Wofür steht das A in Arte?

Wofür steht eigentlich das A in Arte? Diese Frage stellte ich mir, als Arte im Frühling 2017 erklärte, eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa nicht zu senden. Heute stelle ich mir die Frage wieder, denn Arte hat einen Film voller Lügen über Israel gesendet.

Wenn es zum Juden geht, scheint Arte mit zweierlei Maß zu messen. Kritik an Israel wird gerne, ausgiebig und einseitig gesendet, während Kritik an haltloser Kritik an Israel, die nicht selten in judenfeindlicher Lügerei umschlägt, nicht gesendet wird. Arte liebt es, Juden zu kritisieren. Arte hat aber ein Problem damit, wenn Juden gegen hetzerische Verleumdung verteidigt werden. Der WDR, der den Sender Arte damals in seiner Entscheidung, die Dokumentation über Judenhass nicht zu senden, unterstützte, erklärte:

„Der Film entspricht nicht dem Auftrag von arte, nämlich den „Antisemitismus in Europa“ zu beleuchten. Das behandelt der Film allerdings nur in Teilen. Der WDR kann die Kritik von arte nachvollziehen, da der Film nicht liefert, was beauftragt war.“

Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wurden sogar mit diesen Worten zitiert:

„Der Film ist eine Provokation!“
„Der Film schüttet Öl ins Feuer!“
„Der Film kann angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden.“
„Der Film ist antiprotestantisch, antimuslimisch und proisraelisch.“
„Der Film ist nicht ergebnisoffen.“

Die Dokumentation, die Arte nicht senden wollte, heißt „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“. In der Dokumentation zeigen Joachim Schroeder und Sophie Hafner in neunzig Minuten den Judenhass Europas, wie er sich in den frühen Zeiten des Christentums verfestigt hat, durch Luther brutalisiert und durch Philosophen, Schriftsteller und Komponisten in Europa gerechtfertigt und schließlich von den Nazis zur industriellen Massenvernichtung von Menschen gemacht wurde. Der WDR hatte ein großes Problem mit dieser Zusammenfassung der europäischen Geschichte und erklärte:

„Die angerissene historische Entwicklung des Antisemitismus im Neuen Testament, in Schriften von Martin Luther, Molière, Richard Wagner und anderen lässt den jeweiligen historischen Kontext völlig außer Acht.“

Welchen Kontext die Dokumentation außer Acht gelassen haben soll, erklärte der WDR nicht. Der WDR erklärte auch nicht, ob dieser Kontext den brutalen Judenhass vielleicht hätte verständlich erscheinen lassen.

Die Dokumentation zeigt ferner, wie der Judenhass in die arabische Welt exportiert wurde und heute nach Europa zurückkehrt und zwar in Form einer brutalen und durch europäische Organisationen finanzierten Kritik an Israel, die sogar vor Verfolgung und Mord nicht mehr zurückschreckt. Nachdem man die Dokumentation gesehen hat, versteht man die letzten Sätze der Dokumentation:

„Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, hätte man sie nicht überzeugt, dass es ihre Pflicht ist, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen. Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist und da ein Teil derer, die Macht haben, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt.“

Die Liste der Menschen, die so gewalttätig wurden, dass sie Juden mordeten ist lang und die Dokumentation zeigt sie:

Am 21. Januar 2006 wurde Ilan Hamimi in Frankreich von einer Gruppe muslimischer Männer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Ihm wurde unter anderem bei lebendigem Leibe der Penis abgeschnitten. Am 19. März 2012 wurden drei Kindern und ein Erwachsener vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem selbsternannten Kämpfer des Islams ermordet, weil sie Juden waren. Am 24. Mai 2014 wurden zwei Israelis und eine Französin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Am 3. Dezember 2014 wurde ein jüdisches Paar in Paris brutal überfallen. Die Angreifer stürmten in die Wohnung und brüllten: „Ihr seid Juden, also seid ihr reich!“ Sie raubten Schmuck und Geld und vergewaltigten die Frau vor den Augen ihres Freundes. Wochen zuvor hatten die selben Täter einen siebzigjährigen Juden verprügelt. Am 9. Januar 2015 nahm ein selbsternannter Kämpfer des Islamischen Staats in einem jüdischen Supermarkt mehrere Geiseln und tötete vier Juden. Im Sommer 2014 wurden auf deutschen Straßen diese Parolen gebrüllt:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
„Juden ins Gas!“
„Adolf Hitler!“
„Tod den Juden!“

All diese antisemitischen Verbrechen werden in dem Film erwähnt und ihre Wurzeln durchleuchtet. Sie liegen im Nahen Osten, wo die Hamas in ihrer Gründungscharta zur Vernichtung aller Juden aufruft und die Fatah Judenmörder feiert. Die Dokumentation zeigt, dass dieser Hass auf Juden im Gazastreifen und in der palästinensischen Autonomie durch Gelder aus Deutschland und Europa finanziert wird. Gelder von Brot für die Welt, Misereor und der Europäischen Union benutzt, um im Nahen Osten Judenhass zu finanzieren und arabische Kinder zu missbrauchen, indem sie dazu gezwungen werden, als Schutzschilde für den Judenmord zu fungieren. Dieser Hass wird dann nach Europa zurückexportiert. Es wundert daher nicht, dass der Terror, wie wir ihn von palästinensischen Terroristen kennen, die mit Autos und Lkws in Menschenmengen rasen und wahllos Passanten abstechen, jetzt auch in Europa um sich greift.

Arte weigerte sich, diesen Film zu senden. Erst nach massivem Druck wurde die Dokumentation doch gezeigt, allerdings nicht ohne zu erklären, Martin Luthers Judenhass habe einen Kontext und weiteren als Kommentierungen getarnten Verharmlosungen von Judenhass, mit denen Arte die Dokumentation denunzierte und verfälschte. Henryk M. Broder schrieb dazu, das sei ein „einmaliger und einzigartiger Vorgang“:

„Vor die Wahl gestellt, den Film zu senden oder nicht zu senden, hat sich das Haus klammheimlich und ohne Absprache mit den Autoren der Doku dafür entschieden, die Arbeit zu denunzieren und zu verfälschen.“

Arte weigert sich bis heute, die Dokumentation unverfälscht zu senden. Arte weigerte sich jedoch nicht, die Dokumentation „Gaza: Ist das ein Leben?“ zu senden. Diese „Dokumentation“ ist so einseitig und hetzerisch, dass das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), die Amadeu Antonio Stiftung, der Zentralrat der Juden in Deutschland, Dr. h. c. Charlotte Knobloch und viele weitere Verbände und Privatpersonen, darunter auch ich, folgenden Offenen Brief an Arte verfassten:

Offener Brief an Arte bzgl. Doku „Gaza: Ist das ein Leben?“

„Sehr geehrter Herr Bergmann,
sehr geehrter Herr Dr. Nievelstein,

wir begrüßen es prinzipiell sehr, wenn sich der Sender Arte im Rahmen einer Fernsehdokumentation mit der Situation im Nahen Osten sachlich auseinandersetzt. Umso stärker bedauern wir, dass die am Samstag, den 22.07.2017 in “Arte Reportage” ausgestrahlte Dokumentation “Gaza: Ist das ein Leben?” stark durch Einseitigkeit geprägt ist und den Zuschauerinnen und Zuschauern entscheidende Informationen vorenthält. Wir möchten Ihnen unsere Sichtweise im Folgenden detailliert erläutern.

