Netanjahus Rede vor den Vereinten Nationen 2015 (übersetzt von Gerd Buurmann)

Meine Damen und Herren,

ich bringe Ihnen Grüße aus Jerusalem. Die Stadt, in der die Hoffnungen und Gebete des jüdischen Volkes für den Frieden für die gesamte Menschheit im Laufe der Jahrhunderte widerhallen.

Vor einunddreißig Jahren stand ich zum ersten Mal als Botschafter Israels auf diesem Podium. Ich sprach an diesem Tag gegen eine Resolution zur Verbannung Israels aus den Vereinten Nationen, hervorgebracht durch den Iran. Damals wie heute war die UN zwanghaft feindselig gegenüber Israel, der einzig wahren Demokratie im Nahen Osten. Damals wie heute versuchten einige Nationen, den einzigen jüdische Staat der Welt einen Platz unter den Nationen zu verweigern.

Ich beendete diese erste Rede mit den Worten: “Meine Herren, geben Sie Ihren Fanatismus an der Garderobe ab!”

Mehr als drei Jahrzehnte später, als Premierminister von Israel, habe ich wieder das Privileg, von diesem Podium sprechen zu dürfen und für mich bedeutet dieses Privileg die moralische Verantwortung, die Wahrheit zu sagen.

Seit drei Tagen höre ich die Führer der Welt, wie sie das Atomabkommen mit dem Iran loben. Darum beginne ich meine heutige Rede mit den Worten: “Meine Damen und Herren, geben Sie Ihren Enthusiasmus an der Garderobe ab!”

Sehen Sie, dieses Abkommen macht Frieden nicht wahrscheinlicher. Durch das Pumpen von Abermillionen Dollar in die Aggressionen Irans und durch die Erleichterung der Sanktionen, machen Sie den Krieg sogar wahrscheinlicher.

Schauen Sie sich einfach an, was der Iran allein in den letzten sechs Monaten getan hat. Der Iran hat die Lieferung von verheerenden Waffen nach Syrien erhöht. Der Iran schickte mehr Soldaten der Revolutionsgarden nach Syrien. Der Iran schickte Tausende afghanische und pakistanische schiitische Kämpfer nach Syrien. Der Iran hat dies alles getan, um Assads brutales Regime zu stützen. Der Iran verschifft auch Tonnen von Waffen und Munition an die Houthi-Rebellen im Jemen, einschließlich einer Sendung erst vor zwei Tagen.

Der Iran droht, Jordanien zu stürzen. Irans Hisbollah-Vertretung schmuggelt SA-22-Raketen in den Libanon, um unsere Flugzeuge abzuschießen und Yakhont Marschflugkörper, um unsere Schiffe zu versenken. Der Iran beliefert Hisbollah mit präzisionsgelenkten Boden-zu-Boden-Raketen und Kampfdrohnen, um punktgenau ein beliebiges Ziel in Israel treffen zu können. Der Iran unterstützt Hamas und den islamischen Jihad beim Aufbau bewaffneter Drohnen in Gaza.

Der Iran macht auch keinen Hehl um seine Pläne, zwei neue Terrorfronten gegen Israel zu eröffnen und verspricht, die Palästinenser in der Westbank zu bewaffnen und schickt seine Revolutionsgardengeneräle auf die Golanhöhen, von wo aus erst vor kurzem Raketen auf Nordisrael abgefeuert wurden.

Israel wird weiterhin mit Nachdruck auf alle Angriffe aus Syrien reagieren. Israel wird weiterhin alles tun, um die Lieferung strategischer Waffen an die Hisbollah aus und durch syrisches Gebiet zu verhindern.

Alle paar Wochen errichten der Iran und die Hisbollah neue Terrorzellen in Städten in der ganzen Welt. Drei solcher Zellen wurden erst vor kurzem in Kuwait, Jordanien und Zypern entdeckt.

Im Mai durchsuchten Sicherheitskräfte in Zypern die Wohnung eines Hisbollah-Agenten in der Stadt Larnaca. Sie fanden dort fünf Tonnen Ammoniumnitrat-Sprengmittel. Das ist in etwa die gleiche Menge an Ammoniumnitrat, das verwendet wurde, um das Bundesgebäude in Oklahoma City in die Luft zu sprengen. Und diese Durchsuchung fand nur in einer Wohnung statt, in einer Stadt, in einem Land.
Der Iran errichtet jedoch dutzende dieser Terrorzellen rund um die Welt.

Meine Damen und Herren,

diese Terrorzellen werden auch in dieser Hemisphäre errichtet. Ich wiederhole, der Iran hat all dies, alles, was ich gerade beschrieben habe, nur in den letzten sechs Monaten getan, in der Zeit, in der die Welt davon überzeugt werden sollte, die Sanktionen zu entfernen.

Stellen Sie sich nur mal vor, was der Iran erst tun wird, wenn die Sanktionen aufgehoben sind. Von der Leine gelassen und ohne Maulkorb, wird der Iran auf die Pirsch gehen und immer mehr Opfer verschlingen. In der Folge des Atomabkommens wird der Iran Abermillionen Dollar für Waffen und Satelliten ausgeben.

Sie denken, der Iran tut dies, um den Frieden voranzubringen? Sie denken, Hunderte von Milliarden von Dollar durch Sanktionserleichterung und Aufbauverträge werden den räuberischen Tiger in ein Kätzchen verwandeln? Wenn Sie das glauben, dann denken Sie noch einmal schärfer darüber nach.

Im Jahr 2013 begann Präsident Rouhani seine sogenannte Charme-Offensive hier bei den Vereinten Nationen. Zwei Jahre später hat der Iran mehr politische Gefangene hingerichtet als sonst und weitet seine regionale Aggression und sein schnell wachsendes globales Terrornetzwerk aus.

Man sagt, Taten sprechen lauter als Worte. Aber in diesem Fall des Iran, sprechen die Worte so laut wie die Taten. Hören Sie einfach mal auf den stellvertretenden Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden Quds Force. Das hier sagte er im Februar: “Die islamische Revolution ist nicht durch geographische Grenzen beschränkt.”

Er prahlte damit, dass Afghanistan, Irak, Libanon, Syrien, Palästina und Jemen zu den Ländern gehören, die “von der Islamischen Republik Iran erobert” werden.
Erobert!

Und für diejenigen unter euch, die glauben, das Abkommen in Wien wird eine Änderung in der iranischen Politik bringen, sei Irans oberster Führer Ayatollah Khamenei zitiert, der fünf Tage, nachdem das Atomabkommen erreicht war, dies sagte: “Unsere Politik gegenüber den arroganten Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika wird sich nicht ändern. Die Vereinigten Staaten”, schwor er, “werden auch weiterhin der iranische Feind sein.”

Den Mullahs mehr Geld zu geben, wird voraussichtlich mehr Repressionen im Iran schüren, es wird aber definitiv die Aggressionen außerhalb des Irans befeuern. Als Führer eines Landes, das sich jeden Tag gegen Irans wachsende Aggression verteidigen muss, wünschte ich, ich könnte Trost finden in dem Glauben, dass diese Transaktion Irans Weg zu Atomwaffen verhindert. Aber ich kann es nicht, weil es nicht so ist.

Dieses Abkommen legt mehrere Einschränkungen für das iranische Atomprogramm fest, und das zu Recht, denn die internationale Gemeinschaft weiß, dass der Iran gefährlich ist. Aber sehen Sie, hier ist der Haken:

Mit diesem Abkommen, wenn der Iran sein Verhalten nicht ändert, in der Tat, wenn er in den kommenden Jahren sogar noch gefährlicher wird, werden die wichtigsten Beschränkungen dennoch automatisch nach zehn oder fünfzehn Jahren aufgehoben. Ein islamisches Terrorregime wäre dann nur noch Wochen davon entfernt, spaltbares Material für ein ganzes Arsenal von Atombomben zu produzieren. Das macht einfach keinen Sinn.

Ich habe immer gesagt, wenn der Iran, wie ein normales Land behandelt werden möchte, soll sich der Iran wie ein normales Land benehmen. Mit diesem Abkommen jedoch wird der Iran wie ein normales Land behandelt, selbst wenn der Iran ein dunkler Gottesstaat bleibt, der seinen Nachbarn erobert, den weltweiten Terrorismus unterstützt und dabei singt: “Tod für Israel”, “Tod für Amerika”.

