Tribute to Steve Jobs

With this video the audience of „Kunst gegen Bares“ pays respect to Steve Jobs!

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Vergiss mein nicht


Tapfer im Nirgendwo präsentiert einen Text von Henriette Westphal aus der Zeitung akT26:

Warum eigentlich Neuseeland? Fragt sich Chris (Manuel Rittich) am Ende des Stücks. Aber da ist die Katastrophe schon vorbei, in Neuseeland ist ein Flugzeug in ein Hochhaus geflogen. Zwölf Monate vorher (die Regieanweisung steht auf seinem gelben T-Shirt) sitzen Chris und Sarah (Janina Schmulder), ein erwartungsvolles junges Paar, mit weißen Körpern in Liegestühlen am Strand. Dass ihre Beziehung trotzdem marode ist, spürt man schnell. Als Jüdin aus gutem Hause stört sie der Anblick seinen unbeschnittenen „Lanzelot“. Er dagegen präsentiert sich als unbedarfter Surfer-Boy, streicht sich schleimig die wasserstoffblonden Haare zurück. Partnerin Sarah scheint für ihn austauschbar.

Dann lernt das Paar Beate (Janett Bobel) und Eva (Johanna Cora Müllers) kennen, zwei Schwestern aus dem Schwarzwald, die in Neuseeland wohnen. Obwohl Eva schon 21 ist, glaubt sie, erst sieben zu sein: bei einem Tsunami verlor sie Eltern, Hund und Gedächtnis. Nur kurz nimmt sie ihre Umgebung wahr, dann ist sie wieder zurück an dem Punkt vor 14 Jahren, wo sie am Strand nach ihrem Hund sucht.

Autor und Regisseur Gerd Buurmann hat mit „Gehirne am Strand“ nicht nur einen grandios witzigen Titel gefunden, sondern auch Dialoge geschrieben, die authentisch sind, mühelos durch das Stück fließen und den Schauspielern gut im Mund liegen. Rhythmisch, mit klug eingesetzter Musik, sind die Szenen spannend aufeinander abgestimmt. Dabei spitzt sich die Erzählung immer weiter zu. Bei den vier Fremden am Strand verschwimmen die Grenzen der Moral: Darf man das hilflose Kind Eva mit der Wahrheit über den Hund quälen – auch wenn sie sie gleich wieder vergessen hat? Ist Wahrheit wichtiger als glücklich zu sein? Was bei Chris als harmloses Spielchen beginnt („Das hat sie doch eh gleich wieder vergessen“), führt zu Sadismus: brutal schlägt er Eva nieder, fesselt sie mit Klebestreifen am Bühnenboden, schleppt ihren wehrlosen Körper schließlich hinter die Bühne.

Im Vorfeld hat sich Buurmann mit den Konsequenzen von Demenz und Gedächtnisverlust beschäftigt – die solide Recherche merkt man dem Stück an, das klug große Themen wie Religion, Politik, Liebe, Wahrheit und Krankheit streift. Vorzuwerfen ist ihm vielleicht nur, dass Chris als das Böse etwas zu eindeutig ist. Er wird von Manuel Rittich mit großer Lässigkeit und Natürlichkeit als prolliger, unbedarfter Happy-Surfer gespielt – und atemlos sieht man zu, wie er sich in ein sadistisches Monster verwandelt. Auch die anderen Schauspieler überzeugen: Bobel als raue Tierpflegerin einer Vogelzucht, Schmulder als brave, aber starke Frau. Johanna Cora Müllers verwandelt sich in ein Kind, dass sie Naivität, kindlicher Freude und Trauer wunderbar darstellen kann. Besonders begeistern Buurmanns Regieeinfälle – das Ende wird mit einem Kurzfilm erzählt. Er endet spektakulär mit der Aufnahme des Flugzeuges, das direkt ins Zimmer fliegt, in dem Beate und Sarah über die Ergebnisse vor 12 Monaten sprechen. Vergessen wird man dieses psychologisch genaue und gut gebaute Stück nicht so schnell.

Bei den Bildern handelt es sich um Backstagefotos aus der Reihe „Behind the brains“ von Antonio Ruiz Tamayo.

