Jerusalem is the capital of Israel

A Jew, a Christian and a Muslim meet.

Christian: You Jews killed Jesus!
Jew: No, those were the Muslims.
Muslim: That’s bullshit. Two thousand years ago there were no Muslims.
Christian: He’s right!
Jew: That’s right. Now we can discuss Jerusalem!

Indeed, let’s talk about Jerusalem.

Not only is Jerusalem the capital of Israel, it is the most important Jewish city. One of the three holiest holidays of Judaism ends with the prayer: לשנה הבאה בירושלים‎‎ (Next year in Jerusalem)

Judaism knows only one holy place. It is the Temple that stood on the Temple Mount. The Temple Mount is located in Jerusalem. This city is as sacred to Jews as Mecca is to Muslims and the Vatican to Catholics. Those who deny Jews Jerusalem could just as easily deny Muslims Mecca and Catholics the Vatican.

The word Jerusalem is first mentioned in the Jewish Tanach. The first language in which the city was described is Hebrew, the language of the Jews and, besides Arabic, the national language of Israel.

Jerusalem was the capital of the kingdom of Israel! This kingdom existed three thousand years ago. In the long history of its existence, Jerusalem was the capital only of Jews.

Jews have lived in Jerusalem for over three millennia. The Jew Jesus preached here. Jews never were nor ever will be illegal settlers anywhere in the city, whether at its north, south, west or east points!

On 23 December 2016, UN Resolution 2334 declared that Jews are illegal settlers in East Jerusalem, although they’ve lived there longer than Christians and Muslims. This resolution is not worth the paper it’s printed on. Expulsion of Jews cannot reflect international law! Not even if all the world’s nations are in agreement. Nations can be wrong when it comes to Jews. It’s happened before.

There were no Christians in Europe 2000 years ago. More than 1500 years ago there were no Muslims in the Middle East. So why aren’t Christians and Muslims seen as illegal settlers in those parts of the world, but Jews are, although they’ve been living in Jerusalem continuously for over 3,000 years, long before any other community active today has even existed?

Berlin was founded before there were Germans. Paris was built before the French came. London was born before the English came into being. Anyone who says that Jerusalem is not the capital of the Jews must logically dispute that Berlin is the German capital, Paris the French capital and London the English capital. The Parliament and the Supreme Court of Israel are in Jerusalem.

It is completely absurd not to recognise Jerusalem as the capital of Israel. That the capital of Israel is Jerusalem is plain fact!

Jerusalem has been, is and will always remain the capital of the Jews, and as long as it is the capital of Israel, Jews, Christians, Muslims and all other religions will be able to freely practice their traditions there, as provided for by the laws of Israel, which guarantee equal rights to all citizens of the country, no matter what they believe in, who they love, what they look like or what gender they have. This is unique in the region. As unique as Israel!

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Translation: William Wires
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Zum Thema Hauptstadt Jerusalem – Wussten Sie das?

Sie haben nur negative und kritische Stimmen zu der Jerusalem-Rede von Donald Trump gehört? Egal wie Sie zu Trump stehen, aktive Einseitigkeit und die Weigerung, die andere Seite wenigstens zu hören, sind keine guten Beraterinnen. Daher habe ich diesen Beitrag verfasst, damit er es wenigstens ermöglicht, dass Sie von den Argumenten der anderen Seite erfahren. Ich kenne zur Genüge die Argumente meiner Gegnerinnen und Gegner, sie sind schließlich der Mainstream von der ARD bis zum ZDF, vom Spiegel bis zum Fokus. Ich freue mich daher, wenn Sie diesen Beitrag teilen und so dafür sorgen, dass diese Argumente auch ein wenig verbreitet werden.

„Unsere größte Hoffnung ist und bleibt der Frieden, die universelle Sehnsucht in jeder menschlichen Seele. Der Nahe Osten ist eine Region reich an Kultur, Geist und Geschichte. Die Menschen dort sind brillant, stolz und vielfältig, lebhaft und stark. Aber die unglaubliche Zukunft, die auf diese Region wartet, wird durch Blutvergießen, Ignoranz und Terror in Schach gehalten. Es ist an der Zeit, dass alle zivilisierten Nationen und Menschen, auf Meinungsverschiedenheiten mit vernünftigen Debatten reagieren und nicht mit Gewalt. Lassen Sie uns alte Vorstellungen überdenken und öffnen wir unsere Herzen und Gedanken für das, was möglich ist. Und schließlich bitte ich die politischen und religiösen Führer der Region, Israelis und Palästinenser, Juden, Christen und Muslime, uns bei der Suche nach einem dauerhaften Frieden zu unterstützen.“

Diese Rede wurde am 6. Dezember 2017 vom amerikanischen Präsidenten gehalten. Haben Sie in den Zeitungen und in den Nachrichten irgendwelche positiven Reaktionen und Kommentare zu dieser Rede gefunden? Wenn nicht, wundert Sie das nicht?

Ich vermute mal, Sie werden auf Aussagen gestoßen sein wie, der amerikanische Präsident schütte Öl ins Feuer, zerschlage Porzellan, gefährde den Frieden, provoziere einen Flächenbrand und erteile der Zwei-Staaten-Lösung eine Absage. Habe ich recht? Wie ist das möglich? Wie kann es sein, dass über eine Rede, die einen solchen Appell an den Frieden beinhaltet, derart negativ berichtet wird? Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte in einer öffentlichen im Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen!“

Haben Sie von dieser Rede gehört? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Damals heulten nicht die besorgten Stimmen durch die Titelseiten aller Zeitungen und erklärten, der Frieden werde durch diese Rede gefährdet. Der Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas in Gaza, Jahia al-Sinwar, erklärte am 19. Oktober 2017 bei einer Rede vor Jugendlichen:

„Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

Haben Sie von dieser Rede gehört? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Damals sendeten die Tagesschau und das Heute Journal nicht minutenlange Berichte und Kommentare und erklärten einstimmig, der Gaza-Chef zerschlage Porzellan und schütte Öl ins Feuer. In der Gründungscharta der Hamas steht:

„Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten“

„Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung.“

Wussten Sie, dass die Gründungscharta der Hamas die Vernichtung aller Juden und somit den Holocaust fordert? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Warum haben Ihnen ARD und ZDF nicht erklärt, dass die Forderung nach einem Holocaust eine Gefahr für den Frieden ist und das größte Hindernis auf dem Weg hin zu einer Zwei-Staaten-Lösung? Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Wussten Sie das? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Hat in Ihren Magazinen nicht gestanden, dass eine solche Rede einen Flächenbrand provoziert? Haben Sie denn wenigstens gehört, dass die deutsche Regierung diese Rede verurteilt hat? Vermutlich nicht, denn die deutsche Regierung kann sehr gut leben mit dem Mann, der ein „judenreines“ Palästina fordert. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel nennt ihn sogar „Freund“:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Die Kinder Gazas werden dazu erzogen, Juden zu hassen. In den Schulen und im Kinderfernsehen wird gelehrt, Juden seien keine Menschen und es mache Spaß, sie zu töten. Sie lernen Lieder, in denen die Vernichtung von Juden gefeiert wird und lernen Gedichte auswendig, in denen es heißt, Juden seien die größte Plage der Welt und gehörten ausgerottet. Eltern erklären ihren Kinder, sie seien stolz, wenn sie als Selbstmordattentäter Juden töten. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Wussten Sie das? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Ist die Forderung nach einem Holocaust etwa keine Absage von der Zwei-Staaten-Lösung? Ist vielmehr die Rede des amerikanischen Präsidenten eine solche Absage? Welche Zeitungen lesen Sie? Welche Nachrichten schauen Sie? Wer druckt sowas? Wer sendet sowas? In der Unabhängigkeitserklärung Israels steht:

„Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen. Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden den und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Wussten Sie das? Wenn nein, kann es sein, dass Sie einfach öfter gehört haben, wie Israel kritisiert wurde und so zu der falschen Erkenntnis gelangt sind, Israel sei ein ganz schlimmer Staat? Sie werden vermutlich auch gehört haben, Benjamin Netanjahu sei ein ganz schlimmer Finger und ein übles Hindernis für den Friedensprozess. So spricht der böse Mann:

„Ich bin sicher, viele von Ihnen haben schon mal die Behauptung gehört, die jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, in der sogenannten Westbank, seien ein Hindernis für den Frieden. Mich hat diese Behauptung stets verwirrt, denn niemand würde ernsthaft behaupten, die fast zwei Millionen Araber, die in Israel leben, seien ein Hindernis für den Frieden. Sie sind es nicht! Im Gegenteil! Israels Vielfalt ist ein Beweis an Offenheit und Bereitschaft für Frieden. Die palästinensische Führung jedoch verlangt einen palästinensischen Staat mit einer Vorbedingung: Keine Juden! Es gibt einen Begriff dafür: Ethnische Säuberung!

Diese Forderung ist empörend. Und es ist noch empörender, dass die Welt das nicht empörend findet. Einige sonst aufgeklärte Länder unterstützen diese empörende Forderung sogar. Stellen Sie sich selbst mal diese Frage: Würden Sie ethnische Säuberung in Ihrem Land akzeptieren? Ein Gebiet ohne Juden, ohne Hispanics, ohne Schwarze? Seit wann ist Bigotterie ein Fundament für Frieden?

In diesem Moment spielen jüdische Kinder in Judäa und Samaria in Sandkästen mit ihren Freunden. Macht ihre Anwesenheit Frieden unmöglich? Ich glaube nicht! Ich denke, die Intoleranz Anderer macht Frieden unmöglich. Gesellschaften, die alle Menschen respektieren, gehen auf Frieden zu. Gesellschaften jedoch, die eine ethnische Säuberung fordern, wollen keinen Frieden.

Ich sehe einen Nahen Osten, wo junge Araber und junge Juden zusammen lernen, arbeiten und leben können, Seite an Seite in Frieden. Unsere Region braucht mehr Toleranz, nicht weniger. Das nächste Mal also, wenn Sie jemanden sagen hören, Juden sollten irgendwo nicht leben, vor allem nicht in ihrer angestammten Heimat, nehmen Sie sich einen Moment, um über die Auswirkungen dieser Forderungen nachzudenken. Ethnische Säuberung für den Frieden ist absurd.“

Haben Sie schon mal so darüber nachgedacht? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Warum hat Ihnen niemand gesagt, dass man es auch anders sehen kann? Lesen Sie mal all die folgenden Aussagen von Benjamin Netanjahu und dann fragen Sie sich, warum Sie öfter kritische Stimmen zu Netanjahu gehört haben als zu Abbas. Benjamin Netanjahu hat gesagt:

Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.“

Frieden beginnt mit Respekt. Wenn Eltern das Leben ihrer eigenen Kinder nicht respektieren, wie sollen sie das Leben ihrer Nachbarn respektieren können? Wir müssen alle Kinder lieben! Kinder sollten niemals zu Gewalt und Hass aufgefordert werden. Schließen Sie sich meiner Forderung an, alle Kinder zum Frieden zu erziehen.“

Unschuldigen und armen Palästinensern wurde lebenswichtige Hilfe, die verschiedenste Länder auf der ganzen Welt gespendet hatten, verweigert. Die Hamas nutzt diese gestohlenen Mittel nun, um eine Kriegsmaschine aufzubauen, die Juden ermorden soll. Das palästinensische Volk hat Besseres verdient! Darum bekunde ich heute mein tiefes Mitgefühl mit den unschuldigen Palästinensern und mit den Ländern, die es gut gemeint haben und großzügig finanzielle Mittel gespendet haben, um ihnen zu helfen.“

Kennen Sie diese Aussagen? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Wie ist es zu erklären, dass Benjamin Netanjahu und Donald Trump den Frieden gefährden sollen, nicht aber die Judenhasser von Abbas bis Jarbu, die den Holocaust feiern und fordern? Was ist so schlimm daran, wenn Donald Trump sagt:

„Israel ist eine souveräne Nation, die wie jede andere souveräne Nation das Recht hat, ihre eigene Hauptstadt zu bestimmen. Das anzuerkennen, ist eine notwendige Voraussetzung, um Frieden zu erreichen. Vor siebzig Jahren haben die Vereinigten Staaten unter Präsident Truman den Staat Israel anerkannt. Seitdem hat Israel seine Hauptstadt in der Stadt Jerusalem, der Hauptstadt, die das jüdische Volk in alten Zeiten gegründet hat. Heute ist Jerusalem der Sitz der modernen israelischen Regierung. Es ist die Heimat des israelischen Parlaments, der Knesset und des israelischen Obersten Gerichtshofs. Es ist der Ort der offiziellen Residenzen des Premierministers und des Präsidenten. Es ist das Hauptquartier vieler Ministerien. Jahrzehntelang haben amerikanische Präsidenten, Staatssekretäre und militärische Führer ihre israelischen Kollegen in Jerusalem getroffen, so wie ich es auf meiner Reise nach Israel Anfang des Jahres getan habe.

Jerusalem ist nicht nur das Herz von drei großen Religionen, sondern es ist heute auch das Herz einer der erfolgreichsten Demokratien der Welt. In den vergangenen sieben Jahrzehnten hat das israelische Volk ein Land geschaffen, in dem Juden, Muslime und Christen und Menschen aller Glaubensrichtungen frei sind, um nach ihrem Gewissen und gemäß ihres Glaubens zu leben und zu wirken. Heute erkennen wir endlich das Offensichtliche an: Jerusalem ist Israels Hauptstadt! Dies ist nichts mehr und nichts weniger als eine Anerkennung der Realität.“

Donald Trump erkennt lediglich die Fakten an. Jerusalem ist die Hauptstadt Israels und die wichtigste Stadt der Juden. Einer der drei heiligsten Feiertage des Judentums endet mit dem Gebet: „Nächstes Jahr in Jerusalem!“

Das Judentum kennt nur eine heilige Stätte. Es ist der Tempel, der auf dem Tempelberg stand. Dieser Tempelberg befindet sich in Jerusalem. Diese Stadt ist für Juden so heilig wie Mekka für Muslime und der Vatikan für Katholiken. Wer Juden Jerusalem abspricht, muss Muslimen Mekka und Katholiken den Vatikan absprechen. Im jüdischen Tanach wird das Wort Jerusalem erstmals erwähnt. Die erste Sprache, in der die Stadt beschrieben wurde, ist somit Hebräisch, die Sprache der Juden und neben Arabisch die Nationalsprache Israels. Jerusalem war in der langen Geschichte seiner Existenz lediglich die Hauptstadt von Juden. Sie leben dort seit über 3000 Jahren, länger als alle Christen und alle Muslime. Der Jude Jesus hat dort gepredigt. Juden waren, werden und sind in dieser Stadt niemals illegale Siedler sein, ob nun im Norden, Süden, Westen oder im Osten der Stadt!

