Shylock or Nathan?

It’s Jew-hatred when one expects more from a Jew than from a non-Jew and it’s Jew-hatred when one criticizes Jews about something one would otherwise tolerate from others!

In his play, „The Merchant of Venice“, William Shakespeare portraits the Jew, Shylock, as an ordinary person with strengths and weaknesses, who at one point simply refuses to accept the shame of being oppressed. Shylock is a man to whom injustice is done and he defends himself!

Although, in Shakespeare’s play, Christians are incapable of living according their own Christian principles, they demand from Jews accordance to those very same principles. They punish the Jew the more violently, when it turns out that he doesn’t choose to follow the Christian commandments as many another Christian won’t or can’t. Shylock will not and can not be better than everyone else. He’s not superman. He expresses this point with the following words:

”Hath not a Jew eyes? Hath not a Jew hands, organs, dimensions, senses, affections, passions? Fed with the same food, hurt with the same weapons, subject to the same diseases, healed by the same means, warmed and cooled by the same winter and summer as a Christian is? If you prick us, do we not bleed? If you tickle us, do we not laugh? If you poison us, do we not die? And if you wrong us, shall we not revenge? If we are like you in the rest, we will resemble you in that. If a Jew wrong a Christian, what is his humility? Revenge. If a Christian wrong a Jew, what should his sufferance be by Christian example? Why, revenge.“

Shylock is a human being with feelings and fears. As every person who is threatened or attacked, one defends oneself, protects one’s life and may even cause fear in one’s surroundings if it represents the only way to preserve one’s own life. Of course, Shylock makes errors defending himself. He even overdoes it. He is human!

It is precisely these human characteristics which Jews are denied. It’s enough just to look at the United Nations. Despite recent decades of heinous crimes against humanity in Rwanda, Cambodia and Srebrenica, and absolute oppression in Iraq, Iran and North Korea, the United Nations has adopted more resolutions against Israel than against all other nations! In a manic fixation on only 0.1% of the total world population – the Israelis – the United Nations sees a nation that deserves unrelenting attention.

As long as Jews “cooperate” in their own slaughter, they can expect empathy; but alas, when they fight back, the fun stops. The journalist, Henryk M. Broder, summed it in this simple formula:

„It’s easier to throw garlands at the graves of dead Jews than to deal with living ones.“

Jews aren’t permitted to attract too much attention to themselves. If necessary, they must disappear as conveniently as Shylock. When Shylock refuses to recognize the principle of forgiveness, he is brutally punished by Portia who also can’t feel any forgiveness. In the fourth act of Shakespeare’s, „The Merchant of Venice“, Shylock speaks his last words, and no longer appears in the fifth and final act. A Jew must disappear if he is a Shylock (i.e. a human)!

In a world full of double standards a Jew must be like „Nathan the Wise“. Gotthold Ephraim Lessing’s Nathan is a Jew, as critics of Israel could only wish for. He is enlightened, good, understanding, forgiving and moreover, non-religious. Nathan the Wise is not a real Jew. Rather, he is an invented image of the Jew! Were Nathan a real Jew with human qualities, he would have feelings that can manifest themselves sometimes in anger and revenge. However, in that case, any love from critics of Israel would dissipate quickly! Jews must reflect an externally defined ideal. The rest of humanity can remain multifarious!

As long as Jews reject violence and remain victims, and at most, use only rhetoric as a weapon as Nathan did; when words such as: „Never mind, the Jew is for burning“ are hurled at them, as long as they remain peaceful, they are welcome. But, as soon as they begin to defend themselves, any sympathy reverts to bitter antipathy. Then those people may feel free to say, for example, that Jews are no better than Nazis and besides, they are vindictive, greedy and implacable!

A basic problem concerning the Middle East conflict is that an Israeli politician is already at a disadvantage when he’s not a Nathan the Wise. However, an Arab politician is already praised when he is not an Adolf Hitler.

***

(Translated by William Wires)

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Kopfschuss: Journalisten töten Anstand

Ein Gastbeitrag von Lisa Piesek.

Vor einigen Tagen ist ein Video aufgetaucht, welches zeigt, wie ein israelischer Soldat einen am Boden liegenden Terroristen mit einem Kopfschuss tötet. Ich schließe mich explizit der Meinung meines Gastgebers an, dass zahlreiche judenfeindliche Arschlöcher dieses Video zur Aufgeilung nutzen. Ich stelle es mir sehr lebhaft vor, wie die „Gerade wir als Deutsche“ Fraktion sich mit Lotion und Taschentüchern eindeckt und sich zusammen mit dem Video auf der Toilette einschließt. Welche Medien haben eigentlich mit der gleichen Ausführlichkeit, wie über den toten Araber, über das letzte israelische Terroropfer berichtet? Kennen Sie seinen Namen?

Den Hintergrund des Kopfschusses sieht man auf dem Video nicht. Die Soldaten wurden vorher von zwei Palästinensern mit Messern angegriffen, ein Soldat wurde verletzt, man sieht im Hintergrund einen Rettungswagen, in dem er vermutlich behandelt wird. Bei vergleichbaren Attentaten wurden in Israel im letzten halben Jahr 34 Menschen getötet und 404 verletzt. In diesem Zeitraum gab es 206 Messerangriffe, 83 Attacken mit Feuerwaffen und 42 mit Fahrzeugen. Eine andere wirksame Strategie, als sich durch Schusswaffengebrauch zu verteidigen, gibt es bis heute nicht. Trotzdem hat bis jetzt mehr als jeder zweite Attentäter überlebt.

Nichtsdestotrotz halte ich persönlich den Kopfschuss für einen Exzess. Der Attentäter lag verletzt auf dem Boden, ohne sich zu regen, erkennbare Gefahr ging von ihm nicht aus. Zwar sagte der Schütze aus, er habe befürchtet, der Angeschossene hätte einen Sprengstoffgürtel aktivieren können, aber die anderen Soldaten scheinen seine Sorge nicht geteilt zu haben: sie sehen entspannt aus, telefonieren mit den Familien, niemand hat den unschädlich gemachten Terroristen im Visier, außerdem kommt der Schütze von Außerhalb in die Szene hinzu. Aber ich habe auch volles Vertrauen in die israelischen Ermittler und bin mir sicher, dass der Soldat im Falle seiner Unschuld freigesprochen wird oder verurteilt, wenn er schuldig ist.

