Für Juden ist überall Dresden!

Neulich in der U-Bahn. Eine Unterhaltung zweier Männer:

„Warste am Wochenende bei der Gaza-Solidaritätskundgebung?“

„Nee, habs verpasst!“

„Waren kaum Leute da, nur Touristen. Und dieses eine Mädchen. Die, die bei der Merkel geweint hat. Aber die durfte nichts sagen. Glaubste das? Das hat man ihr verboten!“

„Wer hat das verboten?“

„Na Springer! – … – Und die Polizei! Ist doch beides in Judenhand!“

„Sei leise, man! Nicht, dass die das hier hören.“

„Die Juden? Die fahr’n doch gar keine Bahn, die reichen Säcke.“

„Ja stimmt, ich hab auch noch nie ’nen Juden in der Bahn gesehen …“

Dieser Dialog fand in der U-Bahn neben meiner Facebook-Freundin Linda Rachel statt und fasst das ganze Problem des Judenhass‘ zusammen: Ein Judenhasser behauptet den gröbsten Unfug über Juden, weil er keine Juden kennt!

Wenn in Köln jemand etwas abfälliges über Muslime sagt, kennt jeder Kölner genug Muslime, um sagen zu können: „Bist Du bekloppt? Der Özgür, die Senay, meine Nachbarin und der Kerl im Büdchen sind super Typen! Halt’s Maul!“ Wenn aber jemand etwas abfälliges über Juden sagt, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass kaum jemand einen Juden persönlich kennt. So entsteht Schweigen. Tödliches Schweigen!

Bei den Männern in der U-Bahn handelte es sich um einen Deutschen und einen Araber mulimischen Glaubens. Nehmen wir mal an, es gäbe nur ein Prozent aggressiver Judenhasser unter Muslime, und jede Studie geht von deutlich höheren Zahlen aus, dann sind selbst dieser eine Prozent mehr Muslime als es Juden gibt!

Es leben in Deutschland knapp 24 Millonen Katholiken, über 22,5 Millionen Protestanen, über 2,5 Millionen Sunniten, eine halbe Million Aleviten, eine weitere halbe Million Griechisch-Orthodoxe, über 300.000 Neuapostolische und ungefähr genausoviele Rumänische-Orthodoxe, fast 300.000 Buddhisten, eine viertel Millionen Serbisch-Orthodoxe, über 200.000 Zwölfer-Schia, fast 200.000 Russisch-Orthodoxe und über 160.000 Zeugen Jehovas. Es gibt jedoch nur knapp über 100.000 deutsche Juden! Es gibt in Deutschland mehr Zeugen Jehovas als Juden. Es gibt sogar mehr Zwölfer-Schia! Kennen Sie einen persönlich? Sehen Sie!

Die teilweise offen antimuslimisch agierende PEGIDA-Bewegung ist besonders in Dresden und Leipzig erfolgreich und somit in den Städten, wo es kaum Muslime gibt. Angst und der daraus resultierende Hass gedeiht am Besten dort, wo das Objekt der Angst unbekannt ist. Deshalb sind die Versuche, PEGIDA auch in Köln oder München zu etablieren, gescheitert! Dort leben genug Muslime!

Aber selbst in Dresden leben immer noch mehr Muslime als Juden! Deshalb gilt es nüchtern festzustellen: Für Juden ist überall Dresden!

Der Dialog in der U-Bahn fand in Berlin statt. Niemand stand auf und sagte: „Bist Du bekloppt? Der David, die Rebecca, meine Nachbarin und der Kerl am Spätkauf sind super Typen. Halt’s Maul!“ Vermutlich kannte einfach niemand einen David oder eine Rebecca. Auch Linda Rachel sagte nichts, verständlicherweise:

„Schau, ich mache oft meinen Mund auf und scheue meistens nicht davor, Ärger zu bekommen. In der U8 am Kottbusser Tor mache ich jedoch eine Ausnahme. Ich sehe in letzter Zeit in dieser Gegend immer wieder arabische Teenager, die Ketten mit einem Anhänger tragen, auf dem Israel komplett verschwunden ist und durch Palästina ersetzt wurde. So ist die Simmung dort! Außerdem wollte ich wissen, wie ein Araber und ein Deutscher über Juden reden.“

Nicht gut! Wenn es gegen Juden geht, verstehen sich viele Araber und Deutsche blendend! Dann haken sie sich unter und rufen gemeinsam: „Wir sind das Volk!“

Für weitere Informationen zu dieser deutsch-arabischen Zusammenarbeit lesen Sie: „Der Zweite Holocaust“

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Ein Sonntag im Lager

Ein Erlebnisbericht von Alexander Spix.

Am Sonntag, 23. August 2015 um 15.37 Uhr bekam ich von einer Freundin eine SMS: „Ich gucke mir jetzt das Flüchtlingslager beim Aqualand an, wenn Du mit magst, gib Bescheid.“

Mein erster Gedanke war: „Nein, ich schaue mir keine Menschen an, wie Andere Tiere im Zoo anschauen.“ Dann fiel mir ein, dass in der Presse stand, die Unterkunft sei noch nicht mit Menschen belegt, die Zuflucht suchen. Also sagte ich zu.

Sie holte mich mit dem Auto ab, da wir uns einig waren, dass der Weg nach Chorweiler mit dem Fahrrad viel zu weit sei. Im Auto dachte ich dann schon, wenn uns dieser Weg mit dem Fahrrad innerhalb von Köln schon zu weit ist, was sollen dann erst die Flüchtlinge sagen, die Tausende von Kilometern hinter sich haben und den Luxus solch einer Entscheidung nicht haben.

Auf dem Weg nach Chorweiler redeten wir über Gott und die Welt, gestört nur durch die nervige Stimme des Navis. In Chorweiler angekommen, machten wir uns auf die Suche nach dem Parkplatz vom Aqualand, der extra für das Flüchtlingslager abgesperrt worden war. Am Fühlinger See angelangt, fragte meine Freundin zwei vorbeiziehende junge Männer, ob sie wüssten, wo wir die Flüchtlingsunterkunft finden könnten. Die Beiden erteilten uns Auskunft und es kam noch: „Da sollen bis Ende der Woche mehr als 1.200 Leute hin,“, dabei ein skeptischer Blick, und die beiden zogen weiter. Wir beide auch.