Vor 2000 Jahren gab es in Europa keine Christen. Vor über 1500 Jahre gab es im Nahen Osten keine Muslime. Warum sind also Christen und Muslime keine illegalen Siedler in diesen Gebieten, aber Juden in Jerusalem, die dort kontinuierlich seit über 3000 Jahren leben, lange bevor sich irgendeine andere heute aktive Gemeinschaft dort niedergelassen hat? Berlin wurde gegründet, bevor es Deutsche gab. Paris wurde gebaut, bevor es Franzosen gab. London entstand, bevor es Engländer gab. Wer erklärt, Jerusalem sei nicht die Hauptstadt der Juden, kann Berlin nicht als deutsche, Paris nicht als französische und London nicht als englische Hauptstadt anerkennen.

Haben Sie die Sache schon mal von dieser Seite betrachtet? Wenn nein, wundert Sie das nicht? Wie kann es sein, dass sie so einseitig informiert sind? Wenn Abneigung in Hass umschlägt, übernehmen einfache und einseitige Betrachtungen das Steuer. Jede Erklärung eines Menschen zu einer Sache oder Person, die er verabscheut, ist sinn- und wertlos. Sie ist nur Ausdruck der eigenen Abneigung. Hass macht es unmöglich, Nachrichten und Informationen angemessen zu vermitteln. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wurde die Rede Donald Trumps zu Jerusalem vom 6. Dezember 2017 mit erschreckend vielen Bewertungen, Verurteilungen und Herabsetzungen versehen. Das können und dürfen Medien natürlich tun, aber sie sind dann eben nicht neutral und objektiv. Man muss Donald Trump nicht mögen, um die deutsche Berichterstattung zu Donald Trump kritisch zu sehen.

Weniger Urteil und mehr Berichterstattung wäre in dieser Angelegenheit angemessen gewesen. Sogar die Bundesregierung wird einseitig informiert, denn der Regierungssprecher hat sich im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit diesen Worten von Donald Trumps Rede distanziert:

„Die Bundesregierung unterstützt diese Haltung nicht, weil der Status von Jerusalem im Rahmen einer 2-Staaten-Lösung auszuhandeln ist.“

Das zeigt, dass die Bundesregierung die Rede von Donald Trump nicht gelesen hat, denn dort sagt der Präsident:

„Diese Entscheidung soll in keiner Weise eine Abkehr von unserer starken Verpflichtung zur Ermöglichung eines dauerhaften Friedensabkommens widerspiegeln. Wir wollen ein Abkommen, das für die Israelis und für die Palästinenser von großem Wert ist. Wir nehmen keine Stellung zu irgendwelchen endgültigen Statusfragen, einschließlich der spezifischen Grenzen der israelischen Souveränität in Jerusalem oder der Lösung von umstrittenen Grenzen. Diese Fragen sind Sache der beteiligten Parteien.“

Die deutsche Bundesregierung weigert sich schlicht, den historischen Fakt anzuerkennen, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist.

Liebe Angela Merkel,

ich sage es Ihnen mal in deutlichen Worten. Vor über siebzig Jahren hat das Volk, dem Sie heute dienen, versucht, das ganze jüdische Volk zu vernichten. Die Weltgemeinschaft schwieg damals viel zu lange. Heute fordern und feiern die Hamas und die Fatah und viele ihrer arabischen Verbündeten die Vernichtung des jüdischen Volkes. Wieder schweigt die Welt. Stattdessen werden sämtliche Schalter und Hebel in den Vereinten Nationen und in der Europäischen Union in Bewegung gesetzt, um dem jüdischen Volk die Stadt zu nehmen, die ihr größtes Heiligtum ist, in ihrer Sprache erstmals erwähnt wurde, wo sich die Regierung, das Parlament und das Höchste Gericht Israels befinden und die von Israel als Hauptstadt des Landes erklärt wurde.

Liebe Bundeskanzlerin,

was immer die Beweggründe Ihres Handels sein mögen, ich bin mir sicher, dass sie folgendes verstehen, weil es eine nachvollziehbare und menschliche Reaktion ist: Das jüdische Volk, das bitter erleben musste, wie sich die ganze Welt irrte und zur Vernichtung des jüdischen Volkes schwieg, wird sich ihre Hauptstadt nicht von Menschen aberkennen lassen, die zum Judenhass schweigen! Die Fatah und die Hamas fordern die Vernichtung aller Juden. In dieser Absicht feuern sie Raketen auf Israel ab, bilden Selbstmordattentäter aus und feiern sie.

Liebe deutsche Regierungschefin,

über die Vernichtung des jüdischen Volkes wird nicht verhandelt, schon gar nicht unter der Mithilfe einer deutschen Vermittlerin. Die Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung aller Juden. Israel wird dieser Forderung nicht entgegenkommen und statt aller Juden nur ein paar Millionen Juden zur Vernichtung anbieten. Die Grenze für Judenmord im möglichen Gegenzug eines Friedens ist nämlich nicht bei der deutschen Zahl sechs Millionen erreicht, sondern bereits und exakt bei der Zahl Null. Ebensowenig wird über das Existenzrecht Israels verhandelt. Das Land ist da. Das Volk Israel lebt und wird weiter leben und zwar mit Jerusalem als Hauptstadt!

Wie ist es möglich, dass in dieser Situation die sogenannten „illegalen jüdischen Siedler“ als das Haupthindernis betrachtet werden? Sind Häuser bauende Juden etwa ein größeres Problem als Judenmörder?

In jeder israelischen Siedlung gilt das israelische Gesetz. Jede israelische Siedlung im Nahen Osten ist ein Ort, wo Menschen nicht verfolgt werden, egal welcher Religion sie angehören, welches Geschlecht sie haben oder lieben darf und welche meine Meinung sie sagen. Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen. Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter.

Warum soll ich ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich möchte und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin? Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, soll einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen. Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein!

Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägte Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Ihre gemeinsame Hauptstadt ist Jerusalem.

Diese Erkenntnis ist ein Fakt. Für Menschen, die Fakten nicht anerkennen wollen, gibt es einen Begriff: Wahnsinn! Es ist eine neurotische Störung, die Fakten zu verneinen und oft liegt der Ursprung dieser Störung in einem tief sitzenden Hass und in Ressentiments. In diesem Fall trübt Judenhass den Blick und öffnet die Tore zum Wahnsinn.

Sie wundern sich über diese Worte? Sie finden diese Aussagen nirgendwo in Ihren Zeitungen und Nachrichten? Dann muss ich Ihnen leider mitteilen: Sie leben in einer Filterblase voller alternativer Fakten und Fake News.

Die Hamas fordert die Vernichtung aller Juden, die Fatah feiert Judenmörder, der Gazastreifen wurde „judenrein“ gemacht, es werden Raketen tausendfach auf Israel abgefeuert und Ihre Filterblase schweigt? Die USA erkennen den Fakt an, dass seit 3000 Jahren Jerusalem die Hauptstadt der Juden ist und heute auch die Hauptstadt Israels und Ihre Echokammer empört sich?

Wenn es so ist, dann werden Juden und Israel in Ihrer Filterblase für Dinge kritisiert, die bei allen anderen Menschen und Nationen nicht so sehr kritisiert werden. Wer Juden jedoch anders behandelt als alle andere Menschen, ist ein Antisemit. Sie sollten sich in diesem Fall überlegen, Ihren Medienkonsum zu ändern.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

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Die Jerusalem-Rede von Donald Trump

Wenn Abneigung in Hass umschlägt, macht die Vernunft Pause.

