Sexistische Terroranschläge

Immer wieder werden Frauen Opfer religiöser Extremisten, so wie Ausländer Opfer von Rassisten werden. Gewalttaten gegen Frauen, begangen von Menschen, die glauben, dadurch einer religiös definierten Ehre zu genügen, sind sexistische Terroranschläge!

Frauen sind die größte Opfergruppe religiöser Fundamentalisten.

Das lateinische Wort „terror“ bedeutet Schrecken. Terrorismus ist die systematische Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erklärt in seiner Resolution 1566, terroristische Handlunge seien solche, „die mit Tötungs- oder schwerer Körperverletzungsabsicht oder zur Geiselnahme und mit dem Zweck begangen werden, einen Zustand des Schreckens hervorzurufen, eine Bevölkerung einzuschüchtern oder etwa eine Regierung zu nötigen.“

Unter genau diese Terrordefinition fällt sexistische Gewalt. Mit sexistischer Gewalt werden Frauen gefügig gemacht. Sie werden entweder selbst angegriffen oder derart in Angst und Schrecken versetzt, dass sie sich nicht mehr trauen, gewisse Orte zu betreten, es sei denn, sie verschleiern sich. Der sexistische Terrorismus macht ganze Plätze und Parks im Osten und Westen unseres Landes zu No-go-Areas für Frauen.

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln war ein Terroranschlag.

Die Silvesternacht in Köln war ein Anschlag an Frauen, exekutiert von männlichen Terroristen, die aus patriarchalen Strukturen stammen und eine autoritäre Religion im Nacken haben. An diesen Männern ist die Aufklärung vorbei gegangen. Sie denken eher in Gruppen als in Individuen. Diese Terroristen schätzen die Ehre eines im siebten Jahrhundert verstorbenen Soldaten aus Mekka, den sie als Propheten verherrlichen, mehr als die Würde einer lebendigen Frau. Sie töten aus ihrer pervertierten Idee von Ehre eher Frauen, als dass sie ihre eigene Religion hinterfragen. Sie zwängen Frauen eher in ein Gefängnis aus Stoff, als männlichen Sexualverbrechern Handschellen anzulegen. Diese Männer sind islamistische Terroristen.

Jeder sogenannte „Ehrenmord“ ist ein Terroranschlag.

Im Jahr 2011 wurde das Wort „Döner-Morde“ zum Unwort des Jahres gekürt. Der Begriff tauchte das erste Mal im Jahr 2006 auf und bezeichnete damals eine Neonazi-Mordserie, die in verschiedenen Großstädten Deutschlands verübt wurde. Die Opfer waren acht türkischstämmige und ein griechischer Kleinunternehmer.

Laut der Jury des Unwort des Jahres stand der Ausdruck „Döner-Morde“ prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde. Der Begriff „Ehrenmord“ tut genau das auch. Leider konnte sich die Jury bis heute nicht dazu durchringen, den Begriff „Ehrenmord“ zum Unwort des Jahres zu küren.

Während rassistische Terroristen Ausländer hassen, sind die sexistischen Terroristen davon überzeugt, dass emanzipierte Frauen vom Übel sind. Für Neonazis ist es eine Frage der Ehre, die „Reinheit des deutschen Volkes“ zu erhalten. Für „Ehrenmörder“ ist es eine Frage der Ehre, die Reinheit der Religion des Friedens zu verteidigen. Beide Seite tragen mit ihrer „Ehre“ nur ihren eigenen Extremismus zur Schau. Zudem haben beide Seiten große Probleme mit Homosexuellen.

Auch Homosexuelle werden Opfer von sexistischen Terroranschlägen.

Immer den Vereinigten Staaten von Amerika hielt Sheikh Farrokh Sekaleshfar folgende Rede:

„Wir wollen das Beste für Menschen. Wir haben Mitgefühl mit Menschen. Und ebenso haben wir Mitgefühl mit Homosexuellen. Aus einem Akt des Mitgefühls sollten wir die Homosexuellen los werden, denn sie verseuchen die Gesellschaft. Es ist zum Besten für Homosexuelle, wenn sie gehen. Mit einem Todesurteil wird dem Homosexuellen verziehen und sein ewiges Leben wird zu einem gewissen Grad wieder gesichert sein. Ein Todesurteil ist besser, als einen Homosexuellen machen zu lassen. Wir müssen uns um diese Menschen kümmern und verhindern, dass sie weiter und weiter sündigen. Daher ist der Tod das richtige Urteil für Homosexuelle, wenn Analverkehr vollzogen wurde. Sonst lautet das Urteil hundert Peitschenhiebe.“

Nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika wird muslimisch fundierter Extremismus gepredigt, auch in Moscheen in Deutschland gehört Sexismus zur religiösen Lehre. Am 23. Januar 2015 wurde in Berlin diese Predigt gehalten!

„Eine Frau darf niemals ohne Erlaubnis ihres Mannes einen Mann ins Haus lassen. Eine Frau darf niemals das Haus ohne die Erlaubnis ihres Mannes verlassen! Und unter keinen Umständen darf sie eine Nacht außerhalb des Hauses verbringen ohne Erlaubnis ihres Mannes! Nicht mal bei ihrem eigenen Vater! (…) Das Leben einer Frau muss auf das Haus ihres Mannes beschränkt sein! (…) Eine Frau muss kochen, den Boden wischen, sauber machen und sich um ihren Mann, ihre Söhne und Töchter kümmern! (…) Einer Frau ist es nicht gestattet, den Beischlaf mit ihrem Mann zu verweigern! Mit keiner Entschuldigung darf sie sich rausreden! (…) Auch wenn eine Frau ihre Tage hat, muss sie mit ihrem Mann schlafen, wenn der Mann will. Er sollte nur ihre Vagina meiden … und ihren Anus.“

Wer es Frauen verbieten will, aus dem Haus zu gehen, nimmt sie als Geiseln und das ist laut Resolution 1566 der Vereinten Nationen Terrorismus. Diese Taten als „Beziehungstaten“ zu verharmlosen, wird der Sache nicht gerecht. Sexismus ist neben Rassismus und Judenfeindlichkeit ein Hass, der immer wieder zum Terror führt. Wir müssen aufhören, diesen Terror zu verharmlosen. Allein im Jahr 2017 wurden fast fünfzig Menschen in Namen der „Ehre“ getötet.

