Mir ist egal, was der Islam bedeutet!

Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams. Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung! Es bringt rein gar nichts, zu sagen, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun!

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen. So wie ein Alkoholiker bereit sein muss, sein Problem zu erkennen, bevor ihm geholfen werden kann, so muss auch ein Islamist zunächst sein Problem erkennen. Und ja, Alkohol kann Frieden bedeuten!

Es ist nicht die Aufgabe von Christen zu erklären, was der Islam bedeutet. Muslime müssen das tun! Zwar erklären nicht wenige Muslime, Islam bedeute Friede, aber es gibt auch die Millionen muslimischen Stimmen, die weltweit erklären, einen Frieden gäbe es nur im Islam und alle, die nicht zum Islam gehören, dürfen um des lieben Friedens Willen verfolgt, unterdrückt und ermordet werden. Keine andere Religion vereint zur Zeit so viele Menschen hinter staatlich gefördertem Hass und Intoleranz wie der Islam.

In all den Ländern zum Beispiel, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben: Iran, Jemen, Saudi-Arabien, Mauretanien, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate und Nigeria.

Wenn Christen sich und uns immer wieder einreden, Islam bedeute Frieden, dann müssen sie wenigsten anerkennen, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, das komplett anders sehen. Millionen von Muslimen tragen und ertragen diese Politik im Namen des Islams. Wissen etwa christliche Politiker im Westen besser was Islam bedeutet, als Muslime in islamischen Staaten? Früher nannte man so eine Arroganz westlichen Imperialismus!

Mir ist egal, was der Islam bedeutet. Menschen können glauben, was sie wollen, solange sie mir nicht gefährlich werden!

Viel zu oft höre ich, dass jene, die Menschen die Köpfe abschneiden, Frauen steinigen, Homosexuelle hängen und Juden schlachten, dabei den Namen Allahs rufen und erklären, alles im Namen des Islams zu tun. Nicht wenige Muslime weltweit feiern diese Taten und verteilen Süßigkeiten aus Begeisterung über diese Schändungen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen diese Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um ein vielfaches lauter sein!

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Es wird Zeit, dass der Islam in Frage gestellt wird, wie einst das Christentum in Frage wurde. Das geht allerdings nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn und sie muss von innen kommen! Was die Welt jetzt braucht sind Mohammed-Karikaturen von Muslimen, die die muslimische Welt in Frage stellen, so wie einst Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr versetzt haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

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Wie Zuschauer des ZDF dazu gebracht werden sollen, Israel zu verachten

Es ist unglaublich, was im Fernsehen alles verbreitet wird:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben.“

„Als Muslime ist unser Blut voller Rachsucht gegen Juden und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will.“

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Dies sind alles Aussprüche, die auf arabischen Fernsehsendern vom Gazastreifen bis zum Libanon gesendet wurden. Tapfer im Nirgendwo hat darüber berichtet. Dort steht ebenfalls, was Dr. Hassan Hanizadeh einst in einer Fernsehsendung des Irans behauptet hatte:

„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“

Auch im Gazastreifen wird diese Lüge verbreitet. Dort sagte Dr. Sallah Sultan, Präsident des Amerikanischen Zentrums für Islamforschung auf Al-Aqsa TV:

„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet. Sie haben ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!

So sieht der Hass im Nahen Osten aus! Wie sieht es in Deutschland aus?

In Deutschland seien die Bürgerinnen und Bürger der antijüdischen Propaganda besonders durch das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausgesetzt, erklärt eine Mitteleuropaexpertin aus Köln, die lange zu dem Thema geforscht hat. Im Zweiten Deutschen Fernsehen wurde zum Beispiel Anfang Juli 2016 behauptet, Juden wären so gewalttätig, sie lehrten ihren Kindern an ihren Schulen sogar, Palästinenser zu töten. Zur Zeit behauptet das ZDF in seiner Mediathek, Israel versuche an Schulen, israelische Kinder dazu zu bringen, Palästinenser zu verachten. Die Mitteleuropaexpertin sagt dazu:

„Israelis werden in öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen und in deutschen Zeitungen nur als Problem beschrieben. Wenn sie gezeigt werden, dann nur als Stereotype, als Bedrohung und Problem, also zum Beispiel als illegale Siedler, Orthodoxe und rechte Hardliner; oder es sind rassistische Cartoons. Egal ob im Fernsehen, in den Zeitungen oder auf der Straße, die Deutschen lernen, dass Israelis keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann.“

***

So wie dieser Artikel müsste mein Bericht über das ZDF aussehen, wenn ich so ressentimentgeladen über das ZDF berichten würde, wie das ZDF über Israel, denn Anfang Juli 2016 behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Auf Nachfrage erbrachte das ZDF jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschte den Vorwurf einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte. Stattdessen behauptete das ZDF, israelische und palästinensische Kinder würden dazu erzogen, sich gegenseitig zu verachten. Das ZDF zeigte als Beweis arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste jedoch, was Israel vorgeworfen wurde, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen war, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet. Diese Zeichnung wurde als rassistisch bezeichnet, obwohl die Zeichnung einen Beduinen zeigte und viele Beduinen heute noch ganz selbstverständlich so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung.

Das ZDF verlor in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder zusammen mit israelischen Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden. Da gibt es kein Zusammen wie in Israel, sondern nur Hass. Das ZDF aber schrieb:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Mit dieser neuen Überschrift machte das ZDF alles noch viel schlimmer! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass das ZDF eine schreckliche Lüge über Juden in die Welt posaunt hat, löschte das ZDF eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und leugnet somit den Judenhass in der arabischen Welt. Tapfer im Nirgendwo schrieb daraufhin drei Fragen an die Redaktion des ZDF:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Die Redaktion des ZDF reagierte mit diesen Worten:

„Besten Dank für Ihre Post und die Kritik an dem „heute+“-Beitrag, die wir sehr ernst nehmen. Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte. Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird: Die Autorin geht mit dem Thema differenziert um und zeigt, wie palästinensische Kinder schon im Kinderfernsehen zu Messerangriffen ermuntert werden oder im Gazastreifen im Kindertheater Tunnelbau, Hass und Krieg gegen Israel propagiert werden. Der Film beschreibt aber auch, dass für israelische Jugendliche Palästinenser teilweise als Problem dargestellt werden, als Flüchtlinge, Bauern und Menschen, mit welchen kein Frieden zu haben ist.“

Tapfer im Nirgendwo reagierte wie folgt:

Von meinen drei Fragen wird hier exakt keine beantwortet. Sie sprechen von einer „unangemessen verkürzten und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung“. Nein! Die Formulierung ist nicht verkürzt. Sie ist falsch. Falsch! Sie wissen schon: das Gegenteil von Richtig! An israelischen Schulen wird nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt! Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Bedauern Sie das auch? Unabhängig davon, ob Sie es bedauern, Sie haben Schaden angerichtet!

Tapfer im Nirgendwo wies das ZDF darauf hin, dass mit der neuen Unterschrift immer noch wahrheitswidrig behauptet wird, an israelischen Schulen würde wie an palästinensischen Schulen Verachtung gelehrt und fragte, warum die neue Nachricht jetzt auch noch unterschlägt, dass an palästinensischen Schulen Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten. Das ZDF reagierte kurz und schnippig:

Wir haben in unserer Antwort unser Bedauern zum Ausdruck gebracht, und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass wir die von Ihnen angesprochene Passage auf dem Facebook-Post und in der Beschreibung des Mediathek-Videos korrigiert haben. Und wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben. Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.

Tapfer im Nirgendwo schrieb zurück:

Ihr Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, möchte jedoch betonen, was Sie genau bedauern. In Ihrer ersten Reaktion schreiben Sie: „Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“

Sie bedauern also mein Gefühl, nicht Ihre Tat. Mein Gefühl braucht aber kein Bedauern! Es ist eine ganze natürliche Reaktion auf Ihre Lüge, die in meinen Augen eine der schlimmsten öffentlich-rechtlichen Verleumdungen von Juden der jüngeren deutschen Geschichte darstellt. Sie schreiben weiter: „Wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben.“

Natürlich haben Sie das. Sie kündigen den Bericht nach wie vor mit diesen Worten an: „Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Sie sagen somit, palästinensische Kinder verachten Israelis, indem sie mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet; und Sie sagen, israelische Kinder verachten Palästinenser, indem sie in einem Schulbuch, eine Zeichnung sehen, die einen Beduinen zeigt, der auf einem Kamel reitet. Beides nennen Sie nicht nur „verachten“, Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“ Sie schreiben weiter: „Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.“

