Die moderne Version des Kreuzzugs

Christen, die bestimmen wollen, was der Islam bedeutet, betreiben einen Kreuzzug.

Es ist nicht die Aufgabe von Nicht-Muslimen zu erklären, was der Islam bedeutet. Muslime müssen das tun und es sind ihre Handlungen, die das Bild vom Islam bestimmen.

Wenn im Namen des Islams Verbrechen begangen werden, braucht es keine Christen, die erklären, was der angeblich „wahre Islam“ bedeutet, ganz so, als sei ein terroristischer Anschlag eine Einladung zum Islamunterricht. Nach religiös motivierten Anschlägen braucht es kritische Analysen, die auch vor religiösen Gefühlen nicht halt machen.

Wenn ein Terrorist bei der Tat „Allahu Akbar“ ruft, dann muss man das ernst nehmen. Religionen sind Ideologien, in die man hineingeboren wird. Die wenigsten Menschen suchen sich eine Religion aus. Sobald ein Mensch erwachsen ist, entscheidet er sich frei, ob und wie er in seinem Glauben weiter denken und handeln will.

Es gibt Muslime, die erklären, Islam bedeute Friede, aber es gibt auch Millionen Muslime, die sich zu der Überzeugung entschieden haben, einen Frieden könne es ausschließlich im Islam geben und alle, die nicht zum Islam gehören, dürften um des lieben Friedens Willen verfolgt, unterdrückt und ermordet werden. Zur Zeit vereint keine andere Religion so viele Menschen hinter staatlich gefördertem Hass und Intoleranz wie der Islam. In allen Ländern, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben.

Jüngst wurde eine Befragung unter Muslimen durchgeführt. In Pakistan und Jordanien glauben über 80% aller Muslime, die Scharia sei Gottes direkter Wille, in Afghanistan, Ägypten und Gaza über 70%. In Russland sind es nur 56% aller Muslime. In Afghanistan und im Irak bevorzugen über 90% die Scharia über ein bürgerliches Gesetz, in Malaysia, Bangladesh, Marokko, Gaza, Niger und Dschibuti über 80%. In Russland sind es „nur“ 42%. Die Todesstrafe für Diebstahl finden in Afghanistan und Pakistan über 80% angemessen, in Gaza und Ägypten 70% aufwärts.

Wenn uns Christen einreden wollen, Islam bedeute Frieden, dann stellen sie sich gegen all diese Muslime. Diese Arroganz ist nichts anderes als eine moderne Version des Kreuzzugs, besonders dann, wenn die christliche Definition des Islams so klingt, als sei der Islam im Grunde nichts anderes als das Christentum. Dem ist nicht so.

Mohamed hat im Gegensatz zu Jesus eine Menge Menschen getötet. Mohamed war von Beruf Soldat und bis ans Ende seines Lebens ein überzeugter Feldherr! Jesus war ein Pazifist, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing und gerne mal Wein trank. Mohamed trank keinen Alkohol. Unterschiedlicher können zwei Menschen nicht sein.

Auch zwischen dem Judentum und dem Islam gibt es Unterschiede. Man muss nur die Worte „Islam“ und „Israel“ übersetzen. Islam bedeutet, sich Gott unterwerfen und Israel bedeutet, mit Gott ringen. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Beziehungen zu Gott und zwei sehr unterschiedliche Mentalitäten.

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Menschen können glauben, was sie wollen, solange sie mir nicht gefährlich werden, allerdings rufen jene, die Menschen Köpfe abschneiden, Frauen steinigen, Homosexuelle hängen und Juden schlachten, dabei oft den Namen Allahs und erklären, alles im Namen des Islams zu tun. Nicht wenige Muslime weltweit feiern diese Taten und verteilen Süßigkeiten aus Begeisterung über diese Schändungen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen diese Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams. Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung. Es bringt rein gar nichts, zu sagen, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun.

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen. So wie ein Alkoholiker bereit sein muss, sein Problem zu erkennen, bevor ihm geholfen werden kann, so muss auch ein Islamist zunächst sein Problem erkennen.

Es wird Zeit, dass der Islam in Frage gestellt wird, wie einst das Christentum in Frage gestellt wurde. Das geht allerdings nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn und sie muss von innen kommen! Was die Welt jetzt braucht sind Mohammed-Karikaturen von Muslimen, die die muslimische Welt in Frage stellen, so wie einst Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr versetzt haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

Der Islam muss ebenso heftig durch den Reißwolf der Aufklärung gedreht werden wie jede andere Religion.

Aufklärung tut weh. Wer jedoch glaubt, er müsse Muslime vor diesen Schmerzen schützen, erklärt damit, Muslime seien schwächer, dümmer oder unfähiger mit Kritik umzugehen als Christen. Wer Muslime schützen möchte vor Kritik, erklärt sie zu geistigen Mündeln, die intellektuell unfähig sind, mit Kritik umzugehen. Das ist jedoch purer Rassismus!

So wie Christen für ihre Religion verantwortlich sind, sind Muslime für den Islam verantwortlich. Der Satz „Islamisten sind keine Muslime“ ist so dämlich wie diese Sätze:

„Nazis waren keine Deutsche.“

„Kreuzritter waren keine Christen.“

„Alkoholiker sind keine Trinker.“

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Sexuelle Gewalt gehört zum Karneval „irgendwie dazu“

Uwe-Karsten Heye ist erster Vorsitzender von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V.

Der Verein mit Sitz in Berlin setzt sich gegen Rechtsextremismus einsetzt. Bei Wikipedia steht: „Der Verein ermutigt Menschen, gegen Xenophobie, Rassismus, Antisemitismus und jede Form rechter Gewalt aktiv zu werden.“

Es fällt auf, dass Sexismus in der Aufzählung fehlt. Das verwundert jedoch nicht, wenn man sich anhört, was Uwe-Karsten Heye zur Kölner Silvesternacht 2015 zu sagen hat:

„Naja, in Köln. Ich habe lange in Mainz gelebt, und wenn die drei oder vier tollen Tage oder fünf tollen Tage sind, dann sind sozusagen sexuelle Übergriffe etwas, das irgendwie dazugehört, ohne dass man sich …“

Ist das wirklich ein korrektes Bild von Köln? In Köln erklären die Wirte „Kein Kölsch für Nazis“. Sie kriegen den Arsch huh Arsch und die Zäng ussenander. Sie stellen sich quer gegen rechte Gewalt. Aber wenn es um Gewalt gegen Frauen geht, so erklärt Uwe-Karsten Heye, dann gehört diese Gewalt gegen Frauen zum Kölner Karneval „irgendwie dazu“.

