Heribert Prantls Terror

Boah, Heribert Prantl, wegen Menschen wie Ihnen wird es in Deutschland nie Serien wie „24“, „Boston Legal“, „Dexter“ oder „House of Cards“ geben. Deutsche wie Sie tragen Schuld am dem grottenschlechten deutschen Fernsehen.

Alle oben genannten Serien beschäftigen sich radikal, manchmal sogar humorvoll mit den extremsten ethischen Dilemmas, von Folter bis zu dem Thema, das auch in Ferdinand von Schirachs Stück „Terror“ verhandelt wird. In keiner der oben genannten Serien kommt der Zuschauer mit einer einfachen, staatstragenden, dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika genügenden Antwort davon.

All diese Serien sind hervorragend geschrieben, gespielt und produziert. Sie sind hoch unterhaltsam und verleiten uns dennoch dazu, nachzudenken. Wissen Sie warum das amerikanische Fernsehen so gut ist? Weil die Menschen in den USA mehrheitlich an Kunstfreiheit glauben. In den USA hat zudem jeder das Recht, selbst den größten Quatsch zu behaupten, wie zum Beispiel, dass ein Fernsehfilm mündige Bürger dazu verleiten könne, wichtige Rechtsprinzipien zu verraten. So ein Mann veröffentlicht dort jedoch nicht als Rechtsexperte in großen Zeitungen, sondern er verdingt sein Unterhalt als clownesker Expertendarsteller in antidemokratischen Spartenkanälen.

In dem Film „Terror“ wurde das Publikum zu eine Art Geschworenenjury gemacht. Das ist erst mal nichts weiter als eine künstlerische Entscheidung. RTL lässt im Dschungelcamp darüber abstimmen, aus welchem Arschloch Désirée Nick die nächste Kakerlake lutschen soll und die ARD stimmt in einem Film darüber ab, ob man 70.000 fiktive Menschen dem sicheren Tod hätte ausliefern sollen. Das eine ist für die wahre Welt so bedeutsam wie das andere und beide Formate riechen gleich nach Grimmepreis!

RTL ist sogar ein wenig einflussreicher auf die Welt, denn die Nick wird die Kakerlake wirklich fressen, während die ARD nur Fiktion ist. CNN lässt derweil über den nächsten Präsidenten abstimmen. Verleitet CNN auch zum Verrat?

Wirklich schuldig hat sich bei dem Film „Terror“ niemand gemacht, außer vielleicht die Expertendarsteller, die jetzt ernsthaft darüber diskutieren, ob ein Fernsehfilm das überhaupt darf. Darf Kunst das? Ist das nicht Aufstachelung und Verleitung des Mobs?

Was für ein obrigkeitshöriges Untertanengewäsch! „Terror“ ist nur ein interaktiver Film. Es ist Kunst, Theater, das, was im antiken Griechenland unbedingt zur Demokratie dazu gehörte und wo von Kindsmord („Medea“) bis Terrorismus („Antigone“) alles verhandelt wurde. Zu diesen Theaterstücken hätte Heribertles bestimmt geschrieben:

„Das ist nicht Rechtserziehung, das ist Erziehung zum Rechtsmissbrauch. Das ist Anleitung zu einem Denken, wonach man das Recht gegen den Terror nur mit Unrecht bekämpfen könne.“

Zu der Serie „24“ würde Mr Prantl gewiss schreiben:

„Mit der Methode Surnow & Cochran kann man auch Waterboarding zu einer notwendigen, schuld- und straflosen Terrorbekämpfungs-Handlung machen. Mit der Methodekann man am nächsten Themenabend auch einen Folterer als schuldlos freisprechen. Das ist Populisten-Porno.“

Heribert, es ist nur Theater! Es ist nur Fernsehen! Komm mal darauf klar!

Und überhaupt, die entscheidende Frage ist, um welches Stadion es sich handelt. Wenn ich darüber entscheiden soll, ob ein Flugzeug mit 164 Leuten in ein vollbesetztes Stadion fliegen soll, muss ich schon wissen, zu welcher Fußballmannschaft das Stadion gehört, denn es gibt einige Vereine, da würde ich das Flugzeug ohne Probleme rein fliegen lassen.

Was, wenn der Mann das Flugzeug nicht abgeschossen hätte mit der Begründung, er mochte die Leute nicht, die im Stadion sitzen? Was, wenn im Flugzeug ein Mensch sitzt, den Sie mögen? Was, wenn im Stadion Menschen sitzen, die Sie hassen? Wie würden Sie entscheiden?

Wer weiß, säße Heribert Prantl im Stadion und wäre ich der Soldat, ich wäre vermutlich auf der Seite des Grundgesetzes.

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Der geschickte Krieg der Vereinten Nationen

Vor knapp siebzig Jahren kam es zu einem Flüchtlingsstrom von ungefähr 1,35 Millionen Menschen. Heute bekommen die Kinder und Kindeskinder von etwas weniger als 40% dieser Flüchtlinge jährlich eine Milliarde Dollar von den Vereinten Nationen, während die Nachfahren von etwas mehr als 60% dieser Flüchtlinge nichts bekommen! Eine Milliarde Dollar für vierzig Prozent, nichts für sechzig Prozent. Wie kommt es zu dieser ungerechten Verteilung?

Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, während die arabische Seite die Annahme eines unabhängigen Landes verweigerte und sich stattdessen zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien an einem gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründeten Israels engagierte. Im Zuge dieses Krieges kam es zu zwei Flüchtlingsströmen. Der eine Strom bestand aus 500.000 Flüchtlingen, der andere aus 850.000 Flüchtlingen. Beginnen wir mit den 500.000 Flüchtlingen.

Als im Jahre 1948 Israel gegründet wurde, erklärte die arabische Welt Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren, verließen 500.000 Menschen ihre Heimat; und das obwohl die meisten von ihnen nicht dazu gezwungen wurden, jedenfalls nicht von israelischer Seite – im Gegenteil: Israel bot den Arabern sogar an zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen dieses Angebot an. Mittlerweile gibt es 1.250.000 arabische Israelis. Das sind 20% der israelischen Bevölkerung mit allen Rechten der Staates. Es sind die einzigen 1,25 Millionen Araber im Nahen Osten, die ohne Angst ihre Meinung sagen, ihren Glauben leben oder kritisieren, homosexuell und feministisch sein können, ohne dafür verfolgt zu werden. Es sind die einzigen Araber im Nahen Osten, die an freien Wahlen teilnehmen können. Ihr Premierminister heißt Benjamin Netanjahu (Stand: Oktober 2016). Die 500.000 Araber jedoch, die flüchteten, sind noch heute Flüchtlinge und bekommen 1.000.000.000 Dollar im Jahr.