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Israels Provokationen

Zum Israel-Palästina-Konflikt gibt es einen Satz, der zwar oft fällt, den ich aber dennoch nicht ganz verstehe: Beide Seiten müssen alle Aktionen unterlassen, die als Provokation aufgefasst werden können.

Wirklich? Alle Aktionen? Für nicht wenige Palästinenser wird aber schon die pure Existenz Israels als Provokation verstanden. Soll Israel etwa mit dieser Provokation aufhören, und sich selbst auflösen? Ich glaube, die Forderung benötigt eine kleine Präzisierung.

Daher bitte ich alle Leserinnen und Leser, die ebenfalls finden, dass Israel mit allen Aktionen aufhören muss, die als Provokation verstanden werden können, nur kurz folgende Fragen zu beantworten, was die Bürgerinnen und Bürger Israels Ihrer Meinung nach tun müssen, um endlich in Frieden leben zu können:

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Die Hamas spricht im Artikel 7 ihrer Charta vom Tod aller Juden. Für die Hamas ist also jeder lebende Jude eine Provokation.

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Israel ist das einzige Land im Nahen Osten mit Geschlechtergleichheit.

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Israel ist das einzige Land im Nahen Osten mit Religionsfreiheit. Während in all den anderen Ländern des Nahen Ostens ein Abfall vom Islam mit dem Tod bestraft werden kann, kann in Israel nicht nur jeder von allen Religionen abfallen, sondern auch jeder Religion angehören, ohne dadurch Einschränkungen fürchten zu müssen. Im Parlament, in den Gerichten, an Universitäten und bei der Polizei sind alle Religionsgemeinschaften zu finden.

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In Israel wird Meinungsfreiheit garantiert und Kritik am eigenen Land gehört zur Selbstverständlichkeit. In den palästinensischen Gebieten jedoch führt Kritik an der Hamas nicht selten zum Tod.

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Israel verbietet es niemandem aufgrund seiner Religionszugehörigkeit im Land zu siedeln und zu bauen. Palästina jedoch möchte jedem Juden das Siedeln und Bauen im eigenen Land verbieten.

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In Israel ist die Wissenschaft frei und wird keinem Heiligen Buch unterstellt. In vielen Ländern des Nahen Ostens jedoch muss sich jede Wissenschaft dem Koran beugen.

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Im Gegensatz zu allen anderen Ländern im Nahen Osten, wird Homosexualität in Israel nicht bestraft.

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In der israelischen Unabhängigkeitserklärung heißt es: „Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

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Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, die Fragen zu beantworten. Ich kann nur hoffen, dass Sie von Israel nicht mehr verlangt haben als sie von jedem anderen Land der Welt auch verlangen würden und wünsche ein frohes neues Jahr 5772!

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Reißt es ab!

Das Schauspielhaus in Köln hätte eigentlich abgerissen und im Rahmen der Opernsanierung zwischen 2010 und 2013 auf dem Nachbargrundstück neu errichtet werden sollen. Nach allem, was ich über das mehr als marode Kölner Schauspielhaus weiß, vor allem über die unmöglichen Arbeitsbedingungen hinter den Kulissen, ist Abreissen und Neubauen die einzig mögliche und finanzierbare Lösung.

Es ist mit Sicherheit nur dem Kölner Klüngel zu verdanken, dass das Schauspielhaus in seiner heutigen Verfassung in den letzten Jahren überhaupt überhaupt noch regelmäßig vom Bau- und Ordnungsamt der Stadt Köln abgenommen wurde.

Als sich im Dezember 2009 eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Mut zu Kultur. Inhalt vor Fassade“ gründete, die für den Erhalt des Gebäudes ein Bürgerbegehren starte, entschied sich im April 2010 der Rat der Stadt Köln plötzlich doch für eine Sanierung des Hauses.

Eine Sanierung des Kölner Schauspielhauses ist aber ungefähr so klug, als würde man seine alte Schwarz-Weiß-Röhrenkiste zur Reparatur schicken mit den Worten: „Sanieren Sie den Fernseher bitte solange, bis ich dort alles gestochen scharf in Farbe und HD sehen kann!“

Manchmal ist einfach klüger und billiger, etwas neu zu kaufen, statt das Alte zu sanieren. Im Falle des Kölner Schauspielhauses ist der Versuch einer Sanierung eine Vollkatastrophe! Sie wird nur dazu führen, dass Köln sehr, sehr lange ohne eine bespielbare städtische Theaterbühne wird leben müssen, da sich die Sanierung viel länger hinziehen wird, als jeder Neubau gedauert hätte.

