Der Spiegel sucht die Schuld für Judenhass bei Israel

„Wenn in Israel eine rechtsradikale Regierung an die Macht kommt, droht eine neue Welle des Antisemitismus – gegen Juden in Europa und Deutschland.“

Das schrieb der Spiegel am 13. November 2022 auf Twitter.

Für den Spiegel ist Judenhass eine Reaktion auf ungebührliches Verhalten von Juden. Wenn Juden nicht so wählen, wie es der Spiegel erwartet, dann steigt eben der Judenhass. So einfach ist das.

Wie bloß soll ich diesen Leuten vom Spiegel erklären, dass diese Aussage nicht nur zutiefst widerlich ist, sondern auch antisemitisch? Ich versuche es mal so:

Als im November 1918 Frauen in Deutschland das Wahlrecht erhielten, das ihnen so lange mit brutaler Gewalt vorenthalten wurde, bekamen sie dieses Recht nicht unter der Vorgabe, dass sie nur gewisse Parteien wählen dürfen. Sie erhielten stattdessen das selbstverständliche Menschenrecht der Demokratie, sich bedingungslos für jede Partei entscheiden zu dürfen.

Man muss sich nicht benehmen, um im Besitz der Menschenrechte zu sein. Die Menschenrechte gelten ausnahmslos für alle und immer.

Hätten Frauen in Deutschland im Jahre 1918 das Wahlrecht nicht erhalten, so wären alle Frauen unschuldig gewesen an den Entscheidungen der kommenden Wahlen. Im Besitz des Wahlrechts jedoch wurden sie verantwortlich. Nicht wenige Frauen sollten sich für eine faschistische Partei entscheiden. Durch das Wahlrecht wurden Frauen verantwortlich für die Nazis.

Ohne das Wahlrecht für Frauen wären alle Frauen in Deutschland unschuldig an der Wahl Hitlers gewesen. Das heißt aber nicht, dass die Tatsache, dass manche Frauen Hitler gewählt haben, Frauenhass rechtfertigt. Egal, wie sich die ein oder andere Frau auch benimmt, es rechtfertigt keine Vergewaltigung und provoziert auch keine.

Der Spiegel erklärt, es gäbe Parteien, die Juden aufgrund ihrer Erfahrung der Verfolgung nicht wählen dürfen, ganz so, als wären die Konzentrationslager Einrichtungen zur Nachhilfe in guter Staatsbürgerlichkeit gewesen. Der Aussage des Spiegel wohnt ein antisemitischer Moment inne, denn es ist ein Unterschied, ob man sagt: “Das ist keine Partei, die man wählen sollte“, oder ob man sagt: “Das ist keine Partei, die man als Jude wählen sollte.”

Meine politischen Ansichten formuliere ich aus meinem persönlichen Denken heraus. Natürlich wird dieses Denken auch durch meine Erfahrungen beeinflusst und diese Erfahrungen sind selbstverständlich verbunden mit meiner Hautfarbe, meinem Geschlecht und dem Glauben, in dem ich erzogen wurde, aber ich habe die Freiheit, mich zu diesen Erfahrungen zu verhalten.

Niemand kann etwas für seine Herkunft, aber dennoch ist niemand Opfer seiner Zukunft.

Alle Menschen Menschen sind in der Lage sind, sich von ihren Einflüssen und Prägungen zu emanzipieren. Sie können all die geistigen Ablagerungen der Vergangenheiten hinterfragen und sich die eigenen Ängste und Privilegien bewusst machen, um zu einer Entscheidung zu gelangen, für die man dann unabhängig vom Aussehen und der Herkunft die ganz persönliche Verantwortung übernehmen muss.

Diese persönliche Verantwortung kann niemand nehmen, kein Vorbild, keine Heldin, keine Partei und kein religiöser Führer.

Niemand muss sich benehmen, um nicht diskriminiert zu werden.

Alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts oder welchen kulturellen Zugehörigkeit auch immer, haben das gleiche Recht, sich für das Eine oder für das Andere zu entscheiden. Alle dürfen sich anständig oder unanständig benehmen, ohne dass sie dabei auf ihre Gruppenzugehörigkeit reduziert werden, aus der sich ergeben soll, dass sie gewisse Dinge einfach nicht machen dürfen.

Als weißer, männlicher Christ kann ich jede Partei wählen. Niemand wird deshalb meine Identität infrage stellen. Ich wähle eine Partei nicht, weil ich weiß bin, männlich oder Christ, sondern weil ich darüber nachgedacht habe. Nachdenken können alle volljährigen Menschen und zwar aller Geschlechter, Hautfarben und Religionen. Die Vernunft ist menschlich und die Freiheit ist kein Privileg des weißen Mannes.

Es gibt Rassisten, die lassen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft nicht in ihre Läden rein. Diese Rassisten kann ich ignorieren. Dann gehe ich halt nicht in ihre hasserfüllten Läden. Mit Rassisten will ich eh keine Geschäfte machen.

Rassisten aber, die erklären, man könne aufgrund seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft nur so oder so denken, geben einem nicht mehr die Möglichkeit zu ignorieren, indem man den Laden des Hasses einfach nicht betritt, denn sie pressen ihren Hass in die Körper der Menschen. Sie erklären, wenn ein schwarzer Mensch so oder so denkt, dann ist er eben nicht mehr schwarz, wenn ein Jude anders spricht, als es sich für einen Juden geziemt, dann ist er kein echter Jude mehr und wenn eine Frau es wagt, anders zu wählen, als es der männliche Feminist für richtig erachtet, dann ist sie keine wahre Frau mehr.

Dieser Rassismus ist auf eine ganz spezielle Art brutal, denn er wirft Menschen nicht aus fremden Läden raus, sondern aus ihren eigenen Identitäten. Dieser Rassismus macht Menschen nicht zu Opfern an fremden Orten, sondern zu Opfern in ihren eigenen Körpern.

Wer Juden für etwas verurteilt, was er bei allen anderen durchgehen lässt, ist ein Antisemit.

Wer Schwarze für etwas verurteilt, was er bei allen anderen durchgehen lässt, ist ein Rassist.

Wer Frauen für etwas verurteilt, was er bei allen anderen durchgehen lässt, ist ein Sexist.

Es gibt Judenhasser, die hassen Juden, weil sie Juden sind, egal wie sie sich benehmen und es gibt Judenhasser, die sagen, dass Juden gehasst werden, weil sich manche Juden nicht benehmen. Die erste Gruppe der Judenhasser ist wenigstens ehrlich. Die Leute beim Spiegel sind es nicht.

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Sein und Nichtsein

Gedanken zur Identität von Patricia Reichardt.