Klar haben Sie reagiert. Es wäre auch eine Reaktion gewesen, wenn Sie mir ein Video von den Mainzelmännchen geschickt hätten. Die Reaktion hat jedoch keine meiner drei Fragen beantwortet. Daher beantworten Sie mir einfach diese einfache Frage:

„Warum hat die Redaktion von heute+ die Aussage gelöscht, palästinensische Kinder werden in Schulen dazu erzogen, Juden zu töten?“

Das ZDF antworte kühl und sehr kurz angebunden:

„Sie haben bereits Antworten erhalten, und wir haben auch zu Ihrer Frage Stellung genommen.“

Tapfer im Nirgendwo schrieb zurück: „Dann zitiere ich Sie mit dieser Antwort als deutliche Weigerung, die neue, kurze Frage zu beantworten.“

Das ZDF reagierte wie folgt:

„Natürlich steht es Ihnen frei, Dinge so zu interpretieren, wie Sie sie für richtig halten. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Folgendes Zitat aus meiner Mail vom 11. Juli können Sie gerne als Antwort auf Ihre Frage verwenden: Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“

Also gut, dann interpretiere ich also die Antwort des ZDF und zwar so empathisch, wie das ZDF mit Israel umgeht:

Israelis werden im ZDF nur als Problem beschrieben. Wenn sie gezeigt werden, dann nur als Stereotype, als Bedrohung und Problem, also zum Beispiel als illegale Siedler, Orthodoxe und rechte Hardliner. Die Zuschauerinnen und Zuschauer lernen so, dass Israelis keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann. So werden die Zuschauer des ZDF dazu gebracht, Israel zu verachten!

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Nur Israel macht Fehler!

Wenn es um den Konflikt zwischen Israel und Gaza geht, heißt es oft, beide Seiten würden Fehler machen. Das stimmt aber nicht. Nur Israel macht Fehler!

Israel möchte den Krieg mit seinen Nachbarn nicht. Israel wäre lieber von Freunden umgeben als von Feinden umzingelt. Israel treibt lieber Handel mit Partnern als Krieg mit Feinden. Israel möchte keine Kriegstoten. Jedes Kriegsopfer ist ein Opfer zu viel. Golda Meir soll einst gesagt haben:

“Wir können den Arabern vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Israel will Freiheit und Frieden. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Daher ist jeder Tod eines Menschen, der in dem Krieg sein Leben lassen muss, ein Fehler. Für Israel jedoch ist es unausweichlich, diese Fehler zu begehen, denn wenn Israel seine Waffen niederlegt, gibt es am nächsten Morgen kein Israel mehr. Ein Israel ohne Fehler ist ein totes Israel.

Wenn aber die die Hamas ihre Waffen niederlegt, wird es Frieden geben. Die Hamas will aber den Krieg! Die Hamas möchte so viele Juden wie möglich töten. Die Gründungscharta der Hamas erklärt in Artikel 7, dass alle Juden weltweit vernichtet werden müssen. Minister der Hamas rufen zur Vernichtung der Juden auf, die sie als Kakerlaken und Bakterien bezeichnen. In arabischen Schulen werden Kinder trainiert, Juden zu erstechen. Im Kinderprogramm der Hamas werden Kinder dazu verleitet, Juden zu hassen und den Gotteskrieg zu lieben. Judenmörder und Selbstmordattentäter werden als Märtyrer gefeiert und ihre Verwandten mit üppigen Renten belohnt. Sämtliche Politiker und die meisten islamischen Kleriker erklären:

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV, 9. Januar 2009)

Artikel 13 der Gründungscharta der Hamas besagt:

“Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung.”

Deshalb feuert die Hamas ständig tausende Raketen in Richtung Israel ab und toleriert keinen einzigen Juden im Land. Der Gazastreifen ist „judenrein“. Alle Raketen werden abgefeuert in dem Wunsch, soviele Juden wie möglich zu töten. Sie werden in Richtung von israelischen Schulen, Kindergärten, Synagogen, Moscheen, Kirchen und Krankenhäusern abgefeuert. Der einzige Grund, warum dieser Bombenhagel nicht zum Völkermord führt, ist der Verteidigungsanlage von Israel geschuldet, die die beste Verteidigungsanlage der Welt ist. Die deutliche Mehrheit aller Rakten konnten abgefangen werden.