Die Autorin der Dokumentation, Anne Paq, sowie eine weitere Person ihres Regie-Teams schreiben auch für das Online-Portal „Electronic Intifada“. Die „Electronic Intifada“ verbreitet nach Kriterien der Arbeitsdefinition Antisemitismus des European Centre on Racism and Xenophobia vielfach antisemitische Propaganda, z.B hier, hier und hier. Bereits der Name „Electronic Intifada“ suggeriert eine Unterstützung für die gezielte Tötung israelischer Zivilisten. Aus unserer Sicht diskreditiert eine solche Verbindung jegliche seriöse journalistische Arbeit.

Gleich zu Beginn der Dokumentation wird auf 2250 Menschen hingewiesen, „die beim Angriff Israels auf den Gaza-Streifen vor drei Jahren starben“ [Minute 01:31]. Nicht erwähnt wird, dass sich unter diesen Palästinenserinnen und Palästinensern 850 Kombattanten befanden. Ebenso wenig findet die Tatsache Erwähnung, dass die Hamas Menschen als Schutzschilde missbrauchte und somit massiv zu den Opferzahlen beigetragen hat. Im Satz darauf wird behauptet, dass „Gaza nach dem Willen der israelischen Politik nur an drei bis vier Stunden pro Tag Strom hat“ [1:35]. Es wird dabei außer Acht gelassen, dass erst vor kurzem auf Bitten der Palästinensischen Autonomiebehörde die Stromversorgung in Gaza reduziert wurde. Ebenso verbreitet die Dokumentation die Falschinformation, Gaza sei “einer der am stärksten überbevölkerten Orte weltweit” [1:58]. Es existieren jedoch zahlreiche Metropolen die eine ebenso hohe oder sogar höhere Bevölkerungsdichte aufweisen.
Im weiteren Verlauf der Dokumentation wird analysiert: „Die Belagerung lähmt die Wirtschaft, 80 % der Leute hier überleben nur durch Hilfe von außen.“ [02:40]. Erneut unterlässt die Dokumentation eine Kontextualisierung, die verdeutlicht, dass die Regierung der Hamas durch Korruption, Arbeitsplatzvergabe nach politischer Gesinnung und Veruntreuung von internationalen Hilfsgeldern zu militärischen Zwecken die missliche wirtschaftliche Lage in Gaza maßgeblich mitbedingt.

Darüber hinaus heißt es in der Dokumentation in Bezug auf die militärische Auseinandersetzung in Gaza 2014: „Durch israelische Bomben verloren 142 Familien drei oder mehr ihrer Mitglieder. Es war der brutalste Angriff Israels auf das palästinensische Volk seit 1967, als Israel den Gaza-Streifen besetzte“ [11:14]. An dieser Stelle wird das Bild der alleinigen Schuld Israels an den militärischen Auseinandersetzungen gezeichnet. Die Tatsache, dass Israel damit auf intensiven Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen reagierte, wird verschwiegen.

Ebenso wird suggeriert, dass Israels Militäraktionen sich gegen das palästinensische Volk als Ganzes richte und nicht etwa gegen die militärische Infrastruktur der Hamas. Schließlich wird im Zuge des historischen Vergleichs nicht erwähnt, dass der Sechstagekrieg durch die massive Bedrohung arabischer Staaten gegenüber Israel maßgeblich mitverursacht wurde.

Schließlich präsentiert die Dokumentation einen Palästinenser, der Gaza in Richtung Istanbul verlassen möchte, da es in Gaza Parks und Tanzmöglichkeiten ebenso wenig gäbe wie Strom [12:15]. Er fügt hinzu: „Das ist die Belagerung, die schnürt uns die Luft ab“ [12:25]. Für fehlende Tanzmöglichkeiten in Gaza eine “Belagerung” verantwortlich zu machen, entbehrt nicht nur jeder Logik, sondern verschweigt, dass die radikal-islamische Hamas die Kulturpolitik in Gaza verwaltet.

Neben den fehlenden Einordnungen der Gesamtsituation in Gaza, zu der auch die Nichterwähnung der radikal-islamischen Hamas zählt, fällt die Dokumentation auch dadurch auf, dass sie keine israelische Stimme zu den reichlich vorhandenen Vorwürfen gegen Israel zu Wort kommen lässt. Dies wäre im Sinne einer ausgeglichenen Darstellung der Situation jedoch dringend geboten gewesen.

Mit großer Bestürzung müssen wir daher konstatieren, dass die Dokumentation „Gaza: Ist das ein Leben?“ eklatante journalistische Mängel aufweist und letztlich ein stark verzerrtes und Israel dämonisierendes Bild verbreitet. Sie vermittelt insgesamt den Eindruck, Israel sei alleinig an der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Situation in Gaza Schuld.

Wir fordern Sie daher dazu auf, die Dokumentation unter seriösen journalistischen Gesichtspunkten zu überarbeiten oder die Veröffentlichung zurückzuziehen. Zudem erwarten wir eine Stellungnahme von Ihnen, wie es zu einer solch eklatanten Fehlleistung kommen konnte.“

Es ist nicht die erste eklatante Fehlleistung von Arte. Nur ein paar Wochen nachdem Arte sich geweigert hatte, die Dokumentation über Antisemitismus in Europa zu zeigen, sendet der Sender eine anti-israelische Dokumentation, die vor Einseitigkeit nur so strotzte. Der Film „Was ist die grüne Linie“ begann mit den Worten:

„Nach dem Unabhängigkeitskrieg 1949 zeichnen Israel, Ägypten, Jordanien und Syrien unter Vermittlung der UNO die neue Linie Israels mit grüner Tinte.“

Nicht erwähnt wurde, dass Israel angegriffen wurde und dass es die erklärte Absicht der Angreifer ist, Israel als Land und als Volk zu vernichten. Die Gründungscharta der Hamas enthält heute noch die Forderung nach der Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes. All das interessierte arte nicht. Israel wurde als bösartiger Aggressor gezeigt. Der Film enthielt auch diese Worte: „Sechstagekrieg, 1967. Israel erobert den Gaza-Streifen, die Sinai-Halbinsel, sie Golan-Höhen, das Westjordanland.“

Dabei wurde eine Karte eingeblendet, in der Israel in rot dargestellt wurde, dessen gefährliche rote Farbe sich unter dramatischer Musik über die Gebiete des Nahen Osten ergoss. An einer Stelle wurde sogar gezeigt, wie sich das israelische Rot über den ganzen arabischen Raum legte und Ägypten, Syrien, Jordanien und den Libanon verschlang. Juden sind die blutrote Gefahr, die alles verschlingen.

Das war die Bildsprache des Senders, der sich vorher weigert, einen Bericht über Antisemitismus in Europa zu senden. Der Film ging sogar noch weiter und erklärte: „Israel zieht sich zurück, aber jüdische Siedler gehen über die Grüne Linie hinaus in die Palästinensergebiete.

Dabei zeigt der Film ein in grün gehaltenes Gebiet, in dem sich rote Flecken solange ausbreiten, bis die ganze Karte wieder rot ist. Unter den Worten „Heute leben 400.000 im Westjordanland und 200.000 in Ostjerusalem“ färbt sich wieder die ganze Karte rot.