Jede Erklärung eines Menschen zu einer Sache oder Person, die er verabscheut, ist sinn- und wertlos. Sie ist nur Ausdruck der eigenen Abneigung. Hass macht es unmöglich, Nachrichten und Informationen angemessen zu vermitteln. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wurde die Rede Donald Trumps zu Jerusalem vom 6. Dezember 2017 mit erschreckend vielen Bewertungen, Verurteilungen und Herabsetzungen versehen. Das können und dürfen Sender natürlich tun, aber sie sind dann eben nicht neutral und objektiv. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern suchte man eine kommentarlose oder doch wenigstens nicht ausschließlich einseitig verurteilende Wiedergabe der Rede Donald Trumps vergebens.

Darum werde ich jetzt die Rede von Donald Trump übersetzen, weil mir die selbstgerechte und abfällige Art, wie die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihre Macht missbrauchen, um ihre radikal aburteilende Meinung im Mantel der angeblichen Neutralität und vermeintlichen Objektivität zu senden, missfällt. Man muss Donald Trump nicht mögen, um diese deutsche Berichterstattung zu Donald Trump kritisch zu sehen.

Weniger Urteil und mehr Berichterstattung wäre in dieser Angelegenheit angemessen gewesen. Lesen Sie daher lieber die Rede selbst als den Geifer über die Rede und denken Sie daran, ich zwinge Sie im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht dazu, mich für meinen Journalismus und meine Meinung zu bezahlen. Wenn Sie es dennoch tun wollen, kontaktieren Sie mich unter: gerdbuurmann@hotmail.de

Es folgt nur die Rede von Donald Trump vom 6. Dezember 2017:

Als ich ins Amt kam, versprach ich, die Herausforderungen der Welt mit offenen Augen und sehr frischem Denken zu betrachten. Wir können unsere Probleme nicht lösen, indem wir immer wieder von denselben gescheiterten Annahmen ausgehen und die immer gleichen gescheiterten Strategien der Vergangenheit wiederholen. Alle Herausforderungen erfordern neue Ansätze. Meine heutige Ankündigung markiert den Beginn einer neuen Konfliktlösung zwischen Israel und den Palästinensern.

Im Jahr 1995 verabschiedete der Kongress das Jerusalemer Botschaftsgesetz, in dem die Bundesregierung aufgefordert wurde, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und anzuerkennen, dass diese Stadt die israelische Hauptstadt ist. Dieses Gesetz verabschiedete der Kongress mit überwältigender parteiübergreifender Mehrheit und wurde vor sechs Monaten einstimmig vom Senat erneut bestätigt.

Doch seit über zwanzig Jahren hat jeder amtierende amerikanische Präsident auf eine Durchführung des Gesetzes verzichtet und sich geweigert, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen oder Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Die Präsidenten gaben diese Verzichtserklärungen in dem Glauben ab, die Verzögerung der Anerkennung Jerusalems könne die Sache des Friedens voranbringen. Manche sagen, dass ihnen schlicht der Mut gefehlt habe, aber sie haben ihre besten Urteile getroffen, basierend auf den Tatsachen, wie sie sie damals verstanden.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Verzicht der Anerkennung sind wir einem dauerhaften Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern nicht näher gekommen. Es wäre töricht, anzunehmen, dass das Wiederholen der exakt gleichen Formel nun ein anderes oder besseres Ergebnis ergibt. Daher habe ich entschieden, dass es an der Zeit ist, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Während frühere Präsidenten dies zu einem großen Wahlversprechen gemacht haben, haben sie es versäumt, zu liefern. Heute liefere ich. Ich habe meine Entscheidung im besten Interesse der Vereinigten Staaten von Amerika und im Streben nach Frieden zwischen Israel und den Palästinensern gefällt. Es ist ein längst überfälliger Schritt zur Förderung des Friedensprozesses und um auf eine dauerhafte Vereinbarung hinzuarbeiten.

Israel ist eine souveräne Nation, die wie jede andere souveräne Nation das Recht hat, ihre eigene Hauptstadt zu bestimmen. Das anzuerkennen, ist eine notwendige Voraussetzung, um Frieden zu erreichen. Vor siebzig Jahren haben die Vereinigten Staaten unter Präsident Truman den Staat Israel anerkannt. Seitdem hat Israel seine Hauptstadt in der Stadt Jerusalem, der Hauptstadt, die das jüdische Volk in alten Zeiten gegründet hat.

Heute ist Jerusalem der Sitz der modernen israelischen Regierung. Es ist die Heimat des israelischen Parlaments, der Knesset und des israelischen Obersten Gerichtshofs. Es ist der Ort der offiziellen Residenzen des Premierministers und des Präsidenten. Es ist das Hauptquartier vieler Ministerien. Jahrzehntelang haben amerikanische Präsidenten, Staatssekretäre und militärische Führer ihre israelischen Kollegen in Jerusalem getroffen, so wie ich es auf meiner Reise nach Israel Anfang des Jahres getan habe.

Jerusalem ist nicht nur das Herz von drei großen Religionen, sondern es ist heute auch das Herz einer der erfolgreichsten Demokratien der Welt. In den vergangenen sieben Jahrzehnten hat das israelische Volk ein Land geschaffen, in dem Juden, Muslime und Christen und Menschen aller Glaubensrichtungen frei sind, um nach ihrem Gewissen und gemäß ihres Glaubens zu leben und zu wirken.

Heute ist Jerusalem ein Ort und muss es bleiben, an dem Juden an der Klagemauer beten, Christen die Stationen des Kreuzes gehen und Muslime in der Al-Aqsa-Moschee beten. In all diesen Jahren haben es die Präsidenten, die die Vereinigten Staaten vertreten haben, jedoch abgelehnt, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Wir haben es sogar abgelehnt, irgendeine israelische Hauptstadt überhaupt anzuerkennen. Heute aber erkennen wir endlich das Offensichtliche an: Jerusalem ist Israels Hauptstadt!

Dies ist nichts mehr und nichts weniger als eine Anerkennung der Realität. Es ist zudem auch das Richtige. Es ist etwas, was getan werden muss. Aus diesem Grund weise ich im Einklang mit dem Jerusalemer Botschaftsgesetz auch das Außenministerium an, Vorbereitungen für den Umzug der amerikanischen Botschaft aus Tel Aviv zu treffen. Dies bedeutet, dass wir sofort mit der Einstellung von Architekten und Ingenieuren beginnen, so dass eine neue Botschaft entstehen kann, die, wenn sie fertiggestellt ist, eine großartige Ehrerbietung an den Frieden sein wird.

Mit diesen Ankündigungen möchte ich ebenfalls einen weiteren Punkt deutlich machen: Diese Entscheidung soll in keiner Weise eine Abkehr von unserer starken Verpflichtung zur Ermöglichung eines dauerhaften Friedensabkommens widerspiegeln. Wir wollen ein Abkommen, das für die Israelis und für die Palästinenser von großem Wert ist. Wir nehmen keine Stellung zu irgendwelchen endgültigen Statusfragen, einschließlich der spezifischen Grenzen der israelischen Souveränität in Jerusalem oder der Lösung von umstrittenen Grenzen. Diese Fragen sind Sache der beteiligten Parteien.

Die Vereinigten Staaten sind weiterhin fest entschlossen, dazu beizutragen, ein für beide Seiten annehmbares Friedensabkommen zu erreichen. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um zu einer solchen Vereinbarung beizutragen.

Ohne Frage ist Jerusalem eines der heikelsten Themen in diesen Gesprächen. Die Vereinigten Staaten würden eine Zwei-Staaten-Lösung unterstützen, wenn beide Seiten zustimmen. In der Zwischenzeit fordere ich alle Parteien auf, den Status quo an den heiligen Stätten Jerusalems zu erhalten, einschließlich des Tempelbergs, der auch als Haram al-Sharif bekannt ist. Unsere größte Hoffnung ist und bleibt der Frieden, die universelle Sehnsucht in jeder menschlichen Seele.