Wir kamen nach gut zehn Minuten Fußweg an dem „Areal“ an. Dieses war mit Zäunen und Sichtschutz abgeriegelt. Um den Eingang zu finden, beschlossen wir, um das Gelände herum zu gehen. Der Weg dorthin war etwas höher gelegen, und wir konnten von dort oben in die „Zeltstadt“ einsehen. Mir wurde ganz komisch. Ich dachte mir: „Wie würde es mir gehen, wenn ich hier mit einem Bus ankommen würde?“ Ich sagte zur meiner Freundin: „Ich würde heulen, wenn ich hier ankommen würde, und das hier sehen müsste.“

Wir verstummten. In meinen Gedanken kamen Situationen von früheren Urlauben, wo ich Bussen von den Flughäfen zu den Hotels gefahren wurde. Es wurden in der Regel mehrere Hotels angefahren. Man war gespannt, wie das Hotel aussehen würde. Bei vielen Hotels, die vorher angefahren wurden sagte ich oft: „Gut, dass wir hier nicht unterbracht werden, das ist ja das Letzte!“ Dabei waren es ganz normale Hotels, nur nicht mit ganz soviel Luxus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Oder Gedanken von Berichten von Freunden aus dem Urlaub, Klagen, weil vielleicht der Blick aufs Meer nicht so toll war, wie sie es sich vorgestellt hatten. Alles Peanuts im Vergleich zu dem, was ich hier sah.

In der Zeit, wo ich über diese Dinge nachdachte, fanden wir einen Eingang, wo sich auch offizielle Menschen befanden. Meine Freundin öffnete das Tor und ging zu einem Container hin, wo sich die Menschen befanden. Ich blieb verhalten wartend vor dem Tor stehen. Sie redete mit zwei Menschen. Ich verstand kein Wort. Sie kramte in ihrer Handtasche herum, und holte einen Ausweis hervor und zeigte ihn. Sie ist Juristin. Dann rief sie mich rein.

Ein netter Herr mit zwei Aktenordnern unterm Arm (später sagte er uns, er sei von der Stadt) begleitete uns auf dem Gelände. Mein Magen zog sich immer mehr zu. Er zeigte uns ein bereits fertiggestelltes Zelt, welches als Schlafunterkunft für 80 Menschen dienen sollte. Alles wirkte auf mich bedrückend und eng. Teilweise standen da Feldbetten aus Karsernen. Diese waren so schmal, dass man nur ohne Bewegung drauf liegen konnte. Wenn man sich umdreht, fällt man herunter. Es standen vier Schlafplätze (Hochbetten) in Parzellen, mit Stellwänden und Spinden voneinander getrennt, wie man sie kennt aus der Umkleide vom Sport, teilweise unabschließbar. Beheizt wurden die Zelte mit einem Notstromaggregator, aber da gab es ein Problem. Die Trennwände waren zu hoch, und die erste Parzelle überhitzte sich, während die weiteren Parzellen keine Wärme abbekamen. Dieser Fehler sollte noch vor der Ankunft der ersten Flüchtlinge behoben werden, indem die Trennwände gekürzt würden.

Wie man die engen Räume lüften sollte, war mir ein Rätsel. Beim Verlassen des ersten Zeltes zeigte der Herr auf ein weiteres Zelt und sagte: „Das sind Aufenthaltszelte.“ Meine Freundin fragte: „Also, wo Billiardtische usw. augestellt sind?“ Ich dachte mir schon, was fragt sie da? Der Herr von der Stadt lächelte und sagte, „Nein“, es seien sogenannte Speiseräume. Auch diese waren voll mit Tischen, die eng bestuhlt in Reihen aufgestellt wurden. Auf dem Gelände selbst war sehr wenig Platz, und man fragte sich, wo können die Menschen hin, wenn sie mal raus wollen? 

Zum Schluss sagte der Mann von der Stadt: „Dies ist nur eine Notunterkunft.“ Auf meine Frage, wie lange die Menschen hier verbleiben müssen, zuckte er bloß mit den Schultern. Also kann die „Notunterkunft“ wohl für die hier lebenden Menschen einen längeren Aufenthalt bedeuten, schloss ich in Gedanken. Diese Vorstellung war sehr erschreckend für mich und machte mich sehr nachdenklich. Ich hoffe nur, dass die Politik schnell handelt, und dass die Menschen, die hier unter solchen Zuständen leben müssen, von den Bewohnern Kölns herzlich aufgenommen werden und keine Ablehnung erfahren, wie in manch anderer Stadt in Deutschland.

Wieder zu Hause angekommen, fiel mir ein, dass ich mir mit meinem Verlobten Joseph Vicaire vor ein paar Tagen die größere Wohnung unserer Nachbarin angeschaut hatte, die im September aus der Wohnung auszieht. Mit dem Gedanken in eine größere Wohnung zu ziehen, (da hätten wir nicht 58 qm, sondern 70 qm Wohnfläche und ein Zimmer mehr), erfüllte mich mit Scham. Vorab hatten wir uns schon dagegen entschieden, und nach dem heutigen Besuch im Flüchtlingslager bin ich darüber sehr froh.

Was ich noch erwähnen möchte: Das Technische Hilfswerk und die Johanniter leisten echt super Arbeit, aber wenn man bedenkt, wo diese Menschen herkommen, was für ein Leidensweg sie erdulden mussten, um schliesslich in einem Lager leben zu müssen, ist es mir unbegreiflich, wie andere Menschen ihnen so viel Hass entgegenbringen können. Ich kann das nicht verstehen.

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Buurmann will nur spielen!

Eine Besprechung von William Wires.

