„Mein Herz schlägt ruhig, aber ich bin richtig entsetzt, fassungslos. Das sollen Sie hören!“

Seit November 2020 ist der Spielbetrieb an den Theatern in Deutschland eingestellt. Schon davor waren die Spielstätten über Wochen geschlossen. Sie durften nur für einige Zeit unter starken Einschränkungen und Auflagen, sowie mit deutlicher Reduzierung des Publikums öffnen.

Seit über einem Jahr gibt es in Deutschland kein echtes Theaterleben mehr.

Johannes B. ist Bühnenschauspieler und von dem Berufsverbot für Theater besonders betroffen. Daher organisiert er regelmäßig Demonstrationen in Köln, auf denen er sich kritisch mit den Maßnahmen auseinandersetzt, die von den deutschen Regierungen zur Bekämpfung des Coronavirus‘ erzwungen werden. Über die inhaltliche Ausrichtung sagt er:

„Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen mit dem, was tatsächlich geschieht, da ist eine große Kluft zwischen. (…) Es gilt die Unschuldsvermutung. Und es ist nunmal mein Körper und wenn ich sage „Nein“, dann hat mir da niemand dran rumzufummel, weder mit einem Läppchen, noch mit einer Spritze.“

Über die Atmosphäre auf den Demonstrationen, auf denen er sich seit Monaten befindet, sagt er:

„Bei uns geht es ganz und gar friedlich zu. Die Demos sind angemeldet. Wir haben eigentlich einen ganz guten Kontakt zur Versammlungsbehörde, auch zu den Polizisten vor Ort, das ist ganz friedlich. (…) Es tragen auch alle diese Tücher im Gesicht, außer sie haben Atteste. Das wird dann auch immer kontrolliert. Also alles ist, wir machen es so geschmeidig, diesen ganzen Irrsinn und Wahnsinn machen wir so geschmeidig mit, wie das irgendwie geht. (…) Die Herzenswärme, die da ist, die lässt mich ganz gut wieder, wie sagt man, Resilienz finden, also wieder Steh-auf-Männchen sein, die Herzenswärme unter den Menschen. Die Menschen dort sind so friedlich. Was immer in der Tagesschau kommt, ist, sage ich, inszeniert. Die großen Demos, es ist so eine schöne, stärkende Atmosphäre.“

Diese Beschreibung beißt sich mit manchen negativen Aussagen über die sogenannten „Querdenker“. Diese jedoch sind ihrerseits oft recht einseitig, bewertend und ideologisch gefärbt. Es herrscht ein großes Misstrauen.

Persönlich bin ich bisher an den Kölner Demonstrationen gegen die geltenden Anti-Corona-Maßnahmen immer nur zufällig vorbeigekommen. Manchmal blieb ich stehen und hörte zu, wenn es mir meine Zeit ermöglichte. Es sind Demonstrationen im Stil des offenen Dialogs, bei denen so ziemlich jeder Mensch, der etwas sagen oder präsentieren möchte, das Mikrophon bekommt. Dies führt dazu, dass es Wortmeldungen aus den unterschiedlichsten politischen Lagern gibt. Ich habe sowohl Beiträge gehört, von denen ich was gelernt habe, als auch welche, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Bei einigen Wortmeldungen wurde ich sogar wütend und wenn ich eine Aussage gar nicht mehr ertragen konnte, habe ich den Platz verlassen.

Es ist im Grunde wie bei einer typischen Talksendung im Fernsehen. Da bin ich auch immer mindestens bei einem Gast völlig anderer Meinung. Nicht selten schüttele ich sogar über die Moderation den Kopf. Immer öfter schalte ich ganz einfach weg, so wie ich eben einfach einen Platz verlasse.

Am 10. April 2021 verließ auch der Schauspieler Johannes B. den Platz einer Demonstration auf dem Rudolfplatz in Köln, allerdings nicht freiwillig.

Es war eine Demonstration, bei der unter hundert Demonstrierende anwesend waren, was vermutlich dem Regenwetter geschuldet war. Der Regen war jedoch nicht der Grund für Johannes B. zu gehen. In einem Interview bei „Der heiße Brei“ erklärt er den Grund:

„Es kamen also zwei Ordnungsamtler auf mich zu und forderten, mein Attest einzusehen. Ich trage keine Maske aus gesundheitlichen Gründen. Das ist gut belegt. Es gibt da überhaupt keinen Zweifel dran und ich hatte ein gültiges Attest; ich sage, ich habe immer noch ein gültiges Attest, denn die Kurzversion ist: Es wurde konfisziert. Das Ordnungsamt hat es eingeleitet. Die Polizei hat sich da, wie ich meine, zum Büttel machen lassen, aber das müssen die Menschen vor Ort selbst erkennen. Die Menschen vor Ort kennen mich gut, weil sie mich auch bei meinen Demos, wenn ich das leite, sehr gut beobachten. Das weiß ich. Plötzlich war dann mein Attest futsch. Ich bekam von irgendjemandem, den ich nicht kannte, einen blauen Durchschlag und eine Asservatennummer. (…)