Fabienne de M., erstickt am 2. Januar,
Zare, erwürgt am 5./6. Januar,
Leyla und ihr ungeborenes Kind, ermordet am 15. Januar,
Mihiriban S. getötet am 2. Februar,
Soopika Paramanathan, erstochen am 10./11. Februar,
Silvia B., erschossen am 17. Februar,
Nicole M, ermordet Ende Februar,
Ria, erschlagen am 21./22. Februar,
Ana, ermordet am 24. Februar,
Tina O., erstochen am 25. Februar,
Seve, erstochen am 2. März,
Kadir Y., erstochen am 5. März,
Dilek V., erstochen am 15. März,
Anna, erstochen am 9. April,
Sina, erstochen am 16. April,
The T., erstochen am 21. April,
Mehe K., erwürgt am 23. April,
Florija M., erstickt am 24. April,
Farima Seadi, erstochen am 29. April,
Milenka T., enthauptet im Mai,
Salam S., erschossen am 14. Mai,
Naser T., erstochen am 15. Mai,
Hayam, erstochen am 17. Mai,
Maria, erstochen am 17. Mai,
Michelle E., erstochen am 18. Mai,
Fidan, erschossen am 1. Juli,
Merita und Jeff G., erschossen am 15. Juli,
Anne Metzger und ihr Sohn, erstochen am 28. Juli,
Esra C., mit Beil und Messer getötet am 31. Juli,
Mahin R. und ihr ungeborenes Kind, erstochen am 11. August,
Saray Güven, erstochen am 20. August,
Ahlam Dawi, ermordet am 23. August,
Elena D., erstochen am 28. August,
Mohammed N., erstochen am 10./11. September,
Dario und zwei Bekannte, erschossen am 14. September,
Palwasha L. und ihr ungeborenes Kind, erstickt am 19. September,
Valentina, ermordet am 1. Oktober,
Aeysha A., ermordet am 23. Oktober,
Paul, erstochen am 24. Oktober,
Vio, erstochen am 30. Oktober,
Gina, ermordet am 1. Dezember,
Daniela A. H., ermordet am 5. Dezember,
Shukriyeh A., erstochen am 6. Dezember,
Manjinder K., erstochen am 9. Dezember,
Dzemila F., erstochen am 20. Dezember,
Mia V., erstochen am 27. Dezember.

Im Jahr 2017 wurden 405 Morde in Deutschland begangen. Das heißt, jeder zehnte Mord in Deutschland ist ein sogenannter „Ehrenmord“, obwohl „Beziehungtaten“ oft nicht als Morde eingestuft werden, sondern als „Beziehungstaten mit Todesfolge“. Sie fallen daher größtenteils nicht unter die 405 Morde des Jahres 2017.

Allerdings zeigt die Liste, dass die meisten Opfer dieser „Ehrenmorde“ Frauen sind und die meisten Täter ihren Begriff der Ehre aus ihrer wie auch immer (miss)verstandenen Religion speisen.

Es gibt Menschen, die behaupten, es hätte im Jahr 2017 keine islamistisch motivierten Anschläge in Deutschland gegeben. Doch, es hat sie gegeben! Sie werden nur nicht als solche anerkannt. In Deutschland ist Sexismus nur eine „Beziehungstat“ und sexistisch motivierte Morde sind keine Anschläge sondern „Ehrenmorde“. Wer das ändern möchte, läuft Gefahr, als „islamophob“ und somit als wahnsinnig diagnostiziert zu werden.

Solange wir die ideologisch und religiös motivierte Gewalt gegen Frauen nicht als Terrorismus verstehen, werden wir nicht effektiv gegen diese Form der Menschenfeindlichkeit vorgehen können.

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The day Trump is no longer President of the USA

At some point Trump will no longer be President and then the bar will be as low in dealing with the new President as Trump is dealt with today. Just saying.

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Ein Kommentar zur Schweigeminute

Ein kurzer Kommentar von Roger Letsch zu dem Thema, wie Claudia Roth mit der Schweigeminute für Susanna Feldmann im Deutschen Bundestag hätte umgehen können.

Eine Bundestagssitzung zu leiten, ist nach Briefmarken anlecken das mit Abstand Spannendste, wozu man nach einem Semester Theaterwissenschaften qualifiziert sein kann. Es soll aber Leute geben, die das Leiten einer Sitzung richtig gut können und mit Witz, Schlagfertigkeit und Neutralität den Plenarsaal vor dem Tod durch Langeweile oder Phrasenvergiftung zu bewahren verstehen.

Ein solcher Sitzungsleiter hätte Thomas Seitz von der AfD seine Schweigeminute zum Gedenken an Susanna durchführen lassen, auch wenn es dessen ganze Redezeit in Anspruch genommen hätte und dann in etwa folgendes gesagt:

„Herr Abgeordneter Seitz, ich wollte sie nicht unterbrechen, da dies eine Pietätlosigkeit gegenüber dem Opfer gewesen wäre, an welches Sie uns alle hier im hohen Haus zu erinnern die Freundlichkeit besaßen. Jedoch hätte ich es begrüßt, wenn sie ihre Redezeit nutzten, um wie vorgesehen zur Geschäftsordnung zu sprechen. Ihr Schweigen schien jedoch selbst manchen ihrer politischen Opponenten besser gefallen zu haben, als ihr Reden.“

Ist man hingegen unsicher, narzisstisch und mental verklemmt und hält seine eigene Intelligenzausstattung im unteren zweistelligen Bereich für ausreichend, moralische Urteile über alles und jeden zu fällen, dann muss man natürlich wie Claudia Roth reagieren und in offene Gräber spucken.

