Es sind Spinner!

Menschen, die vor einem McDonald’s Thesen über den Status von Hawai in ein Megaphon brüllen und dabei eine illegale Besatzung der Inselgruppe durch die Amerikaner anprangern, sind Spinner!

Menschen, die vor einem chinesischen Restaurant lauthals „Freiheit für Tibet“ skandieren, sind Spinner!

Menschen, die vor einem persischen Restaurant gegen den Iran demonstrieren und aufgrund der Politik im Iran zum Boykott des Restaurants aufrufen, sind Spinner!

Selbiges gilt für alle Menschen, die glauben, vor jüdischen Restaurants oder Geschäften Politik gegen Israel betreiben zu müssen. Es sind Spinner!

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Kritik am Islam ist nicht geisteskrank!

Es gibt da so ein merkwürdiges Wort: Islamophobie. Es ist ein dummes Wort!

Religionen sind nicht moderat. Sie sind immer radikal! Sie sind eine Manifestation des Glaubens an einen allmächtigen Gott. Das ist nicht moderat. Deshalb kann es auch keinen moderaten Islam geben. Es kann nur moderate Muslime geben. Sie zeichnen sich dadurch aus, den Koran nicht wörtlich zu nehmen.

Man muss Angst haben, wenn jemand erklärt, es gäbe ein Buch, das Gottes Wort verkündet. Man muss besonders Angst haben, wenn diese Religion nach staatlicher Macht greift. Manche Menschen nennen es Islamophobie; ich nenne es Aufklärung!

Kritik an Religionen ist nicht geisteskrank!

Islamophobie bedeutet nicht, Muslime zu hassen! Islamophobie ist vielmehr die Angst vor der Ideologie Islam und diese Angst ist berechtigt.

Rassismus ist die Verurteilung eines Menschen aufgrund seiner Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse jedoch nennt sich Kritik. Kritik ist kein Rassismus. Kritik war und ist der Motor der Aufklärung!

Wer einen Moslem verurteilt, weil er Araber ist, betreibt Rassismus. Wer einen Araber jedoch beurteilt, weil er Muslim ist, betreibt Aufklärung. Wer das Judentum als „patriarchale, überholte Wüstenreligion“ bezeichnet, übt Kritik. Wer jedoch einen Juden verurteilt, weil seine Mutter jüdisch ist, ist ein Antisemit.

Das Christentum wurde in den letzten Jahrhunderten arg kritisiert und beleidigt. Heute nennen wir es Aufklärung! Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russel. Im Jahr 1950 bekam der Autor den Nobelpreis für Literatur verliehen. Er schrieb „mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”

Heinrich Böll bekam ebenfalls den Nobelpreis. Er schrieb, der deutsche Katholizismus sei “mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.” Albert Camus, ebenfalls Nobelpreisträger, schrieb: “Unmoralisch ist das Christentum.”Friedrich Nietzsche nannte das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”

Gelten Russel, Böll, Nietzsche und Camus deshalb heute als rassistisch? Nein! Sie gelten als Leuchttürme der Aufklärung. Das Christentum ist keine Rasse, ebensowenig wie der Islam. Wer Kritik am Islam als rassistisch brandmarkt, fällt damit der Aufklärung in den Rücken.

Wenn im Namen des Islams ein Verbrechen begangen wird, dann braucht es keine Muslime, die den Nicht-Muslimen erklären, was der angeblich wahre Islam bedeutet, ganz so, als sei ein terroristischer Anschlag eine Einladung zum Islamunterricht. Nach religiös motivierten Anschlägen braucht es kritische Analysen, die nicht vor religiösen Gefühlen halt machen. Der Islam muss ebenso heftig durch den Reißwolf der Aufklärung gedreht werden wie das Christentum.

Der aufgeklärte Mensch respektiert zwar alle Menschen, aber er geht gegen Überzeugungen und Ideologien. Diese kritisiert und hinterfragt er.