Auf der Bühne, eine Hinterhofgaragenidylle – sagen wir mal ein Biotop in Berlin-Kreuzberg – stehen drei oder vier Plastikeimer voll Wasser strategisch herum. Im Laufe der Vorstellung, taucht sich der Solo-Künstler den Kopf in den Eimern hinein: mal zum Reinigen, mal zum Selbstmord. Das sind die Ausrufezeichen, die er so gern in seinem Blog (Tapfer in Nirgendwo) einsetzt. Faust will Zuschauer; er zählt sie ab, dann lässt er seinen gequälten Geist los schreien. Gerd Buurmann fließt regelrecht als Faust durch die steinigen Stromschnellen von Wissen bis zum weichen Ego-Spielplatz des Gretchens. Nicht ohne das Anstacheln vom besserwisserischen Mephisto, dem Pudelhund, der alte Neider muss immer dazwischen bellen. Sucht der heutige Faust ernsthaft nach Erlösung?

Keine Angst, der Hund beißt nicht. Schau’ mal den Buurmann an, er will nur spielen.

On a make-shift stage, an idyllic courtyard garage – let’s say a biotope in Berlin-Kreuzberg – three or four plastic water buckets have been placed strategically. During his solo appearance, the artist dunks his head in the buckets: to wash himself or even to attempt suicide. These are the exclamation marks, which he uses so liberally in his blog (Tapfer in Nirgendwo). Faust needs an audience; he counts how many people are present, then lets his tormented mind cry out. Gerd Buurmann flows veritably as Faust through the rocky rapids of knowledge to the soft ego playground of Gretchen. Not without complicit nodding from the arrogant Mephisto, the poodle, the old envier is always barking. Is the contemporary Faust seriously searching for redemption?

Don’t worry, the dog doesn’t bite. Watch Buurmann, he only wants to play act.

Fotos: Burkhard Schmiester

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Ich, Araberin

Die folgende Rede stammt aus dem Projekt „working together“.

Schalom,

mein Name ist Kothar. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus dem Dorf Drijat im Negev. Ich gehöre zu einer 13-köpfigen religiösen Familie. Mein Vater arbeitet als Lehrer, während meine Mutter zu Hause bleibt. Ich arbeite als Lehrerin in einer israelischen Schule. Ich unterrichte Arabisch für die fünfte und sechste Klasse in einem neuen Programm, das „Ya Salamm“ heißt.

Es gibt viele andere Araber wie mich, die in Israel leben und arbeiten. Sie haben Freude am Leben, arbeiten, passen sich an und haben keine Probleme hier.

Wenn Menschen Israel boykottieren, dann boykottieren Sie mich und alle anderen Araber, die hier leben und arbeiten.

Ich liebe meine Arbeit, die Freude meiner Kinder und ihre Liebe zu mir. Und ich liebe meine Kollegen und den Spaß mit ihnen und das freundliche Umfeld, das sie bieten. Ich genieße das alles und bin sehr glücklich darüber, erleben zu können, wie Kinder die arabische Sprache sprechen, die ich ihnen beibringe.

Ich lebe seit sechs Jahren in Be’er Sheva in einem Apartment zusammen mit zwei jüdischen Mitbewohnerinnen. Wir sind sehr glücklich hier und es wäre wirklich hart für mich zu gehen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, irgendwann einmal zu gehen.

Boykotts werden uns nur trennen und verletzen. Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir Frieden in unsere Zeit bringen.

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Da sind schon Widerstände hier