Noch bevor das Video im Internet auftauchte, wurde der Soldat vom Dienst suspendiert und festgenommen, Ermittlungen wurden eingeleitet. Die israelische Öffentlichkeit, bis hin zum Verteidigungsminister Mosche Jalon und Premierminister Benjamin Netanjahu haben den Schuss verurteilt und klargestellt, dass er nicht mit den ethischen Grundsätzen der Armee und des israelischen Staates im Einklang steht. Dass es nicht nur hohle Phrasen sind, beweist die Härte der israelischen Justiz gegenüber jüdischen Terroristen. Zum Beispiel wurden Ascher Weisgan und Jakob Teitel zu lebenslanger Haft verurteilt. Israel ist ein Land mit intakter Rechtsstaatlichkeit und gesunder Zivilgesellschaft, trotz Dauerkrieges. Bei den Palästinensern werden Terroristen dagegen als Nationalhelden gefeiert, deren Angehörige eine großzügige Rente bekommen, nicht selten aus den Mitteln internationaler Hilfsorganisationen finanziert. Palästinensische Eliten weigern sich, die Terrorakte zu verurteilen.

Abgesehen davon, dass die üblichen antiisraelischen und antisemitischen Seiten und Blogs das Video auskosten, fällt wieder einmal ein großer Teil der deutschen Berufspresse durch tendenziöse Berichterstattung auf. Sogar ausführliche und ausgewogene Berichte werden mit stark verdrehten und verfälschenden Schlagzeilen überschrieben. Dabei gibt gerade eine Artikelüberschrift das erste Urteil vor und bleibt sogar oft der einzige Eindruck, den ein Beitrag hinterlässt. Es ist mir natürlich klar, dass die Autoren der Nachrichtentexte die Überschriften häufig nicht selbst formulieren, und dass die Schlagzeilen in Zeiten sinkender Auflagen möglichst reißerisch daherkommen müssen, um im Kampf um die Aufmerksamkeit des Lesers zu bestehen. In Zukunft lesen wir sicher irgendwann:

UNGLAUBLICH was dieser Jude dem verletzten Palästinenser antut! Ab der zweiten Minute musste ich weinen!

Es ist unübersehbar, dass diese verfälschten Schlagzeilen unverhältnismäßig oft zu Lasten von Israel gehen. Ob die Journalisten es tun, weil sie damit im Trend liegen und keinen Widerspruch befürchten müssen, oder weil sie von sich aus gern dem beliebten deutschen Hobby, Juden zu hassen Israel zu kritisieren, nachgehen, sei dahingestellt. Der Fakt an sich lässt sich aber sehr einfach belegen, denn auch in Deutschland werden Messerstecher gar nicht mal so selten von Polizisten erschossen. In diesen Fällen besinnen sich die deutschen Schlagzeilenmacher plötzlich auf das Gebot der journalistischen Neutralität:

Frankfurter Rundschau:

Israel:
Soldat erschießt verletzten Palästinenser

Deutschland:
Nach Messerattacke auf Revier: Polizist erschießt Angreifer
Polizei erschießt Islamisten nach Angriff auf Beamtin
Polizist erschießt Messerstecher in Sachsen-Anhalt

***

Süddeutsche.de:

Israel:
Soldat erschießt Verletzten

Deutschland
Polizist erschießt mit Messer bewaffneten Mann
Polizist erschießt Angreifer
Polizist erschießt Messerstecher in Sachsen-Anhalt

***

Tagesspiegel:

Israel:
Soldat tötet verletzten Palästinenser mit Kopfschuss

Deutschland:
Polizist erschießt Messerstecher in Naumburg
Polizist erschießt bewaffneten Mann in Polizeipräsidium

***

FOCUS Online:

Israel:
Als er schon am Boden liegt: Israelischer Soldat tötet verletzten Palästinenser

Deutschland:
Polizei erschießt Terroristen aus Islamistenszene
Messerstecher rastet aus und wird erschossen

***

SPIEGEL ONLINE:

Israel:
Israelischer Soldat soll verletzten Palästinenser mit Kopfschuss getötet haben

Deutschland:
Polizei tötet mutmaßlichen Messerstecher
Polizei erschießt bewaffneten Mann vor seinem Wohnhaus

***

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Der letzte Terroranschlag in Israel fand am 23. Mai 2002 statt!

Das jedenfalls muss glauben, wer die Liste von Terroranschlägen auf Wikipedia liest (Stand 26. März 2016). Das ist nämlich der letzte in Israel stattgefundene Anschlag, der auf dieser Liste erwähnt wird. Tapfer im Nirgendwo ruft daher all seine Leserinnen und Leser auf, die Liste von Terroranschlägen auf Wikipedia zu komplettieren.

Die letzten Einträge (Stand 26. März 2016) auf der Wikipedia Liste von Terroranschlägen sind die Anschläge im Irak vom 25. März 2016, in Belgien vom 22. März 2016, in der Türkei vom 19. März 2016 und in der Elfenbeinküste vom 13. März 2016. Es werden sowohl die Anschläge von Rechtsextremen aufgeführt, wie der Anschlag in Norwegen vom 22. Juli 2011, als auch die Anschläge mit islamischer Motivation, die einen erschreckend hohen Teil aller Anschläge auf dieser Liste ausmachen. Es werden sowohl Anschläge mit Waffen, Bomben und Spengstoff erwähnt, als auch Anschläge, die mit alternativen Tatmitteln verübt wurden, wie zum Beispiel der Anschlag vom 30. Juni 2007 in Großbritannien, der mit einem Fahrzeug verübt wurde. Messer tauchen ebenfalls als Tatmittel in der Liste auf, wie der Anschlag am 21. August 2015 in einem Thalys-Zug. Es werden sowohl die Anschläge mit hoher Opferzahl erwähnt, wie der Anschlag in Paris vom 13. November 2015, als auch Anschläge, bei denen niemand ums Leben kam, wie der Anschlag vom 28. Oktober 2011 in Bosnien und Herzegowina. Sogar zu den Angriffen auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland gibt es eine extra Erwähnung.

