Barack O. McCarthy

The United States government has paid Pakistani television stations about $70,000 to run advertisements featuring President Obama and Secretary of State Hillary Clinton saying: „We absolutely reject its content and message“, hoping to soothe public opinion in a country hit by protests against a movie made in California.

What? People in Arab countries just have to go mad, killing Americans, burn down American embassies and blame it on a movie and the president of the United States American gives their TV stations money saying sorry for an opinion expressed on the free market of free speech aka the Greatest Country on Earth?

Obama has to leave this track as soon as possible! There are a lot of citizen in the United States of America who consider themselves feminists, pro choice and keep on saying „It’s okay to be gay“, but they will never vote for a man who spends tax payer’s money saying sorry for the Bill of Rights! A president spending money for running ads in foreign countries saying sorry for the very first amendment of the Constitution of the United States of America is one of the biggest attacks on the constitution ever performed by the government since Joseph McCarthy.

People who are offended by this action of the president may not vote for Mitt Romney but they will most certainly not vote for a man who has not the decency and the strength to defense the convictions of a free nation.

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Religionen in der Pisse!

Kennen Sie dieses Kunstwerk?

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Es heißt „Piss Christ“ und stammt aus dem Jahr 1987. Es wurde von dem amerikanischen Künstler Andres Serrano gemacht und zeigt ein Kruzifix, das in einem Glas mit Urin schwimmt. Das Kunstwerk war Gewinner des „Awards in the Visual Arts“. Der Wettbewerb wurde vom Center for Contemporary Art’s organisiert und wurde mit staatlichen Mitteln gefördert.

Der Künstler wurde nicht ermordet! Das Kunstwerk sorgte nur für etwas Unruhe. Die katholische Nonne Wendy Beckett verteidigte das Kunstwerk sogar und sagte, das Kunstwerk zeige „was wir Christus angetan haben“.

Stellen wir uns mal vor, was geschehen wäre, hätte es auch einen „Piss Mohammed“ gegeben. Es hätte weltweite Ausschreitungen gegeben, die in Mord und Totschlag eskaliert wären. Arabische Minister hätten ein Kopfgeld auf den Künstlern ausgelobt und Botschaften und Flaggen hätten gebrannt. „Piss Christ“ allerdings wurde von der amerikanischen Regierung mit 15.000 Dollar gefördert. Bei einem „Piss Mohammed“ wäre die amerikanische Regierung bestimmt aufgefordert worden, das Kunstwerk zu verdammen und das deutsche Feuilleton wäre ausser sich vor Wut.

Am 11. September 2012 wurde der amerikanische Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Mitarbeiter in Bengasi von einem aufgebrachten Mob ermordet. Auch in Kairo stürmten aufgebrachte Islamisten die Mauer der Botschaft und rissen die US-Flagge herunter. Als Grund für die Tat gaben die Fundamentalisten an, durch den Film „Innocence of Muslims“ beleidigt worden zu sein. Viele deutsche Medien verurteilten daraufhin nicht den Anschlag sondern den Film. Jörg Lau zum Beispiel schrieb in der Zeit:

„Zu dem Film, der den Anlass für den Mord an Stevens hergegeben hat, fällt mir nichts ein. Die Redefreiheit zu verteidigen, kann nicht heißen, dass man diesen Schwachsinn auch verteidigen muss. Natürlich handelt es sich um eine gezielte Hassattacke (…) Denn in unseren Zeiten hat auch ein solcher unspeakable idiot die Möglichkeit, die Welt in Brand zu stecken.“

Stefan Kornelius schrieb in der Süddeutsche Zeitung sogar, der Film sei mindestens genauso schlimm wie der Anschlag:

„Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.“

Als Reaktion auf den Film produzierte die amerikanische Regierung einen Entschuldigungsfilm, kaufte Sendezeit in Pakistan und ließ die Entschuldigung dort senden. In dem Film betonte die damalige Außenministerin Hillary Clinton, die Regierung der USA habe mit dem „islamfeindlichen“ Video “absolut nichts” zu tun. Sie fügte hinzu: “Wir lehnen den Inhalt und die Botschaft absolut ab.” Der Spot endet mit dem US-Wappen, um den offiziellen Charakter des Spots zu unterstreichen.