„Guten Tag, wir möchten Sie um ein Interview über Ihre Tätigkeit bitten, da wir uns für Palästina einsetzen und Sie gerne unseren Leserinnen und Lesern vorstellen möchten. Freue mich sehr auf Ihre positive Antwort.“ Diese Anfrage erhielt ich im Sommer 2015 von einer Redaktion, die mit Leuten zusammenarbeitet, die mich als Terroristen, Zionazi, Brandstifter oder Kriminellen bezeichnen. Ich schrieb zurück: „Gerne. Wann?“ Die Antwort kam prompt: „Wenn Sie möchten, schicke ich Ihnen die Fragen per E-Mail zu.“ „Immer gerne“, antwortete ich und dann kam lange Zeit nichts mehr. Irgendwann hakte ich nach: „Ich freue mich sehr auf die Fragen.“ Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: „Muss überlegen, wie ich das anstelle, da Sie völlig anders denken als ich selbst und die Sache verwickelt ist aufgrund all derer, die schon interviewt wurden.“ Ich schrieb zurück: „Fragen Sie einfach frei heraus. Nur so können Sie mich kennen lernen.“ Dann kamen die Fragen: „1.- Wann und wie kamen Sie zur Palästinafrage und wie sehen Sie das Problem zwischen Israelis und Palästinensern? Welche sind für Sie die Ursachen des Konfliktes? 2.- Wie sehen Sie persönlich den Islam und welchen Bezug haben Sie zu den Muslimen? Auch die Motivation, die Sie dazu gebracht hat, den Artikel meines Erachtens satirischen über Ihre „Bekehrung“ zum Islam zu schreiben? 3.- Welchen Unterschied sehen Sie zwischen Judentum und Zionismus? 4.- Viele sagen, es ging um einen doppelten Standard, da das Leid der Palästinenser nicht denselben Wert hat wie das der Juden im 2. Weltkrieg. Was möchten Sie darüber sagen? 5.- Welcher ist Ihrer Meinung nach der fundamentale Unterschied zwischen Antisemitismus und Antizionismus? 6.- Was bedeutet für Sie das Theater? Was kann man als Schauspieler durch das Theater den Menschen zeigen? 7.- Welche sind für Sie die wichtigsten Grundlage des interreligiösen Dialogs zwischen den monotheistischen Religionen?“ Ich schrieb folgende Antworten: „1.- Wann und wie kamen Sie zur Palästinafrage und wie sehen Sie das Problem zwischen Israelis und Palästinensern? Welche sind für Sie die Ursachen des Konfliktes? Ich kam zu dem Thema, weil ich immer wieder und von den verschiedensten Seiten ein und den selben Satz hörte: „Man darf Israel nicht kritisieren!“ Dann aber wurde stets ausnahmslos Israel kritisiert. Was verblendet Menschen so sehr, dass sie nicht mal mehr merken, wie absurd es ist, die Behauptung aufzustellen, etwas sei nicht möglich, obwohl sie es selbst ständig machen? Diese Verblendeten faseln von pro-israelischen Medien, obwohl Israel das mit am meisten kritisierte Land in der deutschen Medienöffentlichkeit ist. Mich interessiert diese Blindheit, die nur ideologisch erklärt werden kann. Als Israel gegründet wurde, erklärte Israel in seiner Unabhängigkeitserklärung, allen Nachbarn die Hand zum Frieden und zur guten Partnerschaft zu reichen. Von den arabischen Nachbarn jedoch wurde Israel am Tag der Unabhängigkeitserklärung ein Vernichtungskrieg erklärt. Die Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta, alle Juden weltweit vernichten zu wollen. Der Grund des Konflikts ist somit sehr einfach zu erklären: Die eine Seite will die andere Seite ausrotten. Wenn die Hamas ihre Waffen niederlegt, gibt es Frieden. Legt Israel jedoch die Waffen nieder, wird Israel vernichtet. Das ist der Konflikt! 2.- Wie sehen Sie persönlich den Islam und welchen Bezug haben Sie zu den Muslimen? Auch die Motivation, die Sie dazu gebracht hat, den Artikel meines Erachtens satirischen über Ihre „Bekehrung“ zum Islam zu schreiben? Der Islam ist eine Religion. Der Gemeinschaft beizutreten, ist erschreckend einfach, wie ich finde. Ich stehe mit Muslimen auf der Bühne und teile mein Leben mit ihnen. Ob jemand Muslim ist, ist für mich irrelevant, wenn es um Freundschaften geht. Meine Bekehrung zum Islam habe ich vorgenommen, um zu zeigen, wie einfach das ist. Außerdem wollte ich zeigen, dass der Islam nur eine Religion ist. Ich finde, der Islam wird einfach viel zu ernst genommen. Wir brauchen mehr Witze über den Koran und Mohammed, mindestens so viele Witze, wie über Jesus und Moses. Ich finde eine Religion amüsant, die die Eicheln der Männer offen legt, aber die Köpfe der Frauen verhüllt. 3.- Welchen Unterschied sehen Sie zwischen Judentum und Zionismus? Das Judentum ist eine Religionsgemeinschaft wie der Islam, aber auch ein Volk wie die Araber. Zionismus ist Patriotismus für die wunderbare Demokratie Israel, das einzige Land im Nahen Osten, wo ich wegen meines Lebensstils nicht verfolgt werde. Ich bin schon allein deshalb auf Israels Seite, weil es mich auf der anderen Seite schlicht und ergreifend nicht gibt. 4.- Viele sagen, es ging um einen doppelten Standard, da das Leid der Palästinenser nicht denselben Wert hat wie das der Juden im 2. Weltkrieg. Was möchten Sie darüber sagen? Der Holocaust ist nicht zu vergleichen mit der Situation in Gaza. Die Menschen in Gaza erhalten jährlich Millionen Euro Unterstützung. Israel lässt Medikamente und Nahrungsmittel über die Grenze. Es gibt keine Gaskammern im Nahen Osten. Die Population der palästinensischen Araber in den palästinensischen Autonomiegebieten hat sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Wer das mit dem Holocaust vergleicht, leugnet den Holocaust. Wenn man Gaza mit dem Zweiten Weltkrieg vergleichen möchte, dann sind die Palästinenser dort nicht die Juden sondern die Nazis. Das sage nicht ich, das sagen die Minister der Hamas selbst voller Stolz und hissen nicht selten die Hakenkreuzflagge in Gaza und heben die Hand zum Hitlergruß. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte zum Beispiel öffentlich im Jahr 2010: „Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“ 5.- Welcher ist Ihrer Meinung nach der fundamentale Unterschied zwischen Antisemitismus und Antizionismus? Es gibt keinen! Ohne Judenhass gäbe es keinen Antisemitismus. Ohne Antisemitismus gäbe es keinen Antizionismus. Der Judenhass ist die Wurzel des Antizionismus. Warum gibt es überhaupt einen Antizionismus? Es gibt schließlich auch keinen Antiiranismus. Warum sollte man gegen Israel sein? Ich bin auch nicht gegen den Iran, obwohl ich die Regierung dort verabscheue. Für Judenhasser ist Israel der Jude unter den Staaten. Alles was dieser Jude macht, ist für sie böse. Das ist reiner, purer Judenhass. 6.- Was bedeutet für Sie das Theater? Was kann man als Schauspieler durch das Theater den Menschen zeigen? Theater ist für mich Menschendienst. So wie Christen in die Kirche, Muslime in die Moschee und Juden in die Synagoge gehen, um Gott zu dienen, so gehe ich ins Theater, um Menschen zu dienen. Theater gibt die Möglichkeit, andere Perspektiven zu sehen, zu fragen, zu zweifeln, zu lachen und zu weinen. Manchmal gibt Theater sogar die Möglichkeit, etwas zu verstehen. 7.- Welche sind für Sie die wichtigsten Grundlage des interreligiösen Dialogs zwischen den monotheistischen Religionen? Humor! Ich schickte die Antworten ab und erhielt zügig diese Antwort: „Danke. Morgen melde ich mich. Schaue jetzt alles durch!“ Am nächsten Tag kam dann die Aussage, dass das Interview bei der Redaktion auf wenig Zustimmung stoße: „Da sind schon Widerstände hier.“ Dann erscheint das Interview eben Tapfer im Nirgendwo. Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal. https://www.paypal.me/gerdbuurmann
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Prinzipielle Verhaltensregel für Rezensenten

Nachdem ich den brillanten Roman „The Circle“ von Dave Eggers im Urlaub am Strand von Callantsoog gelesen hatte, machte ich mich auf der Suche nach Rezensionen. Dabei bin ich über eine Rezension gestolpert, die mich dazu bringt, hier jetzt eine prinzipielle Verhaltensregel für Rezensenten zu formulieren. Die Rezension stammt von Dr. Susanne Rikl. Sie schreibt:

„‚WAHNSINN, DACHTE MAE. Ich bin im Himmel.‘ So beginnt die deutsche Übersetzung von Eggers’ Roman. In diesem harmlosen Satz deutet der Autor auf geniale Weise an, was mit seiner weiblichen Hauptfigur passieren wird. Wahnsinn bedeutet “Geisteskrankheit, geistige Umnachtung, Torheit, Unsinn, abwegiger und meist auch gefährlicher Einfall” (frei nach Wahrig), ist aber auch – und hier so gemeint – ein Ausruf der Begeisterung.“

Dave Eggers deutet also mit dem Wort „Wahnsinn“ etwas auf geniale Weise an. Eine spannende Interpretation, denn der Autor hat das Wort „Wahnsinn“ im ersten Satz gar nicht benutzt.