Wenn du keinen Rock anziehst
Bist du kein echts Mädchen
Dann darfst du nicht mit auf das Klassenfoto

Wenn du Harry Potter magst
Bist du kein echtes Mädchen
Dann wollen wir nicht mir dir spielen

Wenn du dich nicht für Pferde interessierst
Bist du kein echtes Mädchen
Dann wollen wir nicht mit dur reden

Deine Docs darfst du nicht anziehen
Denn die tragen nur Jungs
Aber du bist ein Mädchen

Pokemon darfst du nicht mögen
Denn das ist nur was für Jungs
Aber du bist ein Mädchen

Mathe wirst du nie verstehen
Denn das können nur Jungs
Aber du bist ein Mädchen
Sie war erst 7
Als sie begann SICH in Frage zu stellen
Statt ihre Umwelt.

Sie war erst 8
Als niemand mehr mit ihr sprach
Und sie wünschte, sie wäre tot

Heute ist sie 10
Und versteht, dass das Chatakter nicht das Geschlecht definiert.

Endlich liebt sie sich so, wie wir es tun,

Doch da kommen die, die mit ihrer EIGENEN Identität nicht klar kommen
Und erklären erklären alle, die sind wie meine Tochter, zum Problem.

Unsere Wahrnehmung wird als Lüge propagiert
Unsere Sicherheit und Rechte werden bedroht

Das können wir nicht akzeptieren.
Das wollen wir nicht zulassen
Frauen werden nicht schweigen!

***

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Kein Bier für die ZDF heute-show

Am 11. November 2022 um 22:57 Uhr schrieb die Redaktion der ZDF heute-show auf Twitter:

„Dank Elon Musk darf jetzt wieder jeder alles sagen auf Twitter! Totale Meinungsfreiheit.“

Dazu veröffentlichten die Witzbolde der ZDF heute-show eine Fotocollage, auf der Elon Musk zu sehen ist, wie er bei einer nationalsozialistischen Großveranstaltung vor Nazifahnen steht, auf denen allerdings das schwarze Hakenkreuz im weißen Kreis durch den Twittervogel ersetzt wurde.

Mit diesem Bild zeigt die Redaktion der öffentlich-rechtlichen Satiresendung ihr brutales Unwissen über die Geschichte der Nationalsozialismus.

Das Problem in der Zeit des Nationalsozialismus war nicht so sehr der Umstand, dass „Der Stürmer“ zu erwerben war, sondern viel mehr die Tatsache, dass sich die Nationalsozialisten zunächst die persönliche und nach der Machtübernahme auch die staatliche Gewalt nahmen, andere Meinungen und Zeitungen zu verbieten, die ohne Probleme die Ideologie der NSDAP hätten entlarven können.

Die Nationalsozialisten nutzen nicht die Meinungsfreiheit, um an die Macht zu kommen, sondern sie nutzten ihre Macht, um die Meinungsfreiheit zu attackieren.

Nichts fürchten jene, die Unrecht haben, mehr als die Meinungsfreiheit! Darum erklärten auch die Nationalsozialisten in ihrem 25-Punkte-Program unter Punkt 23:

„Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst- und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.“

Aufgrund des „Gemeinwohls“, Meinungen kriminalisieren, Veranstaltungen schließen, Bücher verbieten und Zeitungen abschaffen. Das ist die Gedankenwelt der Nazis. Diese Gedankenwelt führte dazu, dass die Nazis in widerlichen Spektakeln öffentlich Bücher verbrannten. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen.

Stellen Sie sich einfach mal vor, Sie sehen in eine Kneipe einen Mann mit einem Hakenkreuz am Revers. Sie würden denken: „Oh, ein Nazi, dem gebe ich kein Bier aus.“ Jetzt stellen Sie sich aber mal vor, er trüge dieses Hakenkreuz nicht, weil es verboten wäre. Sie würden sich vielleicht hinsetzen, sich vorstellen und er würde Sie nicht mit „Heil Hitler“ begrüßen, weil das unter Hassrede fällt. Sie würden ein wenig plaudern, dabei das ein oder andere Bier trinken, vielleicht sogar ein Bier ausgeben, bis das Gespräch auf ein Thema fällt, bei dem Sie plötzlich merken: „Scheiße, ein Nazi!“ Dann aber ist es zu spät. Sie haben ihm bereits ein Bier ausgegeben. Alles nur, weil ein Verbot des Hakenkreuzes und des Sagens von „Heil Hitler“ Sie daran gehindert hat, den Mann sofort als das zu erkennen, was er ist. Ich möchte wissen, wie jemand drauf ist, bevor er zur Tat schreitet.

Meinungsfreiheit ist ein präventiver Schutzmechanismus. Nur durch die Artikulation der Gedanken lerne ich das Innere eines Menschen kennen und kann so rechtzeitig entscheiden, ob ich mich vor ihm schützen sollte oder von ihm lernen kann. Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden.

Deshalb gibt es in Deutschland mit dem Artikel 5 des Grundgesetz’ ein Grundrecht, das die Meinungsfreiheit garantiert. Diese Freiheit wird nur in ganz wenigen Ausnahmefällen eingeschränkt, wie zum Beispiel im Falle von Beleidigungen oder bei Volksverhetzung. Im §130 StGB steht, was eine strafbare Volksverhetzung ist. Im Absatz 3 steht:

„Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.“

Ich bin kein Jurist, aber für mich ist der Vergleich von Twitter und Elon Musk mit dem Nationalsozialismus durchaus etwas, das ich als Verharmlosung bezeichnen würde. Allerdings bin ich ein radikaler Verfechter der Meinungsfreiheit und daher soll die ZDF heute-show meinetwegen machen, was sie will. Sollen andere darüber richten, ob hier im Namen des ZDF der Nationalsozialismus verharmlost wurde. Ich habe dazu nur eins zu sagen:

„Ein Bier werde ich der Redaktion der ZDF heute-show jedenfalls nicht mehr ausgeben.“

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Kennen Sie Candace Owens und M.I.A.?

Ich bin Mitglied im Artikel 5 Club. Dieser Club kennt nur eine Aufnahmeregel: Verteidige das Recht eines Menschen, dessen Meinung Du verabscheust, seine Meinung sagen zu dürfen. Es darf aber keine Meinung sein, die Du nur blöd findest oder wo Du lediglich eine andere Meinung hast, nein, es muss eine Meinung sein, die Dein Blut zum Kochen bringt. Die Meinung muss Dich richtig anekeln und Dir Angst machen.