Schauen wir uns nun die anderen 850.000 Flüchtlinge an. Im Zuge des bis heute anhaltenden Vernichtungskrieges gegen Israel wurden 850.000 Juden aus ihrer arabischen Heimat vertrieben. Ihnen wurden ihr Besitz und ihre Staatsbürgerschaften genommen. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass im Jahre 2001 dort kein einziger Jude mehr lebte, zum Beispiel Libyen und Algerien. Während in Israel heute mehr Araber leben als im Jahr 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, sind im selben Zeitraum über 99% aller Juden aus den arabischen Ländern verschwunden. In dieser Zeit fanden viele schreckliche Pogrome gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden.

Es ist in diesem Zusammenhang ein unbeschreiblicher Zynismus, dass in diesem Zusammenhang sehr oft von Vertreibung und Völkermord die Rede ist, damit allerdings nicht die Reduzierung der jüdischen Bevölkerung in den arabischen Ländern auf 0,9% gemeint ist, sondern die beinah Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in Israel. Was geschah mit den 850.000 jüdischen Flüchtlingen?

Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, andere fanden in anderen Ländern ein neues Zuhause, und jene, die Hilfe benötigten im Umgang mit ihrer neuen Flüchtlingssituation, fanden spätestens 1951 bei den Vereinten Nationen Unterstützung. Im Jahr 1951 nahm nämlich die UNHCR-Behörde ihre Tätigkeit auf. Das Hochkommissariat ist mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftragt und ist auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig. Die Behörde ist Nachfolgeorganisation des Flüchtlingskommissariats des Völkerbundes. 1954 sowie auch 1981 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis und 1986 mit dem Balzan-Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ausgezeichnet, da sie erfolgreich dafür sorgt, aus Flüchtlingen wieder Bürger zu machen. Der UNHCR ist somit eine gut funktionierende Behörde. Warum also versagt sie im Umgang mit den arabischen Flüchtlingen?

Während die 850.000 jüdischen Flüchtlinge und Vertriebenen wieder Bürger eines Landes wurden, sind aus den 500.000 Flüchtlingen und Auswanderern mittlerweile über 4,7 Millionen Flüchtlinge geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute Bürgerrechte besitzen, sind die 1,25 Millionen israelischen Palästinenser. Warum versagt der UNHCR in diesem Fall? Die Antwort ist so einfach wie verwunderlich: Weil der UNHCR für die Palästinenser nicht zuständig ist.

Die palästinensischen Flüchtlinge sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Der Hauptsitz des Hilfswerkes war zunächst Beirut, wurde 1978 aufgrund der Unruhen im Libanon nach Wien und 1996 weiter nach Gaza verlegt.

Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum? Was unterscheidet den palästinensischen Flüchtling von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt? Warum ist dieser Flüchtling anders als alle anderen Flüchtlinge? Die Antwort ist im Selbstverständnis der beiden Flüchtlingsbehörden zu finden. Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Palästinenser in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt:

Erstens: Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die palästinensischen UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus.

Zweitens: Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, gebären palästinensische Flüchtlinge laut UNRWA Flüchtlinge, die dann ebenfalls wieder Flüchtlinge gebären und so weiter.

Drittens: Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung palästinensischer Flüchtlinge in ihrem Gastland.

Für diese drei Besonderheiten erhielt UNRWA im Jahr 2012 ein Jahresbudget von 907.907.371 US-Dollar. Trotz alle dieses Gelds hat die UNRWA keinem einzigen palästinensischen Flüchtling zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel jedoch hat allen Palästinensern, die 1948 blieben, zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel ist somit deutlich erfolgreicher in der Hilfe für Palästinenser als die Vereinten Nationen! Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das die Menschenrechte der Palästinenser garantiert. Die 500.000 Arabern jedoch, die Israel damals verließen, leben heute in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen mittlerweile 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge, die nicht das Glück haben, zu den 1,25 Millionen Palästinensern zu gehören, die in einem Land leben, das mit ihrem Wunsch auf Freiheit verbündet ist: Israel!

Bis auf Israel scheint sich niemand um das Wohl der Palästinenser zu sorgen. Warum? Welches Interesse können die arabischen Länder haben, Palästinenser zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen? Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”

Stellen wir uns einmal vor, den 850.000 jüdischen Flüchtlingen wäre genau das selbe Recht zugekommen, wie es nicht wenige den arabischen Flüchtlingen selbstverständlich zusprechen: Noch heute müssten sich die Vereinten Nationen für eine Rückkehr der Juden nach Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen und all die anderen arabischen Länder stark machen, und nicht nur das, die arabischen Länder müssten sogar dazu genötigt werden, mit unzähligen Resolutionen, Land an Juden abzugeben, da sie ja die ehemalige Heimat von diesen Juden besetzt halten. Es müsste somit die Aufgabe der UNO sein, auf die Schaffung unabhängiger Israelstreifen in allen arabischen Ländern hinzuwirken, damit dann die arabischen Regime die jüdischen Gebiete räumen.

Der ewige palästinensische Flüchtling nutzt besonders den Feinden Israels. Am 25. Mai 1953 sagte Pfarrer Karl Baehr:

„Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat von ihm: ‚Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Dann sagte er mit Betonung: ‚Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.'“

Die Vereinten Nationen ketten die Nachfahren arabischer Flüchtlinge an ihre Vergangenheit. Sie unterstützen ihr Jammern und Klagen, aber verhindern es, dass sie ihrer Flüchtlingssituation entkommen können. Dafür bekommen die gezüchteten Flüchtlinge eine Milliarde Euro jährlich als stehendes Heer gegen Israel, finanziert aus einem extra angelegten Topf der UNO, während die Nachfahren jüdischer Flüchtlinge nicht einen müden Cent „Flüchtlingshilfe“ bekommen. Das nenne ich mal eine geschickte Kriegsführung der Vereinten Nationen gegen Israel.