In einer weiteren Stellungnahme bezeichnete Hillary Clinton den Film als „widerlich und verwerflich“ und fügte hinzu: „Es scheint eine zutiefst zynische Absicht zu haben, eine große Religion zu verunglimpfen und Wut zu provozieren.“

Es ist völlig gleichgültig, ob „Innocence of Muslims“ ein guter oder schlechter Film ist, der Film geht nicht geschmackloser mit Muslime um, als manche Kabarettisten und Comedians mit Amerikanern, Frauen oder Christen. „Innocence of Muslims“ hat Muslime nicht mehr beleidigt als die Titanic Christen! Wer auch nur andeutet, die Filmemacher könnten eine Mitschuld tragen an den Morden in Libyen, der führt die Ideologie der islamistischen Fundamentalisten im Feuilleton fort.

Das ist wohl die bitterste Erkenntnis: Ein Jesus in Pisse wird von den Vereinigten Staaten finanziert, ein Mohammed in einem Film jedoch wird kritisiert. Wenn Ihr Land demnächst knapp bei Kasse ist, dann müssen Sie nur dafür sorgen, dass ein Mob in Ihrem Land die amerikanische Botschaft stürmt. Obama wird dann sicherlich sehr viel Geld dafür ausgeben, dass in ihrem Land Appeasementspots zur Prime Time gesendet werden. Sie sollten sich das dann nur sehr gut bezahlen lassen!

Obama reagierte damals wie ein Großteil der westlichen Welt. Nicht wenige übernahmen die Logik der Fundamentalisten und sprachen im Umfeld des Films „Innocence of Muslims“ von einem Schmäh- und Hetzfilm und sogar von einer Beleidigung des religiösen Empfindens.

Wie unsicher und erschüttert muss ein religiöses Empfinden sein, damit es durch einen Film ins Wanken gebracht werden kann? Vom dem Film war damals nur schockiert, wer schockiert sein wollte.

Die Inquisition hielt Einzug ins 21. Jahrhundert!

Ein aufgebrachter Mob brüllte Hexe und behauptete, von dieser Hexe zu Gewalttaten und Morden motiviert worden zu sein. Viele fielen auf diese Sündenbockpolitik rein, nicht zuletzt Obama! Dabei war es offenkundig: Die Hexe war nur ein erschreckend harmloser Film, handwerklich schlecht, aber es ist vollkommen unverständlich, warum allerorten von einem Hetz- und Schmähvideo die Rede war, von dem sich sogar der Präsident des Landes mit der größtmöglichen freien Meinung öffentlich distanzieren musste. Jede Religion hatte bereits schlimmere Kritik einstecken müssen, ob im Internet, in Zeitungen, im Kino oder im Fernsehen. Der Film “Innocence of Muslims” war nichts weiter als eine Hexe, die die Fundamentalisten brauchten, um Scheiterhaufen und Botschaften zu entzünden! Die Medien und die Politik stimmten in das Geschrei des Mobs verängstigt ein und brüllten ebenfalls laut Hexe. Es herrschte die pure und reine Logik der Inquisition im Jahr 2012!

Die Reaktion war zudem nichts anderes als purer Rassismus. Während nämlich bei Christen allgemein davon ausgegangen wurde, dass die Mehrheit sehr wohl mit harscher Kritik und sogar mit Beleidigungen des eigenen Glaubens leben kann, wurde die toleranten Muslime ignoriert und so getan, als müssten aus Sorge vor dem Religionsfrieden Teile der aufgeklärten Freiheit aufgegeben werden. Das aber ist die Logik der Fanatiker und Rassisten! Wer Muslimen nicht das selbe zumuten will und kann wie Christen, ist ein Rassist. Alle Medien und Personen der Politik, die nicht neutral über den Film „Innocence of Muslims“ berichten konnten, ohne den Kniefall der verbalen Beteuerung von Schmäh, Hetz und Beleidigung zu machen, waren Rassisten! Wer nach Einschränkungen der Meinungs- und Kunstfreiheit ruft, weil Muslime angeblich nicht ertragen können sollen, was Christen selbstverständlich ertragen können, ist ein Rassist! Wer in Muslime nur Menschen erkennt, die gar nicht anders können, als auf die Straße zu gehen, wenn Mohammed auch nur dargestellt wird, ist ein Rassist!

Ich möchte diesen Artikel daher mit einem wunderbaren Ausspruch meiner Oma beenden, da er in seiner Weisheit alles zusammenfasst:

„Religionen sind wie Fürze. Man denkt, nur die der anderen stinken!“

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Erstaunlich still

Dafür, dass sich noch vor ein paar Monaten unter einer Mehrheit der Feuilletonisten und nicht wenigen Abgeordneten der Politik lautstarke Kritik breit gemacht hat über die Entscheidung der israelischen Regierung, ein Einreiseverbot über Günter Grass aufgrund seines „israelkritischen“ Gedichts zu verhängen, ist es heute hörbar still in diesem Land, in dem im Umfeld um einen „islamkritischen“ Film nicht nur über Einreiseverbote nachgedacht wird, sondern schon welche verhängt wurden.

