Ich bin ein Theatermensch. Da ich im traurigen Monat November des Jahres 2020 meinen Beruf nicht ausüben darf, melde ich mich in dieser Zeit via YouTube nahezu täglich um 21 Uhr aus meiner Wohnung in Köln zu Wort, um meinen Blick auf die Welt und die Ereignisse zu werfen.
Mein radikal subjektiver Blick kommt dabei aus meiner Position heraus, die ich seit Jahren wie folgt definiere: Tapfer im Nirgendwo.
Klickt einfach täglich um 21 Uhr auf meine YouTube-Seite.
Gestern veröffentlichte Kylie Minogue ihr 15. Studioalbum „Disco“. So manch einer wird sich jetzt fragen: Disco? Ausgerechnet jetzt? Die Antwortet lautet klar und deutlich: Ja! Gerade jetzt!
Nach dem eher reflektierten und Country-inspirierten „Golden“ aus dem Jahr 2018 haut Kylie jetzt auf die Zwölf. Im Lockdown nahm sie im selbst zusammengezimmerten Heimstudio ein Album auf, das im Grunde banaler nicht sein könnte.
Und darin liegt die Schönheit dieser Platte.
Hier wird nichts hinterfragt. Hier wird nur die Sehnsucht gefeiert, die Sehnsucht nach Nähe, nach Liebe, nach Sex, nach Bewegung und Freiheit. 70er Handclaps, 80er Synths und 2000er Funk verpackt in einem aktuellen Produktionsgewand haben die Kraft, die Umstände der Welt für eine dreiviertel Stunde vergessen zu lassen.
Damit bleibt die Künstlerin sich treu. Sie war nie sehr politisch, sie war selten besonders tiefsinnig, aber sie hat immer in andere Welten entführt und uns dabei verführt.
Kylie nimmt uns mit auf ihrem Ritt ins Studio 54 – irgendwo zwischen Earth, Wind & Fire, Jamiroquai, Donna Summer und Daft Punk. Sie besingt dabei schöne Körper, sexy Moves und lange Nächte auf ausgetretenen Tanzflächen und man möchte ihr in diese mittlerweile utopische Welt folgen.
Anspieltipps: das groovige „Miss a thing“, das wilde „Monday Blues“, das melancholische „Dance Floor Darling“ & das Abba-lastige „Last Chance“
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Ein wichtiger Beitrag in dieser Zeit von Malca Goldstein-Wolf.
Dieser Tage werden offenbar auch Freundschaften auf eine harte Probe gestellt.
Der Mangel an Differenzierung sorgt dafür, dass bestimmte Themen wie „Trump“ oder „Corona“ zu pawlovschen Reflexen führen, die nicht selten mit virtuellen Beißwunden enden.
Unterschiedliche Meinungen werden nicht demokratisch toleriert, man wird sich spinnefeind.
Auch ein Entfreunden, wenn es denn tatsächlich sein muss, findet nicht leise statt, man droht Entfreundung öffentlich an und zelebriert seine Wut gerne auf dem silbernen Tablett sozialer Netzwerke.
Schade eigentlich, denn gerade in Freundschaften sollte ein respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen selbstverständlich sein.
Totalitäre Denkmuster sind nicht nur undemokratisch, sie sind auch kein Zeichen von Zuneigung.
Wenn nicht alles Fake war, geht es auch anders.
Meine Freundin Rona und ich, wir schätzen und mögen uns sehr. Unsere politischen Ansichten sind auf unterschiedlichen Biografien begründet. Beide vertreten wir ähnliche Werte, wir gewichten unsere Prioritäten nur anders, unser Fokus richtet sich unterschiedlich aus. Rona favorisiert Biden; mein Wunschkandidat wäre Trump.
Wir kennen die jeweiligen Gründe des anderen und haben uns stillschweigend dafür entschieden, Posts beim jeweils anderen, die unserer persönlichen Meinung widersprechen, zu ignorieren. Einen Battle wollen wir uns nicht liefern, den anderen provozieren oder gar Schadenfreude bekunden, kommt für uns nicht in Frage.
Wir achten und respektieren den anderen so wie er ist und so wie er denkt.
Das Wissen, dass jemand mit einer anderen Meinung nicht zwangsläufig ein schlechter Mensch oder gar ein Feind ist, lässt einen freundschaftlichen Umgang trotz aller Kontroversen problemlos zu.
