te snijden?

Ook in Israël is het het geloof in Allah dat de haat stimuleert. In de charta van Hamas, op bijeenkomsten van Fatah, in moskeeën of op televisie, overal wordt steeds opnieuw de Hadith geciteerd:

“Het Uur [van de Opstanding] zal niet komen tenzij je de Joden bekampt. De Jood zal zich verschuilen achter rotsen en bomen. Dan zullen de rotsen en bomen roepen: ‘O moslim, dienaar van Allah, een Jood verbergt zich achter mij, kom en dood hem´.”

Wanneer mensen naar geweld grijpen, wanneer ze met Molotovcocktails gooien en moorden en bij al hun daden dan ook nog luidkeels roepen dat ze dit voor Allah en voor de islam doen, als ze hun motivatie zo luid uitschreeuwen, dan geloof ik hen!

(Vertaald uit het Duits door: E.J. Bron)

Veröffentlicht unter in het Nederlands | Kommentare deaktiviert für Ik geloof deze moslims

Ich glaube diesen Muslimen

In der schwedischen Stadt Malmö wurde kurz vor Ostern ein Anschlag auf einen Bus verübt. Unbekannte Täter warfen Brandsätze auf einen Bus. Die Fahrgäste konnten evakuiert werden. Auch weitere Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt. Zudem wurden Menschen mit Steinen und Brandsätzen beworfen. Auch in anderen schwedischen Städten kam es zu Ausschreitungen. Hier ein paar Bilder:

Auch in Israel wurden während Pessach Busse attackiert. In den Bussen waren Kinder und Alte, Frauen und Männer. Hier ein paar Bilder:

Was treibt Menschen zu so einem Hass?

Die Menschen, die in Schweden zur Gewalt greifen, machen keinen Hehl daraus, warum sie so handeln, wie sie handeln. Sie rufen ihre Begründung sogar laut heraus: „Allahu Akbar!“

Sie greifen zur Gewalt, weil sie fest davon überzeugt sind, dass Allah es von ihnen verlangt. Sie glauben, dass es ihre religiöse Pflicht ist, Gewalt anzuwenden, weil irgendwo irgendjemand einen Koran verbrannt hat.

Warum aber regt es sie so auf, wenn ein Koran verbrannt wird?

Mit über 1,6 Milliarden Muslimen auf der Welt und diversen Ländern, die nach der Scharia leben, ist der Islam eine der mächtigsten Ideologien der Welt. Der Islam ist kein Opfer. Der Islam herrscht. Im Namen des Islams werden weltweit und teilweise im staatlichen Auftrag brutale und unmenschliche Verbrechen begangen. All das sollte einen gläubigen Muslim, der glaubt, Islam bedeute Frieden, mehr aufregen als die lächerliche Verbrennung eines Korans.

Muslime gehen in Massen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren, dass der Koran verbrannt wird. Warum gehen sie nicht auf die Straße, wenn im Namen Mohameds gemordet wird? Ist es etwa der islamische Glaube, dass es schlimmer ist, ein Bild von Mohamed zu malen, als einem Menschen den Kopf abzuschneiden?

Auch in Israel ist es der Glaube an Allah, der den Hass befördert. Ob nun in der Gründungscharta der Hamas, auf Feierlichkeiten der Fatah, ob in Moscheen oder im Fernsehen, überall wird immer und immer wieder dieser Hadith zitiert:

Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!“

Wenn Menschen zur Gewalt greifen, wenn sie Brandsätze schleudern und morden und bei all ihren Taten dann auch noch laut rufen, dass sie es für Allah und für den Islam tun, wenn sie also ihre Motivation laut herausschreien, dann glaube ich ihnen!