Im Gazastreifen kommen deutlich mehr Menschen um. Das heißt aber nicht, dass Israel bösartiger ist. Die Hamas ist lediglich schwächer. Schwäche ist jedoch keine moralische Eigenschaft! Schwäche ist gut, wenn es jene trifft, die morden wollen!

Israel versucht, soviele zivile Tote wie möglich zu vermeiden. Das ist jedoch sehr schwer, da die Hamas ihre Waffen und Raketen in Kindergärten, Moscheen und Krankenhäuser lagert und die Zivilbevölkerung ganz bewusst als Schutzschild für ihre Waffen missbraucht. Israel nutzt Waffen, um die Bevölkerung zu schützen, die Hamas jedoch benutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen. Die Hamas wirft ihre Kinder vor Raketen und fesselt das eigene Volk an Bomben.

Es ist bemerkenswert, dass Israel bei all diesem Horror den Krieg immer noch so präzise führt, dass nicht noch viel mehr Menschen dabei sterben. Man zeige mir nur ein Land auf der Welt, das bei ähnlicher Bedrohung so umsichtig reagiert wie Israel. Aber keine noch so große Umsicht kann Fehler vermeiden, wenn man den Krieg nicht wünscht.

Die Hamas wünscht den Krieg! Deshalb kann man nicht sagen, die Hamas mache Fehler. Die Hamas macht keine Fehler! Die Hamas will den Krieg und liebt den Tod! Israel sieht sich mit dieser perversen Logik konfrontiert und muss sich verteidigen. Da kann man nur Fehler machen. Ja, Israel macht Fehler!

Ich bin auf der Seite derer, die Fehler machen, weil sie den Krieg nicht wollen und nicht auf der Seite derer, die alles richtig machen, weil sie den Krieg stiften!

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Das ZDF bedauert meine Gefühle, aber nicht seine Tat!

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

vor einigen Tagen schrieb ich Sie mit der Bitte um Beantwortung dreier Fragen an. Den Brief finden Sie hier.

Sie reagierten mit einer Mail, in der Sie keine meiner drei Fragen beantworteten. Den Brief finden Sie hier.

Ich schrieb Ihnen daher nochmal meine drei Fragen, mit der Bitte um Beantwortung. Den Brief finden Sie hier.

Sie haben nun wie folgt reagiert:

„Sehr geehrter Herr Buurmann,

wir haben in unserer Antwort unser Bedauern zum Ausdruck gebracht, und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass wir die von Ihnen angesprochene Passage auf dem Facebook-Post und in der Beschreibung des Mediathek-Videos korrigiert haben. Und wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben.

Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.

Und wir haben Ihnen mitgeteilt, dass erst Ende Juni unsere Korrespondentin ausführlich über den Tod eines 13-jährigen israelischen Mädchens berichtet hat, das von einem jungen Palästinenser erstochen worden war. Und es wurde dabei auch der bewusst geschürte Hass auf palästinensischer Seite thematisiert.“

Ihr Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, möchte jedoch betonen, was Sie genau bedauern. In Ihrer ersten Reaktion schreiben Sie:

„Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.“

Sie bedauern also mein Gefühl, nicht Ihre Tat. Mein Gefühl braucht aber kein Bedauern! Es ist eine ganze natürliche Reaktion auf Ihre Lüge, die in meinen Augen eine der schlimmsten öffentlich-rechtlichen Verleumdungen von Juden der jüngeren deutschen Geschichte darstellt. Sie haben behauptet, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten. An israelischen Schulen wird aber nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt!

Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben aber nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Daher nochmal, klipp und klar, meine erste Frage, mit der Bitte um Beantwortung:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

Sie schreiben weiter:

„Wir haben Ihnen geschrieben, dass wir im Beitrag das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt haben.“

Natürlich haben Sie das. Sie kündigen den Bericht nach wie vor mit diesen Worten an:

„Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Sie sagen somit, palästinensische Kinder verachten Israelis, indem sie mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet; und Sie sagen, israelische Kinder verachten Palästinenser, indem sie in einem Schulbuch, eine Zeichnung sehen, die einen Beduinen zeigt, der auf einem Kamel reitet. Beides nennen Sie nicht nur „verachten“, Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“ Daher nochmal, klipp und klar, meine zweite Frage, mit der Bitte um Beantwortung:

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

Sie schreiben weiter:

„Wir haben also durchaus auf Ihre Kritik regiert.“

Klar haben Sie reagiert. Es wäre auch eine Reaktion gewesen, wenn Sie mir ein Video von den Mainzelmännchen geschickt hätten. Die Reaktion hat jedoch keine meiner drei Fragen beantwortet.

Ich bin mir sicher, jeder in Ihrer Reaktion verurteilt Antisemitismus. Es ist jedoch leider so, dass die Erklärung einer Verurteilung nicht davor schützt, in antisemitische Fallen zu tappen und antisemitische Gedanken zu haben. Sie haben wahrheitswidrig behauptete, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Obwohl Sie Antisemitismus mit an ziemlicher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verurteilen, erkannten Sie die Lüge nicht sofort und löschten sie erst, nachdem Sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Sie posaunten somit einige Zeit eine judenfeindliche Lüge ins Land.

Statt aber offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass Sie eine der schrecklichsten öffentlich-rechtlich finanzierten Lügen über Juden in die Welt posaunt haben, löschten Sie ausgerechnet auch den Teil der Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag von Juden erzogen werden. Daher nochmal, klipp und klar, meine dritte Frage, mit der Bitte um Beantwortung:

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

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Das reicht mir nicht, liebes ZDF!

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

nachdem ein Bericht von Ihnen über Israel hohe Wellen geschlagen hatte, weil Sie dort unterstellt hatten, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten, was der Blog Tapfer im Nirgendwo als eine der schlimmsten Verleumdungen von Juden durch öffentlich-rechtliches Fernsehen der letzten Jahre bezeichnet, schickte ich Ihnen diese drei Fragen:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Am 11. Juli 2016 erhielt ich diese Antwort:

„Sehr geehrter Herr Buurmann,

besten Dank für Ihre Post und die Kritik an dem „heute+“-Beitrag, die wir sehr ernst nehmen.

Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.

Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird: Die Autorin geht mit dem Thema differenziert um und zeigt, wie palästinensische Kinder schon im Kinderfernsehen zu Messerangriffen ermuntert werden oder im Gazastreifen im Kindertheater Tunnelbau, Hass und Krieg gegen Israel propagiert werden. Der Film beschreibt aber auch, dass für israelische Jugendliche Palästinenser teilweise als Problem dargestellt werden, als Flüchtlinge, Bauern und Menschen, mit welchen kein Frieden zu haben ist.

Übrigens hat erst Ende Juni unsere Korrespondentin ausführlich über den Tod eines 13-jährigen israelischen Mädchens berichtet, das von einem jungen Palästinenser erstochen worden war, und dabei auch den bewusst geschürten Hass auf palästinensischer Seite thematisiert.“

Von meinen drei Fragen wird hier exakt keine beantwortet. Sie sprechen von einer „unangemessen verkürzten und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung“. Nein! Die Formulierung ist nicht verkürzt. Sie ist Falsch. Falsch! Sie wissen schon: das Gegenteil von Richtig! An israelischen Schulen wird nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt! Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Bedauern Sie das auch?

Unabhängig davon, ob Sie es bedauern, Sie haben Schaden angerichtet! Anfang Juli 2016 behauptete Sie, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Sie erbrachten jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschten den Vorwurf daher einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte.

In Ihrem Bericht wurde nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in Ihrem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Sie Israel in Ihrem Bericht vorwarfen, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet. Daraus machen Sie jetzt:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Damit machen Sie alles noch viel schlimmer gemacht! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass Sie eine der schrecklichsten öffentlich-rechtlich finanzierten Lügen über Juden in die Welt posaunt haben, löschten Sie eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden. Stattdessen sagen Sie nun, an israelischen und palästinensischen Schulen würde Verachtung gelehrt. Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“

Ich bitte Sie daher nochmal, folgende drei Fragen zu beantworten:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

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Das reicht mir nicht, liebe SPD!

