Ein neues politisches Wort: Belgien-Koalition

Die aktuelle Sonntagsfrage für Thüringen stellt die deutsche Politik vor eine neue Herausforderung. Am 23. Oktober 2017 fragte das Meinungsforschungsinstitut INSA die Bürgerinnen und Bürger Thüringens: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre?“

Das Ergebnis:

CDU: 31%
Linke: 20%
AfD: 20%
SPD: 13%
FD: 7%
Grüne: 4%
Sonstige:5%

Das bedeutet, dass weder die Koalition CDU-FDP (38%), noch die Koalition CDU-SPD (44%) und auch nicht die Koalition Linke-SPD (33%) eine Mehrheit haben. Da es sehr ausgeschlossen ist, dass die CDU jemals mit der Linken eine Koalition bilden wird und sie sich zudem mit jeder anderen Partei weigert, eine Koalition mit der AfD zu bilden, kommt in Thüringen nur noch eine Koalition in Frage:

Schwarz-rot-gelb
CDU-SPD-FDP

Man könnte diese Koalition nun Deutschland-Koalition nennen, da aber jede Koalition in Deutschland eine Deutschland-Koalition ist und mit Jamaika bereits exotische Länder herhalten mussten, um eine Koalition in Deutschland zu benennen, schlage ich vor, wir nennen diese Koalition einfach Belgien-Koalition.

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Sollte es in Deutschland einen muslimischen Feiertag geben?

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Buddhisten, Hinduisten, Juden und Jedirittern, sie alle haben keine staatlich festgesetzten religiösen Feiertage in Deutschland. Sie sind einfach zu klein und zu friedlich. Erst wenn eine Religion in Deutschland eine gewisse Größe überschritten hat, darf sie Zwang ausüben.

Das Christentum hat die deutschen Gesetze fest im Griff. Karfreitag zum Beispiel heben einige Bundesländer die Freiheit der Kunst auf und bestimmen, welche Stücke gezeigt werden dürfen. Im Jahr 2011 zum Beispiel durfte die Oper „Salome“ zwar gezeigt werden, „Madame Butterfly“ jedoch nicht. Am 29. März 2013 wiederum wurde in der Oper Köln Richard Wagners “Parsifal” gegeben, während zur gleichen Zeit in Bochum im Sozialen Zentrum der Film “Das Leben des Brian” gezeigt wurde. Gegen den Film von Monty Python wurde wegen angeblicher Gotteslästerung vom Rechtsamt der Stadt Bochum ein Bußverfahren eröffnet. Gegen die Oper von Richard Wagner jedoch nicht.

Der deutsche Staat zieht zudem Kirchensteuern ein, macht den christlichen Sonntag für alle Bürgerinnen und Bürger verbindlich und erlaubt es staatlich finanzierten Einrichtungen unter christlicher Trägerschaft sogar, die christliche Sexualmoral von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Privatleben zu erzwingen.

Das Christentum ist die größte Religionsgemeinschaft in Deutschland. Die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland ist der Islam und er pocht nun auf das Gleichheitsprinzip. Der deutsche Staat, der es Christen erlaubt, unter Umständen Kunst zu verbieten, wird den Muslimen entgegenkommen müssen, wenn er es mit der Gleichheit vor dem Gesetz ernst meint.

Im November 2013 wurden unter dem Kurator Manfred Reichel in einem Flur der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf Ölmalereien, Lithografien und Zeichnungen von Städten und Menschen ausgestellt. Darunter waren auch sechs Aktbilder, die jedoch einen Tag später wieder abgehängt wurden – aus Rücksicht auf Muslime. Diese Bilder wurden im November 2013 abgehängt. Ich muss unweigerlich an dieses und an dieses Aktbild denken. Diese Bilder wurden vor etwas längerer Zeit in Deutschland entfernt – aus Rücksicht vor dem deutschen Geschmack, der schon damals gut mit dem Islam konnte.

Eigentlich müsste der deutsche Staat alle deutschen Bürgerinnen und Bürger zwingen, ihre Geschäfte am Samstag zu schließen, aus Respekt vor dem Judentum, für den der Samstag so heilig ist wie für Christen der Sonntag, schließlich müssen auch alle Geschäfte am Sonntag schließen aus Respekt vor Christen. Den Veggie-Day könnte Deutschland nebenbei als Ramadan verpflichtend machen.

Entweder herrscht Religionsfreiheit in Deutschland, dann müssen alle Religionen gleich behandelt werden, oder eben nicht. Solange es keine eindeutige Trennung von Staat und Kirche gibt, solange Christen in Deutschland Privilegien genießen, ist es das Recht eines jeden Muslimen, diese Privilegien auch einzufordern. Entweder bekommen Muslime genau so viele Privilegien wie Christen oder Deutschland wird in Sachen Religion liberaler. Jeder kann glauben, woran er will, aber er darf seinen Glauben nicht von Ungläubigen erzwingen.

Die zuständige Kulturstadträtin des Bezirks Marzahn-Hellersdorf, Juliane Witt (LINKE), erklärte übrigens zu der Entscheidung, die Aktbilder zu entfernen, Marzahn-Hellersdorf stehe für beides, „Freiheit der Kunst und interkulturelle Öffnung“. Genau da liegt das Problem: Freiheit der Kunst und kulturelle Öffnung sind nicht gleichrangig zu bewerten! Menschenrechte haben immer Vorrang vor einer kulturellen Öffnung. Die Menschenrechte sind keine Verhandlungsmasse auf dem Jahrmarkt der Kulturen. Das Grundgesetz ist kein Richtwert sondern Gesetz! So wenig wie es Angela Merkel gestattet sein darf, homosexuellen Menschen gleiche Rechte zu verwehren, nur weil sie dabei ein ungutes Gefühl hat, ebensowenig darf die Freiheit der Kunst eingeschränkt werden, nur weil Ayasha Merkel beim Anblick einer nackten Frau ein ungutes Gefühle bekommt.

Wenn es hart auf hart kommt, wenn Christentum, Islam und Aufklärung in eine Auseinandersetzung geraten, werden sich mit an ziemlicher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Christentum und Islam gegen die Aufklärung verbünden. Gegen die Vernunft haben sich Religionen, die sich sonst spinnefeind sind, immer schon bestens verbünden können. Nichts gegen einen festen Glauben an Gott, aber Staat und Kirche müssen getrennt sein! Es ist schlicht unmöglich, dass ein Atheist einen Gläubigen dadurch beleidigen kann, dass er sich nicht an seine Regeln hält! Außerdem darf der Staat nicht bestimmen, was eine Religion ist und was nicht.