Veröffentlicht unter Islam | Kommentare deaktiviert für Ich glaube diesen Muslimen

Ausschreitungen auf dem Tempelberg

In Jerusalem haben vermummte Muslime auf dem Tempelberg Ausschreitungen provoziert, die über sechs Stunden angedauert haben. Über 150 Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

Die Ausschreitungen begannen, als vermummte Menschen nach dem Morgengebet um vier Uhr morgens Steine und Feuerwerkskörper auf Juden warfen und dabei Flaggen der Hamas schwenkten. Die Hamas ist eine Organisation, in deren Gründungscharta im Artikel 7 steht:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärt einst:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Im April 2022 wollten einige Juden auf dem Tempelberg Pessach feiern, schließlich ist der Tempelberg der heiligste Ort der Juden. Einige Muslime jedoch, die sich in der ein Al-Aqsa-Moschee verbarrikadiert hatten, folgten dem Aufruf der Hamas. Sie weigerten sich, eine friedliche Beziehung zu Juden unterhalten und griffen zur Gewalt. Ihr Ziel war es, die Juden zu vertreiben.

Einst gab es in Deutschland diese Schilder:

Für den Tempelberg gilt genau diese Ausgrenzung. Der Tempelberg wird zwar von israelischen Beamten gesichert, aber die Kontrolle wird von einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) kontrolliert und sie sorgt dafür, dass heute für den Tempelberg gilt, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt. Nicht selten erlaubt die Waqf nur Muslimen den Zutritt zum Tempelberg.

Der Zugang zum Tempelberg ist für Muslime über acht Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Muslime müssen dafür ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über die Mughrabi-Brücke und das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich.

Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Was würde wohl passieren, wenn Christen sich so benehmen? Was, wenn der Vatikan an christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder wenn Muslime am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften?

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Veröffentlicht unter Antisemitismus, Islam, Israel, Nachrichten, Palästina | Kommentare deaktiviert für Ausschreitungen auf dem Tempelberg

Das ist ein Vorspiel

Am 14. April 2022 wütete ein rasender Mob in der schwedischen Stadt Linköping gegen die angekündigte Verbrennung eines Korans durch Mitglieder einer Anti-Einwanderungspartei. Unter „Allahu Akbar“-Rufen wurde die Polizei von maskierten Männer angegriffen und Fahrzeuge in Brand gesteckt.

Am 15. April 2022 brachen in der schwedischen Stadt Örebro ebenfalls Unruhen aus. Ein gewalttätiger Mob griff die Polizei an und verübte mehrere Brandanschläge.

Menschen, die auf das Verbrennen eines Buchs derart reagieren, es aber gutheißen, wenn Menschen in Gefahr gebracht werden, haben ganz eigene Probleme.

Ich habe kein Problem damit, wenn jemand meine Texte und meine Bücher verbrennt, besonders nicht, wenn sie dafür gekauft werden. Ich habe allerdings ein Problem damit, wenn jemand in meine Wohnung einbricht, meine Bücher klaut und die dann verbrennt.

Wer ein Buch legal erworben hat, soll damit machen, was er will. Heinrich Heine schrieb einst:

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”

Der Satz stammt aus Heines Tragödie “Almansor“. Sie spielt im 15. Jahrhundert in Spanien. Der Satz wird von dem Moslem Hassan gesprochen. Er nimmt damit Bezug auf eine Verbrennung des Korans, die während der Eroberung des spanischen Granadas durch christliche Ritter unter dem inquisitorischen Kardinal Mateo Ximenes de Cisneros stattgefunden hat.

Hassan: So stürzten wir von jenen Höhen oft zermalmend, auf das Christenvolk im Tal; und wenn sie sterbend röchelten, die Buben, wenn ferne wimmerten die Trauerglocken, und Angstgesänge dumpf dazwischen schollen, dann klang’s in unsre Ohren süß wie Wollust.

Almansor: Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes, inmitten auf dem Markte, zu Granada – Mir starrt die Zung im Munde – den Koran in eines Scheiterhaufens Flamme warf!

Hassan: Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen. 