Am 2. Juli 2016 stelle ich drei Fragen an die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Nur ein kleiner Teil antwortete bisher. Für die SPD antwortete ein Pressesprecher. Meine Antwort ist eindeutig:

Sehr geehrter Herr Rößmann,

Sie schreiben mir als Pressesprecher der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament und bitten mich, dass ich mich in Zukunft in Anfragen für die SPD-Gruppe im Europäischen Parlament an Sie wenden soll.

Sie schreiben: „Die Europa-SPD distanziert sich ausdrücklich von jeder Form des Antisemitismus und Rassismus sowie verschwörungstheoretischen Gerüchten“ und fügen hinzu, dass die SPD Antisemitismus „eindeutig und grundsätzlich verurteilt“.

Das freut mich zu hören und ich glaube jedem Mitglied der SPD, dass er Antisemitismus verurteilt, aber die Erklärung einer Verurteilung schützt leider nicht davor, in antisemitische Fallen zu tappen und antisemitische Gedanken zu haben.

Am 23. Juni 2016 hielt Mahmud Abbas eine Rede im Europäischen Parlament, in der er wahrheitswidrig behauptete, Rabbiner hätten zur Vergiftung von Brunnen im Nahen Osten aufgerufen. Am Ende der Rede gab das Europäische Parlament stehenden Applaus. Mahmud Abbas hat mittlerweile eingeräumt, dass es sich bei dem Vorwurf der Brunnenvergiftung um eine Lüge gehandelt hat.

Die Brunnenvergifterlegende ist eine der ältestes judenfeindlichen Gerüchte in Europa. Dieser Lüge sind in Europa unzählige Juden zum Opfer gefallen. Die Lüge war ein stets wiederholtes Vorspiel zu brutalen Pogromen gegen Juden.

Diese antisemitische Lüge wurde von Abbas in einer Rede im Europäischen Parlament vorgetragen und er hat dafür am Ende stehenden Applaus erhalten.

Helga Trüpel (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen) erklärt:

„Ich bedauere, dass er so viel Beifall erhielt und bedauere, dass offensichtlich diese Punkte der Rede vom Parlamentspräsidenten nicht kritisiert und zurückgewiesen wurden.“

Werner Langen (MdEP, CDU) erklärt, dass „Präsident Schulz nicht interveniert hat.“

Ich bin mir sicher, Martin Schulz verurteilt eindeutig und grundsätzlich Antisemitismus. Dennoch intervenierte er nicht und bezeichnete die Rede von Abbas, die diese fürchterliche Lüge über Juden beinhaltete, via Twitter sogar als „inspirierende Ansprache“.

All seine grundsätzliche und eindeutige Verurteilung schütze ihn nicht davor, eine Rede mit antisemitischem Inhalt als inspirierend zu bezeichnen.

Daher reicht mir die Erklärung des Pressesprechers nicht, die SPD verurteile Antisemitismus. Ich beharre auf eine individuelle Antwort aller Abgeordneten, die bei der Rede anwesend waren:

1. Haben Sie diese judenfeindliche Lüge erkannt?

2. Wie haben Sie auf diese judenfeindliche Lüge reagiert?

3. Warum hat das Parlament mehrheitlich der Rede am Ende stehend Applaus gezollt?

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Drei Fragen an ZDF heute+

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

ein Bericht von Ihnen über Israel schlägt hohe Wellen. Die Bild schreibt, heuteplus unterstelle, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten.

http://www.bild.de/politik/inland/israel/eklat-um-zdf-israel-beitrag-46712922.bild.html

Für den Blog Tapfer im Nirgendwo gilt dieser Bericht von heuteplus als eine der schlimmsten Verleumdungen von Juden durch öffentlich-rechtliches Fernsehen der letzten Jahre.

Die Redaktion von heuteplus hat bereits mehrfach ihre Aussagen zu Israel in der Mediathek und auf Facebook gelöscht oder korrigiert, (verschlimmbessert, um genau zu sein). Bisher hat die Redaktion von heuteplus aber weder öffentlich etwas vernehmbares zu dieser Angelegenheit erklärt, noch eine öffentliche Richtigstellung angeboten.

Daher bitte ich die Redaktion von heuteplus nun um eine Antwort zu diesen drei Fragen.