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Die UNESCO holt den Krieg des Römischen Reichs gegen Juden ins 21. Jahrhundert

Die UNESCO hat in Paris im Oktober 2016 eine von arabischen Staaten eingebrachte Resolution mehrheitlich angenommen, in der der Jerusalemer Tempelberg nur noch unter der muslimischen Bezeichnung „Al Haram Al Sharif“ erwähnt ist. Damit leugnet diese Organisation der Vereinten Nationen die Wichtigkeit des Judentums für Jerusalem und führt einen Krieg fort, den das Römische Reich vor zweitausend Jahren gegen Israel begann.

Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135, gaben die Römer dem Gebiet Judäa einen neuen Namen: Palästina. Damit wollten sie jeglichen Bezug des Gebiets zum jüdischen Volk verwischen, um die Juden vertreiben zu können. Die Leugnung der Wichtigkeit des Judentums für Jerusalem ist somit das Vorspiel zur Vertreibung und Verfolgung des Judentums.

Jerusalem war in der alten Geschichte der Stadt bisher lediglich für das jüdische Volk eine Hauptstadt. Jerusalem ist so jüdisch wie die Chinesische Mauer chinesisch ist! Das palästinensische Volk jedoch ist eine Erfindung der Römer! Ein palästinensisches Volk konstituierte sich sogar erst im Jahr 1967 unter Jasir Arafat. Davor gab es kein palästinensisches Volk, keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, kein palästinensisches Staatsoberhaupt und kein palästinensisches Volk! Es gab lediglich eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die einzig und allen durch den Umstand vereint wurden, dass sie in einem Gebiet lebten, das von den Römern einst Palästina genannt wurde, um die jüdische Geschichte zu leugnen. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff „Palästinenser“ sogar oft als Synonym für „Jude“ benutzt! In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in Jerusalem ein sogenanntes palästinensisches Orchester. Es bestand ausnahmslos aus Juden. Wie also konnte es geschehen, dass heute ein hybrides Volk der Palästinenser existiert, das sich dadurch auszeichnet, dass Juden nicht dazugehören?

Zur Klärung dieser Frage muss erst einmal betont werden, dass der mit Abstand größte Teil Palästinas im heutigen Jordanien liegt. Weitere Gebiete Palästinas sind der Golan, der Gazastreifen, das Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich im heutigen Israel. Alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser im Sinne dieser Gebietsbeschreibung! Im 20. Jahrhundert wurden jedoch Juden aus der Gruppe der „Palästinenser“ vertrieben, so wie Juden einst aus der Gruppe der „Deutschen“ vertrieben wurden.

Nach dem 1. Weltkrieg und durch den Untergang des Osmanischen Reiches wurde das Gebiet, das die Römer „Palästina“ nannten, herrschaftslos. Ab 1922 verwaltete dann der Völkerbund das Gebiet. Alle Menschen, die in dem Gebiet lebten, wurden fürderhin als Palästinenser bezeichnet, mochten sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch sein. Heute gibt es in Palästina die unterschiedlichsten Länder. Aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von Juden gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten. Israelis sind somit die freiesten Palästinenser der Welt!

Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Demokratisch kann Jordanien somit nicht genannt werden, allein schon deshalb nicht, weil alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. In Syrien sind die Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselte die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und ließ sie dort verhungern. In Gaza herrscht heute die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie sofort Demokratie gegen Staatsterror aus. Seitdem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza. Der ganze Horror kommt in der Charta der Hamas zum Ausdruck. Artikel 7 legt fest:

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten.“

Die Hamas erklärt, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. Deshalb lässt die Hamas ihre Minister auch Reden im Stil von Joseph Goebbels halten. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Diese Rede hätte auch Adolf Hitler halten können. So wie Hitler einst das Deutsche Reich „judenrein“ machen wollte, wird heute Gaza „judenrein“ gemacht. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß. Die Vereinten Nationen schauen zu und die Europäische Union finanziert den Wahnsinn auch noch.

Letztendlich scheiterten die Nazis mit ihrem Versuch, Europa “judenrein” zu machen. Die Hamas jedoch ist bisher sehr erfolgreich. Alle Juden wurden im Jahr 2005 innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen.

Es ist heute im Nahen Osten wie in Europa damals. Obwohl Juden schon in „Palästina“ lebten bevor es Muslime gab, erklären Muslime heute Juden zu illegalen Siedlern im Nahen Osten und die UNESCO bestärkt diesen exklusiven muslimischen Anspruch auf Jerusalem auch noch, der vor 1400 Jahren mit brutaler Waffengewalt erstritten wurde und seither durch radikale Intoleranz gegenüber anderen Religionen aufrechterhalten wird. Gil Yaron erklärt, die UNESCO gebe so jenen Rückenwind, die versuchen, „den Berg judenrein zu halten. Kein Wunder dass eben jene den Beschluss feiern, die heute behaupten, Abraham habe die Klagemauer mit dem Stammesvater der Muslime Ismael errichtet, König Salomon sei rechtschaffener Muslim gewesen oder dass auf dem Berg bereits vor 3000 Jahren eine Moschee gestanden habe – 1600 Jahre vor der Geburt Mohammeds.“

Im Jahr 2016 gilt an einigen Tagen in der Woche für den Tempelberg, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Tore werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht, da der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt ist. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Der Gazastreifen ist jeden Tag im Jahr „judenrein“. Von dort aus wurden in den letzten Jahren über 7500 Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert, alle in der erklärten Absicht der Charta der Hamas, das jüdische Volk zu vernichten. Die Fatah und die Hamas ehren Judenmörder als Märtyrer und unterstützen die Familien von Judenmördern finanziell. Das ist versuchter Völkermord und ethnische Säuberung. Im Oktober 2016 beschloss die UNESCO, diesen Krieg gegen Juden, den die Römer begannen, der Islam und das Christentum fortführten und die Nazis industrialisierten, fortzuführen. So ebnet die UNESCO der Hamas und anderen Terrororganisationen den Weg für weitere Verfolgung und Ermordung von Menschen, weil sie Juden sind. Und nur diese sechs Länder stellen sich der Kriegstreiberei der UNESCO in den Weg: Estland, Litauen, Großbritannien, Deutschland, die Niederlande und Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Länder wie Schweden, Spanien, Italien und Frankreich sollten sich schämen. Sie enthielten sich einer Meinung und ermöglichten so, dass die ethnische Säuberung des Tempelbergs zu einer Art Weltkulturebe der UNESCO wird. Pfui!