Ich wünschte mir, wir alle könnten so erwachsen miteinander umgehen, denn weder Trump, noch Biden oder Corona sind es wert, Menschen zu verlieren, die uns wichtig sind.
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Nachtrag der Autorin: Wenn jemandem von Euch mein Artikel bei Tapfer im Nirgendwo gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr eine Kleinigkeit spenden würdet. Das Geld geht nicht an mich, sondern wohlverdient an unseren Gerd Buurmann, der in diesen für Künstler harte Corona-Zeiten keine Auftritte hat.
Veröffentlicht unterFremde Feder|Kommentare deaktiviert für Eine harte Probe
Heute vor sechszehn Jahren, am 2. November 2004 wurde der niederländische Filmregisseur, Publizist und Satiriker Theo van Gogh auf offener Straße ermordet. Sein Mörder war ein islamischer Fundamentalist.
Van Gogh war mit dem Fahrrad unterwegs ins Filmstudio, als er von einem Mann eingeholt wurde, der sofort auf ihn zu schießen begann. Als van Gogh am Boden lag, schnitt ihm der Attentäter die Kehle durch und stieß mit zwei Messerstichen ein fünfseitiges Bekennerschreiben in seinen Körper, das eine Morddrohung an Ayaan Hirsi Ali enthielt.
Mit Ayaan Hirsi Ali produzierte er einen seiner letzten Filme: „Submission“. Der Film handelt von vier islamischen Frauen, die über ihre Missbrauchserfahrungen sprechen. In dem Film werden verschleierte Gesichter und durchsichtig bekleideten Körper mit fünf Suren aus dem Koran beschrieben, die Frauen zur Unterwerfung unter ihren Ehemännern auffordern. Die weiblichen Körper sind gezeichnet von Schlägen und Striemen durch Peitschenhiebe. Diesen Film gab der Mörder van Goghs als Grund für seine Mordtat an. Der Mörder sagte bei seinem Prozess aus, als Muslim dürfe er jedem „den Kopf abhacken“, der Allah beleidige. Auch sagte er: „Ich würde es wieder tun“.
Kennen Sie dieses Kunstwerk?
Es heißt „Piss Christ“ und stammt aus dem Jahr 1987. Es wurde von dem amerikanischen Künstler Andres Serrano gemacht und zeigt ein Kruzifix, das in einem Glas mit Urin schwimmt. Das Kunstwerk war Gewinner des „Awards in the Visual Arts“. Der Wettbewerb wurde vom Center for Contemporary Art’s organisiert und wurde mit staatlichen Mitteln gefördert.
Der Künstler wurde nicht ermordet! Das Kunstwerk sorgte nur für etwas Unruhe. Die katholische Nonne Wendy Beckett verteidigte das Kunstwerk sogar und sagte, das Kunstwerk zeige „was wir Christus angetan haben“.
Stellen wir uns mal vor, was geschehen wäre, hätte es auch einen „Piss Mohammed“ gegeben. Es hätte weltweite Ausschreitungen gegeben, die in Mord und Totschlag eskaliert wären. Arabische Minister hätten ein Kopfgeld auf den Künstlern ausgelobt und Botschaften und Flaggen hätten gebrannt. „Piss Christ“ allerdings wurde von der amerikanischen Regierung mit 15.000 Dollar gefördert. Bei einem „Piss Mohammed“ wäre die amerikanische Regierung bestimmt aufgefordert worden, das Kunstwerk zu verdammen und das deutsche Feuilleton wäre außer sich vor Wut.
Am 1. Januar 2010 wurde auf den dänischen Zeichner Kurt Westergaard ein Mordanschlag versucht, weil er eine Mohamed-Karikatur gezeichnet hatte. Nur fünf Tage später schrieb Eugen Röttinger von der Südwestpresse:
„Westergaard wollte bewusst provozieren. Und er provoziert, fern jeder Verantwortung unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit, munter weiter: Für ihn sponsort pauschal der Islam den Terror. Er ist mindestens (sic!) so verblendet wie sein Attentäter. Deshalb sind beide gefährlich.“
Am 7. Januar 2015 wurden elf Menschen in der Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo kaltblütig niegergeschossen, weil sie es gewagt hatte, Witze über den Islam zu machen. Nach dem mörderischen Anschlag schrieb Bernd Matthies im Tagesspiegel, an dem Vorwurf, der getötete Chefredakteur von Charlie Hebdo, Stéphane Charbonnier, sei ein sturer Dickkopf gewesen, der seine Redaktion in den Tod getrieben habe, sei „irgendwie was dran“. Matthies fügte hinzu, die Redaktion Charbonniers habe „zur Eskalation beigetragen“, indem sie „auf jeden Protest, jede Drohung und schließlich den Brandanschlag 2011 mit neuem, schärferem Spott“ geantwortet habe.