Arte verschwieg jedoch, dass 400.000 Juden im Westjordanland jedoch nur rund 17% sind, während in Israel über 20% Palästinenser leben. Warum war Israel bei diesen 20% nicht grün, wenn 17% Juden eine Karte schon rot machten? Warum verschwieg Arte, dass in Israel selbstverständlich Muslime leben und zwar mit den gleichen Rechten versehen wie jeder andere Bürger und jede andere Bürgerin des Landes aus, während die Hamas erklärt, keinen einzigen Juden auf ihrem Gebiet zu tolerieren? Seit 2005 ist der Gazastreifen „judenrein“. Hätte Arte sowas nicht wenigstens erwähnen sollen, bevor Bilder gezeigt wurden, in denen sich Juden unter dramatischer Musik und mit blutroter Farbe über den ganzen Nahen Osten ausbreiten?

Wer nicht gut informiert diese Reportagen schaut, muss Israel verurteilen und als brutalen Staat sehen, der Menschen einfach so ermordet und vertreibt. Arte hat diesen Film gesendet. Erinnern uns mal an die Begründungen, die angeführt wurden, warum der Film über Judenhass nicht gezeigt wurde:

„Der Film ist eine Provokation!“
„Der Film schüttet Öl ins Feuer!“
„Der Film kann angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden.“
„Der Film ist nicht ergebnisoffen.“

Kann mir mal bitte jemand erklären, wie ein Mensch, der solche Worte gesprochen hat, den Film „Was ist die grüne Linie“ senden kann? Dieser Film ist absolut einseitig, nicht ergebnisoffen und schüttet Öl ins Feuer. Er sollte gerade gerade angesichts der Terrorlage in Frankreich nicht gezeigt werden.

Erinnern wir uns auch an die Worte, mit denen die Dokumentation gegen Judenhass, die Arte nicht gesendet hat, endet:

„Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, hätte man sie nicht überzeugt, dass es ihre Pflicht ist, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen. Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist und da ein Teil derer, die Macht haben, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt.“

Arte ist ein deutsch-französischer Sender. Daher ist es durchaus geboten, mal darüber nachzudenken, ob die Aussage nicht auch so formuliert richtig ist:

„Niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, hätte Arte sie nicht überzeugt, dass es ihre Pflicht ist, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen.“

Nach all dem, was sich Arte mittlerweile erlaubt hat, angefangen von der Weigerung eine Dokumentation über Judenhass zu senden, weil sie nicht „ergebnisoffen“ gewesen sein soll, hin über den gesendeten Propagandafilm über die „grüne Linie“, bis zu der einseitigen und hetzerischen Arte Reportage über Gaza, die von Menschen gemacht wurde, die für die Intifada gegen Israel schreiben, sind all diese Fragen mehr als berechtigt: Welche Rolle spielt Arte bei dem mörderischen Judenhass in Frankreich? Wer ermöglicht diesen Judenhass? Wer finanziert und unterstützt den Judenhass? Und natürlich: Wofür steht das A in Arte?

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36 Antworten zu Wofür steht das A in Arte?

  1. Martin J. Malliet schreibt:

    Es sollte doch heute jedem klar geworden sein, dass solche Einzelkämpfe – mal gegen ARTE, mal gegen ein anderes antizionistisches Propagandabüro – den schon so lange dauernden Ermattungskrieg nur weiter in die Länge ziehen können. Das ist schon daraus ersichtlich, dass ihr Brief viel zu lang ist und sich in Einzelnachweisen verliert, wodurch er vergisst auf die Hauptsache hinzuweisen, nämlich dass ARTE sich auf die Seite der Verbrecher gestellt hat in dem schon mindestens 80-jährigen ungerechten Krieg der gegen die Juden von Israel geführt wird von muslimischen arabischen und palästinensischen Verbrechern gegen die Menschlichkeit. – Das heisst also: solange der ‚grosse Trick‘ der antizionistischen Propaganda nicht aufgedeckt wird, werden auch alle Versuche sich gegen diese Propaganda zu stellen erfloglos bleiben. Und der ‚grosse Trick‘ besteht in dem unausgesprochen bleibenden Ursprung des Konflikts. Da jeder der sich nicht überzeugen lassen will, den Usprung dann woanders ansiedeln kann, zum Beispiel bei der ‚Besatzung‘ von 1967. Ohne anerkennen zu müssen, dass es sich dabei doch eher um eine Folge des Konflikts handelt. – Ich meine also, dass eine erfolgreiche Bekämpfung der antizionistischen Propaganda nur aus zwei einfachen und deshalb für jedermann klar verständlichen Taktiken bestehen sollte: (1) Eine Taktik die ausschliesslich gerichtet ist auf die Aufdeckung des ‚grossen Tricks‘ die zu einer gerechten Schuldzuweisung führt; und (2) eine Taktik die darauf gerichtet ist, um die Kehrtwendung von oben her zu bewerkstelligen, und also den Aussenminister und die Regierungsspitze ins Visier nimmt, und nicht irgendein untergeordnetes Büro wie ARTE. Eine Kehrtwende in der deutschen, französischen und europäischen Aussenpolitik womit sich Europa unzweideutig auf die Seite der Opfer des ungerechten Krieges stellt und ebenso unzweideutig die Verbrecher die sich an diesem Krieg schuldig gemacht haben als solche bloss stellt und behandelt. – „Der ganz grosse Trick jedoch der antisemitischen oder anti-israelischen Propaganda betrifft den Ursprung des Konflikts. Der bleibt nämlich auch unausgesprochen. Dabei wird entweder angenommen, dass er ja schon hinreichend bekannt sei. Oder, dass er einfach nicht mehr auszumachen sei in der ganzen unentwirrbaren Geschichte des Konflikts. Das sind schon sonderbare Annahmen für Journalisten, die um eine gewissenhafte Beurteilung der Tatsachen bemüht sind. – Die damit unausgesprochen bleibende Wahrheit aber ist, sowohl heute als zur Zeit der Gründung Israels, dass nur eine in gutem Glauben vereinbarte Regelung der gegenseitigen Ansprüche zu einer rechtmässigen Lösung des potentiellen Konfliktes führen konnte. Die Repräsentanten der jüdischen Zionisten waren zu solchen Verhandlungen bereit. Die Führer der muslimischen Araber waren es nicht (und sind es bis heute nicht – lesen Sie bitte zurück, da steht „in gutem Glauben“, und darauf kommt es doch an). Nur dadurch wurde der potentielle Konflikt zu einem wirklichen Konflikt. Und weil die Araber obendrein auch noch ihr unbewiesenes Recht auf Verweigerung jeglicher Verhandlungen mit Gewalt und Krieg verteidigten (und weiterhin verteidigen), sogar zu einem blutigen Konflikt. – Die Verteidigung mit Gewalt und Krieg eines unbewiesenen Rechts ist ein Verbrechen. Ein Verbrechen gegen das Völkerrecht und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und wie alle Verbrechen hat es Folgen, bis heute, nicht nur für Israel, sondern ganz besonders auch für die palästinensische Bevölkerung. Und damit hört es noch lange nicht auf. – Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit das einfach unausgesprochen bleibt, so weit geht er in der Tat, der Antisemitismus in der Weltpolitik. Und all diejenigen die zu dieser unausgesprochenen Leugnung des Verbrechens beitragen sind folglich Mittäter. Da gibt’s nichts dran zu rütteln.“ – http://kko-fvd-mjm.blogspot.be/2013/02/vorschlag-die-deutsche-bundeskanzlerin.html

    • Aristobulus schreibt:

      Alles richtig, Herr Malliet.
      Jedoch: Sie schreiben über Strategie, aber nennen sie Taktik ( „…eine Taktik die darauf gerichtet ist, um die Kehrtwendung von oben her zu bewerkstelligen, und also den Aussenminister und die Regierungsspitze ins Visier nimmt, und nicht irgendein untergeordnetes Büro wie ARTE.“)
      Strategie ist das, was Sie meinen.
      Taktik jedoch ist, jeden Einzelnen (arte) zu widerlegen, der die Lüge von der israelischen Kriegstreiberei vertritt.

