Tuvia Tenenboms neues Buch „Allein unter Flüchtlingen“

„Sie und ich mögen seine Worte nicht gutheißen, doch ich finde, er hat das Recht, sie zu äußern. Hätte er sich entsprechend über Juden geäußert, dann würde ich ihm genau dasselbe Recht zubilligen, obwohl ich schließlich selbst jüdisch bin. Denn, hey, lieber weiß ich, was die Leute über mich denken, als meine Zeit mit ‚Liberalen‘ zu vergeuden, die mir Liebe schwören, mich und andere Juden aber in Wahrheit nicht ausstehen können.“

Diese Worten stammen von Tuvia Tenenbom. Sie finden sich im 21. Kapitel seines neuen Buchs „Allein unter Flüchtlingen“. Allein schon für dieses Kapitel lohnt sich die Lektüre des Buchs. Während des Lesens des Kapitels sind mir mehrfacht Schauer über den Rücken gelaufen. Das Kapitel trägt den Titel: „Der Volksfeind“

Tuvia Tenenbom schildert in diesem Kapitel sein Treffen mit dem deutschen Autor Akif Pirinçci. Man muss diesen Mann nicht mögen, um zu erkennen, wieviel Unrecht und Gewalt ihm in Deutschland angetan wird. Man muss jedoch ein sehr selbstgerechter Deutscher sein, um die Gewalt, die ihm alltäglich angetan wird, zu rechtfertigen oder achselzuckend hinzunehmen. Es ist egal, was Akif Pirinçci geschrieben hat, es ist falsch, was ihm alltäglich in Deutschland angetan wird; falsch, weil die Taten gegen seine Würde gerichtet sind, die eigentlich unantastbar sein sollte. Im Grundgesetz heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Dort steht nicht: „Die Würde des Menschen, der sich gut benimmt, ist unantastbar.“

Als Tuvia Tenenbom Akif Pirinçci besucht, fällt ihm zunächst auf, dass seine Wohnungstür mit diversen Farbanschlägen attackiert wurde. In der Wohnung erfährt Tuvia dann, dass Amazon seine Bücher nicht mehr direkt verkauft, ausgerechnet Amazon, wo Bücher des Ku-Klux-Klans, „Mein Kampf“ und der Koran feilgeboten werden. Als Tuvia mit Akif spazieren gehen, wird Tuvia Zeuge, wie ein junger Mann auf Akif zustürmt und ihn böse beschimpft. Einige Zeit später wird Akif von einem älteren Herrn beschimpft. Als Tuvia ihn auf diese Verbalangiffe anspricht, erzählt Akif, dass es auch schon mal vorgekommen ist, dass jemand eine Flasche Cola über seinen Kopf entleert hat. Als die in ein Restaurant gehen wollen, erfährt Tuvia, dass es mehrere Restaurants gibt, die sich weigern, Akif Pirinçci zu bedienen. Tuvia Tenenbom beschreibt seine Erfahrungen wie folgt:

„Junge und alte Deutsche haben nichts Besseres zu tun, als diesen Mann zu verletzten. Als Akif, den Volksfeind, zu verletzen. Gib den Leuten die Gelegenheit, andere zu verletzen und zu demütigen, sage ihnen, Grausamkeit sei eine Tugend, und sie werden zu Tieren.“

Ich kenne die Grausamkeiten nur zu gut. Was bin ich schon angegriffen, nur weil ich schreibe, was mir gerade so durch den Kopf geht. Dabei wird mir immer vorgeworfen, ich würde mich mit den Menschen gemein mache, deren Würde ich verteidige. „Du solltest Dir echt überlegen, ob Du diesen Bericht veröffentlichen möchtest“, riet mir eine gute Freundin, mit der ich mich in der Zeit der Entstehung über diesen Artikel sprach und fügte hinzu: „Du unterstützt damit Akif Pirinçci und solltest Dich fragen, ob Du das willst.“

Ja, das will ich! Schließlich heißt es nicht: „Die Würde des Menschen, der sich gut benimmt, ist unantastbar.“

Als Frauen im 19. Jahrhundert das Wahlrecht forderten, gab es jene Gruppierung, die forderte, Frauen mögen sich ersteinmal beweisen, ob ihnen das Recht überhaupt zustünde, während die radikalen Feministinnen erklärten, jeder Frau stünde das Wahlrecht zu, unsbhängig von ihrem Verhalten, ganz einfach weil sie ein Mensch sei. Hedwig Dohm betonte, „Menschrechte haben kein Geschlecht“ und führte aus:

„Die Schwachen und Kranken, die Krüppel, die Dummen und die Brutalen, sie alle sind wahlberechtigt. Jede Frau, die schreiben und lesen kann, steht an Fähigkeiten über dem Mann, der diese Kunst nicht versteht.“

Man mag Akif Pirinçci für dumm, brutal und krank halten. Wenn man findet, er habe die Würde eines anderen Menschen verletzt, so kann man ihn verklagen und den Rechtsweg wählen. Ihn jedoch zu attackieren, Cola über seinen Kopf zu gießen und sein Eigentum zu zerstören, sind inakzaptabele Aktionen und verlangen eine klare Verurteilung. Egal was er gesagt hat! Ich werde solche Gewalttaten immer kritisieren, weil sie unmenschlich sind und es ist mir egal, in welche Ecke ich dafür von wem auch immer gestellt werde. Ich verteidige Akif Pirinçci genauso gegen Gewalt, wie ich Henryk Broder oder Ayaan Hirsi Ali verteidige. Gewalt gegen Menschen oder die Wohnung eines Menschen ist falsch, möge es nun ein Appartement in Berlin sein oder ein Flüchtlingsheim in Heidenau.

In den letzten Jahren wurde ich aufgrund meiner Verteidigigungen schon in die abenteuerlichsten Ecken gestellt. Die Liste der Hasszuschriften gegen mich ist lang. Als ich die Behandlung von vermeintlichen Nordafrikanern durch die Polizei in der Silvesternacht zum 1. Januar 2017 kritisierte, wurde mir vorgeworfen, ich würde die Sicherheit der Frauen verraten. Als ich die Ausschreitung eines gewalttätigen Mobs gegen Milo Yiannopoulus kritisierte, wurde mir vorgeworfen, ich würde die Homosexuellen verraten. Immer wenn ich den Hass gegen Israel kritisiere, wird mir vorgeworfen, ich würde die Palästinenser verraten. Aufgrund meines Wahlkampfes für Hillary Clinton wurde mir Verrat an Israel vorgeworfen und wegen meiner Aussage, Donald Trump sei kein Populist, wurde ich zum Rechtspopulisten erklärt. Als ich das Recht auf Meinungsfreiheit auch für einen AfD-Politiker forderte, wurde mir vorgeworfen, ich mache Wahlkampf für die AfD. Man muss aber kein AfD-Sympathisant sein, um zu kritisieren, dass auf einen Plakatierer der AfD und auf ein Parteibüro der AfD geschossen wurde. Als ich das Recht auf Meinungsfreiheit für Jan Böhmermanns verteidigte, wurde mir vorgeworfen, ich sei ein Türkenfeind. Als ich das Recht von Chris Tall verteidgte, Witze zu machen, war ich ein weißer Rassist. Als ich auch Xavier Naidoo verteidigte, wurde mir vorgeworfen, ich sei nun völlig durchgedreht. Aufgrund meines Einsatzes für den Feminismus werde ich von einigen Leuten so gescholten wie von anderen Leuten für meinen Einsatz für Flüchtlinge.