Auf der Wikipedia Liste von Terroranschlägen fehlen jedoch sämtliche Anschläge, die seit dem 23. Mai 2002 in Israel verübt wurden. Dabei gab es in Israel allein in den letzten Monaten eine vielzahl mörderischer Anschläge in Cafés, Wohnsiedlungen und Synagogen, sowie auf den Straßen und Plätzen des kleinen Landes. Sie wurden mit Spregstoff, Waffen, Bomben, Fahrzeugen, Messern, Äxten und Beilen verübt. Seit der Jahrtausendwende wurden in Israel 1.304 Zivilisten bei terroristischen Angriffen ermordet. Der Journalist Alex Feuerherdt kommientiert diese Zahl ganz treffend: „Würde man diese Bilanz auf die deutsche Bevölkerung hochrechnen, dann wären das 12.000 Tote in 15 Jahren.“

Warum tauchen all diese Anschläge nicht in der Liste auf? Auch fast alle Anschläge, die vor dem 23. Mai 2002 in Israel verübt wurden, tauchen in der Liste nicht auf! Sie gehören jedoch alle dort hin!

Auf Wikipedia kann jeder die Einräge korrigieren und erweitern. Tapfer im Nirgendwo ruft daher alle Leserinnen und Leser auf, die Wikipedia Liste von Terroranschlägen zu komplettieren. Solange die vielen Anschläge in Israel der letzten Jahre auf dieser Liste ignoriert werden, haben es notorische Israelkritiker leicht, zukünftige Israelkritiker zu rekrutieren, da potentielle Israelkritiker mit einem einfachen Blick auf die Wikipedia Liste von Terroranschlägen annehmen müssen, Israel übertreibe mit der Angst. Wenn aber beim Scrollen der Liste immer wieder Israel auftaucht und die Menschen in Brüssel, Paris und all den anderen Städten Europas erkennen, dass was für Frankreich der 13.11. und für Belgien der 22.3. ist, für Israel zum schrecklichen Alltag gehört, nämlich 24/7, erst dann wird sich vielleicht etwas in Europa ändern, das der Comedian Bill Maher mit diesen Worten beschrieben hat:

„Europa ist bisher ein echtes Arschloch, wenn es um Israel geht. Ich meine, im Allgemeinen auch die Vereinten Nationen, die bis 2015 in ihrem Menschenrechtsrat mehr offizielle Verurteilungen gegen Israel ausgesprochen haben, als gegen den ganzen Rest der Welt zusammen. Ich frage mich, ob jetzt, da Europa vier mal, glaube ich, angegriffen wurde in etwas mehr als einem Jahr, und sie wissen, das ISIS 400 Kämpfer ausgebildet hat, bereit nach Europa zu ziehen, um dort zu versuchen, eine schmutzige Bombe zu zünden, vielleicht hat Europa jetzt ein wenig mehr Mitgefühl für das, was Israel durchleben muss.“

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You Jew hating assholes,

who are now gleefully sharing a video on the internet showing an Israeli soldier shooting an Arab terrorist in the head. Your enthrallment is disgusting. In the video you extract the proof you so desperately need to prove an inherent “evilness of Jews”. It’s sickening!

The video, which was released last Thursday by the Israeli human rights organization B’Tselem, shows an Israeli soldier in Hebron shooting a wounded Arab terrorist, who had just seriously injured an Israeli soldier with a knife. The soldier was brought away in an ambulance.

Why are you so thrilled about this video? Arab terrorists armed with guns, knives, axes, hatchets, scissors and cars have been murdering Jews for decades. Those killers crawl through tunnels and sneak into homes. They murder men, women and children on public streets and squares, in cafes, bars and synagogues. And they are celebrated as heroes and martyrs by Hamas and Fatah. Squares and streets are named after them. The families of Jew murdering sons and daughters are rewarded with generous pensions, which are sometimes financed by European organizations, even indirectly through the European Parliament. Children are brutalized and dehumanized in training camps run by Fatah and Hamas organizations, and are then sent out to kill Jews.

But you don’t share these detestable facts on the internet. You’re not upset when Jews are killed; you’re thrilled! You get excited only about photos that depict the “evil Jew”. You’re merely blinded by hatred!

You don’t acknowledge the military’s consideration of this „serious incident“ as a violation of “the values ​​of the Israeli army“. You don’t take note that an internal investigation has already been ordered by military commanders. You ignore the fact that the soldier has been suspended. You can’t see the obvious difference between Israel’s overall denunciation of unnecessary violence against all people, regardless of their respective origins, and the widespread Arab promotion of Jew hatred whereby the murder of Jews is rewarded and celebrated!

You’re always readily excusing Arab murderers. You act as if not the Arabs themselves and their governments had any responsibility at all for their own plight, but place the blame entirely on Israel. If Israel’s Arab neighbors would use the massive amount of funds and relief supplies they receive from all over the world (and even from Israel) to build a decent infrastructure and to educate their citizens, then hope and peace would spread throughout the Arab world, rather than hate, blame and war!

Why you are so acquiescent with Arab terrorists? Why do you excuse their deeds? Because they hate Jews? Towards Jews you are apathetic. As expressed in their founding charter, Hamas politicians call for the annihilation of all Jews. They celebrate Hitler and the Holocaust by constantly using the Nazi salute at public events and they fire thousands of rockets at Israel year for year.

But if a Jew, under the pressure of such intense hatred and mortal threat, flips out, not only is he criticized, but all of Judaism. And when Arabs, full of hatred and armed with guns, axes, knives, cars, rockets, axes and scissors attack, injure and kill Jews, then these attackers are excused as poor desperate “victims”.

I can’t remain polite in the face of such attitudes. For me, you’re nothing but vile, anti-Jewish assholes!

(Translation: William Wires)

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Ihr judenfeindlichen Arschlöcher,

die Ihr seit gestern voller Geilheit das Video teilt, auf dem ein israelischer Soldat zu sehen ist, wie er einem arabischen Terroristen in den Kopf schießt. Eure Erregung über dieses Video widert mich an. Ihr glaubt, auf diesem Video einen Juden zu sehen, der so böse ist, wie Ihr Euch Juden immer vorgestellt habt.

Das Video, das am Donnerstag von der israelischen Menschenrechtsorganisation B’tselem veröffentlicht wurde, zeigt einen israelischen Soldaten in Hebron, der einem arabischen Attentäter, der im Verlaufe eines versuchten Terroranschlags zu Boden gegangen ist, in den Kopf schießt. Ein angegriffener israelischer Soldat musste schwer verletzt von einem Rettungswagen abtransportiert werden.