Oft höre ich, Meinungsfreiheit schließe keine Hassreden und Falschaussagen ein, aber genau das tut sie. Es ist die exakte Definition von Meinungsfreiheit, dass auch falsche Meinungen geäußert werden dürfen. Es gibt kein Zuviel an Meinungsfreiheit. Entweder gibt es Meinungsfreiheit oder es gibt sie nicht. So einfach ist das. Wer glaubt, ein Mensch sei eine Gefahr, weil er spricht, glaubt auch, eine Frau sei eine Gefahr, wenn sie ohne Verschleierung aus dem Haus geht. Die Zensur ist für die Redefreiheit das, was der Schleier für die Rechte der Frau ist. Jede Frau darf selbst entscheiden, ob, wann und wo sie einen Schleier tragen möchte. 

Mathangi Arulpragasam ist eine Frau, die kein Schleier vor dem Mund nimmt. Unter dem Namen M.I.A. ist die Britin als Rapperin, Sängerin und Musikproduzentin unterwegs und hat in ihrer Karriere bereits einige extreme Dinge rausgehauen. In ihrem Lied „Sunshowers“ zum Beispiel singt sie: „Like PLO I Don’t Surrender“ (Ich gebe wie die PLO niemals auf). In ihrem bisher erfolgreichsten Lied „Paper Planes“ taucht wiederholt eine Sequenz von vier Revolverschüssen auf. Im Jahr 2012 sorgte sie während eines Auftritts mit Madonna und Nicki Minaj beim Super Bowl für Aufsehen, als sie einen Mittelfinger in die Kamera hielt. Im April 2020 verbreitete M. I. A. im Zuge der COVID-19-Pandemie die Behauptung, das Virus stünde mit der Mobilfunktechnologie 5G im Zusammenhang.

M.I.A. ist eine Künstlerin, die in ihrer Haltung im deutschen Jargon gerne als „umstritten“ bezeichnet wird. Am 1. November 2022 stellte sie eine Liste auf Twitter online, in der sie die teilweise unterstellten Gründe aufzählte, warum sie von Radiostationen und Fernsehsendern nicht mehr gespielt wird:

In der Liste fragt sich M.I.A, was wohl der nächste Grund sein wird, warum Leute ihre Lieder aus dem Programm nehmen werden. Nun scheint es einen Grund für das Jahr 2022 zu geben, denn M.I.A. hat sich öffentlich mit Candace Owens ablichten lassen.

Candace Owens ist eine der bekanntesten Stimmen der konservativen Bewegung in den USA. Im April 2020 kündigte sie an, in der Zukunft ein politisches Amt anzustreben, entweder das einer Gouverneurin oder einer Senatorin. Am 6. Februar 2021 gab sie über Twitter bekannt, sie denke aus „Liebe zu Amerika“ daran, Präsidentin werden zu wollen. Sollte sie diese Absicht bereits im nächsten Wahlkampf wahr machen, könnte sie dann mit 35 Jahren die jüngste, schwarze Frau werden, die dieses Amt jemals inne hatte.

Candace Owens vertritt in vielen Punkten das genau Gegenteil von M.I.A.. Sie ist eine deutliche Unterstützerin des Staates Israel, kritisiert vehement die Verbrechen, die unter dem Deckmantel „Black Lives Matter“ begangen werden, wirbt dafür, dass sich die schwarze Bevölkerung der USA von der Demokratischen Partei abwenden soll und sie ist Unterstützerin von Donald Trump.

Was die beiden Frauen jedoch vereint, ist ihre strikte Verteidigung des Rechts auf freie Meinung. Beide leben nach der Maxime der Philosophin Evelyn Beatrice Hall, die in ihrem 1903 erschienene Buch „The Life of Voltaire“ schrieb:

„Ich missbillige, was du sagst, aber ich werde bis zum Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen.“

Nachdem der Stand Up Comedian Dave Chappelle in seinem Netflix Special Candace Owens beleidigt hatte, verteidigte sie sein Recht, all dies sagen zu dürfen. Chappelle hatte Owens unter anderem eine„artikulierte Idiotin“ genannt und erklärt: 

„Es wäre mir egal, wenn er (George Floyd) Candace Owens persönlich in ihre stinkende Muschi getreten hätte. Ich weiß nicht, ob sie stinkt, aber ich kann mir vorstellen, dass es so ist. Wenn ich es jemals herausfinde, werde ich es Euch auf jeden Fall wissen lassen.“

Candace Owens ist eine wahre Verteidigerin des Rechts auf freie Meinungsäußerung und mag ihr die Meinung auch noch so sehr missfallen. Deshalb hat sie sich mit M.I.A. getroffen und wie zu erwarten, geht es auf der Twitter-Seite von M.I.A. nun rund. In zahlreichen Kommentaren wird der Rapperin vorgeworfen, sich mit einer Hexe eingelassen zu haben. Ein typischer Kommentar liest sich so:

„Ich kann das nicht glauben. Ich kann nicht glauben, dass du sowas machen würdest. Ich lösche offiziell deine Tracks von meiner Spotify-Playlist.“

Würde ich anfangen, alle Lieder zu löschen, die von Menschen gesungen werden, die schon mal eine Meinung getätigt haben, die mir nich gefällt, würde ich noch so viel Musik hören, wie Beethoven in seinen letzten Tagen. Um genau zu sein, ich würde so viele Lieder hören, wie Beethoven jetzt gerade.

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Georg Restle twittert, Gerd Buurmann antwortet

Am 2. und 3. November 2022 tat Georg Restle seine Meinung zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Twitter kund. Ich habe einfach mal kommentiert. Um zur Quelle zu gelangen, einfach auf die Uhrzeit klicken.

16:46 Uhr:

18:05 Uhr:

10:32 Uhr:

11:19 Uhr:

14:39 Uhr:

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„Wir lassen keine Juden hierher kommen“

Sehr geehrte Damen und Herren des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem, sehr geehrte Stadt Köln, sehr geehrte Oberbürgermeisterin Henriette Reker,

am letzten Montag (10. Oktober 2022) wurde auf ein Hotel in der Stadt Bethlehem im Westjordanland geschossen, weil in einem der Versammlungsräume jüdische Symbole wie die Menora und der Davidstern gezeigt wurden und die Angreifer dadurch vermuteten, dass in dem Hotel Juden seien. In sozialen Medien wurde behauptet, das Hotel bereite sich darauf vor, Juden für die Sukkot-Feierlichkeiten zu beherbergen.

Das Ministerium für Tourismus der Palästinensischen Autonomiegebiete teilte daraufhin auf Facebook mit, dass es den Versammlungssaal geschlossen und eine Untersuchung der Behauptungen eingeleitet habe.