Wenn ein Terrorist bei der Tat „Allahu Akbar“ ruft, dann muss man das ernst nehmen. Religionen sind Ideologien, in die man hineingeboren wird. Die wenigsten Menschen suchen sich eine Religion aus. Sobald er jedoch erwachsen ist, entscheidet sich jeder Mensch, ob und wie er in diesem Glauben weiter denken und handeln will.

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Ein Moslem, der den Koran wörtlich nimmt und sein Leben nach einem mordenden Feldherren aus der Mitte des ersten Jahrtausends ausrichtet, sollte uns so viel Angst machen wie ein Christ, der Scheiterhaufen baut.

Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich seinen Glauben kritisiere, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen. Was die Welt braucht sind geistige Hämmer, die so auf den Islam schlagen, wie einst Nietzsche auf das Christentum eingeschlagen hat. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

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„Fürchtet Euch nicht!“

Den Sicherheitspollern vor dem Kölner Dom wurde ein Motto verpasst: „Fürchtet Euch nicht!“

Froh ist die Stadtverwaltung über diese Botschaft nicht. „Das ist gedankenloser, grober Unfug“, sagte eine Stadtsprecherin. Die Poller seien leider eine Notwendigkeit.

Am Morgen des 15. Dezembers 2017 hatten Mitarbeiter einer nahe gelegenen Werbeagentur den Schriftzug auf den Barrieren angebracht. „Wir sehen in den Pollern ein angstverstärkendes Signal“, erklärt Agentur-Chef Sebastian Hebler die Aktion. Damit wolle man den Menschen die Angst nehmen.

Die Stadtverwaltung konnte dieser Interpretation jedoch nicht folgen und ließ die Botschaft wieder entfernen. Ein paar Poller aber übersah sie allerdings.

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Eine kurze Nachricht, die gut tut

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Rise of Jew hatred in Germany

On December 8, 2017, more than a thousand men and women demonstrated at the Brandenburg Gate in Berlin. They celebrated the Intifada, celebrated Hamas, burned the Star of David, shouted in Arabic „death, death, Israel“ and chanted „Khaybar, Khaybar ya yahud“, an anti-Jewish slogan honoring mass murder of Jews committed by Mohammed.

On July 17, 2014, a mob charging down Berlin’s Kurfürstendamm roared „Jew, Jew, cowardly pig, come out and fight alone!“

These people don’t need a reason to become violent. The reason is already there: Jew hatred!

However, they need excuses now and then in order to regenerate a hatred they can use to persecute, attack and kill Jews. There will always be excuses, for no matter how Jews or Israelis behave, even the smallest, most humanly understandable acts can lead to a new pogrom being proclaimed under the title of an intifada. We have to be prepared.

The hate is there. We can hear it. We can see it. We can feel it. Those who remain silent are complicit. The future murderers are here and they make no secret of their hatred. They shout their hatred in masses. We must act. Now!

***

Translation: William Wires

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Kennen Sie diese Lieder?

Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von König David, dem König des Königreichs Israel, der das Halleluja komponierte und zwar in der Hauptstadt seines Königreichs. Die Hauptstadt heißt Jerusalem.

Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von Juden, die an den Flüssen Babylons sitzen und sich danach sehnen, in Ihre Hauptstadt zurückkehren zu können. Die Hauptstadt heißt Jerusalem.

Es gibt auch eine Opernversion dieser Sehnsucht der Juden. Sie ist ziemlich bekannt:

Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von Juden, die in ihre Heimat zurückkehren, die eine Hauptstadt hat. Sie heißt Jerusalem.

Kennen Sie dieses Lied? Es handelt von Juden, die ihre Hauptstadt besingen. Sie heißt Jerusalem.

Wenn Sie diese Lieder kennen, wenn Sie sie gesummt und gesungen haben, wenn Sie dazu getanzt, geträumt, geweint und geküsst haben, wie können Sie auch nur eine Sekunde an dem Status der Stadt Jerusalem zweifeln?