Ich bin Feminist, streite für Israel, wirke in der FDP, verabscheue die AfD, kämpfe gegen Homophobie, kritisiere den Islam, lache über den Katholizismus und habe keine Angst vor Menschen, die ihr Meinung sagen. Ich habe Angst vor Menschen, die sich so sicher und so frei von jedem Zweifel sind, dass sie Gewalt rechtfertigen oder billigend in Kauf nehmen, um ihre Gewissheit zu manifestieren.

„Wenn wir es zulassen oder gutheißen, dass Menschen mit Gewalt aus dem Diskurs entfernt werden, und möge ich ihre Aussagen noch so sehr verabscheuen, glaub‘ mir Gerd, dann sind wir Juden die Nächsten.“

Das sind die Worte meines Gastvaters Jim Davidson. Ich habe ihm einiges zu verdanken. Die Gespräche mit ihm haben mich geprägt. Als es im Februar 2017 zu Ausschreitungen an einer amerikanischen Universität kam, weil dem gewalttätigen Mob nicht gefiel, dass ein Unterstützer Trumps eine Rede halten sollte, musste ich an diese Worte denken. An einer Universität wurde ein Diskurs verhindert, ausgerechnet dort, wo der freie Diskurs gelebt werden sollte wie sonst nirgendwo, wo die Elite der Bildung lebt, die in der Lage sein sollte, die Freiheit der Gedanken zu leben, wo kluge Geister streiten, forschen und um Erkenntnis ringen und wo Akademiker und Akademikerinnen begabt genug sein sollten, das Falsche analytisch zu erkennen, so dass es keinen Grund gibt, Gedanken zu verbannen, weil dort aufgeklärte Menschen den Mut besitzen, sich ihres eigenen Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.

Mir macht diese Selbstgerechtigkeit Angst, denn wer weiß, ob nicht jene Menschen, die heute einem Trumpverteidiger das Recht nehmen, sich am Diskurs zu beteiligen, mich morgen aus dem Diskurs entfernen, weil sie glauben, ich sei eine Gefahr. „Wehret den Anfängen“ brüllen die Gerechten und meinen damit doch nur die Anfänge einer Zukunft, die sie aus Angst konstruieren. Aus Angst nehmen sie Menschen als Geisel ihrer Vermutung. Diese Angst ist die Wurzel des totalitären Denkens, die Gewalt über Gedanken als Präventivschlag ermöglicht. Tuvia Tenenbom fragt in seinem Buch:

„Was macht Menschen zu Gerechten? Was bringt sie dazu, diejenigen zu demütigen, die nicht ihrer Meinung sind? Ich weiß es nicht. Welches Verbrechen hat Akif begangen? Er macht sich über den Islam lustig. Er, der türkische Junge, der deutscher Staatsbürger wurde, zieht die Religion seiner Eltern durch den Kakao, er verhöhnt seine eigene Kultur und sein eigenen Volk. Ich kenne Leute wie ihn. Weiße Deutsche, die das Christentum, die Religion ihrer Eltern, verhöhnen und die ihre eigene Kultur und ihr eigenes Volk auf den Arm nehmen – und manchmal Hassreden gegen Christen halten, so ähnlich wie oder schlimmer noch, als Akif es tut. Wie wir alle wissen, sind diese Leute die Künstler, die Autoren, die kulturelle Elite Deutschlands. Als Weiße haben sie das Recht, so etwas zu tun und man stellt sie dafür auf den Sockel. Akif aber hat nicht dieses Recht, so etwas zu tun. Weil er Türke ist. Weil er eine dunklere Haut hat. Weil seine Eltern Muslime waren.

Knapp zusammengefasst haben Weiße Rechte, die Nichtweiße nicht haben. So denken politisch korrekte Menschen. Sie sind, um es mal kurz und deutlich zu sagen, verdammte Rassisten. Passt auf, ihr Leute aus Syrien, Libyen und Nordafrika: Der Tag wird kommen, da ihr wie Akif lernen werdet, dass man euch hier nur liebt, wenn ihr brav auf der untersten Stufe bleibt.“

Ich kennen Leute, die durchstöbern Facebook dananch, wer die AfD wählt oder mit Pegida-Leuten diskutiert, nur um sie dann zu blockieren, ganz so, als hätten sie dadurch einen heroischen Akt des Widerstands geleistet, der sie auf eine Stufe mit der Weißen Rose stellt. Es hilft aber nichts, seine politischen Gegner als „Pack“ zu bezeichnen und ihnen den Stinkefinger zu zeigen. Im politischen Diskurs müssen wir mit ihnen reden! Wenn es Leuten schlecht geht, flüchten sie. Manche flüchten in andere Länder, andere flüchten in Ideologien. Einige Länder und Ideologien sind gut, andere weniger. Wer sich das Äußern einer Meinung verbittet, sorgt lediglich dafür, dass die Meinung nur noch gedacht wird! Aber nur weil ich jemanden nicht mehr höre, heißt das nicht, dass er die Sache nicht mehr denkt. Die Meinung wird lediglich erst sichtbar, wenn sie sich zu einer Handlung entwickelt hat. Dann aber ist es oft zu spät!

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Kneipe und da sitzt ein Mann mit einem Hakenkreuz am Revers. Sie würden denken: „Oh, ein Nazi, dem gebe ich kein Bier aus.“ Jetzt stellen Sie sich aber mal vor, er trüge dieses Hakenkreuz nicht, weil es verboten ist. Sie würden sich vielleicht hinsetzen, sich vorstellen, er würde Sie nicht mit „Heil Hitler“ begrüßen, weil das unter Hate Speech fällt, Sie würden erst ein wenig plaudern, dabei das ein oder andere Bier trinken, vielleicht sogar ein Bier ausgeben, bis das Gespräch auf ein Thema fällt, bei dem Sie merken: „Scheiße, ein Nazi!“ Dann aber ist es zu spät. Sie haben ihm bereits ein Bier ausgegeben und alles nur, weil ein Verbot des Hakenkreuzes Sie daran gehindert hat, den Mann sofort als das zu erkennen, was er ist. Ich weiß lieber, wie jemand drauf ist, bevor er zur Tat schreitet. Außerdem möchte ich mit einem Nazi nicht plaudern. Mit einem Nazi möchte ich ausnahmslos Klartext reden!

Ich gebe den naiven Glauben nicht auf, dass Reden, Zuhören und Streiten helfen, sich zu verstehen und den Hass zu mindern! Außerdem ist Zuhören ein präventiver Schutzmechanismus, nur so lerne ich das Innere eines Menschen kennen und kann rechtzeitig entscheiden, ob ich mich vor ihm schützen sollte. Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden!