Dieser Vorwurf Matthies ist wie der Vorwurf an eine vergewaltigten Frau, sie habe mit ihrer Kleidung zur Vergewaltigung beigetragen. So sehen es jedenfalls auch die Mörder von Charlie Hebdo, die daher ihre Frauen, wenn überhaupt, nur verhüllt aus dem Haus gehen lassen! Bernd Matthies gibt zu bedenken, wer „beschließt, ein offensichtlich vorhandenes religiöses Gefühl einmal nicht zu verletzen, der ist damit noch lange kein Feind der Pressefreiheit. Sondern er kann durchaus ein Freund der Vernunft sein.“
Wer vor Mördern kuscht, ist vernünftig, sagt Bernd Matthies. Das hören Faschisten, die Flüchtlingsheime anzünden oder Nazis, die Synagogen angreifen, sicher gerne. Ein Neonazi hätte es es vermutlich so formuliert:
„Wer beschließt, ein offensichtlich vorhandenes deutschnationales Gefühl einmal nicht zu verletzen, der ist damit noch lange kein Feind der Pressefreiheit. Sondern er kann durchaus ein Freund der Vernunft sein.“
Das Recht auf Spott ist ein Menschenrecht, vor allem, wenn sich der Hohn gegen Herrschende richtete. Mit über 1,6 Milliarden Muslimen auf der Welt und diversen Ländern, die nach der Scharia leben, ist der Islam eine der mächtigsten Ideologien der Welt. Der Islam ist kein Opfer. Der Islam herrscht!
Den Herrscher Islam zu kritisieren, vor allem in Anbetracht der brutalen und unmenschlichen Verbrechen, die im Namen dieser Religion zum Teil sogar von Staats wegen begangen werden, ist beißender Spott geradezu aufklärerische Pflicht.
Eines der erfolgreichsten Musicals des Broadways ist „The Book of Mormon“. Es hat neun Antoinette Perry Auszeichnungen für exzellentes Theater erhalten. In dem Stück werden Mormonen radikal veralbert. Ein Lied des Musicals heißt: „Hasa Diga Eebowai!“ Es bedeutet: „Fick Dich Gott!“ und wird von Bewohnern eines durch einen brutalen Warlord unterdrückten Dorfs gesungen. Der Text des Liedes lautet übersetzt so: „Wenn die Welt dich runterzieht und da ist niemand, dem Du die Schuld geben kannst, erhebe Deinen mittleren Finger zum Himmel und verfluche seinen elenden Namen! Wenn Gott Dich in Deinen Hintern fickt, fick ihn zurück in seine Fotze!„
Stellen wir uns nur mal vor, so würde Allah gesungen werden.
Es gibt nicht nur lediglich verschiedene Kulturen. Es gibt bessere und schlechtere Kulturen. Wenn ich die Werte der Scharia mit den Werten des Westens vergleiche, ist meine Meinung klar; möge sie auch noch so subjektiv sein: Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter, Kunstfreiheit, Freiheit der Wissenschaft, Religionsfreiheit und die Mormonen sind besser als der Islam.
Ja, Mormonen sind besser! Weil sie keine Ausschreitungen provozieren, keine Fahnen verbrennen, keine Todesurteile ausrufen und keine Morde verüben, nur weil ihr Glaube verarscht wird. Mormonen tolerieren „The Book of Mormon“. Eine Komödie über den Koran hingegen ist unvorstellbar, weil man befürchten muss, ermordet zu werden, wenn man das Falsche über den Islam sagt.