Ich habe die Vermutung, wenn es bei der Church of Scientology zu Ehrenmorden kommen würde, wenn sie Nationen an sich risse, um Scientologische Diktaturen auszurufen, wenn sie an ihrer Spitze nur Männer zuließe und Frauen verschleiern, Homosexuelle diskriminieren, Israelfahnen verbrennen und Fatwas aussprechen würde, sie plötzlich mit multi-kulturellem Verständnis rechnen dürfte. Es ist erschreckend zu sehen, was viele Leute an Scientology kritisieren, aber woanders tolerieren.

1. Den Aussteiger aus Scientology wird das Leben zur Hölle gemacht.

Viele Muslime in Deutschland bekommen Todesdrohungen, wenn sie den Islam verlassen möchten, einige Drohungen wurden sogar umgesetzt. Dennoch gibt es keine staatlich finanzierten Aussteigerprogramme für Muslime.

2. Scientology mischt sich in die Wirtschaft ein und setzt Mitarbeiter unter Druck, wenn sie nicht nach den scientologischen Prinzipien leben.

In Deutschland wird es gesetzlich toleriert, das Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten und andere Einrichtungen, die zwar staatlich finanziert aber unter kirchlicher Organisation stehen, ihre Mitarbeiter entlassen dürfen, wenn sie “in Sünde” leben, also eine sexuelle Beziehung ohne Ehe hegen. Die Arbeitgeberin Kirche befiehlt unter staatlichem Schutz in die Betten ihrer Arbeitnehmer. Homosexuelle und Geschiedene dürfen entlassen werden. Für den Beruf des Pfarrers wird der Katholischen Kirche sogar das Recht auf Geschlechterdiskriminierung zugestanden, ohne dass es Auswirkung auf die staatliche Unterstützung der Kirche durch den Staat hat.

3. Scientology sucht politische Einflussnahme.

Die christlichen und muslimischen Kirchen und Organisationen haben das Recht auf Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Christliche Feiertage werden vom Staat festgeschrieben. Allen Menschen, nicht nur den Christen, wird in einigen Bundesländern Deutschland das Tanzen, Musizieren und Theaterspielen auf Karfreitag unter Androhung empfindlicher Geldstrafen verboten.

4. Scientology will die Weltherrschaft.

Der Islam unterhält weltweit schon viele Diktaturen. Viele davon haben die verfassungsmäßige Absicht, die ganze Welt dem Islam zu unterwerfen. Es gibt somit muslimische Bomben. Wann ist das letzte Mal eine scientologische Bombe abgefeuert worden?

5. Scientology ist nur an das Geld seiner Mitglieder interessiert.

Der deutsche Staat treibt Kirchensteuern ein! Natürlich muss Scientology das Geld direkt von seinen Mitgliedern holen. Für die christlichen Kirchen übernimmt der deutsche Staat diese fiese Arbeit.

Du sagst, Scientology sei was anderes? Scientology sei schließlich eine Sekte. Wer bestimmt das? Das Christentum und der Islam waren einst auch nur Sekten. Sie mögen heute zwar etwas caritativer sein als Scientology, aber dafür sind sie auch historisch und aktuell eindeutig gewalttätiger.

Wer keinen muslimischen Feiertag in Deutschland will, kann daher nur für eine strikte Trennung von Religion und Staat plädieren! Das Problem in Deutschland ist nämlich das Privileg für die Christen. Dieses Privileg werden Muslime für sich einfordern, wenn sie nur eine gewissen Größe erreicht haben. Ich lebe daher lieber in einem Staat, in der keine Religion staatliche Privilegien genießt und mögen die Gemeinschaft der Gläubigen auch noch so groß sein. Religion ist Privatsache!

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Ich bin dafür!

Es gibt deutlich zu viel dagegen in dieser Welt.

Natürlich bin auch ich gegen vieles. Ich bin gegen Sexismus, Rassismus und Antisemitismus. Ich hasse es, wenn Araber diskriminiert werden, weil es Rassismus ist, aber ich unterstütze es, wenn der Islam kritisiert und verarscht wird, weil es Aufklärung ist. Ich hasse es, wenn die Existenz Israels negiert wird, weil es Antisemitismus ist, aber ich unterstütze es, wenn die Politik Israels kritisiert wird, weil es Aufklärung ist. Ich hasse es, wenn Gesetze gemacht werden, die Frauen an den Herd zwingen, weil es Sexismus ist, aber ich verteidige das Recht jeder Frau, selbst zu entscheiden, was sie tun möchte, weil das Aufklärung ist.

Ansonsten versuche ich, mein Dagegensein auf Sparflamme zu halten. Ein Dagegen ist kein guter Treibstoff.

Ich bin nicht gegen eine Partei oder einen Politiker. Ich bin für eine Partei oder für eine Politikerin. Ich bin nicht gegen eine Religion, sondern für eine Gleichberechtigung aller Religionen und vor allem für das Recht, alle Religionen gleichermaßen verarschen zu dürfen. Ich bin nicht gegen ein Land, sondern für jedes Land, wo jeder Bürger und jede Bürgerin das Recht hat, unabhängig von der Religion, dem Geschlecht oder der sexuellen Orientierung frei und gleichberechtigt zu leben. Ich bin nicht gegen ein Geschlecht, sondern für den Humanismus und den Feminismus.

Ich muss nicht erklären, gegen irgendetwas zu sein, denn sobald ich mich nur klar und deutlich positioniere und sage, wofür ich bin, lebe, liebe und kämpfe, wird es genug Menschen geben, die erklären werden, dass sie gegen mich sind. Sie werden ihrerseits Mauern hochziehen, um mich auszugrenzen. Warum soll ich ihnen dabei helfen? Warum soll ich meine Kraft vergeuden und Mauern bauen, die eh gebaut werden?

Ich distanziere mich nicht! Ich nähere mich. Ich sage eher, was ich mag, wofür ich mich bewege und nicht so sehr, was ich hasse und wogegen ich stehe. Fordere mich nicht auf, mich zu distanzieren. Ich stehe nicht vor einem Gericht. Das Leben ist kein Gericht, in dem man steht. Das Leben ist ein Ort, in dem man sich bewegt und jeder Mensch entscheidet die Richtung selbst und ob er vorgefundene Wege nimmt oder sich in die Wildnis schlägt.

Schau Dir an, wofür und wohin ich mich bewege und entscheide, ob Du ein paar Schritte mit mir gehen möchtest.

Ich höre erst auf, mich zu bewegen, wenn ich tot bin und es gibt Menschen, die glauben, dass ich dann vor einem Gericht stehe. Ich sehe dieser Verhandlung gelassen entgegen. (Wenn mich auch manchmal Panikattacken plagen.)

Wenn ich sage, wofür ich bin, werden mich Menschen ausgrenzen. Sie werden die übelsten Dinge über mich verbreiten. Sie werden sagen, ich sei voller Hass, so voller Hass, wie sie es selber sind. Sie werden mich anprangern für die Dinge, gegen die ich angeblich sein soll, weil ich erklärt habe, wofür ich bin.