Wer alles ausklammert und entfreundet, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei einer Wahl die Menschen in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein defintives Kreuz verwandelt haben. Dann fallen sie aus allem Wolken und sagen, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich haben sie es nicht kommen sehen! Sie haben ja auch all die Menschen entfreundet. Sie konnten sich nicht mit diesen Menschen auseinandersetzen, ihnen nicht entgegentreten und ihnen nicht widersprechen. Alles nur, weil sie diese Menschen nicht kannten. Sie vermehrten sich im Verborgenen, Geheimen, Verbotenem. Andere Meinungen ausklammern ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

Tuvia Tenenbom hat daher vollkommen Recht, wenn er mit allen Menschen redet und mögen sie noch so verhasst sein. In seinem Buch „Allein unter Flüchtlingen“ redet er mit Volker Beck, Henriette Reker, Gregor Gysi, Lutz Bachmann und Frauke Petry. Die Art, wie er mit seinen Gesprächstpartnern spricht, macht das Buch besonders lesenswert, denn selten wird in Deutschland so miteinander geredet. Die deutsche Art zu „diskutieren“ beschreibt Tuvia Tenenbom am Beispiel Frauke Petrys:

„Für viele Deutsche in führenden Positionen ist Frauke jedenfalls der Gottseibeiuns. Der Hauptgrund, warum die deutschen Medien jedes Mal auf Tauchstation gehen wollen, wenn ein Flüchtling bei einem schweren Verbrechen erwischt wird, lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Frauke Petry. Wen wundert es da, dass ihr Journalisten beim Interview viel lieber ins Gewissen reden oder Vorhaltungen machen, als sie wirklich etwas fragen? Vor einiger Zeit sah ich auf der Deutschen Welle ein auf Englisch geführtes Interview mit ihr, bei dem sich der Fragesteller nicht mit dem Fragenstellen begnügte; er ließ sie kaum zu Wort kommen und unterbrach sie permanent. Das war kein Interview, sondern der ziemlich brutale Versuch einer öffentlichen Demontage. Als ich das sah, sagte ich mir: Ich werde so etwas niemals tun. Jeder Interviewte, welche Meinung er auch vertritt, verdient eine faire Behandlung. Viele sogenannte Journalisten sehen das aber leider anders. Und in Fraukes Fall geht es für sie unterm Strich einfach um Folgendes: Sie wollen nicht, dass Frauke auch nur ein Quäntchen mehr Macht erlangt.“

Tuvia Tenenbom redet offen und in neugieriger Zugewandtheit mit seinen Gesprächspartnern und erfährt so, dass die minderjährigen Kinder von Frauke Petry öffentlich gemobbt werden wegen ihrer Mutter. Sippenhaft nannte sich das bei den Nazis.

In „Allein unter Flüchtlingen“ redet Tuvia mit deutschen Politikern wie er bei „Allein unter Deutschen“ mit deutschen Nationalisten und bei „Allein unter Juden“ mit arabischen Nationalisten gesprochen hat. Das Ergebnis ist ein Abbau eben jenes Hasses, der es ermöglicht, dass Menschen auf Kinder losgehen, weil ihnen die Mutter nicht gefällt. Nach dem Gespräch mit Frauke Petry stellt er fest:

„Als die Zeit zum Aufbruch naht, posiert sie mit mir vor der Kamera, als wären wir alte Kumpel. Sie brauchte eine Weile, um mit mir warm zu werden, aber am Ende ist die richtig aufgetaut. Sie ist keine Dämonin, muss ich Ihnen leider mitteilen; sie ist eine Deutsche, eine deutsche Lady, die laut ausspricht, was die größten deutschen Machos ich nicht einmal zu flüstern wagen. Ich mag diese Lady. Wenn ich es recht bedenke, mochte ich bislang jeden Deutsch und jeden Araber, dem ich auf dieser Reise begegnet bin. Wie kommt es, werden Sie sich vielleicht fragen, dass ich unweigerlich Gefallen an Arabern und Deutschen finde, also genau an den Leuten, die eine bizarre Tradition des Judenhass verbindet? Ist das der Schicksal des Juden, seine Feinde zu lieben?“

Tuvia versteht die Kunst des offenen Gesprächs. Allerdings traut sich nicht jeder Mensch mit ihm auf die hohe See der klaren Worten. In Kapitel 23 ist es zum Beispiel Henriette Reker, die sich windet, ja nicht das Falsche zu sagen. Sie weiß nämlich, wie schnell und gnadenlos man in Deutschland für eine reine Wortäußerung in Grund und Boden gestampft werden kann. Der Shitstorm, den ihre Armlängeaussage im Januar 2016 ausgelöst hatte, ist legendär. Volker Beck hat es vorgezogen, große Teile seines Gesprächs mit Tuvia Tenenbom komplett zurückzuziehen. Daher sind all seine Antworten im 22. Kapitel geschwärzt, was besonders schade ist, weil wir so nicht erfahren, ob über den Deal mit der Türkei in Sachen Flüchtlingspolitik überhaupt parlamentarisch abgestimmt wurde.

Wie schmutzig muss die Arbeit wohl sein, die die türkische Regierung für Deutschland macht, dass es keine klare Antworten gibt. Vermutlich sehr schmutzig. Nach der Lektüre von „Allein unter Flüchtlingen“ hat man jedenfalls viele Deutsche kennengelernt, die sich ihr weißes Hemd aus dem Eine-Welt-Laden nicht schmutzig machen und dennoch sicher in ihrem artgerechten Garten lustwandeln möchten, bevor sie abends bei Bio-Wein und lokalem Walnussbrot darüber philosophieren, was es bedeutet, ein gutes und gerechtes Leben zu führen. Sie sind der Grund, warum die schmutzige Arbeit zur Sicherung ihres Ökosystems in die Türkei delegiert wurde. In der Türkei hat Deutschland einen willigen Vollstrecker für das schmutzige Staatsgeschäft der Grenzsicherung gefunden.

Für die türkische Regierung ist die Verteidigung der Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio eine Selbstverständlichkeit. Die AfD hat über Schießbefehle an Grenzen nur fabuliert, die deutsche Regierung unter CDU und SPD jedoch lässt schießen. Die türkische Regierung fängt in tiefster Dankbarkeit und Ergebenheit der deutschen Regierung einen Großteil der Flüchtlinge ab, die nach Deutschland wollen, so dass der Deutsche dann stolz sagen kann: „Es gibt keine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage.“

Überall hört Tuvia Tenenbom diese Aussage, obwohl sie offensichtlich Blödsinn ist. Alles hat eine Obergrenze! Kein Raum hat unendliche Kapazität. Die Obergrenze für Flüchtlinge liegt dort, wo ein Land nicht mehr in der Lage ist, sich um die Flüchtlinge zu kümmern. Wer sich weigert, eine Obergrenze zu definieren, weigert sich, Verantwortung zu übernehmen.

Die Flüchtlinge, die aus Syrien und anderen Kriegsländerm kommen, sind größtenteils durch Krieg traumatisierte und brutalisierte Männer, die aus zerbrochenen Clanstrukturen stammen, zusammgehalten von einer autoritären Religion, gegründet von einem patriachalen Feldherren! Diese Männer brauchen individuelle Hilfe und intensive Betreuung. Sie in überfüllte, enge Räume und Zelte zu zwängen, nicht selten zusammen mit Menschen aus Ländern und Kreisen, mit denen sie in der Heimat im Krieg lagen, ist das Gegenteil von Hilfe. Es ist ein Fortführen des Kriegs mit anderen Mitteln!