Warum wird eigentlich in so ziemlich allen bedeutenden Medien „Innocence of Muslims“ ständig als Hetz- oder Schmähvideo bezeichnet? Reicht nicht einfach Video? Oder andersrum: Warum war damals bei Günter Grass‘ „Was gesagt werden muss“ nicht auch ständig vom Hetz- oder Schmähgedicht die Rede? „Innocence of Muslims“ ist so sehr ein islamkritischer Film wie „Was gesagt werden muss“ ein israelkritisches Gedicht war. Warum war eigentlich im Umfeld der Titanic, auf der ein mit Exkrementen beschmierter Papst auf dem Cover zu sehen war, nicht von einem Hetz- und Schmähmagazin die Rede?

Kann es vielleicht daran liegen, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass heutzutage aus der Mitte von Juden und Christen ein Mob entspringt, der Botschaften anzündet, Flaggen verbrennt, Fatwas verkündet und Menschen ermordet, jedenfalls deutlich unwahrscheinlicher als beim Islam?

Ich glaube schon, dass es daran liegt! Gerade deshalb bin ich auch so entsetzt darüber, mit welcher Selbstverständlichkeit heute Einreise- und Aufführungsverbote kritiklos selbst von jenen hingenommen werden, die noch vor einiger Zeit nicht im Traum daran gedacht hätten, ihre Berichterstattungen mit solch wertenden Worten wie Hetze und Schmähung zu überwürzen.

Wir erleben gerade ein beängstigendes Einknicken vieler deutscher Medien und Politiker vor einem tobenden Mob. Selbst die überzogenste Verurteilung Israels geht mancherorts noch als Israelkritik durch, während schon das schlichte Zeichnen des Propheten Mohammeds für nicht wenige als islamfeindlich gilt. Diese ungleiche Behandlung haben wir einzig und allein der Tatsache zu verdanken, dass es immer noch Menschen gibt, die ihr Handeln von fundamentalistischen Fanatikern und ihren Reaktionen abhängig machen.

Wer heute bei „Innocence of Muslims“ Hetz und Schmähung ruft, obwohl er bei der Titanic oder bei Günter Grass gelassen geblieben ist, der hat vor dem fanatischen Mob bereits kapituliert.

„Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!“

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Ist Jakob Augstein verantwortlich für „Innocence of Muslims“?

Vielleicht wurde der wahre Verantwortliche für den Film „Innocence of Muslims“ gefunden!

In den ersten Berichten über „Innocence of Muslims“ hieß es zwar noch, er sei von einem „israelisch-amerikanischen“ Immobilienhändler produziert worden, der dafür „fünf Millionen Dollar“ von „hundert Juden“ erhalten haben soll, aber inzwischen weiß man mit Sicherheit, dass eine solche Person nicht existiert. Stattdessen argumentiert Stefan Frank auf dem Blog Lizas Welt:

„Wer auch immer das Video produziert (bzw. die Dialoge im Nachhinein verändert) und verbreitet hat, hatte vor, damit Hass auf Juden zu schüren. Fälschungen zum Zweck der Aufwiegelung sind ja gang und gäbe (…) Der jetzige Fall erinnert auch an die bedeutungsträchtigste antisemitische Fälschung: die »Protokolle der Weisen von Zion«. Wer würde glauben, dass einmal eine Versammlung von »weisen Juden« getagt hat, um Folgendes zu Papier zu bringen: »Wir haben grenzenlose Ziele, unerschöpfliche Gier, gnadenlose Rache und Hass jenseits jeglicher Vorstellung. Wir sind eine geheime Armee, deren Pläne mit ehrlichen Methoden unmöglich verstanden werden können.« (…) Um sich diesen Bären aufbinden zu lassen, muss man nicht nur Antisemit sein, sondern ein wirklich kompletter Idiot, oder?“

Und jetzt kommt Jakob Augstein! Auf Spiegel Online verfasst er tatsächlich folgende Verschwörungstheorie:

„Das Feuer brennt in Libyen, im Sudan, im Jemen, in Ländern, die zu den ärmsten der Welt gehören. Aber die Brandstifter sitzen anderswo. Die zornigen jungen Männer, die amerikanische – und neuerdings auch deutsche – Flaggen verbrennen, sind ebenso Opfer wie die Toten von Bengasi und Sanaa. Wem nützt solche Gewalt? Immer nur den Wahnsinnigen und den Skrupellosen.

Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung. (…)

Kann man sich vorstellen, dass der kriminelle Kopte, der sich das vermutlich im Gefängnis ausdachte und seine Crew ohne ihr Wissen dafür missbrauchte, in anderem als im eigenen Auftrag handelte? Zumindest traut man den Fundamentalisten im Lager der US-Republikanern und in der israelischen Regierung zu, die unerwartete Schützenhilfe politisch auszunutzen – was sie auch tun.“

Jakob Augstein fragt ganz ungeniert, ob nicht vielleicht irgendeine jüdische Weltverschwörung hinter dem Film stecken könnte und der Spiegel druckt das auch noch.

Aber was Jakob Augstein kann, kann ich auch. Ich stelle nun auch mal die Frage, wem der Film „Innocence of Muslims“ nutzt. Cui bono? Ganz offensichtlich Jakob Augstein!

Jakob Augstein kommen die Bilder der wütenden Muslime mehr als gelegen. Es ist betrüblich mitzuerleben, wie er sie gleich für seine Zwecke nutzt. Auf Spiegel Online fordert er wieder einmal, man müsse jetzt ganz besonders scharf auf Israel achten. Jakob Augstein kommt die ganze Situation so gelegen, dass man durchaus annehmen kann: Jakob Augstein hat den Film „Innocence of Muslims“ gemacht!

Verschwörungstheoretiker der Welt, vereinigt Euch!

„Es sieht nicht nach Besserung aus.“

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Botschaft pass auf!

Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein lustiges Spiel für die ganze Familie.

Die Spielregeln: Es werden verschiedene Meinungen und künstlerische Darstellungen präsentiert, die unter anderem in Deutschland geäußert wurden. Wenn Sie eine Meinung oder eine künstlerische Darstellung sehen, bei der Sie glauben, dass es zu gewalttätigen Reaktionen kam, rufen Sie einfach „Botschaft pass auf!“

Viel Vergnügen!

***

1. Ein durchgestrichener Papst.

2. Eine durchgestrichene Moschee.

3. Ein verprügelter Papst.

4. Ein mit Exkrementen besudelter Papst.

5. Ein gekreuzigter Jesus, zu dem Gott ruft, er habe seine Mutter gefickt.

6. Ein YouTube Video über Mohammed.

7. Eine Frau, die mit einem Kruzifix masturbiert.

8. Ein gekreuzigter Frosch.

9. Eine Karikatur von Mohammed mit Bombe im Turban.

10. Ein gekreuzigtes Schwein.

11. Eine Israelfahne im Fenster.

12. Der Spruch „Fuck the pope but use a condom“

13. Die Darstellung von Mohammed als Kinderschänder.

14. Die Darstellung eines Priesters als Kinderschänder.

15. Eine Karikatur mit Jesus, Moses, Buddha und Ganesha beim homosexuellen Verkehr.

16. Eine Karikatur, die einen Juden beim Fressen eines Kindes zeigt.

17. Der Gekreuzigte als Klopapierhalter.

18. Ein Priester beim oralen Verkehr mit dem Gekreuzigten.

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Hier ein paar Lösungshilfen:

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16

Bild 17

Bild 18

***

Nachtrag: Wie oft haben Sie „Botschaft pass auf!“ gerufen? Ich bin mir jedenfalls sicher, fänden sich unter Christen ähnlich viele Fanatiker, wie man sie unter Muslimen finden kann, Ulrich Seidl bekäme keinen Preis für seinen neusten Film (Bild 7) sondern eine Klage vom Deutschen Innenminister, während sämtliche Medien gar nicht hinterher kämen mit Vorsilben wie Schmäh und Hetz. Auch die Titanic (Bild 4) wäre schon längst in eine Ecke mit ProDeutschland, der NPD und PI geschoben worden, gäbe es unter Christen ähnlich viele Fundamentalisten wie unter Muslime.

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Verunglimpfendes Mohammed-Stück aus Frankreich aufgetaucht!

In Lille in Frankreich wurde am 10. April ein Stück uraufgeführt, das den Propheten Mohammed zur Titelfigur hat und ihn nicht gerade schmeichelhaft portraitiert.