Die offizielle Antwort der Mormonen-Kirche auf das Musical war von einer beeindruckenden Gelassenheit geprägt. Die offizielle Kirche der Mormonen erklärte, das Stück „The Book of Mormon“ könne zwar für einen Abend unterhalten, das wahre Buch Mormon jedoch würde das ganze Leben durch Jesus verändern. Die Autoren des Musicals, Trey Parker und Matt Stone, kommentierten diese Reaktion wie folgt:
„Das ist eine coole, amerikanische Antwort auf eine Verarsche – ein großes Musical, das in ihrem Namen erschaffen wurde. Bevor die Kirche reagierte, kamen ein Menge Leute zu uns und fragten: „Haben Ihr keine Angst davor, was die Kirche sagen wird?“ Trey und ich sagten bloß: „Sie werden cool bleiben.“ Und die Leute sagten: „Nein, werden sie nicht. Sie werden protestieren.“ Und wir sagten: „Nein, werden sie nicht, sie werden cool bleiben.“ Wir waren also nicht von der Reaktion der Kirche überrascht. Wir glaubten an sie.“
Bei „The Book of Islam“ hätte das anders ausgesehen. Islamisten hätten Flaggen verbrannt, Botschaften gestürmt, getobt, gewütet, gemordet und die Süddeutsche, die Zeit und die amerikanische Regierung hätte Verständnis gezeigt. Dieses Verständnis für den Islamismus ist jedoch purer Rassismus.
Während bei Christen allgemein davon ausgegangen wurde, dass die Mehrheit sehr wohl mit harscher Kritik und sogar mit Beleidigungen des eigenen Glaubens leben kann, werden die toleranten Muslime ignoriert. Beim Islam wird so getan, als müssten aus Sorge um den Religionsfrieden Teile der aufgeklärten Freiheit aufgegeben werden. Das ist jedoch die Logik der Fanatiker und Rassisten!
Wer Muslimen nicht das selbe zumuten will wie Christen, ist ein Rassist. Wer nach Einschränkungen der Meinungs- und Kunstfreiheit ruft, weil Muslime angeblich nicht ertragen können, was Christen selbstverständlich ertragen, ist ein Rassist! Wer in Muslimen nur Menschen erkennt, die gar nicht anders können, als marodierend die Straßen zu stürmen, wenn Mohammed auch nur dargestellt wird, ist ein Rassist! Ein moderater Rassist.
Am 16. Oktober 2020 wurde auf offener Straße nördlich von Paris dem 47-jährigen Lehrer Samuel Paty der Kopf abgeschnitten. Der 18-jährige Täter benutzte dabei ein Messer. Es braucht einen enormen Willen und viel Zorn, um einem Mann den Kopf abzuschneiden. Es bedarf extremer Kraftanstrengung, um einen Kopf mit Haut, Adern und Genick-Knochen vom Leib zu trennen. Was hat den jungen Täter so brutalisiert?
Der junge Täter fühlte sich zu seiner Tat verpflichtet, weil der Lehrer in seinem Unterricht über Meinungsfreiheit gesprochen und dabei als Beispiel ein paar Karikaturen von Mohamed des Magazins Charlie Hebdo angesprochen und gezeigt hatte. Dies empfand der junge Täter als so eine Schmach, dass er auf äußerst brutale Art den Lehrer tötete und seinen Kopf vom Körper trennte.
Am 29. Oktober wurden in einer Kirche im französischen Nizza drei Menschen von einem Mann bestialisch abgeschlachtet, der dabei immer wieder „Allahu Akbar“ brüllte. Er stürmte mit einem Messer bewaffnet die Basilika Notre-Dame und stach im Inneren der Kirche auf die Besucher ein. Der 60-jährigen Nadine Devillers wurde versucht er, den Kopf abzuschneiden. Auch den 55-jährigen Kirchendiener Vincent Loques ermordete er durch tiefe Schnitte an der Kehle. Ein weiteres Opfer war die 44-jährige Frau Simone Barreto Silva. Der Mörder hatte ebenfalls versucht, sie zu enthaupten. Mit klaffenden Wunden schleppte sie sich blutend aus der Kirche, in der der Angreifer geschlachtet hatte. Trotz der Wunden schaffte sie es noch, Passanten auf der Straße im Sterben letzte Worte zu sagen:
„Dites à mes enfants que je les aime.“ („Sagen Sie meinen Kindern, dass ich sie liebe.“)
Ihre letzten Worte gehörten der Liebe.
Auch ich möchte meine Worte nutzen, um mit so viel Liebe wie irgend möglich zu den Leuten zu sprechen, denen der Glaube, in dessen Name seit Jahren gemordet wird, noch etwas bedeutet.
Liebe Muslime,
entschuldigt, dass ich Euch kollektiv als Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft anspreche. Eigentlich ist es mir egal, woran Ihr glaubt, aber die Mörder der erwähnten Taten riefen den Namen Eures Gotts: Allah.