    • Martin J. Malliet schreibt:

      Nein, dann haben Sie mich nicht richtig verstanden. Ich habe mit Absicht das Wort ‚Taktik‘ gebraucht, weil ich gerade meine, dass es gar keiner Strategie bedarf, um dieses Problem anzugehen. Dafür ist es viel zu einfach, und gerade dass sollte man systematisch hervorheben: ein unausgesprochenes Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzudecken, dass nun schon 80 Jahre lang im Vollzug ist, sollte als Selbstverständlichkeit eingefordert werden. Und die Schuld die damit verbunden ist, bei all denen die zu dieser unausgesprochenen Leugnung des Verbrechens beigetragen haben und weiter beitragen, müsste dann jedem das Schweigen auferlegen. Aber gerade diese Wirkung wird verpasst, wenn mas es zu kompliziert macht, und zwischen Strategie und Taktik unterscheidet, und vor allem viel zu viel Zeit verliert mit der Taktik der Einzelnachweise, bei ARTE, und bei…, und bei…, und bei… . – Ich kann das hier nicht alles noch einmal erklären, das meiste habe ich deshalb auf meiner Facebookseite zusammengestellt (der Link steckt in meinem Namen). Und ich habe auch noch kein gutes Sprichwort dafür gefunden, dass den Sachverhalt wiedergibt, dass böswillige Menschen sich ihrer Böswilligkeit immer bewusst sind, und sich gerade durch ihren endlos wiederholten, obsessionnellen Versuch sie nicht zuzugeben, verraten. Die wissen doch alle, dass dieser antisemitische Krieg ein Verbrechen ist! (So wie auch die Nazis alle wussten, dass sie an einem Verbrechen beteiligt waren. Heinrich Himmlers Posener Rede ist davon doch der beste Beweis.) Von der Bundeskanzlerin habe ich damals nicht einmal eine Empfangsbestätigung erhalten, als ich ihr meinen elektronischen Brief zum selben Thema geschrieben hatte. Weil er sie natürlich in eine Zwickmühle brachte. Wenn es stimmt, dass sogar die unausgesprochene Leugnung eines Verbrechens als Mittäterschaft gewertet werden kann, dann kann sie ja schwer mit einer expliziten Leugnung darauf anworten. – Und gerade dieser Sachverhalt sollte als Hebel benutzt werden, um das Verbrechen aufzudecken. Und dazu bedarf es nicht mehr als einer simplen Taktik. Denn es wird in dieser Angelegenheit einfach viel zu viel geredet, und viel zu ungenau. So dass es kein Wunder ist, dass dabei die Verwirrung immer nur grösser wird, und nicht kleiner. Manchmal kommt mir sogar der Gedanke, dass sogar die Israelverteidiger Antisemiten sind, die noch lieber den Kampf gegen den Antisemitismus mit endlosem Gerede fortsetzen wollen, als dem Antisemitismus ein Ende zu bereiten. – Ich weiss ja, den Antisemitismus von unten wird man nie aus der Welt schaffen. Gerade deshalb sollte man sich ausschliesslich auf den Antisemitismus von oben konzentrieren, bei Angela Merkel. Auf mich hört sie halt nicht, aber vielleicht hört sie auf Emmanuel Macron. – PS: Es würde mich freuen, wenn mir jemand ein Sprichwort oder eine Ausdrucksweise finden könnte für den oben genannten Sachverhalt des schlechten Gewissens das man nicht loswerden kann und deshalb verrät. Den besten Satz den ich bisher dazu gefunden habe kommt von Mark Twain: „If you tell the truth you don’t have to remember anything.“ Aber er ist doch noch zu neutral um für die Taktik verwendet werden zu können.

      • Aristobulus schreibt:

        … „wer immer von sich selbst verfolgt wird, der verfolgt bald Andere dafür.“

        Oder:

        „Oh jemineh, gib, dass ich innere Verknotetheiten erkenne und äußere Verknotetheiten entlarve, aber gib mir vor Allem die Klarheit, um den Unterschied zu erkennen.“

        Oder:

        „§1. Wer sich nicht für Israel einsetzt, damit die Juden nach ihrem eigenen Gesetz in Sicherheit leben können, der tickt nicht richtig.
        §2. Wer nicht richtig tickt, der unterstütze doch bittschön die jüdischen Israelis, damit sie nach ihrem eigenen Gesetzz in Sicherheit leben können, auf dass er dann richtig ticke.“

      • Martin J. Malliet schreibt:

        Herrjemineh, Aristobulus, das hast Du doch alles sebst erfunden! Und kompliziert wie es ist, kann es doch nur wirken auf Menschen die zuhören wollen. Und das ist nun wirklich nicht unser Problem.

        Ich kenne noch ein Sprichwort das in die Richtung geht, aber viel zu brav ist: „If the cap fits wear it.“ Auf Deutsch: „Wen’s juckt, der kratze sich.“ Oder: „Wer sich angesprochen fühlt, …!“ (Auf Niederländisch: „Wie het schoentje past, trekke het aan.“

        Nein, es ist die Tatsache(!) der überwältigenden Schuld die aufgedeckt werden muss. Und dazu muss man natürlich selbst erst einmal über die Tatsache im Klaren sein. Was zum Beispiel beim sonst doch ganz rechtschaffenen Ahmad Mansour nicht wirklich der Fall zu sein scheint, wenn er auf die Frage was der Konflikt im Nahen Osten mit der Radikalisierung junger Muslime zu tun hat, antwortet: „Gar nichts!“ Obwohl doch jeder weiss (oder wissen sollte), wie erfolgreich diese Propagandavideos sind. 28 Millionen ‚Views‘ seit 2017-07-19 für den hier [https://www.facebook.com/mishheeek/posts/462160494141490], gemacht mit Pallywood Bildern von 2015! Und nur keine Angst, was hinter dem Filter steckt ist gar nicht grauenerregend, sondern geradezu belustigend! Wie immer, wenn Shirley Temper dabei ist. – Mein Kommentar dazu auf Französisch steht auf: – http://fr.timesofisrael.com/quand-un-ancien-salafiste-israelien-explique-les-terreaux-de-lislam-radical/

        • Aristobulus schreibt:

          … hm, mit Sprichworten ist es genauso wie mit Statistiken: Man kann nur die glauben, die man selbst gefälscht hat.
          Noch so ein Sprichwort, pardon.
          Übrigens dürfen Sprichworte (besser Aphorismen) nicht zu einfach sein, sonst passen sie immer auf alles. Zu kompliziert ist auch nicht gut, dann passen sie nur auf die Fantasie. Grad zwischen zu simpel und zu hochgestochen müssen sie sein; denn der Leser/Zuhörer soll ja nicht unterfordert werden

      • Martin J. Malliet schreibt:

        Dass mir das jetzt erst einfällt: Salomons Urteil, oder besser, Salomons Urteilsfindung, tut genau das, wonach wir suchen: es lässt den Schuldigen sich selbst verraten. – Anscheinend wird Salomons Weisheit auch von Muslimen sehr hoch eingeschätzt, aber mit einem anderen Beispiel illustriert, einem Beispiel von gerechter Entschädigung das weniger mit unserer Sache zu tun hat. – http://www.islamawareness.net/Children/story4.html – Al-Anbiya Verse No 78 – Nun glauben Spieltheoretiker nicht, dass Salomons Urteil funktioniert hätte, wenn die ‚falsche‘ Mutter ‚rational‘ gewesen wäre und den Ausgang des Spiels vorausberechnet hätte. – Andererseits sind Antisemiten selten rational, und sie hereinzulegen dürfte doch nicht allzu schwierig sein.