Mit den heutigen Maßnahmen bekräftige ich die langjährige Anstrengung meiner Regierung für eine Zukunft des Friedens und der Sicherheit für die Region. Bestimmt wird es durch diese Ankündigung zu Meinungsverschiedenheiten kommen, aber wir sind zuversichtlich, dass wir letztendlich, wenn wir die Meinungsverschiedenheiten durcharbeiten, Frieden erreichen und an einen Ort gelangen können, der viel mehr Verständnis und Zusammenarbeit beinhaltet. Diese heilige Stadt sollte das Beste in uns Menschen hervorbringen.

Wir fokussieren unseren Blick auf das Mögliche und ziehen uns nicht zurück zu den alten Kämpfen, die so vorhersehbar geworden sind. Frieden ist niemals außerhalb der Reichweite derer, die ihn erreichen wollen.

Deshalb rufen wir heute zu Ruhe, zu Mäßigung und zu den Stimmen der Toleranz auf, um sich gegen die Betreiber des Hasses durchzusetzen. Unsere Kinder sollen unsere Liebe erben, nicht unsere Konflikte. Daher wiederhole ich die Botschaft, die ich Anfang dieses Jahres auf dem historischen Gipfel in Saudi-Arabien vermittelt habe: Der Nahe Osten ist eine Region reich an Kultur, Geist und Geschichte. Die Menschen dort sind brillant, stolz und vielfältig, lebhaft und stark. Aber die unglaubliche Zukunft, die auf diese Region wartet, wird durch Blutvergießen, Ignoranz und Terror in Schach gehalten.

Vizepräsident Pence wird in den kommenden Tagen in die Region reisen, um unsere Verpflichtung zu bekräftigen und mit Partnern im gesamten Nahen Osten zusammenzuarbeiten, um den Radikalismus zu besiegen, der die Hoffnungen und Träume künftiger Generationen bedroht. Die Zeit ist gekommen für die vielen Menschen, die Frieden wollen, die Extremisten aus ihren eigenen Reihen zu vertreiben. Es ist an der Zeit, dass alle zivilisierten Nationen und Menschen, auf Meinungsverschiedenheiten mit vernünftigen Debatten reagieren und nicht mit Gewalt. Und es ist Zeit für junge und gemäßigte Stimmen im gesamten Nahen Osten, um sich eine strahlende und schöne Zukunft zu sichern.

Daher lassen Sie uns heute auf den Weg des gegenseitigen Verständnisses und Respekts zurückfinden. Lassen Sie uns alte Vorstellungen überdenken und öffnen wir unsere Herzen und Gedanken für das, was möglich ist. Und schließlich bitte ich die politischen und religiösen Führer der Region, Israelis und Palästinenser, Juden, Christen und Muslime, uns bei der Suche nach einem dauerhaften Frieden zu unterstützen.

Vielen Dank.
Gott segne Sie.
Gott segne Israel.
Gott segne die Palästinenser
und Gott segne die Vereinigten Staaten.

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Jerusalem ist die Hauptstadt Israels

Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem.

Christ: Ihr Juden habt Jesus umgebracht!

Jude: Nein, das waren die Muslime.

Moslem: So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime.

Christ: Da hat er recht!

Jude: Stimmt. Dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!

Ja, lassen wir uns über Jerusalem sprechen.

Jerusalem ist die Hauptstadt Israels und die wichtigste Stadt der Juden. Einer der drei heiligsten Feiertage des Judentums endet mit dem Gebet: „Nächstes Jahr in Jerusalem!“

Das Judentum kennt nur eine heilige Stätte. Es ist der Tempel, der auf dem Tempelberg stand. Dieser Tempelberg befindet sich in Jerusalem. Diese Stadt ist für Juden so heilig wie Mekka für Muslime und der Vatikan für Katholiken. Wer Juden Jerusalem abspricht, muss Muslimen Mekka und Katholiken den Vatikan absprechen.

Im jüdischen Tanach wird das Wort Jerusalem erstmals erwähnt. Die erste Sprache, in der die Stadt beschrieben wurde, ist somit Hebräisch, die Sprache der Juden und neben Arabisch die Nationalsprache Israels.

Jerusalem war die Hauptstadt des Königreichs Israel! Dieses Königreich hat vor dreitausend Jahren existiert. Jerusalem war in der langen Geschichte seiner Existenz lediglich die Hauptstadt von Juden.

Seit über 3000 Jahren leben Juden in Jerusalem. Der Jude Jesus hat hier gepredigt. Juden waren, werden und sind in dieser Stadt niemals illegale Siedler sein, ob nun im Norden, Süden, Westen oder im Osten der Stadt!

Mit der UN-Resolution 2334 vom 23. Dezember 2016 wurden Juden zu illegalen Siedlern in Ost-Jerusalem erklärt, obwohl sie dort länger leben als Christen und Muslime. Diese Resolution ist das Papier nicht wert, worauf sie gedruckt wurde. Die Vertreibung von Juden ist kein Völkerrecht! Selbst dann nicht, wenn sich alle Staaten darauf einigen. Alle Staaten können Unrecht haben, wenn es um Juden geht. Es ist schon mal passiert.

Vor 2000 Jahren gab es in Europa keine Christen. Vor über 1500 Jahre gab es im Nahen Osten keine Muslime. Warum sind also Christen und Muslime keine illegalen Siedler in diesen Gebieten, aber Juden in Jerusalem, die dort kontinuierlich seit über 3000 Jahren leben, lange bevor sich irgendeine andere heute aktive Gemeinschaft dort niedergelassen hat?

Berlin wurde gegründet, bevor es Deutsche gab. Paris wurde gebaut, bevor es Franzosen gab. London entstand, bevor es Engländer gab. Wer erklärt, Jerusalem sei nicht die Hauptstadt der Juden, kann Berlin nicht als deutsche, Paris nicht als französische und London nicht als englische Hauptstadt anerkennen. Das Parlament und das Oberste Gericht Israels stehen in Jerusalem.

Es ist völlig absurd, Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Wer Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt, erkennt lediglich die Fakten an!

Jerusalem war, ist und wird immer die Hauptstadt der Juden bleiben und solange sie die Hauptstadt Israels ist, werden dort Juden, Christen, Muslime und alle anderen Religionen frei ihre Traditionen ausüben können, so wie es die Gesetze Israels vorsehen, die allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes die gleichen Rechte garantieren, egal, woran sie glauben, wen sie lieben, wie die aussehen oder was für ein Geschlecht sie haben. Das ist in der Region einzigartig. So einzigartig wie Israel!

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Eine tragische Folge politischer Untätigkeit

In einem offenen Brief an Angela Merkel erheben Familienangehörige aller zwölf Todesopfer, die am 19. Dezember 2016 von einem islamistischen Terroristen in Berlin ermordet wurden, sowie Menschen, die bei dem Anschlag verletzt wurden und Nothelfer, die am Breitscheidplatz erste Hilfe geleistet hatten, schwere Vorwürfe an die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung.

Die Angehörigen erklären:

* Deutschland mangele es an grundlegender Professionalität im Umgang mit dem Terrorismus.

* Es herrsche ein Kompetenzchaos bei den deutschen Behörden.

* Die Berliner Behörden hätten nicht ausreichend gut mit den Angehörigen der Opfer kommuniziert. Es wären Rückrufe versprochen worden, die jedoch nicht erfolgt seien. Es soll sogar Zurechtweisungen von Angehörigen gegeben haben.

* Angela Merkel sei ihrem Amt nicht gerecht geworden.