Und jetzt bin ich mal gespannt, was einigen Leserinnen und Lesern mehr aufstoßen wird, die Verfolgung und physische Vertreibung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft von dem Ort, der ihre Heimat ist oder die Bezeichnung eben dieser Tat als „ethnische Säuberung“.

Ob die UNESCO eine ähnliche Unterstützung formulieren würde, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder Juden und Muslime am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften? Oder ist das wieder mal was ganz anderes? Und überhaupt, hat eigentlich schon wer erforscht, wer genau Stonehenge erbaut hat? Vielleicht war es ja Mohamed! UNESCO übernehmen Sie!

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Das hat nichts mit nichts zu tun!

Der 13. Oktober 2016 brachte zwei erstaunliche Erkenntnisse zu Tage: Die sächsische Justiz erklärte, dass ein Selbstmordattentäter nicht selbstmordgefährdet sei und die UNESCO stellte fest, dass der Tempelberg nichts mit dem jüdischen Tempel zu tun habe.

„Warum ergeben wir uns nicht einfach?“

„Die neue UNESCO Bibel“

Ach ja, und bevor ich es vergesse, beide Erkenntnisse haben natürlich nichts mit dem Islam zu tun!

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Die neue UNESCO Bibel

Die UNESCO hat in Paris eine von arabischen Staaten eingebrachte Resolution mehrheitlich angenommen, in der der Jerusalemer Tempelberg nur noch unter der muslimischen Bezeichnung „Al Haram Al Sharif“ erwähnt ist. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher schon die ersten Auszüge aus der Neuübersetzung der Bibel:

„Und Jesus ging in die Al-Aqsa Moschee und fing an, die illegalen jüdischen Siedler auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben bei UNESCO »Mein Haus soll eine Moschee sein«.“ (Lukas 19, 45-47)

„Und Jesus wandelte in der Al-Aqsa Moschee in der Halle Mohammeds.“ (Johannes 10, 23)

„Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: „Wer da schwört bei dem Felsendom, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold auf dem Felsendom, der ist’s schuldig.“ Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Felsendom, der das Gold heiligt?“ (Mätthaus 23, 16-18)

„Es gingen zwei Menschen hinauf in die Al-Aqsa Moschee, um zu beten, der eine ein Palästinenser, der andere ein Zöllner.“ (Lukas 18, 10)

„Zu der Zeit des Herodes, des Königs der Westbank, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Mahmud, und sein Weib war von den Töchtern Alis, welche hieß Esra. Sie waren aber alle beide fromm vor Allah und wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind; denn Esra war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt. Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Allah zur Zeit seiner Ordnung, nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, dass er räuchern sollte, ging er in die Al-Aqsa Moschee des Herrn.“ (Lukas 1, 5-9)

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Warum ergeben wir uns nicht einfach?

Momentchen mal, Jaber al-Bakr wurde wegen des Verdachts, einen Selbstmordanschlag durchführen zu wollen, festgenommen, aber die sächsische Justiz sah „keine Hinweise auf eine unmittelbare Suizidgefahr“?

Bei einem Fundamentalisten, der bereit war, für seine Sache zu sterben, statt ihr zu schaden, der im Knast Lampen zerschlug, Steckdosen manipulierte und sich im Hungerstreik befand, sah die sächsische Justiz keine Hinweise auf eine unmittelbare Suizidgefahr?

Der Leiter der Justizvollzugsanstalt, Rolf Jacob gesteht, im Rückblick müsse man sich kritisch fragen, „ob wir nicht zu gutgläubig waren.“

Zu gutgläubig?

Der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) sagt: „Das hätte nicht passieren dürfen. Es ist aber leider geschehen.“

Ein leises „Uppsi“ hätte nicht kompetenter sein können!

Das Bundesinnenmisterium twittert derweil, Spekulationen seien nicht hilfreich.

Nein, Herr de Maizière, wenn etwas nicht hilfreich ist, dann die sächsische Justiz, die sagt, ein Selbstmordattentäter sei nicht selbstmordgefährdet. Ich habe daher nur eine Frage:

Warum ergeben wir uns nicht einfach?

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Sexismus und Antisemitismus

Die Gemeinsamkeiten zwischen Sexismus und Antisemitismus sind unübersehbar.

Besonders auffällig wird diese Gemeinsamkeit, wenn sich der frauenfeindliche wie der judenfeindliche Hass auf eine konkrete Sache fokussieren kann. Im Falle des Antisemitismus‘ ist Israel das Objekt des Hasses, der Staat, der es möglich macht, dass ein Juden sagen können, dass sie nicht mehr abhängig von der Gunst der Nicht-Juden dieser Welt sind. Juden verteidigen sich jetzt selbst!

Im Falle des Sexismus‘ sind die Objekte des Hasses all die Frauen, die sagen, wir sind nicht mehr abhängig vom Wohlwollen der Männer. Frauen verteidigen sich jetzt selbst!

Frauen, die sich wehren, werden behandelt, wie Israel von notorischen Antisemiten behandelt wird. Selbstbewusste Frauen werden dämonisiert, delegitimiert und mit doppelten Standards behandelt. All die Dinge, die ihnen als Frauen vorgeworfen werden, gehen bei Männern problemlos durch.

Judenhass kann wie folgt definiert werden: „Ein Judenhasser ist jemand, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.“

Für Sexismus gilt die selbe Formel: „Ein Frauenhasser ist jemand, der bei Frauen kritisiert, was er bei Männern durchgehen lässt.“

Viele vermeintliche Freunde der Juden, mögen Juden nur so lange, wie sie Opfer sind. Ihnen gedenken sie gerne, flechten Kränze und vergießen Tränen. Aber wehe, wenn Juden sich bewaffnen und verteidigen, dann werden die Freunde zu erbarmungslosen Israelkritikern, die sagen, dass man sich unter Freunden auch die Wahrheit sagen können müsse. Bei Frauen ist es nicht anders. So lange Frauen Opfer sind, denen man Kränze an Muttertag bindet und die Tür zu Frauenhäusern aufhält, sind sie beliebt. Aber wehe, sie nehmen das Zepter in die eigenen Hände und haben auch noch Spaß daran, dann sind es Emanzen, denen gesagt wird, man habe ja nichts gegen Frauenrechte, aber man könne auch übertreiben.