        Das Argument des Padamalgams (und wie es die Bösgläubigkeit seines Anwenders verrät)

        (1) A formuliert eine Kritik an der israelischen Politik.

        (2) B beschuldigt ihn des Antisemitismus.

        (3a) Unter der Annahme, dass die Kritik die A unter (1) formuliert begründet ist und sich auf unbestreitbare Tatsachen stützt: normalerweise würde A den Vorwurf des Antisemitismus widerlegen indem er seine begründete Kritik einfach wiederholt, und vielleicht hier und da die Gründe etwas anders ausführt um sie verständlicher zo machen.

        (3b) Unter der Annahme, dass die Kritik von A unter (1) formuliert nicht begründet ist und sich auf keine unbestreitbaren Tatsachen stützen kann: A weiss ganz genau, dass der Vorwurf des Antisemitismus trifft und er könnte ihn gar nicht widerlegen wie er es unter (3a) tun würde; so dass ihm keine andere Verteidigung übrig bleibt, als die Redlichkeit von B anzugreifen, um dessen Vorwurf des Antisemitismus als unglaubwürdig erscheinen zu lassen; er beschuldigt also im Gegenzug B der böswilligen Absicht mit seinem generellen Antisemitismusverdacht (der Kritik an der israelischen Politik mit Antisemitismus in einen Topf wirft) jegliche legitime Kritik an der israelischen Politik diskreditieren zu wollen; wobei er verstohlenerweise ebenfalls Kritik an der israelischen Politik mit Antisemitismus in einen Topf wirft, aber diesmal, um jegliche antisemitische Kritik an Israels Politik zu legitimieren!

        (4) Die Tatsache, dass A die Abwehr (3b) wählt und nicht die Verteidigung (3a), verrät seine Bösgläubigkeit.

        (5) Das Szenario, in dem wir die Verteidigung (3a) zu hören bekommen, tritt nie oder nur sehr selten ein, da in dem Fall normalerweise alles schon nach (1) aufhört und es (2) gar nicht gibt.

        (6) Die Tatsache andererseits, dass wir so oft die Abwehr (3b) zo hören bekommen, ist der empirische Beweis für die Dominanz der Gleichwertigkeit von Antizionismus und Antisemitismus in der öffentlichen Debatte.

        (7) Diese Ausführung ist so einfach wie sie aussieht, und man würde also annehmen, dass sie jedem geläufig ist. Und dass demzufolge das Argument des Padamalgams schon lange aus der öffentlichen Debatte verschwunden sein würde. Doch ist dem nicht so. Womit meines Erachtens vor allem Eines bewiesen ist: der Antisemitismus ist immer noch so gross, dass er den ganzen Horizont verstopft, ohne dass das noch jemandem auffallen würde.

      • Martin J. Malliet schreibt:

        Was auch hierhin gehört ist die Russellsche Antinomie, und wie sie eine Rolle spielt bei der sozialen Konstruktion einer zweiten (erdachten) Wirklichkeit. Eric Voegelin zufolge ist dies sogar das Hauptthema von Miguel de Cervantes im Don Quijote (und es kann ziemlich kompliziert werden). Die grundlegende Version der Russellschen Antinomie ist bekannt: Ein Türke behauptet, dass alle Türken Lügner seien. Ist es glaubhaft was er sagt, wo er doch selber Türke ist?

        Aussage der 1. Ordnung (vom Lügner über die Welt): Der Lügner sagt eine Lüge – Weiß ist Schwarz. Aussage der 2. Ordnung (vom Zuhörer über den Lügner, der die Aussage der 1. Ordnung macht): Der Zuhörer entscheidet, ob er den Lügner für einen Lügner halten soll oder nicht; im ersten Fall wird die Aussage der 1. Ordnung zur Unwahrheit – Weiss kann nicht Schwarz sein; im zweiten Fall wird die Aussage der 1. Ordnung eine Wahrheit – Weiss muss Schwarz sein. Wenn die Lügen, die der Lügner erzählt, so unverschämt sind, daß der Zuhörer nicht glauben kann, dass der Lügner so unverschämt lügt, dann muß der Zuhörer diese unverschämten Lügen glauben! (Was auf Französisch bedeutet wird mit: „Plus la ficelle est grosse, mieux elle passe inaperçue.“)

        Wenn die Menschen auf der Ebene der 1. Ordnung bleiben würden, und sich in der Welt umschauen würden, um zu sehen ob Weiss in der Tat Schwarz ist, wie der Lügner ihnen vorhält, dann könnten sie sich nicht in einer sozial konstruierten zweiten Realität verfangen. Erst wenn sie sich auf die Ebene der 2. Ordnung begeben, und ihre ‚Sicht‘ der Welt von Entscheidungen abhängig machen über die Frage ob der Lügner ein Lügner ist oder nicht, werden sie ganz unweigerlich in die Falle einer Weltanschauung oder Ideologie tappen.

        Andrej Vychinsky und Joseph Goebbels waren zwei erfolgreiche Meister dieses Spiels der suggestiven falschen Anschuldigungen.

