Im April 2012 wurde von der schwedischen Ministerin für Kultur Lena Adelsohn Liljeroth eine Kulturveranstaltung eröffnet. Bei dieser Veranstaltung konnten die anwesend Gäste Stücke von einer Torte abschneiden, die die Form einer nackten schwarzafrikanischen Frau hatte. Bei jedem Abschneiden eines Stückes schrie die Torte schmerzverzerrt. Die Schreie kamen von einem Künstler, der sich extra für diese „Kunstaktion“ sein Gesicht schwarz bepinselt hatte:
Lena Adelsohn Liljeroth versteht sich selbst als blühende Antirassistin. Mit dieser Performance wollte sie schlicht die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung kritisieren, die überwiegend in Afrika vorgenommen wird. Die Torte wurde deshalb auch im Genitalbereich „angeschnitten“.
Ich schaue dieses Video und sehe nur eine Gruppe weißer Frauen und Männer, die feixend eine um keinen Rassismus verlegene „Negertorte“ essen.
Ich verstehe die Aktion von Lena Adelsohn Liljeroth einfach nicht. Mir fällt nicht mal mehr eine passende Überschrift zu dieser ganzen Sache ein.
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… aber hätten Sie nicht noch etwas deutlicher fragen können?
Bei Ihnen war Daniel Barenboim zu Gast. Seit 1992 ist er künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper. Barenboim, der russisch-jüdischer Abstammung ist, hat sowohl den israelischen als auch den palästinensischen Pass. Er ist der einzige Jude, der beide Pässe besitzt. Barenboim setzt sich seit Jahrzehnten für eine Annährung der Konfliktparteien in Nahost ein und gründete 1999 das West-Eastern Divan Orchestra, in dem israelische und palästinensische Musiker gemeinsam spielen.
Sie haben am Ende den Botschafter der Fatah gefragt, ob Barenboim mit seinem Orchester auch mal in arabischen Ländern auftreten könne, denn bisher habe Barenboim mit seinem Orchester noch nie in arabischen Ländern auftreten dürfen, wie Sie sagten. So wie es aussieht, hat das Orchester zwar schon auf palästinensischem Territorium spielen dürfen, zum Beispiel in Ramallah 2005, aber der Botschafter sagte dennoch, dass dies nur schwer möglich sei, da die „psychologische Hürde“ zu hoch sei. Es wäre schön gewesen, wenn Sie, Herr Jauch, irgendwie noch klar gemacht hätten, was die „psychologische Hürde“ ist. Da Sie keine Zeit mehr dazu hatten, möchte ich dies nachholen.
Die „psychologische Hürde“, die es verhindert, dass Daniel Barenboim in einem arabischen Land auftreten kann, ist so simpel wie verstörend: Da sind Juden im Orchester! Viele arabische Staaten verstehen sich nämlich als „judenrein“. Manche Regierungen wie die Hamas wollen zudem noch alle Juden der Welt vernichten. Nicht wenige Politiker im Nahen Osten kritisieren den Holocaust, aber nur weil er es nicht geschafft hat, das Judentum komplett zu vernichten.
Israel ist bleibt bisher das einzige Land im ganzen Nahen Osten, das aller Propaganda zum Trotz kein Apartheidsstaat ist. In Israel ist jeder Bürger und Bürgerin gleichberechtigt vor dem Gesetz, unabhängig von der Herkunft und des Glaubens. Es sind die arabischen Staaten, die Apartheid üben! Gaza hat das geschafft, woran Hitler gescheitert ist: „judenrein“ sein! Daniel Barenboims Unmöglichkeit dort aufzutreten ist nur diesem Judenhass und dieser Apartheid zu verdanken. Ohne Israel hätte Barenboim keinen Ort im ganzen Nahen Osten, wo er Musik machen könnte. Ohne Israel wäre das West-Eastern Divan Orchestra eigentlich nur „judenrein“ denkbar.
Es wäre schön gewesen, Herr Jauch, wenn Sie dies in Ihrer Frage noch etwas deutlicher gemacht hätten. Ansonsten, guter Ansatz.
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Es gibt journalistische Totalausfälle, da lohnt sich nicht mal mehr ein Kommentar. In dieser Schlagzeile des Focus ist die geballte Einseitigkeit in Gold gegossen.
Was soll ich da noch kommentieren?