Der Eigentümer des Hotels, Elias al-Arja, wies die Behauptungen zurück und teilte dem palästinensischen Radiosender Mawwal mit, eine Gruppe von Touristen aus den Philippinen habe sich darauf vorbereitet, eine christliche Religionskonferenz in der Versammlungshalle abzuhalten und habe in diesem Zusammenhang auch jüdische Symbole ausgestellt. Er erklärte:

„Ich war überrascht zu sehen, dass sie den Davidstern installiert haben. Ich habe ihn entfernt und ihnen gesagt, dass sie die Konferenz nicht in meinem Hotel abhalten dürfen. Ich will keine Probleme.“

Er fügte hinzu: „Wir lassen keine Juden hierher kommen.“

Am 12. März 1996 unterzeichnete der damalige Oberbürgermeister der Stadt Köln, Norbert Burger, die Partnerschaft mit Bethlehem. Es war die erste deutsche Städtepartnerschaft mit einem palästinensischen Ort. Folgendes Leitmotiv formuliert der Verein zur Förderung dieser Städtepartnerschaft:

„Begegnungen zwischen den Menschen in Köln und Bethlehem liegen uns am Herzen. Wir unterstützen Initiativen und Projekte, die für die Menschen in Bethlehem mit tragfähigen Alternativen das Leben gestalten. In Köln berichten wir über die Menschen und das Leben in Bethlehem und Palästina auf vielfältige Weise.“

Ich habe eine Frage:

Ist der Satz „Wir lassen keine Juden hierher kommen“ eine tragfähige Alternative für das Leben, die es wert ist, von Köln aus unterstützt oder toleriert zu werden und wenn nein, werden Sie dann irgendetwas in dieser Angelegenheit unternehmen?

Alles Liebe,

Gerd Buurmann

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„Dann wird es nicht länger ein Nord Stream 2 geben“

Hier ein kleiner Auszug aus der Pressekonferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Joe Biden, am 7. Februar 2022 in Washington, DC.

Journalistin: Danke Ihnen, Herr Präsident und Danke Ihnen, Kanzler Scholz. Herr Präsident, ich möchte Ihnen schon seit Langem eine Frage stellen bezüglich des Nord-Stream-Projektes, gegen das sie lange waren. Sie haben es jetzt nicht beim Namen genannt, auch nicht Kanzler Scholz. Haben Sie heute von Kanzler Scholz Versicherungen erhalten, dass Deutschland in der Tat den Stecker an diesem Projekt ziehen wird, sollte Russland in die Ukraine einmarschieren und haben sie besprochen, was die Definition von „Einmarsch“ sein kann?

Biden: Wenn Deutschland, wenn Russland eimarschiert, das bedeutet, Panzer überqueren wieder die Grenze der Ukraine, dann wird es nicht länger ein Nord Stream 2 geben. Wir werden dem ein Ende bereiten.

Journalistin: Aber, aber wie wollen Sie das genau machen, da das Projekt und die Kontrolle des Projekts unter Deutschlands Kontrolle ist?

Biden: Wir werden, ich verspreche Ihnen, wir werden in der Lage sein, es zu tun.

***

Wäre Donald Trump noch Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ich wette, überall und in der breiten Öffentlichkeit würden jetzt Journalisten die Frage erörtern, ob nicht vielleicht die US-Regierung etwas mit den beschädigten Nord-Stream-Leitungen zu tun haben könnte.

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„Wir haben noch nicht kapituliert!“

Ein Kommentar zu „Terre des Femmes kapituliert“ von Petra Löffler, Mitfrau von Terre des Femmes, Städtegruppe Pforzheim-Enzkreis.

Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei – so sollen Frauen und Mädchen weltweit leben können.

Mit diesen schlichten, aber bestechenden Worten, lässt sich die Vision von Terre des Femmes beschreiben. Auf dieses Ziel arbeitet der Verein hin, der vor vierzig Jahren von einer Gruppe um die Journalistin Ingrid Staehle in Hamburg gegründet wurde. Mutig und unbeirrt adressieren Verein und Mitfrauen, in Städtegruppen organisiert, Reizthemen wie ungleiche Bezahlung, Gewalt gegen Frauen, FGM (Genitalverstümmelung), Zwangsehen, kulturelle und religiöse Zwänge wie das Kinderkopftuch, Frauenhandel und Prostitution und vieles mehr. Bis jetzt. Was ist passiert?

Als der Gesetzentwurf zum Verbot von Konversionstherapien (was von TDF begrüßt wird) kurzfristig um eine Kategorie „Geschlechtsidentität“ erweitert wurde, wonach Kinder und Jugendliche mit dem Wunsch, ins andere Geschlecht zu wechseln, „affirmativ“ begleitet werden sollen, mahnten einige fachkundige Mitfrauen (z. B. Psychotherapeutinnen) und Vorstandsfrauen an, man dürfe bei Minderjährigen (!) nicht undifferenziert und ohne fachkundige Prüfung und Beratung nachgeben, insbesondere, wenn damit irreversible körperliche Eingriffe verbunden sind. Eigentlich etwas, was einem der gesunde Menschenverstand sagt.

Es reichte ein Vorwurf einer Transperson auf Instagram und ein Artikel im Tagesspiegel und schon war die Jagd eröffnet. Der Vorwurf der Transphobie steht heute der Beschuldigung im Mittelalter, eine Hexe zu sein, in nichts nach. Man darf danach kein faires Verfahren erwarten, und das Urteil steht schon im Voraus fest.

Trotzdem tat TDF alles, was man in dieser Situation tun kann: Der Verein veröffentlichte eine Stellungnahme, in dem die Vorstandsfrauen offen Buße taten – man habe nicht erkannt, dass der Brief Formulierungen enthielt, die „ungewollt zumindest eine Nähe zur Transfeindlichkeit aufwiesen“.

Vereinsintern gab es eine Veranstaltung, bei der jede Position gehört wurde: die die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti), die einer Trans(Mit-)frau, die ihren langwierigen und schmerzhaften Weg vom biologischen Mann zum Leben als Frau schilderte, Detransitioner, die den Weg von Frau zum Mann und zurück zur Frau gegangen sind (nicht minder schmerzhaft), die Bewertungen von Psychologinnen aus dem Verein und so weiter. Ich habe noch nie eine Veranstaltung erlebt, in der so viele unterschiedliche Aspekte zum Thema ausgewogen angehört wurden.

Daraus entstand das jetzige, meines Erachtens ausgewogene Positionspapier, das von der breiten Mehrheit des Vereins mitgetragen wurde. So glaubte ich jedenfalls. Bis jetzt.

Nichts ist schlimmer als Transphobie, ich weiß, ich wiederhole mich. Da kann frau noch so sehr für Equal Pay, Integration oder gegen Menschenhandel kämpfen – wer mit Dreck beworfen wird, kann sich waschen, so oft er oder sie will – der Gestank geht nicht weg. Und Geldgeber drohen mit Entzug. Die radikale Transgemeinde ist erbarmungslos und ruht nicht eher, bis der (vermeintlichen) Widersacherin die Existenz ruiniert ist.