  2. Martin J. Malliet schreibt:

    In Frankreich haben wir jetzt, 100 Jahre nach der ‚Balfour-Deklaration‘, die ‚Macron-Deklaration‘, die verspricht dem Antizionismus, Neuerfindung des Antisemitismus, keinen Daumbreit nachzugeben. – Emmanuel Macron ist kein ‚Führer‘, sondern der Präsident einer repräsentativen und demokratischen Regierung. Es ist daher verständlich, dass er von der Bevölkerung erwartet, dass sie ihm sagt, wie sie repräsentiert werden will. Er tut das, indem er zunächst eine Erklärung abgibt die nicht klarer sein könnte, und dann abwartet, um zu sehen, inwieweit diese Aussage auch repräsentativ ist für den Willen der Bevölkerung. Wenn die Bevölkerung dann nicht zur Stelle ist, dann könnte man dem Präsidenten vielleicht immer noch vorwerfen ungenügend ‚Führung‘ gegeben zu haben, aber keinesfalls, dass er nicht versucht hätte sein Volk zu repräsentieren. – Im Augenblick haben die Sprecher der öffentlichen Meinung in der Mehrheit versucht die ‚Macron-Deklaration‘ zu widerlegen und den Präsident aufgerufen sein Versprechen zu überdenken. An erster Stelle der ehrwürdige Jean Daniel, der den Präsidenten direkt angesprochen hat und ihn beschwor, den akzeptablen Antizionismus der einen nicht zu verwechseln mit dem inakzeptablen Antisemitismus der anderen. Ohne sich dabei den geringsten Gedanken zu machen über die mögliche Auswirkung einer solch ausgeklügelten Botschaft auf Dieudonné Mbala Mbala und sein zahlreiches Publikum. Jean Daniel, der zuvor schon in einem früheren Leitartikel mit dem Titel ‚Israel: der Frieden oder die Gebiete‘ verkündigt hatte, dass er sich nicht nur nie mit dem Gedanken hatte abfinden können, dass de Gaulle auf der antisemitischen Seite stände, sondern auch, dass er die Warnung die de Gaulle in 1967 aussprach heute im Rückblick für unglaublich prophetisch hielt. – Nun genügt es sich die berühmte Pressekonferenz von 1967 über Israel anzuhören [https://www.youtube.com/watch?v=toKG_MFh7IU&t=4m42s] um herauszufinden, dass de Gaulle antisemitisch war genauso wie Jean Bricmont und viele andere Antizionisten es heute auch noch sind: nämlich implizit, indem sie die Verantwortlichkeit der entgegengesetzten Seite in der ganzen Geschichte des Konflikts ausser Acht lassen, die Verantwortlichkeit der arabischen und palästinensischen Führer. Die seit dem Beginn des Konflikts in 1936-1939 unablässige antizionistische Kriegstreiber waren die jegliche Verhandlung über eine friedliche Lösung einfach von sich wiesen! Und die aller Wahrscheinlichkeit nach dazu ermutigt wurden es bis heute zu bleiben durch den so prominenten Antisemitismus von oben bei westlichen Politikern, vor allem in Europa. – Es beginnt mit der Art, in der de Gaulle die Feindseligkeit der Araber gegenüber einer zionistischen Heimstätte in Palästina erwähnt, als ob es sich dabei … um eine meteorologische Erscheinung handelte. Dann suggeriert er, dass es nur der Mangel an ‚Bescheidenheit‘ von seiten dieses ‚elitären, selbsicheren und herrschsüchtigen‘ Volkes war, der es daran gehindert hatte mit seinen Nachbarn einen friedlichen modus vivendi zu finden (wobei er offenbar nicht mehr an die tiefsitzende, quasi-meteorologische Feindseligkeit der arabischen Bevölkerung dachte von der er gerade gesprochen hatte). Um schließlich Israel den Prozess zu machen, imdem er der Verdoppelung seiner Bevölkerung durch Einwanderung ein Handlungsmotiv unterstellte, dass einen Willen zur Expansion verraten hätte. Wenn doch ganz im Gegenteil die Masseneinwanderung das Ergebnis einer verbrecherischen Politik war von seiten der arabischen Staaten zur kollektiven Bestrafung, Enteignung und Vertreibung der jüdischen Gemeinden aus allen arabischen Ländern, obwohl sie dort schon vor der arabischen Eroberung zu hause waren! Man traut wirklich seinen Ohren nicht! Zumal es sehr schwer fällt zu glauben, dass de Gaulle einfach nicht auf dem Laufenden gewesen sein könnte. – Helen Andrew schliesst ihren Artikel ‚Lessons of Algeria‘ von 2017-01-31 [http://www.claremont.org/crb/article/lessons-of-algeria/] ab mit einer Bemerkung von Pierre Lagaillarde: „The Third Republic was born at Sedan and died at Sedan. The Fourth was born in Algiers and died in Algiers. The Fifth is born in Algiers.“ Und fügt abschliessend hinzu: „Only now there is an Algiers in the banlieues of Paris.“ – Nur gibt es jetzt eben diese ‚Macron-Deklaration‘, die nur darauf wartet, um in eine französische und europäische Aussenpolitik im Nahen Osten umgesetzt zu werden, die Schluss macht mit dem impliziten Antizionismus von General de Gaulle. – PS: Yitzhak Navon in dem Dokumentarfilm von Pierre Rehov über die ‚Réfugiés du Silence‘ [41m25s] spricht sogar von einem Bevölkerungszuwachs von 120% in den 4 Jahren nach 1948. – https://www.youtube.com/watch?v=_B6qkypTDa0&t=41m25s

    • Aristobulus schreibt:

      De Gaulle einst: „Wie der Jud‘ es auch macht, er macht es falsch, denn er bleibt immer der Jud‘.“
      Diedonné jetzt: „Épatez-le-jujuuu!!“ (das Publikum rast vor Begeisterung)
      Emmanuel Macron am Jetzigsten: „Der Jud‘ macht es nicht falsch, aber wir wollen mal sehen, ob meine Wähler auch so denken, und wenn nicht, eh bien!, dann deklarieren wir die Déclaration halt anders.“

    • Martin J. Malliet schreibt:

      Genau! Aber ich habe ja auch schon gesagt, wenn die Bevölkerung nicht zur Stelle ist, dann soll sie sich auch nicht mehr beschweren über ihre Repräsentanten! Man kann Macron vieles vorwerfen, aber nicht, dass er keine Öffnung anbietet. Dass François Baroin sie bei den Parlamentswahlen verpasst hat, liegt an Baroin, und nicht an Macron. In meinem Verständnis agiert Macron wie ein intuitiver Schlafwandler. Aber mit der richtigen Intuition. Meistens doch. Bis jetzt.

    • Martin J. Malliet schreibt:

      Es fällt den Deutschen zu besonders angewiesen zu sein, um diese Änderung in der europäischen Aussenpolitik zum Nahostkonflikt herbeizuführen. Weil sie es vorgemacht haben: sie haben die Schuld für den verbrecherischen Krieg, den sie über die Welt gebracht haben, als sie unter dem NS-Regime den Weg verloren hatten, auf sich genommen; und sie haben auch alle Konsequenzen akzeptiert die diese Schuld mit sich brachte. Genau das, was die Araber, in Palästina oder anderswo, auch tun müssen, wenn die Zweistaatenlösung etwas anderes sein soll als nur die Vorbereitung einer neuen Etappe in dem anti-zionistischen Krieg – das vom ‚abscheulichen‘ Benjamin Netanyahu so gefürchtete Scheitern der Zweistaatenlösung. Wenn beide Staaten eine Chance haben wollen, in Frieden zu leben. – Der konkrete Indikator für diesen Entschluss auf Seiten der Palästinenser ist auch einfach zu benennen: die Verwirkung des ‚Rückkehrrechts‘ für die Kriegsflüchtlinge, dass die Palästinenser akzeptieren müssen als eine der Folgen des verbrecherischen 80-jährigen anti-zionistischen Krieges, an dem sie sich schuldig gemacht haben.

      Was für eine Zeitverschwendung, Shahak. Warum beschäftigst Du Dich nicht mit dem Antisemitismus wo er am grössten ist? So gross, dass er nicht mehr auffällt? Wie bei Angela Merkel zum Beispiel, oder jedem anderen europäischen Regierungschef? Die alle für das Existenzrecht Israels eintreten, und sogar für Israels Recht sich zu verteidigen. Aber nie die Konsequenz daraus ziehen, auch für Israels Recht einzutreten, um in Frieden gelassen zu werden. Da das ja all diejenigen, die Israel immer wieder zur Verteidigung nötigen, zu Verbrechern machen würde. Zu Verbrechern gegen die Menschheit nämlich, die einen ungerechten Krieg führen. Seit mehr als 65 Jahren schon. Und das wohl nur, weil es sehr viel leichter ist ein Verbrechen nicht anzuerkennen, als es zu leugnen. Antisemitismus ist ja nicht immer Hass, es kann auch nur fehlender Mut sein. Ich habe es schon mal versucht, bei Angela Merkel, aber auf mich hört sie halt nicht.