Warum erregt Euch dieses Video so sehr?

Seit Jahrzehnten schon morden arabische Terroristen mit Gewehren, Messern, Äxten, Beilen, Autos und Scheren bewaffnet Juden. Die Mörder kommen durch Tunnel und schleichen sich in Wohnungen. Sie morden Männer, Frauen und Kinder auf Straßen und Plätzen, in Cafés, Bars und Synagogen. Und sie feiern ihre Taten.

Die Mörder werden von der Hamas und der Fatah zu Helden und Märtyrern erklärt. Sie bekommen Plätze und Straßen nach sich benannt und die Familien werden mit großzügigen Renten für die Judenmorde ihrer Töchter und Söhne belohnt. Nicht selten werden diese Renten von europäischen Organisationen mitfinanziert, sogar durch Umwege von der Europäischen Union. Die Fatah und die Hamas schicken sogar Kinder als Soldaten in den Krieg gegen Juden. Davor gingen die Kinder durch eine brutale Erziehung, die aus Missbrauch bestand und nur ein Ziel hatte: radikale Entmenschlichung.

All diese Abscheulichkeiten habt Ihr nicht geteilt!
Das Morden von Juden erregt Euch nicht!

Euch erregen nur Bilder und Videos von vermeintlich bösen Juden.
Ihr braucht diese Erregung für Euren Hass!

Der Hass macht Euch blind!

Ihr seht nicht, dass Israels Militär für den Fall einer gezielten Tötung ohne Gefahr im Verzug bereits von einem „schwerwiegenden Vorfall“ spricht, „der gegen die Werte der israelischen Armee verstößt“. Ihr nehmt nicht zur Kenntnis, dass auf Bitten der zuständigen Kommandeure bereits eine interne Untersuchung eingeleitet wurde. Ihr ignoriert, dass der Soldat mittlerweile suspendiert wurde. Ihr seht die Unterschiede einfach nicht, obwohl sie offenkundig vor aller Augen liegen: Israel tut alles, um unnötige Gewalt gegen Menschen zu ächten und zwar unabhängig von der jeweiligen Herkunft. Auf arabischer Seite jedoch wird der Hass gegen Juden gefördert und der Mord an Juden sogar gefeiert und belohnt!

Ihr haltet immer nur Entschuldigungen parat für die arabischen Mörder. Ihr tut so, als seien nicht die Araber selbst und ihre Regierungen für die eigene Misere verantwortlich, sondern ausschließlich die Juden in Israel. Israel trägt jedoch keine Schuld an der Situation der arabischen Nachbarn. Würden die arabischen Nachbarn Israels die Gelder und Hilfsgüter, die sie massenhaft von der ganzen Welt (sogar von Israel) erhalten, nutzen, um eine anständige Infrastruktur aufzubauen und die Menschen zu bilden, statt sie mit Hass vollzustopfen, dann hätte sich schon längst Hoffnung und Frieden im arabischen Raum ausgebreitet, statt Schuldzuweisungen und Krieg!

Warum eigentlich seid Ihr so nachgiebig mit den arabischen Terroristen? Warum habt Ihr so viel Verständnis für ihre Taten? Weil sie Juden hassen? Für Juden habt ihr dieses Verständnis nicht!

Würdet Ihr Juden das gleiche Recht auf Verzweiflung und Beleidigtsein zugestehen wie Arabern, das Land Israel hätte schon längst die Länder seiner Feinde dem Erdboden gleich machen dürfen, denn Juden werden von ihren arabischen Nachbarn in einer Art und Weise behandelt, wie kein Mensch jemals von einem Juden behandelt wurde. Minister der Hamas rufen im Einklang der Gründungscharta der Hamas zur Vernichtung aller Juden auf. Sie feiern Hitler und den Holocaust, indem sie nicht müde werden, bei öffentlichen Veranstaltungen den Hitlergruß zu zeigen und sie feuern tausende von Raketen jährlich auf Israel ab.

Wenn in Gegenwart dieses Hasses und der daraus resultierenden alltäglichen Lebensgefahr für Juden dann mal ein Jude austickt, dann habt Ihr Null Verständnis für den Juden und fallt über ihn und das ganze Judentum her. Wenn aber wieder und wieder arabische Judenhasser mit Gewehren, Äxten, Messern, Autos, Raketen, Beilen und Scheren bewaffnet Juden schlachten, dann seht Ihr immer nur die Taten armer Verzweifelter.

Ich kann so einem Verhalten nicht mehr höflich begegnen. Für mich seid ihr nichts weiter als widerliche, judenfeindliche Arschlöcher!

***

Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Hier klicken!

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Weg mit der Fahne!

Durch Zufall ist diese Szene vom französischen Fernsehsender RTL aufgezeichnet worden:

Wir sehen eine Frau mit der arabischen Fahne Palästinas, die durch ein Meer von Fahnen geht, die auf dem Place de la Bourse in Brüssel ausgebreitet wurden, um Solidarität zu zeigen und jenen Menschen zu gedenken, die bei den Anschlägen vom 22. März 2016 in Belgien von islamischen Terroristen ermordet wurden. Die Frau geht jedoch durch das Meer von Fahnen, um eine Fahne zu entwenden, sie zusammenzuknüllen und unter einer anderen Fahne verschwinden zu lassen. Sie will nicht, dass diese eine Fahne dort mit all den anderen Fahnen existiert. Sie scheint die Fahne zu hassen. Es ist die Fahne des Staates Israels!

Während die Frau die Flagge des Staates Israel zusammenknüllen und verschwinden lassen, schauen Menschen zu. Sie stören sich nicht an dieser Handlung des Hasses. Sie greifen nicht ein. Sie lassen es geschehen.

Es ist diese Gleichgültigkeit gegenüber dem Hass auf Israel, der den Terror in Europa befördert hat!

Der Hass der Terroristen, der sich immer wieder in mörderischen Anschlägen äußert, hat eine zutiefst judenfeindliche Basis. Das, was Belgien am 22. März 2016 erleben musste, ist eine Bedrohung, mit der sich der Staat Israel seit seiner Gründung konfrontiert sieht. Terroristische Vereinigungen wie die Hamas, die im Gazastreifen regiert, erklären in ihrer Charta, alle Juden vernichten zu wollen und finanzierten und unterstützten daher unzählige Anschläge in Israel.