Tuvia Tenenbom besuchte für sein Buch Flüchtlingslager. Was er vorfand war teilweise unmenschlich und deckt sich vollkommen mit dem, was auf meinem Blog berichtet wurde, nur noch schlimmer. Tuvia berichtet von Kälte, Nässe, Krankheit und Kot. Ein Ort, an dem definitiv keine Liebe gemacht werden kann. Tuvia schreibt:

„Sobald ich aus dem Lagerbereich raus bin, setze ich mich. Ich muss mich sammeln und darüber nachdenken, was ich gerade gesehen habe. Ich habe nicht damit gerechnet, das zu sehen, was ich sah. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ein Land wie Deutschland Menschen so behandelt. Ein Teil von mir möchte weinen, der andere will einfach nur schreien. Traurig ist das, sehr traurig. Was wird mich auf dieser Reise noch erwarten? O Allah, hab Erbarmen!“

Tuvia Tenenbom zitiert einen Flüchtling, der in einem deutschen Flüchtlinglager lebt, mit diesen Worten:

„Dies ist ein schrecklicher Ort. Die deutsche Regierung behandelt uns schlechter als Hunde. Hunde haben ein besseres Leben als wir! Ich will hier raus. Ich will nach Syrien zurück. Wenn ich hier raus rennen und ein Flugzeug nach Syrien nehmen könnte, ich würde es heute tun! Ich will hier raus! Heute noch! Heute!“

Nach der Lektüre von „Allein unter Flüchtlingen“ weiß man, dass es den meisten Deutschen, die die Flüchtlinge klatschend, tränengerührt und selbstergriffen patriotisch Willkommen hießen, gar nicht um die Flüchtlinge ging, sondern vielmehr nur um ihr eigenes Image! Sie benutzen Flüchtlinge, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Tuvia Tenenbom schreibt:

„Was mir am meisten auf die Nerven geht, ist, dass diese guten Deutschen alles andere als gut sind. Schleichen Sie sich doch bei Gelegenheit mal in ein Flüchtlingslager und machen Sie sich selbst ein Bild. Schauen Sie sich die maroden Zustände an, riechen Sie den Gestank, machen Sie sich bewusst, wie hier Feinde zusammengepfercht werden, kosten Sie von dem Essen und verschaffen Sie sich einen Eindruck von den elenden Zuständen, unter denen die Flüchtlinge hier in jedem Augenblick, an jedem Tag, in jedem Monat leben. Das einzige, was an dieser ganzen Willkommenskultur-PR-Maschinerie wie geschmiert funktioniert, ist das, was auch im letzten Jahrhundert prima geklappt hat: die perfekte Organisation der Transporte.“

Nachdem ich die letzte Seite des Buchs gelesen hatte, schloss ich das Buch in der Gewissheit: Ich bin nicht alleine im Nirgendwo. Es gibt tapfere Menschen wie Tuvia Tenenbom.

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81 Antworten zu Tuvia Tenenboms neues Buch „Allein unter Flüchtlingen“

  1. Pingback: Jüdischer Buchautor Tuvia Tenenbom: „Akif Pirinçci wird in Deutschland viel Unrecht angetan!“ – philosophia perennis

  2. Yngwio schreibt:

    Es ist imho bedauerlich, daß der Kommentardialog dem Beitrag nicht gerecht wird und ich habe das Gefühl, einige der Kommentatoren haben den Beitrag nicht wirklich gelesen.

    @ Dante: Kriegsverbrechen bleiben Kriegsverbrechen und sind imho durch nichts zu rechfertigen. Flächbombardements gegen Siedlungen sind Kriegsverbrechen.

    @ Aristobulus: Entmenschlichung anzuprangern aber fast schon wollüstig selbiges zu leisten halte ich für zwiespältig. Gerade Sie haben den Text anscheinend nicht ansatzweise gelesen. Nichtverständnis unterstelle ich Ihnen nicht, aber das macht Sie nur unangenehmer.

    • aurorula a. schreibt:

      Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu mißbrauchen war tatsächlich schon ein Kriegsverbrechen, bevor dieser Begriff der Bedeutungsinflation anheimgefallen ist.
      Nur sehen das heutzutage nur noch die Leute als eins an, die auch Recherche betreiben können.

    • Aristobulus schreibt:

      Ah, der siebzehnmal gesperrte Troll ist wieder da, macht Andere klein, besserwissert rum und betreibt Revisionismus nebst seiner gewohnten todlangweilige ad-hominem-Personalpolitik?
      Ja so ein sinnloser, mückenlästiger Saubeutel.

      • aurorula a. schreibt:

        Müssen die Beiträge von jemandem, der zum ersten Mal unter einem neuen Namen schreibt, nicht erst schreigefaltet werden? Ließe sich bestimmt so einstellen; der wöhrtgebreßte wird irgendwo verraten, wie das geht.

        • Aristobulus schreibt:

          … aber der Buurmann muss doch Artikel schreiben, theaterspielen, stadtführen und mehr theaterspielen, den Hund spazierenführen, dann theaterspielen und an die Normandie denken und stadtführen und Artikel schreiben und wieder den Hund und so 🙂

          • aurorula a. schreibt:

            … und deswegen wäre es leichter, wenn er nicht erst alles lesen müßte um irgendwann zu entdecken, was er vielleicht sperren will. Ich sagte ja nicht, der G.Buurmann sollte erst alles schreifalten, nur den jeweils ersten Beitrag von jemandem.

          • Aristobulus schreibt:

            Schon. Aber dann müsste er manchmal dreißig Verschiedene auf einmal schreifalten (jaha, diesmal wirklich Verschiedene, die gibt’s!), die etwa über Fettbrock hierher finden und nur ein einziges Mal kommentieren.
            – Man macht’s so, wie man es gewohnt ist, selbst wenn es manchmal anders praktischer wäre, nicht? Hmm, warum macht-man-das-so: Um dabei an was Anderes zu denken 🙂

  3. Thomas schreibt:

    Möchte zwei Anmerkungen zu dem Artikel machen:

    1.Habe aus beruflichen Gründen schon diverse Flüchtlingsunterkünfte besucht bzw. besuchen müssen.
    Eine Verallgemeinerung kann man da kaum machen.
    Es gibt Unterkünfte, da geht selbst die Polizei nur in Kampfmontur und mit Hundeführern rein und dann gibt es wieder Häuser, da treffen sie auf (enkel)kinderlose Senioren, die Flüchtlinge bemuttern und betutteln, dass man glauben könnte, es handele sich um eine Krabbelgruppe von Kleinstkindern.
    Auf meine Frage, warum wer eigentlich in welche Unterkunft gepackt wird, wer da die Auswahl trifft, hab ich nie eine Antwort bekommen.
    Da ist man dann schon beim bösen Wort namens „selektieren“.
    Und schon ist mir selbst passiert, was ich eigentlich als Punkt 2 ansprechen wollte:
    Die Anspielung auf die Judenvernichtung.
    Zitat:
    „Das einzige, was an dieser ganzen Willkommenskultur-PR-Maschinerie wie geschmiert funktioniert, ist das, was auch im letzten Jahrhundert prima geklappt hat: die perfekte Organisation der Transporte.“
    Ein gewisser Zusammenhang ist tatsächlich, man mag es kaum schreiben, doch irgendwie da, aber interpretieren wird man diesen, je nachdem wo man steht, natürlich unterschiedlich…
    Von „wir machen wieder gut“ bis, ja bis was eigentlich?