Der Mann, der das Verbrennen des Korans kritisiert, hat selbst unzähige Christen geschlachtet. Während das Verbrennen des Korans eine Todsünde für ihn ist, klingt die Tötung von Christen in seinen „Ohren süß wie Wollust.“

Heinrich Heine zeigt hier einen Ideologen, der das Verbrennen von Büchern verdammt, das Töten von Menschen allerdings als wolllüstig schön bezeichnet.

Heinrich Heine hat in seinem Leben selbst eine Bücherverbrennung miterlebt. Zu der studentlichen Bücherverbrennung auf dem Wartburgfest im Jahr 1817 schreibt er:

“Auf der Wartburg krächzte die Vergangenheit ihren obskuren Rabengesang, und bei Fackellicht wurden Dummheiten gesagt und getan, die des blödsinnigsten Mittelalters würdig waren! (…) Auf der Wartburg herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wusste als Bücher zu verbrennen!”

Die in Deutschland bekannteste Bücherverbrennung fand in Berlin auf dem Opernplatz im Jahr 1933 statt. Es waren ebenfalls wieder deutsche Studenten, die diese Tat vollführten. Es war nicht die einzige Bücherverbrennung in dem Jahr. Insgesamt 93 Bücherverbrennungen in siebzig Städten fanden von März bis Oktober 1933 in Deutschland in der Zusammenarbeit mit der Hitlerjugend statt. Sie wurden dabei von staatlicher Seite unterstützt.

Die staatliche Unterstützung ist der große Unterschied. Es ist ein Unterschied, ob ein Mensch ein Buch verbrennt, oder ob ein Staat vorgibt, was mit einem Buch zu geschehen hat. Ein Staat jedoch, der sich anmaßt, darüber zu befehlen, was mit einem Buch zu geschehen hat, der begeht ein Verbrechen an den Menschenrechten. Dabei ist es ganz egal, ob der Staat nun zur Bücherverbrennung lädt oder das Verbrennen von Büchern verbietet. Beide Haltungen zeigen nur, dass der Staat bereit ist, seine eigenen Ideale über die allgemeinen Menschenrechte zu stellen. Ein solcher Staat schafft eher Menschen ab, als dass er es zulässt, dass die Bücher seiner Ideologie verbrannt werden.

In einem Rechtsstaat gibt es nur dann die Möglichkeit, ohne Furcht vor staatlicher Bevormundung kreativ, journalistisch und wissenschaftlich arbeiten zu können, wenn die Verfassung Meinungs-, Presse-, und Kunstfreiheit garantiert ist. Zu dieser Freiheit gehört es eben auch, dass Bücher verbrannt werden dürfen.

Ich persönlich lebe lieber in einem Land, in dem Bücher verbrannt werden dürfen, aber es kaum jemand macht, als in einem Land, in dem sich die Unterdrückten danach sehnen, die Schriften der Unterdrückung zu verbrennen, es aber nicht dürfen.

Ich erlaube mir daher, und ich bin mir sicher, Heinrich Heine damit nicht einmal im Ansatz zu verraten, seinen berühmt geworden Satz, um einen Nebensatz zu erweitern:

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen; aber dort wo das Verbrennen von Büchern verboten ist, da werden Menschen verbrannt.”

Was wir in Schweden gerade erleben, ist ein solches Vorspiel.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Veröffentlicht unter Europa, Islam, Kunst, Liberalismus, Literatur, Nachrichten, Philosophie, Politik, Theater | Kommentare deaktiviert für Das ist ein Vorspiel

Moses (24. November 2010 – 9. April 2022)

Heute morgen um 7:30 Uhr ist Moses in unseren Armen gestorben. Elf wunderschöne Jahre tollen, buddeln, knuddeln, dumme Sachen machen und neugierig sein.

Moses, Du warst einfach perfekt.