Hört bei Frauen etwa der Kampf gegen Terror auf? Lohnt sich ein Gesicht zeigen gegen Gewalt gegen Frauen nicht?

Statt Gesicht zu zeigen, wird eine Burka über Sexismus geworfen. Herzlichen Glückwunsch!

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Ein Armutszeugnis für Arte

Einer der übelsten Zensur-Skandale der letzten Jahre in Deutschland und Frankreich. Eine Dokumentation über Judenhass wird von arte abgelehnt, weil nicht „ergebnisoffen“ über Judenhass berichtet wurde.

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The radical case for freedom of expression

„I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it.“

This sentence is often erroneously attributed to Voltaire. However, it was Evelyn Beatrice Hall (1868 – 1956), an English writer, who spoke those words. She penned the sentence in her biography, „The Life of Voltaire“, published in 1903, as an illustration of Voltaire’s philosophy. Ironically, the false assertion that the aphorism originated from Voltaire is protected by free speech!

It’s often stated that freedom of opinion does not include so-called hate speech and falsehoods. But that is exactly what it does. It is the exact definition of freedom of expression, including “wrong” opinions.

The problem is not whether there’s too much freedom of expression. There is either freedom of expression or there isn’t; it’s as simple as that! There is, however, an excess of fear and indignation. Opinions that hurt because they are either true or are not true can be ignored or confronted.

An insult hurled against another hurts only when that person is mentally aware of it. However, a fist or bullet fired at a person injures the head independently of opinions or attitudes that person may have. Whoever doesn’t listen to an insult is not physically harmed. Whoever doesn’t hear a bullet coming dies. That’s the big difference!

Those who believe that a person who speaks his or her mind is a danger may also believe that a woman who leaves the house without covering her hair or face represents a danger. Censorship is for freedom of speech as the veil is for women’s rights. Every woman should decide for herself whether she wants to wear a scarf or veil, just as every person may decide whether to remain silent. Neither the veil nor silence should be forced.

Freedom of speech also applies to so-called hate speech! Just imagine, you enter a pub and notice a man with a swastika button on his collar. You’d think, „Oh no, a Nazi. I’m not going to sit next to him.“ Now imagine, he’s not donning such a button because it’s against the law. Then perhaps you’d have sat next to him and introduced yourselves. There’d be no shouting „Heil Hitler“ on account of hate speech laws. However, after buying him a beer, it dawns on you in the ensuing conversation that the fellow is indeed a Nazi. Then, it’s too late; you’ve already paid for his beer. Because the swastika and shouting „Heil Hitler“ are prohibited, you were prevented from recognizing the man for who he really is. For my part, I’d rather recognize people for who they are. Besides, I don’t want to chat with a Nazi. I’d rather stand in clear opposition!

I don’t want to abandon the idealistic belief that talking, listening, and arguing can help to recognize, understand, and possibly reduce hate! Additionally, listening can represent a preventative defense mechanism, whereby I can size-up a person and then decide whether I should protect myself from that person. Freedom of expression benefits the person being hated more than the one hating!

There are those who are continually browsing Facebook to find statements they consider to be hate speech. They block said culprits as a feel-good heroic act that puts themselves on par with the “White Rose” resistance group. But, one won’t achieve much by merely throwing epitaphs at political opponents and giving them the middle finger. We must apply methods of political discourse! Whoever suppresses free speech only ensures that opinions and ideological thoughts remain hidden! And those hidden thoughts can suddenly erupt into undesirable deeds. Then, it could be too late!

Those who block out what they disagree with are blind to what is really happening in society. They are then shocked by election results. Of course, such results weren’t anticipated because no real debate had taken place. Opposing ideas weren’t encountered and contradicted. As small children do, they cover their eyes and think all danger has disappeared. Deleting Internet pages in order to prevent something is like books burning!

There is, however, a much more important reason for not banning Nazis from talking. First of all: who should decide who the “Nazis” are and then curtail their freedom of speech?

The term Nazi is becoming more of a meaningless term. The word is increasingly being used by hate-filled people to dehumanize and then deny political opponents the right of free speech. There are some who are so free from any self-doubt and therefore so convinced of themselves that they even justify violence. Such self-righteousness can represent a danger to society.

Those who’ve successfully blocked a person they’ve declared a Nazi will further pursue that strategy. Even Jews are being called Nazis, which, of course, is free speech. Calling someone a Nazi is also free speech! However, that can lead to real violence against people thus brand-marked. It’s a way to dehumanize them.

Those blurting out „defend the beginnings“, are merely constructing a future grounded in their own assumptive fears. Those fears are the root of totalitarian thinking, whereby, instead of discourse, violence is applied as a preemptive strike.

Can censorship be justified as a preemptive strike? At the awarding of the Böll Prize, Herta Müller once said:

„When hate goes for a walk, knives will soon follow.“

In that sense, people who want to ban opinions would logically want to ban the Koran, because of the countless terrorists who’ve walked with passages from the Koran before brandishing a murderous knife.

Knives, however, do not go for walks because of slogans; those who blurt out such slogans are already carrying sharpened knives, with which they cut out and discard opinion – and with which they attack real people! Society’s problems aren’t derived from freedom of expression, but rather from the hateful who want to abolish freedom of expression through violence.

Taping a murderer’s mouth won’t prevent the knife from cutting!

The National-Socialist magazine „Der Stürmer“ was not the main problem; it was the Nazi takeover and the ensuing control over personal opinion and the news media, which would have been crucial in unmasking Nazi propaganda. The national socialists had the knives with which to attack and silence freedom of opinion! Those who are wrong have nothing more to fear than freedom of expression! That’s why the National Socialists declared in their 25-point program:

„23. We demand legal measures against deliberate political lying and its dissemination in the press. To facilitate the creation of a German national press we demand: (…) Newspapers which conflict with the common good are to be forbidden. We demand legal measures against any tendency in art and literature which has a subversive influence on the life of our people, and the closing down of any meetings or organizations which do not conform to these demands.“

For the „common good“ opinions were criminalized, events closed down, books banned and newspapers abolished. That’s the world of the Nazis, which can be summed up as follows: „When lies go for a walk, subversion soon follows.“

But, I prefer to drink English tea with Evelyn Beatrice Hall than taste muddy German coffee.