In dem Stück ist Mohammed ein Eroberer, Sklavenhalter und Frauenheld, der es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt. In dem Stück sagt Mohammed Sätze wie diese: „Lass uns der Erde Wahn getrost bemühen; ich fühle mich zu ihrem Herrn bestimmt.“

Mohammed träumt in dem Stück von einer Welt unter den Gesetzen des Korans. Mohammed spricht: „Die falschen Götter stürz ich. Meine Lehre macht unerschütterlich, und mein Gesetz erschafft sich Helden.“

In einer Stelle des Stücks beauftragt Mohammed einen Mörder und verspricht ihm zum Dank seine Ziehtochter. Mohammed spricht: „Befolge blind die göttlichen Befehle!“

Mohammed ruft sogar zum Terror auf: „Mit eines Ungerechten Blut bespritzt gehst Du in’s ewige Leben herrlich ein.“

In dem Stück wird die Frage verhandelt, ob der Islam eine Religion des Hasses ist. „Ist das ein Gott, der Hass befiehlt? (…) Doch mein verwirrter Geist begreift noch nicht, wie dieser gute Gott, der Menschen Vater, zum Meuchelmorde mich bestimmen kann.“

Mohammed wird in dem Stück als Fanatiker dargestellt.

All dies wurde in Frankreich am 10. April in Lille aufgeführt. Später fanden sogar Aufführungen in Paris statt.

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Uppps, ich vergaß, das Jahr der Uraufführung zu nennen. Das Stück „Mohammed“ wurde 1741 uraufgeführt und stammt von Voltaire.

Voltaire war einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung. In Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert deshalb auch „das Jahrhundert Voltaires“ („le siècle de Voltaire“).

Hätte es 1741 schon einen deutschen Außenminister gegeben, vermutlich hätte er folgende Worte intoniert:

„Ich verstehe die Empörung in der islamischen Welt über dieses anti-islamische Hassstück von Voltaire. Ich verurteile dieses schändliche Stück von Voltaire! Aber es ist keine Rechtfertigung für Gewalt. Es ist keine Rechtfertigung für die Gefährdung von Leib und Leben, für die Tötung von Menschen. Dieses Stück von Voltaire ist unerträglich. Es verletzt die Gefühle von Millionen gläubigen Menschen. Deswegen verurteile ich dieses Stück von Voltaire mit allem Nachdruck. Aber es ist keine Rechtfertigung für Gewalt. Die Gewalt muss enden!“

Hätte es 1741 schon einen deutschen Innenminister gegeben, er hätte wohl folgendes gesagt:

„Gruppen und Organisationen, die die Islamisten auch in Deutschland provozieren wollen, indem sie beispielsweise dieses unsägliche Mohammed-Stück von Voltaire verbreiten wollen, müssen wissen, dass sie grob fahrlässig Öl ins Feuer gießen. Deswegen muss man dem auch Einhalt gebieten!“

Ich habe bei dem Zitat nur das Wort „Video“ durch „Stück von Voltaire“ ersetzt. Der Rest ist original Innenminister. Ja, da wo die Aufklärung nervt, muss ihr Einhalt geboten werden. Das ist mal ein Innenminister, dessen Herz für die Werte der Aufklärung schlagen.

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Ich möchte daher mit den Worten enden, mit denen eine Sklavin von Mohammed in Voltaires Stück ihr Leben aushaucht: „Die Welt ist für Tyrannen, lebe du!“

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„Innocence of Muslims“

Der amerikanische Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Mitarbeiter wurden in Bengasi von einem aufgebrachten Mob ermordet. Auch in Kairo stürmten aufgebrachte Islamisten die Mauer der Botschaft und rissen die US-Flagge herunter. An die Wand des Botschaftsgebäudes sprühten sie am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September den Namen Osama bin Laden. Als Grund für die Tat geben die Fundamentalisten angeblich an, durch diesen Film beleidigt worden zu sein:

Ich gebe zu, der Film ist alles andere als gut, ich bin sogar geneigt, ihn richtig schlecht zu nennen, aber das ist noch lange kein Grund, zu solch drastischen Mitteln zu greifen. Wenn ich jedes Mal zur Guillotine greifen würde, wenn ich in der Kunst gegen Bares einen mäßigen bis schlechten Beitrag sehe, man könnte mich bald Robespierre nennen. Wenn ich jeden töten würde, der schon mal schlechte Kunst produziert hat, müsste ich zunächst einmal Selbstmord begehen! Ich habe schon einige misslungene Kunstversuche gesehen. Ich habe sogar selbst einige zu verantworten. Aber das Scheitern, das Stürzen in den schlechten Geschmack und die Grenzüberschreitung gehören nun einmal zum kreativen Prozess dazu. Viele Künstlerinnen und Künstler wurden nur deshalb gut, weil sie kreativ wirken konnten, ohne Angst davor haben zu müssen, dass ihnen oder Anderen ein Fehlgriff zum Verhängnis werden könnte. Daher ärgert es mich, wenn ich Sätze lese wie diese:

„Zu dem Film, der den Anlass für den Mord an Stevens hergegeben hat, fällt mir nichts ein. Die Redefreiheit zu verteidigen, kann nicht heißen, dass man diesen Schwachsinn auch verteidigen muss. Natürlich handelt es sich um eine gezielte Hassattacke (…) Denn in unseren Zeiten hat auch ein solcher unspeakable idiot die Möglichkeit, die Welt in Brand zu stecken.“ (Die ZEIT)

„Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.“ (Süddeutsche Zeitung)

Nicht minder! Man lese und staune. „Innocence of Muslims“ ist wahrlich kein guter Film; er kann sogar als grottenschlecht bezeichnet werden, aber dennoch ist jeder Versuch, die Verantwortlichen des Films, die sich den Namen Sam Bacile gegeben haben, an die Ausschreitungen und Morde in Ägypten und Libyen mitverantwortlich machen zu wollen, eine Ungeheuerlichkeit. Der Film geht nicht geschmackloser mit Muslime um, als manche Kabarettisten mit Amerikanern, gewisse Stand Ups mit Frauen oder die Titanic mit Christen. „Innocence of Muslims“ hat Muslime nicht mehr beleidigt als die Titanic Christen! Wer jetzt auch nur andeutet, die Filmemacher könnten eine Mitschuld tragen an den Morden in Libyen, der führt die Ideologie der islamistischen Fundamentalisten im Feuilleton fort.

Laut der Financial Times Deutschland soll der zweistündige Film 5 Millionen Dollar gekostet haben. 59 Schauspielerinnen und Schauspieler sollen daran beteiligt gewesen sein. Allerdings wurde der Film nur einmal gezeigt und zwar in einem weitgehend leeren Kino in Los Angeles. Der Film ist also ein Flop auf ganzer Linie.

Damit wäre die Geschichte eines Misserfolg eigentlich zu Ende, wären nicht ägyptische Kulturkämpfer wie der in den USA lebende koptische Christ und bekennende Islamhasser Morris Sadek auf ihn aufmerksam geworden. Sadek verbreitete den Film in den vergangenen Tagen über Facebook und das Internet. Zu Hilfe kam ebenfalls der radikal-islamische, ägyptische Fernsehprediger Chalid Abdallah, der in seiner Show über das Machwerk wetterte und einige Ausschnitte zeigte. Anfang dieser Woche kam es daraufhin zu ersten Demonstrationen in Kairo. Die Eskalation nahm ihren Lauf. Sam Bacile gibt sich unbeeindruckt. In einem Interview heißt es: „Der Islam ist ein Krebsgeschwür. Punkt.“

Es sind genau solche Sätze, die mir Sam Bacile erst einmal so unsympathisch machen, dass es mir schwer fällt, ihr Recht auf freie Kunst und Meinung zu verteidigen, aber ich mache es! Denn eins ist klar:

Ich weiß zwar nicht genau, wo das Krebsgeschwür herkommt, wie es heißt und wovon es sich ernährt, aber eins weiß ich ganz sicher: Es wuchert und hat jüngst erst wieder in Kairo gewütet und in Bengasi gemordet.

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Nein!

Im Juli 2009 hat ein 31-jähriger Mann in seiner Marler Wohnung mit einer damals 15-jährigen Schülerin Sex gehabt. Vorher schickte er noch seine Lebensgefährtin und eine Freundin aus der Wohnung, um seine Ruhe zu haben. Die Frauen, die dem alkohol- und drogenabhängigen Mann offenbar hörig waren, verließen die Wohnung ohne Widerspruch. Daraufhin kam es zum Sex zwischen dem kräftigen Mann und dem Mädchen. Die Schülerin soll gesagt haben „Nein, ich will das nicht“. Später im Gericht erklärte das Mädchen, es habe alles über sich ergehen lassen, weil der Mann als äußerst gewaltbereit gilt. Er sitzt zum Beispiel derzeit eine Haftstrafe von über drei Jahren ab, weil er unter anderem eine Bekannte im Streit verprügelt hatte.