Ich würde die Täter gerne auch schlicht nur brutale, mörderische Bestien nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichneten; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für die Ehre ihres Glaubens zu morden.
Wenn für Euch Islam Frieden bedeutet, müssen dieser Täter zusammen mit allen anderen Muslimen, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran und Mohamed beleidigen.
Sagt daher nicht mir, was der wahre Islam bedeutet, sagt es Euren Glaubensbrüdern und Glaubensschwestern!
Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert oder Mohammed verballhornt, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Muslime die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein.
Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter. Euer Problem ist jeder, der sich Muslim nennt und im Namen Eures Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams.
Der Hass, um den es hier geht, ist ein institutionalisierter Hass. Dieser Hass hat einen Namen, ein Buch und einen Gründer: Islam, Koran und Mohamed. So wie schwarze Menschen Opfer des Hasses werden, der Rassismus heißt, wurden Menschen Opfer des Hasses, der Islamismus genannt wird.
Es ist Euer Islam. Es ist Eure Verantwortung.
Ich kenne Christen, die ihre Kirche für deutlich weniger verlassen haben.
Wer jetzt noch in der islamischen Gemeinschaft verbleibt, ohne die Stimme gegen das Morden im Namen des Islams zu erheben, wer jetzt noch Karikaturen kritisiert, aber schweigt im Angesicht des Mordens, wer erklärt, die Freiheit der Aufklärung provoziere den Hass der Fundamentalisten, der macht sich mitschuldig an dem Schlachten von Menschenleben.
Friede!
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Heute habe ich auf der Toilette erstmals die Verpackung von Hakle gelesen.
Sonst kaufe ich nicht Hakle. Für gewöhnlich kaufe ich die Marke von Penny, weil sie für Toilettenpapier einen unglaublich lustigen Namen hat: Happy End. Da aber durch Corona keine einzige Packung mehr in der Auslage von Penny lag, kaufte ich woanders Hakle.
„Wohlfühlen seit 1928“, las ich auf der Verpackung und dachte mir: Wohlfühlen seit 1928? Was hat die Firma wohl von 1933 bis 1945 gemacht. War Hakle da auch „Klassisch weiß“?
Ich nahm eine Rolle Hakle, wischte damit das Braune weg und setzte mich direkt an den Rechner. Okay, vorher hab ich mir die Hände gewaschen.
Hakle wurde im Jahr 1928 von Hans Klenk in Düsseldorf gegründet. Auf der Internetseite von Hakle findet sich das Kapitel „Historie“. Wenn man dort drauf klickt, erfährt man, dass Hakle im Jahr 1928 die erste WC-Rolle mit garantierter Blattzahl produziert hat, um genau zu sein 1000 Blätter. Das 1000-blättrige Klopapier!
Als Nächstes erfährt man, dass Hakle im Jahre 1958 das erste weiche Toilettenpapier hergestellt hat und damit eine neue Ära einleitete.
Es fällt auf, dass die Ära von 1928 bis 1958 fehlt. Vielleicht finden wir was auf Wikipedia.
Nein, auch Wikipedia springt von der Gründung des Unternehmens direkt auf das Jahr 1958. Über den Gründer Hans Klenk jedoch erfährt man, dass er bedingt durch die Expansion „aus strategischen Gründen“ sein Unternehmen 1938 nach Mainz verlagert hatte und es dort im Zweiten Weltkrieg zum Kommandant der Flakkaserne schaffte. Mehr erfährt man nicht.
Dann schau ich mal bei Google nach.
Jetzt weiß ich zwar immer noch nicht, was das Unternehmen von 1933 bis 1945 gemacht hat, aber ich weiß, warum Hitler bis heute die Erziehung von Kindern beeinflusst und wie Klopapier hergestellt wird. Wollt ich auch immer schon mal wissen.
Eine sehr interessante Sache habe ich aber doch über Hakle und einen führenden Nazi im Dritten Reich herausgefunden. Da ich im Netz aber sonst nicht fündig geworden bin, werde ich einen Brief an Hakle schreiben und diese kleine Information dort einarbeiten:
„Sehr geehrte Damen und Herren von Hakle,
Am 31. Oktober 2020 habe ich mir erstmals eine Packung Toilettenpapier von Hakle gekauft. Zu Hause fiel mir der Slogan auf der Verpackung auf: „Wohlfühlen seit 1928“.