Glaubt denn jemand ernsthaft, dass die Überflutung einer radikalen Theokratie mit Waffen und Geld ihren Appetit auf Aggression Einhalt gebieten wird? Glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, dass ein theokratischer Iran mit schärferen Krallen und schärferen Zähnen, seine Haltung ändern wird?

Also hier ist eine allgemeine Regel, die ich gelernt habe, und Sie müssen diese Lehre in Ihrem Leben auch gelernt haben: Wenn schlechtes Verhalten belohnt wird, wird alles nur noch schlimmer.

Meine Damen und Herren,

Ich sage schon lange, die größte Gefahr für unsere Welt ist die Kopplung des militanten Islams mit Atomwaffen, und ich bin sehr besorgt, dass das Atomabkommen mit dem Iran die Heiratsurkunde dieser unheiligen Anschluss sein wird.

Ich weiß, einige wohlmeinende Menschen glauben aufrichtig, dass dieses Angebot der beste Weg ist, um Irans Weg zur Bombe zu blockieren. Aber eine der wichtigsten und dennoch doch kaum verstandenen Lektionen der Geschichte ist diese: Selbst die besten Absichten verhindern nicht die schlimmsten Folgen.

Die große Mehrheit der Israelis glaubt, dass das Atomabkommen mit dem Iran ein sehr schlechter Deal ist. Und was die Sache noch schlimmer macht, ist, wir sehen, wie sie Welt diesen schlechten Deal feiert und nicht zögert, das Regime zu umarmen, das unsere Zerstörung fordert und mit ihm Geschäfte macht.

Letzte Woche verkündete Generalmajor Salehi, der Kommandeur der iranischen Armee: “Wir werden Israel mit Sicherheit vernichten. Wir sind froh, dass wir an unserer Spitze einen Obersten Führer haben, der uns befiehlt, Israel zu zerstören.”

Der Oberste Führer selbst hat ein paar Tage nach dem Atomabkommen sein neuestes Buch herausgebracht. Hier ist es. Es ist ein 400-Seiten-Machwerk mit detaillierter Beschreibung seines Plans, Israel zu zerstören.

Im vergangenen Monat betonte Khamenei wieder mal seine völkermörderischen Absichten vor Irans oberstem klerikalen Rat, eine Versammlung der Experten. Er sprach über Israel, über die Heimat von über sechs Millionen Juden und versprach: “In fünfundzwanzig Jahren wird es kein Israel mehr geben.”

Siebzig Jahre nach der Ermordung von sechs Millionen Juden versprechen iranische Herrscher, mein Land zu zerstören, mein Volk zu ermorden, und die Antwort aus diesem Haus, die Antwort von fast jeder der hier vertretenen Regierungen war nichts, absolut nichts! Völlige Stille! Ohrenbetäubende Stille.

(An dieser Stelle schwieg Netanyahu 44 Sekunden lang.)

Vielleicht können Sie jetzt verstehen, warum Israel nicht in die Begeisterung über diesen Deal einsteigen kann. Würden Irans Machthaber daran arbeiten, Ihre Ländern zu zerstören, wären sie vielleicht weniger begeistert von der Sache. Würden Irans terroristische Vertreter Tausende von Raketen auf Ihre Städte abfeuern, hielte sich Ihr Lob vielleicht in Grenzen. Würde dieses Abkommen ein nukleares Wettrüsten in Ihrer Nähe entfesseln, würden Sie vielleicht zögern zu feiern.

Aber glauben Sie nicht, der Iran sei nur eine Gefahr für Israel. Neben der iranischen Aggression im Nahen Osten und seinem Terror in der ganzen Welt, ist der Iran auch damit beschäftigt, Interkontinentalraketen zu bauen, deren einziger Zweck darin besteht, Atomsprengköpfe tragen. Denken Sie daran, der Iran hat bereits Raketen, die Israel erreichen können. Die Interkontinentalraketen, die der Iran baut, sind somit nicht für uns bestimmt. Sie sind für Sie bestimmt. Für Europa. Für Amerika. Für Massenvernichtungsregen – jederzeit und überall.

Meine Damen und Herren,

Es ist nicht leicht, sich etwas, das von den größten Mächten der Welt angenommen wird, allein zu widersetzen. Glauben Sie mir, es wäre viel einfacher zu schweigen.

Aber in unserer gesamten Geschichte hat das jüdische Volk erkannt, wie hoch der Preis des Schweigens ist. Als Ministerpräsident des jüdischen Staates, als jemand, der um die Geschichte weiß, weigere ich mich, still zu sein. Ich sage es daher ganz klar: Die Zeiten, in denen das jüdische Volk passiv blieb angesichts seiner völkermörderischen Feinde, diese Zeiten sind vorbei.

Nicht passiv sein heißt, laut über jene Gefahren zu sprechen. Wir haben das getan, wir tun es und wir werden es weiter tun.

Nicht passiv sein heißt auch, sich gegen diese Gefahren zu verteidigen. Wir haben das getan, wir tun es und wir werden es weiter tun.

Israel wird nicht zulassen, dass der Iran in den Atomwaffenclub einbrechen, sich einschleichen oder einmarschieren wird. Ich weiß, die Verhinderung, dass der Iran Atomwaffen bekommt, bleibt die offizielle Politik der internationalen Gemeinschaft. Aber niemand sollte Israels Entschlossenheit in Frage stellen, sich gegen jene zu verteidigen, die unsere Vernichtung suchen.

In jeder Generation gab es welche, die sich erhoben, um unser Volk zu vernichten. In der Antike erlebten wir die Zerstörung unseres Tempels durch Babylon und Rom. Im Mittelalter erlebten wir die Inquisition und Vertreibung, und in der Neuzeit, erlebten wir Pogrome und den Holocaust. Aber das jüdische Volk hat durchgehalten. Jetzt steht da ein neues Regime und schwört, Israel zu zerstören.

Dieses Regime ist jedoch gut beraten, dies zu berücksichtigen: Ich stehe heute hier und vertrete Israel, ein Land, 67 Jahre jung, aber der Nationalstaat eines Volkes, das fast 4.000 Jahre alt ist. Babylon und das Römische Reich sind in dieser Halle der Nationen nicht vertreten, auch nicht das Tausendjährige Reich. Diese scheinbar unbesiegbaren Imperien sind lange vorbei. Israel aber lebt. Das Volk Israel lebt!

‎עם ישראל חי

Die Wiedergeburt Israels ist ein Beweis für den unbeugsamen Geist meines Volkes.
Hunderte Generationen lang träumte das jüdische Volk von der Rückkehr in das Land Israel. Auch in unseren dunkelsten Stunden, und wir hatten derer so viele, auch in unseren dunkelsten Stunden haben wir die Hoffnung auf den Wiederaufbau unserer ewigen Hauptstadt Jerusalem niemals aufgegeben. Die Gründung des Staates Israel machte die Realisierung dieses Traums möglich. Israel hat uns ermöglicht, als freies Volk in unserer angestammten Heimat zu leben.

Israel ermöglicht es uns Juden, von allen Ecken der Erde zu kommen, um Zuflucht vor Verfolgung zu finden. Juden kamen nach Israel aus vom Krieg zerstörten Europa, aus dem Jemen, Irak, Marokko, aus Äthiopien, der Sowjetunion und aus hundert anderen Ländern. Und heute, da eine steigende Flut des Antisemitismus wieder über Europa und anderswo fegt, kommen viele Juden nach Israel, um uns beim Aufbau der jüdischen Zukunft zu helfen.

Hier ist daher meine Botschaft an die Herrscher des Irans: Euer Plan, Israel zu zerstören wird scheitern. Israel wird sich keiner Gewalt der Erde beugen und es zulassen, dass die Zukunft Israels bedroht wird.

Und hier ist meine Botschaft an alle anderen Länder, die hier vertreten sind: Welche Resolution Sie in diesem Gebäude auch immer erlassen werden und welche Entscheidungen Sie in Ihren Hauptstädten auch immer fällen werden, Israel wird tun, was Israel tun muss, um unser Land und unser Volk zu verteidigen.

Sehr geehrte Delegierte,

Da dieses Abkommen mit dem Iran kommen wird, hoffe ich, wie soll ich es ausdrücken, ich hoffe, Sie werden es mit ein wenig mehr Strenge durchsetzen, als mit der Sie die sechs letzten Resolutionen des Sicherheitsrats durchgesetzt haben, die der Iran allesamt systematisch verletzt hat, so dass sie mittlerweile effektiv verworfen wurden.