Und jetzt kommt die Richterin. Im Landgericht Essen erging diese Woche ein Freispruch! „Wenn man etwas nicht will, muss man das deutlicher machen. Er wusste ja nicht, dass sie das gar nicht wollte“, sagte die Richterin und fügte hinzu: „Es war nicht in einer schutzlosen Lage. Es hätte weglaufen oder Hilfe rufen können, aber es hat alles über sich ergehen lassen. Das reicht nicht, um jemanden zu bestrafen.“ Auch die Staatsanwältin hatte auf Freispruch plädiert.

Ich bin keine Juristin, aber wenn ich den Fall richtig beurteile, so hat das Gericht beschlossen, dass das Wort einer jungen Frau nicht reicht. Eine junge Frau, die erklärt, keinen Sex mit einem Mann haben zu wollen, kann nicht davon ausgehen, dass ihr Wort vor Gericht als wirksame Erklärung erachtet wird. Stattdessen soll sie Hilfe holen? Was denn für eine Hilfe? Männliche oder weibliche Hilfe? Wenn sie weibliche Hilfe holt, ist das Gericht dann auch zufrieden? Gelten zwei Frauen so viel wie ein Mann? Die Schülerin hätte laut Landgericht Essen natürlich auch flüchten können. Danke, liebe Richterin, für den schönen Rat, dann weiß sie es ja für das nächste Mal besser.

Der Anwalt des Mädchens, Dirk Brockpähler, hat einen anderen Vorschlag: „Man kann jeder Frau nur einen Rat geben: Im Zweifel musst du kratzen.“

Der Mann ist Anwalt, er kann nichts anderes sagen. Ich schon: Ein Mann, der schwer gewaltbereit ist, wird sich durch ein Kratzen nicht beeindrucken lassen. So wie es aussieht, werden in Zukunft wohl alle Frauen in dem Moment des sexuellen Übergriffs so lange auf die Täter einschlagen müssen, bis sie sich nicht mehr bewegen. Das ist die einzig mögliche Schlussfolgerung, die ich mit meinen bescheidenen juristischen Kenntnissen aus diesem Urteil ziehen kann. Aber ich habe schließlich kein Recht studiert.

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Das UFO der Israelkritik

Was sehen Sie auf diesem Bild? Ein UFO? Falsch!

Sie sehen nur eine unscharf fotografierte 50er-Jahre-Küchenlampe. Dennoch haben Sie zuerst ein UFO gesehen. Warum? Weil Sie es sehen wollten! Der Text unter dem Bild hat zwar etwas nachgeholfen, aber außer „Ich möchte glauben“ steht da nichts! Nirgendwo auf dem ganzen Bild ist eine Aufforderung zu finden, ein UFO zu sehen. Das Bild spielt lediglich mit unseren Erwartungen. Wir sehen ein UFO, weil wir es sehen wollen. Man kann uns noch so oft erklären, dass es UFOs nicht gibt; man kann selbst wissen, dass es UFOs nicht gibt – man sieht ein UFO! Somit lügt das Bild nicht und stellt keine falsche Behauptungen auf, aber es verführt uns dazu, selbst falsche Behauptungen aufzustellen. Das ist die Kunst der Verführung.

Ähnlich ist es mit anderen Bildern, die uns präsentiert werden. Obwohl der Wahrheitsgehalt oft nicht größer ist als bei den kleinen Grünen Männchen vom Mars, sehen viele Menschen immer und überall das UFO der israelischen Aggression und nicht wenige Medien verbreiten diese Verführungen auch noch. Taucht irgendwo ein israelkritisches Bild auf, ertönen plötzlich überall in den Medien, im Parlament und auf den Straßen die Schreie „Ein UFO! Ein UFO!“ Sie sehen das UFO, weil sie es sehen wollen, weil sie Günter Grass gelesen haben oder eine Bundestagsdebatte geschaut haben. Viele wollen die Lampe, also das, was im Nahen Osten wirklich geschieht, einfach nicht sehen!

Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar typische UFO-Bilder der Israelkritik:

20120912-144725.jpg Quelle: Wikipedia

Was sehen Sie? Einen israelischen Soldaten, der einen palästinensischen Jungen zusammengeschlagen hat? Ähnliches sah wohl auch die New York Times und schrieb unter dem Bild eine falsche Behauptung. In Wirklichkeit sehen wir nämlich einen jungen Juden, der von Arabern zusammengeschlagen wurde und einen Polizisten, der ihm zur Hilfe eilt. Der Junge heißt Tuvia Grossman. Der Polizist heißt Gideon Tzefad.

Man sieht eben, was man sehen will!