Obwohl auf der diesjährigen Mitfrauenversammlung der Antrag auf Rücknahme des Positionspapiers mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde, überraschten einige Vorstandsfrauen mit einer eigenmächtigen Handlung. Sie missachten den Willen der Mehrheit und ziehen das Papier zurück.

Damit lösten sie einen Sturm der Entrüstung aus und wurden von einer Welle empörter Reaktionen überzogen. Mir kam ein Zitat von Churchill in den Sinn: „An appeaser is one who feeds a crocodile – hoping it will eat him last.“

Habt Ihr vergessen, so fragte ich die Vorstandsfrauen und die Geschäftsführerin in meiner Protestmail, dass Ihr am Ende trotzdem vom Krokodil gefressen werdet?

Und prompt wurde meine Befürchtung bestätigt. Als queer.de über die Rücknahme des angeblich transfeindlichen Positionspapiers berichtet, schreibt ein Leser mit dem bezeichnenden Namen „Hexe“ boshaft:

Ja, da weiß frau schon, welche Position sie als nächste über Bord werfen muss.

Aber noch ist nichts entschieden.

Wir, lieber Herr Buurmann, haben noch nicht kapituliert. Wir stehen hinter Inge Bell – #saveTDF Unsere Städtegruppe veranstaltet demnächst eine Bilderausstellung zum Thema Zwangsheirat unter dem Motto: „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“.

Nennt uns doch irgendwas-phob. Wir sind gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei.

***

Sollten Sie eine Spende an Terre des Femmes richten wollen, nutzen Sie bitte folgendes Konto:

Ethik Bank
IBAN DE88 8309 4495 0003 1160 00
BIC GENODEF1ETK

(TINPL)

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Das „Gedenken“ ist gescheitert, vollständig und auf ganzer Linie

Ein NEIN von Simone Schermann, die sich weigert, zu einer jüdischen Zwangsarbeiterin deutscher Gedenkkultur gemacht zu werden.

(Simone Schermann)

Gewusst haben wir es schon lange – Spätestens seit der Rückkehr der Judenfratzen aus dem Hause der judenfeindlichen Kulturstaatsministerin anlässlich der documenta15.

Das Verstecken hinter dem peinlichen Argument der Gedenkprofis „was haben wir mit Israel zu tun“ zieht nicht mehr. Spätestens während dem nun wochenlangen Schweigen der „Gedenkkultur“ in der Debatte um das Schandbild mit den Stürmer-Karikaturen auf der antisemitischen Kunst-Schau der documenta15 in Kassel.

Nicht einmal ein Zucken war in der Gedenkbranche zu spüren, geschweige denn eine Wortmeldung zu erahnen. Nichts. Leere. Desinteresse. Stille. Es ist offensichtlich, dass Deutschland wieder am „Ende seiner Toleranz mit den Juden“ angekommen ist.

Das Lessingsche Toleranz- und Humanitätsdrama birgt von Anbeginn sein Scheitern bereits in sich: „Der Jude wird verbrannt“ – ist der schauerliche Refrain im Stück und liest sich als Vorbote von Auschwitz, als Gleichnis der Vernichtungslager und der Barbarei der Nazis. Nach 1945 hatten deutsche Theater „Nathan der Weise“ nicht zufällig zum mit am meisten gespielten Stück in Deutschland in den Nachkriegsjahren auserkoren. Sie setzten den verbliebenen Juden damit das Aufklärungs- und Vergebungsstück schlechthin vor die Nase, nachdem sie sechs Millionen Juden ermordet hatten. Die Deutschen erwarteten nach dem Sündenfall von Auschwitz von den Juden, die gerade noch die Konzentrationslager überlebt hatten, mit dem „Toleranzstück“ sofortigen Großmut und Vergebung.

Man brauchte es zur Wiederbelebung des eigenen deutschen „Toleranzgedankens“ – man wollte die Überlebenden Juden daran erinnern, mit ihren Mördern Toleranz zu üben. Als Wiedergutmachungs-Nathan sollte das Stück dienen, als Versuch der Wiederinstandsetzung der humanistischen Gesinnung. Bis heute ist das so.

Der Theaterregisseur George Tabori demontierte daher zurecht die „Toleranzparabel“ Lessings, die für ihn nichts als die Wurzel für die vollständige Eliminierung jeglicher jüdischen Andersartigkeit war. Tabori zeigte die Absurdität der ab dem 18. Jahrhundert durch „Nathan der Weise“ propagierten „Menschenliebe“ und machte Nathan in seinem Theaterstück „Nathans
Tod“
zum ersten Mal auf einer Bühne zu einem echten Juden. Nathan wird zum Helden der in Jahrhunderten durchlittenen Barbarei, als Tabori ihn jämmerlich sterben lässt, mit den Worten: „Bist nicht der Einzige, der krepieren muss. Auf allen Vieren, wie ein Tier.“

Wie wir wissen, waren unter Hitler die Juden wieder zurück ins Ghetto gekommen. Die Aufklärung war hier gescheitert. Die europäischen Juden erlitten das Schicksal von Nathans sieben Söhnen und das Märchen von der Toleranz wurde Wirklichkeit: „Tut nichts! Der Jude wird verbrannt“ – ruft der Tempelherr in Lessings dramatischem Gedicht.

Der Humanismus war auf dem Sterbebett der Toleranz verbrannt worden und endete unerbittlich in den Krematorien der Nazis. Vorbei mit der Toleranz: der Duldung. Und heute? In Berlins „Haus der Kulturen der Welt“ klatschten deutsche Intellektuelle im Juli 2022 tosenden Beifall auf einer „Holocaust-Tagung“, bei der Israel als „Kindermörder“ und die Schoah als „irgendein jüdisches Psychodrama“ betitelt wurde. Hinter uns liegen die „Wochen des Judenwahns“ und des Israelhasses, die zur linksdeutschen Kultur mutiert sind: ein Frontalangriff auf das gesamte Judentum.

Israelhass beim Katholikentag, in der Evangelischen Hochschule Freiburg und in Kassels documenta. Die Gemeinsamkeiten hätten Joseph Goebbels ein Lächeln ins Gesicht gezaubert: „judenreine“ Veranstaltungen, Judenhass und Schlussstrichdebatten. Ein altbewehrtes Instrument der Antisemiten feiert seine Renaissance in Deutschland: es ist die Selektion. Wilhelm Marr, der progressiv und widerständig Denkende, hat 1879 die antijüdischen Ressentiments aus Politik, Gesellschaft und Kirchen zu einer antisemitischen Ideologie synthetisiert. Sie entsprach dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts und erfreut sich heute großer Beliebtheit. Kürzlich, wie unter einem Brennglas, auf dem „Documenta“- Stürmer-Bild sichtbar, worunter stehen sollte:

Wenn ich ein Weltbild habe, das sich nur mit antisemitischen Stereotypen darstellen lässt, ist mein Weltbild antisemitisch.