Ich definiere mich aber nicht durch Ausgrenzung, sondern durch Bekenntnisse. Wenn eine Masse von Menschen sich formiert, nicht etwa um zu erklären, wofür sie sind, sondern wogegen sie sind, dann ist der gemeinsame Nenner dieser Menschen nicht etwas konstruktives, sondern etwas destruktives.

Es ist immer Vorsicht geboten, wenn sich eine Gruppe von Menschen gegen ein Feindbild formiert, möge das Feindbild auch noch so schlecht sein. Sehr schnell entsteht in solchen Gruppen nämlich eine Eigendynamik, die dafür sorgt, dass abweichende Meinungen dazu führen, dass die „Abweichler“ und „Verräter“ in die Hände des Feindes geschleudert werden. „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“, ist die Rhetorik dieser Leute und die Aufforderung zur Distanzierung ist ihr Mittel der Unterdrückung.

„Wehret den Anfängen“ brüllen die gerechten Putztruppen und meinen damit doch nur die Anfänge einer Zukunft, die sie aus ihrer eigenen Angst hinter Mauern konstruieren. Aus dieser Angst nehmen sie andere Menschen als Geisel ihrer Befürchtung. Diese Angst ist die Wurzel des totalitären Denkens. Sie ermöglicht Gewalt über Gedanken als Präventivschlag.

Andere Meinungen auszugrenzen ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

Ich bewerte Menschen nicht danach, gegen was oder wen sie sind, sondern wofür sie sind und vor allem bewerte ich sie nicht danach, was sie sagen, sondern was sie tun.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

 

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Neues von der Hamas

Der Gaza-Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, Jahia al-Sinwar, hat am 19. Oktober 2017 bei einem Treffen mit Jugendlichen in Gaza das Ziel der Zerstörung Israels mit deutlichen Worten bekräftigt:

„Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“



Mit dieser Hamas möchte sich die Fatah unter Mahmud Abbas, die diktatorisch im Westjordanland herrscht, versöhnen und vereinen. Die von Abbas geführte Regierung soll die Verwaltung im Gazastreifen bis zum 1. Dezember 2017 übernehmen. Das verspricht ein ganz großen Freudenfest des Judenhasses zu werden, denn die Gründungscharta der Hamas erklärt:

“Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!”

“Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit.”

“Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime.“

Die Hamas fordert den totalen Krieg gegen Israel, sowie die Vernichtung aller Juden der Welt. Auch die Fatah predigt oft und in wunderbaren Worten von der heiligen Pflicht des Judentötens. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur durch die Vernichtung aller Juden geben könne. Die Fatah gilt übrigens als „gemäßigt“

Regelmäßig werden Straßen und Plätze nach Menschen benannt, weil sie viele Juden vernichtet haben und die Hinterbliebenen von Judenmördern werden von der Fatah und der Hamas fürstlich belohnt, nicht selten von sogenannten Entwicklungshilfegeldern, die auch aus der Europäischen Union kommen. 

Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. In den folgenden Jahren feuerte die Hamas zudem unzählige Raketen auf Israel ab, alle in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten.

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, brachte die eigene Politik im Februar 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das sind die Worte eines Mannes, der glaubt, schon die pure Existenz von Juden im Nahen Osten sei nicht legitim. Die Welt hat dafür einen politisch korrekten Begriff entwickelt: „Illegale jüdische Siedler“. Nicht wenige Politiker auf der ganzen Welt haben diesen Begriff übernommen und erklären, Juden dürften an gewissen Orten nicht siedeln, weil sie Juden sind. Sie nennen das „legitime Israelkritik unter Freunden“.
Überall in Jerusalem dürfen Muslime siedeln. Sie sind kein Friedenshindernis! Juden jedoch, die im Osten Jerusalems siedeln und Häuser bauen, sind für viele ein Friedenshindernis! Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis! Für viele arabischen Extremisten und erschreckend vielen westlichen Beobachtern jedoch ist die pure Existenz von Juden schon ein Friedenshindernis.

Jüdische Siedlungen sind nur für jene ein Friedenshindernis, die keinen Frieden mit Juden sondern von Juden wünschen. Für einen Frieden mit Juden sind jüdische Siedlungen kein Problem sondern ein Garant für die Möglichkeit eines Friedens! Für alle Nachbarn, die einen Frieden mit Juden wünschen, bleibt die israelische Hand weit ausgestreckt. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen. Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden den und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

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Ein Witz namens Menschenrechtsrat

Im Oktober 2017 haben die Vereinten Nationen Katar, Pakistan, Afghanistan, Angola und den Kongo in den sogenannten Menschenrechtsrat gewählt. Sie verteidigen nun zusammen mit Saudi-Arabien, Burundi, China, Kuba, Venezuela und den Vereinigten Arabischen Emiraten die Menschenrechte. Wer auch nur etwas Anstand besitzt, muss diesem Haufen von Menschenschlächtern den Rücken kehren!

Die Vereinten Nationen sind ein Witz. Der Premierminister Israels, Benjamin Netanjahu, hat es auf den Punkt gebracht:

„Die UNO hat jedes schonungslose Wort verdient, bedenkt man das schändliche Tun der Generalversammlung, im vergangenen Jahr zwanzig Resolutionen gegen den demokratischen Staat Israel verabschiedet zu haben, aber nur die Summe von exakt drei Resolutionen gegen alle anderen Länder auf diesem Planeten. Israel, zwanzig; der Rest der Welt, drei.

Und was ist mit dem Witz, der sich UN-Menschenrechtsrat nennt und jedes Jahr Israel mehr verurteilt als alle anderen Länder der Welt zusammen? In einer Welt, in der Frauen systematisch vergewaltigt, ermordet und als Sklavinnen verkauft werden, welches ist wohl das einzige Land, das die UN-Kommission dieses Jahr auserkoren hat, um es für die Behandlung von Frauen zu verurteilen? Ja, Sie haben richtig geraten: Israel. Israel! Israel, wo Frauen Kampfjets fliegen, große Unternehmen und Universitäten leiten, dem Obersten Gericht schon zwei Mal vorstanden und als Sprecherinnen in der Knesset und als Premierministerin gedient haben.

Und der Zirkus geht weiter bei der UNESCO. Die UNESCO ist als UN-Gremium damit beauftragt, das Weltkulturerbe zu erhalten. Es ist schwer zu glauben, was ich jetzt sage, aber diese UNESCO verweigerte dem jüdischen Volk tatsächlich jüngst die in 4000 Jahren gewachsene Verbindung zu seiner heiligsten Stätte, dem Tempelberg. Das ist genauso absurd, wie die Verbindung zwischen der Chinesischen Mauer und China zu leugnen.