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Was sehen Sie auf diesem Bild? Einen israelischen Soldaten, der ein kleines Mädchen quält? Falsch! Sie sehen einen Ausschnitt aus einem propagandistischen Straßentheater zur Förderung des Hass‘ auf Israel. Dennoch kursiert dieses Bild tausendfach bei vielen Israelkritikern als Beweis für angebliche israelische Unmenschlichkeit.

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Was sehen Sie auf diesem Bild? Ein palästinensisches Mädchen, das vermutlich von Israelis ermordet wurde? So sah es wohl auch die Frau, die dieses Bild twitterte und dabei Israel anprangerte. In Wirklichkeit aber ist dieses arme Mädchen bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

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Liebe Leserinnen und Leser von Tapfer im Nirgendwo,

schicken sie mir gerne weitere Beispiele für UFOs der Israelkritik oder nutzen Sie dafür die Kommentarspalte.

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Ich bedanke mich bei Kleines Südlicht für die wunderbare Idee mit dem UFO.

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Butler bei die Fische

Im Juni 2010 lehnte Judith Butler den Zivilcourage Preis ab, der ihr im Rahmen der Berlin Pride verliehen wurde. Butlers Begründung kann man sich hier anhören:

Das ist ja interessant. Ich habe mir mal die Freiheit genommen, die Rede von Judith Butler ein klein wenig abzuändern:

Liebe Judith Butler,

es tut mir Leid. Unter diesen Umständen kann Ihnen der Preis nicht verliehen werden. Wenn ich darüber nachdenke, was es heutzutage heißt, einen solchen Preis zu verleihen, so finde ich, dass das Kuratorium die Courage eher verlieren würde, wenn sie Ihnen unter den gegebenen politischen Bedingungen den Adorno-Preis einfach verleihen würde.

Einige der Veranstalterinnen der BDS Kampagne, die Sie unterstützen, haben sich explizit rassistisch und antisemitisch geäußert, beziehungsweise sich nicht von diesen Äußerungen distanziert. Die veranstaltenden Organisationen weigern sich antirassistische und anti-antisemitische Politiken als wesentlichen Teil ihrer Arbeit zu verstehen.

In diesem Sinne muss sich das Kuratorium von Ihrer Komplizenschaft mit Rassismus einschließlich antisemitischen Rassismus distanzieren. Wir haben gemerkt, dass homo bi lesbisch trans queer Leute benutzt werden können von jenen die Kriege führen wollen. Das heißt kulturelle Kriege gegen Israel, durch Israelkritik, die auch Sie forcieren und militärische Angriffe durch Hamas und Hisbollah, die Sie rein deskriptiv und ganz wertfrei zur globalen linken Bewegung zählen. Während dieser Zeit und durch diese Mittel werden wir rekrutiert für Fundamentalismus und Militarismus.

Gegenwärtig behaupten viele europäische Regierungen, dass unsere schwul lesbische queer Freiheit geschützt werden muss vor pinkwashing, und wir sind gehalten zu glauben, dass der neue Hass gegen Israel nötig ist, um uns zu schützen.

Deswegen müssen wir nein sagen zu einem solchen Deal, und wenn man nein sagen will unter diesen Umständen, dann nenne ich das Courage. Und wer sagt nein? Wer erlebt diesen Rassismus? Wer sind die queers, die wirklich gegen eine solche Politik kämpfen? Nicht Sie, Frau Butler. Wenn das Kuratorium also einen Preis in Erinnerung an Adorno an Sie vergibt, müssen Sie den Preis an jene weiterreichen, die wirklich Courage demonstrieren.

Damit dürfte eigentlich alles gesagt sein, aber ich möchte dennoch noch kurz Richard Allen Landes zu Wort kommen lassen:

„Liebe Judith, du denkst, deine Kritiker werfen dir Antisemitismus vor und jedem, der Israel kritisiert. Aber in Wirklichkeit besteht die Kritik nur darin, dass du und einige andere mit der Hyperkritik an Israel weit über das Ziel hinausschießt und dadurch die wirklichen Antisemiten stärkst. Wenn du den Preis bei der Berlin Pride aus Sorge abgelehnt hast, weil „homo bi lesbisch trans queer Leute benutzt werden können von jenen die Kriege führen wollen“, dann musst du dich auch fragen, ob anderen auch dieses Schicksal widerfahren kann. Du sagst, wir müssten Antisemitismus erkennen und in all seinen Formen bekämpfen. Beginne mit deinen eigenen Kameraden.“

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