Ich hatte vorher schon durch das Mikro gehört, jemand erzählte durch das Mikro, dass ihm gerade sein Attest konfisziert worden ist. Dann sagte ich zu den Ordnungsamtlern, zu Mann und Frau waren das, sehr große Menschen, ich bin nicht so groß, aber für mich sind sie sehr groß und sagte: „Ich habe gehört, das sie die Atteste konfiszieren. Das möchte ich nicht. Ich brauche dieses Attest um zum Beispiel im Supermarkt meine Lebensmittel zu kaufen.“ Und dann nickten beide und sagten: „Ja, wir möchten es nur sehen.“ Das war eine glatte Lüge. Das weiß ich heute.

Der eine drehte sich mit meinem Attest nach hinten weg, vom Ordnungsamt ging zur Polizei, die zahlreich vertreten war. Die Andere hatte mein Personalausweis in der Hand und dann bekam ich das Attest nicht wieder, denn sie hatten mit Blick auf den Namen des Arztes schlichtweg entschieden, das Attest sei ein Beweismittel in einem Strafverfahren gegen meinen Arzt. (…)

Dann war das Attest futsch. Es war hochgradig demütigend, insbesondere schlimm, weil mich Teile der Polizistinnen und Polizisten wirklich seit November mindestens kennen, seit ich die Demos am Heumarkt leite und wissen, dass ich jede Demonstration mit dem Satz beginne: „Ich begrüße alle Menschen hier auf dem Heumarkt, ausdrücklich alle!“ Und ich meine immer alle. Ich meine alle Ordungsamtler, alle Polizisten, alle Teilnehmer, alle Passanten. Ich begrüße immer aller Menschen auf dem Heumarkt und sage auch immer wieder während meiner Moderation: „Wir wuppen das Ding hier immer gemeinsam.“ Und zwar meine ich damit die ganze Coronakiste.

Wir machen das hier gemeinsam. Es geht nicht darum, einander auszuschließen, in Konflikt zu geraten, also Konflikt in dem Sinne, dass wir einander bekriegen. Sondern es geht darum, diesen Auftrag, den wir ja hier nun durch das Leben gestellt bekommen haben, friedlich gemeinsam zu lösen. Da hat sich in den Monaten viel Vertrauen meinerseits auch aufgebaut und das wurde gestern massiv erschüttert. (…)

Ich blieb dort stehen. Ich meine, es war annähernd eine halbe Stunde, sollte mich nicht vom Fleck rühren. Es war also richtig kalt. Ich machte so ein paar Schritte hin und her, aber ziemlich auf dem Fleck. Dann wurde ich angeraunt: „Bleiben Sie stehen!“ „Jetzt ist aber gut hier.“ Und dann habe ich Platzverweis bekommen, denn ich hatte ja kein gültiges Attest mehr bei mir. (…)

Das Attest wurde mir entwendet und dann wurde mir gesagt: „Sie haben kein Attest. Sie müssen gehen.“ Punkt. Und dann stand ich da. Und weil es mein Naturell ist, die Sache nicht weiter zu eskalieren, sondern grundsätzlich den Menschen auch in der Uniform zu erkennen, habe ich es nicht eskaliert, sondern habe schlichtweg dem Menschen, der mich dort am Besten beobachtet hat über die Monate, habe ihm schlichtweg gesagt, warum ich mein Attest denn habe und er hat das gehört. Er hat mich verstanden. Und im Moment hatte ich das Empfinden, da sehe ich einen Mann, der noch ein paar Jahre älter ist als ich, aber ähnlich meines Alters, der irgendwann mal zur Polizei gegangen ist, um zu schützen. Das glaube ich dem komplett. Der ist zur Polizei gegangen, um bei den Guten zu sein. Und der hat im Moment verstanden, er schützt die Bösen.

So klar müssen wir es benennen. Denn was hier geschieht, das ist Rechtsbruch, der unfassbar ist. Alles, was um diese Maskenproblematik geht, dass Kindern diese Tücher ins Gesicht gezwungen werden. Vor zwei Jahren wäre das noch als Kindesmisshandlung aufgenommen worden, also da wären Eltern den Kindern weggenommen worden. Heute wird es durch, tja, seltsame Kräfte in der Welt als gut benannt. Also den Mann, da bin ich mir sicher, den habe ich als Menschen erreicht, aber ich weiß nicht, welche Konsequenzen er zieht.