    • Aristobulus schreibt:

      Bis die sieben Millionen voll sind.
      Denn es muss ja ’ne Million mehr sein, nicht?, weil man dann besonders brav ist und die sechs Millionen ganz besonders wiedergutgemacht hat.

  4. HM schreibt:

    Das ist schon erstaunlich, dass dieser korpulente Mann einen derartigen Spagat hinbekommt.
    Einerseits ein Flächenbombardement vordern,
    https://lizaswelt.net/2015/03/11/die-welt-hasst-israel-immer-mehr/
    andererseits im senem Buch ein Plädoyer für Menschlichkeit.
    Das nenn ich doch mal gelenkig.

    • Aristobulus schreibt:

      Ah? Selbes Niveau wie einst jene Bemerkung gegen Sarrazin, er sei ein zuckender Krüppel. Die hat den, der’s gesagt hat, übrigens zwanzigtausend gekostet.

      Tuvia Tenenbom hat’s mit dem Rücken. Das hält ihn von keinem einzigen knochenharten Einsatz ab. Tuvia Tenenbom ist großartig. Jedoch der HM ist ein kleiner Feigling ohne Geschmack, ohne Kraft, ohne Selbstachtung, und ohne jeden Respekt vor jemandem, der was leistet.

    • Couponschneider schreibt:

      Das ist die einzige geistreiche Kritik an Israel, die man äußern kann: Israel geht mit seinen arabischen Feinden zu zaghaft um. Die Schlange an der eigenen Brust nähren, ist einfach dumm. Der Brüsseler Antisemitenverein sollte auch endlich aufhören, Geld „nach Palästina“ zu schicken. Mich ärgert auch, dass Israel dieses Schiff Mavi Marmara gekapert hat. Torpedieren wäre die richtige Antwort gewesen und Israel hätte im Anschluss nicht so viel zu Stress gehabt.

      Danke für den Link. Ich finde das Interview gut.

      • HM schreibt:

        Bleib Ihnen ja unbenommen dem Interview inhaltlich zuzustimmen.
        Mir fällt die merkwürdige Diskrepanz zwischen mitfühlender Beschreibung der Lebenswirklichkeit einer Einzelperson auf und die Brutalität in Konfliktlösungsvorschlägen an anderr Stelle.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie, HM, sind eine Dauerdreckschleuder, dazu ein schamloser Lügner.
          Es ging in dem Interview NICHT um eun lindgrünes Gesäusel „Konfliktlösungsvorschläge“. Es ging nämlich darum, wie ein Krieg gegen die Hamas zu gewinnen ist, die den gesamten Gazastreifen verseucht hat.

          Sie möchten freilich lieber Lügen, Bemäntelungen und Falschheiten lesen?, nu, die passen zu Ihnen. Lesen Sie halt beim Muslimmarkt. Da kriegen Sie sowas ganz frei Haus.

          • HM schreibt:

            Ist Ihnen was aufgefallen? Nein?
            Die Burschen über dieTenenbom von Pirincci in ihrer Handlundsweise und Umgangsformen informiert wird, reagieren eben so, wie bestimmte Charaktere auf andere Meinungen reagieren.

          • Aristobulus schreibt:

            … schein-änigmatische Scheinantwort, die nichts aussagt, dazu mit mieser Schreibweise.
            Diffus: Der will sich irgendwie als verfolgter Pirincci leidtun?, lol. Na wie abstoßend, einer will sich wohl Stiefel anmaßen, in denen er bis übern Scheitel verschwindet.

        • Dante schreibt:

          Fakt ist, dass jedwedes Bemühen Israels, eben nicht solche brutalen Konfliktlösungsstrategien zu wählen, nicht honoriert, sondern eher noch „bestraft“ wird. Wer kritisiert schon Russland für seine Strategie, Mondlandschaften zu schaffen, so ausdauernd und erbittert, wie man Israel dafür kritisiert, dass es überhaupt Gegenmaßnahmen gegen Raketen und Tunnel ergreift und seine Feinde nicht einfach machen lässt oder mit Konzessionen, etwa in Sachen Siedlungsoplitik, noch belohnt?

          Versteht man den Frust darüber, löst sich die vermeintliche Diskrepanz in Wohlgefallen auf wie das berühte Zwillingsparadoxon der Speziellen Relativitätstheorie.

          Wer immer auf die Fresse kriegt, nicht obwohl, sondern weil er versucht, lieb zu sein, macht damit irgendetwas falsch. „Der Klügere gibt nach“ ist etwas, das einem Nichtbetroffene dann als „klugen“ Ratschlag mit auf den Weg geben, und wer ihn befolgt, ist anschließend der Dumme.
          Es mag auch in grauer Vorzeit Leute gegeben haben, die immer nur eingesteckt haben und die Sprüche wie „Gewalt ist nie eine Lösung“ zur Grundlage ihres Lebens gemacht haben. Von denen stammen wir aber nicht ab. Sie sind von den Egoisten und Sadisten in ihrer Umgebung ausgerottet worden. Allein diejenigen können überlebt haben, die denen auch mal ihre Grenzen aufgezeigt haben und sich mal – als Strategie, nicht als grundsätzliche Lebensweise – ähnlich gewalttätig verhalten haben wie diese selbst.
          Wer nette Menschen haben will, muss ihnen auch eine Überlebenschance bieten und darf nicht von ihnen verlangen, lieber nach Babyn Yar zu marschieren, als die Mavi Marmara zu kapern. Wenn kapern denselben Hass einbringt wie torpedieren, warum sich die Mühe machen und eigene Leute in Gefahr bringen?

          • HM schreibt:

            „Wer kritisiert schon Russland für seine Strategie….,“

            Da nehmen wir die Realität wohl unterschiedlich war und bräuchten die Unterstützung jener, die ja „objektives“ Beurteilen beherrschen.

            „….dass es überhaupt Gegenmaßnahmen gegen Raketen und Tunnel ergreift und seine Feinde nicht einfach machen lässt …“

            Soweit mir bekannt ist mit Installation des „Iron Dome“ nichts mehr mit zielerreichenden Raketen und eine der Folgen sind wohl die Anschläge mit Fahrzeugen etc.

            „…von ihnen verlangen, lieber nach Babyn Yar zu marschieren…“

            Bisher haben die Israelis es nicht nötig gehabt eine Schlachterei, der Sie offensichtlicheher zueneigt gegenüber stehen, durchzuführen und heute sind sie auch weit davon entfernt von anderen Staaten ausgelöscht werden zu können.
            Sie sind die mit Abstand schlagkräftigste und tainierteste Militärmacht in der Region und befinden sich in einem asymmetrischen Krieg, in dem andere Vorgehensweisen nötig sind, als Massenmord durch Flächenbombardements.