Die UNO hat einst als eine moralische Instanz begonnen, sie ist aber zu einer moralischen Farce verkommen.“

Am 20. März 2017 erklärte Hillel Neuer für die Organisation UN Watch im sogenannten Menschenrechtsrat:

“Wird die Welt der Wiener Erklärung gerecht, die grundlegende Menschenrechte bekräftigen will? Wir fragen die Regierung des türkischen Präsidenten Erdogan, wenn er sich Sorgen macht um die Menschenrechte, warum hat sie erst jüngst mehr als hunderttausend Lehrer, Dekane, Richter, Staatsanwälte, religiöse Vertreter und Beamte verhaftet? Wir fragen Pakistan, wann werden Sie Asia Bibi freilassen, die unschuldige, christliche Mutter von fünf Kindern, die zur Zeit in der Todeszelle sitzt, aufgrund des absurden Vorwurfs der Blasphemie? Wir fragen Saudi-Arabien, wann wird Sie die Geschlechterapartheid beenden? Wann hören Sie mit der anhaltenden Unterdrückung sämtlicher religiöser Praktiken auf, die nicht zum wahhabistischen Islam gehören? Wann werden Sie Raif Badawi freilassen, der eine zehnjährige Gefängnisstrafe absitzt für das Verbrechen, eine freie Gesellschaft verteidigt zu haben? Wir begrüßen die Zusage des Generalsekretärs für eine Reform der Vereinten Nationen. Darum fordern wir heute gemäß Artikel 8 der Resolution 60/251 die Entfernung von Saudi-Arabien aus dem Menschenrechtsrat. So lange 1,3 Milliarden Menschen grundlegende Menschenrechte verweigert werden, fordern wir auch die Entfernung von China. So lange die Menschenrechte von Bangladesh, Bolivien, Burundi, Kongo, Ägypten, Irak, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten verweigert werden, fordern wir deren Entfernung. Solange die Regierung Maduros Demokraten einsperrt, wie den Bürgermeister Antonio Ledezma von Caracas, während sie Millionen ihrer Bürger verzweifelt nach Nahrung suchen lässt, fordern wir die Entfernung von Venezuela. Solange die Regierung Castros Eduardo Cardet im Gefängnis sitzen lässt als Gefangener seines Gewissens, fordern wir die Entfernung Kubas …“

Der kubanische Vertreter ertrug diese Erklärung von Hillel Neuer nicht und unterbrach ihn. Ihm folgten viele weitere Nationen, so dass über dreizehn Minuten lang darüber diskutiert wurde, ob sich der sogenannte Menschenrechtsrat Kritik gefallen lassen muss. Kuba erklärte ausführlich, die Mitglieder im Menschenrechtsrat seien nun mal gewählt worden und deshalb solle UN Watch zur Ordnung gerufen werden! Bangladesch erklärte ebenfalls ausführlich, die Sprache von UN Watch sei “nicht nur unannehmbar, sondern abscheulich“. Bangladesch erklärte nicht, dass die aufgezeigten Menschenrechtsverletzungen unannehmbar und abscheulich seien, betonte jedoch stattdessen, die Organisation UN Watch sei “ernsthaft besorgniserregend“ und deren weitere Teilnahme daher “nicht wünschenswert“. Venezuela stimmte Kuba und Bangladesch zu und betonte, UN Watch habe nichts zu tun mit der Förderung von Menschenrechten: “Diese Organisation verletzt den Geist der Zusammenarbeit, der notwendig ist für die Bedürfnisse unserer Arbeit“. Pakistan erklärte, UN Watch lasse an Ehre und Respekt fehlen, sie stets an der Spitze der Tagesordnung des Rats stehen sollten. Nach Pakistan folgte die USA, die kurz erklärte, ohne etwas zum Inhalt der Aussagen von UN Watch zu sagen, der Organisation die Möglichkeit gegeben werden sollte, weiter zu sprechen. China widersprach, weil die Vorwürfe von UN Watch“völlig inakzeptabel“ seien. Darauf erklärten das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Kanada in kurzen Erklärungen, UN Watch möge weiter sprechen. Saudi-Arabien und Iran widersprachen. Litauen erklärte, Nichtregierungsorganisationen seien wertvoller Bestandteil des Dialogs, deshalb sollten sie ausreden dürfen. Deutschland stimmte zu. Bolivien wiederum erklärte, Pakistan, China und Saudi-Arabien zustimmen zu müssen und fügte hinzu: “Wir stellen nicht die Meinungsfreiheit in Frage. Es ist der Inhalt von dem, was die Nichtregierungsorganisation gesagt hat, das sie diskreditiert.“

Die ganze Unterbrechung dauerte über 13 Minuten, so dass der Vize-Präsident des Menschenrechtsrats am Ende erklärte:

“Wir haben jetzt mehr als zehn Minuten verschwendet. Wir haben fünfzehn Länder zu der Frage gehört, ob wir es UN Watch ermöglichen sollen, weiter zu sprechen. Wir sollten alle zur Kenntnis nehmen, dass wir kaum noch Zeit haben für diese Sitzung. Darum sollten wir alle in effizienter Weise diesen Punkt zu Ende bringen. Daher darf UN Watch jetzt noch zehn Sekunden sprechen, aber ich fordere den Repräsentanten von UN Watch auf, sich angemessen zu verhalten (“stay in line“) und die Mitgliedsstaaten und vor allem den Rat selbst zu respektieren!“

Nur zehn Sekunden! Was kann man nach einem minutenlangen Angriff von Vorwürfen und der Rüge durch den Vorsitzenden, sich gefällig angemessen zu verhalten, schon passendes in zehn Sekunden sagen? Hillel Neuer brauchte nur neun Sekunden:

“Mr. Präsident, wir haben das Recht, die Gründe für die Suspendierung eines Mitgliedsstaats zu zitieren, die die Gründungscharta dieses Rats selbst formuliert hat. Die Mitgliedsstaaten können bei sich zuhause die Menschenrechte zum Schweigen bringen, aber nicht hier in den Vereinten Nationen.“

Am 20. März 2017 regten sich Länder wie Saudi-Arabien und China darüber auf, dass Menschenrechtsverletzungen in ihren Grenzen kritisiert wurden, obwohl sie fünf Tage vorher, nämlich am 15. März 2017, selbst nicht sehr zimperlich waren bei der Anklage von Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern.