Wenn ich Jahreszahlen in Verbindung mit der deutschen Geschichte lese und eine Chronologie eröffnet wird, die die Jahre des Nationalsozialismus beinhaltet, komme ich nicht umhin, darüber nachzudenken, was in den Jahren 1933 bis 1945 passiert ist.
Da Sie auf das Gründungsjahr 1928 hinweisen, möchte ich fragen, wie die Firmengeschichte von 1933 bis 1945 aussieht. Ich konnte in eigener Recherche bisher diese Sache ausfindig machen:
In der Zeit des Nationalsozialismus bestand das Toilettenpapier von Hakle aus kratzigem Krepppapier. Angeblich soll sich Hermann Göring geweigert haben, dieses Toilettenpapier zu benutzen und stattdessen weiße Stofftaschentücher verwendet haben.
Mich interessiert aber: In welcher Beziehung stand Hakle zum Regime? Gab es Parteizugehörigkeiten bei Hakle? Wirkte die Firma aktiv am Nationalsozialismus mit, war sie im Widerstand oder lief sie passiv mit? Hat Hakle vom Regime profitiert? Gab es Zwangsarbeiter?
Was können Sie mir über die Firmengeschichte von 1933 bis 1945 sagen?
Ich möchte Ihnen versichern, egal wie die Firmengeschichte von Hakle aussieht, meine Entscheidung, mich mit Ihrem Produkt den Hintern abzuwischen, ist ausnahmslos von der Qualität ihres Produktes anhängig, von der Firmenpolitik, wie sie heute betrieben wird und von der Art und Weise, wie sie mit der eigenen Vergangenheit umgehen.
Ich bedanke mich jetzt schon bei Ihnen für die Beantwortung meiner Fragen.
Alles Liebe, Gerd Buurmann“
Mal schauen, wie Hakle antworten wird. Die Antwort wird auf Tapfer im Nirgendwo veröffentlicht.
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In einem Gottesdienst in einer Baptistengemeinde in Frankfurt am Main infizierten sich rund zweihundert Menschen mit Corona. Es gab über zwanzig positiv getestete Kirchgänger nach einer Andacht in einer Karlsruher Freikirche. Auch in Bremerhaven gab es nach einem Gottesdienst über fünfzig Infizierte. Mir ist kein ähnlich gelagerter Fall von einem Theater bekannt.Was aber beschließt die Regierung? Gottesdienste dürfen weiter stattfinden. Theater müssen geschlossen werden.
Wir Theatermenschen haben uns stets in voller Verantwortung für unsere Gäste an alle Hygienemaßnahmen gehalten. Wir haben die Bestuhlung teilweise auf einen schmerzhaften Bruchteil des Möglichen zurückgefahren; wir haben Trennwände aus Plexiglas aufgestellt; wir haben das Personal verdoppelt und verdreifacht, um dafür zu sorgen, dass Abstände und Hygienestandards eingehalten werden; wir haben die Daten der Gäste erfasst und die Rückverfolgbarkeit sichergestellt; wir haben den Menschen, die zu uns gekommen sind, ein paar schöne Momente in der Krise ermöglicht und sie haben diese Momente genossen.
Unser Publikum sehnte sich so sehr nach dem Theater, alle waren sogar bereit, dafür die ganze Zeit Masken zu tragen.
Essen, trinken und atmen machen auch sämtliche Tiere. Wenn es etwas gibt, das uns Menschen im Wesen von Tier unterscheidet, dann ist es vor allem unsere Fähigkeit, Kunst und Kultur zu erschaffen. Die Begabung, Geschichten zu erzählen und Bilder zu ersinnen, zeichnet uns als Menschen aus. Diese Gabe macht uns besonders relevant.
Kultur ist kein Bonus der Menschheit. Kultur ist die Menschheit.
Menschen gehen in die Kirche oder in die Moschee, um dort Gott zu ehren. In ein Theater jedoch gehen die Menschen, um den Menschen zu ehren und zwar in all seinen Facetten, in seinen guten und schlechten Momenten, in seiner erhabensten und in seiner niedrigsten Erscheinung, in seiner Fähigkeit zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich.
All dies wird uns im traurigen Monat November genommen, mit der Begründung, Gottesdienste genießen Verfassungsrang. Ich war lange Zeit der Auffassung, dass Kunst und Kultur durch Artikel 5 des Grundgesetzes auch Verfassungsrang genießen, aber so sieht es unsere Bundesregierung offensichtlich leider nicht.
Kunst und Kultur müssen Verfassungsrang genießen!