          • Aristobulus schreibt:

            Typische Automatendenkungsart: Die Israelis müssten Dinge prinzipiell anders tun als Andere. Weshalb: Weil.
            Was wird damit bezweckt: Permanente Israelkritik und die permanente Aussonderung Israels werden damit bezweckt, und eine Diffamierung von Tuvia Tenenbom wird gern mal dafür mitgenommen.

        • Dante schreibt:

          Nachtrag: (Fast) jeder Staat der Welt hätte brutaler reagiert als Israel es getan hat. Nun ja, Deutschland vielleicht nicht, aber schon Frankreich sehr wahrscheinlich, Großbritannien auch, jedwedes osteuropäische Land ebenfalls und jeder arabische Staat oder die Türkei erst recht.
          Und keiner wäre dafür kritisiert worden.

          • HM schreibt:

            „Und keiner wäre dafür kritisiert worden….“
            Nennen Sie mir ein Beispiel, wo Brutälitäten dieser Art, von aller Welt beklatscht worden sind………..

          • Dante schreibt:

            Nennen Sie mir ein Beispiel, wo Brutälitäten dieser Art, von aller Welt beklatscht worden sind………..

            Ich habe nicht geschrieben „beklatscht“, obwohl es gerade seitens der PA und der arabischen Welt durchaus Beispiele dafür gibt, wenn es um Gewalt gegen Israelis geht. Da ich pro Israel argumentiere und Tenenbom verteidige, werdne Sie vielleicht verlangen, dass ich das alles schön im Detail aufführe, aber da verweise ich einfach auf Gerds Blog. Lesen bildet.

            Kein Staat der Welt, der völlig rücksichtslos mit seinen Gegnern umgeht, wird dafür so scharf kritisiert wie Israel dafür kritisiert wird, dass es sich überhaupt zur Wehr setzt, und zwar nicht nur mit dem Iron Dome, der längst nicht alles abfängt und schon gar keine Tunnel verhindert, die für Angriffe auf Israel installiert werden, sondern auch mit Gewalt gegen die Raketenstellungen der HaSSmas. Mir wäre keine weltweite Boykott-Bewegung bekannt, die sich gegen die Besetzung Tibets durch die VR China richten würde, keine gegen Saudi-Arbiens Unterdrückungspolitik, keine gegen die jahrzehntelangen Unterdrückungsmaßnahmen der Türkei und ihrer arabischen Nachbarn gegen die Kurden, keine gegen Russlands Tschetschenienpolitik.

          • Aristobulus schreibt:

            … Dante, Du siehst diese Dinge mal wieder verdammt so, wie sie sind. Das liegt auch an der Physik, nicht?, an einer exakten Wissenschaft, für die man möglichst alles beachten, analysieren, und die Voraussetzungen so sehen muss, wie sie sind – anderenfalls fliegt einem was um die Ohren.

            A guttes Schabbessonntagswochenende Dir 🙂

            P.S.
            Erinnerst Du Dich?, vor fünf oder sechs Jahren ist woanders plötzlich jemand über Dich hergefallen („Rassist!!, Faschist!!“), eben weil Du die Dinge so gesehen, eingeordnet, beschrieben hattest, wie sie waren. Ideologen können das nicht aushalten. Die fliegen sich lieber selbst um die Ohren.

          • HM schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            März 18, 2017 um 4:20 pm

            … Dante, Du siehst diese Dinge mal wieder verdammt so, wie sie sind. Das liegt auch an der Physik, nicht?, an einer exakten Wissenschaft, für die man möglichst alles beachten, analysieren, und die Voraussetzungen so sehen muss, wie sie sind – anderenfalls fliegt einem was um die Ohren.

            Gute Güte, sind Sie ein Speichellecker!
            Möchten´s gern hinter Öhrchen gekrault werden ? Vom Papa.

            Eben: Pinscherchen

          • Aristobulus schreibt:

            Gääähn
            Dieses Dreckstück, je, man ödet sich ja noch zu Tode mit dem. Was will das? Was hat das beizutragen: Nix und wieder nix auer etwas Antisemitismus, bissele Hohldreh und dann wieder Tiernamen für den Jud‘.

          • HM schreibt:

            Ach, Sie sind Jude? Wird man das neuerdings per Postulat im Internet?

          • Aristobulus schreibt:

            Dreckstück immerdar – und immer noch nichts mitzuteilen.

          • aurorula a. schreibt:

            Und keiner wäre dafür kritisiert worden.
            Die USA, vielleicht; es kommt auf die Regierung an. Unter Trump in jedem Fall. Antiamerikanismus und „Israelkritik“ gehen aber so oder so meist gemeinsam, insofern zählt das nicht wirklich.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja 🙂 , das Interview ist ehrlich bis auf die Knochen. So ist er, der Tenenbom. Er sagt nie was (nie!), bloß weil Andere das hören wollen. Er sagt, wie’s ist, und weil er das analysiert hat.

    • Dante schreibt:

      West- und Mitteleuropa verdanken ihre Freiheit einem korpulenten Mann, der Flächenbombardements nicht nur aus machtloser Position gefordert, sondern als Regierungschef angeordnet hat. Seinem schnauzbärtigen Vorgänger, der „Frieden in unserer Zeit“ wollte, war zuvor seine Politik um die Ohren geflogen und hat einen der größten Massenmorde der Geschichte mitbegünstigt.

      • Aristobulus schreibt:

        … haargenauest, Dante. Eben deshalb verachtet sich mancher Urdeutsche zutiefst, weil seine Leute a) diese Flächenbombardements herbeigerufen und dann b) auch noch den Krieg verloren haben, was sie dem Churchill, dem Tenebom und all den Cohns nie verzeihen werden: Weil die Kriege gewinnen; etwas, das dem manch-Urdeutschen ja nun mal nicht zuteil geworden ist.
        Weswegen sie alle mit ihrer Verachtung, Entmenschlichung und Kleinmacherei überziehen, die das können. Hach!, sie hätten ja sooo gerne mal auch.

      • HM schreibt:

        @Dante
        „West- und Mitteleuropa verdanken ihre Freiheit einem korpulenten Mann, der Flächenbombardements nicht nur aus machtloser Position gefordert, sondern als Regierungschef angeordnet hat.“

        Wie weit die Flächenbombardements die kriegsentscheidende Wende gebracht haben
        ist durchaus dikussionswürdig.
        Und sie als grundsätzliches Erfolgsmodell zu propagieren ist mehr als fraglich.
        ( denken Sie an die Kriege in Korea und Vietnam)
        Die Lust der „Salongeneräle“ derartiges Vorgehen gegenwärtig in Realität umgesetzt zu sehen, deutet wohl eher auf eine immense Hilflosigkeit und auf eine ordentliche Portion Lust auf schlachten.
        Ich hatte die naive Hoffnung diese Charaktere entweder ausgestorben zu sehen oder ausschließlich in der relativ überschaubaren Gruppe der ISler und Konsorten zu finden

        • Aristobulus schreibt:

          Doll schamlose Gleichsetzung von Tenenbom und Dante mit dem IS.
          Und wieder so schamlos dahergelogen: Der IS schlachtet manuell Zivilisten ab. Der macht keine Flächenbombardements.

          • Dante schreibt:

            Der IS schlachtet manuell Zivilisten ab. Der macht keine Flächenbombardements.