„Ein guter Hund stirbt nie
Er bleibt immer gegenwärtig.
Er wandert neben dir an kühlen Herbsttagen,
wenn der Frost über die Felder streift und der Wind näher kommt.
Sein Kopf liegt zärtlich in deiner Hand wie in alten Zeiten.“
(Mary Carolyn Davies)

Veröffentlicht unter Nachrichten | Kommentare deaktiviert für Moses (24. November 2010 – 9. April 2022)

Ein paar Zitate von Madeleine Albright (sel. A.)

Madeleine Albright hat mal gesagt: „Es gibt einen besonderen Platz in der Hölle für Frauen, die anderen Frauen nicht helfen.“

Am 23. März 2022 hat Madeleine Albright ihren Weg in den Himmel begonnen.

Madeleine Albright sagte ebenfalls: „Nur in Amerika konnte ein Flüchtlingsmädchen aus Mitteleuropa Außenministerin werden.“

Tapfer im Nirgendwo ehrt die Frau, die als Flüchtlingsmädchen aus Mitteleuropa nach Amerika kam und dort Außenministerin wurde, durch eine kleine Sammlung ihrer klügsten Worte.

(Foto: Wikipedia)

Madeleine Jana Korbel Albright, geborene Marie Jana Korbelová (15. Mai 1937 – 23. März 2022)

„Ich habe es geliebt, Außenministerin zu sein. Das ist wahrscheinlich jedem klar, der mich beobachtet hat.“

„Die Magie Amerikas besteht darin, dass wir eine freie und offene Gesellschaft mit einer gemischten Bevölkerung sind. Ein Teil unserer Sicherheit ist unsere Freiheit.“

„Das beste Buch, wie die beste Rede, wird alles tun, uns zum Lachen, Nachdenken, Weinen und Jubeln bringen, vorzugsweise in dieser Reihenfolge.“

„Geschichte wird rückwärts geschrieben, aber vorwärts gelebt.“

„Ich habe ziemlich lange gebraucht, um eine Stimme zu entwickeln, und jetzt, wo ich sie habe, werde ich nicht schweigen.“

„Ich habe schon oft gesagt, dass es auf der Welt genug Platz zu geben scheint für mittelmäßige Männer, aber nicht für mittelmäßige Frauen, und wir müssen wirklich sehr, sehr hart arbeiten.“

„Ich denke, wir wissen alle, was das Böse ist. Wir haben ein Gespür dafür, was böse ist, und sicherlich ist es böse, unschuldige Menschen zu töten. Wir sind uns weniger sicher, was gut ist. Es ist irgendwie gut, gut genug, könnte besser sein, aber absolut gut ist etwas schwieriger zu definieren.“

„Wenn Dir niemand im Weg steht, gehst Du nirgendwo hin.“

„Mir wurde beigebracht, nach etwas zu streben, nicht weil es Erfolgsgarantien gäbe, sondern weil das Streben an sich der einzige Weg ist, dem Leben die Treue zu halten.“

„Ich bin keine Fatalistin. Ich habe gerade „Krieg und Frieden“ gelesen und Tolstoi ist so ein Fatalist. Ich denke, Menschen können etwas bewirken (…) Ich bin eine Optimistin, die sich viele Sorgen macht.“

„Die eigentliche Frage ist: Wer trägt die Verantwortung für die Wahrung der Menschenrechte? Die Antwort darauf lautet: Jeder!“

„Ich glaube nicht, dass Dinge zufällig passieren; Ich glaube, dass man sie sich verdient.“

„Frauen können nicht alles gleichzeitig tun, wir müssen verstehen, dass Meilensteine in unserem Leben in Segmenten auftreten.“

„Ich habe sehr feste und konsistente Prinzipien, aber ich bin taktisch flexibel.“

„Um Europa zu verstehen, muss man ein Genie sein – oder Franzose.“

„Unsere gemeinsame Erfahrung hat gezeigt, dass gute Dinge passieren, wenn Frauen die Macht haben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.“

„Während die Demokratie langfristig die stabilste Regierungsform ist, gehört sie kurzfristig zu den fragilsten.“