Bei keinem der unzähligen Anschläge in Israel hat Israel so viel Mitgefühl bekommen wie Belgien nach dem Anschlag in Brüssel bekommen hat, im Gegenteil: Während die meisten Menschen in Israel nach dem Anschlag in Brüssel sofort erklärten „We stand with Belgium“, erklären nicht weniger Belgier nach jedem mörderischen Terroranschlag in Israel: „We stand with Palastine!“

Europäische Politikerinnen und Politiker, die jetzt den Tod von Europäern betrauern, unterstützen bereits seit Jahrzehnten den Terror gegen Israel, indem sie Gelder an Organisationen im Nahen Osten entsenden, von denen sie wissen, dass das Geld dort in Propaganda gegen Juden und Israel investiert wird. Währenddessen wird zum Boykott gegen Israel aufgerufen und unternommen, um den Staat Israel zu schwächen. Die EU-Kommission fasste sogar einen Beschluss, der vorsieht, dass Erzeugnisse israelischer Firmen, die ihren Standort im Westjordanland, in Ostjerusalem oder auf den Golanhöhen haben, bei der Einfuhr in die Europäische Union gesondert gekennzeichnet werden müssen.

Mit solchen Aktionen zeigt die Europäische Union, dass sie blind ist gegenüber den Wurzeln des Terrors. Der Terror, der sich jetzt gegen Europa richtet, richtet sich bereits seit Jahrzehnten gegen Israel und ist seit jeher judenfeindlich motiviert!

Unter den Opfern des Bombenanschlags in Istanbul am 19. März 2016 zum Beispiel waren drei Israelis. Die damalige Pressesprecherin der AKP, Irem Aktas, wünschte via Twitter nach dem Bekanntwerden des Anschlages allen israelischen Verletzten einen baldigen Tod!

Unter den Anschlagszielen vom 13. November 2015 in Paris war ein Theater, das die Terroristen ganz bewusst als jüdisches Theater ausgesucht hatten. Bereits am 20. Dezember 2008 hatten Terroristen einen hasserfüllten Film über das Theater gedreht. In dem Film drängten vermummte Männer zum Eingang des Theaters mit einer klaren Nachricht an die jüdischen Besitzer:

“Der Zorn und die Revolte in meinen Vierteln ist etwas, das wir nicht länger kontrollieren können, darum haben wir eine Nachricht für die Leiter dieses Theaters. Heute bin ich noch nett, aber eins sollten Sie wissen, mit all den Männern, die wir hinter uns haben, wir werden sie nicht mehr lange zurückhalten können.”

Als im Januar 2015 der Anschlag auf Charlie Hebdo verübt wurde, gab es ebenfalls judenfeindliche Aspekte, denn der Terrorist, Amedy Coulibaly, stürmte einen jüdischen Supermarkt, nahm Geiseln und tötete vier Menschen. Als er den französischen Sender BFMTV anrief, um seine Forderungen zu verbreiten, fragte der Sender: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Juden!”

Der Terroranschlag vom 24. Mai 2014 in Belgien richtete sich gegen das Jüdische Museum in Brüssel. Im März 2012 wurden in Frankreich drei Kinder und ein Mann vor einer jüdischen Schule in Toulouse ermordet, weil sie Juden waren. Im Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen gefoltert, weil er Jude war. Er erlag seinen Verletzungen.

Immer wieder werden Juden von Terroristen ermordet, die erklären, im Namen des Islams zu töten. Sie morden im Auftrag des Islamischen Staates. Die Terroristen sind daher Nationalislamisten. Sie hassen Juden so sehr, dass sie nicht einmal davor zurückschrecken, Kinder zu ermorden, einzig und allein weil sie Juden sind.

Dieser Judenhass ist Fundament des Hasses, der jetzt auch am Flughafen in Brüssel gewütet hat.

Die USA haben 9/11.
Frankreich hat den 13.11.
Belgien hat den 22.3.
Aber für Israel ist das 24/7!

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Mormonen und Muslime

Mason Wells kommt aus dem US-Bundesstaat Utah und ist 19 Jahre jung. Trotz seines jungen Alters hat er bereits drei Anschläge islamischer Terroristen überlebt. Am 15. April 2013 war er zusammen mit seinem Vater beim Boston-Marathon, um seine Mutter Kimberly anzufeuern. Er stand nur wenige Meter von der Zielgeraden entfernt, an der zwei Sprengsätze explodierten und drei Menschen in den Tod rissen und über hundert verletzten. Auch Mason Wells wurde zu Boden geschleudert, entkam jedoch leicht verletzt. Am 13. November 2015 hielt er sich in Paris auf, als Islamisten an fünf verschiedenen Orten 130 Menschen ermordeten und unzählige weitere Menschen verletzten. Am 22. März 2016 dann war Mason Wells am Flughafen von Brüssel und wurde dort Opfer des Anschlags. Diesmal wurde er schwer verletzt.

Mason Wells ist Mormone! Ich erwähne dies, um auf einen nicht unerheblichen Unterschied zwischen Mormonen und Muslimen ausmerksam zu machen: Alle Mormonen unterscheiden sich von nicht wenigen Muslimen dadurch, dass Sie nicht morden, wenn ihr Prophet beleidigt wird und auch sonst nicht durch Terroranschläge auffallen.

In New York und in London läuft zur Zeit das Musical „The Book of Mormon“. Mit neun Antoinette Perry Auszeichnungen für exzellentes Theater gehört es zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Theaterstücken. Die Religion, die in diesem Stück am meisten verarscht wird, ist die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, also die Mormonen.

Und was passiert? Nichts! Keine Flaggen werden verbrannt, keine Botschaften gestürmt, keine Karikaturist ermordet, keine Köpfe abgeschnitten und nichts in die Luft gesprengt.