* Der Anschlag am Breitscheidplatz sei eine tragische Folge der politischen Untätigkeit von Angela Merkel und ihrer Bundesregierung.

Die Angehörigen bemängeln:

* Die Bundeskanzlerin habe den Angehörigen fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert hat.

* Heiko Maas habe keine Anstrengungen unternommen, zumindest alle Familienangehörigen ersten Grades direkt zu erreichen.

* Das erste offizielle Schreiben von Bundesjustizminister Heiko Maas soll erst 22 Tage nach dem Anschlag gekommen sein und sei nur an einen Teil der Familienangehörigen gerichtet gewesen.

* Es habe ganze 60 Tage gedauert, bis der damalige Bundespräsident Joachim Gauck die Angehörigen zu einem Zusammentreffen eingeladen und kondoliert haben soll.

* Die Angehörigen hätten tagelang nicht gewusst, wo sie ihre Opfer finden konnten und wie es um sie stand.

* Der Trauergottesdienst habe bereits stattgefunden, als noch nicht alle Angehörigen wussten, dass ihre geliebten Menschen unter den Todesopfern waren.

Der offene Brief kann im Spiegel nachgelesen werden.

Wer den offenen Brief gelesen hat, wundert sich nicht mehr über die Art und Weise, wie den Opfern auf dem Breitscheidplatz gedacht wird. Einige Monate stand an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eine provisorische Erinnerungsstätte. An dieser Stätte waren allerdings sämtliche deutschen Opfer gesichtslos. Nur von einem deutschen Opfer wurde der Name genannt. An die Opfer aus Italien, Tschechien, Israel und Polen wurde mit Namen und Gesicht erinnert. Tapfer im Nirgendwo schrieb vor einiger Zeit dazu:

„Solange die Opfer des Anschlags kein Gesicht und keine Geschichte haben, werden deutsche Politikerinnen und Politiker weiterhin so unsägliche Dinge sagen wie: „Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht nehmen!“

Uns wurde am 19. Dezember 2016 aber sehr wohl etwas genommen. Uns wurden zwölf Welten genommen! Zwölf Menschen, die leben und lieben wollten, zwölf Menschen mit einem Gesicht. Der Philosoph Emmanuel Lévinas sagte einst: „Im Antlitz des Anderen erkennst Du Gott“

Im November 2017 wurde der provisorische Erinnerungsort lieblos auf einen Haufen gefegt. Wer dafür verantwortlich ist, weiß niemand.

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Ich schrieb damals: „Wie geschmacklos. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass Lastkraftwagen zur Belieferung des Weihnachtsmarkts über die Kerzen fahren!“

Nachdem der alte Erinnerungsort weggekehrt war, wurde eine neue provisorische Gedenkstätte am Breitscheidplatz errichtet.

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Hinter dieser neuen Gedenkstätte liegt die alte Gedenkstätte wie eine Müllhalde. Ich frage damals: „Ist das Erinnerung oder kann das weg?“

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Am 19. Dezember 2017 soll den beiden provisorischen Gedenkstätten eine offizielle Gedenkstätte folgen. Der Senat der Stadt Berlin hat entschieden, dass der Boden auf dem Breitscheidplatz einen Riss bekommen soll, der mit einer goldenen Legierung aufgefüllt wird. In die Stufen der Gedächtniskirche sollen zudem die Namen der Opfer verankert, sowie ihre Herkunftsländer erwähnt werden.

Hoffentlich geht die Stadt Berlin im Rahmen der Einweihung des neuen Mahnmals mit der Entsorgung der alten Gedenkstätten würdevoller um als es bisher geschehen ist und fegt nicht einfach alles in eine Ecke auf einen Haufen und lässt es dort erst mal für unbestimmte Zeit liegen.

Und vielleicht meldet sich endlich auch mal Angela Merkel bei den Angehörigen!

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Bildnachweis: Jouwatch

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Martin Schulz hat Recht!

Martin Schulz hat in einer kurzen Presseerklärung am 24. November 2017 erklärt: „Wir haben keine Staatskrise, aber Deutschland ist in einer komplizierten Lage.“

Martin Schulz hat Recht! Was gerade in Deutschland passiert, ist typische Demokratie und definitiv keine Krise!

Solange wir im Winter in Unterhose in einem warmen Zimmer sitzen und via Internet die Lage der Nation kommentieren, während in der warmen Küche ein voller Kühlschrank steht und im warmen Badezimmer eine Toilette steht, in der Trinkwasser unsere Exkremente wegspült, sind wir nicht in einer Krise. Unser Land ist aber auch nicht in einer komplizierten Lage, da möchte ich Martin Schulz widersprechen. Wir sind in einem Land, das sich in und mit einer guten Verfassung befindet.

Wer glaubt, der Bundestag brauche eine Regierung mit stabiler Mehrheit, hat sich der von vielen Seiten postulierten Ideologie der Alternativlosigkeit ergeben. Diese Ideologie ist jedoch falsch. Es gibt noch viele Alternativen. In manchen Alternativen ist Angela Merkel Kanzlerin, in anderen nicht. In manchen ist die CDU in der Regierung, in anderen nicht. Es gibt sowohl alternative Minderheits- als auch Mehrheitsregierungen, mit und ohne CDU, mit und ohne Angela Merkel. Unsere Verfassung lässt uns so viel kreativen Raum, dass ich ausrufe: „Calm down and read the fucking Grundgesetz!“

Eins aber erlaubt das Grundgesetz nicht, dass sich das Parlament selbst auflöst. Das kann nur der Bundespräsident. Ein gewähltes Parlament hat zu arbeiten, wie es gewählt wurde. Es kann nicht beschließen, einfach so lange wählen zu lassen, bis das Ergebnis passt. Das Volk wählt das Parlament, nicht umgekehrt!

Wie immer sich die SPD und ihre Basis in den nächsten Tagen entscheiden wird, ich unterstelle ihr erst mal nichts weiter als gute Absichten. So halte ich es mit der SPD, aber auch mit jeder anderen im Bundestag vertreten Partei. Wie das Ergebnis der SPD auch aussehen mag, die Partei fällt weder um, noch macht sie sich aus dem Staub. Stattdessen wird sie zu einem Ergebnis kommen, wie sie die Interessen ihrer Wählerinnen und Wähler glaubt, am besten vertreten zu können. Das respektiere ich. Danke SPD.

Auch wenn es Mode geworden ist, ich halte nichts von Dämonisierungen. Ich unterstelle jeder Partei, für die Bürgerinnen und Bürger des Landes nach vernünftigen Vorschlägen zu suchen, um sie dann im Bundestag zur Diskussion zu stellen. Dort wird dann gerungen, verhandelt und entschieden. Ich unterstelle der SPD daher natürlich nicht, die extremen Ränder zu stärken, noch mache ich die SPD für mögliche Neuwahlen verantwortlich.

Mich kotzt selbstgerechte Hetze an. Sie kotzt mich auch an, wenn sie nicht die Partei trifft, die ich gewählt habe. Wenn Hetze und Angriffe auf eine Person meine politischen Freundinnen und Freunde trifft, wenn ihnen ihre aufgeklärte Integrität abgesprochen wird, finde ich es ebenso unerträglich, wie wenn es meine politischen Gegner trifft.

Wie absurd Hetze werden kann, sahen wir an einigen auch öffentlich-rechtlich subventionierten Kommentaren und Berichten zum „Nein“ der FDP zur Regierungskoalition mit der Union und den Grünen. Erklärte Hasser der FDP warfen der FDP vor, nicht in die Regierung zu gehen. Man muss schon sehr blind sein vor Wut, Enttäuschung oder Hass, um diesen Vorwurf tätigen zu können, ohne dabei lachen zu müssen.