„Was Menschen auswählen können, können sie auch ändern.“

„In einer Welt, in der ein Drittel aller essbaren Lebensmittel niemals in den Mund der Hungrigen gelangt, haben wir alle die individuelle moralische Verantwortung, unseren Teil dazu beizutragen.“

„Wir müssen Autoren der Geschichte unserer Zeit sein.“

„Der Wunsch nach Freiheit mag in jeder menschlichen Brust verankert sein, aber auch das Potenzial für Selbstgefälligkeit, Verwirrung und Feigheit. Und das Verlieren hat seinen Preis.“

„Der Unterschied zwischen Menschen und anderen Säugetieren besteht darin, dass wir wissen, wie man sich schmückt.“

„Wenn wir versuchen, schwierige nationale Probleme zu lösen, ist es manchmal notwendig, sowohl mit Gegnern als auch mit Freunden zu sprechen. Historiker haben dafür ein Wort: Diplomatie.“

„Viele Leute denken, internationale Beziehungen seien wie ein Schachspiel. Aber es ist kein Schachspiel, bei dem die Leute ruhig dasitzen, ihre Strategie überdenken und sich zwischen den Zügen Zeit nehmen. Es ist eher wie ein Billardspiel, bei dem ein Haufen Bälle zusammenliegen.“

„Du musst lernen zu unterbrechen, weil Du nicht angesprochen wirst.“

„Frauen müssen aktive Zuhörerinnen und aktive Unterbrecherinnen sein. Aber wenn Du unterbrichst, muss Du wissen, wovon Du sprichst.“

„Als Führungskraft muss man in der Lage sein, neue Informationen aufzunehmen und zu verstehen, dass es möglicherweise eine andere Sichtweise gibt.“

„Um es milde auszudrücken, die Welt ist ein Chaos.“

***

Erst im Alter von 59 Jahren fand Madeleine Albright heraus, dass ihre Eltern jüdisch waren und zwar aufgrund von Recherchen der Washington Post. Sie erklärte dazu:

„Das war natürlich eine große Überraschung für mich. Das wurde mir nie gesagt.“

Im Jahr 1941, vier Jahre nach der Geburt ihrer Tochter, konvertierten ihre Eltern zum Katholizismus und erzogen ihre Tochter in diesem Glauben. Zwei Jahre vorher waren sie von Prag nach London geflohen, nachdem die deutsche Wehrmacht in Prag einmarschiert war. Sie erzählten ihrer Tochter nie von ihrer jüdischen Vergangenheit.

Nach dem Krieg kehrte die Familie im Jahr 1945 an der Seite der Exilregierung von Edvard Beneš mit großen Hoffnungen nach Prag zurück. Im Herbst 1945 wurde ihr Vater, Josef Korbel zum tschechoslowakischen Botschafter in Belgrad ernannt und zog daher mit seiner Familie nach Jugoslawien.

Nach dem kommunistischen Staatsstreich im Jahr 1948 gelang es der Familie, politisches Asyl in den USA zu erhalten. Im Jahr 1957 wurde Marie Jana Korbelová Staatsbürgerin der USA. Sie begann früh damit, sich politisch zu engagieren und wurde Mitglied bei der Partei der Demokraten. Sie war Teil des Stabs von Präsident Jimmy Carter und unterstütze die Präsidentschaftskandiaten Walter Mondale und Michael Dukakis. Später unterstütze sie ebenfalls die Präsidentschaftskandidatur von Hillary Clinton.

Im Jahr 1993 wurde sie Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen. In dieser Funktion erfuhr sie von den Recherchen der Washington Post bezüglich der jüdischen Geschichte ihrer Eltern. Sie erfuhr, dass drei ihrer Großeltern im Holocaust ermordet wurden. Die Namen von Arnost und Olga Körbel fand sie im Jahr 1997 in der Pinkas-Synagoge in Prag auf einer Liste von 77.000 ermordeten Menschen. Auf Transportlisten fand sie ebenfalls den Namen ihrer Großmutter Anna Spieglova. Auch zahlreiche andere Familienmitglieder, die die Tschechoslowakei nicht verlassen hatten, wurden ermordet.