Die Bürgerbewegung für eine Sanierung des Schauspielhauses stand unter der großen Überschrift „Rettet das Schauspielhaus“ und suggerierte so bei den potentiellen Unterzeichnern, es ginge um die Frage, ob es in Köln überhaupt ein Schauspielhaus geben soll, statt vielmehr darum, ein mehr als marodes Haus durch eine erstklassige Spielstaätte mit zeitgemäßen Arbeitsbedingungen für Aufführungen, Proben und Produktionen zu errichten. Es suggerierte zudem, alle die für ein Neubau waren, hätten keine Mut zu Kultur. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe Mut zu Kultur. Daher bin ich für ein Neubau, damit die Kultur in Köln die besten Bedingungen hat.

Jetzt wurden die Sanierungsarbeiten europaweit ausgeschrieben und ich garantiere, dass sich die Arbeiten nicht nur ewig sondern vor allem sehr teuer hinziehen werden, dass sich die Arbeitsbedingungen nicht verbessern, sondern verschlechtern werden und vor allem, dass die Sicherheit der Gäste und der dort arbeitenden Menschen darunter leiden wird. Aber wofür gibt es in Köln schließlich den Klüngel?

„Rettet das Schauspielhaus“ war das Ziel. Das Gegenteil wurde erreicht. Es gibt nur einen Weg, das Kölner Schauspiel zu retten:

Reißt es ab!

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Frauenparkplätze

Warum diskutieren wir eigentlich das Für und Wider von Frauenparkplätze, wenn es doch Orte auf der Welt gibt, an denen es nur Männerparkplätze gibt? Solange ich in einer Welt lebe, in der Frauen das Fahren und Parken von Autos verboten wird, ist nicht die Existenz von Frauenparkplätze ein Problem, sondern das Verbot von Frauenparkplätze.

Warum diskutieren wir eigentlich das Für und Wider der Frauenquote, wenn es doch Gesellschaften auf der Welt gibt, in denen nur die Männerquote herrscht? Solange ich in einer Welt lebe, in der Frauen das Wirken in gewissen Bereichen verboten wird, ist nicht die Existenz der Frauenquote (50% den Männern) das Problem, sondern die Existenz der Männerquote (100% den Männern).

Warum diskutieren wir eigentlich das Für und Wider von Frauenbeauftragten, wenn ich in einem Land lebe, in dem es Männerbeauftragte gibt. Solange es Priester, Rabbis und Imame gibt, die unter Mithilfe des staatlich erlaubten und durch die Kichensteuer subventionierten Berufsverbots für Frauen in diesen Bereichen, eine immer wieder zur Frauenfeindlichkeit tendiere männerfreundliche Theologie lehren, ist nicht die Existenz von Frauenbeauftragten das Problem, sondern ihr Fehlen.

Wer sich somit über Frauenparkplätze, Frauenquote und Frauenbeauftragte ernstlich aufregt, dem sei gesagt, dass es einen ganz einfach Weg gibt, sie los zu werden: Es müssen einfach nur die Männerparkplätze, die Männerquote und die Männerbauftragten abgeschafft werden.

So einfach ist das!

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Ach, ist das so?

Im Wochenspiegel auf der ARD (ab Minute 10:40) habe ich heute eine Behauptung gehört, die nicht selten geäußert wird: „Obama hatte sich in seiner Rede eindeutig auf die Seite Israels geschlagen, denn für seine Wiederwahl als Präsident im November 2012 braucht Obama die Stimmen der amerikanischen Juden.“

Ach, ist das so? Sind es wirklich die übermächtigen Juden Amerikas, die vermutlich gerade an einer Neuauflage der Protokolle der Weisen von Zion arbeiten, die den Geist des Präsidenten so sehr vernebelt haben, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und stattdessen zum Judenknecht und Israelzombie mutiert ist, dessen Gehirn von den teuflischen Mächten der Juden in Beschlag genommen wurde, vermutlich durch eine ganz besondere Form der Trinkwasservergiftung im Weißen Haus?

Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass sich der Präsident schlicht und einfach schon deshalb eher auf die Seite Israels schlägt, weil dort die moderne, aufgeklärte, demokratische und vor allem freie Gesellschaft weit mehr zu Hause ist als an jedem anderen Ort im Nahen Osten?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass nur in Israel die Gleichberechtigung der Geschlechter staatlich gelebt wird, während in anderen Ländern des Nahes Ostens Frauen aus der Gesellschaft verbannt und nicht selten unter Stoff verborgen werden?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass nur in Israel Religionsfreiheit herrscht, so dass Juden, Christen, Muslime und andere Religionsangehörige in Ämtern und Gerichten, bei der Polizei und der Feuerwehr, in der Armee und dem Parlament arbeiten können, während in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens alle, die nicht dem Islam angehören, mit schweren und brutalen Ausgrenzungen zu leben haben?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass nur in Israel jeder Bürger und jede Bürgerin Häuser bauen darf, egal welche Religion er oder sie hat, während ein Palästina noch heute allen Juden das Bauen und Siedeln verbieten möchte, weil es sich nach dem sehnt, was schon in Deutschland einmal versucht wurde, nämlich „judenrein“ zu werden?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass Mann in Israel Schwänze lutschen und Frau in Israel Mösen lecken kann, während Mann und Frau in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens dafür hängend an einem Baukran oder bis zur Schulter im Boden eingegraben und gesteinigt enden würde?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass in Israel eine freie Presse und eine freie Meinung herrscht, die dafür sorgt, dass jede Handlung von israelischer Seite, die sich von moralisch und juristisch akzeptablen Normen entfernt hat, sofort kritisiert und wenn nötig sogar geahndet wird, während in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens der blutige und mörderische Terror gegen Männer, Frauen und Kinder gefeiert und staatlich gefördert wird?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass in Israel frei geforscht werden darf, eine Tatsache, die die Welt bahnbrechende und lebensrettende Erfindungen in der Medizin und Technologie beschert, während viele Länder des Nahen Ostens die Welt höchstens mit Mördern aus ihren Terrorcamps versorgen?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass Israel die weltweit bekanntesten und aktivsten Förderer eines Friedens zwischen Israel und Palästina hervorgebracht hat, während viele Länder im Nahen Osten sich dadurch auszeichnen, erst dann einen Frieden zu akzeptieren, wenn ganz Israel verschwunden ist?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass in der israelischen Unabhängigkeitserklärung folgendes steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass die Hamas Charta mit folgendem Artikel 7 aufwartet:

„Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass Israel schon mehrere Male Frieden angeboten hat, während die Gegenseite bisher alle Angebote abgelehnt hat, weil eine starke Gruppe innerhalb der Palästinenser nicht mal ein Israel in der Größe von Tel Aviv akzeptieren will?

Sind es also wirklich die mächtigen Juden Amerikas?

Wer sollen überhaupt diese mächtigen Juden Amerikas sein? Haben alle Juden nur eine einzige Meinung? Können Juden etwa nur auf eine Art und Weise denken? Glaubt jemand wirklich, dass alle Juden Amerikas in guter deutscher Tradition gleichgeschaltet sind? Was ist mit Noam Chomsky, Judith Butler, Norman Finkelstein und all den anderen Jüdinnen und Juden, die nicht müde werden, Israel mehr zu kritisieren als jedes andere Land im Nahen Osten?

„Obama hat sich auf die Seite Israels geworfen, denn für seine Wiederwahl braucht er die Stimmen der amerikanischen Juden.“

Dieser Satz ist und bleibt ein antisemitisches Stereotyp in der Tradition der Protokolle der Weisen von Zion. Ginge es Obama wirklich nur um die Erhöhung seiner Wählerstimmen, er täte das, was gerade in Mode ist und was eine immer größer werdende Gruppe von Menschen auch tut. Er würde Israel dämonisieren, delegitimieren und höhere Standards an Israel anlegen als an alle anderen Nationen der Welt.

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Die Schwanzlutsch-Methode

Es ist in politischen Konflikten nicht schwer, Stellung zu beziehen. Es gibt eine ganz einfache Methode, die moralisch richtige Position zu finden. Die Methode hat mich noch nie enttäuscht!