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(TINRS)

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Eine Schweigeminute im Parlament

„Die vorgesehene Redezeit widmen wir dem Gedenken an die in Wiesbaden tot aufgefundene Susanna. Sie wurde 14 Jahre alt. Aus der Erde kommst du und zu Erde wirst du werden.”

Mit diesen Worte begann Thomas Seitz (AfD) am 8. Juni 2018 eine Schweigeminute im Deutschen Bundestag für Susanna Feldmann. Er argumentierte somit nicht wie vorgesehen zur Geschäftsordnung, sondern nutze die Zeit für eine Schweigeminute für ein Mädchen, das im Alter von vierzehn Jahren vergewaltigt und ermordet wurde.

Die Schweigeminute wurde durch Unruhe im Parlament und schließlich von der Sitzungspräsidentin Claudia Roth (Grüne) unterbrochen:

„Darf ich sie hinweisen, dass wir gerade zur Geschäftsordnung reden? Ich würde Sie bitten, dass auch Sie sich an die vorgegebene Tagesordnung und an die Geschäftsordnungsdebatte halten.”

Da sich Thomas Seitz weigerte, sein Schweigen zu unterbrechen, wurde er gebeten, sich vom Rednerpult zu entfernen. Viele Abgeordnete störten die Schweigeminute.

Die Angst und die Abscheu vor der AfD führen dazu, dass die Abgeordneten der anderen Parteien Dinge tun, die sie mit kühlen Kopf nicht getan hätten und die falsch und völlig unangemessen sind. Eine Schweigeminute für Susanna Feldmann zu unterbrechen, weil sie von einem AfD-Politiker gestartet wurde, mit der Begründung, sie passe nicht in die Geschäftsordnung, zeugt von einer völligen Kopflosigkeit des Parlaments, die zur Verrohung führt. Es gibt zwei Möglichkeiten.

Erstens: Der AfD-Abgeordnete tat dies aus tatsächlicher Anteilnahme. Ich hätte geschwiegen.

Zweitens: Der AfD-Abgeordnete instrumentalisierte den Fall und wollte provozieren. Ich hätte selbst in diesem Fall die Schweigeminute nicht unterbrochen.

Ja, die AfD hat mit der Schweigeminute bewusst die Geschäftsordnung gebrochen, aber ich hätte mich dennoch von der AfD nicht provozieren lassen, denn eine Schweigeminute für Susanna Feldmann ist richtig. Wenn die Falschen etwas Richtiges aus falschen Motiven tun, wird das Richtige nicht falsch. Ich hätte niemals der AfD so viel Macht gegeben, dass ich in die Schweigeminute für ein 14-jähriges ermordetes Mädchen plärre.

Ich sehe dieses Verhalten im Bundestag und schäme mich. Selbst wenn wir uns darauf einigen, dass die AfD das Mädchen instrumentalisiert hat, dann müssen wir eingestehen, dass alle anderen Parteien auch und kräftig über das Stöckchen der Instrumentalisierung gesprungen sind und selbstergriffen bei der Instrumentalisierung mitgemacht haben.

Eigentlich sollten die Gegner der AfD froh sein, wenn AfD-Abgeordnete nicht reden, jetzt aber wird sogar ihr Schweigen gefürchtet.

Nun kann man sagen, der Bundestag sei kein Ort für Schweigeminuten und wenn, dann muss sie vorher abgesprochen werden, aber eine Schweigeminute für ein Kind, die gegen eine Geschäftsordnung angestimmt wurde, unterbreche ich dennoch nicht, selbst dann nicht, wenn sie in einem Puff angestimmt wird. Der Sitzungspräsidentin stand es frei, nach der Minute des Schweigens eine angemessene Beurteilung des Bruchs der Geschäftsordnung vorzunehmen. Das wäre anständig gewesen.

Wenn Menschen ihre Souveränität aus Angst und Abscheu verlieren, tun sie Dinge, die sie besser nicht getan hätten. Ich will keine unsouveränen Politikerinnen und Politiker im Bundestag. Wenn es mittlerweile so leicht ist, die Abgeordneten im Bundestag dazu zu verführen, allen Anstand fahren zu lassen, dann mache ich mir große Sorgen um unsere Vertretung.

Ich habe die AfD nicht gewählt. Mit Erschrecken stelle ich fest, dass alle, die ebenfalls eine andere Partei gewählt haben, Abgeordnete gewählt haben, die sich viel zu schnell von der AfD provozieren lassen und sich daneben benehmen. So viel Macht darf die AfD einfach nicht haben.

Mögen die Abgeordneten der anderen Parteien in einer ruhigen Minute mal darüber nachdenken, wie sie wieder etwas souveräner und anständiger werden können. Man bekämpft Unanständigkeit nicht mit Unanständigkeit. Dadurch vermehrt man sie nur. Gelassenheit und Anstand selbst in unanständigen Zeiten ist gefragt. Wer sich provozieren lässt, schwächt sich. Starke ist gefragt. Dafür aber braucht man einen klaren Kopf.

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Argentina and Lionel Messi knuckle under to hatred

Daniel Tregermann was four years old in 2014 when he was killed by a mortar shell fired at Israel from Gaza. Daniel loved soccer and was a fan of Lionel Messi. He always wore a Argentine national team jersey with Messi’s team number.

On June 9, 2018 a friendly match between Israel and Argentina was scheduled to take place in Jerusalem. Daniel Tregermann would certainly have been thrilled to see that game live. Unfortunately, however, this international match was cancelled by the Argentinians following serious threats against the Argentine national team.