Was im Menschenrechtsrat vor sich geht, ist nur noch lachhaft. Hillel Neuer bringt es auf den Punkt:

“Alles, was wir gerade von einigen der weltweit schlimmsten Menschenrechtsverletzer gehört haben, hat keine Rechtsgrundlage und keinen Bezug zur Realität. Wann wird dieser UN-Rat endlich seiner eigenen Charta gerecht und adressiert die wirklichen Menschenrechtsverletzungen in den folgenden Regionen:

#Afghanistan: Frauenhass!
#Algerien: Machtmissbrauch!
#Weißrussland: Autoritarismus!
#Burundi: Völkermordwarnung!
#Kambodscha: Gewalt gegen Frauen!
#Zentralafrika: Organisierte sexuelle Missbräuche!
#China: Verweigerung der Grundrechte!
#Kongo: Kinderarbeit!
#Kuba: Diktatur!
#Ecuador: Unterdrückung der Opposition!
#Ägypten: Außergerichtliche Tötungen!
#Eritrea: Zwangsarbeit!
#Äthiopien: Willkürliche Hinrichtungen!
#Haiti: Chronische Korruption!
#Iran: Folter!
#Irak: Hinrichtungen durch das Militär!
#Laos: Missbrauch von Gefangenen!
#Libanon: Gräueltaten der Hisbollah!
#Libyen: Massenmorde!
#Malaysia: Hinrichtungen durch die Polizei!
#Malediven: Einkerkern der Opposition!
#Mali: Folter!
#Mauretanien: Sklaverei!
#Marokko: Unfreie Rechtsprechung!
#Myanmar: Gewalt gegen Minderheiten!
#Nigeria: Außergerichtliche Hinrichtungen!
#Nordkorea: Zwangsarbeitslager!
#Pakistan: Todesstrafe für Blasphemie!
#Panama: Korruption!
#Katar: Sklavenarbeit!
#Russland: Verfolgung von Dissidenten!
#SaudiArabien: Enthauptungen!
#SriLanka: Willkürliche Verhaftungen!
#Sudan: Bombardierung von Zivilisten!
#Syrien: Massaker an Zivilisten!

Herr Präsident, wann wird die Welt von den wirklichen Menschenrechtsverletzungen hören?“

Am 25. September 2017 erklärte Mosab Hassan Yousef auf der 36. Sitzung zur Erklärung der Vereinten Nationen im U.N. Menschenrechtsrat:

“Mein Name ist Mosab Hassan Yousef. Ich wuchs in Ramallah als Mitglied der Hamas auf. Ich richte meine Worte an die palästinensische Autonomiebehörde, die von sich behauptet, die „alleinige legitime Vertretung“ des palästinensischen Volkes zu sein.

Ich frage: Woher nehmen Sie diese Legitimität? Das palästinensische Volk hat Sie nicht gewählt, und es hat Sie nicht dazu veranlasst, von Ihnen vertreten zu werden. Sie haben sich selbst ernannt!

Sie tragen keine Verantwortlichkeit für Ihre eigenen Leute. Dies wird belegt durch Ihre totale Verletzung der Menschenrechte. Fakt ist, das palästinensische Individuum und seine menschliche Entwicklung ist Ihr geringstes Anliegen. Sie entführen palästinensische Studenten vom Campus und quälen sie in Ihren Gefängnissen. Sie quälen Ihre politischen Konkurrenten. Das Leiden des palästinensischen Volkes ist das Ergebnis Ihrer egoistischen politischen Interessen. Sie sind der größte Feind des palästinensischen Volkes.

Würde Israel nicht existieren, hätten Sie niemanden, dem Sie Schuld zuschieben könnten. Übernehmen Sie Verantwortung für die Ergebnisse Ihrer eigenen Handlungen.

Sie schüren die Flammen des Konflikts, um Ihre eigene missbräuchliche Macht zu erhalten. Sie benutzen sogar diese Plattform, um die internationale Gemeinschaft und die palästinensische Gesellschaft zu täuschen, um ihnen weiszumachen, Israel sei für die Probleme verantwortlich, die Sie selbst erschaffen haben.“

Nach der Rede verstummte der Saal für einen kurzen Moment.

So sehen Menschen aus, wenn ihr Hass und ihre Doppelmoral entlarvt werden. Es sind die Gesichter jener, die Israel bei jeder Gelegenheit kritisieren und für alle Konflikte im Nahen Osten verantwortlich machen und dabei in das Geheul des wölfischen Chors der übelsten Menschheitsverbrecher einstimmen. Es sind die Gesichter jener, die zu den wahren Verbrechern schweigen, die das arabische Volk unterdrücken, knechten und misshandeln. Auch für diese Farce fand Hillel Neuer die passenden Worte:

“Alles, was wir gerade gehört haben, von den weltweit schlimmsten Menschenrechtsverletzern der Frauenrechte, Religionsfreiheit, der Presse, der Versammlungs- und Redefreiheit, ist absolut falsch und erinnert an Orwell. Der heutige Bericht betrachtet Israelis als nicht menschenrechtswürdig. Mit seiner berüchtigten antiisraelischen Haltung hat dieser Rat schon im Ansatz die Menschenrechte aller Israelis ignoriert …“

Auch diese Rede wurde unterbrochen, unter anderem von Ägypten und Pakistan. Danach fuhr Hillel Neuer jedoch unbeeindruckt fort:

“Israels 1,5 Millionen Araber, genießen das volle Stimmrecht. Sie alle können in die Knesset gewählt werden. Sie arbeiten als Ärzte und Rechtsanwälte und sie dienen am Obersten Gerichtshof. Ich frage die Mitglieder dieser Kommission, die die Berichte gegen Israel in Auftrag gegeben haben, ich frage die arabischen Staaten, von denen wir gerade gehört haben, ich frage Ägypten, Irak und die Anderen: Wie viele Juden leben in Euren Ländern? Wie viele Juden lebten in Ägypten, Irak, Jordanien, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko?

Einst war das Gebiet voller Juden. Algerien hatte 140.000 Juden. Algerien, wo sind Deine Juden? Ägypten hatte 75.000 Juden. Wo sind Deine Juden? Syrien, Du hattest zehntausende von Juden. Wo sind Deine Juden? Irak, Du hattest über 135.000 Juden. Wo sind Deine Juden? Wo ist die Apartheid?

Warum treffen wir uns heute zu einem Tagesordnungspunkt, der nur auf einen einzigen Staat abzielt, den jüdischen Staat? Wo ist die Apartheid, Herr Präsident?“

Nach dieser Rede verstummte der sogenannte Menschenrechtsrat. Es war eine ehrliche Stille. Wer für den verbrecherischen Haufen in den Vereinten Nationen noch gute Worte findet, sollte besser auch schweigen.

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Was bitte ist an dem Abkommen mit dem Iran so gut?