Die Schlagzeile ist sogar noch besser als diese aus dem Hause Focus:
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Eine sehr kurze Kurzgeschichte von Viktoria Burkert.
heute früh hat moses im biergarten am aachener weiher zwei mäuse in einem mülleimer entdeckt, die nicht alleine dort rauskamen. sie saßen auf dem müll, völlig durchnässt und zitternd, und sahen uns mit großen augen an. die mutige maus sprang einige male gegen die wand, rutschte aber jedes mal ab. die andere maus versteckte sich in einer plastiktüte. wir suchten einen langen ast und trugen ihn zum mülleimer. ich legte ihn rein und die mutige maus kletterte sofort dran hoch und verschwand in einer ritze. die andere maus brauchte eine kleinen anstupser, dann nahm auch sie den ast an und huschte raus zu ihrer freundin. und gerade sah ich, das heute der internationale tag des nettseins zu mäusen ist, wie schön!
(TINVB)
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Gerade lief auf dem WDR in „Daheim und Unterwegs“ ein Bericht über die neuen Gebührenordnung der GEZ. Die Rundfunkgebühr wird ab 2013 pro Haushalt und nicht mehr pro Gerät erhoben. Die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen 2012 in Berlin eine entsprechende Reform der Rundfunkfinanzieung.
Die Reform hat zur Folge, dass alle Bürger und Bürgerinnen in Deutschland, die nicht obdachlos sind, die Gebühr entrichten müssen und zwar unabhängig davon ob in den jeweiligen Wohnungen Empfänger stehen oder öffentlich-rechtliches Fernsehen geschaut wird. Der Bericht auf dem WDR ergab sich in eine einzige Lobhudelei der neuen Regelung. Verteidigt wurde die Zwangsgebühr mit der angeblichen Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.
Wenn die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ach so unabhängig sein sollen, wie wäre es dann mal mit einem abendfüllenden Bericht über die Unrechtmäßigkeit und Unmoral der Finanzierung der eigenen behaupteten Unabhängigkeit durch eine Zwangsgebühr? Meine Unabhängigkeit ist Dein Zwang. Eine wunderbare Philosophie der Freiheit!
Stellen wir uns nur mal vor, jede Person, die ein Buch besitzt, müsste dadurch schon Geld an einen öffentlich-rechtlichen Verlag bezahlen oder eine Person, die eine Zeitung auch nur abonniert hat, wäre dadurch schon zu Gebühren an eine öffentlich-rechtliche Zeitungsanstalt verpflichtet. Es wäre ein Zwang, so ziemlich das Gegenteil von Freiheit.
Während all die privaten Sender dazu verdammt sind, ihre Vorstellung von Qualität und Unabhängigkeit auf dem freien Markt zu behaupten, bekommen die ARD und das ZDF ein Schloss gebaut, damit sie dort ihre Vorstellung von einem guten Leben verwirklichen können. Finanziert wird das Ganze dann von jenen Bürgerinnen und Bürgern, die auf dem Markt arbeiten, dem sich die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nicht stellen wollen. Zur Selbstvergewisserung lassen diese Adeligen dann auch noch junge Narren wie Tim Bendzko für sich tanzen, damit er zu ihrer Freude behaupten kann, die Adeligen von ARD und ZDF seien im Gegensatz zum Pöbel auf dem freien Markt frei, sich für das Wahre, Schöne und Richtige zu entscheiden und die edlen Fürsten müssten nun mal für ihre Verteidigung des Elitären die Masse zwingen, Abgaben an sie zu zahlen.
Was für eine moralische Form von Freiheit und Unabhängigkeit. Marie Antoinette würde blass.
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Was ist der größte Unterschied zwischen Israel und allen anderen Ländern der Welt? Während alle anderen Länder der Welt überwiegend an Realitäten gemessen werden, wird Israel überwiegend an einem Ideal gemessen. Im Zweifel gilt: Die anderen Länder sollen nicht schlechter sein, als der schlechteste Nachbar. Für Israel aber gilt: Israel soll besser sein als das beste Land der Welt.
Schauen wir einfach mal auf die Vereinten Nationen. Dort wurden mehr Resolutionen gegen Israel verabschiedet als gegen alle anderen Länder zusammen! Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. In nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sieht die UN ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. 99,9% der Welt werden mit verständnisvoller Milde beäugt, aber die restlichen 0,1% bekommen den vollen Zorn der Kritiker ab. Das nenne ich in Sonderbehandlung und Sonderbehandlung des einzigen jüdischen Staates ist nichts anderes als blanker, purer und unverschleierter Judenhass.