Der Platzverweis geht nur von der Polizei aus. Sie machen das als Amtshilfe. Deshalb sage ich, sie machen sich da, meines Erachtens, zum Büttel, denn dieses Ordnungsamt ist hochbewaffnet. Die haben diese Elektroschocker im Halfter. Die kratzen auch gerne am Halfter rum. Die benehmen sich wie Polizei. Die stehen da rum, kommen immer zu nah, also sie sind immer auf dieser, auch jenseits von Corona wäre das zu nah. Du stehst in der Intimsphäre eines dir unbekannten. Das tust Du nicht. (…)

Dann wurde ich vor die Auswahl gestellt, also entweder ich gehe selbst, ich erhalte einen Platzverweis oder, wenn ich den nicht befolge, dann komm ich ins Gefängnis. Und dann sagte ich: „Vielen Dank. Ich bin entsetzt.“ Ich habe mehrfach gesagt: „Ich bin entsetzt.“ Dann sagte er zu mir: „Kommen Sie mal runter. Ich kenne Sie doch ganz anders.“ Und ich: „Ich bin aber entsetzt. Das dürfen Sie hören. Mein Herz schlägt ruhig, aber ich bin richtig entsetzt, fassungslos. Das sollen Sie hören!“ Und das hat er. Das haben auch die anderen. Aber das Ordnungsamt zeichnet sich immer dadurch aus, wenn es menschlich wird, dann rennen die weg. Das halten die nicht aus.“

Eine weitere Teilnehmerin erklärte auf Nachfrage:

„Mir wurde mein Attest schon aus der Hand gerissen, mein Mann und ich voneinander separiert, usw. Horror! Wenn ich jetzt Polizei oder Ordnungsamt sehe, dann sehe ich zu, dass ich Land gewinne, und das trotz gültigem Attest!“

Die Schilderungen wurde an die Polizei in Köln geschickt. Sobald eine Stellungnahme vorliegt, wird sie hier veröffentlicht:

„Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit der Polizei Köln. Ihre Anfrage beantworte ich Ihnen wie folgt:

Das besagte Attest wurde aufgrund von Ermittlungen des Kriminalkommissariat 51 der Polizei Köln, wegen des Verdachts der Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse, sichergestellt/beschlagnahmt. Für weitere Informationen bitte ich Sie, sich – aufgrund der Pressehoheit – an die Staatsanwaltschaft Köln zu wenden.“

Die Schilderungen wurde ebenfalls an die Staatsanwaltschaft Köln geschickt. Sobald eine Stellungnahme vorliegt, wird sie hier veröffentlicht:

(Die Polizei hat sich telefonisch gemeldet und erklärt, die Staatsanwaltschaft habe gebeten, dass die Polizei das mit mir klärt.

Der Polizist am Telefon erklärte mir, das Attest sei eingezogen worden, weil gegen den ausstellenden Arzt ermittelt werde. Auf die Frage, warum die Person des Platzes verwiesen wurde, obwohl noch kein Vergehen bewiesen sei und somit doch eigentlich die Unschuldsvermutung gelten müsste, erklärte der Polizist, es sei eine besondere Ausnahmesituation aufgrund von COVID und daher müsse besonders entschieden vorgegangen werden. Das sei, so erklärte er mir, seiner Meinung nach auch im Sinne der Bürgerschaft.

Auf die Frage, was denn die Polizei gemacht hätte, wenn der Betroffene das Attest nicht in altmodischer Form auf Papier, sondern in digitaler und rechtsgültiger Form auf seinem Handy gehabt hätte, so wie man heute auch seinen Personalausweis digital mit sich führen kann, vermutete die Polizei, dass es dann wohl nicht so einfach gewesen wäre, das Attest einzuziehen.

Auf meine Frage, ob es nicht schwierig sei, es aus gesellschaftlicher Angst vor einem Virus mit den Grundrechten vielleicht nicht ganz so genau zu nehmen, erklärte der Polizist, dass diese philosophischen Abwägungen wichtig seien, er aber versichern könne, dass die Polizei immer im Rahmen der Rechtmäßigkeit handeln würde.

Auf die Frage, warum die Situation gerade mit einem Menschen eskalieren musste, der der Polizei als außerordentlich kooperativ bekannt ist, erklärte der Polizist, dies werde nach Möglichkeit schnell auch mit der betreffenden Person geklärt.)

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Von Gesinde zu Adel

Bei der Sat1-Show „Promis unter Palmen“ hat ein offensichtlich sehr angetrunkener, wenn nicht gar rotzbesoffener Marcus Prinz von Anhalt erklärt, in seinen Augen seien homosexuelle Männer „ekelig“, „unnormal“ und „abartig“.