Stellen Sie sicher, dass die Inspektoren tatsächlich inspizieren. Stellen Sie sicher, dass die möglichen Sanktionen tatsächlich wieder möglich werden können. Und stellen Sie sicher, dass Irans Verstöße nicht unter den persischen Teppich gekehrt werden. Eine Sache kann ich Ihnen nämlich versichern: Israel wird Sie beobachten, genau beobachten!

Was die internationale Gemeinschaft jetzt tun muss, ist klar: Erstens, stellen Sie sicher, dass der Iran all seinen nuklearen Verpflichtungen nachkommt. Halten Sie das iranische Regime auf Trab. Zweitens, vergessen Sie Irans regionale Aggression nicht. Unterstützen und stärken Sie jene, die gegen die iranische Aggression kämpfen, beginnend mit Israel. Drittens, nutzen Sie Sanktionen und alle zur Verfügung stehenden Werkzeuge, um das globale Terrornetzwerk Irans abzureißen.
Meine Damen und Herren,

Israel arbeitet eng mit seinen arabischen Friedenspartnern zusammen, um gemeinsamen gegen die sicherheitspolitischen Bedrohungen des Irans, des Islamischen Staates und anderer Regime anzugehen. Wir arbeiten mit Staaten im Nahen Osten, mit Ländern in Afrika, Asien und darüber hinaus zusammen. Viele in unserer Region wissen, dass der Iran und der Islamische Staat unsere gemeinsamen Feinde sind. Wir dürfen nicht einen der Feinde stärken, wir müssen beide Feinde schwächen.

Gemeinsame Gefahren bringen Israel und seine arabischen Nachbarn ganz klar näher. Indem wir zusammenarbeiten, um diese Gefahren zu durchkreuzen, hoffe ich, können wir dauerhafte Partnerschaften aufbauen, dauerhafte Partnerschaften für Sicherheit, Wohlstand und Frieden.

Aber in Israel werden wir eine Sache nie vergessen. Wir werden nie vergessen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika schon immer der wichtigste Partner Israels waren, sind und bleiben werden. Die Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten ist unerschütterlich. Präsident Obama und ich sind uns über die Notwendigkeit einig, Waffen aus den Händen der iranischen Terrorvertreter fern zu halten. Wir sind uns über die Notwendigkeit einig, den Iran davon abzuhalten, die Länder im gesamten Nahen Osten zu destabilisieren. Israel schätzt Präsident Obamas Bereitschaft tief, unsere Sicherheit zu stärken und dabei zu helfen, dass Israel seinen qualitativen militärischen Vorsprung halten und so den enormen Herausforderungen, denen wir alltäglich begegnen, gewappnet sind. Israel ist dankbar, dass dieses Gefühl sowohl im amerikanischen Volk als auch bei seinen Vertretern im Kongress, weit verbreitet ist – sowohl bei jenen, die das Abkommen unterstützen als auch bei denen, die es ablehnen.

Präsident Obama und ich haben beide stets gesagt, unsere Differenzen über das Atomabkommen sind eine Meinungsverschiedenheit innerhalb der Familie. Aber wir haben keine Meinungsverschiedenheiten über die Notwendigkeit der Zusammenarbeit für eine gemeinsame sichere Zukunft. Und was für eine großartige Zukunft das sein kann.

Israel ist in einer einzigartigen Position, um das Versprechen des 21. Jahrhunderts zu erfüllen. Israel ist weltweit führend in der Wissenschaft und Technologie, in der Cybertechnologie, Softwareentwicklung, Wasseraufbereitung, Landwirtschaft, Medizin, Biotechnologie und so vielen anderen Bereichen, die vom israelischen Scharfsinn und israelischen Innovationen revolutioniert werden. Israel ist die Nation der Innovation.

Israelisches Wissen findet sich überall. Es ist in den Mikroprozessoren Ihrer Computer und in den Flash-Laufwerken. Es ist in Ihren Smartphones, wenn Sie SMS senden und Ihren Navi benutzen. Es ist auf Bauernhöfen, wenn Sie Bewässerungstechnologien für Ihrer Pflanzen nutzen und Technologien nutzen, um ihr Getreide frisch zu halten. Es ist in Ihren Universitäten, wenn Sie die Entdeckungen von Nobelpreisträgern in der Chemie und der Wirtschaftswissenschaft studieren. Es ist in Ihren Medizinschränken, wenn Sie Medikamente verwenden, um Parkinson und Multiple Sklerose zu behandeln. Es ist auch Ihrem Teller, wenn Sie köstliche Kirschtomate essen. Auch die wurden in Israel vollendet, für den Fall, dass Sie es nicht wissen.

Wir sind in Israel so stolz auf die weiten Schritte, die unser Land in so kurzer Zeit gemacht hat. Wir sind stolz, dass unser kleines Land so einen großen Beitrag für die ganze Welt leistet. Die Träume unseres Volkes sind nämlich für die Ewigkeit von den großen Propheten in der Bibel verankert. Die Träume werden erst dann voll verwirklicht, wenn es Frieden gibt.

Obwohl der Nahen Osten ins Chaos gestürzt ist, bleiben Israels Friedensverträge mit Ägypten und Jordanien zwei Eckpfeiler der Stabilität. Israel hält an dem Willen fest, Frieden mit den Palästinensern zu schließen. Israelis kennen nämlich den Preis des Kriegs. Ich kenne den Preis des Kriegs. Ich kam beinahe in einer Schlacht um. Ich verlor viele Freunde. Ich verlor mein geliebter Bruder Yoni.

Diejenigen, die den Preis des Krieges kennen, wissen am besten zu schätzen, dass der Frieden ein Segen ist, für uns selbst und für unsere Kinder und Enkelkinder. Ich bin bereit, sofort, unverzüglich wieder in direkte Friedensverhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde ohne Vorbedingungen einzusteigen. Leider sagte Präsident Abbas gestern, dass er nicht bereit ist, dies zu tun. Nun, ich hoffe, dass er seine Meinung ändern wird, denn ich bleibe meiner Vision von zwei Staaten für zwei Völker verpflichtet, in dem ein entmilitarisierter palästinensischer Staat den jüdischen Staat anerkennt.

Sie wissen, der Friedensprozess begann vor über zwei Jahrzehnten. Doch trotz der Bemühungen von sechs israelischen Ministerpräsidenten – Rabin, Peres, Barak, Sharon, Olmert und meiner selbst – haben sich die Palästinenser konsequent geweigert, den Konflikt zu beenden und einen endgültigen Frieden mit Israel zu schließen. Und leider hörten Sie die Verweigerungshaltung erst gestern wieder von Präsident Abbas. Wie soll Israel Frieden schließen mit einem palästinensischen Partner, der sich weigert, überhaupt am Verhandlungstisch zu sitzen? Israel erwartet, dass sich die Palästinensische Autonomiebehörde an Ihre Zusagen hält. Die Palästinenser sollten sich nicht vom Frieden entfernen.

Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.

Die UNO kann vorab Frieden dadurch unterstützen, dass sie direkte und bedingungslose Verhandlungen zwischen den Parteien fördert. Die UNO wird dem Frieden jedoch nicht dienen, wenn sie selbst versucht, Lösungen zu verhängen oder die Verweigerungshaltung der palästinensischen Seite belohnt. Und die Vereinten Nationen, verehrte Delegierte, sollten noch eine Sache zu tun: Die Vereinten Nationen sollten sich endlich mit dem besessenen Verurteilen von Israel aufhören.

Hier ist nur ein Beispiel für diese absurde Besessenheit: In vier Jahren der schrecklichsten Gewalt in Syrien, haben mehr als eine Viertelmillion Menschen ihr Leben verloren. Das ist mehr als das Zehnfache, mehr als zehn Mal so viele Israelis und Palästinenser, die ihr Leben in einem ganzen Jahrhundert unseres Konflikts verloren haben. Dennoch verabschiedete diese Versammlung im vergangenen Jahr zwanzig Resolutionen gegen Israel, aber nur eine zum wilden Schlachten in Syrien. Was sagen Sie zu dieser Ungerechtigkeit? Was sagen Sie zu dieser Unverhältnismäßigkeit. Zwanzig. Zählen Sie! Eine gegen Syrien.

Nun, ehrlich gesagt, ich bin nicht überrascht. Um es in den Worten von Yogi Berra zu sagen, dem späten, großen Baseball-Spieler und Teilzeitphilosoph:

“Wenn es um die alljährliche Israelverurteilung bei den Vereinten Nationen geht, ist es immer wieder ein Déjà Vu.”
Genug!