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Eine kleine Note an das Zentrum für Politische Schönheit

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Jede Form des Gedenkens muss sich stets vergegenwärtigen, dass die Toten, denen wir gedenken, nicht mehr da sind, um uns zu sagen, ob ihnen die Form des Gedenkens gefällt oder ob sie es gar als unwürdig erachten.

Bei einigen Gedenkveranstaltungen, Gedenkaktionen und Gedenkkunstwerken sehe ich diesen nötigen Zweifel an der eigenen Form des Gedenkens nicht und spüre nichts weiter als eine bloße Instrumentalisierung der Toten für eigene Interessen und Gefühligkeiten.

Wenn wir sagen, wir dürfen nicht vergessen, müssen wir an die Nachfahren und Verwandten der Opfer denken, eben an jene, die nicht vergessen können, weil es Teil ihres Lebens ist!

Sobald wir gedenken, weil wir gedenken wollen und nicht, weil wir nicht vergessen können, ist es unsere Pflicht, aufgrund des puren Vorhandenseins des Interesses, gedenken zu wollen, Bescheidenheit zu üben gegenüber jenen, die nicht vergessen können.

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Eine Ameise in Bewegung

„Eine Ameise in Bewegung schafft mehr als ein dösender Ochse.“

Mit diesem Satz von Laotse begann die Vorsitzende des „Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung in den von Dürre und/oder Wüstenbildung schwer betroffenen Ländern“, Monique Barbut, ihre Rede beim International Cooperation Diplomatic Dinner am 16. November 2017 im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Bonn.

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Zu dem Dinner geladen hatte der Jüdische Nationalfond, eine Umweltorganisation aus Israel. In genau dieser Organsation erkennt Monique Barbut eine „Ameise in Bewegung“.

Es ist wahrlich bemerkenswert, was die große Umweltorganisation des kleinen Landes Israels für die Welt geleistet hat und immer noch leistet. Israel ist das einzige Land der Welt, in dem heute mehr Bäume stehen als vor hundert Jahren. In einer Welt, in der sich die Wüsten ausbreiten, begrünt der Jüdische Nationalfond die Wüsten Israels. Die Wasserversorgung Israels ist so gut organisiert, dass das Land sogar ohne Regen auskommen könnte. Möglich wird dies durch eine Technik zur Entsalzung des Meerwassers. Israel transformiert Salzwasser in Trinkwasser, fast so, wie ein anderer berühmte Jude vor zweitausend Jahren Wasser in Wein verwandelt hat. Allerdings haben wir es heute nicht mit einem Wunder zu tun, sondern mit israelischer Technologie.

Israel ist die führende Nation im Nutzen von recyceltem Wasser. Israel recycelt ungefähr 80% des benutzen Wassers. Auf dem zweiten Platz liegt Spanien mit einer Wiederverwendung von 17%. Ganze 63% liegen somit zwischen Platz Eins und Platz Zwei. Allein dieser Abstand zeigt, wie führend Israel in den Technologien der Wassergewinnung und der Begrünung von Wüsten ist. Entwickelt und finanziert werden diese Technologien hauptsächlich vom Jüdischen Nationalfond.

Monique Barbut erklärte bei der 23. Weltklimakonferenz in Bonn, dass genau diese Technologien Frieden in jene Ecke der Welt bringen können, die seit Jahrzehnten von Krisen und Kriegen geprägt sind. Sie betonte, dass ein großer Teil der Flüchtlinge, die in den letzen Jahren nach Europa gezogen sind, Klimaflüchtlinge seien, weil allein in den Jahren von 2006 bis 2010 Syrien die schlimmste Dürreperiode der Region seit der Aufzeichnung des Wetters erleben musste. Sie fragte provokativ in die Runde:

„Wieviele Flüchtlinge müssen eigentlich noch in Vororte der europäischen Großstädte geschwemmt werden, bis Europa erkennt, dass das Problem vor Ort gelöst werden muss?“

Ein nicht zu unterschätzendes Problem ist das Klima. Dürren destabilisieren Regionen. Die daraus entstehenden existentiellen Nöte machen Menschen anfällig für Diktaturen, religiöse Fundamentalismen, menschenverachtende Ideologien und Hass. Allerdings können wir nicht hoffen, dass sich das Klima zu unseren Gunsten verändert. Wir können aber den Dürren und den Wüstenbildungen etwas entgegensetzen. Diese Möglichkeit, sich selbst in kargen Regionen ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen, emanzipiert die dort lebende Bevölkerung, da sie unabhängiger wird.

Israel ist ein Nachbar von Syrien und dem selben Klima unterworfen wie Syrien. Dennoch flüchten keine Massen von Israel nach Europa. Warum? Weil Israel gelernt hat, aus den schweren Vorraussetzungen das Beste zu machen. Statt nach Sündenböcken für die Misere zu suchen und große Erklärungen abzugeben, was in den nächsten zehn Jahren weltweit verändert werden muss, statt die Lösung des Problems in die ferne Zukunft zu vertagen und in die Hände anderer Länder zu legen, hat sich Israel hingesetzt und eine praktische Lösung für das Problem entwickelt.

Israel ist wie Syrien ein Land, das mit extremer Wasserknappheit konfrontiert ist. Israel hat diesen Nachteil jedoch in eine Chance verwandelte und ein technisches Wissen entwickelt, das der Dürre trotzt. So wie Noah eine Arche baute, um dem Wasser zu trotzen, schafft der Jüdische Nationalfond Oasen, um der Dürre zu trotzen. Stellen wir uns nur mal vor, Noah hätte mit den Vereinten Nationen verhandelt und den Erklärungen und Weltrettungsplänen anderer Völker vertraut, statt Holz für die Arche zu sammeln. Eine Taube hätte diese Noah nicht mehr gebraucht.

Der Jüdische Nationalfond kämpft mit seinen selbstentwickelten Technologien erfolgreich gegen die Wüstenbildung in seiner Region. Genau diese Technologien sind für Afrika von immenser Bedeutung. Afrika kennt das Problem der Dürre und sehnt sich danach, die Probleme so selbstbestimmt meistern zu können wie Israel. Daher saßen bei dem International Cooperation Diplomatic Dinner besonders viele Ministerinnen und Minister afrikanischer Staaten im Raum, um von dem Wissen Israels und des Jüdischen Nationalfonds zu profitieren, unter anderem Jean Kapata, Ministerin für Ländereien, natürliche Ressourcen und Umweltschutz in Sambia.

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Für die Delegationen aus Afrika war klar: Die Technologien des Jüdischen Nationalfonds helfen den afrikanischen Staaten mehr als manche Entwicklungshilfegelder aus Europa. Sie wissen, wenn sie mit Israel kooperieren, dann können ihre Länder so fruchtbar werden, dass es für die Bürgerinnen und Bürger dieser Länder ebensowenig Gründe zur Flucht gibt wie für die Bürgerinnen und Bürger Israels.

Der kleine Staat Israel ist Dank des Jüdischen Nationalfonds eine Ameise in Bewegung, die mehr für den Frieden auf der Welt tut als manch ein dösender Ochse bei den Vereinten Nationen. Was haben sich die Ochsen in den letzten Jahren nicht alles für Ziele gesetzt? Welche Klimaziele sich die großen Nationen aber auch immer setzen werden, das kleine Land Israel mit seinen gerade mal 8 Millionen Bürgerinnen und Bürgern ist eine Ameise verglichen mit Deutschland (82 Millionen), den USA (323 Millionen), Indien (1,33 Milliarden) und China (1,37 Milliarden). Diese Ochsen können den Wagen der Reduzierung der CO2-Emissionen vielleicht ziehen, aber wenn sie dösen, kann auch die Ameise Israel nichts machen. Eine Ameise kann keinen Wagen ziehen. Das können nur Ochsen. Selbst wenn die Ameise vor den Wagen gespannt wird, erleichtert sie dem Ochsen das Ziehen nicht spürbar.