Solange Gottesdienste in Deutschland öffnen dürfen, solange wir den Wert dieser Freiheit so hoch erachten, dass selbst eine Pandemie diese Freiheit nicht einschränken darf, muss eben dieser Mut zur Freiheit auch für das Kulturleben gelten. Eine Welt, die bereit ist, Gott zu ehren, muss auch bereit sein, den Menschen zu ehren.
Fürchtet Euch nicht! Der Nächste ist liebenswert und es gibt immer Möglichkeiten, den Nächsten zu lieben, auch in Zeiten der Gefahr.
In den Supermärkten werden in dieser Zeit wieder Spekulatius und Adventskalender angeboten. Während sich Christen auf das Weihnachtsfest vorbereiten und sich an ein hochschwangeres Ehepaar erinnert, das keine Herberge fand, gelten in Deutschland Beherbergungsverbote. Der Junge, den das Paar zu Welt brachte, wurde später Rabbiner, der kein besonderer Verfechter des Social Distancings war. Er näherte sich den Kranken, berührte sie und gab ihnen die Hand. Als er geboren wurde, verkündete ein Engel:
„Fürchtet Euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“
Das Virus greift uns dort an, wo wir am verletzlichsten sind, dort, wo wir Menschen sind. Das Virus verbreitet sich unter Freunden, bei Familienfeiern, auf Hochzeiten, Gottesdiensten und Geburtstagen, dort, wo Menschen im engen Kontakt zusammenkommen, leben, lieben, lachen und singen. Es sind die Orte, wo sich Menschen berühren, umarmen, küssen oder in der Botschaft des Friedens die Hand geben.
Das Virus überträgt sich durch Liebe und Zuneigung. Sollen wir deshalb die Liebe abschaffen? Sollen wir uns einfach nicht mehr nahe kommen und uns nicht mehr umarmen? Sollen wir alles meiden, was fremd ist? Sollen wir nicht mehr zusammen sein und uns stattdessen abschotten?
Leben bedeutet nicht nur überleben.
Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der sich die Menschen gegenseitig als Gefahr wahrnehmen. Das Leben ist gefährlich. Freiheit ist schmutzig. Absolute Sicherheit gibt es nicht, außer vielleicht auf dem Flughafen und im Krankenhaus.
Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der sicherer ist als ein Flughafen. Allerdings ist der Flughafen auch ein Ort, wo ein Brötchen mit Kaffee siebzehn Euro kostet. Im Krankenhaus wiederum gehört das Essen nicht zu den Dingen, an die man sich gerne erinnert.
Das Krankenhaus und der Flughafen sind absolut sicher, aber beide Orte zeichnen sich auch dadurch aus, dass man dort nicht verweilt, sondern schnell wieder verlassen möchte. Sie sind Zwischenorte, durch die man schreitet, um zum eigentlichen Leben zu gelangen.
Das eigentliche Leben, darum geht es. Kunst und Kultur dreht sich um dieses eigentlich Leben. Theater sind Orte, die uns daran erinnern, was das Leben so intensiv, besonders und lebenswert macht.
Haben wir den Mut, diese Orte zu öffnen und zu verteidigen.
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Ich möchte, dass diese Namen auf den sozialen Netzwerken trenden.
Thomas L. liebte Oliver. Sie waren ein Paar. Ihr Leben wurde grausam zerstört.
Am 4. Oktober 2020 wurde das Paar in Dresden von einem Mann mit einem Messer angegriffen. Oliver wurde schwer verletzt. Thomas wurde ermordet. Er wurde ermordet von einem Mann, der fest davon überzeugt war, damit seinem Gott, den er Allah nennt, Genüge zu tun.
Auch Samuel Paty wurde aus dieser Überzeugung heraus ermordet. Am 16. Oktober 2020 wurde ihm auf offener Straße der Kopf abgeschnitten.
Samuel wurde ermordet, weil er in der Schule über Meinungsfreiheit lehrte. Der französische Präsident Emmanuel Macron schweigt nicht. Er spricht über Samuel. Er ehrt ihn.
Thomas wurde ermordet, weil er einen Mann liebte. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel schweigt. Sie spricht nicht über Thomas. Sie ignoriert ihn.
Samuel und Thomas wurden aufgrund des selben Glaubens ermordet, weil die Mörder glaubten, dies im Namen Mohameds und des Islams zu tun.