Einunddreißig Jahre nachdem ich hier zum ersten Mal stand, frage ich mich immer noch: Wann gibt die UN endlich ihren antiisraelischen Fanatismus an der Garderobe ab? Wann wird die UN endlich aufhören, Israel als eine Bedrohung für den Frieden zu verleumden und endlich damit beginnen, Israel zu helfen den Frieden zu schaffen? Die gleiche Frage sollte auch der palästinensischen Führung gestellt werden. Wann werden Sie beginnen, mit Israel zusammenzuarbeiten, um Frieden und Versöhnung zu fördern und damit aufhören, Israel für alles die Schuld zu geben und zu Hass und Gewalt aufzurufen?

Präsident Abbas, hier ist ein guter Ort, um zu beginnen. Hören Sie mit der Verbreitung von Lügen über Israels angeblichen Absichten auf dem Tempelberg auf. Israel ist fest entschlossen, den Status quo beizubehalten. Was Präsident Abbas hingegen ansprechen sollte, sind die Taten militanter Islamisten, die Sprengstoff in die Al-Aksa-Moschee geschmuggelt hatten und versuchen, Juden und Christen den Besuch der heiligen Stätten unmöglich zu machen. Das ist die wahre Bedrohung für diese heiligen Stätten.

Tausend Jahre vor der Geburt des Christentums, mehr als tausendfünfhundert Jahre vor der Geburt des Islam, machte König David Jerusalem zu unserer Hauptstadt. König Salomo baute den Tempel auf diesem Hügel. Israel wird immer die Heiligtümer von allen Menschen respektieren. In einer Region, die von Gewalt und unvorstellbarer Intoleranz islamischer Fanatiker geplagt ist, die alten Schätze der Zivilisation zerstören, ragt Israel als ein hoher Leuchtturm der Aufklärung und Toleranz hervor. Weit davon entfernt, die heiligen Stätten zu gefährden, ist Israel vielmehr dafür da, die Sicherheit zu gewährleisten. Denn im Gegensatz zu vielen Kräften, die in der Vergangenheit in Jerusalem geherrscht haben, respektiert Israel die heiligen Stätten anderer und die Religionsfreiheit aller, ob nun Juden, Muslime, Christen oder andere. Und das, meine Damen und Herren, wird sich nie ändern.

Israel wird sich und seinen Werten immer treu bleiben. Diese Werte sind jeden Tag deutlich sichtbar. Wenn Israels resolutes Parlament heftig debattiert über jede nur denkbare Angelegenheit unter der Sonne. Wenn Israels Oberste Richterin auf ihrem Stuhl in unserem unabhängigen Obersten Gerichtshof sitzt. Wenn unsere christlichen Gemeinschaften weiter wachsen und gedeihen von Jahr zu Jahr, wie christliche Gemeinschaften an anderer Stelle im Nahen Osten dezimiert werden. Wenn eine brillante, junge, israelische, muslimische Studentin in einer unserer besten Universitäten abschließt. Und wenn israelischen Ärzte und Krankenschwestern – Ärzte und Krankenschwestern aus dem israelischen Militär – Tausende Verwundete von den Schlachtfeldern Syriens behandeln, sowie tausende Opfer von Naturkatastrophen von Haiti bis nach Nepal.

Dies ist das wahre Gesicht Israels. Dies sind die Werte Israels.

Im Nahen Osten sind diese Werte unter wildem Angriff militanter Islamisten, die Millionen von verängstigten Menschen zwingen, in die Ferne zu fliehen. Zehn Meilen vom Islamischen Staat, ein paar hundert Meter von den iranischen Mordvertretern entfernt, steht Israel in der Bresche – stolz und mutig, um Freiheit und Fortschritt zu verteidigen. Israel ist die vorderste Front der Zivilisation im Kampf gegen die Barbarei.

Hier ist daher eine neue Idee für die Vereinten Nationen: Statt weiterhin die schändliche Leier der Israelverurteilung zu schlagen, stehen Sie gemeinsam zu Israel. Lassen Sie den Fanatismus in der Garderobe. Stehen Sie zu Israel, so wie wir stehen und verhindern, dass es der Fanatismus bis durch die Tür schafft.

Meine Damen und Herren,

Stehen Sie zu Israel, denn Israel verteidigt nicht nur sich selbst, mehr denn je, verteidigt Israel Sie!

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Free speech? I don’t think so.

On September 28, 2015 in the television talk show “Hart aber Fair” (hard but fair), Zekeriya Altug from the Muslim association DITIB, demanded „that sacred things like the Koran or the prophets should be respected and not insulted.“

When the political scientist Hamed Abdel-Samad then asked whether this meant he had no right to write a biography of Mohammed (i.e. “Muhammed –A Reckoning”), he was given a clear reply:

„A critical book, yes; but a pamphlet such as you’ve written – I don’t think so.“

According to Zekeriya Altug, Hamed Abdel-Samad doesn’t have the right to publish a biography of Mohammed, because it should rather be a pamphlet! What a pamphlet is, of course, depends on the opinion of Zekeriya Altug in his capacity as Muslim Inquisitor. This reminds me of two other pamphlets.

First: „J’accuse“ by the French writer Émile Zola. In that pamphlet, the author denounced the contemporary hatred of Jews in his country. On account of this pamphlet, Zola had to go into exile for some time.

Secondly: Martin Luther’s illustrated lampoons of the Pope. For these ten woodcuts dating from 1545, he got himself into real trouble with the Catholic Church.

When it comes to lampoons, a religious fanatic reacts with thoughts of banning them. A fundamentalist can’t tolerate another person who may not share the same idea of what’s sacred – but that’s how it is sometimes! Some like Coke, others prefer Pepsi. Then there are those who reject all that sugary stuff. It’s the same with religion. Coke has Santa Claus, Islam has Muhammad. It’s all a matter of taste! Basically, Islam is like Pepsi. There are good and bad aspects, and both Islam and Pepsi have spread surprisingly quickly all over the world, in spite of undeniable severe competition.

Did I just insult Islam? رغم ذلك

Imagine, Hamed Abdel-Samad had written a book critical of Charlemagne and then someone comes along – let’s call him Zekeriya Altklug (German: precocious) – and decided Abdel-Samad should not be allowed to write so critically about the Frankish king because he considers Karl holy. In his opinion, offending Karl is the same as insulting his mother. And whoever provokes with a cartoon of him, then it’s Karlahu akbar!

What a nut job! A clear majority of people in Germany would then picture Altklug (“precocious”) standing on a beer crate and gesticulating wildly in some seedy area of Dortmund.

Everyone has the right to think anything is sacred. There are even people who worship cows! Then there are Catholics, for example, who revere thin wafers as God! No kidding. At the Feast of Corpus Christi, Catholics carry a so-called monstrance, in which a wafer – thanks to the miracle of transubstantiation – transforms in substance to form of the body of Christ! Catholics believe that at communion they’re eating God in the form of the flesh of a Jew who died two thousand years ago! You can read that in the Catechism of the Catholic Church. If you don’t believe, then you’re not a real Catholic!

CANON I.-If any one denieth, that, in the sacrament of the most holy Eucharist, are contained truly, really, and substantially, the body and blood together with the soul and divinity of our Lord Jesus Christ, and consequently the whole Christ; but saith that He is only therein as in a sign, or in figure, or virtue; let him be anathema.” (THE COUNCIL OF TRENT, Session XIII – The third under the Supreme Pontiff, Julius III, celebrated on the eleventh day of October, 1551

The Catholic Church tosses two thousand year old meat around! Now, if that’s not a rotten meat scandal. Any Turkish snack stand would be closed down for much less cause! I wonder how Catholic vegetarians get by. Are there meatless Hosts? A tofu Jesus or perhaps a veggy Christ? On top of that, the Catholic Church offers wine from the year 33 AD. Does the Church have a liquor license?

Did I just insult Catholicism? Omnibus idem!