            Das würde ihm wohl mancher sogar noch zugute halten. Jemand wie Horst Mahler (dessen Initialen rein zufällig ebenfalls HM sind, was selbstverständlich nichts heißen muss) beispielsweise. Nicht, dass ich ihn das schon mal hätte sagen hören, aber das Bild, das er mir von sich und seiner Denke vermittelt hat, lässt mich das vermuten.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, der Hotte Mahler wird jederzeit den IS dafür loben, was er tut, und er wird gleichzeitig jederzeit die Israelis für alles, was sie nicht tun, in Grund und Boden verfluchen.
            Aber er wird’s freilich umdrehen, damit es nicht komplett irre wirkt: Das, was die Israelis nicht tun, wird er so hindrehen, als ob sie es siebzehnfach getan hätten, und das, was der IS tut, wird er siebenundsiebzigfach kleinreden, anhübschen und rechtfertigen.

            Der mit den Initialen wird’s ähnlich tun; nur nicht ganz so offensichtlich.

        • Dante schreibt:

          Ich befürworte nicht Flächenbombardements, aber ich ziehe einen Churchill generell einem Chaberlaine (sicherlich haben Sie diese Herrschaften hinter der Beschreibung erkannt) ganz entschieden vor.
          Im Übrigen gibt es Maßnahmen, die zu tun nicht gut, deren Unterlassung aber von Übel ist, weil sie ein verheerendes Signal setzt. Jemanden für ein Jahrzehnt wegzusperren bringt beispielsweise eigentlich nichts. Das mit jemandem, der z.B. aus einer „Scheißegal“-Mentalität heraus an einem illegalen Autorennen teilgenommen und jemanden zum Krüppel oder tot fährt, nicht zu machen, setzt aber das verheerende Signal, dass es zwar verboten, aber „billig“ ist, sich so rücksichtslos zu verhalten.
          Ich war mir immer sehr sicher, dass die Alliierten den Krieg auch ohne die Flächenbombardements gewonnen hätten und diese daher reine Kriegsgreuel und nichts weiter gewesen seien. Da bin ich mir nicht mehr so sicher. Hätte man sich nach der Niederlage nicht eigentlich noch stark und „im Felde unbesiegt“ gefühlt wie 1918, wenn die Städte unversehrt geblieben wären? Wäre der Krieg nicht eine für das subjektive Empfinden der meisten Deutschen eher abstrakte Größe geblieben?

          Die Lust der „Salongeneräle“ derartiges Vorgehen gegenwärtig in Realität umgesetzt zu sehen, deutet wohl eher auf eine immense Hilflosigkeit und auf eine ordentliche Portion Lust auf schlachten.

          Dass es immer gleich Lust auf Schlachten sein muss! Wer die hat, delektiert sich zweifellos lieber daran, Face to Face zu vergewaltigen, zu foltern und zu morden, wie es übrigens ägyptische Fernsehprediger lustgeifernd herbeiphantasieren, wenn es um Juden als potentielle Opfer geht.
          Diesen Sadismus Herrn Tenenbom zu unterstellen halte ich für abwegig. Hilflosigkeit, die wird er zweifellos selbst nicht leugnen, die empfinde ich auch, und das sind meine „Jona“-Momente, in denen mich eine Meldung, die Menschheit sehe einem zeitnahen nicht mehr vermeidbaren Großeinschlag à la Xixulup entgegen, nicht mehr wirklich traurig machen.

          Ich hatte die naive Hoffnung diese Charaktere entweder ausgestorben zu sehen oder ausschließlich in der relativ überschaubaren Gruppe der ISler und Konsorten zu finden

          Das wäre wirklich sehr naiv gewesen. Ein Blick auf Fratzenbuch – ohne selbst Mitglied zu sein – oder in einen Blog, in dem Fratzenbuch-Kommentare zitiert werden, zeigt, dass dem nicht so ist. Extremismus islamisch verbrämter Sorte fängt übrigens nicht mit IS an, ebensowenig wie Antisemitismus erst, wie Herr Dehm behauptet, vor den Toren des Vernichtungslagers Sobibor erst anfängt.
          Beginnen tut beides eher schleichend und mit Sicherheit spätestens mit wissentlicher Unterstützung von Gruppierungen, die im Geiste von Mufti und SS-Gruppenführer al-Husseini handeln, und das tut meines Wissens sogar die EU, darunter auch Deutschland, das meines Wissens sogar nach wie vor Waffen nach Mordor – pardon – Saudi-Arabien verkauft, mit ausdrücklicher Genehmigung unseres ehemaligen Wirtschafts- und jetztigen Außenministers.
          Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

          • HM schreibt:

            „Dass es immer gleich Lust auf Schlachten sein muss…“

            Ich frage mich allmählich, ob Ihnen bewußt ist was ein Flächenbombardement auf einem so eng umgränzten Raum als Resultat hervorbringt?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Lust auf Schlachten ist etwas anderes, als, selbst möglicherweise irrige, Einsicht in die Notwendigkeit…

          • HM schreibt:

            Welcher Umstand sollte z.Z.diese Entscheidung als notendig erscheinen lassen?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Wer entscheidet denn z. Z. so?

        • Bergstein schreibt:

          Es ist nicht hilfreich, wenn Sie auf dumm schalten oder vom eigentlich Thema ablenken. Es geht hier nicht um Flächenbombardements im Sinne vom 2 Weltkrieg. Dafür wären auch F 15 bzw. F 16 auch kaum geeignet. Herr Teneboms fordert vielmehr den Einsatz von Luftwaffe ohne Rücksicht auf mögliche Opfer bei der Zivilbevölkerung des Feindes.

          Ob dies so richtig ist, muss jeder selber entscheiden. Die Entscheidung darf jedoch nicht abstrakt im Hinblick auf irgendwelche Juden oder Araber fallen. Nein, Sie sitzen in Ihrem Haus mit Ihrer Familie, mit Ihrer Frau, mit Ihren Kindern, mit Ihrer geschätzten Frau Mutter und Ihr Haus wird vom Nachbarn beschossen. In dem Haus Ihres Nachbarn, der Sie und Ihre Familie beschießt um diese zu töten und zwar nur aus dem Grund, das er Sie und Ihre Famile hasst, befindet sich dessen Familie, weil er hofft oder gar überzeugt ist, dass Sie nicht zurück schießen und daher seine Familie bewusst als Schutzschirm mißbraucht.

          Werden Sie nunmehr auf das Haus Ihres Nachbarn schießen oder werden Sie den Tod Ihrer Kinder statt dessen in Kauf nehmen? Würde Ihre Frau wünschen, dass Sie auf das Haus Ihres Nachbarn feuern oder würde Sie bevorzugen, das Sie unter Einsatz Ihres Lebens versuchen, das Haus des Nachbarn zu stürmen um nur ihr alleine zu töten, wohl wissend, dass wenn es nicht klappt, der Nachbar sie, die dann schutzlos wäre, zuerst vergewaltigen und dann zusammen mit der Rest der Familie massakrieren würde?

          Bitte beantworten Sie diese Fragen oder lassen Sie das Kommentieren sein.