Am 23. Januar 1997 wurde Albright als 64. Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika im Kabinett Bill Clinton vereidigt und verblieb dort bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2001. Madeleine Albright war die erste Frau in diesem Amt.

***

Nachtrag: Es dauerte nicht lange nach dem Veröffentlichen dieses Artikels und einige Leserinnen und Lesern schlugen kritische Töne gegen Madeleine Albright an. Ein typischer Wortlaut einer Kritik ist dieser Kommentar unter meinem Artikel auf Facebook:

„Es fehlt der zutiefst humanistische Satz, dass 500.000 tote irakische Kinder den Preis wert wären.“

Ich gehe auf diese Kritik ein, um zu zeigen, dass Madeleine Albright natürlich, wie alle Menschen, nicht immer nur kluge Sachen gesagt hat. Es gilt zwar die Anstandsregel, dass man nichts schlechtes über jüngst verstorbene Menschen sagen soll, da dieses Thema aber überall angesprochen wird, auch in und unter den Nachrufen, möchte ich dieses Zitat ebenfalls nicht ignorieren.

Am 12. Mai 1996 verteidigte Madeleine Albright die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen den Irak gegenüber der Journalistin Lesley Stahl. Sie stellte Albright in ihrer damaligen Funktion als Botschafterin bei den Vereinten Nationen folgende Frage: „Uns ist zu Ohren gekommen, dass eine halbe Million Kinder gestorben sind. Ich meine, das sind mehr Kinder als in Hiroshima gestorben sind. Ist das der Preis wert?“

Sie beantworte die Frage wie folgt: „Wir denken, der Preis ist es wert.“

Nach dem Interview, das mit einen Emmy Award ausgezeichnet wurde, kritisierte Albright die Form des Interviews als „eine irakische Propaganda“ und bemängelte, die Frage von Stahl sei „vergiftet“ (loaded) gewesen: „Ich war in eine Falle getappt und habe etwas gesagt, was ich nicht so meinte.“ Sie erklärte weiterhin, sie bedauere es, „kaltblütig und grausam rübergekommen“ zu sein.

Im Jahr 2020 schließlich entschuldigte sie sich für ihre Äußerungen in einem Interview mit der New York Times und nannte ihre damaligen Worte „total dumm“.

Veröffentlicht unter Amerika, Feminismus, Politik | Kommentare deaktiviert für Ein paar Zitate von Madeleine Albright (sel. A.)

Rameza Monir ist neidisch

Rameza Monir ist neidisch auf ein menschliches Gefühl. Sie ist neidisch, weil Menschen in Deutschland Mitgefühl zeigen für die Menschen in der Ukraine, die gerade von der russischen Regierung angegriffen werden. Sie schreibt:

„Ich sehe, wie in deutschen Gärten die ukrainische Flagge weht, und frage mich, wieso im Mai 2021, während Israel in Gaza Hochhäuser mit Zivilisten bombardiert hat, Markus Söder die israelische Flagge auf seinem Instagram-Account postete?“

Warum kann die Ukraine nicht mit Gaza verglichen werden? Das fragt sich Rameza Monir in der taz.

Es liegt daran, dass die Ukraine nicht die Vernichtung aller Russen fordert! Die Regierung im Gazastreifen jedoch fordert die Vernichtung aller Juden und zwar weltweit. In der Gründungscharta der Hamas heißt es im Artikel 7:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Am 9. Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah im Süden des Gazastreifens:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das ist der brutale Judenhass der Feinde Israels. Einen solchen von der Regierung mitgetragenen und propagierten Hass gegen Russland gibt es in der Ukraine nicht. Viel eher ist Russland mit Palästina vergleichbar, schließlich zeigt die russische Regierung gerade deutlich, wie sehr sie die Selbstständigkeit und Souveränität der Ukraine achtet, nämlich gar nicht.