Djibril Radschub, the president of the Palestinian soccer association, suggested that jerseys with Messi’s name and number should be burned if he dared to play in Israel. On June 5, 2018 protesters in front of the training camp in Barcelona held up Argentine jerseys smeared in blood-red color. Radschub is enthusiastic about the cancellation and says:

„Sportsmanship has triumphed today, and Israel was shown the red card.“

Article 3 of the Standard Statutes of the International Federation of Football Associations (FIFA) states:

„Discrimination of any kind against a country, private person or group of people on account of ethnic origin, gender, language, religion, politics or any other reason is strictly prohibited and punishable by suspension or expulsion.“

It’s a shame that this statute is regularly ignored when it comes to Israel. Iran, for example, will take part in this year’s World Cup in Russia. In August 2017, the Iranian Football Federation FFIRI expelled two national players from the World Cup team because they had played against the Israeli team Maccabi Tel Aviv in the European League qualification with their club, the Greek first division team Panionios Athens. The Iranian Ministry of Sport then announced that there will be no player slots for Masoud Shojaei, who was captain of the team at the time, and the midfielder Ehsan Haji Safi because they crossed a „red line“. For Iran, the discrimination of Israel is raison d’etat!

Anyone who plays peacefully with Israelis or Jews in Iran is considered a traitor. In August 2015, a trip to Teheran by Sigmar Gabriel together with the Staatskapelle Berlin (Berlin Orchestra) became the centerpiece of a scandal. The spokesman for the Iranian Ministry of Culture, Hossein Noushabadi, explained at the time that there was a problem with the conductor, whose „nationality and identity“ is associated with Israel. However, the Ministry of Culture offered a compromise:

„The symphony orchestra can replace its conductor and then apply again for admittance to perform in Tehran.“

But back to football. Not only Iran has a problem with Israel, but other countries won’t even tolerate the very existence of Israelis. In January 2017, the Austrian soccer club FC Red Bull Salzburg flew to a training camp in the United Arab Emirates without its Israeli player Munas Dabbur, as the player was denied entry to the country on account of his nationality. The soccer club didn’t seem to have been particularly concerned with the discrimination against one of its own players, because after their arrival a message on their website read: „The Red Bulls arrived in good spirits and are rearing to go.“

Apparently, Munas Dabbur was no longer included on the good-spirited team, although he scored two goals in 15 league games that season, heaving FC Red Bull Salzburg to only 2 points away from the top of the chart. Munas Dabbur is not even Jewish, but is one of those Muslims who make up about 20% of Israeli citizens who all enjoy equal rights.

For the Jew haters in the United Arab Emirates, the hatred of Israel doesn’t even stop at fellow Muslims, especially because their very existence illustrates the fact that peace between Muslims and Israelis is possible. The United Arab Emirates and Iran are members of the Asian Football Confederation (AFC). The AFC is part of FIFA. For years, FIFA has tolerated the rejection of Article 3 by member soccer clubs, since many countries organized in the AFC openly discriminate against Israel.

In 1956, the Israeli Soccer Federation joined the AFC. However, countries such as Afghanistan, Pakistan, Indonesia and Sudan refused to play against Israel on the same field. In that year’s qualifying round for the Asian Cup, the Israeli team entered the final round playing South Korea, Hong Kong and South Vietnam per default to finish second. In qualifying for the 1958 World Cup, Israel was to play against Turkey in the preliminary round, but Turkey stepped down. Israel was then to play Indonesia in the intermediate round, but Indonesia stepped down also. Then, Israel was to play against Sudan in the finals, but Sudan stepped down. Israel would have qualified for the World Cup per default, but FIFA had a plan up their sleeves. Israel was to compete against a country from the European runners-up for the last free place. That country was Wales which then eliminated Israel.

Israel has been a member of the AFC for eighteen years. Eighteen years marked by discrimination against Israel on the basis of ethnic origin, religion and politics. Discrimination went so far that the Israeli club even found itself in the Oceania Group during the 1970 competitions, because the AFC refused a World Cup slot for Israel.

In 1974, official discrimination culminated in Israel’s elimination from the AFC at the request of Kuwait. Actually, the boycotters should have been punished for ignoring anti-discrimination statutes, but there was no majority within the AFC.

In 1978, the Israeli Football Association proceeded to apply for membership with the European Football Association (UEFA), but the association rejected the application because Israel is not geographically located in Europe. The Eastern European member states in particular had strictly opposed the Israeli membership. The Soviet Union was not a good friend of Israel at the time. With the collapse of the USSR, however, the situation changed. In 1991, the Israeli national football team was admitted to the European federation and became a full member three years later.

Currently, Jews and Israelis are banned from entering Algeria, Bangladesh, Brunei, Iran, Iraq, Kuwait, Lebanon, Libya, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi Arabia, Sudan, Syria, the United Arab Emirates and Yemen! Some of those sixteen countries hate Israel so much that they hate everything to do with Israel and therefore do not let Jews from Israel into their country, nor people who have visited Jews in Israel. I’m one of those who are banned entry! Fourteen of these countries are organized in the AFC. Sudan and Algeria belong to the African Football Association (CAF).

Why does the FIFA tolerate such hate? Especially at a time when barrages of rockets and grenades are being fired randomly at Israel and terror kites are sent from the Gaza Strip which are burning up natural preservation areas in southern Israel.

Daniel Tregermann died in 2014 at the age of four years in an attack that was due precisely to the hatred that’s still endangering Israel today. In 2018, people, who do not hate Israel and only want to play football in friendship, will be forced to give up to such hatred.

It’s a complete disgrace that In 2018 Argentina and Lionel Messi were forced to succumb to hatred.

***
Translation: William Wires
http://www.williamwires.com
http://www.facebook.com/William.Wires.Fine.Art

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Argentinien und Lionel Messi geben sich dem Hass geschlagen

Daniel Tregermann war vier Jahre alt, als er im Jahr 2014 von einer Mörsergranate getötet wurde, die vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert worden war. Daniel liebte Fußball und war ein Fan von Lionel Messi. Ständig trug er ein Trikot der argentinischen Nationalmannschaft mit der Nummer von Messi.

Am 9. Juni 2018 hätte in Israel ein Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden sollen. Daniel Tregermann hätte dieses Spiel gewiss gerne live gesehen. Leider wurde dieses Test-Länderspiel jedoch von argentinischer Seite abgesagt, nachdem es heftige Drohungen gegen die argentinische Nationalelf gegeben hatte.