Mormonen provozieren keine Ausschreitungen und rufen keine Todesurteile aus, nur weil ihr Glaube verballhornt wird. Die offizielle Antwort der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf das Musical ist von einer beeindruckenden Gelassenheit geprägt. Es wurde umgehend erklärt, das Stück “The Book of Mormon” könne zwar für einen Abend unterhalten, das wahre Buch Mormon jedoch würde das ganze Leben durch Jesus verändern. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage schaltete sogar Werbung in den Programmheften! Die Autoren des Musicals, Trey Parker und Matt Stone, kommentierten diese Reaktion wie folgt:

“Das ist eine coole, amerikanische Antwort auf eine Verarsche – ein großes Musical, das in ihrem Namen erschaffen wurde. Bevor die Kirche reagierte, kamen ein Menge Leute zu uns und fragten: “Haben Ihr keine Angst davor, was die Kirche sagen wird?” Trey und ich sagten bloß: “Sie werden cool bleiben.” Und die Leute sagten: “Nein, werden sie nicht. Sie werden protestieren.” Und wir sagten: “Nein, werden sie nicht, sie werden cool bleiben.” Wir waren somit nicht von der Reaktion der Kirche überrascht. Wir glaubten an sie.”

Bei “The Book of Islam” würde das ganz anders aussehen! Eine Komödie über den Koran ist unvorstellbar, selbst auf dem Broadway in New York.

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Der Terror hat mit dem Islam zu tun!

Hatte die Inquisition was mit dem Christentum zu tun

Solange wir sagen, „Der Terror hat nichts mit dem Islam zu tun“, spielen wir den Fundamentalisten in die Hände, weil wir Muslime um das betrügen, was sie so notwendig brauchen, um dem Horror des Islamismus zu entkommen, nämlich Aufklärung und somit den Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und sich von Passagen des Korans zu entfernen.

Islam bedeutet nicht Frieden. Islam bedeutet Unterwerfung.

Religionen sind nicht moderat und immer nur dann tolerant, wenn sie nicht herrschen. Nicht der Islam ist moderat, Muslime sind moderat. Moderat werden Menschen, wenn sie zweifeln.

Religionen sind Zeugnisse des Glaubens an die eigene göttliche Richtigkeit. Religiöse Fundamentalisten glauben, ihre Bücher seien von Gott persönlich geschrieben. Sie glauben, Gottes Willen zu kennen. Wenn ihre Religionen herrschen, dann glauben sie es nicht nur, dann machen sie die vermeintliche Göttlichkeit ihrer eigenen Überzeugungen zur Gewissheit und degradieren alle anderen Menschen zu Dienern ihres Gottes. Gewissheit ist Mord an der Möglichkeit des anders sein. Nur wer zweifelt, lässt das Andere als Möglichkeit zu.

Tolerante Menschen sind Zweifler und es ist nicht leicht zu zweifeln. Der Zweifel ist ein extremes Gefühl und am besten mit Humor zu ertragen. Lachen ist eine Eruption, ein Erdbeben des Körpers. Die Festen der eigenen Überzeugungen werden erschüttert.

Herrschsüchtige Fundamentlisten lassen Zweifler nicht zu und erklären sie zu Ketzern! Wenn daher Leute fragen, wo sind denn die moderaten Muslime, dann ist die Antwort bitter: In vielen Ländern, die vorgeben, islamisch zu sein, sitzen diese Muslime im Knast. Nicht wenige von ihnen werden gefoltert. Einigen erwartet der Tod. Diese Menschen werden verfolgt, weil sie zweifeln. Sie zweifeln an der Regierung, die vorgibt, den Koran zu kennen. Sie zweifeln an den Koran und an den Propheten. Sie lachen über den Koran oder zeichnen spöttische Karikaturen. Einige kehren dem Islam sogar ganz den Rücken. Diese Menschen sitzen im Knast, geschunden, gefoltert, missbraucht. Ihr Verbrechen: Zweifel.

Zweifeln heißt Mensch sein! Zweifeln heißt, offen bleiben für die Möglichkeit des anders sein. Zweifeln ist nicht leicht, man braucht Verbündete, Menschen, die einem helfen zu zweifeln. Ich unterstütze den Zweifel. Ich unterstütze Menschen, die an den Koran zweifeln oder den Propheten verspotten und ich sehe darin keinen Hass, sondern Menschlichkeit. Daher präsentiere ich nun einen Zweifel:

Wenn der Islam als Religion des Friedens bezeichnet wird, wird nicht selten eine Stelle aus der fünften Sure im Koran zitiert:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer ungeheuerlichen Chuzpe, ausgerechnet diese fünfte Sure als Zeugnis des Friedens des Korans anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übersetze mal:

„Ich, Gott, habe den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Verderben im Lande anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“

„Verderben im Lande“, na das ist ja mal etwas, wie soll ich sagen, vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Verderben im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Ich sag mal so, wenn ich beweisen müsste, dass der Koran ein Buch des Friedens ist, ich würde ganz sicher nicht diese Stelle zitieren, denn sie ist alles andere als friedlich, ja, geradezu barbarisch brutal.

Das ist einer meiner vielen Zweifel am Koran. Aber nicht nur der Koran lässt mich zweifeln, auch Mohamed lässt mich verzweifeln. Mohamed war ein Krieger mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er griff mit Gewalt ins Weltgeschehen ein und erklärte im Namen Gottes, man solle sich ganz und gar Allah unterwerfen. Die Terroristen des Islamischen Staates behaupten, ihre Taten seien von Mohamed inspiriert. Wer den Koran liest, kann ihnen nicht widersprechen. Der Islamische Staat macht nichts, was Mohamed nicht auch getan hat. Leider geraten viele, die Mohamed kritisieren, schnell in den Verdacht, islamophob zu sein. Ich verstehe das nicht. Warum soll es islamophob sein, einen Feldherren zu kritisieren, der vor weit über tausend Jahren gelebt und gewütet hat? Mir ist jeder Bäcker aus Mekka näher als dieser Mordbube!

Ich zweifele daran, Mohamed als Vorbild zu sehen und ich habe Angst vor Menschen, die nicht daran zweifeln. Ich habe Angst davor, was diese Menschen mit mir machen, wenn ich ihre Gewissheit nicht teile. Ich habe Angst vor Ideologien, die sich nicht mehr anzweifeln lassen und ich habe Angst vor Religionen, die einen Gottestaat ausrufen. Ja, ich bin islamophob, wenn damit der Islam des Islamischen Staats gemeint ist!

Nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo schrieb der Focus:

„Als er von dem Massaker an den Redakteuren des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ hörte, dachte der Kölner Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann, 38: „Jemand müsste etwas tun.“ Müsste die Trauer zeigen über den Mord an den respektlosen Pariser Journalisten, aber auch den Zorn über die Islamisten, die hoffen, die Spottlust mit der Maschinenpistole ausradieren zu können. Buurmann überlegte kurz und entschied: Er selbst würde dieser Jemand sein, der etwas tun müsste. Als Begründung reichte ihm ein Satz: „Jeder Mensch hat das Recht, mit einer Karikatur verarscht zu werden, und dieses Recht müssen wir verteidigen.“

Ich werde weiter verarschen, weil ich lachen möchte in meinem Zweifel über die Gewissheit der Anderen. Ich finde es saukomisch, wenn Leute mit Gewissheit sagen: „Alles was in der Bibel steht ist richtig.“ Ich muss laut losprusten, wenn Menschen mit Gewissheit sagen: „Der Islamische Staat hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Aber ich finde es entsetzlich traurig, wenn ich mir klar mache, wie viele Menschen verfolgt und geschunden werden, weil sie an den Koran zweifeln.

Deshalb befinde ich mich Tapfer im Nirgendwo. Ich habe Respekt vor Menschen, aber nicht vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed, Abraham oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen. Soll er sagen, ich sei ein Arsch. Was ist man nicht alles, wenn man zweifelt. Ich habe mir schon eine Menge anhören müssen.

Ich werde dennoch nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Egal wieviel Hass ich dafür ernte. Ich habe nämlich das Glück, in einem freien Land zu leben, wo ich wegen meines Zweifelns nicht im Knast lande.

In seinem Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“ erklärt Hamed Abdel-Samad, Mohamed sei ein „Massenmörder und krankhafter Tyrann“ gewesen. Für diesen Zweifel an gottähnlicher Gutgesinntheit Mohameds wurde Abdel-Samad nun wegen „Volksverhetzung“ angezeigt. Er schreibt dazu auf der Achse des Guten:

„Wie kann man eigentlich Volksverhetzung messen? Zählt man die Köpfe, die wegen meines Buches abgetrennt wurden, kommt man auf die Zahl Null. Auch wurden deshalb keine Menschen vertrieben oder von ihrer Arbeit entlassen. Wie viele Menschen sind aber seit dem Erscheinen meines Buches Im Namen von Mohamed und dem Koran getötet worden? Wie viele Menschen wurden vertrieben, versklavt oder vergewaltigt? Wer klagt hier wen an?

Dass ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert eine historische Figur aus dem 7. Jahrhundert nicht kritisieren darf, andere Religionsgründer und historische Figuren aber durch den Kakao gezogen werden dürfen, ist mir ein Rätsel. Dass dies auch noch mitten im Europa über 220 Jahre nach Kant und Voltaire geschieht, ist kein Zeichen von Fortschritt!

Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Politikern halten sie sie für „nicht hilfreich“. Von Linken und Dialog-Profis werden sie ausgegrenzt, diffamiert und schikaniert.

Dass auch die deutsche Justiz sich an solchen Sanktionen beteiligt, ist für mich ein Skandal!“

Dem stimme ich zu. Es ist nicht nur ein Skandal, es ist die Fortführung des Terrorismus durch juristische Institutionen. Das ist Inquisition und auch das hat mit dem Islam zu tun.

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Liebe Muslime,

ich brauche Eure Hilfe!

Entschuldigt, dass ich Euch als Mitglieder einer Religionsgemeinschaft anspreche. Eigentlich ist mir egal, woran Ihr glaubt, aber die Terroristen, die heute gemordet haben, begingen ihre Taten im Namen eines Gottes, den sie Allah nennen!

Ich würde die Terroristen gerne schlicht Arschlöcher oder Drecksäcke nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für einen Islamischen Staat zu morden. Sie schneiden Menschen die Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab, alles im Namen eines „Islamischen Staats“. Es ist somit Eure Religion, die gerade geschändet wird. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Ich bin Christ. Ich kenne die dunkele Zeit des Christentums, als Andersgläubige verfolgt wurden. Ich bin Deutscher. In kenne die Zeit des Nationalsozialismus als Juden vernichtet und ihre Synagogen angezündet wurden. Es gab zwar zu allen Zeiten stets auch anständige Christen und Deutsche, aber von 1933 bis 1945 gaben die Nazis den Ton an. Und die Nazis waren Deutsche!

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein!

Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter. Euer Problem ist jeder, der sich Muslim nennt und im Namen seines Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams! Den Terroristen und ihren Sympathisanten solltet Ihr den جهاد erklären!

So wie die Nazis damals der Feind jedes aufgeklärten Deutschen waren, so müssen die Eiferer des Islams heute die Feinde jedes aufgeklärten Menschen sein. Den Nazis stellten sich damals nur wenige Deutsche entgegen. Eine der bekanntesten Widerstandsgruppen war „Die Weiße Rose“ der Geschwister Scholl. In ihrem dritten Flugblatt schrieben sie:

“Unser heutiger “Staat” aber ist die Diktatur des Bösen. “Das wissen wir schon lange”, höre ich Dich einwenden, “und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird.” Aber, frage ich Dich, wenn Ihr das wisst, warum regt Ihr Euch nicht, warum duldet Ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im verborgenen eine Domäne Eures Rechts nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrig bleiben wird als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist Euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, dass Ihr vergesst, dass es nicht nur Euer Recht, sondern Eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen?

Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden, wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit. Denn mit jedem Tag, da Ihr noch zögert, da Ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst Eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.”

Im ersten Flugblatt der Geschwister Scholl heißt es:

“Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!”

Liebe Muslime,

ertragt die Fundamentalisten nicht länger, die im Namen Eures Glaubens den Hass predigen. Eure Feinde sind nicht die Kritiker und Spotter des Islams. Eure Feinde sind nicht Israel und die USA, nicht Juden, noch Christen oder gar der Westen. Eure Feinde nennen sich Muslime, so wie sich Nazis einst Deutsche nannten. Leistet Widerstand! Wenn Ihr es nicht tut, werden es jene tun müssen, die von den Islamisten gehasst werden.

Der Islamische Staat heute unterscheidet sich im Hass nicht mehr von den Nazis damals. Die Nazis stürzten die Welt in einen Weltkrieg. Am Ende wurde Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Bewahrt Euren Glauben vor dieser blutigen Lektion und erklärt den Islamisten und Fundamentalisten den جهاد, bevor es andere tun!