Der „Documenta-Jude“ 2022 als raffgieriger Kapitalist und Ausbeuter mit Reißzähnen, Vampirohren, blutunterlaufenen Augen und, was natürlich nicht fehlen darf, mit SS-Runen auf der Melone – und nicht zu vergessen: die Schläfenlocken! Die „kunstfertige“ Kopfdekoration soll für jeden Idioten kenntlich machen: Der Jude von heute ist gleichzeitig der Nazi von heute!

Ausgestellt auf dem Hassgemälde wurde die perfektionierte Juden-Selektion. Der Jude als das ewig Fremde und Böse, nie selbstbestimmt, immer fremdbestimmt, weitestgehend ausgegrenzt, entmenschlicht und öffentlich zur Schau gestellt. Der Israeli sogar als schweinsgesichtiger Clon-Soldat mit David-Stern, kein Mensch unter den Menschen mehr.

Das Schandbild entlarvte Deutschlands obersten Kultur-Bonzen Claudia Roth, die im neudeutschen Antisemiten-Morast badet wie Kleopatra in Ziegenmilch. Die ungelernte Grüne Roth hat ihre Kernkompetenz erkannt und zum Beruf gemacht: als „Kulturministerin“ und Chef-Beauftragte der im Koalitionsvertrag beschworenen „Green Culture“ versorgt sie den links-grün-muslimischen Judenhass in der Kulturbranche mit Steuergeldern und ist Handlangerin von Moslem-Antisemiten der Israel- Boykotteure von BDS aus dem sogenannten „Globalen Süden“.

Und die Gedenkprofis? Sie schweigen!

Die Liste der im Netz auffindbaren Vernichtungsphantasien gegen Israel dieser Herrschaften füllt ganze Enzyklopädien des Hasses. Hier ein winziger Auszug:

Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hat im Mai 2020 mit einem Twitter-Bild unter dem Motto „Palästina wird frei sein, zur „Endlösung“ Israels aufgerufen.

In der diesjährigen documenta15 war die palästinensische Gruppe „The Question of Funding“ eingeladen. Ihr Sprecher Yazan Khalili, forderte die Auslöschung Israels und den Boykott eines “entjudeten” Israel: „For the boycott movement to have a radical demand, a structural one, it must call for boycotting the Israeli state, meaning that the Israel is no longer ‘the Jew’.”

Schon Richard Wagner forderte das Judentum auf, einfach aufzuhören, Juden zu sein.

Die mit deutschen Steuermillionen finanzierte UNRWA beschäftigt unzählige antisemitische Lehrkräfte, die Terror glorifizieren und Vernichtungsphantasien äußern. Am 15. April 2022 schreibt der UNRWA-Lehrer Elham Mansour auf Facebook: „Wenn Allah will, werden die Männer des Widerstands (..) jeden Einzelnen von Euch abschlachten und auf den Müllhaufen werfen, denn ihr seid schmutzig und verunreinigt das Land.“

Die Empörung in der Gedenkbranche bleibt aus. Sie glänzt durch Stummheit. In ihre Herzen schafften es nur Stolpersteine und ein paar Zeitzeugen. Nicht das jüdische Volk, schon gar nicht Israel, auch wir Nachfahren der Überlebenden nicht.

Dass kein Jude mehr Kippa auf den Gassen Deutschlands trägt, es sei denn, er hat einen Hang zum Suizid, ist uninteressant. Niemand feiert die für ihr Kippa-Tragen verprügelten Juden als „mutige Überlebende“ von Prügelattacken mit Kieferbrüchen. Solche Absurditäten macht man aber Holocaustüberlebenden. Man feiert sie für ihr Überleben!

Die auf der Straße vollständig unsichtbaren Juden, die endlich keine Negativ-Schlagzeilen mehr produzieren, werden ab und zu zur Schau gestellt: Mal mit Vampirzähnen bei der documenta oder als Marionette im Gedenkzirkus der „Wiedergutwerdung“ der Deutschen. Wie man es gerade braucht.

So ihrer jüdischen Identität und Würde beraubt, sind Juden nur noch eine fremdbestimmte und missbrauchte Minorität, degradiert zu einem Opferzirkus.

Wie aber fühlt sich ein jüdisches Kind in einer deutschen „Schule mit Courage“, das von muslimischen Schülern verprügelt wird und nach Israel auswandert? Wie ein jugendlicher Israeli, der jeden Tag damit lebt, dass Hamas, Hisbollah und der Iran ihn auslöschen wollen? Wissen deutsche Kinder, dass man Israel auslöschen will? Haben sie sich schon in UN-Resolutionsabstimmung hineingefühlt? In Holocaustüberlebende sollen sie sich ja schließlich auch hineinfühlen. Und wissen deutsche Kinder, die „Gedenken lernen“, dass mit Deutschlands Stimme in den Vereinten Nationen gegen Israel wieder deutsche Selektion stattfindet? Wissen deutsche Schüler, dass Deutschland und die Europäischen Union die Raketen auf Israel mitfinanzieren, wegen denen tausende Israelis die letzten Nächte in Bunkern verbracht haben? Israelis sind nun mal auch Kämpfer und Sieger und somit per se unbeliebt.

Für ein Deutschland, das zur Liebe zu sich selbst und den eigenen Menschen wieder fähig sein soll, anstatt zum Selbsthass oder zu Hass und Hetze gegen Kritiker oder „Ungeimpfte“ wäre Israels echte Multikulturalität, Pluralität und Demokratieverständnis oder sein Familienzusammenhalt ein wunderbares Vorbild. Gegen sogenannte „Ungeimpfte“ und Kritiker wurde bei uns wie in einer Menschenjagd gehetzt.

Tausende Familien in ganz Israel: Kinder, Mütter, Väter, ganze Communities haben die vergangenen Nächte wieder in Bunkern verbracht. Nonstop wurden bereits von der Terrorgruppe Islamische Dschihad weit über tausend Raketen auf Israel abgefeuert; gesteuert aus Teheran. Israel verteidigt sich gegen Hamas, ISIS und den Islamischen Dschihad und schützt seine Zivilbevölkerung vor schon unzählige Male angekündigten Genozid-Androhungen des Iran. Israel tut was es muss, im Kampf gegen Terroristen, die ihre eigene Zivilbevölkerung als Schutzschilde für ihre Raketenwerfer benutzen.