Tapfer im Nirgendwo sammelt daher hier ein paar lesenswerte Auszüge aus Artikeln, die Israel genau das Verständnis entgegenbringen, wie es für andere Nationen selbstverständlich ist. Wenn Sie also mal wieder das berechtigte Gefühl haben, selbst die Medien oder die Politik sei nicht ausgewogen, kommen Sie hier her und atmen ein wenig durch.
Stefanie Galla:„Die Systeme zum Schutz der Zivilbevölkerung funktionieren weitgehend gut. Dies hat zur Folge, dass es für die Medien nicht wirklich etwas zu berichten gibt über den Raketenbeschuss. Traumatisierte Menschen und zerschossene Autos und Häuser zu zeigen, sind keine Meldung, die sich wöchentlich wiederholen ließe. Der Zuschauer wäre irritiert, wenn in den Tagesthemen einmal in der Woche oder auch nur einmal im Monat berichtet würde, der Raketenbeschuss auf Israel geht weiter, glücklicherweise wurde auch letzte Woche niemand verletzt oder getötet, der Sachschaden beläuft sich auf die folgende Summe.
So finden dann die Angriffe aus dem Gaza Streifen auf Israel weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – außerhalb Israels – statt. Unter der permanenten Angst vor Raketenbeschuss leben zu müssen, zerrt an den Menschen. Zu wissen, jede Sekunde können wieder die Sirenen heulen und unser Leben wird unterbrochen durch Todesnagst um uns selbst, unsere Angehörigen, Freunde, Kollegen etc. ist eine Belastung, die wir uns hier nicht vorstellen können. Bilder von Toten und Verletzten lassen uns ahnen, was andere Menschen durchmachen. Berichte darüber, dass man innerhalb von 15 Sekunden nach Beginn des Schrillens der Sirenen Schutz gefunden haben muss, um nicht zerrissen zu werden, sind zu abstrakt, als dass man wirklich nachfühlen könnte, wie sehr die Menschen im Süden Israels leiden.
Wenn der Beschuss auf Israel wieder einmal derart intensiviert wurde, dass Schulen und Geschäfte geschlossen bleiben müssen, weil die Abstände zwischen den Raketen zu kurz sind, als dass noch ein normales Leben stattfinden könnte und Israel beginnt, Raketenstellungen der Hamas zu beschießen und dabei nicht punktgenau trifft, so dass Zivilisten verletzt oder getötet werden, gibt es die Bilder für die Medien und die weltweite Öffentlichkeit wird informiert.
Es ist zynisch, aber wahr. Derjenige, der seine Zivilbevölkerung schützt, hat den Krieg in den Medien verloren. Würde Israel nicht erfolgreich versuchen, Schaden von seinen Bürgern abzuwenden, gebe es mehr Mitgefühl für die Israelis durch die Weltöffentlichkeit. So aber werden Hamas und Co dafür belohnt, dass sie Zivilisten in Gefahr bringen, diese instrumentalisieren. Dass sie bewusst von Orten aus schießen, die so gelegen sind, dass bei einer Reaktion der Israelis palästinensische Opfer zu beklagen sind, ist ihr Ticket in die Medienöffentlichkeit. Ein sehr sicheres Ticket, denn selbst die präzisesten Waffen können nicht verhindern, dass Menschen getroffen werden, die sich in der unmittelbaren Umgebung derer befinden, die Israel unter Dauerbeschuss setzten. So dringt dann das Leid der Palästinenser in Gaza in unsere Wohnzimmer, während das der Israelis außen vor bleibt. Dies hat die perverse Konsequenz, dass das Mitleid der Zuschauer dann auch nur den Palästinensern gilt und Israel dafür verantwortlich gemacht wird, während die Bilder verdrängen, was auf israelischer Seite im Vorfeld passierte.“
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Lila Rungholdt:„Was mir das Herz bricht: die Maenner mit dem Besen und der Kehrschaufel und dem gruenen Auto, die mit Elan die Strasse saubermachen. Verdammt, es ist so ungerecht.
Seit Generationen schwingt das juedische Volk den Besen, fegt die Scherben auf, kratzt das Blut weg, versorgt die Verletzten (auch die Taeter, natuerlich), begraebt seine Toten und sagt Kaddish, sorgt dafuer, dass der Verkehr nicht stehenbleibt, dass der naechste durch die Strasse laufen oder gehen kann, auf der vorhin noch weinende Verletzte lagen. Weint nicht, das Leben geht weiter, kommt, die Strasse ist schon wieder sauber, wir machen das schon, sagen die raschen, energischen Bewegungen. Kein Grund zu verzweifeln!