***

Übrigens, als die Band Boney M im Jahr 2010 in Ramallah auftrat, verhinderten die dortigen Veranstalter, dass sie „Rivers of Babylon“ sangen. Die Sängerin Maizie Williams erklärte damals, die arabischen Konzertveranstalter hätten ihr gesagt, es sei „nicht die klügste Idee“, das Lied zu singen. Es wäre ja auch nur zu peinlich gewesen, hätte Boney M in Ramallah ausgerechnet darüber gesungen, was die judenfeindliche Regierung der Region leugnet, nämlich die historische Verbindung der Juden zu Israel und zu Jerusalem.

Was heute in Ramallah passierte, geschah einst auch in Deutschland. Wie „Rivers of Babylon“ im 21. Jahrhundert war Nabucco in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus wegen des Themas aus der Geschichte Israels zunächst unerwünscht. Im Jahr 1940 schuf Julius Kapp daher eine „arisierte“ Fassung, in der er anstelle der Israeliten Ägypter auftreten ließ. Im Chor „Va, pensiero“ ersetzte er den Jordan durch den Nil und Zion durch Memphis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kapp von 1948 bis 1954 Dramaturg an der Städtischen Oper Berlin.

Ähnlich wie bei den Nazis damals wird auch heute von vielen Leuten die Geschichte einfach nicht anerkannt, wenn sie nicht gefällt.

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Die Intifada war nie weg!

„Wird es eine neue Intifada geben?“

Diese Frage stellen sich gerade wieder viele Beobachter der Situation im Nahen Osten. Bei manchen Beobachtern wird sogar eine gewisse Lust nach Ausschreitungen spürbar. Dabei ist die Antwort ganz klar: Die Intifada war nie weg!

Als Intifada werden die gewalttätigen Aufstände und Pogrome gegen Israel bezeichnet. Der Begriff kommt aus dem Arabischen und bedeutet: „sich erheben“. Die Intifada begann kurz bevor sich die Hamas gründete. In der Gründungscharta der Hamas vom 18. August 1988 steht, dass alle Juden weltweit vernichten werden sollen (Artikel 7) und dass es keinen Frieden mit Israel geben darf (Artikel 13).

Wer eine solche Charta hat, braucht keinen Grund für eine Intifada. Der Grund ist bereits vorhanden: Judenhass. Wer eine solche Charta hat, braucht einen Vorwand, um seinen Hass zu aktivieren, damit er Juden verfolgen, angreifen und töten kann. Dieser Vorwand wird stets in dem Verhalten von Juden gesucht, denn schließlich ist der Jude für einen richtigen Judenhasser selbst Schuld daran, dass er gehasst wird.

Der letzte große Vorwand für gewaltige Ausschreitungen gegen Juden und Israelis war ein Besuch des israelischen Politikers Ariel Scharons am 28. September 2000 auf dem Tempelberg.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was so schlimm daran ist, dass der Mann den Tempelberg besuchte. Die Antwort ist so schlicht wie erschreckend: Weil er Jude ist!

Der Tempelberg steht unter arabischer Verwaltung. Alle Tore zum Tempelberg werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht und die lassen oft keine Juden rein. Der Tempelberg ist zwar die heiligste Städte der Juden, aber der Ort wird von Muslimen bewacht. Das ist in etwa so, als würde Medina von Christen, Mekka von Juden und der Vatikan von Muslimen überwacht.