Die Welt schweigt. Deutschland schweigt. Die Gedenkbranche – sie schweigt eisern. Sie zuckte nicht einmal. Wie hat sie die letzten Nächte geschlafen? Eli Wiesel schreibt in seiner Holocaustverarbeitung, dem Buch „Nacht“, folgende Szene im Konzentrationslager:

„Wie war es möglich, dass Menschen und Kinder verbrannt werden, und die Welt dazu schweigt? Die Antwort dazu: Die Menschheit interessiert sich nicht für uns. Heute ist alles erlaubt. Alles ist möglich, sogar die Gaskammern…“

Heute ist alles erlaubt! Auch der zigfach angekündigte Genozid an Israels Bevölkerung.
Der Humanismus ist auf dem Sterbebett der Toleranz verbrannt worden und endete in den Krematorien der Nazis. Vorbei war die Toleranz: die Duldung.

Er endete auch mit Deutschlands zweiter Schuld, mit der Terror-Finanzierung gegen Israels Zivilbevölkerung und mit der Verbreitung von Hass und Hetze gegen Israel. Auch mit dem Judenhass aus dem Ministerium von Claudia Roth.

Die aktuelle documenta wurde zu einem deutschen Manifest des Schreckens und des Antisemitismus. Wohlgemerkt! Nicht in Einzelfällen – in zahlreichen „Kunstwerken.“ Und nicht ein einer Art chiffrierten Antisemitismus, sondern offen, brachial und für jeden zu erkennen, der sich noch nie professionell mit dem Thema befasst hat.

Antisemitismus getarnt unter dem Label der Kunst.

Und die professionelle Gedenkbranche? Sie legt den Mantel des Schweigens über sich selbst.

„Als die Nazis die Kommunisten abholten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ (Pastor Martin Niemöller – Er widersetzte sich dem NS-Regime)

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(TINSIS)

Veröffentlicht unter Fremde Feder | Kommentare deaktiviert für Das „Gedenken“ ist gescheitert, vollständig und auf ganzer Linie

Terres des Femmes kapituliert

„Ein Eintritt durch Transition in fest definierte Geschlechterrollen mit den ihnen entsprechenden Stereotypen ändert allerdings nichts an Binarität oder Hierarchisierung innerhalb des Systems. Er kann im Gegenteil dazu beitragen, das Patriarchat fortzusetzen, zu bekräftigen und sogar dazu führen, patriarchale Logik, Sozialisation und Strukturen in Frauenräume, hineinzutragen. Wir unterstützen das Recht, das empfundene Geschlecht auszudrücken, setzen aber dort Grenzen, wo dieser Ausdruck das Recht von Frauen auf eigene Räume (z.B. Frauenhäuser) und Selbstorganisation auch unter Bezug auf den Körper betrifft.“

„Keinesfalls darf dem Wunsch zur Transition einer Minderjährigen undifferenziert und ohne fachkundige Prüfung und Beratung über Ursachen und Folgen ihres Wunsches nachgegeben werden. Das gilt ganz besonders, wenn mit der Transition körperliche Eingriffe (Hormonbehandlung und operative Eingriffe) verbunden werden.“

Das sind zwei Auszüge aus dem im Jahr 2020 veröffentlichen Positionspapier „Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht“ des Vereins Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e.V. mit Sitz in Berlin. In diesem Positionspapier erklärt der Verein per Mehrheitsentscheid, Frauen und Mädchen seien solche, die dies im biologischen Sinne sind.

Seit der Veröffentlichung dieses Positionspapier sieht sich der Verein zur Verteidigung der Menschenrechte von Frauen einem Shitstorm von nicht selten sexistischen Anfeindungen, Beleidigungen und Diffamierungen ausgesetzt. Dem Verein wird besonders vorgeworfen, transfeindlich zu sein, weil er sich nicht für Transsexuelle einsetzt.

Dieser Vorwurf ist so absurd, wie der von einigen Maskulinsten erhobene Vorwurf, der Verein sei männerfeindlich, weil er sich nur für Frauen einsetzt. Der Verein Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. mit Sitz in Ludwigsburg schreibt zum Beispiel:

„Es gibt einen Verein, der sich „Terre des Femmes“ nennt, sich aber besser in „Terre des Vaginas“ umbenennen sollte.“

Der Verein in Ludwigsburg meint „Terre des Vaginas“ in einer abfälligen Art, was nicht verwundert, denn die Benutzung des weiblichen Geschlechts zur Diffamierung und Beleidigung gehört zum Repertoire des Sexismus und wird besonders gerne von toxischen Männern benutzt, wenn sie der Frau mansplainen wollen, wie sich eine anständige Frau zu verhalten hat.

Was also macht Terre des Femmes in Anbetracht dieses teils offen frauenfeindlichen Verhaltens? Verteidigen sie sich selbstbewusst und stolz gegen diese Anfeindungen. Kämpfen Sie? Nein. Sie ergeben sich, weil vielleicht haben die Typen ja recht, die sie „Fotzen“ nennen.

Im August 2022 zog der Vorstand des Vereins das Positionspapier satzungswidrig offiziell zurück und zwar mit einer Mehrheit von drei Frauen (Godula Kosack, Carmen Schiller und Christa Stolle) gegen eine Frau (Inge Bell). Seit dem ist der Text nicht mehr auf der Seite des Vereins zu finden.

Die Begründung für diese Entscheidung ist deprimierend, denn sie ist eine Kapitulation vor typisch frauenfeindlicher Gewalt.

Am 5. August 2022 veröffentlichte der Verein eine Stellungnahme, unterschrieben von der Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle, auf seiner Homepage unter der Überschrift: „In eigener Sache: Die Mehrheit des TDF-Vorstands distanziert sich von dem Positionspapier „Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht“ und zieht es zurück.“

In dieser Stellungnahme wird erklärt, durch die anhaltenden und heftigen Vorwürfe „wird unser Auftrag – der Einsatz für Frauenrechte – bis zur Unmöglichkeit erschwert, Kooperationen und wichtige Bündnisse sind und werden aufgekündigt, bereits begonnene Kampagnen können nicht umgesetzt oder müssen abgebrochen werden. Das Thema Transgender und das Positionspapier überschatten alle unsere wichtigen Referatsthemen.“

Genau das ist die Absicht von Shitstorms, besonders wenn sie gegen Frauen gerichtet sind. Der Verein schreibt weiter:

„Die Mädchen und Frauen, für die wir uns einsetzen – Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt, weiblicher Genitalverstümmelung, Früh- und Zwangsverheiratung, Leihmutterschaft, Prostitution und Frauenhandel – sie alle sind indirekt davon betroffen, dass TERRE DES FEMMES massiv mit dem Vorwurf der Transfeindlichkeit zu kämpfen hat.“

Es gibt Waffen im Kampf gegen emanzipierte Frauen, die werden seit Jahrhunderten angewandt. Eine besonders oft genutzte Waffe ist die Zerstörung des Rufs der Frau, die es wagt, sich anders zu verhalten, als es sich für sie geziemt. Frauen, die es wagen, die engen Schranken des Anstands zu durchbrechen, werden öffentlich in den Dreck gezogen.