Die Leute in Tel Aviv sagen: ja, wir wussten nicht, ist es eine Rakete oder ein pigua. Tja, es haette beides sein koennen, und wer weiss, was als naechstes kommt?
Es ist genug, es ist genug, sagt mein Herz. Israel hat niemandem was weggenommen, was immer die Palaestinenser erzaehlen von gestohlenem Land. Das Land ist mehrmals gestohlen worden, unter anderem den Juden, aber Israel ist ganz legal gegruendet worden wie viele andere Staaten im Nahen Osten. Von denen alle anderen arabisch sind. Dutzende. Israel hat nie was anderes getan, als sich gegen drohende Vernichtung zu wehren. Damit allerdings hatte Israel alle Haende voll zu tun. (…)
Ja, jetzt kommt wieder die Nachricht, die auch ihr hoeren werdet – die Luftwaffe arbeitet wieder, und einige Journalisten werden den gesamte Kontext ausblenden, und nur auf die von der Hamas in die Hoelle gezwungenen zivilen Opfer blicken. Von denen die meisten noch leben koennten, wenn Hamas keine Raketen aus Wohngebieten elf Jahre lang auf Israel gefeuert haetten, oder aber auch Defensivmassnahmen ergriffen haetten. Doch das wisst ihr eh.
Aber ich weine hier zum Himmel und sage: genug, genug. Warum hat ein Volk, das so viel Energie in Wissenschaft, Medizin, Innovationen, Kunst, Literatur und Musik steckt, das Familie ueber alles stellt und den Wert des menschlichen Lebens ehrt, das immer pragmatische Loesungen sucht und gern stundenlang diskutieren kann, ohne zu streiten, das niemanden bekehren, umdrehen, vertreiben oder dominieren will – warum hat es so ein schweres Leben?“
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Guido Westerwelle:“Die Ursachen dieser Eskalation sind die von der Hamas zu verantwortenden Raketenangriffe aus Gaza, die erheblichen Schaden und auch viele Opfer auf israelischer Seite verursacht haben. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen, und hat auch das Recht, seine Bürger zu schützen. Gleichzeitig muss alles getan werden, um eine weitere Eskalation zu verhindern und vor allen Dingen auch zivile Opfer zu vermeiden. Deshalb rate ich und rufe auch dazu auf, dass alle Beteiligten sich ihrer Verantwortung bewusst sind und dass wir aus der Logik einer Eskalation wieder herauskommen. Wir müssen vor allen Dingen jetzt umsichtig und deeskalierend Einfluss nehmen. Die Verantwortung aber für diese jüngste Zuspitzung trägt Hamas, mit den durch nichts zu rechtfertigenden Raketenangriffen, und diese Raketenangriffe müssen sofort beendet werden. Nur so wird ein Ende der Gewalt möglich sein. Das muss Israel nicht hinnehmen. (…) Und ich will auch noch mal sagen: Wir sollten nicht übersehen – ich bin selbst ja in Gaza gewesen, ich war der erste westliche Außenminister, der Gaza wieder besucht hat -, dass natürlich auch diese Schritte, die Israel gemacht hat, auch die Öffnungsschritte für Gaza, die Israel gemacht hat, dass diese Schritte augenscheinlich auch missbraucht worden sind, und das muss auch zur Kenntnis genommen werden. (…) Wenn man mal da gewesen ist, weiß man, wie verletzlich und auch wie empfindlich natürlich die kleinen Distanzen dort sind, die große Nähe bei Gaza und Südisrael sind. Das ist ja wirklich Tür an Tür, was dort stattfindet. Und dass Israel die eigenen Bürger schützen muss, auch die Kinder, die dort leben, die Familien, die dort in der Umgebung leben, das sollte man, wenn man das diskutiert und bespricht, auch ganz ernsthaft mit erörtern. Also ich sage das noch einmal mit großer Klarheit: Die Verantwortung für diese Zuspitzung trägt Hamas, das ist eine Terrororganisation, die mit durch nichts zu rechtfertigenden Angriffen diese Eskalation bewirkt hat.”