Der palästinensische Verbandspräsident Dschibril Radschub zum Beispiel hatte dazu aufgerufen, Trikots mit Messis Namen zu verbrennen, sollte es der Spieler wagen, in Israel zu spielen. Am 5. Juni 2018 kam es zudem zu lautstarken Protesten vor dem Trainingsquartier des Vizeweltmeisters in Barcelona, bei der argentinische Nationaltrikots gezeigt wurden, die in blutroter Farbe verschmiert waren. Radschub ist begeistert über die Absage und erklärt:

„Der Sport hat heute triumphiert, und Israel wurde durch die Absage des Spiels die Rote Karte vors Gesicht gehalten.“

Im Artikel 3 der Standard-Statuten des Weltfußballverbands FIFA steht:

„Jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus einem anderen Grund ist unter Androhung der Suspension und des Ausschlusses verboten.“

Es ist eine Schande, dass dieser Artikel regelmäßig keine Beachtung findet, wenn es um Israel geht. Bei der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft in Russland zum Beispiel wird der Iran teilnehmen. Im August 2017 schloss der iranische Fußballverband FFIRI zwei Nationalspieler aus der Auswahlmannschaft zur Fußballweltmeisterschaft aus, weil sie mit ihrem Klub, dem griechischen Erstligisten Panionios Athen, in der Europa-League-Qualifikation gegen das israelische Team Maccabi Tel Aviv gespielt hatten. Das iranische Sportministerium erklärte daraufhin, für den Spieler Masoud Shojaei, der bis zu dem Zeitpunkt Kapitän der Mannschaft war und dessen Mittelfeldkollegen Ehsan Haji Safi sei „kein Platz mehr“ im Auswahlteam, denn die beiden Spieler hätten „die rote Linie überschritten.“ Für den Iran ist die Diskriminierung Israels Staatsräson!

Wer im Iran friedlich mit Israelis oder Juden spielt, ist ein Verräter. Im August 2015 wollte Sigmar Gabriel zusammen mit der Staatskapelle Berlin nach Teheran reisen, was einen handfesten Skandal auslöste. Der Sprecher des iranischen Kulturministeriums, Hossein Noushabadi, erklärte damals, dass es ein Problem mit dem Dirigenten gäbe. Der Dirigent war nämlich Jude und somit, laut Noushabadi, aufgrund seiner „Nationalität und Identität“ mit „Israel assoziiert“. Das Kulturministerium bot jedoch einen Kompromiss an:

„Das Symphonieorchester kann seinen Dirigenten austauschen und dann erneut um einen Auftritt in Teheran bitten. Nur unter diesen Umständen kann eine erneute Anfrage wieder untersucht werden.“

Aber zurück zum Fußball. Nicht nur der Iran hat Probleme mit Israel, auch andere Länder wollen die pure Existenz von Israelis nicht dulden. Im Januar 2017 flog der österreichische Verein FC Red Bull Salzburg ohne seinen israelischen Spieler Munas Dabbur ins Trainingslager in die Vereinigten Arabischen Emirate, da dem Spieler die Einreise in das Land aufgrund seiner Herkunft verweigert wurde. Der Verein schien nicht besonders betroffen von der Diskriminierung eines seiner Spieler gewesen zu sein, denn nach der Landung stand auf der Internetseite: „Die Roten Bullen sind gut gelaunt, gesund und munter mit ‚Sack und Pack‘ angekommen.“

Munas Dabbur gehörte offensichtlich nicht zum „Sack und Pack“ der Mannschaft, obwohl er bis zu dem Zeitpunkt in der Saison bereits zwei Tore in 15 Ligaspielen geschossen hat und somit seinen Beitrag dazu geleistet hat, dass der FC Red Bull Salzburg zu dem Zeitpunkt der Reise nur noch 2 Punkte von der Tabellenführung entfernt war. Dabei ist Munas Dabbur nicht mal Jude, sondern einer der zwanzig Prozent Muslime, die selbstverständliche und gleichberechtigte Israelis sind.

Für die Judenhasser aus den Vereinigten Arabischen Emiraten macht der Hass auf Israel nicht mal von Glaubensbrüder halt, vor allem dann nicht, wenn sie es wagen, durch ihre pure Existenz zu zeigen, dass ein Friede zwischen Muslime und Israelis möglich ist, ja dass ein Mensch sogar beides in einer Person sein kann.

Die Vereinigten Arabischen Emirate wie der Iran sind in der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) organisiert. Die AFC ist Teil der FIFA. Seit Jahren schon toleriert die FIFA den radikalen Bruch von Artikel 3 ihrer eigenen Standard-Statuten, denn viele Länder, die in der AFC organisiert sind, diskriminieren offen Israel.

Im Jahr 1956 trat der israelische Verband der AFC bei. Länder wie Afghanistan, Pakistan, Indonesien und der Sudan jedoch weigerten sich, mit Israel auf einem Platz zu spielen. So geschah es, dass bei der Qualifikation zum Asien-Cup, der im gleichen Jahr stattfand, die israelische Auswahl kampflos in die Endrunde kam, in der sie gegen Südkorea, Hongkong und Südvietnam spielte und das Turnier als Zweitplatzierte beschloss. Bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1958 sollte Israel in der Vorrunde gegen die Türkei antreten, doch sie trat nicht an. In der Zwischenrunde sollte Israel gegen Indonesien spielen, doch auch Indonesien trat nicht an. Schließlich erwartete Israel im Finale der Ausscheidungsspiele den Sudan, doch auch der Sudan trat nicht an. Damit wäre Israel eigentlich kampflos für die WM qualifiziert gewesen, doch dagegen hatte dann die FIFA etwas und loste aus allen europäischen Gruppenzweiten ein Land aus und ließ dieses gegen Israel um den letzten freien Platz antreten. Das Land war Wales und es gewann gegen Israel das Hin- und Rückspiel. Israel schied somit aus.

Achtzehn Jahre gehörte Israel der AFC an. Achtzehn Jahre, die geprägt waren von der Diskriminierung Israels aufgrund von ethnischer Herkunft, Religion und Politik. Die Diskriminierung gingen teilweise so weit, dass sich der israelische Verein bei den Wettkämpfen 1970 sogar in der Ozeaniengruppe wiederfand, weil die AFC sich weigerte, die Plätze der Weltmeisterschaft mit Israelis zu teilen.