      Kollegah in Palästina – Welch ein Schwachkopf! „…damals (1948), da wurden ihnen die Häuser weggenommen, zuerst dachten sie noch nach 3 Wochen wiederkommen zu können, aber daraus wurden dann 70 Jahre, und denen geht es heute am dreckigsten…“ [https://www.youtube.com/watch?v=AOqNrC_ILIM&t=7m22s ] Tja, geflohen sind sie damals, als in 1948 ihre arabischen Führer den ungerechten Krieg gegen Israel angefangen haben, um ihn in 3 Wochen zu gewinnen. Und als der Krieg verloren war, liessen die Israelis sie nicht wieder nach Hause. Und ihre arabischen Führer liessen sie in Lager stecken. So dass der Kollegah auch 70 Jahre später noch besichtigen kann, wie dreckig es ihnen geht. Ohne sich auch nur einmal die Überlegung zu machen, dass die Schuld an einem ungerechten und verlorenen Krieg immer Konsequenzen hat. Was gerade doch ein Deutscher eigentlich gelernt haben sollte. Und den Palästinensern vielleicht beibringen könnte. – Wer wirklich wissen will, wie arabischer oder islamischer Antisemitismus aussieht, sollte sich die Dokumentation ‚Silent Exodus‘ von Pierre Rehov ansehen, mit einer sehr eindrucksvollen Illustration der Aufweckung von ‚Blutrausch‘ (aus Ägypten im Jahr 1967, im Anlauf zum 6-Tage-Krieg), ab 43:59. https://www.youtube.com/watch?v=wFyDU62W4Rk&t=43m59s

      Der Antisemitismus von oben und der Antisemitismus von unten: Solange der Antisemitismus von oben nicht aufhört, ist auch der Antisemitismus von unten nicht unter Kontrolle zu bringen. Man kann ab und zu eine Schlacht gewinnen, und sich dazu gratulieren, aber es werden immer wieder neue Kämpfer aufstehen, um den Krieg fortzuführen. – Der Antisemitismus von oben ist heutzutage vor allem eine ’negative‘ Angelegenheit. Es werden keine ‚positiven‘ Vorurteile mehr verbreitet, aber es fehlen eben die normalerweise zu erwartenden Annahmen, wie die Vermutung der Unschuld, usw. – Solange diese Zweideutigkeit und Unschlüssigkeit von oben bestehen bleiben, bleibt auch die Anziehungskraft des Islamismus ungebrochen, da sie ihre Wurzel eben in der antizonistischen und antiwestlichen Kampfbereitschaft für Gerechtigkeit hat. – Die jungen Menschen in den Schulen kriegen die Bilder zu sehen, empören sich über das Unrecht, und wollen einen Schuldigen ausmachen. Ihnen vorzuhalten, dass die Sache dafür zu kompliziert ist, ist schwächlich. Zumal die Schuld doch ausgewiesen werden kann! Also werden die jungen Menschen den Schuldigen weiterhin dort ausmachen, wo er ihnen von der Propaganda gezeigt wird.

  3. Bruno Becker schreibt:

    Nachdem jahrelang eine sozialistische Regierung in Frankreich das Sagen hatte, konnten sich, entsprechend der Toleranz-fuer-alles-und-jeden-Ideologie, auch einige nicht ganz so saubere Elemente Gehoer verschaffen. Beim franzoesisch dominierten Sender Arte ist das deutlich zu spueren. Hier wirkt ein „pro-palaestinensiches“, in Wahrheit natuerlich islamisches Diktat, zumindest zu diesem Themenkomplex. Der noch nicht ganz so unterlaufene WDR hatte ja urspruenglich die Ausstrahlung von „Auserwählt und Ausgegrenzt“ zugestimmt. Erst im Nachhinein wurde durch das Veto von Arte die Ausstrahlung verhindert.

    „Eine Islamisierung findet nicht statt“ – von wegen! Tagtaeglich vor unseren Augen!

    • Bruno Becker schreibt:

      Nachtrag: Gibt es eigentlich in Deutschland eine Partei, die der Islamisierung Europas entgegen zu treten verspricht? Und wenn ja, sollte man die nicht unbedingt waehlen, wenn man wirklich etwas gegen Judenhass, Homophobie und Frauenverachtung tun will? Und damit natuerlich solche Kerzen wie z.B. Volker Beck und Schlimmere in die Wueste schicken?

  4. Bruno Becker schreibt:

    A ntisemitischer R undfunk in T eilen E uropas

  5. Aristobulus schreibt:

    … Thema: Verfälschung der Wahrheit durch Diffuslinke, Israel betreffend. Was IST das, was arte, der WDR, die ARD usf. tun: Das IST Propaganda pro-Terrorgutfinderei und Propaganda für die finanzielle Unterstützung des Terrors gegen die Juden IN MILLIARDENHÖHE.

    Hier ein Telefongespräch (von 2011, aber immer aktuell) zwischen dem Gelehrten Dennis Prager und einem verblendeten Linken, der ihm weismachen will, dass Raketenbeschuss auf Israel, die Verneinung der israelischen Existenz und Messerattacken auf Juden eine hmmm wirkliche-politische-Position seien:

    KEINE hmmm politische-Position!, nicht einmal eine unwirkliche, sondern ganz simple Terrorgutfinderei.

  6. Aristobulus schreibt:

    Petition für die Abschaffung der GEZ-Zwangsgebühren zumindest für diejenigen, die keinen Staatsrundfunk sehen:
    https://www.abgeordneten-check.de/kampagnen/gegen-gebuehrenzwang-rundfunkbeitragspflicht-abschaffen/startseite/aktion/376439Z13616/nc/1/

    • Aristobulus schreibt:

      Aus einer Mitteilung von Beatrix von Storch (AfD):
      „…Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF), teilte vor einiger Zeit mit, daß es aller Wahrscheinlichkeit nach eine Beitragserhöhung in einer „ungewohnten Größenordnung“ geben werde. Er gehe von einer Erhöhung von einem Euro oder mehr aus.“

      Aha.
      Was lernen wir daraus: Die Moral von der G’schicht ist, dass es eine Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF) gibt. In der sitzen bestimmt zwanzig gutbezahlte (von Zwangsgebühren bezahlte) Funktionäre, die darüber befinden, wieviel Zwangsgebühren der Zwangsstaatsrundfunk braucht. Aller Wahrscheinlichkeit nach-. Dieser Staatszwangsfinanzierungskommission (KEF) reicht aber das viele Geld nicht, das der Staat von jedem einzelnen Bürger eintreibt. Weil ein Staatszwangsrundfunkbetrieb MEHR Zwangsgeld braucht!, und warum: Weil das ein Naturgesetz ist.
      Also sagt Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF), dass er den Zwangsbetrag in einer ungewohnten Größenordnung erhöhen werde. Nein, das sagt er nicht: Er sagt, dass es diese Erhöhung „aller Wahrscheinlichkeit nach geben werde“. Warum sagt er das so und nicht anders: Weil es ein sozialistisches Naturgesetz ist.
      Hmm, aber „ungewohnt“ für wen?, für einen Herrn Meier da draußen, oder ungewohnt für den Herrn Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission für den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender (KEF)?, man weiß es wieder nicht. Man weiß nur, dass „es“ aller Wahrscheinlichkeit nach eine Erhöhung der Zwangsgebühren „geben werde“.