Wen ich mich in einem Konflikt für eine Seite entscheiden muss, dann frage ich mich einfach: „Wo kann ich als Mann Schwänze lutschen?“

In den USA kann ich heiraten und Präsident werden, im Iran werde ich an einem Baukran aufgehängt. In Israel kann ich Bürgermeister von Tel Aviv werden, im Gazastreifen werde ich von einem Hochhausdach geworfen. Entscheidung gefällt!

Jetzt werden einige vielleicht sagen, ich würde es mir mit dieser Methode einfach machen. Es ist aber nicht einfach. Es ist nicht einfach, mit dem Wissen zu leben, dass ich in einigen Ecken dieser Welt für gleichgeschlechtliche Liebe getötet werde. Es ist auch nicht leicht zu wissen, dass es in meiner Nachbarschaft Menschen gibt, die sich nicht entscheiden können zwischen jenen, die mich verfolgen und jenen, die mein Recht auf Leben verteidigen.

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Liebe Piratenpartei,

herzlichen Glückwunsch zu Eurem grandiosen Wahlerfolg in Berlin.

Eine Frage habe ich da aber jetzt schon: Von den 15 Sitzen, die Ihr im Berliner Parlament bekommen habt, geht nur ein Sitz an eine Frau. Das bedeutet eine Frauenquote von 6,67%. Da gibt es bei der CDU ja sogar fast mehr offen lebende Homosexuelle in Führungspositionen als Frauen bei den Piraten. Wenn Ihr nicht aufpasst, dann wird bald vermutlich sogar die NDP mehr Schwarze in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern schicken als die Piraten Frauen ins Berliner Parlament.

Was ist los bei Euch? Gibt es unter den Piraten einfach nicht genug qualifizierte Frauen? Wenn dem so ist, dann solltet Ihr Euch wirklich fragen, warum die Piratenpartei nicht so attraktiv ist für führungsstarke und kompetente Frauen. 15 Positionen waren zu vergeben und nur eine Frau kam bei Euch in Frage.

Es sollen ja nur die Besten für eine Partei kandidieren. Warum also bleiben die besten Frauen der Piratenpartei fern? Ist sie etwa nur für maximal mittelmässige Frauen gut? Sogar bei der immer mehr in die absolute Bedeutungslosigkeit abrutschende FDP sind mehr fähige Frauen zu finden.

Es kann natürlich auch sein, dass der Name „Die Piratenpartei“ selbst in geschlechtstechnischen Fragen Programm ist. Sollte dem so sein, dann dürften Frauen für die modernen Piraten wohl das sein, was sie schon für die alten Piraten waren: bestenfalls Beute.

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Fuck You!

Sorry, aber mit meinem Anstand ist es vorbei.

In der Jungen Welt, der überregionalen deutschen Tageszeitung mit linkem, marxistisch orientierten Selbstverständnis, fand ich folgenden Satz zum 11. September:

„Für mich wird der 11. September 2001 bleiben als die Geburtsstunde der bemannten fliegenden Architekturkritik. Das Ingenieurbüro bin Laden & Erben könnte weiterhin viel zur Verschönerung der Welt beitragen.“

Wer sowas schreibt, kann zur Bücherverbrennung der Nazis auch folgendes schreiben:

„Für mich wird der 10. Mai 1933 bleiben als die Geburtsstunde der brennend leidenschaftlichen Literaturkritik. Das Schreibbüro Hitler & Erben könnte weiterhin viel zur Verschönerung der Welt beitragen.“

Fuck You, Junge Welt!

Am letzten Donnerstag wurde Roger Willemsen in der kulturzeit auf 3sat zum 11. September interviewt. Während des Gesprächs fragte die Moderatorin:

„Wofür wird der 11. September in Amerika so dringend gebraucht? Hat das zu tun mit der Krise der Amerikaner?“

Wer sowas fragt, kann auch folgendes fragen:

„Wofür werden Vergewaltigungen für den Feminismus so dringend gebraucht? Hat das zu tun mit der Krise der Frauenbewegung?“

Fuck You, kulturzeit!

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Abschied von Loriot

Mit diesem Video nimmt die „Kunst gegen Bares“ Abschied von Loriot.

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