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Vielen Dank für Ihre Antworten,
Gerd Buurmann

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Das ZDF macht alles noch schlimmer und darf damit nicht einfach so davonkommen!

Anfang Juli 2016 behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Auf Nachfrage erbrachte das Magazin jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschte den Vorwurf daher einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte. Nachdem Tapfer im Nirgendwo über diesen Vorfall berichtet hatte, der ohne Zweifel eine der größten öffentlich-rechtlich finanzierten Verleumdungen von Juden in der neueren deutschen Geschichte darstellt, berichtete auch die BILD von der Angelegenheit. Tapfer im Nirgendwo fasst kurz zusammen:

Im Juli 2016 verbreitete das Magazin ZDF heute+ folgende Lüge:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

In dem ganzen Bericht wurde jedoch nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wurde, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

In dem Bericht sah man somit eine Menge arabischer Kinder, die auf brutalste Weise zum Hass verhetzt werden und auf israelischer Seite ein Buch, das kaum ein Deutscher lesen kann, wo es jedoch um Beduinen geht, die heute noch ganz genau so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung. Das ZDF verlor in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder zusammen mit israelischen Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden. Da gibt es kein Zusammen wie in Israel, sondern nur Hass. Das ZDF aber erklärte: „Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Nachdem ich diese Sache thematisierte hatte, änderte das ZDF seine Behauptung. Jetzt erklärt das ZDF:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Damit macht das ZDF jedoch alles noch viel schlimmer! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass das ZDF eine schreckliche Lüge über Juden in die Welt posaunt hat, löscht das ZDF eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden. Das ZDF hat selber Bilder von arabischen Kindern gezeigt, die mit Messern und Gewehren in der Hand rufen, Juden abstechen, erschießen und töten zu wollen. Warum also löscht das ZDF die folgende Aussage?

„Wie palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, Juden zu verachten und zu töten.“

Das ZDF hat gelöscht und leugnet somit jetzt den Judenhass. Nicht nur das. Das ZDF behauptet zudem, israelische Kinder würden dazu gebracht, palästinensische Kinder zu verachten und schreibt diese Behauptung zu einem Bericht, in dem man arabische Kinder sieht, die auf brutalste Weise zum mörderischen Hass auf Juden verhetzt werden, sowie ein israelisches Buch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, wo ein Beduine auf einem Kamel sitzt. Das bringt das ZDF dazu zu behaupten:

„Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Das ZDF setzt das Wort „israelische“ auch noch an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“

Mit dieser Verschlimmbesserung darf das ZDF nicht einfach so davon gekommen. Es gibt nur eine Überschrift, die den Bericht wahrheitsmäßig zusammenfasst und das ZDF darf nicht zur Ruhe kommen, bis der Sender nicht diese Wahrheit ausgesprochen hat. Sie lautet:

„Wie palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, Juden zu verachten und zu töten.“

Solange nicht dieser Satz beim ZDF steht, führt der Sender die brutale Lüge über Juden fort, die er in die Welt gesetzt hat. Ich rufe alle Leserinnen und Leser meines Blogs auf:

Schreit es raus! Macht es öffentlich! Teilt es! Das ZDF darf mit seiner öffentlich-rechtlich finanzierten Verleumdung von Juden nicht so ohne weiteres davon kommen. Das ZDF muss sich entschuldigen und die ganze Angelegenheit richtig stellen!

https://www.facebook.com/heuteplus/

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Serdar Somuncu schreibt, der Islamische Staat antwortet

Serdar Somuncu hat einen Brief an den Islamischen Staat geschrieben. Der Islamische Staat hat geantwortet. Tapfer im Nirgendwo wurde die Antwort über den Mittelsmann David Serebrianik zugespielt:

Lieber Bruder Somuncu,

wir alle haben Deinen Brief gelesen. Er hat uns unglaublich bewegt und berührt. Es ist so, als gingen uns die Augen auf. Wir alle fragen uns jetzt: Was machen wir da? Wie konnte es bloß so weit kommen? Was werden unsere Eltern von uns denken?