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Translation: William Wires
http://www.williamwires.com
http://www.facebook.com/William.Wires.Fine.Art

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Claudia Bickmann – Ein Nachruf

Claudia Helene Dorothea Bickmann (22. August 1952 – 30. April 2017) war eine deutsche Philosophin und von 2002 bis zu ihrem Tod Professorin der Philosophie an der Universität zu Köln. 

Die Doktormutter meiner Frau ist gestorben. Bei ihr war Philosophie kein Kalenderspruch! Sie forderte deutlich mehr, gab dann aber verdammt viel. Eine große Philosophin ist gegangen. Sie wird vermisst!

Hier kann ein Vortag von ihr angehört werden: Morphomata

Nicht nur meine Frau, sondern sehr viele Menschen haben Claudia Bickmann geschätzt und geliebt. Neben ihrem brillanten Geist und ihrer schönen Seele hat die Welt mit ihrem Tod auch all die Aufmerksamkeit verloren, die sie schenkte und all die vielen kleinen Momente, in denen sie so herzerfrischend flink unendlich viel Mut spendete. Für meine Frau war sie immer da, besonders in den Momenten, wo es besonders wichtig war, gute Menschen um sich zu haben. Allein dafür schätze ich sie so lange ich lebe. Aber auch dafür, dass sie mir mal sagte:

„Herr Buurmann, Sie müssen auch mal die Eichhörnchenperspektive einehmen. In der Philosophie müssen Sie bis zum Kern durchdringen. Sie hüpfen in den Bäumen herum.“

Ja, sie hat mir das so gesagt. Ich hab dann das Philosophiestudium gelassen und bin komplett ans Theater gewechselt. Danke Claudia Bickmann!

Hier noch ein paar weitere wunderbare Nachrufe von Menschen, die sie kennenlernen durften:

„Ich bin zwar bei ihrem Sprachtempo und ihren Zeitsprüngen manchmal echt nicht mehr mitgekommen, aber sie war zweifelsohne eine wahnsinnig intelligente und brillante Philosophin.“ (Maxine Bacanji)

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„Ich glaub zwar nicht an ihn, aber ab jetzt braucht Gott echt gute Ohren, enorme Konzentration und jede Menge Kaffee! RIP, Claudia Bickmann!“ (Daniel Raboldt)

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„Das tut mir sehr leid. Alle, die bei ihr studiert haben, werden sie durch ihre unverwechselbare Art immer klar vor Augen sehen. Ihre Lehre konnte ein echtes Ereignis sein: Fichte (spät) abends (auch spät) im Oberseminar unter Kerzen und mit Flamme. Sie hat uns mit ihrem assoziativen Tempo gefordert und eine ungemein motivierende Freude an der philosophischen Diskussion ausgestrahlt. Claudia Bickmann war leidenschaftliche Philosophin und ein sehr offener, hilfsbereiter und herzlicher Mensch. Wünsche ihr die „fortgesetzte intellektuale Anschauung“ und dass sie damit—wie Schelling sagt—“aus der Zeit in die Ewigkeit“ gehen möge!“ (Woldai Wagner)

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„Once in a lifetime: Wir fragen uns ja manchmal, wo die Frauen und Denkerinnen in der Geschichte der Philosophie bleiben. Vielleicht haben wir mit Claudia Bickmann eine der größten deutschen Philosophinnen unserer Zeit verloren.“ (Jörg Bernardy, 2003 – 2007 Studium bei Claudia Bickmann)

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„Claudia Bickmann habe ich auf eine Empfehlung hin kennengelernt. Ich war damals auf der Suche nach einem Zweitgutachter für meine Doktorarbeit. Er oder sie sollte offen sein für ein Projekt, das die Philosophie selbst und die in ihr waltenden Strukturen zum Thema machen wollte. Ich suchte das passende philosophische Gegenstück zum Denken meines Doktorvaters, in der unbestimmten Hoffnung, dass es bei der Beurteilung einer Qualifikationsarbeit nicht ums Beurteiltwerden, sondern ums Verstandenwerden geht.

Ich glaube es war Jörg Bernardy, der mir dann Claudia Bickmann empfohlen hat. Ich las verschiedene Aufsätze von ihr, schließlich ihre Habilitationsschrift mit dem Titel ‚Differenz oder das Denken des Denkens‘. Was ich fand, war ein Denken, das sich selbst beim Denken beobachtete – konsequent, unerbittlich, immer mit Blick auf die es anleitende Frage. Ich war begeistert. ‚Differenz oder das Denken des Denkens‘ wurde mir, wie Schweidlers ‚Die Überwindung der Metaphysik‘ und Schällibaums ‚Reflexivität und Verschiebung‘ zu einer der Schriften, an denen ich mich immer wieder abarbeitete.

Gemeinsamkeiten können einen verzweifeln lassen, insbesondere dann, wenn man sich noch gar nicht persönlich kennt. Entsprechend nervös stand ich vor der Tür in der Universität zu Köln und wartete auf die Philosophin. Und ich erwartete, was man in solchen Situationen eben erwartet: Eine Professorin, die gemessenen Schrittes, vielleicht von Assistenten begleitet, um die Ecke biegt und einen erst einmal keines Blickes würdigt. Man müsste warten, bis sie ihr Gespräch beendet hat und dann vorsichtig die Stimme erheben, um wahrgenommen zu werden.

Aber das Erste, was dann da um die Ecke bog, war ein Büschel schwarzer Locken. Es gehörte zu einem wachen Gesicht mit neugierigen und freundlichen Augen, das, während ein Finger auf mich zeigte, zuerst fragend aussah und dann in helle Freude ausbrach, als ich nickte. Die Wärme und Herzlichkeit dieses ersten Moments werde ich nie vergessen, ebenso wenig die Dankbarkeit, die ich empfand.

Diesem ersten Treffen folgten viele weitere. Claudia Bickmann war eine routinierte Beobachterin. Sie sprach nicht sehr laut, dafür sehr schnell. Noch schneller dachte sie. Die Gespräche mit ihr waren beinahe stenographisch; man musste einen Gedanken nur anreißen, schon war beiden klar, was gemeint war. Sie konnte mühelos die Jahrtausende überbrücken, sprang von Platon zu Derrida, von Heidegger zurück zu Plotin, aber auch von China nach Griechenland nach Indien nach Japan. Meine Vorstellung einer philosophischen Komparatistik, bislang nur eine undeutliche Idee am Denkhorizont des angehenden Doktoranden, fand in ihr ein gelebtes Vorbild.