Statt also neidisch zu sein auf das Mitgefühl, das jenen entgegengebracht wird, die sich gegen den Hass wehren, wie wäre es einmal mit Selbstkritik. Wenn Rameza Monir Frieden möchte, sollte sie sich mal folgende Frage stellen: Welcher Hass wuchert in Palästina?

Der Hass auf Israel hält Palästina unten.

Wenn Palästina einfach nur akzeptieren würde, dass es Israel gibt und erkennen würde, dass das Land ein Freund sein kann und kein Feind sein muss, würde Palästina aufblühen. Die Hand zum Frieden ist in Israel ausgestreckt. In der Unabhängigkeitserklärung von Israel heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Statt also neidisch zu sein auf die Erfolge Israels, könnte sich Palästina auch einfach mal für seinen Nachbarn freuen.

Neid wird aus Hass geboren und Neid macht hässlich. Die Fähigkeit zu gönnen jedoch, zaubert ein Lächeln auf die Lippen und zwar sowohl bei dem, der gönnt, als auch beim dem, dem gegönnt wird.

Rameza Monir jedoch ist neidisch. Sie ist sogar auf eine besonders unangenehm Art neidisch. Sie ist neidisch auf das Mitgefühl, das anderen entgegengebracht wird, die gerade zerbombt werden und auf der Flucht sind. Sie ist so neidisch, sie kann nicht mal mehr Menschen, die leiden, Mitgefühl gönnen, ohne dabei zu meckern: Und was ist mit mir?

Wer so neidisch ist, ist derart vom Hass zerfressen, dass er nicht gönnen kann. Es ist dieser Neid auf Israel und Juden, der sich in der Geschichte immer wieder zum vernichtenden Hass gewandelt hat.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Veröffentlicht unter Antisemitismus, Israel, Palästina, Politik | Kommentare deaktiviert für Rameza Monir ist neidisch

Wenigstens einen Abend lang

Ein Versuch, Hoffnung zu schöpfen, von Bertolt Karsten Troyke.

Von Februar 19 bis jetzt wurde meine von den Nazis verfolgte und väterlicherseits komplett ausgelöschte Familie geschmäht, ihr Andenken mit Füßen getreten, ich als Mensch beschimpft, meine Meinungen als rechtsradikal und rassistisch bezeichnet und schlimmste Lügen-Pamphlete über mich verfasst und versendet, von einer verbissenen Frau, die offenbar mit erfundener Roma-Herkunft und angeblicher Unterstützung von politischer Hilfe für Roma ihr einstiges „No Future“-Leben aufzupeppen sucht. Ihr Name soll ungenannt bleiben, ähnlich wie diese hasserfüllte Person es (erst) seit einem Jahr mit meinem Namen macht. Wahrscheinlich hat ihr ein Anwalt das geraten.

Dass ich keinen privaten Account mehr auf Facebook habe, liegt aber weniger daran. Es hat vielmehr damit zu tun, wie ihre Besessenheit bei Menschen ungeprüft geteilt wird, und wie ganz allgemein Facebook zu einem Häme-Betrieb geworden ist á la „Bist Du aber dumm, ich weiß es viel besser“.

Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele inzwischen über mich urteilen und über jeden, der Gedanken formuliert, die auch nur ein wenig der Tagesschau widersprechen.

Es gab so viele Menschen, die ich verehrte und schätzte, aber einer nach dem anderen (sorry: eine/r nach der/dem anderen) macht mit bei der „neuen Welt“ und kommt sich dabei gut vor. Wir kennen das als „Cancel Culture“. Auch dieser Begriff ist inzwischen als „rechts“ geframed.