Manche von uns haben bitterlich geweint. Andere suchten Rat bei jüdischen Psychotherapeuten. Wiederum andere haben ihr Hab und Gut den Bettlern geschenkt, sind zum Christentum konvertiert und befinden sich auf dem Weg zu den europäischen Klostern, um dort als bescheidene Mönche um ihren Seelenfrieden und Vergebung ihrer Sünden zu beten.

Wir sind fasziniert, wie ein einzelner Mann, Du, lieber Bruder, es geschafft hast, das ganze Problem mit uns Bösewichtern zu regeln. Die ganze Welt zerbrach sich den Kopf, wie man unsere grenzenlose Gewalt stoppen kann und dann kamst Du! Mit nur ein paar scharfen Worten hast Du uns die ganze Dimension des Elends klargemacht, das wir angerichtet haben. Wir sind wirklich tief erschüttert. Eine einzige Passage aus Deinem Brief erlauben wir uns aber zu kritisieren oder zu hinterfragen. Du schreibst:

„Die Ungerechtigkeit, gegen die ihr kämpft, ist zur Selbstgerechtigkeit geworden, von der ihr nicht mehr lassen könnt.“

Lieber Bruder,

wir haben niemals gegen irgendwelche Ungerechtigkeit gekämpft. Da musst du uns mit jemandem verwechselt haben. Wir haben Köpfe abgeschnitten, Frauen und Kinder misshandelt und umgebracht, Männer und Frauen bei lebendigem Leibe verbrannt und wir haben das alles gemacht, weil wir es machen konnten und es unglaublich geil fanden. Das mit Allah? Jaja – Allah ist groß, aber noch geiler ist es, einen brennenden Menschen schreien zu hören.

Wir haben gehört, dass Du in Deinem Land oft zu unrecht als alberner Spässchenmacher, gedankenloser Possenreisser und amerikahassender Volltrottel bezeichnet wirst. Gib uns bitte bei Gelegenheit die Adresse dieser gottlosen Bastarde, wir kommen vorbei und schneiden ihnen ihre dummen Köpfe ab! Inshallah!

Und jetzt müssen wir ganz schnell Schluss machen. Es ist vieles zu erledigen. Noch brennende Scheiterhaufen löschen, Frauen freikaufen, die wir versklavt haben, den Kids eine Playstation kaufen. Dann später am Abend, Demokratie einrichten, Meinungsfreiheit einführen, damit auch bei uns jeder Vollidiot in Schrift und Bild beweisen kann, dass er ein Vollidiot ist.

Alles erdenklich Gute auf Deinem Weg der kabarettistischen Erleuchtung!

Dein Islamischer Staat

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Die jüngste Autorin von Tapfer im Nirgendwo

Heute präsentiert Tapfer im Nirgendwo die jüngste Autorin des Blogs. Ihr Name ist Leah Sophie. Sie ist fünf Jahre alt und kommentiert die Ehe für Homosexuelle.

„Mama, was ist der CSD?“

„Ehm… eine Demonstration.“

„Was ist das?“

„Demonstrieren heisst, dass man auf etwas aufmerksam machen möchte. Dazu gehen dann ganz viele Leute auf die Straße. Beim CSD möchte man darauf aufmerksam machen, dass jeder den Menschen heiraten darf, den er liebt. Also dass nicht nur Männer und Frauen heiraten dürfen, sondern auch Männer Männer und Frauen Frauen.“

„So wie Du und der Papa?“

„So wie ich und der Papa. Genau“

„Aber warum dürfen denn Männer keine anderen Männer heiraten?“

„Weil das noch nicht erlaubt ist. Und dass das erlaubt wird, wollen die Menschen beim CSD erreichen.“

(Nachdenklich Schweigen)

„Das ist aber doof, wenn die nicht heiraten dürfen, obwohl die sich lieb haben. Dann sind die bestimmt traurig.“

„Ja, viele sind das.“

„Wenn ich groß bin, helfe ich denen beim Demonstrieren. Man soll ja den Menschen heiraten, den man liebt, damit man nicht weinen muss. Stell Dir vor, Du hättest den Papa nicht heiraten dürfen.“

„Ja, das musst Du unbedingt machen. Aber wir hoffen, dass es nicht so lange dauert und das ganz bald erlaubt wird.“

„Wenn ich nicht mehr demonstrieren kann, dann feier ich die Hochzeit mit.“

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