Im Jahr 1974 folgte schließlich die offizielle und endgültige Diskriminierungen und die AFC schloss den israelischen Verband auf Antrag Kuwaits aus. Die Alternative hätte darin bestanden, die Boykotteure konsequent zu bestrafen, doch dafür gab es innerhalb der AFC keine Mehrheit.

Im Jahr 1978 stellte der israelische Fußballverband daher einen Antrag auf Beitritt zum europäischen Fußballverband (UEFA), doch der Verband lehnt ab. Es sei nicht möglich, so hieß es, einen geografisch nicht in Europa liegenden Verband aufzunehmen. Vor allem die osteuropäischen Mitgliedsländer hatten sich strikt gegen das israelische Ersuchen ausgesprochen. Die Sowjetunion war damals kein guter Freund Israels. Mit dem Zusammenbruch der UDSSR änderte sich die Situation jedoch. Im Jahr 1991 wurde die israelische Fußballnationalmannschaft in den europäischen Verband aufgenommen und erhielt drei Jahre später die Vollmitgliedschaft.

Sechzehn Länder haben zur Zeit, im Jahr 2018, ein Einreiseverbot gegen Juden und Israelis verhängt: Algerien, Bangladesch, Brunei, Iran, Irak, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Jemen! Einige dieser Länder hassen Israel sogar so sehr, dass sie alles hassen, was mit Israel zu tun hat und daher weder Juden aus Israel ins Land lassen, noch Menschen, die Juden in Israel besucht haben. Dazu gehöre auch ich! Vierzehn dieser Länder sind in der AFC organisiert. Der Sudan und Algerien gehören zum afrikanischen Fußballverband (CAF).

Warum wird dieser Hass innerhalb der FIFA hingenommen? Besonders in einer Zeit, in der mehrere Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert werden und der Süden von Israel brennt, weil das Land mit Feuerdrachen aus dem Gazastreifen angegriffen wird.

Daniel Tregermann starb im Alter von vier Jahren bei einem Angriff, der genau dem Hass geschuldet war, der auch heute wieder Israel in Gefahr bringt. Im Jahr 2018 zwingt dieser Hass Menschen, die Israel nicht hassen und lediglich in Freundschaft mit Israelis Fußball spielen wollen, zur Aufgabe.

Im Jahr 2018 gaben sich Argentinien und Lionel Messi dem Hass geschlagen.

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Danke an Alex Feuerherdt für wichtige Informationen.

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Wir alle sind Adam!

Erinnern Sie sich noch an Adam Armush? Am 17. April 2018 wurde er in Berlin auf offener Straße mit einem Gürtel verprügelt, weil er eine Kippa trug.

Der judenfeindliche Akt löste damals einen Sturm der Entrüstung aus. In Köln und anderen deutschen Städten trugen Menschen aus Solidarität Kippa und demonstrierten so sichtbar gegen Judenhass.

Im Juni 2018 fand wieder ein judenfeindlicher Angriff statt, wieder in Berlin und wieder taucht der Name Adam auf. Omer Adam ist ein amerikanisch-israelischer Sänger. Sein bekanntestes Lied ist der Sommerhit „Tel Aviv“ aus dem Jahr 2013.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2018 wurden drei Jugendliche am Bahnhof Zoo angegriffen, weil sie dieses Lied hörten, während sie auf dem Weg von einem Kiosk zur U-Bahn waren. Drei junge, arabische Männer hörten das Lied, in dem immer wieder die israelische Stadt Tel Aviv besungen wird und fragten den Jugendlichen, aus dessen tragbarem Lautsprecher das Lied erklang, ob er Jude sei. Als er dies bejahte, wurden folgende Drohungen ausgestoßen:

„Ich will diese Judenscheiße hier nicht hören! Das hier ist unsere Stadt, unser Revier, wenn ich euch noch einmal hier sehe, schlitze ich dir die Kehle auf, du Scheißjude.“

Die drei Jugendlichen führten ihren Weg zur U-Bahn fort, wurden jedoch von den jungen Männern verfolgt. Auf dem Bahnsteig eskalierte die Situation. Der Jugendliche, der sich als Jude zu erkennen gegeben hatte, wurde beinahe auf das Gleis geschubst. Als sein Freund ihn verteidigte, wurde auch er angegriffen.

„Du Scheiß-Alman (Scheiß-Deutscher) hast hier nichts zu sagen“, wurde ihm entgegengebrüllt, während er an eine Wand gedrückt und mehrfach ins Gesicht geschlagen wurde. Als ein 16-jähriges Mädchen sich einschaltete, um zu schlichten, wurde auch Sie angeschrieen: „Warum machst du als Frau den Mund auf? Warum beschützt du diese Juden?‘“

Erst als die Polizei im Anmarsch war, ergriffen die Täter die Flucht.

Diese Tat ist genauso brutal wie der Angriff auf Adam Armush im April 2018. Da diese Tat jedoch nicht mit einer Handykamera aufgenommen und im Internet verbreitet wurde, erregt dieses Verbrechen bisher keine so große Aufmerksamkeit. Die Empörung aber muss mindestes ebenso groß sein, wie damals, als ein junger Mann mit Kippa verprügelt wurde.

So wie die Stadt Berlin im April 2018 Kippa trug, so muss sie im Juni 2018 das Lied „Tel Aviv“ über die Straßen Berlins spielen, um den Judenhass wegzubassen. In ganz Deutschland soll das Lied erklingen, vor allem in jenen Ecken, in denen der Hass auf Juden und Israel besonders zu Hause ist.

Das Lied „Tel Aviv“ war übrigens das Werbelied für die Tel Aviv Pride, eine in Tel Aviv jährlich durchgeführte Demonstrationsparade für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern.