Im Original heißt es: „MY GOD, MAE thought. It’s heaven.“ Das bedeutet: „MEIN GOTT, dachte MAE. Das ist der Himmel.“ Da steht nichts von Wahnsinn. Zwar hebt die Großschreibung „MY GOD, MAE“ einen Satzteil hervor, der „MEIN GOTT, MAE“ bedeutet, eine Betonung, die in der direkten Übersetzung verloren geht, aber ein „Wahnsinn“ ist selbst dort nicht zu finden.

Die „geniale“ Andeutung stammt somit nicht von dem Autor Dave Eggers, sondern von den Personen, die den Roman in die deutschen Sprache übersetzt haben. Sie heißen Ulrike Wassl und Klaus Timmermann. Daher hier eine prinzipielle Verhaltensregel für Rezensenten:

Wer einen Autor rezensieren will, muss seinen Text in seiner Sprache gelesen haben!

In dem Wikipedia-Artikel zu dem Roman steht:

„In den Buchbesprechungen wird durchweg die literarische Qualität des Romans bemängelt.“

Das mag für die deutsche Presselandschaft stimmen, in der englischsprachigen Presse jedoch wurde die literarische Qualität durchweg hervorgehoben.

„Eggers at his fluent best.“ (Observer)

„Fluent prose, instinctive storytelling, wonderful comic.“ (New York Times)

„Prescient, scary, unputdownable.“ (The Times)

„An elegantly told, compulsively readable parable for the twenty-first century.“ (Vanity Fair)

Diesem Lob schließe ich mich uneingeschränkt an und sage mal so: Wenn das englische Original eines Romans als elegant erzählt und fließende Prosa vom Besten mit wunderbarer Komik bezeichnet wird, die literatische Qualität der deutschen Übersetzung jedoch bemängelt wird, liegt die Vermutung nahe, dass das Versagen nicht beim Autor liegt, sondern beim Übersetzer. Ich wiederhole daher meine Verhaltensregel:

Wer einen Autor rezensieren will, muss seinen Text in seiner Sprache gelesen haben!

Das gilt vermutlich auch für Sascha Lobo, der folgende Rezension rausgehauen hat:

„Die derzeitige Nummer eins der Bestsellerliste, „The Circle“, ist ein lesenswertes, mit klug konstruierten Mini-Dystopien durchsetztes Buch. Leider bedient es in voller Absicht die herumwabernde Vermutung, hinter den Siegeszügen von Google, Facebook, Apple, Amazon stehe ein technofaschistoides Menschenbild. Und nicht etwa der Kapitalismus selbst.“

Ich weiß nicht, in welcher Sprache Sascha Lobo „The Circle“ gelesen hat, aber das Original kann es nicht gewesen sein. Dort nämlich findet sich keine „herumwabernde Vermutung“ eines „technofaschistoiden Menschenbilds“.

Wer den Roman noch nicht gelesen hat, bitte jetzt nicht weiter lesen. SPOILERALARM!

In dem Roman wird der Circel als Unternehmen beschrieben, das von drei Männern geleitet wird. Sie werden durch drei Meerestiere symbolisiert: Seepferdchen, Oktopus und Hai. Ein Mann ist der Erfinder der Circle-Technologie, der die Welt einfacher machen will, der zweite Mann ist ein humanistischer Idealist, der die Welt verbessern will und der dritte Mann ist ein Kapitalist, der die Welt genießen will. Es ist der Erfinder, der sich irgendwann gegen seine eigene Erfindung wendet und sie kritisiert, weil er erkennt, dass fundamentalistische Idealisten in Kooperation mit hedonistischen Kapitalisten die Idee seiner Erfindung pervertiert haben. Der Erfinder wird daraufhin von seinen beiden Kollegen auf Eis gelegt, da er ausgerechnet von der Frau veraten wird, die die Erfindung als Himmel bezeichnet hat. MAE!

Am Ende wird zudem angedeutet, dass der Idealismus irgendwann vom Kapitalismus gefressen wird, denn der Hai frisst am Ende den Oktopus und das Seepferdchen und drei Mal darf man raten, welches Tier den Kapitalismus symbolisiert.

Es stimmt somit nicht, der Autor deute an, hinter „den Siegeszügen von Google, Facebook, Apple, Amazon stehe ein technofaschistoides Menschenbild. Und nicht etwa der Kapitalismus selbst.“ Im Gegenteil! Die Kritik an dem Versuch, die Welt nur über die Prinzipien des Idealismus‘ und des Kapitalismus‘ begreifen zu können, besonders wenn dadurch die Menschlichkeit zum Problem gemacht wird, macht Dave Eggers mehr als deutlich – allerdings erst auf den letzten 30 Seiten seines fast 500 Seiten umfassenden Romans. Vermutlich hat es Sascha Lobo einfach nicht bis dahin geschafft.

tl;dr

Daher hier noch eine weitere, nicht ganz so strenge Verhaltensregel:

Wer einen Roman rezensieren will, muss ihn zu Ende gelesen haben!