Übertreiben mit Menschenrechten! Das kann man nur zu Juden und Frauen sagen.

Die Ähnlichkeiten zwischen Sexismus und Antisemitismus sind offensichtlich:

1. Die schärfsten Kritiker von Israel sind Israelis. Die schärfsten Kritiker des Feminismus‘ sind Frauen.

2. Viele Juden sagen, ich bin Jude, aber ich habe nichts mit Israel zu tun. Viele Frauen sagen, ich bin eine Frau, aber ich habe nichts mit dem Feminismus zu tun.

3. Oft wird behauptet, das Land Israel sei auch nicht besser als seine judenfeindlichen Nachbarn, Mindestens ebenso oft wird behauptet, der Feminismus sei nicht besser als der Chauvinismus.

4. Juden werden von Judenhassern zwar als „mindere Rasse“ angesehen, aber ihnen wird doch unterstellt, im Hintergrund die Fäden der Macht zu ziehen. Frauen werden von Sexisten ebenfalls als minderwertig angesehen, aber dennoch wird ihnen unterstellt, im Hintergrund die Männer zu ihren Gunsten zu lenken.

5. Als Opfer sind Frauen und Juden beliebt, als handelnde Menschen mit Macht nicht!

Dämonisieren, Delegitimieren und dopplete Standards anlegen, dass sind die drei Ds, die Seximus und Antisemitismus vereinen. Der israelische Teufel und die feministische Hexe sind die Wahnvorstellungen der ähnlich Bekloppten!

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Party im Osten Jerusalems

Da ist einem großen Teil der deutschen Presse doch glatt eine palästinensische Party durchgegangen, die gestern, am 9. Oktober 2016, im überwiegend arabischen Teil des Ostens Jerusalem gefeiert wurde und das obwohl Deutschland und die Europäische Union jährlich Millionen Euro an die sogenannte palästinensische Autonomiebehörde schicken, damit die Fans der Behörde so ausgelassen feiern können.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher zwei Filme von der Party, damit die Leute in Deutschland sehen, wohin ihr Geld geht:

Eine tolle Party, oder? Gefeiert wurde übrigens ein Anschlag vom Vormittag des 9. Oktober 2016, bei dem mehrere Menschen verletzt und zwei Menschen ermordet wurden. Bei den Toten handelt es sich um eine 60-jährige Frau und einen 30-jährigen Polizisten.

Ein Grund zu feiern!

Ein Araber raste in einem Auto an einer gut besuchten Bushaltestelle in Jerusalem nahe einer Polizeizentrale vorbei und eröffnete das Feuer auf die Menschenmenge. Sechs Menschen wurden nach Angabe von Polizei und Ärzten durch die Kugeln verletzt. Israelische Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung des Attentäters auf. In einem Schusswechsel, bei dem ein Polizist tödlich verwundet wurde, konnte der Attentäter schließlich ausgeschaltet werden. Es soll sich bei dem Attentäter um einen 39 Jahre alten Araber aus dem überwiegend arabischen Ostteil Jerusalems handeln. Beides Juden!

Juchu, denn das heißt, die Familie des Attentäters wird in Zukunft eine stattliche Märtyerrente erhalten, denn auf Judenmord zahlt die Fatah Prämien. Die Prämien wiederum werden finanziert von Geldern aus Deutschland und der Europäischen Union.

Liebe Deutsche,

die Party habt Ihr also mitfinanziert. Auf die Tanzfläche mit Euch. Tanzt den Terror!

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Antisiedlerismus

Ein Gastbeitrag von Christian Mallas.

Vor ein paar Tagen bin ich aufmerksam geworden auf den Film „Die Siedler der Westbank“, der auf arte und ARD gezeigt wurde und für den neben arte France und YES Israel auch die deutschen Öffentlich-Rechtlichen NDR, BR und HR als Koproduzenten verantwortlich zeichnen, und habe ihn mir in der Mediathek angeschaut. Da werden Juden im deutschen Fernsehen als „Krebs“ und als „Geschwür“ bezeichnet.

Bei Minute 17:17 wird Jitzchak Rabin mit „Gush Emonim ist wie Krebs im gesellschaftlich-demokratischen Gewebe des Staates Israel“ zitiert, was durch das Framing des Films mit sämtlichen jüdischen Bewohnern Judäas und Samarias assoziiert wird und erst recht im Rahmen der deutschen Zielgruppe ein Geschmäckle bekommt; sowie „Geschwür der Siedlungen“ durch den palästinensisch-arabischen „Menschenrechtsaktivisten“ Raja Shehadeh bei Minute 48:08.

Der Judenhass im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen schreckt also mittlerweile nicht einmal mehr davor zurück, offen und unverblümt gegen Juden zu hetzen und sich dabei sogar solcher Wörter zu bedienen, mit denen auch die Shoah vorbereitet wurde. Ich bin entsetzt und wütend.

Der Film unterstellt unterschwellig, dass es von Natur aus Orte auf der Erde gebe, an denen keine Juden leben dürfen, die also in der Sprache der Nationalsozialisten „judenrein“ bleiben oder gemacht werden müssten. Dass in dem Film zwischen „guten Juden“ und bösen „Siedlern“ unterschieden wird, ändert an dem antisemitischen und hetzerischen Charakter des Films ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Regisseur selbst israelischer Jude ist. Im Gegenteil zeugt die Wahl eines israelisch-jüdischen Regisseurs von der hohen Professionalität dieser neuen, alten antijüdischen Agitation.

Einerseits muss den Produzenten und Sponsoren bereits im Vorfeld bewusst gewesen sein, dass der Film oder Teile davon zu Recht als antisemitisch kritisiert werden können. Zu Recht, weil der Film gezielt Lügen und Gerüchte über Juden und über den jüdischen Staat verbreitet, weil er zweierlei Maß an jüdische und nichtjüdische Siedlungen, an antijüdische und antiarabische Gewaltverbrechen anlegt und weil er Juden, weil sie Juden sind, dämonisiert, indem er eine fanatische Minderheit als repräsentativ für „die“ Siedlerbewegung darstellt und indem er Filmsequenzen und Interviews auf eine sehr manipulative Weise zusammenschneidet. Er verzichtet auf einfachste Recherche über die behaupteten Eigentumsverhältnisse von Grundstücken, zum Beispiel durch eine simple Frage nach einer Kopie einer etwaigen Besitzurkunde. Der Besitzanspruch palästinensischer Araber wird ungeprüft als Wahrheit hingestellt und der Besitzanspruch jüdischer Israelis wird durch religiöse Bezüge lächerlich gemacht. Weil die Produzenten diese Kritik weder entkräften können noch zur Einsicht und Abkehr von ihrem Hass bereit sind, lassen sie einen Vorzeigejuden und jüdisch-israelischen Kronzeugen gegen die jüdisch-israelischen „Siedler“ Regie führen. Diese strategische Wahl erfüllt die gleiche Funktion wie der klassische Disclaimer notorischer Judenhetzer „Ich habe ja nichts gegen Juden, im Gegenteil: Einige meiner besten Freunde sind Juden. Aber…“ man werde doch wohl noch Juden als „Geschwür“ bezeichnen dürfen, ohne gleich in die antisemitische Ecke gestellt zu werden.