Dieser Umstand ist besonders interessant, da am ersten Wochenende im Juni 2018 nicht nur ein Angriff auf Juden und ihre Freundinnen und Freunde in Berlin stattfand, sondern auch ein Angriff auf zwei homosexuelle Männer in Köln. Und wieder gibt es eine Verbindung zu Adam. In der Bibel heißt es:

„Und Gott schuf Adam (den Menschen) nach seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich.“

Das war am sechsten Tag der Schöpfung. In vielen Übersetzung steht, „als Mann und Frau schuf er sie“, aber im hebräischen Original steht „männlich und weiblich“. David und Frank sind zwei junge Männer aus Köln und sie sind wie Adam. Männlich und weiblich schuf Gott sie. Sie sind Drag-Queens und öfter mal als Pam Pengco und Vicky Glämorous unterwegs.

Am frühen Samstagmorgen des 2. Juni 2018 um fünf Uhr saßen David und Frank am Rudolfplatz, nachdem sie ausgelassen gefeiert hatten. Als sie von einem Bekannten mit Küsschen verabschiedet wurden, wurden sie von fünf bis sechs jungen Männern mit schwulenfeindlichen Begriffen beleidigt. Frank wurde mit einem Getränk übergossen und David ins Gesicht geschlagen.

Wenn in Deutschland Juden und Homosexuelle nicht mehr in Sicherheit Musik hören und sich Küsschen geben können, dann muss uns das alle alarmieren! Wer einen Menschen angreift, weil er oder sie lebt und liebt, greift Adam an.

Wir alle sind Adam!

Ich rufe alle Clubs, Bars und alle Menschen mit Lautsprechern auf, spielt das Lied „Tel Aviv“ und hisst die Regenbogenfahne. Zeigt Euren homosexuellen Freundinnen und Freunden, egal woran sie glauben, dass ihr sie liebt. Zeigt Eure Solidarität mit Juden und Homosexuellen in Deutschland. Es darf nicht sein, dass die Mehrheit schweigt, wenn sich der Hass ungeniert in der deutschen Öffentlichkeit zeigt.

Zeigt den hassenden Menschen in Deutschland: Wer Juden, Israelis oder Homosexuelle angreift, greift uns an!

***

Nachtrag für alle, die nicht bibelfest sind, hier eine kleine Kurzfassung, wie es in der Schöpfung weiter ging. Achtung Spoileralert!

Nachdem Gott Adam am sechsten Tag sowohl männlich als auch weiblich erschaffen hatte, ruhte Gott am siebten Tag. Danach setzte Gott Adam unter Vollnarkose, halbierte Adam, indem Gott eine Seite von Adam entfernte und schuf so Adam und Eva. In vielen Übersetzung wird von einer Rippe gesprochen, die Adam entfernt wurde, aber die Übersetzung „Rippe“ ist ungenau. „Seite“ trifft es besser. Das hebräische Wort „zela“ kommt in der Bibel öfters vor und wird meistens zur Bezeichnung der Seite eines Gebäudes verwendet. Der Begriff kann sowohl eine Bergseite bezeichnen, als auch den Flügel einer Tür. Es geht also um einen gleichberechtigten Teil eines Ganzen, der dem anderen Teil entspricht.

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Wie war Deine Nacht?

In der letzten Nacht wurden viele Raketen auf Israel abgefeuert. Hier sehen Sie alle Zeiten, an denen Raketen flogen und der Alarm ausgelöst wurde, sowie die betroffenen Orte:

– 29.05.2018 – 18:48:07
– 29.05.2018 – 18:48:09
– 29.05.2018 – 18:57:23
– 29.05.2018 – 19:24:13
– 29.05.2018 – 19:24:29
– 29.05.2018 – 20:10:43
– 29.05.2018 – 20:11:44
– 29.05.2018 – 21:08:00
– 29.05.2018 – 21:25:45
– 29.05.2018 – 21:25:45
– 29.05.2018 – 22:33:28
– 29.05.2018 – 22:41:10
– 29.05.2018 – 22:56:56
– 29.05.2018 – 22:57:00
– 29.05.2018 – 23:02:54
– 29.05.2018 – 23:05:33
– 29.05.2018 – 23:26:08
– 29.05.2018 – 23:26:15
– 29.05.2018 – 23:26:24
– 29.05.2018 – 23:40:11
– 29.05.2018 – 23:59:44
– 30.05.2018 – 00:08:29
– 30.05.2018 – 00:13:42
– 30.05.2018 – 00:15:01
– 30.05.2018 – 00:15:27
– 30.05.2018 – 00:17:43
– 30.05.2018 – 00:24:30
– 30.05.2018 – 00:25:29
– 30.05.2018 – 00:28:12
– 30.05.2018 – 00:28:22
– 30.05.2018 – 01:14:46
– 30.05.2018 – 01:25:32
– 30.05.2018 – 01:26:24
– 30.05.2018 – 01:26:27
– 30.05.2018 – 01:33:39
– 30.05.2018 – 01:55:04
– 30.05.2018 – 01:55:15
– 30.05.2018 – 02:02:39
– 30.05.2018 – 02:16:20
– 30.05.2018 – 02:16:25
– 30.05.2018 – 02:16:34
– 30.05.2018 – 04:04:56
– 30.05.2018 – 04:15:07
– 30.05.2018 – 04:15:13

Es wurden teilweise mehrere Raketen auf einen Ort in weniger als einer Minute abgefeuert. Und wie war Deine Nacht so?

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Israel hat nicht auf Demonstranten geschossen!

Wenn über Ereignisse berichtet wird, ist die Wortwahl sehr wichtig. Mit der Wahl der Worte kann ein Berichterstatter ganz bewusst die Gefühle der Menschen steuern, die seinen Bericht hören.

Sehr eklatant deutlich wurde dies im Mai 2018 als Israel an der Grenze zum Gazastreifen angegriffen wurde. Viele Zeitungen und Magazine in Deutschland berichteten damals, Israel habe auf Demonstranten geschossen. Die Journalisten, die so sprachen, taten dies, um Israel kritisieren zu können. Sie wollten Israel als böse und unmenschlich erscheinen lassen.