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ (George Santayana)

Warum genießt das Abkommen aus dem Jahr 2015 zwischen dem Iran, den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China, das die islamische Diktatur vom Bau einer Atombombe abhalten soll, einen so guten Ruf? Warum stellt sich kaum jemand die Frage: „Was, wenn die iranische Seite lügt?“

Im Jahr 2015 hielt Benjamin Netanjahu vor den Vereinten Nationen eine Rede, in der er erklärte, dass die Absichtserklärung mit dem Iran dem Regime den Weg zur Bombe nicht blockieren, sondern vielmehr bereiten würde, weil die Restriktion in dem Abkommen eine sogenannte „Sonnenuntergangsklausel“ beinhalte. Er führte aus:

„Das bedeutet, dass die Einschränkungen in dem Abkommen in ein paar Jahren automatisch entfallen, jedoch nicht durch eine Veränderung des iranischen Verhaltens, nicht durch eine Verminderung des Terrors oder der Aggression, sondern einfach nur wegen einer bloßen Veränderung im Kalender. Wenn dieser Sonnenuntergang kommt, wird er sich wie ein dunkler Schatten über den gesamten Nahen und Mittleren Osten und über die ganze Welt werfen, weil es dem Iran dann erlaubt sein wird, Uran im industriellen Maßstab anzureichern, um ein massives Arsenal von Atomwaffen anzulegen.“

Netanjahu machte klar, die Gefahr bestehe nicht darin, dass der Iran hastig eine Bombe baut, indem er das Abkommen bricht, sondern dass der Iran durch das Abkommen die Möglichkeit bekäme, viele Bomben zu bauen, indem sich das Land an das Abkommen hält. Das Abkommen kann im Grunde auf diese simple Formel gebracht werden:

Mit viel Glück bringt das Abkommen Frieden, aber mit nur etwas Pech sterben viele Juden!

Es werden nämlich die Israelis sein, die den Preis für ein Misslingen des Deals zu zahlen haben. Die Vereinten Nationen und Deutschland lieben diesen Deal vermutlich nur deshalb so sehr, weil sie nichts zu verlieren haben! Israel wird schlimmstenfalls die Zeche zahlen müssen. Umso ungeheuerlicher, dass Israel damals bei den Verhandlungen über das Abkommen nicht mit am Verhandlungstisch saß. Stellen Sie sich das vor: Deutschland unterzeichnete mit vielen anderen Ländern ein Abkommen mit einem Land, dessen Regierung das kleine jüdische Land Israel hasst und bedroht und zwar über die Köpfe der Menschen in Israel hinweg.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bekam die Tschechoslowakei im Namen eines vermeintlichen Friedens das alleinige Risiko aufgebürdet, ohne dabei am Verhandlungstisch zu sitzen. In der Nacht zum 30. September 1938 wurde von den Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und des Deutschen Reichs das Münchner Abkommen unterzeichnet. Die Unterzeichner nannten das Abkommen Münchener Frieden. Aus tschechischer Sicht wurde es als Münchner Diktat bezeichnet. Mit der Unterzeichnung sollte ein für allemal die Sudetenkrise gelöst werden. Die Sudetenkrise zeigt unübersehbare Parallelen zum heutigen Nahen Osten:

Bis 1918 gehörten die Böhmischen Länder zur Donaumonarchie. Nach der Niederlage Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg wurde die Tschechoslowakei als unabhängiger Staat am 28. Oktober 1918 proklamiert. Allen dort lebenden Nationalitäten wurde die Gleichberechtigung versprochen. Im November 1918 besetzten tschechoslowakische Truppen die ihnen zugewiesenen Gebiete. Darunter waren auch die von Deutschen besiedelten Sudetengebiete. Im Vertrag von Saint-Germain wurde die Tschechoslowakei als souveräner Staat bestätigt und sodann die Sudetengebiete, inklusive der von Deutschösterreich beanspruchten Gebiete, endgültig der Tschechoslowakei zuerkannt.

Innerhalb der Sudetengebiete kam es daraufhin zu wachsenden Autonomiebestrebungen der dreieinhalb Millionen Sudetendeutschen. 1933 gründete sich die zunehmend nationalsozialistisch orientierten Sudetendeutschen Partei (SdP) unter Konrad Henlein. Bei den Wahlen im Mai 1935 stieg die Sudetendeutsche Partei zur stärksten Partei des Landes auf. Während der ganzen Zeit berichtete die deutschen Presse ausnahmslos über tschechische Missetaten. Am 15. September 1938 trafen sich der englische Premierminister Chamberlain und Adolf Hitler. Hitler verlangte bei diesem Treffen die Anschließung des Sudetenlandes an das Reich und berief sich auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Am 17. September 1938 ordnete Adolf Hitler die Bildung eines Sudetendeutschen Freikorps an.

Vom 22. bis 24. September 1938 verhandelte Chamberlain erneut mit Hitler im Hotel Dreesen in Godesberg. Hier überbrachte er ihm die Zustimmung Englands, Frankreichs und der Tschechoslowakei zur Abtretung des Sudetenlandes. Eine internationale Garantie solle die Unabhängigkeit der Tschechoslowakei gewährleisten. Hitler lehnte diese Lösung nach kurzem Bedenken ab und verlangte schließlich in einem Memorandum ultimativ eine Lösung bis zum 1. Oktober. Daraufhin rief die Tschechoslowakei die Generalmobilmachung aus. Am 25. September lehnte das britische Kabinett die neuen Forderungen Hitlers ab und sagte der französischen Regierung Unterstützung für den Fall einer kriegerischen Verwicklung mit Deutschland zu. Am 26. September ordnete Frankreich eine Teilmobilmachung an.

Chamberlain entsandte einen Berater nach Berlin, um einen Kriegsausbruch zu verhindern. Hitler erklärte, seine Divisionen nur dann zurückzuhalten, wenn das Godesberger Memorandum von der Prager Regierung bis zum 28. September, 14 Uhr, akzeptiert worden sei. In seiner Rede im Berliner Sportpalast am 26. September bezeichnete er die Forderung nach der Abtretung des Sudetenlandes an das Reich erstmals ausdrücklich als seine letzte territoriale Revisionsforderung. An diesem Abend wurde von Joseph Goebbels auch der berühmte Slogan „Führer befiehl, wir folgen!“ kreiert. Schließlich appellierten Chamberlain und der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt an den italienischen Diktator Benito Mussolini, Hitler zu überzeugen, die Mobilmachung zu verschieben und einer Konferenz zuzustimmen. Mussolini konnte am 28. September Hitler von der Notwendigkeit einer Konferenz überzeugen. Am darauffolgenden Tag wurde er von Hitler in Kufstein empfangen.

Am 29. September 1938 dann wurde das Sudetenland unter Absegnung der großen europäischen Staaten vom tschechoslowakischen Staat abgeschnitten. Die deutschen Autonomiebehörden wurden daraufhin vom Deutschen Reich einverleibt.

Die Situation der Tschechoslowakei im Jahr 1938 ähnelt der Situation des heutigen Israels verblüffend. Es müssen nur folgende Worte ausgetauscht werden:

Donaumonarchie = Osmanisches Reich
Tschechoslowakei = Israel
Deutsches Reich = Arabische Länder
Sudetendeutsche = Palästinenser
SdP = PLO, Fatah, Hamas

Es ist bemerkenswert zu sehen, zu welchen Zugeständnissen die Tschechoslowakei bereit war, um Frieden zu erhalten. Spannend auch die einseitige Berichterstattung in den deutschen Medien und das ständige Wiederholen des Begriffs „besetzte Gebiete“, wenn es um das Sudetenland ging. Die Tschechoslowakei war zudem damals eine junge und verletzliche Nation, so wie Israel heute. Auch die Begründung Hitlers lässt aufhorchen: „Selbstbestimmungsrecht der Völker“. Nicht zuletzt wurde auch immer wieder über das Existenzrecht der Tschechoslowakei gestritten. Hitler meinte zwar schließlich, sie doch irgendwie anerkennen zu wollen, aber am Ende war es eine Lüge. Europa hatte erst mal Frieden. Die Zeche zahlten die Tschechen!