Vanessa Giese wiederum schreibt:

„Der Charakter der „Mae“ ist dümmlich und naiv – ein unreifes, oberflächliches Mädel, das nicht in einer einzigen Szene eigenständig denkt.“

Hier ist mir völlig schleierhaft, in welcher Sprache sie den Roman gelesen hat und vor allem, welche Stellen sie alle nicht gelesen hat. Mae ist nämlich nicht dümmlich und naiv und denkt sehr wohl eigenständig. Das ist gerade die Stärke des Romans, dass dort düster logisch gezeigt wird, dass die dystopische Aufgabe der Freiheit für Mae nicht im Widerspruch steht zu ihren hohen Idealen von Aufklärung, Humanismus, Demokratie, Bürgerbeteiligung und Gleichberechtigung. Im letzten Kapitel begeht Mae, gerade weil sie an das menschliche Potential zur guten Tat glaubt und eine selbstüberzeugte Gegnerin von Lobbismus ist, Verrat an den Erfinder des Circle. Wenn etwas für einen Verrat nötig ist, dann eigenständiges Denken!

Zudem ist Mae bestechend humorvoll und an keiner einzigen Stelle bloßes Objekt, was leider oft geschieht bei weiblichen Figuren in Romanen. Sie handelt als Subjekt, lügt und verrät sogar manchmal und handelt somit nicht im Sinne der meisten Leserinnen und Leser, dafür aber willkürlich, was bedeutet: Ihre Handlungen sind vom Willen gekürt! Mae hat den freien Willen einer Täterin. Vanessa Giese findet das nicht gut:

„Sie wäre ungleich spannender, wenn im Mittelpunkt der Story jemand stünde, der kritisch denkt und meint, sein digitales Leben im Griff zu haben – und am Ende überrascht wird, wie wenig seine Vorkehrungen nützen. Also jemand, mit dem ich mich tatsächlich hätte identifizieren können.“

Mit anderen Worten: Als Opfer hätte Vanessa Giese die Frau mehr gefallen. Opfer aber waren Frauen schon oft genug. Sie dürfen auch mal Täterinnen sein, mit denen man sich nicht uneingeschränkt identifizieren können muss, auch nicht als Frau. Frauen dürfen mies sein in Romanen. Das nennt sich Emanzipation und Feminismus. Daher noch eine weitere vollkommen subjektive Verhaltensregel:

Wer einen Roman rezensieren will, muss seine Kritik nicht davon abhängig machen, ob ihm die Protagonistin gefällt. Romane wie „American Psycho“ und „Die Verteidigung der Kindheit“ hätten dann nämlich große Probleme, denn dort sind die Protagonisten alles andere als sympathisch, aber dafür Männer. Die dürfen das. Frauen nicht!

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The Second Holocaust

Two Holocausts were discussed and planned at a conference in Berlin in 1941, when Adolf Hitler and the Grand Mufti of Jerusalem, Hajj Muhammad Amin al-Husseini, first met. The first Holocaust is well-known; the second Holocaust hardly. But why?

In Berlin, al-Husseini resided in the magnificent Bellevue Palace, newly refurbished as a Nazi government guest house. His personal expenses and political work were funded through the sale of gold stolen from Jews. Subsequently, Al-Husseini demanded his office rooms should occupy a confiscated Jewish apartment. His staff was housed in half a dozen other homes provided by the Nazis. Additionally, al-Husseini had access to a suite in Berlin’s luxurious Hotel Adlon along with retreats in the beautiful Hotel Zittau and Oybin Castle in Saxony. All of this luxury provided the setting for the „final solution“ talks.

Al-Husseini intended to make the country over which he was to rule “judenrein” (cleansed of Jews). Because the Nazi government had similar plans for their empire, the mufti and Nazi leaders discussed options in regard to the systematic, industrialized murder of all Jews. After that meeting, Hitler ordered the conference at Wannsee, whose aim was to exterminate all Jews in Europe. Al-Husseini is said to have been one of the first non-Germans who learned of this plan. Adolf Eichmann informed al-Husseini in the map room of the Berlin SS Headquarters, also giving him access to documents in preparation for the Wannsee Conference. An Eichmann aide testified that the Grand Mufti was so impressed by this plan to annihilate the Jews that he asked Eichmann to send him an expert as a personal assistant for the construction of death camps and gas chambers, as soon as Germany won the war in Europe and Al-Husseini himself was in power in Jerusalem.

The Holocaust, which was created and carried out by the Germans, is well known. Hardly anyone denies or plays down that fact. However, the Holocaust which was planned by the Arabs, has been trivialized, ignored and denied by the world public.

During Nazi rule in Europe, the world community looked the other way when Jews were being persecuted and murdered. It was only when the world themselves became victims of Nazi expansion, that they stepped in. Today, the world looks away again when it comes to the persecution of Jews. The whole world? No! There is a small country that doesn’t look away. It is a small country, hardly larger than the state of New Jersey. This country didn’t exist when the Nazis murdered Jews in Europe. This small country ensures that the second Holocaust will not happen. The country in question is Israel!

In accordance with the Arab plan for the second Holocaust, 850,000 Jews were expelled from the Arab world. Israel offered these Jews refuge! When Jews were singled out for execution in the hijacking at Entebbe Airport in 1976, it was Israeli security forces that freed the Jews. Every time Israel is attacked with rockets, fired with the intention to terrorize and kill as many Jews as possible, the Israeli military shoots these missiles down. At times, many missiles are fired daily for weeks on end! If Jews are abducted, Israel intelligence makes all efforts to free them. Am Israel Chai! That’s why the second Holocaust is not as well known as the first: it is being continually prevented!

It’s not the world that is preventing the second Holocaust. On the contrary! If it were up to the majority of countries in the world, the second Holocaust would happen just like the first one! The United Nations works tirelessly to discredit and hinder Israel’s defense efforts. The United Nations has introduced more resolutions condemning Israel than against the sum of all other member countries. The world is disgusted when Jews defend themselves! What chuzpe, defending oneself!