Zu meiner Disputation konnte sie leider nicht persönlich kommen. Wir fanden eine Lösung, indem wir sie per Internet zuschalteten und in einem riesigen Bild an die Wand projizierten. Ich sah sie auf einem kleinen Computerbildschirm – für alle anderen schwebte sie, mit verschmitztem Gesichtsausdruck, über meinem Kopf. Noch in der Prüfung zielten ihre Fragen stets auf das, was uns beide philosophisch beschäftigte. Am Ende sah sie mir über die Kamera direkt in die Augen und lächelte. Ich habe sie danach nur noch zwei Mal wiedergesehen, immer am Rande von Veranstaltungen. Sie war herzlich wie immer, fragte nach meinen Plänen und freute sich für und über mich. Ich ging danach stets beschwingt nach Hause.

Am 30. April 2017 ist Claudia Bickmann im Alter von 64 Jahren gestorben. Sie lebt weiter in dem, was sie zu geben hatte und in denen, die dafür für immer dankbar bleiben.“ (Daniel-Pascal Zorn)

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„Den Denkenden wird wohl am meisten Ehre erwiesen, wenn nach ihrem Tod ihr Werk weiterhin rezipiert wird. Hier daher einer meiner Lieblingsgedanken von Prof. Bickmann aus ihrer Schrift „Kants Weltphilosophie“:

„Wir finden uns mit Blick auf die gegenwärtige Orientierung der Philosophie an den Ergebnissen der neueren Biologie und Verhaltensforschung erneut – vom Wiederaufleben der Darwinschen Evolutionsbiologie begleitet – renaturalisiert, in das Reich der Natur versetzt, mithin also an jenen Ort, von dem aus die Prozesse der Zivilisierung und Kultivierung einstmals ihren Ausgang nahmen. In ihrem Horizonte können wir uns als vorbewusst agierende Epiphänomene vorgelagerter neuronaler Strukturen begreifen.“

Eleganter ist der neuerdings erhobene biologistische Ton in der Philosophie wohl kaum karikiert worden. Unsere gemeinsame Welt ist fort, jetzt müssen wir dich tragen. Ruhe in Frieden.“ (Björn Karg)

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Angebliche Zitate von Menachem Begin

Folgende zwei Zitate stammen nicht von Menachem Begin:

„Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minder­wertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minder­wertigen Rassen zu übernehmen. Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden. Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!“ – Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset.

„Ihr sollt kein Mitleid mit ihnen haben und ihr sollt ihre arabische Kultur restlos zerstören. Auf diesen Ruinen werden wir dann unsere eigene Zivilisation aufbauen.“ – Israels Ministerpräsident Menachem Begin auf einer zionistischen Konferenz in Tel Aviv am 28. Oktober 1956

Beide Zitate kursieren als Fake News im Netz.

Das erste Zitat soll aus einer Rede von Menachem Begin vor der Knesset stammen. In den Protokollen der Knesset findet sich jedoch kein Hinweis auf dieses Zitat. Der erster Hinweis auf dieses Zitats findet sich auf einer extrem judenfeindlichen Seite mit dem Namen Texe Marrs. Dort steht:

„Our race is the Master Race. We Jews are divine gods on this planet. We are as different from the inferior races as they are from insects. In fact, compared to our race, other races are beasts and animals, cattle at best. Other races are considered as human excrement. Our destiny is to rule over the inferior races. Our earthly kingdom will be ruled by our leader with a rod of iron. The masses will lick our feet and serve us as our slaves.“

Allerdings wird auf dieser Seite das Zitat nicht Menachem Begin zugeschrieben. Eine Zuschreibung des Zitats geschah erst später. Am 1. Juli 2009 behauptete Franklin Lamb, das Zitat stamme aus einem Artikel von Amnon Kapeliouk unter dem Titel „Begin and the ‚beasts'“, der am 25. Juni 1982 in The New Statesman erschienen sein soll. Franklin Lamb erklärte in dem Zusammenhang ebenfalls:

„Der israelische Journalist Amnon Kapeliouk war ein Journalist und Jude nach meinem Geschmack. Leider ist er kürzlich verstorben und wurde in der Nähe seines Geburtsortes in West-Jerusalem begraben. Seit mehr als vierzig Jahren berichtete Kapeliouk über palästinensische und arabische Angelegenheiten (…) Es war Amnon Kapeliouk, der am 25. Juni 1982 mutig in The New Statesman die rassistische und zionistische Tirade des Premierministers Begin vor der Knesset veröffentlicht hatte.“

Der ganze Bericht von Franklin Lamb ist eine einzige Hetzschrift gegen Israel und Juden. Daher schaute ich im Archiv des New Statesman nach, fand in der besagten Ausgabe den Artikel „Begin and the ‚beasts'“ von Amnon Kapeliouk, jedoch nicht das vermeintliche Zitat von Menachem Begin.

Für das zweite Zitat gibt es keine vernünftige Quelle. „Auf einer zionistischen Konferenz in Tel Aviv am 28. Oktober 1956“. Was soll das heißen? Was für eine Konferenz war das? Worum ging es? Warum gibt es keine Dokumente über diese Konferenz? Warum gibt es keine Protokolle oder Mitschnitte? Wer das Internet nach diesem Zitat absucht, landet ausschließlich auf judenfeindlichen Chats. Der älteste Chat, den ich finden konnte, wo der Satz zitiert wird, stammt aus dem Jahr 2004 und hat folgenden Titel: „Welche Bücher hat Hitler gelesen?“

Beide Zitate sind somit reine Lügen.