Unter der Verwaltung der Frommen Stiftung des Islams ist der Tempelberg heute wie eine Parkbank oder eine Grünanlage unter den Nationalsozialisten. Es gilt: „Juden unerwünscht!“ Stellen wir uns mal vor einen Pogrom vor, der von Nazis ausgerufen wurde, weil es ein jüdischer Politiker gewagt hatte, einen Park zu betreten, der nicht für Juden gestatten war. Was würden wir heute über einen Menschen sagen, der sagen würde, der Jude habe damit den Pogrom provoziert? Nichts anderes geschah als Ariel Scharon im Jahr 2000 den Tempelberg besuchte. Arabische Politiker riefen zu Pogromen auf, weil es ein Jude gewagt hatte, einen Platz zu betreten, der für Juden verboten war. Diese Pogrome sind heute unter dem Begriff „Zweite Intifada“ bekannt.

In einem Theaterstück, das im Jahr 2016 von Ali Jalaly inszeniert, im Theater Tiefrot in Köln aufgeführt wurde und für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater nominiert war, beschreibt der arabische Protagonist des Stückes den Besuch Ariel Scharons wie folgt: „Wieder war es Ariel Scharon, der in mein Leben eingriff. Er walzte mit seiner massigen Gestalt über den Tempelberg.“

Wer so darüber schreibt, wenn sich ein Jude weigert, das Schild „Nicht für Juden“ zu beachten, fordert die folgende Reaktion geradezu heraus. Die Kölnische Rundschau berichtete am 6. September 2017 über die Inszenierung:

„Doch dann setzt sich der Schauspieler auf einen Stuhl: ‚Es ist an der Zeit, sich hinzusetzen und miteinander zu reden.‘ Eine ob der erlittenen Unmenschlichkeiten fast befremdliche Haltung. Man würde lieber hören: ‚Wir machen das nicht länger mit!'“

In einem deutschen Theater wurde der Hass auf Israel geschürt und ein deutscher Kritiker rief danach, dem Hass endlich Taten folgen zu lassen. So funktioniert es, wenn das Verhalten jener, die man hasst, als Entschuldigung dafür herhalten muss, dass man ihnen Gewalt antut.

Dabei tut Israel alles, den Hass zu besänftigen. Israel bewahrt sogar den judenfeindlichen Status Quo auf dem Tempelberg mit israelischen Sicherheitskräften. Kann sich irgendjemand vorstellen, muslimische Sicherheitskräfte würden dafür einstehen, dass Medina christlich und Mekka jüdisch bewacht werden? Was würde wohl der Vatikan sagen, wenn der Zugang zum Vatikan von einer <i>Frommen Stiftung des Islams</i> bewacht werden würde, die zu bestimmten Zeiten nur Muslime in den Vatikan lassen würde? Glaubt irgendwer ernsthaft, Christen und Muslime würden nur mit Metalldetektoren und Kameras antworten?

Israel reagierte damit, dass die israelischen Sicherheitskräfte, die den Status Quo bewahren, mit Metalldektoren und Kameras ausgestattet wurden, um den Hass, der auf dem Tempelberg gegen Juden gelebt wird, wenigsten unter Kontrolle und im Auge zu behalten. Aber schon diese vollkommen verständlichen Sicherheitsmaßnahmen lösten Ausschreitungen und Gewalttaten aus und viele deutsche Medien kritisierten nicht etwa die „Fromme Stiftung“, die Juden diskriminiert oder die religiösen Führer der muslimischen Gebäude auf dem Tempelberg, in denen Waffen gefunden wurden, sondern Israel, die diesen Judenhass lediglich observieren wollte.

Israel machte für den Frieden zwar Zugeständnisse, die kein Christ und kein Muslim jemals gemacht hätte und dennoch wurde Israel kritisiert. Judenhass ist, wenn man Juden für etwas kritisiert, das man bei allen Anderen durchgehen lässt. Diesen Judenhass leben westliche Journalisten, Politiker und Selbsterkenntnis Nahostexperten, wenn sie die Entschuldigung der arabischen Judenhasser als Gründe verklären und somit Israels Verhalten für den Hass verantwortlich machen, der ihnen aus purem Judenhass entgegenschlägt. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte in einer öffentlichen im Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen!“