Als in der Tschechoslowakei Kritik über das Verhalten der anderen europäischen Staaten aufkam, war die Tschechoslowakei schnell als größte Gefahr für den Weltfrieden ausgemacht. Günter Grass war damals noch zu jung, um ein Gedicht gegen die Tschechoslowakei zu verfassen, er war zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal Mitglied der Waffen-SS, dafür aber gab es einen Mann mit dem Namen Lord Trenchard. Er sagte damals, die Tschechoslowakei brauche die Sudetengebiete nicht für die Sicherheit und sprach: „Die beste Sicherheit ist Frieden!“ Jene Menschen in der Tschechoslowakei, die diesem Frieden nicht trauen wollten, wurden kurzerhand zu Störenfrieden erklärt.

„Die beste Sicherheit ist Frieden!“

Dieser Satz fällt auch im Nahen Osten immer und immer wieder. Israel ist jedoch ein Land, von dem ungewöhnlich viel Risikobereitschaft und noch mehr Entbehrung verlangt wird, so wie damals von der Tschechoslowakei. Tschechien kennt somit die Appeasement-Rhetorik und die damit verbundene Gefahr nur zu gut. So wie die Tschechoslowakei damals genug Grund hatte, dem Deutschen Reich zu misstrauen, so hat Israel heute gute Gründe, mit Sorge auf den Iran zu schauen.

Damals wurde Appeasement-Politik betrieben, denn es ging ja „nur“ um die Tschechoslowakei. Heute geht es „nur“ um Israel. Als Chamberlain mit dem „Münchener Diktat“ nach Hause kam, waren die Britten ganz begeistert.

„Wir werden nie mehr Krieg führen“, hatte Hitler versprochen. Chamberlain glaubte ihm und opferte Tschechien dafür.

„Wir werden niemals nach der Atombombe streben“, versichert Rohani. Die Welt glaubt ihm und opfert dafür die Sicherheit Israels. Der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, war richtig stolz auf den Deal:

Obama war so stolz wie Bill Clinton, der im Jahr 1994 einen Deal mit Nord-Korea schloss. Er glaube dem Führer Nordkoreas, der erklärte: „Wir werden niemals nach der Atombombe streben“ Heute glaube viele Staatsoberhäupter den Führern des Iran.

Heute ist Nord-Korea im Besitz der Atombombe! Die Frage bleibt daher: Was, wenn die iranische Regierung lügt?

Warum nimmt die Welt die Bedrohung des jüdischen Volkes so achselzuckend hin? Wenn es um Juden geht, hat sich die Welt schließlich schon einmal geirrt! Im Jahr 1938 wurden die Vernichtungsphantasien der Nazis auf die leichte Schulter genommen. Vermutlich glaubten damals einige, „Mein Kampf“ sei nur falsch übersetzt worden und all der Hass sei nur Rhetorik.

Stellen wir uns daher nur einmal vor vor, 1938 hätten die USA die Auflösung des Münchener Abkommen erzwungen. Vermutlich wären sie dafür von der Weltgemeinschaft massiv kritisiert worden, aber die Geschichte wäre bestimmt anders verlaufen.

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Ohne Frauen für Deutschland

Auf dem Gelände des ehemaligen Mendiger Flugplatzes in Rheinland-Pfalz fand im Oktober 2017 die 38. Jahresversammlung der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation statt. Trotz Regen und Sturm waren über sechstausend Mitglieder aus ganz Deutschland angereist. Der Bundesvorsitzende der Jugendorganisation, Hasanat Ahmad, erklärte:

„Vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Turbulenzen sind wir als Teil der Zivilgesellschaft auch regelmäßig darum bemüht, versöhnliche Impulse zu setzen.“

Der versöhnlichste Impuls der Veranstaltung bestand darin, mit anwesenden Mitgliedern die „größte Deutschlandfahne“ nachzustellen. Der Pressesprecher der Muslim Jugendorganisation Ahmadiyya, Iftikar Malik, erklärte dazu:

„Mit dem Motto der Aktion ‚Muslime zeigen Flagge‘ möchten die jungen Muslime ihr klares, bedingungsloses Bekenntnis als loyale Bürger zum Ausdruck bringen. Für die Jugendlichen gilt: ‚Die Liebe zum Heimatland, also die Liebe zu unserem Deutschland, ist auch ein Teil unseres Glaubens. So ist es nur selbstverständlich, dass wir uns zu Deutschland bekennen und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten möchten.“

BLICK aktuell berichtet über die Aktion wie folgt:

„Ebenso wie die Organisation der dreitägigen internen Veranstaltung, war auch alleine schon die Regie für das Stellen der Deutschlandflagge eine logistische Herausforderung, die von den verantwortlichen Organisatoren bravourös bewältigt wurde.“

Bravourös! BLICK aktuell beschreibt sich selbst als das „führende Nachrichtenportal in der Region Sinzig.“ Man sollte also annehmen, alles wichtige über diese Aktion erfahren zu haben. Dann aber fand ich diese interessanten Worte in der Rhein-Zeitung vom 9. Oktober 2017:

„Frauen haben zu dem Festival übrigens keinen Zutritt – „das liegt an unserem Selbstverständnis“ erklärt Malik. Denn man befürchte, dass sich die unterschiedlichen Geschlechter gegenseitig vom Beten und der religiösen Reflexion ablenken könnten. So sind es nur Männer, die am Samstagnachmittag im Regen zu Tausenden die Fahne der Bundesrepublik nachstellen, um ein Zeichen für Deutschlands Grundwerte zu setzen.“

Ohne Frauen für Deutschland! Eine patriotische Geschlechtertrennung! Das ist mal ein klares und bedingungsloses Bekenntnis für Deutschlands Grundwerte. Bravourös! Lediglich ein feierliches Verbrennen des Grundgesetzes wäre ein noch deutlicheres Zeichen gewesen!

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Warum hassen diese Kinder Juden?

Im Norden von Paris wurde Ende September ein zehnjähriges Mädchen von ihren Klassenkameraden krankenhausreif geschlagen, weil sie jüdisch ist. Die Pariser Schulbehörde hat den Vorfall bestätigt und erklärt, man werde ihn ernst nehmen. Das Kind muss noch einige Tage im Krankenhaus bleiben und wird danach auf eine andere Schule gehen. 

Der Präsident der französisch-jüdischen Dachorganisation CRIF, Francis Kalifat, erklärt, der wachsende Judenhass habe in Frankreich dazu geführt, dass öffentliche Schulen inzwischen für jüdische Kinder nicht mehr sicher sind.