Anscheinend leider ja. Um rhetorisch zurückfragen zu können, wie ein Film denn antisemitisch sein könne, wo doch der Regisseur selbst Jude sei. Andererseits ist es nicht nur pragmatisch, sondern perfide und manisch-perfektionistisch, dass die Deutschen sich nicht einfach mit der Vertreibung der Juden aus Judäa und Samaria (wenn nicht gleich aus ganz Israel) abfinden wollen. Sondern sie bestehen darauf, dass die Juden ihnen dabei helfen, dass Juden die antijüdische, ethnische Säuberung von Judäa und Samaria selbst organisieren und sie sogar selbst gutheißen und einfordern, so wie 2005 die ethnische Säuberung des Gazastreifens (von seinen jüdischen Bewohnern).

Seit 2005 ist der Gazastreifen u.a. „dank“ dem Druck der internationalen Staatengemeinschaft „judenrein“. Zu Frieden hat diese ethnische Säuberung nicht geführt – im Gegenteil: Mehr als 10.000 Raketen wurden seither aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen.
Bereits der erste Satz des Arte-Klappentextes ist eine faustdicke Lüge:

„Die jüdische Besiedlung des Westjordanlands begann vor knapp 50 Jahren und hat heute ungeahnte Ausmaße angenommen.“

Der Film und erst recht der Klappentext lügen die Geschichte um, indem sie suggerieren bzw. behaupten, Judäa und Samaria seien erst ab 1967 von Juden besiedelt worden. Zwar lässt der Film Pioniere zu Wort kommen, die auf das antike Königreich Israel verweisen, aber die Tatsache, dass Judäa und Samaria auch in den zwei Jahrtausenden zwischen der Vertreibung der Juden in die Diaspora durch das Römische Reich nach dem Jahr 70 u.Z. und der Neubesiedlung ab 1967 praktisch durchgängig von einer Reihe jüdischer Gemeinden bewohnt war. In Hebron war bis zu ihrer Evakuierung 1936 in der Folge der antijüdischen Pogrome ab 1929 über 3000 Jahre lang eine jüdische Gemeinde beheimatet. Dies wird dem Publikum bewusst verschwiegen. Ein bewusstes Verschweigen ist sogar noch schlimmer als eine explizite Lüge, weil es unterschwellig ist und nicht explizit widerlegt werden kann.

Ein Nebenwiderspruch? Nein, diese Geschichtsfälschung ist Kernbestandteil dieses Films, wie der Titel „Die Siedler der Westbank“ illustriert.

Schon den Römern reichte es nicht aus, den antiken Staat Israel zu zerstören. Sie wollten gar die kollektive Erinnerung daran, dass es jemals ein souveränes jüdisches Königreich und ein Volk, das sich der Unterjochung durch das Römische Reich verweigerte, gegeben hat, aus „den Seiten der Geschichte“ tilgen, indem sie Iudaea offiziell in „Syria Palaestina“ umbenannten. Vom selben Geiste ist die Schöpfung und Etablierung des Begriffs „Westbank“ bzw. „Westjordanland“, der erst in der Moderne seit 1948 erwähnt wird, beseelt. Die Vernichtung der Juden ist erst dann total, wenn sie auch in der offiziellen Geschichtsschreibung ihre Entsprechung findet. Folglich wird die korrekte historische Bezeichnung Judäa und Samaria außer im O-Ton der interviewten „Siedler“ konsequent vermieden und fast durchgängig von „Westbank“ oder „Westjordanland“ gesprochen.

Aber worum geht es in dem Film? Es geht nicht um „Siedler“, sondern um Juden, welche aufgrund ihrer puren Existenz als „Friedenshindernis“ und Schlimmeres denunziert werden, nur weil sie Häuser bauen und wohnen – während die 2,8 Millionen arabischen Siedler, die ebenfalls im Westjordanland Häuser bauen und wohnen, keineswegs als „Friedenshindernis“ bezeichnet werden, auch nicht diejenigen unter ihnen, die Juden angreifen und ermorden. Es wird also nicht das Bauen und Bewohnen von Häusern, sondern das Jüdischsein ihrer Bewohner zum Problem erklärt. Der Film rückt jüdische Extremisten in den Vordergrund und präsentiert Personen, die Verbrechen gegen Araber begangen haben, gutheißen oder relativieren.

Um eines klarzustellen: Das Massaker an 29 betenden Muslimen in Hebron und vergleichbare Taten sind abscheuliche Verbrechen, die durch nichts zu rechtfertigen sind, ganz gleich ob sie von Juden an Arabern, von Arabern an Juden oder von wem und an wem auch immer verübt werden. Der Film macht jedoch nicht konsequent die Täter für ihre Verbrechen verantwortlich, sondern macht palästinensisch-arabische Täter grundsätzlich nie für ihre Verbrechen verantwortlich, nutzt aber andererseits von Juden begangene Verbrechen als Vorwand, um sämtliche (jüdischen) „Siedler“ zu dämonisieren („die Siedler“, Minute 38:00).

An allem sind die (Siedler-)Juden schuld. Natürlich darf auch die allseits beliebte Gleichsetzung der jüdischen „Siedler“ mit den Mördern ihrer Großeltern nicht fehlen: Menschen, die leben und Häuser bauen, mit den Nazis, die mordeten und Häuser zerstörten (Minute 18:00).