Der Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas in Gaza, Jahia al-Sinwar, erklärte am 19. Oktober 2017 bei einer Rede vor Jugendlichen: „Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

Abbas sagte einst: „In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Die Kinder Gazas werden dazu erzogen, Juden zu hassen. In den Schulen und im Kinderfernsehen wird gelehrt, Juden seien keine Menschen und es mache Spaß, sie zu töten. Sie lernen Lieder, in denen die Vernichtung von Juden gefeiert wird und lernen Gedichte auswendig, in denen es heißt, Juden seien die größte Plage der Welt und gehörten ausgerottet. Eltern erklären ihren Kinder, sie seien stolz, wenn sie als Selbstmordattentäter Juden töten. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Diese Menschen brauchen keinen Grund für ihre Pogrome, die sie Intifada nennen. Sie brauchen lediglich fadenscheinige Entschuldigungen und manche deutsche Medien liefern diese faulen Ausreden frei Haus. Wer nicht die Judenhasser für ihren Hass verantwortlich macht, sondern andere Leute, mögen es nun amerikanische Präsidenten, israelische Politiker oder deutsche Juden sein, unterstützt den Judenhass.

Die Tagesschau schoss dabei den Vogel ab und erklärte unter Bezugnahme auf den Brockhaus, der Pogrom gegen Juden sei ein „Aufstand der palästinensischen Araber im Gazastreifen, in Ost-Jerusalem und im Westjordanland gegen die israelische Besatzungsmacht.“

Ich frage mich, wie die Tagesschau wohl das Wort „Pogrom“ oder „Kristallnacht“ am 10. November 1938 definiert hätte und vor allem, auf wen sie sich bezogen hätte. Im Jahr 2017 jedenfalls behauptete die Tagesschau, der Gazastreifen sei besetzt, was jedoch nicht stimmt. Im Jahr 2005 wurde der Gazastreifen nämlich der palästinensischen Verwaltung übergeben. Danach wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. In den folgenden Jahren feuerte die Hamas aus ihrem „judenreinen“ Gazastreifen unzählige Raketen auf Israel ab, alle in dem Willen, so viele Juden wie möglich zu töten. Wer sich das alles vor Augen führt, kann sich bei der kaltschnäuzigen Veröffentlichung der Tagesschau nur angewidert abwenden. Die Tagesschau schweigt über den Judenhass, wie es gute alte deutsche Tradition ist.

Das Schweigen wird immer lauter. Am 8. Dezember 2017 demonstrierten über tausend Männer und Frauen vor dem Brandenburger Tor. Sie feierten die Intifada, ließen die Hamas hochleben, verbrannten den Davidstern, riefen auf arabisch „Tod, Tod, Israel“ und skandierten „Chaibar, Chaibar, ya yahud, dschaisch Mohammed saya’ud“, eine judenfeindliche Parole, die einen Massenmord Mohammeds an Juden ehrt. („Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden! Mohammeds Heer kommt bald wieder!“)

Am 17. Juli 2014 brüllte eine aufgepeitschte Menge über den Berliner Kurfürstendamm: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“

Diese Menschen brauchen keinen Grund, um gewalttätig zu werden. Sie brauchen nur noch Ausreden. Diese fadenscheinigen Ausreden werden sie erschaffen, denn egal wie sich Juden oder Israelis verhalten, schon die kleinsten, menschlich verständlichsten Taten von Juden können dazu führen, dass ein neuer Pogrom unter dem Titel einer Intifada ausgerufen wird. Wir müssen uns vorbereiten.

Der Hass ist da. Wir hören ihn. Wir sehen ihn. Wir spüren ihn. Wer bei all diesen Vorboten noch schweigt, macht sich schuldig. Die zukünftigen Mörder sind unser uns und sie machen aus ihrem Hass keinen Hehl. Sie brüllen ihren Hass in Massen. Wir müssen handeln. Jetzt!

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To all the haters

You can kiss my capital!