Die Künstlerin und Drag-Queen Katy Bähm (bei Facebook Böhm) ist wie der Prinz von Anhalt ebenfalls Teilnehmerin bei „Promis unter Palmen“. Sie erklärt, die Aussage vom Prinzen sei von Sat1 geschnitten worden und er habe konkret folgendes gesagt:

„Schwule sind eklig. Euch sollte man die Schwänze abschneiden. In anderen Ländern werdet ihr zurecht umgebracht.“

Lieber Marcus Prinz von wo auch immer,

ich komme aus einer Familie, bei der noch die Urgroßeltern zum Gesinde gehörten. Daher von Gesinde zu Adel: Ganz nüchtern möchte ich fragen, wie Sie es finden, wenn jemand sagen würde:

„Adelige sind eklig. Euch sollte man die Köpfe abschneiden. In anderen Ländern wurdet ihr zurecht umgebracht.“

Was meinen Sie? Klingt das gut in Ihren adeligen Ohren?

Man sagt ja immer, „Adel verpflichtet“. Bei Ihren Aussagen sehe ich jedoch, dass es im Keller beim Gesinde anständiger zugeht als beim Adel.

Ich bin mal wieder richtig froh, in einer demokratischen Republik zu leben und liebe eine Drag Queen deutlich mehr als einen Dreck Prinzen.

Hochachtungsnüchtern,

Bürger Gerd Buurmann

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Dirks Corona Logbuch #4

Dirk Gebhardt ist einer der hinreißendsten und komischsten Menschen, die ich kenne. Am 27. März 2021 fiel bei ihm ein Corona-Schnelltest positiv aus. Für Tapfer im Nirgendwo schreibt er nun sein Corona-Logbuch. Klicken Sie hier für Teil 3.

Logbuch einer Erkrankung – Sternzeit 080432,7

Wie zuletzt berichtet wollte das Gesundheitsamt meine Kontaktpersonen benannt bekommen. Dafür verwies man mich auf die Seite www.rhein-sieg-kreis.de. Dort kann man dann auf „Kontaktpersonen melden“ gehen und los geht es. Erst muss man versichern, nicht zu lügen und auch die Datenschutzhinweise zu lesen.

Dann erst muss man versichern, getestet worden zu sein. Dann möchte der Kreis Daten von mir als Erkranktem und zwar Name, Adresse, Telefonnummer und Geschlecht, (ja, divers ist eine wählbare Option).

Nachdem man das angegeben hat, fragt das Formular noch viele andere Dinge ab.

Danach wird man nach den Kontaktpersonen befragt. Es wird von mir verlangt, die folgenden Felder auszufüllen:

Und noch diese Informationen:

Ich verstehe ja das Ansinnen des Gesundheitsamts, dass die Kontaktpersonen identifiziert werden müssen, aber dass das alles Pflichtfelder sind, das wundert mich doch sehr. Ich weiß doch die Privatadresse meiner Arbeitskolleg*innen gar nicht. Das geht mich auch nichts an. Habe ich überhaupt die Befugnis, diese Daten zu erheben und rauszugeben?

Kurz frage ich mich, ob ich jetzt spontan Außendienstmitarbeiter beim Einwohnermeldeamt geworden bin. Verlangen die tatsächlich von mir, diese Daten zu erheben? Das kann ja nicht sein. Aber wenn ich nicht alle Pflichtfelder ausfülle, lässt mich das Formular nicht weiter machen. Also entweder ein vollständiger Datensatz oder es geht nicht weiter. Da bin ich als alter Datenschutzfreund doch einigermaßen verwundert.

Fragen wir doch mal beim mir als Ansprechpartner genannten Bürgertelefon nach. Die werden es ja wissen, denke ich mir.

Erster Anruf am 31.03.2021 15:00 Uhr: „Leider sind alle Mitarbeiter im Gespräch – bitte rufen Sie später wieder an.“

Zweiter Anruf, auch 31.03.2021 16:15 Uhr: „Leider sind alle Mitarbeiter im Gespräch – bitte rufen Sie später wieder an.“

Die Anrufe drei bis vierundzwanzig (Sie ahnen es sicher bereits): „Leider sind alle Mitarbeiter im Gespräch – bitte rufen Sie später wieder an.“

Osterpause.  Wenn der Herr am Kreuz sterben und wiederauferstehen kann, wird sich die Pandemie ja bitte auch mal zurückhalten können. Es wird erstmal nicht gearbeitet, am Bürgertelefon!

Anrufe 25 – 36 verliefen bislang nicht anders als zuvor. Oh doch, am Donnerstag wechselte die Ansage zu: „Leider sind alle Mitarbeiter im Gespräch. Sie finden viele Informationen auch auf der Seite des Rhein Sieg Kreises.“ (Wir erinnern uns, dort wurden die Fragen aufgeworfen, die ich gerne beantwortet haben wollte.)