Martin Luther didn’t believe in the Feast of Corpus Christi or that Jesus was stuck in a piece of unleavened bread. Luther wrote several pamphlets against that idea. Pamphlets are perfectly fine! Recently a friend of mine wrote on Facebook:

„We can’t progress if Alevis are criticizing Sunnis or vice versa. This also applies to (Orthodox) Christians. We must respect all religious beliefs!“

My commentary on that:

„I think it’s totally okay to mock religions, especially in light of what their proponents have done and still do. I think mere mockery of religious ideas can be enlightening! Many people choose arms as weapons. But I choose words. There’s nothing bad about that. I consider it disrespectful to tell me to shut up.“

Maybe that’s the trick? You have to add some ideas into a mixture, call it a religion, demand respect and be quick to take offense, and then get special treatment. Therefore, I’ll invent a new religion and call it Osmeum (“os meum”)!

An Osmeum believes that God reveals himself in free speech. Therefore, Zekeriya Altug has offended my faith deeply with his „I don’t think so“ comment. I demand that he should apologize and resign from all offices. Osmeumphobe people like Zekeriya Altug shouldn’t be invited to German television talk shows. What? You say, that contradicts the essence of my own faith? What I say is not the true Osmeum? Want a punch in the nose, or what?

Everyone can consider sacred whatever they wish, but nobody should expect me to agree and follow along.

Mohammed is not sacred to me. For my part, he is neither a prophet nor a role model, but just a historical figure like Cleopatra or Hitler – probably something closer to Hitler, considering his gender.

Mohammed was a military commander. He won battles, killed people, kept slaves and raped women. He was a child of the times; a soldier who lived about fourteen hundred years ago in Arabia. Mohammed is not more important than any arbitrary baker from Mecca – on the contrary: I prefer fresh buns over the Koran!

Those who believe Mohammed was a prophet, who traveled to heaven and split the moon, may do so, but I have every right to consider the whole story blatantly ridiculous!

I think it’s silly to bow down and pray five times a day in the direction of a place from which Mohammed supposedly rode to heaven – and I might add – on a white horse-like creature with wings and a human head. I also find it strange that at the end of those prayers, Muslims look at their left and right shoulders in order to greet the angels sitting there. Although I am a big fan of the Muppets, that’s just too gay even for me!

Whoops, did I just mock Islam again?

أنا لا تعطي اللعنة

(Translation: William Wires)

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„Abbas disavows Oslo Middle East peace process“

That’s today’s breaking news (September 30, 2015) from the Middle East. I’m curious as to whether at least one newspaper will print the true headline:

„Abbas admits non-compliance with Oslo Middle East peace process.“

May I again politely ask: which parts of the agreement did Fatah uphold? There’s only one thing Fatah hasn’t accomplished: the destruction of Israel – and that probably more because of inability than to willingness.

Behind Abba’s announcement is nothing more than an official declaration of non-recognition of Israel’s existence and is therefore equal to a declaration of a war of annihilation. That’s not surprising. Even during Fatah’s 47-year celebrations, Abbas promoted the following sermon from Mufti Muhammad Hussein:.

„The Hour of Judgment will not come until we have destroyed the Jews. The Jews will hide behind stones and trees. Then the stones and trees will cry out to us: ‚Oh Muslim, servant of Allah, there is a Jew hiding behind me, come and kill him.'“

Long before that, Abbas had personally appointed Muhammad Hussein as the „spiritual leader of Palestinian autonomy“. Now, Abbas is getting serious and wants to make deeds from words.

”Oh Muslim, servant of Allah, there is a Jew hiding behind me, come and kill him.”

***

Am Israel Chai!

(Translation: William Wires)

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Dear Rabbi Amar

In summer 2015 an Israeli teen was murdered by an ultra-Orthodox man during the Jerusalem Gay Pride parade. Months later the city’s chief rabbi Shlomo Amar has lashed out at the LGBT community. He condemns the murder, but also says homosexuality will disappear because „it’s not natural“.

„I believe that this phenomenon will wane and disappear, because most of the public is disgusted by it and detest it.“

Dear Rabbi,

how can I explain it to you? I’ll try it this way:

If everything disappeared just because of many people being disgusted by it and detest it, there would be no Jews anymore. It is not going to happen! Jews and gays are here to stay, no matter how many hateful people are against them!

They are queer, they are here, get used to it!

Next year in Jerusalem!

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Der Theatermarathon

Am Freitag, 2. Oktober 2015 ist es wieder soweit!

Der Theatermarathon im Rahmen der Theaternacht
von und mit Gerd Buurmann und Tobias Weber
am 2. Oktober 2015 ab 20 Uhr
in der Studiobühne an der Universitätsstr. 16

Tobias Weber und Gerd Buurmann spielen durch bis vier Uhr früh und singen Bumms Fallera! Sie warten mit einem vollgepackten Abend auf: Menschen, Theater, Sensationen! Zur Einstimmung präsentiert Tapfer im Nirgendwo ein paar Bilder einer früheren Theaternacht, die in Bildern von Tom Wolff festgehalten wurde:

Vor der Show. Gudrun Höpker meditiert sich im Bühnenbild ein.

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Die Show beginnt. Die wunderbare, elegante und schönste Stimme vom WDR2, Gudrun Höpker, betritt die Bühne.

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Gerd Buurmann und Tobias Weber folgen.

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Frau Höpker schaut zu.

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Hainrich Haine betritt den Saal.

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Gerd Buurmann singt mit Hainrich Haine.

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Tobias Weber und Gerd Buurmann greifen zum Alkohol und besingen den Rheinwein.

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Höpker, Weber und Buurmann nehmen Schunkelposition ein.

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Herr Buurmann macht sich an Frau Höpker ran.

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Der Abend eskaliert.

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Es endet fast „Psycho“.

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Der erste Besuch betritt die Bühne.

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Höpker und Weber verschwören sich gegen Buurmann.

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Auf der Bühne kommt es derweil zum „Kulturschock“.

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Eine Stunde vor Mitternacht, dem Tag der Deutschen Einheit, betritt die Kaiserin die Studiobühne.

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Die Ein-Mann-Show-Band Michael Borgard spielt auf.

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Die Kaiserin macht sich frei und dazu auch noch es sich gemütlich.

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Auf der Hauptbühne wird derweil Goethes Erlkönig vorgetragen.

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Kurz vor Mitternacht gibt es eine technische Panne und die Technik behebt in der Show das Problem.

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Derweil spielt die Band.

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Um Mitternacht singen Gudrun Höpker, Tobias Weber und Gerd Buurmann gemeinsam mit dem Publikum zum Tag der Deutschen Einheit die Nationalhymne.

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Gudrun Höpker hält die Rede zum Tag der Deutschen Einheit.

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Marco Leitner präsentiert Gedichte und ein Stück in 26 Akten.

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Frau Höpker liegt ihm zu Füßen.

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Später in der Nacht wird frei improvisiert.

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Nach 2 Uhr morgens macht sich auf der Bühnencouch die Presse breit. Von links: Schlosser-Presse (Torsten Schlosser), WDR2 (Gudrun Höpker), KölnCampus (Tobias Altehenger)

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Trotz der Zeit ist das Theater rappelvoll!

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Herr Weber und Herr Buurmann geben jetzt alles. Nur noch zwei Stunden!

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Ein Mann aus dem Publikum erwürfelt die nächste Nummer.

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Buurmann freut sich.

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Max Gstettenbauer beehrt den Theatermarathon mit einem Auftritt.

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Die Theatermarathon-Spätnachtichten folgen.

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Cathérine de la Roche leiht der Nacht ihre zauberhafte Stimme.

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Um 3 Uhr morgens kommt Cris Revon hinzu, ein alter Weggefährte von Tobias Weber und Gerd Buurmann.

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Die Nacht eskaliert.

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Der Kulturschock verabschiedet sich.

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Herr Buurmann legt sich spät in der Nacht bequemere Fußbekleidung an.

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Eine Frau aus dem Publikum wählt eine der letzten Nummern des Abends.

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Es ist Torsten Schlosser. Na, herzlichen Glückwunsch.

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Um 4 Uhr morgens nimmt das Publikum Abschied von einer rauschenden Nacht. Mit im Bild: Hainrich Haine und der Bühnenköbes.

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„Abbas kündigt Osloer Nahost-Friedensprozess auf“

So lautet die Breaking News des Tages (30. September 2015) aus dem Nahen Osten. Ich bin mal gespannt, ob wenigstens eine Zeitung die wahre Schlagzeile bringen wird:

„Abbas gibt zu, sich schon lange nicht mehr an den Osloer Nahost-Friedensprozess zu halten“

Darf ich einmal höflich nachfragen, an welche Vereinbarungen sich die Fatah überhaupt noch gehalten hat? Es gibt nur eine Sache, die die Fatah bisher unterlassen hat: die Vernichtung Israels – und vermutlich eher aus Unfähigkeit denn aus Unwille.