Keine Lügen allerdings sind die folgenden Zitate. Sie sind alle dokumentiert. Der ehemalige libanesische Minister Wiam Wahhab zum Beispiel erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV (Libanon):

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Am 9. Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Die folgenden Zitate sind ebenfalls alle dokumentiert:

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“ (Al-Nas TV (Ägypten), 8. Januar 2008)

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! (…) Dein Glaube bezüglich der Juden soll sein, erstens, dass sie Ungläubige sind und zweitens, dass sie Feinde sind! Und sie sind nicht nur Feinde, weil sie Palästina besetzt halten. Sie wären auch unsere Feinde, wenn sie niemals irgendetwas besetzt hätten! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV (Katar), 9. Januar 2009)

„Die größten Feinde eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“ (Al-Rahma TV (Ägypten), 9. Januar 2009)

„Immer wieder hat Gott Strafen über die Juden kommen lassen. Die letzte Strafe wurde von Hitler ausgeführt. Bei allem, was er ihnen angetan hat, und die Juden übertreiben bei der Beschreibung dieser Taten, hat Hitler die Juden nur an ihren gerechten Platz gesetzt. Es war die göttliche Strafe für sie!“ (Al-Jazeera TV (Katar) 30. Januar 2009)

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“ (Abdallah Jarbu, stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas am 28. Februar 2010)

In der Gründungscharta der Hamas steht:

„Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

„Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit.“

Dieser Hass ist echt. Er ist dokumentiert!

Mich erinnern die gefälschten Zitate von Menachem Begin an die „Protokolle der Weisen von Zion“. Sie wurden verfasst und verbreitet, um Juden zu diffamieren.

Die Nazis forderten die Vernichtung aller Juden und erklärten dies auf der Konferenz am Wannsee. Zur selben Zeit unterstellten die Nazis allen Juden, die Welt unterjochen zu wollen und begründeten es mit den “Protokollen der Weisen von Zion”, einer Lüge.

Die “Protokolle der Weisen von Zion” waren eine Lüge! Die Konferenz am Wannsee aber war real! Heute ist es nicht anders. Der Vernichtungswille der Hamas ist real! Der Gazastreifen und manch andere arabische Gebiete sind heute so “judenrein” wie Hitler Deutschland haben wollte. Der Glaube, in Israel gäbe es einen Hass auf Araber, der auch nur vergleichbar ist mit dem Hass, der im arabischen Raum gegen Juden gepflegt wird, ist so falsch, wie der Glaube der Nazis in Deutschland falsch war, Juden würden Deutsche so sehr hassen wie Nazis Juden gehasst haben.

Nur wer an Israels Untergang ein Interesse hat, kann behaupten, Israel wäre nicht besser als die Hamas. Die Zitate von Menachem Begin sind eine Fälschung. Die Zitate von Abdallah Jarbu sind echt.

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Jeder nur einen Holocaust!

In einem Kommentar von Christoph Schult im Spiegel steht:

„Die Naziverbrechen der Deutschen gebieten es Deutschland, Israels Existenz zu sichern, wo immer sie gefährdet ist.“

Was will mir dieser Satz sagen? Deutschland muss sich für die Sicherung des Staates Israel einsetzen, weil die Nazis einst versucht haben, das jüdische Volk zu vernichten? Wie klingt das denn? „Völkermord, geht gar nicht. Wir haben es versucht und was soll ich sagen? Doof!“ Was, wenn es den Holocaust nicht gegeben hätte? Dürfte Deutschland dann zuschauen, wie einige Länder des Nahen Ostens erklären und aktiv versuchen, Israel zu vernichten? Muss man erst einmal selbst einen Holocaust veranstaltet haben, um zu erkennen, dass das nicht geht?

Es gibt nur einen Grund, für das Existenzrecht Israels zu sein: Es ist falsch, ein Land und seine ganze Bevölkerung auszulöschen! Ich brauche keinen Holocaust, um das zu wissen. Der Holocaust ist keine Nachhilfestunde für moralisch Sitzengebliebene, sondern ein unvergessbares und unverzeihliches Verbrechen, aus dem es nichts zu lernen gibt! Was soll es denn auch aus dem Holocaust zu lernen geben? Dass man Menschen nicht millionenfach vergast? Dass Juden auch Menschen sind? Dass man lieb zueinander sein sollte? Dass man sich wehren darf, wenn man verfolgt wird? Dass man Menschen, die andere Menschen vergasen, den Krieg erklärt? Dass man wahnsinnige Menschen mit allen Mitteln entwaffnet? All das sollte man auch ohne Holocaust wissen!

Auch ohne Holocaust hat Israel ein Recht zu existieren und es sollte die Aufgabe Deutschlands sein, Israel im Kampf gegen die Feinde, die Israel vernichten wollen, effektiv zu unterstützen, auch ohne das Wissen um Auschwitz.

Es ist nicht der Holocaust, der uns lehrt, auf der Seite Israels zu sein. Es ist die Aufklärung! Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen. Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter für die Aufklärung!

Warum soll ich ausgerechnet das Land im Nahen Osten kritisieren, das mich leben lassen, wie ich möchte und nicht viel mehr all die anderen Länder und Gebiete, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin? Ich brauche den Holocaust nicht, um zu wissen, dass Israel selbstverständlich ein Recht darauf hat, nicht vernichtet zu werden und ich muss nur an mich und an die Prinzipien der Aufklärung glauben, um zu wissen, dass ich auf Israels Seite stehe!

Christoph Schult vom Spiegel jedoch braucht den Holocaust, um das zu wissen. Da könne Juden ja fast froh sein, dass es den Holocaust gab, sonst hätten sie mit Christoph Schult ein richtiges Problem! Obwohl, so ganz zufrieden ist Christoph Schult nicht mit dem Holocaust, denn er schreibt weiter:

„Aber Netanyahu instrumentalisiert den Holocaust mit Vorliebe für andere politische Zwecke. Einmal, als Gabriels Vorgänger Frank-Walter Steinmeier die Gründung eines palästinensischen Staates anmahnte, schimpfte Netanyahu, Steinmeier wolle das Westjordanland „judenrein“ machen.“

Moment mal, Netanjahu instrumentalisiert den Holocaust? Schult hat doch selber zugegeben, dass der Holocaust sein ganz persönliches Instrument ist, auf dem er tagtäglich diese Weise flötet: „Die Naziverbrechen der Deutschen gebieten es Deutschland, Israels Existenz zu sichern, wo immer sie gefährdet ist.“

Außerdem hat Netanyahu gar nicht den Holocaust instrumentalisiert, als er mit Frank-Walter Steinmeier über die Gründung eines palästinensischen Staates gesprochen hat. Er hatte Steinmeier lediglich darauf hingewiesen, dass der Freund vom deutschen Außenminister, Mahmud Abbas, einst gesagt hat:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Benjamin Netanjahu erklärt dazu:

„Ich bin sicher, viele von Ihnen haben schon mal die Behauptung gehört, die jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, in der sogenannten Westbank, seien ein Hindernis für den Frieden. Mich hat diese Behauptung stets verwirrt, denn niemand würde ernsthaft behaupten, die fast zwei Millionen Araber, die in Israel leben, seien ein Hindernis für den Frieden. Sie sind es nicht! Im Gegenteil! Israels Vielfalt ist ein Beweis an Offenheit und Bereitschaft für Frieden. Die palästinensische Führung jedoch verlangt einen palästinensischen Staat mit einer Vorbedingung: Keine Juden! Es gibt einen Begriff dafür: Ethnische Säuberung!