Wenn Kinder Kinder hassen, weil sie Juden sind, wenn sie sie krankenhausreif prügeln, dann muss uns die Frage quälen: Warum hassen diese Kinder Juden?

Woher haben sie diesen Hass und warum ist dieser Hass in unserer Mitte möglich?

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UNO: Ehemaliges Mitglied der Hamas sorgt für lange Gesichter

Diese Gesichter muss man gesehen haben!

Am 25. September 2017 sorgte ein ehemaliges Mitglied der Hamas für lange Gesichter bei der 36. Sitzung zur Erklärung der Vereinten Nationen im U.N. Menschenrechtsrat. Sein Name ist Mosab Hassan Yousef. Er hielt eine Rede, nachdem ausgerechnet Nationen wie Katar, Nord-Korea, Syrien, Iran und Venezuela erklärt hatten, Israel sei ein rassistischer, mörderischer Apartheidsstaat, der die Menschenrechte missachte. Pakistan forderte die Vereinten Nationen sogar auf, dem Regime Israels ein Ende zu setzen. Mosab Hassan Yousef sprach:

„Mein Name ist Mosab Hassan Yousef. Ich bin in Ramallah als Mitglied der Hamas aufgewachsen. Ich richte meine Worte an die palästinensische Autonomiebehörde, die von sich behauptet, die „alleinige legitime Vertretung“ des palästinensischen Volkes zu sein.

Ich frage: Woher nehmen Sie diese Legitimität? Das palästinensische Volk hat Sie nicht gewählt, und es hat Sie nicht dazu veranlasst, von Ihnen vertreten zu werden. Sie haben sich selbst ernannt!

Sie tragen keine Verantwortlichkeit für Ihre eigenen Leute. Dies wird belegt durch Ihre totale Verletzung der Menschenrechte. Fakt ist, das palästinensische Individuum und seine menschliche Entwicklung ist Ihr geringstes Anliegen. Sie entführen palästinensische Studenten vom Campus und quälen sie in Ihren Gefängnissen. Sie quälen Ihre politischen Konkurrenten. Das Leiden des palästinensischen Volkes ist das Ergebnis Ihrer egoistischen politischen Interessen. Sie sind der größte Feind des palästinensischen Volkes.

Würde Israel nicht existieren, hätten Sie niemanden, dem Sie Schuld zuschieben könnten. Übernehmen Sie Verantwortung für die Ergebnisse Ihrer eigenen Handlungen.

Sie schüren die Flammen des Konflikts, um Ihre eigene missbräuchliche Macht zu erhalten. Sie benutzen sogar diese Plattform, um die internationale Gemeinschaft und die palästinensische Gesellschaft zu täuschen, um ihnen weiszumachen, Israel sei für die Probleme verantwortlich, die Sie selbst erschaffen haben.“

Nach der Rede verstummte der Saal für einen kurzen Moment. Die Gesichter einiger Mitglieder bei der Rede von Mosab Hassan Yousef sind Gold wert.

So sehen Menschen aus, wenn ihr Judenhass entlarvt wird. Es sind die langen Gesichter jener, die Israel bei jeder Gelegenheit kritisieren und für alle Konflikte im Nahen Osten verantwortlich machen und dabei in das Geheule des wölfischen Chors der übelsten Menschheitsverbrecher einstimmen. Es sind die langen Gesichter jener, die nicht verstanden haben, dass Israel der beste Verbündete der aufgeklärten arabischen Gesellschaft ist, während es die arabischen Regierungen vom Schlage der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde sind, die das arabische Volk unterdrücken, knechten und misshandeln.

Mosab Hassan Yousef hat am 25. September 2017 gezeigt, dass nicht Israel rassistisch ist, sondern die Kritiker Israels, da sie sich weigern, die wahren Schuldigen am Konflikt zu benennen und stattdessen auf Judenhass setzen. Sie glauben, Araber seien nicht in der Lage, selbstkritisch zu sein und Ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie glauben, Araber müssten geführt werden und seien daher nicht in der Lage, mit Kritik umzugehen. Sie versuchen sogar, alle aufgeklärten Araber mundtot zu machen, die nicht sagen, „der Jude ist Schuld“, sondern die wahren Schuldigen am Konflikt benennen und das Recht auf Selbstverantwortung, Selbstkritik und Selbstbestimmung für sich einfordern.

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Saudi-Arabien erlaubt Frauen, Auto zu fahren

Der König von Saudi-Arabien, Salman ibn Abd al-Aziz, hat in einem Dekret erklärt, dass Frauen in Saudi-Arabien bald überall Auto fahren dürfen. Bislang durften Frauen nur außerhalb von Städten fahren und das auch nur in männlicher Begleitung. Im Jahr 2013 erklärte Scheich Saleh al-Lohaidan noch, Autofahren würde die Eierstöcke von Frauen nachhaltig beschädigen!

Jetzt dürfen Frauen überall Auto fahren. Wenn Saudi-Arabien jetzt noch aufhört, Menschen hinzurichten, weil sie homosexuell sind, steht einer CSD-Parade mit den Dykes on Bikes an der Spitze nichts mehr im Wege. Es sei denn natürlich, eine Lesbe am Steuer ist Jüdin, dann gibt es ein Problem. Für Juden gibt es nämlich nach wie vor ein Einreiseverbot.

Da Frauen jetzt in Saudi-Arabien Auto fahren dürfen, präsentiere ich eine kleine, passende Geschichte:

Im Jahr 1998 traf der Vorgänger des amtierenden Königs, der damals noch Kronzprinz Saudi-Arabiens war, Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saʿud, auf Elizabeth II im schottischen Balmoral. Ihren Eierstöcken ging es gut! Sie waren schon lange in Rente. Von dem Treffen berichtete der ehemalige britische Botschafter in Saudi-Arabien, Sir Sherard Cowper-Coles:

„Die königlichen Land Rover wurden vor das Schloss gefahren. Der Kronprinz stieg, wie angewiesen, auf den Vordersitz des Land Rovers. Sein Dolmetscher nahm hinter ihm Platz. Zu seiner Überraschung stieg die Königin in den Fahrersitz, drehte den Zündschlüssel um und fuhr los. Abdullah war es nicht gewohnt, von einer Frau gefahren zu werden, geschweige denn von einer Königin. Seine Nervosität erhöht sich, als die Königin, die schon in ihrer Zeit bei der Armee gefahren hatte, den Land Rover beschleunigte, durch die engen schottischen Straßen fuhr und dabei die ganze Zeit redete. Über seinen Dolmetscher flehte der Kronprinz die Königin an, zu verlangsamen und sich auf die Straße zu konzentrieren.“

Was für ein Weichei!

Abdullah ist mittlerweile tot. Elizabeth fährt noch! Long live the Queen!

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