In den Osloer Verträgen wurde vereinbart, eine palästinensische Selbstverwaltung zu bilden, die in Wirtschafts- und Sicherheitsfragen mit Israel kooperiert. Die Vorläuferpartei der Fatah (PLO) verpflichtete sich im Gegenzug, aus ihrer Charta alle Passagen zu streichen, die die Vernichtung Israels forderten. Das war der Vertrag!

Die PLO bekam also etwas dafür, dass sie lediglich damit aufhörte zu erklären, Israel vernichten zu wollen. Aus dieser Zusage konstruierten dann nicht wenige selbsternannte Nahostexperten eine Anerkennung Israels durch die PLO. Die Hamas hat die Passagen zur Vernichtung aller Juden weltweit übrigens nachwievor in ihrer Charta stehen.

Die Aufkündigung von Abbas ist somit die offizielle Erklärung, es wieder wie die Hamas zu machen und die Nichtanerkennung der Existenzberechtigung Israels und somit die Erklärung eines Vernichtungskriegs laut herauszuposaunen. Überraschend ist das nicht. Schon bei der 47-Jahr-Feier der Fatah ließ Abbas Mufti Muhammad Hussein folgende Predigt halten.

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.‘“

Damals ernannte Abbas Muhammad Hussein zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie”. Die Forderung „töte den Juden“ war somit für Abbas niemals weg, sie stand bloß nicht mehr in der Charta seiner Partei. Jetzt hat Abbas erklärt, das wieder zu ändern. Er macht also ernst und will seinen Worten Taten folgen lassen.

***

Am Israel Chai!

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Freie Meinung? Eher nicht!

Am 28. September 2015 forderte Zekeriya Altug vom Muslimverband DITIB bei „Hart aber fair“, „dass man die Sachen, die man für heilig hält, wie den Koran oder den Propheten, respektiert und nicht provoziert mit diesen Symbolen.“

Als der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad daraufhin fragte, ob dies bedeute, dass er kein Recht habe, eine Biographie über Mohammed zu schreiben, bekam er folgende eindeutige Antwort:

„Ein kritisches Buch ja, ein Pamphlet, wie Sie das gemacht haben – eher nicht.“

Wenn es nach Zekeriya Altug geht, so hat Hamed Abdel-Samad „eher nicht“ das Recht, eine Biographie über Mohammed zu schreiben, weil es ein Pamphlet sein soll! Was ein Pamphlet ist, entscheidet natürlich Zekeriya Altug in seiner Funktion als muslimischer Inquisitor. Mir fallen da spontan zwei weitere Pamphlete ein.

Erstens: „J’accuse“ von dem französischen Schriftsteller Émile Zola. In diesem Pamphlet prangert der Autor den aktuellen Judenhass in seinem Land an. Für diese Schrift musste Zola einige Zeit ins Exil gehen.

Zweitens: Die illustrierten Spottschriften Martin Luthers auf den Papst. Für diese zehn Holzschnitte aus dem Jahr 1545 gab es richtig Ärger mit der katholischen Kirche.

Wenn es um Schmähschriften geht, fällt einem religiösen Fanatiker nur das Verbot ein. Ein Fundamentalist erträgt es nicht, wenn einem anderen Menschen das, was ihm heilig ist, nichts bedeutet – aber so ist es nun mal! Manche mögen Coke, andere lieber Pepsi. Dann gibt es welche, die können mit dem ganzen Zuckerzeugs überhaupt nichts anfangen. Genauso ist es mit Religionen. Coke hat den Santa Claus, der Islam hat Mohammed. Es ist alles eine Frage des Geschmacks! Im Grunde ist der Islam wie Pepsi. Es gibt gute und schlechte Seiten und beide Phänomene haben sich erstaunlich schnell über die ganze Welt verbreitet, trotz nicht zu leugnender schwerer Konkurrenz.

War das jetzt eine Schmähung des Islams? رغم ذلك

Stellen wir uns mal vor, Hamed Abdel-Samad hätte ein kritisches Buch über Karl den Großen geschrieben und jemand käme nun daher, nennen wir ihn mal Zekeriya Altklug und erklärte, Abdel-Samad solle nicht so ungezogen über den Frankenkönig schreiben, denn für ihn sei Karl nun mal etwas ganz heiliges. Karl zu beleidigen, sei für ihn so schlimm, wie die eigene Mutter zu beleidigen und wer eine Karikatur von Karl macht, provoziere! Karlahu Akbar!

Was für ein Spinner, würde die deutliche Mehrheit in Deutschland denken und statt bei „Hart aber fair“ würde man Altklug wild gestikulierend auf einer Bierkiste in irgendeiner schäbigen Ecke in Dortmund stehen sehen.

Jeder hat das Recht, alles heilig zu finden. Es gibt Leute, die verehren Kühe! Katholiken zum Beispiel verehren Esspapier als Gott! Ohne Quatsch. An Fronleichnahm tragen Katholiken eine sogenannte Monstranz durch die Welt, in der sich eine Oblate befindet, in der sich, so glauben es die Katholiken, Dank dem Wunder der Wandlung Gott befindet und zwar der Substanz nach in der Form des Leibes Christi! Der Katholik glaubt nämlich, bei der Kommunion Gott zu essen und zwar in Form des Fleisches eines vor zweitausend Jahren verstorbenen Juden! So steht es im Katechismus der Katholischen Kirche bei Nummer 1376. Wer das nicht glaubt, ist kein Katholik!

„Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten ist, und behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen, im Bild oder in der Wirksamkeit, der sei ausgeschlossen.“ [Konzil zu Trient, in Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, Nr. 577. Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1374]

Die Katholische Kirche haut zweitausend Jahre altes Fleisch raus! Wenn das kein Gammelfleischskandal ist. Jede Dönerbude wird für deutlich weniger dicht gemacht! Da frage ich mich doch, was macht bloß ein katholischer Vegetarier? Gibt es für ihn eine Hostie ohne Fleisch? Einen Tofu-Jesus sozusagen oder einen Gemüse-Christus? Zudem bietet die katholische Kirche Wein aus dem Jahre 33 a.D. an. Hat die Kirche dafür eigentlich eine Schankgenehmigung?

War das jetzt eine Schmähung des Katholizismus? Omnibus idem!

Martin Luther glaubte nicht an Fronleichnahm und nicht an den Glauben, Jesus sei der Substanz nach in der Hostie vorhanden. Er schrieb einige Pamphlete dagegen. Pamphlete sind völlig in Ordnung! Vor kurzem schrieb ein Freund von mir auf Facebook:

„Wir kommen nicht weiter, wenn Aleviten über Sunniten herziehen oder umgekehrt. Gilt auch für (orthodoxe) Christ*innen. Respekt vor unterschiedlichen religiösen Überzeugungen!“

Mal ganz unabhängig davon, dass die Schreibweise unterstellt, es gäbe keine nenneswerten Frauen und Transgender unter Aleviten und Sunniten, kommentierte ich:

„Ich finde es völlig okay, über Religionen herzuziehen in Anbetracht dessen, was Religionen so alles machen. Ich finde ein bloßes Herziehen über Religionen sogar sehr vorbildlich, wenn nicht sogar aufklärerisch! Viele Menschen wählen Waffen. Ich aber wähle Worte. Ich kann da nichts schlimmes dran finden. Ich finde es respektlos, mir den Mund zuverbieten.“

Vielleicht liegt da der Trick? Man muss etwas nur zur Religion erklären, Respekt einfordern und schnell beleidigt sein und schon bekommt man Sonderrechte. Ich gründe hiermit eine neue Religion! Ich nenne sie Osmeum!

Ein Osmeum glaubt, dass Gott sich in der freien Meinung offenbart. Zekeriya Altug hat somit meinen Glauben zutiefst beleidigt mit seinen „eher nicht“. Ich fordere, dass er sich entschuldigen und von allen Ämtern zurücktreten muss. Osmeumphobe Leute wie Zekeriya Altug dürfen einfach keinen Platz in deutschen Talkshows bekommen. Was? Ich widerspreche damit meinem eigenen Glauben? Was ich sage, sei nicht der wahre Osmeum? Willst Du ein paar auf Fresse, oder was?

Jeder kann heilig finden was er will, aber niemand darf von mir verlangen, diese Heiligkeit in irgendeiner Form ernstzunehmen.