So kam es den „Freunden“ wohl gerade recht, dass ich auch an der Coronapolitik immer stärkere Zweifel entwickelte und zu einem Querdenker wurde, was noch vor zwei Jahren ein positives Wort war. Bodo Schiffmann finde ich mutig, aber selbst im Exil fällt er von einem Schreck in den anderen. Ich empfehle sein Buch „Die schlimmste und die beste Zeit meines Lebens“ – gerne kritisch lesen, denn so oder ähnlich ging es vielen, wenn auch nicht so exponiert. Mir auch.

Auch bei der jetzigen Kriegshetze kann ich nicht einstimmen, mehr als das Entsetzen über Putins Überfall kann ich nicht teilen, denn ich weiß, wie lang dieser Krieg schon geht und es kommt immer mehr über die Hintermänner (und -frauen) heraus. Jetzt geht es auch gegen Russischen Zupfkuchen und Anna Netrebko. Schön für alle, die die Welt ganz leicht in „gut“ und „böse“ einteilen können.

Selbst meine Freunde von der Amadeu-Antonio-Stiftung halten „Great Reset“ für einen neurechten „Nazi“-Begriff. Warum aber hat der Präsident der Milliardäre, Klaus Schwab (WEF), dann sein Buch danach benannt?

„Kein Millimeter nach rechts“ klingt wohlfeil und es wird dabei vergessen, dass vorher jemand festlegen muss, was rechts ist. Und dies ist die Ursache, warum alle linken Bewegungen sich immer aufspalteten. Je mehr Macht einige von ihnen hatten, desto mörderischer wurde dieses „kein Millimeter“, man denke an die Gulags.

Meine vielseitige Arbeit, die jüdischen Festivals, die Veranstaltungen zur Errichtung eines Mahnmals für die Sinti und Rroma, die jahrelange Beteiligung an Gedenkveranstaltungen – alles erscheint mir nun in einem anderen Licht. Mindestens war all das ziemlich wirkungslos. Die Menschen haben keine „Lehren gezogen“.

Aber ich will mich nicht darüber erheben und es gab auch viele wunderbare Momente des Zusammenseins, des Verbundenseins unter denen, die gerade jeweils im Raum waren. Musik, Lieder, Literatur kann Gutes bewirken, wenigstens einen Abend lang.

Warum schreibe ich das alles auf? Weil in mir immer noch ein wenig Hoffnung ist, dass die Wahrheit sich ihren Weg bahnen wird: „Masken“ sind entwürdigend, die Zahlen zur Pandemie waren und sind in einem Ausmaß gefälscht, dass es schier unfassbar ist, das Zündeln der „Farbenrevolutionen“ hat niemanden je irgendwo befreit, schon gar nicht von Gewaltherrschaft, das Wort „Demokratie“ ist zu einer Hure verkommen, eingesetzt von skrupellosen Geldmachern. Das kann doch nicht so bleiben. Zumal das Finanzsystem jetzt kracht. Die eingangs erwähnte „Aktivistin“ jedenfalls ahnt es schon und tönt:

„Wenn die Heizungen nicht mehr gehen und die Nahrung unerschwinglich oder schlicht nicht erhältlich ist, dann werden die blöden weißen Sauerkrautfresser schon sehen“

Mehr Hass geht kaum und sie hat vergessen, dass auch sie „Weiß“ ist. Diese ganze Richtung der Ablehnung der Menschheit teile ich natürlich nicht und ich singe einfach weiter. Solange man mich lässt.

Ich glaube auch nicht, dass wir zu viele Menschen auf der Welt sind, denn es ist eine Verteilungsfrage. Ich sehe sehr wohl, dass uns der Gedanke eingepflanzt werden soll: Hör auf zu atmen, Dein CO2 verpestet die Welt. Nein, tut es nicht! Die Bäume und Gräser freuen sich!

Sollte Ihnen dieser Artikel gefallen haben, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal. Schreiben Sie als Verwendungszweck gerne den Namen des Autors. Er wird dann davon profitieren.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

(TINBKT)

Veröffentlicht unter Fremde Feder | Kommentare deaktiviert für Wenigstens einen Abend lang