Mittlerweile habe ich ein bisschen das Gefühl, dass mir der berühmte Passierschein A38 fehlt und ich stelle mir vor, dass im Bürgertelefon lediglich zwei stattliche Damen sitzen, Gisela und Barbara, die erstmal genüsslich ein Stück Bienenstich verspeisen und auf das klingelnde Telefon mit folgendem Satz reagieren: „Gisela, wir sind in einer Pandemie und nicht auf der Flucht! Der Bienenstich geht bitte vor!“

Ich bin frustriert.

Fortsetzung folgt!

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Schnee im April

Ein neues Lied von Viktoria Burkert.

Wie jedes Jahr in der Winterzeit waren wir wie Kinder freudig bereit und dachten: Morgen früh, wenn wir aufstehn werden wir Schnee sehn.

Unsere Hoffnung war niemals inkonsequent, denn die Wetter-App sagte: 100% – ein Winterwunderland wird entstehn, ihr werdet alle staunen und Schnee sehn.

Dann wird alles auf einmal anders erscheinen, weiß und klar, dann könnt ihr aufhörn zu weinen, eure Sorgen vergessen, eure Not, eure Angst vor dem Nichts und dem Tod, dann wird das Leben ein Tanz mit dem Schneemann, der Schneefrau, der/dem Schneediversen, doch nichts passierte, die Hoffnung in Scherben, kein Schnee am Morgen, alles nur grau und kalt, und die Gewissheit: Wir sind keine Kinder mehr, wir sind müde und alt.

Wir löschten diese Wetter-App ohne Sinn, weil irgendwo muss die Wut ja hin.

Doch dann kam der Frühling, die Magnolienblüte und wir vergaßen die Morgen-schneit-es-Lüge, Ende März – wir saßen abends im Grünen, jemand trug FlipFlops, guck mal, zwei Bienen, es duftete nach Sommer, nach gegrillten Tieren, endlich ist es warm, wir müssen nicht mehr frieren.

Doch dann heute morgen, April Tag Sieben, ein Wintereinbruch hat den Frühling vertrieben, alles ist weiß, Schnee ist weiß, rieselt leis und ich weiß …

Ich will jetzt keinen Schnee mehr, die Chance ist vorbei, im Winter macht Schnee Sinn, im Frühling nicht mehr, das Glück ist unkittbar entzwei. Wir haben so lange gewartet und gehofft, endlich Schnee zu sehn, jetzt ist es zu spät, jetzt ist es zu spät, wobei irgendwie ist das auch schön.

Lied und Text: Viktoria Burkert * Kamera: Gerd Buurmann * Schneeaufnahmen: Mel * Copyright: Viktoria Burkert

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(TINVB)

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Eine kleine Frage in dieser Zeit

Stell’ Dir vor, ich hätte einen COVID-19 Test gemacht und der Befund wäre negativ. Jetzt stehe ich vor Dir und sage Dir, dass ich COVID-19 negativ bin. Ich sage Dir aber auch, dass ich Dir den Befund nicht zeigen möchte, weil ich nicht in einer Welt leben möchte, in der ich beweisen muss, dass ich ungefährlich bin. Würdest Du mir glauben? Würdest Du mich rein lassen? Vertraust Du mir?

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Wofür bist Du bereit, die Waffe zu ziehen?


Jede staatliche Forderung wird durch Gewalt erzwungen. Hinter jedem Gesetz befindet sich die Staatsgewalt. Am logischen Ende jeder staatlichen Verordnung befindet sich eine Waffe. Nur, weil man die Waffe nicht sieht, heißt es nicht, dass es die Waffe nicht gibt.

Bei jedem Gesetz sollte man sich daher fragen: Bin ich bereit, selbst dafür die Waffe zu ziehen und andere zu zwingen? Man sollte einem Staat nur das Recht geben, jene Gewalt auszuüben, zu der man auch persönlich bereit ist.

Wenn ich mir heute die deutsche Gesetzgebung anschaue, sehe ich sehr viele Gesetze, wo ich nicht bereit bin, jemandem dafür eine Knarre an den Kopf zu halten. Ich verstehe nicht, warum ich meinen Mitmenschen mit Waffengewalt vorschreiben soll, wann sie ihren Laden zu schließen haben, an welchen Tagen sie zu ruhen haben, welche religiösen Steuern sie zu entrichten haben, welchen Preis sie für ihre Ware zu nehmen haben, was sie sagen dürfen, welche Impfungen sie nehmen sollen und welche Fernsehsender sie zu finanzieren haben. In all diesen Fällen plädiere ich für deutlich mehr staatlichen Pazifismus.