Mohammed ist mir nicht heilig. Er ist für mich weder ein Prophet noch ein Mensch mit Vorbildfunktion, sondern nur eine historische Figur wie Kleopatra oder Hitler – vermutlich etwas näher dran an Hitler, geschlechtsspezifisch betrachtet.

Mohammed war ein Feldherr. Er hat Schlachten geschlagen, Menschen getötet, Sklaven gehalten und Frauen vergewaltigt. Er war ein Kind seiner Zeit; ein Soldat, der vor ungefährt tausendvierhundert Jahren in Arabien gelebt hat. Für mich ist Mohammed nicht bedeutsamer als jeder beliebige Bäcker aus Mekka – im Gegenteil: Ich mag Brötchen lieber als den Koran!

Wer glaubt, Mohammed sei ein Prophet gewesen, der zum Himmel gefahren ist und den Mond gespalten hat, kann das gerne glauben, aber ich habe alles Recht, das himmelschreiend lächerlich zu finden!

Ich finde es albern, sich fünf mal am Tag betend nach dem Ort zu verbeugen, von dem aus Mohammed in den Himmel geritten sein soll und zwar auf einem weißem pferdeähnlichen Reittier mit Flügeln und Menschenkopf, wie ich hinzufügen möchte. Ich finde es auch komisch, dass ein Moslem am Ende der Gebete stets auf seine linke und rechte Schulter schaut, um die Engel zu grüßen, die dort sitzen sollen. Ich bin zwar ein großer Fan der Muppets, aber das ist sogar für mich zu schwul!

War das jetzt wieder eine Schmähung des Islams?

أنا لا تعطي اللعنة

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Getrennte Flüchtlingsunterkünfte

Nachdem es zu Gewaltausbrüchen in einigen Flüchtlingsunterkünften gekommen ist, erklärt der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek: „Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern“, und fügt hinzu: „Eine getrennte Unterbringung auch nach den Religionen halte ich für absolut sinnvoll.“

In den letzten Monaten wurden in Deutschland immer wieder Flüchtlingsunterkünfte bedroht und angegriffen. Die Motivation der Angreifer war und ist der Unwille, mit den Flüchtlingen zusammenleben zu wollen. Sie fordern stattdessen eine radikale Trennung von Deutschen und Flüchtlingen und verleihen ihrer Forderung mit Gewalt Nachdruck. Wie skandalös wäre es, wenn die Politik vor dieser Gewalt kapitulieren und tatsächlich Flüchtlinge und Deutsche voneinander trennen würde?

Die Trennung nach Religionen wird gerne als „konfliktsensible Unterbringung“ bezeichnet. Was für ein schönes Wort. Konfliktsensible Unterbringung! Der Begriff Apartheid ist auch richtig, klingt jedoch deutlich unangenehmer.

Was wird eigentlich, wenn die in den Heimen getrennten Religionen irgendwann außerhalb der Heime aufeinander treffen?

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält eine getrennte Unterbringung nach Religionen wegen der Masse an Menschen nicht für praktikabel, gibt jedoch zu bedenken:

„Wir erleben diese Gewalt seit Wochen und Monaten. Es schließen sich Gruppen nach Ethnien, nach Religion oder Clan-Strukturen zusammen und gehen mit Messern und selbst gebastelten Waffen aufeinander los. Vieles davon ist sicher der Enge in den Unterkünften geschuldet, aber es gibt auch knallharte kriminelle Strukturen.“

Um welche Religion geht es eigentlich? Wer sorgt hier für kriminelle Strukturen? Die Buddhisten? Die Zeugen Jehovas? Nein! Die Religion des Friedens. Wendt erklärt:

„Da kämpfen Sunniten gegen Schiiten, da gibt es Salafisten unterschiedlichster Ausprägung. (…) Frauen werden zur Verschleierung gezwungen. Männer werden gezwungen zu beten. Islamisten wollen dort ihre Werte und Ordnung einführen.“

Das kann ja heiter werden. Da haben sich Katholiken und Protestanten in Deutschland nach Jahrhunderten endlich aneinander gewöhnt und jetzt kommen Sunniten und Schiiten und veranstalten hier einen Dreißigjährigen Krieg Teil Zwei.

Zwei Gruppen haben in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs besonders gelitten: Frauen und Juden. Die Zahl der Hexenprozesse stieg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts dramatisch an und der Reformer Martin Luther brutalisierte mit seinen Schriften die Beziehung zwischen Christen und Juden. In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ erklärt er:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich.“

Das sind die Worte eines Reformers! An diese Worte denke ich immer, wenn ich Menschen von religiösen Reformern fabulieren höre.

Auch heute sind es in nicht unerheblichen Maße Frauen und Juden, die unter den importierten „knallharten kriminellen Strukturen“ zu leiden haben. Zur Stellung von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsheimen weiß Rainer Wendt einige unschöne Dinge zu berichten:

„Hier lässt sich das wahre Ausmaß der Gewalt nur schätzen, weil Frauen und Kinder oft aus Angst keine Anzeige erstatten. Da geht es auch um Missbrauch und Vergewaltigung.“

Für Juden hat sich die Situation in Deutschland in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Im Jahr 2014 erschallte auf den Straßen von Deutschland, von Essen bis Gelsenkirchen, die Forderung, Juden zu töten. Es waren muslimische Münder, die riefen: „Juden ins Gas“, „Scheiß Juden“, „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“ und „Ihr Juden seid Bestien“.

Sämtliche Morde der letzten Jahre in Europa, die an Menschen verübt wurden, weil sie Juden waren, gehen auf das Konto von Islamisten. Am 24. Mai 2014 um 16.59 Uhr brüllte ein Teil des Publikums in der mit 18.000 Muslimen besetzten Lanxess Arena in Köln lautstark “Verflucht sei Israel!”. Am selben Tag wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel von einem französischen Muslim erschossen. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, von Muslimen brutal zusammengeschlagen.

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen gefoltert, weil er Jude war. Er erlag seinen Verletzungen.

Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Muslim getötet, drei der Opfer waren Kinder.

In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Israelis von einem Muslim angeschossen. Im selben Jahr weigerte sich eine dänische Schule, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde, weil muslimische Kinder nicht friedlich auf jüdische Kinder reagieren.

Im Januar 2015 tötete Amedy Coulibaly vier Menschen in einem Supermarkt in Paris, weil die Juden waren!

Seit Jahren werden in Europa Juden von Islamisten verfolgt und ermordet, aber kaum werden in einem deutschen Flüchtlingsheim mal Christen von Islamisten verprügelt, da denkt die Polizei gleich über eine Trennung der Religionen nach. So schnell kann sich der Wind drehen.

Nein! Eine Trennung kommt nicht in Frage. In Deutschland wird der Müll getrennt, nicht Menschen! Hier darf einfach nicht getrennt werden, im Gegenteil: Es muss sogar vereint werden! Islamisten und Neonazis gehören zusammen in eine Zelle gesperrt! Da wächst dann zusammen, was zusammengehört!

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Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Honestly Concerned. Vielen Dank!

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Dear Bill Maher,

You say the Iran deal is a „no brainer“.

The deal only has benefits, you say. You don’t understand how anyone can be against this deal. Let a German explain!

German history illustrates that a regime that commits itself to the annihilation of Jews is dead serious!

The Iranian regime has already declared its intention to destroy Israel. Iran funds various organizations which actively work towards the destruction of Israel and the murder of Jews.

Since „work“ on the „final solution“ is costly, the Iranian regime needs money. Sanctions haven’t been helpful. So what can the Iranian regime do in order to get more money? It’s quite simple: Iran must instigate a large enough fear in Western nations so that they are willing to accept a compromise. That’s exactly what Iran is doing!

Iran claims to develop nuclear weapons. The West, totally panicked, agrees to reach out to Iran if the Iranian regime would agree not to develop nuclear weapons. Agreed, says Iran, mumbles something about the peaceful uses of nuclear energy. They bag the cash when sanctions are lifted. It is precisely this cash that Iran uses to finance its war against Israel and Jews!

Dear Bill,

For this “peace”, Jews pay with their lives. You call it a „no brainer“!