Until the second half of the 20th century, all residents of Palestine, including Jews, were called Palestinians. Palestine merely designates a geographical area as does the name New York, which is, of course, inhabited by New Yorkers. However, the Nazis decided that Jews were not real Germans. Likewise, leaders of the Arab world decided that Jews are not Palestinians. For the past decades, efforts have been made to make Palestine “judenfrei” (free of Jews), as had been planned for the German Reich. That deception is the very basis of such talk about „illegal” Jewish settlers. Indeed, it is their Jewishness alone that defines them as “illegal”!

And how does the United Nations along with a frightening majority of humanity react? They accept this misuse of language and repeat the phrase, „illegal Jewish settlers“ and assert that the conflict is a dispute about land. The Nazis had also said the same thing. However, the allegation is untrue today as it was then. It’s not about land! The Arab leaders say that themselves!

„If the Jews left Palestine to us, would we start loving them? Of course not. We will never love them. Absolutely not. (…) Your belief regarding the Jews should be, first, that they are infidels, and second, that they are enemies. They are enemies not because they occupied Palestine. They would have been enemies even if they did not occupy a thing.“ (Egyptian cleric Muhammad Hussein Ya’qoub, Al-Rahma TV on January 17, 2009)

„We will treat the Jews as our enemies even if they return Palestine to us, because they are infidels.“ (Qatari cleric Sheik Muhammad Al-Muraikhi, Qatar TV on January 9, 2009)

“Our hatred of the Jews is based upon our faith. The Koran tells us to hate them, not to love them.“ (Sheikh Salam Abd Al-Qawi, Al-Nas TV, January 8, 2009)

https://vimeo.com/16779150

The Deputy Minister of Religious Endowments Hamas Abdallah Jarbu even stated (Al-Aqsa TV on February 28, 2010):

„[The Jews] suffer from a mental disorder, because they are thieves and aggressors. A thief or an aggressor, who took property or land, develops a psychological disorder and pangs of conscience, because he took something that wasn’t his.“

“They want to present themselves to the world as if they have rights, but, in fact, they are foreign bacteria – a microbe unparalleled in the world. It’s not me who says this. The Koran itself says that they have no parallel: „You shall find the strongest men in enmity to the believers to be the Jews.“

“May He annihilate this filthy people who have neither religion nor conscience. I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings. They are not people. They have no religion, no conscience, and no moral values.“

Those quotes represent pure Jew hatred! In 1941, two Holocausts were planned. The first Holocaust is notorious, especially because the whole world looked away. The second Holocaust is less well known, because a small country does not look away!

For Jews there remain two alternatives: they’ll be loved as victims or hated because they defend themselves, i.e. either ‘dead and popular‘ or ‚alive and unpopular‘. I’d choose life!

(Translated by William Wires)

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Stolpern auf der Demnig Chaussee

Auf die Frage, ob Gunter Demnig die Kritik an seiner Kunstaktion „Stolpersteine“ verstehen könne, hat er erklärt, Charlotte Knobloch verharmlose den Holocaust und verhöhne die Opfer!

„Ja, ich kenne es ja von München. Es war damals die Charlotte Knobloch als Präsidentin des Zentralrats der Juden noch, ich meine, ich kann es nicht verstehen, finde es unsäglich, denn wenn gesagt wird, man trampelt auf den Menschen rum, wie damals die Nazis auf den Menschen rumgetrampelt haben, dann ist das Verharmlosung. Und im Grunde kann man sagen, werden die Opfer damit verhöhnt. Denn die Nazis haben sich nicht begnügt mit Rumtrampeln. Die Nazis hatten ein ganz gezieltes Mord-, sie hatten ein Vernichtungsprogramm, das war geplant für elf Millionen Juden und für alle, die nicht ins System passten.“

Was fällt der Knobloch eigentlich ein, noch zu leben und die „Stolpersteine“ zu kritisieren? Wäre sie von den Nazis ermordet worden, dann hätte Demnig heute kein Problem mit ihr! Er täte ihr einen Stein verlegen und ein paar Euro einstreichen.

Dabei fing für Gunter Demnig alles so unproblematisch an. Charlotte Knobloch wurde von ihrer Großmutter Albertine Neuland erzogen. Sie wurde 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Eigentlich hätte auch Charlotte Knobloch vernichtete werden sollen, aber die ehemalige Hausangestellte ihres Onkels, Kreszentia Hummel, rettete sie vor dem Holocaust. Pech für Demnig!

Hummel brachte das Mädchen Charlotte zum Bauernhof ihrer katholischen Familie in das mittelfränkische Arberg und gab es als eigenes uneheliches Kind aus. In Arberg blieb Charlotte für vier Jahre. 1945 kehrte sie mit ihrem Vater nach München zurück.

Dort lebt sie nun und macht Gunter Demnig das Leben schwer. Also tote Juden machen weniger Ärger! 

Und sie bringen mehr Geld! Bei 50.000 bisher verlegten „Stolpersteinen“ zu je 120,- Euro sprechen wir von guten 6 Millionen Euro. Was für eine Zahl! Da hat sich der Holocaust richtig gelohnt. Glückwunsch Gunter!

Gunter Demnig ist ein Vergangenheitsbewältiger wie er im Buche steht. Er setzt sich mit der Vergangenheit auseinander. Jedes Jahr ein wenig mehr. Hier sitzt er und ganz weit von ihm auseinander, irgendwo schön weit weg, die dunkle böse Vergangenheit. Demnig verlegt „Stolpersteine“. So macht Vergangenheitsbewältigung Spaß. Vergangenheitsbewältigung ist sein Metier und der USP für Deutschland!

Wie dramatisch sähen wohl die Arbeitslosenzahlen in Deutschland aus, wenn es all die Arbeitsplätze in den Lern-, Gedenk- und Dokumenationsstätten, in den Holocaustforschungsinstituten und Universitäten der Antisemitismusforschung nicht geben würde. Die Stadt Berlin wäre um eines ihrer beliebtesten Sehenswürdigkeiten ärmer. Es gäbe, welch Gräuel, kein Holocaust Mahnmal, von dem Altkanzler Gerhard Schröder einst sagte, es sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Ohne Holocaust hätte das ehemalige Waffen-SS-Mitglied Günter Grass niemals „Die Blechtrommel“ geschrieben und somit vermutlich auch nie den Nobelpreis für Literatur erhalten. Ohne Holocaust hätte Volker Schlöndorff niemals „Die Blechtrommel“ verfilmen können und daher nie den Oscar für diesen Film erhalten. So gut wie alle Oscars für den deutschsprachigen Raum sind Resultate der Vergangenheitsbewältigung: Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“, Caroline Links „Nirgendwo in Afrika“ und Christoph Waltz Oscar für die Rolle eines Nazis. Ohne Holocaust gäbe es beim ZDF immer noch genug Sendeplatz für das Testbild.