Alle Gesetze werden mit Gewalt exekutiert. Es gibt jedoch viele Menschen, die diese Gewalt einfach leugnen. „Das Ladenschlussgesetz wird doch nicht mit Waffengewalt durchgesetzt“, sagen sie. Natürlich wird es das. Jedes Gesetz wird mit Waffengewalt durchgesetzt. Auch die Grenzen des Landes werden mit Waffengewalt verteidigt, auch wenn es immer wieder Menschen gibt, die schockiert sind, wenn man sie daran erinnert.

Wer sich nicht an ein Gesetz hält, bekommt am Anfang vielleicht nur ein Bußgeld, aber wenn er sich verweigert, die Strafe zu zahlen, kommt irgendwann ein Mensch mit einer Waffe, der einen letztendlich vor einen Richter führt, der ihn in letzter Konsequenz in den Knast stecken kann. Am Ende jeder staatlichen Forderung steht die Waffe und am Anfang jedes Steaks befindet sich das Töten eines Tieres. Wenn man mich daher fragt, wie es möglich ist, dass ein Staat die Macht missbrauchen und zur Tyrannei werden kann, so lautet meine Antwort: Schlachthöfe!

Wer Fleisch essen möchte, muss bereit sein, das Tier zu töten, dessen Fleisch er konsumieren möchte. Es ist jedoch heute so, dass die deutliche Mehrheit aller Menschen, die Fleisch konsumieren, noch nie ein Tier mit den eigenen Händen getötet hat. Mit dem Delegieren des Akts der Tötung, hat sich der Mensch, der Fleisch isst, der Verantwortung entledigt, sich mit dem notwendigen Töten auseinanderzusetzen. Heute kann der Mensch Steaks essen und Burger grillen, ohne eigenhändig zu töten.

Die Grausamkeit des Tötens ist für den Konsumenten von heute entkoppelt von dem Produkt, das er genießt. Der Akt des Tötens ist nicht mehr in seinem Bewusstsein. Heute können Menschen Fleisch essen, ohne die Schreie der Tiere zu hören, ohne gespürt zu haben, wie das Wesen, das sie sich einverleiben, sein Leben ausgehaucht hat. Der Akt des Tötens wurde in die Anonymität der Schlachthöfe verbannt. Genau dort konnte das Schlachten jedoch eine besondere Grausamkeit entwickeln.

Wenn ein Mensch ein Tier tötet, wenn er diesen Akt selbst vollführt, muss er seine Tat moralisch rechtfertigen. Niemand tötet leichtfertig. Durch das eigene Handeln entsteht eine persönliche moralische Sphäre. Bei dem eigenhändigen Töten eines Tieres bekommt die Tat eine besondere Eindringlichkeit und es entsteht eine gewisse Ehrfurcht vor dem Tier. Wenn ein Mensch die Sphäre des Tötens verlässt, aber weiterhin Fleisch isst, verlässt er damit die Sphäre der Moral. Zurück bleibt ein Ort des Schreckens, an dem anonym und in Masse geschlachtet wird.

Viele Menschen wollen Fleisch essen, aber die meisten davon wollen nicht mehr selber töten. Menschen wollen in Sicherheit leben, aber nicht mehr selbst die Grenzen errichten und verteidigen, in denen sie sicher leben können. Menschen wollen Gerechtigkeit, sind aber blind gegenüber der Gewalt, die notwendig ist, um diese Gerechtigkeit zu schaffen.

Moral ist dort, wo der Mensch Gewalt ausübt. Je mehr der Mensch die Gewalt aus den Augen verliert, die für seine Art zu leben notwendig ist, umso mehr kann sie eskalieren.

Wer die Gewalt aus seinem Bewusstsein verbannt hat, ist schockiert, wenn er mit ihr konfrontiert wird. Wer kann schon die Grausamkeit der Schlachthöfe ertragen? Die Grausamkeit der Schlachthöfe wird jedoch nicht dadurch beendet, dass wir die Schlachthöfe kritisieren, sondern indem wir wieder selber mehr Verantwortung übernehmen für den notwendigen Akt der Gewalt, wenn wir Fleisch essen wollen. Wir müssen uns mit der Notwendigkeit des Tötens auseinandersetzen, wenn wir Fleisch essen wollen. 

Ebenso müssen wir uns mit all der Gewalt auseinandersetzen, die von den Organen unseres Staates ausgeübt wird, um unsere Sicherheit zu garantieren und zu verteidigen. Wenn wir diese Gewalt ignorieren, wenn wir sie so weit von uns weg delegieren, dass wir sie aus den Augen verlieren und vergessen, dann kann die Gewalt in der Anonymität des Staates wuchern.