      Die AfD ist die einzige Partei, die gegen diese Zwangsgebühren ist.
      Wer bald bei den Wahlen eine andere Partei wählt!, der wählt pro-Zwangsgebühren.
      Das lässt sich nicht widerlegen.

      • Na ja, man wählt ja nicht nur nach der Rundfunk-Gebühr. Da gibt’s schon noch Wichtigeres. Und so lange die AfD ihre Höckes, Gedeons & Co. behält, kann man sie allenfalls als Protestwahl ankreuzen (etwa gegen die verfehlte Asylpolitik oder die unsägliche „Energiewende“, um hier nur zwei Beispiele zu erwähnen). Von echter Alternative kann leider keine Rede sein.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, klar gibt’s noch haufenweise mehr Themen als ausgerechnet das eine Ekelthema GEZ-Zwangsgebühren.
          Zum Höcke: Solche Leute sitzen in jeder Partei. In jeder-. Bloß spricht niemand darüber, hingegen alle Welt kloppt auf Höcke oder auf Kubitschek (na, zu Recht!, das tue ich auch, bei jeder Gelegenheit). Wie groß ist jedoch der Anteil von Leuten wie Gabriel, Steinmeier, Özoguz, Nahles (alles Israelhasser, die antijüdische Propaganda verbreiten), Schwesig (die Linksextrtemisten hundert Millionen pro Jahr gibt) usf. in der SPD? Es sind Mengen. Und wieviele in der CDU tragen brav jede skandalöse Merkelentscheidung mit, erst ca. 2,67 Millionen Mohammedaner und bald nochmal dreihunderttausend und dann weitere achthunderttausend hereinzuholen? Mengen. Und wie viel Grüne sind so funktionärtotalitär drauf wie Roth oder Künast? Mengen.

          • Das ist leider alles wahr. Umso schlimmer die traurige Tatsache, dass es leider keine echte und wirklich wählbare Gegenkraft gibt. Die Welt – jedenfalls die deutsche – ist ein Irrenhaus, in dem die Verrücktesten das Sagen haben. Zum Verzweifeln. Oder gelassen zur Kenntnis nehmen, dass es einfach total irre ist. „Herr, gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, Dinge hinzunehmen, die ich nicht beeinflussen kann, und die Weisheit, beides voneinander zu unterscheiden!“ Ist nicht von mir, trifft’s aber gut.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, Taurus. So isses. Ach!

          • Aristobulus schreibt:

            … noch eppes zu „wirklich wählbar“: Wer ist schon wirklich-wirklich wählbar, also wählbar im Sinne von durch und durch wählbar? 🙂
            Als die Wahl zwischen Kohl und Gerhard Schröder bestand, waren weder der Aussitzer und kalte Sprücheklopfer Kohl, noch der geschniegelte, narzisstische Schröder wählbar im Sinne von wählbar. Nu, man wählte, und man bekam Schrödern, den ersten deutschen Bundeskanzler jemals, der es nach seiner Amtszeit für nötig hielt, ins Geschäft des Russensuprematisten Putin zu wechseln. Hätte man das während der Wahl kommen sehen können: Aber ja. Man hatte die Wahl zwischen zwei Übeln, und man wählte das andere Übel, das man nur noch nicht so kannte wie das eine Übel, das man ja a) kannte und b) weghaben wollte.
            Gewählt und verloren.

            Was wählt man bei der bald anstehenden Wahl: Man wählt MERKELN, egal, ob man CDU, SPD, grün, links oder FDP wählt. Dafür hat Merkel gesorgt. Sie hat alles dafür getan, um nicht nur die eigene Partei komplett zu schreddern. Ihr ist alles völlig egal außer der eigenen Dauerkanzlerschaft.

            Wenn man AfD wählt, ja?, wählt man jedoch den Wechsel.
            Man wählt eben gar nicht, indem man SPDCDUgrünFDP wählt.
            Wenn man diese nämlich wählt, egal warum (weil man den Herrn Bosbach gutfinden kann?), gibt es als zwangsläufiges Resultat weiter Merkel (alternativlos, wir schaffen das, jene die schon länger hier sind, usw. usf.)
            Wenn man nicht AfD wählt: Dann wählt man zwangsläufig gar nicht und kann sich gleich sein Kreuzl sparen.
            Das lässt sich leider nicht widerlegen, egal wie man es dreht oder wendet…

  7. Das A steht eindeutig für Astlöcher. Die meisten europäischen Medien – öffentlich-rechtliche ebenso wie private – erzeugen mit ihren juden- und israelfeindlichen Pseudoberichten genau den Antisemitismus, den sie dann weiter verstärken. Ein fatal-perfekter Kreislauf.

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Ich würde sagen, das „Ar“ steht für „Arschloch“.

  9. Gerald Schwetlik schreibt:

    Zu diesem Artikel passt der Titel ihres Blogs „Tapfer im Nirgendwo“ wie die Faust aufs Auge. Alles, aber auch alles, was sie schreiben entspricht den Tatsachen, aber keiner will das hören. Judenhass ist schon lange wieder salonfähig und natürlich nicht nur in Deutschland. Da kann man nur tapfer im Nirgendwo weiter gegen angehen, aber es wird nicht helfen. Trotzdem kein Grund aufzuhören. Weiter so!

    • Aristobulus schreibt:

      Inwiefern „es wird nicht helfen“? Da fehlen ja die Zahlen.
      Wieviele Zuschauer schauen den ARTisten beim Verbreiten von Judenhass zu: Bestenfalls 3%. Hingegen wieviele Zeitgenossen lesen die Bildzeitung: Geschätzt 60%. Die Bildzeitung hat noch nie in den Zikadenchor der Israelhasser mit eingestimmt.

      -Jedoch: Sicher 80% sehen das deutsche Staatsfernsehen, das dauernd Judenhass-Israelkritik propagiert, während jene, die das deutsche Staats-TV sehen, gleichzeitig die Bildzeitung lesen. Sie sind also hin- und hergerissen zwischen ererbtem Judenhass und der faktisch bestimmten Vernunft.

      Ganz einfach: Wenn irgendwo Judenhass propagiert wird, nimmt er zu.
      Wenn dem Judenhass jedoch widersprochen wird, bleibt er bei jenen, die den Gegenjudenhass empfangen, schlimmstenfalls latent bestehen, bestenfalls gibt er jedoch auf.

  10. bm98600 schreibt:

    „Wer nicht gut informiert diese Reportagen schaut, muss Israel verurteilen und als brutalen Staat sehen, der Menschen einfach so ermordet und vertreibt“
    Genau das passiert auch. Wenn z.B. auf SRF online ein Bericht über Geschehnisse in Nahost erscheint, sind die Leserkommentare zu 90% anti-Israel, zum Teil richtig hasserfüllt.
    Ich empfehle immer „Allein unter Juden“ zu lesen, das verändert den Blickwinkel etwas.

Seid gut zueinander!

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