Diese Forderung ist empörend. Und es ist noch empörender, dass die Welt das nicht empörend findet. Einige sonst aufgeklärte Länder unterstützen diese empörende Forderung sogar. Stellen Sie sich selbst mal diese Frage: Würden Sie ethnische Säuberung in Ihrem Land akzeptieren? Ein Gebiet ohne Juden, ohne Hispanics, ohne Schwarze? Seit wann ist Bigotterie ein Fundament für Frieden?

In diesem Moment spielen jüdische Kinder in Judäa und Samaria in Sandkästen mit ihren Freunden. Macht ihre Anwesenheit Frieden unmöglich? Ich glaube nicht! Ich denke, die Intoleranz anderer macht Frieden unmöglich. Gesellschaften, die alle Menschen respektieren, gehen auf Frieden zu. Gesellschaften jedoch, die ethnische Säuberung fordern, wollen keinen Frieden.

Ich sehe einen Nahen Osten, wo junge Araber und junge Juden zusammen lernen, arbeiten und leben können, Seite an Seite in Frieden. Unsere Region braucht mehr Toleranz, nicht weniger. Das nächste Mal also, wenn Sie jemanden sagen hören, Juden sollten irgendwo nicht leben, vor allem nicht in ihrer angestammten Heimat, nehmen Sie sich einen Moment, um über die Auswirkungen dieser Forderungen nachzudenken. Ethnische Säuberung für den Frieden ist absurd.“

Was ist an dieser Aussage eine Instrumentalisierung des Holocausts? Netanjahu instrumentalisiert den Holocaust nicht! Es ist schlichtweg ein trauriger und grausamer Fakt, dass viele Staaten und Gebiete im Nahen Osten „judenrein“ sind oder werden wollen!

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Lieber Sigmar Gabriel,

Stellen Sie sich mal vor, Sie sind im Krieg und einige Nachbarländer Deutschlands hätten die Absicht, Deutschland und alle Deutschen zu vernichten und erklärten dies sogar in ihren Chartas und Verfassungen. Stellen Sie sich vor, diese Länder würden Raketen und Granaten auf Deutschland abwerfen und Terroristen nach Berlin, Hamburg, München und Köln schleusen, um dort dann auf Passanten zu schießen, Zivilisten abzustechen und mit Beilen in Kirchen zu morden. Versuchen Sie einmal, sich vorzustellen, Deutschand sei in einem Krieg, in dem Deutschland das Leben aller seiner Bürgerinnen und Bürger tagtäglich verteidigen muss, weil die Feinde alle Deutschen vernichten wollen. Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder müssten alle in einen Krieg ziehen, um zu verhindern, dass Ihre Familie ausgelöscht wird.

Stellen Sie sich das alles bitte einmal kurz mal vor.

Und jetzt stellen Sie sich vor, der israelische Außenminister käme in genau dieser Zeit nach Deutschland und würde sich dann mit Reichsdeutschen treffen wollen, die die Legitimität Ihres Landes in Frage stellen, sowie mit einer Organisation, die nachweislich lügt und verleumdet und die Deutsche Bundeswehr als Kriegsverbrecher bezeichnet. Stellen Sie sich zudem vor, der israelische Außenminister würde sich nicht mit Opferverbänden treffen wollen, sondern nur mit Kritikern Deutschlands.

***

Und nun nennen Sie mir ein westliches Land, das sich so ein Verhalten von Israel gefallen lassen würde.

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„Sie haben weggesehen!“

Ein Brief eines jüdischen Vaters an den Schulleiter der Friedenauer Gemeinschaftsschule in Berlin, wo ein Schüler über einen langen Zeitraum terrorisiert wurde, weil er Jude ist.

Es ist nun ein paar Wochen her. Ich wollte Gras über die Sache wachsen lassen, wahrscheinlich genau so wie Sie, aber es funktioniert nicht in meinem Fall. Wie es bei Ihnen aussieht weiß ich nicht.

Mit Fassungslosigkeit, Wut, Zorn und Bestürzung habe ich die Berichte über den antisemitischen Vorfall und den Zuständen an Ihrer Schule gelesen. Im Zuge der Aufarbeitung der schändlichen Vorkommnisse musste ich Ihr weinerliches Statement dazu lesen und diesen unsäglichen offenen Brief einiger Eltern, der im Nachhinein eine schallende, demütigende Ohrfeige für die Familie und den Jungen selbst ist.

Eines vorweg und diesen Schuh müssen Sie sich anziehen, die Eltern des jüdischen Schülers haben Ihrer Schule vertraut, Ihnen den wichtigsten Menschen, den sie haben, in Ihre Verantwortung und Obhut gegeben und Sie und Ihre Kollegen haben völlig versagt. Sie und Ihr gesamtes Schulkollegium sollten sich schämen! Ist Ihnen bewusst, was Sie, neben dem Schmerz, der Demütigung und dem Trauma mit Ihrer unfassbaren Ignoranz, Ihrer gefährlichen Passivität und Dummheit den Eltern, dem Jungen, aber auch mir angetan haben?

Ich möchte definitiv nicht pauschalieren, von mir aus nennen Sie mich Panikmacher, aber jüdische Kinder sind nun auch nicht mehr in den Schulen sicher und das bereitet mir große Sorgen. Warum auch mir? Ich bin Vater! Mein Sohn ist 13 und jüdisch. Der Umstand, dass mein Sohn jüdisch ist, zeigt mir auf, befeuert durch Ihre unterlassene Hilfeleistung, dass er in Zukunft viel um die Ohren haben wird.