Ohne Holcaust gäbe es keine „Stolpersteine“. Die deutschen Straßen wären um eine Attraktion ärmer und Gunter Demnig um einige Euro. Das kann ja niemand wollen!

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Der zweite Holocaust

Im Jahr 1941 besprachen Adolf Hitler und der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Muhammad Amin al-Husseini, in Berlin zwei Holocausts. Ein Holocaust wurde Realität. Der andere konnte verhindert werden. Israel sei Dank!

Der Großmufti von Jerusalem und der Führer von Nazideutschland trafen sich im Jahr 1941 in Berlin. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”. Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvernichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Der Holocaust, der von Deutschen geplant und ausgeführt wurde, ist heute allgemein bekannt. Kaum jemand verleugnet oder verharmlost ihn. Der Holocaust jedoch, den die Arabern planen, wird von der Weltöffentlichkeit verharmlost, ignoriert und geleugnet.

Unter den Nazis schaute die Weltöffentlichkeit weg, als Juden in Europa verfolgt und ermordet wurden. Erst als der Rest der Welt selbst Opfer Deutschlands wurde, schritt die Weltöffentlichkeit ein! Heute schaut die Welt wieder weg, wenn es gegen Juden geht. Die ganze Welt? Nein! Ein kleines Land schaut nicht weg! Es ist ein kleines Land, nicht größer als Hessen. Es gab das Land noch nicht, als die Nazis in Deutschland Juden mordeten. Heute gibt es dieses Land jedoch. Das kleine Land sorgt dafür, dass der zweite Holocaust nicht realisiert wird. Das Land heißt Israel!

Als im Rahmen des Plans zum zweiten Holocaust 850.000 Juden aus der arabischen Welt vertrieben wurden, nahm Israel die Juden auf! Als in diesem Rahmen Juden in Entebbe selektiert wurden, befreite Israel die Juden. Jedes Mal, wenn Israel mit Raketen angegriffen wird, die in der Absicht abgefeuert werden, so viele Juden wie möglich zu töten, fängt Israel diese Raketen ab. Zu manchen Zeiten fliegen diese Raketen wochenlang mehrmals am Tag! Wenn Juden entführt werden, nutzt Israel all sein Wissen zur Befreiung der Menschen. Ein weiterer Holocaust konnte verhindert werden!

Es ist nicht die Welt, die diesen Holocaust verhindert hat, im Gegenteil! Ginge es nach der Mehrheit der Länder der Welt, wäre ein weiterer Holocaust möglich! Die Vereinten Nationen tun alles, um die Verteidigung Israels zu diskreditieren und zu torpedieren. Mittlerweile haben die Vereinten Nationen mehr Resolutionen gegen Israel hervorgebracht als gegen alle anderen Länder der Welt zusammen. Der Welt stinkt es eben, dass Juden sich verteidigen! Was fällt den Juden eigentlich ein?

Bis in zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts galten alle Menschen, die in Palästina lebten, als Palästinenser. Dazu gehörten auch Juden. Viele Juden wurden selbstverständlich Palästinenser genannt, denn Palästina ist lediglich eine Gebietsbeschreibung wie Rheinland und alle Menschen, die dort leben, sind eben Rheinländer oder Palästinenser, auch Juden! Die Nazis beschlossen, dass Juden keine Deutsche sein konnten und die Führer der arabischen Welt beschlossen, dass Juden keine Palästinenser sein können. Seitdem soll Palästina „judenrein“ sein, so wie es einst für Deutschland geplant war. Das ist der Grund, der einzige Grund, warum heute die Rede von „illegalen jüdischen Siedler“ ist. Ihr Jüdischsein macht sie illegal!

Und was machen die Vereinten Nationen und eine erschreckende Mehrheit der Menschheit? Sie nehmen diese Sprachregelung auf, reden ebenfalls von „illegalen jüdischen Siedlern“ und behaupten, der Konflikt sei eine Auseinandersetzung um Land. Das haben die Nazis auch behauptet. Die Behauptung ist heute jedoch so unwahr wie damals. Es geht nicht um Land! Die arabischen Führer sagen es selbst!

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! (…) Dein Glaube bezüglich der Juden soll sein, erstens, dass sie Ungläubige sind und zweitens, dass sie Feinde sind! Und sie sind nicht nur Feinde, weil sie Palästina besetzt halten. Sie wären auch unsere Feinde, wenn sie niemals irgendetwas besetzt hätten!“

Ein Holocaust wurde möglich, weil die ganze Welt wegsah. Ein weiterer Holocaust wurde verhindert, weil ein kleines Land nicht weggesehen hat und weiterhin nicht wegsieht: Israel! Für diese Verteidigung wird Israel pausenlos kritisiert.

Es gibt für Juden nur zwei Alternativen: Sie werden entweder als Opfer von Judenhass geliebt oder sie werden kritisiert und gehasst, weil sie sich wehren. Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen ‚tot und beliebt‘ und ‚lebendig und unbeliebt‘, ich wählte lebendig!

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An alle Israel-Kritiker

Immer wieder sagen Leute, Kritik an Israel müsse möglich sein. Für mich ist Kritik an Israel aber zur Zeit nicht möglich. Ich kann einfach nicht kritisieren, was vernichtet werden soll. Selbst einen Menschen, der ein Verbrechen begangen hat, kann ich nicht kritisieren, wenn er von der Vernichtung bedroht ist!

Ich kann erst kritisieren, wenn die Vernichtungsdrohungen aufhören!

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