Aufgrund dieser Überzeugung wurden auch am 29. Oktober 2020 drei Menschen in einer Kirche ermordet. Der 60-jährigen Nadine Devillers wurde versucht, den Kopf abzuschneiden. Auch der 55-jährigen Kirchendiener Vincent Loques wurde durch tiefe Schnitte an der Kehle ermordet. Ein weiteres Opfer war die 44-jährige Frau Simone Barreto Silva. Der Mörder hatte ebenfalls versucht, sie zu enthaupten. Mit klaffenden Wunden schleppte sie sich blutend aus der Kirche, in der der Angreifer geschlachtet hatte. Trotz der Wunden schaffte sie es noch, Passanten auf der Straße im Sterben letzte Worte zu sagen:
„Dites à mes enfants que je les aime.“ („Sagen Sie meinen Kindern, dass ich sie liebe.“)
Ihre letzten Worte gehörten der Liebe.
Samuel liebte die Freiheit. Thomas liebte seinen Mann. Simone liebte ihre Kinder.
Erzählen wir der Welt von dieser Liebe und wie sie zerstört wurde. Schweigen wir nicht. Sagen wir der Welt ihre Namen.
In der Freitagspredigt vom 30. Oktober 2020 gehalten in der Kölner Moschee heißt es:
„Wogegen sich der Islam, ja sogar die ganze Menschheit widersetzt, ist die Verspottung und Verhöhnung von Menschen und erhabenen Werten unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit”, die zu Unwohl in der Gesellschaft führt. Besonders Kreise mit geläufigen Absichten und Zwecken haben ihre Angriffe gegenüber dem Gesandten Allahs wieder begonnen. Ihre Maße überschreitende Kommentare überwältigen nicht nur Muslime, sondern alle besonnenen und gewissenhaften Menschen.“
Der Ausdruck „Unwohl in der Gesellschaft“ kommt aus dem Koran. Dort heißt es in Sure 5:
„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unwohl im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Unwohl im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“
Kurz zusammengefasst bedeutet dies folgendes:
„Wir haben den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Unwohl in der Gesellschaft anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“
Dies ist eine nicht ganz unproblematische Predigt, vor allem wenn sie nur ein paar Stunden nach einem Terroranschlag gehalten wird, bei der ein Muslim unter dem ständigen Rufen von „Allahu Akbar“Menschen getötet und Köpfe abgeschnitten hat. Daher darf diese Aussage in der Predigt durchaus als Drohung verstanden werden:
„Unsere als Muslime zu bevorzugende Sprache ist bekannt. Unsere Sprache wird das Gute gebieten und unser Weg wird der Weg des Guten sein.“
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Auf dem Hermannplatz in Berlin Neukölln haben am Abend des 29. Oktober 2020 mehrere dutzend Muslime unter anderem mit „Allahu Akbar“ Rufen gegen Emmanuel Macron und das Zeigen von Mohamed-Karikaturen demonstriert. Die Demonstration fand am selben Tag statt, an dessen Morgen in Nizza ein Moslem in einer Kirche unter permanentem „Allahu Akbar“ Rufen bestialisch gemordet hatte.
Für einen Moslem, der erklärt, Islam bedeute Frieden, muss ein Mensch, der im Namen des Islams und Mohamed mordet, schlimmer sein als jemand, der sich über den Islam und Mohamed lustig macht.
Die Muslime auf dem Hermannplatz zeigen, dass für sie die Verballhornung von Mohamed schlimmer ist als das bestialisch Morden von Menschen.
Es ist völlig legitim, wenn Muslime auf die Straße gehen, weil der Islam beleidigt wird, aber wo bitte sind die Muslime, die sich dadurch beleidigt fühlen, dass im Namen ihrer Religion gemordet wird? Gibt es die auch oder gibt es wirklich nur beleidigte halal Leberwürste, die es nicht ertragen können, wenn jemand Witze über den Popo des Propheten macht?
Sind das die Prioritäten des Islams?
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Eines der Opfer des Anschlags in Nizza vom 29. Oktober 2020 war die 44-jährige Frau Simone Barreto Silva. Der Mörder hatte versucht, sie zu enthaupten. Mit klaffenden Wunden am Hals und an der Kehle schleppte sie sich blutend aus der Kirche, in der der Angreifer geschlachtet hatte. Trotz der Wunden schaffte sie es noch, Passanten auf der Straße im Sterben letzte Worte zu sagen:
„Dites à mes enfants que je les aime.“
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