Es ist daher irrelevant, ob Israel bei den großen Würfen, Plänen und Entscheidungen der großen Nationen zur Klimarettung mitmacht. Es ist für Israel aber nicht irrelevant, wenn die großen Nationen dösen – und mache dösen nicht nur, sie schlafen felsenfest. Statt sich aber über die Mängel und Fehler der großen Nationen zu beklagen, schaut Israel der Realität lieber ins Auge und arbeitet mit dem, was vorhanden ist. Israel kann nicht darauf hoffen, dass die Ochsen erwachen und die Karre aus dem Schlamm ziehen. Israel kann den Ochsen auch nicht befehlen, den Karren zu ziehen. Die Ochsen ignorieren die Ameise sogar größtenteils. Nicht wenige Ochsen der Welt verbringen ihre Zeit sogar lieber damit, die Ameise bei jeder nächstbesten Gelegenheit zu kritisieren, statt Pläne zu entwickeln, der eigenen Bevölkerung zu helfen.

Das Klima ist wie es ist. Israel wird es nicht verändern. Israel kann aber damit leben. Genau diese Emanzipation von den teilweise überheblichen, teilweise zum Scheitern verurteilten Weltrettungsversuche der großen Nationen ist Hoffnung für die Staaten Afrikas. Sie können von der Ameise Israel lernen, nicht darauf zu hoffen, dass die Ochsen aufwachen und stattdessen in Bewegung kommen, um die Wüsten zu begrünen, das Wasser zu recyceln und all die Technologien zu nutzen, die helfen, nicht mehr abhängig von den Weltrettungsversuchen Europas zu sein, eine Region, die in Afrika eh schon genug Schaden angerichtet hat.

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In Berlin liegt die Erinnerung an die Terror-Opfer auf einen Haufen

Am 19. Dezember 2016 verübte ein islamistischer Attentäter auf dem Breitscheidplatz in Berlin einen Terroranschlag, bei dem er elf Menschen ermordete. Zuvor hatte er einen Speditionsfahrer erschossen.

An der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche befindet sich seit einiger Zeit eine provisorische Erinnerungsstätte, bei der allerdings sämtliche deutschen Opfer gesichtslos sind und nur von einem deutschen Opfer der Name genannt wird. An die Opfer aus Italien, Tschechien, Israel und Polen wird mit Namen und Gesicht erinnert. Tapfer im Nirgendwo schrieb vor einiger Zeit dazu:

„Solange die Opfer des Anschlags kein Gesicht und keine Geschichte haben, werden deutsche Politikerinnen und Politiker weiterhin so unsägliche Dinge sagen wie: „Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht nehmen!“

Uns wurde am 19. Dezember 2016 aber sehr wohl etwas genommen. Uns wurden zwölf Welten genommen! Zwölf Menschen, die leben und lieben wollten, zwölf Menschen mit einem Gesicht. Der Philosoph Emmanuel Lévinas sagte einst: „Im Antlitz des Anderen erkennst Du Gott“

Berlin weigert sich, in das Antlitz der Opfer zu schauen. Stattdessen wurde der provisorische Erinnerungsort lieblos auf einen Haufen gefegt. Wer dafür verantwortlich ist, weiß niemand.

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Wie geschmacklos. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass Lastkraftwagen zur Belieferung des Weihnachtsmarkts über die Kerzen fahren!

Dafür gibt es nun eine weitere, viel kleinere, unauffälligere, aber dafür immer noch provisorische Gedenkstätte am Breitscheidplatz.

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Hinter der neuen Gedenkstätte liegt die alte Gedenkstätte wie eine Müllhalde. Ist das Erinnerung oder kann das weg?

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An der neuen Gedenkstätte brennt für jedes Opfer eine Kerze und auf einer Pappe steht geschrieben: „Warum?“

Eine gute Frage. Warum konnte der Anschlag passieren? Warum stehen an der Gedenkstätte nur zwei große christliche Kreuze, obwohl auch eine Jüdin aus Israel unter den Opfern war? Warum befinden sich einige Nationalflaggen an der Gedenkstätte, aber es fehlen die Flaggen einiger Länder, aus denen die Opfer kamen? Aber vor allem, warum ist die Stadt Berlin und die Politik in Deutschland nicht in der Lage, den Opfern angemessen zu gedenken? Wer ist verantwortlich?

Am 19. Dezember 2017 soll den beiden provisorischen Gedenkstätten eine offizielle Gedenkstätte folgen. Der Senat der Stadt Berlin hat entschieden, dass der Boden auf dem Breitscheidplatz einen Riss bekommen soll, der mit einer goldenen Legierung aufgefüllt wird. In die Stufen der Gedächtniskirche sollen zudem die Namen der Opfer verankert, sowie ihre Herkunftsländer erwähnt werden.

Hoffentlich geht die Stadt Berlin im Rahmen der Einweihung des neuen Mahnmals mit der Entsorgung der alten Gedenkstätten würdevoller um als es bisher geschehen ist und fegt nicht einfach alles in eine Ecke auf einen Haufen und lässt es dort erst mal für unbestimmte Zeit liegen.

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Bildnachweis: Jouwatch

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„Wahrscheinlich bin ich für Sie nun auch ein Antisemit.“

Ich habe Post auf meinen Artikel „In Frankfurt wird wieder selektiert“ bekommen. Ich gestatte mir, die Mail im Original zu posten, denn sie ist sehr aufschlussreich:

„Sg. Hr. Buurmann,

wahrscheinlich bin ich für Sie nun auch ein Antisemit,

aber ich habe ehrlich gesagt die Schnauze voll von diesem Unsinn, den Sie im letzten Artikel zu der Gerichtsentscheidung bezüg. Kuvait-Airlines verbreiten.

Kleiner gings wieder nicht, nein?

Warum kann man nicht akzeptieren, dass das Gericht sich an Gesetze hält?

Warum muss man immer Sonderregeln brauchen? Ich persönlich kenne keine Juden (zumind. weiß ich nicht, ob jemand einer ist, den ich kenne). Aber im Urlaub fallen Israeli regelmäßig unangenehm auf! Vor allem dadurch, andere verächtlich zu behandeln. Verstehe ich nicht. Und, in jedem Reiseführer steht, dass die Bevölkerung Juden nicht mochte, warum, frage ich mich, war das so in jedem Land, wo ich war?

Israel ist auch nicht gerade der gewaltfreie, gesetzlich einwandfreie und demokratische Staat, wie es behauptet wird. Auch dort ist viel am Argen.

Woanders, z.B. Kuwait auch, aber Recht ist Recht! Das Flugzeug unterlag kuwaitischem Recht, kann der Westen mit seinen demokratischen „Werten“ natürlich z.B. in den USA missachten. Aber das deutsche Gericht wollte das nicht!

Das der Israeli eine _KOSTENLOSE_ Umbuchung bekommen sollte, also die Airline ihn schadlos halten wollte, findet keine Erwähnung. Auch die Airline wollte das Gesetz einhalten, dem Israeli helfen.

Und dann dieser Kommentar. Schämen Sie sich!“

Ich muss dem Autor dieser Mail in einer entscheidenen Sache zustimmen. Ich halte ihn tatsächlich für einen Antisemiten.

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