Für Frauen galt es Jahrhunderte lang als unanständig, sich mit sich selbst zu beschäftigen, und sich zu emanzipieren. Es galt als anrüchig, sich als Frau auf die eigene Körperlichkeit zu fokussieren und die eigene Lust in den Mittelpunkt zu stellen. Frauen hatten zu dienen und für andere Menschen da zu sein.

Im Jahr 2022 nun wird Terre des Femmes genau das vorgeworfen. Was fällt diesen Hexen eigentlich ein, sich mit sich selbst zu beschäftigen, sich gegenseitig zu stärken und zu fördern, statt die Mater Dolorosa für Transsexuelle zu sein?

Wieder einmal werden Frauen, die sich für Frauen einsetzen, diffamiert, weil sie es wagen, nicht für andere, sondern für sich zu sein. Sie werden verurteilt, weil sie keine anständigen Weiber sind. Der Verein schreibt:

„Indem TERRE DES FEMMES sich andauernd gegen den Vorwurf der Transfeindlichkeit verwahren muss, gehen wertvolle Zeit und Ressourcen für unsere Kernthemen verloren. TDF wurde bislang als absolut integre, professionelle Frauenrechtsorganisation anerkannt und wertgeschätzt. Wir haben klar fokussiert, pointiert und auch gegen den Mainstream zu den Themen geschlechtsbasierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen und zum Thema „weg mit dem Patriarchat“ gearbeitet. Mit dem Positionspapier Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht hat dieser Ruf gelitten und unsere Expertise, auch und besonders zu unseren Kernthemen, hat es schwer, Gehör zu finden.“

Das ist die Strategie aller Menschen, die Frauen bestrafen wollen, wenn sie es wagen, sich exklusiv auf sich zu fokussieren. Sie zerstören den Ruf dieser Frauen und erklären sie zu Schlampen, Hexen, Miststücke, Fotzen oder ganz neu: TERFs.

Nun könnte Terre des Femmes natürlich gegen diesen Sexismus angehen, sich verteidigen und stolz sein, aber nein, der Vorstand beugt sich dem Shitstorm und erklärt diese Kapitulation so:

„Wir möchten unsere Ressourcen in der Geschäftsstelle, in den ehrenamtlichen Gremien und im Vorstand wieder gemeinsam auf unsere Kernthemen konzentrieren und unseren unermüdlichen Kampf für Gleichberechtigung und gegen geschlechtsspezifische Gewalt fortsetzen! Diesen Kampf können wir nur fortsetzen, wenn wir ernst genommen werden.“

Das ist ein einzige Bankrotterklärung!

Terre des Femmes erklärt, seine Arbeit nur fortsetzen zu können, wenn sich die Frauen so verhalten, wie man es von Frauen erwartet. Frauen müssen sich aufopferungsvoll solidarisch für alle Menschen einsetzen. Es gehört sich nicht für eine Frau, sich exklusiv für Frauen einzusetzen.

Es gibt viele Orte, wo Frauen sich zwar politisch vereinigen konnten, von ihnen aber dennoch erwartet wird, dass sie sich an gewisse Abstandsregeln halten. In manchen Kulturen ist es zum Beispiel die Pflicht, Kopftuch zu tragen oder die ehelichen Pflichten nicht zu vernachlässigen. In der Bundesrepublik Deutschland war die Anstandsregeln, als Frau die ehelichen Pflichten nicht zu vernachlässigen, noch bis 1977 ein Gesetz. Der §1356 BGB erklärte bis zur Änderung am 1. Juli 1977: „Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.“

Heute gilt: Terre des Femmes führt den Verein in eigener Verantwortung. Der Verein ist berechtigt, sich für Frauen einzusetzen, soweit dies mit ihren Pflichten vereinbar ist, sich auch für transsexuelle Menschen einzusetzen.

Ich muss bei dieser Kapitulation von Terres des Femmes an die wunderbare Feministin Hedwig Dohm denken, die einmal gesagt hat:

„Mehr Stolz, ihr Frauen! Der Stolze mag missfallen, aber man verachtet ihn nicht. Nur auf den Nacken, der sich beugt, tritt der Fuß des vermeintlichen Herrn.“

(Hedwig Dohm)

Auf ihrer Facebook-Seite erklärt Inge Bell, die einzige Frau im Vorstand, die sich gegen das Zurückziehen des Positionspapiers ausgesprochen hat:

„TDF braucht einen Neuanfang – und seinen klaren Kompass zurück! Jetzt! Für Frauenrechte und Mädchenschutz. Die Geschäftsführerin Christa Stolle mit zwei weiteren Vorstandsfrauen hat durch einen Alleingang gegen die Mehrheit der Mitfrauen den Verein in eine Krise gestürzt: sie haben sich über zwei basisdemokratische Beschlüsse der Mitgliederversammlungen 2020 und 2022 satzungswidrig hinweggesetzt und ein wichtiges Positionspapier zurückgenommen. Und damit ganz bewusst die TDF-Mitfrauen vor den Kopf gestoßen. Und damit auch viele Unterstützerinnen und Unterstützer.

Das geht so nicht! Diese antidemokratische Vorgehensweise des Vorstands ist inakzeptabel. Ich fordere den sofortigen Rücktritt des gesamten Vorstands – ja, auch den meinen! Ich erwarte von meinen Vorstandskolleginnen, die Verantwortung für dieses Fehlverhalten zu übernehmen – und bin in meiner Aufgabe als Stellvertretende Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES e.V. auch selbst bereit dazu.

Wir müssen den Weg frei machen: Deutschlands größte Frauenrechtsorganisation mit ihren mutigen und starken Mitfrauen muss wieder der Leuchtturm für Frauenrechte sein. Und das im Nebel einer aufkommenden Beliebigkeit und eines liebgewonnenen Wellness-Feminismus.

Der Kampf für Frauenrechte war noch nie einfach und easy-going. Gemeinsam mit vielen Mitfrauen und TDF-Gewogenen stehe ich hinter dem Positionspapier „Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht“. Für Frauenrechte und Mädchenschutz. #saveTDF“

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