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Die Ur-Alte Feuerwache zu Köln

Das Kölner Bürgerzentrum Alte Feuerwache hat eine Erklärung auf Facebook abgegeben, die in so unfassbar offener Form mörderischen Judenhass hinnimmt und verharmlost, dass ich mich frage, wie eine Institution mit so einer Haltung überhaupt noch von der Stadt Köln gefördert werden kann. Die Stellungnahme ließt sich wie folgt:

„+++ Veranstaltung der Palästinensischen Gemeinde e.V. in der Alten Feuerwache +++

Am 27./28. Februar nutzte die Palästinensische Gemeinde Köln e.V. Räume der Alten Feuerwache für eine nicht-öffentliche Konferenz mit anschließenden öffentlichen Musik- und Folklore-Darbietungen. Thema war das 47-jährige Bestehen der palästinensischen Partei DFLP.

Die Alte Feuerwache wurde für diese Raumvergabe sowohl von Organisationen als auch von Einzelpersonen bereits vor der Veranstaltung kritisiert. Dazu verfasste sie eine Stellungnahme auf ihrer Facebook-Seite.

Dass es aus Anlass dieser Veranstaltung kritische Einwände geben würde, war der Alten Feuerwache bewusst. Womit sie allerdings nicht gerechnet hatte, waren Aussagen, wie sie dann vielfach in den Kommentaren auf der Facebook-Seite zu finden waren: Nicht nur Kritik – nein, der größte Teil der Beiträge auf Facebook bestand aus inhaltsleeren Unterstellungen, Diffamierungen und vor allem aus Beschimpfungen und gehässiger Feindseligkeit. Das betraf nicht nur die Alte Feuerwache, sondern auch Diskussionsteilnehmer*innen, die eine andere Position einnahmen als die Kritiker*innen der Veranstaltung.

Wir glauben, dass diese ‚Kommentare‘ keinen Beitrag zu einer kritischen Diskurskultur darstellen. Erst recht leisten sie keine Beiträge zu einer friedenfördernden Lösung des in Rede stehenden Konflikts. Im Gegenteil: derartige Pseudodiskurse tragen zum Verfall unserer politischen Kultur bei. Vor allem leisten sie nicht das, was wir dringender denn je brauchen: eine ernsthafte Auseinandersetzung um strittige politische Themen. Sie verhindern sie.

Köln, im März 2016
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.“

Es stimmt, das Bürgerzentrum hatte relativ zügig auf die berechtigte Kritik reagiert. In der Stellungnahme auf Facebook-Seite distanzierte sich die Alte Feuerwache jedoch nicht von der DFLP, sondern rechtfertigte sie! „Die DFLP ist eine linke Partei“ erklärte die Alte Feuerwache und fügte hinzu: „Sie wird nicht als Terrorgruppe betrachtet, sondern als eine Befreiungsorganisation.“

Schauen wir uns mal an, wen das Bürgerzentrum Alte Feuerwache nicht als Terrorgruppe betrachtet. Die sogenannte „Befreiungsorganisation“ DFLP (جبهة ديمقراطية لتحرير فلسطين) hat in ihrer Geschichte mehrere tödliche Bombenanschläge verübt. Am 1. September 1970 verübte die DFLP ein Attentat auf König Hussein von Jordanien. Er entkam jedoch dem Anschlag im Gegensatz zu über zwanzig Kindern vier Jahre später. Bei einer Geiselnahme in einer Schule in der nordisraelischen Stadt Ma’alot im Jahr 1974 wurden 21 Schulkinder von Sprengfallen der DFLP getötet und mehr als sechzig weitere Schüler verletzt. Das Bürgerzentrum aber erklärt:

„Die DFLP steht nicht auf der Liste der Terrorgruppen.“

Die NPD steht auch nicht auf der Liste der Terrorgruppen. Wann darf sie im Bürgerzentrum Alte Feuerwache auftreten? Der Gruß jedenfalls ist der Selbe, wie dieses aktuelle Bild der DFLP aus Gaza beweist:img_3133

Diese DFLP feierte das Bürgerzentrum Alte Feuerwache. Und das auch noch unter dem Motto: „Solidarität mit der Intifada“.

Was Intifada bedeutet, erklärte der Kleriker Muhammed Salah “Abu Rajab” am 9. Oktober 2015 in der Al-Abrar Moschee in Rafah: „Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!”

Die Intifada ruft „Stecht die Juden ab“ und das Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln feiert das mal richtig derbe ab und zeigt Solidarität.

Der Sprecher der Hamas, Mushir Al-Masri, erklärt am 9. Oktober 2015 vor einer jubelnden Menge:

“Die Jerusalem Intifada wurde ins Leben gerufen, und so Allah will, wird sie unumkehrbar sein. Das Messer ist unsere Wahl! Das Messer symbolisiert die Schlacht um die Westbank und um Jerusalem.”

Die Intifada ruft „Das Messer ist unsere Wahl“ und das Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln lädt zum Tanz der Messer!

Am 17. September 2015 erklärte auch Mahmud Abbas von der Fatah, was Intifada bedeutet:

“Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wurde. Dieses Blut ist rein, es ist pures Blut, vergossen für Allah und für seinen Willen. Jeder Märtyrer wird einen Platz im Paradies finden und jeder Verwundete von Allah belohnt werden.”

Von Allah gibt es Lohn und von dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine Party, co-finanziert von der Stadt Köln, die dem Bürgerzentrum Fördergelder gibt, das dann die Intifada feiert, in deren Namen unzählige Juden mit Messern auf offener Straße abgestochen, mit Autos an der Bushaltestelle überfahren, von Bomben in Geschäften zerissen, von Gewehren in Cafés erschossen und mit Beilen in Synagogen abgeschlachtet wurden. Wenn das kein Grund für eine Party ist?

Mit keinem einzigen Wort hat sich das Bürgerzentrum Alte Feuerwache von dem Hass und dem Morden der DFLP distanziert. Stattdessen erklärt die Alte Feuerwache, die Kritiker der DFLP, die nichts weiter machen, als ihre Worte gegen den Terror zu erheben, trügen zum „Verfall unserer politischen Kultur“ bei. Laut dem Kölner Bürgerzentrum verhindern nicht die Freunde der mörderischen, judenhassenden, den Hitlergruß zeigende DFLP eine friedfertige Lösung, sondern jene, die ein Bürgerzentrum kritisieren, weil es diese Leute unterstützt.

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