Das ARD Magazin Monitor brachte es sogar fertig und behauptete, die israelische Armee habe in einem „maßlos übertriebenen Einsatz von Gewalt ganz “rücksichtslos geschossen“. Monitor betonte: “Und nein, das waren keine Zusammenstöße, sondern ein mögliches Kriegsverbrechen, begangen von der israelischen Armee und deren Führung.“

Man merkt der Wortwahl die Lust und Geilheit an, Israel zu dämonisieren. Für Monitor schoss die israelische Armee auf Demonstranten. Es waren aber keine Demonstranten, auf die geschossen wurde. Es waren Soldaten!

Wenn wir in Europa das Wort „Demonstration“ hören, denken wir sofort an typisch deutsche Demonstrationen. Wir denken an Menschen, die sich vor dem Brandenburger Tor oder vor dem Kölner Dom versammeln, um dort friedlich für die eigene Meinung zu demonstrieren. Genau das ist im Mai 2018 im Gazastreifen an der Grenze zu Israel jedoch nicht passiert.

Die Grenze zu Israel ist kein friedlicher Bereich wie der Domvorplatz oder der Platz Unter den Linden. Die Grenze zu Israel ist eine Front, eine Kriegsfront!

Die herrschende Regierung im Gazastreifen hat Israel den Krieg erklärt und zwar nicht nur irgendeinen Krieg, sondern einen Vernichtungskrieg, mit der erklärten Absicht, das ganze Land Israel zu vernichten, sowie jeden einzelnen Juden auszurotten. So steht es im Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas und so wird es von islamischen Predigern und Politikern der Hamas öffentlich formuliert.

Die Grenze zu Israel ist eine Front und an dieser Front hält Israel die Stellung. Jeder Mensch, der versucht, die Stellung zu durchbrechen, ist ein verfeindeter Soldat der gegnerischen Kriegspartei, auf den geschossen werden darf. Das ist Krieg. Es ist furchtbar und grausam, dass die Hamas Kinder an die Front schickt, aber sie tut es. Die Hamas rekrutiert Kindersoldaten.

Die israelische Verteidigungsarmee tut offensichtlich alles in ihrer Möglichkeit stehende, um zivile Opfer zu vermeiden. Es wird vor allem darauf geachtet, minderjährige Opfer zu vermeiden. Allein die Tatsache, dass es sich bei den erschossenen Menschen an der Front in der deutlichen Mehrheit um Soldaten und Terroristen der Hamas gehandelt hat, zeigt, wie vorsichtig Israel vorgeht, besonders wenn man sich vor Augen führt, dass sich die Soldaten der Hamas in einer unübersichtlichen Menschenmenge befunden hatten, wo die Sicht durch toxischen Qualm von angezündeten Autoreifen vernebelt wurde und sich die Soldaten auch noch bewusst hinter Kindern versteckt hatten. Das ist die grausame Realität, mit der sich Israel konfrontiert sieht.

Israel hätte all die vorsichtigen Vorkehrungen nicht treffen müssen. Es wäre das Recht Israels gewesen, so wie es das Recht jedes Land der Welt ist, dem der Krieg erklärt wurde und dem aggressiv mit der totalen Vernichtung gedroht wird, während immer mal wieder Raketen abgeschossen werden und Terrortunnel gebaut werden, auf alles zu schießen, was sich der Front nähert. Es ist Krieg.

Jedes Land der Welt hätte anders gehandelt als Israel, nämlich brutaler und unnachgiebiger!

Der Krieg gegen Israel wurde von der Hamas erklärt. Die Hamas schickt Menschen an die Front zu Israel. Die Hamas trägt somit die Schuld an jeden gefallenen Soldaten und an jeden toten Zivilisten an der Front. Die israelische Verteidigungsarmee jedoch trägt die Verantwortung dafür, dass nicht mal hundert Menschen an dieser Front das Leben lassen mussten. Bei jedem anderen Land wäre die Zahl der Toten in die Tausende und Zehntausende gegangen. Jedes andere Land hätte an so einer Front und bei vergleichbarer Gefahr auf alles geschossen, was sich bewegt und jedes andere Land wäre dabei völkerrechtlich im Recht gewesen.

Israel hat kein Kriegsverbrechen an der Grenze begangen. Die Hamas hat Kriegsverbrechen begangen! Sie hat Kinder an die Front geschickt und bewusst Zivilisten on Gefahr gebracht. Israel hat jedoch mit beispielloser Vorsicht auf all diese Verbrechen reagiert.

Hat Israel Fehler gemacht? Natürlich! Es ist Krieg. Im Krieg passieren Fehler. Die Soldaten in der israelischen Armee sind Menschen. Menschen machen Fehler. Es werden gewiss auch schwache Persönlichkeiten und böswillige Individuen in den Reihen der israelischen Armee sein, aber im israelischen Militär sind sie die ungewollten Ausnahmen, die von der israelischen Seite selbst kritisiert werden. Auf der Seite der Hamas jedoch ist der eliminatorische Hass geförderte und geforderte Räson der Regierung. Das ist der Unterschied!

Hamas Interesse ist es, so viele Juden wie möglich zu töten. Israel hat kein Interesse daran, einen einzigen Menschen zu töten oder auch nur zu verletzen. Israel hat lediglich ein Interesse daran, das eigene Volk zu schützen. Wer in Anbetracht des offen erklärten Hass der Hamas, aus dem heraus, Anschläge begangen, Raketen geworfen und Grenzen attackiert werden, von bloßen Demonstrationen oder Protesten spricht, erklärt den eliminatorischen Judenhass zu einer bloßen Demonstration und macht Juden, die sich dieser Demonstration der Vernichtung widersetzen, zu Verbrechern. Für diese Menschen ist nicht der Mörder der Verbrecher, sondern das Opfer.

Wer Juden nur als Opfer sehen will und es sogar ein Verbrechen nennt, wenn sich Juden nicht widerstandslos vernichten lassen, ist ein Judenhasser.

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