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Die Netanjahu-Challenge

Benjamin Netanjahu hat eine Herausforderung für alle Sportlerinnen und Sportler der Welt. Ich hoffe, viele sportlich aktive Menschen werden dieser Herausforderung folgen.

„Ich hätte niemals gedacht, dass ich das sagen werde, aber ich glaube, Irans Feindschaft gegen Israel kann mit der Erfahrung eines einzelnen iranischen Ringers namens Alireza zusammengefasst werden. Vor ein paar Tagen stand Alireza kurz davor, einen russischen Ringer bei der Weltmeisterschaft zu besiegen. Dann aber befahl ihm sein Trainer, den Kampf zu verlieren. Warum? Weil Alireza in der nächsten Runde gegen einen israelischen Ringe hätte antreten müssen.

Sehen Sie, der Iran verbietet es seinen Athleten, gegen Israelis anzutreten. Das ist jetzt keine Überraschung, da das Regime in Tehran zur Vernichtung aller Israelis und zur Vernichtung Israels aufruft. Das wird nicht passieren. Das kann ich ihn versichern. Wir werden das nicht zulassen. In der Zwischenzeit sind es jedoch die Menschen im Iran, die den Preis dafür zahlen müssen.

Als der Trainer Alireza aufforderte, den Kampf zu verlieren, sagte er, seine ganze Welt würde zusammenstürzen. Stellen Sie sich eine Regierung vor, die ihren Sportlern verbietet, gegen Schwarze, Schwule oder Araber anzutreten. Schließen Sie Ihre Augen und denken Sie einen Moment an Alireza. Er hat unzählige Stunden trainiert, davon geträumt, Weltmeister zu werden, aber das iranische Regime sieht seine Sportler lieber verlieren, als dass sie gegen Israelis antreten.

Ich habe eine Idee. Es ist eine Idee, die zukünftige Alirezas ehren und inspirieren wird und genau die Art der Koexistenz und Toleranz fördert, die der Iran so sehr ausmerzen möchte:

Ich möchte, dass Sie sich filmen, wie Sie im Sport gegen jemanden antreten, der eine andere Nationalität hat, einen anderen Glauben oder eine andere Hautfarbe. Sie sollen sich so richtig ins Zeug legen. Wir wollen schließlich alle gewinnen. Dann reichen Sie sich die Hand, gehen zusammen etwas trinken und teilen den Film in den sozialen Medien. Ich möchte, dass Sie dem iranischen Regime zeigen, dass man mit Hass kein Champion wird. Man wird damit nur ein armseliger und unsicherer Verlierer. Sieger haben keine Angst davor, Toleranz und Respekt zu zeigen.

Alireza, Sie sollen wissen, dass die Tyrannen, für die Sie stürzen mussten, einst selbst stürzen werden. Ein Regime, das den kreativen sportlichen Geist seines Volkes erdrückt, ein solches Regime ist dem Untergang geweiht. So wie all jene, die mit der Vernichtung des jüdischen Staates drohen. Sie werden auf Zeit verlieren!“

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Drei Fragen an die Nahostexperten

Sehr geehrte Experten des Nahen Ostens, die Ihr erklärt, die sogenannten illegalen jüdischen Siedler seien das Hauptproblem zum Frieden in der Region. Ich habe drei Fragen an Euch:

1. Was steht in Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas?

2. Warum haben Sie Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer über diese Forderung der Hamas nicht informiert, nachdem Herr Lüders mehrfach behauptet hatte, die Anwesenheit von jüdischen Siedlern sei ein Problem?

3. Wieviele Juden leben im Gazastreifen und warum?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

***

Die Antwort der Redaktion:

Bisher hat nur die Facebook-Redaktion von WDR5 geantwortet, die dafür aber umso deutlicher:

„Wir interpretieren Ihr Posting als rhetorische Frage.“

Vielleicht sollten wir alle bei der Redaktion nachfragen?

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