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David Harnasch:„Vorab mal eine Feststellung, die man bisher nicht las, obwohl sie ohne großen Aufwand für jedermann verifizierbar ist: Bis zum Montagnachmittag griff Israel über 1.000 Ziele im Gazastreifen aus der Luft an und tötete dabei 91 Menschen. Wie viele der Opfer tatsächlich Zivilisten sind, ist naturgemäß noch unklar. Aber man muss eine Tatsache festhalten, von der nirgends zu lesen oder zu hören war: Diese Zahlen allein belegen, dass zu diesem Zeitpunkt die Operation „Säule der Verteidigung“ der präziseste und „gegnerische“ Zivilisten am effektivsten schonende Militäreinsatz in der gesamten Menschheitsgeschichte ist. Niemals zuvor ist es irgendeiner Streitmacht gelungen, unter auch nur ansatzweise vergleichbar schwierigen Bedingungen – legitime militärische Ziele wurden in einem extrem dichtbesiedelten Gebiet in voller Absicht neben oder unter zivilen Einrichtungen errichtet; während des Einsatzes schießen sowohl Angriffs- als auch Abwehrraketen über das Gebiet – vergleichbare Erfolge bei ähnlich geringen Todesopfern zu erreichen. Weder der Bundeswehr in Afghanistan, noch den USA beim Drohnenkrieg in Pakistan. Was statt dieser einordnenden Information aber in praktisch allen Medien zu vernehmen war: Die Mahnung, an „beide Seiten“, Zivilisten zu schonen. Was impliziert, dass Israel ebenso dieser Ermahnung bedürfe, wie die Hamas, deren übliches Vorgehen das doppelte Kriegsverbrechen ist, sich hinter Zivilisten zu verschanzen, während sie Zivilisten angreift.“
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Danny Ayalon:
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Andrew Klawan:
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Para todos aquellos que no han llevado la cuenta: En los últimos 3 días han caido mas de 750 cohetes sobre territorio Israeli. Adaptado a España esto supondría:
5 cohetes a Barcelona
5 cohetes a Santiago d.C.
5 cohetes a Bilbao
5 cohetes a Ferrol
5 cohetes a Burgos
5 cohetes a Orihuela
5 cohetes a Alicante
5 cohetes a Madrid
5 cohetes a Almería
5 cohetes a Valencia
5 cohetes a Alcorcón
5 cohetes a Getafe
5 cohetes a Benavente
5 cohetes a Zumárraga
5 cohetes a Castrourdiales
5 cohetes a Zamora
5 cohetes a Castellón
5 cohetes a Granada
5 cohetes a Gijón
5 cohetes a Salamanca
5 cohetes a Mieres,
5 cohetes a Córdoba
5 cohetes a Oviedo
5 cohetes a Sevilla
5 cohetes a Langreo
5 cohetes a Avila
5 cohetes a Donostia
5 cohetes a Jaén
5 cohetes a Vitoria
5 cohetes a Vicálvaro
5 cohetes a Albuquerque
5 cohetes a Ponferrada
5 cohetes a Toledo
5 cohetes a Móstoles
5 cohetes a Teruel
5 cohetes Orihuela
5 cohetes a Girona
5 cohetes a Cuenca
5 cohetes a Lerida
5 cohetes a Sabadell
5 cohetes a Portbou
5 cohetes a Malaga
5 cohetes a Ùbeda,
5 cohetes a Santander
5 cohetes a Baeza
5 cohetes a Guadalajara
5 cohetes a Azpeitia
5 cohetes a Azcoitia
5 cohetes a Langreo
5 cohetes a Lucena
5 cohetes a Pontevedra
5 cohetes a Ourense
5 cohetes a Ciudad Rodrigo
5 cohetes a Ciudad Real
5 cohetes a Santillana del Mar
5 cohetes a Finisterre
5 cohetes a Pamplona
5 cohetes a Calatayud
5 cohetes a Benidorm
5 cohetes a Alcalá de Henares
5 cohetes a El Escorial
5 cohetes a Santa Eulalia
5 cohetes a tarragona
5 cohetes a Badalona
5 cohetes a Mataró
5 cohetes a Altea
5 cohetes a Cartagena
5 cohetes a Tomelloso
5 cohetes a Tudela
5 cohetes a Baracaldo
5 cohetes a Tarrasa
5 cohetes a Figueras
5 cohetes a La Junquera
5 cohetes a Aranda del Duero
5 cohetes a Tarazona
5 cohetes a Portugalete
5 cohetes a Tolosa
5 cohetes a Villaviciosa
5 cohetes a Astorga
5 cohetes a Morón de la Frontera
5 cohetes a Badajoz
5 cohetes a Almaden
5 cohetes a Jerez
5 cohetes a Osuna
5 cohetes a Lorca
5 cohetes a Motril
5 cohetes a Guadix
5 cohetes a Baza
5 cohetes a Aguilas
5 cohetes a Calatayud
5 cohetes a Linares
5 cohetes a Aranjuez
5 cohetes a Yuste
5 cohetes a Alcázar de S. Juan
5 cohetes a Caravaca
5 cohetes a Fuengirola
5 Cohetes a Somosierra
5 cohetes a Don Benito
5 cohetes a Ecija
mas 50 cohetes mas.