Wenn Gewalt ausgeübt wird, darf diese Gewalt nicht verleugnet werden. Sie muss stets begründet werden.

In Schlachthöfen wurde das Töten von Tieren brutalisiert, weil man die eigene Verantwortung abgegeben hat. Ebenso kann die Staatsgewalt sich brutalisieren, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre eigene Verantwortung abgeben, leugnen oder vergessen.

Wofür bist du bereit, die Waffe zu ziehen? Für einen Mindestlohn? Für gendergerechte Sprache? Für ein Kopftuchverbot? Für ARD und ZDF? Für ein Tanzverbot an Karfreitag? Für ein Verbot von Abtreibung? Für einen Impfzwang? Für eine Maskenpflicht? Für ein Löschen von Texten im Internet?

Was immer Du vom Staat verlangst, es ist das, was der Fleischesser vom Schlachter verlangt.

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Ein Jahr Corona – Die Zahlen

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Zahlen vom 30. März 2021.

Es gab in Deutschland bis zum 30. März 2021 weit über 300.000 Corona-Infektionen in dieser Altersgruppe.

Es gab in Deutschland bis zum 30. März 2021 über 1 Millionen gemeldete Corona-Infektionen bei Menschen unter 35 Jahren, die überlebt haben.

Es gab in Deutschland bis zum 30. März 2021 über 2 Millionen gemeldete Corona-Infektionen bei Menschen unter 60 Jahren, die überlebt haben.

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Then I’ll just unfriend you!

If the rules of a group in regard to your association with a specific political party require you to unfriend yourself, then you should leave that group, no matter where you stand!

It’s irrelevant which party that may be. It’s simply not advisable to befriend anyone who feels it’s acceptable to engage in moral blackmail. I have friends of many different political persuasions.

I am friends with people who vote left and right. I count both voters of the Repubicans and voters of the Democrats among my friends. I myself have never voted for either party.

There are some people I call friends out of love and respect, even if some of them support Biden or Trump.

I love my friends, that’s why they’re my friends!

When my friends vote for parties that I disagree with, I make it clear to myself that I detest these parties based on my personal knowledge and perspective.

If a friend whom I hold in high esteem and respect votes for a party that is strange to me, it may be that I’m perhaps too biased against that party and fail to see what my friend sees. Considering my friends are good people I can assume – to a certain extent – there must be some good aspect about that party. I take it that my friends are not stupid, ignorant, deluded, or evil.

I can openly ask certain friends why they vote for a certain party and then listen without interruption and lecturing. If I can’t do that, then I change the subject. After all, we’re friends and we certainly have a lot of common interests other than politics.

I also don’t constantly hound my friends with articles, jokes, and documentaries via emails or messages promoting my positions and criticizing theirs.

Do you know people who only contact you to show you how funny and clever someone else has taken your position apart? Just ask them this: „When was the last time you called and asked how I’m doing?“

Friends are not there to be made submissive. Friends are there to share a part of life with, to laugh and cry with, and perhaps even learn something from.

It’s great when friends have a different opinion. With affection I see that an enemy doesn’t have to be an enemy, but can potentially be a friend.

Now I hear some people say, „And what about the Nazis?“ My response: I don’t know of any of my friends who vote for Nazis, none are Stalinists and none are gay-bashing Islamists. My friends are decent people.

People who make their friendships dependent on how you feel about current affairs can’t be real friends because they put their ideological preferences above their human affections. Politics is not life. Politics is only a tiny part of life.

If supposed friends only contact you to degrade your political views, if they are constantly trying to convert and teach you, if they haven’t asked you for a long time how you are, but all the more often criticize what you say about this, and list this and that transgression committed by „your party“ and if these „friends“ then also publicly announce in social networks what they think of people like you, then accommodate them!

Just unfriend yourself. Do them that last favor!

If you want to support me, Gerd Buurmann, in my work as an actor or author of „Tapfer in Nirgendwo“, you are welcome to donate any amount you choose to my PayPal account.

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Liebeslied in drei Minuten

Tapfer im Nirgendwo präsentiert „Liebeslied in drei Minuten“ von Viktoria Burkert.

Ich beneide alle, die das können, die Lyrik so dicht und die sich nicht verrennen. Wo die Reime immer passen, die zum Beispiel nicht „können“ auf „rennen“ reimen, weil „können“ und „rennen“ haben nichts gemeinsam. Außer, dass man wegrennt, wenn man nicht mehr kann, oder eigentlich kann man, aber man rennt trotzdem weg, weil man in der Kindheit, in der Kindheit, oh immer in der Kindheit, gelernt hat, dass man besser nicht bleibt. Wir haben nicht mehr viel Zeit.