Der Antisiedlerismus ist nichts anderes als die modernste Variante des jahrtausendealten Judenhasses. Früher wurden Juden als Religion verfolgt, dann evolvierte das Virus des christlich motivierten Antijudaismus zum völkisch-rassistischen Antisemitismus, der Verfolgung der Juden als Rasse. Dann wurde er zumindest im westlichen Kulturraum abgelöst durch den Antizionismus, der Verfolgung der Juden als Nation. Der Antizionismus spielt gerade, aber nicht nur im deutschen Kontext neben der völkischen, regressiven Kapitalismuskritik die Hauptrolle als „politisch korrekte“ Ausdrucksform des sekundären Antisemitismus als Schuldabwehrreflex. Da der dem Antizionismus per Definition innewohnende Vernichtungswille zu sehr nach Auschwitz riecht, möchten mittlerweile viele Israelhasser in ihrem Kampf gegen Israel lieber als „Israelkritiker“ bezeichnet werden; und in den vergangenen Jahren wurde ein weiterer taktischer Imagewandel zur „Siedlerkritik“ etabliert. Auch wenn die Hetze gegen die in Judäa und Samaria lebenden Juden gern eingeleitet wird mit den Worten „Selbstverständlich erkenne ich das Existenzrecht Israels an und der Holocaust war ein furchtbares Verbrechen, aber …“, bleibt der „Aber“-Teil, mal ganz abgesehen von der menschenverachten Relativierung und Verherrlichung von oder gar Aufruf zum Terror gegen Juden, nach wie vor auch ein antizionistischer Kampf gegen Israel als souveränen, jüdischen Staat. Nicht nur, weil antisemitischen, antizionistischen Terroristen sämtliche israelischen Juden als „illegale Siedler“ und ganz Israel als „illegale jüdische Siedlung“ gelten.

So sehr ist bereits die Assoziation „Siedler = Jude = illegal“ in die Gehirne eingebrannt, dass es nicht mehr notwendig ist, von „illegalen jüdischen Siedlungen“ zu sprechen. Allgemein ist schlicht nur noch von „Siedlern“ die Rede und trotzdem weiß jeder, was gemeint ist.

Der Antisiedlerismus erkennt Israel nicht als unabhängigen, gleichberechtigten Staat an, sondern macht Israel zu einem Judenghetto, einem Ort, an dem Juden gesammelt werden, um sie effizienter vernichten zu können. Folglich werden viele Deutsche stinksauer, wenn Juden, wie es Stefan Frank treffend auf den Punkt bringt, „sich erdreisten, das ihnen von deutschen Journalisten zugewiesene Ghetto zu verlassen“, um zum Beispiel als Spaziergänger den ihnen heiligsten Ort, den Tempelberg, zu besuchen, geschweige denn dort zu „beten“(!) oder auf einem rechtmäßig erworbenen Grundstück außerhalb ihres Ghettos zu wohnen. Und in bewährter deutscher Tradition setzen sie dazu gern einen Judenrat, je nach Geschmack die israelische Regierung, den Oppositionsführer in der Knesset oder den Herausgeber ihrer israelischen Lieblingszeitung Haaretz, Gideon Levi, ein, der gefälligst dafür Sorge zu tragen hat, dass kein Jude ohne deutsche Sondererlaubnis das Judenghetto aka „Israel in den Grenzen von 1967“ verlässt oder sich gegen Terrorattentate zur Wehr setzt, wie sich regelmäßig an deutschen Schlagzeilen ablesen lässt, die jüdische Terroropfer rhetorisch zu Tätern und die Täter zu Opfern machen.

Noch immer spielen sich die Deutschen wie „Herrenmenschen“ auf, die den Juden „gerade wegen Auschwitz“ und „gerade weil sie es gut mit den Juden meinen“ diktieren, wie sie sich in ihrem eigenen Staat zu benehmen haben. Mit Erschrecken musste Tuvia Tenenbom bei seiner Recherchereise nach Israel für sein Buch „Allein unter Juden“ (“Catch the Jew“) erkennen, wie erfolgreich die Bemühungen europäischer Journalisten und „Menschenrechtsaktivisten“, die jüdische Gemeinde bzw. israelische Gesellschaft von innen zu zerstören, mittlerweile gediehen sind. Dankenswerterweise erinnert Gerd Buurmann daran, dass deutsche „Kritik“ an „illegalen jüdischen Siedlungen“ gar nicht neu ist:

„In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es viele jüdische Siedlungen in Europa. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl illegale jüdische Siedlungen, die sie vernichteten und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas.“

An dem Film sind nicht etwa einzelne Formulierungen zu kritisieren, die sich als „missverständlich“ oder „unglücklich“ rechtfertigen ließen, sondern der Film als Ganzes spottet der Bezeichnung „Dokumentarfilm“ und hat, vorsichtig formuliert, eine ganz klare politische Agenda und den Charakter eines Propagandafilms. An der Entscheidung, diesen Film (mit) zu produzieren und im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen auszustrahlen, sind zu viele Personen (Produzenten, Programmdirektoren, Rundfunkrat usw.) beteiligt gewesen, als dass sich von einem Fehlverhalten einzelner Personen sprechen oder „personelle Konsequenzen“ fordern ließen. Nicht zu Unrecht ist die ARD bereits zuvor vom Blogger Gerd Buurmann als „Antisemitischer Rundfunk Deutschlands“ verspottet worden.

Der NDR, BR, HR, arte, die ARD haben ebenso wie die deutsche Gesellschaft generell ein strukturelles Antisemitismusproblem, und zwar ein gewaltiges. Wenn Juden öffentlich im Fernsehen als „Krebs“ und als „Geschwür“ bezeichnet werden, sollten eigentlich bei jedem die Alarmglocken läuten!

Leider fängt Antisemitismus für viele Deutsche erst bei 6 Millionen an. Daher werden die deutschen Judenhasser wohl niemals verstummen, solange Israel existiert, selbst wenn es sich auf das Stadtgebiet von Tel Aviv zurückzöge. Am Israel Chai!

* Einige grobe Lügen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

– Der Film spricht fälschlicherweise von Judäa und Samaria als „besetzten Gebieten“, dabei gehören sie seit dem Untergang des Osmanischen Reiches zu keinem Staat und können daher gar nicht „besetzt“ werden. Jordanien, das die „Westbank“ 1948 erobert und annektiert hatte, hat seinen Anspruch 1988 aufgegeben und einen „Staat Palästina“ hat es auf diesem Gebiet nie gegeben. Korrekt wäre „in Besitz genommene Gebiete“ oder schlicht Judäa und Samaria.