Deutschland ist eine tolerante, weltoffene, nachsichtige, aufopferungsvolle Nation, nicht nur wenn es um Flüchtlinge, AfD, Nazis, linksautonome Faschisten und vor allem dem politisch, radikalisiertem Islam geht. Ja, das beweist Deutschland mir tagtäglich. Nur, gilt die Nachsichtigkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Aufopferung auch für Juden? Ich meine den lebenden Juden, nicht den Gaskammer-Juden. An Ihrer Schule wohl eher nicht.

Sie gehören anscheinend auch zu der Sorte Mensch, die sich den toten Juden mehr verpflichtet fühlt, als den noch lebenden – oder, um beim Thema zu bleiben, den Juden, die auf Ihre Schule gehen. Wie oft waren Sie mit Ihren Schulklassen im Jüdischen Museum oder am Mahnmal der ermordeten Juden? Mehr als ein dutzend Mal? Wusste ich es doch!

Ich beobachte den wiedererstarkten Antisemitismus, vor allem in der muslimischen Community mit wachsender Sorge und nicht wie Sie als Unbetroffener. Ein jüdischer Schüler stand unter Ihrer Fürsorgepflicht und wurde über Monate offensichtlich von muslimischen Mitschülern gemobbt, drangsaliert, terrorisiert und letztendlich geschlagen wurde. Der Judenhass ist leider ein Normalzustand für mich. Ich kann nur präventiv dagegen vorgehen. Wollen Sie wissen, wie es präventiv in einer jüdischen Familie zugeht? Das sieht folgendermaßen aus: Ich bläue meinem Sohn mindestens zwei mal die Woche ein, Fremden niemals zu sagen, dass er jüdisch ist, auch nicht seinen Mitschülern in der Schule und vor allem nicht Muslimen, leider. Wenn ihn aus irgendwelchen Gründen, jemand fragen sollte, ob er jüdisch ist, dann soll er verneinen. Ich zwinge mein Kind zu lügen!

In seiner Schule wissen nur einige Lehrer Bescheid. Ich hoffe, das bleibt so. Den Judenstern wird ein Jude in Deutschland niemals los, das ist mir bewusst. Dass Ihr Schüler so offen mit seiner Religion umgegangen ist, bewundere ich zutiefst. Dazu braucht man definitiv Eier und das mit 14! Wenn Sie das nicht glauben, dann probieren Sie es doch mal aus. Gerne besorge ich Ihnen eine Kippa. Setzen Sie sie auf und ab geht es damit nach Neukölln oder Kreuzberg. Sozusagen *Inside Jews*. Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Strafanzeigen gegen Unbekannt und Ihre Nahtod-Erfahrungsberichte.

Es ist für mich ein Normalzustand, mit der traurigen Gewissheit zu leben, dass mein Kind nicht immer dazugehören wird, weil es das Beispiel par excellence eines weltumspannenden Feindbildes ist – traurigerweise und fälschlicherweise. Mir ist vollkommen bewusst, dass mein Sohn sein Leben lang in ein dämonisches, fremdbestimmtes, stereotypisches Image gezwungen wird, das er niemals gänzlich abstreifen kann. Dies wurde auch Ihrem jüdischen Mitschüler zum Verhängnis, denn wie man teilweise aus der muslimischen Community an Ihrer Schule vernehmen kann, sind alle Juden Mörder, nicht wahr? Zuweilen ist der Jude sogar an der eigenen Misere schuld, obwohl man noch nie einem Juden über den Weg gelaufen ist. Hinter allem Verwerflichem und jeder weltumspannenden Bosheit wird in Zukunft auch mein Sohn dahinter stecken. Für viele wird er ein missgünstiger Jude sein, der versucht, seine perfiden Pläne durchzusetzen. Multitasking in satanischer Perfektion machen vermeidlich jeden Hebräer zu einem Katastrophenjunkie, so die Antisemiten.

Es ist für mich ein Normalzustand, dass der Begriff *Jude* in einschlägigen Kreisen als Schimpfwort missbraucht wird. Mittlerweile hat der Begriff *Jude* zu den altbekannten auch neue Synonyme bekommen. Demzufolge ist mein Sohn nowadays „ethnisch bedenklich“, ein „Ungläubiger“, ein „Imperialist“, ein „Zionist“ oder ein „Opfaaa“. In der muslimischen Szene wird mein Kind auch gerne als Nachkomme von Affen und Schweinen beschimpft. Mit den Affen könnten sie recht haben, aber das gilt ja wohl für uns alle.

Es ist für mich ein Normalzustand, mit der beunruhigenden Erkenntnis zu leben, dass mein Sohn vorsichtig geschätzt, die halbe Weltbevölkerung gegen sich haben wird, ob es ihm passt oder nicht. In einigen Ländern dieser Erde gilt er als geistiger Staatsfeind Nummer Eins und irgendwann muss ich ihm erklären, falls er sich zum Beispiel für den Iran interessiert, dass er sich das abschminken kann. Er wird dieses Land niemals bereisen können, denn dort herrscht ein Einreiseverbot für Israelis, demzufolge auch für Juden. Das Selbe gilt für Algerien, Bangladesch, Brunei, Irak, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen, Neukölln und nun auch Ihre sagenhafte Friedenauer Gemeinschaftsschule.

Es ist für mich ein Normalzustand, damit zu leben, dass mein Sohn sich durchbeißen, um seine Akzeptanz kämpfen und um Verständnis ringen muss. Er muss damit zurechtkommen, mit anderen Maßstäben gemessen zu werden, ob er es will oder nicht! Mitleidsvolle Blicke, Ablehnung, Ausgrenzung, Denunziation, Anfeindungen, Benachteiligung, Vorurteile, Ressentiments, Hass, Beleidigungen und in manchen Fällen auch körperliche Gewalt, so geschehen an Ihrer Schule, sind grausame Ingredienzen, die das alltägliche Leben eines Juden schwer und risikoreich gestalten.

Ich erziehe mein Kind nicht in blanker Angst – aber in der Realität. Und diese Realität hat mich und die Eltern dieses Jungen eingeholt. Was nutzt es mir, mein Kind liberal, freigeistig, mit höchsten moralischen Werten zu erziehen, wenn die Welt da draußen gar nicht so ist? Und dennoch tue ich es! Davon können Sie mich mit Ihrer Untätigkeit nicht abhalten. Felsenfest bin ich davon überzeugt, dass der Humanismus, der an Ihnen und Ihrer Schule gänzlich spurlos vorbeigegangen ist, die Antwort auf vieles sein kann.