Das ist mein Liebeslied in drei Minuten. Schreiben ist einfach, hat Ernest Hemingway mal gesagt, man muss sich einfach nur hinsetzen und bluten, bluten und bluten. Ich blute nicht mehr, die Wunden sind alle verheilt, dank dir, ohne dich wär ich nicht hier.

Ich beneide alle, die das wirklich können, Gitarre spielen und singen. Dieses Lied hat nur drei Akkorde und ich klinge wie ein Muppet auf Koks, und ich muss auch gleich los.

Das war mein Liebeslied in drei Minuten, von zu viel Emotionen krieg ich Nasenbluten, und dann hätte Ernest Hemingway am Ende doch noch Recht gehabt, darum sage ich nur danke und gute Nacht, gute Nacht, danke und gute Nacht.

Musik und Text: Viktoria Burkert * Kamera: Gerd Buurmann * Copyright: Viktoria Burkert

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(TINVB)

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Dirks Corona Logbuch #3

Dirk Gebhardt ist einer der hinreißendsten und komischsten Menschen, die ich kenne. Am 27. März 2021 fiel bei ihm ein Corona-Schnelltest positiv aus. Für Tapfer im Nirgendwo schreibt er nun sein Corona-Logbuch. Klicken Sie hier für Teil 2.

(Foto: Tom Wolff)

Logbuch einer Erkrankung – Sternzeit 310321.8

Sapperlot und da brat‘ mir doch einer nen Storch, heute ging es wirklich rund. Alle Namen sind natürlich von mir geändert.

Um halb 9 klingelt das Telefon. 

Ich (noch im Halbschlaf): „Ja? Gebhardt“

Anruferin: „Ja, Meyer-Giesebrecht hier, vom Ordnungsamt Sankt Augustin. Spreche ich mit Herrn Gebhardt?“

Ich: „Ja, schon. Warum?“

Anruferin: „Ja, also es ist folgendermaßen. Das Gesundheitsamt hat uns informiert, dass Sie positiv sind. Wir konnten aber keinen Briefkasten an Ihrer Adresse ermitteln.“

Ich: „Als ich vorgestern zuletzt geschaut habe, war er noch da. Waren Sie denn auch hinter dem Haus? Das Vorderhaus ist die 46, das Hinterhaus ist die 46a!“

Anruferin: „Oh, tatsächlich? Dann schicke ich heute noch mal jemanden raus, für die Quarantäneverfügung“

Ich: „Ja, aber wenn Sie meinen Briefkasten finden wollen, müssen Sie die Einfahrt der Tanzschule nehmen und dann am Ende rechts auf den Parkplatz. Nur als Tipp!“

Anruferin: „Dankeschön und gute Besserung“

Kurzer Check der Corona-Warnapp: „Ihr Testergebnis liegt noch nicht vor!“

Gut, dass mich mein Hausarzt gestern telefonisch über mein Ergebnis informiert hat. Diese App ist ja wirklich das Allerletzte! Übrigens ist laut Warnapp bei mir auch noch alles im grünen Bereich. Irgendwer gehört doch dafür gehörig ausgepeitscht!

Da ich schon ziemlich müde und erschöpft bin, überlege ich mir noch ein bisschen zu schlafen.

Elf Uhr klingelt mich das Gesundheitsamt wach.

Gesundheitsamt: „Lieselotte Daubenschneider vom Gesundheitsamt. Sie sind uns gemeldet worden. Sie sind also positiv?“

Ich: „Ja, so sagen es zumindest beide Tests und der Husten und die anderen Symptome sind auch ein ziemliches Indiz, wenn Sie mich fragen.“

Gesundheitsamt: „Ja, also dann müssen Sie jetzt zu Hause bleiben. Wohnen Sie alleine?“

Ich: „Ja“

Gesundheitsamt: „Werden Sie denn versorgt?“

Ich: „Ja, ich habe viele Freunde die mir Hilfe angeboten haben!“

Gesundheitsamt: „Dann gehen Sie jetzt bitte heute noch im Laufe des Tages auf die Seite des Gesundheitsamtes und geben Ihre Kontaktpersonen an.“

Ich: „Ich habe alle meine Kontaktpersonen schon informiert. Sie wollten das ja nicht wissen, ohne PCR Bestätigung!“

Gesundheitsamt: „Ja, aber jetzt müssen wir das wissen.“

Ich: „Gut, mache ich später.“

Gesundheitsamt: „Ja, dann gute Besserung!“

Ich: „Dankeschön.“

Dann werde ich also später auf der Seite des Gesundheitsamtes die gewünschten Daten eingeben; wird ja wohl nicht so schwer sein.

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(TINDG)

Veröffentlicht unter Fremde Feder | Kommentare deaktiviert für Dirks Corona Logbuch #3