– Der Film lügt die jüdischen Bewohner von Hevron zu „Siedlern“ um. Hebron ist eine „Siedlung“, die vor fast 3800 Jahren gegründet wurde und von mehr als 200.000 Menschen bewohnt wird. Derartige „Siedlungen“ werden in der deutschen Sprache als Städte und ihre Bewohner als Bewohner bezeichnet. Die propagandistische Bezeichnung „Siedler“, die ausschließlich auf Juden angewandt wird, dient allein ihrer Dämonisierung.

– Der Film lügt, dass auf Hügeln gebaute Siedlungen, noch dazu mit weißen Fassaden und roten Dächern(!) nicht in das „Westjordanland“ bzw. in sein traditionelles Erscheinungsbild vor 1967 passen. Tatsächlich liegt eine ganze Reihe von arabischen Städten und Siedlungen auf Hügeln, so z.B. Nablus oder Rawabi. Gehört Nablus demzufolge nicht in das „Westjordanland“? Eine Google-Suche offenbart, dass Häuser mit weißen Fassaden und roten Ziegeldächern in palästinensisch-arabischen Städten und Siedlungen allgegenwärtig sind. Gehören Araber demzufolge auch nicht ins „Westjordanland“? Es handelt sich offenbar vielmehr um eine blumige Umschreibung von „Juden raus!“

– Der Film lügt, jüdische Siedlungen würden absichtlich wie ein „Keil“ zwischen bestehende arabische Orte „getrieben“ (Minute 28:18), und liefert selbst den Gegenbeweis: (Die jüdische Siedlung) Itamar befindet sich zwar zwischen den drei arabischen Orten Awarta, Rujeib und Beit Furik, aber be- oder verhindert keineswegs den Personen- und Güter-Verkehr zwischen den arabischen Orten, wie ein Blick auf die Karte offenbart. Itamar unterbricht keine Straße zwischen den gezeigten Orten, wie es der Begriff „Keil“ suggeriert, sondern liegt auf einem Bergrücken abseits bestehender Wirtschaftswege. Es ist der Bergrücken und nicht seine Besiedelung, welcher ein Hindernis für den Straßenbau und Verkehr darstellt. Itamars Lage könnte man also vielleicht als „Insel“ bezeichnen, aber nicht als „Keil“.

– Der Film postuliert einen Gegensatz zwischen „Großisrael – Demokratischer Staat – Israelischer Staat“ (Minute 86:38) und lügt damit den demokratischen Staat Israel zu einem nicht-demokratischen oder nicht per se, d.h. qua Verfassung demokratischen Staat um. Eine verkrampft-unverkrampfte Fehlübersetzung des Spannungsfeldes zwischen einem hypothetischen Groß-Israel, dem demokratisch-säkularen Charakter Israels und einem Staat mit einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit. Im französischen Original heißt es „Grand Israël – État démocratique – État juif“, also „jüdischer Staat“ und eben nicht „israelischer Staat“. Ganz aus Versehen offenbart der Film also durch die Gleichsetzung „jüdisch = israelisch“ die Kongruenz von Antisemitismus und „Israelkritik“.

– Dror Etkes lügt, „es [gehe] darum, ob du eine arabische Mutter hast“. Die Wahrheit ist, dass der Staat Israel nicht zwischen Menschen mit einer arabischen Mutter und Menschen mit einer jüdischen Mutter unterscheidet. In Israel leben 1,7 Millionen arabische Israelis als gleichberechtigte Bürger zusammen mit 6 Millionen jüdischen Israelis. Es gibt keine gesetzliche, rassistische Diskriminierung gegen Araber in Israel, wenngleich leider auch in der israelischen Gesellschaft antiarabischer Rassismus vorhanden ist und schon gar keine „Apartheid“. Diese Araber dürfen auch jüdische Siedlungen und Städte in Judäa und Samaria betreten und die „Siedlerautobahnen“ benutzen, genauso wie alle anderen Israelis. Arabische Israelis werden sogar positiv diskriminiert: Sie müssen im Gegensatz zu jüdischen Israelis keinen Wehrdienst leisten und dürfen den Tempelberg in Jerusalem durch sämtliche Tore betreten und dort beten. Israel unterscheidet lediglich wie andere Staaten auch zwischen Staatsbürgern, die mit Bürgerrechten ausgestattet sind, egal ob Juden, Araber, Drusen, Beduinen, Jesiden, Aramäer und Fremden (Nicht-Staatsbürgern), die keine Bürgerrechte, aber selbstverständlich sämtliche Menschenrechte besitzen. Leider werden die Menschenrechte der palästinensischen Araber fast überall mit Füßen getreten, von Syrien, Libanon und Jordanien, wo man tatsächlich von Apartheid sprechen kann, von der palästinensischen Autonomiebehörde bzw. der PLO/Fatah, die das A- und B-Gebiet verwaltet und offen eine antijüdische Apartheid betreibt, Hamas, Hisbollah und anderen Terrororganisationen – aber eben nicht von Israel.

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Anschlag in Jerusalem 

In der Hauptstadt Israels ist es heute, 9. Oktober 2016, zu einem Terroranschlag gekommen, bei dem mehrere Menschen verletzt und zwei Menschen ermordet wurden. Bei den Toten handelt es sich um eine 60-jährige Frau und einen 30-jährigen Polizisten.

Nach bisherigen Informationen raste ein Araber in einem Auto an einer gut besuchten Bushaltestelle nahe einer Polizeizentrale vorbei und eröffnete das Feuer auf die Menschenmenge. Sechs Menschen wurden nach Angabe von Polizei und Ärzten durch die Kugeln verletzt.

Israelische Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung des Attentäters auf. In einem Schusswechsel, bei dem ein Polizist tödlich verwundet wurde, konnte der Attentäter schließlich ausgeschaltet werden. Es soll sich bei dem Attentäter um einen 39 Jahre alten Araber aus dem überwiegend arabischen Ostteil Jerusalems handeln.

In den vergangenen zwölf Monaten ist es in Israel zu diversen Anschlägen gekommen, bei denen über 30 Israelis und zwei amerikanische Touristen ermordet wurden. Zudem feuerte die Hamas in den letzten zwölf Monaten an 19 Tagen Raketen auf Israel ab.

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