We wird mein Sohn reagieren, wenn er das erste Mal bewusst Feindberührung mit dem Judenhass machen wird? Wie wird er sich zu helfen wissen, wenn sein Vater, seine Mutter, ihn nicht davor beschützen können, wenn er ganz alleine auf sich gestellt ist, so wie Ihr ehemaliger Schüler? Sie haben an Ihrer Schule das zugelassen, wovor die meisten Eltern eines jüdischen Kindes am meisten Sorge haben. Sie, Ihr Lehrerkollegium, die Mitschüler, der Elternbeirat sie haben diesen Jungen im Stich gelassen!

Sie haben weggesehen, hinweggesehen, abgewunken, sich umgedreht, ihn fallen lassen, ihn ignoriert. Sie sind nicht eingeschritten, haben sich nicht schützend vor ihm hingestellt – schlimm, furchtbar, ohne Worte. Anstatt sich die Eltern dieser Schläger zur Brust zu nehmen, laden Sie die betagten Großeltern des Opfers in die Schule ein, um über den Holocaust zu sinnieren. Was für eine Demütigung! Ich mache den Großeltern keinen Vorwurf, Sie haben die Hand ausgestreckt und aus Liebe zu Ihrem Enkel gehandelt. Ich attestiere Ihnen mangelnde emotionale Intelligenz. Und dennoch Sie haben Empathie, aber darunter haben nicht alle Platz, zumindest keine Juden.

Sie haben diesen jüdischen Jungen einfach ziehen lassen. Was haben Sie unternommen, um ihn zu halten? Eventuell haben Sie es ja versucht, diese Schläger an einen Tisch zu setzen, um über das *Judenproblem* an Ihrer Schule zu diskutieren. Aber bestimmt ohne diesen jüdischen Jungen, denn das wäre für manchen Ihrer Schüler zuviel des Guten.

Würde mich nicht wundern, so wie es gerade um Deutschland steht, wenn der nächste Integrationsbambi an Ihre Schule geht. Wenn Sie und Konsorten glauben, dass Judenfeindlichkeit in unserer breiten Gesellschaft, vor allem aber in der muslimischen Community, zu einem salonfähigen, unwiderruflichen Normalzustand geworden ist, mit dem mein Sohn und andere jüdische Kinder sich in Zukunft lapidar abfinden müssen, dann liegen Sie falsch. Wenn Sie und vor allem einige Eltern an Ihrer Schule glauben, dass mein Sohn oder ein anderes deutsches jüdisches Kind den Kopf wegen des Nahostkonflikts hinhalten muss, dann liegen Sie auch alle falsch.

Mein Sohn ist deutsch und erst dann jüdisch. Das kann ja wohl nicht so schwer zu verstehen sein. Ich hoffe inständig, dass er nicht zu einem rigorosen, unabwendbaren Bekenntnis, respektive Positionierung, zu Israel gezwungen wird, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht und er seine Koffer packen muss.

Eine Frage geht mir oft durch den Kopf: Wird mein Kind sich hier angenommen und akzeptiert fühlen? Wird er seine Zukunft in diesem Land haben? Ich weiss es nicht. Ich kann diese Frage nicht beantworten. Diese Frage kann mir nur Deutschland beantworten.

Nun, was den jüdischen Jungen aus Ihre Schule betrifft, der ist wieder zurück nach Großbritannien. Damit haben Sie mir meine Frage mit Nein beantwortet. Aber, ich trotze Ihnen, denn Sie sind nicht *Deutschland*, auch nicht Ihr Lehrerkollegium und auch nicht die paar instrumentalisierten, verblendeten Mamas und Papas an Ihrer Schule. Deutschland ist viel mehr!

Eines möchte ich Ihnen, respektive Ihren Mitschülern, vor allem den Muslimen unter ihnen, abschliessend mitgeben – etwas pädagogisch sinnvolles: Ihr ehemaliger jüdischer Mitschüler ist keinesfalls ein *Opfer*. Er und mein Sohn haben etwas entscheidendes gemeinsam: Beide sind Nachfahren von Holocaustüberlebenden. Wer Nachfahre eines Holocaust Überlebenden ist, entspringt der Saat eines Helden!

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Die Grenze der „Sonderbehandlung“

Sehr geehrte Christiane Hoffmann,

heute, am 26. April 2017, erhielt ich einen Newsletter des Spiegels unter dem Titel „Morning Briefing“, für den sie als stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros verantwortlich sind. Dort steht:

„Die historisch bedingte Sonderbehandlung Israels stößt mit der Regierung Netanyahu an ihre Grenzen.“

Das Wort Sonderbehandlung hat in Deutschland Tradition, wenn es um Juden geht. Ich habe daher sechs Fragen an Sie:

1. Frage: Wie sehen die Sonderbehandlungen aus, die Israel von Deutschland erhalten hat? Bitte nennen Sie mir ein paar Beispiele.

2. Frage: Unterzieht Der Spiegel Israel auch einer Sonderbehandlung? Wenn ja, wie sieht diese Sonderbehandlung aus?

Sie schreiben weiter: „Aber die historische Schuld kann nicht dazu führen, dass Deutschland es akzeptiert, wenn die israelische Regierung sich immer weiter von jenen Werten entfernt, die wir bisher für gemeinsam gehalten haben.“

3. Frage: Welche historische Schuld meinen Sie? Meinen Sie etwa die Sonderbehandlungen, die Juden einst in Deutschland erleben mussten?

4. Frage: Welche Werte meinen Sie? Etwa, die Werte, die viele Deutsche für selbstverständlich halten, während das Volk in Israel diese Werte verteidigen muss in einer Welt von Feinden, die das kleine Land Israel auslöschen möchten, während die Hamas in ihrer Gründungscharta erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen? Diese Forderung gab es einst auch in Deutschland aus. Sie nannte sich Endlösung!

5. Frage: Wie sollen Juden mit dieser Sonderbehandlung umgehen?

6. Frage: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es für einen Israeli sein muss, Europäern die Hand zu schütteln, die seit Jahrzehnten ein undemokratisches Regime finanzieren, das mit dem Geld Familien von terroristischen Judenmördern Renten zahlt?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

***

Die kurze Antwort:

„Die Formulierung „Sonderbehandlung“ ist in diesem Zusammenhang sicher sehr unglücklich, da haben Sie recht. Wir haben das inzwischen korrigiert.

Mit freundlichem Gruß
C. Hoffmann“

 

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