          • HM schreibt:

            „Es geht hier nicht um Flächenbombardements im Sinne vom 2 Weltkrieg. Dafür wären auch F 15 bzw. F 16 auch kaum geeignet“
            Woher auch immer Sie das nehmen.

            Zitat aus dem Interview Lizas welt
            „Du meinst Flächenbombardements?

            Ja, es tut mir leid, aber das ist die einzige Art, wie es funktioniert“

            Zudem besitzt die isr. Luftwaffe F-35 Kampfbomber und falls sie nicht vorhanden wären,
            würden das notwendigeMaterial wohl eingekauft werden

            P.S.Natürlich steht es Ihnen frei sich mit wem auch immer zu unterhalten.
            Aber Sie sind schlicht nicht in der Position Schreibgenehmigungen zu erteilen oder zu entziehen.

          • HM schreibt:

            „Werden Sie nunmehr auf das Haus Ihres Nachbarn schießen…“

            Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde ich das tun Aber mit Sicherheit nicht dafür plädieren die ganze Stadt, in der er lebt,auszuradieren.
            Und genau das wäre ein Flächenbombardement und genau das ist Tenenboms Aussage

          • Aristobulus schreibt:

            HM, der todlangweilige Antisemit.

            Jaja, ich erklär’s ja schon: Er beschuldigt Tuvia Tenenbom und die ganze israelische Politik, dass sie an Flächenbombardements denke. Er stellt den Gedanken als Planung hin, als Realität, als fait accompli, ja als „Lust am Schlachten“. Das ist Antisemitismus: Sich die Aussage eines Juden herauszugreifen und permanent daraufhin die Israelis zu beschuldigen, dass sie das tun wollten, tun würden und wohl getan hätten, wegen ihrer Lust aufs Schlachten.
            Zum Bergstein, der ihm die Argumentpistole Ja-Oder-Nein auf die Brust setzt, fällt ihm jedoch nur todlangweilig Arrogantes und Selbstüberschätzendes ein.

            Also ist HM ein todlangweiliger Antisemit.
            Pfui Deibl.

            P.S.
            Einwände, jemand?

          • HM schreibt:

            …ahh, ihr seit wieder zu zweit unterwegs. Die Paranoia führt das Pinscherchen gassi.
            ..hüpf Pinscherchen..hüpf,hüpf..

          • Aristobulus schreibt:

            Sinnfreies Stück, komisches.
            Hä?, wer soll zu zweit unterwegs sein?, nur einem beschränkten Projektionitis-Süchtigen mit siebzehn Langweilpseudonymen fällt sowas ein. Der beschuldigt dann Andere mit dem, was er selbst unentwegt macht. Ganz nach Strickmuster, so wie bei Tenenbom, den Fächenbombardements und den Israelis.

    • Bergsteiger schreibt:

      Aristobulus reagiert sicherlich zu emotional, er hat aber in der Sache Recht. Es liegt hier kein Spagat vor. Die Frage wie man in Friedenszeit sein Gegenüber, sei es politischer Widersacher, sei es Migrant behandelt, hat schlichtweg nichts mit der Frage zu tun, ob man Leben seiner Soldaten und Zivilsten auf Spiel setzen soll um im Verteidigungskrieg den Feind zu schützen. Entweder haben Sie eine Lösung für Problematik der menschliche Schutzschilde gefunden, dann sind Sie wohl ein Genie und ich würde Ihren Lösungsvorschlag gerne hören oder Ihr Vortrag ist schlichtweg feige.

      • Bergstein schreibt:

        Mein IPad spinnt, der Vortrag ist von Bergstein.

        • Aristobulus schreibt:

          Gutt Schabbes, Bergsteigender 🙂

          Und nein, mein Beitrag ist nicht emotional. Darin steht bloß deutlich, wie jener tickt, der jenes geschrieben hat. Auf einen groben Klotz gehört nun mal ein grober Keil, nicht?

          Übrigens quasselte der auch, dass es „durchaus dikussionswürdig“ sei, ob die Flächenbombardements auf Deutschland im zweiten Weltkrieg die kriegsentscheidende usw. usf. Also wieder eine gelogene Fantasterei (und wieder nicht emotional formuliert): Weil es durchaus völlig unbestritten ist, dass 1) die komplette Zerbombung des Landes und 2) die Eroberung von Haus zu Haus kriegsentscheidend gewesen sind.
          Auf eine andere als diese grausame Weise (welche ungrausame gäbe es?) wären die Wehrmacht & NS-Partei nicht besiegbar gewesen.
          Wer streitet das Unbestreitbare freilich ab: Ernst Nolte, der Revisionist, hat es geleugnet. Ferner streitet es die NPD ab, und marginale Figuren wie Elsässer, Jebsen und Höcke.

    • Dante schreibt:

      Das nenn ich doch mal gelenkig.

      Nicht so gelenkig wie die wesentlich schlankere Judith Butler, die als Jüdin und Feministin ultrasexistische Nazis in Schutz nimmt bzw. unterstützt.

      • HM schreibt:

        …..und bedeutet was?

        • Aristobulus schreibt:

          Bedeutet, dass Judith Butler auf nazistische Weise auf Juden draufknüppelt, genauso wie der HM höchstselbst.
          Bedeutet ferner, dass dem Tuvia Tenenbom derlei nicht einfällt.

          • HM schreibt:

            Ich hab´s jetzt!
            Sie aber immer noch nicht. Obwohl so vordergründig und offensichtlich.

            Bedeutet, daß es unter Juden auch eine ordentliche Portion Vollpfosten gibt.
            Aber das wußten wir beide ja schon.
            Gell?

          • Aristobulus schreibt:

            Sinnloses Dreckstück, das nichts mitzuteilen hat außer Antisemitismus, und dann wieder nichts, und dann immer noch nichts außer wieder aufgewärmtem Antisemitismus in Superlau.

            Sie sollten aufhören zu kommentieren und in der erd gejen, es ist so todlangweilig mit Ihnen Sack.

          • HM schreibt:

            Na, Sie werden doch wohl nicht eine “ Feministin die ultrasexistische Nazis in Schutz nimmt bzw. unterstützt.“ mir vorziehen?

          • Aristobulus schreibt:

            Ach wissenSe, Sie zu fisten wär so entsetzlich langweilig, dass man’s grad seinlassen tät.

          • HM schreibt:

            Oiwawoi, mein Kleiner!
            Soweit waren Sie in Ihren Gedankenspielen schon. Sie schlimmes Fäustchen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, da ging mir einer in die Falle.
            Der lässt sich fisten-?

            Igitt

  5. American Viewer schreibt:

    Alles hat eine Obergrenze!

    Bei der Ignoranz und Dummheit so mancher deutscher Politiker bin ich mir da alles andere als sicher…

    • Aristobulus schreibt:

      … jedenfalls Martin Schulzes Oberkante ist bloß die seiner Unterlippe, Merkels Obergrenze ist das Wir (schaffen das), Göring-Eckards Obergrenze ist ein Axtmörder, der sie selber axtet, auf dass sie auch ihn bedauern kann, Seehofers Obergrenze war schon vor mindestens siebenundsechzig Jahren erreicht, und Nahles Obergrenze liegt jenseits von Takatukaland.
      Usf.

Seid gut zueinander!

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