Thanks to the new international treaty with Iran, the economic and cultural cooperation with Iran is blooming again. The German Vice Chancellor, Sigmar Gabriel, traveled immediately to Tehran in order to reap the dividends from the deal. He even wanted the Berlin State Orchestra to come along and celebrate the new relationship. But, there was just one problem: The conductor of the Berlin State Orchestra is a Jew and Iran is leading a war against Jews. Hossein Noushabadi, the Iranians Ministry of Culture’s spokesman, offered a compromise:

„The symphony can replace its conductor and then reapply for an appearance in Tehran. A renewed request can be made only under these conditions.“

That’s called peace with Iran. Anyone who wants peace with Iran has only to dispose of all the Jews! You call it „no brainer“, Bill!

When Germany declared war on all Jews around eighty years ago, the World’s nations looked the other way! George Santayana once said, “Those who can not remember the past are condemned to repeat it.“

On the night of September 30, 1938, the heads of government of Britain, France, Italy and the German Reich signed the Munich Pact. The signatories called the Munich Agreement, peace; The Czechs refer to it as the Munich dictate. The signing was supposed to solve the Sudeten crisis once and for all. That crisis shows unmistakable parallels to the Middle East today:

Until 1918 Czech lands were part of the Austro-Hungarian Empire. After the defeat of Austria-Hungary in World War I, Czechoslovakia was proclaimed an independent State on October 28, 1918. All nationalities living there were promised equality. In November 1918, Czechoslovak troops entered their assigned areas, among which were areas populated by ethnic Germans. In the Treaty of Saint-Germain Czechoslovakia was confirmed a sovereign State, including Sudetenland and German Austrian areas.

Soon thereafter, three and a half million Sudeten Germans strived for autonomy. In 1933, the increasingly Nazi-oriented Sudeten German Party (SdP) was established under Konrad Henlein. In the elections of May 1935, the Sudeten German Party rose to become the strongest party in the country. During this time, the German press reported exclusively about Czech atrocities. On September 15, 1938, British Prime Minister Chamberlain and Adolf Hitler met. At this meeting, Hitler demanded the annexation of the Sudetenland to the Reich, and invoked the right of self-determination. On September 17, 1938, Adolf Hitler ordered the formation of a Sudeten Volunteer Corps.

From September 22-24, 1938, Chamberlain negotiated again with Hitler at Hotel Dreesen in Godesberg, Germany. He offered Hitler the consent of England, France and Czechoslovakia for the annexation of Sudetenland, but an international treaty would then guarantee Czechoslovak independence. Hitler rejected this solution after a moment’s thought, and then wrote in a memorandum an ultimatum with an October 1 deadline. The Czechoslovak government then ordered a general mobilization of its military forces. On September 25, the British Cabinet rejected Hitler’s demands and promised the French government support in the event of military involvement with Germany. On September 26, France ordered a partial mobilization.

Chamberlain sent an advisor to Berlin to prevent an outbreak of war. Hitler declared that he would recall his armored divisions only if the Godesberg Memorandum would be accepted by the Prague government by September 28th, at 2 pm. In a speech at the Berlin Sports Palace on September 26th, he referred to his demand for the annexation of Sudetenland explicitly as his last territorial demand. That evening Joseph Goebbels spoke his infamous line, „The Führer commands, we follow!“ Finally, Chamberlain and US President Franklin D. Roosevelt appealed to the Italian dictator, Benito Mussolini, to convince Hitler to postpone the mobilization and agree to a meeting. On September 28th, Mussolini was able to convince Hitler.

On September 29, 1938, the Sudetenland was carved away from Czechoslovakia with the approval of the major European countries. The autonomous Sudeten German authorities were then incorporated into the German Reich.

The Czechoslovak situation in 1938 is astoundingly similar to the situation of Israel today. Only the following words may be replaced:

Hapsburg Dynasty = Ottoman Empire
Czechoslovakia = Israel
German Empire = Arab countries
Sudeten Germans = Palestinians
SdP = PLO, Fatah, Hamas

News reporting then was extremely one-sided! In the German media, Sudentenland was referred to solely as „the occupied territories”. At that time, Czechoslovakia was a young and vulnerable nation, as Israel is today. One must pay particular attention to Hitler’s justification. He spoke of „national self-determination“, whereby the existence of Czechoslovakia was considered questionable. As soon as Czechoslovakia criticized the attitudes of the other European states, it was Czechoslovakia that was quickly identified as the greatest threat to world peace. A man named Lord Trenchard explained at the time, Czechoslovakia doesn’t need the Sudeten areas for its security, adding: „The best security is peace!“

For Lord Trenchard the Munich Agreement was a „no brainer“, Bill!

Hitler refused to recognize Czechoslovakia’s independence like the Iranian regime refuses to recognize Israel’s existence.

The Nazi regime used the money from the Munich agreement to annihilate Jews. Iran will do nothing else with the money from the deal! Back then, the nations of the world looked away. Today it’s no different. However, there is one little but significant difference! There was no Israel then.

There wasn’t a Jewish state, which warned the world. Today, however, there is this Jewish State. Above all party differences and boundaries, a large majority in the Israeli parliament is critical of the Iran deal. But the world isn’t listening!

I think that’s bad, really bad! Not to hear the shouts of Jews, who will have to bear a heavy price for this deal, can be explained as follows:

No brains!
No hearts!
No conscience!

(Translation: William Wires)

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Tanz mit den Mördern

Immer wieder, wenn ich mit Menschen über den Vernichtungskrieg rede, den die Hamas und viele andere Regime gegen Israel führen, höre ich folgenden Einwand:

„Ich kann keine Position beziehen. Beide Seiten sind gleich schlecht. Da bringen sich Menschen seit Jahrzehnten gegenseitig um!“

Ich antworte dann:

„Das stimmt nicht! Da bringen sich nicht Menschen gegenseitig um. Ein Regime will ein ganzes Volk vernichten und das Volk wehrt sich. Das passiert da gerade. Die Hamas erklärt in ihrer Charta, alle Juden weltweit vernichten zu wollen. Die „moderate“ Fatah will nur Israel vernichten. Darin unterscheiden sich die Fatah und die Hamas: Die Radikalen wollen alle Juden vernichten, die Moderaten nur alle Juden mit israelischer Staatsbürgerschaft, alle anderen Juden wollen sie nur vertreiben, am besten ins Meer – so ganz moderat. Immer wieder werden Raketen aus Gaza wahllos auf Schulen, Hospitäler, Altenheime und Synagogen in Israel abgefeuert. Die Intention jeder Rakete ist Massenmord, erklärter und stetig wieder versuchter Massenmord. Israel verteidigt sich! Kein Zweig der israelischen Gewaltenteilung fordert Aggression oder die Vernichtung eines ganzen Volkes. Um Israel herum fordern jedoch viele Regime die Vernichtung des israelischen und/oder jüdischen Volkes und werfen Raketen!“

Auf diese Antwort bekomme ich nicht selten dies zu hören:

„Wenn sich zwei Parteien über Jahrzehnte hinweg bekriegen, ist es an beiden Seiten, Verantwortung zu übernehmen. Ich bin kein Freund von schwarz-weiß Ansichten.“

Ich sage dazu:

„Ein Regime möchte ein ganzes Volk vernichten. Das ist schwarz-weiß. Extremer geht es nicht mehr!

Du kannst schwarz-weiß jetzt total doof finden, und ich verstehe Dich sogar, auch ich bin kein Freund von schwarz-weiß, aber hier wird nun mal in schwarz und weiß gemalt und zwar gegen unseren Willen! Wir halten nicht den Pinsel und schon gar nicht die Farbeimer. Wir haben es hier mit erklärtem und stetig versuchtem Völkermord zu tun. Das ist schwarz-weiß!

Natürlich macht Israel Fehler und natürlich gibt es auch blöde Juden. Hier kämpft Israel aber gegen den Versuch der totalen Vernichtung und Endlösung. Die Hamas unterscheidet nicht! Für die Hamas ist jeder Jude zunächst ein Jude und erklärt, jeder Jude muss vernichtet werden, auch die Kinder! In der Charta der Hamas steht:

„Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!“ (…) Sogenannte friedliche Lösungen und internationale Konferenzen zur Lösung der Palästina-Frage stehen im Widerspruch zur Ideologie der Islamischen Widerstandsbewegung.“

Hören die Israelis auf zu schießen, wird Israel vernichtet. Hört die arabische Seite auf zu schießen und verabschiedet sich vom Ziel, das Volk Israels vernichten zu wollen, gibt es Frieden! In der israelischen Unabhängigkeitserklärung heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das ist schwarz-weiß! Wer in dieser Situation von grauen Farbtönen spricht, tanzt mit den Mördern!

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