Alguien mas con algun cosejo estúpido para el gobierno Israeli?
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Dietmar Schulz ist nicht nur Rechtsanwalt und Unternehmensberater, er gehört auch der Piratenpartei an. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 errang er ein Mandat über die Landesliste und gehört der Piratenfraktion im Landtag NRW an. Heute hat Schulz ein Posting zum Volkstrauertag getwittert:
„Grotesk: Gedenken der Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg auf jüdischem Friedhof während Israel bombt was das Zeug hält“
Was für eine Aussage: Weil sich Juden von heute nicht einfach abschlachten lassen und sich wehren, wenn sie vernichtet werden sollen, erklärt Dietmar Schulz, das Gedenken an abgeschlachtete und vernichtete Juden sei grotesk. Es gibt Menschen, die kann ein deutscher Pirat einfach nicht ertragen, zum Beispiel: Juden, die sich wehren.
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… an alle jene, die ernsthaft behaupten, der Krieg im Nahen Osten eskaliere gerade deshalb jetzt, weil in Israel Wahlkampf sei:
Warum seid ihr Euch eigentlich alle so sicher, dass nicht die Hamas die Eskalation provoziert hat? Haltet ihr die Hamas eigentlich für doof?
Wäre ich ein judenhassender Hamasführer, ich würde doch gerade jetzt kurz vor der Wahl in Israel eine Eskalation provozieren. Gerade jetzt würde ich das Bombardement auf Israel auf über hundert Raketen täglich erhöhen! Ich wüsste doch, dass es genug Journalisten, Nahostexperten, Philosophen und Leserbriefschreiber in den westlichen Ländern gibt, die bei einer Eskalation sofort von einer Steuerung durch die vor einer Wahl stehenden israelischen Regierung phantasieren. Wäre ich ein judenhassender Hamasführer, ich würde immer vor einer Wahl in Israel zuschlagen, denn egal wie Israel reagiert, es wird immer genug Menschen geben, die scheinheilig fragen „Cui bono“ und selbstverständlich nur in den israelischen Parteien im Wahlkampf die Schuldigen sehen. Vor einer Wahl in Israel ist Hochzeit für den Terrorismus, denn einen einfacheren Sündenbock gibt es zu kaum einer anderen Zeit zu erlegen.
Für Israel ist die Zeit vor einem Wahlkampf sogar der denkbar schlechteste Moment für den Gang eines militärischen Wegs. Mittlerweile weiß doch selbst der einfältigste Beobachter, dass sämtliche auf einem Augstein blinden und Grass rauchenden Lüders des westlichen Feuilletons sofort Israel die Schuld zuweisen, wenn die Situation vor einer Wahl eskaliert. Für Israel gibt es kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt einen militärischen Weg zu gehen, als kurz vor der Wahl. Wer Juden für so blöd hält, gerade jetzt einen Krieg zu beginnen, ist ein Antisemit.
Warum bloß fällt es vielen Israelkritikern und machen Nahostexperten so leicht, davon auszugehen, Israel nutze die Zeit vor dem Wahlkampf für eine Eskalation, während sie sich nicht vorstellen können, dass es die Hamas ist, die viel bessere Gründe hat, diese Zeit für eine Verschärfung der Angriffe zu nutzen? Glauben sie etwa, Juden sind klüger als Araber? Das wäre rassistisch!
Also ihr lieben auf einem Augstein blinden und Grass rauchenden Lüders,
haltet ihr nun Araber oder Juden für doof? Butler bei die Fische! Seid Ihr rassistisch oder antisemitisch?
Veröffentlicht unterIsrael, Palästina|Kommentare deaktiviert für Eine kleine Frage …
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